Lügen, verdammte Lügen ..und Umfragen! Das Umweltbundesamt stellt eine neue Umfrage zum Umweltbewußtsein vor.

Der Blog Ökowatch untersucht die jüngst vorgestellte Umfrage des Umweltbundesamtes zum Umweltbewußtsein, zum Klimawandel und zu vielen anderen Themen die die Autoren für wichtig hielten. Wie immer bei solchen Umfragen, bei denen das Ergebnis vorher feststehen soll, empfiehlt es sich mehr auf die Fragen, als auf die Antworten zu achten. So schreibt das UBA stolz in seiner Ankündigung: „Trotz Finanzkrise: Menschen in Deutschland fordern mehr Umweltschutz; und 85 Prozent erwarten konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energien“
Lesen Sie was Florian Heinze von Ökowatch dazu herausgefunden hat.


Das Umweltbundesamt hat die Studie "Umweltbewusstsein in Deutschland 2010" vorgestellt.  Aus der Studie geht unter anderem hervor, dass der sogenannte ökologische Fußabdruck bei Wählern der Grünen besonders groß ist, aber das dürfte ein alter Hut sein.  Wirklich interessant an der Studie ist die Grundauszählung am Schluss, denn hier kann man sehen, welche Fragen tatsächlich gestellt wurden.  So fühlen sich zum Beispiel mehr Menschen in ihrer Gesundheit durch die Abstrahlung von Handys und Mobilfunksendemasten belastet als durch Schimmel in Gebäuden (Frage 11).  Ziemlich erstaunlich, denn auch wenn schädliche Wirkungen elektromagnetischer Felder nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden können, konnte bisher dennoch kein Nachweis für die Schädlichkeit von Handystrahlung erbracht werden.  Schimmelpilze hingegen sind nachweisbar gesundheitsschädlich, können Allergien auslösen, die Atemwege befallen und in manchen Fällen sogar tödlich verlaufende Krankheiten verursachen.  Offenbar ist die Riskowahrnehmung der Befragten in vielen Fällen drastisch verzerrt.

Das sollte auch in Hinblick auf Frage 16 beachtet werden:  Hier haben satte 87 % der Befragten eine bessere Wärmedämmung von Häusern als „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“ für den Klimaschutz eingestuft.  Zweifellos spielt die Dämmung in der Tat eine große Rolle für den Energieverbrauch der Republik.  Nur: Die im Energiekonzept der Bundesregierung bereits vorgesehene Umwandlung aller Altbauten in Null-Emissions-Gebäude würde Dämmmaßnahmen nach sich ziehen, die die Schimmelanfälligkeit dieser Gebäude massiv erhöhen würden, einer Gefahr, der sich viele Bürger anscheinend gar nicht bewusst sind.  Insbesondere Eigentümer mit begrenzten finanziellen Mitteln müssten sich hier Sorgen machen, denn billige Dämmmethoden sind meist schimmelanfälliger.

Auch Frage 14 ist aufschlussreich.  So geben bei der Aussage „Um mit dem Klimawandel und anderen Umweltproblemen klar zu kommen, brauchen wir vor allem ein hohes Wirtschaftswachstum. Denn die dafür notwendigen Maßnahmen kosten viel Geld“ immerhin 27 % an, dass sie dieser Aussage voll und ganz zustimmen.  Weitere 47 % stimmen ihr eher zu. Bei der Aussage „Die Politik müsste viel stärkeren Druck auf die Wirtschaft ausüben, um eine klimaverträgliche Produktionsweise zu erreichen, auch wenn dadurch die Wirtschaft in einzelnen Bereichen belastet wird“ sind es aber noch mehr: Hier stimmen 37 % „voll und ganz“ und 45 % eher zu.  Obwohl auf eine mögliche Belastung der Wirtschaft hingewiesen wird, erscheint diese Art der Fragestellung ziemlich allgemein.  

Man kann sich vorstellen, dass die Antworten anders ausgefallen wären, hätte die Frage gelautet:  „Die Politik müsste viel stärkeren Druck auf die Wirtschaft ausüben, um eine klimaverträgliche Produktionsweise zu erreichen, auch wenn ich dadurch meinen Arbeitsplatz verliere“.

Einen Begriff wie „die Wirtschaft“ zu verwenden, ist ebenfalls problematisch.  Die Wirtschaft, das ist auch der Dachdecker um die Ecke, auch der örtliche Supermarkt und das Umzugsunternehmen, nicht nur der Vorstand von Siemens.  Wären alle, die sich für mehr Eingriffe aussprechen bereit, auf Mobilität, Südfrüchte, Baumwolle und günstige Mieten zu verzichten?  Und würde das der Umwelt wirklich helfen?  Gerne wird vergessen, wie sehr sich der Zustand von Boden, Wasser und Luft in den letzten Jahrzehnten verbessert hat.  Zum Teil ist durch Gesetze und Regeln auf diese Verbesserungen hingewirkt worden.  Vor allem aber haben Wohlstands- und Wirtschaftswachstum die hierfür notwendigen Maßnahmen ermöglicht. 

Gastautor Florian Heinzel Ökowatch, Den Beitrag finden Sie hier

 Studie beim Umweltbundesamt herunterladen

oder hier die dazugehörige Presseinformation

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18 Kommentare

  1. #14 H. Baecker

    eine Antwort hatte ich schon mal geschrieben, ich entdecke sie hier nicht, aber vielleicht hatte ich auch versäumt sie einzustellen.

    Deswegen so ungefähr noch einmal :

    „Intellektuell erscheinen ist keine Kunst, reicht aber nicht.“

    Sollte wollte heißen : intellektuell erscheinen ist eine Kunst, reicht aber nicht !
    So macht der Satz Sinn.
    (Intellektuell sein ist aber Können ? muss man das zu was wissen ? )

    Aber sehen Sie es mir nach. Dass ich nur die Eigenschaft : Intellektuell, genannt habe und nicht mehr. Ich wollte keine Affäre daraus machen.

    Aber natürlich dürfen Sie sich zu Wort melden, wenn Richtigstellungen notwendig sind.
    Sie dürfen sich aber auch zu Wort melden – nachdem sie es angesprochen haben – wenn keine falschen Zusammenhänge behauptet wurden.
    Frage nur : legen Sie den wissenschaftlich richtigen Zusammenhang fest ?

  2. #16 Herr Hofmann

    soweit hergeholt ist das gar nicht mal. Allerdings ist der Funkmast nicht der psychische Auslöser sondern wenn, dann kann er der Auslöser sein, weil durch Krankheit geschwächt der Körper, dem Elektrosmog weniger entgegen zu setzen hat.
    So jedenfalls die Forschung nach Prof. Kolb.

    Schimmel : Wo wohnen Sie dass das Thema Schimmel für Sie so überragend ist ?

    Schimmelbildung ist in den allermeisten Fällen (außer bei Journalisten in ihren Artikeln) eine Ursache für falsches Wohnverhalten, d.h. i.d.R. ungenügende Belüftung. Seltenst liegt ein Wasser- bzw. Feuchtigkeitsschaden vor.
    Klartext : der Bewohner ist i.d.R. selbst schuld.

  3. Ich finde das der deutsche Bürger sich mehr um seine verschimmelten Wohnungen durch falsche Dämmung gedanken machen sollte also um Elektrosmog.
    Schimmel und feucht-kalte Wohnungen bewirken mehr Kopfschmerzen als Elektorsmog. Auch falsche bzw. giftige Baumaterialen bewirken mehr Kopfschmerzen bis hin zu gesundheilichen Schäden als Elektrosmog.
    Der Bewohner einer solchen Wohnung leidet evtl. schon länger unter diesen Umständen. Der Funkmast der dann vor einigen Tagen vor seiner Haustür aufgebaut worden ist, ist dann nur noch der psychische Auslöser, dass sein gesundheitliches Problem in Folge von z.b. Schimmel in der Wohnung, an die Oberfläche spült. Der Funkmast sei jetzt schuld an seinem, seit Jahren schlechten Gesundheitszustand. Dabei ist es der schimmlige oder eine giftige bzw.allergische Bausubstanz.

  4. Das mit den Umfragewerten ist so eine Sache,der man nicht allzu großes Vertrauen schenken sollte. Ich hatte mal in meinem damaligen Bekanntenkreis, Anfang der Achziger, ein Schwesternpaar (Studentin & Abiturientin). Beide machten um sich was dazuzuverdienen, Umfragen für das „renommierte“ Emnid – Institut. Der Haken ist nur, daß beide die Fragebögen immer selbst ausfüllten und die Namen ihres Bekannten u. Freundeskreises eintrugen ,so kamen sie immerhin auf eine beträchtliche Stückzahl. Bezahlt wurde ja nach Anzahl der Fragebögen.
    Das ist mit Sicherheit kein Einzelfall, ein Aspekt den man bei Umfragen auch berücksichtigen sollte.

  5. Lieber Herr Grabitz, #12

    „Aber Sie ähneln hier den Herren NB und NF die gegen jeden massiv, allerdings intellektueller, vorge“

    Intellektuell erscheinen ist keine Kunst, reicht aber nicht.

    Ich melde mich zu Wort, wenn m.E. wissenschaftlich falsche Zusammenhänge behauptet werden.
    Das nachzuvollziehen bedarf nicht allein Intellekt, sondern Fachkenntnisse.

  6. Herr Laburda

    Ich habe die Hintergründe genannt, warum ich skeptisch bin. Die Jahre zuvor lag ich auf ihrer Welle.
    Deswegen bezeichne ich ihre Antwort entweder als ignorant oder dümmlich. Diese Art der Argumenta-tion, der Stil und ihre Inhalte sind mir bekannt, sie sind trivial.
    Anfang der 80 ger ? Neueres haben Sie nicht ?
    Ultralinker WDR ?? bleiben Sie doch auf dem Teppich, ihre Übertreibungen schaden Ihrer Glaubwür-digkeit

    „Bis heute konnte mir keiner den gesundheitlichen Schaden nachweisen.“

    Na und, sagt das was aus ? Wenn nicht der Schaden auf dem Fusse folgt und sofort erkennbar ist, gibt es keinen ? Kann man sich als Zipfelmütze so wenig vorstellen ? Außerdem muss es nicht jeden treffen, soweit ist man schon. Können Sie sich das auch vorstellen ?
    Aber dann sehen Sie sich doch mal den Film „Handykrieg“ an. hier spricht Dr. George Carlo über seine jahrelangen Forschungen, die von der Industrie beauftragt waren.

    Ich frage mich dann warum der DECT Standard verändert wurde, Das Schnurlose soll nur noch beim Sprechen abstrahlen. War das notwendig ?
    Die Wirkung hochfrequenter Felder wurde bereits in den 30 gern untersucht, und damals wurde bereits vor negativen Auswirkungen gewarnt. Also beileibe kein neues Thema.

    Momentaner Stand :
    Insgesamt 14 Arbeitsgruppen aus sechs Ländern arbeiten in einem EU-Projekt, das klären soll, wie elektromagnetische, magnetische und Hochfrequenzstrahlung auf die Produktion von Proteinen in der Zelle und damit die Genexpression wirkt. „Nach ersten Ergebnissen wissen wir sicher, dass es unter Einfluss von Magnet- oder Hochfrequenzfeldern zu Schäden an der DNA kommt und dass Stressproteine produziert werden“, betont Kolb

    Ein Induktionskochfeld wollte ich mir vor über 20 Jahren anschaffen, als darüber berichtet wurde und es auf dem Markt kam. Ich fragte umsonst danach. Es kam in Japan auf den Markt.
    Jetzt hat es auch den Weg nach Deutschland gefunden, aber mein Interesse daran ist abgeflaut, vor allem sieht meine Frau nicht ein, warum sie das Ceranfeld wegschmeissen (ich im Grunde auch nicht) soll und ebenso einen Großteil des Kochgeschirrs.

    Aber Sie ähneln hier den Herren NB und NF die gegen jeden massiv, allerdings intellektueller, vorge-hen und auch argumentieren, der gegen den mainstream des Klimawandels ist.. Wer sein Wissen über das Klima und den Wandel nur von den Seiten des PIK und des IPCC holt kann kein anderes Verständnis haben, als dass der Mensch schuld sei.
    Sie agieren für den mainstream in Sachen Mobilfunk

  7. @ Frank Grabitz

    Hallo, seit dem Beginn meiner Lehre verfolge ich sporadisch die Diskussion um Elektrosmog, denn da begann mein „Funkschau-Abo“. Bis heute konnte mir keiner den gesundheitlichen Schaden nachweisen. Dabei kam es zu lustigen Begegnungen: Der ultralinke WDR brachte Anfang der 80er einen Beitrag mit nachfolgender „Diskussion“ über Elektrosmog- er war befehlsgemäss natürlich dagegen und forderte einschränkende Massnahmen- bis einer in der Runde die grossen, westdeutschen Möchtegern- Umweltschützer fragte, was denn mit dem gigantischen Sendemastenfeld der Deutschen Welle in Jülich sei, und gedenke man eventuell, auch seine Fernseh- Sendeantennen abzuschalten? Danach war Ruhe mit dem Gesabbel..
    Und wer denkt nicht noch an den neuen Mobilfunkmast, der nach seiner Fertigstellung Kopfschmerzepedemieen, Schlaflosigkeit, etc auslöste. Nach einem halben Jahr kmen die Betreiber und wurden natürlich von den einwohnenden Zipfelmützen deswegen angemacht.
    Kommentar darauf: Das ist ja alles ganz schrecklich! Wie furchtbar! Das hätten wir nie gedacht! Und was wird erst kommen, wenn wir das Ding in Betrieb nehmen…….
    Herr Grabitz, haben Sie in Ihrer Küche zufälligerweise ein Induktionskochfeld???
    Gruss

  8. Herr Kipp

    warum nicht eher ?

    weil die Kritiken schon 10 Jahre früher begannen und hier reagierte auch die US Mobilfunkindustrie und beauftragte die Studie, die Dr. Carlo durchführte. Ist Ihnen wahrscheinlich nicht bekannt. Sie fiel nur negativ aus, nicht so wie es sich die Industrie vorgestellt hätte.

    „.. auf keinen Fall weniger glaubwürdig ?“

    Ich sage so : dass dieses Thema den verantwortlichen Stellen eben nicht so wichtig war und man sich lieber auf die Firmenstudien verließ. Skeptisch macht der Zeitpunkt auf alle Fälle.

    Bis Mitte 2008 erzählte ich immer diese Geschichte (in der Wirtschaftswoche stand´s als Kurznachricht; ) : In Koblenz wurde von der Telekom eine Mobilfunkmast in der Stadt auf einem Hausdach errichtet. Ein paar Tage später (oder Wochen) meldete sich eine Frau die auf Grund der Anlage über Kopfschmerzen klagte, die nicht aufhören wollten. Man ging der Sache nach. Es stellte sich heraus, dass die Antenne eine Attrappe war.
    Also : Fazit : alles paletti, keine Gefahr, alles nur Einbildung.

    der Meinung bin ich nicht mehr.

    „Und das Ergebnis der Studie ist nun einmal, dass keine Belege für eine Schädigung durch Mobilfunk-Strahlung gefunden werden konnten. „

    und das muss nun der letzte Stand der Forschung der Wissenschaft sein ? und diese Studie ist unabhängig ?

    Die Studie sagt nichts über die Gefährdung von Kindern aus. Warum nicht ?
    Wie wär´s damit :
    Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz weist in einer neuen Broschüre darauf hin, dass drei Viertel der in Deutschland erhältlichen Mobiltelefone für Jugendliche nicht zu empfehlen sind. Der so genannte SAR-Wert, der die Leistung angibt, die beim Telefonieren vom Kopf absorbiert wird, liegt bei diesen Geräten über dem empfohlenen Grenzwert von 0,6 Watt pro Kilogramm.
    Frage : nochmal :warum sagt die Studie nichts zu den Kindern aus ? Das Bundesamt für Strahlenschutz kann das, wie sie sehen.
    Und ich sage mir : wenn es für Kinder schädlich ist dann für Erwachsene ebenso. Oder sind die immun gegen Strahlung ?

    und weiter :
    Zwölf Forschergruppen aus sieben EU-Ländern haben die Wirkung nieder- und hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf menschliche Zellen untersucht. Die Süddeutsche Zeitung berichtet jetzt über die ersten Ergebnisse dieser Studie: Der Einfluss von elektrischen Schwingungen führte zu Doppelstrangbrüchen und Schäden im Erbsubstanzmolekül DNS. Hans-Albert Kolb vom Institut für Biophysik der Universität Hannover, einer der zwölf Forscher, hat festgestellt: „Nach ersten Ergebnissen wissen wir sicher, dass es unter Einfluss von Magnet- oder Hochfrequenzfeldern zu Schäden an der DNS kommt und dass Stressproteine produziert werden.“ Falls Zellen zudem bereits geschädigt seien, werde dies durch den Einfluss der Strahlung nicht linear verstärkt, sonders steige um ein Vielfaches. Allerdings: Nur einige Zellen wurden von den Strahlungen geschädigt, nicht alle.
    Was das bedeutet? Mediziner sind sich einig, dass Schäden im Ergut beim individuellen Krebsrisiko eine Rolle spielen können. Ob diese Schäden aber unweigerlich zu einer Krebserkrankung führen oder welche anderen Faktoren dabei Einfluß nehmen, darüber weiß man bisher noch immer zu wenig.
    in welcher Rangfolge steht die von Ihnen angeführte Studie ?

    ich habe das zuvor schon angeführt dass offiziellen Stellen und ihren Studien zu trauen sehr heikel ist. Siehe
    – Menschengemachter Klimawandel. Traut hier bei EIKE jemand den offiziellen Studien ?? sprich IPCC und PIK
    – Schweinegrippe (offizielle Panikmache um die 50 Mill. bestellter Impfdosen los zu bekommen).
    – Zulassung genveränderter Saaten, durch EU-Kommission und Stimmenthaltung der Deutschen,
    – Anerkennung der offiziellen 9/11 Version,
    – in Afghanistan führen wir keinen Krieg.
    – und dann denke man an die vielen Studien im medizinischen Bereich. In Deutschland werden fast
    100% von der Pharma gesponsort.

    Ein Vorsorgeprinzip liegt mir nicht. Wie kommen sie darauf ? Interpretation ? ich habe hier zitiert, dass eben Krankheiten die möglicherweise durch den Verlust der Blutschranke im Gehirn (verhindert, dass die toxischen Teile im Blut ins Gehirn gelangen) entstehen können. Es ist uns medizinisch noch nicht möglich – so schnell geht die Entwicklung eben nicht – nachzuweisen welche Krankheiten darauf zurückzuführen sind, oder ob überhaupt, oder schneller entstehen, oder der Verlust der Blutschranke sich verstärkend auswirkt. Auch muss keine Körperreaktion eintreten wie bei einem Schnupfen : also Ursache und Wirkung innerhalb von Tagen. So etwas erwarte ich auch gar nicht, dass so ein einfacher kausaler Zusammenhang entdeckt wird : hier Strahlung – dort Krankheit.
    Den Film „Handykrieg“ auf you tube haben sie nicht gesehen. Hier sagt Dr. Carlo, dass man schon sehr viel tun kann, wenn man das Telefon nicht direkt an den Kopf hält, sondern mit Abstand, oder ein Headset benutzt. Dies reduziert den Strahlungsbeschuss erheblich.
    Also wie Sie sehen gibt es schon einfache Möglichkeiten der Gefahr zu begegnen.
    So viel ich weiß, ist sowieso nur ein geringerer Prozentsatz (8-10%) für Mobilfunkstrahlung empfindsam.

  9. Man muß bildungsbürgerlich konstatieren, daß diese ersatzreligiösen, unphysikalisch argumentierenden Eiferer nur ob Ihrer (halb-)staatlichen Steuergeldkontemplation sowie einer, sich junghistorisch abschreckend manifestiert habenden, egozentrischen Mitläufermentalität (gerade ein Fischer beispielsweise wäre weiland ganz,ganz vorne mitmarschiert!), mit der man beim GEZ-Funk(lebt auch ganz gut davon!) immer noch offene Türen einrennen kann, ungestraft die mittelbare deutsche Deindustrialisierung, ergo Massenverelendung, einfordern können. Gleichzeitig ist dies ein Ausweis befremdlicher Pseudointellekualität, die es diesen Kreisen verunmöglichen würde, unter „normalen volkswirtschaftlichen Verhältnissen, also ohne Subventionen,Amigo-Tum, „Umwelt“preise oder beamtenähnliche Versorgungssituation eine Familie zu ernähren.

  10. @ Frank Grabitz

    Was stört Sie daran, dass die Studie so spät erstellt wurde? Das macht sie doch auf keinen Fall weniger glaubwürdig, oder? Ich erinnere mich, dass die Studie vor allem Klarheit bringen sollte, weil die bis dahin präsentierten Arbeiten eben selten unabhängig waren und auch zum Teil widersprüchliche Ergebnisse lieferten.

    Und das Ergebnis der Studie ist nun einmal, dass keine Belege für eine Schädigung durch Mobilfunk-Strahlung gefunden werden konnten.

    Jetzt kann man natürlich, wie Sie es auch tun, das Vorsorgeprinzip bemühen und sich auf den Standpunkt begeben, dass wir aber ein letztes Risiko nicht ausschließen können. Dann müssen Sie aber auch so konsequent sein und praktisch sämtliche Neuerungen und einen Großteil der etablierten Technik aus den gleichen Gründen ablehnen.

    Und natürlich ist bei solchen Arbeiten immer ein gewisses Misstrauen angebracht. Nur stellt diese Arbeit wohl das zurzeit Beste dar, was wir zu dem Thema verfügbar haben. Und wie immer in der Wissenschaft kann dies natürlich nur eine Momentaufnahme sein.

    David Harnasch hat übrigens seinerzeit einen sehr gelungenen Videokommentar zum Thema gebracht:
    http://tinyurl.com/3a74r6e

  11. Nein, sie ist mir in dieser Länge nicht bekannt. Vielleicht irgendwo habe ich sie im Ergebnis gelesen.
    Zum 1. Ist so eine Studie recht spät erstellt worden.
    zum2.
    sagt die Studie Dr. Carlo´s, , und auch jetzt sagt er dies zusammen mit deutschen Wissenschaftlern, dass es sich nicht nachweisen lässt- bis jetzt. Es passiert allerdings etwas und zwar, dass die Blutschranke im Gehirn nicht mehr funktioniert, welche Krankheiten daraus entstehen kann man nicht sagen, weil auch dies mit viele Jahre Verzögerung eintritt.

    Das Forschungsprogramm hört sich recht edel an, aber das tut die diskussion um die anthropogene Erderwärmung auch. Und das Bundesamt für Umweltschutz ist mit den IPCC d´accord, dass der Mensch schuld ist.
    Wollen Sie diese vielen, unzähligen Beweise /Studien bestreiten ?

  12. Ich vermute keine besondere Manipulationen durch das UBA. Denn
    1. die Wegwerfpädagogik tat das ihrige
    2. das GEZ-Propagandisten-Programm war erfolgreich
    3. sehr viele Bürger bekommen ihr Gehalt/Salär/Tantiemen/Alimente/Pension oder welche Zuwendung auch immer, ausschließlich vom Staat und das fast völlig unabhängig von der eigenen Leistung. Und diese Gruppe weiß eben ganz genau woher Wohlstand und Geld kommen: Vor Staat, ist doch klar. 🙂

  13. Hier noch einige Informationen zur Studie von der Seite des Bundesamtes für Strahlenschutz (http://tinyurl.com/24ywmnj):

    „Deutsches Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF)

    Das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF) ist durch das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) initiiert worden und wurde zu gleichen Teilen vom BMU und den Mobilfunkbetreibern mit insgesamt 17 Mio. € gefördert.

    Trotz der anteiligen Finanzierung hatten die Mobilfunkbetreiber kein Mitspracherecht bei der Auswahl der Forschungsprojekte oder bei der Auswertung der Forschungsergebnisse. Das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm wurde ausschließlich durch das BfS koordiniert und umgesetzt.
    54 Forschungsvorhaben zum Thema „Mobilfunk“

    Von 2002 bis 2008 wurden zum Thema „Mobilfunk“ 54 Forschungsvorhaben aus den Bereichen „Biologie“, „Dosimetrie“, „Epidemiologie“ und „Risikokommunikation“ durchgeführt. Dabei wurde der Frequenzbereich bewusst breit gefasst und ging zum Teil über den derzeit genutzten GSM- und UMTS-Frequenzbereich hinaus.

    Ziel war es, grundsätzliche biologische Wirkungen und Mechanismen wissenschaftlich belastbar nachzuweisen und unter Einbeziehung internationaler Forschungsergebnisse deren gesundheitliche Relevanz abzuschätzen. Des Weiteren sollten mögliche Ursachen der Elektrosensibilität aufgeklärt werden. Es wurde angestrebt, dass die Ergebnisse Relevanz für den gesamten Bereich der Telekommunikation haben und möglichst auch Aussagen für zukünftige Entwicklungen zulassen. Die Ergebnisse wurden deshalb in Fachgesprächen mit anerkannten Wissenschaftlern und unter internationaler Beteiligung diskutiert und ausgewertet. Die Bewertung der Ergebnisse des DMF durch das BfS und durch die SSK wurden der Öffentlichkeit im Juni 2008 vorgestellt.“

  14. @ Frank Grabitz

    Ist Ihnen die vom Bundesamt für Strahlenschutz in Auftrag gegebene und 2008 abgeschlossene Studie mit dem Titel „Ergebnisse des Deutschen
    Mobilfunk Forschungsprogramms – German Mobile Telecommunication Research Programme (DMF)“ nicht bekannt?

    In dieser umfangreichen Arbeit kamen die Forscher zu dem Schluss, dass sich negative Folgen von Mobilfunkstrahlen auf den Menschen nicht nachweisen lassen. Lediglich bei Kindern konnte man noch keine Entwarnung geben, weil hier die Datenlage noch nicht ausreichend wäre.

    Sie finden die Studie hier:

    http://tinyurl.com/2dqwatn

  15. Was die Mobilfunkstrahlung betrifft (handy ist ein dämliches Deutsch-Englisch Wort)so gibt es hier schon Untersuchungen. In der Hauptsache, die von Dr. George Carlo Mitte der 90 ger Jahre. Er erhielt ca. 27 Mill. $ für diese Studie von der Industrie (in der Hauptsache durch Motorola), die sich aber ein anderes Ergebnis erwartete wie er dann erforschte. Und er hatte die Stirn dies auch noch zu veröffentlichen. In der Folge des Streites wurde er natürlich entlassen und bedroht, ging sein Haus in Flammen auf und die Ehe kaputt. Jetzt zeigt er in dem Film „Handykrieg“ (bei you tube) wieder seine Erkenntnisse und Forschungen.

    Diejenigen die davon sprechen es gebe keine wissenschaftlichen Beweise, irren, sind unwissend oder verschleiern.
    Aber von mir aus können sie weiter ihr Mobilgerät und das Schnurlostelefon an ihren Kopf halten – ist nicht meiner und auch nicht mein Hirn.

    Auch hat Deutschland die laxesten Sicherheitsvorschriften in Sachen Mobilfunk. Aber egal, Hauptsache der Bürger fühlt sich trotzdem wohl.
    Bezeichnend ist dies mit der erst neuerdings eingetretenen Änderung des DECT Standards. dass nämlich die Schnurlosen nicht ständig, 24 Std. senden, sondern nur wenn man über sie spricht !!
    Das hätte man schon längst verfügen können.

  16. „Die Politik müsste viel stärkeren Druck auf die Wirtschaft ausüben, um eine klimaverträgliche Produktionsweise zu erreichen, auch wenn ich dadurch meinen Arbeitsplatz verliere“.

    Nun gut man kann aber genausogut die Fragestellung wieder variieren indem man fragt :
    „Die Politik müsste viel stärkeren Druck auf die Wirtschaft ausüben, um eine klimaverträgliche Produktionsweise zu erreichen , auch wenn dadurch irgendein Arbeitsplatz verlorengeht .“
    Wieder gibt es ein anderes Ergebnis …
    Oder aber:
    „Die Politik müsste viel stärkeren Druck auf die Wirtschaft ausüben, um eine klimaverträgliche Produktionsweise zu erreichen , auch wenn dadurch Arbeitsplatze kurzfristig verlorengehen
    aber langfristig nur so eine stabile Wirtschaftsform mit Erhalt der Arbeitsplätze garantiert werden kann.“
    Was für ein krasses Ergebnis würde jetzt dabei herauskommen?

    Wenn Sie manipulierende Fragestellungen anprangern , warum stellen Sie nicht manipulierende Wirkungen jeglichlicher Zielrichtung zur Diskussion ? Aber wahrscheinlich würde es Ihrem Publikum nicht gerecht .
    Ist das nicht auch Manipulation???

    Aber selbstverständlich gebe Ich Ihnen recht , wenn sie herausstellen wollen , dass die subjektive Wahrnehmung in der breiten Masse der Bevölkerung variabel biegsam ist . Dagegen können auch SIe nichts machen , jede Fragestellung wird eine Verbiegung darstellen . Welche Formulierung präferieren Sie ohne in den Verdacht zu kommen manipulieren zu wollen???
    Ich bezweifele , dass es Ihnen gelingt!!

    Ausdrücklich ist in der Politik festgelegt , dass dem subjektiven Sicherheitsgefühl in jeder Richtung Rechnung getragen werden soll , sodass man man häufig nicht von rationalen Beweggründen einzelner politischer Massnahmen sprechen kann .
    Ihr Beispiel von der gefährlicher eingestuften Gefahr durch Handy-Strahlung als durch Schimmelpilze an Gebäuden ist ein Beispiel für unrationale Einschätzungen in der Bevölkerung .
    Auch ich muss mich damit abfinden und nicht alles gleich in die Ideologische Ecke stellen wollen .
    Es gibt leider nur wenige Menschen, die bereit sind sich tiefergehend in alle Bereiche des Hintergrundwissens einzuarbeiten ..

    Vereinfachte Sichtweisen sind m.E.vollkommen fehl am Platz

    guten Tag noch

  17. Das Ergebnis dieser Umfrage zeigt vor allem eins: Das Ausmaß der Volksverdummung, das durch die gezielte Desinformationspolitik unserer Regierungen der letzten Jahrzehnte, aller Parteien mit den Grünen als Vorreiter, der NGOs und der den Genannten hörigen Medien inzwischen erreicht wurde. Aber die allgemeine Volksverdummung hat auch unsere Politiker befallen, hier ein Beispiel. Man glaubt es nicht, wenn mann es nicht selbst gesehen hat:
    http://www.youtube.com/watch?v=x18vfsuGnm8

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  3. Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
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