Klima-Skepsis wächst auch in den politischen Parteien !

Seit längerer Zeit schon, aber verstärkt nach ClimateGate gibt es in den politischen Parteien zunehmend Unruhe und Kritik gegenüber der bisherigen öffentlichen und einseitigen Einschätzung der angeblich anthropogen verursachten Erderwärmung.
Auch die insbesondere von Bundeskanzlerin Merkel seit Jahren für die CDU vorgegebene einseitige Indoktrinations-Linie auf der Basis ihrer handverlesenen etablierten Klimaforscher (PIK) wird nicht mehr kritiklos hingenommen an der Partei-Basis.
Dieses zeigt auch eine diesbezüglich sehr konkrete und fakten-getragene Anfrage der CDU-Fraktion der Stadt Hannover an den dortigen rot-grünen Stadtrat. Die von dort gegebenen Antworten wirken hilflos, stereotyp, verunsichert und inkompetent.


Ratsanfrage der CDU-Fraktion Hannover, 10.05.2010 ;

Rats-Antwort schriftlich v. 20.05.2010

Thema: Klimawandel,

Drucksachen Nr. 1075/2010

Frage 1:

Ist der Verwaltung bekannt, dass der Direktor des britischen Klimaforschungsinstituts Climate Research Unit (CRU) die University „East Anglia“, Prof. Dr. Phil Jones, der maßgeblich am IPCC-Bericht von 2007 mit gearbeitet hat, Ende November zurückgetreten ist, nachdem einige Tage zuvor (20.11.09, sgn. „ClimateGate“) bekannt wurde, dass unter seiner Verantwortung Wetter- und Klima-Daten gefälscht wurden, und dass er in einem Interview mit dem BBC am 13.02.2010 erklärte, dass seit 15 Jahren keine „statistisch signifikante“ Erwärmung der Erde festzustellen ist, dass sogar eine Tendenz der Abkühlung festzustellen ist, und dass er außerdem einräumte, die Welt sei im Mittelalter wärmer gewesen als heute – ein Hinweis darauf, dass die globale Erwärmung keine von Menschen gemachte Erscheinung sein könnte?

Antwort:

Ja, dies ist der Verwaltung bekannt.

Frage 2

Ist der Verwaltung außerdem bekannt, dass einer der weltweit medien-wirksamsten Mahner einer menschen-gemachten Klimakatastrophe, Prof. Dr. Mojib Latif, Spezialist für Ozeanzirkulation und Klimadynamik vom Kieler Leibnizinstitut für Meereswissenschaften und einer der Autoren des nach einer Fülle seit „ClimateGate“ aufgedeckter Irrungen und Manipulationen zunehmend umstrittenen IPCC-Berichtes von 2007, vor mehr als 1500 Klimatologen auf der UN-Weltklimakonferenz in Genf am 01. September 2009 u. a. sagte, dass vor allem wegen zyklischer Veränderungen der Meeres- und Luftströmungen mit einer globalen Abkühlung von 10 oder sogar 20 Jahren zu rechnen sei? Und ist der Verwaltung bekannt, dass Prof. Dr. Latif in seinen Ausführungen auf dieser Konferenz vom Klima-Chef des britischen Met Office, James Murphy unterstützt wurde?

Antwort:

Ja, dies ist der Verwaltung bekannt.

Frage 3

Welche Folgerungen zieht die Verwaltung aus diesen Sachverhalten?

Antwort:

Die in Frage 1 und 2 getroffenen Aussagen geben nur einen winzigen Teil der geführten wissenschaftlichen Diskussion wieder. Es gibt eine Vielzahl von Wissenschaftlern, die zu einer gegensätzlichen Einschätzung des Sachverhaltes und auch der erhobenen Vorwürfe kommt.

Die Verwaltung wird sich daher weiterhin an Schlussfolgerungen der UN, EU und der Bundesregierung orientieren und die Aktivitäten zum Klimaschutz aufrecht erhalten.

(Mönninghoff)

image_pdfimage_print

Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:

  1. Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
  2. Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
  3. Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
  4. Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
  5. Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
  6. Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.

Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Kontakt"

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung

Erst Registrieren dann Kommentieren

Zum Kommentieren müssen Sie eingeloggt sein. Bitte hier auf Registrieren klicken, um ein Login zu erhalten.

Kommentar hinzufügen

Sie haben nicht das korrekte Login oder Passwort eingegeben

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

42 Kommentar(e)

Neueste zuerst
nach Bewertung Neueste zuerst Älteste zuerst
1
Marvin Müller

#41: Horst Stricker sagt am Mittwoch, 30.06.2010, 23:23:

"Sehr geerter Herr Müller,
danke für den Link. Ich hatte aber Herrn Norbert Fischer angesprochen"

Und ich dachte, Sie wären an der Sache interessiert.

"Der Artikel von Willis Eschenbach berücksichtigt m.E. nicht wieviel CO2 immer wieder von den Niederschlägen aus der Atmosphäre herausgewaschen wird, und das kann mit Sicherheit so gut wie niemand sagen! Es regnet ja immer, irgendwo!"

Warum sind Sie der Meinung, das würde nicht berücksichtigt? Wenn der Regen CO2 rauswäscht, ist hinterher weniger CO2 drin, es kommt weniger CO2 bei Mauna Lua an und da wird dann also auch weniger gemessen. Haben Sie den Artikel nur auf das Stichwort Regen hin gelesen oder haben Sie den auch sinngemäß erfasst? Dann hätte eigentlich Ihre Frage erledigt sein sollen ...

2
Horst Stricker

#40
Sehr geerter Herr Müller,
danke für den Link. Ich hatte aber Herrn Norbert Fischer angesprochen
Der Artikel von Willis Eschenbach berücksichtigt m.E. nicht wieviel CO2 immer wieder von den Niederschlägen aus der Atmosphäre herausgewaschen wird, und das kann mit Sicherheit so gut wie niemand sagen! Es regnet ja immer, irgendwo!

3
Marvin Müller

#39: Horst Stricker sagt am Dienstag, 29.06.2010, 15:40:

"Wie kann man sich dann auf eine Klimarelevaz von CO2 festlegen wenn man nicht weiß,
wieviel Co2 sich tatsächlich in der Atmosphäre befindet?"

Dazu gibts einen schönen Artikel von Willis Eschenbach auf Wattsupwiththat: "Under the Volcano, Over the Volcano" http://tinyurl.com/38pbbo6. Dort ist beschrieben, woher man weiss, wieviel CO2 in der Atmosphäre ist.

4
Horst Stricker

# 26 , #29

Also Herr Fischer,

darf ich Ihr Schweigen als Nichtwissen verstehen ??
Wie kann man sich dann auf eine Klimarelevaz von CO2 festlegen wenn man nicht weiß,
wieviel Co2 sich tatsächlich in der Atmosphäre befindet?
Sie kennen sicherlich die Geschichte mit dem Rathaus ohne Fenster? Die Klimamodellierung ist so etwas ähnliches ,man könnte herzaft darüber lachen wenn nicht die politisch - finanzielle Komponente dabei wäre.

MfG

5
Rainer Hoffmann

#8: Marvin Müller

Sie machen einen grossen Denkfehler, wenn Sie versuchen, das bedenkliche Merkel-Zitat zu relativieren.

Denn wir haben einen Rechtsanspruch (!) auf Demokratie auf Basis des Grundgesetzes mit der Ewigkeitsgarantie....

Und diese "Ewigkeitsklausel" hat Merkel in Frage gesellt, da sie den Rechtsanspruch (!!!) mit ihrem Zitat in Frage gestellt hat.

Daran ändert sich auch nix, wenn Sie den Zusammenhang erwähnen. Der Satz von Merkel ist und bleibt mehr als sehr bedenklich.

6

Oh, von welchen Ignoranten werden wir regiert.

7
Andreas Demmig

#20
Sehr geehrter Herr Fischer,

Ihren Gedanken kann ich zustimmen.
Auch dem Schlusssatz: „Ich halte es aber für Kaffeesatzleserei, wenn jemand meint, er könne die Zeitpunkte und -dauern solcher Ereignisse vorhersagen“

Sicherlich wissen Sie, dass genau das der Punkt ist, weshalb es EIKE überhaupt gibt.
Schön wäre es, wenn Wissenschaftler untereinander diskutieren, WIE „Klima“ denn überhaupt funktioniert, daraus folgt: Können wir es beeinflussen?

Ich würde mir wärmere Winter wünschen, Schnee vom 24. bis 30. Dez, und dann wieder warm. Gut das es so nicht geht.

Schlimm ist nur, dass Scharlatane einen mit unsinnigen Maßnahmen abzocken wollen.

Mich beeindruckt immer wieder die schmelzende Antarktis, wenn selbst in einer Kinderzeitung die Story der armen Pinguine geschrieben wird. MMM Heft 45/09

Uni Bremen, http://tinyurl.com/y9o8gzd

8

@ #31: Norbert Fischer

Sie arbeiten immer nach dem gleichen Schema. Aus einem Kommentar greifen Sie sich einen Teil heraus, zu dem Sie eine stichhaltige Argumentationskette haben. Wie gesagt, Sie haben einen Tunnelblick. Auf diesem Thema hacken Sie dann im Folgenden rum.

Alles andere im Kommentar zu Sie nichts, wenig oder angreifbares haben, kommentieren Sie nicht. Dies zerreist die Zusammenhänge und soll dazu führen, dass Sie in dem einen speziellen Thema, dass Sie somit gekürt haben und nicht wirklich im anfänglichen Fokus stand, gut dastehen.

Daher bin ich ab sofort so kühn, und werde alle Behauptungen, die Sie zur Hervorstellung ihrer Argumentationskette nicht diskutieren, als von ihnen nicht beanstandet und damit akzeptiert, annehmen.

So, und nun noch mal zu ihrer Porno Anrede. Sie berufen sich darauf, dass Sie das Verhalten nur gespiegelt haben. Davon kann keine Rede sein. Dazu hätte Herr Matthes Sie entsprechend anreden müssen. Hat er nicht. Er hat Dritte entsprechend tituliert, wobei es dafür hinreichende Rechtfertigung gibt. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Mit ihrer Kinderstube kann es daher auch nicht weit her sein.

9
Michael W. Matthes

#4: Theo Himmelberg sagt:

" ... zumal zu dem Thema keine politischen Alternativen erkennbar sind."

Klein aber fein: Partei der Vernunft.
Fundstück aus dem Piratenpartei-Forum:

"Aus dem Parteiprogramm der http://www.parteidervernunft.eu/

•Kohlendioxid (CO2) ist kein Gift, sondern ein natürliches Gas, notwendig für das Gedeihen der Pflanzenwelt.
Ohne CO2 gibt es kein Leben auf der Erde.
Die Luft besteht zu 78% aus Stickstoff, zu 21% aus Sauerstoff, zu 0,038% aus Kohlendioxid und einigen Spurengasen.
Nur 1,2% von 0,038% entstehen durch technische Emissionen der Verbrennungsprozesse fossiler Energieträger! Damit liegt der von Menschen beeinflusste Anteil in der Luft bei lächerlichen 0,000456%: Vier von einer Million Molekülen!

Außerdem steigt zuerst die Temperatur und erst in der Folge das CO2.

Sämtliche mit der Klima-Hysterie begründeten Maßnahmen sind daher einzustellen! Dies bedeutet eine Einsparung in einer Größenordnung von 900 Milliarden Euro.
Bei allen Systemen zur Energiegewinnung und Energieeinsparung ist durch eine energetische Bilanzierung nachzuweisen, ob der Energieertrag höher ist als der Energieaufwand zur Herstellung und den Betrieb für den Lebenszyklus solcher Systeme. Unbedingt die Dossiers lesen!

Falls Sie - guten Glaubens - Anhänger der Klimareligion sind, nehmen Sie sich bitte Zeit diesen Film anzuschauen. Bleiben Sie bis zum Schluss dabei und hören Sie wie ein Mitbegründer von Greenpeace seiner Bestürzung darüber Ausdruck verleiht, wie im Namen der wissenschaftlich widerlegten Klimatheorie in den Entwicklungsländern Kinder sterben müssen, damit Großkonzerne und Politik Milliarden mit dem schlechten Gewissen der Menschen abschöpfen können.

Der Klimaschwindel Teil 1/5- RTL extra spezial berichtet
Die Klimalüge Teil 1
(youtube)
"Wenn Ihr eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet Ihr sie brauchen, um zu weinen."
Jean Paul Sartre, französischer Schriftsteller und Philosoph, 1905 – 1980"

10
Michael W. Matthes

E.I.K.E:

"Auch die insbesondere von Bundeskanzlerin Merkel seit Jahren für die CDU vorgegebene einseitige Indoktrinations-Linie auf der Basis ihrer handverlesenen etablierten Klimaforscher (PIK) wird nicht mehr kritiklos hingenommen an der Partei-Basis."

Ds ist nicht CDU-Typisch.
Berliner MoPo berichtet gestern vom knappen Sieg der SPD-Parteispitze über die Basis.
Parteienpolitik 2010: CDUSPDFDP-Spitze kämpft gegen CDUSPDFDP-Basis.
Dazu paßt:

"Mitgliederschwund
Den Volksparteien stirbt die Basis weg

CDU und SPD haben zusammen nur noch etwa eine Million Mitglieder und schrumpfen weiter. Parteienforscher unken: Nur Karrieristen werden bleiben. ..."
welt.de 23.06.10|

Das ist nur die halbe Wahrheit.
SPD-Fraktion: Wirbel um Partei-Austritte (FOCUS)
Parteiaustritte: CDU laufen die Mitglieder weg (FOCUS)
Wahlrecht.de Forum: Dramatischer Mitgliederschwund bei CDU und SPD

11
Michael W. Matthes

Die Jugend nicht vergessen! Piratenpartei-Umfrage:

"Wie is’ das denn jetzt mit dem Klimawandel?

Der Klimawandel wird durch (Mensch gemachtes) CO2 verursacht: 32%

Die Sonne ist für den Klimawandel verantwortlich: 50%

Weiß nicht: 18%

"Am Anfang steht der Zweifel. Der Zweifel ist der Beginn der Wissenschaft.
Wer nichts anzweifelt, prüft nichts. Wer nichts prüft, entdeckt nichts. Wer nichts entdeckt, ist blind und bleibt blind."

Pierre Teilhard de Chardin, Theologe u.Philosoph

(forum piratenpartei)

12
Norbert Fischer

Äh, Herr Glatting (#28),
bitte was soll ich alles bestätigt haben??
Ich habe meinen Beitrag #26 nochmals durchgelesen und bin genauso verwirrt über die Kühnheit ihrer Schlussfolgerung wie zuvor.

Ich bitte sehr darum, mir nicht "Dinge in den Mund" zu legen. Das ist jetzt mein zweiter Versuch eines Dialogs mit ihnen und ich denke auch der letzte.

13
Michael Weber

Lieber Herr Hofmann
Leider ist auch die "Politik" überproportional
und parteiübergreifend mit Vertretern des öffentlichen Dienstes durchsetzt.Die Verwaltung
regiert sich de facto schon fast selber.Und
hat die Klimabürokratie/Gutachterei schon
planstellenmässig und mit Mittelbereitstellung
fest etabliert. Durch die großzügige Verteilung
geliehenen Geldes(vulgo Staatsschulden)zu einem
angeblich guten Zweck rechtfertigt sie ihr Dasein. Kein Wunder, daß sie sich gegen die Hinterfragung des guten Zweckes mit allen
Mitteln wehrt.
MfG
Michael Weber

14
Horst Stricker

#26
Lieber Herr Fischer,

“Deshalb sind für mich Aussagen zu Meeresströmungen Kaffeesatzleserei im Unterschied zur Atmosphäre.”
Das in den Niederschlägen gelöste CO2 ist ja bekanntlich für die Bildung von Tropfsteinhöhlen in Kalksteinmassivs verantwortlich.
Weiß man überhaupt, wieviel CO2 sofort aus der Atmosphäre “herausgewaschen” wird ?
Wird dieses in der Klimamodelierung überhaupt berücksichtigt?
Wenn dem so wäre , können sie eine Quelle nennen?
MfG

15

Danke Herr Fischer für die Beantwortung der Fragen.

Damit haben Sie bestätigt, dass

Beide Modelle keine brauchbaren Vorhersagen liefern,
Beide Systeme von einander abhängig sind
Sich beide Systeme bisher einer brauchbaren Modellierung entziehen.

Des weiteren freu mich, dass Sie nicht mehr den Zusammenhang zwischen Sonnenfleckenzyklus und El Niño in Abrede stellen.

Damit sind wir doch schon mal ein Stück weiter.

16

@Michael Weber #25
Egal welche unnütze Verordnung geboren wird (Feinstaub usw.) Die Politik muss dieser Verordnung zum Schluss immer zustimmen. Ohne Zustimmung kein Gesetz und ohne Gesetz keine Zugriffsmöglichkeit auf die Geldbeutel des Bürgers.
Mit jedem neuen Gesetz oder Verordnung verarmt unsere Gesellschaft. Die Großindustrie wandert ab und die Bürger werden zunehmend in die illigaliät getrieben. Schwarzarbeit und Gewaltaten werden in dieser Gesellschaft zu nehmen.
Eine Bürokratie kann ein Land zum blühen bringen oder es zu tode regulieren. Deutschland hat schon längst diesen Mittelweg verlassen.

17
Norbert Fischer

Sehr geehrter Herr Glatting

"“ Im Unterschied zur Atmosphärenphysik tappt man bei den Ozeanen noch ziemlich im Dunkeln,“

Wo ist der Unterschied Herr Fischer? Beide liefern keine brauchbaren Vorhersagen? Beide sind von einander abhängig? Beide entziehen sich brauchbaren Modellen?"

Der Unterschied ist, dass man die Atmosphäre seit ca. 30 Jahren mit einem Netz von Messdaten überzogen hat, die auf Satelliten-, Ballon, Bodendaten und anderen Verfahren basieren.

Bei den Ozeanen gibt es erst seit wenigen Jahren eine systematische Untersuchen bis in Tiefen von 2000m, alles was darunter liegt, wird noch gar nicht erfasst. Und alles darüber erst seit jüngerer Zeit mit einer eher schlechten globalen Abdeckung.

Deshalb sind für mich Aussagen zu Meeresströmungen Kaffeesatzleserei im Unterschied zur Atmosphäre.

18
Michael Weber

Lieber Herr Hofmann
Die "Politik", die Sie beschreiben,wird nicht von
Politikern vorangetrieben, sondern von Planstelleninhabern. Die haben einen unkündbaren
Job und können ihre Agenda langfristig mit
Pensionsanspruch durchziehen, egal welcher Politiker vorübergehend mit seinem Gesicht dafür
in der Öffentlichkeit steht. Die produzieren
nutzlose "Feinstaubplaketten" "Energiepässe für
Häuser" und die dazugehörigen Normen und Verwaltungswege. Die Verwaltung hat eine neue Aufgabe und führt sie aus. Für die Kosten sind
die gewählten Politiker verantwortlich.Also
erfüllt man seine selbstgewählte Aufgabe ohne
auf die Kosten achten zu müssen. Auf diese
Gruppe, die sich gerne hinter Paragraphen versteckt, die sie selber formuliert hat, wird
m.E. viel zu wenig geachtet.
MfG
Michael Weber

19

Norbert Fischer schreibt in #20

“dann bin ich jetzt mal skeptisch“

Auch Sie Her Fischer sind mal skeptisch. Dies auch noch gegenüber einem Modell, das sich so überhaupt nicht nachvollziehen lässt. Können Sie jetzt mal unsere Skeptzis gegenüber ihren Modellen verstehen?

“ Im Unterschied zur Atmosphärenphysik tappt man bei den Ozeanen noch ziemlich im Dunkeln,“

Wo ist der Unterschied Herr Fischer? Beide liefern keine brauchbaren Vorhersagen? Beide sind von einander abhängig? Beide entziehen sich brauchbaren Modellen?

“in die üblichen Klimamodelle baut man solche Ereignisse deshalb auch nach dem Prinzip Zufallsgenerator ein“

Und hier beginnt der Wahnsinn an zu galoppieren. Eine Zufallsverteilung wird hinterlegt sein. Womit wurde diese bestimmt?

Zu ENSO und Erdklima habe ich mal gelesen.

Forscher aus Australien und Neuseeland meinen, eine noch weitergehende Koppelung der Enso-Schwingung mit dem Weltklima erkannt zu haben. Experten um R. M. Carter von der James-Cook-Universität in Australien veröffentlichten im Sommer im "Journal of Geophysical Research" eine Untersuchung zu den vergangenen und messtechnisch bereits recht gut erfassten 50 Jahren. Ihr Kernergebnis: Je stärker der jeweilige El Niño war, desto deutlicher stieg in der Folge auch stets die globale Temperatur an.

Das war auch mein Einstieg. Ich habe mir daraufhin die ENSO Daten der letzten 100 Jahre mit den Sonnenfleckenzyklen abgeglichen. Mein Ergebnis war, dass am Ende jedes Sonnenfleckenzyklus ein El Niño stand. Und der ungefähr proportional zur Sonnenfleckenaktivität war.

Seither ist für mich der Zusammenhang

Sonnenfleckenzyklus -> El Niño -> Klima

gegeben. Meiner Meinung nach hat dies auch Herr Latif bereites erkannt und kann dies ohne “Kaffeesatzleserei“ behaupten. Er darf es nur nicht sagen. Wer derzeit Klimaprofessor ist und was anderes wie CO2 erzählt bekommt kein Geld mehr für seine Forschung. Daher erzählt er was von ENSO und der verdeckten Erwärmung. Und wenn die Erwärmung nicht kommt ist er auf Rente,

Wie gesagt. Der Mann ist clever.

20

@Michael Weber #15

Das große Problem ist seit Jahren, bei unserer Politik, dass sich diese mehr der Klimawissenschaft und der Ökonomische verpflichtet sieht als der vernünftigen und kostengünstigen Energieversorgung bzw. des Standortwettbewerbs.
Durch die Verordnungen (Bürokratie) die uneffektiven und wettbewerbsnachteilingen erneuerbaren Energieformen (Biomasse,Wind und Solar) zu fördern, ist unser Strompreis weiterhin der teuerste im Industrielandvergleich.
Wer C02 verteufelt, wird in Deutschland bald keine Kohlekraftwerke haben und die energieintesiven Industrien werden Deutschland den Rücken kehren. Mit all ihren tausenden von Arbeitsplätzen.
Was wird dann noch übrige bleiben. Etwas Dienstleistung, etwas Handwerk und das zunehmend als Schwarzarbeit und sehr sehr viel Bürokratie.
Ohne eine vernünftige Energiepolitik (Kohle,Kernkraft, Gas, Wasser und Wind) und Industriepolitik (mehr in den Mittelpunkt stellen) werden wir in Detuschland bald auf der Basis von Griechenland befinden.

21
Dr.Detlef Symietz

Bezüglich "Irreführung durch Institute" nur ein kleines Beispiel: "Globale Temperatur"
Wenn man nicht weiss, dass die Erde nicht im thermodynamischen Gleichgewicht ist, dass es deshalb eine einzelne Temperatur für das Ganze nicht geben kann, dann hat man sich in ein bestimmtes Amt eingeschlichen für das man nicht qualifiziert ist oder aber, man führt physikalisch Ungebildete bewusst in die Irre. Das nenne ich dann Irreführung.
Die physikalische Sinnhaftigkeit einer solchen "durchschnittlichen globalen Temperatur" ist vergleichbar zum Durchschnitt der Nummern des Potsdamer Telefonbuches. Steht aber bei Politikern aus Regierung und Instituten hoch im Kurs.

22
Marvin Müller

#19: Andreas Demmig sagte am Samstag, 26.06.2010, 15:31:

"Da hier einige der meinung sind, Herr Prof. Latif hätte nie etwas von Abkühlung gesagt, "

Es wäre schön, wenn Sie das "einige" etwas qualifizieren könnten und möglichst auch ein passendes Zitat bringen könnten. Ich kenne nämlich irgendwie niemanden, der behauptet hat, Latif hätte nie etwas von Abkühlung gesagt ... Ich kenne nur Leute, die behauptet haben, er hätte (in Genf) für die nächsten 2 oder gar drei Dekaden Abkühlung vorrausgesagt, was er nicht getan hat. Und auch im hier aufgeführten ist die höchste Zahl von Latif 15 Jahre.

23
Norbert Fischer

Sehr geehrter Herr Demmig (#19),

Sie zitieren Meldungen wie z.B. "Klimaerwärmung macht Pause" oder "Nach einer neuen Studie,..., könnte es damit in den nächsten Jahren erst einmal mit der Klimaerwärmung vorbei sein."

Diese Schlagzeilen sind sehr unglücklich formuliert meines Erachtens, da sie sich auf die zu erwartenden globalen Temperaturen der nächsten Jahre beziehen und eben nicht auf langfristige Klimaprognosen.

Die globale Erwärmung wird für die nächsten Jahrhunderte weitergehen, da die Konzentration der Treibhausgase schon fortgeschritten ist und man dies auch nicht mehr rückgängig machen kann. In welche Richtung soll sich auch langfristig die globale Temperatur bewegen, wenn momentan mehr Strahlung auf die Erde fällt als abgestrahlt wird?

Natürlich wäre es naiv zu glauben, die globalen Temperaturen würden nun von Jahr zu Jahr allmählich ansteigen. Meeresströmungen wie La Nina/El Nino sorgen für oszillierende Effekte, die diesem linearen langfristigen Trend überlagert sind. Addieren Sie z.B. zu einer linearen Funktion eine Sinusfunktion. Es überrascht doch nicht wirklich, dass es Zeitabschnitte mit Stagnation bzw. sogar Abkühlung gibt, oder? Dennoch bleibt der langfristige Anstieg natürlich erhalten, von "Ende der globalen Erwärmung" kann keine Rede sein.

Wenn Herr Latif behauptet, er hätte Modelle zur Vorhersage der sogenannten Southern Oscillation (SO) oder NAO, dann bin ich jetzt mal skeptisch. Im Unterschied zur Atmosphärenphysik tappt man bei den Ozeanen noch ziemlich im Dunkeln, in die üblichen Klimamodelle baut man solche Ereignisse deshalb auch nach dem Prinzip Zufallsgenerator ein. Dass Phasen der Stagnation bzw. Abkühlung eintreten werden, halte ich für zwangsläufig. Ich halte es aber für Kaffeesatzleserei, wenn jemand meint, er könne die Zeitpunkte und -dauern solcher Ereignisse vorhersagen.

24
Andreas Demmig

Da hier einige der meinung sind, Herr Prof. Latif hätte nie etwas von Abkühlung gesagt, habe ich mal nur ein paar wenige Zeitungsartikel zusammengefasst.

Eines sei zu Beginn angemerkt: Prof. Latif hat sich in den Interviews gegen Ende immer wieder auf "die dan kommende Erwärmung wird noch stärker ausfallen" zurückgezogen (gekürzte Zusammenfassung)

B. d. Wissenschaft Ausgabe: 9/2008, Seite 56 - Erde & Weltall
DIE ERWÄRMUNG DER ERDE MACHT EINE KLEINE PAUSE“

Zurzeit ist der Pazifik recht kühl, und der Golfstrom, der uns in Mitteleuropa mit Wärme versorgt, wird sich etwas abschwächen. Unsere Berechnungen zeigen, dass das noch etwa 10 bis 15 Jahre lang so bleibt.

„Erwärmung macht eine Art Atempause" Interview in der Frankfurter Rundschau 2

Das liegt daran, dass die globale Erwärmung im Moment eine Art Atempause macht. Die globale Temperatur verharrt auf relativ hohem Niveau, seit 1998 hat es hier keine neuen Rekorde gegeben.

Aus FOCUS Nr. 25 (2008)
„Die Erderwärmung macht Pause“

Bei Betrachtung der von Ihnen errechneten Klimakurven zeigen sich nach 1970 einige Abkühlungsphasen, die bei den gemessenen Temperaturen nicht auftauchen. Wie zuverlässig ist Ihr Modell?

Latif: Es handelt sich erst um die zweite Arbeit dieser Art. Insofern stehen wir noch ganz am Anfang. Wichtig ist, dass die weltweite Forschung auf diesem Feld weiter intensiviert wird. In einigen Jahren werden wir dann sehen, wo wir wirklich stehen.

Focus: Nasa-Forscher prognostizieren auf Grund von Satellitendaten, dass die Erde sich sogar 20 bis 30 Jahre lang abkühlt, weil eine zyklische Klimaschwankung, die sogenanntePazifische Dekadische Oszillation, in ihre kalte Phase übergeht. Dadurch verstärken sich kühle La-Niña-Ereignisse, und die warmen El-Niño-Phasen verlaufen nicht so ausgeprägt. Wie fügt sich das in Ihr Szenario?

Latif: Genau das sagt auch unser Modell vorher. Die Nasa-Kollegen haben dies statistisch ermittelt, wir unter Berücksichtigung der physikalischen Grundgleichungen mit einem Klimamodell berechnet. Diese Abkühlung des Pazifik ist der Hauptgrund des leichten globalen Temperaturrückgangs. Wir haben aber nicht so weit in die Zukunft gerechnet.

TAUCHEN - Nachrichten – Klimawandel 01.05.2008
Klimaerwärmung macht Pause

Nach einer neuen Studie, die am 1. Mai in der internationalen Fachzeitschrift „Nature“ erscheint, könnte es damit in den nächsten Jahren erst einmal mit der Klimaerwärmung vorbei sein.

„Mit solchen Prognosen werden wir Ihnen zwar nicht sagen, ob es 2012 weiße Weihnachten in Norddeutschland gibt, aber schon eine Tendenz angeben können, ob bestimmte Jahrzehnte eher überdurchschnittlich warm oder kalt ausfallen, sofern nicht andere unvorhersehbare Effekte, wie zum Beispiel Vulkanausbrüche solche Prognosen zunichte machen“, fasst Prof. Latif zusammen.

Damit möchte ich schließen.

- Nur wenn wir solche Schlagzeilen lesen, was darf man denn dann glauben?

25
Frank Grabitz

#13 NB

wenn ich Ihre Beiträge hier verfolge sehe ich Sie als Beispiel für diese Irreführung.
Und wer den richtigen Bildungshintergrund hat, dem gelingt dies naturgemäß leichter und sogar "glaubwürdiger".

26

Es geht nicht nur um ein paar Institute und Forscher, die um ihre Existenz zittern. Es geht um den subprime-würdigen, gigantischen Klima-Abzock:

UNO EP Originaltext - press release 10 May 2005

"...It is estimated that greenhouse gas emissions trading markets could be worth $2 trillion by 2012 and it is further estimated that the market for clean technologies could be worth $1.9 trillion by 2020..." http://tinyurl.com/yeet8d8

Eben darum darf das Co2 Kartenhaus nicht einstürzen! Billionen (tausende Milliarden; Anglo: Trillion), sind auf dem Spiel. Das darf einfach nicht sein. Politiker, Industrielle, Professoren, Beamte (auch solche mit steuerfreien UN Gehälter und Edelrenten) sowie unsere lieben Investment Bankers werden alles tun, damit ihre neueste Blase, fiat gas, nicht platzt - das heisst vorzeitig, nicht bevor sie Kasse gemacht haben.

Siehe auch http://tinyurl.com/4d9ar9 - too much money at stake.

27

#10 Dr. W. Zernial

„Solange ganze Institute von dieser Irreführung leben, wird sich auch nichts ändern und es wird noch 10 Jahre und mehr brauchen, bis dieser "Affentanz" mit der CO2 Verteufelung zu Ende geht.“

Längstens noch ein Jahr und der faule Zauber um die AGW wird vorbei sein.

28
Michael Weber

Lieber Herr Hofmann
Das Problem ist nicht neu in der Welt.
Verwaltungen entwickeln nach N.Parkinson überall
ein Eigenleben, das ohne externe Kontrolle fast
immer im Desaster endet.Sehen Sie es einfach als
Naturgesetz.Jede Verwaltung versucht ihr politisches Umfeld in ihrem Sinn zu beeinflussen.
Dabei stört sie vor allem die Unberechenbarkeit
der demokratischen Entscheidungen, die Auswüchse
wieder zurückschneiden müssen.Die versucht man
nun auf dem Verwaltungswege möglichst elegant mit
Hilfe von "Experten" loszuwerden.Bestes Beispiel:
Der Lissabon-Vertrag. Eine europäische Verfassung
die den Europäern nicht zur Abstimmung vorgelegt wurde(Ausnahme Irland)Da es ohne sinnvolle
Verwaltung auch nicht geht, sind wir als Demokraten gefordert alle Verwaltungen regelmässig zu kontrollieren und ihr natürliches
Eigenleben auf einem vernünftigen Stand zu halten.Auch und besonders die Klima-Bürokratie.
MfG
Michael Weber

29

Lieber Herr Dr. W. Zernial, #10

"Solange ganze Institute von dieser Irreführung leben, wird sich auch nichts ändern und es wird noch 10 Jahre und mehr brauchen, bis"

Nun ja, nehmen Sie den Mund da nicht ein bisschen zu voll? Woher wollen Sie wissen, dass wissenschaftliche Institute Irreführung fördern?

Dipl.-Phys. Dr. rer. nat.
NB

30

@Michael Weber #6

Da treffen Sie den Nagel auf den Kopf. Das ist auch meine größte Befürchtung, dass die Verwaltung in Deutschland das Klima in bestimmte Normen presst um damit eine Basis zu schaffen, dass der deutsche Bürger mehr und mehr abgezockt wird.
Die Sommer dürfen die 30 Grad nur um 2 Grad überschreiten und die Winter müssen so und soviel Minus-Grad-Tage aufweisen ansonsten gibt es für die Bürger sanktionen.
Sanktionen in Form von autofreien Sonntagen oder Stromdrosselungen bzw. Strompreiserhöhungen. usw. usw.
Der Umbau der sozial-marktwirschaftlichen Demokratie zu einer sozialistischen-grünenplanwirtschaftlichen Diktatur wird somit weiter vorangetrieben.

31

Hilfe, nun fühl' ich mich schon genötigt, für "Mutti" den advocatus dei zu spielen!
Ich halte es von EIKE sehr gewagt, die Passage "...Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit." im Zusammenhang mit den Vorgängen der Hannoverschen Ratsanfrage zu bringen.
Ärgerlich bleibt die augenscheinliche Weigerung des rotgrünen Stadtrats, Kritik und Einwände mit Hinweis auf seine Weisungsgebundenheit abzuschmettern. Dies erweckt den Eindruck, als sei man - wider aller Einwände - nicht willens, die Thematik aufgrund jüngerer Erkenntnisse von diversen Seiten zu betrachten. Eine gewisse politische Starrheit ist nicht abzustreiten.

"Muttis" Auftritt, so bereits Müller, ist im Kontext der Rede von 2005 zu betrachten. Ein BLABLA könnte diese Aussage nicht besser umschreiben. Natürlich besteht der Rechtsanspruch auf eine demokratische Rechtsordnung, dessen Manifest das Grundgesetz widerspiegelt; seien es die "Ewigkeitsgesetze" oder auch das "aktive/passive Widerstandsrecht".
Das Grundgesetz definiert den Rechtsanspruch.
Zudem bezieht sie sich weiterhin in ihrer Rede auf den "Grundgedanken der sozialen Marktwirtschaft", der "Freiheit" und anderer Charakteristika einer demokratischen Grundordnung.
Die umstrittene Passage ist sachlich falsch und kann meines Erachtens nur derart interpretiert werden, dass "Mutti" hier ein Sinnbild für den Kampf um die Glaubwürdigkeit der Demokratie und deren dynamische Anpassung auf stetig wechselnde Herausforderungen schaffen wollte.

Das entbindet die Politik nicht von den Verflechtungen in der AGW-Thematik. Hier halte ich es jedoch - im Kontext zur Gesamtrede - für sehr weit hergeholt.

32
erich.richter

#2 Nico Becker - wieder mal "Forentroll"...
= dämonisches Wesen der nordischen Mytologie in
Gestalt von Riesen oder Zwergen...letzteres trifft
dann wohl eher zu ! E.R.

33
Dr. W. Zernial

Was sollen die über 15 Jahre irregeführten und naturwissenschaftlich meist ungebildeten Politiker und Journalisten denn sonst machen als nach der Pfeife zu tanzen? Solange ganze Institute von dieser Irreführung leben, wird sich auch nichts ändern und es wird noch 10 Jahre und mehr brauchen, bis dieser "Affentanz" mit der CO2 Verteufelung zu Ende geht. Völlig unabhängig davon sind wir alle in unserer Volkswirtschaft gut beraten, die Energieeinsparung mit klugen Konzepten zu fördern, aber nicht mit Steuermitteln oder dem Geldbeutel des kleinen Mannes über die Stromrechnung.

34
Marvin Müller

#3: Norbert Fischer sagt am Donnerstag, 24.06.2010, 23:04:

"Kurz: Die Stadtverwaltung bestätigt also, Kenntnisse über Aussagen zu haben, die Jones niemals getätigt hat. Netter Bluff."

Das gleiche gilt für die Latif-Aussage "dass vor allem wegen zyklischer Veränderungen der Meeres- und Luftströmungen mit einer globalen Abkühlung von 10 oder sogar 20 Jahren zu rechnen sei".

Hier muss man dem Autoren des Artikels recht geben, die "von dort gegebenen Antworten wirken ... inkompetent". Vielleicht meinte er da ja eigentlich auch? Dann hätte er aber auch den Fragestellern gleiches bescheinigen sollen ...

35
Marvin Müller

#1: Rainer Hoffmann sagt am Donnerstag, 24.06.2010, 19:00:

"Falls jemand das Merkel-Zitat nicht glaubt: Das Zitat von Merkel stammt aus der Rede zum 60-Geburtstag der CDU am 16.06.2005 in Berlin

Man lese auch hier:
http://tinyurl.com/nnpey4"

Danke für den Link, ich habe ihn prophylaktisch nochmal in tiny hingeschrieben. Man sollte sich wie immer den Kontext ansehen, in dem die Aussage gefallen ist. Ich zitier hier einfach mal den Absatz aus der URL, die ganze Rede ist dort auch verlinkt:
"Politik ohne Angst, Politik mit Mut - das ist heute erneut gefragt. Dann wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit. Unsere Werte müssen sich im Zeitalter von Globalisierung und Wissensgesellschaft behaupten. Und wenn sie sich behaupten sollen, dann müssen wir bereit sein, die Weichen richtig zu stellen. Auch da sind wieder Widerstände zu überwinden"

36

Mit dieser Frau wird die Katastrophenpolitik Deutschlands nahtlos fortgesetzt! Ich wollte Kohl
hätte diese 12 Jahre noch auf einer Arschbacke abgerissen!
Nur einen Trost gibt es, ein Land was solche Politiker hat ist für jede katastrophe gewappnet. Schlimmer gehts nimmer!

37
Michael Weber

Ein klassisches Beispiel, wie sich die Verwaltungen demokratischer Kontrolle entziehen.
Sie "orientieren" sich an UN,EU und Bundesregierung. Der Gemeinderat,dem sie
eigentlich verantwortlich sind, wird nicht einmal
erwähnt.Der AGW-Glaube ist zur Verwaltungssache geworden.Das Klima muss sich jetzt an Verwaltungsanordnungen halten, dann wird alles gut.Und Demokratie ist dann auch überflüssig.
Brave new world.
Michael Weber

38
Theo Himmelberg

Als möglichen Weg, unsere Politiker aufzuwecken, schlage ich Briefe und eMail an alle Leitenden Personen in Berlin und den Landesparlamenten vor sowie an die jeweiligen lokalen Wahlkreisvertreter. Adressen finden sich meist im Internet.

Meine persönliche Erfahrung damit ist eine Reaktionsquote von etwa 20%. Die Klimakanzlerin und ihr Umweltminister haben leider - gar nicht vornehm - nicht reagiert. Mit der Anzahl der Briefe steigt möglicherweise die Bereitschaft, hier auf die Bürger mehr einzugehen und vor allem mal selbst über das Thema nachzudenken (was einer Physikerin eigentlich nicht schwer fallen sollte).

39
Theo Himmelberg

Ich fürchte, da ist noch viel Arbeit zu leisten, bis die Zweifel in den politischen Kreisen groß genug sind, um zu dem Thema eigene Gedanken zu entwickeln und umzusetzen.

Wie hier schon an anderer Stelle berichtet, wurden / werden zwischen den verschiedenen Kommunen sogenannte Klimabündnisse abgeschlossen (z.T. grenzüberschreitend, vergleichbar den Städtepartnerschaften), um den Berliner AGW-Schmarrn zu diskutieren und in lokale Maßnahmen umzusetzen.

Zum Beispiel hat der Münchener Stadtrat gerade beschlossen, trotz immer größerer Schuldenberge weitere 26 Millionen für zusätzliche „Klimaschutzmaßnahmen“ auszugeben. Im Gegenzug wurden u.a. Grund- und Hundesteuer (z.T. rückwirkend!) erhöht sowie die Einführung einer „Übernachtungssteuer“ beschlossen. Bereits Anfang des Jahres gab es dazu passend eine von der Stadt organisierte große Ausstellung im Rathaus „Münchener Klimaregeln“, auf der die bekannten AGW-Märchen wie die Rolle des CO2, Temperaturanstieg um 4-7°, Meeresspiegelanstieg um mehrere Meter etc. großflächig plakatiert wurden. Beschwerdebriefe an die Verwaltung blieben erwartungsgemäß unbeantwortet.

Mit gleichem Datum berichtet die Lokalpresse über eine Forderung der grünen Parteibasis, Stadtverwaltung und –Politiker sollen künftig auf Flüge verzichten und nur noch mit Bahn / Bus reisen. Auf Einspruch des grünen Umweltreferenten wurde eine Zumutbarkeitsgrenze von 5 Stunden festgelegt, ab der geflogen werden darf. Damit kann er dann weiterhin ruhigen Gewissens seine Parteigenossen in Berlin per Flug besuchen und daheim das grüne Vorbild spielen.

Zurück zum Anfang. Gegen diese Aktionen brauchen wir mehr Druck der Medien und notfalls auch der Straße. Die paar Wahltermine sind zu wenig, zumal zu dem Thema keine politischen Alternativen erkennbar sind.

40
Norbert Fischer

Ja, da habe ich aber auch über die Stadtverwaltung herzlich gelacht.

Sie antwortet auf Frage 1 doch tatsächlich:
"Ja, das ist der Verwaltung bekannt."

Was ist so urkomisch? Nun, in Frage 1 wird behauptet, Phil Jones hätte gesagt,
"... dass seit 15 Jahren keine „statistisch signifikante“ Erwärmung der Erde festzustellen ist, dass sogar eine Tendenz der Abkühlung festzustellen ist, und dass er außerdem einräumte, die Welt sei im Mittelalter wärmer gewesen als heute."

Richtig ist nur der erste Teil, die zweite Aussage und die dritte findet man im besagten Q&A-Interview nirgends. (Erinnern sich alle oder muss ich das Interview nochmals verlinken?)

Kurz: Die Stadtverwaltung bestätigt also, Kenntnisse über Aussagen zu haben, die Jones niemals getätigt hat. Netter Bluff.

Komisch, dass dies dem Verfasser des EIKE-Artikels nicht aufgefallen ist. Ich schlage vor, wir sammeln etwas Geld, dass er beim nächsten DeutscheWelle-Seminar teilnehmen kann und die Grundtechniken der Recherche lernt.

41

So hätte ich auch geantwortet.

42
Rainer Hoffmann

Falls jemand das Merkel-Zitat nicht glaubt:
Das Zitat von Merkel stammt aus der Rede zum 60-Geburtstag der CDU am 16.06.2005 in Berlin

Man lese auch hier:
http://www.onlinezeitung24.de/article/313