Schwarz-gelbes Energiekonzept bringt 0,007 °C Erwämungsminderung bis 2050; aber ist Roadmap in die Armut des Mittelalters!

Die große Klimakonferenz von Kopenhagen floppte. Die deutsche Regierung wurde bei den Abschlußgesprächen der großen CO2 Erzeuger dieser Welt nicht einmal gefragt. Alle Welt zog daraus den Schluss, dass das frei erfundene Problem einer künftigen Klimakatastrophe nicht länger auf der politischen Agenda steht. Nicht so die deutsche Regierung. Mit dem schwarz-gelben Energiekonzept – soeben von der Regierung beschlossen und ausdrücklich mit der Notwendigkeit des Klimaschutzes begründet – sieht sie eine Reduktion der deutschen Kohlendioxid- Emissionen bis 2050 um mindestens 80 % bis (so Röttgen) 95 % vor. Berechnungen* nach der überhöhten IPCC Formel zum Einfluss von CO2 auf das Weltklima ergeben eine Minderung der prognostizierten Erwärmung um 7/1000 °C. In Worten siebentausendstel Grad Celsius. Legt man eine physikalisch besser begründete Formel zugrunde, dann ergeben sich sogar nur 1,7 tausendstel Grad C. Viel zu wenig, um die Welt zu retten, aber mehr als genug, um fast jede wirtschaftliche Aktivität in Deutschland zu ersticken, wenn nicht, …. ja wenn nicht ein Wunder geschieht. Das Wunder nämlich, dass die utopischen Visionen vieler Politiker und mancher von Ihrem Geldsegen Abhängiger von der Verfügbarkeit „Erneuerbarer“ wahr werden, obwohl sie gegen fast alle Marktgesetze im Kosten-Nutzen-verhältnis, als auch gegen zahlreiche Naturgesetze (z. B. mangelhafte Energiedichte, nicht verfügbare Speicher, etc.) verstoßen. Wir untersuchen im Folgenden die Auswirkungen des veröffentlichten Energiekonzeptes und eines uns vorliegenden Eckpunktepapiers (s. Ausschnitte) vom Sommer 2010 des BMU, das aufzeigt, wie man das Energiekonzept umsetzen will.


Die nur auf Vi­si­o­nen ba­sie­ren­den Ziel­vor­stel­lun­gen des Ener­gie­kon­zep­tes sind wohl­klin­gend. Dort heißt es:

"Das Ener­gie­kon­zept soll Leit­li­ni­en für eine sau­be­re, zu­ver­läs­si­ge und be­zahl­ba­re Ener­gie­ver­sor­gung for­mu­lie­ren und den Weg in das Zeit­al­ter der er­neu­er­ba­ren Ener­gi­en be­schrei­ben. Es ist eine lang­fris­ti­ge Ge­samt­stra­te­gie, die auf Grund­la­ge der Kli­ma­schutz­zie­le im Rah­men des Ziel­tri­as Preis­wür­dig­keit – Ver­sor­gungs­si­cher­heit so­wie Kli­ma- und Um­welt­schutz die er­for­der­li­chen kon­kre­ten Maß­nah­men in al­len in al­len wich­ti­gen Hand­lungs­fel­dern (Strom, Wär­me, Käl­te, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Ver­kehr) fest­legt und da­mit al­len Ak­teu­ren Pla­nungs­si­cher­heit für In­ves­ti­ti­o­nen gibt."

Doch schon bei ganz ober­fläch­li­cher Be­trach­tung er­gibt sich für jeden klar denkenden Menschen: Was hier be­schlos­sen wur­de, ist der si­chere Weg in tie­fe Ar­mut. Es ist eine Road­map di­rekt ins Pa­ra­dies der Öko­träu­mer, näm­lich ins Mit­tel­al­ter.

Es soll also die Ener­gie­zu­kunft des In­dust­rie­stand­or­tes Deutsch­land – so das Lip­pen­be­kennt­nis der Po­li­tik – für die nächs­ten 40 Jah­re si­chern. Um das fest zu ver­an­kern, ver­an­stal­te­te – Zu­fall oder nicht – be­reits einen Tag nach Ver­kün­dung im Ka­bi­nett, die CDU/CSU-Frak­ti­on ih­ren gro­ßen Kli­ma- und Ener­gie­kon­gress, auf dem Bun­des­um­welt­mi­nis­ter Rött­gen die­ses Ener­gie­kon­zept in ge­kürz­ter Form vor­stell­te. Es macht die in­zwi­schen gründ­lich wi­der­leg­te Kli­ma­schutz­prob­le­ma­tik zur Grund­la­ge.

Minister Rött­gen be­haup­te­te dazu vor fachkundigem Pub­li­kum und al­len Erns­tes, die zum Schut­ze des Kli­mas er­for­der­li­chen Maß­nah­men wür­den eine "Ener­gie­wen­de" zwin­gend er­for­der­lich ma­chen.

Zu die­sem Zweck for­dert er eine CO2-Re­duk­ti­on der deutschen Emissionen ge­gen­über 1990 (1036 Mio t techn. CO2) und bis 2050 um min­des­tens 80 %, – bes­ser, so Rött­gen – 90 bis 95 %. Das be­deu­tet – und das ist auch Rött­gen und sei­nen Kol­le­gen klar – eine Re­duk­ti­on auf nur noch 207 Mio. t oder we­ni­ger (bei –95 % sind es 51,8 Mio t).

Im De­tail heißt das,

  1. kein fos­sil be­feu­er­tes Kraft­werk (ca. 45 % An­teil) mehr,
  2. kaum noch Trans­port über die Stra­ße (ca. 18 %)
  3. so gut wie keine In­dust­rie­-Produktion (ca. 10 %)mehr,
  4. keine Hei­zung in Häu­sern oder Woh­nun­gen mehr

Seine Kollegin Frau Höhn von den Grünen sprach das kürzlich auch ziemlich offen aus. Es sei denn, so hofft der Mi­nis­ter und mit ihm wei­te Tei­le des Par­la­men­tes, dass mit dem gleich­zei­tig ge­för­der­ten mas­siv er­höh­ten Ein­satz "Er­neu­er­ba­rer Ener­gi­en" auf min­des­tens 80 % des Strom­ver­brau­ches, bei gleich­zei­ti­ger def­ti­ger Ab­sen­kung des ab­so­lu­ten Ver­brauchs (durch noch zu er­fin­den­de Ener­gie­ef­fi­zi­enz), der gröbs­te -selbst und bewusst her­bei­ge­führ­te- Man­gel ge­lin­dert wird. Das einzig Gute im Energiekonzept – die sehr moderate Verlängerung der Laufzeit der Kernkraftwerke- wird auch gleich wieder zu politischer Umverteilung missbraucht. Statt die Zusatzgewinne über deutliche Preissenkungen den Verbrauchern zugute kommen zu lassen, sollen sie fast vollständig „abgeschöpft“ und zur Förderung der „Erneuerbaren“ eingesetzt werde. Dafür  wird extra ein „Sondervermögen“ geschaffen, in das in 10 Jahren 30 Mrd € fließen sollen. Bezahlt von uns, vom Verbraucher.

Zur Verwirklichung der Vision von 80 % Erneuerbaren müs­sen jedoch di­ver­se Tech­no­lo­gi­en neu er­fun­den wer­den, von denen die meisten heu­te nicht mal im An­satz vor­han­den sind. An wenigen Bei­spielen sei das klar ge­macht. 1.Fehlende Groß-Speicher für elektrische Energie, 2. CCS-Abscheidung von CO2 aus Verbrennungsprozessen, 3. Hebung der Energieeffizienz zur Senkung des Absolutverbrauchs.

Zu 1: Fehlende Groß-Speicher für elektrische Energie, Bedarfssteuerung (vulgo: Planwirtschaft)

Um die stark schwan­ken­den Wind- und So­lar­stro­mein­spei­sun­gen (de­ren Vor­rang­ein­spei­sung dau­er­haft fest­ge­schrie­ben wird) über­haupt ver­wend­bar zu ma­chen, müs­sen ge­wal­ti­ge CO2-freie Spei­cher er­fun­den und ge­baut wer­den. Elektrochemische Bat­te­ri­en kom­men da­für nicht in Fra­ge, wie die Fach­leu­te in den an­schlie­ßen­den Vor­trä­gen ka­te­go­risch er­klär­ten. Eben­so­ we­nig wie Gas­kraf­twer­ke, die zwar we­ni­ger CO2 pro kWh aus­sto­ßen, aber eben im­mer noch mas­sen­haft CO2 er­zeu­gen. Bleiben Pumpspeicherwerke, also das Hochpumpen großer Wassermengen in hoch gelegene Auffangbecken. Bei Be­darf wer­den dann de­ren Ven­ti­le ge­öff­net und die Was­ser­men­gen trei­ben beim He­run­ter­flie­ßen wie­der Turbogeneratoren und er­zeu­gen Strom.

Die Vor­tei­le die­ser Tech­no­lo­gie lie­gen in ih­rer schnel­len Re­gel­bar­keit und dass sie seit Jahr­zehn­ten erprobt und be­kannt sind. Aber die Nach­tei­le sind ge­wal­tig. Denn die Kos­ten sind enorm. Für nur 1000 MW Leis­tung, wie beim Pump­spei­cher­werk Gold­ist­hal/Thü­rin­gen müs­sen 600 Mill € ver­an­schlagt wer­den. Ein sol­ches Kraft­werk lie­fert dann 1000 MW über 8 Stun­den. Das sind 8000 MWh. Dann ist es leer. Die Um­wand­lungs­ver­lus­te sind zu­dem groß, man rech­net mit 20 %. Die To­po­lo­gie, die man dazu braucht, also die erforderliche Landschaftsform, gibt es nur an we­ni­gen Stel­len im Mit­tel- und Hoch­ge­bir­ge. Der Land­schafts­ver­brauch ist ge­wal­tig. Und das ist auch dem Mi­nis­ter gut be­kannt:

So schreibt er in sei­nem Eckpunkte-Kon­zept:

Abb. 1 Auszug aus dem Eckpunktepapier des BMU zum Energiekonzept

und be­schreibt dann wei­ter die ge­wal­ti­gen An­for­de­run­gen an die Spei­cher, de­ren Lö­sun­gen nir­gends auf der­ Welt in Sicht sind:

Abb. 2 Zukünftige volatile Energieeinspeisungssimulation anch dem Eckpunktepapier des BMU zum Energiekonzept

Nun ha­ben wir ge­lernt, dass das größ­te deut­sche Pumpspei­cher­werk Gold­ist­hal ca. 8000 MWh oder 8 GWh lie­fern kann. Dann ist es leer. Um die ge­for­der­te Strom­men­ge aus Pump­spei­cher­wer­ken zu ge­ne­rie­ren be­nö­tig­te man – un­ter Nut­zung der obi­gen An­ga­ben (50-60 GW Leis­tung über 10 Tage ca. 12.000 GWh) nicht we­ni­ger als 1.500 Pump­spei­cher­wer­ke der Gold­ist­halklas­se. Men­gen­ef­fek­te ab­ge­rech­net, würde das allein etwa 800 – 900 Mrd. € kosten.

Wenn, ja wenn man denn nicht nur das Geld, sondern auch die Land­schaft da­für hät­te. Weil man die aber – für je­den er­sicht­lich – in Deutsch­land nicht hat, will man, so die heh­re Ab­sicht, Ver­hand­lun­gen mit Nor­we­gen(s. Auszug Interview WAMS mit Vahrenholt & Weber am Ende))  auf­neh­men, um es zu be­we­gen, die benötigte Land­schaft, ge­gen gu­tes Geld na­tür­lich, be­reit zu stel­len.

Abb. 3 Auszug aus dem Eckpunktepapier des BMU zum Energiekonzept

Nor­ma­le Phan­ta­sie reicht lei­der in kei­nem Fal­le aus, um da­raus eine verantwortbare po­li­ti­sche Vi­si­on oder gar Kon­zep­t zu ma­chen, dazu muss man wohl Po­li­ti­ker oder Kli­ma­apo­ka­lyp­ti­ker sein.

Bedarfsssteuerung

Da das aber auch nicht rei­chen wird, so schwant es den Po­lit­pla­nern, müs­sen Be­darfs­steu­e­run­gen her. Auf Deutsch, der Ver­brau­cher – also wir – wird ge­zwun­gen wer­den, sei­nen Ver­brauch – Ko­chen, Wa­schen , Be­leuch­ten – dem schwan­ken­den An­ge­bot an­zu­pas­sen. Nach­kriegs­er­fah­re­ne den­ken da so­fort an das böse Wort "Strom­sper­re". Man wur­de um 3 Uhr mor­gens ge­weckt, um für kur­ze Zeit bei Licht ir­gend­ei­ne sinn­vol­le Tä­tig­keit für ei­ni­ge Stun­den durch­füh­ren zu kön­nen, ehe ei­nen wie­der tie­fe Dun­kel­heit um­gab und man zu­rück ins Bett kroch. Eine direkte Einführung einer Öko-Planwirtschaft ist damit unvermeidlich.

2. CCS-Abscheidung von CO2 aus Verbrennungsprozessen

Weil also Pump­spei­cher­wer­ke – die ein­zig be­kann­te und er­prob­te Tech­no­lo­gie – ausscheiden, er­fin­den die Po­li­ti­ker mal eben so auf die Schnel­le neue Tech­no­lo­gi­en. Eine da­von heißt CCS. Das steht für Car­bon Ca­ptu­re and Sto­ra­ge. Man schei­det da­bei das bei bei der Koh­le- oder Gas­ver­bren­nung ent­ste­hen­de Koh­len­dio­xid ab, ver­flüs­sigt es und leitet es un­ter ho­hem Druck (ca. 100 bis 200 bar oder mehr an der Ein­fülls­tel­le) in un­ter­ir­di­sche Gas­la­ger­stät­ten. Die­ses Ver­fah­ren wird von den Kraft­werks­be­trei­bern als letz­te Ret­tung für ihre sonst vom Kli­ma­ver­bot be­droh­ten fos­sil be­feu­er­ten Kraft­wer­ke an­ge­se­hen. Sie for­schen also flei­ßig an die­ser Tech­no­lo­gie.

Der Vat­ten­fall-Vor­sit­zen­de für den Mi­ni­ng-Be­reich, Hart­muth Zeiß, be­zif­fer­te die an­fal­len­de CO2-Men­ge aus heu­ti­ger Sicht auf ca. 300 Mio t jähr­lich. Bei Umrechnung der Prozentangaben des BMU für die CO2-Emissionen im Jahre 2008 wären es nur für die Kraftwerke ca. 380 Mio t. Nimmt man noch das produzierende Gewerbe dazu (Bei der Produktion  jeder Tonne Stahl werden 2 t CO2 erzeugt) ergeben sich 465 Mio t CO2. Es sind also gewaltige Mengen, um die es da geht. Und das Jahr, für Jahr, für Jahr.

Die Kos­ten für die Ent­sor­gung bezifferte Zeiß auf etwa 35 €/MWh (= 3,5 Ct/kWh). Dies al­lein wür­de die Produktions­kos­ten des Stro­mes in etwa ver­dop­peln.

Ganz ab­ge­se­hen von der Ver­rin­ge­rung des Wir­kungs­gra­des der Kraft­wer­ke um ca. 10-15 Pro­zent­punk­te[1], was von ei­ner massiven Erhöhung der zu ver­feu­ern­den Brenns­toff­men­ge be­glei­tet ist, um die glei­che Strom­menge zu er­zeu­gen. (25 – 50 Prozentpunkte – Von ? = 45 % auf ? =  30 % à 150 % Kohleverbrauch, von ? = 45 %  auf ? = 35 % à   129 % Kohleverbrauch). Dies alles, so lässt es sich jedenfalls aus den Veröffentlichungen der DPG ableiten, erhöht die Stromerzeugungskosten um bis zu 250 %

Auch ab­ge­se­hen vom breit­flä­chi­gen er­bit­ter­ten Wi­der­stand der Men­schen ge­gen eine Ein­la­ge­rung, des als ge­fähr­lich eingeschätzten CO2-Ga­ses un­ter ih­ren Häu­sern. Wenn es denn ir­gend­wann und irgendwo wie­der nach oben kommen sollte. Denn CO2 ist 1,6 x schwe­rer als Luft. Es fließt wie Was­ser in die tiefs­ten Stel­len der Erdoberfläche und sammelt sich bei windschwachen Wetterlagen in Mulden und Tälern. Nie­mand sieht es, nie­mand riecht es, aber je­der at­met es u. U. ein. Und erstickt. Und zwar dann, wenn die Kon­zen­tra­ti­on ca. 5 Vol-% übers­teigt. Die­se Ge­fahr bes­teht so­lan­ge, wie das Gas un­ter­ir­disch ein­ge­schlos­sen ist, also u. U. tau­sen­de von Jah­ren. Damit entsteht ein neu­es – sehr, sehr viel grö­ße­res- End­la­ger­prob­lem. Dies­mal bun­des­weit und für alle Zeiten.

3. Hebung der Energieeffizienz zur Senkung des Absolutverbrauchs.

Die Hebung der Effizienz aller Prozesse ist ein vom Wettbewerb getriebenes Marktgesetz. Nur wer laufend seine Prozesse verbessert, sie optimiert, veränderten Bedingungen anpasst, etc. wird im Wettbewerb überleben. Das galt und gilt immer und nicht erst seit der Einführung des Energiekonzeptes. So sind sämtliche industriellen Prozesse einer ständigen Verbesserung unterworfen um Energie – und Materialeinsatz – also der Ressourcen – bis dicht an die naturgesetzlichen Grenzen zu führen. Doch auch da gilt, je weiter der Prozess schon optimiert ist, desto teurer wird die Verbesserung um jeden Prozentpunkt der Verbesserung. Ökonomen ist dieses Prinzip als das Pflückproblem der niedrig oder hoch hängenden Kirschen bestens bekannt. Die Effizienzsteigerung ist also immerwährend aber nicht beliebig fortführbar, aus naturgesetzlichen wie Kostengründen.

Abb. 4 Auszug aus dem Eckpunktepapier des BMU zum Energiekonzept

Doch das ist nicht die einzige Kritik, die sich das Energiekonzept gefallen lassen muß, so getan wird, als ob die Effizienzsteigerung beliebig weiter getrieben werden kann. Denn die Verbesserung der Energieeffizienz ist vor allem eine Folge des wissenschaftlich-technischen Fortschritts und des Wettbewerbs, die auch künftig wirken werden, deren Umsetzung in der Praxis aber mit immer höheren Kosten verbunden ist, denn „einfache“ Möglichkeiten des „Energiesparens“ wurden immer mehr bereits erschlossen. Jetzt geht es dagegen um die Entwicklung und Realisierung neuer unbekannter Technologien[2].

So sind die deutschen Stahlwerke noch die effizientesten der Welt, und trotzdem erzeugen sie (nur) 2 t CO2 pro Tonne Stahl. Besser geht einfach nicht. Nein, es ist ein anderes Phänomen, welches nicht berücksichtigt wurde. Je besser die Effizienz wird, desto größer wird die Anwendungspalette, desto billiger der Einsatz, desto mehr von jedem Produkt gibt es. So hatten die Kraftwerke vor 100 Jahren einen Wirkungsgrad von weniger als 10 %, heute von 50 %. Damals gab es nur wenige Kraftwerke, heute sind es Zigtausende weltweit. Das erste Automobil von Carl Benz 1885 hatte 0,8 PS und erreichte 18 km/h. Das Benzin musste alle paar Kilometer aus der Apotheke beschafft werden. Heute haben unsere Karossen einen Verbrauch von 6-8 l/100km, bei ca. 100 PS und einer max. Geschwindigkeit von 150 bis 180 km/h. Es gibt derzeit weltweit um die 500 Mio von ihnen und es werden immer mehr. Das gleiche gilt für fast alle anderen Bereiche, ob es um den Einsatz von Elektromotoren,  Stoffeinsatz für Flugzeuge oder deren Verbrauch und, und, und, geht. (Mehr dazu findet man im grandiosen Buch von Indur Goklany „The Improving State of The World“. Es tritt also das Gegenteil von dem ein, was sich die Planer von der Effizienzoffensive erhoffen. Es wird nicht weniger verbraucht, sondern mehr. Damit ist das „Energiekonzept“ als das entlarvt, was es ist: Eine Mogelpackung, die das ökologische Paradies verspricht, aber in Wirklichkeit das Tor zur Armutshölle weit aufstößt.

Doch da­mit das al­les, was „Energiekonzept“ steht, nicht zu Protest- oder und an­de­ren  Ver­wei­ge­rungs­hal­tun­gen oder gar Auf­stän­den führt, wur­de be­schlos­sen sog. „Kli­ma­schutz­ge­set­ze“ ein­zu­füh­ren. In die­sen sol­len alle Maßnah­men ge­bün­delt und ge­re­gelt wer­den, die zur Durch­set­zung die­ser und an­de­rer weit­rei­chen­der Plä­ne be­nö­tigt wer­den.

All dies und noch vie­les mehr wür­de dann zur Ab­sen­kung der CO2-Er­zeu­gung um die ge­wün­schten 80 bis 95 % füh­ren. Die Minderung des prognostizierten Temperaturantieges bis 2050 würde nach der IPCC-For­mel  maximal 0,007 °C betragen, nach der phy­si­ka­lisch sau­be­re­ren THE The­se nur noch 0,0017 °C *. Ein winziger, nicht messbarer ­Bei­trag und zugleich unwirksamer Beitrag den Deutsch­land da leis­ten würde. Zugleich würde eine gan­ze Volks­wirt­schaft im Her­zen Eu­ro­pas zerstört. 

 

Abb. 5 Auszug aus dem Eckpunktepapier des BMU zum Energiekonzept

Schon Le­nin hat­te er­kannt wie man den Ka­pi­ta­lis­mus be­siegt: Zur Durch­set­zung des So­zi­a­lis­mus in ka­pi­ta­lis­ti­schen Län­dern be­darf es nur, de­ren Ener­gie­ver­sor­gung zu zer­stö­ren. Und auch auf deut­sche Ge­schäf­te­ma­cher wuß­te Le­nin kann man sich  auch ver­las­sen."Und wenn schließ­lich auch der vor­letz­te Ka­pi­ta­list noch auf­ge­hängt wer­den soll, dann lie­fert und ver­kauft – kei­ne Sor­ge – der letz­te da­für noch den Strick! "

Michael Limburg  unter Mitarbeit von Dr. D. Ufer beide EIKE

Ergänzend zu PSW in Norwegen:

Interview Vahrenholt und Weber in „Die Welt“ vom 24.09.2010:

Weber: Ich hätte nichts dagegen, schon heute entsprechende Kapazitäten in Norwegen oder der Schweiz zu akquirieren.

Vahrenholt: Warum sollten die das machen? Zuerst einmal denken diese Länder naturgemäß an sich selber. Und auch dort ist es keineswegs selbstverständlich, für die deutsche Stromversorgung ein Tal zu fluten.

Weber: Ich bin sicher, wenn wir einen attraktiven Preis anbieten, dann wir man sich schon einig werden.

Vahrenholt: Ich habe früher als Hamburger Umweltsenator mit den Norwegern dazu Verhandlungen geführt, denn diese Idee ist ja nicht neu. Der Neubau von Pumpspeicherwerken zur Sicherung der Versorgung in Deutschland war für die Norweger undenkbar. Nur wenn mal Kapazitäten ungenutzt sein sollten, hätten wir diese nutzen können. Das reicht aber nicht. Doch bleiben wir ruhig im eigenen Lande. RWE baut gerade mit EnBW ein Pumpspeicherkraftwerk im Südschwarzwald. Ich sage Ihnen, da kommt Gegenwind von der gesamten Politik, auch von den Grünen, die ja den Bau eines solchen Speichers eigentlich begrüßen müssten. Wir haben vor zwei Jahren angefangen, und wenn alles gut geht, wird dieses Pumpspeicherkraftwerk 2017 einsatzbereit sein. Zehn Jahre – um nur ein einziges Pumpspeicherkraftwerk zu bauen. Da frage ich mich, woher Sie Ihren Optimismus nehmen und einfach so sagen, das wird schon gut gehen. Nein, es wird nicht gut gehen, wenn wir nicht höllisch aufpassen.

 * siehe Berechnungsbeispiele im pdf Anhang: Klassenarbeit für die Obertertia

Ergänzende Links: Dr. Hans-Peter Krause:http://www.freiewelt.net/blog-2371/deutschlands-zentralverwaltungsstaatliches-energiekonzept.html

Fabian Heinzel: http://www.freiewelt.net/blog-2370/das-co2-und-der-soziale-kahlschlag.html


[1] (siehe Deutsche Physikalische Gesellschaft: „Elektrizität: Schlüssel zu einem nachhaltigen und klimaverträglichen Energiesystem“ Juni 2010). Für die Erzeugung einer Kliowattstunde Elektroenergie müsste dann 25 bis 50 Prozent mehr Kohle verbrannt werden – wahrlich kein Beitrag zum rationellen Umgang mit fossilen Energieträgern! Hinzu kommt der ebenfalls nicht zu umgehende Anlagen-Mehraufwand (€/kW), bei dem – ebenfalls nach Angaben der DPG – mit Erhöhungen um 50 bis 130 Prozent zu rechnen ist. Aus beiden ergibt sich eine Erhöhung der Stromerzeugungskosten auf bis zu 250 Prozent!

[2] Im Energiekonzept wird eine Steigerung der „Energieproduktivität“  um durchschnittlich 2,1 % pro Jahr zwischen 2008 und 2050 angestrebt. Bisherige Entwicklung: 1990-2000: 2,18 %/a [darin Eliminierung der energieintensiven und wenig energieeffizienten Industrien Ostdeutschlands], 2000-2008: „nur“ 1,42 %/a. Daraus folgt: 2,1 %/a ist eine sehr ehrgeizige Zielstellung, sie ist wahrscheinlich nur erreichbar in Verbindung mit der erneuten Eliminierung energieintensiver Industrien! – Aus der genannten Zielstellung für die Steigerung der Energieproduktivität von 2,1 %/a zwischen 2008 und 2050 sowie der angestrebten Senkung des Primärenergieverbrauchs um 50 % im gleichen Zeitraum ergibt sich ein dem Energiekonzept zugrund liegendes Wachstumstempo des BIP von 0,4 %/a zwischen 2008 und 2050! Damit wird ein Miniwachstum postuliertZum Vergleich: BIP-Wachstum 1990-2000: 1,84 %/a, 2000-2008: 1,23 %/a! ), aber selbst das ist bei der bewussten exxtremen Drosselung aller energetischer Aktivitäten unter die Rubrik „Wunschdenken“ einzuordnen.

 

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47 Kommentare

  1. Stefan alias Mc Poel – Erneuerbare Energien und Konzerne

    Das Industriezeitalter begann als man sich von „Erneuerbaren“ Energien löste und die Kohle zu nutzen begann. Die Energiedichte von Wind und Sonne sind auf diesem Planeten unzureichend um industriell zur Stromerzeugung genutzt zu werden. Wind und Sonne stehen auch nur gemäß den Launen des Wetters zur Verfügung. Bei dem ökoreligiös motivierten Großexperiment zu Lasten der Gesellschaft ist das Resultat ein extrem teurer, nutzloser und sehr umweltschädlicher Zufallsstrom.

    Von den technischen Gegebenheiten bieten sich in erster Linie die Kohle und die Kernenergie zur Stromerzeugung an. Es gibt leicht abbaubare Kohlevorkommen für Jahrhunderte, die Kernspaltung kann Millionen Jahre nahezu unbegrenzt Energie zur Verfügung stellen.

    Um Großkraftwerke zu bauen und zu betreiben bedarf es großer Kapitalstarker Unternehmen. Beispielsweise kosten die 4 neuen KKW in Abu Dhabi 20 Mrd$ incl. Meerwasserentsalzung.

    Der Deutsche akzeptiert wenn die Lebensmittelverteilung von Konzernen, Aldi,Lidl.., oder Restaurants als Konzern organisiert sind Mc Donalds, stört sich allerdings daran das die Stromversorgung von Konzernen wahrgenommen wird. Meines Erachtens ist dies wenig durchdacht.

    Artikel zum Thema Energie findet man unter http://www.oekoreligion.npage.de

    Vandale

  2. Herr Ebner – Kernfusion vs. Kernspaltung

    Bekannte die in der Kernfusion geforscht haben, sind meist ein wenig frustriert. Vielfach wird die Kernfusion als mit der heutigen Technologie kaum zu verwirklichender Traum dargestellt. Vielleicht bedarf es noch ein paar Technologiesprünge – Jahrzehnte/Jahrhunderte? um die Kernfusion zu verwirklichen.

    Wenn man die Kernfusion mit einem Schnellen Brüter vergleicht:

    Wenn man das Konzept eines 10.000 MW Brüters wie unter Zukunftkonzepte der Kernenergie (auf meiner Homepage) dargestellt betrachtet, so liegen die Brennstoffkosten bei hohen Abbränden inkl. Wiederaufbereitung, Brennelementfertigung und Entsorgung der Splatprodukte bei etwa 0,25c/KWh. Bei der Kernfusion fallen die Kosten für die Anreicherung von Li6, das Erbrüten von Tritium und die Entsorgung des radioaktiven Abfalls an. In beiden Fällen sind die Brennstoffkosten gering. In beiden Fällen könnte man die Erde für Millionen Jahren mit nahezu unbegrenzten Energiemengen versorgen.

    Die Baukosten eines Schnellen Brüters liegen derzeit für einen 1000MW Reaktor etwa 20% über denen eines Leichtwasserreaktors. Bei größeren Einheiten erfolgt eine drastische Baukostendegression. Somit dürfte ein 10.000MWel Brüter gegenüber den heutigen KKW und Kohlekraftwerken konkurrenzlos günstig zu bauen und betreiben sein. Die Baukosten eines Fusionskraftwerks sind bislang nicht wirklich kalkulierbar. Aufgrund der Anforderung einen enormen Druck und eine kosmische Temperatur auf einem sehr kleinem Raum zu verwirklichen, dürften die Kosten kaum niedriger liegen als bei einem Brüter.

    Bei einem KKW werden je Spaltung 3 Neutronen bei einer Energieerzeugung von 200MEV emittiert. Die meisten Neutronen werden im Brennstoff für das Erbrüten neuen Brennstoffs absorbiert. Bei der D-T Fusion wird ein schnelles Neutron bei einer Erzeugung von 14 MEV emittiert. Ein Kernfusionskraftwerk schafft mehr Radioaktivität.

    Insgesamt gehe ich davon aus, daß die Kernfusion auch in ferner Zukunft im Schnellen Brüter eine überlegene Konkurrenz findet.

    Vandale

    Den Artikel zu den Zukunftskonzepten der Kernenergie finden Sie auf http://www.oekoreligion.npage.de auf der Statseite

  3. Guter Artikel aber muß man unbedingt auf Kernkraft setzen? Es gäbe ja noch andere Möglichkeiten.

    # Die Nutzung erneuerbarer Energien an sich ist ja ein gutes Ziel, denn irgendwann ist’s auch mit Erdöl & Gas vorbei und das hat dann rein gar nichts mit dem Klima zu tun.

    # Erneuerbare Energieen können zur dezentralisierung der Energiewirtschaft beitragen (z.B. BHKWs mit reinem Pflanzenöl, Biogas usw.).
    # Das Interesse der Regierung ist es allerdings nicht, die Energiewirtschaft zu zentralisieren. Vielmehr sollen die Firmen, bei denen viele der MdBs später im Aufsichtsrat sitzen oder bei denen andere viele Gewerkschaftler (=Wählerpotential) vermuten solange wie möglich erhalten bleiben. Abwrackprämie, das Energiekonzept, Feinstaubwahn mit allen folgenden Gesetzen, Energiesteuergesetz (=Tod für Nutzung von z.B. Pflanzenö an Stelle von Diesel) usw. haben es doch gezeigt: Man WILL nicht dezentralisieren. Die Großunternehmen sind besser zu kontrollieren als viele kleine Firmen…

    Hier geht es wie im Artikel erwähnt um ganz andere Sachen. Man macht uns lieber abhängig von Gas aus RUS und Strom aus Norwegen. Wärmedämmung wird nur gefördert, wenn man nix selber macht, bis 2050 sollten zuerst alle hausbesitzer *gezwungen* werden zu modernisieren, der Schornsteinfeger darf immer noch ins Haus und die Flut von teueren Gutachten für neue Entwicklungen ist schier endlos!
    Gesetze bevorteilen meist Großunternehmen und die kann man leichter kontrollieren als kleine und mittlere Firmen.

    Frage an alles Leser: Welche Partei lehnt eigentlich diese enorme Einmischung des Staates in Privateigentum und private Angelegenheiten noch ab? Oder haben sich inzwischen alle dran gewöhnt, daß für alles ein Gesetz braucht und Eigeninitiative dabei auf der Strecke bleibt?
    Nun, solange es Brot, Bier & Spiele gibt scheint sich keiner drüber aufzuregen (…daß der real existierende Sozielismus der DDR durch die Hintertür wieder rauskimmt).

    Gruß
    McPoel

  4. Angesichts von Stuttgart 21 entsteht ein neuer Realitätskontakt der EEG-ler.Der große Plan kann nur mit Genehmigungsverfahren und Bürgerbeteiligung umgesetzt werden Das dauert bis 2025, siehe Stuttgart. Damit sind die Ziele von 2020 schon heute Makulatur. Reality hurts.
    Michael Weber

  5. Die wollen tatsächlich 95% des CO2’s einsparen?
    Wenn meine Zahlen nicht total falsch sind sieht die Rechnung doch so aus:
    Jeder „erzeugt“ 7’000 kg CO2 im Jahr.
    Die uns zugestandenen 5% sind 350 kg.
    Wir atmen 300 bis 500 kg CO2 im Jahr aus.

    Dahattes es die Leute nicht nur im Mitelalter, sondern auch in der Steinzeit besser:
    Sie konnten in ihrer Höhle noch ein Feuer machen und eine Sau auf den Grill schmeissen.
    Von solchem Luxus werden wir nur noch träumen können.

  6. Bei langfristigen Energiekonzepten muss endlich auch die Kernfusion ernsthaft verfolgt werden. Es graust mich, wenn ich die hohen Subventionen, allein in D. für die „Erneuerbaren“, sehe und gleichzeitig ein elendes Geschacher stattfindet, um ein paar Milliarden Euro mehr für das internationale Projekt ITER. Vermutlich stecken andere wirtschaftliche Interessen hinter dieser unverständlichen Energiepolitik.

  7. #in irgend einem Kommentar gefunden
    „Für China sind Windkraftwerke eine gute Ergänzung, denn wo es bislang nur wenig Strom gibt, da ist unregelmäßiger Strom besser als gar keiner und preiswerter als die Infrastruktur für Energieverbundnetze aufzubauen. Wer das als Argument für Windkraft in Deutschland bzw. in Europa nutzt, zeigt, dass er keine Ahnung von technischen und physikalischen Zusammenhängen hat“

    Das ist ja unser Problem.
    Unsere Baekers und Fischers und Cos, die können nur das nachblabbern, was Ihnen vorgegeben wird. Von Technik (E-Technik) haben die absolut kein Plan. Auch werden wir genau von solchen Leuten regiert.

  8. Herr Fischer,

    Angst ist ein tiefgreifendes Gefühl, wenn Menschen die Situation mit der sie konfrontiert sind nicht beurteilen können. Angst zu schüren ist bei Agitatoren und Propagandisten ein probates Mittel um ahnungslose Menschen gegen etwas aufwiegeln , was Sie nicht beurteilen können.

    Dahingehend ist wohl ihr relativ dämlicher Einwand mit dem Atommüll im Keller zu verstehen.

    Ein weiteres Mal zeigt sich der Sozialpädagoge in ihnen, der behauptet ein Physiker zu sein, obwohl er überhaupt keine Ahnung von Physik, den wissenschaftlichen Grundlagen und den naturwissenschaftlichen Arbeitsmethoden hat. Sondern nur mit den niederen Instinkten der Menschen arbeitet.

    So nebenbei, der Müll liegt gut verpackt im Zwischenlager, das gleich rechts neben den Kühltürmen ist, von denen ich die Schwaden sehe. Der eine Kollege hat die Castorverspannmaschine gebaut und der andere Kollege (ein Dr. der Physik) hat direkt neben dem “dem Glatting seinem Garten, wo das Zeug verbuddelt ist“ sein Büro. Dort liegt der Müll gut, zumindest bis er recycelt wird, weil man ihn wieder braucht.

    Des Weiteren soll Sie die Propaganda, die Sie hier verbreiten doch bitte selber treffen.

    Da es in Zukunft entgegen der AGW Propaganda nicht wärmer sondern kälter wird, ist Ihnen unser aller Gespött schon so sicher wie das armen in der Kirche. Aber nicht nur die geistige Diletantenklatsche sollten Sie täglich spüren, sondern auch die sonstigen Ergebnisse ihres Wahngeredes. Insbesondere die Erhöhung der Lebensmittelpreise aufgrund der geringeren Ernten, wird Sie hart treffen, siehe unten.

    In einer Thermoskannenwohnung sitzen, in der alles schimmelt, weil man dafür eine Umluftanlage braucht, die nicht eingeplant wurde. Das kann zu Atemwegsbeschwerden und zu anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.
    Durch das dauernde Fenster aufreisen und durchlüften geht der Energiespareffekt komplett verloren. Da ihr Budget aufgrund der Arbeitslosigkeit durch Deindustrialisierung sich auf eine minimale Sozialhilfe beschränkt, sitzen Sie dann in einer kalten Wohnung. Soll auch nicht gesundheitsförderlich sein.

    Strom für Licht, Kühlschrank, Herd und Waschmaschine fließt nur wenn der Wind weht oder genügend PV Anlagen arbeiten. Im Kühlschrank, der selten läuft, dürfte eh nicht viel drin sein. Denn Kochen müssen Sie für ihre Schmalhanskost sowieso nicht viel, da das Geld von der Stütze für Lebensmittel knapp ist und die Preise hoch, siehe oben.

    Sie sollten eine Vorliebe für die asiatische Küche entwickeln, das Kleinschneiden der Zutaten hat insbesondere den Vorteil, dass sich die Garzeiten verkürzen.

    Ob bei der klammen Haushaltslage dann noch genug Geld über bleibt für die Promille (das sind nur Tausendstel, also ganz wenig) ist dann auch fraglich.

    Auf alle Fälle haben sie während des Harzens genug Zeit über die Klimaänderung und CO2 nachzudenken.

  9. @#21: Henrik Seifert und #35: Johannes Ruckelshausen

    „Aber wer möchte in seiner Nachbarschaft ein Kernkraftwerk haben, dies sollte sich in diesem Forum auch jeder einmal fragen.“

    In Finnland wurden Gemeinden entschädigt, weil sie bei der Standortwahl nicht berücksichtigt wurden. In Polen tobt geradezu ein Standortwettbewerb. Ähnliches gibt es auch aus anderen Ländern zu berichten.

    Aber bei dem Hartz IV Satz macht man sich in Deutschland darüber noch niemand Gedanken.

  10. #32: Ede Wieler sagt: „Wie ich schon drauf hingewiesen hatte, macht es keinen Sinn etwas, das viele betrifft, auf einen einzelnen runterzurechnen.“
    Werter Ede Wieler,
    ganz recht Herr Wieler, wenn aber die Anderen keinen Bock haben die Steuern zu zahlen, ist es ganz schön blöd wenn Sie dann als einziger Steuerzahler übrig sind um das Haushaltsloch zu Stopfen.
    Genau darum geht’s in der Sache nämlich, die Blöde Republik Deutschland geht auf Geheiß der Bundeskanzlerin einen einsamen Gang in dieser Welt, außer DK evtl. noch aber die wachen auch noch auf, zumal die ja auch den Norwegischen und Schwedischen „Wasserkraftstrom“ haben wollen.
    Lassen Sie mal Ihre Zahlenspielerei, das ist Augenwischerei und besagt nur dass Sie entweder das Thema nicht erfasst haben oder nur ein weiterer Troll sind.

    Karl Rannseyer

  11. #21: Henrik Seifert sagt:
    „Aber wer möchte in seiner Nachbarschaft ein Kernkraftwerk haben, dies sollte sich in diesem Forum auch jeder einmal fragen.“

    Ein modernes Kernkraftwerk in meinerr Nachbarschaft?
    Kein Problem! Wenn ich sehe was Kollegen, vom Facharbeiter aufwärts, dort verdienen.
    Ich würde mich sofort dort als Mitarbeiter bewerben. Einen sichereren, saubereren, Arbeitsplatz bei bester Bezahlung, als in einem Kernkraftwerk gibt es wohl kaum sonst auf dem Arbeitsmarkt.

  12. @Henrik Seifert #21

    Energie ist eine Kosten und damit ein Marktsache. Wie lange lässt sich der deutsche Steuerzahler die hochsubentioniert Solar- und Windenergie noch gefallen bzw. wie lange kann der Staat diese Subventionierung noch durchhalten? Und was passiert wenn die Subventionen nicht mehr geleistet werden???
    Die Wind- und Sonnenergie wird zu teuer werden für den Markt. Hier dominieren weiterhin die günstigen Strompreise von Kohle- und Kernkraftwerken. Jetzt hat dann die Regierung zwei Möglichkeiten.
    Entweder Sie diktiert dem deutschen Volk, dass es den teueren Ökostrom abnehmen muss und verarmt dabei oder wir kehren zum Weg der Vernunft (des Marktes) zurück und holen so schnell wie möglich unseren Wissens- Fortschrittsrückstand in der Kern- und Kohlekraftwerkstechnik auf zum Wohle des deutschen Volkes!

    Wie

  13. Schon gewusst, für den radikalen Umbau der vorher zuverlässigen und bezahlbaren Energieversorgung auf 100 % Alternativ sind 20 Mrd. Euro jährlich geschätzt. In 2050 soll der Umbau vollzogen sein.
    Sie glauben mir nicht?
    Kann ja sein, lesen Sie selbst bei den Infos der Bundesregierung.de

    Die Frage stellt sich, Wird der Strom dann billiger und nachhaltiger?
    Ich meine, nein.
    Die vielen Interessengruppen der Besitzer von Windkraft und der Solaranlagen werden nicht von hohen Einspeisevergütungen ablassen wollen. Bei bisherigen EON, RWE usw. ist der politische Schaden am Wahltag für die Politiker vernachlässigbar, bei den vielen Wähler-Besitzern nicht.

    Bei 100 % Alternativ schätze ich den Börsenpreis auf 12 bis 15 ct, im Haus kostet das dann 45ct und mehr. Netzschutzeinrichtungen für empfindliche Elektronik braucht dann sowieso jeder selbst.

    Für China sind Windkraftwerke eine gute Ergänzung, denn wo es bislang nur wenig Strom gibt, da ist unregelmäßiger Strom besser als gar keiner und preiswerter als die Infrastruktur für Energieverbundnetze aufzubauen. Wer das als Argument für Windkraft in Deutschland bzw. in Europa nutzt, zeigt, dass er keine Ahnung von technischen und physikalischen Zusammenhängen hat.

    In D regt sich schon Widerstand gegen die weitere Verschandelung der Landschaften mit Strommasten (notwendige „Autobahnen“, also 400kV)
    Die Unwissenden fordern HGÜ (Hochspg.-Gleichstrom 800kV !), das leistungsfähigste gibt es bislang nur einmalig in China max. 5 GigaW, hoher Wartungsaufwand.
    Zwar kann es gut sein, Stromnetze damit zu Entkoppeln. Nur die Umrichter erzeugten Oberwellen (die zerstörerisch wirken können), muss ich mit hohem Aufwand und schlechtem Wirkungsgrad kompensieren.

    Diese HGÜ Technik hat in Spezialfällen ihre Berechtigung, nur in diesen riesigen Maßstäben ist das schlicht nicht möglich und unbezahlbar. (Die Bundesregierung schreibt 25 GW aus Offshore Windkraft). Die müssen irgendwo hin, wenn sie denn mal anliegen sollten.

    Das tollste ist die Kurve: Preisentwicklung wichtiger Energieimporte seit 1991 _ Es wird immer teurer (mit starkem Abfall Ende 2009. Ein Eigentor.

    Zum Atomstrom: Da bin ich mir sicher, dass dort ebenso viel gelogen wird wie beim Co2.

    Gute Nacht Deutschland,
    wie schön, dass ich bis 2050 schon tot bin (Ich heiße ja nicht Hester)

  14. Erstaunt mich ehrlich gesagt ziemlich, dass hier kaum einem die Zahlenspielerei von EIKE auffällt.

    Wie ich schon drauf hingewiesen hatte, macht es keinen Sinn etwas, das viele betrifft, auf einen einzelnen runterzurechnen. Sei es Klimaschutz (natürlich wäre es aus klimapolitischer Sicht unsinnig, wenn nur Deutschland Emissionen reduzieren würde), Steuern (wie gesagt mein Anteil am Gesamtsteueraufkommen ist vernachlässigbar klein. Wozu bezahle ich also Steuern?) etc. man könnte sich zig Besipiele ausdenken.

  15. Richtig, Herr Glatting, international wird uns das Einpreisen der Moral noch viel „Freude“ bereiten. Hoffentlich klappen dann die Importe der Knöpfe, für’s in die Luft sprengen der Widerspenstigen, noch.

    Ein Energiekonzept zu erarbeiten, das nur davon lebt Voraussetzungen für bestimmte Voraussetzungen zu schaffen, die dann, wenn alle Idealannahmen erfüllt sind, weniger leistungsfähig ist, als das jetzige funktionierende System, kann einen schon Angst machen. Ich denke aber, daß dahinter eine Idee oder ein Plan stecken könnte, der uns möglicherweise noch mehr das Grausen lehren wird.

    In einem zentralisierten Europa könnte Deutschland eine andere Aufgabe zufallen, als energieintensive Industrieproduktion. Die Böden sind für eine nichtlandwirtschaftliche Nutzung viel zu wertvoll und Wasser gibt es auch genug…

  16. @Bibliothekar

    „Ich halte es für eine vorgeschobene, moralische Frage, die jetzige Generation für die Energieversorgung der nachfolgenden Generationen verantwortlich zu machen. Weder können noch dürfen wir darüber bestimmen, denn sie werden ihren Weg selbst bestimmen wollen und die Energieversorgung nach ihren Fähigkeiten gestalten.“

    Eine Sache bestimmen wir aber dennoch so mirnichtsdirnichts: Nämlich dass sich noch zig Generationen um die Sicherheit unsers Atommülls kümmern müssen.
    Da nützt es auch nichts, wenn sich Herr Glatting freundlicherweise dazu bereiterklären wird, diesen in seinem Garten vergraben zu dürfen 😉

  17. @#21: Henrik Seifert

    Hallo Herr Seifert

    ich wohne mit Blick auf die die KKW-Kühlturmschwaden. Geht prima. Ich habe aber mal zwei Tage unter einem Windrad gearbeitet. Das macht einem ganz schon gaga. Gibt es eigentlich Verhaltenstudien über die Tierwelt in der Nähe von Windkraftanlagen? Bei anderen Industrieanlagen oder jetzt auch bei Stuttgart21, finden die Umweltverbände immer irgendwelche goldenen Käfer, die es zu schützen gilt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Lärm und die Schattenspiele, bei Tieren, die sich vor Fressfeinden schützen müssen, nicht zu erhöhten Stress führen.

    Ergänzung zu #23: Bibliothekar

    Wir können uns jede Menge Sorgen über die Energieversorgung unserer Nachkommen machen. Bringt halt aber nichts, wenn andere nach Angebot und Nachfrage die Rohstoffe verheizen. Hier Polo fahren und in der kalten Bude sitzen wegen der Enkel und in den USA laufen die Klimaanlagen gegen die Pappwände und in Indien arbeiten die Hochöfen mit minimalem Wirkungsgrad.

    Achtzylinder fahren und Heizung hoch drehen, solange uns die Ökosozialisten nicht dafür in den Gulag sperren oder gleich in die Luft sprengen.

  18. Das ist das Energiekonzept einer Regierung deren Wahnsinn vom Irrsinn befallen ist. Vielleicht möchte Frau Merkel ja erreichen, daß Deutschland endlich aus der Position des größten Nettozahlers in die des größten Nettoempfängers kommt.
    @ H. seifert
    in welchen Zeiträumen denken sie? Gesicherte Ölvorräte gibt es mindestens noch für 42 Jahre. gerade wurde über ein Ölfeld in den USA (schwierig zu erschließen) berichtet, daß den 10-fachen Ölvorräten von Saudi-Arabien entspricht. die Kohlevorräte reichen gesichert 500 Jahr wahrscheinlich sehr viel länger. Die Kernenergie reicht mit den Thorium und Uranvorräten sowie unter Nutzung des Schnellen Brüters mehr als 50000 Jahre. Bis dahin werden wir sicher auch die Fusion beherrschen. Technische Innovationen sind nicht vorhersehbar. Niemand hätte um 1500 unsere heutigen Möglichkeiten auch nur geahnt. Nur eines ist gewiss in 1 Milliarde Jahren wird die Sonne so heiß sein, daß menschliches Leben auf der Erde in der heutigen Form nicht mehr möglich ist.

  19. @21 Henrik
    Niemand hindert Sie daran sich eine 4 kW Photovoltaikanlage aufs Dach zu bauen, sich bis zu 2 MWh Akkukapazität in den Keller zu stellen und sich anschließend von Stromnetz abzuklemmen.
    Der Versorger hat eine Versorgungspflicht aber Sie keine Pflicht unbedingt den öffentlichen Strom zu verbrauchen, also ab dafür und den Monopolisten eine lange Nase gezeigt.

    Was…..doch zu teuer?

    Achso, um die nötige Speicherung des Naturstroms sollen sich gefälligst andere kümmern, gelle.

    Ich sage es nochmals, im konventionellen Kraftwerken ist die Energie im Brennstoff gespeichert um dann verbrauchsgerecht sekundengenau in elektrischen Strom umgewandelt zu werden, ergo müssen Windräder und Solaranlagen auch zwingend versorgungstechnisch nur im Zusammenhang mit den noch zu errichtenden Speicher betrachtet werden.

    Großer Flächenverbrauch der EE-Erzeuger + großen Flächenverbrauch der Speicher + großen Flächenverbrauch der nötigen Übertragungseinrichtungen = enorme Kosten und Versiegelung immer größerer Flächen.

    Deshalb werden auch zukünftig Sonne und Wind kein stabiles, kostengünstiges Stromversorgungssystem darstellen, weil einfach die Energiedichte zu klein ist.

    PS. Wenn Kohle, Öl….alle sind……gibts da ja noch Unmengen Methanhydrat, gelle.

    H.E.

  20. @Fischer

    „““Liegt doch auf der Hand:““““

    Achsooo, ich dachte Herr Wieler hätte was grundlegendes an diesen Artikel auszusetzen.-:)

    Im Gegensatz zu Deutschland sind den anderen Nationen aber die Energiesicherheit weit aus wichtiger als mal so ein bißchen die Sonne und den Wind anzuzapfen.
    Ich kann noch heute den Aufschrei der Naturschützer in Deutschland hören, als China seinen 3-Schluchten-Staudamm in Betrieb genommen hat.
    Welch eine Umweltzerstörung, welch eine Vernichtung von Kulturgütern, welch eine unmenschliche Praxis die armen Menschen aus ihren angestammten Gebieten zu vertreiben (1.13 Millionen Menschen)

    Nun Ja, dafür produziert dieses Monument menschlicher Baukunst knapp 17.000 MW Strom, ein siebentel des chinesischen Bedarfs und das fast frei von CO2, manche haben eben an jedem etwas auszusetzen.

    Nun gut, das die Umgesiedelten meist finanziell besser gestellt sind als vorher, das China ein stark von Überschwemmungen geplagtes Gebiet beruhigt hat und das aufgrund der geologischen Besonderheiten erst ein schiffbarer Transportkanal geschaffen wurde, das interssiert den deutschen Besserwisser nur am Rande.
    Wer 100% Erneuerbare fordert, der muss eben auch mit großflächigen Umweltveränderungen (Speicher) und gigantischem Netzausbau leben, man kann eben kein Ei braten solange man die Schale nicht zerschlägt.

    MfG
    Heinz Eng

  21. Dieses Energiekonzept demontiert sich selbst. Zitat von Seite 6:
    „So gehen die Szenarien davon aus, daß aus Gründen der Kosteneffizienz Deutschland im Jahre 2050 einen erheblichen Anteil seines Strombedarfes importieren wird“

    Fragt sich nur, welcher Strom das sein wird (ein Schelm, wer dabei an französische KKW denkt).
    Auf der vorletzten(!) Seite wird ganz vorsichtig Desertec erwähnt, aber nur so schwach, als ob es politisch schon „tot“ sei.

  22. Hallo zusammen,

    vielen Dank an #21 für die Versachlichung der Diskussion. Ihre letzte Frage, Herr Seifert, möchte ich als Schriftsteller ein wenig philosophisch beantworten. In der Versicherungswirtschaft gilt grundsätzlich die Formel ‚Schadenswahrscheinlichkeit mal Schadensauswirkung‘. Die sofortige Einstellung der Kernkraft hätte exorbitant steigende Strompreise und damit eine erhebliche Schwächung des Industriestandortes D zur Folge -Schadenswahrscheinlichkeit über 90%. Ein Weiterlaufen würde die Strompreise niedrig halten und den Industriestandort sichern. Auch bei einem benachbarten KKW – Schadenswahrscheinlichkeit in einem Unfall deutlich unter 10%, vermutlich nur 1%.

    Beantwortet das nicht die Frage?

    Chris Frey

  23. @ Henrik Seifert

    Ich halte es für eine vorgeschobene, moralische Frage, die jetzige Generation für die Energieversorgung der nachfolgenden Generationen verantwortlich zu machen. Weder können noch dürfen wir darüber bestimmen, denn sie werden ihren Weg selbst bestimmen wollen und die Energieversorgung nach ihren Fähigkeiten gestalten.

  24. #21: Henrik Seifert sagt:

    >Aber wer möchte in seiner Nachbarschaft ein Kernkraftwerk haben, dies sollte sich in diesem Forum auch jeder einmal fragen.< ........... Kurze Antwort: Ich zum Beispiel,--- Was verstehen Sie unter Vernunft? Grüne Phrasen nachplappern? Zu Sinn und Wirtschaftlichkeit der Solarpaddel wurde in diesem Blog schon genug geschrieben. Ebenso über Windräder. Bitte, Suchfunktion nutzen! Gruss

  25. Ich finde, die Diskussion entgleist. Das Energiekonzept der Bundesregierung mutet natürlich utopisch an. Auch die CO2-Lüge erscheint schwachsinnig. Die Subventionen für Solarkraft sind beängstigend.

    Aber: Wir müssen uns schon die Frage stellen, wie unsere Nachfahren ihre Energie erzeugen, wenn wir alles Öl, Gas und auch mal Kohle verbrannt haben, wozu die Natur Jahrmillionen gebraucht hat. In der Forstwirtschaft und der Holzindustrie der Industrieländer ist das Prinzip der Nachhaltigkeit seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Leider ist dies bei der Abholzung der Regenwälder noch nicht angekommen. Die ersten Autos waren kaum bezahlbar. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass Solarkraft in einem Energiemix neben Kernkraft eine wichtige Rolle spielt und auch preislich deutlich günstiger wird. Die Laufzeitverlängerung der Kernkraft ist richtig und mehr ist zur Zeit gegen den Willen der Bundesbürger wohl nicht durchsetzbar. Ich wünschte mir hier auch mehr Aufklärung der Bundesbürger. Aber wer möchte in seiner Nachbarschaft ein Kernkraftwerk haben, dies sollte sich in diesem Forum auch jeder einmal fragen.

    Ich würde mir mehr Vernunft bei diesem Forum wünschen. H.S.

  26. @admin,wg. Kommentar zu #6:

    Nein, lieber Admin, diesmal liegen Sie daneben! Den Ball NICHT flachhalten! Die Sache mit „pädo“ ist in diesem Forum sicher irrelevant, vielleicht sogar falsch, aber der Hinweis auf Goebbels ist überfällig.

    Ökosozialistisches Neusprech hat inzwischen schon soviel Unheil angerichtet, dass selbst bei Leuten, die eigentlich vernüftig sind, der Eindruck vorherrscht, sie führen besser, wenn Sie nur noch politisch korrekte Worthülsen absondern.

    Wahrscheinlich gibt es immer noch eine größe schweigende Mehrheit, die den Schwindel durchschaut, aber es nicht für nötig hält, dagegen den Mund aufzumachen. „So schlimm wird eine nSEDap-Grüne Bewegung bestimmt nicht machen können.“ Ich fürchte, doch, wird sie!

    Gerade in Deutschland haben wir schon einmal, in einem Teil Deutschland sogar zweimal eine übelste Diktatur gehabt, die unter gutklingenden Überschriften allergrößtes Unrecht begangen hat.

    Daher wachsam sein, und frühzeitig noch mehr Unheil durch Protest verhindern helfen!

    Werner Hein

  27. Die Implosion des Weltfinanzsystems und die darauf folgende Depression wird uns Gott sei Dank vor dem Größenwahn dieser Psychokraten und deren Lohnschreiber hier verschonen…
    Ekelhaft wie offensichtlich diese Eugeniker einen Großteil der Menschheit ausrotten wollen! Die ärmsten der Armen in den Entwicklungsländern trifft es natürlich wieder zuallererst, wie menschenverachtend kann man eigentlich sein…

  28. @N.Fischer
    „Und nun diskutiert den Artikel bitte unter euch, mich interessiert’s wirklich nicht.“
    Na klar! Schon einmal Chinas Gesamt-Energieproduktion mit dem Anteil der Windenergie verglichen? Schon einmal die „politische Gestaltungsmöglichkeit“ Chinas mit Deutschland verglichen?
    „mich interessiert’s wirklich nicht“ – deshalb der unausgegorene Auswurf!;)
    Und die Kohlevorkommen des Landes bleiben auch einfach links liegen, wa?

  29. Nun ja, zumindest das englisch sprachige Wikipedia weiß was dazu. Auch der wind glänzt nicht golden.

    The increasing penetration of wind power has exacerbated the problems of delivering reliable power to users. “Because wind energy is unstable, it is a pollutant and affects the safety of the power grid,” said Hu Xueha, the deputy chief engineer of China’s Power Grid Research Institute. Furthermore, the transmission capacity of the grid hasn’t kept up with the growth of China’s wind farms. According to recent data from the China Power Union, only 72% (8.94 GW) of China’s total wind power capacity was connected to the grid.[17] In addition, increasing China’s wind power capacity means increasing coal use as well, to provide power when the wind isn’t available. „China will need to add a substantial amount of coal-fired power capacity by 2020 in line with its expanding economy, and the idea is to bring some of the capacity earlier than necessary in order to facilitate the wind-power transmission,“ according to Shi Pengfei, vice president of the Chinese Wind Power Association.[18] Shi is also concerned about the high cost of wind power, which makes the industry dependent on the government’s willingness to subsidize renewable power. „It isn’t that wind power is showing signs of over-heating. It has already overheated.

  30. Wie, China will nicht? Lest ihr nicht einmal mehr Tageszeitungen?

    Dann zitiere ich mal aus dem Öko- und Kommunistenmagazin „Handelsblatt“:

    „China treibt Wachstum der Windkraft voran

    In der Windbranche werden die Karten neu gemischt: China hat im vergangenen Jahr erstmals weltweit am häufigsten neue Windkraftanlagen installiert. Chinesische Branchenvertreter zufolge wird dieser Trend auch in den kommenden Jahren anhalten. Mit ihrer derzeitigen Windkraftkapazität rückt die Volksrepublik international ganz nah an die Nummer zwei Deutschland heran.“

    und weiter:

    „Der Trend wird in den kommenden Jahren anhalten, denn chinesische Branchenvertreter kündigten am Mittwoch weiteres Wachstum an. „Wir erwarten, dass wir unser inoffizielles Ziel gut erreichen, bis zum Jahr 2020 insgesamt 150 Gigawatt zu installieren“, sagte Li Junfeng, Generalsekretär des chinesischen Branchenverbandes für erneuerbare Energie in Brüssel.“

    (Quelle: Handelsblatt, 4.2.2010, http://tinyurl.com/2u8xc8l )

    Ja, in eurer Diktion scheint die halbe Welt gerade auf „Desindustrialisierungskurs“ und „Morgenthauplan“ zu setzen, wie die Dümmsten der Dummen hier schon geschrieben haben.

    Und nun diskutiert den Artikel bitte unter euch, mich interessiert’s wirklich nicht.

  31. @N. Fischer
    Der Vergleich hinkt dahingehend, dass Sie der erste wären, der zum Bundesrechnungshof oder zum Bund der Steuerzahler rennen würden, oder eben aber das Land in Richtung Steuerparadies verlassen würden. Abgesehen davon, dass Steuern ab und zu auch einmal für Dinge wie Bildung, Sicherheit und Infrastruktur ausgegeben werden.
    Hier findet jedoch eine energiepolitische wie letztendlich gesellschaftliche Transformation statt. Und, apropos: trotz alledem wollen weder China, noch Indien, noch weite Teile der Welt diesen Alleingang hinterhereifern.
    Wie ein Schlag ins linksgrüne Gesicht ist demnach auch die Verkündung des IAEA-Chefs Amano, „die Welt stünde vor der Ära der Atomenergie“.
    Deutschland, das Land der Dichter und Denker?
    Deutschland, das Land der Mühlen und Äcker…

  32. #7 Norbert Fischer

    „Und noch einen Schritt weiter:
    Wenn China, Indien und die USA mit im Boot sind, dann wird der Beitrag schon mal ganz erklecklich.“

    Das Boot ist leckgeschlagen und fahruntüchtig. Da können Sie lange warten, bis einer von denen da einsteigt. Das Absaufen wird man schön aus sicherer Entfernung beobachten.

    H.S.

  33. @ #7 H. Fischer

    aber China, Indien USA, Kanada, etc. sind ja aus dem Boot gestiegen, bzw. erst gar nicht reingegangen. Warum sollten sie sich dann jetzt zu einem Zwerg gesellen ? und dann noch nach seiner Pfeife tanzen ?
    das Geld des Zwerges bekommen sie sowieso.

  34. @ oberdörfer, hofmann

    Ich habe den Beitrag #1 für die besonders langsamen erklärt, für den Inhalt bin ich nicht verantwortlich, sondern Herr Wieler.

    Sie müssen also schon mit dem Verfasser selbst diskutieren, nicht mit mir.

  35. Leider gibt es in der derzeitigen Parteienlandschaft Deutschland’s keine wirkliche Alternative. Alle großen Parteien sind durch die Bank weg „Links-Ökologisch“ ausgerichtet, selbst die sogenannten konservativen Parteien. Und wer in Deutschland, auch nur Ansatzweise, gegen dieses links-ökologische Gutmenschentum ist, wird medial nieder gemacht.

  36. @ Norbert Fischer:
    Und wenn Deutschland Maßnahmen ergreift, warum sollten Indien und China dann aktiv werden? Und Ihre Wirtschaft ebenfalls ruinieren?

  37. @Norbert Fischer #7

    Das Sie den Wohlstand in Deutschland abschaffen wollen, dass ist uns schon allen bereits klar.

    China,Indien,Brasilien,Russland und die USA schütteln nur noch den Kopf über uns Deutsche. Diese Länder würden NIE ihre Energie künstlich verteuern. Eine kostengünstige und immer verfügbare Energie ist die Basis für Wohlstand und Fortschritt. Selbst China hat dies Begriffen! Unsere Energiekonzept ist eine Katastrophe für den Bürger und die Volkswirtschaft. Diese Länder kümmert es nicht, wenn Deutschland verarmt und am Krückstock geht. Die klugen Köpfe werden ins Ausland gehen. Einige Patrioten werden sich noch in Deutschland durchschlagen und der Große Teil wird sich gegenseitig zerfleischen und um die restlichen strommengen kämpfen. Da kann man dann nur noch sagen…Willkommen du unsozialer Sozialismus! Willkommen im grün-sozialistischen Deutschland der Zukunft!
    Prost Mahlzeit auf unruhige Zeiten!

  38. @ Heinz Eng (#5)

    Liegt doch auf der Hand:
    In der Rechnung wird heruntergerechnet auf den deutschen Anteil an der eingesparten Erwärmung.
    Einen substanziellen Effekt ergibt sich aber nur, wenn sich alle Länder daran beteiligen.

    Der Vergleich von meinen persönlichen Steuerzahlungen mit den Gesamtsteuern ist deshalb genauso irreführend.

    Anders herum:
    Wenn Deutschland keine Maßnahmen ergreift, warum sollten dann z.B. China oder Indien ihrerseits aktiv werden?

    Und noch einen Schritt weiter:
    Wenn China, Indien und die USA mit im Boot sind, dann wird der Beitrag schon mal ganz erklecklich.

  39. Hallo,
    darf ich einmal daran erinnern, wer diese Volkszertreter gewählt hat???
    Waren das eventuell gehorsame deutsche Untertanen, die das folgsam mit ihrem Wahlkreuz nachvollzogen, was der GEZ- Reichsrundfunk ihnen vorschrieb?
    Also ist das, was jetzt auf die verblödeten Zipfelmützen zukommt, in vollem Umfange verdient. Dr. Goebbels war eben doch ein kluger Kopf (und ein ausgezeichneter Kenner der Mentalität des deutschen Untertanen), als er dieses Propagandamittel schuf.
    Was das grüne pädophile betrifft- dieses beschrieb schon kurz nach seiner Zusammenrottung (1980) zur „Partei“:
    >Das Wirtschaftssystem ist zu zerstören und durch ein „Ökologisches“ zu ersetzen (Grüne NRW- Info Wirtschaft, Februar 1982)< Viel Spass beim Ausbaden!!! Gruss vom Yogi.Baer PS: Unsereiner, der informiert ist, hat noch genügend Zeit zu reagieren, sei es durch Auswandern- oder aber durch politische Betätigung in einer neu zu gründenden (oder gerade gegründeten, z. B. "Die Freiheit") Partei. Da ich mit meinem Alter (65) zur Auswanderung zu alt bin, muss ich mich für den zweiten Weg entscheiden, und werde es auch tun!

  40. @Ede
    „Tolle Rechnung. Wenn ich keine Steuern mehr bezahlen würde, müssten die restlichen Bundesbürger auch nur 0,000000000000000003% mehr Steuern bezahlen. Warum soll ich also Steuern bezahlen?

    Sorry, aber die Logik hinter Ihrer Rechnung erschliesst mir nicht.“

    Hmm, was wollen Sie uns eigentlich sagen?
    Ihre Logik erschließt sich wiederum mir nicht.
    H.E.

  41. @Limburg

    Klasse Auswertung des Unsinns, der sich hochtrabend „Energiekonzept“ nennt.

    Ich hab da schon mal die Messer gewetzt für die Leute, die bis heute noch nicht gemerkt haben das ihr Taschenrechner mehr hat als nur die eine Additionstaste.

    MfG
    Heinz Eng

  42. Das was Morgenthau nicht geschafft hat, wird und durch die Langfriststrategie der Kommunisten (KBW Tritin und Genossen und nun auch die anderen unterwanderten Parteien))frei Haus geboten. Das Erschreckende daran ist, dass augenscheinlich PISA schon vor 40 Jahren zugeschlagen hat, die Sozialromantik das naturwissenschaftliche Denken abgelöst hat und nun die Saat aufzugehen scheint. Wer geschworen hat den Nutzen des Volkes zu mehren, aber die Mehrung des Schadens manifestiert, versündigt sich an unserem Volk. Wer dies tut betreibt Beihilfe zu einem scharlatanischen Betrug; und das ist ein Verbrechen.Solange aber die Staatsanwaltschaft weisungsgebunden (gar hörig der Politik gegenüber) ist, werden wir wohl nicht erleben, dass es hier zu einer Anklage z.B. wegen Hochverrats kommt.

  43. Tolle Rechnung. Wenn ich keine Steuern mehr bezahlen würde, müssten die restlichen Bundesbürger auch nur 0,000000000000000003% mehr Steuern bezahlen. Warum soll ich also Steuern bezahlen?

    Sorry, aber die Logik hinter Ihrer Rechnung erschliesst mir nicht.

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