Vorsätzlicher Begriffsmissbrauch bei ARD und ZDF: Warum nennen sie ständig Strom aus Kernkraftwerken „Atomstrom“?

In jeder Sendung, die uns das Fernsehen zum Thema Energie zumutet – und das das sind heutzutage gefühlte neunzig Prozent- werden von besorgt blickenden Moderatoren (in Originalbedeutung“Bremsern“) ständig die Worte Atomstrom, Atomenergie, Atommeiler, Atomlobby usw. im Munde geführt, wenn es sich um Strom aus Kernenergie, Kernergie, Kernkraftwerk etc handelt. Dabei weiß der aufgeklärte Zuschauer längst, dass es für einen jeden Begriff der in der ARD, dem ZDF und ihren unzähligen Sparten – und Lokalsendern, verwendet wird eine klare, offizielle Sprachregelung gibt. Und die heißt amtlich bei der „Kernenergie“ eben Kernenergie. Und nicht Atomenergie. Im beliebten Presseclub vom 22. August führte der „Moderator“ des WDR Jörg Schönenbohm -schmallippig gepresst aber deutlich vor- dass Kernenergie bei ihnen immer Atomenergie heisst. Will er und alle seine KollegInnen uns damit sagen, „Seht Atomenergie ist vergleichbar mit der Atombombe“?. Prof. Alt aus Aachen hat ihn dazu befragt und einen Leserbrief geschrieben. Antwort steht aus.


Sehr geehrter Herr Schönenborn, 

In Ihrer Presseclub-Sendung zu dem wichtigen Thema unserer Energieversorgung sind Sie leider Ihrem eigenen Anspruch: „Für das Publikum ein Angebot von Meinungen, die sich in der Diskussion überprüfen lassen müssen und auf diese Weise ihre Glaubwürdigkeit und Plausibilität unter Beweis stellen müssen…“ in nur unzulänglicher Weise gerecht geworden. Vielleicht darf ich Ihnen mit den folgenden Begründungen eine kleine Anregung geben, zukünftig diese Thematik auf etwas höherer Sachbasis und fachlich realer und weniger visionärer Bestimmtheit dem Zuschauer anzubieten:

Bereits in Ihrer Moderation wurde die korrekte, in der Begriffsnorm DIN/IEC 393-18-44 festgelegte Benennung: „Kernkraftwerk“ durch die zwar vielfach gebräuchliche Benennung „Atomkraftwerk“  oder noch schlimmer „Atommeiler“ ersetzt. Ein Kernkraftwerk ist nach IEC ein Kraftwerk, in dem elektrische Energie oder Wärmeenergie mit Hilfe eines oder mehrerer Kernreaktoren erzeugt wird (ISO 921/834). Es macht schon Sinn dass der Begriff „Kernkraftwerk“ in DIN/ IEC „393-18-44 Kernkraftwerk“ für öffentlich rechtliche Kommunikationen auf dem Gebiet der elektrischen Energieerzeugung eindeutig definiert ist. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine bestimmte Klientel den festgelegten Begriff „Kernkraftwerk“ aus politischem Kalkül gerne zu „Atomkraftwerk“ umbenennen möchte, um damit auch sprachlich die Nähe zu menschenverachtenden Atomwaffen stets präsent zu machen.

Leider fallen viele unbewusst auf diesen Trick herein und denken sich nichts Schlimmes dabei, aber das wäre für in öffentlich rechtlichen Medien tätigen Journalisten eine primitive Entschuldigung. In „Kernkraftwerken“ erfolgt die Energieerzeugung aus dem Massendefekt infolge von Kernspal•tungsprozessen gemäß der Einstein-Gleichung E = m c2 mit rd. 50.000 kWhe je kg Natururan. Bei Kohlekraftwerken erfolgt die Energieerzeugung dagegen aus der Vereinigung von einem Kohlen•stoffatom mit zwei Sauerstoffatomen zu einem CO2 Molekül, also durch Verlagerung der Elektronen in der Atomhülle mit rd. 3,5 kWhe/kg Steinkohle. Bei Kohlekraftwerken allerdings mit wesentlich hö•herem Brennstoffmassebedarf (15.000 fach mehr!). Demnach wäre bei Kohlekraftwerken die Be•nennung „Atomkraftwerke“ physikalisch noch eher begründet.  Daher ist die richtige, im internationalen Wörterbuch des DIN und IEV festgelegte Benennung für Kraftwerke, bei denen die Energie aus der Kernspaltung gewonnen wird: „Kernkraftwerk“ und nicht Atomkraftwerk. 

Zu den inhaltlichen Ausführungen über den Mangerappell möchte ich vorweg folgendes anmerken: Herrn Grossmann ist als Manager des größten deutschen Stromerzeugers RWE sehr zu danken, – als früherer Großkunde für Strom sowie Sanierer und Chef der Georgs-Marienhütte weiß er sehr gut, wovon er spricht – wenn er sich für eine global wettbewerbsverträgliche Energieversorgung einsetzt und diese Position gegenüber absurden Visionen aus der Politik und vieler Medien verteidigt.  Wieso Politiker der Grünen wie Herr Trittin oder Frau Künast u.a. entgegen aller Erkenntnis an deutschen Hochschulen noch immer behaupten, dass eine bezahlbare, sichere und Bedarfsdeckende Energieversorgung ohne Kohle- und Kernenergie möglich sei, ist einfach peinlich für unser Land  – 2 -und für alle studierenden in den Fachbereichen Energietechnik oder Energiewirtschaft an unseren Hochschulen. Unsere Bundeskanzlerin wird das als Physikerin schon richtig verstehen.  

Der kräftige Sprung nach oben beim Steinkohleverbrauch für die Stromerzeugung im ersten Halbjahr 2010 um 23 % – deutlich stärker als die Konjunktur -, zeigt die Realität gegenüber den absurden Visionen vieler Politiker auf dem Energiesektor. Wenn die Kernkraftwerke in Deutschland einmal abgeschaltet sind, erübrigen sich die Gespräche, wie und an wen die 2,3 Mrd. € Kostenvorteil aus der Stromerzeugung mittels Kernenergie jährlich zu verteilen sind. Stattdessen werden jedoch wohl Gespräche notwendig, wer die dann auf uns alle zukommenden Mehrkosten für die Stromerzeugung von jährlich 27 Mrd. € übernehmen kann. Das ist mehr als zehnmal soviel, aber nicht zu bekommen, sondern zu bezahlen!  Die Autoren des Appells dieser Presse-Initiative möchten das verhindern, da könnte auch der Kommentar des Presseclubs doch nur heißen: Herzlichen Dank dafür.

Aber nein, hier wurde neben auch sehr vernünftigen Ansätzen wie z.B. von Martina Fietz, „Focus online“: „….ja die Thematik ist komplex, man muss es daher nur richtig erklären“ auch unwidersprochen heftiger Unsinn verkündet. Die von Frau Fietz angemahnte sachlich begründete Erklärung wurde auch von Seiten der EVU`s in der Vergangenheit tatsächlich nur unzureichend gegeben, daher konnte sich in der Bevölkerung ein Wust von Irrtümern aufbauen, bis hin zu der absurden Meinung: dass bei genügend großer Zahl von Wind- und Sonnenanlagen die Kern- und Kohlekraftwerke verzichtbar wären. Diesen Unfug glauben ja sogar einige Politiker aller Parteien, für einen in dieser Technik tätigen Fachmann einfach un•glaublich naiv. Ja so unglaublich, dass man die dauernde Berichtigung gegenteiliger Auffassungen leider vernachlässigt hat.  

Herr Bernd Ulrich, „Die Zeit“, meinte dazu problemlösend naiv: „ ….Speicher liegen in Norwegen und Österreich“ so dass erheblicher Netzausbau erforderlich sei. Das stimmt, denn er meinte damit wohl Wasserspeicher in Form vom Pumpspeicherkraftwerken, so wie sie bei uns in Vianden, Goldisthal und vielen anderen Orten seit Jahrzehnten bestimmungsgemäß betrieben werden. Aber warum bezieht Österreich wohl Kernenergiestrom aus Tschechien, nachdem das KKW Zwentendorf nicht in Betrieb gegangen ist, wenn dort noch ungenutzte Wasserkraftpotenziale vorhanden wären?

Warum bezieht Norwegen inzwischen mit zunehmender Tendenz von uns zu Schwachlastzeiten, insbesondere in der Nacht, Strom um die eigenen Wasserreserven zu schonen und dafür am Tage, wenn die Börsenpreise besonders hoch sind, den Wasserkraftwerksstrom an uns teuer zu verkaufen? Da fehlt wohl, wie so häufig, jedes Faktenwissen, leider. 

Herr Günter Bannas, „FAZ“ sagte: „…. Baden Württemberg hängt mehr von der Kernenergie ab, als NRW“ das ist zwar bezüglich der Kraftwerks-Standorte richtig, sagt aber – abgesehen von örtlich gebundenen Arbeitsplätzen -, energietechnisch überhaupt nichts aus. Wenn das Gleichgewicht in jeder Minute zwischen Erzeugung und Bedarf nicht erfüllbar ist, schalten sich automatisch im schlimmsten Fall alle Kraftwerke Deutschlands, möglicherweise sogar im gesamten UCTE Netz ab, auch in den Bundesländern, die nur über Gaskraftwerke oder ganz viele Windenergieanlagen verfügen. Durch solche Ereignisketten war z.B. auch schon mal ganz Nordamerika stromlos, bei uns in Europa war das gebietsweise z.B. ganz Italien, schon mal der Fall. Falls die Betreiber der 17 deutschen Kernkraftwerke alle dies Kraftwerke z.B. am Sonntag den  5. Dezember nachmittags um 4 Uhr abschalten würden, würde das wahrscheinlich keiner merken, die Stromversorgung ginge unbeschadet zur Freude der Grünen weiter, bis an einem folgenden kalten Werktag so etwa bei – 10° Außentemperatur ab 11 Uhr vormittags das Leistungsgleichgewicht nicht mehr zu halten wäre und innerhalb weiniger Minuten ganz Deutschland sich aus dem Verbundnetz verabschieden würde, sofern es den Technikern gelingt, den Zusammenbruch des gesamten UCTE Netzes von Portugal bis Polen zu verhindern, ganz sicher wäre das allerdings nicht.  

Frau Ulrike Winkelmann, „Der Freitag“ meinte, es ginge um Profite von 3 – 4 Mrd. € pro Jahr. Auch Sie hat recht, aber Sie hat nicht die Zuschauer darüber informiert, dass es ohne Kernkraftwerke um jährliche Mehrkosten von mindestens 27 Mrd. € pro Jahr gehen wird. Da ist das Verteilproblem von Profiten doch viel angenehmer. –

3 -Sehr geehrter Herr Schönenborn, Sie sehen das Gebiet ist in der Tat wichtig genug im Sinne von Frau Fietz analysierend den Fernsehzuschauern darzubieten, aber bitte sachgerecht und nicht mit unsinnigen Visionen, sondern in fachlicher Verantwortlichkeit des real machbaren. Was passieren würde, wenn wir bei der Stromversorgung vom Wind abhängig wären, können Sie den beigefügten Anlagen aus meiner energiewirtschaftlichen Vorlesung an der FH Aachen entneh•men. Aus den als Anlage dargestellten Ganglinien der Windleistung im Monat Juli 2010 kann wohl jeder zweifelsfrei erkennen, dass ein Ersatz der Kohle- und Kernkraftwerke durch Windanlagen niemals auch nur ansatzweise möglich ist und auch in langfristig absehbarer Zukunft niemals sein wird. Die Unwissenheit bei vielen Politikern ist doch erschreckend. Mit Alpa Ventus wird die Problematik nur noch schlimmer, es ist wissenschaftlich fast peinlich, worauf manche unserer Politiker ihre Zuversicht gründen, siehe Blatt 79-5. 

Die Freude der Kernenergiegegner, dass bei Abschaltung der Kernkraftwerke der Strom weiter verfügbar wäre, ist zu Schwachlastzeiten – aber auch dann ohne jede Reservesicherheit – sogar richtig. Zu Starklastzeiten in den Wintermonaten ist die Aufrechterhaltung der Versorgung jedoch technisch unmöglich und es würde so etwa ab 11 Uhr Vormittags zu dauernden Ausfällen der Versorgung in ganz Deutschland kommen, so wie man das zu DDR Zeiten auch gewohnt war. 

Herr Kohler hat in der DENA-Netzstudie einen gesicherten Leistungsanteil der Windstromeinspeisung bei 99 % iger Sicherheit mit rd. 6 % angegeben. Auch das ist richtig, aber wenn die Lufthansa mit 99 % iger Sicherheit fliegen würde, wäre jeder hundertste Flug der letzte. Eine sehr missliche Situation, keiner würde mehr fliegen.  Ebenso misslich wäre dies für die Stromversorgung, von 365 Tagen wäre im Mittel an 3,65 Tagen die Stromversorgung ausgefallen. Die BZ würde nicht gedruckt und S und U Bahn ständen auf der Strecke.

In der Stromversorgung rechnet man mit einer Sicherheit von mindestens 99,9999 % also noch mindestens vier Neunen hinter dem Komma. Nun wäre jeder Millionste Flug rein statistisch der Letzte, darüber ließe sich so langsam reden, da kaum einer mehr als 10.000 Flüge in seinem Leben absolviert, also noch 990.000 weitere Flüge ebenso unfallfrei zu erwarten wären. Der Worte kurzer Sinn besagt, dass durch die regenerativen Energieeinspeisungen nahezu nur die elektrische Arbeit in den vorhandenen Kraftwerken, aber nicht die Kraftwerke selbst ersetzt werden. Das ist der eigentliche Pferdefuß bei derartigen Behauptungen, einer vermeintlichen Versorgung mit regenerativer Energie mittels Wind oder Sonne.

Bei Windstille reichen auch beliebig viele Windanlagen nicht aus, die Versorgung sicher zu stellen, denn Null mal Null ist Null und bleibt Null, auch wenn Grüne das anders sehen. Sehr geehrter Herr Schönenborn, in diesem Sinne des Versuches, ein wenig Sachwissen in die Diskussionen Ihrer immer interessanten Presseclubrunde einzubringen, verbleibe ich gerne mit den besten Wünschen zu einer stetigen qualitativen Verbesserung Ihrer ARD – Sendung „Presseclub“. Für eine Weiterleitung an die angesprochenen Persönlichkeiten Ihrer Runde wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen,&nb

gez. Helmut Alt 
PS: Weitere Informationen mögen Sie den Anlagen oder meiner FH Aachen-homepage entnehmen. 
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22 Kommentar(e)

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1

Lieber Herr Franz, #17

wieso? Wollen Sie etwa behaupten, dass ich mit meinem Beispiel physikalisch unrecht habe? Die Äquivalenz von Masse und Energie besagt, dass eine Energieänderung von 1 Joule einer Massenänderung von 1.112*10^-17 Kilogramm entspricht. Das wollen Sie doch nicht ernsthaft bestreiten, oder?

2

"Als jemand, der mit dem Begriff Kernwaffen, Kernsprengköpfe, ... großgeworden ist, kann ich darüber nur lächeln."

...und ich nehme an, auf Hiroshima und Nagasaki sind entsprechend auch Kernsprengbomben gefallen.

Nunja, ich kann über den Vergleich Atomkaftwerk/Atombombe aber auch nur müde lächeln. Ich halte auch die Atomuhr und das Atomium in Brüssel nicht für böse, nur weil das Wort "Atom" darin vorkommt.
Und das Wasserstoffauto hat auch nichts mit der Wasserstoffbombe zu tun... glaub ich 🙂

3

"Dies gilt insbesondere dann, wenn eine bestimmte Klientel den festgelegten Begriff „Kernkraftwerk“ aus politischem Kalkül gerne zu „Atomkraftwerk“ umbenennen möchte, um damit auch sprachlich die Nähe zu menschenverachtenden Atomwaffen stets präsent zu machen."

Als jemand, der mit dem Begriff Kernwaffen, Kernsprengköpfe, ... großgeworden ist, kann ich darüber nur lächeln.

4
Jürgen Hartung

#17,#18 Was war das jetzt???
Würgt man so Diskussionen bei EIKE ab?
Im Beitrag geht es um vorsätzlichen Begriffsmißbrauch!!! Dann kommt ein promovierter Physiker und eröffnet (als konkrete Person wie so oft) einen Nebenschauplatz: (#4) "Ein physikalisch irreführender Vergleich..." Das dieser Nebenschauplatz im Beitrag richtig dargestellt wurde sieht man natürlich nicht ein (#9).
Dann kommt das (falsche!!!) Statement (auch von einem Promovierten) (#12) " Bei der Kernspaltung tritt kein Massendefekt auf".
Das läßt man natürlich nicht auf sich sitzen (#17) und kocht Kaffe und dann kommt das Totschlargument:(#18)"Sie sind naturwissenschaftlich ungebildet"
UND DANN KOMMT NICHTS MEHR!( Bis jetzt!)
Der Unterschied zwischen Kern- und chemischer Energie ist doch nun schon längst wissenschaftlich geklärt (im Ggs zum AGW und zur Energiepolitik in unserem Land - zu Letzterem wollen ja manche einen heißen Herbst veranstalten!)
Also liebe Diskutanten "Lieber mal die Fresse halten" (Zitat eines Kabarettisten und demzufolge keine Beleidigung und natürlich auch keine Aufforderung von mir persönlich!)
JH

5

#17

Ihre Argumentation schlägt dem Fass den Boden aus.

Sehr geehrter Herr Baecker, ich halte Sie schlichtweg für naturwissenschaftlich ungebildet.
Vermeiden Sie bitte in Zukunft so eine dummes Zeug zu posten. Sie erwarten doch nicht allen Ernstes, dass ich mich auf ein solches Niveau hinab begebe.

Mit freundlichen Grüßen

6

Lieber Herr Franz, #16

"Das von Ihnen genannte Gesetz beschreibt die Äquivalenz von Energie und träger Masse und hat nichts mit der Bindungsenergie zu tun."

Wie Sie sagen: Energie und Masse sind äquivalent. Daher kann jede Energie als äquivalente Masse ausgedrückt werden. Selbst abkühlender Kaffee verliert Masse (alleine durch die Temperaturabnahme!) und somit ist Bindungenergie des Kerns oder der Hüllenelektronen eine äquivalente Masse.

Gerade in Fachbüchern über Kernphysik und durchgehend in denen über Teilchenphysik ist die die Äquivalenz von Energie so verinnerlicht, dass man keine Unterscheidung mehr in den Einheiten für Energie und Masse macht und beides in MeV oder GeV ausdrückt.

7

Herr Beacker

#15
Das von Ihnen genannte Gesetz beschreibt die Äquivalenz von Energie und träger Masse und hat nichts mit der Bindungsenergie zu tun.

Wenn Sie mir schon keinen Glauben schenken, so bemühen Sie doch bitte ein Fachbuch über Kernphysik.

R. Franz

8

Lieber Herr Franz, #12

""In „Kernkraftwerken“ erfolgt die Energieerzeugung aus dem Massendefekt infolge von Kernspaltungsprozessen gemäß der Einstein-Gleichung E = m c2"

Sie verwechseln hier Kernfusion mit Kernspaltung."

Erinnern Sie Prof. Alt daran, er ist der Urheber dieser Behauptung.

"Bei der Kernspaltung tritt kein Massendefekt auf."

Zumindest hatte Prof. Alt Recht, dass
die freiwerdende Energie die Differenz der Bindungsenergien aus Spaltkern und Endprodukten ist. Aber möglicherweise verstehen Sie etwas anderes unter Massendefekt als diese Differenz?

"Bei der Planung von AKW's werden auch die unwahrscheinlichsten Szenarien von den planenden Ingenieuren und Physikern "durchgespielt"."

Von diesem Ansatz ging ich aus.
Aber das gerantiert nicht, dass man alle erfasst.

"Triviale Pysik?"
Nun gut, dann nehme ich den Begriff generell zurück. Wie Sie dem link entnehmen können, meinte ich damit nicht den C-Zyklus. Der ist tatsächlich nicht trivial. Mit trivial meinte ich nur die Tatsache, dass CO2 mit Strahlung wechselwirkt, so wie andere Moleküle auch. Aber um unnötige Konfusionen zu vermeiden, erhebe ich wie gesagt keinen Anspruch darauf, dies als triviale Tatsache zu bezeichnen.

Die Wechselwirkung von CO2 mit IR-Strahlung ist jedenfalls einfacher zu verstehen als ein KKW und dies vielleicht besser als das Klimasystem. Stimmen Sie mir da zu?

9

Herr Müller

zu #13

Sie haben recht. Sollte ich jemandem zu nahe getreten sein, so entschuldige ich mich.

10

#12: Richard Franz sagt am Donnerstag, 02.09.2010, 09:16:

"Sollte mit der Bemerkung zum CO2 dann auch noch
das Komlexsystem des CO2-Kreislaufs und der Einfluss auf das Klima gemeint sein, so haben Sie mit der Adjektiv "trivial" den Vogel abgeschossen.

Der Verweis auf Trivialität wird meist zur Verunsicherung der Diskussionteilnehmer bzw. Foristen gebracht und zeugt von einem sehr schlechten Stil."

Der Kommentar von Herrn Eng enthielt einen Link auf seine Frage, Sie hätten sich also vorher ansehen können, wonach er gefragt hat. So ist das ein Beispiel für schlechten Stil Ihrerseits.

Und auch Herrn Engs Kommentar war ein Beispiel für schlechten Stil. Da bleibt seine Frage im Spam-Filter hängen, wird erst verspätet veröffentlicht (mitten im längst weitergeschrittenen Thread und daher schlecht zu finden) und er macht daraus ein "der Frage ausweichen" und das auch noch in einem anderen "Forum". Da ging es anscheinend nicht um die Frage an sich, sondern eher darum, dem anderen eins reinzuwürgen ...

11

Hallo Herr Baecker

#4
"In „Kernkraftwerken“ erfolgt die Energieerzeugung aus dem Massendefekt infolge von Kernspaltungsprozessen gemäß der Einstein-Gleichung E = m c2"

Sie verwechseln hier Kernfusion mit Kernspaltung.
Bei der Kernspaltung tritt kein Massendefekt auf.

Bei der Planung von AKW's werden auch die unwahrscheinlichsten Szenarien von den planenden Ingenieuren und Physikern "durchgespielt".

#11
"die Sache mit den Risiken technischer Anlagen ist ganz einfach: man kann nur das bewerten, was man kennt oder vorstellen kann."

Da man nicht alle Risiken kennt, gibt es eine Restrisikobewertung.

#11
Triviale Pysik?

"nur keine Sorge, Sie bekommen schon Ihre Anworten zum CO2 von mir. Und wenn nicht, so sollte es nicht schwer sein, sie woanders her zu bekommen - ist schließlich triviale Physik."

Ich kenne, außer in der Schulphysik, nach
modellhaften Annahmen wie:
punktfömige strukturlose Masse, masseloser Faden, kleine Schwingungen, störungstheoretische Behandlung physikalischer Vielteilchensysteme nur bis zur ersten Ordnung usw.
kein wirlich triviales Beispiel. Es gibt in der realen Welt kein analytisch lösbares phsikalisches System. Sollten Sie eins kennen, so klären sie mich bitte auf.
Sollte mit der Bemerkung zum CO2 dann auch noch
das Komlexsystem des CO2-Kreislaufs und der Einfluss auf das Klima gemeint sein, so haben Sie mit der Adjektiv "trivial" den Vogel abgeschossen.

Der Verweis auf Trivialität wird meist zur Verunsicherung der Diskussionteilnehmer bzw. Foristen gebracht und zeugt von einem sehr schlechten Stil.

Zu dem Artikel selbst, der Begriff Atomstrom ist ein Synonym für die Erzeugung elektrischer Energie durch die Spaltung schwerer Atomkerne und wird auch in diesem Kontext von Jedermann verwendet.
Deshalb halte ich diesen Begriff für nicht irreführend.

Dr. rer. nat. Richard Franz

12

Lieber Herr Reuter, #6

die Sache mit den Risiken technischer Anlagen ist ganz einfach: man kann nur das bewerten, was man kennt oder vorstellen kann.

Ich gehe z.B. nicht davon aus, dass das Risko, dass ein AKW von einem Asteroiden getroffen wird, eingerechnet ist. U.a. weil man nicht weiß, wie hoch überhaupt die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Erde getroffen wird.

Nach Logik der Klimaskeptiker wäre dies also ein Grund, keine AKWs zu bauen. Ich sehe es aber sowohl beim Klimarisiko wie auch beim AKW-Risiko pragmatisch und bin der Meinung, dass man, weil man Risiken eh nicht bis auf die letzte Zehnerpotenz genau angeben kann, auch nicht darauf pochen kann. Anderesseits darf man die bekannten Risiken auch nicht unter den Tisch fallen lassen, dies gilt bei den AKWs wie beim Klima.
Wie hier von einigen dabei diametral argumentiert wird, ist demnach schon schizophren.

PS: Außerdem hat Alt den Riskowert statistisch falsch interpretiert (das Flugzeugbeispiel) - typischer Fehler. Bei einer Eintreffwahrscheinlichkeit von 1:1Mio. ist das Risiko, dass das 900.000te Flugzeug abstützt, nicht Null!

Lieber Herr Eng, #10

nur keine Sorge, Sie bekommen schon Ihre Anworten zum CO2 von mir. Und wenn nicht, so sollte es nicht schwer sein, sie woanders her zu bekommen - ist schließlich triviale Physik.

13

Lieber Herr Hartung

Geht klar, ich gebe EIKE die Erlaubnis Ihnen meine E-Mail-Adresse zu übersenden, bin immer an intelligenten Wissensaustausch interessiert, man kann ja nicht in jedem Fachgebiet sachkundig sein.

Ich hätte da insbesondere Fragen zum CO2......wo der werte Herr Bäcker an anderer Stelle leider ganz schnell das Thema gewechselt hat.
http://tinyurl.com/2us2btg

MfG
Heinz Eng

14

Lieber Herr Hartung, #8

ja, man lernt halt nie aus und daher gehe ich davon aus, dass meine "Belehrungen" eine Bereicherung darstellen, die die die dies noch nicht kannten. Ich gebe aber zu, dass sie Leute, die die Naturwissenschaft in der 7. Klasse abgewählt haben, zuweilen überfordert.
Aber auch für diese Leute sollte es ein Gewinn sein, denn es zeigt, wo "der Hammer" hängt und es vielleicht gute Gründe gibt, warum es nicht so ist, wie man sich dies im Rahmen seiner Möglichkeiten vorstellt.

"Die nächsten 6 Zeilen hören sich natürlich wie immer bei Ihnen hochwissenschaftlich an, unterscheiden sich aber vom Inhalt eigentlich nicht von der Kernaussage von Herrn Prof. Alt."

Das war nicht hochwissenschaftlicher, sondern trivialer als Alts Erklärung. Ich wollte lediglich rausstellen, dass es keine grundlegenden Unterschiede zwischen Kernkraft und Kohlekraft gibt, sondern Unterschiede lediglich durch die Quellen der Energie zustandekommen.

Der Begriff "Atommeiler" ist tatsächlich überaltert. Aber sich darüber nach Jahrzehnten der Etablierung der Kernenergie noch aufzuregen, ist eben nur Pillepalle. Ober wollen Sie etwa behaupten, dass die Bevölkerung (oder die Teile, die bei diesen typisch westeuropäischen "Diskursen" in den 80igern nicht teilnehmen konnten?) aufgrund der Verwendung von Begriffen wie "Atommeiler" in der Laufzeitverlängerungsdebatte wieder auf den "Bedenkensstand" der BRD-80iger Jahre zurückkatapultiert wird?

15
Jürgen Hartung

Hallo Herr Baecker, jetzt versuchen Sie auch noch im Blogbereich Energie von EIKE, die Leute zu belehren mit der Bemerkung in # 4 "Ein physikalisch irreführender Vergleich..." Die nächsten 6 Zeilen hören sich natürlich wie immer bei Ihnen hochwissenschaftlich an, unterscheiden sich aber vom Inhalt eigentlich nicht von der Kernaussage von Herrn Prof. Alt.

Ich finde Herrn Prof. Alts Vorwurf, das der Begriff "Atom..." insbesondere der Begriff "Atommeiler" in den Medien benutzt wird, um bei den Bürgern, die z.B. die Naturwissenschaft in der 7. Klasse abgewählt haben
(und dann vielleicht sich heute in NGO´tummeln oder gar Politiker werden) zu induzieren, das Kernkraft von Grund auf schlecht sein muß, gar nicht so abwegig.
Auch unter dem kommunistischem Regime der DDR hat man diese Wortwahl für Propagandazwecke insbesondere in den 60igern mißbraucht, allerdings im umgekehrtem Sinn: "Atomino" eine Kinderfigur stand für den Fortschritt des Sozialismus und der Atomeisbrecher "Lenin" konnte mit einer Streichholzschachtel voll Atome ein Jahr über die Weltmeere fahren.

Sehr geehrter Herr Eng, ich würde mich freuen wenn ich über EIKE Ihre mail- Adresse bekommen könnte. Ihre Beiträge interessieren mich sehr und als Chemiker könnte sicher auch Ihnen in einigen Fragen behilflich sein (Zweimal "könnte" = hört sich an wie ein Szenarium, aber das ist ja heute "inn")
J.H.

16

"Atommeiler" ist nicht "Pillepalle", sondern schlicht effizient. Was assoziiert der flüchtige Leser beim "Meiler" wohl; neben Atom = pfui?
Und nach zwei, drei Begriffen aus der Überschrift schweift des Lesers Auge paar Sekunden über die Fotos. Was sieht er? Wie ist die Ausleuchtung der Kondenswolken erfaßt, die Tageszeit, welche Personen, welche Hintergründe?
Bitte mal selbst nachsehen und "einfühlen" - Hut ab! mfG

17

Lieber Herr Baecker,

ich stimme Ihren Ausführungen zu und möchte noch etwas hinzu fügen. Herr Alt sagt:

"In der Stromversorgung rechnet man mit einer Sicherheit von mindestens 99,9999 % also noch mindestens vier Neunen hinter dem Komma. Nun wäre jeder Millionste Flug rein statistisch der Letzte, darüber ließe sich so langsam reden, da kaum einer mehr als 10.000 Flüge in seinem Leben absolviert, also noch 990.000 weitere Flüge ebenso unfallfrei zu erwarten wären."

Ähnliche Wahrscheinlichkeiten wurden auch für den GAU bei Kernkraftwerken genannt, aber nicht so günstig. Was den Menschen nicht mitgeteilt wurde und wird ist, wann denn die genannte Unsicherheit, also der Absturz oder der GAU eintreten. Es wird so dargestellt, als würden diese Ereignisse erst nach von 99% oder 99,9999% aller antsprechenden Aktionen eintreten.

Statistiken können Irrtumswahrscheinlichkeiten nennen oder auch Ausnahmen. Wann diese aber eintreten, das können sie nicht sagen.

Das bedeutet, ein GAU, der vielleicht nur alle 1000 Jahre eintreten kann, kann damit morgen beginnen und danach 999 Jahre nicht mehr.

Im Übrigen würde ich gerne von Herrn Alt wissen, was er mit dem strahlenden Abfall aus Kernkraftwerken machen will. Hat er da eine Idee?

Eckehardt Reuter

18

Hallo,
offenbar ist der Rest des Beitrages untergegangen, deswegen kommt er nochmal:
Beitrag eines Mitbloggers auf PI

Wehe dem Schreiberling, der es wagt, nicht so zu schreiben, wie es dem main stream (oder dem Grünen)
gefällt und dabei der Monika das Luxusgehalt zu gefährden!!

Gruss vom Yogi.Baer

19

"In „Kernkraftwerken“ erfolgt die Energieerzeugung aus dem Massendefekt infolge von Kernspaltungsprozessen gemäß der Einstein-Gleichung E = m c2 mit rd. 50.000 kWhe je kg Natururan. Bei Kohlekraftwerken erfolgt die Energieerzeugung dagegen aus der Vereinigung von einem Kohlen•stoffatom mit zwei Sauerstoffatomen zu einem CO2 Molekül, also durch Verlagerung der Elektronen in der Atomhülle mit rd. 3,5 kWhe/kg Steinkohle."

Ein physikalisch irreführender Vergleich. Richtig ist: Der Unterschied zwischen einem Kohlekraftwerk und einem Kernkraftwerk liegt daran, dass beim Kohlekraftwerk die Energie aus einer chemischen Reaktion stammt, und die Energie aus dem energetischen Neuarrangement der Energien der Elektronen in den Atomhüllen stammt, während beim Kerkraftwerk im Prinzip das gleiche passiert, nur dass es diesmal mit den Nukleonen im Atomkern passiert. Da die Bindungsenergie eines Atomkerns ca. 10^7 mal größer ist als die der Hüllenelektronen wird pro Atom eben bei einer Kernreaktion diese Größenordnung mehr Energie frei als bei einer chemischen Reaktion.

Den Einsteinschen Massendefekt hat man aber immer, nur eben um die Größenordnung verschieden.

Ingesamt ist die Begriffsstreiterei um Atom- oder Kernkraftwerk doch ziemliches Pillepalle.

Die böse Mutmassung Alt's, dass man dadurch das Atomkraftwerk durch den Namensverwandschaft mit der Atombombe diffamieren will, ist totaler Unsinn.

Denn erstes basieren beide auf der Kernspaltung und zweitens müsste man dann konsequenterweise konform von Kernkraftwerk und Kernkraftbombe sprechen. Außerdem sei daran erinnert, dass die technische Entwicklung von Atomkraftwerk und Atombombe parallel lief. Und anscheinend auch heute noch nicht gut zu trennen ist (Beispiel Iran). Dass Deutschland in den 50igern die Atomkraft entwicken durfte, funktioniere auch erst nach langen politischen Absprachen, um klar von die Entwicklung von Atombomben auszuschließen. Auch damals waren aber die Gefahren der Verknüpfung bewußt (Appell von 18 Physikern inkl. Nobelpreisträgern).

20

Hallo,

die öffentlich (un)rechtlichen GEZ- Reichsrundfunkanstalten sind reine Befehlsempfänger. Was sie zu plappern (senden) haben bestimmt das "Politiker". Und sich daran zu halten hat einen guten Grund:

>>Die WDR Intendantin Monika Piel erhielt im vergangenen Jahr 308.000 Euro erfolgsunabhängiges Gehalt. Die fünf vom Rundfunkrat gewählten Direktoren bekamen zwischen 190.000 und 206.000 Euro. Es geht nicht um Neid! Die Granaten-Sauerei an diesen Gehältern ist erst einmal, daß man politisch-korrekt ein Quotenweib zum Chef machen mußte, können muß die nämlich gar nichts! Aber viel empörender ist die Tatsache, daß dieses GEZ-Gesockse jeden Tag irgendwo vom Morgenmagazin über das Mittagsmagazin bis ins Nachtstudio linke Beiträge über soziale Gerechtigkeit lanciert, daß bolschewistische Talkshows veranstaltet werden über HartzIV, und dann gucken diese Mistviecher traurig und mit Krokodilstränen in die Kamera, bedauern die “alleinerziehende Mutter” und die in Not geratenen Arbeitslosen und machen eins auf Mitleid. Hinterher gehen sie in eine Schickimicki-Boutique, kaufen den neuesten Fummel, gehen erschöpft ins Nobellokal zum Fressen und daheim in der Villa füllt sich das Bankkonto!
Habe noch nie erlebt, daß ein Talkshowgast mal diese Heuchelbande direkt angegriffen hätte, etwa die Millionärin Christiansen damals oder Anne Will! Wahrscheinlich würde aber alles rausgeschnitten! Und noch was! Der WDR ist der einzige Sender, der die Zahlen bislang veröffentlichen muß! Vermutlich liegen andere Rote Socken mit ihren GEZ-Luxusgagen noch höher! Piels Mann ist ebenfalls beim WDR.

21

Lieber Herr Alt.

Sich über die Begrifflichkeiten Kern/Atom noch aufzuregen halte ich für müßig. Atom-...hat sich nun mal in den deutschen Sprachgebrauch eingeschlichen und trotzdem wissen alle welche Art von Energieerzeugung da gemeint ist.

Dagegen sind Ihre anderen Ausführungen mehr als wichtig, zumal sämtliche deutschen Machbarkeitsstudien dermassen an der Realität vorbeigehen, das einen Sachkundigen nur noch übel werden könnte.
Beispiel: http://tinyurl.com/2v2va9r

Die "tolle" SRU Studie, beachten Sie bitte S 39, Tabelle 3-4, notwendige Transportkapazitäten zwischen DE, DK und NO.
Je nach Szenario sollen also 42-69 GW Transportleitungen durch die Lande gezogen werden um den tollen Wasserspeicher Norwegens nutzen zu können ohne das man die eigentlichen Kraftwerkskapazitäten Norwegens betrachtet hat.
Die lagen mit Stand 2008 bei knapp 19 GW, ich glaube norwegens Umweltschützer werden auf die Palme gehen, wenn Norwegen seine Speicherkapazität mehr als verdreifachen will.

Dermassen unrealistischer Mist von einem "Sachverständigenrat " hören und lesen zu müssen tut einfach nur noch weh.

SRU will Druckluftspeicher, UBA setzt auf Wasserstoff/Methanspeicher aber beide können uns 100% EE bis 2050 garantieren.....wo bis heute kein einziger nennswerter Speicher gebaut und in Betrieb genommen wurden.

Einzig der unkontrollierte Zubau von Wind und Sonnenkraftwerken geht so weiter, egal welche Folgen das in den nächsten Jahren nach sich ziehen wird, der deutsche Stromkunde ist ja geduldig bis zu Erbrechen.

Wenn Soziologen, Wirtschaftsfachleuten und Ökonomen über Strom philosophieren, kommen eben nur reine Additions-Studien am Ende heraus, so sieht es derzeit in deutschen Landen aus.

MfG
Heinz Eng

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Ein ausgezeichneter Artikel von Hr.Alt.
Dem kann man nur zustimmen. Aus eigener erfahrung in gesprächen mit älteren mitmenschen kann man die Indoktrination von ARD ZDF und sonstigen "schwachmaten" Sendern sehr gut nachvollziehen. Da wird alles vorbehaltlos geglaubt kommt ja sogar im Fernsehen. Sollte doch mal ein Artikel mit einigermassen unbequemen Fakten für die EEG kommen dann nur zu Sendezeiten wo wirklich keiner mehr schaut.
Oder es ist so verkorkst das man nicht mehr durchblickt und auf durchzug schaltet.
Ich kann jedem nur empfehlen die Volksverdumungsmaschiene auszuschalten und sein eigenes Gehirn mal wieder einzuschalten.
mfg
Anton Schwarz