Meereis: beschleunigte Abnahme, oder stabile Verhältnisse am Nordpol?

Alle Jahre wieder wärmen unsere Qualitätsmedien die Ente von der schmelzenden Arktis auf. Und manche Wissenschaftler sind sich nicht zu schade – auf Abruf- die passenden Stichworte zu liefern. Nun ist es mal wieder soweit. Das Meereis in der Arktis hat, wie jedes Jahr zum Sommerende, seine geringste Ausdehnung erreicht. Aktuell misst es ca. 5 Millionen Quadratkilometer. Das entspricht vierzehn mal der Fläche Deutschlands. Im September 2007 wurde die bisher geringste Ausdehnung seit dem Beginn der Satellitenaufzeichnungen im Jahr 1979 registriert. 2007 waren es nur ca. 4,2 Millionen Quadratkilometer. Immerhin noch die zwölffache Fläche Deutschlands. Was zeigt uns die Entwicklung der letzten Jahre. Eine beschleunigte Abnahme, oder stabile Verhältnisse?

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Die Jahre 2008 und 2009 zeigten in Folge leichte Zuwächse. Das Septemberminimum fiel nicht mehr ganz so niedrig wie im Jahre 2007 aus. Der September 2010 reiht sich dort nahtlos ein. Das Septemberminimum 2010 liegt genau zwischen dem der Jahre 2008 und 2009, weist also “nur” die dritt geringste Ausdehnung seit 1979 auf. Ein beschleunigter Rückgang ist nicht zu erkennen. Hier ein Überblick über die saisonalen Eiszyklen der letzten Jahre (Quelle: IJIS):

Alles im allen also kein Grund zur Sorge. So meint man. Das ZDF-Mittagsmagazin sieht das allerdings anders und berichtete in seiner Sendung vom 13.09. über einen sich beschleunigenden Klimawandel. Zu Wort kamen der Experte Prof. Lars Kaleschke und eine Expertin von Greenpeace. Beide sprechen von Effekten die das Abschmelzen verstärken. Wie z.B. einem verringerten Rückstrahlungsvermögen der Eisoberfläche infolge der Eisschmelze und warmem Wasser, welches von unten am Meereis nagt. Eingeblendet werden kalbende Gletscher und große Gletscherabbrüche in Grönland. Die Situation sei dramatisch. So wird es vermittelt.

Professor Lars Kaleschke vom “Klimacampus” der Universität Hamburg erklärte ebenfalls am Montag bei einer Pressekonferenz des Alfred-Wegener-Institus in Bremerhaven: “Wir haben es mit einer Beschleunigung der Abnahme zu tun. Das finde ich bedenklich.”

Und auch die Tagesschau vom 13.09. stimmt in das Klagelied, in den Abgesang, um das Meereises am Nordpol mit ein. Prof. Kaleschke erklärt: “In diesem Jahr ist das Eis in der Arktis wieder dramatisch zurückgegangen, wir haben jetzt im August (aktuell haben wir allerdings September) den zweit geringsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen zu verzeichnen.”

Wie sieht die Entwicklung der letzten Jahre tatsächlich aus?

Die folgende Abbildung zeigt die Entwicklung des arktischen Meereises seit Sommer 2002. Eingezeichnet sind die Tagesmittelwerte (die schwarze Linie) und ein gleitender Jahresmittelwert (die rote Linie) der Meereisausdehnung.

Zu erkennen ist, seit 2007 hat sich der Abschmelzvorgang flächenmäßig stabilisiert. Der Gleitende Jahresmittelwert liegt seither über 10 Millionen Quadratkilometer. Ein beschleunigter Rückgang ist aktuell nicht in Sicht.

Wie sieht es am Südpol aus?

Um ein zusammenhängendes, sprich globales Bild zu erhalten, lohnt es sich auch einen Blick auf das Meereis am Südpol zu werfen. Das Eis dort zeigt seit dem Beginn der Satellitenaufzeichnungen im Jahr 1979, im Gegensatz zur Arktis, leichte Zuwächse. Entsprechend der vorherigen Abbildung wird hier die Entwicklung des antarktischen Meereises seit Sommer 2002 gezeigt.

Auch dort besteht kein Grund zur Panik. Ganz im Gegenteil. An der Neumayer-Station in der Antarktis wurde erst neulich ein neuer Kälterekord gemessen. Zum ersten Mal seit dem Bestehen der deutschen Antarktisstation Neumayer fiel die Temperatur am 8. Juli 2010 unter die -50°C-Marke und erreichte -50.2°C. Der bisherige Kälterekord vom Juni 2008 wurde somit um 1.4°C unterschritten.

Die Anomalien 
Zuletzt werfen wir noch einen Blick auf die Flächen-Anomalien zum Meereis. (Quelle: UNI Hamburg). Die eingezeichneten Linien zeigen die Abweichungen zum langjährigen, saisonalen Mittelwert in der Arktis und Antarktis. Die Arktis (die rote Linie) zeigt seit dem Negativrekord von 2007 eine leichte “Erholung”. Zeitweise werden sogar positive/ überdurchschnittliche Werte erreicht. Die Antarktis (die blaue Linie) liegt größtenteils im positiven/ überdurchschnittlichen Bereich, bereitet also keinen Grund zur Sorge.

Datenquellen:

Arktis

Antarktis

Gastautor Mike Krüger, zuerst erschienen am 14.9.10 in Readers Edition

Anmerkung der Redaktion:  "Lüge und Betrug sind integrale Bestandteile des Forschens"! Hubert MARKL bei der EXPO am 13. Jul. 1999

Bitte lesen Sie zur Meereisente auch die Anmerkungen von Dr. Hüttner im Anhang

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46 Kommentare

  1. @#45: NicoBaecker sagt:
    „Neutraler nicht, denn der Artikel zeigt ja auch, dass die Forschung nicht mehr an der Frage des „Ob überhaupt“, sondern an der Ausdifferenzierung der Verflechtungen anthropogener und natürlicher Einflüsse arbeitet“

    Die Frage ist schnell beantwortet:
    anthropogene Einflüsse: 0%
    natürliche Einflüsse: 100%

  2. Lieber Herr Klasen, #44

    „Neutraler wäre es, wenn der Bericht sich auf die Wiedergabe zu diesem Ereignis beschränkt hätte, ohne Kommentar dieser Art!“

    Neutraler nicht, denn der Artikel zeigt ja auch, dass die Forschung nicht mehr an der Frage des „Ob überhaupt“, sondern an der Ausdifferenzierung der Verflechtungen anthropogener und natürlicher Einflüsse arbeitet.
    Aber Sie haben Recht, der Hinweis ist nicht unbedingt nötig und etwas off-topic.

  3. Sehr geehrter Hr. Baecker,
    vielen Dank für den Hinweis in #41.

    Zu #42:
    Der Hinweis wird legilich in dem Bericht im letzten Absatz aufgeführt (ZITAT:“„Während der menschliche Fingerabdruck in der Klimaerwärmung des gesamten 20. Jahrhunderts klar zu sehen ist“). Leider kommt dies immer wieder vor. Neutraler wäre es, wenn der Bericht sich auf die Wiedergabe zu diesem Ereignis beschränkt hätte, ohne Kommentar dieser Art!

  4. #42: NicoBaecker sagt:
    „ … Allerdings sehe ich dort keine Erwähnung „menschliches Verschuldens“ dieser Salinitäts-Anomalie.“

    Oh Mann, entweder Ihnen ist das Konzept der Ironie fremd oder Sie sind ein wirklich total humorlos, beides spricht nicht wirklich für Sie. Andererseits eröffnet dieses „Defizit“ Ihnen ja wieder die Möglichkeit die Diskussion in die von Ihnen gewünschte Richtung zu lenken.

  5. Lieber Klasen, #37

    „Dazu mal eine neue Meldung, wie immer mit dem Hinweis auf den „Menschenschlichen Einfluss“.“

    ich finde diese Studie sehr interessant und nicht abwegig. Denn die sensible Rolle der Absinkzone im Nordatlantik im Klimageschehen ist ja nicht ganz neu. Allerdings sehe ich dort keine Erwähnung „menschliches Verschuldens“ dieser Salinitäts-Anomalie. Die Ursache ist vielmehr noch unklar:

    „Während dieser Periode ging der Salzgehalt der obersten hundert Meter des Meeres vor Grönland drastisch zurück, gleichzeitig kühlte sich das Wasser ab. Was diese Anomalie auslöste, ist bisher unklar. Doch nach Ansicht von Maslin könnte sie wiederum der Schlüssel für die atmosphärische Abkühlung der Nordhalbkugel gewesen sein. „Die Studie zeigt, wie sensibel das Klima der Nordhalbkugel gegenüber dem Salinitäts-Gleichgewicht des Nordatlantiks ist und gibt eine ernste Warnung davor, was in der Zukunft passieren könnte, wenn größere Mengen Schmelzwasser in den Nordatlantik gelangen.“

    Dass dieser Prozeß als Kippunkt angesehen wird, ist auch nicht neu.

  6. Lieber Herr Klasen, #40

    Sie haben Recht, das hört sich nach Widerspruch an.
    Klima ist das mehrjährige Mittel über die Wetterzustände. Üblich sind 30 Jahre für Mittelwerte (aber leicht einzusehen ist, dass die Häufigkeiten von Extremereignissen statistisch nur über noch längere Ereignisse festzumachen sind).

    Von einer Klimaanomalie kann man dann sprechen, wenn sich das statistische Ensemble in wenigen Jahren verschiebt und sich dies auch auf statistischer Basis (erhoben auf der kürzeren Zeitbasis der Anomalie) bemerkbar macht. Dies kann auch zyklisch sein. El Nino, NAO etc. sind solche Anomalien. Dies kann sich regional unterschiedlich auswirken. In der modernen Klimatologie untersucht man solche Muster mit PCA.

  7. Lieber Herr Heß, #38

    „Eine natürliche Ursache für den Eisrückgang?“

    Die Zyklen sind aber nicht nur Ursache für regionale Klimaanomalien, sondern selber Teil des Klimadynamik und können daher nicht als unabhängig von anderen Klimafaktoren angesehen werden.

  8. Hier in diesem Blog gelten aber andere Regeln, Herr Gans, und an diese habe ich mich gehalten, ich habe Sie deshalb gesiezt.
    Oder würden Sie mich in diesem Blog auch „Perversling“ nennen dürfen?

    Wenn Sie die Einhaltung von Regel #2 hier bei mir einfordern, täte es der Glaubwürdigkeit ganz gut, diese selbst nicht andauernd mir gegenüber zu brechen.

    Fangen wir doch einfach neu an, da scheint sich etwas aufgeschaukelt zu haben, was im Grunde unnötig ist. Einverstanden?

    (Sie sehen ja an meinen Dialogen mit Herrn Heß, Herrn Hartmann, Herrn Lüdecke und anderen, dass es leicht möglich ist, unterschiedlicher Meinung zu sein und dennoch respektvoll miteinander umzugehen.)

  9. @Norbert Fischer
    Zitat:
    —–
    Sie beginnen mich ungefragt zu duzen
    —-
    Ich sage jetzt niicht, das ist gelogen, aber es ist nicht die Wahrheit – Alzheimer käme besser hin, selektive Verdrängung ebenfalls.

    „Wir haben uns in einem anderen Blog bereits geduzt, das können wir hier forstsetzen“
    waren sinngemäß Deine Worte hier vor wenigen Wochen…..
    AGWisten haben eben ein kurzes Gedächtnis, sehr kurz…
    Und immer daran denken, Wald, reinrufen, und was wieder rauskommt.

  10. Herr Gans,

    Sie beginnen mich ungefragt zu duzen, belegen mich mit zahllosen Beleidigungen, verbreiten falsche Gerüchte über mich und heulen sich jetzt beim Moderator über eine dazu vergleichsweise harmlose Sache aus?

    Kehren Sie zu einem respektvollen Umgangston zurück und der Rest ergibt sich dann gans von alleine 😉

  11. Herr Grabitz,

    ihr bisheriger Tonfall lässt eher darauf schließen, dass Sie nicht an einem Dialog mit mir interessiert sind. Aber ich verfolge gerne, was gänschen & co zu ihren Fragen sagen werden, schwierig ist es ja wirklich nicht 😉

    PS:
    Ich rätsle immer noch, welchem meiner Beiträge man entnehmen könnte, ich hielte Prof. Miller für unsachlich. Vielleicht sollten Sie ihrerseits mal das „Zwischen-den-Zeilen-lesen“ überdenken?

  12. „Und Unterstellungen, ich hielte Herrn Miller oder wen auch immer für unsachlich…“

    dann sollten sie sich nicht so despektierlich und mißverständlich ausdrücken. Wie soebene wieder :
    „Demzufolge wäre also der stellv. Direktor,des AWI, Prof. Heinrich Miller unsachlich ?“
    war meine schlussfolgernde Frage auf Ihren Beitrag.

    In Zukunft mehr Disziplin bitte, kann man auch von einem Dipl.-Physik erwarten. Keine Interpretationen von dem was zwischen Zeilen stehen könnte. Das fürht zu leicht in die Richtung, Beleidigung, Polemik oder Propaganda.

    „Die atlantische multidekadische Oszillation (AMO) befindet sich seit mehr als zehn Jahren in einer Warmphase….“

    ist längstens bekannt,

    außerdem habe ich genügend Fragen gestellt die sie beantworten können – auch ohne sich zwanghaft Mühe zu machen zwischen den Zeilen zu lesen, um eine Provokation zu bewirken.

  13. Aha, Jungforscher bin ich also? Oder doch Soziologe, wie Herr Glatting schreibt? Warum interessiert das alle so?

    Wäre es nicht interessanter zu diskutieren gewesen, warum sich die Arktis so völlig anders als die Antarktis verhält?

    In ZEIT-Online (http://tinyurl.com/36sxp3d) las ich dazu kürzlich:
    „Neben dem Treibhauseffekt sieht der AWI-Meereswissenschaftler noch einen zweiten Grund für die derzeitige Häufung der Schmelzrekorde. Die atlantische multidekadische Oszillation (AMO) befindet sich seit mehr als zehn Jahren in einer Warmphase. Derzeit habe sie offenbar ihr Maximum erreicht. Die Wassertemperatur liege rund 0,5 Grad höher als der Durchschnitt. „Beide Effekte – die langfristige natürliche Klimavariabilität und der Einfluss des Menschen – spielen eine vergleichbar große Rolle“, sagt Gerdes.“

    Und wir hätten uns auch darüber unterhalten können, ob nicht das Seeeisvolumen die interessantere Messgröße ist. Dünnes einjähriges Eis hat ja sicherlich eine andere Qualtität als mehrere Jahre altes Eis, oder?

    Aber wie ihr wollt:
    Ich bin Diplomphysiker, arbeite aber seit etwa 15 Jahren in einem völlig anderen Bereich. Noch Fragen?

    Und Unterstellungen, ich hielte Herrn Miller oder wen auch immer für unsachlich, verbitte ich mir. Gänschens Gerüchteküche kocht zwar ganz eifrig, produziert aber nur ungenießbares, das von Leichtgläubigen aber allzu bereitwillig genossen wird.

  14. @ Krishna Gans

    Jungforscher ist er der Herr der Herr Fischer ?

    D.h. viel gelesen, wenig Erfahrung.
    Na dann riskiert er hier aber eine große Lippe.

    Der Einwand mit dem Hinweis auf fehlende Aufmerksamkeit, heißt, Beiträge nicht lesen, nicht beachten, aber drüber reden passt das Bild.
    Der Kopf ist so voller eherner, unschlagbarer, fundierter Argumente, gegründet auf jahrelangem Lesen und Zuhören der gleichen Auditoren, dass man gar nicht auf den Gedanken kommt es gäbe noch andere Argumente, bzw. andere Stimmen.
    Es ist wie bei Werbung, oder bei 9/11 : Wer immer das gleiche hört, immer wieder- auch wenn´s nur so wie nebenbei ist – glaubt es, macht es zu seiner eigenen Überzeugung, verliert die Kritikfähigkeit.

    Demzufolge wäre also der stellv. Direktor,des AWI, Prof. Heinrich Miller unsachlich ?
    Das sind Thesen !

  15. @Hofmann #23

    „Also ich baue mein Haus lieber auf Fels als auf Sand,Eis oder Permafrost.“

    Das können Sie auch und würde ich auch machen.

    Nur sind eben die Verhältnisse in der Antarktis so und damit muss ein Ingenieur eben fertig werden. Hätte und würde helfen da nicht.
    Man könnte das Haus auch auf Pfähle stellen, so wie im Permafrost, aber das käme ein wenig zu teuer, vor allem würde es wahrscheinlich (ausschlaggebende) Probleme mit dem Beton geben.

  16. wir sind Deutsche und in Deutschland : wir möchten recht haben !

    gut, hab ich, aber nebenbei : es sind 20 Stützen, man kann sie auf den Fotos zählen.

    Zurück in die Antarktis : Die Temperatur hat dort die jedenfalls bei Neumayer die letzten 28 nicht zugenommen. Aber in der Arktis ? oder ist nur das Meer wärmer geworden ?
    Oder gibt es dort etwa mehr CO2 in der Luft ?
    Muss doch so sein oder ? ich als Nichtmetereologe muss doch annehmen nachdem was IPCC und PIK sagen, dass bei steigendem CO2 Gehalt die temperatur steigt. Also : Umkehrschluss : ist die Temperatur hoch, so ist dort mehr CO2 !!

    Wurde das bisher nachgewiesen ? wenn ja, wo? von wem?
    wenn nicht ?
    dann stimmt die Theorie nicht, oder ?

    Tja, Fragen über Fragen

  17. @Norbert Fischer
    Wer so eklatant nicht lesen kann oder will, der wird nicht mit Samthandschuhen angefaßt.
    Und wer, wie Du nicht, den Thread verfolgt hat, hätte gewußt, worum es geht.
    Wenn dann so ein NF dahertrabt, in erhellenden Links verucht das zu finden, was hier im Thread steht und mit den Links widerlegt wird, nun, der darf sich nicht wundern, wenn hier der Eine oder Andere ungehalten wird.
    Die Links zum AWI und Radio Bremen sind Deiner Meinung nach also unsachlich ?
    Das wiederum läßt auf Deine Einstellung schließen, wenn so welche wie Du DEs Jungforscher sind, dann Mahlzeit – da kann aus DE in Zukunft ja nichts mehr werden.

  18. @ Anton Schwarz / Norbert Fischer / Stefan Steger / Hofmann,M

    „Ein wesentliches Merkmal der neuen Station ist, die Beeinträchtigungen durch die wachsende Schnee- und Eisoberfläche mit Hilfe hydraulischer Hebevorrichtungen zu kompensieren, ohne dabei Bauteile im Schneegrund zu hinterlassen. Die Gesamtlast von etwa 2300 t verteilt sich auf 16 Fundamentplatten. Vor dem Anheben der gesamten Station werden diese einzeln hydraulisch hochgezogen, mit Schnee verfüllt und anschließend der gesamte Garagenraum mit Schnee aufgefüllt.“ http://tinyurl.com/36v9y84

    Um mal von den Spekulationen weg, zur sachlichen Ebene zu kommen, lesen und verstehen!
    Neumayer III steht wie alle die anderen Neumayer´s (I & II) in der Antarkti, nicht wahr
    Herr Hofmann?

    Und nun husch, wieder zum Thema und in die Arktis zurück.

  19. Ich frage mich warum ich hier über die Station Neumeyer, ihre Gründung (wie Herr Gans auch)und die Bewältigung der Schneemassen durch eine Hydraulikstation schreibe,

    und die anderen ignorieren und schreiben weiterhin ihren laienhaften Brabbel.

    Auch Prof. Heinrich Miller sagte eindeutig dass die hydr. Stützen benutzt werden um die jährlichen Schnefälle zu überwinden.

    und dann dürfen Sie bitte auch annehmen, dass die Konstrukteure der Station über die Eigenschaften von Eis Bescheid wissen – oder denken Sie dieses „schwierige Fachgebiet sei nur „Klimaforschern“ vorbehalten ? die dann spekulieren, so wie über den Klimawandel

  20. #Grabitz Frank #20

    Also ich baue mein Haus lieber auf Fels als auf Sand,Eis oder Permafrost.
    Was bewirkt eine Hydraulikstütze, wenn ich diese im Permafrost einsetze?! Sie wird versinken.
    Im Eis wird das zwar nicht sofort und nicht so schnell gehen. Aber mit der Zeit wird das Fundament Eis durch den Einfluss von Druck und Wärme nachgeben.
    Zusammenfassend lässt sich sagen:
    Bei hydraulischen stützen ist ein Fundament aus Sand,Permafrost uns Schnee schlecht. Hier bevorzuge ich lieber das Eis (zeitlich eingegschränkt) und als Spietzreiter immer noch den guten alten Fels. Am besten ist es noch, wenn dieser aus Granit ist.
    So oder so, wird diese Forschungsstation am Pol nur von kurzer Dauer sein. Diese wird mit der Zeit von Schnee uns Eis überrollt werden.
    Die Eis- und Schneedünen werden diese Stationen in sich aufnehmen und irgendwann wieder freigeben. So ist es halt. Ein geben und ein nehmen. Warmes Klima – Kaltes Klima. Unberechenbar und Abwechslungsreich wie das Leben eben!

  21. Vielleicht darf ich noch einen zweiten Aspekt einbringen.

    Das mit dem Einsinken durch das Eigengewicht scheint mir plausibel zu sein, ich weiß aber nicht, ob’s stimmt.

    Der zweite Aspekt ist die Dynamik des Eises. Ich nehme mal an, dass die Neumayer-Station aus versorgungstechnischen Gründen in Küstennähe errichtet wurde. Bedenken Sie, dass Eis fließt, ähnlich wie bei einem Gletscher. Es fällt neuer Schnee, an der Oberfläche wird neues Eis gebildet, das alte Eis bewegt sich langsam nach unten und zur Seite weg.

    D.h., die Differenz der Neueisbildung (durch Schneefälle) und Abfließen des Eises entscheidet, ob lokal die Eismenge wächst, gleichbleibt oder sinkt.

    @ gans
    Ob jetzt alle hier in diesem thread, die ein Einsinken durch Eigengewicht für möglich halten, „Alarmisten“ und „AGW-Messdiener“ sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Solche Etikettierungen sind höchstens geeignet, eine freie Diskussion kaputt zu machen, Herr Gans. Auch in diesem thread wartete ich vergeblich auf einen sachlichen, inhaltlichen Beitrag von ihnen, langsam glaube ich, ihnen geht’s im Grunde nur um das Beschimpfen und Beleidigen von Leuten, die sie nicht mal kennen, aber wegen derer Überzeugung verachten.

  22. Hallo Hr. Hofmann meine aussage in #4 ist Schulwissen aus den 70er Jahren.Und war für mich bis jetzt auch einigermassen plausibel. Das eine Schnee und Eisdecke durch Niederschläge zunimmt, habe ich auch nicht ausgeschlossen,sondern bestätigt. Da dort kein fester untergrund ist und die Station auf Eis steht, werden wohl beide aussagen zutreffen.
    Allerdings würde ich die Station räumen so schnell wie möglich,denn wenn unsere AGWler diesen Artikel lesen wirds dort vieleicht ungemütlich.

    http://preview.tinyurl.com/38b39sx

    Viel Spass beim Lesen.
    mfg
    Anton Schwarz

  23. @Hofmann

    Fels ? wie tief muss dort im Eis gebohrt werden ??
    ich glaub das lassen wir.

    Der Permafrost in Sibirien ist viel schwammiger (Eis bleibt fest bei der Kälte), weil Frost und Tau sich abwechseln, die brauchen zwar keine Hydraulikstützen aber an der Oberfläche halten die Gebäude sich trotzdem.

    Auf der Seite des Institutes wird beschrieben warum, und ich hab es hier auch erklärt, hab allerdings den link zu meiner Interviewaufnahme nicht.

  24. @Anton Schwarz #4

    Die Station schmiltzt sich selbst in das Eis und deshalb hat Sie hydraulische Stützen nötig. Das ist ihre Aussage. Aber warum braucht die Station dann ausgerechnet hydraulische Stützen!?
    Hydraulische Stützen benötige ich nur, wenn ich mich nach „oben“ mitgehen muss. Bei starken Schneefall bzw. bei eiszunahme.
    Gegen das Einsacken hätten auch simple Beton-Eisenstützen genügt.
    Und egal ob jetzt hydraulische Stützen oder Standstützen, alle benötigen einen festen und stabilen Untergrund. Am besten Fels! Alles andere bleibt schwammig. Wie manche Kommentar auch.

  25. @ Krishna Gans

    Die Station Neumeyer 2 ist versunken. Sie liegt jetzt ca. 15 m unter der Gründungshöhe.
    Langsam wird sie jetzt vom Eis zerdrückt. Deshalb erfolgte die Aufgabe.
    Pro Jahr fällt ca. 1 m Schnee, was ca. 400 mm Niederschlag entspricht. Da nichts verdunstet bleibt der Schnee.
    Die Stützen der Station sind natürlich auch einzeln ausfahrbar. Damit kann der jeweilige pro Jahr anfallende Höhenunterschied ausgeglichen werden und die Station gründet sich auf der neuen Geländehöhe.

    Laut Aussage von H. Miller wurden die 28 Jahre die die Station existent ist keine Temperaturerhöhungen (außer jährlichen Schwankungen) gemessen, eher ein wenig abnehmend.

    Gesagt hat dies der stellvertretende AWI Direktor Heinrich Miller.
    Ich habe hier ein Interview (Moderator : ein H. Heinemann) von 21 min, im März 2009 von you tube o.ä. runter geladen, weiß allerdings nicht mehr die URL.

    Herr Fischer wirft schon wieder Nebelkerzen.
    Wer eine Verkaufsausbildung mitgemacht hat, weiß dass dies eine Form des Verkaufs ist :

    Verunsicherung erzeugen.

    So etwas wird geübt.

  26. @Norbert Fischer #16
    Zitat N.F.
    —–
    „Wer hat das denn auch behauptet? Auch in ihrem Link bin ich nicht fündig geworden.“
    —–
    Der Link zum AWI und Radio Bremen ist ja auch der Gegenbeweis dessen:

    Zitat:
    —–
    @#3, Herr Hofmann,
    meines Wissens haben die hydraulischen Stützen dieser Polarstation keinen Kontakt zum festen Untergrund, sondern stecken im Eis. Wegen des Eigengewichts der Station werden die Stützen immer tiefer ins Eis gedrückt und durch die Hydraulik dann wieder angehoben. Dieser Vorgang ist unabhängig von einer Zu- oder Abnahme des Eises.“
    —–
    Aus Kommentar #5, hier im Thread.

    Ich denke mal, der Versuch Deines Konters ist bereits im eigenen Torraum gescheitert und zu Eigentor mutiert.
    Wie wäre es denn mal mit Lesen und verstehen des Gelesenen ??

    Wo steht das und wessen Meinung ist das ?
    —–
    „Um einen Meter sollte die Polarforschungsstation jedes Jahr angehoben werden – so waren die Pläne. Tatsächlich waren aber in diesem Jahr drei Meter notwendig, um wieder eine Position über dem Schnee zu erreichen.“
    —–
    Es gibt nur einen Versuch, auch wenn es Dir gelingt, der Dir andernorts verliehene Titel „Hofnarr“ ist durch harte Arbeit an Dir selbst und zu unser aller Belustigung hochverdient und Dir mit vollem Recht verliehen worden – mein Glückwunsch dazu…

  27. @ gans

    „Einsinken wegen des Eigengewichts und er -wärme.
    Sowas kann nur Alarmisten und AGW Church Meßdienern einfallen.“

    Wer hat das denn auch behauptet? Auch in ihrem Link bin ich nicht fündig geworden.

    Auch kann ich nicht erkennen, ob Sie der Meinung sind, durch kontinuierlichen Schneefall sei gleichbedeutend mit einem Höhengewinn der Station. Sind Sie dies? Es klingt danach, aber Sie bekommen noch eine Chance, Herrn Hofmann weiterzuhelfen 😉

    Kleiner Tipp:
    Sein Denkfehler zeigt sich im Schlusssatz „Hhhhmmm…soviel zur Eisschmelze!“
    Tja, liebe Leute, wie verliert eine Region Eis, die dauerhaft unter 0° ist? Ich verrat’s nicht, meine Klimareligion hat es unter Androhung von Exkommunikation verboten.

  28. Nachtrag:
    Zitat:
    —–
    „Heftige Schneeverwehungen und starker Schneefall machten den Forschern vor Ort zu schaffen. Der antarktische Winter 2009 war ungewöhnlich hart, so der Logistik-Chef am Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Hartwig Gernandt. Im Ergebnis lagerte sich mehr als doppelt so viel Neuschnee wie in anderen Wintern an der Station ab. Deshalb musste Neumayer III wesentlich höher angehoben werden als ursprünglich berechnet.
    Um einen Meter sollte die Polarforschungsstation jedes Jahr angehoben werden – so waren die Pläne. Tatsächlich waren aber in diesem Jahr drei Meter notwendig, um wieder eine Position über dem Schnee zu erreichen. Harte Arbeit für die Forscher, denn die hydraulischen Stützen können nur um einen Meter ausgefahren werden. Das bedeutet, dass die Station insgesamt drei Mal angehoben werden musste. Seit November 2009 waren die Ingenieure damit beschäftigt. “
    —–
    http://tinyurl.com/39gb8ye
    Einsinken wegen des Eigengewichts und er -wärme.
    Sowas kann nur Alarmisten und AGW Church Meßdienern einfallen.

  29. @Frank Grabitz #12
    Zitat:
    „Ein wesentliches Merkmal der neuen Station ist, die Beeinträchtigungen durch die wachsende Schnee- und Eisoberfläche mit Hilfe hydraulischer Hebevorrichtungen zu kompensieren, ohne dabei Bauteile im Schneegrund zu hinterlassen. Die Gesamtlast von etwa 2300 t verteilt sich auf 16 Fundamentplatten. Vor dem Anheben der gesamten Station werden diese einzeln hydraulisch hochgezogen, mit Schnee verfüllt und anschließend der gesamte Garagenraum mit Schnee aufgefüllt.“
    http://tinyurl.com/36v9y84
    Sie haben vollkommen recht, alles andere Geschwafel seitens Alarmisten Ablenkungsmanöver der billigsten Art

  30. @ #9
    „Zur Abwechslung mal googeln: kindersex grüne pädophilie 5000 Einträge (von irgendwas muss man ja Ahnung haben………)“

    Ich bin mir nicht sicher, glaube jedoch, dass selbst die Suche nach solchen Begriffen bereits einen Straftatbestand darstellen kann – also bitte sehen Sie davon ab, auch wenn ihre Intention eine andere ist.

    Ich selbst habe damals in den 80ern mit Kopfschütteln den Versuch der Grünen wahrgenommen, den Sexualstrafparagraphen aus den Gesetzesbüchern zu entfernen und bin seit damals von einer links-liberalen zu einer eher wertkonservativ, liberalen Haltung gewechselt.

    Eines der Probleme mit der arktischen Eismessung sehe ich darin begründet, dass man hier nur auf Daten ab den späten 70ern zurückgreifen kann. @ #8 Ich gebe Ihnen dahingehend Recht, dass 3 Jahre noch keinen Trend begründen; andererseits, wenn Sie sich den Sachverhalt vor Augen führen, dass die Arktis in den 30er Jahren schon „eisfreier“ war als heute, relativiert dies doch wieder Einiges. Interessant auch neueste Studien, die, ohne Auftauchen eines Differgenzproblemes, für Skandinavien, ohne Abgleichen mit GISS-datenreihen, einen Wärmepeak in den 30ern zeigen und nicht in den letzten Jahrzehnten.

    Cf., das interessante Interview, http://tinyurl.com/38wcdo2

  31. #3 Hofmann

    Der Leiter der Station – Name entfallen – sagte letztes Jahr im Interview – ich glaub DLF war es – dass die hydraulischen Stützen den Zweck haben nicht ständig die eingeschneite Station frei zu schaufeln, sondern sie einfach hoch zu fahren.

  32. @#8 Rockefeller

    Ich beziehe den Kernsatz dieses Artikels eher auf die Aussage des Prof. Kaleschke:
    “Wir haben es mit einer Beschleunigung der Abnahme zu tun. Das finde ich bedenklich.”

    In Anbetracht des Zuwachses des Eises ist diese Aussage absurd. Wäre die Eisschmelze einer Beschleunigung einhergegangen, hätte diese bereits 2007 fortfolgen müssen. Oder noch früher. Mir sind keine Ereignisse bekannt, die diese Beschleunigung in 2008 und 2009 hätten behindern können.
    Insofern basiert diese medienwirksame Aussage auf Katastrophismus.
    Einen Trend, oder gar einer „Beschleunigung“, bleibt abzuwarten.

  33. Hallo
    Kalt und Warm! immer im Wechsel – war so, ist so, wird auch immer so sein.
    Bloss für den Mensch ist seine „Welt von heute“ wie dem Frosch sein Tümpel sein „Universum“ – er kennt es nicht das Meer! (chinesische Philosophie)

    Ein interessantes Feature ist hier

    http://alpen.sac-cas.ch/de/archiv/2004/200406/ad_2004_06_12.pdf

    nachzulesen: oder Wie kommt ein Hochmoor auf 2000 M üNN? Wie warm war es „früher“!

    Recht haben die, die am lautesten schreien und denen der „Geldbär“ im Nacken sitzt – nie die, die etwas wirklich wissen!slow-house

    EfKa

  34. Heute auf PI gefunden:

    #26 Eurabier (17. Sep 2010 16:12)
    Eva Herman wegen Gedankenverbechen medial hingerichtet, Dr. Thilo Sarrazin wegen Gedankenverbrechen von der Bundesbank weggemobbt….

    Nun gibt es ein neues Gedankenverbrechen, dass hart geahndet wird: Klimawandelleugnung!

    Viel Spaß bei der Lektüre:

    http://tinyurl.com/364ry8d

    17. September 2010
    Klimawandelleugnerin Dött: Union und FDP müssen sich distanzieren

    Zur Veranstaltung der Klimawandelleugner im Deutschen Bundestag und den Äußerungen der umweltpolitischen Sprecherin der Unionsfraktion Marie-Luise Dött erklärt Dr. Hermann Ott, Sprecher für Klimapolitik:

    Bislang war die Anerkennung des menschengemachten Klimawandels und die Notwendigkeit einer aktiven Klimaschutzpolitik im Deutschen Bundestag unbestritten. FDP und Union stellen sich außerhalb dieser Gemeinsamkeit der Umweltpolitik, wenn sie den abstrusen und blinden Thesen der Klimawandelleugner ein Forum im Deutschen Bundestag bieten. Insbesondere die Union ist aufgefordert, sich von den Äußerungen ihrer umweltpolitischen Sprecherin zu distanzieren. Wer wie Frau Dött allen Ernstes das Leugnen des Klimawandels “einleuchtend” findet, der hat nichts begriffen. Wenn die Union sich in umweltpolitischen Fragen weiterhin von einer peinlichen Witzfigur vertreten lässt, darf sie sich nicht wundern, wenn sie in der Klima- und Umweltpolitik nicht mehr ernst genommen wird.

    Hintergrund:
    Auf einer von Paul Friedhoff (FDP) initierten Veranstaltung zum Klimaschutz, auf der auch der notorische Klimawandelleugner Fred Singer im Bundestag einen Vortrag hielt, hatte die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion und Mitglied im Umweltausschuss Marie Luise Dött laut Presseberichten u.a. erklärt: “…die Frage sei nun, wie man die Politik wieder auf einen anderen Kurs bekomme, weg vom Klimaschutz und den immer neuen Lasten für die Wirtschaft.” Die Ausführungen von Fred Singer, der den Klimawandel für eine Erfindung hält und Politiker, die diesen bekämpfen wollen, für das größte Problem, bewertete Dött als “einleuchtend”.

    Noch Fragen?

    Zur Abwechslung mal googeln: kindersex grüne pädophilie
    >5000 Einträge (von irgendwas muss man ja Ahnung haben………)
    Gruss

  35. Gewöhnlich überzeugen die hier veröffentlichten Artikel, doch es gibt Ausnahmen. Dieser gehört dazu.
    Von einer Stabilisierung der Eisfläche in der Arktis zu sprechen und dazu einen Zeitraum von nur 3 Jahren heranzuziehen (2007-2010), halte ich für ein sehr gewagtes Vorgehen.
    Für mich als Laien ist es schwer nachzuvollziehen, wie man einen Trend an einer so kurzen Periode ablesen kann.

  36. Weiß man etwas, wie groß das Sommereisminimum der Arktis vor Beginn der Satellitenaufzeichnung war? Und damit meine ich nicht nur 1978 sondern länger zurück reichend.

    Nur von 1979 bis heute sich anzuschauen, läßt sich doch nur spekulieren, was da geschehen sein mag.

  37. @#3, Herr Hofmann,
    meines Wissens haben die hydraulischen Stützen dieser Polarstation keinen Kontakt zum festen Untergrund, sondern stecken im Eis. Wegen des Eigengewichts der Station werden die Stützen immer tiefer ins Eis gedrückt und durch die Hydraulik dann wieder angehoben. Dieser Vorgang ist unabhängig von einer Zu- oder Abnahme des Eises.

  38. Hr. Hofmann so ganz kann ich Ihre aussage nicht gelten lassen. Natürlich baut sich um die Sattion eine Schnee und Eisdecke auf die auch höher wird.
    Aber hauptsächlich versinkt die Station wegen ihrer höhren Eigentemperatur,die mann in bezug zur umgebung nie ganz isolieren kann. Sie schmilzt sich praktisch in das Eis.
    Ich stimme Ihnen aber zu das EIS am POL ob Nord oder SÜD wird nicht weniger.
    mfg
    Anton Schwarz

  39. Hat nicht das Alfred-Wegener-Institut ihre neue, von Steuergeldner subventionierte, Polarstation auf hydraulischen Stützen gebaut.
    Diese Hydraulik soll dafür sorgen, dass sich die Forschungsplattform mit der Schnee und Eiszunahme am Pol nach oben bewegt. Ohne diese Hadraulischen Stützen müsste die forschungsstation nach einigen Jahren wieder neu aufgebaut werden, weil Sie dann unter Schnee und Eis begraben wäre.Hhhhmmm…soviel zur Eisschmelze!

  40. Was nicht paßt, wird passend gemacht.

    Deshalb fand eine Meßkampagne zur Messung der Eisdicke des AWI in der Arktis nicht statt, um die Dicke des Meereises zu messen, sondern „…um zu belegen, dass die Masse des Meereises schwindet, weil seine Dicke abnimmt…“.

    Wer mit dieser Vorgabe die Arktis abfliegt, wird doch wohl die passenden Ergebnisse nach Hause bringen.
    http://tinyurl.com/34khzt3

  41. Überall das gleiche Lied. Prof.Gerdes vom A.W.-Institut erzählt in der ZEIT die gleiche Geschichte. „Das Eis wird morsch“ wegen der Treibhausgase.Erst in zweiter Linie gibt es natürliche Einflüsse! Die Militärdaten kann er
    leider nicht auswerten, weil die geheim sind.
    Der alte Mess-Satelitt ist abgeschaltet, der Neue wird noch justiert.Wie immer Panikmache auf dünnster wissenschaftlicher Grundlage.
    Michael Weber

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