Emissionshandel kommt Industrie teurer zu stehen!

Bittere Schlappe für die deutsche Industrie: Bei der Zuteilung der Rechte hat die EU-Kommission ihre Vorstellungen in weiten Teilen durchgesetzt. Allein der Stahlbranche entstehen dadurch Mehrkosten in dreistelliger Millionenhöhe – jährlich. Wirtschaftsvertreter schimpfen – und schießen gegen das Bundesumweltministerium, das den Plänen zustimmte.

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Die deutsche Industrie muss beim Emissionshandel künftig kräftig draufzahlen. Die EU-Kommission setzte bei der Zuteilung der Emissionsrechte in weiten Teilen ihre Vorstellungen durch. Allein der Stahlindustrie entstehen jährlich Mehrkosten in Höhe von knapp 200 Millionen Euro.

Die ganze Geschichte steht im Handelsblatt hier

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12 Kommentare

  1. @#10: Jürgen Beckmann

    Mich hat noch keiner Patriot genannt, aber mit dem was Sie hier von sich geben, fallen Sie in die Kategorie

    Vaterlandsloser Geselle

    Gehören Sie zur siebten Kolonne der Biderberger? Ist, Deutschland muss verrecken, ihre Maxima? Sehnen Sie sich auch nach dem nachträglichen Morgenthau Plan? Oder wie muss man ihre Aussagen verstehen?

    In diesem Land rackern sich die Bürger ab um für sich und ihre Angehörigen das Auskommen zu sichern. Wegen eines wissenschaftlich unbewiesenen und politisch aufgeblasenen Effektes unterstützen Sie eine Transformation, die den Bürger noch stärker u die Früchte ihrer Arbeit bringt. Sprechen Sie dies doch mal so in der Öffentlichkeit so aus. Und dann freuen Sie sich über die die freudige Zustimmung auf die Sie stoßen.

    OfG

    PS Da waren noch mehr Rechtschreibfehler drin

  2. Guten Tag,
    stimmt, Emmissionszertifikatehandel in der aktuellen Form trifft manchmal den Falschen, da ein eigentlicher Handel gar nicht stattfindet. Der EU-Markt ist ein Vorläufer für erweiterten globalen Zertifikatehandel, der den Aussenhandel aller Länder forcieren soll und Drittländer in Zukunft – hoffentlich – bevorzugt. Im Moment handelt die EU vorbereitend, und damit für Nichtinformierte falsch. In den Beschlüssen ist das prinzip der historischen Verantwortung stark impliziert – erst nach Vollendung globaler Zertifikatemärkte wird sich eine gerechtigkeit einstellen – noch mehr zu Lasten unserer Industrie, die diese Zertifikate als Freibrief versteht, und hoffentlich zu Gunsten von Projekten in Drittländern.

    Wer also unbedingt auf den Zertifikatehandel schimpfen will, sollte den gesamten Prozess zunächst eruieren und dann unsere arme Industrie noch mal unter die Lupe nehmen, ob sich nicht auch Chancen dahinter verbergen.

    Nun ja, wenn es um deutsche Arbeitsplätze geht, heisst es „wasch mich, aber mach`mich nicht nass“.

    Gruß J.Beckmann – Befürworter internationalem Zertifikatehandel

  3. Wer gab eigentlich dem Umweltministerium so viel Macht in die Hand?
    Ist das jetzt die Rache für den Atomkonsens?
    Ist das Wirtschaftsministerium nur noch ein schnöder Papiertiger?
    Soll Deutschlands Wirtschaftsmacht endgültig gebrochen werden und wir Schlussendlich zum Agraland werden? Ist eine EU in der jetztigen Form überhaupt noch ertragbar?

    Als Otto-Normal-Bürger fasst man sich nur noch nachdenklich mit dem Zeigerfinger an die Stirn (Glühlampenverbot), eine globalisierte Welt wo sich niemand ans CO2 Sparen hält und Europa sich gerade den ganzen Baum umsägt, auf dessen Äste sich gutbezahlte Bürokraten suhlen, wollen die es wirklich auf das Äusserste ankommen lassen?

    Ich verstehs einfach nicht mehr, welche Lobby hat denn diesmal wieder welche Summen gezahlt um die deutsche Konkurenz aus den Weg zu räumen?

    H.E.

  4. Fr. Merkel!
    Es wird endlich zeit, dass Sie Ihr Umweltamt mit Hr. Röttgen an der Spitze von dem Hochsitz herunter holen auf den dieses Amt seit Rot-Grün geklettert ist.
    Ein Umweltamt das so bestimmend in die deutsche Wirtschaft und damit in den deutschen Wohlstand eingreift ist alles andere als Gut!!!
    Mit den Beschlüssen von Rot-Grün und jetzt mit Hr. Röttgen wird sich die Energie (Basis für unseren Wohlstand in Deutschland) immer weiter verteuern. Zum Schaden des deutschen Volkes!!!
    Verteuert sich Energie ist weniger Spielraum für höhere Lohnzuwächse. Auch die Lebenshaltungskosten steigen. Öffentliche Verkehrsmittel werden entsprechend teuerer. Energieintensive Arbeit und damit massen an gut bezahlter und nicht so hochqualifizierter Arbeit wird Deutschland den Rücken kehren. Übrig wird der schlecht bezahlte Bereich der Dienstleistung bleiben.

  5. Merkel, Schäuble, Röttgen, diese CDU ist einfach nur noch ein Tollhaus! Wenn dies einer, noch vor 10 Jahren, bei einer Büttenrede zum Besten gegeben hätte? Die Leute hätten sich nicht ein gekriegt vor lachen! Das Beste aber ist, die Berichten darüber als sei dies alles das Normalste auf der Welt und wollen Ungarn allen ernstes Vorwürfe wegen der Pressefreiheit machen?

  6. In Rüdersdorf bei Gera (Ostthüringen) baut die dortige Agrargenossenschaft auf Ihren Viehweiden eine Photovoltaikanlage, um das Betriebsergebnis aufzubessern. Um den verlustigen Fressplatz für die Rindviecher auszugleichen wurden etliche Pachtverträge mit Privatleuten gekündigt.
    Und es wird gearbeitet. Wie der Teufel. Die Gestelle für die Zellen werden bei dieser Kälte !! teilweise in Tag und Nachtbetrieb aufgestellt. Auch am Samstag Nachmittag ist der Bagger noch zu Gange. Möglicherweise hat zu Beginn irgend jemand sich nicht entscheiden können und jetzt muss – ich kenne dies aus meiner langjährigen Praxis – der Letzte also die Baufirma das Eisen aus dem Feuer holen – zum Kampfpreis natürlich. Zu Werke ist die Firma Conecon. Ist in Deutschland registriert klingt mir aber eher ausländisch und stellt Anlagen in Spanien, Frankreich und Deutschland auf.
    Die Paneele hat die Agrargenossenschaft, ökonomisch bewusst, und national gedacht ?, in China eingekauft (wahrscheinlich um die einheimischen Firmen nicht zu überlasten). In Thüringen gibt es jede Menge Photovoltaikhersteller, die wahrscheinlich teurer sind. Verdienen will jeder gut in Deutschland, man gönnt es nur den anderen nicht und verweist auf seine eigene schlechte Verdienstlage. Nur :.. irgendwann wird es, wenn die Spirale nach unten geht, jeden treffen. Man eliminiert sich auf die Dauer selbst.

    Ein paar Paneele liegen schon auf den Gestellen.
    Das Ganze sieht häßlich aus.

    Auch hier stecken meine Stromgelder drin. Und die Chinesen sagen mir nicht danke, dass damit ihre Paneele gekauft wurden.

    Wäre es zumindest nicht möglich die Einspeisevergütung an den Kauf deutscher Produkte zu binden ? (die Gefahr der überhöhten Preise, Korruption auch bei den Grünen ist mir bewusst)
    das kommt mir so vor wie bei der Entwicklungshilfe. Die westlichen Industrieländer gaben Hilfen unter der Vorgabe die Produkte im Geberland zu kaufen, nur Deutschland war großzügig. Man überließ es dem geholfenen Land ganz demokratisch dort einzukaufen wo es lustig war.

  7. Na bitte! Endlich hat die EU einen Weg gefunden, die deutsche Wirtschaft kaputt zu machen. Mit dem Teuro geht es zu langsam! Mann zwingt die deutsche Wirtschaft etwas zu kaufen, was materiell nicht existiert. Und unsere Führungsriege macht da mit! Letztendlich ist es unser aller Geld, dass da verpulvert und für Luftschlösser ausgegeben wird. Gibt es denn keinen verantwortlichen „Staatsmann/frau“ in Deutschland der/die endlich ruft: „Der hat ja gar nichts an !!!“ (Frei nach „Des Kaisers neue Kleider“)

  8. da werden 100te Milliarden verpulvert, um das lebensspendende, bodennahe Spurengas CO2 ohen jede wissenschaftlich Grundlage zu bekämpfen und bei 20cm Schnee kracht hier alles zusammen…
    Röttgen wird als die Oberflachpfeiffe der „Umweltminister“ in die Analen eingehen, vor allem nachdem die Chicagoer „Klimabörse“ erst kürzlich geschlossen wurde.
    Die Glühbirne soll nun auch zurückkommen!
    Was für elende, inhumane Ressourcenverschwender.

  9. Wenn man derartiges lesen muß, wird man zum Wutbürger. Die Aufgabe der staatlichen Souveränität zugunsten der demokratisch nicht legitimierten Europäischen Kommission ist nichts anderes als Hochverrat. Die Chimäre „Klimaschutz durch Reduzierung der Treibhausgase“ wird jetzt vorgespannt, um Deutschlands ungern gesehene Exportstärke zu reduzieren. Dagegen gibt es nur eins: raus aus der EU, raus aus dem EURO!

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