Wo bleibt die Arktis-Schmelze ? Der Parade-Schocker der Alarmisten bleibt aus!

Für den sogenannten “Anthropogenen Klimawandel“ hat kaum ein messbares Indiz eine so hohe Signalwirkung, wie das arktische Meereis. So viele Mythen ranken sich um den nördlichen Polarkreis, dass höchste Häupter dorthin pilgern, sobald die sommerliche Eisschmelze begonnen hat. Besonders das Jahr 2007 mit seiner sommerlichen Rekord-Schmelzrate hat einen Run ausgelöst: Gruppen von Geologen erkunden den Meeresboden nach Rohstoffen, die man bald leicht ausbeuten kann, wenn die störende Eisdecke verschwunden ist. Die Politiker der Anrainerländer streiten um die genaue Abgrenzung ihrer Staatsgrenzen. Karawanen von Immobilienmaklern und Investoren pilgern gen Norden, weil sie im Zuge von “Global Warming“ auf satte Pfründe am – hoffentlich bald – abgeschmolzenen Nordpol setzen. Und Klima-Aktivisten eilen mit besorgten Minen durch die Gebiete der Eisbären, in der Hoffnung, dort ein verendetes Exemplar zu finden, mit dem sie uns “bösen“ Industrieländer an unsere Verpflichtungen zur Emissionsminderung mahnen können. Jedoch – all diesen “Spekulanten der Erderwärmung“ könnte die mittlerweile erkennbare Wiedervereisung nach dem Minimum-Jahr 2007 einen Strich durch die Rechnung machen.


Die Entwicklung der arktischen Eis-Fläche verläuft ganz anders, als von den Klima-Alarmisten seit Jahren behauptet wird. Zunächst: Das jährliche Minimum der arktischen Eisbedeckung wird jeweils Mitte September erreicht. Dabei gab es zwischen 2003 und 2007 einen insgesamt abnehmenden September-Wert, wie die Abbildung 1 veranschaulicht:

Abb. 1[1] : Arktische Eisbedeckung

Stand: 19.10.2010

Das veranlaßte die Katastrophen-Propheten zu der Behauptung, schon in ein bis zwei Jahrzehnten könne die Arktis im Sommer eisfrei sein. Dabei wird auch gerne auf die z.B. vom PIK-Forscher Rahmstorf vermuteten “Klima-Kipp-Punkte“ verwiesen, bei denen es angeblich ab einem bestimmten Entwicklungs-Stadium keine Rückkehr zum Vorzustand mehr geben könne. Diese Vermutung erweist sich jedoch bei näherer Betrachtung als unhaltbar , auch beim Arktis-Eis – wie wir derzeit sehen. Mittlerweile zeigen nämlich die Beobachtungen in der Arktis seit 2007 einen ganz anderen Trend : 

Dazu die Zahlen zum sommerlichen Minimum der arktische Eisfläche jeweils im September :

2007* :  4,3 Mill. km2

2008* :  4.7 Mill. km2

2009* :  5.4 Mill. km2

2010** :  4.8 Mill. km2

)* AWI: Presse-Mitteilung, Bremerhaven/Hamburg, den 23.06.2010 

)**  http://www.ijis.iarc.uaf.edu/en/home/seaice_extent.htm

Danach gab es zwischen 2007 und 2009 eine sommerliche Eiszunahme von über 1,1 Mill. km2 , folglich ca. dem Dreifachen der Fläche Deutschlands von 360.000 km2. Das sind mehr als 20 % Zuwachs !  Der Wert von September 2010 liegt zwischen den Minima von 2008 und 2009, aber immer noch um 0,5 Mill. km2 über 2007.

F a z i t :  Die “Kipp-Punkt-These“ funktioniert offensichtlich nicht, s o n s t  müßte es seit 2007 eine ständige und beschleunigte Eis-Abnahme geben, aber das Gegenteil ist der Fall!

Aus dem angeblichen Umkippen des Arktis-Eises leiten Klima-Alarmisten gerne ein dann folgendes “Kollabieren“ des Erdklimas ab. Dazu bemerkt der Vizedirektor des Alfred-Wegener-Instituts Prof. Dr. Heinz Miller  : “Das Klima kann nicht kollabieren, Natur kennt keine Katastrophen.“ 

Noch deutlicher wird eine Stagnation der arktischen Eisfläche, wenn man den winterlichen Maximal-Wert der Eisbedeckung betrachtet. Die Messungen des IJIS-Projektes  zeigen folgendes Bild : 

“Stich-Tag“ 4. April ; in Mill. km2

2003   14,2

2004 13,8

2005 13,5

2006 13,3

2007 13,4

2008 14,0

2009 13,9

2010 14,3

Das zeigt: Im April 2010 hatten wir den größten Wert der winterlichen arktischen Eisbedeckung in den vergangenen acht Jahren.

Betrachtet man ein aktuelles Datum wie den 10. Oktober 2010 in Abbildung 2, dann wird der seit 2007 zunehmende Trend der arktischen Eisbedeckung besonders deutlich: innerhalb von 4 Jahren erfolgte zu diesem Termin eine Eiszunahme um 1,2 Mill. km2 (!). 

Abbildung 2

Das "National US snow and ice data center" in Colorado hatte noch vor kurzem einen sommerlich eisfreien Nordpol ab 2013 vorhergesagt. Wie man allerdings aus den vorliegen Daten einen solchen Trend zum Abschmelzen des Nordpols innerhalb von nur 4 – 5 Jahren solide ableiten kann, das wird auf ewig das Geheimnis den Damen und Herren aus Colorado bleiben. Allerdings  –  nun konstatierte auch dieses Institut  im Januar 2010, daß das Eis am Nordpol in den letzten 2 Jahren um 26% zugenommen hat. In ihrer Zeitschrift bestätigen sie jetzt gegenüber der zuvor behaupteten Temperaturerwärmung: "…The bitter winter afflicting much of the Northern Hemisphere is only the start of a global trend towards cooler weather that is likely to last for 20 or 30 years, say some of the world’s most eminent climate scientists…." Sie sehen sogar in der gegenwärtigen Wiedervereisung eine Trendumkehr und sagen für die nächsten 20 bis 30 Jahre eine weitere Abkühlung voraus. 

Bei alledem ist noch anzumerken, daß arktische Temperatur-Sprünge und Eisschmelzen auch in früheren Jahrhunderten und sogar im 20. Jahrhundert immer wieder auftraten. Mangels seinerzeitiger Satelliten-Beobachtungen sind dabei allerdings die Eis-Schmelzen nicht flächendeckend dokumentiert. 

In einem Bericht  (vgl. auch Abb.3) über eine explosions-artige Arktis-Erwärmung ab 1919 für ca. 20 Jahre heißt es:  “Genau im Januar 1919 explodierten im hohen Norden die Temperaturen. So ein gewaltiger Temperaturanstieg wurde von der Meteorologie bisher nur dieses eine Mal gemessen und zwar auf Spitzbergen. Man kann es als Klimaknall bezeichnen. Zwischen den Wintermonaten (Jan/Feb) 1917 & 1918 einerseits und der Jahre 1919 & 1920 andererseits liegt eine Differenz von 16°C. Das gilt selbst dann noch, wenn man sich die Winter (D/J/F) der sieben Jahre 1912-1918 und 1919-1925 gegenüberstellt, die einen Sprung nach oben von 10° ergeben.  Doch nicht nur die Höhe des Anstiegs war verblüffend. Nicht weniger war die Tatsache, daß der Anstieg über zwei Jahrzehnte Bestand hatte und sich noch verstärkte, bis 1939, als der Zweite Weltkrieg seinen Lauf nahm. Die damalige Klima-Wissenschaft wunderte sich und zögerte nicht, das Ereignis und seine Fortdauer als „Klimarevolution“ zu bezeichnen.

In den späteren Jahren der 1930er Dekade waren so warm wie die erste Dekade nach dem Jahr 2000. Nach 30 Jahren Abkühlung ab 1940, setzte der Erwärmungstrend seit 1980 wieder ein. War es eine Fortsetzung der Erwärmung, die mit dem Klimaknall im Januar 1919 begonnen hatte? Wer diesen denkwürdigen Januarmonat 1919 erinnern will, muss es ganz alleine tun. Wer jedoch das Geschehen in der Arktis heute bewerten will, muss zunächst die Erwärmung von damals verstehen. Selbst 90 Jahre nach dem Ereignis liegen keine Erkenntnisse darüber vor, was sich damals in der Arktis abgespielt hat.

Abbildung 3

Schließlich könnten sich die Aussagen der AWI-Direktorin Prof. Dr. Karin Lochte zum Arktis-Eis als sehr besonnen und weitsichtig erweisen, als sie z.B. in einem FASZ-Interview auf die Frage, ob die starken Meereisverluste im Sommer 2007 ein Indiz für die künstliche Erwärmung sei, sagte: "Das müssen wir erst noch sehen. Wir wissen heute noch nicht, ob wir in vielleicht fünf Jahren wieder mehr Eis haben…". Nun, es brauchte gar keine 5 Jahre, bereits ein Jahr später, 2008, hatten wir wieder drastisch mehr Eis. 

Und ein Jahr später äußerte sich Karin Lochte nochmals im gleichen Sinne: Auf die Frage , ob die Nordpol-Umrundung 2008 von FS POLARSTERN ein Hinweis auf den globalen Klimawandel sei, bemerkte sie: “Das ist noch nicht klar… Es gibt noch keine Antwort auf die Frage, ob der Rückgang des Meereises anhalten oder ob es wieder eine kältere Phase geben wird.“ 

Dipl.-Met- Klaus-Eckart Puls,  EIKE


[1] http://www.ijis.iarc.uaf.edu/seaice/extent/AMSRE_Sea_Ice_Extent_L.png

[2] Kipp-Punkte, Kipp-Elemente im Klimasystem…

[3] http://arctic-roos.org/observations/satellite-data/sea-ice/ice-area-and-extent-in-arctic  u n d

http://www.ijis.iarc.uaf.edu/en/home/seaice_extent.htm

[4] Bohrer im Eis, DIE ZEIT, 06.06.2007 , S.40

[5] The IARC-JAXA Information System (IJIS) is a geoinformatics facility for satellite image analysis and computational modeling/visualization in support of international collaboration in Arctic and global change research at the International Arctic Research Center in corporation with the Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA). Copyright: since 2005, Japan Aerospace Exploration Agency (Access and Contact)
IARC-JAXA Information System, IARC, UAF P.O. Box 757340 Fairbanks, Alaska 99775-7340 USA

[6] http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-1242011/DAVID-ROSE-The-mini-ice-age-starts-here.html#ixzz0cyotPDua

[7] http://www.ozeanklima.de/

[8] FAS 16.11.2007, S.46

[9] ElbeWeserAktuell, 29.10.2008, S.6BC

 

 

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35 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Müller,

    ich gedenke nicht Ihre verzweifelten Klimmzüge der Deutung Ihres Geschreibsels mitzumachen.

    mfg

    Thomas Heinzow

  2. #33: Thomas Heinzow sagte am Dienstag, 02.11.2010, 17:37:

    Zitat:
    =======================
    Sehr geehrter Herr Müller,

    das da unten haben Sie natürlich nicht geschrieben:
    „Vielleicht war ich in meinem Kommentar zum Zusammenhang zwischen Lufttemperatur und Eisschmelze etwas flapsig. Der Bezug auf „Bodeninversion“ bei schmelzendem Eis suggerierte mir stehende Luftmassen.“
    „Was die Luftströmungen angeht, haben Sie natürlich recht. Das konnte man sich ja teilweise recht schön ansehen, …“
    ======================
    Was ich geschrieben habe und worauf es sich bezog, kann man sich in der #24 ansehen. schauen Sie es sich in Ruhe nochmal an und höhren Sie auch nicht bei den hier von Ihnen gesetzten „…“ auf. Dann sehen Sie, dass Ihr rant umsonst war. Falls es am Englisch scheiter oder Sie Erklärungen zu der verlinkten Animation brauchen, können Sie gern nachfragen. Ich kann dann gern unklare Stellen nochmal in Deutsch hier wiedergeben.

    T.H. : „Und falls Ihnen der Bezug verloren gegangen ist, hier auszugsweise:“

    Zu dumm, dass in der #24 darauf kein Bezug genommen wird. Schauen Sie sich, wie bereits gesagt, nochmal in Ruhe in der #24 an, worauf ich mich bezog. Hätten Sie diesen irrtümlich angenommenen Bezug bereits in der #25 erwähnt, statt von einem alternativen Nobelpreis zu faseln, hätte ich den Irrtum aufklären können, ohne dass es zu Ihrem fehlgeleiteten Ausbruch hätte kommen müssen. Aber immerhin weiss ich jetzt, dass ich mir von Ihnen nichts mehr übers Zitieren erklären lassen muss.

  3. Sehr geehrter Herr Müller,

    das da unten haben Sie natürlich nicht geschrieben:

    „Vielleicht war ich in meinem Kommentar zum Zusammenhang zwischen Lufttemperatur und Eisschmelze etwas flapsig. Der Bezug auf „Bodeninversion“ bei schmelzendem Eis suggerierte mir stehende Luftmassen.“
    „Was die Luftströmungen angeht, haben Sie natürlich recht. Das konnte man sich ja teilweise recht schön ansehen, …“

    Und falls Ihnen der Bezug verloren gegangen ist, hier auszugsweise:
    >>Erstens führen warme Winde zu einer extrem verstärkten Eisschmelze,>Die Bedeutung von warmen Winden bei der Eisschmelze kann man sehr gut beobachten.

  4. #30: Thomas Heinzow … am Montag, 01.11.2010, 19:25:

    #26

    Sehr geehrter Herr Müller,

    wenn Sie nach dem Fehler (den Fehlern ist zutreffender) fragen, den (die) Sie begangen haben, so beginnt das damit, daß Ihr physikalisches Wissen offensichtlich arg begrenzt ist und Sie trotzdem mit Leuten diskutieren wollen, die mehr von der Materie verstehen und eine umfassendere Bildung (insbesondere wissenschaftliche) haben als Sie.
    Desweiteren haben Sie offensichtlich keinerlei Kenntnis über die Wissenschaftstheorie und wie man (natur-)wissenschaftliche Aussagen erarbeitet.

    Woher ich das weiß? Nun, ganz einfach, [gefolgt von einer länglichen Menge an Text ohne Bezug auf etwas von mir geschriebenen, marvin]“

    Ich habe hier gerade ein Déjà vu. Sie zerpflücken hier genüßlich eine Aussage – aber von wem soll die sein? Weder in der #26, noch in den vorhergehenden Kommentaren von mir ist irgend eine Aussage enthalten, auf die sich Ihr länglicher Exkurs in Physik beziehen könnte. Es ist ja ein gewaltiger Fortschritt, dass Sie mal tatsächlich den Versuch unternehmen, zu argumentieren. Aber in einem ersten Schritt würde es reichen, sich an Lesen und Verstehen zu versuchen und dann auch die Passagen zu zitieren, die man meint, verstanden zu haben.
    So sieht das aus, als wären Sie nach ad hominem nun im Kapitel straw man attack angekommen und wollten diese mal ausprobieren. Ich kann Sie natürlich nicht daran hindern, auf diesen Strohmann einzudreschen, aber für die anderen: Auf was Herr Heinzow da einschlägt, hat nichts mit dem zu tun, was ich geschrieben habe.

    Nochmals eine Bitte um Entschuldigung an herrn Langer, dafür dass ich doch nicht die Finger stillhalten konnte. Ich hoffe, Sie verstehen meinen kurzen Einwurf nach dieser Tirade von H. …

  5. #23

    Sehr geehrter Herr Langer,

    das „Das Eis wird von oben abgetrocknet.“ ist im Zusammenhang mit der sommerlichen Meereisschmelze Unfug.
    Sublimation und Verdunstung erfordern eine Energiezufuhr, die nur über dem Eis liegende Luft durch Abkühlung erbracht werden kann, wenn die warme Luftströmung die Ursache sein soll.

    Die andere Frage ist, warum Sie nicht in der Lage sind die verschiedenen möglichen Prozesse, die Sie benennen, auch sauber zu trennen und zu bewerten. Hat man Ihnen das in der Schule nicht beigebracht? :

    „Somit verstärkt sich der Schmelzprozess – u.a. auch dadurch, dass das Eis nun wesentlich weniger Sonnenlicht reflektiert. Eis schmilzt also nicht nur durch warmes Wasser von unten ab, sondern auch durch warme Luft von oben.“

    Denken Sie noch einmal genau darüber nach und vor allem darüber, woher die warme Luft kommen soll, wenn zwischen Eiskante und Permafrostboden 500 km offenes Wasser mit einer Temperatur von 0 °C liegen.

    Als Empfehlung: Schauen Sie sich mal die Dichteanomalie von Wasser zwischen 0 und 9 °C an.

    mfg

    Thomas Heinzow

  6. #26

    Sehr geehrter Herr Müller,

    wenn Sie nach dem Fehler (den Fehlern ist zutreffender) fragen, den (die) Sie begangen haben, so beginnt das damit, daß Ihr physikalisches Wissen offensichtlich arg begrenzt ist und Sie trotzdem mit Leuten diskutieren wollen, die mehr von der Materie verstehen und eine umfassendere Bildung (insbesondere wissenschaftliche) haben als Sie.
    Desweiteren haben Sie offensichtlich keinerlei Kenntnis über die Wissenschaftstheorie und wie man (natur-)wissenschaftliche Aussagen erarbeitet.

    Woher ich das weiß? Nun, ganz einfach, Sie haben offensichtlich beim archimedischen Prinzip nicht aufgepaßt, denn sonst wüßten Sie, daß ein konvektiver Transport von fühlbarer und/oder latenter Wärme in einer stabil (positiver vertikaler Temperaturgradient: dT/dz > 0, isotherme Atmosphäre: Gradient dT/dz = 0 oder trockenadiabatisch dT/dz > -1 ) geschichteten Luftmasse hin zum Boden praktisch nicht stattfindet.

    Gleiches gilt für den turbulenten Transport. In einer isotherm geschichteten Atmosphäre gibt es ab einer bestimmten Dicke der isothermen Schicht keinen relevanten vertikalen Wärmetransport mehr(je größer der vertikale Temperaturgradient, desto geringer der vertikale Wärmefluß).

    Ich bin nicht verpflichtet für Sie als Schläfer beim archimedischen Prinzip eine Privatvorlesung darüber zu halten, warum Luftmassentransporte mit ihrer fühlbaren Wärme nicht als Ursache der maximalen Sommer-Eisschmelze im Arktischen Ozean im Jahre 2007 in Betracht kommen.

    Es ist offensichtlich, daß Sie hier diskutieren, weil es Ihnen Ihr Glauben an die Weissagungen der Ökopriester befiehlt, aber mit Sicherheit nicht, weil Sie über spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen um die Ursachen der Arktisschmelze beurteilen zu können.

    Ökopriester ist z.B. jemand, der den Bau von Windmühlen, Photovoltaik- und Biogasanlagen als ökonomisch und ökologisch bestes Emissionsminderungsinstrument empfiehlt.

    Zum Schluß noch etwas:

    Ich lasse mir grundsätzlich keinen Diskussionstil vorschreiben. Wer sich als fachlich minderbegabt oder -wissend outet, muß es abkönnen auch als solcher bezeichnet zu werden oder soll ich aus Gründen der Rücksichtnahme auf Ihre erkannten Defizite lügen?

    Kennen Sie eigentlich den Grund, warum der Klassenprimus als Streber bezeichnet wird?

    Ich erkläre es Ihnen:

    Weil die intellektuell unterlegenen Konkurrenten trotz allen Strebens nicht den Klassenprimus überflügeln können. Die wahren Streber sind die Konkurrenten, die dem anderen vorwerfen ein Streber zu sein.

    mfg

    Thomas Heinzow

  7. Lieber Herr Müller,
    Ich sehe da eben noch Widersprüche, die ich gerne geklärt hätte.
    So schrieb mir Dirk Notz 2009 in der Klimalounge
    http://tinyurl.com/2djf8by
    zur Schmelze in der Arktis:
    „Lieber Herr Heß, die Meereisbildung und das Abschmelzen des Meereises hängen in der Arktis ganz überwiegend mit den Schwankungen der Lufttemperatur zusammen, das Meerwasser selbst spielt dabei eine untergeordnete Rolle.
    Und ebenda:
    „Lieber Herr Heß, der Eisrückgang im Sommer 2007 z.B. hing in erster Linie damit zusammen, dass sich im Sommer in der Arktis ein sehr stabiles Hochdruckgebiet gebildet hatte, dass lokal zu einer deutlichen Erhöhung der Sonneneinstrahlung geführt hat.“
    Selbstverständlich können warme Luft, Sonneneinstrahlung und warmes Wasser Eis schmelzen.
    Interessant ist nun der jeweilige Wirkzusammenhang.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  8. #27: Günter Heß sagt am Montag, 01.11.2010, 09:58:

    „Lieber Herr Langer,
    Aber die verstärkte Schmelze 2007 kam doch zum guten Teil von der Sonne, durch niedrigere Wolkenbedeckung oder irrt die NASA hier?“

    Ich denke, man sollte die Äußerung von Herrn Langer unbedingt im Kontext dessen sehen, auf was er antwortet, was folgendes war:

    „Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie Luft die nötige Schmelzenergie über das Eis transportieren können soll, wenn ein Schmelzprozeß zu einer Bodeninversion und damit zur Unmöglichkeit eines nach unten gerichteten Energietransportes zur weiteren Schmelze führt?

    Meereis wird von unten her geschmolzen und fast nicht durch warme Luftströmungen.“

  9. Lieber Herr Langer,
    Aber die verstärkte Schmelze 2007 kam doch zum guten Teil von der Sonne, durch niedrigere Wolkenbedeckung oder irrt die NASA hier? Oder nennen sie das besondere Witterung?
    http://tinyurl.com/2cwnumc
    „NASA Earth Observatory (Dec 2007) reported [http://earthobservatory.nasa.gov/Newsroom/NasaNews/2007/2007121225985.html]: “Using data from CloudSat and NASA’s Cloud-Aerosol Lidar and Infrared Pathfinder Satellite Observation satellite, they found the total cloud cover over the western Arctic, where most of the ice loss occurred, was 16 percent less over the 2007 melt season than in 2006. The resulting clearer skies in 2007 heated the Arctic surface enough to warm ocean waters by 2.4 degrees Celsius (four degrees Fahrenheit) or enough to melt 0.3 meters (one foot) of sea ice.”“
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  10. #25: Thomas Heinzow sagt am Sonntag, 31.10.2010, 17:51:

    „Sehr geehrter Herr Müller,

    Ihr Wissen über den vertikalen Transport von Wärme und Impuls in der Atmosphäre bei positivem vertikalem Temperaturgradienten ist alternativnobelpreisverdächtig.

    Das erklärt natürlich Vieles.“

    Ihr weiterhin nicht an der Sache orientierter Diskussionsstil, der sich primär gegen meine Person richtet, ist eine schöne Bestätigung für Herrn Langer bezüglich der Frage, wer hier eine sachliche Diskussion torpediert. Sie dürfen gern auf Fehler in meine Kommentaren verweisen, und danach konstatieren, dass ich keine Ahnung habe. Aber dann erklären Sie bitte vorher, wo der Fehler ist. So ist das nur wieder eine Behauptung wie im letzten Angriff auf meine Person (um nicht den ausgelutschten Begriff ad hominem zu verwenden), der sich dann auch noch als fehlerhaft herauskristallisierte.

    Und zur Beruhigung für Herrn Langer: Ich halte jetzt die Finger still und werde mich sehr bemühen, den unsachlichen Provokationen nicht mehr zu erliegen. Ich glaube zwar nicht daran, dass Sie eine sachliche Debatte mit ihm zustande kriegen, aber dann soll es nicht an mir liegen.

  11. #24

    Sehr geehrter Herr Müller,

    Ihr Wissen über den vertikalen Transport von Wärme und Impuls in der Atmosphäre bei positivem vertikalem Temperaturgradienten ist alternativnobelpreisverdächtig.

    Das erklärt natürlich Vieles.

    mfg

    Thomas Heinzow

  12. #23: U. Langer sagt am Freitag, 29.10.2010, 13:54:

    „Sehr geehrter Herr Müller

    m.E. spielt Luft bei der Eisbedeckung schon eine signifikante Rolle. Insbesondere die Luftströmungen sind hier von Bedeutung. “

    Vielleicht war ich in meinem Kommentar zum Zusammenhang zwischen Lufttemperatur und Eisschmelze etwas flapsig. Der Bezug auf „Bodeninversion“ bei schmelzendem Eis suggerierte mir stehende Luftmassen. Und da ich niemanden kenne (mal abgesehen vom durchs Zitat repräsentierten), der den Zusammenhang so formuliert, dachte ich, ich merke das mal an.
    Was die Luftströmungen angeht, haben Sie natürlich recht. Das konnte man sich ja teilweise recht schön ansehen, z.B. „Race to Fram Strait 6“ http://preview.tinyurl.com/3ayqjfr oder Lesen auf diversen Seiten, als Beispiel von der gleichen Stelle: „End Zone 3: atmospheric pressure“ http://preview.tinyurl.com/3a5zjnn.

  13. Sehr geehrter Herr Müller, sehr geehrter Herr Heinzow

    m.E. spielt Luft bei der Eisbedeckung schon eine signifikante Rolle.
    Insbesondere die Luftströmungen sind hier von Bedeutung. Erstens führen warme Winde zu einer extrem verstärkten Eisschmelze, zweitens führt Wind dazu, dass das verbleibende Eis zusammengeschoben wird. Denken Sie nur einmal an die besondere Witterung im Sommer 2007, die zu der damaligen geringen Eisausdehnung führte. Hier spielten lang anhaltende Luftströmungen eine wichtige Rolle.
    Der Schmelzprozess wird von warmer Luft nicht nur über die Schmelztemperatur beeinflusst. Das Eis wird von oben abgetrocknet. Somit verstärkt sich der Schmelzprozess – u.a. auch dadurch, dass das Eis nun wesentlich weniger Sonnenlicht reflektiert. Eis schmilzt also nicht nur durch warmes Wasser von unten ab, sondern auch durch warme Luft von oben. Dazu kommt noch, dass z.B. Wellenschlag zu einem Zerbrechen des Eises führt, was die Oberfläche vergrößert und den Schmelzprozess deutlich beschleunigt. (Etwas volkstümlich erklärt – ich hoffe es geht so.)
    Die Bedeutung von warmen Winden bei der Eisschmelze kann man sehr gut beobachten. Ich kann (nicht nur) Ihnen nur empfehlen, dazu mal einen Teil Ihres Urlaubs zu opfern und sich das anzuschauen. Dieses Naturerlebnis ist es wert!

    MfG

  14. Herr Müller,

    dann erzählen Sie doch mal, was die Verringerung der Meereisfläche bis 2007 verursacht hat. Wenn es die warmen Luftmassen der sog. „klimakatastrophe“ nicht gewesen sein können, was dann?

  15. Sehr geehrter Herr Fischer,

    in der von Ihnen verlinkten 3. Grafik würde ich im Wesentlichen zwei Dinge als problematisch betrachten.
    1. Dort ist die Meereisbedeckung ab 1950 eingetragen. Verlässliche Werte gibt es erst seit Beginn der Satellitenmessungen 1979 (siehe Ihre erste Abbildung).
    2. Die dort eingetragene Spanne der Modelle zeigt, dass diese Modelle ziemlich ungeeignet sind. Bereits ab Beginn der Satellitenmessungen 1979 liegen die beobachteten Werte meist im Grenzbereich oder außerhalb der Modelle. Diese Modelle können also die Beobachtungen der letzten 30 Jahre nicht ordentlich wiedergeben. Wenn ich mich recht erinnere, spricht auch der IPCC-Report 2007 davon, dass Modelle der Meereisbedeckung mit Vorsicht zu genießen sind und Projektionen für die Zukunft kaum möglich sind. Die Modelle in der von Ihnen verlinkten Grafik reichen aber locker bis 2050.
    Ich würde daher nicht nur wie Sie sagen, dass diese Modelle untertreiben, sondern, dass diese Modelle ungeeignet sind. Somit liegen wir ja hier fast auf einer Welle.

    MfG

  16. #
    Tut mir leid, diese Versuche, auszuweichen und dann großkotzig anderen das Denken abzusprechen (nur selber ist man von der richtigen Wahrheit geküsst) das kommt mir wie das „Pfeifen im dunklen Wald“ vor.
    Die AMSR Auswertungen der Uni Bremen (habe ich schon mehrfach hier gelinkt, ohne Antwort von unseren Geistlichen zu bekommen) zeigen auch eine Trendlinie zu 1973. Wie ebenfalls schon geschrieben: 1974 war die Warnung vor der nächsten Eiszeit! Da kann man wohl erwarten, dass es auch weniger Eis sein kann.
    Bereits die 10 Jahre der bunten AMSR Kurven sprechen gegen die übliche Panikmache und zeigen immerhin einen Trend.
    Das wissenschaftlich damit nichts >abschließend< bewiesen sein kann ist klar. Nur sollte man das den Wissenschaftlern überlassen. Die Katastrophe findet nur im Computer statt. ****??? Kommen unsere AGW'isten auch nach Berlin`?

  17. #16: Thomas Heinzow sagt am Donnerstag, 28.10.2010, 22:20:

    „haben Sie sich eigentlich mal Gedanken darüber gemacht, was die Bildung von Meereis in der Aktis und die Schmelze beeinflußt …

    Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie Luft die nötige Schmelzenergie über das Eis transportieren können soll, wenn ein Schmelzprozeß zu einer Bodeninversion und damit zur Unmöglichkeit eines nach unten gerichteten Energietransportes zur weiteren Schmelze führt?“

    Die Behauptung, die Luft würde das Eis schmelzen, habe ich bisher nur in Zusammenhängen wie folgendem gehört:
    „Da spricht nun aber derzeit wenig für ein schnelles Abschmelzen….
    Weil das Wetter nicht gerade sehr warm daher kommt…., wie es überhaupt dort dieses Jahr recht wenig bis nicht sonderlich warm war, wenn man mal von den gelogenen GISS Werten absieht….
    Kann ja sein, vielleicht erwarte ich zuviel von Dir, … ist anscheinend unfähig und nicht in der Lage zu erkennen, daß bei “um die 0°” wenig mit schneller Schmelze ist.
    Vielleicht hast Du sogar eine eigene Meinung zu Temperaturen um die Null und arktischer Eisschmelze, schneller insbesondere. “

    Also quasi in einem Kontext, der gegen ein Schmelzen der Arktis sprach. Ansonsten sprachen eigentlich immer alle relevanten von einem Zusammenhang zwischen Wassertemperatur, Sonneneinstrahlung und Schmelze. Vielleicht im Herbst noch von einer Abgabe der Wärme aus dem Wasser an die Luft und damit einem Verzögern des Gefrierens …

  18. Sehr geehrter Hr. Grabitz,

    können sie bitte einen Link vom Max-Planck-Institut posten der zu ihrer Aussage bzgl. der Erwärmung des Meeres bei Grönland durch Magmaströme nähere Auskunft gibt?

    Vielen Dank.

  19. #5 Norbert Fischer

    Sehr geehrter Fischer,

    Sie verlinken hier nur auf Seiten, die die Entwicklung für die nördliche Hemisphäre zeigen. Pardon, auf dem zweiten Diagram ist noch nicht einmal angegeben, wofür es steht. Ihnen wird doch bekannt sein, daß das Seeeis um die Antarktis etwa entsprechend zugenommen hat. Ich finde solcher Art einseitiger Information nicht Vertrauen erzeugend.

  20. Sehr geehrte Diskutanten,

    haben Sie sich eigentlich mal Gedanken darüber gemacht, was die Bildung von Meereis in der Aktis und die Schmelze beeinflußt und wo die Meereisschmelze zum Antrieb der Thermohalinen Zirkulation stattfindet?

    Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie Luft die nötige Schmelzenergie über das Eis transportieren können soll, wenn ein Schmelzprozeß zu einer Bodeninversion und damit zur Unmöglichkeit eines nach unten gerichteten Energietransportes zur weiteren Schmelze führt?

    Denken Sie mal darüber nach, welche Folgen eine meteorologisch bedingte verdoppelte Meereisdrift gen Island hat, als sie Nansen mit der Fram erfahren hat?

    BTW:

    Genosse Trend ist kein guter Berater für die Zukunft, wenn man die physikalischen oder meteorologischen Ursachen nicht kennt. Meereis wird von unten her geschmolzen und fast nicht durch warme Luftströmungen.

    mfg

    Thomas Heinzow

  21. # 5, H. Fischer

    sieht gut aus die Grafik, früher, vor 100 Jahren, war die Arktis also größer. Gut.
    Die Meere reagieren langsam auf Temperaturveränderungen. Denn ich denke mal, das Eis bildet sich im Wasser, im Meer, und nicht in der Luft.

    Interessant aber nur, dass gerade in der Zeit, den letzten 10 Jahren, in denen die mittlere Temperatur nicht stieg – trotz CO2 Anstieg – eher sogar leicht fiel – außer man benutzt eine Graphik der NOAA nach 1999, sich die Fläche des arktischen Eises verringerte.

    Liegt es also doch nicht an der atmosphärischen Temperatur ? wird das Meer wärmer und dadurch schmilzt das Eis ? naheliegend denk ich.
    Meines Wissens verändert sich der Golfstrom, nimmt an Intensität ab, seit ca. Mitte der 50 ger. Verändert sich der Lauf Richtung Grönland/Arktis, dann trüge er natürlich zum Schmelzen der Eismassen bei, bzw. würde dies in dem stärkeren Ausmaß verursachen.

    oder tut sich etwas unter der Kontinentalplatte ? Wird es hier durch Magmaströme wärmer, die das Meer erwärmen ? Im Falle Grönland ist dies anscheinend der Fall wie erst letzthin das Max Planck Institut nachwies.

    ? Arktis und Grönland sind ja nicht soweit entfernt, oder ?

    Jedenfalls im besten Falle gleichbleibende Temperaturen und eine für Alarmisten dramatisch abschmelzende Arktis passt absolut nicht in eine anthropogene Klimaerwärmung.

    Aber wir wissen ja jetzt : es gibt keine Klimaerwärmung mehr, das heißt jetzt hier bei uns Klimawandel und John Holdren, 1. wissenschaftlicher Berater Obamas, empfahl sogar von Klima(zer-)störung zu sprechen. Von Klimaerwärmung zu sprechen sei vollkommen falsch.
    Also schon wieder was gelernt.

    Schließen sie sich dem an H. Fischer ?

  22. Sehr geehrter Herr Langer,

    „Aber auch eine 30-jährige Grafik sagt nur etwas über Witterung aus und nichts übers Klima.“

    Sie bemerken richtig, dass Klima eine Mittelung über einen längeren Zeitraum beinhaltet, etwa 30 Jahre so als Richtwert.

    Genau deshalb ist die im Artikel angegebene Graphik, die nur 9-10 Jahre beinhaltet, nur eingeschränkt brauchbar, weshalb ich Daten für längere Zeiträume verlinkt habe.

    Was ist an der dritten Graphik falsch? Ich habe diese im Internet gefunden und fand, es ist ein ganz netter Nebeneffekt, dass man mal ein Beispiel sieht, wo die IPCC-Prognosen untertreiben.

    @ Klasen
    Das Nachdenken hat nicht zum erwarteten und erhofften Ergebnis geführt? Sie werden plötzlich so einsilbig 😉

  23. Sehr geehrter Herr Fischer,

    Sie schreiben über Ihre Links: „Diese Graphiken sind aussagekräftiger…“
    Das ist falsch.
    Nur Ihre erste Grafik sagt überhaupt etwas zu dem Thema dieses Artikels aus. Aber auch eine 30-jährige Grafik sagt nur etwas über Witterung aus und nichts übers Klima. Und die Aussagen des Artikels werden mit dieser Grafik auch nicht widerlegt, relativiert oder sonst was.
    Ihre zweite Grafik ist nicht relevant, da sie kurz nach 2000 endet.
    Ihre dritte Grafik ist schlicht falsch.

    MfG

  24. #11: Norbert Fischer sagt:
    „Deshalb ist für mich jetzt zu diesem Thema Schluss, falls ihr Nachdenken etwas erwähnenswertes ergeben sollte, können Sie es uns ja wissen lassen.“

    Sehr geehrter Hr. Fischer,

    selbst wenn ich es sie Wissen lasse, solange es nicht ihrer hier gezeigten Linie (Meinung, Denkrichtung, etc.) entspricht, solange versuchen sie ein Thema zu „zerreden“ oder beenden dies einfach.
    Somit beenden wir hier diese Diskussion, ich lese dann lieber die, bei EIKE geposteten Argumente der „sogenannten AGW-Anhänger“ welche durchaus mehr Substanz bieten (ich schätze diese genau wie die „Gegenthesen“!).

  25. Herr Klasen,

    „Und wenn ich die Links verkürze direkt auf den Eingangsbereich der Seiten, na ja, ich habe es bereits geschrieben, sie würden solche Seiten als „nicht glaubhaft / seriös“ einstufen wenn dort die AGW-These in Frage gestellt würde!“

    Sehen Sie, genau deshalb habe ich ja in #5 geschrieben:
    „Warum ich diese Quellen nicht schon in #1 genannte habe?
    Nun, hier kann jeder mit einem Computer umgehen und sich selbst die gewünschten Daten besorgen. Möge doch jeder selbst die Daten dort suchen, wo er den Quellen vertraut, vielleicht schaut der ein oder andere ja lieber bei WUWT o.ä.“

    Und weil mir solche Geplänkel zu blöd sind und ich diese vorhergesehen habe, stand da auch:
    „Diese Graphiken sind aussagekräftiger, hier lassen sich Langzeittrends ablesen. Die Interpretation und Diskussion überlasse ich den geneigten Lesern.“

    Deshalb ist für mich jetzt zu diesem Thema Schluss, falls ihr Nachdenken etwas erwähnenswertes ergeben sollte, können Sie es uns ja wissen lassen.

  26. Sehr geehrter Hr. Fischer,

    Danke, aber das denken brauchen sie für mich nicht zu übernehmen, sonst wäre ich nicht hier bei EIKE und würde mich über mögliche Alternativen zur AGW-These informieren.
    Und wenn ich die Links verkürze direkt auf den Eingangsbereich der Seiten, na ja, ich habe es bereits geschrieben, sie würden solche Seiten als „nicht glaubhaft / seriös“ einstufen wenn dort die AGW-These in Frage gestellt würde!

  27. >Zwischen den Wintermonaten (Jan/Feb) 1917 &
    >1918 einerseits und der Jahre 1919 & 1920 >andererseits liegt eine Differenz von 16°C.
    Interessant. Aber kann das jemand in der Abb.3
    (oder sonstwo) nachvollziehen?

  28. @ klasen

    „die von ihnen präsentierten Links in #5 sagen als Bildchen allein nichts aus.“

    Ja entschuldigung, aber das Denken kann ich ihnen nicht auch noch abnehmen, nachdem ich schon widerwillig selbst nach „Bildchen“ für längere Zeiträume gesucht habe.

    Lesen Sie den Text des EIKE-Artikels, schauen Sie die Abbildungen 1+2 an und vergleichen Sie mit den von mir verlinkten „Bildchen“.

  29. Sehr geehrter Hr. Fischer,

    die von ihnen präsentierten Links in #5 sagen als Bildchen allein nichts aus. Hätte Hr. Lutz solche Links an sie gepostet, die Antwort an ihn wäre entsprechend „vernichtend“ Ausgefallen, so wie es ihre Art ist hier im Forum.
    Somit untergraben sie mal wieder ihre eigene Glaubwürdigkeit.
    P.S. Sie waren einige Zeit nicht im Forum tätig, bitte wiederholen sie dies.

  30. 1.
    @ Norbert Fischer:
    interessante Grafik. Gemessen nach geologischen Zeitmaßstäben sind auch „Ihre“ Grafiken keine wirklichen Langzeitbeobachtung. Nach menschlichen Zeitmaßstäben sieht das jedoch anders aus. Es ist eben eine Frage der Perspektive. Die 10Jahres-Grafik kann ein erster Hinweis auf Beginn einer neuen Kältephase sein… oder auch nicht. Abwarten. Aussagekräftigre sind dann schon eher die seriösen Auswertungen der Eisbohrkerne. Entscheidender ist, daß trotz allem Bemühen „interessierter Kreise“ sich der Vorwurf einer anthropogenen Klimaänderung in Luft auflöst.
    2.
    Es wird kälter? Wenn dem so wäre/sein sollte, müßte ich enttäuscht sein. Dabei habe ich mich schon seit Jahren auf ein mediterraneres Klima gefreut: weniger Heizkosten (Energiekosten), Motorrad-/Cabriofahren im Herbst/Winter, kein morgendlicher Kaltstart mit Eiskratzen mehr etc. Tja, dann wollen wir mal hoffen, daß es nicht ganz so kalt wird, denn sonst wird das Heizen noch zum unbezahlbaren Luxus.
    Aber, da bin ich mir sicher, werden die „Klima-Retter“ auch aus einer Kältephase finanzielles und politsches Kapital schlagen. Solchen Charakteren ist nichts zu schade um nur an (zweifelhaften) Ruhm und „Kohle“ zu gelangen. Seriös ist etwas anderes.

  31. Sehr geehrter Herr Lutz,

    in ihrem Link habe ich das Gesuchte jetzt nicht gefunden, ich dachte eher an Graphiken über 30 Jahre und mehr wie z.B.

    http://tinyurl.com/2ebcwor

    oder

    http://tinyurl.com/27ml2fw (Polyak et al., 2010)

    oder

    http://tinyurl.com/2woylxl

    Diese Graphiken sind aussagekräftiger, hier lassen sich Langzeittrends ablesen. Die Interpretation und Diskussion überlasse ich den geneigten Lesern.

    Warum ich diese Quellen nicht schon in #1 genannte habe?
    Nun, hier kann jeder mit einem Computer umgehen und sich selbst die gewünschten Daten besorgen. Möge doch jeder selbst die Daten dort suchen, wo er den Quellen vertraut, vielleicht schaut der ein oder andere ja lieber bei WUWT o.ä.

  32. Hallo zusammen,

    m. E. macht der Artikel sehr viel Sinn. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Von der Konferenz der Anrainerstaaten habe ich schon seit Längerem gehört. Ich habe den Eindruck, dass die Kombattanten genau wissen, dass sie sich um Kaisers Bart streiten. Wenn sie wirklich davon ausgehen würden, dass das Eis in absehbarer Zeit verschwindet, würden sie sich doch ungleich viel härter in die Wolle kriegen, oder?
    Fazit: Ich vermute, dass in Kreisen der Teilnehmer an diesen Konferenzen längst davon ausgegangen wird, dass das Eis eben nicht verschwindet.
    Oder?

    Chris Frey

  33. #1″Es gibt Messungen (und Diagramme!), die die Entwicklung der letzten 30 Jahre zeigt.
    Ist in diesen Diagrammen womöglich der Trend zu deutlich sichtbar?“

    Warum nennen Sie die Seiten nicht ?
    hier ist eine
    http://tinyurl.com/6r35f3

    Es kommt nur noch deutlicher heraus das es keine fortlaufende Erwärmung gibt.
    Sie sehen die Warmphasen, ja.
    Nichtz was zu den Alarmistischen Angst mach meldungen berechtigt.

    Ach ja die und da war noch die „Kipppunkterfindung/lüge“

    Das war auf dem Spielplatz immer sehr lustig.(auf der Wippe)

    mfg

  34. Die Anrainerstaaten „kämpfen“ schon seit geraumer Zeit um die Abbaurechte von Öl und Gas und man wäre allgemein froh, wenn das Polareis möglichst schnell verschwinden würde, damit endlich damit begonnen werden kann.
    Beim sommerlichen Minimum von 4,8 Millionen qkm in 2010, ist man allerdings noch weit hiervon entfernt. „Die hilft eigentlich nur der sog. Heatball in Millionenstückzahl als Abschmelzhilfe. Heatball der ideale Glühbirnenersatz als der Kunst-Hammer 2010 !

    Erich Richter

  35. Warum nur ein Diagramm mit den letzten 9 Jahren?
    Es gibt Messungen (und Diagramme!), die die Entwicklung der letzten 30 Jahre zeigt.

    Ist in diesen Diagrammen womöglich der Trend zu deutlich sichtbar?

    Und was soll das mit der „Kipppunktthese“?
    Wenn schon Schellnhuber, dann aber bitte informieren, bei welchen Temperaturänderungen ein Kipppunkt erreicht wird. Bei den jetzigen jedenfalls nicht.

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