Zustimmung zur Kernenergie wächst stetig!

Während der Medienkonzern Greenpeace und mit ihm verbündete Parteien uns glauben machen will, daß die überwiegende Ablehnung der Kernenergie in Deutschland Fakt sei, sieht die Realität – wie so oft – ganz anders aus. Deshalb sah sich sogar der eher links-liberale Tagesspiegel unter der Überschrift „Irrtum in der Energiepolitik“ veranlasst, die Fakten wieder zurecht zu rücken. Dort liest man: „Greenpeace wähnt sich in Sachen Atomkraft auf der Seite der Mehrheit der Menschen. Chefredakteur Lorenz Maroldt gibt im „Kontrapunkt“ Hinweise darauf, dass dieser Ansicht die Kernschmelze droht.“


und weiter steht dort:

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat nach der Haltung der Deutschen zur Atomkraft gefragt. Die Ergebnisse sind verblüffend.

So sagen 70 Prozent der Befragten, dass sie nicht glauben, dass der Energiebedarf in absehbarer Zeit durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann. Und wie viele Anhänger der Grünen sind dieser Meinung? Mehr als die Hälfte, 57 Prozent. 

Den ganzen Artikel finden Sie hier

Im Blog Bürger für Technik  hat sich der Ingenieur Dr. Ludwig Lindner intensiver mit den Umfagen beschäftigt. Seine nur für Greenpeace und Cie erstaunlichen Erkenntnisse lesen Sie hier:

Zustimmung zur Kernenergie; Bericht vom 31.10.2010

Im Gegensatz zu den Behauptungen von Greenpeace und Grünen und dem Politbarometer vom 27.08.2010 (wonach nur 38 % der Bürger für die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke sein sollen ) sind die Deutschen über viele Jahre bei 15 Umfragen mit einer Mehrheit von mehr als  60 % für den Weiterbetrieb der bestehenden Kernkraftwerke, wie die nachfolgende Zusammenstellung zeigt:

a.

ipos/VDEW-Monitor

1988:

69 %

 

 

1993:

62 %

 

 

1997:

72 %

 

 

Juni 1998:

72 %

 

 

Oktober 1998:

72 %

b.

Time Europe

Oktober 2000:

81,4 %

c.

ipos/VDEW

03. Jan. 2001:

71 %

d.

IAEO-Umfrage

02. Febr. 2006:

69 % 1)

e.

Umfrage ntv

Juli/Aug. 2006:

60-70 % 2)

f.

Umfrage ntv

Jan. 2007:

71 % 3)

g.

Umfrage Forsa/BAMS

14. Jan. 2007:

61 % 4)

h.

Zeitung Rheinpfalz

21. Jan. 2007:

55 % 5)

i.

Umfrage TNS Emnid

Februar 2010

60 % 6)

k.

Focus 30/2010
Forsa-Umfrage

Sommer 2010

81 % 7)

l.

Leipziger Volkszeitung

28./29. August 2010

69 % 8)

m

Tagesspiegel Berlin

28. Okt. 2010

69 % 9)

1) Greenpeace-Magazin März/April 2006: Mit dem Vermerk: Globale Skepsis: ”nur in Südkorea wünscht die Mehrheit den Ausbau der Atomenergie“ wird eine Umfrage der IAEA (Internat. Atomic Energy Agency) aus 2005 zitiert und dabei folgendes Stimmungsbild aufgezeigt für Deutschland:

  • 26 % meinen AKW’s sind gefährlich, alle stilllegen,
  • 47 % keine neue AKW‘s bauen, aber bestehende weiter nutzen,
  • 22 % Atomkraft ist sicher, Ausbau erwünscht.

Es ist erfreulich, dass Greenpeace damit das seit langem bekannte Meinungsbild verbreitet, nämlich dass rund 70 % der deutschen Bevölkerung sich für eine Abkehr vom Atomausstieg aussprechen siehe auch www.buerger-fuer-technik.de, Kurzinfos Nr. 198 und auch 196/2.

2) siehe www.buerger-fuer-technik.de

3) Die Fragestellung war: ”Soll die Bundesregierung den 2001 von Rot-Grün beschlossenenAtomausstieg rückgängig machen? Die Abstimmung lief bei www.n-tv.de/751253.html vom 10.01.07 bis mindestens 01.02.07. Bis dahin wurden  15.439  Stimmen abgegeben.

4) Forsa-Umfrage im Auftrag von Bild am Sonntag am 14.01.07: 
”Ist ein schneller Ausstieg vertretbar?“ Nein sagen 61 %, ja sagen 39 %. Kommentar von BAMS: ”Mehrheit der Deutschen für Atomkraft“

5) Rheinpfalz/Ludwigshafen am Sonntag 21.01.07: ”Wollen Sie den Ausstieg aus dem Atomausstieg?“ das haben wir vor einer Woche, d. h. am 14.01.07 gefragt. 123 Leser haben mit einem Brief geantwortet: 
68 setzen auf Kernenergie (= 55 %), 38 % sind strikt dagegen, 5 sind unentschieden.
Kommentar der Rheinpfalz: ”Klare Mehrheit gegen den Atomausstieg” 
Anmerkung Lindner: Diese Antwort ist nur die Untergrenze der Zustimmung zur Kernenergie, da die Menschen eher zu einer kritischen Äußerung bereit sind als zu positiven Äußerungen.

6) 61 % der Befragten sprechen sich für eine weitere Nutzung der Kerrnenergie aus, wenn die Frage nach der sicheren Endlagerung radioaktiver Abfälle gelöst wird. Auch sind 70 % der Befragten dafür, die Laufzeiten der deutschen KKW solange zu verlängern, bis deren Stromerzeugung problemlos von erneuerbaren Energien übernommen werden kann. Stromversorgung nie übernehmen können, denn die Sonne geht immer abends unter und der Wind hat meistens Flaute.

7) Zustimmung zur Kernenergie wächst  (Focus Nr. 30, 270.7.2010, S.13): Eine steigende Akzeptanz der Kernkraft bei der Bevölkerung im Mix der Energiearten  hat Forsa-Chef Manfred Güllner bei einer exklusiven Umfrage seines Institutes im Auftrage des Focus herausgefunden. Im Sommer 2010 sind 81 % der Bürger derm Meinung, dass auf Kernenergie nicht völlig verzichtet werden könne. 2005 waren es noch 59 %. 
Sogar 60 % der Grünen-Anhänger und 81 % der SPD-Sympathisanten glauben, die Atomkraft sei nötig, um die Stromversorgung hierzulande zu sichern. 
Güllners Meinungsforscher fahndeten sogar nach einem vermuteten “grünen Meinungsterror” in der Atomfrage und wurden fündig: 
74 % aller Bürger meinen, bei der Kernkraft gehe es vor allem um ideologische Positionen.
Trotz aller Werbung für Erneuerbare Energien glauben nur 30 % der Befragten und 43 % der Grünen-Anhänger, dass der Bedarf durch sie auf absehbare Zeit gedeckt werden könne

8) Eine TED-Umfrage der Leipziger Volkszeitung – Poilitik und Nachrichten – auf die Frage: Soll die Laufzeit der Atomkraftwerke verlängert werden? wurde wie folgt abgestimmt: Ja = 69 %, Nein = 31 %.

9) Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat nach der Haltung der Deutschen zur Atomkraft gefragt. So sagen 70 Prozent der Befragten, dass sie nicht glauben, dass der Energiebedarf in absehbarer Zeit durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann. Und wie viele Anhänger der Grünen sind dieser Meinung? Mehr als die Hälfte, 57 Prozent.                                                                                              Vor fünf Jahren war gut die Hälfte der Befragten der Meinung, dass auf Kernenergie nicht verzichtet werden kann. Heute glauben dies mehr als 80 Prozent, lediglich 17 Prozent denken, dass dies möglich ist. Wenig überraschend sind die Anhänger von Union und FDP nahezu geschlossen dieser Meinung, aber auch die Anhänger von SPD und Linkspartei sind zu 80 Prozent skeptisch, dass es ohne Atomkraftwerke geht. Und bei den Grünen? 60 Prozent sagen: Ganz ohne Atomkraft geht es nicht.                                                                                    Von allen Befragten glaubt fast die Hälfte, dass die meisten Bürger die Nutzung von Kernenergie ablehnt. Nach ihrer persönlichen Haltung befragt, sagen aber nur 20 Prozent: Atomkraft, nein danke. Fast 80 Prozent können mit der Kernkraft leben – jedenfalls solange kein Reaktor in ihrer Nähe durchbrennt. Drei Viertel der Befragten gehen ohnehin davon aus, dass es bei der ganzen Diskussion um Atomkraftwerke nicht um die beste Lösung der Energieversorgung geht, sondern vor allem um ideologische Positionen. Die lassen sich zwar verheizen, dann sind sie aber auch nicht mehr nachhaltiger als eine Dachbesetzung von Greenpeace.(Tagesspiegel 28.10.2010)

Diese Aussagen von Forsa werden auch durch andere Untersuchungen bestätigt:

Zahlreiche renommierte international bekannte Persönlichkeiten halten den Atomausstieg generell für falsch bzw. empfehlen einen Aufschub wie die Umweltschützer James Loveslock, Hugh Montefiori (früheres Vorstandsmitglied bei Friends of the Earth) undPatrick Moore (früherer Greenpeace-Chef). 
Auch zahlreiche renommierte Persönlichkeiten in der SPD, wie der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt, der frühere NRW-Ministerpräsident und spätere Wirtschaftsminister Wolfgang Clement, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Windenergiefirma RE-Power und jetzige Leiter der Sparte Erneuerbare Energien bei RWE Innogy, Prof. Fritz Vahrenholt, der Vorsitzende der IG BCE Hubertus Schmoldt , Dr.hc. Otto Schily und der langjährige EU-Abgeordnete und Ehrenpräsident des europäischen Energieforums Prof. Rolf Linkohr haben sich ebenfalls für eine Verschiebung bzw. generell gegen den Atomausstieg ausgesprochen, ebenso wie viele Industrieverbände, Professoren und Gewerkschaften.

Beim Energiepolitischer Appell: Mut und Realismus für Deutschlands Energiezukunft: Realistisch bleiben: wir brauchen weiter Kernenergie und Kohle, haben 41 deutsche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Prominenz und mehr 16.268 Bürger  bis zum 31.10.2010 öffentlich mit ihrem Namen und Wohnort unterzeichnet:  http//www.energiezukunft-fuer-deutschland.info/

Generelle Aussage zu Umfragen:
Bei unseriösen Umfragen mit massiver Vorrede mit Hinweis auf die Gefahren der Atomenergie (wie von den Gegnern praktiziert) gibt esnur eine geringe Zustimmung für die Kernenergie.

Dr. Ludwig Lindner

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33 Kommentare

  1. zu #20 Herr Clasen,

    Ihren Vorschlag, eine Petition bezgl Neubau von KKW usw an den Bundestag zu senden finde ich gut. Es ist sogar höchste Zeit hierzu. Das könnte vielleicht die Herumeierei von Schwarz/Gelb beenden helfen.
    Wer einigermaßen Durchblick hat, weiß, dass ohne Kernenergie für mindestens die nächsten 100 Jahre kein Industriestaat leben kann.
    Die abnehmenden Resourcen Kohle, und vor allem Öl, müssen auf Dauer ersetzt werden. Mit Erneuerbaren Energien geht es nicht. Also nur Kernkraft. Aber das zu sagen scheuen sich die meisten Politiker und auch leider viele Industrievertreter.
    Wenn auch der Umweltminister Röttgen jüngst relativ geschickt in Sachen Gorlebenprotest argumentiert hat, so ist seine Argumentation zur Brückentechnologie Kernenrgie ein Skandal. Das Wort „Brückentechnologie“ und „wir wollen ja auch auf die Dauer ganz auf Erneuerbare Energien umstellen“ zeigt entweder vollkommene Ahnungslosigkeit oder Verlogenheit.

    Dr. D. Hovestadt

  2. @ Heinz Eng
    Das wäre eine ausgezeichnete Idee und hätte meine volle Unterstützung. Die Durchführung könnte so aussehen, dass Strom aus verscheidenen Technologierichtungen oder Mischungen davon zu den jeweiligen Realkosten, d.h. den Produktionskosten, Folgekosten und Fortentwicklungskosten angeboten wird. Steuerlich sollten alle Stromarten dann gleich behandelt werden. Ein wichtiger Punkt wäre aber, dass man durch Wahl einer der Technologieschiene Anteile erwirbt (proportional zu dem über die Jahre erworbenen Strom aus dem jeweiligen Technologiepaket) und dadurch an der zukünftigen Entwicklung dieser Technologie über den Wert dieser Pakete beteiligt ist.
    Denn diese werden frei gehandelt und beim Umsatteln oder Einstieg in eine neue Technologieschiene muss man entsprechende Anteile kaufen. Die Rendite daraus geht an die Anteilseigner des jeweiligen Pakets. Spekulationsblasen sind ausgeschlossen, denn Anteile erhält man nur durch den Kauf von Strom.

  3. Auch wenn es hier bei EIKE in der Vergangehiet schon mehrfach gepostet wurde, liest man solche Berichte immer wieder gerne, und man sieht, dass außerhalb Deutschlands scheinbar doch ein wenig mehr Vernunft bezgl. Kernkraft vorherrscht.

    Text:
    Kernkraftwerk für jedermann
    http://tinyurl.com/24dw64g

  4. @Chris

    4 Milliarden aus dem Steuersäckel……..erstmal bitte Behauptung beweisen.
    Würde ich aber gerne mitbezahlen, geht aber leider nicht mehr, das Geld geht schon für die EE-Zulage für die Zufallströmlinge und der Rendite der Anlagenbesitzer drauf.

    Um die Sache gerechter zu handhaben, wäre ich dafür das die Fans der Erneuerbaren diesen tollen Öko-Strom direkt vom Dach des Solardealers des Vertrauens zu der aktuellen Einspeisevergütung+Netzkosten+Öko-Steuer+Konzessionsabgabe+Handelsmarge+Mehrwertsteuer, beziehen. (dürfte so um die 50-70 Cent/kWh kosten)
    Dafür würde ich dann bei reinen Atomstrom+Nebenkosten (16-18 C/kWh) auch meinen Anteil an der Sanierung von Asse (wo auch atomare Stoffe aus der Medezin lagern) anteilig mitbezahlen.

    Verursacherprinzip…..gaaaanz einfach also.

    H.E.

  5. @Mahner

    WUT
    Recherchieren Sie mal, wer am Ende der Kette die „tollen“ campakt-Leute finanziert……
    Fragen Sie sich mal warum Greenpeace mit allen Mitteln den Klimaschutz ins Grundgestz und EU-Verfassung und dann noch bei der UN-Charta einschmuggeln will…….
    Frage Sie sich mal, warum man absichtlich Deutschlands Wirtschaftskraft mittels EE vernichten will……..
    Fragen Sie sich mal, warum „Castor-2010“ so ein tolles Medienereignis war……….

    wer da nicht langsam wütend wird ist abgestumpft.

    Derzeit bekommt China und Deutschland einen Rüffel vor dem G 20, weil wir so fleissig exportieren…….spätestens in 5 Jahren hat sich das zumindestens für Deutschland erledigt.

    H.E.

  6. Sehr geehrter Hr. Günther Mitleid brauche ich nun wirklich nicht.
    Woher haben Sie solche Zahlen, Bitte nachprüfbare Fakten. Nicht irgendwelche Propaganda Zahlen von Greenpeace. Meine Informationen sind anders. Lasse mich aber mit wirklich nachprüfbaren Fakten gerne auf eine Diskusion mit Ihnen ein.

    Anton Schwarz

  7. Wieso soviel Wut?

    Wut gegen serioese Umfragen?
    Wut gegen Demonstranten?
    Wut gegen linke Spinner?

    Wo die Wut anfaengt hoert das Denken auf.

  8. Hallo Herr Bugl,
    wenn Sie EIKE so verfolgen, wie ich aus Ihrer Mail entnehme, dann dürften Ihnen die Artikel zum Hochtemperaturreaktor (Kugelhaufenreaktor)bei EIKE nicht entgangen sein. Hier haben Sie den Reaktor, der auch bei großen menschlichen Fehlern zu keiner Katastrophe führt. Aber auch neuere Entwicklungen bei den „Wasserreaktoren“ in Deutschland mit seinen nahezu ausschließlich passiven Sicherheitssystemen und seinem für 30 Tage zur Kühlung reichenden Wasservorräten schließen nach menschlichen Ermessen Katastrophen aus. Was meinen Sie mit großen Naturkatastrophen, Erdbeben schwere Stürme oder was sonst. Auch ist es nicht so, daß in Deutschland kein Endlager existiert. Für nicht wärmeentwickende radioaktive Abfälle gibt es das Endlager Konrad. Allerdings haben wir noch kein Endlager für wärmentwickelde Abfälle. Auch hier könnten wir schon ein solches Endlager (Gorleben)haben, wenn dies nicht durch die grün-rote Mafia verhindert worden wäre. Im übrigen hat uns die Natur in Oklo/Gabun schon vorgemacht, wie ein solches Endlager aussehen müßte. Dort sind vor etwa 2,5 Milliarden Jahren 6 Reaktoren für 100000 Jahre gelaufen, weil damals der Anteil des U235 am Uran etwa so hoch war wie heute in den Brennelementen der heutigen Wasserreaktoren. Die stabilen Zerfallsprodukte der Spaltprodukte und der Transurane befinden sich maximal in einem Umkreis von 10 m von ihrem Entstehungsort obwohl seit 2,5 Milliarden Jahren Wasser durch das Gestein geflossen ist. Ursache hierfür war im wesentlichen die Umhüllung der Spaltprodukte und Transurane mit Kohlenstoffverbindungen. Wenn Sie sich vorstellen, daß die wärmeentwickelden Abfälle (dies sind eigenlich kaum Abfälle sondern noch wertvolle Rohstoffe) und diese dann in einen trockenen Salzstock einlagern, dann frage ich mich, wo Sie Probleme sehen.
    Mit freundlichen Grüßen
    H. Urbahn

  9. Bravo Hr. Eng!!!
    Leider bin diesem Pack zwar geistig überlegen, nur Rethorisch halte ich nicht mit. Ich wurde so erzogen das mann vor dem Reden das Hirn einschaltet,und das braucht Zeit, nur nutzt dieses Pack diese Zeit für sich.
    Ich wünschte mir mehr Menschen von Ihrem Schlag in Deutschland dann würde es schon anders.

    MFG
    Anton Schwarz

  10. Armer Herr Schwarz, es wird noch teurer für Sie werden. Nicht nur die 50 Mio für das Abtransportieren dieser grünen Nichtsnutze sondern noch schlappe 6.000 Mio für die Sanierung von Asse und Morsleben von dem die Energieversorger grad mal ein Drittel bezahlen und der Rest? Sie ahnen es schon: aus Ihrer Tasche.

  11. @Schwarz

    Ich kann Sie gut verstehen, denn diese Proteste sind gut organisierte, generalstabsmäßig durchgeführte Aktion interessierter Kreise.
    Beschämend dagegen ist das Verhalten der Grünen, insbesondere Roth und Trittin, die während ihrer Amtszeit sich jeden Aufstand gegen Castor-Transporte verbeten hatten.

    50 Millionen Euro Steuerknete, nur damit man mal den Transport um 92 Stunden verzögern konnte und danach das Wendland als Müllkippe zu hinterlassen, ist das noch sinnvoll oder nur ein kleiner Abenteuertrip für gelangweilte Öko´s?

    Lustig in diesen Zusammenhang war dann die Werbeaktion von Sixt die durch sämtliche Foren der Gutmenschen geht, indirekt haben die nämlich gezeigt das diese Demo eine kommerzielle Veranstaltung war.

    Bezahlte Profi-Demonstranten, erstklassige Ausstattung mit Propagandamaterial, perfekte Organisation, Trainings-Camps……wer da noch an „berechtigten Bürgerprotest“ denkt, ist wohl etwas falsch gewickelt worden.

    Jahrzehntelang hat der deutsche Michel den Strom genutzt und seinen Wohlstand vermehrt um jetzt die Quellen dieses Stromes zu bekämpfen?…..Schizophren ist da noch stark untertrieben.

    Diktatur der Minderheit……ich jedenfalls bin nicht mehr bereit diese weiterhin zu ertragen.
    Es wird langsam Zeit diese fremdgesteuerten Berufsdemonstranten die Grenzen aufzuzeigen, Greenpeace und campact sollen sich ein anderes Land suchen, wo sie ihre wirtschaftszerstörenden Aktionen gerne weiter medienwirksam durchziehen können (ich empfehle China).

    Ich persönlich habe jedenfalls die Nase voll von diesen Typen, dummerwise verirren die sich nicht zu uns in die Provinz, denn ich würde die dermassen mit der Wahrheit zutexten, das alle umstehenden Menschen sich angewidert von diesen Truppenteilen abwenden werden.

    Trefft sie da wo es weh tut, an ihren Spenden-Ständen in den Einkaufspassagen oder wo sie sonst noch rumlungern.

    Ich bin es leid, das mir internationale NGO´s sagen wollen, wie ich in Deutschland zu leben habe, wenn ich eine gewisse Politik wünsche, dann wähle ich eben die entsprechende Partei (nie und nimmer die Grünen) auch wenn es am Ende nicht viel bringt.

    Greenpeace und Co., lasst mich gefälligst in Ruhe, ansonsten werde ich ungemütlich.

    Heinz Eng

  12. Jeder Haushalt bezahlt bis zu 15% mehr für Strom! Dies u.a. die Rechnung für den durch Kernenergie erzeugten „Atomstrom“. Vielleicht ist es so manchem entgangen, dass hiermit die erneuerbaren Energien wie z.B. der Ausbau der Stromnetze mit über 1 Billion Euro Gesamtkosten
    mitfinanziert werden. Mit dieser skurilen Laufzeitverlängerung schneiden wir uns ins eigene Fleisch und verhindern keinesfalls das agressive Vorgehen der Ökologisten aller Politfarben, den C02-Wahn als „Zugpferd für ihre Ideologien noch intensiver zu nutzen ! Das ganze ist ein riesiges Scheingefecht, über die C02-Hype die allerseits gesteckten Klimaziele zu erreichen. Es gibt keinen konkreten wissenschaftlichen Beleg (Prof. Kramm) für die vom Menschen verursachte Klimaerwärmung !

    Erich Richter

  13. Aufklärung tut Not.
    Ich glaube das man an meinen Kommentaren schon sehen kann wie es um meinen Selischen zustand bestellt ist. So wie mir geht es auch vielen meiner Freunde so, da laufen ein paar so grüne Weltverbesserer in der gegend rum, kosten nur Geld und wollen denen die Sie bezahlen auch noch die letzten Lebensgrundlagen zerstören. Ob erneuerbare Energie, Euro, Landwirtschaft, überall haben diese Wirrköpfe ihre Finger drinn.
    In der Schule TOTALE versager und nacher zu den GRÜNEN das ist das motto von diesen Weltenrettern. Und am besten worüber mann am lautesten schreit nix wissen, sonst würde mann sich ja das Heile Heile Weltbild zerstören.
    Hr. Glatting hat schon recht mit seinen ach so tollen Medien. Da liest mann schon wieder von überwältigender zustimmung des Volkes, was ist überwältigend an 300000 Hanseln die Polizisten verletzen und behindern. Ich glaub langsam reicht es mit diesem verbohrten Schulversagern.
    Es würden mir noch ganz andere Worte auf der Zunge liegen aber dann würde ich wohl Zensiert werden.
    Anton Schwarz

  14. Vielleicht sollte, auf Initative von EIKE (?), eine Petition beim Deutschen Bundestag zum Neubau / Ausbau der Kernenergie eingereicht und im Anschluss Publik gemacht werden.
    Ich denke mal, die hier versammelten Fachkräfte könnten auch sehr gute Begründungen in dieser Petition liefern.
    Meine Mitzeichnung wäre ihnen sicher!

  15. #8
    „Eine Technik die bei einem menschlichen Fehler oder bei einer sehr großen Naturkatastrophe solche gravierende Folgen nach sich zieht, ist keine vernünftige Technik. Jede andere Technik ist in meinen Augen der Kernenergie alleine aus diesem Grund vorzuziehen – ganz abgesehen von den Problemen wie Endlagerung oder Uranabbau.“

    Dazu aus „Im Fegefeuer der Konsumgesellschaft
    Wie wir unseren Giftmüll aus der Welt schaffen“

    Ein lesenswerter Bericht

    600 Meter unter der Erde lagert in einer alten Kaligrube genug Arsen, um alles Leben auf der Erde auszulöschen. Und Arsen ist nur eines der Gifte in Herfa-Neurode, der größten Untertagedeponie der Welt: Quecksilberhaltiges, Furane, Dioxine, alles, was für die Oberwelt zu gefährlich ist, wird in Fässern und Kunststoffpaketen verpackt und in die Tiefe befördert.

    Die Schachtanlage von Herfa-Neurode. Ein paar Hundert Meter unter unseren Füßen ein Salzbergwerk der K+S AG. In einem abgebauten Grubenteil befindet sich eine von fünf deutschen Untertagedeponien für hochgiftigen Chemiemüll. Es ist die größte der Welt.

    Dort unten ruhen mehr als 2,7 Millionen Tonnen „gefährlicher Abfälle“: Stoffe, die so stark mit Giften belastet sind, dass sie tief unter der Erde begraben werden.

    http://tinyurl.com/2wls28o

    Gruß
    Helga Hung

  16. @#8: Rupert Bugl

    Hallo Herr Bugl,

    ich kann ihrer Argumentation nicht ganz folgen. Wobei ich mich jedoch ausschließlich auf die zivile Kerntechnik “westlicher Bauart“ also mit Sicherheitsbehälter und entsprechender Störfallauslegung beschränke. Der RBMK 1000 (Tschernobyl) ist m.E. eine gefährliche Plutoniumfabrik die nebenbei Strom liefert. Und selbst da hat es neben der gefährlichen Technik, der miesen Wartung auch noch eines überheblichen Apparatschicks bedurft um alle Sicherheitsmechanismen zu umgehen und den Unfall herbeizuführen. Eine Sicherheitskultur hat es schwer, wenn man bei der Befehlsverweigerung mit dem Gulag in Sibirien rechnen muss. In Deutschland ist das gerade umgekehrt. Da droht dem Personal Strafen bis hin zu Gefängnis wenn man Anweisungen ausführt, die dem Betriebshandbuch entgegen stehen.

    Wie man an Harrisburg gesehen hat, reicht ein menschlicher Fehler nicht, sondern man braucht eine komplett verblödete Bedienungsmannschaft um so einen Reaktor in Sack und Asche zu fahren. Die damals noch nicht ausgereiften Sicherheitsmaßnahmen haben insoweit gegriffen, dass niemand verletzt oder getötet wurde. Einige Fische wurden einer erhöhten Strahlendosis ausgesetzt. Eine bleibende Schädigung des Ökosystems liegt nicht vor. Das war eine verkürzte Beschreibung des größten Unfalls der zivilen Kerntechnik.

    Ein Unfall der heutzutage aufgrund der mittlerweile installierten automatischen Abschaltmechanismen gar nicht mehr möglich wäre.

    Welche große Naturkatastrophe soll das den sein, die gravierende Folgen an einem KKW auslösen? Die japanischen Reaktoren hatten bislang keine ernsthaften Probleme mit den Erdbeben. Von Problemen mit Taifunen, Hurrikans und Tornados ist mir gar nichts bekannt. Ihnen? Auch KKW im Einflussbereich von Vulkanen sind mir nicht bekannt. Auch hier lasse ich mich gerne belehren. Von einem Meteoriteneinschlag kann man und muss man nicht unbedingt ausgehen. Zu beabsichtigten Flugzeugabstürzen, die Hochhäuser, die zum Teil gar nicht getroffen wurden zum Einsturz bringen, sag ich auch nichts weiter.

    Die Rohstoffgewinnung in den Entwicklungs- und Schwellenländern ist in allen Bereichen problematisch. Das ist für mich eine Frage der Technik, die in den jeweiligen Ländern gelöst werden muss.

    Die Endlagerfrage sollte zu lösen sein. Die Pappnasen, die den Zipfelmützen (Grüße an Herr Laburda, ihre Kommentare sind Klasse) vorstehen, versuchen dabei jedoch politische Lösungen, die an den wissenschaftlichen Erkenntnissen vorbei gehen. Dass man so keine Akzeptanz erreicht, ist vollkommen klar. Das wird dann von anderen Politclowns aufgegriffen, die dann indoktrinierte Massen in die Demoschlacht schicken.

    Das Problem in Deutschland ist der Mangel an Demokratie in Verbindung mit den gleichgeschalteten Medien, die die Massen im Sinne der Bilderberger manipulieren. Wir brauchen mehr Bürgerbeteiligung, mehr Wissen über die Technik und die Kosten bei den Menschen, mehr Offenheit. Darum schreiben auch alle Käseblätter von Speichel bis zur Blödzeitung derzeit auch, dass wir genau das nicht brauchen. In der Schweiz funktioniert das ja auch. Aber davon redet die Systempresse lieber nicht.

    Mehr Offenheit und Wahrheit würde auch bedeuten, dass der Greenpeace Argumentation von den versteckten Kosten der Kernkraft entschieden entgegen tritt. Und vor allem, dass man den Bürgern mal offensiv sagt, was jeden Einzelnen der Strom aus Kernkraftwerken bzw. der durch Wind und Sonne erzeugter Zufallsstrom kostet. Beim Geld hört nämlich auch die Freundschaft mit den Gutmenschen auf.

  17. @Thomas Lutz #10
    Es geht mir hier vielmehr um unsere Medienlandschaft. Eine Castorveranstaltung von 30.000 Menschen und hiervon sind vielleicht 2.000 gewaltbereit werden in den Medien als Retter des deutschen Volkes hochstimuliert. Das ist nicht zu akzeptieren! Die Medien haben jede Neutralität verloren und kämpfen gegen die Mehrheit der deutschen Bürger. Die deutsche Medienlandschaft ist nur so von Ökosozialisten durchzogen. Ob das jetzt der Castortranport ist oder Stuttgart 21 oder der menschengemachte Klimawandel. Die Medien sind immer auf der Seite der Verfechter grünsozialistischer Gedanken. Die bevorzugen eher den grünen Agrastaat als unseren industriellen Wohlstand.

  18. Lieber Herr Klasen,

    natürlich liegen jede Menge Straftaten vor, nur wird die auf diesem Auge besonders blinde Justiz nichts in dieser Richtung unternehmen.
    Ich wäre
    a.) materiell für eine unbegrenzte Kollektivhaftung der Randalierer und der sie aufstachelnden kriminellen Vereinigungen.
    b) und für das „Schottern“ sollte § 315 StGB konsequent angewendet werden.

    usw…

    Versuche den Spamfilter zu übewinden: III

  19. Herr Schwarz, ich hätte eine andere Lösung parat (billiger und weniger martialisch): Einfach den Zug vor der Blockade stehen lassen und nach Hause gehen. Evtl. sollte man die Demonstranten darauf hinweisen, dass so ein Zug nicht unbedingt als Zwischenlager geeignet ist. Man müsste den Zug nicht einmal bewachen – lediglich darauf hinweisen, dass der Abfall in dafür vorgesehenen Zwischen- und Endlagern besser aufgehoben ist. Geht wahrscheinlich rucki-zucki und die Gleise sind wieder frei…

  20. Sehr geehrter Hr. Klasen natürlich ist das starker Tobak, und auch zum glück in einer Funktionierenden Demokratie auch nicht anwendbar.
    Wir wollen doch keine Diktatur in unserem Ökostaat (EUSSR / Eurabien).
    Bleibt aber immer noch wer Bezahlt das jetzt mal wieder.
    Meine Frage Lautet woher nehmen diese Menschen die Zeit,und Geld für diese Aktionen.
    Und Ihr vorschlag die Kosten auf diverse Organisationen zu verteilen scheitert doch dann wieder an Protesten vor allem die Grünen würden Zeter und Mordio schreien.
    mfg
    Anton Schwarz

  21. Sehr geehrter Hr. Schwarz, ganz schön „starker Tobak“ aber das hatten sie angekündigt. Zu ihrem Lösungsvorschlag, der ist Vergleichbar mit dem, das man bei Kopfschmerzen den Kopf abschneiden sollte.
    Zu den Kosten, im deutschen Strafrecht ist es durchaus vorgesehen, dass der „Störer“ für die Beseitung seiner hervorgerufenen Störung in Regress genommen werden kann, insofern könnten alle Einzelpersonen für ihr „weg getragen werden“ eine Rechnung bekommen. Den Organisationen, welche öffentlich zu diesen Demonstrationen aufrufen, würde ich die restlichen Kosten auferlegen!
    Nach dem Motto:“Wer die Runde bestellt, der zahlt sie auch!“

  22. Das ist jetzt vieleicht ein bischen hart, was ich zu den Castor Demonstrationen zu sagen habe.
    Wieso hat dieses Linke Gesindel soviel Zeit,
    sich auf den Schienen rumzutreiben!!
    Haben die alle Hartz 4 oder wer Finanziert das alles.
    Mann sollte eine Räumlok voraus Fahren lassen,
    kurz bescheid sagen die hält nicht, Augen zu und DURCH.
    Von jemanden der nicht mehr bereit ist das auch noch alles zu Bezahlen.
    mfg
    Anton Schwarz

  23. In den Nachrichten von Antenne Bayern (Radio) wurde zu den Demonstrationen in Gorleben bemerkt, dass diese den deutschen Steuerzahler zusätzliche 50 Mio € kosten (Polizeieinsatz, Zusatzpersonal der Bahn und ähnliche, Reparaturmassnahmen und weiteres)

  24. #8
    „Eine Technik die bei einem menschlichen Fehler oder bei einer sehr großen Naturkatastrophe solche gravierende Folgen nach sich zieht, ist keine vernünftige Technik. Jede andere Technik ist in meinen Augen der Kernenergie alleine aus diesem Grund vorzuziehen – ganz abgesehen von den Problemen wie Endlagerung oder Uranabbau.“

    Wenn es denn so Währe.
    Früher habe ich ähnlich Gedacht.

    Aber mittlerweise bin ich mir sicher das der Nutzen die Riesiken bei weitem überwiegt.
    Ja das die Kerntechnischen Anlagen bei weitem nicht so unsicher sind wie von den Grünen behauptet.

    Leider liegt über der Kernenergie ein Schatten.
    Man hat Sie zu allererst als Waffe benutzt.
    Der Schatten der Atombombe.
    Nun sind Unsere Kernkraftwerke keine Atombomben.
    Und unsere Ingenieure haben auch sehr gute Arbeit beim Bau geleistet.
    Einen Ersatz für die El-Leistung der Kernkraftwerke haben wir auch nicht.
    Rot Grün hat also Luftschlösser Gebaut, nichts weiter.
    Aber es ist schon schwer mit manchen Mitmenschen über Kernkraft auch nur zu reden, nach mehr als 20 Jahren grüner Angstmache.

    Was die Umfragen betrieft würde ich sagen ca 75% der Leute in meinem Bekanntenkreis sind für Kernkraft.
    mit ca 2% kann man darüber nicht reden.

    #6
    30000 Leute die in Gorleben demonstriern sind wirklich keine Zahl.
    Man braucht ca 250 tausend Stimmen um 1% zu erhalten.
    Aber sie verursachen kosten für den Steuerzahler.
    Wenn es nur möglich währe diese Kosten den Grünen und Roten Parteien und der Organisation Greenpeace aufzuerlegen, wegen Falschen Behauptungen.
    Zb Angstmache mit Trafobrand KKW Krümel
    Behinderung von Forschungen zur Endlagerung; ASSE
    siehe: Das Märchen von der ASSE,
    und mit Tschernobyl immer wieder Tschernobyl in den Medien.

  25. Auch wenn ich, was die Standpunkt zum Thema Klimawandel voll und ganz mit EIKE übereinstimme, kann ich dem Institut bei der Einschätzung der Kernenergie nicht folgen.

    Eine Technik die bei einem menschlichen Fehler oder bei einer sehr großen Naturkatastrophe solche gravierende Folgen nach sich zieht, ist keine vernünftige Technik. Jede andere Technik ist in meinen Augen der Kernenergie alleine aus diesem Grund vorzuziehen – ganz abgesehen von den Problemen wie Endlagerung oder Uranabbau.

  26. Positiv denken. Ein Vorschlag. An der Emscher (Ruhrgebiet) will man für einen Milliardenbetrag die Natur „zurückholen“. Mal abgesehen davon, daß die Natur das allein auch ohne Geld genauso gut kann, erscheint mir diese Geldausgabe in die Rubrik „Geldverbennung“ sehr gut zu passen. Mein Vorschlag und dieser paßt bald auch in das Stimmungsbild: 2-3 KKW im Ruhrgebiet und eine Kernforschungsanlage. Binnen weniger Jahre hat das Ruhrgebiet einen großen Teil seiner Arbeitslosen in Beschäftigung. Mehr (billigere) Energie, mehr Industrie, mehr Wohlstand, mehr Steuereinnahmen. Und wenn wir so richtig los legen, dann könnten wir auch mit billigeren Strom unsere Heizungen „befeuern“ und auf Kohle, Gas und Öl verzichten.

  27. Man muss sich wirklich ernsthaft fragen, von wem die Medien in Deutschland gesteuert werden!
    Über das jetzige Castordemofestival in Dannenberg/Gorleben mit 30.000 Besuchern wird in den Medien so ein Wirbel gemacht. 30.000 ist doch keine ZAHL!!!
    Was sind 30.000 im Vergleich zu der Gesamtbevölkerungszahl von Deutschland!? Da sind wir nicht mal im Prozentbereich. Da sind bei jedem Bundesligaspiel, Musikfestival, Formel 1, Loveparade usw. mehr Zuschauer bzw. Interessierte!
    Deutschland! Befreie dich endlich von diesen lähmenden Ökosozialistischen Medien und Institutionen! Danke!

  28. Interessant ist doch auch hier die Diskrepanz zwischen „öffentlicher“ und „veröffentlichter“ Meinung. Maroldt weist in seinem Artikel darauf hin, dass sich „die Mehrheit womöglich in der Minderheit wähnt“.
    Ein journalistischer Alarmismus – die Mehrheit der Journalisten vertritt nachweislich rotgrüne Thesen – verzerrt so den eigentlichen gesellschaftlichen Pragmatismus zur Atomkraft.

  29. Sehr geehrter Herr Lindner,

    es war das Ziel der Klimawandel-Hysterie, die unter Wolf Haefele, dem „Vater“ des deutschen Schnellen Bruters, waehrend seiner Zeit bei IIASA (1973-1980) ins Leben gerufen wurde, eine breite Zustimmung zur Kernenergie in der Bevoelkerung zu erreichen. Die IIASA-Berichte aus dieser Zeit sprechen eine deutliche Sprache. Haefele und seine Mitarbeiter haben in keiner Weise einen wissenschaftlichen Beleg dafuer erbracht, dass der sog. atmosphaerische Treibhauseffekt real ist. Sie haben sich der Methode der blossen Behauptung bedient. Noch heute ruehmt sich IIASA, dass seine Ergebnisse zur Gruendung des IPCC gefuert haben.

    Es wird behauptet, dass Haefele gesagt haben soll, er habe das CO2 den Gruenen ins Gehirn gesch…. Wenn diese Behauptung stimmt (es gibt dafuer offenbar Ohrenzeugen), dann hat er sehr gut getroffen.

  30. Wir alle werden sterben – an Herz/Kreislauferkrankungen, Tumoren oder Unfällen. Das zwar vorhandene doch extrem geringe Risiko durch Kernkraft geschädigt zu werden, wird in hysterischer und propagandistischer Weise von der politischen Linken hochgespielt. Wie üblich spielen viele Medien das Spiel mit,z.B. in Gorleben. SPIEGEL, STERN , ZEIT und Sueddeutsche scheinen mit Live-Tickern und sympathisierenden Reporter vor Ort die teils gewalttätigen Protestierer wie bei einer Fußball-WM erst richtig anzufeuern.
    Besonders perfide auch die Teilnahme von GRÜNEN und LINKEN Politikern an Blockaden. Die GRÜNEN und die SPD jammern über das angeblich ungelöste Entsorgungsproblem , haben aber die Erkundung von Gorleben oder anderen Standorten 10 Jahre lang einfach blockiert !

  31. Wie peinlich ist das denn?! Kaum eine der Umfragen ist repräsentativ (einfach mal den Links folgen)! Das meiste sind Umfragen auf irgendwelchen Webseiten. Und damit soll das Politbarometer widerlegt werden?

    Wie verzweifelt muss man sein, um so zu „arugmentieren“.

    Ich bi nmir noch unschlüssig, ob ich das zum lachen oder zum weinen finden soll.

  32. Der Nutzung der Kernenergie ist mehr als eine technische Angelegenheit. Sie hat in Deutschland längst den Status einer religiösen Überzeugung angenommen. (Ökologismus)
    Beispiel: Castortransport
    Im Castor befindet sich nicht strahlendes Material das sicher transportiert und gelagert werden muss, sondern das BÖSE an sich.
    Es ist das Böse was entsteht wenn man Böses tut, also mit Kernenergie Strom erzeugt, und damit den Gott “Mutter Erde” (Natur Ökologie) herausfordert, der die Menschen für ihre Sünden bestrafen (verstrahlen) wird.
    Deshalb ist eine rationale Diskussion über Kernenergie und auch über den sog. Klimaschutz in Deutschland nicht mehr möglich. Ich kann nicht über technische Dinge wie zum Beispiel der Kernenergie (Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Folgen, Weiterentwicklung) in religiösen Kategorien (Gut, Böse, Sünde, Gnade, Sühne, Sinn des Lebens) diskutieren.
    Der Ökologismus ist in Deutschland längst zur Staatsreligion geworden, wir haben uns längst verabschiedet vom säkularen Staat, denn im Ökologismus ist Staat und Glaube nicht getrennt, sondern im Gegenteil, der Staat ist die Kirche des Glaubenssystems. Wer nun aus rationalen Gründen für die Nutzung der Kernkraft eintritt, ist ein Abgefallener, ein Ketzer, ein Verlorener. (Gleiches gilt fürs Klima)
    Da schwadronieren rot-grüne Ökogläubige über die Fortschrittsfeindlichkeit des Papstes, über die bösen evangelikalen Amis, über böse Kreationisten, aber ihren eigenen religiösen Dogmatismus, den erkennen sie nicht. Wie war das noch mit dem Splitter im Auge des Anderen und dem Balken im Eigenen?

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