Ein Großes Solares Minimum kommt!

In einem aufsehene erregenden Artikel im angesehen Fachblatt „Journal of Cosmology“ kommen die Autoren S. Duhau und C. de Jager, zu dem Schluss, dass die Sonne derzeit in ein Regime nachlassender Aktivität steuert. Das bedeutet Kaltzeiten für die Erde. Lesen Sie selbst die ebenso klaren wie bedauerlichen Erkenntnisse der Forscher.

Wir fassen jüngste Erkenntnisse über Periodizitäten in der solaren Tachocline-Region und deren physikalische Erklärung zusammen. Wir kommen zu der Schlussfolgerung, dass die Variabilität der Sonne gegenwärtig am Beginn eines langen Großen Minimums steht, einer Episode mit sehr geringer Sonnentätigkeit mit einer Dauer von mindestens einem Jahr- hundert. Als Konsequenz ergibt sich eine Verbesserung unserer Vorhersage der maximalen Stärke des jetzigen Schwabe-Zyklus (#24). Das Maximum wird spät erreicht (2013,5), wobei die Anzahl an Sonnenflecken bis auf 55 heruntergeht.

1. Einführung

Nach allgemeiner Ansicht sind Änderungen der Sonnenaktivität eng mit Klimaänderungen verknüpft (de Jager and Duhau, 2009; de Jager et al., 2010; Miyahara et al., 2010). Die Sonnenflecken-Aktivität kann in den beiden solaren Hemisphären konzentriert sein, und sie schwankt anscheinend in einem 11-jährigen Zyklus. Ausgedehnte Episoden verminderter Sonnenflecken-Aktivität aber, wie zum Beispiel das Maunder-Minimum (benannt nach dem Sonnen-Astronom Edward W. Maunder), waren deutlich mit einer Periode extremer Abküh- lung und bitterkalter Winter in Europa und Nordamerika verbunden, die als „Kleine Eiszeit“ bekannt ist.

Abbildung 1. Ein Sonnenfleck des Zyklus Nr. 23 (am Äquator) und der erste Sonnenfleck des Zyklus Nr. 24 (oben) (4. Januar 2008)Vorhersagen der maximalen Sonnenfleckenanzahl (Rmax) für den aktuellen Zyklus Nr. 24 reichen von sehr hohen über mittlere bis zu sehr kleinen Werten (siehe de Jager and Duhau, 2009). Letztere Vorhersagen [sehr niedrig] können wieder zur Episode eines Großen Mini- mums führen (Miyahara et al., 2010). Die Ursache für die widersprüchlichen Vorhersagen könnte in der Möglichkeit zu suchen sein, dass sich im Dynamosystem der Sonne derzeit ein chaotischer Übergang [Transition] vom Großen Maximum des 20. Jahrhunderts in ein ande- res Regime vollzieht (Duhau, 2003; de Jager und Duhau, 2009).

Der Sonnen-Dynamo erzeugt das Sonnenmagnetfeld durch einen kreisförmigen elektrischen Fluss tief im Inneren des Gestirns. Die genauen Mechanismen sind unbekannt. Das Sonnen- plasma weist eine sehr hohe Leitfähigkeit auf. In der Tachocline-Region, einer Schicht etwa 200 000 km unter der Sonnenoberfläche, werden in Anwesenheit eines [magnetischen] Saat- Feldes Ströme in denjenigen Schichten erzeugt, wo die unterschiedlichen Breitenbänder der Sonne mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten rotieren, wo die Ströme mit tief liegenden Konvektiv-Bewegungen interagieren und auf diese Weise die starken Magnetfelder noch wei- ter verstärken (wie in den Gesetzen der Magnethydrodynamik beschrieben). Wie der Son- nenflecken-Zyklus kehrt sich auch der solare Dynamo alle 11 Jahre um und löst die Bildung von Sonnenflecken aus. Man nimmt an, dass sich während des Maunder-Minimums die Rota- tion der Sonne verlangsamt haben könnte. Demzufolge hinge das Verhalten künftiger Son- nenflecken zum großen Teil vom Zustand des Dynamos während des Übergangs ab……..(Lorenz, 1993).

den kompletter Artikel als  deutsche Übersetzung finden Sie in der  Dateianlage

Den Originalartikel finden Sie hier "Journal o fCosmology.com, June, 2010

Die Übersetzung erledigten Chris Frey und Helmut Jäger EIKE. Mit freundlicher Genehmigung von Journal of Cosmology "Copyright 2010, Cosmology.com,  All Rights Reserved."

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34 Kommentare

  1. Dass lang und breit immer wieder erklärt werden muß, dass nachlassende Sonnenaktivität Auswirkungen auf die Erde haben muß, ist erstaunlich und bedenkenswert.
    Deshalb hier ein weiterer Erklärungsversuch passend zu Wetter und WM:
    -wenn eine Brauerei weniger Bier produziert,– auch wahlweise alkoholfrei–, entfällt weniger Bier pro Kopf. Selbst für Führungskräfte dieser Brauerei.
    Allerdings, in diesem Fall wäre es immer recht schön gekühlt.
    Prost!!

  2. Oh Fischer;
    ich hab schon gemeint, dass jetzt was Wissenschaftliches kommt. Aber Sie kommen mit IPCC. Dann komm ich ihnen jetzt mit den Gebrüdern Grimm. Kennen Sie das Märchen von „Des Kaisers neuen Kleidern“. Genauso kommen die Rechtfertigungen für den AGW rüber. Das muss man verstehen sonst ist man blöd. Blöd sind die, die das Geschwätz glauben.

    Das Sie sind nicht einmal fähig, die Begründungen für die Erwärmung durch CO2 geschlossen entsprechend den IPCC Vorgaben darzustellen. Dies liegt sicherlich auch daran, dass sie ein ignoranter Dummschwätzer sind.

    Die Begründungen mittels Forcings und Fingerprints sind hochgradig lächerlich. Genauso wie die Begründung für die MWP durch das ausbleiben von vulkanischen Aktivitäten.

    So einen Mist braucht kein Mensch. Wenn das Wissenschaft ist, dann hatte der Hausmeister am Max Planck Institut mehr Ahnung von Wissenschaft als der IPCC. Jetzt wird mir auch klar warum Pachaurie von Voodoo Wissenschaft geredet. Wurde ja lange genug fürs IPCC praktiziert, siehe, #22: Michael W. Matthes in „Aufklärer“ Lord Oxburgh. Man wirft immer den anderen das vor was man selber macht.

  3. Lieber Herr Müller,
    Danke für ihren interessanten Link in #20.
    Der Artikel zeigt sehr schön, dass es wisssenschaftlich gesehen viele Faktoren gibt, die die Erderwärmung im 20. Jahrhundert erklären können:
    “Finally, accurate and reliable analysis of satellite datasets are often affected by the climate models that investigators use. This is to some extent caused by the complexity of the scientific issue, which might require the use of a certain climate model to guide the data analysis. On the other hand, researchers should also be aware of the fact that used climate models may be incorrect or incomplete. An open opinion about different models may be instrumental in revealing the truth. This study did not aim to make precise calculations of global temperature change with a sophisticated climate model including multiple parameters and factors. But it does show that the warming effect of CO2 and other non-CFC gases had most likely saturated and CFCs and HCFCs could account for global warming observed in the late 20th century. A long-term global cooling starting around 2002 is expected to continue for next five to seven decades.”
    Ich habe jetzt auch nur einen Ausschnitt zitiert und empfehle jedem den Artikel ganz zu lesen.
    Der Artikel zeigt wie gesagt sehr schön, dass es wisssenschaftlich gesehen viele Faktoren gibt. Deshalb ist ein wie auch immer gearteter Konsens zur zeit wissenschaflich gesehen nicht mehr als eine Glaubensfrage.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  4. @ glatting

    „Ich frage:
    Wie geht dass? Insbesondere, wenn Aerosole eine abkühlende Wirkung haben wie Sie im letzten Kommentar klar gestellt haben?“
    Die logische Schlussfolgerung ist, dass es in der MWP statistisch weniger Vulkanausbrüche der höchsten Stärken gab als sonst üblich.

    „Sie schreiben:
    “der Treibhauseffekt gegenüber, der bislang unzähligen Tests unterworfen worden ist und diese bislang allesamt bestanden hat.“

    Ich frage:
    Welche Tests sind das? Die charakteristischen hotspots wurden doch nie gefunden?“

    Siehe AR4, z.B. die sogenannten „Fingerprint-Studien“, z.B. Hegerl. Jedes forcing hat ein charakteristisches Erwärmungsmuster. Wie gesagt, „Beweise“ gibt es per se nicht in der Naturwissenschaft, aber die Indizien sprechen gegen eine Zunahme der solaren Aktivität und für einen Treibhauseffekt.
    Im AR4 finden Sie noch viel mehr dieser Indizien. Die Summe dieser macht den bleibenden Eindruck und den Grundkonsens in der Wissenschaft aus.

    Zu den Hotspots hat Herr Müller schon einen interessanten Link gesetzt. Ergänzend noch, dass manche Forscher Hotspots meinen nachgewiesen zu haben, aber das Problem ist die Messunsicherheit. Einigen wir uns darauf:
    Man hat weder deren Existenz noch Nichtexistenz nachgewiesen und wie erwähnt treten Hotspots auch bei anderen Erwärmungen auf, sie taugen also nicht zur unterscheidung zwischen solarer Aktivität bzw. Treibhausgasen.
    Nichtsdestotrotz ist ihre Existenz von Interesse, weil deren Existenz auch von Klimasimulationen vorhergesagt wird und damit auch deren Qualität beurteilt werden könnte.

  5. #19: D. Glatting sagt am Donnerstag, 08.07.2010, 06:32:

    „Welche Tests sind das? Die charakteristischen hotspots wurden doch nie gefunden?“

    Zu den Hotspots vielleicht mal eine Sicht von Dr. Roy Spencer: „Hotspots and Fingerprints“ (http://tinyurl.com/29bmmvr)
    Er merkt im wesentlichen an, dass die Hotspots aus seiner Sicht keinen Beweis darstellen (weder pro noch contra AGW), da man sie auch bei einer nicht durch CO2 hervorgerufenen Erwärmung erwarten würde (z.B. bei einer Verringerung der Wolkenabdeckung). Die Hotspots sind also seiner Meinung ein natürliches Phänomen, nichts AGW spezifisches.
    Er erklärt auch nochmal ganz kurz, warum man sie erwartet…

  6. ‚im angesehen Fachblatt „Journal of Cosmology“‚ erschien die Tage auch ein anderer interessanter Artikel, in dem das umstrittene Wasserdampffeedback eine wesentliche Rolle spielt. Ich zitier mal etwas selektiv daraus 🙂
    http://tinyurl.com/2v2yyxn

    Journal of Cosmology, 2010, Vol 8, 1846-1862 JournalofCosmology.com, June, 2010.

    „What is the Major Culprit for Global Warming…“

    Qing-Bin Lu, Ph.D., Department of Physics and Astronomy and Departments of Biology and Chemistry, University of Waterloo, Waterloo, Ontario, CANADA

    „Abstract
    … First, the essential feature of the Earth blackbody radiation is elucidated. Then re-analyses of observed data about global temperature change with variations of halocarbons and CO2, the atmospheric transmittance of the infrared radiation and the 1970-1997 change in outgoing longwave radiation spectra of the Earth are presented. It follows by new theoretical calculations of the greenhouse effect … The results strength the conclusion that humans were responsible for global warming in late 20th century,…

    5. Concluding remarks
    In comparison with previous calculations on the greenhouse effect …, the present
    calculations give rise to a larger greenhouse effect. This is due to two factors: the former
    calculations significantly underestimated the amplification factor of water vapor feedbacks by
    using a much smaller ? value of 0.15“

    Die Autoren kommen auf einen Wert von 2, also einen 13-fachen Wert.

    Nicht, dass ich mich dem irgendwie anschliessen würde, aber sowas wird auch in dem angesehenen Journal veröffentlicht. Auch ein insgesamt positives Review von Naomi Oreskes „Merchant of Doubt“ …

  7. @ #18: Norbert Fischer

    Mal schon locker bleiben. Sie schreiben

    “ dass Klimaänderungen in der MWP hauptsächlich durch solare Aktivität und Aerosole (z.B. Vulkane) bestimmt wurden.“

    Ich frage:
    Wie geht dass? Insbesondere, wenn Aerosole eine abkühlende Wirkung haben wie Sie im letzten Kommentar klar gestellt haben?

    Sie schreiben:
    “der Treibhauseffekt gegenüber, der bislang unzähligen Tests unterworfen worden ist und diese bislang allesamt bestanden hat.“

    Ich frage:
    Welche Tests sind das? Die charakteristischen hotspots wurden doch nie gefunden?

    Sie als AGW-Experte müssten doch diese lächerlichen Fragen doch ganz einfach beantworten können.

    Mit den Fragen zur der Erklärung der Klimageschichte durch CO2 und der Notwendigkeit des Handelns komme ich im nächsten Kommentar zurück.

  8. @ glatting

    Sie präsentieren hier ein Sammelsurium von kruden Thesen, die im Grunde nur ihre völlige Ahnungslosigkeit beweisen. Damit lenken Sie nur hilflos davon ab, dass es keine quantitativen Aussagen bzw. Prognosen zum Svensmarkeffekt gibt, qed.

    Trotzdem noch ein paar Bemerkungen zu ihren „Thesen“:

    Es heißt hotspots und nicht „hotspotts“ und diese resultieren aus dem Wasserkreislauf und treten übrigens auch bei jeder Erwärmung auf, auch bei solcher durch solare Aktivität.

    Aerosole wirken ABKÜHLEND, nur so nebenbei.
    Kondensationskeime für Tröpfchenbildung, funktioniert nach demselben Muster wie Svensmarks Kondensationskeime durch kosmische Strahlung.
    Klimamodelle kennen halt nicht nur die Richtung Erwärmung (wie hier irgendein Ignorant stets behauptet), sondern auch nach unten, hängt eben von den forcings ab.

    Und Sie drehen mir schon wieder das Wort im Mund um: Ich habe stets gesagt, dass es keine wissenschaftliche Rekonstruktionen gibt, die zeigen, dass die MWP wärmer gewesen sei als heutige Temperaturen.

    Sie sind auch etwas schnell mit ihrem Urteil:
    Nur weil sie von Svensmark zwei hübsche Kurven sehen, die eine Korrelation nahelegen, glauben Sie ihm sofort.
    Wenn der IPCC-Bericht nur auf einer Korrelation zwischen der CO2-Kurve und der temperaturkurve bestehen würde, hätte mich das nicht überzeugt. Aber Sie müssten doch auf so etwas abfahren, für Sie müsste das dann ja auch schon der Beweis sein. Kurz: Sie gehen nicht unvoreingenommen an die Daten, Herr Glatting.

    Zum Schluss noch ein Zitat von Ihnen:
    „Und das ich mehr und besser wie alles CO2 Gedöhn dass bisher präsentiert wurde, siehe oben.“
    Ich vermute, Sie wollen damit ausdrücken, der Größte und Beste auf dem Gebiet der Klimaforschung zu sein. Herzlichen Glückwunsch!

  9. @#15: Norbert Fischer

    Oh Herr Fischer, vor kurzen waren noch Computersimulationen im Umlauf, die das MWP als lokalen Effekt verkauft haben. Die Erklärung mit solarer Aktivität wäre ja Svensmark und Aerosole kauf ich ihnen nicht ab. Vulkanausbrüche die zu Temperaturerhöhungen geführt haben, sind mir so nicht bekannt. Oder sollen die CO2 und Methan gespuckt haben. Bis vor Kurzen haben Sie oder war es NB sogar abgestritten, dass es das MWP gab. Sagen Sie mir mal welche Aerosole dass sein sollen und welche Vulkane die ausgeschüttet haben. Ich habe nämlich mehrere Kleinkinder befragt, die mir alle keine Antwort geben konnte. Das Tal der Ahnungslosen scheint sehr groß zu sein.

    Und geben Sie gleich dazu die Aerosole und Vulkane zum Römischen und zum Minoischen Optimum an. Und insbesondere wo ich die Kleinkinder finde die nicht im Tal der Ahnungslosen wohnen.

    So und nun zur CO2-Konzentration durch die Industrialisierung. Die Erwärmung fing schon an als CO2 noch keine Rolle spielen sollte. Sie hat zwischenzeitlich gestoppt als die CO2 Konzentration deutlich zugenommen hat; man konnte vielleicht die Erwärmung von 1980 bis 2005 damit einigermaßen erklären. Seither kühlt es wieder ab (Hide the decline). Passt auch irgendwie hinten und vorne nicht.

    Die Frage kann nicht sein ob man mit Svensmark ein in einem Computermodell vorhersagen kann. Die Frage muss sein ob die AGW Modelle Sinn machen. Und die Beschränkheit bzw. vollkommene Sinnfreiheit dieser Modelle wurde hier schon mehrfach aufgezeigt. Und ob Verschwörung oder nicht; im Moment bekommt man im Bereich Klima nur Geld wenn CO2 drauf steht. Leider ist es mit dem Urknall ähnlich nur da bekommen es noch weniger Leute mit.

    Ich betreibe hier kein munteres Drauflosraten, sondern ich sehe Korrelationen und ich habe einen plausiblen Effekt der dies erklärt. Deshalb formuliert sich das so einfach. Und das ich mehr und besser wie alles CO2 Gedöhn dass bisher präsentiert wurde, siehe oben.

    Ihre Zusammenfassung ist totaler Schrott. Die Vorhersage mit Svensmark ist überaus einfach. Aufgrund der geringen Sonnenaktivität folgt in den nächsten Jahren eine Abkühlung.
    Der Treibhauseffekt sagt Hotspotts voraus, die nie gefunden werden konnten. Ansonsten gibt es Computermodelle, siehe oben. Welche Test hat den dieser Blödsinn bestanden? Und das RF geht auch im rauschen unter.

    Dass Sie Svensmark aufgeschlossen gegenüberstehen ist ja schon mal ein Ansatz. Das sie persönlich GLAUBEN, dass dieser Effekt 2. oder 3. Größenordnung sein dürfte, liegt wohl an der Kirche, der Sie angehören.

    “Zur Notwendigkeit des HANDELNS ist kein Beweis der CO2-Theorie notwendig“ Der Schrott lässt sich ja auch nicht Beweisen. Wie soll man was falsifizieren, das nicht erklärt. Selbst wenn man von einer Verbrennung aller fossilen Energieträger ausgeht, kommt man theoretisch auf eine Erwärmung von 0,7 °C. Da es für die absurden Rückkopplungsfaktoren keine Hinweise gibt ist dies eine Änderung, die im natürlichen Rauschen untergeht und uns in Deutschland eher Vorteile bringen würde. Warum soll man dann handeln? Was soll das bringen? Wie viel CO2 sollen die 80 Millionen Deutschen einsparen um den Zuwachs bei den 1,3 Milliarden Chinesen und der Milliarde Inder auszugleichen?

    Und jetzt mal im Ernst. Ist es vorstellbar, dass Chinesen, Inder und Russen (Wo wurden die Climate-Gate Mails zugänglich gemacht?) dieses Geschäftsmodell der Rothschilds mittragen werden. Die haben ihre eigenen Geschäftsleute und Interessen. Denen geht das sonst wo vorbei.
    Wenn die Regierungen ihre Abhängigkeit von importierten Energieträgern verringern wollen, dann sollen sie auch einfach so sagen. Dann müssen auch alle Optionen auf den Tisch. Aber das aufs Klima zu schieben ist feige und führt zu unnötigen Diskussionen, siehe hier.

  10. @ glatting

    „Erklären Sie doch einfach mal das Mittelalterliche Klimaoptimum mit CO2. Oder Besser noch die Klimageschichte der Erde mithilfe von CO2.“

    Oh, Glatting, sind Sie im Tal der Ahnungslosen groß geworden?? Jedes Kleinkind weiß doch, dass die CO2-Konzentration erst im Laufe der Industrialisierung sprunghaft angestiegen ist und dass Klimaänderungen in der MWP hauptsächlich durch solare Aktivität und Aerosole (z.B. Vulkane) bestimmt wurden.

    Die Frage richtet sich daher eher an Sie bzw. Svensmark: Gibt es ein Computermodell, basierend auf Svensmarks Effekt, das vergangene Temperaturentwicklungen und zukünftige vorhersagen kann? Falls ja, dann verlinken Sie doch endlich mal etwas wissenschaftliches dazu.

    „Wenn man Svensmark untersuchen dürfte/könnte würde da auch was raus kommen.“ Äh, Lobotomie oder einfach seine Prostatawerte? Nee, jetzt im Ernst: Viele Leute haben seine Idee und seine paper untersucht und waren nicht überzeugt. Klar, sagen Sie jetzt, diese Leute sind ja auch Bestandteil der „Weltverschwörung“. Aber Svensmark selbst scheint auch nicht richtig weiterzukommen, oder?

    „Meine Prognose nach Landscheidt/Svensmark steht gegen ihre nach Computer und CO2.
    Meine lautet Temperaturrückgang bis ca. 2035 bis 2040. Global ca. -1,5 °C. Danach “Normalisierung“ +0,5 bis 1 °C. Ab 2200 erneute Abkühlung um mehr als 1 °C.
    Geben Sie ihre Prognose und wir treffen uns 2035 auf ein Bier. Der Verlierer zahlt.“

    Auch hier verwechseln Sie munteres Drauflosraten mit wissenschaftlichen Prognosen.
    Gefragt war nach einer Prognose, die auf quantitativen Berechnungen aus dem Svensmark-Effekt basiert.

    Ich fasse zusammen:
    Ihnen ist wie mir auch nichts aus der Wissenschaft bekannt, wie eine Vorhersage der nächsten Jahrzehnte mit dem Svensmark-Effekt aussehen könnte.
    Svensmark vager Idee steht nun der Treibhauseffekt gegenüber, der bislang unzähligen Tests unterworfen worden ist und diese bislang allesamt bestanden hat. Trotzdem sind Sie von Svensmark überzeugt. Ist da nicht eher der Wunsch Vater des Gedankens?

    Um nicht missverstanden zu werden:
    Ich stehe Svensmark durchaus aufgeschlossen gegenüber, muss aber leider feststellen, dass diese Idee noch nicht besonders weit entwickelt worden ist. Falls es irgendwann überzeugende Hinweise für die Richtigkeit dieser Idee geben wird, dann muss ich Sie aber dennoch enttäuschen:
    Es heißt dann nicht entweder CO2 oder Svensmark, sondern Svensmarks Effekt würde in die Klimaprogramme integriert werden. Ich persönlich glaube aber, dass dieser Effekt dann eher ein Effekt 2. oder 3. Größenordnung sein dürfte.

    Abschließend noch etwas, was ihnen entgangen ist, was gesellschaftliche Konsequenzen angeht.
    Sie plädierten wiederholt gegen Maßnahmen einer weltweit koordinierten oder europäischen Klimapolitik.

    Zur Notwendigkeit des HANDELNS ist kein Beweis der CO2-Theorie notwendig, sondern nur hinreichend viele Nachweise eines Gefährdungspotenzials, dh. der Möglichkeit der Richtigkeit der Prognosen.

    Auf HANDELN kann dagegen nur verzichtet werden, wenn BEWIESEN ist, dass keine Gefährdung besteht. Sie müssten entweder die CO2-Theorie falsifizieren oder ihre eigenen Ideen beweisen (im Sinne von naturwissenschaftlichem Beweis).

    • Nochmals kurz eine Bemerkung zu Ihrem CO2 Wahn!
      CO2 wurde im Jahr 1880 das erst mal wissenschaftlich untersucht. Bis ins Jahr 1958 wurde das physikalische Verhalten von CO2 mit Spektroskopischen Messungen dokumentiert und im lexikon für Physik für atmosphärische Einflüsse als Irrelevant beschrieben. Ihre damaligen (2010) Ansichten und Meinungen versteiften sich auf 2 bis 3 Studien, die Sie immer wieder zitierten, welche sich heute mehr den je als Falsch herausstellten. Die Physiker Allmendinger und Reinhard untersuchten im 2017 erneut CO2 in Atmosphären ähnlichen Bedingungen und über physikalische Berechnungen. Beide kamen unabhängig voneinander zum Schluss, dass CO2 mit heute 16 Molekülen auf 1 Million, in keinster Weise irgend einen Einfluss nehmen können. Selbst eine Verdoppelung auf 400ppm würde lediglich eine Temperaturschwankung von 0.12° nach sich ziehen.

      Für mich ist es eine wahre Freude, wie Sektengläubige Klimaphobiker dem Klimawahn hinterhergerannt sind, dies vermutlich immer noch wild argumentierend verteidigen. Ihre Argumente waren allesammt falsch, da Sie das Ganze zu engstirnig betrachteten und weitere Parameter einfach ausblendeten.
      René Funk

        • Wieso kommentieren Sie nicht mit Ihrem „Real Name“?
          Physikalische Studie des Dr. Reinhard. Lausanne.
          http://www.centil-europe.ch/Forschung/2017.01-20-FKR-sur-CO2.pdf

          Studie Dr. Allmendinger
          https://www.omicsonline.org/open-access/a-novel-investigation-about-the-thermal-behaviour-of-gases-under-theinfluence-of-irradiation-a-further-argument-against-the-greenh-2157-7617-1000393.pdf

          Diesbezüglich gibt es auch bei EIKE diverse Kapitel, welche dieses Thema behandeln.

          Aus Biologischer Sicht ist die CO2 Konzentration mit 400 ppm für die Biosphäre kurz vor dem untersten Limit. Die Calvin-Zyklen, welche aus drei Phasen bestehen, sind durch die niedrige Konzentration stark verlangsamt. Ein höherer CO2 Gehalt würde bestehnde Hungersnöte, vor allem in Afrika, durch einen erhöhten Bioertrag gemildert.
          Das was die Politik, Wissenschaftler und von der Lüge abhängige Firmen tun, ist äusserst Dumm. Der Mensch zerstört sich selbst, jedoch nicht durch Krieg, sondern durch Eingriffe in die natürlichen Abläufe. Der beste Weg, die Überbevölkerung zu kontrollieren, ist die dekarbonisierung der Atmosphäre.
          René Funk

          • a) Link geht nicht
            b) CO2 strahlt bei 1bar nicht (Abregung durch Stoß!).
            c) Natürlich absorbiert CO2 im 14µm-Bereich. Das erwärmt die Luft über die Absorptionslänge, hat aber keine Auswirkung auf die Erdoberflächentemperatur da die Wärme per (durch die Absorption beschleunigten) vertikaler Konvektion
            abgeführt wird.

        • Ich habe nochmals nachgeschaut. Die Berechnungen des Dr. Reinhard ergaben, dass seit 1850 die durch CO2 verursachte Erwärmung 0.12 Grad betrug. Eine Verdoppelung hätte 0.24 Grad zur Folge.
          René Funk

        • besso keks
          Ich bin auch der Meinung, dass CO2 in höheren Lagen durch Emissionsstrahlung und aufgrund der geringen Dichte/Druck kühlend wirkt. Da nach unten die Dichte zunimmt, wirkt dies wie eine Barriere aufgrund einer schnell erreichten logariytmischen Sättigung der solaren Einstrahlung.
          Die berechnete Annahme von 0.24 Grad wird daher nicht stimmen und eher gegen 0 tendieren. Wie sehen Sie das?

          Ich habe die Links kontrolliert, funktionieren einwandfrei mit draufklicken. Müssten auch mit einem Mac-Rechner korrekt geöffnet werden können. Ansonsten können Sie mir ein Mail an info@centil-europe.ch senden, dann kann ich Ihnen die PDFs als Anhang retournieren.
          René Funk

    • “ Sie müssten entweder die CO2-Theorie falsifizieren“ In der Tat, Theorien muß man falsifizieren um die aus der Welt schaffen zu können. Nur ist der sog. „Treibhauseffekt“ keine Theorie sondern eine unbewiesene Hypothese, die des Beweises harrt.

  11. @ #13: Norbert Fischer

    Ich habe vor kurzem, die Unterschiede bzw. die Definitionen von These, Hypothese und Theorie hier im Forum explizit dargelegt. Die CO2 These ist bereits gescheitert und damit noch nicht einmal eine Hypothese und schon gar Theorie wie Sie und die anderen Sektenmitglieder hinstellen möchten.

    Über dieses Thema brauchen Sie mir bestimmt nichts zu erzählen. Das kann ich selber ziemlich gut.

    Mit CO2 kann man nicht einmal das Mittelalterliche Klimaoptimum erklären. Daher wurde ja versucht mit dem Mann’schen Hockeistick dieses weg zu diskutieren. Es gab noch nie einen brauchbaren wissenschaftlichen Ansatz der Lug und Betrug brauchte um angenommen zu werden.

    Und die darauf folgenden Erklärungsversuche, dass dies ein lokaler Effekt war sind mittlerweile auch durch Ergebnisse aus Biologie, Archäologie etc. widerlegt.

    Erklären Sie doch einfach mal das Mittelalterliche Klimaoptimum mit CO2. Oder Besser noch die Klimageschichte der Erde mithilfe von CO2.

    Genau mit diesen Erklärungen hat mein Skeptzismus angefangen.

    Mit Abermilliarden wird die Erforschung des CO2 Blödsinns gefördert. Für wahre Wissenschaft bleibt da kein Geld mehr über. Wenn man Svensmark untersuchen dürfte/könnte würde da auch was raus kommen.

    Meine Prognose nach Landscheidt/Svensmark steht gegen ihre nach Computer und CO2.

    Meine lautet Temperaturrückgang bis ca. 2035 bis 2040. Global ca. -1,5 °C. Danach “Normalisierung“ +0,5 bis 1 °C. Ab 2200 erneute Abkühlung um mehr als 1 °C.

    Geben Sie ihre Prognose und wir treffen uns 2035 auf ein Bier. Der Verlierer zahlt.
    Wenn es bis dahin wirklich warm bleiben würde oder sogar wärmer wäre ich bestimmt ein gut gelaunter Verlierer.

  12. @ glatting

    „Mir wurde aber im ersten Semester am Beispiel von Geo- und Heliozentrischem Weltbild klar gemacht, dass in der Physik wie auch in der restlichen Wissenschaft diejenige Theorie zu bevorzugen ist, die mit den wenigsten Annahmen möglichst viel erklärt.“
    Ich hatte schon einmal den Unterschied zwischen einer Hypothese und einer Theorie erklärt. Zu einer Theorie gehört neben fehlgeschlagenen Falsifizierungsversuchen auch die Fähigkeiten, VORHERSAGEN zu erlauben.
    Na, dann erzählen Sie uns doch einfach mal, wie denn die Vorhersagen für die nächsten Jahrzehnten nach der Svensmark-Hypothese lauten.

    Bezeichnend auch, dass Sie nicht ein einziges paper verlinken können (auch nicht von Svensmark selbst), dass die Wirkung seines Effektes quantifiziert.
    Seine Betrachtungen stehen noch auf einer sehr qualitativen Ebene. Das ist so, als wären wir mit der CO2-Theorie im 19. Jahrhundert, als Tyndall nachwies, dass CO2 ein Treibhausgas ist.

    Schon erstaunlich, wie viele Bestätigungen einerseits von ihnen beim CO2-Effekt verlangt werden und dass andererseits beim Svensmarkeffekt eine qualitative Betrachtung ihnen schon als Beweis genügt. Genau so funktioniert Wissenschaft nicht, zur Wissenschaftlichkeit gehört eine Unvoreingenommenheit und ein gesundes Maß von Skeptzismus.

    PS:
    „NF: ““Ihr letztes Diagramm zeigt eine kaum überraschende Korrelation der Sonnenfleckenzahl mit der total solar irradiance (TSI). Wie landen Sie jetzt rein logisch bei ihrer Schlussfolgerung, dass TSI dominierend ist????““
    Dr. Hüttner “Bitte genau lesen. Dies ist ein Zitat der NASA-Wissenschaftler, die die Satelliten betreiben“

    Wenn Herr Hüttner auch meint, dass das Diagramm diese Schlussfolgerung nicht belegen kann, warum druckt er es dann mit angefügtem Zitat? Man sollte schon hinter dem stehen, was man schreibt, oder?

  13. @#11: Norbert Fischer

    NF: “Oh, so einen Wert findet man nicht? Ach…“

    NF: ““Ihr letztes Diagramm zeigt eine kaum überraschende Korrelation der Sonnenfleckenzahl mit der total solar irradiance (TSI). Wie landen Sie jetzt rein logisch bei ihrer Schlussfolgerung, dass TSI dominierend ist????““

    Dr. Hüttner “Bitte genau lesen. Dies ist ein Zitat der NASA-Wissenschaftler, die die Satelliten betreiben“

    Ist es ihnen eigentlich nicht manchmal peinlich was für ein Unfug Sie daher schreiben.

    Ich weiß ja nicht auf welcher Uni Sie waren. Mir wurde aber im ersten Semester am Beispiel von Geo- und Heliozentrischem Weltbild klar gemacht, dass in der Physik wie auch in der restlichen Wissenschaft diejenige Theorie zu bevorzugen ist, die mit den wenigsten Annahmen möglichst viel erklärt.

    Svensmark erklärt die Klimaentwicklung der Erde vom Hadaikum bis Heute. CO2 erklärt nichts.
    Svensmark braucht keine Zusatzannahmen und CO2 braucht nicht auffindbares RF, nicht auffindbare Rückkopplungsfaktoren, Kipppunkte etc.

    Unter normalen Bedingungen wäre von CO2 wissenschaftlich schon lange keine Rede mehr. Als Wissenschaftler macht man sich eigentlich lächerlich, wenn man dies weiterhin vertritt. Da dies aber politisch und wirtschaftlich gewollt ist wird dieser Quatsch immer wieder hoch gekocht. Und wenn man wie Sie seine Brötchen damit verdient muss man halt so einen Mist erzählen.

  14. Herr Glatting,

    mir ist die Svensmark-Hyothese durchaus bekannt.

    Sie tun ja so, als wäre diese Hypothese schon diversen Tests unterzogen und inzwischen im Range einer naturwissenschaftlichen Erkenntnis anzusiedeln.

    Dann werden Sie sicherlich auch kein Problem haben, mir einen Wert für das radiative forcings aufgrund des Svensmark-Effekts zu nennen, sodass wir diesen dann mit dem forcing von CO2 vergleichen können.

    Oh, so einen Wert findet man nicht? Ach…

  15. Herr Fischer,

    ich erkläre es Ihnen noch mal.

    Hohe Sonnenaktivität geht mit einer großen Anzahl von Sonnenflecken und einem starken Magnetfeld einher. Dieses Magnetfeldfeld bewirkt, dass hochenergetische kosmische Strahlung von der Erde abgehalten wird. Dadurch bilden sich weniger Wolken, wodurch mehr Energie in die Ozeane kommt, womit es global wärmer wird. Des Weiteren wird weniger C14 gebildet.

    Umgekehrt bewirkt eine geringe Sonnenaktivität wenige Flecken, ein schwaches Magnetfeld, mehr kosmische Strahlung, mehr C14 und mehr Wolken. Damit kommt weniger Licht und Wärme in die Ozeane und es kommt zu einer Abkühlung.

    Die Korrelationen dieser Größen sind belegt. Eigentlich wäre es die Aufgabe der Klimaforscher diese Zusammenhänge im Detail zu verifizieren. Denn nur dann könnten sie die Wolkenbedeckung hinlänglich modellieren womit ihre Modelle überhaupt erst Sinn machen würden. Stattdessen wird weiter das CO2 als Klimatreiber genannt obwohl belegt ist, dass das CO2 der Erwärmung immer erst nachfolgte.

    Und jetzt kommen Sie mit den lachhaften RF Größen, aber das hat ihnen schon Her Limburg erklärt. Und dann führen Sie auch noch einen IPCC Report an. Seit dem Mann’schen Hockeystick hat dieser Verein jegliche wissenschaftliche Glaubwürdigkeit verloren. Diesen Verein kann man nicht mehr retten sondern nur noch abschaffen.

    Dorothee Krien hat einen prima Überblick darüber gegeben, dass es sich dabei wieder um eine prima Geschäftsidee der Rothschilds gehandelt hat. Wie der Vandale schon immer vermutet hat stand da nie die Rettung der Erde sondern das Abzocken der Massen hinter diesem Hype. Deshalb hatten die Bilderberger auch die globale Abkühlung auf ihrer Tagung zum Thema. Wie erklärt man den Leuten die Notwendigkeit einer CO2 Abzocke die zu einer Erwärmung führen soll, wenn es real kühler wird.

    Und Sie sind ein kleines Licht in diesem Verein, das mit wirren Argumenten gegen die Klimarealisten hält.

  16. Piotr Smial sagt:
    Mir ist das Journal völlig unbekannt und auch bei Web of Science wird das Journal nicht gelistet, was gleichzusetzten damit ist, dass es völlig unbedeutend ist (bei Web of Science sind über 10.000 Fachzeitschrifte gelistet)

    Der Autor ist keine unbekannte Person. Seine Adresse findet man unter:
    http://tinyurl.com/35m5z8v
    Sein Verzeichnis der Veröffentlichungen:
    http://tinyurl.com/8v9r32
    Darunter gibt es:
    „Forecasting the parameters of sunspot cycle 24 and beyond“
    http://tinyurl.com/39h7z33
    Journal of Atmospheric and Solar – Terrestrial Physics 71 (2009) 239-245

  17. @Michael Schmitz
    Im Prinzip ist es wurscht, wo Rahmstorf sich äußert, es gibt immer was zu lachen.
    Wer kann den das personifizierte Leiden, „Sorgenfalten – Dackelstirn“ = Markenzeichen (noch) ernst nehmen ?

  18. Herr Limburg:
    Jetzt habe ich mich nicht durchringen können ,eine von den folgenden 3 Antworten zu favourisieren :

    1. Oh , habe ich gar nicht gewusst , wo werden die wissenschaftlichen Arbeiten von Ihm denn veröffentlicht ??? Ich wüsste aber zu gern warum er dann noch im Beirat der BuRe sitzt.

    2.Ich sprach von wissenschaftlichen Arbeiten , nicht von Pressearbeit , sie können sich solche Kommentare sparen .

    3.Gut pariert . aber leider dient ihr Kommentar nur dazu von der zentralen Aussage abzulenken .

    Aber ich sehe ein , dass man auch in Ihrer Redaktion Spass haben will .

    Insgesamt muss man wohl sagen ,dass wir noch einige Zeit warten müssen mit der Erkenntnis , wie präzise die Sonnenaktivität mit ihren Zyklen auf das Klima einwirkt , aber zur Einseitigkeit zu tendieren besteht nach wie vor kein Anlass.

    schönnen Abennnd noch

  19. Man wünscht inhaltliche Argumente?

    Im Einführungstext, für den die Autoren Duhal und deJager nicht verantwortlich sind, steht:

    „Das bedeutet Kaltzeiten für die Erde.“

    Nun kann man aber nachlesen (z.B. im IPCC-AR4), dass die Zunahme der solaren Aktivität vom Maunder-Minimum bis heute einem forcing von etwa 0,2-0,85 W/m^2 entspricht. Es werden ca. ein Dutzend Studien aufgeführt, die alle in dieser Bandbreite liegen.
    Das forcing der Treibhausgase beträgt 1,66 W/m^2, Tendenz weiter steigend.

    Wie man da auf eine kommende Kaltzeit kommen kann, erschließt sich mir nicht, bestenfalls wird die Erwärmung verzögert, was für uns in der Tat eine sehr gute Option wäre.

    Mein Optimismus wird leider dadurch gedämpft, dass die Prozesse in der Sonne noch unzureichend verstanden sind und andere Forscher keine Anzeichen für ein neues „Maunder-Minimum“ sehen.

    • Ihr Kommentar liegt schon 7 Jahre zurück und es ist immer wieder interessant, ja schon fast amüsant zu lesen, wie mit W-Zahlen herumgeworfen wird. Offensichtlich lagen Duhal und deJager doch richtig und alle anderen Studien sind heute Wertlos. Eine pauschale W-Angabe anzunehmen, ist totaler mumpitz, da Konvektion, Einstrahlungswinkel, Druckverhältnisse, Erdumlaufbahn, Einfluss der Gasriesen Saturn und Jupiter mit Ihrer Gravitation genauso das Klima beeinflussen. Nebst der heute deutlich abgenommenen Sonnenaktivität. Fazit, Ihre Einschätzung war grundsätzlich vor 7 Jahren falsch.
      René Funk

  20. Herr Limburg .
    was würden Sie denn davon halten , wenn ein Herr Rahmstorf in P.M. oder Ähnlichem seine Arbeiten veröffentlichen würde : grosses Gelächter wäre die Folge und Spekulationen würden die Runde machen , ob er sich (oder man ihm) nicht mehr traut ??
    Auf jeden Fall wäre grosses Misstrauen die Folge und das zu Recht .
    Trotzdem ein interessantes Thema

  21. Darf ich fragen, wie Sie zu dieser Feststellung kommen: […] angesehen Fachblatt „Journal of Cosmology“
    Woran messen Sie, ob es angesehen ist? Mir ist das Journal völlig unbekannt und auch bei Web of Science wird das Journal nicht gelistet, was gleichzusetzten damit ist, dass es völlig unbedeutend ist (bei Web of Science sind über 10.000 Fachzeitschrifte gelistet)

  22. Wenn man schon mit Gleisberg-Zyklen argumentiert, dann sollte man sich auch die Literatur ziehen, die sich vor Jahrzehnten damit beschäftigt hat.

    Theodor Landscheid
    Sun, Earth, Man: A Mesh of Cosmic Oscillations – How Planets Regulate Solar Eruptions, Geomagnetic Storms, Conditions of Life and Economic Cycles

    Dann ist es einem auch nicht so neu, dass wir in ein solares Minimum gehen. Dann wüsste man auch dass es entsprechend dem Dalton Minimum und nicht wie das Mauder Minimum ausfallen wird. Demnach sollte 2035 bis 2040 wieder besser werden mit dem Klima.

    Siehe auch
    http://www.landscheidt.info/?q=node/6

    Will man auch hoffen, dass in der Zwischenzeit nicht zu viele Vulkane ausbrechen (Kommt Katla jetzt oder doch nicht?), Atomkriege geführt werden und dass sich der Junge aus Erfuhrt wirklich mit Apophis im Jahr 2036 verrechnet hat so wie es die NASA behauptet.

    Apropos NASA; im Oktober 2008 machte dieser Verein noch die Vorhersage, dass der 24te Zyklus stärker als der 23te ausfällt.

    Aber es wird es wird immer klarer, insbesondere nach CHILL von Peter Taylor.

    Sonnenaktivität steuert Woklkenbildung, entsprechend Svensmark
    Wolkenbildung steuert das Wärmeinventar der Ozeane
    Das Wärmeinventar der Ozeane steuert das Klima.

    Und etwas mehr oder weniger CO2 spielt kaum eine Rolle. Eine politisch gewollte Blase mit der man viele unliebsame Entscheidungen begründen kann.

    Und wenn schon Svensmark, dann wäre auch das kühle Klima Ende der 50ziger und Anfang der 60ziger des letzten Jahrhunderts trotz des starken 19ten Sonnenfleckenzyklus zu erklären. In dieser Zeit könnte die Wolkenbildung durch die erhöhte Radioaktivität der Atmosphäre aufgrund der Vielzahl oberirdischer Atomtest beeinflusst worden sein.

  23. Nicht umsonst hatte das diesjährige Treffen der Bilderberggruppe das Gloabl Cooling auf der Agenda. Für Zweifler nachzulesen auf deren homepage.
    Immerhin spricht diese Organisation nicht mehr von Erwärmung. Mal sehen wann diese Botschaft Frau Dr. Physik erreicht.

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