Focus Online, 05.02.08, 08:25 Klimawandel Forscher benennen neun Schlüsselstellen

Da treffen sich „80 Klima-Experten“, und setzen die Menschheit wieder einmal in Angst + Schrecken, indem sie auf einer einzigen DIN-A-4-Seite eine Katastrophen-Konstruktion zu Papier bringen, in der sie mit 14 Konjunktiven (in Worten: vierzehn!) und zwei Konditional-Konstruktionen die Welt verändern. Ob bei den Focus-Lesern oder gar -Redakteuren den Unterschied zwischen Phantasie + Wahrheit noch irgend jemand bemerkt ?? Man kann kaum damit rechnen, denn einerseits ist die Sprachkultur insbesondere auf dem Gebiet der Klima-Debatte erledigt + erschossen, andererseits sind die meisten Leute (leider unabhängig vom Intellekt) soweit abgestumpft, daß sie nicht mehr erkennen können, daß die „Klima-Kaiser“ gar keine Kleider anhaben! Herrn Queißer danke für das Original aus FOCUS.

Eisschild, Meereis, Wälder – über 80 weltweit führende Klimaexperten(!!!???) haben sich auf neun Elemente geeinigt(?), die unser Klima zum Kippen bringen können (1.Konjunktiv).

Das Grönlandeis gehört zu den neun Kippelementen für das Klima. Der Grönländische Eisschild und der Amazonas-Regenwald gehören nach Ansicht führender Klimaforscher zu den neun Schlüsselstellen des Klimawandels. In diesen Bereichen könnten (2.Konjunktiv!) schon kleine Veränderungen riesige Auswirkungen haben – die Systeme könnten  (3.Konjunktiv!)  leicht kippen, schreiben der Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber, sein Mitarbeiter Stefan Rahmstorf und britische Wissenschaftler in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS, online vorab veröffentlicht).

In ihrem Artikel berücksichtigten die Wissenschaftler die Ergebnisse eines Workshops mit 36 führenden Klimaforschern sowie eine Befragung von 52 Experten. Zudem werteten sie die bestehende wissenschaftliche Literatur aus. Sie einigten sich auf neun sogenannte “Kipp-Elemente“, die ihrer Ansicht nach in der Klimapolitik besonders berücksichtigt werden sollten (4.Konjunktiv!). Als besonders anfällige Kippelemente benannten die Forscher den Grönländischen Eisschild und das arktische Meereis. Wenn (1. Konditional-Konstruktion des Ortes und der Zeit!) das arktische Meereis schmilzt, kommt darunter die dunklere Wasseroberfläche hervor. Da sie den Forschern zufolge mehr Sonnenstrahlen aufnehmen würde (5.Konjunktiv!)  als weiße Eisflächen, würde (6.Konjunktiv!) die Erwärmung dadurch verstärkt. Das übrige Eis schmölze  (6.Konjunktiv!)  dann schneller. Die kritische Grenze liegt bei 0,5 bis zwei Grad (…dürfen es auch ein paar Grad mehr oder weniger sein?) Celsius Erwärmung, sodass die Arktis bereits in wenigen Jahrzehnten im Sommer eisfrei sein könnte  (7.Konjunktiv!).

Meeresanstieg um sieben Meter möglich (8.Konjunktiv!) (dürfen es auch ein paar Meter mehr oder weniger sein?).

Die Klimaforscher glauben (…bisher dachte ich immer, Religion "glauben"  und Wissenschaft "wissen" seien unterschiedliche Dinge??),  dass schmelzende Gletscher beim Grönländischen Eisschild zunächst den Rand des Schildes abtragen, was zu weiterer Erwärmung und Eisverlust führen würde (9.Konjunktiv!).  Wenn (2. Konditional-Konstruktion des Ortes und der Zeit!) die Temperatur dort um mehr als drei Grad Celsius anstiege (10.Konjunktiv!), könnte (11.Konjunktiv!) der Eisschild bereits innerhalb von 300 Jahren abschmelzen und der Meeresspiegel um sieben Meter steigen. Auch der Westantarktische Eisschild könnte  (12.Konjunktiv!)  in dieser Zeit abtauen, dessen Kipppunkt liege (13.Konjunktiv!)  bei einer Erwärmung der Region von fünf bis acht (!!!) Grad, heißt es in dem Artikel der Klimaexperten(!!!).

Zu den neun Schlüsselstellen des Klimawandels zählen auch die Borealwälder, die sich direkt südlich des Polarkreises vor allem auf russischem und kanadischem Gebiet als grüner Gürtel um die nördliche Hemisphäre legen. Sie werden nach Forscheransicht bei drei bis fünf Grad Erwärmung durch Trockenheit und Hitze im Sommer sowie Krankheiten innerhalb von 50 Jahren zu einem großen Teil absterben. Sie machen rund ein Drittel des weltweiten Waldbestandes aus. Gefährdet ist auch der Amazonas-Regenwald. Er werde durch Abholzung und Erwärmung derart geschädigt, dass er nach Modellaussagen in dieser Zeitspanne ebenfalls großflächig zerstört sein könnte (14. Konjunktiv!). Für die Sahara, die Sahelzone und die Region südlich davon sei noch unklar (erstaunlich, daß bei solchen Experten noch etwas unklar ist!!??) , ob sie infolge der Klimaverschiebungen trockener oder feuchter werden als bisher.

Als weitere Kippelemente benannten Schellnhuber und seine Kollegen das Klimaphänomen El Niño, den indischen Sommermonsun und den großen Wasserkreislauf im Atlantik, die sogenannte thermohaline Atlantikzirkulation.

Kursive Anmerkungen von K.E. Puls Dipl. Meteorologe EIKE

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7 Kommentare

  1. Der Focus
    Lehnt Komentare wie ..Ihr Beitrag: Die aktuellen Vereisung
    Kann man übrigens unter Arctic sea-ice monitor by AMSR-E einsehen. Die Daten sind auf einen Tag genau.
    Zu seinem beitrag Härtere Winter, schmelzendes Eis
    Donnerstag 09.12.2010, 06:13 · von FOCUS-Redakteur Michael Odenwald
    http://tinyurl.com/39goxl2
    Ab.
    Nach dem fünften Mal ist mir der kragen geplatzt und es scheint mir so als ob man im Focus keinen hinweis auf die AMSR-E Seite haben will.

    Eben auch nur ein Politisch Korektes Blatt.

  2. Hurra ! Es ist wieder Märchenstunde bei Onkel Schelli und Co., doch glaubt wirklich nur ein einziger Mensch mit naturwissenschaftlicher Ausbildung solchen Blödsinn ??? Normalerweise müßten sich der Staatsanwalt mit diesen Leuten beschäftigen, wegen Volksverhetzung.

  3. Ich habe mich auch geeinigt.

    Ich könnte, wenn ich nur wollen würde, das, was ich sollte, möglicherweise machen mögen oder auch nicht. Glaube ich jedenfalls.

    Nix neues aus Absurdistan. Tippingpoints reloaded.

    In diesem Sinne, schönes Wochenende.

    H.S.

  4. Ich empfehle ein Gesetz zur generellen Schutzhelmpflicht. Es könnte uns in der Zukunft der Himmel auf den Kopf fallen!

  5. Ich gehe davon aus, dass die Medien den Menschen immer wieder die Angst einjagen müssen. Auch, wenn es keine Anzeichen des Bösen gibt. In meiner Muttersprache bezeichnet man solches Verhalten von Medien als „Gurkensaison“.

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