Schwafeln will gelernt sein: Wolfgang Röhls Sammlung für einen erfreulichen Silvesterabend unter Gutmenschen!

Dem leider früh verstorbenen Anglistikprofessor Dietrich Schwanitz, u. a. Autor des Bestsellers „Bildung – alles was man wissen muss“, verdanken wir wertvolle Tipps, wie man sich auf gesellschaftlichem Parkett als Mensch von Bildung und Stil ausweist. Diskutiert beispielsweise irgendwo ein Zirkel über einen gerade hoch gehandelten Schriftsteller, rät Schwanitz zu dem gewitzten Einwurf „Aber ein Musil ist er nicht!“ Widerspruch? Nicht zu befürchten. Kaum ein Schwein habe ja Robert Musils sterbenslangweiliges Hauptwerk „Der Mann ohne Eigenschaften“ gelesen.

Natürlich bedarf es eines stattlichen Phrasenvorrats, um dauerhaft im Debattenmainstream mitschwimmen zu können, welcher sich aus „Spiegel“, „Zeit“, „SZ“, „Anne Will“ und „Monitor“ speist, Claus Leggewie für einen Sozialwissenschaftler, Renate Künast für eine politische Begabung und Margot Käßmann für eine Querdenkerin hält. Ferner benötigt man ein ganzes Arsenal von blumigen Sentenzen, die niemand bestreiten kann, der die Erde von seinen Kindern nur geliehen hat. 

Folgende Gedankenbausteine können Sie bei Gelegenheit aus dem Billy-Regal des korrektpolitischen Lifestyle of Health and Sustainability ziehen. Wir wünschen nachhaltigen Erfolg für 2011!

Globale Erwärmung bedeutet auch, dass die Winter erst mal kälter werden.

Israel muss endlich lernen, sich mit seinen arabischen Nachbarn auszusöhnen.

Wir sehen kaum noch fern. Höchstens mal was auf Arte.

Nach Stuttgart 21 ist in der deutschen Politik nichts mehr so, wie es mal war.

Wir alle sind Ausländer. Fast überall, oder?

Klar ist Bio immer ein bisschen teurer. Aber man schmeckt den Unterschied!

Ich hab´ jetzt doch mal was gegen meine Erkältung eingenommen. Was rein Pflanzliches, natürlich.

Das Bahnchaos liegt daran, dass man die Bahn für den beabsichtigten Börsengang kaputt gespart hat.

Die EU ist vor allem eine Verantwortungsgemeinschaft.

Die UNO hat Fehler, zugegeben. Aber wissen Sie etwas Besseres?

Wir benutzen jetzt den Terra-Haushaltsreiniger. Da ist kein Tropfen Erdöl drin.

Länger gemeinsam lernen, das kommt letztlich allen Kindern zugute.

Tiere spüren ganz genau, wenn was mit dem Klima nicht mehr stimmt.

Den neuen Film von Oliver Stone muss man in der Originalfassung sehen.

Wir fahren im Urlaub am liebsten in Gegenden, die nicht von Touristen überrannt sind. Wohnen in kleinen Pensionen, wo man schnell Kontakt zu Einheimischen kriegt.

Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien.

Die Grünen sind doch schon längst eine ganz normale Volkspartei.

Die DDR ist untergegangen, weil sie eben keinen Sozialismus hingekriegt hat.

Du bist, was du isst.

Schwarmintelligenz gegen Herrschaftswissen – das ist der Quantensprung des Internetzeitalters.

Für die Rüstung ist Geld ohne Ende da, aber die Radwege in dieser Stadt sehen aus wie nach einem Bombenangriff.

Das erste Opfer in einem Krieg ist immer die Wahrheit.

Wirkstoff hin oder her – wer heilt, hat recht.

Die RAF-Terroristen waren ja ursprünglich nur verzweifelte Bürgerkinder, die erst durch die hysterische Reaktion des Staates so richtig ausgerastet sind.

Zur House-Warming-Party mal eine schicke Energiesparleuchte mitbringen, statt der üblichen Flasche Rotwein – charmante Idee!

Geht doch, das mit der Frauenquote in den Chefetagen. Norwegen macht´s uns vor!

Am Flughafen Stockholm gibt es kein Chaos. Die Skandinavier können einfach besser mit dem Winter umgehen.

Wenn die Amis von ihren inneren Widersprüchen ablenken wollen, marschieren sie einfach irgendwo ein.

Der Rechtsextremismus ist doch längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Wenn wir jetzt nicht endlich handeln, werden uns noch die Kinder unserer Kindeskinder verfluchen.

Es sind die von den Kolonialmächten ererbten Grenzen, die Afrikas Elend bis heute perpetuieren.

Es gibt viel mehr Dinge, die Israelis und Araber verbinden als solche, die sie trennen.

Amerika ist dabei, ein Dritte-Welt-Land zu werden. Die Amis haben das bloß noch nicht kapiert.

Solange jeder Irre hierzulande bloß in einen Schützenverein einzutreten braucht, um sich bis an die Zähne bewaffnen zu können, wird es immer wieder Amokläufe geben.

Wenn jeder von uns ein wenig mehr für Strom und ökologische Produkte ausgeben muss, geht davon die Welt nicht unter. Im Gegenteil: wenn wir dazu nicht bereit sind, wird sie untergehen!

Die Klimadebatte ist beendet.

Alles hängt mit allem zusammen.

Gewalt ist niemals eine Lösung.

———————————Die Fortsetzungen finden Sie hier und hier —————–

Fehlt was? Kennen Sie Weisheiten der oben genannten Art? Saftige Worthülsenfrüchte aus der Gesinnungsethikblase? Perlen der Sozialromantik, Juwelen des Multikultikitsches? Spitzenleistungen der Sonntagsrednerei, hochkarätiges Leitartikler-Talmi? Bitte mailen Sie Ihre Fundstücke über den Feedback-Modus (oben). Der Einsender der schönsten, auf achgut.de demnächst veröffentlichten Blume des Blöden erhält 1 handsigniertes Exemplar meines Tourismus-Thrillers „Inselkoller“ (MCE-Verlag, Drochtersen, unverb. Ladenpreis 11,90 €). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wolfgang Röhl ACHGUT mit freundlicher Genehmigung des Autors




2010 – wo steht es in der Liste der wärmsten Jahre?

Eine der besten Möglichkeiten, langzeitliche Temperaturverläufe zu betrachten, stellt die Isotopenanalyse des Eisbohrkerns GISP 2 aus Grönland dar, aus dem man die Temperatur für Tausende von Jahren bestimmen kann. Die Isotopendaten des Eiskerns wurden von Minze Stuiver und Peter Grootes ermittelt, und zwar durch Messungen von Tausenden von Sauerstoffisotopen mit einem Atombeschleuniger, genauer das Verhältnis von O16 und O18. Dieses Verhältnis ist ein Maß für die Paläotemperaturen zu der Zeit, als der Schnee fiel, der dann im Laufe der Zeit zu Gletschereis wurde. Das Alter dieser Temperaturen kann mit Hilfe der jährlichen Ansammlung von Gesteinsschichten während der sommerlichen Schmelzsaison und der Konzentration von Felstrümmern auf der Gletscheroberfläche genau gemessen werden.

Das vorige Jahrhundert

Zwei Episoden globaler Erwärmung und globaler Abkühlung ereigneten sich während des letzten Jahrhunderts:

Abbildung 1: Zwei Perioden mit globaler Erwärmung und zwei Perioden mit globaler Abkühlung seit 1880.

Die Kaltphase von 1880 bis 1915. Messungen der Temperatur der Atmosphäre, Gletscherfluktuationen und Sauerstoffisotopenanalysen aus grönländischen Eisbohrkernen zeigen alle übereinstimmend eine Kaltphase von etwa 1880 bis etwa 1915. Viele Kälterekorde in Nordamerika waren in dieser Periode aufgetreten. Gletscher stießen vor, einige davon fast bis zu der Position wie während der Kleinen Eiszeit vor 400 Jahren. In dieser Zeit lag die Temperatur etwa 0,9°C unter den heutigen Werten. Von 1880 bis 1890 fiel die Temperatur um 0,35°C in nur 10 Jahren. Die kühle Periode von 1880 bis 1919 ist in der Isotopenanalyse des grönländischen Eisschildes gut zu erkennen.

Die Warmphase von 1915 bis 1945. Die globale Temperatur stieg stetig in den zwanziger, dreißiger und frühen vierziger Jahren. In der Mitte der vierziger Jahre lag die globale Temperatur um etwa 0,5°C über den Werten zur Jahrtausendwende. In den dreißiger Jahren wurden mehr Wärmerekorde verzeichnet als in jeder anderen Dekade des 20. Jahrhunderts. Gletscher zogen sich zurück, die Temperatur in Grönland lag höher als heute, und auch die Größenordnung der Erwärmung war höher (Erwärmung um 4°C innerhalb von zwei Jahrzehnten). All das geschah, bevor die CO2-Emissionen nach 1945 rasant stiegen. Also kann mindestens die Hälfte der Erwärmung im vorigen Jahrhundert nicht durch anthropogenes CO2 verursacht worden sein. [Hervorhebung im Original!]

Die Kaltphase von 1945 bis 1977. Die globale Temperatur begann Mitte der vierziger Jahre zu sinken – zu einer Zeit also, als die CO2-Emissionen rasant zu steigen begannen. Die globale Temperatur ging auf der Nordhalbkugel von Mitte der vierziger Jahre bis 1977 um etwa 0,5°C und global um etwa 0,2°C zurück. Viele Gletscher in der Welt wuchsen während dieser Zeit und überdeckten schließlich einen großen Teil der Gebiete, von denen sie sich in der vorangegangenen Warmphase von 1915 bis 1945 zurückgezogen hatten. Viele Beispiele von Gletscherrückzügen in den Medien wurden mit einem Vergleich der maximalen Ausdehnung am Ende der Kaltphase bis 1915 und dem Minimum zum Ende der jüngsten Warmzeit (1977 bis 1998) gezeigt. Viel besser könnte der Effekt des Klimas auf die Gletscher durch einen Vergleich der Gletscherausdehnung jeweils am Ende von zwei aufeinanderfolgenden Kalt- bzw. Warmphasen dargestellt werden.

Die globale Erwärmung von 1977 bis 1998. Die vorangegangene globale Abkühlung von etwa 1945 bis 1977 endete abrupt, als im Jahre 1977 der Pazifik innerhalb eines einzigen Jahres von seiner Kalt- in die Warmphase sprang. Die Temperatur begann zu steigen, gefolgt von zwei Jahrzehnten globaler Erwärmung. Diese plötzliche Umkehrung der Klimaphase im Jahre 1977 wurde „die große pazifische Klimaverschiebung“ genannt (the „Great Pacific Climate Shift“), weil sie so plötzlich erfolgte. Während dieser Warmphase zogen sich die alpinen Gletscher zurück, die Eisbedeckung in der Arktis verringerte sich, und der grönländische Eisschild begann zu schmelzen.

Die Plötzlichkeit der Verschiebung der Wassertemperatur im Pazifik und die korrespondierende Änderung von Abkühlung zu Erwärmung im Jahre 1977 ist hoch signifikant und legt stark eine Ursache – Auswirkung – Beziehung nahe. Der Anstieg des atmosphärischen CO2-Gehaltes, der nach 1945 einsetzte, zeigt eine solche plötzliche Änderung nicht und scheidet daher als Ursache für die Große Pazifische Klimaverschiebung aus.

Die globale Abkühlung von 1999 bis 2010. Es gab keine globale Erwärmung mehr über die Werte von 1998, und die Temperaturen gingen wieder leicht zurück.

Die letzten 500 Jahre

Die Temperaturänderungen, die in den grönländischen Eisbohrkernen während der letzten 500 Jahre aufgezeichnet wurden, sind wirklich bemerkenswert. Mindestens 40 Perioden mit Erwärmung und Abkühlung ereigneten sich seit dem Jahr 1480, alle lange, bevor CO2-Emissionen ein Faktor gewesen sein können.

Abbildung 2. Erwärmung und Abkühlung von 1480 bis 1960.

Die letzten 5000 Jahre

Abbildung 3 zeigt das Isotopenverhältnis im Eiskern GISP2 aus Grönland für die letzten 5000 Jahre. Man beachte, dass die Temperatur vor 1500 bis 5000 Jahren signifikant wärmer waren als heute.

Abbildung 3: Verhältnis von Sauerstoffisotopen während der letzten 5000 Jahre. Rote Gebiete stehen für warme, blaue für kühle Perioden.

Die letzten 10 000 Jahre

Die meiste Zeit während der letzten 10 000 Jahre war es wärmer als heute. Abbildung 4 zeigt die Temperaturen aus dem Eiskern GISP2. Mit Ausnahme einer kurzen kühlen Periode vor etwa 8200 Jahren war es während der ganzen Zeit von vor 1500 bis 10 500 Jahren signifikant wärmer als heute.

Abbildung 4: Temperaturen der letzten 10 500 Jahre, aufgezeichnet im Eisbohrkern GISP2 aus Grönland (Modifiziert von Cuffy und Clow 1997).

Einen anderen Graph des Temperaturverlaufs der letzten 10 000 Jahre aus dem grönländischen Eiskern zeigt Abbildung 5. Er zeigt im Wesentlichen die gleichen Temperaturwerte wie bei Cuffy und Clow 1997, aber viel detaillierter. Was beide Temperaturkurven zeigen ist, dass es in nahezu der gesamten Zeitspanne der letzten 10 000 Jahre wärmer war als gegenwärtig.

Abbildung 5: Temperaturverlauf der letzten 10 000 Jahre aus dem Eiskern GISP2.

Also, wo rangieren die warmen Jahre 1934, 1998 und 2010 in der langzeitlichen Liste warmer Jahre? Von den letzten 10 500 Jahren waren 9100 wärmer als die Jahre 1934, 1998 und 2010. Das heißt, egal welches dieser drei Jahre nun das Wärmste ist – es rangiert an Position Nummer 9099 in der langzeitlichen Liste!

Das Klima hat sich seit der Kleinen Eiszeit langsam erwärmt (Abbildung 5), aber es hat noch einen weiten Weg vor sich, bevor das Temperaturniveau erreicht wird, dass fast während des gesamten Zeitraumes der letzten 10 500 Jahre vorherrschte.

Es wird wirklich viel Lärm um nichts gemacht!

Dr. Don Easterbrook (Physiker) 

Professor of Geology Western Washington University Bellingham, WA 98225

Den Originalartikel bei WUWT finden Sie hier

Update 3 (2.1.11) Leser Werner Erich mokierte sich darüber, dass die GISP2 Eisbohrdaten in Abbildung 5 nur bis 1905 reichten. EIKE (Gründungsmitlglied) Oellerer verfügt über die GISP2 Daten bis 1987. Sie wurden ihm von der BGR zu Verfügung gestellt. Sie zeigen keine Erwärmung im 20. Jhh bis 1987.

 

Abbildung 6: GISP 2 Daten von 1900 bis 1987 zeigen keine Erwärmung im 20. JHH. Mit Dank an EIKE Mitglied Klaus Oellerer.

Übersetzt von Chris Frey für EIKE

Upgrade 1 (31.12.10) Einige Leser sind anderer Meinung als Prof. Easterbrook, sie können sich gerne an ihn direkt wenden um Meinungsverschiedenheiten zu klären:http://myweb.wwu.edu/dbunny/

oder hier: don.easterbrook@wwu.edu

Upgrade 2 (1.1.11): Prof. Easterbrook reagiert auf den Vorwurf einiger Leser seine Daten gefälscht zu haben. Mit einer Mail vom 31.12.10

Original Easterbrook:
"Chris,

I’m always happy to answer questions, so please feel free to email me anytime. The contention that the ice core only reaches 1905 is a complete lie (not unusual for AGW people). The top of the core is accurately dated by annual dust layers at 1987. There has been no significant warming from 1987 to the present, so the top of the core is representative of the present day climate in Greenland.

Don"

auf Deutsch:
"Chris,

Ich bin immer glücklich, Fragen zu beantworten, also können Sie mir gerne zu jeder Zeit wieder schreiben. Die Behauptung, dass der Eiskern nur bis 1905 reicht, ist eine komplette Lüge (jedoch nicht ungewöhnlich für AGW’ler). Der Endpunkt des Eiskerns ist genau datiert mit Hilfe jährlicher Staubschichten bis zum Jahre 1987. Es hat keine signifikante Erwärmung von 1987 bis heute gegeben, so dass die Spitze des Eiskerns repräsentativ für das gegenwärtige Klima in Grönland ist.

Don"




Europol: 100 Festnahmen wegen Emissionsbetruges!

Upgrade 3.1.11 Soeben veröffentlich die Märkische Allgemeine einen Bericht unter der Überschrift: 

"Kreisbauernverband warnt: Fingierte Klimawandel-Entschädigungen nicht bezahlen!"

über massive Betrugsversuche der Klimamafia an Landwirten. Offensichtlich gehören kriminelle Betrüger ganz besonders zu den Nutznießern der "Klimaschutz"-Gesetzgebung.

Der Umsatzsteuerbetrug mit CO2-Emissionszertifikaten ist weiter eines der Hauptthemen, mit denen sich die europäische Polizeibehörde Europol herumschlagen muss. Allein heuer wurden mehr als 100 Verdächtige festgenommen, die sich in dieser Kriminalitätsform, hinter der mafiöse Organisationen stecken, betätigt haben sollen, so Europol in einer Aussendung. Der Schaden geht in die Milliarden Euro.Die jüngste Aktion ging in Italien über die Bühne. Laut Europol führte die Guardia di Finanza unter Leitung der Mailänder Staatsanwaltschaft am 17. Dezember Aktionen gegen rund 150 Unternehmen in acht Regionen Italiens durch. Zuvor hatte die italienische Stromhandelsbörse den gesamten Handel mit Emissionszertifikaten aufgrund einer sehr hohen Zahl an verdächtigen Transaktionen ausgesetzt. Der Umsatzsteuer-Verlust durch diese Machenschaften wurde allein auf 500 Millionen Euro geschätzt.

MTIC (Missing Trader IntraCommunity Fraud oder zu Deutsch Umsatzsteuerbetrug) ist eine der die Ermittler derzeit am intensivsten beschäftigenden Kriminalitätsformen. Pro Jahr werden damit etwa 100 Milliarden Euro Schaden verursacht, sagte Gerald Hesztera, Leiter der Europol-Kommunikationsabteilung, erst im November in Wien. Experten der Polizeibehörde wiesen bereits im Juni des Vorjahres darauf hin, dass auch der CO2-Emissionshandel von den Kriminellen für den Umsatzsteuerbetrug genutzt wird….

Den ganzen Artikel finden Sie hier:

Weiterführender Link  und hier




Energierationierung in Friedenszeiten vorbereitet: Parlament verabschiedet Gesetz zur Erfassung des Energieverbrauches aller Bürger.

Zuvor war nämlich ein noch ehrgeizigeres Gesetz – ebenfalls zur „Effizienzsteigerung“ wie es im damaligen Gesetzestext verharmlosend hieß[1]– noch im März 2009 von der damaligen schwarz-roten Regierung bzw. deren Umweltminister Gabriel als Kabinettsvorlage eingebracht worden. Es sah vor, dass zuerst die Energiemenge, die ein jeder in diesem Land verbraucht, zu erfassen sei, um dann per neu einzurichtender Überwachungs- und Sanktionierungsbehörde in jedem Jahr diese neu zuzuteilen. Natürlich nicht, soviel wie ein jeder verbrauchen wollte, sondern jedes Jahr 1% weniger als im Jahr davor.  Dieses Gesetz wurde nicht etwa entrüstetet von Kanzlerin Merkel und ihren Kollegen im Kabinett als Angriff auf die Freiheit und Demokratie zurückgewiesen, sondern nur auf später vertagt.

Wie die Kollegen Maxeiner & Miersch schon im März 2009 voraussahen, wurde es nur in der wohl begründeten Hoffnung zurückgestellt, dass es über den Umweg einer EU-Richtlinie wieder als deutsches Gesetz auftauchen würde. Und das ist nun geschehen. Die erste Stufe wurde gezündet und als „alternativlos“ von den federführenden Beamten des Ministeriums eingestuft.

Zur Begründung führen sie aus:

Die Richtlinie 2006/32/EG verfolgt den Zweck, die Effizienz der Endenergienutzung in den Mitgliedstaaten kostenwirksam zu steigern. Sie verpflichtet unter anderem zur Festlegung eines generellen nationalen Einsparrichtwerts und zum Erlass kostenwirksamer, praktikabler und angemessener Maßnahmen, die zur Erreichung dieses Ziels beitragen sollen. Insbesondere sollen die erforderlichen Mechanismen, Anreize und die institutionellen, finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen zur Beseitigung vorhandener Markthindernisse und –mängel, die der effizienten Endenergienutzung entgegenstehen, festgelegt werden sowie die Voraussetzungen für die Entwicklung und Förderung eines unverzerrten Marktes für Energiedienstleistungen und für die Erbringung von anderen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz für die Endverbraucher geschaffen werden.

Im verschrobenen Bürokratendeutsch wird da angekündigt, dass mit diesem Gesetz der freie Markt abgeschafft werden soll, sorgfältig umschrieben mit der angestrebten…“ Beseitigung vorhandener Markthindernisse und –mängel“

Dann wird unverdrossen auf die öffentliche Hand als „Vorbild“ gesetzt und in der Begründung behauptet: Die öffentliche Hand habe bei der Steigerung der Energieeffizienz eine Vorbildfunktion zu übernehmen…

Um dann die Katze aus den Sack zu lassen:  

„…Sie hat dafür zu sorgen, dass Energieeffizienzmaßnahmen ergriffen werden, deren Schwerpunkt auf kostenwirksamen Maßnahmen liegt, die in kürzester Zeit zu umfassendsten Energieeinsparungen führen.“

Das heißt, die Bürger müssen und dürfen gezwungen werden, in kürzester Zeit umfassendste Energieeinsparungen durchzuführen. Und damit das auch klappt werden für

..Energieverteiler, Verteilernetzbetreiber und Energieeinzelhandelsunternehmen (sind) besondere Verpflichtungen vorgesehen, um die Voraussetzungen für die Entwicklung und Förderung eines Marktes für Energiedienstleistungen und für die Erbringung von anderen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz für die Endverbraucher zu schaffen. Hierzu gehören insbesondere Informations-, Förder- und Sicherstellungsverpflichtungen. Diese Unternehmen sind auch zur informativen Abrechnung des Energieverbrauchs zu verpflichten.

Dies alles muss natürlich auch überwacht werden, wozu die wackeren Bürokraten gleich eine neue Behörde einrichten wollen. In der Begündung dazu heißt es :

„…Die Erfassung und Unterstützung der Erreichung der Ziele wird einer Bundesstelle für Energieeffizienz übertragen. Diese wurde bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eingerichtet (BAFA). Sie nimmt gebündelt Aufgaben zur Umsetzung des Gesetzes wahr. Hierzu gehören u. a. die Beobachtung des Marktes für Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen, die Bereitstellung von Informationen sowie zur Erarbeitung von Vorschlägen für den Fall, dass die Marktkräfte zur Schaffung eines Marktes für Energiedienstleistungen nicht ausreichen

D.h. falls die Kräfte des zuvor abgeschafften Marktes nicht ausreichen sollten, was mit Sicherheit aus Sicht der neuen Behörde eintreten wird, dann darf diese Vorschläge erarbeiten, welche die Bürger zwingen und ggf. sanktionieren werden, um die ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Das wäre dann die im Ursprungsgesetz von Ex-Minister Gabriel im März 2009 vorgesehene Rationierung von Energie , wie sie auch später im schwarz-gelben „Energiekonzept“ der Bundesregierung vom September 2010 – wenn auch verschlüsselt- vorgesehen ist. Und dies alles winken unsere Volksvertreter so einfach durch. Ob sie wirklich wussten was sie taten? Wenn ja, dann haben sie ihren Wählern und allen Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes einen Bärendienst erwiesen! Und wenn nicht, wozu sind sie denn da? Wahrscheinlich erfüllt sich wieder einmal das weise Wort Tucholskys: „Wenn man durch Wahlen die Politik ändern könnte, dann wären diese längst verboten „

Das Gesetz können Sie hier einsehen. Die undefinedBegründung hier herunterladen. Wer an seine Abgeordnete oder  Abgeordneten eine Mail schreiben will findet hier seine/ihre Mailadresse.

Michael Limburg 

Mit Dank an Spürnase Konrad Fischer


[1] Details dazu hier http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/bundesumweltminister-will-energie-rationieren-neue-wege-zum-ueberwachungsstaat-dank-der-grossen-transformation/?tx_ttnews%5BpS%5D=1277758290&tx_ttnews%5Bpointer%5D=24 und hier http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Maxeiner-und-Miersch/article6058207/Hurra-der-Umsatz-sinkt.html

 




Was geschah mit dem rekordwärmsten Jahr?: Die Wahrheit ist- die globale Erwärmung ist zum Stehen gekommen!

Die Beamten des Met Office prahlten öffentlich, dass sie sich von ihren Feststellungen erhofften, die Gipfelteilnehmer von Kopenhagen dazu zu bringen, neue und stringente Grenzen für den Kohlenstoffausstoß einzuführen – eine Ambition, die nicht in Erfüllung ging.

Während der nächsten gigantischen Klimagaudi von 15 000 Delegierten auf der UN-Klimakonferenz, diesmal im tropischen Glanz von Cancun in Mexiko, war das Met Office erneut zur Stelle.

Es spielt keine Rolle, dass Großbritannien wie in den vorigen zwei Wintern im eisigen Griff einer Kältewelle steckte, in denen es an einigen Stellen bis -20°C kalt wurde, und dass das Jahr 2010 das kälteste Jahr seit 1996 war.

Das Met Office bestand darauf, dass 2010 immer noch drauf und dran war, das wärmste oder zweitwärmste Jahr seit Beginn moderner Aufzeichnungen zu werden.

Aber versteckt inmitten der Details jener zwei 12 Monate auseinanderliegenden Verlautbarungen liegt ein bemerkenswerter Rückzieher, der große Auswirkungen hat – nicht nur für das Met Office, sondern für die Debatte um den Klimawandel allgemein.

Wenn man sorgfältig unter Berücksichtigung anderer offizieller Daten liest, verbergen sie eine Wahrheit, die für manche – um eine Formulierung des früheren US-Vizepräsidenten Al Gore zu nutzen – wirklich unbequem ist: Während der letzten 15 Jahre ist die globale Erwärmung zum Stillstand gekommen.

Das sollte nicht passieren. Die klimawissenschaftliche Rechtgläubigkeit, wie sie von Institutionen wie dem IPCC und der CRU verkündet werden, besagt, dass die Temperatur gestiegen ist und mit dem zunehmenden CO2-Anteil in der Atmosphäre weiterhin steigen wird – und, da mache man sich nichts vor – der Anstieg des CO2-Gehaltes setzt sich mit der rapiden Industrialisierung von Indien und China fort.

Dem IPCC und seinen Computermodellen zufolge wird es ohne einen enormen Rückgang von Emissionen auf der Welt während des 21. Jahrhunderts zwischen 2 und 6 Grad wärmer werden, mit katastrophalen Folgen,

Im Zuge eines Versuches, reichere Länder dazu zu bringen, eine Soforthilfe in Höhe von 20 Milliarden Pfund an ärmere Länder zu zahlen, damit diese den Folgen der Erwärmung begegnen können, warnte das International Food Policy Research Institute in den USA, dass die globale Temperatur im Jahre 2100 um 6,5°C höher liegen würde, was zu Preissprüngen für Nahrung und einer abnehmenden Produktion führen würde.

Die Mathematik dahinter ist nicht schwer. Falls es auf dem Planeten am Ende des Jahrhunderts wirklich 6 Grad wärmer wäre, müsste es in jedem Jahrzehnt um 0,6 Grad wärmer werden; sollten es nur 2 Grad sein, dann eben um 0,2 Grad pro Jahrzehnt. Glücklicherweise ist dies nicht so.

Tatsächlich zeigen die Daten vom Met Office und von CRU auf deren eigenen Websites, dass sich die globalen Temperaturen nicht geändert haben, nicht seit zehn, sondern seit 15 Jahren – mit der Ausnahme vom Jahre 1998, in welchem ein starker El Nino für eine Wärmespitze der Temperatur sorgte.

Die Temperaturen steigen etwas, dann fallen sie wieder, aber diese Änderungen liegen noch innerhalb der Fehlergrenzen des Systems, mit dem sie gemessen werden. Sie haben keine statistische Signifikanz und stellen überhaupt keinen Beweis für irgendeinen Trend dar.

Als das Met Office seine Prognose vom Dezember 2009 ausgab, erwartete man dort sicher einen sogar noch stärkeren El Nino als 1998  mit der entsprechenden Temperaturspitze – einen so starken El Nino, dass die Temperaturspitze das Mittel der Dekade nach oben gezogen hätte.

Aber obwohl das Met Office erfolgreich versuchte, die Medien während Cancun mit der Aussage zu beeinflussen, dass das Jahr 2010 das wärmste werden könnte, enthüllte der Kleindruck den Rückzieher des Met Office. Im vorigen Jahr wurde die mittlere Temperatur von 2010 mit 14,58°C vorhergesagt, vor einigen Wochen dann nur noch mit 14, 54°C.

Das klingt nach nicht sehr viel. Aber wenn man sich vor Augen führt, dass den eigenen Angaben des Met Office zufolge der gesamte Anstieg der Welttemperatur seit 1850 weniger als 0,8°C betragen hatte, ist es eine ziemlich große Sache. Alles in allem heißt das nämlich, dass es keinen Trend in irgendeine Richtung gibt.

Einer Analyse von David Whitehouse von der Global Warming Policy Foundation zufolge gab es mittlerweile in diesem Jahr nur zwei ungewöhnlich warme Monate, nämlich März und April, als der El Nino auf seinem Höhepunkt war.

Die Daten vom Oktober bis zum Ende des Jahres legen nahe, dass 2010, wenn die Endabrechnung erst einmal vorliegt, bei weitem nicht das wärmste Jahr sein wird, sondern bestenfalls das drittwärmste, hinter 1998 und 2005.

Es ist unstrittig, dass es auf der Welt im Zuge des 20. Jahrhunderts in einigen Epochen wärmer geworden ist. (Tatsächlich zeigte sich in den Jahren zwischen 1940 und den frühen Siebziger Jahren ein Temperaturrückgang.)

Aber Schritt für Schritt beginnt der vermeintlich sichere wissenschaftliche ‚Konsens’, dass der Temperaturanstieg beispiellos ist und sich bis zu katastrophalen Höhen fortsetzen wird, und das all dies menschliche Schuld ist, zu bröckeln.

Früher in diesem Jahr (2010) machte Michael Mann – jahrelang eine führende Gestalt im IPCC und Autor des berüchtigten ‚Hockeyschlägers‘ – in einer Studie ein außerordentliches Eingeständnis: Dass es nämlich, wie seine Kritiker immer behauptet hatten, sehr wohl eine ‚mittelalterliche Warmperiode‘ um das Jahr 1000 gegeben hatte, als es auf der Welt durchaus wärmer gewesen sein könnte als heute.

Andere Forschungen machen allmählich deutlich, dass zyklische Änderungen des Gehaltes an Wasserdampf – einem viel stärkeren Treibhausgas als Kohlendioxid – für den größten Teil der Erwärmung im 20 Jahrhundert verantwortlich sein könnte.

Sogar Phil Jones, der Direktor der CRU und zentrale Figur des Klimagate-Skandals musste in einem wenig beachteten Interview von BBC online zugeben, dass es ‚seit 1995 keine statistisch signifikante Erwärmung‘ gegeben hatte.

Eine der e-mails aus Klimagate, datiert vom Oktober 2009, stammte von Kevin Trenberth, dem Vorsitzenden der Sektion Klimaanalyse im National Centre for Atmospheric Research der US-Regierung und leitender Autor der Berichte des IPCC zur Klimaänderung aus den Jahren 2002 und 2007.

Er schrieb: ‘Tatsache ist, dass wir derzeit das Fehlen der Erwärmung nicht erklären können, und es ist eine Schande, dass wir es nicht können!’

Nach diesem Leck behauptete Trenberth, dass er nach wie vor daran glaube, dass es auf der Welt wegen des CO2 wärmer wird, und dass die ‚Schande’ nicht darin bestand, dass die Erwärmung ‚pausierte‘, sondern dass man die Pause nicht erklären könnte.

Die Frage, die sich jetzt sowohl für Klimawissenschaftler als auch für Politiker erhebt, ist ziemlich einfach. Wie lang muss eine Pause sein, bevor die These der sich wegen menschlicher Einflüsse erwärmenden Welt zusammenbricht.

Mehr: http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-1335798/Global-warming-halted-Thats-happened-warmest-year-record.html#ixzz18qOYigva

Übersetzt von Chris Frey für EIKE

[Anmerkung des Übersetzers: Der Artikel erschien am 5. Dezember und nimmt öfter Bezug auf die Klimakonferenz in Cancun. Diese sowie ein paar andere zeitliche Angaben und die daraus resultierenden Tempi wurden bei der Übersetzung an den aktuellen Termin des Erscheinens nach diesem Gipfel angepasst.]




AZ vom 22.12.10 „Grünes Licht für Windkraftpark!“ Was nicht in der Zeitung steht!

Und weiter "….Der 56 Quadratkilometer große Windpark liegt rund 45 Kilometer nördlich der Borkumer Küste. Trianel Borkum West IJ ist das größte Windprojekt in der deutschen Nordsee und der erste rein kommunale Offshore- Windpark Europas, der vollständig projektfinanziert ist. Ab Sommer sollen in 30 Metern Wassertiefe die Gründungsstrukturen für die ersten 40 Areva Wind M5000-Windräder aufgebaut werden, die mit, einer Gesamtleistung von 200 Megawatt rund 200 000 Haushalte versorgen sollen. Die fast ISO Meter hohen Windräder sollen ein Jahr später zunächst probeweise und zur Jahreswende 2012/2013 im "Regelbetriebll ans Netz gehen. Weitere 40 Anlagen sollen im zweiten Bauabschnitt realisiert werden. Die Investitionssumme für den ersten Bauabschnitt beträgt über 700 Millionen Euro. "Die Umsetzung dieses hochkomplexen Projektes ist nicht nur ein Meilenstein für die beteiligten Stadtwerke, sondern auch eine erfolgreich bestandene Reifeprüfung für Trianel", erläuterte Sven Becker, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der TWB und Geschäftsführer der Trianel. (red) 

Was nicht in der Zeitung steht:

Die 200.000 Haushalte haben allerdings „mehr oder weniger“ nur Strom, wenn der Wind weht (siehe grüne Flächen in den nebenstehenden Leistungs-Gang- liniendiagrammen, beispielhaft für die Monate November und Dezember 2010).

Es sei denn, es stehen Reservekraftwerke (Kern- Braunkohle-, Kohle- oder Gaskraftwerke) gleich hoher Leistung auch weiterhin mit voller Leistung zur Verfügung.

Die vorhandene Kapazität an Pumpspeicherkraftwerken wird ebenfalls zur Aufnahme überschüssiger Windenergie derzeit so weit wie möglich weiter ausgebaut. Diese reicht aber bei weitem nicht aus, um die fluktuative Windleistung voll auszugleichen.

Durch die vorrangige Windleistungseinspeisung wird Stromerzeugung zu Kosten von unter 2 ct/kWh verdrängt und durch eine solche zu Kosten von 15 ct/kWh ersetzt. Diese Mehrkosten kommen nach Inbetriebnahme auf alle Stromverbraucher zu. Ob das alle wissen?

Prof. Dr. Alt

Den vollständigen Beitrag finden Sie als pdf Datei im Anhang

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Die Arktische Oszillation verdirbt die Party der Klima-Alarmisten von NASA & GISS

„Nordeuropa hatte negative Abweichungen [der Temperatur] um mehr als 4°C, während es im Gebiet der Hudson Bay positive Abweichungen des Monatsmittels von mehr als 10°C gab. Die extreme Wärme hängt unzweifelhaft damit zusammen, dass die Hudson Bay praktisch noch eisfrei war. Aus diesem Grunde traten einige der größten positiven Anomalien der  Temperatur auf dem Planeten in der Arktischen See  auf, da die Ausdehnung des Meereises in den letzten Jahren abgenommen hat.

Die Kälteanomalie hat sich im November fortgesetzt und in der ersten Hälfte des Dezember noch verstärkt. Zusammen mit dem ungewöhnlich kalten Winter 2009/2010 in den Mittleren Breiten der Nordhemisphäre hat die Kältewelle zu weit verbreiteten Kommentaren geführt, dass die globale Erwärmung geendet hat. Dies ist aber nicht der Fall“.*

 * Update 27.12.10: Der Focus Redakteur Michael Odenwald ging James Hansen prompt auf den Leim und trompetet laut:  Wetter CHRONIK: 2010 war das wärmste Jahr!  Details dazu hier Kommentare auf FOCUS erwünscht!

Bob Tisdale hat dazu relevante Beiträge auf Watts Up With That hier veröffentlicht, die zeigen, wie NASA GISS Wassertemperaturdaten aus der Arktischen See und den Südlichen Ozeanen entfernt haben und diese Daten durch Landstationen mit einem Umkreis von 1200 km zu ersetzen (was zu einer Erwärmung führte); und hier, wie das restliche Warmwasser eines starken El Niño in den Meeresströmen Kuroshio-Oyashio (KOE) aufging, wo es weiterhin Wärme freisetzte, die half zu erklären, warum sich die ‚globale Wärme‘ bis in das Frühstadium des gegenwärtigen La Niña hingezogen hat.

Siehe auch diesen Beitrag von Steve Goddard hier, wie Hansen die Abkühlung der letzten Jahre der La Niña in die Schuhe schob und die Erwärmung durch El Niño dem globalen Treibhauseffekt zugeordnet hatte.

Sogar Kevin Trenberth, der Leiter der Abteilung Klimaanalyse am National Center for Atmospheric Research in Colorado, gab zu (hier): „wir haben kürzlich eine rapide Erwärmung gesehen, aber es handelt sich dabei um ein Beispiel einer natürlichen Variation mit Änderungen im Pazifik und weniger um Klimawandel“.

Wir haben gezeigt, wie die NASA und andere Datenzentren die Daten – neue und alte – manipuliert haben, damit sie die offensichtliche Erwärmung bekräftigen. Dies schließt eine Abkühlung ein (bis zu 0,25°C oder mehr) in der ärgerlichen Warmperiode von den zwanziger bis zu den fünfziger Jahren bis 1980. Dies schließt auch die Bezugsperiode von NASA GISS für die Anomalien von 1951 bis 1980 ein. Zahlreiche Datensätze nach 1980 haben die Wärme übertrieben.

 

Die Erwärmung in diesem Herbst, die die NASA in Nordostkanada und der Hudson Bay angesprochen hatte, ist die Folge einer sehr stark negativen arktischen Oszillation, die man während der letzten Jahre beobachten konnte, die teilweise im Zusammenhang mit dem langen solaren Minimum und Vulkanen in höheren Breiten (high latitude volcanoes) steht.

Der positive Zustand der AO ist gekennzeichnet durch einen ungewöhnlich intensiven Polarwirbel, in dessen Bereich die arktische Kaltluft quasi gefangen ist. Die dabei korrespondierend auftretenden genauso intensiven zonalen Jet-Streams transportieren maritime Luft vom Pazifik nach Nordamerika und milde atlantische Luftmassen nach Europa, oftmals bis hin zum Ural-Gebirge. Im negativen Zustand liegt über der Polarregion und dem Nordatlantik häufig hoher Luftdruck, wobei arktische Luft aus Kanada über Nordamerika weit nach Süden sowie sibirische Kaltluft nach Westen in Richtung Westeuropa weht.

Die Treibhausgasmodelle nehmen alle eine Zunahme von Häufigkeit und Stärke einer positive arktischen Oszillation an, die meist (zu etwa 2/3) die 90%-Marke natürlicher Variabilität überschreiten soll.

Eine positive AO würde zu steigenden Temperaturen auf den Kontinenten der Nordhemisphäre führen, während gleichzeitig kalte Luft in der Arktis gefangen wäre, deren Bereich nicht weiter südlich als bis nach Nordkanada und dem Gebiet der Hudson Bay reichen würde. Die folgende Abbildung zeigt die Wärme in Eurasien.

Im vorigen Winter zeigte sich die stärkste negative AO seit 1950:

Die globalen Anomalien eines Winters mit einer negative AO sehen in etwa so aus:

Man beachte, wie sehr dies für den vergangenen Winter zutraf. Man braucht keine Treibhausgase dafür.

Wie bekannt, variiert die Nordatlantische Oszillation, eine wichtige Komponente der gesamten arktischen Oszillation, mit der Temperaturschwingung im Atlantik, bekannt unter dem Namen AMO oder Atlantische Multidekadische Oszillation. Befindet sich der Atlantik in der warmen positiven Phase der AMO, wie es gegenwärtig der Fall ist, tendieren die NAO und die AO dazu, in der negativen Phase zu sein.

 

Wenn die AMO positiv ist mit warmem Wasser im Nord- sowie dem tropischen Atlantik, war die NAO überwiegend negativ (wie in den sechziger Jahren). Als der Nord- und tropische Atlantik in den achtziger Jahren in die Kaltphase wechselten, war die NAO hauptsächlich positiv (Datensatz in der oben stehenden Karte für das Jahr 1999). Man beachte den Sprung der AMO in die positive (warme) Phase im Jahre 1995 mit einer markanten Abnahme der NAO. Betrachte die inverse Beziehung mit der AO in der unten stehenden Graphik. In beiden Darstellungen sind die Werte von Dezember bis März gemittelt und standardisiert worden.

Bisher in diesem Spätherbst war die AO überwiegend negativ und soll den Ensemble-Rechnungen der Modelle zufolge während der nächsten Tage 5 Standardabweichungen [?] negativ ausfallen.

Dies erklärt nicht nur die brutale Kälte in Europa und Asien, sondern auch die erstaunliche Abweichung um 11 K im Südosten der Vereinigten Staaten [und in Cancun! Ergänzung des Übersetzers!]

PDF dieses Berichtes hier.

Übersetzt von Chris Frey für EIKE




Eine neue Klimadoktrin?

Er fährt fort mit:

“The problem is that the world is getting most of the energy its economies need in ways that are wrecking the climate its environment needs.”

Nun ist das Klima wieder existent, es wird aber durch die Art und Weise, wie die Energie für die Ökonomien bereitgestellt wird, ruiniert. Was im Kontext der bisherigen Doktrin schlicht bedeutet, dass ein Anstieg der CO2-Konzentration zu einem Anstieg der globalen Temperatur führt. Doch nun kommt die nächste Überraschung (Den Originaltext finden Sie hier):

"Global warming" is a (dangerous) misnomer” “We should call it ‘global climate disruption’.” (emphasis his)

Dies ist ein Widerspruch in sich, da das Klima mindestens über 30-Jahre gemittelt wird, kann es keine Zerstörung geben (dies ist die wörtliche Bedeutung des Wortes disruption) noch ein Abbrechen, falls dies gemeint war. Egal ob die Temperatur steigt oder sinkt, es kommt immer nur ein größerer oder kleinerer Wert als der Vorgänger heraus. Die Idee dahinter besteht wohl darin, dass es nun egal ist in welche Richtung sich die Temperatur entwickelt. Es kommt nur noch auf die Änderung an, die natürlich durch den Menschen verursacht wird. Irgendein korrupter Wissenschaftler wird sich schon finden, der nun zeigt, dass z. B. beim Überschreiten eines ominösen Triggerpunktes die Temperatur wegen der in- härenten Nichtlinearitäten (menschengemacht) abnehmen muss.

Um fair zu sein, er meint: „It’s (the temperature) highly nonuniform geographically.“

Dies ist korrekt, hat aber nichts mit Unterbrechung zu tun und wird zwei Folien später von ihm selber konterkariert, da er die globale homogene Temperatur von GISS (Institut von James Hansen) präsentiert (zu den Temperaturmanipulationen siehe den Bericht „Das Temperaturdilemma“):

Danach zählt er beispielhaft auf, was die Temperaturerhöhung der Erde „angetan“ hat. Fangen wir mit den Gletschern an.

Zu den Gletschern im Himalaya erschien in diesem Jahr eine Studie, welche vom Chef des IPCC, Dr. Pachauri, als Voodoo-Wissenschaft geadelt wurde. Erstellt wurde sie im Auftrag des indischen Umweltministers. (V K Raina – Himalayan Glaciers A State-of-Art Review of Glacial Studies, Glacial Retreat and Climate Change). In der Zusammenfassung steht:

“Glaciers in the Himalayas, over a period of the last 100 years, behave in contrasting ways. As an example, Sonapani glacier has retreated by about 500m during the last one hundred years. On the other hand, Kangriz glacier has practically not retreated even an inch in the same period. Siachen glacier is believed to have shown an advance of about 700m between 1862 and 1909, followed by an equally rapid retreat of around 400m between 1929 and 1958, and hardly any retreat during the last 50 years.”

Es erscheint wenig seriös, wenn man einen Gletscher herauspickt der zurückgeht und die anderen unter den Teppich kehrt. Gänzlich unglaubwürdig wird es aber, wenn man die Hauptursache für den Rückgang verschweigt:

„An aerosol/dust cover of 400gm/m2 – a thickness of about 2mm – has the maximum effect as far as melting of glaciers is concerned.”

Aha, also nicht eine Temperaturerhöhung, sondern verstärkte Absorption durch eine Schmutz/ Staubbedeckung ist die Ursache. Danach widmet er sich den (angeblichen) Eisverlusten in Grönland und in der Antarktis.

Man könnte Herrn Holdgren entgegenhalten, das Grönland Grünland heißt, weil die Wikinger dort Ackerbau und Viehzucht während des mittelalterlichen Klimaoptimums betrieben haben oder man verweist auf eine Studie von Johannessen u. a.:

„Averaged over the study area (1992-2003), the increase is 5.4 ± 0.2 cm/year, or ~60 cm over 11 years, or ~54 cm when corrected for isostatic uplift.” (SCIENCE 310 (2005) 1013-1016)

Dies ergibt in 11 Jahren einen Zuwachs von rund 1070Gt.

Die Verhältnisse in der Antarktis wurden im Bericht “Erwärmt sich die Antarktis” näher betrachtet. Hier nur zur Erinnerung ein Kernresultat:

Also seit 1980 kühlt sich die Antarktis ab, was auch der nächsten Graphik entnommen werden kann.

http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/IMAGES/seaice.anomaly.antarctic.png

Es ist richtig, dass weder die Temperatur der Antarktis noch die Eisfläche um die Antarktis eine Aussage über das Eisvolumen machen, aber das Letztere soll ja als Beleg für die Folgen des Temperaturanstiegs dienen und dazu sind beide Kurven relevant und beide besagen das Gegenteil.

Zu der Änderung der Strahlungsbilanz seit 1750 (radiative forcing) sagt Holdgren:

„Natural changes in sunlight reaching Earth + 0.1 W/m2.

The warming influence of anthropogenic GHG and absorbing particles is ~30x the warming influence of the estimated change in input from the Sun.” “If you look at the recent data where we have particularly good satellite measurements of what the Sun is doing, there is no in- creasing trend in the solar output to explain the rapid, recent increases in surface temperature of the Earth.”

Die 0.1W/m2 sind absurd verkehrt. Gray u. a. (The influence of solar changes on the Earth’s climate) geben einen Wert allein für die beiden letzten Sonnenzyklen von 1.1W/m2 an.

In dem Bericht “Radiative forcing” kamen die Wissenschaftler von ACRIM, die die Satelliten zur Messungen der solaren Aktivität betreiben, zu einer gegenteiligen Schlussfolgerung:

„The Earth’s weather and climate regime is determined by the total solar irradiance (TSI) and its interactions with the Earth’s atmosphere, oceans and landmasses. TSI proxies during the past 400 years and the records of surface temperature show that TSI variation has been the dominant forcing for climate change during the industrial era.”. (emphasis added)

Dies wird auch durch die gute Korrelation zwischen der Variation der Temperaturanomalie und der solaren Einstrahlung untermauert, wie von Solanki und Fligge vom MPI für Sonnensystemforschung (GRL 26 (1999) 2465) gezeigt wurde. Grob geschätzt ist der Anstieg der Strahlungsintensität von 1700-2000 (~3W/m2) 30mal größer als der von Holdgren angegebene Wert.

Es bedarf schon einer beachtlichen Portion Chuzpe zu behaupten, dass der Einfluss der Sonne marginal sei, obwohl er der entscheidende ist.

Abschließend geht Holdgren auch auf Climategate und die Falschaussagen des IPCC ein.

E-mails show climate scientists are human, too;

Natürlich sind sie auch nur Menschen, aber was für welche. Sie freuen sich über den Tod von John Daly, einen so genannten Skeptiker, Prof. Phil Jones an Prof. Michael Mann:

„Mike, in an odd way this is cheering news!” Sie belügen unverfroren die Öffentlichkeit, Prof. Phil Jones an Prof. Michael Mann:

About 2 months ago I deleted loads of emails, so have very little – if anything at all. (03.12.08)

Und was sagt der gleiche Jones gegenüber der Zeitung “Guardian” Phil Jones, Nov 24, 2009 Guardian We’ve not deleted any emails or data here at CRU.

Und wie geht man mit den Skeptikern um: Dr. Trenberth empfiehlt:

label these guys as lazy and incompetent and unable to do the huge amount of work it takes to construct such a database. Labeling them as lazy with noth- ing better to do seems like a good thing to do."

Und wenn dies nicht hilft, dann macht man es eben so (streng vertraulich natürlich):

From: Phil Jones <p.jones@xxxx> To: "Michael E. Mann" <mann@xxxx> Subject: HIGHLY CONFIDENTIAL Date: Thu Jul 8 16:30:16 2004 The other paper by MM (McIntyre und McKitrick) is just garbage – as you knew. Pielke is also losing all credibility. I can’t see either of these papers being in the next IPCC report. Kevin and I will keep them out somehow – even if we have to redefine what the peer-review literature is!

Die vom Senat eingesetzte Wegman-Kommission zur Klärung des Sachverhaltes Hockeyschlägerkurve) kam zu der Schlussfolgerung, das McIntyre und McKitrick in allen Punkten Recht haben und dass der Artikel von Mann (natürlich haben sie sich nicht auf Jones Niveau begeben und es besser ausgedrückt) Müll ist.

Dies bringt uns direkt zur Aussage von Holdgren über den IPCC:

“IPCC isn’t the source of scientific understanding of climate, just one of the mes- sengers. Sources are the global community of climate scientists & mountain of peer-reviewed research they’ve produced over decades.”

Dies ist eine Halbwahrheit, denn nur die Vertreter der anthropogenen Klimaerwärmung werden vom IPCC wahrgenommen. Die Anderen fallen durch die neu definierte Form der Begutachtung. Außerdem, 21 der 44 Kapitel des letzten IPCC-Berichtes beinhalten weniger als 60% peer-reviewed Artikel.

Fazit: Neben der schon üblichen Aufzählung von Halbwahrheiten und Falschaussagen sollte der in sich widersprüchliche Begriff „climate disruption“ im Gedächtnis bleiben. Mit diesem Terminus kann man versuchen jede Änderung als menschengemacht zu bezeichnen auch wenn er völliger Nonsens ist, da ein Mittelwert (das Klima) keine Unterbrechung haben kann.

Wäre es nicht Dr. Holdgren, könnte man sagen, wen interessiert dies, aber er ist der wissenschaftliche Berater des US-Präsidenten. Deshalb sind seine Aussagen von politischer Relevanz.

Dr. rer. nat. Bernd Hüttner, Stuttgart, für EIKE

Den Artikel finden Sie auch als pdf in der Anlage

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Wärmstes Jahr 2010 – Flugverkehr in Europa festgefroren! Lebt die UN-Organisation WMO auf einem anderen Planeten?

Update: Unter der Überschrift "Echt cool: Die Terroropfer des "Klimawandels"! finden Sie hier eine Zusammenfassung der Meldungen der letzten Wochen von Udo Ulfkotte. 

“2010 war das wärmste Jahr auf dem Globus“ (http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1334115/), so oder ähnlich lauteten jüngst die Meldungen der UNO-Organisation WMO (UNO-Organisation, war da nicht vor einem Jahr der Skandal mit der UNO-Organisation IPCC und ihrer dahin schmelzenden Gletscher und der manipulierten Temperaturdatenreihen), die besonders in Deutschland von den Medien gedankenlos nachgeplappert, Entschuldigung für dieses Wort, aber es ist zutreffend, wurden. Ein bisschen komisch erscheint uns dies schon, anhand der Meldungen vom letzten Sonntag “Flugverkehr in Europa festgefroren“, wie die ARD meldete.

Abbildung 1, Foto: dapd/DAPD “Deutschland im Kälteschock: Wegen des starken Schneefalls fielen in München mehr als 200 Flüge aus“ und “Deutschland ist eiskalt gefrostet“, wie die Welt titelte.

Deutschland und Europa sind eiskalt gefrostet. Großbritannien erlebt den kältesten Dezember seit Aufzeichnungsbeginn (http://wattsupwiththat.com/2010/12/17/coldest-december-ever-in-britain-as-snow-piles-up-europe-freezes/). Auch die Delegierten beim letzten großen Klimaspektakel in Cancun erlebten am 09. Dezember mit 11°C die kälteste Temperatur, die dort im Dezember seit 100 Jahren gemessen wurde (http://wattsupwiththat.com/2010/12/09/gore-effect-strikes-again-new-coldest-ever-december-record-temperature-in-cancun/). Weiter erinnern wir uns, zu Beginn 2010, bis weit in den März, auch die Maitemperaturen lagen um bis zu 3°C unter dem Durchschnitt, sah es auf der ganzen Nordhalbkugel bereits so aus (folgende Abbildung).

 

Abbildung 2 zeigt die Schneegebiete auf der Nordhalbkugel während des Extremwinters 2009/2010, Stand 10. Januar 2010, Quelle: NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration).

Auf der Südhalbkugel sah es während unserer Sommermonate Juni – August nicht anders aus. Südamerika litt unter Schneelasten und kalten Temperaturen. Schlagzeilen wie “Kältewelle in Südamerika hält an – Notstand in Peru“ (http://de.blog.wetter.com/?p=54633) und weiter im Text “Der ungewöhnlich strenge Winter in Südamerika…“ belegen dies. Ebenso wurde China von einer ungewöhnlichen Schnee- und Kältewelle heimgesucht. Schlagzeilen wie “Kältewelle: China rationiert den Strom“ (http://diepresse.com/home/panorama/welt/531336/Kaeltewelle_China-rationiert-den-Strom-) waren zu vernehmen. Alle großen Landmassen der Nordhalbkugel, sowie im dortigen Winter Südamerika, wurden von einer außergewöhnlichen Kältewelle getroffen. Dies passt so gar nicht zu den WMO-Meldungen, dass 2010 das wärmste Jahr gewesen sein soll, zumal auch der Sommer in weiten Teilen der Nordhalbkugel (wir erinnern uns noch an den verregneten und kalten August) nicht sonderlich behaglich ausfiel (http://climatechange.imva.info/news/cool-july). Handelt es sich bei der WMO-Meldung und der WMO-Datenreihe um einen weiteren dreisten Schwindel, wie bereits bei der UNO-Organisation IPCC?

Schauen wir nach Wettereignissen 2010, die die Aussage der WMO (World Meteorological Organization) erhärten könnten. Hier sind wohl den meisten noch die lange andauernde Trockenzeit und die hohen Temperaturen in einigen Teilen Russlands in Erinnerung, in deren Folge es dort, verbunden mit Brandstiftung, zu ausgedehnten Waldbränden kam. Der frühere Leiter des Wetteramtes Leipzig, der Diplom-Meteorologe, Klaus-Eckart Puls (http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/heisser-sommer-kalter-winter-w-a-r-u-m/?tx_ttnews[cat]=1&tx_ttnews[pS]=1277935200&tx_ttnews[pL]=2678399&tx_ttnews[arc]=1) und der Diplom-Meteorologe Christian Freuer (http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/rekord-hitzewelle-in-ost-und-nordosteuropa-menetekel-fuer-die-skeptiker/) berichteten auf EIKE darüber und beleuchteten die Ursachen. Auch das kleine Land Israel meldete noch vor einigen Wochen Rekordtemperaturen und in deren Folge, ebenfalls durch Brandstiftung, ausgedehnte Waldbrände.

In der Gesamtheit (Fläche und Zeitdauer) jedoch etwas wenig, als Erhärtung der WMO-Aussage, zumal wir noch im Hinterkopf haben, wie z.B. Temperaturaussagen gebastelt werden, ohne auch nur eine einzige Messstation vor Ort des Geschehens zu haben (http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/us-wetterbehoerde-noaa-meldet-januar-bis-juni-heisseste-periode-seit-beginn-der-aufzeichnungen-weltweit-wie-geht-das-ohne-messungen-vor-ort/?tx_ttnews[cat]=1&tx_ttnews[pS]=1277935200&tx_ttnews[pL]=2678399&tx_ttnews[arc]=1) oder wie auf wundersame Weise durch das Weglassen von Messstationen ein Temperaturprofil getrimmt wurde, wie man es gerne hätte – zu höheren Temperaturen. Prof. James Watt berichtete darüber (http://scienceandpublicpolicy.org/images/stories/papers/originals/surface_temp.pdf). Hier ein Beispiel, wie durch geschickte Auswahl von Temperaturstationen, die Temperatur angehoben wurde, obwohl sich in der Realität nichts änderte.

 

Abbildung 3 zeigt, wie parallel durch Auswahl (Weglassen von ländlichen Messstationen) der Stationen die Temperaturen plötzlich zu steigen beginnen.

Des Weiteren war es EIKE erstmalig gelungen, den Wärmeinseleffekt bei den Deutschlandtemperaturen herauszurechnen (http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/klimaerwaermung-in-deutschland-nicht-nachweisbar-der-dwd-hantiert-mit-falschen-daten-eine-bestandsaufnahme-der-deutschlandtemperaturen/). Das Ergebnis ist ernüchternd, wie die folgende Abbildung belegt. Von einer Erwärmung im Vergleich zu früheren Temperaturen bleibt nichts übrig.

  

Abbildung 4 zeigt den unmittelbaren Vergleich der Deutschlandtemperaturen DWD und EIKE von 1891 – 2009. Die blau gestrichelte Linie zeigt den Temperaturmittelwert im Betrachtungszeitraum. Die Temperaturen in Deutschland durchbrechen die Mittellinie nach unten, was bedeutet, dass es derzeit kälter als im 120-Jahresvergleich ist. Zum berechneten WI wurde, wie dies beim IPCC üblich ist, der Fehlertoleranzbereich angegeben (grüner Bereich).

Also doch eine dreiste Manipulation der WMO, um den Geldfluss, die Treffen in schöner Umgebung, mit luxuriösem Ambiente (http://www.eike-klima-energie.eu/klima-anzeige/wasser-predigen-wein-trinken-wissenschaftler-in-cancun-fordern-strenge-rationierung-im-westen-um-das-klima-zu-retten/?tx_ttnews[pointer]=1), wie in Cancun zu retten? Oder weiß die WMO wie der DWD schlicht und ergreifend nicht, was dort eigentlich gemessen wird? Fragen, die in den nächsten Zeilen beantwortet werden.

Nun dominieren auf der Erde nicht die Landflächen, sondern zu 70% die Meeresflächen. Evtl. findet sich hier der Schlüssel, der uns hilft, Licht ins Dunkel der Zahlenreihen zu bringen. Und in der Tat war am 19. Mai 2010 in der Presse folgende Meldung “Meere heizen ein 2010 wird wärmstes Jahr“ (http://www.n-tv.de/wissen/2010-wird-waermstes-Jahr-article880428.html). Die Meere als Ursache der Erwärmung. Gehen wir der Sache nach.

  

Abbildung 5 zeigt die AMSR-E (Advanced Microwave Scanning Radiometer – EOS) Meeresoberflächentemperaturen im Zeitraum von Juni 2002 – Juli 2010 (blau). In diesem Zeitraum ist in 2010 eine deutliche Spitze zu erkennen. Dazu in rot, der El Niño 3.4 (die Skalierung 3.4 steht für ein normiertes Meeresgebiet). Deutlich ist erkennbar, dass El Niño die globalen Meerestemperaturen treibt, sowohl bei ihrem Anstieg, als auch beim Rückgang der Temperaturen (grüne Pfeile). Für diesen Betrachtungszeitraum ist 2010 in der Tat ein außergewöhnlich warmes Jahr.

Bei Trenberth (einem IPCC-Vertreter) geht die Datenreihe bis zu Beginn der 1990-Jahre zurück und sieht, wegen der ARGO-Datenbasis und dem starken El Niño, der 1997/1998 die Temperaturen in die Höhe trieb, wie folgt aus.

Abbildung 6, Quelle: TRENBERTH, K.E. and FASULLO, J.T.:  Tracking Earth’s Energy, SCIENCE, Vol.328, 16.04.2010, S.316-317 zeigt nach ARGO-Daten die Oberflächentemperaturen (ARGO ist Teil des globalen Ozeanüberwachungssystems und wurde nach der griechische Argo-Sage, dem gleichnamigen Schiff der Argonauten benannt). In der Arbeit von Trenberth ist bestenfalls von einem gleichbleibendem Niveau der Meerestemperaturen, unter dem von 1998 zu sprechen. Im Spiegel vom 20. Mai 2010 (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,694719,00.html) rätseln die Forscher über die Meereskälte.

Die Luft für die WMO-Aussage für das angeblich wärmste Jahr 2010 ist somit recht dünn geworden. Nichts bleibt mehr übrig, was deren Aussage vom wärmsten Jahr 2010 stützen könnte.

In der Abbildung 5 ist zu sehen, dass El Niño die globalen Meerestemperaturen treibt. Ist dies für die globalen Land-und Meerestemperaturen gleichfalls so? Aufschluss gibt die Abbildung 7.

Abbildung 7 oben, Quelle: (http://www.climate4you.com/GlobalTemperatures.htm) zeigt die Temperatur-Messergebnisse der NOAA-Satelliten (UAH, University of Alabama, Huntsville) von Januar 1979 bis Dezember 2010 – Globale Monats- und 3-Jahres (37-Monate-Durchschnitt). Die kleine Abbildung oben links zeigt die El-Niño-SST-Anomalien im pazifischen Tropengürtel Anfang Februar 2010 und oben rechts die globale CO2-Entwicklung nach Mauna Loa. Die Abbildung darunter zeigt die El Niño-Anomalien (El Niño 3.4) der Wasseroberflächentemperaturen. Es fällt auf, dass jede globale Temperaturspitze in den letzten 30 Jahren mit einem El-Niño-Ereignis exakt zusammenfällt und das bei 8 Ereignissen im Betrachtungszeitraum (grüne Pfeile und Blockpfeil).

Die Messdaten belegen in eindrucksvoller Weise, dass die globalen Temperaturen natürlichen Schwankungen, den El Niño-Ereignissen unmittelbar folgen. Mit CO2 oder einer angeblichen anthropogenen Erwärmung hat dies rein gar nichts zu tun.

Wohin bewegen sich die Temperaturen? Einen Aufschluss darüber gibt die folgende Abbildung. In dieser werden die Daten der Satellitenbeobachtung, die bekanntlich die atmosphärische Lufttemperatur (Troposphäre) wieder geben, mit denen der unmittelbaren, stationären Landmessungen verglichen. Bei Betrachtung fallen sofort die starken Einbrüche in 1998 und 2010 auf. Wie nach dem letzten starken El Niño zum Jahreswechsel 1997/1998, so fallen auch gegenwärtig die atmosphärischen Temperaturen wieder drastisch (Abbildung 8).

Abbildung 8 (Quelle: http://www.climate4you.com/GlobalTemperatures.htm) zeigt die monatlichen Temperaturabweichungen der o.g. Messungen in Relation zueinander von 1979 – 20. November 2010. Deutlich zeichnen sich die beiden starken Temperatureinbrüche in 1998 und 2010 ab, die jeweils unmittelbar nach zwei starken El Niño-Ereignissen stattfinden. Die Temperaturen werden sich also (leider) nicht nach oben, also zu wärmeren Werten, sondern nach unten, zu kühleren Werten bewegen, so wie wir dies durch unsere täglichen Wetterereignisse auch erleben (siehe oben – Flugverkehr eingefroren).

Einige mögen sich die Frage stellen, wie kann ein begrenztes Gebiet, welches sich im Pazifik befindet, weltweit solche Auswirkungen haben. Antwort geben die Abbildungen 9 und 10.

 

Abbildung 9, Quelle: South Carolina State Climatology Office, zeigt die El Niño-Auswirkungen weltweit. El Niño hat über den pazifischen Raum Auswirkungen auf die Globaltemperaturen, Nord- und Südamerikas, Afrikas und Europas, wie der Wissenschaftler Prof. Brönnimann (ETH Zürich) herausfand (Abbildung 10).

 

Die Abbildung 10 zeigt die Temperaturabweichungen gegenüber dem Durchschnittswert der Jahre 1961 – 1990 für die untere Atmosphäre (unten) und der Stratosphäre (oben), gemittelt von Januar 1940 – Februar 1942. Die Abbildungen dokumentieren eine großräumige Klimaanomalie, die mit einer ungewöhnlich dicken Ozonschicht verbunden ist. Die Farbskala gibt die Temperaturdifferenzen im Vergleich zu einem Referenzwert an (Grafik: Prof. Brönnimann). In der Stratosphäre (oben) ist die Luft über der Arktis wärmer, der Polarwirbel schwächer und die Ozonschicht dicker als üblich. Auch das Klima auf der Erdoberfläche war außergewöhnlich: Extreme Kälte in Mittel- und Osteuropa, mildes Wetter in Alaska und frostige Kälte im Nordpazifik. Alles in Verbindung und ausgelöst durch einen starken El Niño (Spektrum der Wissenschaft 03/05, “Pazifik ließ Europa frieren“). Der Pazifik lies also Europa erfrieren. Dass alles kommt uns für die Gegenwart sehr bekannt vor und belegt, wie El-Niño-Ereignisse weltweit die Temperaturen deutlich beeinflussen.

Kann denn wenigstens eine weitere Temperaturreihe die WMO-Aussage bestätigen. Hierzu betrachten wir die globale Temperaturreihe des Hadley-Centers. Jedoch ist auch dort von einer Erwärmung oder gar einem wärmsten Jahr 2010 nichts zu sehen, wie die Abbildung 11 belegt:

Abbildung 11 (http://www.climate4you.com/GlobalTemperatures.htm) zeigt die Zeitreihe der Temperaturen von Januar 1910 bis 20. November 2010 nach HadCRUT3. Der Langzeittrend beginnt zu kippen und wird negativ. Die Monatswerte fallen bereits.

Der Kurzzeittrend (30-Jahre) sieht nicht anders aus

 

Abbildung 12 zeigt die globalen Temperaturen von 1981 – 2010. 2010 war dort bestenfalls ein Jahr mit einer vergleichsweise hohen Temperatur, aber keinesfalls das wärmste Jahr und bei dieser Betrachtung ist noch nicht berücksichtigt, dass sich durch Verstädterung und Landschaftsveränderung die Vergleichtemperaturen zwangsläufig ändern und zwar recht deutlich zu höheren Temperaturen, wie in der Abbildung 4 belegt.

Gibt es denn keine Datenreihe, die die Aussage der WMO erhärten könnte? Wie sieht es mit der berüchtigten GISS-Reihe aus? Berüchtigt deswegen, weil sie so oft der Schlamperei und Falschaussage überführt wurde, dass sie jegliche Glaubwürdigkeit eingebüßt hat. Dennoch möchte ich diese unseren Lesern nicht vorenthalten.

 

Abbildung 13 (http://www.climate4you.com/GlobalTemperatures.htm) zeigt die GISS-Temperaturdatenreihe von 1979 bis November 2010. Auch hier hält das Jahr 2010 nicht die Spitzenposition. Allerdings kommt das GISS auf eine Temperaturanomalie von über 0,8°C. Noch weit bemerkenswerter ist der Kurvenverlauf selbst. Während bei GISS passend(?) zu Cancun die Temperaturen drastisch zu steigen beginnen (rot eingekreist), fallen derzeit nach den Satellitenbeobachtungen (Abbildung 7 oben) und dem Hadley Center (Abbildungen 11 und 12) die Temperaturen. Aber bei den GISS-Temperaturverläufen ist der Betrachter vor „Überraschungen“ nie sicher, wie die Abbildung 14 belegt.

 

Abbildung 14 (http://icecap.us/images/uploads/GHG_Model_failure_AO.pdf) zeigt einmal die GISS-1980-Datenreihe (blau) und zum Vergleich, für exakt denselben Zeitraum, die GISS-Datenreihe 2010 (rot), in der auf wundersame Weise, der Temperaturverlauf gänzlich anders ist. Ein Schelm, der da denkt, dass im GISS-2010 die Temperaturen bis 1980 künstlich heruntergerechnet werden (Mittelwerte sind grundsätzlich keine gemessenen Werte, sondern immer mathematisch behandelte, also berechnete Werte, über deren Formeln der Sollwert in jede beliebige Richtung gedreht werden kann), damit die heutigen Temperaturen umso drastischer ausfallen.

Fazit:

1.      Die Aussage der WMO, dass Jahr 2010 sei das wärmste seit Aufzeichnungsbeginn ist eine ganz dreiste Falschbehauptung, die einer Überprüfung nicht standhält.

2.   Die globalen Temperaturen folgen in unmittelbarer Weise natürlichen Ereignissen. Im vorliegenden Fall El Niño-Ereignissen, also Meerestemperaturen, was nicht verwundern kann, wird in Erinnerung gerufen, dass 70% der Erdoberfläche Meeresflächen ausmachen.

3.   Insbesondere bei Landmessungen (aber auch bei Satellitenmessungen), wie sie die WMO für ihre Aussagen zu Grunde legt, muss darüber hinaus der Wärmeinseleffekt bei Vergleichen abgezogen werden, wodurch die heutigen Vergleichtemperaturen um teilweise über 1°C niedriger ausfallen.

4.   Wie in der Abbildung 8 gezeigt, geht der Trend nicht zu höheren, sondern zu niedrigeren Temperaturen.

5.   Die globale Temperaturentwicklung, wie auch die sie treibenden El Niño-Ereignisse werden in unmittelbarer Weise durch die Sonne gesteuert. Diese Aussage und diesen Punkt werde ich Ihnen in meinem nächsten Beitrag auf EIKE beweisen.

  

Raimund Leistenschneider – EIKE

 

 




Klimaerwärmung: Britische Spitzenpolitiker melden Zweifel an!

 Am gleichen Tag erschien im „Sunday Telegraph“ ein Kommentar von Boris Johnson, dem Oberbürgermeister Londons. Darin erinnert der Konservative seine Leser daran, dass die staatlich subventionierten Meteorologen von der Met Office wieder einmal mit ihrer saisonalen Voraussage eines „milden Winters“ danebenlagen, dass unabhängige Wetterbeobachter jedoch zum wiederholten Mal viel treffsicherer waren. Wie Piers Corbyn zum Beispiel, der für dieses Jahr den „kältesten Winter seit 100 Jahren“ prophezeite. Johnson fragt, ob Corbyn, wenn er so oft richtig liegt, auch mit seiner Vorhersage recht haben könnte, dass wir spätestens im Jahr 2035 eine neue Mini-Eiszeit haben werden. Der Politiker, dem Aspirationen auf das Premierministeramt nachgesagt werden, fragt ferner, ob es sein könnte, dass Corbyn Recht habe mit seiner Einschätzung, wie die Sonnne das Klima beeinflusst: „Ist es möglich, dass alles, was wir tun, verschwindend gering ist verglichen mit den Launen jenes Sterns, der das Leben auf dieser Welt ermöglicht“, fragt Johnsson am Schluss seines Kommentars.

Übernommen von eigentümlich frei

Quellen:

„BBC“: Government seeks severe winter advice

„Sunday Telegraph“: The man who repeatedly beats the Met Office at its own game




Emissionshandel kommt Industrie teurer zu stehen!

Die deutsche Industrie muss beim Emissionshandel künftig kräftig draufzahlen. Die EU-Kommission setzte bei der Zuteilung der Emissionsrechte in weiten Teilen ihre Vorstellungen durch. Allein der Stahlindustrie entstehen jährlich Mehrkosten in Höhe von knapp 200 Millionen Euro.

Die ganze Geschichte steht im Handelsblatt hier




Das Klima der Deutschen Bank: Teil einer weltweiten fixen Idee zum Geld scheffeln

Update: Die Deutsche Bank war u.a. Großsponsor der Veranstaltung des Renewables 100 Institutes zusammen mit anderen illustren Weltenrettern beschrieben in: "Feed in Tariffs: A Time for Real Action on Renewable Energy Many thanks to Pacific Environment, Sierra Club, World Future Council, Alliance For Renewable Energy, Deutsche Bank Climate Change Advisors, Heinrich Böll Stiftung for sponsoring and inviting us to participate in this wonderful event,  >> Feed-in Tariff Conference Rallies Audience in San Francisco.  News by Paul Gipe"

Ein Beispiel einer solchen Kampagne bzgl. der Klimaänderung ist die Arbeit der Deutschen Bank, die gigantische deutsche Finanzinstitution, die sich selbst in das Feld der erneuerbaren Energie eingebracht hat. Die Deutsche Bank behauptet, 5 Milliarden Dollar als Ergebnis ihrer aggressiven Vermarktung von Feed-in-Tarifen (FIT) [Einspeisetarife] in Projekte für erneuerbare Energie gesteckt zu haben und dass dies die Politik der Regierung sei. Sie fördert damit den Preisanstieg für Elektrizität auf der ganzen Welt, von Ontario bis zu den Entwicklungsländern. Investoren werden gedrängt, Geld in Projekte für erneuerbare Energie zu stecken mit der Behauptung, dass die Profite auf dem Markt weit höher ausfallen.

Zuvor hat die Bank in diesem Monat bekannt gegeben, dass sie 70 Millionen Dollar in zwei Solarparks in Ontario gesteckt hat, die von der Firma Sky Power Ltd. installiert wurden, einer Firma, die den reichlichen Sonnenschein in dieser [kanadischen] Provinz in eine wirtschaftliche Goldgrube verwandelt hat. Ähnliche Bekanntmachungen sind von der Deutschen Bank regelmäßig zu hören, zusammen mit gewichtigen Berichten von einer Abteilung, die sich DB [Deutsche Bank] Berater bzgl. der Klimaänderung nennt [DB Climate Change Advisors].

Diese Abteilung ist Teil der Vermögensverwaltung der Bank, dessen Vorsitzender, Kevin Parker, gerne darauf hinweist, dass es der Glaube der Bank ist, dass „Einspeisetarife ein viel geringeres Risiko für Investoren in die Umwelt darstellen“. Im Ernst! Weil nämlich dieses Risiko durch Raten- und Steuerzahler aufgefangen wird. Aus der Sicht der Bank setzen Ontario und Deutschland Standards in der Politik, die Solar- und Windkraft subventioniert.

Um diese körperschaftliche Strategie zu stützen, verunglimpfte die Deutsche Bank kürzlich Kritiker des Klimawandels, die das Absahnen der Subventionen sowie die Programme zur Regulierung und für die Einspeisetarife beeinträchtigen könnten. David Henderson berichtet in der Rubrik FP [Financial Post] Kommentare über die Bemühungen der Bank, Skeptiker zu diskreditieren.

In einem Bericht im September mit dem Titel “Klimaänderung: Die Hauptargumente der Skeptiker” wiesen DB Climate Change Advisors Wissenschaftler am Columbia Climate Center des Earth Institute of Columbia University an, die Arbeit von Skeptikern wie Ross McKitrick von der Guelph University niederzumachen. Sie haben sich den falschen Skeptiker ausgesucht!

Prof. McKitrick konzentrierte sich auf zwei zentrale Themen, die Gegenstand des Berichtes der Deutschen Bank waren. Die größte Betonung liegt auf der sogenannten „Hockeyschläger“-Kontroverse. Das andere Thema ist eine durch Klimagate bekannt gewordene infame e-mail von Phil Jones, Vorsitzender der Climatic Research Unit (CRU) an der University of East Anglia, in der er sich auf einen „Trick“ bezieht, den „Rückgang zu verstecken“ [hide the decline] in einer graphischen Darstellung der Temperaturen.

Prof. McKitrick identifiziert und benennt öffentlich eine erweiterte Liste mit Irrtümern, Fehlinterpretationen und Lügen im Bericht der Deutschen Bank. Wie es im Konflikt um die Klimawissenschaft üblich ist, wurde das Ganze rasch zu einer komplizierten und geheimnisvollen Angelegenheit.

Die Einleitung im Bericht der Deutschen Bank versuchte, die “Hockeyschläger”-Problematik in den Argumenten der Skeptiker zu zerschlagen. Die berühmte Hockeyschlägerkurve, die im Jahre 1997 durch den US-Klimatologen Michael Mann erschaffen wurde, schien zu belegen, dass die gegenwärtigen Temperaturen die höchsten der letzten tausend Jahre seien. Seit dem Jahr 2003 zeigte McKitrick (zusammen mit Steve McIntyre aus Toronto) schlüssig, dass die Behauptung bzgl. der 1000 Jahre unhaltbar war.

Dem Bericht der Deutschen Bank zufolge hat die Nationale Akademie der Wissenschaften (NAS) der USA die Angelegenheit mit dem Hockeyschläger untersucht und „die Behauptungen von McIntyre und McKitrick zurückgewiesen. Gleichzeitig wurde die Arbeit von Mann et al. mit einigen kleinen Einschränkungen bestätigt“. Der Bericht behauptete auch, dass eine weitere Untersuchung, durchgeführt von einem Team von Statistikern unter Vorsitz von Edward Wegman „ebenfalls zu dem Schluss kam, dass die methodischen Irrtümer in der Originalarbeit von Mann et al. keine Auswirkungen auf das wissenschaftliche Ergebnis“ gehabt hätten. Der Deutschen Bank zufolge haben die Untersuchungen der NAS und der Wegman-Gruppe „die Stichhaltigkeit der (Mann’schen) Forschung bestätigt und festgestellt, dass die Hauptschlussfolgerungen durch irgendwelche methodischen Probleme nicht berührt werden“.

Das alles war zu viel für Prof. McKitrick. In seiner formellen Antwort auf den Bericht der Deutschen Bank schrieb er: „Zusätzlich zu der verdrehten Darstellung der Ergebnisse der NAS kommen die total entstellten Ergebnisse des Wegman-Berichtes“. Die Bank hat den ganzen Prozess nicht nur verzerrt dargestellt, sondern auch die Ergebnisse von Wegman ganz falsch verstanden. Das Wegman-Komitee stellte eigentlich fest, dass „die Darstellungen, die Neunziger Jahre das wärmste Jahrzehnt im Jahrtausend und 1998 das wärmste Jahr im Jahrtausend gewesen seien, durch die Analyse von Mann et al. nicht gestützt werden“.

In einer zweiten Serie von Kommentaren, „Antwort auf den überarbeiteten Bericht der Deutschen Bank“, führte Prof. McKitrick einen weiteren kritischen Schlag gegen den Bericht der Bank. Unter Anderem konzentrierte Prof. McKitrick seine Aufmerksamkeit auf eine direkte Attacke gegen seine Arbeit. „Versuche, die Arbeit von McIntyre und McKitrick zu reproduzieren“, hieß es in dem Papier der Bank, „zeigten, dass ihre Behauptungen weitgehend falsch sind“.

Das war eine Lüge, und Prof. McKitrick zitierte aus dem Wegman-Bericht, in dem es hieß: „Ganz allgemein finden wir die Kritik (von McIntyre und McKitrick) berechtigt und ihre Argumente überzeugend. Wir konnten ihre Ergebnisse reproduzieren und sowohl theoretische Erklärungen wie auch Simulationen bieten, die verifizieren, dass ihre Beobachtungen korrekt sind“.

Die Bearbeitung der klimagate-e-mail über „den Rückgang verstecken”(hide the decline) ist ganz besonders daneben. In der e-mail bezieht sich Mr. Jones, der Vorsitzende von East Anglia, auf den offiziellen Verlauf der nordhemisphärischen Temperatur, der aktuelle Temperaturmessungen mit aus Baumringdaten gewonnenen Temperaturwerten verknüpft, ohne diese Verknüpfung bekannt zu machen. Dieser „Trick“ ergab den Eindruck einer konstant steigenden Temperatur im späten 20. Jahrhundert, obwohl eine solche Aufzeichnung gar nicht existierte.

Die Autoren des Reports der Deutschen Bank glossierten diese irreführende Verwendung von Daten und nannten sie „unangemessen“.  Aber Prof. McKitrick nannte den „hide-the-decline-Trick“ mehr als nur ein Fall schlechter graphischer Darstellung. Er war irreführend – oder schlimmer. „Datenmanipulation… ist keine ‚schlechte Darstellung‘“. Er fügte hinzu: „Die WMO-Daten wurden nicht schlecht dargestellt, tatsächlich war es ein ziemlich attraktiv aussehender Verlauf. Das Problem lag darin, dass er irreführend war, und dass in dieser Hinsicht die Sorgfalt, die aufgewendet wurde, um den Verlauf überzeugend erscheinen zu lassen, das Problem verschärfte“.

Bis heute hat die Deutsche Bank die zweite Serie der Kritiken von Prof. McKitrick nicht beantwortet. Der ursprüngliche Bericht steht immer noch auf deren Website. Die wenigen bisher vorgenommenen Korrekturen sind am Ende des Berichtes in schwer lesbarer Form vergraben.

Prof. McKitrick macht noch eine andere erstaunliche Beobachtung: „Die Deutsche Bank ist unter Anderem eine der wenigen internationalen Banken, die qualifiziert ist, als direkter Händler der New York Federal Reserve aufzutreten. In dieser Eigenschaft unterliegt sie besonderen Anforderungen hinsichtlich Genauigkeit der Berichterstattung über ökonomische und politische Angelegenheiten. Ab einem gewissen Punkt ist es in dieser Hinsicht beunruhigend, dass die Deutsche Bank zu solchen Mitteln greift, um die Veröffentlichung irreführender Informationen zu rechtfertigen“.

Wie Mr. Henderson sagt, der Bericht der Deutschen Bank über die Klimaskeptiker wurde als Beratung für die Wissenschaft und für Investoren völlig wertlos gemacht. Er betrügt auch in viel größerer Hinsicht, und die Rolle der Deutschen Bank als Körperschaft lässt Exxon wie ein Pfadfinder aussehen.

Posted in: FP Comment  Tags: Cancun conference, Climate change, Deutsche Bank, Autor Terence Corcoran

Read more: http://opinion.financialpost.com/2010/12/13/terence-corcoran-deutsche%e2%80%99s-climate/#ixzz18Oi9XAli

Übersetzt von Chris Frey für EIKE

Ergänzung der Redaktion:

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Deja Vu – Das ehemalige Nachrichtenmagazin Der Spiegel: Der wöchentliche Katastrophenmacher!

"Spätestens seit 1960 wächst bei den Meteorologen und Klimaforschern die Überzeugung, daß etwas faul ist im umfassenden System des Weltwetters: Das irdische Klima, glauben sie, sei im Begriff umzuschlagen — Symptome dafür entdeckten die Experten nicht nur in Europa, sondern inzwischen in fast allen Weltregionen. Am Anfang standen Meßdaten über eine fortschreitende Abkühlung des Nordatlantiks. Dort sank während der letzten 20 Jahre die Meerestemperatur von zwölf Grad Celsius im Jahresdurchschnitt auf 11,5 Grad. Seither wanderten die Eisberge weiter südwärts und wurden, etwa im Winter 1972/73, schon auf der Höhe von Lissabon gesichtet, mehr als 400 Kilometer weiter südlich als in den Wintern zuvor.

Zugleich wuchs auf der nördlichen Halbkugel die mit Gletschern und Packeis bedeckte Fläche um rund zwölf Prozent, am Polarkreis wurden die kältesten Wintertemperaturen seit 200 Jahren gemessen. In Großbritannien und Island wurden die Folgen des Kälte-Trends bereits spürbar. Auf Island ging die Heuernte um 25 Prozent zurück, auf der Britischen Insel schrumpfte die jährliche Wachstumsperiode der Pflanzen um etwa zwei Wochen."

"Mißernten, Hungersnot und Wassermangel gab es seit Ende der sechziger Jahre auch immer häufiger in anderen Regionen der Subtropen, in Mexiko, auf den Kapverdischen Inseln im Atlantik sowie im Norden Indiens und Pakistans, wo der Monsunregen neuerdings spärlicher fällt.

Doch außer derart spektakulären Sprüngen im irdischen Normal-Klima entdeckten die Meteorologen auch noch eine Reihe eher subtiler Vorzeichen für eine drohende globale Wetterwende.

So ermittelten sie in den letzten Jahren,

daß die Intensität der Sonneneinstrahlung in der Erdatmosphäre geringfügig nachgelassen hat;

  • daß die Luftdruckverhältnisse auf dem Erdhall sich verändert haben — so stieg im Jahresmittel der Druck über der Arktis, während er in den gemäßigten Breiten sank;
  • und daß sich auch im Magnetfeld der Erde Veränderungen abzeichnen — ein Hinweis auf die bislang weitgehend unerforschten physikalischen Vorgänge tief im Inneren des Planeten.

Nach Studium des beunruhigenden Datenmosaiks halten es viele Klimaforscher für wahrscheinlich, daß der Erde eine neue Großwetter-Ära bevorsteht, daß der Trend, der den Erdbewohnern in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die — klimatisch — besten Jahre seit langem bescherte, sich nun umkehrt.

In der Zeit zwischen 1890 und 1945 hatten die Wissenschaftler eine allgemeine Erwärmung des Erdklimas registriert. Die globale jährliche Durchschnittstemperatur stieg in diesem Zeitraum um etwa 0,7 Grad — in Polnähe wurde es sogar um mehrere Celsiusgrade wärmer.

Dieser scheinbar nur geringfügige Temperaturzuwachs reichte aus, um die Eisfelder, die etwa sechs Prozent der Erdoberfläche zudecken, merklich zu verkleinern: Das Eis an der nördlichen Polkappe nahm um zehn Prozent an Ausdehnung und um 30 Prozent an Dicke ab. in den Hochgebirgen aller Kontinente zogen sich die Gletscher zurück, die Eisberge verharrten auch im Winter weiter nördlich als früher. Die Gesamtfläche fruchtbaren Ackerlands auf der Erde nahm in diesen Jahren beständig zu."

"Sie haben in den letzten Jahrzehnten mit Hilfe wissenschaftlicher Detektiv-Methoden das Auf und Ab im Weltklima der Vergangenheit rekonstruiert. Sie untersuchten mit radioaktiven Meßmethoden die Veränderungen der Grönlandgletscher, sie analysierten Fossilien, Gesteinssedimente und die Jahresringe und schrieben danach die Klimageschichte des Planeten. Danach

  • wechselten in den letzten 700 000 Jahren große Eiszeiten fast regelmäßig mit milderen Klimaintervallen;
  • sind auch während der jüngsten 10 000 Jahre, der Zeitspanne seit dem Ende der letzten Eiszeit, markante und oftmals abrupte Klimaänderungen aufgetreten;
  • muß die um 1945 abgeschlossene laue Klimaphase, statistisch betrachtet, als wettergeschichtliche Rarität gelten — innerhalb des letzten Jahrtausends waren die Durchschnittstemperaturen auf der Erde nur in fünf Prozent des Gesamtzeitraums so milde wie in dieser Phase (siehe Graphik Seite 45).

Eine anhaltende Schönwetter-Ära vergleichbar der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, gab es nach Ansicht der Klimaforscher etwa in den Jahren 1080 bis 1200 nach der Zeitrechnung. Damals florierte überall in England der Weinbau. Und auf Grönland ("Grünland"), wo die Wikinger Kolonien unterhielten, gedieh um das Jahr 800 eine üppige Vegetation.

Danach freilich rückte das Eis wieder südwärts und vertrieb die Wikinger: Sie wurden zu räuberischen Seefahrern, die mit ihren Überfällen Europas Küstenvölker terrorisierten. Ähnlich plötzliche Klimaschwankungen vor allem in Zentralasien hatten, so nehmen die Wissenschaftler an, ein paar Jahrhunderte früher auch die Völkerwanderungen mitverursacht."

gefunden von Florian Heinzel Ökowatch

zum vollständigen Artikel auf "spiegel.de"




Constructal Theorie von Adrian Bejan!

Dies klingt sowohl etwas geschwollen als auch scheinbar trivial, aber dahinter steckt ein geniales Prinzip, wie ich im Folgenden zeigen werde.

Fangen wir mit dem System an. Das System ist universell. Es kann ein physikalisches, biologisches, klimatologisches, gesellschaftliches etc. sein. Wir werden beispielhaft ein Wasser (Fluss)System, einen Baum und die Entwicklung der Technologie betrachten.

Es gibt in gewisser Weise eine Verwandtschaft zu den Fraktalen. Zum Beispiel der Missouri besitzt eine fraktale Dimension von 1.2, da er aus einem weit verzweigten System von Nebenflüssen aufgebaut ist. Dies wurde induktiv bestimmt. Lax gesagt, in dem man eine Karte des Missouri mit verschiedenen Maßstäben ausgemessen hat [d = log(Ni)/log(1/ri), Ni Anzahl der gemessenen Elemente für den Maßstab mit der Länge ri]. Die CT macht dies deduktiv in dem sie zeigt, dass ein Flusssystem so aufgebaut sein muss um optimal den Durchfluss zu gewähren. Wenn man sowohl das Versickern und den Abfluss optimiert, erhält man für den Quotienten des längsten Flusses im Gebiet Ai dividiert durch den längsten Fluss im Gebiet Ai-1 (Ai > Ai-1) die Zahl 2. Empirisch wurde gefunden 1.5-3.5. Macht man dies für die Anzahl der längsten Ströme so ergibt sich 4 und empirisch 3-5.

Betrachtet man das Fliegen. Die folgende Graphik zeigt die wesentlichen Komponenten.

So hat man eine vertikale Komponente, die potentielle Energie (beim Fluss war es das Versickern), und eine horizontale, den Luftwiderstand (oben das Fließen), unter der Randbedingung möglichst wenig Energie (Treibstoff beim Flugzeug, Futter bei den Tieren) auf möglichst großer Distanz, zu optimieren. Macht man nun die sehr vereinfachende Annahme, dass die Dichte des fliegenden Objektes gegeben ist durch p ~ M/L3, wobei M die Masse und L eine lineare Dimension ist, so findet man für die optimale Geschwindigkeit vopt proportional 30 x M1/ 6, wobei die Geschwindigkeit in m/s und die Masse in kg gegeben sind.. Dies ist als Gerade in der nächsten Graphik abgebildet.

Über fast elf Größenordnungen folgen Insekten, Vögel und Flugzeuge annähernd diesem Verhalten. Die verbleibenden Abweichungen sind wahrscheinlich eine Folge der Beschränkung auf eine charakteristische Länge L. Flugzeuge z.B. haben eher drei: Rumpf, Flügel und Leitwerk.

Alle diese Systeme sind Nichtgleichgewichtssysteme und haben folglich keine perfekte Symmetrie. Dies ist kein Manko, sondern notwendig. Gleichgewichtssysteme haben zwar die höchste Symmetrie, dafür sind sie aber tot. Leben, Fluss oder Bewegung gibt es nur im Nichtgleichgewicht. Die Systeme entwickeln sich im Lauf der Zeit, wenn sie die Freiheit dazu haben so, dass sie ihre Unvollkommenheiten optimieren. Mit anderen Worten, die Entwicklung verläuft in die Richtung, dass sie maximale Leistung oder minimale Dissipation (minimale Entropieproduktion) unter den vorgegebenen Randbedingungen bringen. Das Prinzip ist in der folgenden Graphik dargestellt. Die Bremse ist die Umgebung, die die Energie aufnehmen muss, z.B. durch Reibung, und die deshalb maximale Dissipation oder maximale Entropieproduktion besitzt.

Die CT wurde auch auf das System Sonne, Erde und Weltall angewendet. Betrachtet man das Ganze als eine gigantische Wärmemaschine, so wird die geleistete Arbeit zum Antrieb der Meeres- und Luftströme verwendet. Bestimmt man den maximalen globalen Energietransport von den äquatorialen Gebieten zu den Polen und optimiert nach den Breitengraden so erhält man die Grenzen zwischen den Hadley und Ferrel (25°40’) bzw. zwischen den Ferrel und den polaren Zellen (53°10’).Dies kann man auch für den Tag und die Nacht machen und in beiden Fällen stimmen die ermittelten Werte sehr gut mit den bekannten Größen überein. Beispiels- weise ergibt sich die globale mittlere Temperatur zu 283.5K.

Abschließend möchte ich noch einen wichtigen Punkt ansprechen. Es ist eine Tatsache, dass der Energieverbrauch pro Kopf in den entwickelten Ländern höher ist als in den unterentwickelten. Daraus schlussfolgern Einige, dass wir zu Gunsten der anderen unseren Verbrauch reduzieren und möglichst eine Gleichverteilung anstreben sollten. Ein Beispiel hierfür ist die Idee pro Kopf der Weltbevölkerung ein fixes CO2-Kontingent festzulegen. Geht das?

Wir verbrauchen Energie, in völliger Analogie zur Tierwelt, um Masse (Güter, Menschen, Daten etc.) zu transportieren. Diese Massenströme sind aber notwendigerweise nichtgleichmäßig verteilt, denn der Fortschritt (Optimierung) besteht gerade darin mehr Masse, Information etc. über längere Distanzen oder über gleiche Strecken in kürzeren Zeiten entlang bestimmter Kanäle zu transportieren. Die CT zeigt nun, dass nicht das gleichmäßige System das Beste ist, es führt letztendlich zum Stillstand, sondern jenes, welches seine Unzulänglichkei- ten so verteilt, dass der Gesamtwiderstand minimal wird. Hierzu verlagert es Kanäle mit großem Widerstand in Gebiete mit geringem Transportaufkommen.

Hiermit ist die Frage beantwortet. Es geht nicht, da es der Natur widerspricht, denn die Grundaussage der CT ist ein neues Naturgesetz, welches Aussagen über die Entwicklung von Strukturen macht.

Höherer Energieverbrauch bedeutet auch höheren Wohlstand. Den Verbrauch von Energie zu reduzieren, z.B. in dem man sie verteuert, bedeutet somit auch den Wohlstand zu verkleinern. Aber, kann man hier einwenden, dies muss nicht der Fall sein, da man dies auch durch Verbesserung der Effizienz erreichen kann. Richtig, dies wurde und wird aber ständig gemacht. Aber es gibt einen entscheidenden Unterschied. Die Effizienz hat einen nicht erreichbaren maximalen Grenzwert von Eins. Und trotz aller Fortschritte stieg der Energieverbrauch ständig an.

Dies wird durch die nächste Graphik sehr schön verdeutlicht. Immer mehr Menschen leben auf der Erde und die gelben Punkte in der linken unteren Ecke auf der obigen Graphik die wollen natürlich auch weiter nach rechts und somit nach oben. Deindustrialisierung der entwickelten Welt ist aber nicht die Lösung.

Wenn dies auch einer der führenden Vertreter des anthropogenen Klimawandels, Mitglied des Club of Rome und Organisator des Klimagipfels von Rio de Janeiro sagt:

Maurice Strong: "isn’t the only hope for the planet that the industrialized civilizations collapse? Isn’t it our responsibility to bring that about?"

Strong der nun in China lebt und über das Land sagt: „China is embarking on a distinctive and unprecedented pathway to a new model of development based on utilizing the methods of capitalism to achieve the goals of socialism–a socialist market economy." Wahrlich ein vorbildlicher Staat, wo der Friedensnobelpreisträger im Gefängnis sitzt und alle, die potentiell an der Zeremonie teilnehmen könnten nicht ausreisen dürfen. Zum Beispiel, der renommierte Ökonom Mao Yushi wollte zu einer Konferenz nach Singapur. „Die Flughafenpolizei stoppte mich. Meine Ausreise gefährde die Staatssicherheit“, schrieb der 81-Jährige in seinem Blog. „Das erinnert mich an die Kulturrevolution. Damals wurde meine Wohnung durchsucht, meiner Frau wurden die Haare geschoren, und ich wurde ausgepeitscht und aus der Wohnung geworfen. Sie nannten mich damals ein für die Hauptstadt gefährliches Element. Jetzt sagt man wieder, ich sei eine Gefahr für den Staat, und lässt mich nicht ausreisen.“

Viele Beispiele und Publikationen findet man auf der Webseite:

http://www.constructal.org/

Dr. Bernd Hüttner für EIKE

Weiterführender Link: http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/die-thermostat-hypothese/

Der Aufsatz kann auch als pdf Datei heruntergeladen werden, dann sind auch die richtigen Zeichen in den Formeln

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Lügen, verdammte Lügen ..und Umfragen! Das Umweltbundesamt stellt eine neue Umfrage zum Umweltbewußtsein vor.

Das Umweltbundesamt hat die Studie "Umweltbewusstsein in Deutschland 2010" vorgestellt.  Aus der Studie geht unter anderem hervor, dass der sogenannte ökologische Fußabdruck bei Wählern der Grünen besonders groß ist, aber das dürfte ein alter Hut sein.  Wirklich interessant an der Studie ist die Grundauszählung am Schluss, denn hier kann man sehen, welche Fragen tatsächlich gestellt wurden.  So fühlen sich zum Beispiel mehr Menschen in ihrer Gesundheit durch die Abstrahlung von Handys und Mobilfunksendemasten belastet als durch Schimmel in Gebäuden (Frage 11).  Ziemlich erstaunlich, denn auch wenn schädliche Wirkungen elektromagnetischer Felder nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden können, konnte bisher dennoch kein Nachweis für die Schädlichkeit von Handystrahlung erbracht werden.  Schimmelpilze hingegen sind nachweisbar gesundheitsschädlich, können Allergien auslösen, die Atemwege befallen und in manchen Fällen sogar tödlich verlaufende Krankheiten verursachen.  Offenbar ist die Riskowahrnehmung der Befragten in vielen Fällen drastisch verzerrt.

Das sollte auch in Hinblick auf Frage 16 beachtet werden:  Hier haben satte 87 % der Befragten eine bessere Wärmedämmung von Häusern als „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“ für den Klimaschutz eingestuft.  Zweifellos spielt die Dämmung in der Tat eine große Rolle für den Energieverbrauch der Republik.  Nur: Die im Energiekonzept der Bundesregierung bereits vorgesehene Umwandlung aller Altbauten in Null-Emissions-Gebäude würde Dämmmaßnahmen nach sich ziehen, die die Schimmelanfälligkeit dieser Gebäude massiv erhöhen würden, einer Gefahr, der sich viele Bürger anscheinend gar nicht bewusst sind.  Insbesondere Eigentümer mit begrenzten finanziellen Mitteln müssten sich hier Sorgen machen, denn billige Dämmmethoden sind meist schimmelanfälliger.

Auch Frage 14 ist aufschlussreich.  So geben bei der Aussage „Um mit dem Klimawandel und anderen Umweltproblemen klar zu kommen, brauchen wir vor allem ein hohes Wirtschaftswachstum. Denn die dafür notwendigen Maßnahmen kosten viel Geld“ immerhin 27 % an, dass sie dieser Aussage voll und ganz zustimmen.  Weitere 47 % stimmen ihr eher zu. Bei der Aussage „Die Politik müsste viel stärkeren Druck auf die Wirtschaft ausüben, um eine klimaverträgliche Produktionsweise zu erreichen, auch wenn dadurch die Wirtschaft in einzelnen Bereichen belastet wird“ sind es aber noch mehr: Hier stimmen 37 % „voll und ganz“ und 45 % eher zu.  Obwohl auf eine mögliche Belastung der Wirtschaft hingewiesen wird, erscheint diese Art der Fragestellung ziemlich allgemein.  

Man kann sich vorstellen, dass die Antworten anders ausgefallen wären, hätte die Frage gelautet:  „Die Politik müsste viel stärkeren Druck auf die Wirtschaft ausüben, um eine klimaverträgliche Produktionsweise zu erreichen, auch wenn ich dadurch meinen Arbeitsplatz verliere“.

Einen Begriff wie „die Wirtschaft“ zu verwenden, ist ebenfalls problematisch.  Die Wirtschaft, das ist auch der Dachdecker um die Ecke, auch der örtliche Supermarkt und das Umzugsunternehmen, nicht nur der Vorstand von Siemens.  Wären alle, die sich für mehr Eingriffe aussprechen bereit, auf Mobilität, Südfrüchte, Baumwolle und günstige Mieten zu verzichten?  Und würde das der Umwelt wirklich helfen?  Gerne wird vergessen, wie sehr sich der Zustand von Boden, Wasser und Luft in den letzten Jahrzehnten verbessert hat.  Zum Teil ist durch Gesetze und Regeln auf diese Verbesserungen hingewirkt worden.  Vor allem aber haben Wohlstands- und Wirtschaftswachstum die hierfür notwendigen Maßnahmen ermöglicht. 

Gastautor Florian Heinzel Ökowatch, Den Beitrag finden Sie hier

 Studie beim Umweltbundesamt herunterladen

oder hier die dazugehörige Presseinformation