Kyotofolgekonferenz in Cancun. PIK Ökonom Edenhofer –„Es geht nicht um Klimaschutz, es geht um Umverteilung“

Am 29.11.10 beginnt wieder einmal eine große Klimakonferenz. Diesmal im mexikanischen Cancun. Es ist die 16. Konferenz des Veranstalters UNEP, zum Thema ein Folgeabkommen für das 2012 auslaufende Kyotoprotokoll auszuhandeln. Immer wieder wurde betont, gemahnt, gar gedroht, dieses Folgeabkommen sei existentiell für unser Überleben in dieser Welt, weil sonst der Klimakollaps drohe. Milliarden und Abermilliarden wurden aufgewendet, um dieses Schreckensscenario scheinbar „wissenschaftlich“ zu untermauern. Institute wurden aus dem Boden gestampft, Schulbücher umgeschrieben, Industriepolitik angepasst, die gesamte Subventionspolitk wurde auf das eine Ziel ausgerichtet: „Tut alles um das Klima zu retten“. Lesen Sie dazu auch den Gastkommentar von J.J. Schellnhuber in der BAMS ganz unten


Den Klimarealisten, den klar denkenden Wissenschaftlern und Laien – insbesondere den Älteren unter ihnen, die schon häufiger kalte und warme Zeiten erlebt hatten, sowie ihre Geschichtsbücher kannten – war diese Behauptung und der in ihr liegende in sich selbst begründete Absolutheitsanspruch  schon immer suspekt: Wie konnte wirklich jemand fordern, das Klima zu retten? Wie konnte jemand, der von sich denkt, klar im Kopf zu sein,  dazu aufrufen einen statistischen Mittelwert zu schützen? Denn nichts anderes ist Klima! Klima ist der statistische Mittelwert (einer von unzählig möglichen und nicht weniger vernünftigen Mittelwerten) der Daten von lokalem Wetter über längere Zeiträume. Mindestens 30 Jahre verlangt die WMO für einen einzigen Klimareferenzzeitraum! Und berechnet dann aus deren Daten und auch nur für bestimmte, eng umgrenzte geographische Bereiche, das lokale Klima. Und ordnete diese bestimmten Klimazonen zu. Kann also ein Mittelwert geschützt werden?

Wie kann also jemand fordern, das Klima zu schützen? Gar das Weltklima. Eine Größe, die es auch statistisch nicht gibt. Nun, darum geht es auch nicht. Jedenfalls nicht wirklich. Das ist nur der Vorwand. Der überwiegend aus Steuermitteln bezahlte Chefökonom des Potsdam Institutes für Klimafolgenforschung PIK und IPCC Leitautor Otmar Edenhofer hat nun in einem NZZ Interview vom 14.11.10 die Katze aus dem Sack gelassen. .. Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Dass die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun.“

Welche Anmaßung steckt in diesen Worten!! Umverteilung ist das Ziel. Ja, sie lesen richtig. Weder „Klimaschutz“ noch Umweltschutz sind das Ziel: Nein, ausdrücklich : Umverteilung. Und damit steht Herr Edenhofer nicht allein da, fast alle, die sich am Klimaschutztrog laben, bauen auf zwanghafte, staatlich geförderte Umverteilung. Sie geben es nur nicht so offen, so unverblümt zu!

Wenn das so ist, worin unterscheiden sich eigentlich die Politikkonzepte der verschiedenden Parteien voneinander? Sie alle fordern Klimaschutz mit schweren staatlichen Eingriffen in das Leben jedes einzelnen. Am direktesten über den Griff ins Portemonnaie, verbrämt, als EEG, Emissionshandel, Clean Development Mechanism, und, und und. Und immer mit hoch moralischen Zielen begründet. 

Man muß daher die Frage stellen, ob wir nicht schon genug Erfahrung mit staatlichen Regimen der Umverteilung gemacht haben? Das 20. Jahrhundert war voll von Schreckensregimen, die Umverteilung unter dem Sammelbegriff "Sozialismus" mit oder ohne Zusatz,  mehr oder weniger zwanghaft, mehr oder weniger blutig, aber immer grandios scheiternd, versucht haben. Wollen wir das schon wieder? Wer gab diesen Umverteilern das Mandat in unser aller Namen darüber zu verhandeln? Bei welcher Wahl wurde darüber abgestimmt?

Man darf auch die Frage an die Verantwortlichen in der Politik stellen, die mit unseren Steuermitteln, das PIK und seine Beschäftigen zum größten Teil bezahlt, ob wir denn schon wieder Leute brauchen, sie in hohe Positionen rücken und auf illustre Reisen schicken, die nichts anderes im Sinne haben, als unsere Gesellschaftsordnung in Frage zu stellen und aktiv an ihrem Einsturz mitarbeiten. Eine Gesellschaftsordnung, die so erfolgreich ist, wie nie eine zuvor! Aber vielleicht ist es gerade das, was Leute vom Schlage eines Edenhofers und seine Unterstützer wirklich stört.  Herrn Edenhofer gebührt der Verdienst diese Absicht der Klimaschützer aller Couleur – mal wieder – öffentlich gemacht zu haben. Wir haben verstanden. Aber nun reicht´s. Treten Sie zusammen mit allen anderen, die ohne Mandat verhandeln, ab!

Michael Limburg EIKE

Das Interview mit der NZZ finden Sie in deutsch und englisch als pdf Datei im Anhang.

Folgerichtig fordert Herrn Edenhofer die Abschaffung der Demokratie. Er tat dies u.a. am 4.11.10 in Hannover.Dort informierte sich Peter Heller vom Science Sceptical Blog. Hier sein Bericht.

Nachtrag: Soeben erreichte uns der Gatskommentar von Edenhofers Chef Prof. Dr. H.J. Schellnhuber in der BAMS:

Von HANS JOACHIM SCHELLNHUBER

Direktor des Potsdamer Instituts Für Klimafolgenforschung Direktor 

Es geht um unsere Erde

Mit unseren Erwartungen wird gespielt. 

Der Welt-Klimagipfel in Mexiko, der am Montag beginnt, wird wenig bringen – das ist die Einschätzung fast aller. Am Ende werden dann kleine Fortschritte beim Waldschutz als große Erfolge gefeiert, weil die Hoffnungen vorher so gering waren. Wer die Regierungen von der Erwartung befreit, dass wir schnell vorankommen beim Klimaschutz, tut vielleicht den Politikern einen Gefallen – unserem Planeten aber nicht.

Entscheidend ist, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Auf dieses Ziel hat sich die Welt beim letzten Gipfel in Kopenhagen immerhin geeinigt – doch die Umsetzung steht aus. Aus der Sicht des Wissenschaftlers gilt: Wenn dieses Ziel nicht erreicht wird, dann betreten wir ein Zeitalter neuer Risiken. Meeresspiegelanstieg, beispiellose Hitzewellen, das sind nur Stichworte. Wenn aber die Zwei-Grad-Linie gehalten werden soll, dann muss der globale Ausstoß von Treibhausgasen noch in diesem Jahrzehnt sinken.

Wer das unrealistisch nennt, kneift die Augen zu vor der Realität der Physik. Jetzt muss es um feste Regeln für alle gehen, mit denen das Klima stabilisiert werden kann. Zeigt nun jeder Staat mit dem Finger auf den anderen, weil keiner sich bewegen mag, ist das verantwortungslos. Die Last tragen unsere Kinder und EnkeL

ihre Meinung zum Kommentar-E-Mail an leserforum@bams.de

Quelle: Bild am Sonntag v. 28.11.2010


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29 Kommentare

  1. #27: Marvin Müller

    Die Notwendigkeit Grundschülern den natürlichen Treibhauseffekt zu erklären, sehe ich mit Ausnahme einiger weniger hochbegabter Kinder nicht. Wenn es jemals eine Diskussion gab, bei denen die Worte “Grundschule“ und “Treibhauseffekt“ gefallen sind, dann war da wohl der katastrophale, globale und von Menschen verursachte Treibhauseffekt gemeint.

    Auch dafür sehe ich keinerlei Notwendigkeit ihn auf den Lehrplan von Grundschülern zu setzen. Dazu müsste nämlich zuerst der natürliche Treibhauseffekt soweit von den Schülern verstanden sein. Wer soll das in denn in den deutschen Grundschulen bewerkstelligen? NB, NF und MM? Lol.

    Der Versuch 30% der Erwachsenen den natürlichen Treibhauseffekt (wie er auch hier von Herrn Lüdecke beschrieben wird) näher zu bringen wäre schon ein extrem ambitioniertes Ziel. 10% würde ich schon als megantisch bis pyramidonal bezeichnen.

    Ihnen geht es halt um die “passende“ Indoktrination. Noch mal ihre Worte zur Erinnerung:

    “Also ich wäre an Stelle der Lehrerin auch sauer auf Sie. Ich weiss nicht, mit welchen Fragen die Kinder zu Ihnen gekommen sind, aber wenn jemand bei der Diskussion über die Treibhauswirkung von CO2 mit Aussagen ala “CO2 ist kein Gift” (was in der Form niemand behauptet) und “Wir brauchen CO2 fürs Wachstum der Pflanzen” (was niemand bestreitet) kommt und damit bei den KIndern den Eindruck erweckt, CO2 kann kein Problem sein, dann kann man nur sauer sein.“

    Herr Frey stellt den natürlichen Treibhauseffekt nicht in abrede. Er stellt nur klar, dass CO2 kein Problem darstellt. Worüber sich immer mehr Menschen im klar werden, die morgens die globale Erwärmung von ihrem Gehweg schippen müssen.

    Darüber waren und sind Sie als Volksverhetzer verärgert. Ich sehe ihre Indoktrinationsversuche als genauso verwerflich an wie die Rasenlehre im dritten Reich an. Prinzipiell wurden in beiden Fällen, Kindern und Heranwachsenden, wissenschaftlich verdrehte Ergebnisse als Wahrheiten gelehrt. Und dies in beiden Fällen mit Handlungsanweisungen, die sogar gegen die eigenen Eltern gerichtet sind. Wenn man noch eine Weile darüber nachdenkt findet man wahrscheinlich noch viel mehr Übereinstimmungen.

  2. #24 Herr Haase hat Recht! am besten wäre eine Weiterentwicklung der offen-skeptischen Foren zu einem Verbund, Verein und weiter zu einer wählbaren Gruppe/Partei…anders wird im bestehenden System keine Gegenwehr zur Verdummung möglich sein und echte Innovation und Fortschritt in der gesellschaft verhindert.
    In der Internettiefe finden sich zu allen relevanten Themen Experten, die nur hier politisch unerwünschte wahrheiten erklären können, aber meist nur einer je stadt oder Dorf- da außenseiter, wäre über Internetpartei analog Piratenpsrtei was zu machen, breiter aufgestellt und zu allen Themen vorher gut fundierte und ausdisskutierte Positionen, immer auf dem Stand der Zeit, dass wärs doch.Grüsse Klaus-M.

  3. #26: D. Glatting sagte am Donnerstag, 02.12.2010, 20:09:

    @ #22: Marvin Müller

    „Diese Indoktrination finden Sie gut. Halt mit der Einschränkung, dass man dies genau erklären müsste.

    Hallooooooooooooo

    Wer von den Grundschulpädagogen kann denn das?“

    Aber das finden Sie ja gut.“

    Was ich gut finden würde, wäre, wenn Sie mal richtig lesen würden und nicht mit Unterstellungen kommen würden. Das einzige, was ich zu Grundschullehrern geschrieben habe, war, das ich an Stelle der Grundschullehrerin auch sauer gewesen wäre. Alles andere richtete sich an Herrn Frey und bezog sich auf dessen Äußerungen. Aber es steht Ihnen natürlich frei, es zu begrüßen, wenn Herr Frey den Kindern erklärt, es gäbe nichtmal einen natürlichen Treibhauseffekt (wie er auch hier von Herrn Lüdecke beschrieben wird)…

  4. @ #22: Marvin Müller

    Ja Herr Müller, es geht um die Inhalte. Seit Jahren werden wir mit einer Propaganda überzogen, die noch nie wissenschaftlich zu halten war. Und jetzt werden schon Kinder mit diesen unhaltbaren Thesen indoktriniert. Das erinnert doch stark an die vergangenen sozialistischen Diktaturen auf deutschem Boden.
    Diese Indoktrination finden Sie gut. Halt mit der Einschränkung, dass man dies genau erklären müsste.

    Hallooooooooooooo

    Wer von den Grundschulpädagogen kann denn das? Die wissen doch nicht mal wie viel CO2 in der Atmosphäre ist. Die können doch den Kindern nur erzählen, dass die Katastrophe droht.

    Aber das finden Sie ja gut.

    Fakt ist:
    Für die CO2 These gibt es keinen Beleg und nach neueren Erkenntnissen ist die mögliche Erwärmung durch CO2 zu vernachlässigen (Punkt). Kindgerecht rüber gebracht heißt das

    CO2 Märchen.

    So sollte man das den Kindern erklären. Dies entspricht in guter Nährung den Tatsachen.
    Damit ist es eigentlich nur die Wahrheit. Darüber lohnt es sich eigentlich nicht mal zu sprechen. Doch wenn der Staat mit so einem Mist anfängt muss er damit rechnen, dass engagierte Bürger damit anfangen ihre Kinder zu indoktrinieren und damit die Grundschullehrer in Bedrängnis bringen.

    Sollen doch die Pädagogen den Treibhauseffekt mal richtig erklären. Vielleicht wachen Sie dann mal auf, weil sie sich damit zuerst beschäftigen müssten.

  5. Gut, dass ich diesen Artikel gelesen habe. Ich hatte schon gedacht, PIK staende fuer

    Propaganda-Institut des Klimaschwindels.

    Offensichtlich bedeutet es

    Potsdam-Institut fuer Klimafolgenforschung.

    Allerdings grueble ich darueber, welche Folgen in statistischer Wert hervorrufen kann, der auf Beobachtungen aus der Vergangenheit beruht.

  6. Liebe Gemeinde der Realdenker,
    ich bin der Auffassung, dass es uns wenig weiterbringt, nur zu lamentieren. Natürlich ist der 2°C – Quatsch von Schellnhuber und das Gewäsch von der möglichen „Rettung“ des Klimas nichts anderes, als immer wieder kehrende Nebelkerzen, die uns verwirren bzw. in sinnlose Diskussionen verstricken sollen. Klammheimlich wird hier eine Ökodiktatur errichtet. Schaut Euch solche Menschen wie Herrn Trittin, Frau Roth, Frau Kühnast oder ähnliche Figuren mal genauer an. Das sind geschickte und glasharte Demagogen, die Rattenfängern ähnlich auf Jagd gehen. Die Wahlergebnisse des kommenden Jahres werden es zeigen – die Idiotie wird obsiegen. Viel wichtiger als kleinteilige Diskussionen um Nonsens sollte jemandem mal ein schlüssiges Konzept einfallen, wie man drohendem Ökofaschismus entgegen wirken kann. Ich möchte nicht wieder in einem Land wohnen, in welchem ehrliche Meinungen bei drohender Höchststrafe verboten sind. Gruß Peter

  7. Zu vielen wirren Forderungen im Zusammenhang mit der sogenannten „anthropogenen globalen Erwärmung“ kommt nun auch noch die Forderung, eine Rationalisierung einzuführen, die sich an die sich wohl an dem aus der Zeit des II Weltkrieges orientieren soll.

    http://tinyurl.com/33xv39z

    Vielleicht dürfen wir dann bald wieder alte Autoreifen recyceln und uns Schuhe darauß machen (gibt ja genung Dank der Winterreifenpflicht … welch Ironie bei Klimaerwärmung davon betroffen zu sein^^) .

  8. „Es war aber nicht NB, der ist doch dort , zusammen mit NF, wegen seiner beleidigenden Art raus geflogen. Es war MM. Das habe ich extra nicht gelesen. Jetzt hab ich es nachgeholt. Ich kann auf Basis der Blogregeln leider keinen Kommentar dazu abgeben.“

    Das können Sie doch hier nachholen. Solange Sie die richtigen adressieren, lassen die Moderatoren das schon durch.

    „Ich indoktriniere mittlerweile auch mein Kind in die Richtung, die ich für richtig halte. Der Kleine sagt auch schon Vogelschrädder, CO2 Lüge und Mond Märchen.“
    #21: D. Glatting sagte am Dienstag, 30.11.2010, 23:10:

    Da machen Sie also fast das selbe wie Herr Frei – Sie beschweren sich über Indoktrination, nur um sich dann sofort umzudrehen und selber zu indoktrinieren. Es geht also nicht um die Indoktrination an sich, sondern nur um die Inhalte. Nun kann man ja Herrn Frey noch zugute halten, dass er (wie er selber sagt) keine Ahnung von dem Thema hat, sich also einfach nur irrt. Leider äußerte er sich ja nicht mehr dazu, was denn an den Darstellungen von Herrn Heß und Herrn Heller, auf die ich mich explizit bezog, falsch ist (und warum er als fleissiger Übersetzer aus dem englischen einen weiten Bogen um die Statements von Lindzen, Spencer, Pielke jr/sr, Curry, Monckton, Watts, Eschenbach, … macht). Auch das ich letzten Endes nur die Position der Eike-Physiker in der Hinsicht vertreten habe, läßt er mal locker unter den Tisch fallen. Das spielt alles keine Rolle, Hauptsache man kann sich gemeinsam über jemanden aufregen …

  9. @#16: Chris Frey

    Hallo Herr Frey,

    ich verfolge auch Science Sceptical so gut ich kann. Ich hatte auch schon den Kommentar #14 gelesen. So komm ich hier auch gleich mal dazu, Sie für diesen Artikel über den grünen Klee zu loben. Des Weiteren möchte ich mich an dieser Stelle für ihre Übersetzungen recht herzlich bedanken.

    Es war aber nicht NB, der ist doch dort , zusammen mit NF, wegen seiner beleidigenden Art raus geflogen. Es war MM. Das habe ich extra nicht gelesen. Jetzt hab ich es nachgeholt. Ich kann auf Basis der Blogregeln leider keinen Kommentar dazu abgeben. Ich würde MM aber gerne mal bei der Umsetzung seines Vorschlages erleben.

    Zur Sache. Meine Frau und ich kommunizieren vor unserem Kind sehr ausführlich die Lügen in dieser Welt. Es gab daher auch keine Probleme zu vermitteln, dass dieser Unfug nicht mehr zu ertragen ist. Für uns ist das damit auch kein Dilemma. Das Dilemma hat man eher mit Zeichentricksendungen die mit der Silent Spring Ideologie durchseucht sind. Eigentlich sind es nur bunte Bilder, doch die Aussage dahinter rollt mir die Fußnägel auf. Ich hoffe, dass da nur die bunten Bilder hängen bleiben.

    Frei weg von der Leber. Ich indoktriniere mittlerweile auch mein Kind in die Richtung, die ich für richtig halte. Der Kleine sagt auch schon Vogelschrädder, CO2 Lüge und Mond Märchen. Ich freue mich schon auf die Auseinandersetzungen mit den Lehren, die da kommen werden. Nun gut, ich bin Physiker, und ich will mal die Sozpädtanten sehen, wie sie was sie gegen wissenschaftliche Argumente meinerseits vorzubringen haben. Und von Pädagogik brauchen die mir nichts erzählen, da ich schon erfolgreich Klassen unterrichtet habe, wie man sie nur vom Film her kennt. (Da gab es einen, ich komme aber nicht mehr darauf wie er hieß)

    Die Wahrheit darf man sagen, meinte meine Mutter immer. So würde ich es auch an ihrer Stelle halten. Das schlimmste was passieren kann, sind doch aufgeregte Mütter und Lehrerinnen (leider ganz selten Lehrer, und letzte war zwar nett aber schwul), die fragen, was man denn dem Kind erzählt. Und wenn Sie sich ihrer Meinung sicher sind, dann können und sollten Sie das auch vertreten. Wenn nicht Sie und ich, wer dann? Wenn die Leute dann mal ins grübeln kommen, kann man vielleicht was bewegen.

    Grüße

    D. Glatting

  10. nein, der Richter hat das von Edenhofer dem ganz großen Schwätzer aus seinen Interviews mit NZZ und
    FAZ „arglos“ übernommen…Herr Grabitz.
    Der Herr Richter hat den Herrn Edenhofer öffentlich als Galgenvogel und Demontagemeister
    der BRD bezeichnet und wiederholt dies hier gerne.
    o.K. Herr Grabitz ?

    Erich Richter

  11. @ Chris Frey

    ja ich war gerade über der Steuer gesessen und dachte mir, „lass mal den Film so nebenbei laufen, mal sehen was die so bringen.“ Neugierig ist man ja schon – und offen für alles. Nervend war die kommentierende Frauenstimme, die dem ganzen so den Anstrich einer seriösen science fiction mit Realitätsanspruch geben sollte.
    und das Ganze war eine US-Kanada-Deutsch Produktion.

  12. #13 Michael Weber
    ähnliches vernahm ich gestern im Deutschlandfunk. Hier wurde zuerst auf Cancun eingeschworen, auch mit Hinweisen auf die steigenden Unwetterkatastrophen, gerade in Deutschland, siehe Oder und Elbe, und der Hitze die man im ICE ertragen muss wenn wegen der hitze die Klimaanlage ausfällt. Oder die steigende Anzahl der Hitzetoten in Deutschland !! (sind südliche Länder kühler ?)

    Zum Glück kam auch jemand vom DWD zu Wort der die Katatrophen abmilderte und zwar, dass wir in den letzten 50 Jahren keine Veränderungen verzeichnen können. Nicht beim Wind (der sogar abnimmt) oder bei übermäßigen Regenfällen.
    Vermehrte Unwetter durch Klimawandel . Fehlanzeige.

    Diejenige die sehr stark dagegenhalten sind die Klimaerwärmungskatastrophen – Versicherer. Allen voran die Münchener Rück, die auch Germanwatch sponsort.

  13. @ #2, H.Richter

    Hier kursiert die Zahl 400 to. Woher kommt diese jetzt ?
    ich kenne die anderen Varianten :

    Wieviel CO2 Budget haben wir ? Fragen wir also Schelli, er sagt es exakt und ungefähr :

    1)
    Pressekonferenz, Phönix, 23.11.09
    „… es sind ungefähr 750 Mrd. Tonnen CO2 in den nächsten 4 Jahrzehnten“

    2)
    3sat, bei scobel, 29.11.09
    Schellnhuber : „… eine Größe die jeder kennen sollte … wir können es exakt ausrechnen, vertretbar mit 2° Ziel…. es sind ungefähr 700 Mrd. Tonnen.

    3)
    ZDF, Maybritt Illner, 3.12.09
    „Wir können sehr genau ausrechnen … wie viel die Erde noch Kohlenstoffkredit hat, das sind ungefähr 800 Mrd. to.“
    und :
    „d.h. jeder darf ca. noch 100 to verbrauchen“ (für wie viel Menschen meint er das ?)

    4)
    Wissenschaftsforum am Petersberg, 6.12.09
    Kollege PIK Vize Prof. Edenhofer sprach :
    „… ca. 770 Gigatonnen bis zum Jahr 2 Tausend.. bis zum Ende des Jahrhunderts“

    http://tinyurl.com/2wc9842
    von solarkritik.de

    So jetzt wissen wir es sehr genau, exakt.
    Und Herr Edenhofer halbiert die Menge noch, indem er bis 2100 die Grenze sieht.

    Zu beachten ist der Zeitraum der exakten Äußerungen.

    Und Herr Richter unterbietet das PIK noch mit 400 Tonnen ? oder sagt ihm H. Edenhofer mehr zu ?

  14. #12 Kosendey

    Ich habe schon vor etwa zwei Jahren mehrere mails an NANO geschrieben. Jeweils nach einigen Wochen (!) bekam ich zur Antwort, dass NANO doch darüber berichtet hätte, sogar mit links! Die links gingen nicht, und da ich NANO bis dahin regelmäßig verfolgt habe, bin ich ziemlich sicher, dass diese Berichte nicht gelaufen sind.
    Da reichte es mir! NANO habe ich nie wieder angeschaltet!

    #14 Herr Grabitz,
    ich habe die Ankündigung gesehen, hätte es aber nicht einmal 5 Minuten fertig gebracht, dem Unsinn zuzuschauen! Alle Achtung, dass Sie so lange durchgehalten haben!

    # 15 Herr Glatting,
    dazu habe ich auf science-skeptical.de einen Beitrag gepostet, der umfangreichst kommentiert wurde! Schauen Sie vor allem mal den Kommentar #14 dazu, und was ein gewisser NB darauf zu sagen hatte! Ich war jedenfalls ganz happy, dass einem Nichtklimaforscher das gestattet wurde! Schauen Sie mal!

    Chris Frey

  15. KIKA Logo vom 29.11.2010

    Indoktrination von Grundschülern, die Bäume pflanzen wegen dem bösen CO2.

    Wo leben wir, wenn man seinem Kind das Kinderprogramm ausschalten muss.
    Zum k….

  16. Der Film : 2075, (eine Klima-Zukunftsvision von 2008) letzte Woche im ZDF nachts passt voll dazu. Als die Suche nach dem letzten Eisbären – die sogar noch trächtig war !! – begann, musste ich umschalten. Es war nicht zum derpacken. Eine halbe Stunde habe ich das Martyrium, genannt zugucken, ausgehalten.

  17. Das Fernsehprogramm wird konterkariert vom Spiegel. Der brichtet in der aktuellen Ausgabe über den aktuellen Stand der Meeresspiegelforschung: Keinerlei gesicherte Erkenntnisse,viele Vermutungen! Damit lässt sich keine CO2-Politik rechtfertigen. Auch diese
    Begründung zerbröselt jetzt im Mainstream..
    Michael Weber

  18. Man merkt sehr deutlich am Fersehprogramm, daß grade mal wieder eine Klimakonferenz stattfindet. Grade gesehen:“Nano – Rückzug des Eises
    Schmelzende Gletscher bieten Chance und Gefahr“
    …es wurden die üblichen halbwahrheiten und „ganzunwarheiten“;) verbreitet. Natürlich durfte auch der prognostizierte Meeresspiegelanstieg von 7m!!! nicht fehlen. Ich war so frei an die Redaktion eine Mail zu schreiben, in der ich nach den Quellen für diese 7m fragte… bin wirklich mal gespannt ob und vor allem WAS ich für eine Antwort bekomme. Carpe Diem

  19. Sehr geehrter Hr. Jacob,

    bei solchen Sätzen fragt man sich, was passiert mit den Menschen die nicht zu dieser „ethischen Elite“ gehören …..
    Vor allem im Verbindung mit dem Satz danach!

    Diesen Gedanken darf man gerne mal Aussprechen oder auch zu Ende spinnen (Meinungsfreiheit!), aber nicht in die Tat umsetzen, dass Ergebnis wäre eine Diktatur!

  20. #6 Uwe Klasen

    Aus ihrem verlinkten Schellnhuber Interview:

    ————

    Muss aber der Versuch, die ökologische Grundsatzfrage zu lösen, nicht schon deshalb scheitern, weil sie eigentlich eine Elitendebatte ist?

    Solche Debatten werden immer von einem kleinen Teil der Bevölkerung ausgetragen. Wenn Sie fragen, ist Verzicht heute mehrheitsfähig, um in ferner Zukunft ein Kind vor dem Exodus zu bewahren, so lautet die Antwort zunächst: nein. Aber Kernfragen wie diese, ebenso die der Menschenrechtsfragen, gehören in die Verfassung. Das hätte zur Folge, dass es Richter gibt, die auch gegen eine Mehrheit entscheiden, wenn es im Sinne unseres Verfassungskonsenses richtig ist. SIE BRAUCHEN ALSO AUCH EIN PAAR WENIGE LEUTE, DIE EINE ETHISCHE ELITE DARSTELLEN. Am Ende werden Sie vermutlich mit einer breiten Mehrheit nicht Probleme lösen können, die eine kausale Distanz wie beim Klimawandel besitzen.

    ————–
    (Hervorhebung durch Großschreibung von mir)

    Ich frage mich an Hand dessen,für was sich Prof. Schellnhuber eigentlich hält? Und finde die Arroganz, die sich darin ausdrückt, unerträglich. In seinen Augen muß er dann ja wohl sowas ähnliches wie Lenin sein…

  21. Alle Achtung, was sich damit akademischen Würden behängt und dann auch noch arrogant Menschen tötet und ihrer Mittel beraubt.

    Edenhofen, Schellnhuber,etc. sind die modernen Pharisäer, die mit ihren unhaltbaren Hypothesen Menschen in den Tod schicken und letzlich nur einen ökologisch begründeten Kommunismus installieren möchten.

    Ich habe überhaupt nichts gegen einen verantwortungsvollen Umgamg mit der Natur, es ist schließlich Gottes Schöpfung für Christen u.a. Religiöse. Aber ich habe erhebliche Zweifel daran, dass die oben genannten Personen auch nur ansatzweise Natur und Schöpfung im Auge haben.

  22. Überschlagsrechnung:
    3000 Milliarden Tonnen CO2 entsprechen rd 390 ppm.
    1 ppm = ca 7,7 mrd t
    125 ppm bewirken einen Anstieg der Globaltemperatur um 1°C – ausgehend von der Behauptung des vorindustriellen Niveaus und der Annahme von 0,7°C Erwärmung in 100 Jahren.
    Brauchen wir also selbst unter der falschen Annahme einer linearen Entwicklung rd 1940 mrd t mehr CO2 in der Atmosphäre um einen 2°-Anstieg zu produzieren.
    So um die 30 mrd t schaffen wir im Jahr, da wird´s in 60 Jahren schon eng, wenn man den Quatsch glaubt.
    Fazit: Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben!

  23. Hr. Prof. Schellnhuber hat sich auch mal wieder geäußert, Grundaussage wie immer:“Es wird schlimm, wenn wir nicht…..!“, na ja, Weltuntergangspropheten gab es zu allen Zeiten, wird es auch immer geben, und wenn man damit noch Geld verdienen kann, wer mag es ihm verübeln 😉

    Hier ein Link zum Interview der FAZ:
    http://tinyurl.com/3x62bve

  24. Schon allein der letzte Satz ist der Knüller: Was wir suchen müssen ist die Oase der kohlenstofffreien Weltwirtschaft.?????????? Die ganzen Aussagen sind schon deswegen gelogen, weil es nicht für 1 Sekunde um irgendwelche Entwicklungspolitik geht. Man darf nicht vergessen, dass es schon dem Club of Rome nicht um Umweltschutz ging, sondern vorrangig um Bevölkerungsreduktion und das wäre das unmittelbare Ergebnis eines C02 Regimes. Sozialismus ist noch ein viel zu harmloser Ausdruck dafür, denn in Wirklichkeit ist es Faschismus. Die Leute mögen das Wort nicht, weil es von den Linken überstrapaziert wurde, aber in Wirklichkeit handelt es sich genau darum. Leute wie Edenhofer sind Schreibtischtäter, ob sie das selbst wissen oder nicht.

  25. Also Klima ist nicht nur ein Mittelwert. In erster Linie bedeutet Klima bzw. der Klimawandel Leben und Tod, vielfalt des Lebens, selektion des Lebens, anpassung an das Leben. Das Klima ist „Das Salz in unserer Lebenssuppe“!
    Ohne Klima hätten wir einen monotonen und lebensfeindlichen Planeten.
    Diese Klimainstiutionen sind nur zu einem Zweck eingerichtet worden. Diese sollen Angst schüren um das Thema Klima damit der Weg zur Einführung eines sozialistischen Ökostaat durch die Hintertür Deutschlands vorgenommen werden kann. Die Medien und die Bürger werden doch schon seit langen auf „GRÜN“ getrimmt. Neben der „sozialen“ Gleichschaltung kommt jetzt die „grüne“ Gleichschaltung. „grüner“ Strom, „grüne“ Zukunft, „grüne“ Infrastruktur…usw.
    Willkommen in der Zukunft! Willkommen im sozialistischen Ökobauernstaat!
    Wenn wir so weitermachen, dann können wir uns langsam von unserer Wirtschaft, unseren Fortschritt und unseren Wohlstand in Deutschland verabschieden!

  26. Das hohe 2°-Ziel rechtfertigt also alles nach Edenhofer.Erinnert an die NEP in der UdSSR Ende der Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts, die ja auch den Sieg des sozialistischen Bürokratismus zur Folge hatte.Herr Prof Edenhofer sieht die Globalisierung als Chance zur weltweiten Einführung der Planwirtschaft. Verräterisch besonders seine Bemerkung, die afrikanischen Staaten könnten mit dem vielen Geld,das ihnen nach seinen eigenen Plänen zusteht,überhaupt nicht umgehen. Hier will sich also ein Klimakolonialismus etablieren. Der selbsternannte Klima-Adel braucht Kolonien als Statussymbol.Pures 17. Jahrhundert.
    Michael Weber

  27. Um es klar herauszustellen, Edenhofer spricht zur jetzt beginnenden Klimakonferenz von Cancun von der „eigentlich größten Wirtschaftskonferenz seit dem 2. Welkrieg ! Er hält es für einen großen Fehler. die Klimapolitik von den großen Themen der Globalisierung abzutrennen.
    Warum ? – Weil „wir“ noch 11000 Gigatonnen Kohlenstoff in Kohlenseversen unter unseren Füßen haben und wir dürfen nur 400 GT in der Athmosphäre ablagern, wenn wir das 2 gradziel und Reduzierung der C02-Werte um 95% erreichen wollen. es führt also keine Weg daran vorbei, dass der großteil der fossilen reserven im Boden bleiben muss…dies noch zur Ergänzung !
    Absurder geht es eigentlich nicht mehr…es sei dann es kommt einer auf die Idee das CSS-Verfahren der unterirdischen C02-Speicherung als
    Brückentechnologie verkaufen zu wollen.
    Genau dies ist zwischenzeitlich geschehen ! Anmerkung: 15 Millionen Tonnen reines C02 lagern
    z.B. im Sleipner-Oelfeld in der Nordsee – wenn diese Zeitbombe hochgeht und die Anzeichen stehen „gut“ dann wäre die Zündung einer Atombombe in Europa im Vergleich fast nur ein Kinderfeuerwerk ! Bereits 4% C02 in einem cbm Luft können für mensch und Tier tödlich sein.

    Erich Richter

  28. Ein Interview mit der gleichen Kernaussage hat die Süddeutsche Zeitung am 23. 11. in ihrem Wirtschaftsteil veröffentlicht.
    Dort wurde folgende Frage an Herrn Edenhofer gestellt:

    „Herr Professor Edenhofer, Sie glauben, Klimagipfel wie der in Cancun Ende November würden künftig immer weniger zu Umwelt- und immer mehr zu Wirtschaftskonferenzen. Warum?“

    Antwort Edenhofer:
    „Wir müssen uns von der Illusion frei machen, dass Klimafragen reine Umweltpolitik sind. Für viele Länder geht es doch zunächst um handfeste wirtschaftliche Interessen. Mit Problemen wie Versteppung oder dem Schmelzen von Gletschern hat das manchmal nur noch indirekt zu tun. Denn die Klimapolitik reicht heute in viele politische Bereiche hinein. Immer stärker kristallisiert sich vor allem eins heraus: Die Klimapolitik könnte in den nächsten Jahren das Weltvermögen neu verteilen.“

    ————

    Selbstverständlich ist der Professor im Interview mit der SZ vorsichtig und spricht im Konjunktiv, wenn es um die Neuverteilung des Weltvermögens geht.
    In der NZZ ist er da schon deutlicher.
    Wer es bislang noch nicht gemerkt hat,
    woher der Wind weht, jetzt kann niemand mehr behaupten, dass man ja nur den Klimaschutz gemeint hätte! Klimapolitik gerät immer deutlicher zu einem neuen sozialistischen Glaubens-Experiment mit ungewissem Ausgang!
    Ob Frau Merkel und Herr Röttgen das auch so sehen, wie der stellvertretende Direktor des aus unseren Steuermitteln finanzierten
    Potsdamer Instituts?

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