Desinformationstraining für Journalisten; Intendant der DW verneint Desinformationsabsicht entgegen offizieller Bekundungen!

Die Deutsche Welle (DW) will ab 21.6.10 einen internationalen Workshop abhalten mit dem Titel “The Heat is on – Climate Change and the Media“. In der Webankündigung der DW steht: „Die globale Erderwärmung stellt die Welt vor gravierende Probleme. Der Klimawandel hat nicht nur Auswirkungen auf den geo- politischen Frieden, regionale Konflikte, das soziale Wohl und die Menschenrechte. Er wirkt sich auch auf die Basis unserer Existenz aus – auf die Bewohnbarkeit unseres Planeten. Hungersnöte, Flüchtlingswanderungen, Überschwemmungen, Ernteausfälle, extreme Unwetter, Dürreperioden und Pandemien schwächen das Fundament unseres kollektiven Zuhauses.“
Ein Blick auf die stagnierende globale Temperatur-Entwicklung der letzten 10 Jahre hätte genügt, um schon den ersten Teil des Titels anders zu formulieren: “The Heat is off“. Vom Rest ganz zu schweigen. EIKE hat den Intendanten des steuerfinanzierten Sendes Erik Bettermann auf diese Diskrepanz hingewiesen und darauf, dass es nicht Aufgabe eines Staatssenders sein darf, Journalisten zu einem bestimmten wissenschaftlich falschem Meinungsbild zu bewegen. EIKE hat darüber hinaus die Absetzung dieses u.E.n. Desinforamtionsworkshops verlangt. Es entspann sich ein Briefwechsel zwischen Indendant und EIKE den wir unten zeigen.

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Schreiben an  Herrn Intendant Erik Bettermann DEUTSCHE WELLE vom 9.6.10

Betrifft: Geplanter Internationaler Workshop “The Heat is on – Climate Change and the Media“ vom 21.6 bis 23.6.10

Sehr geehrter Herr Intendant Bettermann,

mit großem Befremden, ja Erschrecken haben wir von dem geplanten Workshop zum Klimawandel “The Heat is on – Climate Change and the Media“  vom  21. bis 23.6. 2010 erfahren. Gemäss der Ankündigung geht es dabei keinesfalls um objektive, wahrheitsgemäße und neutrale Informationsverbreitung vor allem an interessierte Journalisten, sondern um gezieltes Training der Teilnehmer im Umgang mit Andersdenkenden – in diesem Falle mit sog. Klimaskeptikern. Zum objektiven, wahrheitsgemäßen und neutralen Umgang mit Informationen sind Sie -und Ihr Haus- jedoch,  gerade als Sprachrohr eines demokratischen Staates, aber auch vom Rundfunkgesetz her, zwingend verpflichtet.

In der Präambel dieser Veranstaltung steht wörtlich: “Eine neutrale Position einzunehmen, bedeutet, den Skeptikern in die Karten zu spielen … Ziel dieses Workshops ist es, herauszuarbeiten, was Journalisten über Klimapolitik wissen sollten, wem sie vertrauen können und wann sie ihre Vorgehensweise hinterfragen sollten.

Nach einhelliger Rechtsauffassung darf es nicht die Aufgabe steuerfinanzierter Rundfunkanstalten (wie auch der anderen Körperschaften des öffentlichen Rechts, die als Unterstützer dieses Projektes benannt sind) sein, dazu aufzurufen (und selber aktiv mitzuhelfen) die Neutralität und Objektivität bezüglich der Klimadiskussion so eklatant zu verletzen.  Sie wissen sicher, dass weder die Behauptungen des IPCC, es würde global immer wärmer wg. des steigenden anthropogenen CO2 Eintrags, noch andere Panikmeldungen in der Wirklichkeit wiederzufinden sind. Im Gegenteil, wie sogar leitende IPCC Autoren (u.a. Jones und Trenberth) zugeben müssen, gibt es seit 1995 keine signifkante Erwärmung mehr und seit 2002 sogar eine deutliche Abkühlung. Obwohl die CO2 Emissionen, wie auch die CO2 Konzentration gleichmäßig ansteigen. Entsprechend heftig ist die Diskussion sowohl in der Wissenschaft, als auch der interessierten Öffentlichkeit und Politik über die Frage, wie weit dem IPCC und seinen Modellrechnungen – die in der Wirklichkeit keine Entsprechung finden- überhaupt noch zu trauen ist. 

Es kann auch sicher nicht das Interesse eines öffentlich finanzierten Senders sein, seine eigene Existenz durch Debatten über seine Objektivität in Frage zu stellen. Die den öffentlichen Medien insgesamt bevorstehenden Diskussionen über ihre künftige Finanzierung nach Art und Umfang dürften auch ohne solche zusätzlichen Belastungen mit inhaltlichen Streitigkeiten hart genug werden.

Wir fordern Sie daher zu unverzüglicher Unterlassung, d.h. zur Absage Ihrer Trainingsveranstaltungzur eingeräumtermaßen gezielt meinungssteuernden Teilinformierung auf, weil sie die in unserem Grundgesetz verankerten Rechte auf freie Meinungsäußerung vorsätzlich unterläuft bzw. behindert und daher von uns als gesetzeswidrig angesehen wird. Aus diesem Grunde behalten wir uns entsprechende rechtliche Schritte vor. 

Aufgeklärtes Denken ist in unserem Kulturkreis seit Jahrhunderten stets immer zentral auch skeptisches, kritisches und hinterfragendes Denken. Es kann nicht sein, dass nun hier in Deutschland – gespeist aus Mitteln der Allgemeinheit – unter ihrer Aufsicht zielgerichtet "Andersdenkende" marginalisiert werden sollen. 

Wir werden außerdem die Medien und die Öffentlichkeit über diese Veranstaltung unterrichten. Den Entwurf unserer Pressemitteilung, die am 9.6.10 erscheinen wird, fügen wir bei.

Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. H. Thuss, Dipl. Ing M. Limburg, 

Präsident        EIKE Vizepäsident

Anlage.

Details dazu hier 

Antwort von Intendant Bettermann mit Datum vom 14.6.10

Betrifft: Deutsche Welle Global Media Forum 2010: "The heat is on"

Sehr geehrter Herr Limburg,

in Beantwortung Ihres Schreibens vom 09.06.2010 möchte ich Ihnen mitteilen, dass die Deutsche Welle weder durch ihre Berichterstattung in den Medien noch durch den internationalen Kongress „Global Media Forum“ die weltweit geführte Diskussion zur Klimaentwicklung einseitig beeinflusst oder auch nur beabsichtigt, dies zu tun. Das Global Media Forum ist eine Konferenz für Journa­listen, Politiker, Wissenschaftler und viele Andere, um durch Vorträge, Podiumsdiskussionen und Debatten die Frage zu behandeln, welche Rolle den Medien zukommt, um bei den Menschen das Bewusstsein für das komplexe Thema Klimawandel zu schärfen. In Workshops, Seminarver­anstaltungen und Panels werden die Teilnehmer aus aller Welt interdisziplinär über Herausforde­rungen und Lösungsansätze zu diesen Fragen diskutieren.

Die Deutsche Welle bietet für diese Diskussionen ein Forum und vertritt als Rundfunkanstalt nicht selbst eine dezidierte Auffassung in diese oder jene Richtung. Sie führen in Ihrem Schreiben zutreffend an, dass es der Deutschen Welle gesetzlich vorgegeben ist, eine unab­hängige Meinungsbildung zu ermöglichen; die Berichterstattung muss umfassend, wahrheits­getreu und sachiich sein und es ist der Deutschen Welle untersagt, einseitig eine politische Auffassung oder eine Interessengemeinschaft zu unterstützen. Deswegen kann keine Rede davon sein, die Deutsche Welle fördere im Rahmen der Veranstaltung des Global Media Fo­rums einseitig irgendeine Sichtweise zur Problematik der Klimaentwicklung.

Wie bereits angeführt ermöglichen wir es vielmehr, dass Vertreter unterschiedlicher Sichtwei­sen und Meinungsrichtungen vor einem internationalen Auditorium diskutieren können. Über diese Diskussionen werden wir dann in unseren Medien wahrheitsgetreu sowie umfassend und ausgewogen berichten.

Gerade mit Blick auf das vorstehend Dargestellte möchte ich davon absehen, zu Ihrer in Ihrem Schreiben angeführten Sichtweise zum Stand der internationalen Klimadiskussion Stellung zu nehmen. Demgegenüber verwahre ich mich nachdrücklich gegen die Unterstellung, die Deutsche Welle wolle das Recht auf freie Meinungsäußerung vorsätzlich unter1aufen und es sollten .Andersdenkende marginalisiert werden. 

Zuzustimmen ist demgegenüber Ihrer Sichtweise, dass aufgeklärtes Denken in unserem Kulturkreis seit Jahrhunderten stets immer zentral auch skeptisches. kritisches und hinterfragendes Denken ist. Das Deutsche Welle Global Media Forum wird in diesem Sinne den Teilnehmern im Rahmen aller Veranstaltungen die Möglichkeit bieten, in freier und fairer Rede und Gegenrede Sichtweisen zur Rolle der Medien beim Klimawandel auszutauschen und darüber zu diskutieren. 

mit freundlichen Grüßen

Erik Bettermann

 Nun ist an dieser Antwort nichts auszusetzen, sie gibt die rechtlich und moralisch einwandfreie Position wieder, die ein öffentlich rechtlicher, vom Steuerzahler finanzierter, Sender einnehmen muss. Wenn, ja wenn nicht der beanstandete Workshop und das Schreiben des Intendanten völlig konträr zueinander stünden. Wie jeder durch Einsichtnahme in die Webankündigung leicht feststellen kann. (hier in deutscher klarer Sprache)

Ich muss zugeben, wir waren durch dieses Schreiben einigermaßen verblüfft. Da leugnet ein Intendant, der es wissen muss, alles was in einer wichtigen Veröffentlichung seines Senders lautstark und klar geschrieben wird. Ist das politische Rafinesse, ist das Unwissenheit, ist das Forschheit, ist das…… ??? Wir wissen es nicht. Jeder kann daher so seine Vermutungen anstellen. Falls Unwissenheit die Ursache war und um die Sache klarzustellen, haben wir heute dem Intendanten nochmals einen aufklärenden Brief geschrieben:

Herrn Intendant Erik Bettermann DEUTSCHE WELLE

Betrifft:Geplanter Internationaler Workshop “The Heat is on – Climate Change and the Media“ vom 21.6 bis 23.6.10 Ihr Schreiben vom 14.6.10

Sehr geehrter Herr Bettermann

herzlichen Dank für  Ihre Antwort vom 14.6.10 . Jedoch stellen Sie darin eindeutige Fakten der Vorinformationen zur Konferenz in Abrede, indem Sie u.a. schreiben. 

"…dass die Deutsche Welle weder durch ihre Berichterstattung in den Medien noch durch den internationalen Kongress „Global Media Forum“ die weltweit geführte Diskussion zur Klimaentwicklung einseitig beeinflusst oder auch nur beabsichtigt, dies zu tun." 

Denn in der Ankündigung auf Ihrer Website steht immer noch: 

"Die globale Erderwärmung stellt die Welt vor gravierende Probleme. Der Klimawandel hat nicht nur Auswirkungen auf den geo- politischen Frieden, regionale Konflikte, das soziale Wohl und die Menschenrechte. Er wirkt sich auch auf die Basis unserer Existenz aus – auf die Bewohnbarkeit unseres Planeten. Hungersnöte, Flüchtlingswanderungen, Überschwemmungen, Ernteausfälle, extreme Unwetter, Dürreperioden und Pandemien schwächen das Fundament unseres kollektiven Zuhauses. Das Deutsche Welle Global Media Forum 2010 wird die zentralen Themenfelder rund um den Klimawandel in den Mittelpunkt stellen und einen praktikablen Ausweg aus der derzeitigen Lage suchen, indem die Rolle der Medien auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene betrachtet wird. Um die Katastrophe zu verhindern, sind drastische Instrumente und Maßnahmen nötig."

Das ist  zwar derzeit Staatsdoktrin, die die DW da hinschreibt, aber sowohl sachlich falsch und zudem massive, verbotene Meinungsbeeinflussung.  Weiterhin verneinen Sie die gewollte Beeinflussung der Teilnehmer durch Ihre Seminarleiter, denn die Ankündigung dazu lautete z.B.: “Es ist für Journalisten nahezu unmöglich jede Aussage auf faktische Richtigkeit zu überprüfen…“ …und weiter a.a.O.“Eine neutrale Position einzunehmen, bedeutet, den Skeptikern in die Karten zu spielen … Ziel dieses Workshops ist es, herauszuarbeiten, was Journalisten über Klimapolitik wissen sollten, wem sie vertrauen können und wann sie ihre Vorgehensweise hinterfragen sollten.“

Dass die Einzelseiten der Seminare  derzeit nicht abrufbar sind, ändert an dieser öffentlich gemachten Zielsetzung  der Meinungsbeeinflussung seitens der DW überhaupt nichts.

Sie schreiben weiterhin -entweder in Unkenntnis der Webankündigung- oder wider besseres Wissen:  "…Das Global Media Forum ist eine Konferenz für Journalisten, Politiker, Wissenschaftler und viele Andere, um durch Vorträge, Podiumsdiskussionen und Debatten die Frage zu behandeln, welche Rolle den Medien zukommt, um bei den Menschen das Bewusstsein für das komplexe Thema Klimawandel zu schärfen." 

Erklärte Absicht des Workshop und auch nicht anders zu verstehen, hingegen ist, die Klimakatastrophenangst (s.o.) zu schärfen. Das ist ein großer Unterschied. 

Sie verstärken diese Negierung offensichtlicher Tatsachen und schreiben entgegen Ihrer eigenen Website-Ankündigung: 

..Die Deutsche Welle bietet für diese Diskussionen ein Forum und vertritt als Rundfunkanstalt nicht selbst eine dezidierte Auffassung in diese oder jene Richtung….und weiter: Deswegen kann keine Rede davon sein, die Deutsche Welle fördere im Rahmen der Veranstaltung des Global Media Fo rums einseitig irgendeine Sichtweise zur Problematik der Klimaentwicklung."

Für jeden normales Deutsch sprechenden Leser muss es unverständlich bleiben, wenn er Ihre im Schreiben gemachten Äußerungen und die tatsächlichen öffentlich gemachten Absichten des Forums der DW gegenüber stellt. Letztere entsprechen keinesfalls dem Auftrag eines öffentlich rechtlichen Senders, bezahlt vom deutschen Steuerzahler, wie Sie selber zugeben.

Wir fordern Sie daher nochmals auf, diese einseitige, nur Katastrophenangst schürende, Tagung abzusagen und sich auf Ihren eigentlichen – von Ihnen auch nicht in Abrede gestellten Informationsauftrag-  zu beschränken. Die Öffentlichkeit wird von uns in geeigneter Weise informiert.

Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. H. Thuss,         Dipl. Ing M. Limburg, 

Präsident               EIKE Vizepäsident

Dieser Brief ging heute als pdf Mail an intendanz@dw-world.de und an

erik.bettermann@dw-world.de

Michael Limburg EIKE

 

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105 Kommentare

  1. Lieber Herr Richter
    Von NB&Co werden Sie nichts zu dieser Form des
    Missbrauchs von Kindern hören.Der Zweck heiligt die Mittel. Und auf YouTube ist der Öko-Heintje
    Felix F. als das zu besichtigen,was er ist.Ein
    Auswendig-gelernte-Sprüche-Aufsager.Interessant
    ist das Podium und das Publikum.Die Klickzahlen
    sprechen eine deutliche Sprache.Felix F. ist uninteressant,trotz Deutscher Welle.Nächstes Jahr wird sich herausstellen, daß von der zugesagten Million Bäume weniger als 10.000 gepflanzt wurden.Auch dieser Propagandaschwindel
    ist leicht zu entlarven.
    MfG
    Michael Weber

  2. #85

    Sehr geehrter Herr Bäcker,

    Ihre Formulierung: „Und ohne die mühseeligen Vorarbeiten durch Kopernikus bis Kepler, die die voraufklärerische und klerikal abgesegnete aristotelische Physik durch neue Hypothesen basierend auf neuen Beobachtungen bzw. Neubewertung der alten (ptolemäischen) zu Fall brachten, hätte es Newton auch nicht so einfach gehabt.“

    Einfach schön gesagt – Danke

    Die Sache mit der Physik und Co2 hatten wir im Studium – Übungen mit dem Spektroskop

  3. Herr Fischer, Herr Bäcker und Rest Ökos hier im
    Blog. Was ist denn mit Kinderarbeit ?
    Ich greife gerne ergänzend die Stellungsnahme von Herrn Michael Weber (#44) auf.
    Frage: (An sie beide) Wie krank muss eine Gesellschaft bzw. eine gewisse Gruppierung hieraus sein, wenn ein 12jähriger „Klimaexperte“
    auf einer solchen Tagung wie in Bonn _The heat is on – sogar herausstellend zu Wort kommt ?
    Ich gebe Ihnen die Antwort auf meine weise:
    Hier werden Kinder instrumentalisiert, dem Vernehmen nach um die „Welt“ zu retten. Welches
    Kind möchte sich nicht die heile Welt bewahren ?
    Der Ausdruck Kinderklimapolizei ist geläufig und
    erinnert an sehr dunkle „Vorzeiten“ !
    Bereits mit 10 Jahren wurde dieses Kind „missbraucht“ und es ist Missbrauch, egal ob sexuell-körperlich, seelisch oder wie in diesem
    Fall inhaltlich – ideologisch !
    „Reden allein wird nicht dazu beitragen, dass weniger Gletscher schmelzen und der Regenwald
    nicht weiter abgeholzt wird, sagte Felix F. weiter der DW ! Ferner stellte er „sein aktuelles Buch -Baum für Baum…jetzt retten wir
    Kinder die Welt in englischer und spanischer Ausgabe vor. Ergänzend bleibt noch festzustellen
    das im Rahmen dieser „Konferenz“ von der Initia-
    tive Plant for the Planet eine 1tägige Schülerakademie für 10-12jährige Schüler statt-
    fand. Ein unglaublicher Gesamtablauf einen 12jährigen als Klimaexperten „zu verkaufen“ !
    Nicht geschäftsfähig, nicht strafmündig, kein
    Schulabschluss, nicht wahlberechtigt…

    Jetzt kommt mir die Erleuchtung !!!
    Er ist der 2. Messias…wir erinnern uns an Jesus Christus als 12jährigen der im Tempel von
    Jerusalem den hohen Priestern den „Marsch“ blies
    Es ist die Widerauferstehung von Jesus…dies
    erklärt alles, nur wir alle haben es noch nicht
    bemerkt ! Das ganze nimmt immer skurilere Züge
    an – aber zeigt auch, wie hohl es in gewissen
    Kreisen zu geht. Die ehemalige FDJ-Sekretärin hat ja ebenfalls mit dem klimaverliogenen Hl.
    Vater einen Pakt geschlossen um die Erde zu retten. Kinderarbeit ist also ab sofort legitim.
    Wir hebeln das Grundgesetz einfach aus, es ist sowieso kaum noch etwas wert.
    Es lebe EUDSSR und Herr Fischer und Herr Baecker
    sind ganz „vorne“ mit dabei.
    Ein Land welches z.B. in Südostasien die Kinder-
    arbeit ignoriert und bei der Einhaltung der Menschenrechte z.B. in China aus Geschäftsinter-
    essen beide Augen zudrückt, kann auch hier die
    Kinderarbeit offiziell einführen…der Weg zu
    weiteren Schritten wurde ja bereits von den Grünen vor einigen Jahren zur Diskussion gestellt ! Also ran – Kinder an die Macht !!!

    Gute Nacht Deitschland !

    Erich Richter

  4. Vielen Dank Herr Richter
    Sie haben meinem Beitrag #44 einen Namen
    gegeben.Kinderarbeit ist in Deutschland verboten,es sei denn es nützt dem Gutmenschentum..
    Michael Weber

  5. #97

    Volle Zustimmung, Herr Richter!!!

    Die Geschichte ist voll von ähnlichen Beispielen, Jeanne d’Arc sei nur am Rande erwähnt,
    ganz zu schweigen von dem “Verein” mit über zweitausendjähriger Manipulationserfahrung

    Geschichte wiederholt sich immer wieder, leider!

    Mit freundlichen Grüßen,
    H.Stricker

  6. Kennen Sie Felix Finkbeiner ?
    Jetzt ist es offiziell -ein Zwölfjähriger gilt als Gründer von „Plant for the Planet und hat
    dieses Klimaspektakel eröffnet.
    Schon am 4.5.2010 anlässlich des Petersberger
    Klimadialogs wurden er und weitere 200 Kinder zum Bäumepflanzen (den millionsten Baum) mißbraucht. 2007 hatte „ER“ damals 10 Jahre diese Initiative gegründet. Die Aktion Plant for
    the Planet hat inzwischen 72! Länder erreicht.
    Soeben von einer Vortragsreise aus Cancun -Schauplatz des nächsten Klimagipfels) zurückge-
    kehrt, sagte der „Zwölfjährige“ im Interview der
    DW:“ Für die meisten Erwachsenen bedeutet Zukunft 20,30, oder 40 Jahre für uns Kinder sind
    es 80 oder mehr Jahre ! Deshalb wollen wir für
    die Zukunft kämpfen ! Kopenhagen sei ein Miss-
    erfolg gewesen. „Wir können können es nicht zulassen, dass das gleiche in Cancun passiert.“
    Kinder an die Macht…da ga es mal einen Film ?
    Perverse Klimaschützer (Kinderschänder) an den
    Pranger, aber wacker ! Wenn mir noch einmal
    jemand widerspricht, wenn ich von Kinderklima-
    polizisten spreche, dem haue ich ein paar auf´s
    M… ! Dies ist eine offizielle Verlautbarung
    der deutschen Welle (DW) schon vom 3.5.2010 und
    beweist ebenfalls meine These über die Verlaut-
    barungen des Petersbergforums der WBGU und dem
    Zusammenhang mit der DW-Aktion jetzt.
    Ich sage es hiermit auch bei EIKE – Dieser Bettermann ist ein ganz großer Lügner !
    Macht Euch mal (gemeinsam) Gedanken über diese
    Politik. Wo ist da der Jugendschutz geblieben
    ihr „grünen Heringe“ ? Das was schon früher in
    der „modernen“ Kindererziehung auf sexueller
    Basis „gemunkelt“ wurde, setzt sich hier ganz
    unverfroren fort. Wir haben also einen „Grünen“
    Kinderklimastar (GKKS) -darauf kann man mächtig
    stolz sein…und der will auch noch über 8o Jahre leben. Aber er kann nicht dafür. Diese
    grün-sozilistischen Unholde, egal welcher Parteifarbe haben ihm und zig anderen Kindern
    diesen Wahnsinn eingetrichtert. Das ist die „grüne“ Welle in die Verdammnis und das Schönste
    ist, die Kirchen beider Konfessionen mischen munter mit. Demnächst geht man nicht mehr zur
    Kommunion oder Konfermation, sondern zum kollektiven Baumpflanzen in die >Natur, um diese
    Bäume dann beim nächsten Umdenken in einigen Jahren wieder abzuholzen ! Holzköpfe aller Länder vereinigt Euch. Deutschland ist das be-
    liebteste Land lt. einer Studie des Auswärtigen
    Amtes – wie viel schlimmer muss woanders sein ?
    Ein (jetzt) 12jähriger bereist die Welt und ver-
    breitet den „Merkelismus“ !!!

    Erich Richter

    Erich Richter

  7. #76 NB – „Aber durch die Auseinandersetzung mit dem Thema kann man zumindest lernen, wie die Experten wirklich „ticken“ und denken und damit auch, wie Ihre Aussagen zu „übersetzen“ sind, was sie sagen und damit wirklich meinen.“

    Hier ein Beispiel wie ein AGW-Experte des PIK „tickt“:
    Für die Münchener Rück schreibt Rahmstorf 2004 auf Seite 71: „Die Temperaturen in Grönland hatten sich wiederholt innerhalb weniger Jahre um 8–10 Grad erhöht und waren dann erst nach Jahrhunderten zum „normalen kalten Eiszeitniveau“ zurückgekehrt.“

    1. Leserbrief an Rahmstorf 11.0.5.2010
    http://tinyurl.com/22mz83t
    In Ihrem Beitrag für die Münchener Rück verwenden Sie die letzte Eiszeit betreffend den Begriff „normales kaltes Eiszeitniveau“. Aus meiner Sicht völlig logisch und zu Recht, denn die Temperaturen sanken – unterbrochen von wärmeren Phasen – kontinuierlich nach unten. Die Durchschnittstemperaturen ergeben eine schräg nach unten verlaufende Linie vom Beginn bis zum Ende der Eiszeit.
    Wie kommen das IPCC und Sie zu dem Schluss, dass in der gegenwärtigen Warmzeit die kühlen Phasen bzw. Temperaturen dem „normalen warmen Interglazialniveau“ entsprechen und nicht die warmen Phasen bzw. etwas höheren Temperaturen?
    Keine Antwort!

    2. Leserbrief 21.05.2010
    Meine Frage am 11.05.2010 lautete: „Wie ……?“ Vielleicht könnten Sie mir diese Frage doch noch in einem Satz beantworten.

    Rahmstorfs Antwort:
    „Ich weiß nicht, wo Sie die genannte Schlussfolgerung gelesen haben und was damit genau gemeint ist. Quelle?“

    3. Leserbrief 22.05.2010
    Hier nochmals die Quelle, die ich am 11.05.2010 bereits genannt habe: Münchener Rück „Abrupte Klimawechsel“.
    Und nun zum dritten Mal meine einfache Frage an Sie: Wie……….?

    Wenn es, wie Sie schreiben, ein „normales kaltes Eiszeitniveau“ gibt, dann logischerweise ebenso ein „normales warmes Interglazialniveau“. Der AGW-Hype zufolge muss die Temperatur jedoch fast konstant auf dem kühleren, vorindustriellem Niveau bleiben, dass eben für Sie und das IPCC das „normale warme Interglazialniveau“ ist, denn andernfalls wäre die gegenwärtige Erwärmung nur eine Rückkehr zum „normalen warmen Interglazialniveau“ und beileibe keine Katastrophe. Ich hoffe sehr, dass Sie nun endlich meiner Schlussfolgerung folgen können.

    Rahmstorfs Antwort:
    „Ob eine Erwärmung für die Menschen schlimm ist ergibt sich aus den Folgen wie Meeresspiegelanstieg usw.. Ob die Temperaturen in früheren Interglazialen wärmer oder kälter waren ist dabei irrelevant. Im letzten Interglazial, dem Eem, war der Meeresspiegel z.B. 3-4 Meter höher – ich denke, das wollen wir jetzt nicht haben, wo wir gerade unsere Städte dort gebaut haben, wo im späten Holozän die Küste verlief.“

  8. Lieber Herr Fischer
    Wunderschön wie Sie den „grossen Konsens über die grundlegenden Dinge der Klimaforschung“ lächerlich machen.Nach diesem AGW-Konsens besteht
    Klima nur aus Erwärmung, eine Abkühlung ist nicht
    erwähnenswert.Wie lachhaft ist denn das? Wie sieht eigentlich das „Ideal-Klima“ aus,gegenüber
    dem die Erwärmung festgestellt wird? Darüber gibt es keinen Konsens, nicht mal den Entwurf
    eines solchen. Mit anderen Worten: Hier soll
    ein Auto gebaut werden, von dem keiner der
    Konstrukteure einen Plan hat. Sie wissen nicht
    wie der Antrieb funktioniert, bauen aber an einer
    Bremse gegen zu schnelles Fahren.Denn die ist
    theoretisch das wichtigste überhaupt.
    Der grosse Konsens besteht nur unter AGW-lern
    die dem Glaubenssatz Mensch = Treibhausgas = Erwärmung folgen.Da dieser Glaubenssatz viel
    Forschungsgeld und sogar Nobelpreise mit sich
    bringt, wird er halt nachgeplappert.Auch von
    Leuten, die anders denken, aber Forschungsgelder
    brauchen.Non olet.
    MfG
    Michael Weber

  9. Lieber Herr Hartmann, #90

    „so dicht habe ich uns bisher noch nicht beieinander gesehen!“

    Freut mich.

    „Wenn das Rechenergebnis etwas anderes ergibt als real gemessene Zustände, heißt das eben, dass dort Bedarf ist zum näheren Hinschauen, wie das eben in der ernsthaften Wissenschaft so ist. Da werden Sie mir nicht widersprechen…“

    Richtig und ich wiederspreche da nicht.
    Aber Sie werden mir hoffentlich auch dahingehend zustimmen, dass man eine Abweichung zwischen Theorie und Beobachtung immer hat.

    Denn die Beobachtungen sind in der Genauigkeit limitiert wie auch bei den meisten theoretischen Vorhersagen bewußt Näherungen gemacht wurden.

    Die zentrale Frage ist nun, wie diese damit zwangläufig auftretenden Abweichungen zwischen Beobachtung und Theorie zu bewerten sind. Sind die Unsicherheiten nun so groß, dass man grundlegend falsch liegt und einen Paradigmenwechsel braucht (siehe Ende der klassische Physik) oder so klein, dass zukünftige Forschung nur noch „Kosmetik“ ist?

    Bei der Wirkung von CO2 auf den Strahlungstransport ist man zweifellos in der „Kosmetik“-Phase, denn die Physik ist ziemlich einfach. Bei den Auswirkungen der dadurch modifizierten Strahlungsverteilung auf bspw. die Niederschlagsverteilung in einer Ecke der Erde bestehen jedoch große Unsicherheiten. Während man ziemlich sicher weiß, dass 3°C globale Temperaturzunahme ca. 8% mehr Niederschläge global bedeuten, weiß man (nur)einigermaßen, dass diese Änderung nicht global gleichmäßig erfolgt, sondern aride Gebiete sich ausweiten, während humide Gebiet humider werden. Aber man kann schlecht sagen, wie z.B. das Dekkan-Plateau davon betroffen ist. Sie sehen, man kann schlecht alles über einen Kamm ziehen. Man muss die Unsicherheiten quantitifieren und klassifizieren!
    Für diese Bewertung benötigt man doch zweifellos Experten, oder?

    Wenn Sie die Klimawandelforschung der letzten Jahrzehnte nachverfolgen, so werden Sie genau diesen Prozeß sehen, denn die „global warming hypothese“ durch Zunahme von CO2 (oder andere Treibhausgase) ist „steinalt“. Aber klar war den Klimatologen schnell, dass man zu einer Reduktion der Unsicherheiten bzw. den Wandel von einer Hypothese zu einer quantitativen Theorie erstmal alle Klimafaktoren des Klimasystem quantifizieren muss, denn viele Faktoren führen zu ähnlichen „Antwortmustern“.

    Für den Laien transparenter wäre natürlich, wenn die Wissenschafter konsequent die Fehlergrenzen angeben würden sowie deren Berechnung. Leider passiert dies bei den veröffentlichten Graphiken und Ergebnissen zu wenig. Und dies ist ein gravierender Mangel, der nicht zu Unrecht eine Menge Skepsis (im nicht-destruktiven Sinne) induziert!

    Anderesseits sehen Sie auch an dem „Dauerbrenner“ der Mannschen Kurve, dass viele (destruktiven) Skeptiker die Fehlerbalken der Originalveröffentlichung ignorieren und das Ergebnis von einer originär wissenschaftlichen Aussage mit einem quantifizierten Unsicherheitsband zu einer dogmatisch wirkenden unumstößlichen Wahrheit mit „Weltherrschaftsanspruch“ verunstalten.

    Genau dies ist der Punkt, wo sich für mich die ernstzunehmenden von den nicht-ernstzunehmenden Skeptikern trennen!

  10. Sehr geehrter Herr Himmelberg,

    „Lieber Himmel“ sollte einfach lustig sein, aber im folgenden Beitrag habe ich mich unabsichtlich bei ihrem Namen vertan.

    Ich bitte um Entschuldigung dafür und hoffe, Sie werden nicht nachtragend sein.

    MfG

  11. Lieber Herr Bäcker,
    so dicht habe ich uns bisher noch nicht beieinander gesehen! Das finde ich wirklich gut. Und das mit der Physik nehme ich Ihnen 1:1 ab, fast alles könnte ich auch mit meiner Unterschrift versehen ohne rot werden, aber das mit dem einfach einmal rechnen, wie kompetent die Rechnerei auch sein mag, nicht! Das genügt eben nicht! Wenn das Rechenergebnis etwas anderes ergibt als real gemessene Zustände, heißt das eben, dass dort Bedarf ist zum näheren Hinschauen, wie das eben in der ernsthaften Wissenschaft so ist. Da werden Sie mir nicht widersprechen…

    Lieber Herr Richter (#75),
    möglicherweise haben Sie Recht! Vielleicht sind Sie schon mit mehr negativen Erfahrungen als ich schon über ein bestimmtes Stadium hinaus. Natürlich kann man die Stellungnahme von Herrn Kühner als obligatorisch-künstliches Gezeter ansehen. Ich bin aber immer noch so blauäugig und meine, dass man mit sachlicher Argumentationsweise seinen Diskussionspartner überzeugen kann. Wenn dann offensichtlich nichts mehr geht, eine oder beide Seiten verhärtet sind, geht dann offensichtlich nur noch „botz und botz“ oder komplettes Ignorieren. Was die Identität von MK betrifft, teile ich Ihren Eindruck, kann mich dessen auch nicht erwehren und sehe auch noch andere Indizien dafür. Falls das wirklich so ist, dann ist das ganz schön feige und zeugt von echter Angst auf ernsthafte Argumente ebenso ernsthaft einzugehen und muss dann Freunde aus Jülich zur Hilfe rufen oder mit ihrer vermeintlichen Kompetenz drohen.
    P.S: Ehe ich`s vergesse – Ihre Analyse (#69) zur gegenwärtigen politisch-ideologischen Situation im Zusammenhang mit der praktizierten Klimapolitik der Bundesrepublik Deutschland finde ich sehr treffend und ausgezeichnet.

  12. Noch ein Gedanke zum Verhältnis von Medien und Wissenschaft:

    Auch, wenn es vielen schwer fällt, dies zu akzeptieren, aber es gibt in der Wissenschaft einen überaus großen Konsens über die grundlegenden Dinge der Klimaforschung:

    – globale Erwärmung findet statt
    – der Mensch trägt entscheidend zum Anstieg von Treibhausgaskonzentrationen bei
    – dies spielt eine große Rolle in der gegenwärtigen Erwärmung
    – weitere Anstiege der Treibhausgaskonzentrationen führen zu einer weiteren Erwärmung, die ernste Folgen haben können.

    Zu den dazugehörigen Details gibt es natürlich Meinungsverschiedenheiten, weitere Forschungsarbeit wird helfen, Klarheit zu verschaffen. Aber dieser Grundkonsens besteht und ist außerhalb der EIKE-Sphäre unbestritten.

    Was erwarten unsere Leser nun von den Medien?
    Dass sie die Wissenschaft ignorieren und diesen Konsens einseitig kündigen? Dass, wenn auf einen Lindzen 99 andere Wissenschaftler kommen, Lindzen in den Medien dieselbe Berichterstattung zukommt wie die 99 zusammen?
    Nein, fair wäre, dass auf ein Lindzen-Interview 99 andere Interviews kommen und genau dies missversteht man hier als Gleichschaltung.

    Wohlgemerkt:
    Wissenschaft überzeugt nicht durch Mehrheiten, sondern durch Qualität der Argumente. So funktioniert die Diskussion innerhalb der Wissenschaft. Journalisten können beim besten Willen nicht in der Lage sein, die Qualität der Argumente zu beurteilen. Insofern ist verständlich, dass sie sich nach dem genannten Grundkonsens orientieren und sich auf das konzentrieren, was für die Öffentlichkeit maßgebend ist, nämlich die Diskussion der politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen.

  13. Man sollte mal die Begriffe

    These
    Hypothese und
    Theorie

    Im Bezug auf den AGW klar stellen. Nach Wiki ist eine

    These,
    eine Behauptung oder ein Leitsatz, der durch wissenschaftliche Beweisführung bewiesen oder widerlegt werden soll.

    Hypothese
    eine Aussage, deren Gültigkeit unterstellt wird, die aber nicht bewiesen oder verifiziert ist.

    Und eine Theorie
    ist ein vereinfachtes Bild eines Ausschnitts der Realität, der mit diesem Bild beschrieben und erklärt werden soll, um auf dieser Grundlage möglicherweise Prognosen zu machen und Handlungsempfehlungen zu geben.

    An Theorien werden strenge Maßstäbe angesetzt wie:
    Minimalforderungen an theoretische Modelle sind im Allgemeinen, dass sie den Vorschriften der Logik und Grammatik entsprechen, widerspruchsfrei (intern konsistent) sowie überprüfbar sind. Voraussetzung dafür ist, dass die verwendeten Begriffe
    • 1. explizit sind, das heißt es muss Einigkeit bestehen über ihre Bedeutung, und
    • 2. empirisch verankert sind, d.h. sie müssen über Operationalisierungen mit Phänomenen verknüpft sein.[1] Ob eine Theorie aber auf die Welt „passt“ muss sich empirisch erweisen. Intern richtige und auch empirisch bestätigbare Theorien sollten darüber hinaus praktischen Nutzen haben (Praktikabilität) und nicht unnötig kompliziert sein (Ockhams Rasiermesser).
    Eine gute Theorie soll weiterhin
    • verträglich sein mit bereits bewährten älteren Theorien und sich nicht in völligem Gegensatz zum Stand der Wissenschaft befinden
    • Erklärungswert besitzen, also z.B. nicht rein deskriptiv sein
    • Prognosen ermöglichen, die in der Praxis auch eintreffen
    • extensiv sein, ihr Gegenstandsbereich soll also nicht zu speziell sein
    • befruchten, also andere Wissenschaftler zu weitergehenden Forschungen inspirieren[2]
    Weitere wichtige Forderungen an Theorien sind zum Beispiel die Möglichkeit, Axiome für eine Theorie angeben zu können, sowie die „Ausdruckskraft“ einer Theorie: Ist es möglich, die Theorie durch endlich/abzählbar viele Axiome zu beschreiben, so heißt sie endlich/abzählbar axiomatisierbar. Eine Theorie heißt (negations-)vollständig genau dann, wenn jeder Satz ihrer zugrundeliegenden Sprache oder seine Negation Elemente der Theorie sind.
    Die AGWler versuchen immer den CO2 Quatsch als Theorie zu verkaufen. Nach obigen Anforderungen ist der CO2 Quatsch davon sehr sehr weit entfernt.
    Im rechten Licht betrachtet kann man höchstens sagen, dass die Gültigkeit unterstellt wird. Es also eine Hypothese sein soll. Wenn man jedoch beachtet, dass
    Hypothesen entweder der Erklärung schon bekannter Tatsachen dienen oder als Prämissen allgemeiner empirischer Gesetzesaussagen. Da empirische Gesetze nur durch eine endliche Anzahl von Beobachtungen bestätigt werden können (siehe Induktion), können solche Aussagen nicht als endgültig bewiesen, sondern nur als bewährt betrachtet werden.
    Und sich darüber hinaus veranschaulicht, dass damit nicht einmal die Beobachtungen (Mittelalterliches Klimaoptimum etc) in Einklang gebracht werden können, ist der Quatsch auch als Hypothese durchgefallen.

    Als These ist der Quatsch unbrauchbar, da er gerade als Hypothese schon durchgefallen ist.

    Wissenschaftler, die weiterhin die AGW verteidigen sind unglaubwürdig. Das waren sie zwar schon vorher. Und die Geschichte wird über sie richten.

    Danke an Heinz Eng. Ihr Beitrag hat mir sehr gut gefallen. Die jetzt schon hungernden Menschen werden aufgrund schwindender Nahrungressourcen infolge der gegenwärtigen globalen Abkühlung endgültig verhungern. Die Geschichte muss zeigen ob Al Gore es schafft Adolph Hitler und Pol Pot zu toppen.
    Auch der Kommentar von Peter Ellington war toll.

    Grüße

  14. „AMAZONGATE“

    Ja, Journalisten machen auch Fehler, aber irgendwie sehe ich mich in meiner Hoffnung bestätigt, dass sich mittel- bis langfristig die Wahrheit durchsetzen wird. So auch hier:

    Die SUNDAY TIMES entschuldigt sich für ihren Artikel, der „AMAZONGATE“ in die Welt gesetzt hat, und zieht diesen komplett zurück.

    Und jetzt wird diskutiert, wie solch schlecht recherchierter Unsinn Eingang in eine renommierte Zeitung finden konnte.
    Mehr dazu hier: http://tinyurl.com/2ekgdyz

    Schade, dass man darüber bei EIKE nicht informiert wird.

  15. Es gab mal eine Zeit, Ende der achtziger Jahre, da war die Deutsche Welle für mich und für viele meiner damaligen Kollegen die einzige Quelle, um ungefilterte Informationen über die Vorgänge zu Hause (damals noch DDR) zu bekommen. Die offiziellen Statements über Bordfunk oder Bordzeitung (ich war Hochseefischer) waren, wie man sich denken kann, Linientreu bis zum Ende.

    Um so bedauerlicher ist es für mich zu erleben, dass wieder Medien, und darunter auch die Deutsche Welle, sich von der Politik instrumentalisieren lassen und damit zur allgemeinen Desinformation und Volksverblödung beitragen.

    Geschichte wiederholt sich, dass sollten die Verantwortlichen dabei aber immer bedenken.

    H.S.

  16. Lieber Herr Demmig, #80

    „Interessant:, die Co2 Theorie ist also auch bei Ihnen und dem IPCC nicht bewiesen, trotzdem wird damit begründet, dass die Menschen Schuld sein sollen am Wandel des Klimas ?“

    Nun, die Naturwissenschaftler sagen eigentlich zu keiner Theorie, dass diese nicht durch zukünftige Erkenntnisse mal einer Erweiterung oder Revision bedürfe. Eigentlich besteht der wissenschaftliche Fortschritt aus der Revision und Verfeinerung von Theorien.

    „Im Gegensatz zur Co2 Theorie hat das Gravitationsgesetz den Charme, in der Natur beobachtbar zu sein.“

    So gegensätzlich ist das gar nicht. Die Menschheit konnte sich lange Zeit den Fall zu Boden auch ohne Newtons Gravitationsgesetz erklären. Und ohne die mühseeligen Vorarbeiten durch Kopernikus bis Kepler, die die voraufklärerische und klerikal abgesegnete aristotelische Physik durch neue Hypothesen basierend auf neuen Beobachtungen bzw. Neubewertung der alten (ptolemäischen) zu Fall brachten, hätte es Newton auch nicht so einfach gehabt.
    Denn wenn ich mich ganz stur stellen würde, so käme ich mit der nach Newton falschen Behauptung, die Schwerebeschleunigung wäre eine universelle Konstante, ziemlich weit. Mit Schulexperimenten jedenfalls könnte ich dies nicht widerlegen. Nun, aber wir sind inzwischen weiter und wissen, dass man mit einer konstanten Schwerebeschleunigung keine Raketen zum Mond schießen könnte.

    Aber auch heute gibt es Leute, die alle experimentellen Resultate, die über die Richtigkeit von Newtons Theorie oder der Theorie der Universellen-Konstanz-der-Schwerebeschleunigung entscheiden könnten, ablehnen, weil sie die dafür notwendigen Raketenflüge nicht selber durchführen dürfen und blindlings diesen verlogenen Raumfahrbehörden wie der NASA glauben müssten, wobei doch jeder weiß, dass die die Mondflüge eh nur in Hollywood inszeniert haben. Und eine Cavendish-Waage fürs Laborexperiment ist zu teuer und außerdem hat man ja keine Zeit für solche Experimente und muss die Familie versorgen.

    Also sitzen die Leute da und behaupten weiter, dass die Schwerebeschleunigung im ganzen Universum konstant ist, denn niemand hat bislang den Beweis liefern können. Und die, die das behaupten, sind ja Betrüger, Opportunisten und halten nur die Hand für ihre Lügengeschichten auf.

    Nun als Ingenieur haben Sie ja mal gelernt, dass Newton Recht hat und Sie müssen das Experiment dazu nicht selber durchführen – man gibt sich ja vernünftig.

    Aber mit der CO2-Theorie ist dies natürlich etwas ganz anderes, gell?
    Solche Physik hat man als Ingenieur auch nicht im Studium, oder?

  17. #80 Hr. Demming

    „Lieber Herr Fischer,

    In #63 schreiben Sie „Lieber Himmel! (#57)“
    In #79 schreiben Sie: „Sehr geehrter Herr Himmelbett“

    Wortspielereien mit Namen habe ich auch schon vorher bei Ihnen beobachtet. Dieses gehört zur Gruppe der unsinnigen Argumente.“

    Lieber Herr Demming,

    danke für die Kommentierung der Namensvariationen. Die erste mit „Lieber Himmel!“ hat sich bei dem Namen als Anrede angeboten und ist so für mich akzeptabel, zumal ich mir zuvor erlaubt habe, am Denkmal des Prof. aus Potsdam etwas zu „Kippen!“, d.h. ein Wortspiel ergab das andere.

    Das zweite ist dann eigentlich typisch für Leute, denen die Argumente ausgegangen sind. Der Stil sagt dann wohl mehr über den Absender als den Adressaten aus. Möglicherweise ist es auch dem langen und anstrengenden Arbeitstag hier und in anderen Foren geschuldet. Sei’s drum.

    HG

  18. Lieber Herr Bäcker,

    Ihr Link in #24 habe ich gelesen, es gibt, wie Sie sicherlich auch wissen, Aussagen und Meinungen von Herr Prof. Latif, an anderen Orten, zu anderen Teilnehmern, die unterschiedlich sind.

    #28 ..
    Sie können Polemik nicht lassen: „als Lehrer sind Sie ja Korrekturen gewöhnt:“

    Außerdem, in diesem Thema gebt es um die DW und die Journalisten.
    Was machen Sie, vermeintlich wissenschaftliche Spitzfindigkeiten loslassen.

    #48
    Aha, also „… es ist nicht erklärbar…“ Im Klartext: Wir wissen nix!“

    @ „wenn Sie solche Sätze intellektuell überfordern, so rate ich Ihnen, sich mit einfacheren Dinge zu beschäftigen.“

    Aha, kann ich daher nur wiederholen.
    Da Sie wohl noch Student sind und diese meisten jünger, kann man solche Ergüsse nur Ihrer noch unschuldigen Lebenserfahrung zuordnen.

    Wenn sie mal fertig sind, wären kundennahe Aufgabenbereiche nicht für Sie.
    Im Gegensatz dazu sind Entwickler zu sehen, diese dürfen und sollen schon mal „spinnen“. Nur darf man diese nicht in die Nähe des Kunden lassen.

    Aber eines muss man Ihnen lassen, sie verbringen viel Zeit für EIKE, das sehe ich als Kompliment an.

  19. Wie wär’s, wenn wir uns einfach mal davon überzeugen, ob die Kritik an der Veranstaltung gerechtfertigt ist. Leider war ja keiner von uns vor Ort. Es gibt aber auf der Homepage der DW unendlich viele Mitschnitte der Diskussionen.

    Ich schlage als Thema das 2°-Ziel vor.

    Hören wir uns doch dazu einfach mal an, wie es vor Ort war und diskutieren dann weiter. Ich bleibe bei meinem Standpunkt:

    Als Außenstehender kann ich mir kein Urteil erlauben, ob die Kritik zutreffend ist oder nicht. Umso überraschender, wie viele andere dennoch dazu in der Lage sind, aber mit Verlaub, dies ist ohne Prüfung kein Urteil, sondern ein Vorurteil.

  20. #79 NF

    Lieber Herr Forscher,

    wären Sie doch besser Fischer geworden, dann müßten sie sich nur über gefräßige Kormorane ärgern statt über ignorante Blogger.

    Besser würden Sie hier als Kabaretist ankommen, weil dies das Unterhaltungsniveau ihrer Beiträge sicher heben würde. Eigentlich müßte man sie (frei nach Karl Valentin) nicht mal ignorieren. Nur wäre es dann hier etwas langweiliger und als kleine Fingerübung für den Diskurs mit anderen AGW-lern sind ihre Beiträge immer geeignet.

    HG

  21. Lieber Herr Fischer,

    In #63 schreiben Sie „Lieber Himmel! (#57)“
    In #79 schreiben Sie: „Sehr geehrter Herr Himmelbett“

    Wortspielereien mit Namen habe ich auch schon vorher bei Ihnen beobachtet. Dieses gehört zur Gruppe der unsinnigen Argumente.

    Aber, noch mal zurück zu #63

    @“ 2. Wer hat behauptet, die CO2-Theorie wäre bewiesen? Lesen Sie doch einfach mal die Aussage dazu im IPCC. Übrigens sind physikalische Gesetze prinzipiell nicht beweisbar, nicht einmal Newtons Gravitationsgesetz.“

    Interessant:, die Co2 Theorie ist also auch bei Ihnen und dem IPCC nicht bewiesen, trotzdem wird damit begründet, dass die Menschen Schuld sein sollen am Wandel des Klimas (Ich schreibe mal aktuell nicht -> Erwärmung) mit den daraus erzwungenen Strafgeldern.

    Im Gegensatz zur Co2 Theorie hat das Gravitationsgesetz den Charme, in der Natur beobachtbar zu sein.

  22. Ich befürchte langsam aber sicher muss ich den Glauben an eine objektive Diskussion auf dieser Plattform aufgeben und Sie als pure Gegner aus ideologischen, eher als wissenschaftlichen oder objektiven Gründen einstufen. Als einer der wohl Wenigen hier, die das Global Media Forum auch besucht haben, muss ich mich sehr über die Argumente der Kritiker hier wunder. Erstens möchte ich anmerken, dass EIKE sehr wohl die Gelegenheit gehabt hätte an dem Meinungsaustausch über die Grundsätze der Klimadiskussion mit Experten aus Wissenschaft und Journalismus aus aller Welt teilzunehmen. Ihre grundsätzliche Kritik an der Veranstaltung war Ihnen aber anscheinen nicht die Eintrittsgebühr wert, sonder Sie bevorzugen Ihre haltlosen Beschuldigungen lieber in der unüberprüften Welt des Internets zu verbreiten. Ihre kritische Position zum generellen Thema hätte bestimmt zu einer sinnvollen Erweiterung der Diskussion auf dem GMF beigetragen. Aber Sie scheinen es zu bevorzugen Ihre bewusst provozierenden Positionen lieber nur ihrem homogenen Internet-Publikum zuzutragen. Der generelle Aufruf nach einer Absagung der Veranstaltung finde ich sowohl kindisch als auch unförderlich, bedenkend dass der Klimawandel (ob nun verbunden mit einer generellen Erwärmung oder nicht) große und generelle Frage über die Zukunft aufwirft. Ich musste eben feststellen, dass nicht die „Globale Erwärmung“ im Zentrum dieser Diskussion stand, sondern die tatsächlichen Probleme wie Klimaflüchtlinge, Energie-Unabhängigkeit und nachhaltige Entwicklung von Dritt-Weltländern und deren Zukunft. Eben jene Kritik die Sie hier äußern (z.B. die fehlerhafte Berichterstattung zum Thema steigender Meeresspiegel), wurde aufgegriffen, begründet und getadelt. Jedoch schein Ihnen Nichts daran zu liegen an dieser Diskussion aktiv teilzunehmen. Warum auch, wenn Ihre Artikel hauptsächlich an die Adressen der grundsätzlichen Skeptiker (die mir prinzipiell ideologischer, nicht wissenschaftlicher Natur erscheine) adressiert sind. Wenn EIKE wirkliche ein „Institut“ sein möchte, welches ernsthaft anerkannt werden will, dann fangen Sie gefälligst an Ihre kontroversen Standpunkte vor einem breiteren und informierten Publikum zu verteidigen. Bevor dies geschieht sehen ich wenig wissenschaftliche Legitimität in ihrer Organisation und muss mich wirklich fragen ob die Offenlegung Ihrer Spender nicht vielleicht ein sehr offensichtliches Bild Ihrer Motive offenbaren würde.

    Des Weiteren sind einigen haltlose Kommentare in dieser Diskussion so weit von der Realität entfernt, dass Sie jeder sachlichen Aufarbeitung des Global Media Forums nur spotten. Es hilft in der Regel auch an Veranstaltungen teilzunehmen, bevor man über sie urteilt.

    Zitat Herr Demming:

    “Journalisten mit naturwissenschaftlicher Ausbildung sind so selten wie weiße Elefanten Afrika und arbeiten dann meist in Wissenschaftlichen Magazinen.”

    “Die Klientel des DW-Workshops sind die Linguisten der Systempresse.”

    Dann erklären Sie mir bitte warum ein fähiger und gebildeter Wissenschafts-Journalist wie Ranga Yogeshwar an solch einer Veranstaltung teilnimmt. Und nicht nur dass, warum kritisiert er dann öffentlich in der ersten (!) Veranstaltung des GMF den IPCC Co-Autor Adil Najam für dessen lückenhafte Dokumentation des Klimawandelproblems und die diskutierbare Öffentlichkeitsarbeit von seiner Organisation zu diem Thema? Warum hinterfragen in einer solch voreingenommenen und „gleichgeschalteten“ Veranstaltung Moderatoren die Fakten und Motivationen der Diskutanten? Sogar die viel verteufelte Veranstaltung über wie man als professioneller Journalist mit Klimawandelskeptikern umgehen sollte war außergewöhnlich objektiv und Vorurteils-kritisch, sowohl von Moderations- als auch von Publikums Seite.

    Das fernbleiben von EIKE von der Veranstaltung zeugt meiner Sicht nach von einer Unsicherheit und Furcht, Ihre angeblich wissenschaftlich fundierten Standpunkt auch einem breiterem Publikum von informierten Wissenschaftlern und kritischen Journalisten vorzuführen. Auf der Veranstaltung sind mir Vertretern von Klimawandel-skeptischen Organisationen wie Fox News, dem CATO Institute, Washington Post und der Financial Times Deutschland begegnet, die ihre Kritiken wortgewandt und überzeugend, auch im angesichts von ihren Gegnern, vorgebracht haben. Sie haben damit aktiv zu einer kritischen Diskussion des Themas beigetragen und so manchen Journalisten informiert und zu kritischer Nachfrage angeregt. Warum war dann bitte nicht ein deutsches „Institut“ zum Thema Klimawandel-Skepsis (z.b EIKE) vertreten. Ich befürchte es lag daran, dass Ihre Argumente zu lokal und kurzsichtig sind, als dass sie ernsthafter Kritik von Wissenschaft und Journalismus standhalten könnten. Wenn Sie dazu nicht in der Lage sind, dann bleiben Ihnen wohl auch in Zukunft nur Boykott-Aufrufe übrig.

  23. Sehr geehrter Herr Himmelbett,

    nein, nein, nicht ihre „Klimawandelhypothese“ habe ich als Unsinn empfunden, sondern ihre Verwechslung bzw. ihr Vergleich einer Hypothese mit einer durch eine Vielzahl von Befunden bestätigten Theorie, die wie alle Theorien natürlich nicht bewiesen werden kann, im Unterschied zu einer Hypothese aber alle Falsifizierungsversuche erfolgreich bestanden hat.

    Es ist ihr gutes Recht, diese Unterschiede zu ingorieren, aber dann dürfen Sie sich nicht wundern, irgendwann ignorant zu sein.

    Und wenn ich auf die von ihnen selbst aufgeworfene Thematik antworte und Sie mir dann vorwerfen, Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen, dann werde ich wohl besser zukünftig ihre Beiträge ignorieren.

  24. #63 NF

    Lieber Herr Fischer,

    daß sie meine Klimawandelhypothese als Unsinn bezeichnen, ist in Ordnung. Es ist definitiv Unsinn. Allerdings bin ich sicher, daß meine empirischen Daten über Raucher, Nichtraucher und Bevölkerungsentwicklung den globalen Temperaturverlauf der letzten Dekaden besser erklären würden, als dies die Kurvenverläufe der AGW-Alarmisten bezüglich CO2 und Temperatur jemals schaffen werden. Wo kein Zusammenhang ist, läßt sich halt nur mit Modellen und gefälschten Daten was „rechnen“. Allerdings ist mit dem Thema Raucher kaum noch was zu holen, was das große Interesse am AGW-Märchen in interessierten (profitierenden) Kreisen erklären hilft.

    Ihre Anregungen führen erwartungsgemäß auf einen Nebenkriegsschauplatz. Sie werden verstehen, daß ich diese einfach ignoriere.

    Weiterhin gutes Licht beim Erkennen von Wahrheit und Lügen (AGW-Märchen).

    HG

  25. Lieber Herr Hartmann, #72

    „Insgesamt gesehen, sind wir alle nämlich nicht in der Lage „selbst nachzurechnen“….Die Lösung des großen „Gleichungssystems“ mit entsprechend vielen Unbekannten kann also nur eine Kollektivleistung sein.“

    Tja, je komplexer ein Problem ist, desto weniger Leute kennen sich aus. Und es gibt eben auch Dinge, die so komplex sind, dass keiner mehr alles weiß.
    Aber auch komplexe Themen wie das Klimasystem lassen sich in partielle Fragen zerlegen. Ich persönlich behaupte, dass ich den Treibhauseffekt soweit nachvollziehen kann, dass ich weiß, dass die prinziepiellen Aussagen mit der Physik in Einklang stehen. Etwas schwieriger wird es aber bei den quantitativen Aussagen dazu, denn da muss man rechnen. Und je nach angestrebter Genauigkeit muss man detaillierter rechnen und viele Prozesse einbeziehen. In der Situation befindet sich die Wissenschaft seit 40 jahren bei der Frage nach den anthropogenen Auswirkungen.

    Was heißt das nun, wenn man dies selber nicht kann oder will?
    Ist es dann so, dass Aussagen von Leuten („Experten“), die das dennoch machen, prinzipiell unter Generalverdacht stehen, nur weil mir persönlich die Möglichkeiten einer adäquaten Überprüfung fehlen?
    Oder ist es dann erlaubt, die Aussagen der Experten sogar nach Belieben zu deformieren?

    Werden aufgrund dieses Mangels an „direkter Überprüfung“ nun „Prüfmittel“ opportun, die mit der eigentlichen Sache nichts mehr zu tun haben, wie z.B. die Biographien der Experten nach Auffälligkeiten zu untersuchen oder jede Diskrepanz ohne Versuch einer Konsulation der Experten als Nachweis einer vorsätzlich erfolgenden Verschaukelung zu interpretieren?

    Dies wäre wohl kaum das Verhalten, was man von einer differezierten Gesellschaft mit arbeitsteiliger Struktur erwarten kann. Und zum Glück tun dies auch die meisten „vernüftigen“ Menschen auch nicht.
    Vielmehr wird es doch immer so sein, dass man Experten zu einem gewissen Grade immer Vertrauen muss. Diesen Grad kann kaum zu Null machen und er wächst mit der Komplexität. Das ist ein Problem!

    Aber durch die Auseinandersetzung mit dem Thema, kann man zumindest lernen, wie die Experten wirklich „ticken“ und denken und damit auch, wie Ihre Aussagen zu „übersetzen“ sind, was sie sagen und damit wirklich meinen.

    Stattdessen wird aber lieber selbstgefällig postuliert, dass die Komplexität den persönlichen Horizont nicht zu übersteigen hat, damit man die „Kontrolle“ behalten kann.

    Dieses Postulat ist jedoch offensichtlich falsch, denn die Komplität wird alleine vom Problem selber bestimmt und nicht von den Fähigkeiten desjenigen, der darüber nachdenkt!

    Sie werden hier nicht lange suchen müssen, um Kandidaten zu finden, die die Erklärung der Natur nicht von der Natur, sondern alleine von seine eigenen Sichtweisen abhängig machen…

    PS: einige werden nun mich als Beispiel für diese Kandidaten nennen, kenne ich schon…

  26. Lieber Herr Hartmann #72 – Irgendwie habe ich de
    Eindruck, dass immer wieder der Pfad der Recht-
    fertigung gerade gegenüber MK von Ihnen gesucht
    wird. Sicherlich trifft das ein oder andere in Ihrer Analytik zu aber bezgl. MK lohnt sich Ihre
    Mühe meiner Ansicht nach nicht. Wenn ich mich
    richtig erinnere ist er unter falschem Namen und
    mit falscher e-mailadresse zeitweise hier aufgetreten. Wer er wirklich ist, ich weis bis
    dto. nicht – ist mir aber auch egal, so lange er
    hier EIKE in Ruhe läst. Sie sprechen vom sog. ideologischen Verhalten auf der ein oder anderen
    Seite…Sie kennen vielleicht den rhein. Ausdruck „Botz wieder Botz“ = soll heißen „DU“
    so wie „DU“ nir – so ich Dir ! ich scheue mich nicht, in dieser Beziehung die schärf Geschütze aufzufahren,weil man auf die Klimarealisten (Skeptiker) nun wikrlich keinerlei Rücksicht, ja, sie nicht einmal im entsprechenden Rahmen anhört.

    Erich Richter

  27. Was in der naturwissenschaftlichen Community dringend nottut ist eine länderübergreifende eingehende Debatte über Aussagekraft und Grenzen physikalischer Computermodelle und ihre physikalischen Minimalgrundvoraussetzungen mit anschließend stringent durchgeführter Selbstreinigung. Sonst gehen die Naturwissenschaften längerfristig vor die Hunde.

    Schiffsschrauben mittels Computermodelle zu optimieren ist sinnvoll. Die Hochstapelei auf der Basis eines mangelhaften verstandenen physikalischen Wetterverständnisses und, mangels positivem Ergebnis, offensichtlich manipulierter Datensätze und Beschiss das Wettergeschehen auf hundert Jahre berechnen zu wollen und daraus auch noch zwingend massive staatliches Eingriffe ableiten zu wollen ist einfach nur kriminell.

    Da ist etwas total Wesensfremde, das man eigentlich vorher nur von den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften kannte, wie Krebs in den letzten Jahrzehnten in Teilbereiche der Naturwissenschaften eingebrochen.

    Mit Scharlatanen und ihren instrumentalisierten Multiplikatoren in den Medien – „…sondern die tatsächlichen Probleme wie Klimaflüchtlinge (wo und wann?)…“ (#66: Martin Kühner) – und leider auch mit der real existierenden Politik und dem vom Steuerzahler zwangssubventionierte „Öko“-Industrielle Komplex zu kommunizieren ist für die Katz.

    Das wird nicht funktionieren. Dafür steht für die Hauptinitiatoren, als Nutznießer dieser gigantischen Scharlatanerie zu viel, in den USA auch strafrechtlich Relevantes, auf dem Spiel.

    Es soll sich immerhin hochgerechnet um weltweit jährlich bis zu 5 Billionen „Öko“-Dollar handeln, die der von der unsäglichen Politik gepamperte „Öko“-Industrielle Komplex weltweit den Bürgern aus der Tasche ziehen möchte. Da bekommt jeder Gauner an seinem Computer feuchte Hände und gierige Augen. Was ist dagegen schon die fortgesetzte volkswirtschaftlich sinnlose Deallokation knapper Ressourcen und das Gedeihen ganzer Volkswirtschaften.

  28. Lieb AGW-Chef-Propagandisten hier auf dem Blog

    Hockey-Stick-Lügen, Manipulationen an den Globaltemperaturen (große Gebiete werden einfach nur Interpoliert), das konsequente wegmanipulieren der MWP, Klimamodelle die bis heute nicht alle Klimafaktoren berücksichtigen, Wolkenforschung die erst jetzt professionell betrieben wird, Temperaturrekonstruktionen mittels Sedimente (Meer und Seen) und Kalksteinablagerungen in Höhlen (Weltweit) die andere Werte ergeben als Mann´s Maskottchen, Ausschluss von natürlichen Klimafaktoren, Ausschluss der Sonne als Klimafaktor………Vernichtung von Temperaturrohdaten, Unter-Druck-Setzung von Medien die skeptische Schriften veröffentlichen, Inseln die bis heute nicht abgesoffen sind, Polkappen die sich weigern ihr Eis in den Ozean zu werfen, historische Wetterdokumente aus aller Welt………was soll ich noch alles aufzählen?

    Wer hier von einer bewiesenen Wahrheit im Gewand eines „Konsen“ unter das Volk jubeln will, den halte ich für hochgradig GEFÄHRLICH.

    Als alter, in seiner Jugend mehr als linientreuer DDR-Bürger kenne ich die Methoden, die Drohungen, die versuchten Manipulationen aus dem FF…….und nichts anderes will uns der sozialistische Propagandasender „Deutsche Welle“ hier vermitteln.

    Selbst als die Russen schon vor Berlin waren, wurden per „Geobbels-Schnauze“ noch Jubelmeldungen unters Volk gestreut……..ich glaube seid damals hat sich trotz unterschiedlichster Regierungen in der Propaganda nicht viel getan.

    Es wird das Volk weiterhin belogen, Gefahren verschwiegen, Nichtigkeiten aufgeblasen und vor allem das Wichtigste……….fleissig an einen passenden Feindbild gearbeitet, was es unter Einsatz aller Mittel zu bekämpfen gilt.

    So etwas ist einer Demokratie unwürdig!

    Obwohl die ganze Klimaschweinerei gewaltig mit Idiologie durchsetzt ist, wenn man sich zum Kern des AGW durcharbeitet kommt doch nur wieder eins zum Vorschein…….Geld, Gewinne, Macht und die Knebelung der Völker.

    Folge der Spur des Geldes und Du wirst am Ende feststellen, das CO2 das ideale Feindbild ist um gewaltige Finanzblasen zu installieren, dem Pöbel sämtlicher Spass und die Freiheit genommen werden soll und eine Handvoll hochfliegender Eliten sich belustigt die Hände reiben.

    Leute, da hungern 1.000.000.000 Menschen auf dieser Erde, die brauchen eure Hilfe jetzt und nicht erst in 90 Jahren.
    Angeblich wollen ja die AGWisten diese Menschen vor zukünftigen Klimawandelfolgen schützen……und lassen sie heute ungerührt und sehenden Auges absichtlich verrecken.

    Das ist der eigentliche Grund für mich diesen Unsinn um das „CO2-induzierte erwärmen des Planeten“ in arge Zweifel zu ziehen, eure Absichten verraten euch, selbst wenn sie noch so „wissenschaftlich“ daherkommen.

    So,….. ich wäre dann zur Steinigung bereit!

    Heinz Eng

  29. Lieber Herr Bäcker (#61),
    Sie haben sich mit der Klassifizierung von Fragestellungen sehr viel Mühe gegeben. Mit ihr als solcher bin ich auch noch einverstanden. Sie wissen aber, dass Vergleiche fast immer hinker. Insgesamt gesehen, sind wir alle nämlich nicht in der Lage „selbst nachzurechnen“. Sogar einzelne hochqualifizierte Personen sind dazu nicht fähig. Ihnen ist das Selbstnachrechnen nur im Fall partieller Fragestellungen möglich. Die Lösung des großen „Gleichungssystems“ mit entsprechend vielen Unbekannten kann also nur eine Kollektivleistung sein. Entsprechend kann der großen Allgemeinheit nichts anderes übrig, als das Eine oder Andere einfach nur „nachzugackern“, wie Sie sagen. So ist`s eben leider!

    Lieber Herr Kühner (#66),
    Sie wissen auch, dass Pauschalisierungen immer irgend wie an der Wahrheit vorbeigehen. Wenn Sie genau hinschauen, sehen Sie, dass es hier unter EIKE alle möglichen Schattierungen von Objektivität bzw. der Versuche zur Objektivität gibt. Sehr oft werden hier von beiden Seiten Argumente ins Feld geführt. Und wenn Sie Vergleiche ziehen mit anderen Plattformen ziehen, müssen Sie anerkennen, dass hier sehr wenig herumgepöbelt wird. Im entgegensetzten Fall wird sich dafür auch meist noch entschuldigt. Das ist Fakt!
    Man merkt auch, dass Sie, weil beispielsweise Ihre persönliche Auffassung hier von vielen nicht geteilt wird, ziemlich schockiert sind und meinen, dass zu viel ideologisiert wird. Sind wir doch einmal ehrlich. Angesichts des großen Vertrauensverlust infolge des unseeligen Zusammenspiels von Politik und Wissenschaft, der realen Staatspolitik, des objektiv unbefriedigenden Kenntnisstandes in den Klimawissenschaften (wenn es die denn so geben sollte) ist doch jeder Nährboden für ideologisches Verhalten auf der einen und anderen Seite gegeben.
    Auch Ihnen blieb nichts weiter übrig sich bei Ihren Freunden in Jülich zu erkundigen (kein Vorwurf!). Das beeindruckt mich aber wirklich nicht! Erkundigen Sie sich auch an allen möglichen Hochschuleinrichtungen, an denen es Lehrstühle für historische Geologie gibt. Sie werden dann feststellen, dass meine Äußerungen z. B. zum Thema Meeresspiegelschwankungen nicht eine (meine) Meinung ist, nichts mit Ideologie zu tun hat, sondern Wissen ist, welches bspw. an anderen wichtigen Stellen einfach `mal ignoriert wird.

  30. @ #66: Martin Kühner

    Erstens mal war das Zitat von mir. Und zweitens.

    “ein fähiger und gebildeter Wissenschafts-Journalist wie Ranga Yogeshwar“

    Ich lach mich tot. Dieses öffentlich rechtliche Gewächs, dass jede These unter das Volk bringt was ihm sein Redakteur vorgibt? Das es schafft die interessantesten Themen mies darzustellen. Ich habe schon als Mathelehrer bei Schulversagern mehr Interesse an Wissenschaft geweckt als Ranga Yogeshwar in seinen Etatüberfrachteten Sendungen. Der würde ja nicht mal von Welt der Wunder abgeworben werden.

    Dazu dann

    “ kritisiert er … dessen lückenhafte Dokumentation des Klimawandelproblems und die disku-tierbare Öffentlichkeitsarbeit“

    mein Gott, wenn der wirklich Ahnung hätte und was kritisiert oder nachgefragt hätte, dann hätte er auf den wirklichen Fehler eingehen müssen, nämlich dass der IPCC nur dazu da ist den AGW zu beweisen und das im Laufe der Propaganda reihenweise Fehler aufgedeckt wurden.
    Diese wurden schon mehrfach aufgezählt. Das wäre “eine objektive Diskussion“. Und zum “Glauben“ ist die Kirche da.

    Dies mit “Lückenhafte Dokumentation und die diskutierbare Öffentlichkeitsarbeit“ abzutun ist wie einem schwer krebskranken Patienten zwei Aspirin zu geben und gute Besserung zu wünschen.

    Durch die Verknüpfung der Attribute fähig und gebildet mit der Person Yogeshwar haben Sie ihr wissenschaftliches Verständnis offen gelegt.

    Danke Herr Kühner

    Ganz armes Deutschland

  31. Lieber Herr Kowatsch, #64

    mittlerweile haben Sie es tatsächlich hinbekommen, die Diskussion auf 3 blogs zu verteilen:

    ueber-die-gefahren-der-modellierung-globaler-erwaermung/

    ist-die-globale-erwaermung-wirklich-alarmierend/

    desinformationstraining-fuer-journalisten-bei-deutschem-staatssender-deutsche-welle-will-internationalen-journalismus-auf-anthropogenen-klima-welt-untergang-einpauken/

    übrigens habe ich herausgefunden, warum die DWD-Station HEIDENHEIM/BRENZ möglicherweise als „zu kalt“ eingestuft wurde.

    Sie schrieben in ueber-die-gefahren-der-modellierung-globaler-erwaermung/
    #30: Josef Kowatsch sagt:
    am Freitag, 04.06.2010, 11:53

    „Von unserer benachbarten Kreisstadt Heidenheim -nicht im Rheingraben, sondern im Osten von Baden-Württemberg weiß ich, dass der DWD diese Station vor drei Jahren ausgetauscht hat, weil sie ihm zu kalt war. Die neue Station Heidenheim liegt nun in einem wärmeren Gebiet.“

    Diese DWD-Station zeigt tatsächlich gegenüber einem deutschlandweiten Regressionsmodell der DWD-Stationen (Eingangsdaten: Höhe, Geographische Breite und Länge) klimatologische Temperaturabweichungen nach kalt von 1 Grad im Jahresmittel. Dies betrifft jedoch die Referenzdaten und nicht die aktuellen!
    Die umgebenden DWD-Stationen zeigen so hohe Abweichungen (in beide Richtunngen) nicht. Hier die Liste der Abweichungen der Stationsmittel auf 1961-1990 vom Regressionsmittel 1961-1990 an den Stationen der Nähe, z.B.:

    Stationsname Abw. Jahresmittel Grad
    DILLINGEN/DONAU 0.0
    ELLWANGEN-RINDELBACH -0.2
    HEIDENHEIM/BRENZ -1.0
    KAISHEIM-NEUHOF -0.2
    ULM (AWST) 0.3

    Also: kein Grund zur Panik und zu haltlosen Vorwürfen. Die Station Heidenheim war im Referenzzeitraum untypisch kälter als andere DWD-Stationen in der Gegend.

    Mit dem WI oder Ihrer Unterstellung, man würde den WI nutzen, um steigende Temperaturen an DWD-Stationen vorzugaukeln, hat dies gar nichts zu tun.

    Im übrigen wirkte der WI auch schon prinzipiell im Zeitraum 1961 bis 1990 und ist kein neueres Phänomen. Da er von der städitschen Umgebung abhängt hatte man das Problem auch schon im vorletzten Referenzzeitraum 1931-1960 in den Städten.

    Ich schrieb Ihnen aber schon in

    desinformationstraining-fuer-journalisten-bei-deutschem-staatssender-deutsche-welle-will-internationalen-journalismus-auf-anthropogenen-klima-welt-untergang-einpauken/
    #54: NicoBaecker sagt:
    am Donnerstag, 17.06.2010, 12:21

    dass man diese Effekte auch bei Stationsverlegung berücksichtigt!

    Den globalen Temperaturanstiegstrend können Sie vom WI natürlich nur durch Vergleich mit Stationen in ländlicher Umgebung abtrennen.

    Außerdem benötigen Sie lange Zeiträume, denn ich schrieb schon, dass unsystematische Abweichungen in den monatlichen Temperaturen von ein paar Zehntel-Grad immer auftreten und daher Einzelwerte gar nichts aussagen.

    Daher ist Ihr Vorgehen, Temperaturwerte einzelner Jahre zu vergleichen prinzipiell falsch. Sie unterstellen bei dem vergleich, die Klimatologen würden vorhersagen, dass ein Folgejahr immer wärmer als der vorhergehende sein muss.

    Das ist falsch und wird weder vorhergesagt noch behauptet!

    Vorhergesagt wird der TREND und nicht die Einzelwerte. Eine Klimavorhersage ist also dann korrekt, wenn das Klima richtig vorhergesagt wird, d.h. das MITTEL der Einzelwerte mit dem MITTEL der Vorhersage der Einzelwerte übereinstimmt. Dabei muss man mind. 20 Jahre mitteln. Da es sich um eine Klimavorhersage handelt, ist es also nicht verwunderlich, dass die Einzelwerte zwischen Beobachtung und Vorhersage abweichen, denn diese kurze Zeitskala erfasst das Klimamodell nicht genau genug.

  32. Herr Martin Kühner oder wer Sie auch immer sein
    mögen. Der ganze Inhalt dieser Veranstaltung war darauf ausgerichtet, das Politikpapier des WBGU vom 29.4.2010 des Petersberger Klimadialogs zur Überwindung der „derzeitigen Blockade“ der internationalen Klimapolitik den Journalisten aus 93 Ländern zu übermitteln.
    Im Einzelnen handelt es sich um drei Kernpunkte
    die den Erfolg der bisherigen Klimapolitik unter
    der Federführung des deutschen Bundesregierung
    wieder herstellen sollen:
    a) europäische Glaubwürdigkeit durch gutes Beispiel stärken.
    b) subglobale klimpolitische Allianzen schmieden
    c) multilaterale Klimapolitik wiederbeleben.
    Herr „MK“ schon an dieser Stelle dürfte auch Ihnen klar werden, dass es sich hier nur um Politik dreht ! Schon die Begrüßungsansprache des Bonner OB Nimptsch an die 1500 Teilnehmer
    aus 95 Ländern (2 waren wohl noch hinzugekommen
    die Medien seien der geborene Partner, wenn es
    um den Kampf gegen den Klimawandel geht und sie
    müsse somit zur interdisziplinären Allianz werden, um die nötigen Veränderungen herbei zu
    führen, ließ doch wohl nichts an Eindeutigkeit
    offen. In´s gleiche Horn tutete der Intendant
    des Auslandfunks!! der DW, Erik Bettermann mit
    den Worten: Die Rolle der Medien als Chronisten
    und Interpreten des Kampfs gegen den Klimawandel
    bedürfe seiner Überzeugung nach, einen Klimawandel in den Köpfen der Journalisten (er
    meint natürlich die ausländischen Journalisten,
    die wohl noch nicht so gleichgeschaltet sind wie
    Kollegen hier im Lande) Die Berichterstattung
    müsse über die Tagesaktualität weit hinausgehen.
    Sie muss Impuls geben, Defizite, vor allem aber
    auch Lösungen und Perspektiven aufzeigen.
    Gefragt seien Medienmacher mit Fantasie…eine
    sehr schöne Anmerkung ! Er sagte weiter: Journalisten können die Finger in die Wunde legen und mit gut recherchierten Geschichten
    zeigen, dass jeder Einzelne etwas tun kann.
    Internet, Blogs und Zwitter seien neue Foren zum
    Austausch von Ideen und Meinungen. Immer mehr
    Menschen beteiligten sich an diesem Diskurs.
    „Es wächst eine Generation Klima“ heran, die
    neues Denken wagt, die neue Wege geht, die sich
    engagiert und die globale Verantwortung vor Ort
    umsetzt. Das müssten die Medien aufgreifen und
    verstärken. (Ja, da hat er Recht: Bei uns ist man soweit. In den Schulen über kirchliche Einrichtungen (Klima-Allianzen) werden schon die
    Kinder grün-ideologisch erzogen und als Klimapolizisten ausgebildet. Genau dieses Wissen
    will man nun international verbreiten und das
    meint der Herr Bettermann mit seinem Sender besonders gut zu können.
    Man will (und dies geht ja schon aus Ihrem Prospektmaterial hervor, die Lebensweise grundlegend verändern…um letztlich und das ist
    das Hauptziel -C02- einzusparen. Es geht nicht
    primär um gesunde Ernährung, oder gesundes Leben, nein, es geht um dieses vermeintliche Gift ! Sie sprechen von Klimaflüchtlingen
    nachhaltige Entwicklung von Ländern der 3.Welt.
    Sie haben doch 0-Ahnung. Waren Sie schon mal in
    Afrika ? Lesen Sie einmal der Bericht – Die wahre Klimakrise von Afrika, der ugantischen
    Menschenrechts-und Entwicklungsorgnisation CORE
    bei EIKE und ihnen werden die Augen überlaufen.
    Ich war vor einigen Jahren 3 Monate im Kongo.
    Glauben Sie vielleicht sie könnten diese Leute
    mit Ihrer „Kacke“ von so etwas überzeugen.
    Millionen sterben an Aids, Malarie usw.
    Sie liegen falsch Herr MK und EIKE kann froh sein, sich dieses Eintrittsgeld erspart zu haben. Eigentlich ist es diese Konferenz nicht wert, dass man darüber berichtet, Sie, Ihre Mit-
    streiter ihr seit Verbrecher an der Menschlichkeit unter dem Anstrich der Klimarettung. Opjektive Diskussion – dass muß
    Ihr Klientel und Sie gerade sagen. Ihr seit doch
    dabei, die Fuß in die Tür der Ökodiktatur weit
    aufzustoßen. Wir machen den Gegenwind, der Ihnen
    und „Genossen“…ja Genossen der sozialistischen
    grünen Einheitsfront entgegen pustet.
    ich wünsche Ihnen einen C02-freien Alltag…denn
    müßte man sich mit Ihresgleichen wohl kaum noch
    herumschlagen !

    Erich Richter

  33. Schon witzig, ausgerechnet Herr Kühner zerbricht sich den Kopf über die Objektivität von EIKE. Der
    Volksmund sagt dazu passend: „Ein jeder kehr vor seiner Tür, er findet Dreck genug dafür!“ Seine
    Furcht vor der unüberprüften(!) Welt des Internet ist zu Recht grösser geworden, weil trotz flächendeckender Agitation der AGW-ler
    eine Abnahme der Gläubigen unübersehbar ist.Die
    entsprechenden Umfragen halten sie lieber unter Verschluss.Natürlich muss der Veranstalter einer
    Propagandaveranstaltung, die nicht als solche erkannt werden soll, so tun,als sei ihm die
    Diskussion wichtig.Wird durch geschicktes name-dropping erreicht.Den Hauptkritikpunkt der einseitigen Information entgegen dem gesetzlichen
    Auftrag versucht Herr Kühner vergessen zu machen.
    Kein Wunder, dass es ihn ärgert, dass EIKE nicht als Feigenblatt zur Verfügung stand. Und genau
    deswegen steht die DW jetzt unter Beobachtung.

  34. #66: Martin Kühner

    Sehr geehrter Herr Martin Kühner,

    Sie werfen EIKE und anderen Gegnern der Klimahysterie ideologische Verblendung vor.
    Schön.

    Warum verschließen Sie aber zugleich vor lauter „Korrektheit“ Ihre Augen vor der Tatsache, dass gerade die Klimahysteriker, AGW-ler in einer ideologischen Befangenheit alles, (aber buchstäblich alles) tun, um die Karre des Klima-Industriellen Komplexes zu ziehen, ja sogar sie sind längst in einer Symbiose mit den Industriellen getreten, für die Aufrechterhaltung dieser, der Demokratie unwürdigen, ausdrücklich KLIMA-diktatorisch gesteuerten Geschäftemacherei!

    (Hunderte NGOs, alle etablierten Parteien, in die Hysterie eingespannte Medien leisten eine so GRÜNDLICHE, KLIMAANGST schürende PROPAGANDAPOLITIK, wie es gar in den schlimmsten Zeiten der deutschen Geschichte nie gegeben hat. Bezahlt wird dies zu 90% aus den Steuergeldern – auf Kosten der Neuverschuldung – und durch die Einnahmen aus den Verkaufserfolgen der Propaganda.)

    Es hätte Ihnen besser gestanden, etwas AUFMERKSAMER die Beweggründe der Organisation EIKE und die, der Blogteilnehmer zu studieren, sich in diese, vollkommen verständliche, kritische Logik hineinzuversetzen.

    MFG. Ivanfi (Rostock)

    24.6.2010

  35. Lieber Herr Fischer,
    die Aussage:
    „Ein System XY ist zutiefst unmoralisch.“
    nimmt eine Wertung vor und deshalb subjektiv. Wie ihr Beispiel:
    „Man kann gerne unterschiedlicher Meinung sein, ob die rote Karte für Klose gerechtfertigt war.“
    Dies sollte man so darstellen und als eigene Meinung äußern, aber weder als Tatsache hinstellen, noch nach einem vorgefertigten Manuskript nachplappern.
    Darauf macht der Artikel oben aufmerksam.
    Ihr anderes Beispiel:
    „Ich möchte aber von Diskussionen verschont bleiben, ob es überhaupt eine rote Karte gegeben hat.“
    ist eine experimentelle Beobachtung und sollte möglichst objektiv beschrieben werden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  36. Lieber NB
    Leider verrennen Sie sich immer mehr. In Deutschland sind die Jahresmittelwerte in den Jahren 2000 bis 2009 um 0,7Grad zurückgegangen. Etliche C02-Klimawissenschaftler hatten damals einen weiteren Anstieg der Jahreswerte vorhergesagt, Sie sicher auch, deswegen schlagen Sie hier im Forum auch so wild um sich. Runter ist nun aber mal das Gegenteil von rauf. Die Abkühlung uns hier als eine andere Form der statistischen Erwärmung verkaufen zu wollen ist schon ein starkes Stück und macht Sie immer unglaubwürdiger.
    Laut DWD lagen wir trotz Temperaturrückgang bis 2009 noch immer um 1,1Grad über dem Anfangswert von 1881. Und genau das stimmt auch nicht. Die Erklärung heißt Wärmeinseleffekt, den heute alle Stationen mehr oder weniger gegenüber 1881 haben. Zudem wurden Stationen bewußt in wärmere Teile verlegt, mir ist aufgefallen, dass Messnormen immer weniger beachtet werden. Das ist dann der Fall, wenn z. B. meteorologische Messungen auf Flachdächern von Universitätsinstituten für Forschung und Lehre durchgeführt werden (Uni Freiburg http://www.mif.uni-freiburg.de/station/info.htm
    ), oder wenn Messeinrichtungen in m. E. ungünstiger Umgebung angebracht worden sind, (Meteomedia-Station Heidenheim/Brenz in der Kläranlage bei Mergelstetten). Vor drei Jahren lag diese Station noch im kälteren Urgental. Ich gehe davon aus, dass der geordnete Betrieb der Klärbecken durch die beabsichtigten und vielleicht auch beschleunigten Stoffwechselvorgänge zusätzliche Wärme in die Umgebung freisetzt. Das gereinigte Abwasser in der Nähe ist immerhin 30C warm. All diese Maßnahmen dienen nur dem einen Zweck, den Temperaturrückgang -wir sind nun im 10.Jahr- statistisch abzuschwächen. Wo dies nich so gut gelingt wie bei der Station Schwäbisch-Hall Westheim, betrug der Rückgang von 2000 bis 2009 nicht bloß 0,7 Grad, sondern gleich 1 Grad. Fakt ist: Wir haben in diesem Jahrzehnt eine gewaltige Klimaabkühlung.
    NB, da Sie ein kluges Köpfchen sind, hätte ich von Ihnen eigentlich erwartet, dass Sie versuchen würden, den Wärmeinseleffekt der deutschen Stationen, den ich empirisch auf 1 Grad veranschlage seit 1881, in eine mathematische Näherungsformel zu bringen. Da dies anscheinend niemand kann, macht man sich die Sache leicht, so wie Sie leider auch. Weil es keine Formel gibt, gibt es auch den Wärmeinseleffekt nicht.
    Meine Einschätzung: Ende 2010 wird es nach Subtraktion meines veranschlagten 1 Grad WI nur noch so warm/kalt wie 1880 sein.
    Wenn ich das erste Johanniskraut blühen sehe, werde ich es hier dem Leserkreis mitteilen. Letztes Jahr 2009 war dies am 15.Juni.

  37. Lieber Himmel! (#57)

    Sie zitieren mich mit
    #39 NF
    „Die Indizien für die Existenz einer globalen Erwärmung aufgrund von CO2 sind erdrückend, die Diskussion in den Medien ist deshalb weiter vorangeschritten…“

    uns schreiben dann

    „Interessant. Sind die AGW-Beweise ausgegangen und nun zu hypothesenlastigen Indizien geschrumpft? Schade!
    Wie wäre es denn mit meiner empirisch belegbaren KLimawandelhypothese:“

    Ich habe keine Lust, solch einen Unsinn überhaupt nur zu erklären, möchte ihnen aber zwei Punkte als Anregung mitgeben:
    1. Informieren Sie sich über den Unterschied zwischen einer Hypothese und einer wissenschaftlichen Erkenntnis, dieser ist himmelgroß.
    2. Wer hat behauptet, die CO2-Theorie wäre bewiesen? Lesen Sie doch einfach mal die Aussage dazu im IPCC. Übrigens sind physikalische Gesetze prinzipiell nicht beweisbar, nicht einmal Newtons Gravitationsgesetz.

    Ihre weiteren Ausführungen zur Psychologie der Lüge sind sehr aufschlussreich. Ich sehe nun viele Beiträge in diesem Forum in einem anderen Licht.

  38. @ #59: NicoBaecker

    Über die Qualität der anspruchsvollen Medien wundere ich mich genauso wie pensionierte Chefredakteure im Gelben Forum und anderswo. Das die MSM zum Verlautbahrungsorgan der Parteioligarchie verkommen sind ist Fakt. Brauchbare Informationen muss man sich im Netz filtern, wobei kaum noch welche aus Deutschland kommen.
    Journalisten mit naturwissenschaftlicher Ausbildung sind so selten wie weiße Elefanten Afrika und arbeiten dann meist in Wissenschaftlichen Magazinen. Die Klientel des DW-Workshops sind die Linguisten der Systempresse.

    Auch ich habe ein Diplom was eine wissenschaftliche Ausbildung voraus setzt. Und je länger ich mich mit der Klimalüge beschäftige umso mehr erkenne ich, dass hier eine riesige Ver.. läuft. Diese Meinungsbildung beruht auf einer intensiven Auseinandersetzung mit der Wissenschaft und Interesse an den naturwissenschaftlichen Zusammenhängen.

    Im Gegensatz zu ihnen erkenne ich Tatsachen an und reite nicht auf Ergebnissen von getürkten Computermodellen rum. Auch ihre albernen Diskussionen um die analytische Modelle zur Beschreibung des Treibhauseffekts sind hochgradig lächerlich. Wenn die analytischen Modelle und die Computermodelle die Wirklichkeit auch nur annährend gut beschreiben würde, dann könnten man beide gegeneinander und mit der Natur vergleichen. In keine der Richtungen geht etwas.

    Alles was die AGW Anhänger an Argumenten gebracht haben wurde widerlegt. Von Erwärmung folgt auf CO2 Anstieg bis bald haben wir keinen Schnee mehr im Winter. Es bleibt mir ein vollkommenes Rätsel wie Wissenschaftler an so einem Konstrukt wie dem Treibhauseffekt durch CO2 festhalten können. Eine gute Theorie ist in sich geschlossen und kann beobachtete Vorgänge gut erklären. Des Weiteren lässt sie sich experimentell nachweisen. Nichts von dem trifft auf die AGW-Hypothese zu.

    Wie kommen Sie darauf, dass ich nicht die Aussage von der aussagenden Person zu tren-nen kann. Es ist mir egal ob Sie Mist erzählen oder jemand anders. Es bleibt Mist. Dass ich Sie halt für einen Lohnschreiber halte, der hier die AGW Fahne hoch halten soll, spielt für mich fachlich keine Rolle. Sie bestehen wahrscheinlich darauf, dass Sie ein Überzeugungstäter sind wie Herr Rahmdorf. Getrieben vom puren Geist der Wissenschaft.

    Armes Deutschland.

  39. Lieber Herr Hartmann, #58

    „dass in sehr vielen Beiträgen zumindest in einem Nebensatz quasi obligatorisch auf einen Zusammenhang mit dem „Klimawandel“ verwiesen wird auch dann, wenn der Beitrag inhaltlich sehr weit von dieser Thematik entfernt ist. “

    Da stimme ich Ihnen zu. Es gibt viele Beiträge in den Medien, wo ich auch zweifle, dass die angesprochen Zusammenhang wirklich wissenschaftlich begründet sind. Gerade bei den Auswirkungen eines Klimawandels auf Flora und Fauna tue ich mir schwer. Denn prinzipiell sind in den Biowissenschaften eindeutige Kausalzusammenhänge eh schwieriger zu verifizieren als in der Physik.
    Aber man kann nicht alle Medien über einen Kamm ziehen. Gute Wissenschaftsresorts geben immer die wissenschaftliche Quelle Ihres Artikels an. Denn man also den Verdacht hat, der Artikel stelle etwas falsch dar, so kann man überprüfen, ob dies am Journalisten oder an der wissenschaftlichen Arbeit liegt.

    Das eigentliche Problem sind aber nicht die Medien die Wissenschaft oder die Politik, sondern meistens die Leute selber. Was ist denn die sicherste Methode, um sich eine Meinung zu bilden?
    Nehmen wir ein anschauliches Beispiel: Eine Klasse mit 30 Schülern löst eine Matheaufgabe. 17 kommen zu Ergebnis A, 5 zu Ergebnis B, 2 zu C und die restlichen 6 zu einmaligen Lösungen.
    Wie finden Sie nun heraus, was die richtige Lösung ist?
    Das einfachste ist, Sie postulieren die Lösung A als wahr. In der Art werden die meisten Journalisten vorgehen, sie suchen einfach, wie eine Frage von einem Expertenkreis am häufigsten beantwortet wird. Etwas interessanter wird es, wenn auch die Minderheitenlösungen berücksichtigt würden und verschiedene Lösungen erörtert würden.
    Nun stellen Sie sich aber hoffentlich die Frage, was für einen Sinn eine Erörterung verschiedener Lösungen bei einer Matheaufgabe haben, denn was soll eine Erörterung bringen, wenn man davon ausgehen muss, dass es nur genau EINE richtige Lösung gibt? Es mag sein, dass dies für didaktische Zwecke interessant ist, aber es wäre völlig unbefriedigend, wenn man bei einer Matheaufgabe „um den heissen Brei“ herumredet und die richtige Lösung verschwiege oder durch Erörterungen zusammen mit falschen relativieren würde. Nennen wie die so als korrekt entscheidbaren Aufgaben mal Typ 1.

    Etwas anderes ist es, wenn man die richtige Lösung nicht kennen würde. Also in dem Ergebnisspektrum der Schulklasse nicht durch unabhänge Leute schon in der Vergangenheit festgestellt wurde, dass A richtig ist. Somit die Schulklasse also quasi die einzige Expertengruppe ist. Dies trifft für die aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen zu. Und hier wäre mit einer Aussage wie: „A ist korrekt“ („und bleibt es für immer und ewig“) Vorsicht geboten. In diesem Fall würde man alle Lösungen betrachten und Schlüsse entsprechend der Gewichtung ziehen sowie weitere Forschungsbestrebungen nach der Lösung empfehlen (Typ 2). Nach ein paar Jahren wächst dann die Expertengruppe auf 300 an und die erneute Stellung der Aufgabe würde dann vielleicht 290 mal zum Ergebnis B kommen. Dann wird man sinnvollerweise auch die Konsequenzen entsprechend der neuen Gewichtung ändern. Aber sinnvollerweise wird man mit Schlussfolgerungen nicht warten, bis die Expertengrupppe ins unermessliche gewachsen ist und alle nur genau eine Lösung abgeben.

    Bei vielen in Skeptikerkreisen diskutierten Fragen läuft es nun so:
    1) Typ 1-Fragen werden zu Typ 2 -Fragen „degradiert“. (eine Typ-1 Frage ist z.B. die Physik des atmosphärischen Treibhauseffekts und die prinzipielle Erwärmung durch Steigerung der Treibhausgase, eine Typ-2 Frage ist die Frage nach dem Zeitpunkt des Einsetzens von Kipp-Punkten)
    2) Es wird dann herumgegackert, unterstellt, abgewiegelt und im Abseits in Biographien herumgestochert, um zu suggerieren, dass die Vertreter der Lösung A bestochen wurden, Betrüger sind oder sonst wie „Dreck am Stecken haben“, oder dass es ja eigentlich gar nicht 17, sondern nur 2 sind, die Lösung A haben, oder dass die Klasse gar nicht auf die Lösung dieser Aufgabe geschult wurden und die Lösungen damit als nicht repräsentativ zu werten sind, oder die Schüler vom Lehrer zur Lösung A gedrängt wurden. Oder aber die Matheaufgabe zwar richtig gelöst wurde, aber damit von den eigentlichen Fragen nur abgelenkt werden soll.
    und evtl. kombiniert mit
    3) es wird die absolut Wahrheit gefordert, alle widersprechendnen Aussagen (auch wenn sie falsch, unanwendbar oder manipuliert wurden) werden als Grund zur Relativierung der Evidenz vorgeschoben.

    Dabei wird bei Typ-1 Fragen die naheliegendes Methode wohlwissend ignoriert. Denn klar ist, was die sicherste Methode ist: man rechnet selber nach und läßt seine Lösung von einem Mathematiker überprüfen. Aber klar ist auch: keine der Methoden hat eine todsicherere Garantie zum Finden der „absuluten Wahrheit“, nur mit Herumgegackere wird man definitiv nicht weiterkommen.

  40. @#58 Bernd Hartmann

    Das eigentliche Problem dieser Aussage besteht ja nicht darin, dass auf den Klimawandel hingewiesen wird, denn den gibt es ja schon immer und wird auch von keiner Seite in Frage gestellt.
    Möglicherweise ist der Klimawandel für das gerade Dargestellte ja auch die Ursache.

    Problematisch ist nur die Tatsache, dass im Bewusstsein der Bevölkerung durch die vielen Jahre der Falschinformation mit Klimawandel automatisch ein anthropogen verursachter Klimawandel mit dem eingeimpften schlechten Gewissen assoziiert wird.

    Genau hier liegt unsere Hauptaufgabe, der Öffentlichkeit diesen feinen Unterschied klar zu machen.

    Die AGW-ler bieten dazu ja mit ihrem Verhalten wunderbare Vorlagen und unser Bemühen um Aufklärung, das zunächst wie ein Tropfen auf dem heißen Stein aussah, ist doch mittlerweile zu einer unaufhaltsamen Bewegung mit immer größeren Kreisen geworden.

    Die ganze Diskussion ist gerade hier auf EIKE als eines der wenigen offenen Foren besonders interessant, weil für jeden Betrachter mit gesundem Menschenverstand schnell erkennbar ist, dass die offensichtlich berufsmäßigen Diskussionsvertreter der AGW-ler mit der bekannten Methode versuchen, vom eigentlichen Problem mit nichts sagenden Detaildiskussionen auf Nebenschauplätze abzulenken.

    Wie langweilig und einseitig wäre es doch hier ohne diese Störmanöver.
    Und – gerade dadurch erreicht EIKE ja hinsichtlich Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit einen unantastbaren Status.

    Also, wir sind auf einen sehr guten Weg und auch politisch sind ja deutliche Veränderungen zur Abkehr von der Hysterie erkennbar, auch wenn dabei aus wirtschaftlichen und monetären Gründen der richtige Durchbruch noch nicht gelungen ist.

    Aber gut Ding braucht Weile. Ich bin sehr optimistisch, dass sich unsere Aufklärungsarbeit im Schneeballsystem weiter verbreitet und so auch zum wirklichen Erfolg führt. EIKE wird hoffentlich noch lange als ausgezeichnete und kompetente Plattform zur Verfügung stehen.

  41. Lieber Herr Glatting, #56

    Wissenschaftsjournalisten in anspruchsvolleren Medien haben meist ja eine naturwissenschaftliche Ausbildung genossen. Die werden daher Sachargumenten prinzipiell zugänglicher sein und die wissenschaftliche Sprache verstehen können, auch wenn sie in den Klimawissenschaften nicht beheimatet sind.

    Ihnen persönlich sowie einigen anderen hier würde eine solche Veranstaltung wenig bringen, denn Ihre Art der „Meinungsfindung“ beruht ja nicht auf einer intensiven Auseinandersetzung mit der Wissenschaft und Interesse an den naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, sondern auf selbstgefälligen und subjektiven Vorurteilen, die Sie auch wohl nicht ändern werden.

    Sie sind ja auch nicht in der Lage, die Aussage von der aussagenden Person zu trennen. Dies ist aber eine Voraussetzung für eine sachbezogenen Diskussion.

  42. Die hier im Blog gemachten Kommentare zeugen wieder einmal ganz eindeutig davon, wie wir alle natürlich so oder so wissen, wie sich die Interessierten entsprechend ihren persönlichen Meinungen und Glauben in hauptsächlich zwei Lagern wiederfinden. Das ist auch ganz folgerichtig vor dem Hintergrund des aus Sicht der Wissenschaft unbefriedigenden Kenntnisstandes zum Thema „Klimawandel“, welcher es einfach zulässt, verschiedenste Meinungen zu vertreten und dementsprechend Glauben zu praktizieren, an Stelle objektiv gesichertem Wissen zu folgen bzw. es zu können.
    In unserem Land erfolgt einerseits eine strikte Trennung zwischen Religion bzw. Kirche und Staat (zumindest ist das die öffentlich propagierte Version, die bei uns auch nicht auf nennenswerten und ernsthaften gesellschaftlichen Widerstand trifft). Andererseits erlauben sich öffentlich rechtliche Medien, im Großen und Ganzen nur einen Standpunkt zu vertreten, der ganz objektiv gesehen, strittig oder, weniger scharf ausgedrückt, mit einem Wider behaftet ist. An dieser Stelle wird offensichtlich eine, wenn auch verschwommene, Grenze überschritten, was auf einer allgemeinen Sorge um den Zustand unserer Umwelt als positiverweise inzwischen gesellschaftlich vollkommen akzeptierte moralische Kategorie basiert und durch den Gang in Richtung einer angeblichen Notwendig der Sorge bzw. der Abwendung eines so genannten oder auch Klimawandels deutlich wird.
    Ich sehe es als Fakt an, dass die öffentlich rechtlichen zum Thema „Klimawandel“ äußerst einseitig berichterstatten und kommentieren. Ist man erst einmal sensibilisiert in dieser Hinsicht, so muss man einfach konstatieren, dass in sehr vielen Beiträgen zumindest in einem Nebensatz quasi obligatorisch auf einen Zusammenhang mit dem „Klimawandel“ verwiesen wird auch dann, wenn der Beitrag inhaltlich sehr weit von dieser Thematik entfernt ist. Auf Dauer ist diese meist kritiklose, argumentfreie demagogische, eigentlich pseudopopulärwissenschaftliche und plumpe Art und Weise der Information unerträglich und zum Erbrechen!
    Jedenfalls vermisse ich schmerzvoll angesichts der alltäglich rund um die Uhr von den öffentlich rechtlichen Sendern ausgestrahlten „Klimamorgenandächten“ die zur viel beschworenen Ausgewogenheit beitragenden „Morgenandächte für Klimawandelatheisten“!

  43. #39 NF
    „Die Indizien für die Existenz einer globalen Erwärmung aufgrund von CO2 sind erdrückend, die Diskussion in den Medien ist deshalb weiter vorangeschritten…“

    Interessant. Sind die AGW-Beweise ausgegangen und nun zu hypothesenlastigen Indizien geschrumpft? Schade!

    Wie wäre es denn mit meiner empirisch belegbaren KLimawandelhypothese:
    „Der infolge ständiger Drangsalierung starke Rückgang der Raucher hat zu mehr Luftreinheit geführt. Folge ist eine verstärkte Sonneneinstrahlung auf der Erdoberfläche, was den vorübergehenden Temperaturanstieg verursacht hat. Das Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern mit unbehindertem Rauchen hat in den letzten Jahren diese Erwärmung zum Kippen! gebracht.“

    Meine Hypothese mag ihnen unwahrscheinlich erscheinen. Ich halte sie für seriöser als den meisten AGW-Hokus-Pokus von IPCC, PIK und Co.

    Aus der Psychologie kennt man die Forschung um die Wirkung von Lügen auf den Lügner. Dabei wurde aufgedeckt, daß mit der Anzahl der Wiederholungen beim Lügner ein Bewußtseinswandel stattfindet und er nach der 27sten (oder 58sten) Wiederholung die Wahrheit vergessen hat und statt dessen vom Wahrheitsgehalt seiner Lüge voll überzeugt ist.
    Deshalb sollten wir Ihnen und den anderen Berufsskeptikern nachsehen, was sie hier und an anderer Stelle zum „Besten“ geben. Bei den vielen Wiederholungen glauben sie wohl inzwischen, was da so alles geschrieben wurde. Schwierig wird es erst, wenn dieses „Wissen“ nicht mehr gebraucht wird (über die erfolgreiche Resozialisierung von Münchhausen habe ich nichts gefunden).

    Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.
    Hoffentlich gibts noch Brot-Sponsoren, wenn das AGW-Lied ausgesungen ist.

    HG

    ps. Ich zahl mein Brot selbst und singe deshalb, was mir gefällt.

  44. @ #53: NicoBaecker

    wenn denn die Veranstaltung dies schulen würde, könnten ja alle teilnehmenden Journalis-ten hinterher Ihre spekulativen und/oder pseudowissenschaftlichen Aussagen erkennen und ausfiltern.

    Wenn diese Journalisten wie man es annehmen sollte auch noch wortgewandt wären, würden diese Sie hinterher runter putzen, dass es nur so eine Freude wäre.

    Aber die Diskussion zum vermeintlichen Klimawandel der angeblich was mit CO2 zu tun haben soll, ist eine politische Veranstaltung. Und deshalb wird dort anzunehmenderweise auch das 2 ° Ziel diskutiert. Und wenn es nur als Nebelkerze dient um die Desinformation zu vervollständigen.

  45. Sehr geehrter Herr Heller,

    „Es ist eine triviale Beobachtungstatsache, daß es außerhalb der skeptischen Szene keine Debatte über das „2 Grad Ziel“ gibt. Das ist der Punkt.“

    Das ist meines Erachtens nicht richtig, es gibt löbliche Ausnahmen in den Qualitätsmedien, z.B.
    die ZEIT mit einem Artikel von O.Geden über einen „Plan B“ ( http://tinyurl.com/2ec8484 ) oder dieser Beitrag http://tinyurl.com/27y2vzn .

    Ich stimme Ihnen aber ausdrücklich zu, dass ich mir eine viel intensivere öffentliche Diskussion der politischen Maßnahmen wünschen würde.

    Mal schauen, vielleicht erhalten die Journalisten bei der DW auch dazu Denkanstöße.

  46. Lieber Herr Heller,

    so wie ich den DW-Ankündigung verstanden habe, geht es bei der Veranstaltung zur Schulung von Journalisten, verschiedene Informationen zum Klimawandel, richtig in den wissenschaftlichen Kontext einzuordnen. Also das Vermögen zu schulen, wissenschaftlich solide Erkenntnisse von schwachen, spekulativen oder eben auch pseudowissenschaftlichen Aussagen auszufiltern. Die politische 2Grad-Debatte hat dort thematisch nichts zu suchen. Das ist Politik, keine Wissenschaft.

    „An dieser Stelle, an der Frage, ob aus bestimmten wissenschaftlichen Erkenntnissen zwangsläufig eine bestimmte politische Maßnahme folgt, oder ob nicht vielmehr eine Bandbreite von unterschiedlich wirkenden Strategien diskutiert werden muß, an dieser Stelle weisen insbesondere die öffentlich-rechtlichen Sender seit Jahren ein wachsendes Defizit in ihrem Verständnis von Demokratie, Vielfalt und Freiheit auf.“

    Keine Frage, über diese Frage kann man nicht genug diskutieren und man muss da flexibel sein, denn politische Wünsche oder Ziele lassen sich nur selten global-politisch umsetzen. Auch wenn das interessant ist, ist dies aber nicht das Thema der DW-Veranstaltung. Die Sender können aber auch nur das verbreiten, was Fakt ist und dies sind eben die aktuellen klimapolitischen Ziele mit samt ihnen Realisierungschancen. Wenn Sie sich nun wünschten, dass die Sender auch mal anderen oder alternativen klimapolitischen Zielen mehr Aufmerksamkeit widmen sollten, so schließe ich mich dem Wunsch gerne an.
    Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass auch diese Ziele ebenfalls auf wissenschaftlich solider Faktenlage basieren.

  47. Wohl wahr,Herr Heller
    Wir erleben als Zeitzeugen gerade den Versuch
    einer kleinen Minderheit sich mittels
    „Wissenschaft“ die Deutungshoheit über die
    Politik zu erobern. Die politische Meinungsbildung wird wissenschaftlich monopolisiert und eine neue Herrenkaste versucht
    sich zu etablieren. Die Lakaien arneiten fleissig mit, da hohe Belohnungen winken.Global
    goverment wird in allen Bereichen zumindetens
    propagiert.Die demokratischen Prozesse sollen
    in die Bedeutungslosigkeit abgedrängt werden zugunsten von wissenschaftlich begründeten Entscheidungen einer neuen Elite, die immer
    Recht zu haben glaubt, weil ihre Wissenschaft
    angeblich unanfechtbar ist.Versuche dieser Art
    kommen in der Geschichte der Menschheit häufig vor,sind aber in aller Regel zum Scheitern verurteilt.Als Demokraten müssen wir für unsere
    Rechte einstehen, um die Freiheit der Wissenschaft zu erhalten, dann wird sich dr Spuk
    von alleine legen.
    MfG
    Michael Weber

  48. Da wird an einer Stelle ein reines Ermittlungsverfahren als unsittlich betrachtet. An dieser Stelle die Beschränkung der Vierten Gewalt wohlwollend hingenommen.
    Die AGW-Schmollecke speist ihre „demokratische Gesinnung“ mit dem größten Maß an Rechtsfreiheit und nicht vorhandener kritischer Kontrolle von außen. Kritiklose Immunität.

    Die Gründungsväter des Grundgesetzes würden sich im Grabe umdrehen. Ich befürchte, mit den Herren Fischer, Müller etc. wäre eine Diktatur jederzeit machbar.
    „Der Zweck heiligt die Mittel.“

  49. @Baecker, #45:

    Norbert Fischer hat oben (#39)bereits den richtigen Weg eingeschlagen:

    „2. „Das 2°-Ziel ist DER Weg, eine Katastrophe zu vermeiden.“

    Hier würde ich erwarten, dass Journalisten nun zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen und eine öffentliche Diskussion beginnt.“

    Es ist eine triviale Beobachtungstatsache, daß es außerhalb der skeptischen Szene keine Debatte über das „2 Grad Ziel“ gibt. Das ist der Punkt.

    Die Berichterstattung über Wissenschaft in den Massenmedien ist ohnehin Mist, und das ist auch nicht zu ändern.

    Entscheidend ist die Berichterstattung über Klimapolitik. Die Deutsche Welle reiht sich in den Kanon derjenigen ein, die einseitig eine bestimmte Klimapolitik promoten (und Alternativen gezielt zu unterdrücken versuchen). Das ist die Meinungsmache, von der ich spreche. Und das ist nicht hinnehmbar.

    Im Rahmen des DW-Workshops wird Klimaforschung nur instrumentalisiert, um die Alternativlosigkeit einer bestimmten Politik zu begründen. Auf Proteste aus der Wissenschaft gegen diese Instrumentalisierung wird man aber vergeblich warten, die Klimaforschung hat sich fast vollständig prostituiert.

    Es ist aber wichtig, den Leuten in den Massenmedien zu zeigen, daß sie nicht unbeobachtet und unkritisiert agieren können.

    An dieser Stelle, an der Frage, ob aus bestimmten wissenschaftlichen Erkenntnissen zwangsläufig eine bestimmte politische Maßnahme folgt, oder ob nicht vielmehr eine Bandbreite von unterschiedlich wirkenden Strategien diskutiert werden muß, an dieser Stelle weisen insbesondere die öffentlich-rechtlichen Sender seit Jahren ein wachsendes Defizit in ihrem Verständnis von Demokratie, Vielfalt und Freiheit auf.

    Dies gilt es zu bekämpfen. Immer und kompromißlos.

  50. Sehr geehrter Herr Demmig,

    Sie geben mit

    „Wenn Sie mal die von Ihnen als nicht gemachte Aussage des Prof. Latifs Google’n , oder auch nur in die anderen Blogs hier lesen, dann ist das von so vielen „als Wahrheit“ genommen, dass Sie mit Ihrer Aussage allein stehen. Was stimmt denn nun?“

    ein gutes Beispiel dafür, was ein guter Journalist leisten soll und warum dies wichtig ist.
    Bei der Beantwortung der Frage, was Latif gesagt hat, kann es keine „ausgewogene“ Position geben und keine mittlere Position.
    Entweder das eine oder das andere ist falsch.
    Hier muss ein seriöser Journalist einfach das Richtige herausfinden.

    In Zeiten von vielen Blogs zweifelhafter journalistischer Qualität ist dies im Grunde die Existenzberechtigung des Journalismus.
    Nämlich aus der Fülle der teils widersprüchlichen Informationen das Richtige und Wichtige herauszufiltern.

  51. Lieber Herr demmig, #41

    „sehen Sie mal, wie unwissenschaftliche Aussagen wirken:
    „Ich erzähle ihnen nichts Nues, dass wissenschaftlich auf mehrdekadischer Skala ein Erwärmungstrend zu sehen ist, der nach Aussagen der Wissenschaft sich mit bekannten natürlichen Faktoren nicht erklärbar ist, aber gut mit den Auswirkungen eines Treibhausgasanstieges.“

    Aha, also „… es ist nicht erklärbar…“ Im Klartext: Wir wissen nix!“

    wenn Sie solche Sätze intellektuell überfordern, so rate ich Ihnen, sich mit einfacheren Dinge zu beschäftigen.

  52. Lieber Herr multi.verus, #40

    „Nun, dann meinen Sie damit ja wohl auch die hunderte naturwissenschaftlicher Publikationen, die der AGW-Theorie widersprechende oder zumindest diese nicht stützende Erkenntnisse liefern.“

    Nennen Sie mal ein paar Beispiele auf den hunderten.

    Die Literatur, die ich mit solchen Schlussfolgerungen kenne, sind nicht als wissenschaftliche Arbeiten erschienen und enthalten relativ offensichtliche Fehler.

  53. #42: Andreas Demmig sagt am Mittwoch, 23.06.2010, 00:08:

    [Volles Zitat, um den Kontext zu erhalten]
    ==========================================
    #22
    Lieber Herr Müller,

    nun schreiben nur(?) Sie:
    „Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum man Leute schulen muss. Wie hier schon öfter erwähnt wurde, hat Latif dieses Statement gar nicht gemacht, es wurde von anderen Leuten in die Welt gesetzt. Und dann muss man halt in der Lage sein, das mal zu verifizieren.“

    Also, in diesem Thema geht es um Journalisten, die „das Richtige“ schreiben sollen. Ob das Richtige nun immer „die Wahrheit“ ist – ich zweifle sehr daran.

    Wenn Sie mal die von Ihnen als nicht gemachte Aussage des Prof. Latifs Google’n , oder auch nur in die anderen Blogs hier lesen, dann ist das von so vielen „als Wahrheit“ genommen, dass Sie mit Ihrer Aussage allein stehen. Was stimmt denn nun?
    =================
    [Ende des Zitats]
    Was stimmt denn nun… Nun, das kann man auch hier bei Eike nachlesen, was nun stimmt. Ich zitier jetzt mal nicht direkt, sondern verweise nur auf die entsprechenden Stellen:

    – Diskussion mit Rudolf Kipp über das Latif Zitat inklusive Referenzen auf den Vortrag (Audio und Folien): http://tinyurl.com/32e9wpv

    – Diskussion mit Herrn Kowatsch und Krishna Gans über dieses Zitat, das schön zeigt, wie wenig einige an der Wahrheit interessiert sind: http://tinyurl.com/348m3ma Etwas positives daran, Herr Kowatsch wiederholte sein damaliges Statement hier nicht, es ist also etwas hängengeblieben.

    Wenn Sie das nochmal gelesen haben (möglichst auch mit den externen, eglischsprachigen Referenzen, dann wissen Sie, was die Wahrheit ist.

    Und damit zurück zu den Journalisten. Da gab es einige, die diese Meldung Marc Morano(?) aufgegriffen haben, ohne sie weiter zu prüfen. google nach „latif 30 years of cooling“ führt Sie direkt zu Fox und dailymail. Da würde es wirklich helfen, wenn Journalisten mehr recherchieren würden. Dann hätten z.B. auch einige Artikel in letzter Zeit nicht zurückgezogen werden müssen:

    – Amazonasgate-Artikel nach einer Beschwerde (http://tinyurl.com/yff7oq3) von der Sunday Times zurückgezogen (http://tinyurl.com/28ft96f)
    – Afrikagate-Artikel von der FR zurückgezogen (http://tinyurl.com/22mz83t)

    Über Fehlverhalten von Journalisten wird dann selektiv berichtet, sprich über Leakegate (http://tinyurl.com/34fzfys) gar nicht (die absichtliche Verfälschung von Artikeln durch einen Journalisten der Sunday-Times, die dann erst zu oben aufgeführten Gates führten)

    „(Davon abgesehen, die o.g. Ausgabe in „Bild der Wissenschaft“ habe ich auch noch, … Latif : „… die Erwärmung macht Pause“).“

    Sie schrieben aber etwas anderes, Sie bezogen sich auf den Vortrag in Genf und schrieben: „wir werden wahrscheinlich für die nächsten „zehn bis zwanzig Jahre eine Temperaturabkühlung erlebe“.

    „Dieses kommt nur polemisch rüber,“

    Ich würde es als Ausrutscher in Sarkasmus bezeichnen, den ich gewöhnlich zu vermeiden versuche. Aber kucken Sie sich bitte nochmal Ihren Beitrag an, auf den ich reagiert habe. Und dann fragen Sie sich vielleicht mal, wie das „Latif wird wohl nicht eingeladen werden“ wirkt. Aber egal, soll keine Entschuldigung sein, ich werde wieder mehr darauf achten, Sarkasmus zu vermeiden …

  54. @Baecker

    „Der Radiosender nimmt nur seinen Auftrag wahr, wissenschaftliche Erkenntnisse einem größeren Publikum näherzubringen.“

    Richtig. Nur sollte er dabei nicht abweichende Erkenntnisse unterschlagen bzw. sie per se negieren.
    Eine Analogie: Regierung X macht die Reform Y. Der Journalist Z berichtet von den der Regierung X genannten Vorteile. Ohne die journalistische „kritische Betrachtung“, die den womöglich von anderer Seite kritisierten negativen Effekt beinhaltet, macht sich Z zum bloßen Sprachrohr der regierungstreuen Linie.
    Dies ist in Nordkorea üblich. Hier bedeutet es die Beschränkung der unabhängigen Recherchetätigkeit des Journalisten; das Fundament des journalistischen Handwerks.
    Die „Quellenvorgabe“ zielt auf den einseitigen Fokus des Themas „Klimawandel“.
    Doch da können Sie sich sicher sein: das Gros der Journalisten wird sich dieser Selbstzensur entziehen.

    „Dass man weitverbreitere Ammenmärchen in den wissenschaftlichen Kontext stellt und ggf. korrigiert, gehört auch dazu.“

    Beziehen Sie sich auf die auch von wissenschaftlicher Seite jahrelang propagierten Horrorszenarien?

  55. Lieber Herr Heller, #34

    „Es gibt keine „Wahrheiten“ in der Klimadebatte, sondern nur Meinungen.“

    Nein, es gibt auch die wissenschaftliche Erkenntnisse. Der Radiosender nimmt nur seinen Auftrag wahr, wissenschaftliche Erkenntnisse einem größeren Publikum näherzubringen. Dass man weitverbreitere Ammenmärchen in den wissenschaftlichen Kontext stellt und ggf. korrigiert, gehört auch dazu.

    Wenn Sie sich von den populären Darstellungen wissenschaftlicher Erkenntnisse nicht überzeugen lassen (passiert mir auch laufend und es gibt tatsächlich ziemliche Quailtätsunterschiede) und diese Beiträge als einseitige „Meinung“ ansehen, so bleibt es Ihnen ja selbst überlassen, sich detaillierter darüber zu bilden.

  56. Lieber Herr Fischer
    Sie solllten auch erwähnen daß ein 12-jähriger
    Klima-Experte zu Wort kommt, der mit seiner
    reichhaltigen Erfahrung und seiner Ausbildung
    bestimmt alle schwer beeindruckt, die vom
    AGW-Virus befallen sind.Nicht geschäftsfähig, nicht strafmündig, kein Schulabschluss,nicht
    wahlberechtigt – aber Klima-Experte.Wie fühlen
    Sie sich in solcher Gesellschaft?Der Knabe darf
    seinen Senf vortragen und Sie sind nicht mal
    eingeladen worden, auf einem Podium zu glänzen.
    Das Instrumentalisieren von Kindern hat eine lange ungute Tradition,die hier fröhlich fortgeführt wird. Finden Sie das gut?
    MfG
    Michael Weber

  57. #30
    Sehr geehrter Herr Schmitz,

    @“ Was für eine Headline !!
    „Desinformationstraining … „ Diese Formulierung hätte sich keine Zeitung geleistet , die vermeintlich unabhängige Informationen vermitteln will . „

    Sie haben Recht, so eine Formulierung hätte sich keine Zeitung geleistet, die vermeintlich unabhängige Information vermitteln will.

    Nur, warum werden Sie dann so polemisch mit Ihrer weiteren Formulierung“ OKOK , ich sehs ein: es reicht offensichtlich wenn man ausschliesslich das eigene KLientel anspricht und damit das Sendebewusstsein aussen vor lässt .“

    Halten Sie denn nach Durchlesen des Programms der DW die Veranstaltung für korrekt und als „öffentlich rechtliche“ Institution für ausgewogen und nach allen Seiten offen?
    Oder geben Sie EIKE Recht, dass das Ganze auch als sehr einseitig und dessinformativ angesehen werden kann?
    Siehe z.B. auch oben, meine Kopie aus der Beschreibung (nur!) eines Workshops.

  58. #22
    Lieber Herr Müller,

    nun schreiben nur(?) Sie:
    „Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum man Leute schulen muss. Wie hier schon öfter erwähnt wurde, hat Latif dieses Statement gar nicht gemacht, es wurde von anderen Leuten in die Welt gesetzt. Und dann muss man halt in der Lage sein, das mal zu verifizieren.“

    Also, in diesem Thema geht es um Journalisten, die „das Richtige“ schreiben sollen. Ob das Richtige nun immer „die Wahrheit“ ist – ich zweifle sehr daran.

    Wenn Sie mal die von Ihnen als nicht gemachte Aussage des Prof. Latifs Google’n , oder auch nur in die anderen Blogs hier lesen, dann ist das von so vielen „als Wahrheit“ genommen, dass Sie mit Ihrer Aussage allein stehen. Was stimmt denn nun?

    ((Davon abgesehen, die o.g. Ausgabe in „Bild der Wissenschaft“ habe ich auch noch, … Latif : „… die Erwärmung macht Pause“).

    Sehen Sie, genau daran stoße ich mich auch in Bemühen der DW, Journalisten die „richtige Meinung“ beizubringen wollen!

    Außerdem formulieren Sie leider wie so oft: „Es grenzt ja fast schon an ein Wunder, dass Sie nicht gleich die in die Welt gesetzten 30 Jahre Abkühlung gebracht haben …“
    Dieses kommt nur polemisch rüber, also einfach als Unsicherheit und „nicht wissenschaftlich“ Ich denke, wir streichen es einfach.

  59. #21 Lieber Herr Baecker,

    sehen Sie mal, wie unwissenschaftliche Aussagen wirken:
    „Ich erzähle ihnen nichts Nues, dass wissenschaftlich auf mehrdekadischer Skala ein Erwärmungstrend zu sehen ist, der nach Aussagen der Wissenschaft sich mit bekannten natürlichen Faktoren nicht erklärbar ist, aber gut mit den Auswirkungen eines Treibhausgasanstieges.“

    Aha, also „… es ist nicht erklärbar…“ Im Klartext: Wir wissen nix!

    Und dann „singen Sie das Lied*“ vom Treibhausgasanstieg mit!?

    (*Nach: Wes Brot ich eß, des Lied ich sing)

    Nun mal im Ernst und ohne Hintergedanken, eigentlich sind Sie doch zu sehr studiert, um solche Unwissenschaftlichkeit zu unterstützen?

    Gruß an Ihren Herrn Professor.

  60. @Nico Baecker, sie schreiben:

    „Nein, ich meine den Teil, der dies in wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht hat. (…)“

    Nun, dann meinen Sie damit ja wohl auch die hunderte naturwissenschaftlicher Publikationen, die der AGW-Theorie widersprechende oder zumindest diese nicht stützende Erkenntnisse liefern.

    Also den Teil, welchen die AGW-Forschung unter den Tisch kehrt – indem sie behauptet, über AGW herrsche wissenschaftlicher Konsens.

    Das ist schön.

  61. Sehr geehrter Herr Heß,

    Sie werfen die Frage auf:
    „wer legt denn die Referenz fest, oder wollen sie aufhören skeptisch zu sein, sobald eine vermeintliche Autorität vorgibt:
    Ein System XY ist zutiefst unmoralisch.“

    und nehmen die Antwort vorweg mit
    „Vermutlich am besten der schreiber selbst.“

    Ich ergänze noch:
    Der Schreiber selbst, aber nicht dadurch, dass er sich auf Autoritäten beruft, sondern nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und nachdenkt. In manchen Fällen kommt es zu einem einheitlichen Meinungsbild, in anderen entsteht Meinungsvielfalt.

    Vielleicht helfen Fallbeispiele:

    1. „Zwei bislang kaum in Erscheinung getretene Wissenschaftler behaupten, es gäbe keinen Treibhauseffekt aufgrund von CO2.“
    Hier würde ich vorhersagen, dass Recherche eine nahezu einstimmige Berichterstattung in dem Sinne erzeugt, diese Meldung ist Blödsinn. Für manche Leser hier wird dies dann mit „Gleichschaltung der Medien“ verwechselt.

    2. „Das 2°-Ziel ist DER Weg, eine Katastrophe zu vermeiden.“

    Hier würde ich erwarten, dass Journalisten nun zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen und eine öffentliche Diskussion beginnt.

    Ich kann die Qualität der DW-Veranstaltung nicht beurteilen von außerhalb. Für mich wäre sie dann sinnvoll, wenn Medien hinterher zwischen wissenschftlichen Fakten und diskussionswürdigen Unsicherheiten unterscheiden könnten.

    Oder um zum derzeit mit Abstand wichtigstem Thema zu kommen:
    Man kann gerne unterschiedlicher Meinung sein, ob die rote Kart für Klose gerechtfertigt war. Ich möchte aber von Diskussionen verschont bleiben, ob es überhaupt eine rote Karte gegeben hat.

    Die Indizien für die Existenz einer globalen Erwärmung aufgrund von CO2 sind erdrückend, die Diskussion in den Medien ist deshalb weiter vorangeschritten, indem der Umgang mit dieser Erkenntnis diskutiert wird. EIKE und viele unserer Leser hier müssen für sich entscheiden, ob sie an dieser spannenden Diskussion teilnehmen wollen oder liebe die Probleme von vor 20 Jahren weiterdiskutieren wollen. Mit dieser Diskussion bleibt man allerdings unter sich und wird in der Öffentlichkeit bestenfalls ignoriert.

  62. @Nico Becker

    Eigentlich war der Disput mit Ihnen für mich abgeschlossen. Aber wenn Sie mich böswillig missinterpretieren, muss ich dazu Stellung nehmen:

    Ich habe nicht von mehreren Wahrheiten gesprochen, sondern von der VIELSCHICHTIGKEIT DER WAHRHEIT, werter Herr!

    Wen wollen Sie eigentlich mit diesem trivialen Beispiel beeindrucken: „Wenn eine Straße nass ist, so ist dies eine objektiv feststellbare Wahrheit.“ ???

    Sie entblöden sich nicht einmal, zu behaupten „es gibt nur eine Wahrheit“. Damit können Sie sich die Hand reichen mit mittelalterlichen Kirchenklerikern oder mit den übelsten Dogmatikern des 20. Jahrhunderts. Nach naturwissenschaftliches Verständnis ist jede Art von Erkenntnis von vorläufiger Natur. Die Wahrheit ist etwas, worum in den Naturwissenschaften gerungen wird, ohne sie je erreichen zu können.

    Für wie dumm halten Sie die Leser hier, dass diese nicht die Besonderheiten quantenphysikalischen Phänomene im Hinterkopf hätten, die die Wissenschaft gelehrt haben, dass genau diese Ihre dümmlich-dogmatische Art von Wahrheits-Interpretation jeden Verständnisfortschritt zunichte machen kann. Ich darf Sie an die Heisenberg’sche Unschärferelation erinnern.

    Nun werden Sie flugs einwenden, jaa … die Quantenphysik – das sei ja ein ganz anderes Gebiet mit ganz speziellen Randbedingungen, die ausschliesslich im subatomaren Bereich gelten.

    Nun, dann darf ich den werten Herrn darauf aufmerksam machen, das Gleichungen zur Beschreibung quantenmechanischer Zustände sich als höchst geeignet und hilfreich erwiesen haben, um die in den Ozeanen dieser Welt spontan entstehenden Monsterwellen naturwissenschaftlich exakt zu erklären. Sooooo hermetisch und absolut sind die quantenmechanische Gesetzmässigkeiten also keineswegs von der makroatomaren Welt abgetrennt!

    Das Globale Klima als offenes, dynamisches, nichtlineares und chaotisches System ist weit komplexer, als Ihr jämmerliches Beispiel von der nassen Strasse. Die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen klimatischen Teilsystemen sind derart vielschichtig, dass hier nichts ausgeschlossen werden kann, und jede Art der trivialen Wahrheitsbehauptung zum Scheitern verurteilt ist.

  63. Lieber Herr Fischer #33,
    wer legt denn die Referenz fest, oder wollen sie aufhören skeptisch zu sein, sobald eine vermeintliche Autorität vorgibt:
    Ein System XY ist zutiefst unmoralisch.
    Vermutlich am besten der schreiber selbst.
    Denken sie mal darüber nach. Auch ein Freisler hat eine ähnliche Argumentationsstruktur gegen die Weiße Rose benutzt. Was hat denn damals die Presse geschrieben? Oder was hat die Presse über die jungen Menschen geschrieben die in den 80er Jahren gegen Atomkraft demonstriert haben. Wollen Sie das wirklich alles so einfach legitimieren? freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  64. @Fischer

    „Klingt doch ganz vernünftig, oder?“

    Nein!

    Wer den Vergleich zwischen der Strittigkeit einer Klima-Theorie und der rassendiskriminierenden Politik der Apartheid aufstellt, hat nicht mehr alle Latten am Zaun.

    Ich glaub, mein Schwein pfeift…

  65. Es gibt keine „Wahrheiten“ in der Klimadebatte, sondern nur Meinungen. Insoweit ist die Veranstaltung der Deutschen Welle die pure Meinungsmache.

    Es darf nicht sein, daß ein öffentlich-rechtlicher Sender sich in dieser Art der Meinungsmache betätigt.

    Daher Dank an EIKE für die Aktion – und die Bitte, diesen Briefwechsel auch an andere Medien weiterzuleiten.

    Eine konzertierte Aktion aller deutschen klimaskeptischen Blogs sowie eine Unterschriftenliste wären für die Zukunft in solchen Fällen eigentlich angebracht.

    Science Skeptical beteiligt sich gerne.

  66. Neues von „The Heat is on“:

    Aus einer Pressemitteilung (Titel:“Der Klimawandel ist Fakt“):

    „Alexander Kirby bezeichnet sich selbst als „Klimaskeptiker“ – eben weil er Journalist sei: „Ernsthafter Journalismus ist immer skeptisch.“ Kirby betont, es gebe auch unter den Skeptikern ernsthafte Theoretiker; mit ihnen könne und müsse man diskutieren. „Aber die Mehrzahl hat niemals einen wissenschaftlichen Artikel geschrieben.“
    Allerdings sollten Journalisten sich davor hüten, es allen recht machen zu wollen. Bei bestimmten Fragen könnten die Medien nicht neutral bleiben. Kirby: „Ein System wie die Apartheid ist von Grund auf unmoralisch. Und das muss man als Journalist auch sagen.“ Aufgabe der Medien sei es nicht, „eine unausgewogene Realität ausgewogen darzustellen“.“

    Klingt doch ganz vernünftig, oder?

  67. Lieber Herr multi.verus, #29

    „Wenn Sie von „Aussagen der Wissenschaft“ sprechen, dann können Sie sich lediglich auf jenen Teil berufen, der CO2 als Ursache der Erwärmung als Fakt postuliert hat und immer noch so postuliert. Und immerfort versucht, alle Forschung auf diesen Zusammenhang zurechtzuschnitzen. “

    Nein, ich meine den Teil, der dies in wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht hat. Aus bloßen „Postulieren“ und „Erzwingen “ wird keine Wissenschaft.

    Zu Ihrem „Pseudonym“

    Multikausalität bedeutet nicht, dass es mehrere Wahrheiten gibt. Wenn eine Straße nass ist, so ist dies eine objektiv feststellbare Wahrheit. Es gibt nur diese Wahrheit. Die Ursachen für die nasse Strasse können aber dennoch vielfältig sein.

    Kein Wissenschafter behauptet, es gäbe nur den Klimafaktor CO2. Wenn Sie dies so interpretieren, so ist das Ihr Problem. Die Wahrheit ist, dass es wissenschaftlich nicht so gesehen wird.

  68. #22: Marvin Müller sagt:
    am Montag, 21.06.2010, 14:56

    Übrigens bei youtube gibt es ein best of von Mojib Latif: http://tinyurl.com/36rqhen

    Hier können Sie schön sehen was dieser Professor so alles über die letzten Jahre vorhergesagt hat. Da ist für jeden etwas dabei, egal ob Skeptiker oder Alarmist. Das einzig Konstante sind seine Fehlschläge beim Versuch das Klima vorherzusagen.
    Im Interview mit der Rheinpfalz versucht er jetzt anscheinend wegzukommen von kurzfristigen Vorhersagen. Er macht nur noch Aussagen über das Jahr 2100. Wahrscheinlich ist er von den eigenen Fehlschlägen genervt und der daraus entstandenen Kritik. Genauso muss man wohl seine Weigerung erklären, Vorhersagen aus der Vergangenheit auf Ihre Richtigkeit zu überprüfen.

  69. Was für eine Headline !!
    „Desinformationstraining für Journalisten; Intendant der DW verneint Desinformationsabsicht entgegen offizieller Bekundungen!“
    Denzufolge war die ursprüngliche „offizielle Bekundung“ eine Desinformationsabsicht ???
    Diese Formulierung hätte sich keine Zeitung geleistet , die vermeintlich unabhängige Informationen vermitteln will .
    OKOK , ich sehs ein: es reicht offensichtlich wenn man ausschliesslich das eigene KLientel anspricht und damit das Sendebewusstsein aussen vor lässt .
    Aber:Ich kann mir aber nicht vorstellen , dass alle hier damit zufrieden sind, schliesslich hat Eike eine „Mission“(s.o.) sonst bräuchte man keine Grundsatzerklärung ..
    Sind denn wirklich alle hier mit Ihrer „Eike-Ecke“so zufrieden ???

    Noch etwas zu der Unrelevanz lokaler(in Deutschland gemessener) T-Messungen in Bezug auf GW : Die Effekte der Nordatlantischen Ozillationen
    NAO müssten eigentlich hier bekannt sein und bedürfen nur der Ergänzung , dass die (relativ niedrigen) T.in Deutschland sich mit den höheren Grönlandtemp. herausmitteln dürften .
    http://www.scinexx.de/dossier-detail-199-8.html
    Selbst noch niedrigere T.in D würden keinelei allgemeingültige Aussagekraft besitzen ! Damit erübrigt sich einiges hier !

  70. Lieber Herr Kowatsch, #26

    als Lehrer sind Sie ja Korrekturen gewöhnt:

    „Aus der Pause ist eine handfeste Abkühlung entstanden, in Deutschland um 0,7Grad von 2000 bis Ende 2009“

    Falsch!

    „und in 2010 erfolgte ein wahrer Temperatursturz“

    Dazu müßte das Jahr 2010 erstmal zuende sein!

    „Ich habe nun schon desöfteren darauf hingewiesen, dass dieser Rückgang tatsächlich in der freien Fläche Deutschlands viel höher ist als die Stationen in oder am Rande der Städte und Siedlungen dies anzeigen können.“

    Auch falsch.
    Die Klimaabweichung beziehen sich auf das Flächenmittel, also auf die gesamte Fläche. Der WI ist dabei berücksichtigt.

    „Wärmeinseleffekt ist die Erklärung“

    Den WI gibt es und er wird berücksichtigt.

    „Eschen, Eichen und Erlen haben immer noch nicht ihr volles Kronendach ausgebildet.Bäume und Pflanzen lassen sich eben nicht von der Statistik täuschen, auch wenn diese weltraumunterstützt sein sollte.“

    Natürlich lassen die sich nicht täuschen.
    Sie können selber beim DWD nachschauen, wie die Vegetationsphasen im einzelnen vom Referenzzeitraum abweichen, da sind schon mal 10 Tage drin. Aber im einzelen hängt dies von der Pflanze ab. Und eine direkte Korrelation zwischen Vegetationsverzögerung und dem Temperaturmittel der ersten Jahreshälfte gibt es nicht. Es gibt inzwischen aber gute Modelle, die die Witterungseinflüsse auf verschieden Pflanzen beschreiben und so eine Korrelation von Vegetationsphasen zu Witterungsverlauf herstellen. Dies ist natürlich bei jeder Pflanze etwas anders.

    „Wir haben keine Klimastagnation seit 10 jahren, sondern eine starke Abkühlung.“

    Falsch!

    „was vermeldet der DWD regelmäßig: „Der Erwärmungstrend setzt sich fort“.

    Das hat der DWD natürlich auch nur vom IPCC übernommen.

    „Ich habe einen Vorschlag für die Journalisten als Umfrage:“ Haben in den letzten 9 Jahren in Deutschland die Jahresmittelwerte a)zu- b)abgenommen oder sind sie gleich geblieben.
    Selbst in meinem Schulort wußten nur 42 von 144 Befragten, dass die Temperaturen abgenommen haben.“

    Herr Kowatsch, ich haben Ihnen schon einmal erklärt, warum Sie falsch liegen!

    Warum wiederholen Sie ständig vorsätzlich falsche Tatsachen?

  71. @Nico Becker, Sie meinen:

    „Ich erzähle ihnen nichts Nues, dass wissenschaftlich auf mehrdekadischer Skala ein Erwärmungstrend zu sehen ist, der nach Aussagen der Wissenschaft sich mit bekannten natürlichen Faktoren nicht erklärbar ist, aber gut mit den Auswirkungen eines Treibhausgasanstieges.“

    Wenn Sie von „Aussagen der Wissenschaft“ sprechen, dann können Sie sich lediglich auf jenen Teil berufen, der CO2 als Ursache der Erwärmung als Fakt postuliert hat und immer noch so postuliert. Und immerfort versucht, alle Forschung auf diesen Zusammenhang zurechtzuschnitzen.

    Wenn Sie nichts anderes als Ursache zulassen, und ausschliesslich diesen Zusammenhang ERZWINGEN wollen, dann müssen Sie sich nicht wundern, dass Ihre Erklärungsmöglichkeiten so beschränkt sind. Ihre angebliche „gute Erklärbarkeit“ beschreibt lediglich die Zwangsjacke, in der Sie stecken!

    Im übrigen werter Herr, weist mein Pseudonym auf die Vielschichtigkeit der Wahrheit hin! Eine solch primitive, monokausalen Erklärung wie „mehr CO2 -> mehr Erwärmung“ für solch ein hochkomplexes Objekt, wie das Globalklima, weckt mein tiefes Misstrauen.

  72. @#21: NicoBaecker

    Sie schreiben:

    „dass wissenschaftlich auf mehrdekadischer Skala ein Erwärmungstrend zu sehen ist, der nach Aussagen der Wissenschaft sich mit bekannten natürlichen Faktoren nicht erklärbar ist, aber gut mit den Auswirkungen eines Treibhausgasanstieges“

    Frage: was ist die „Wissenschaft“ ?

    Gerade der Climategate-Skandal hat gezeigt, dass die Behauptung, der Erwärmungstrend seit Beginn der 80er Jahre sei natürlich nicht zu erklären, als widerlegt gelten kann.

    Der CO2-Gehalt und die Temperaturen stimmen nur zufällig überein (ab 1975 bis etwa 2000). Weder vorher, noch nachher gibt es eine Übereinstimmung. Langfristig gesehen gibt es überhaupt keine Übereinstimmung.

    Ihren Märchen glauben immer weniger Menschen.

    M. Wehlan

  73. Herr Latif hat nicht nur in Genf, sondern bereits ca 1 Jahr zuvor in Bild der Wissenschaft unter der Überschrift „Die Klimaerwärmung macht eine Pause“ diese Aussagen getätigt.
    Aus der Pause ist eine handfeste Abkühlung entstanden, in Deutschland um 0,7Grad von 2000 bis Ende 2009 und in 2010 erfolgte ein wahrer Temperatursturz. Ich habe nun schon desöfteren darauf hingewiesen, dass dieser Rückgang tatsächlich in der freien Fläche Deutschlands viel höher ist als die Stationen in oder am Rande der Städte und Siedlungen dies anzeigen können. Wärmeinseleffekt ist die Erklärung
    Dazu vielleicht eine weitere für mich eindrucksvolle Naturbeobachtung aus der Fläche Deutschlands. Das gelbe Johanniskraut steht immer am 21.Juni in voller Blüte, deshalb heißt es auch so. Dieses Jahr habe ich keine einzige Blüte bei uns entdeckt, die ganze Pflanze ist noch winzig. Eschen, Eichen und Erlen haben immer noch nicht ihr volles Kronendach ausgebildet.Bäume und Pflanzen lassen sich eben nicht von der Statistik täuschen, auch wenn diese weltraumunterstützt sein sollte. Wir haben keine Klimastagnation seit 10 jahren, sondern eine starke Abkühlung. Wer kein Naturbeobachter ist, dem sollte auch ein Blick auf die Heizölrechnung genügen. Aber was vermeldet der DWD regelmäßig: „Der Erwärmungstrend setzt sich fort“. Ich habe einen Vorschlag für die Journalisten als Umfrage:“ Haben in den letzten 9 Jahren in Deutschland die Jahresmittelwerte a)zu- b)abgenommen oder sind sie gleich geblieben.
    Selbst in meinem Schulort wußten nur 42 von 144 Befragten, dass die Temperaturen abgenommen haben.Aber wenigstens haben die Nichtwissenden nicht mehr heftig widersprochen wie es drei Monate zuvor noch vorkam.

  74. Zum Thema:

    „Der Intendant des deutschen Auslandsrundfunks, Erik Bettermann, wies bei der Eröffnung auf die Rolle der Medien als „Chronisten und Interpreten des Kampfs gegen den Klimawandel” hin. „Hier braucht es nach meiner Überzeugung einen Klimawandel in den Köpfen von Journalisten.“

    Der ganze Beitrag unter http://tinyurl.com/35sa5yx

    Was es alles gibt! Der OB Nimptsch ist Vizevorsitzender des Weltbürgermeisterrates zum Klimawandel (WMCCC).

    Spamabwehr lautet „bombe“

    H.S.

  75. Lieber Herr Demmig, #18

    „@„und es sich hier um eine natürliche Variabilität handelt und nicht um einen sich mehrdekadisch fortsetzenden Trend.“

    Das Gleiche trifft ja wohl ebenso in anderer Hinsicht zu, bei der temporären Erwärmung handelt es sich um eine natürliche Variabilität …!“

    Sicher, die natürliche Variabilität geht per Definition in beide Richtungen.

    Festzustellen, „wieviel“ in einem Trend welchem Klimafaktor zugeordnet werden kann, ist die wissenschaftliche Herausforderung.

    Ich erzähle ihnen nichts Nues, dass wissenschaftlich auf mehrdekadischer Skala ein Erwärmungstrend zu sehen ist, der nach Aussagen der Wissenschaft sich mit bekannten natürlichen Faktoren nicht erklärbar ist, aber gut mit den Auswirkungen eines Treibhausgasanstieges.

    Da dieser langfristige Erwärmungstrend von natürlicher Variabiliät überlagert ist, führen zu kurze Beobachtungszeiträume zu widersprüchlichen Schlußfolgerungen.

  76. #20: Andreas Demmig sagt am Montag, 21.06.2010, 14:24:

    „Nachdem die derzeitige / bisherige Stagnation der Temperaturen nun auch von einem der wissenschaftlich in Ausbildung befindlichen Forumsteilnehmern zur Kenntnis genommen wurde, hier noch der Nachtrag zur Dauer der Stagnation:

    Professor Latif sprach vor der UNO-Klimakonferenz am 1. September 2009 in Genf, … die Erde hat sich in den letzten 10 Jahren nicht erwärmt und wir werden wahrscheinlich für die nächsten „zehn bis zwanzig Jahre eine Temperaturabkühlung erleben.“
    Latif wird damit wohl nicht zum DW Workshop eingeladen sein?“

    Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum man Leute schulen muß. Wie hier schon öfter erwähnt wurde, hat Latif dieses Statement gar nicht gemacht, es wurde von anderen Leuten in die Welt gesetzt. Und dann muss man halt in der Lage sein, das mal zu verifizieren. Herr Kipp hatte in einem seiner letzten Artikel hier eine URL auf den Latif-Vortrag gepostet, in dem diese Aussage gefallen sein soll. Wenn man sich den Vortrag anhört, weis man, dass da jemand ihm etwas in den Mund gelegt hat. Es grenzt ja fast schon an ein Wunder, dass Sie nicht gleich die in die Welt gesetzten 30 Jahre Abkühlung gebracht haben …

  77. Aus welchen Daten hat Latif denn diese Prognose abgeleitet? Er beruft sich auf dekadische Strömungsverhältnisse. Den Zusammenhang zwischen El Nino und Sonnenfleckenzyklen ist derart offensichtlich, dass den wissenschaftlich Vollblinde abstreiten können. Sonnenfle-ckenzyklen, Meeresströmungen und Klima sind eine Einheit. Latif hat es kapiert. Andere sind lernresistent.

    Und das der 24te Sonnenfleckenzyklus gerade ausfällt und auch die Folgenden Zyklen rela-tiv schwach ausfallen könnten, was sogar schon der etablierten Wissenschaft eingefallen ist, wird seine Prognose bis 2030 überaus plausibel. Und so macht es sich Latif einfach. Er hat im Moment recht, kann weiterhin das CO2-Märchen erzählen (Und dafür Geld kassieren) und was kümmert ihn die Prognose für nach 2030. Da ist er dann in Rente. Das Thema ist wahrscheinlich gegessen und für den Quatsch den er dann vor Jahren erzählt hat macht ihn keiner mehr haftbar.

    Der Mann ist clever!

    Und wenn Katla wirklich anfängt zu spucken, kann man es ja getrost ihr in die Schuhe schie-ben, wenn nichts mehr passt und die katastrophale Erwärmung weiterhin für den Sankt Nimmerleinstag postulieren.

    Einfach clever. Immer ne prima Ausrede zur Hand, warum wir zahlen sollen.

  78. Nachdem die derzeitige / bisherige Stagnation der Temperaturen nun auch von einem der wissenschaftlich in Ausbildung befindlichen Forumsteilnehmern zur Kenntnis genommen wurde, hier noch der Nachtrag zur Dauer der Stagnation:

    Professor Latif sprach vor der UNO-Klimakonferenz am 1. September 2009 in Genf, … die Erde hat sich in den letzten 10 Jahren nicht erwärmt und wir werden wahrscheinlich für die nächsten „zehn bis zwanzig Jahre eine Temperaturabkühlung erleben.“
    Latif wird damit wohl nicht zum DW Workshop eingeladen sein?

    Wenn er nun doch recht hätte, sind den damit die insgesamt 20 bis 30 Jahre nur „temporär“ oder kommt dann ab 2020 – 2030 die nächste Welle der Katastrophen durch Klimaerwärmung, weil es ja dann wärmer als die letzen 30 Jahre vorher sein soll?

  79. Wer nur ein wenig im Programm der DW stöbert, merkt, dass eine ergebnisoffene Diskussion offenbar nicht erwartet wird, eine die für Pro- und Contra Aspekte offen ist.

    Herausgenommen sei hier aus dem Programm der DW der Workshop:

    >Die Einführung und Finanzierung einer weltweiten Klimaordnung< "Eine gerechte Aufteilung der enormen Summen zu finden, die für die Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel benötigt werden, ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart. Um die Folgen des Klimawandels abzuwenden, ist deshalb eine weltweite Klimaordnung nötig, die auf internationaler Kooperation basiert." Ich kann nicht erkennen, dass Alternativen zur gängigen AGW Beeinflussung, überhaupt im Ansatz möglich, schon gar nicht gewünscht, sein könnten. Das Pik lässt grüßen.

  80. zu # 14 Herr Ivanfi – ich habe es kürzlich etwas
    anders beschrieben und von der sog. Win to Winsituation gesprochen. Wir können diesbezüglich nichts Vergleichbares anbieten
    Es ist wie die Wahl des zum Tode Verurteilten zwischen Aufhängen oder erschossen werden !
    Das ist im Moment die Realität.
    Das Volk muss wachgerüttelt, aufgewiegelt werden

    Erich Richter

  81. #12: multi.verus sagt:

    haben Sie sich eigentlich noch nie gefragt, warum die so gerne präsentierten Abkühlungskurven (z.B. UAH-MSU Stellitendaten, CRU, GISS) seit 1,5 Jahren nicht aktualisiert werden – hmmm?

    Wenn Sie das machen, werden Sie feststellen, dass auch mit bloßem Auge in den letzten 10 Jahren von einem vermeintlichen Abkühlungstrend keine Rede sein kann!
    Die natürliche Variabilität, die zu einer Stagnation oder Abkühlungstrend führten, ist temporär und seit Jahresbeginn ist die satellitenbasierte UAH-MSU Temperatur höher als zu Beginn der „Abkühlungsphase“ 2000 und erreicht das Niveau des ElNino-Jahres 1998!

  82. #11
    Sehr geehrter Herr Baecker,

    sicherlich haben Sie wissenschaftlich korrekt geantwortet.
    Nur, die mediale Realität hat sich bislang selten um korrekte Wissenschaft gekümmert.

    @ „aus der temporären Stagnation“
    Dass es überhaupt eine Stagnation gibt, nehmen viele Journalisten nicht wahr (bzw. diese schreiben nicht darüber in Deutschland.)

    @“ lassen sich keine Schlußfolgerungen für die Zukunft ableiten.“
    Im Gegenteil, bei jedem temporären Wärmeeinbruch wird das gerne gemacht.

    Erinnern Sie sich noch an die Berichte zur drohenden Eiszeit, „… die Regierung muss was tun“ Die Zeitungen Anfang der 70er Jahre waren voll davon und Rudi Carell sang: Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?
    War denn das damals das „richtige“ Klima oder eher z.B. Ende der 90er, als es durchschnittlich wärmer war (bei uns jedenfalls)?

    @“ Auch gibt es keine wissenschaftlich akzeptierte Theorie, die eine Fortsetzung einer Abkühlung unterstützen würde“

    Legen Sie denn die Betonung auf „..akzeptierte Theorie “? oder auf …“ Fortsetzung einer Abkühlung“?

    @“ Außerdem … dass „die Stagnation temporär war“
    Wissen Sie, das es „war“?

    @„und es sich hier um eine natürliche Variabilität handelt und nicht um einen sich mehrdekadisch fortsetzenden Trend.“

    Das Gleiche trifft ja wohl ebenso in anderer Hinsicht zu, bei der temporären Erwärmung handelt es sich um eine natürliche Variabilität …!

    @“ Mit Ihrer Laieninterpretation der Beobachtungssdaten werden Sie bei Fachjounalisten kaum Eindruck bewirken.“

    „Laieninterpretation“ können wir in Ihrem Beitrag der von Ihnen so gern verstreuten Polemik zuordnen und daher einfach streichen.

    „bei Fachjournalisten kaum Eindruck bewirken“ – Interessant, haben wissenschaftliche Argumente überhaupt schon mal Eindruck bei Journalisten gezeigt? Oder dürfen die beeindruckten Fach-Journalisten nicht schreiben? Womit sich der Kreis zu dem hier angesprochenen Thema der journalistischen Weiterbildung schließt.

    Demmig

  83. Solange man mit der ANGST der MENSCHEN Geld verdient werden kann, (viel viel mehr als mit Angstprävention) finden wir keine Verbündete in der Industrie und in der Politik, um diese, die Gesellschaft umfassende Irreführung, klimahysterische Betäubung der Massen zu stoppen, zurückzudrängen.

    Das ist unser Dilemma. Ich habe unendlich viel Respekt den Blogteilnehmern gegenüber, die unermüdlich gegen diesen Irrsinn der Klimahysterie kämpfen.

    Nun, denke ich nach, was kommt, wenn die Schwarz-Gelbe Koalition scheitert (was tun sie in der Opposition???) und Rot-Grün in der Klimahysterie noch einmal ordentlich zulegt?

    Haben die Schwarz-Gelben Kapitalisten (die sich dank Merkel zu GRÜNEN Kapitalisten mutierten) jemals ein Interesse daran, mit der bisher erfolgreich laufenden Klimahysterie Posten und Pfründe aufzugeben?

    Ich sage: nein, das werden sie nicht tun.

    Geld verdienen, auf Kosten der Allgemeinheit, Geld verdienen mit einer betrügerischen, die Menschen manipulierenden Propaganda ist in unserer Zeit schon längst eine Tugend geworden….

    Politiker, Medien, Kapitalisten ziehen an einem Strang für ihr eigenes Wohlergehen und labern vom Schicksal der Menschheit um das Abkassieren zu rechtfertigen.

    So hat meine Hoffnung auf mehr Ehrlichkeit und Realismus, auf weniger medialen Esotherie, in der letzten Zeit nicht zugenommen…

    MFG. Ivanfi

  84. Herr Bäcker #11 – Sie haben offensichtlich etwas
    mit Ihren Augen…auch das noch.
    Von wem kommt denn dieser Titel ?
    Die Hitze ist weg…Sie haben dem Anschein nach
    evtl. Fieber…

    Erich Richter

  85. @Nico Becker:
    „Für die Aussage -the heat is off- gibt es keine wissenschaftlichen Beweise.“

    Für die gegenteilige Aussage ebensowenig!

    „Auch gibt es keine wissenschaftlich akzeptierte Theorie, die eine Fortsetzung einer Abkühlung unterstützen würde.“

    Eine „wissenschaftlich akzeptierte“ Theorie, die ein Ende der Abkühlung glaubwürdig voraussagt, gibt es ebensowenig (die Erwärmungtheorie kann es nicht sein, denn die hat ja nicht einmal die Abkühlung vorausgesehen – sondern sogar abgestritten).

    „Außerdem sehen Sie an den Beobachtungsdaten, dass die Stagnation temporär war und es sich hier um eine natürliche Variabilität handelt und nicht um einen sich mehrdekadisch fortsetzenden Trend.“

    Das sieht man daran nicht, sondern das interpretieren Sie so hinein.

  86. Lieber Herr Limburg
    Lieber Herr Thuss,

    „Ein Blick auf die stagnierende globale Temperatur-Entwicklung der letzten 10 Jahre hätte genügt, um schon den ersten Teil des Titels anders zu formulieren: “The Heat is off“.“

    Für Ihre suggestive Aussage „the heat is off“ gibt es keine wissenschaftliche Belege. Denn aus der temporären Stagnation lassen sich keine Schlußfolgerungen für die Zukunft ableiten.

    Auch gibt es keine wissenschaftlich akzeptierte Theorie, die eine Fortsetzung einer Abkühlung unterstützen würde. Außerdem sehen Sie an den Beobachtungsdaten, dass die Stagnation temporär war und es sich hier um eine natürliche Variabilität handelt und nicht um einen sich mehrdekadisch fortsetzenden Trend.

    Mit Ihrer Laieninterpretation der Beobachtungssdaten werden Sie bei Fachjounalisten kaum Eindruck bewirken.

  87. Herr Prof. Dr. Bachmann – Punkt 4 scheidet auf jeden Fall aus – lesen Sie ganz einfach „nur“…
    man darf es sich beim Klimawandel nicht zu einfach machen und folgenden Satz ! (#3)
    Entschuldigen müssen sich andere !

    Erich Richter

  88. Aus der Klimakatastrofen-Angsttrompete wurde die nervige „Furztröte“ (Vuvuzela).
    Island-Gate:

    WELT-Leitartikel:

    „Inseln wachsen, Ängste schwinden

    Forscher von den Fidschi-Inseln und aus Neuseeland veröffentlichten diese Woche einen Vergleich historischer und aktueller Luftaufnahmen von 27 Pazifik-Inseln. Ergebnis: 23 davon sind seit den 50er-Jahren gleich groß geblieben oder gewachsen. Sogar der Inselstaat Tuvalu, der immer wieder als dem Untergang geweiht dargestellt worden war, besitzt heute mehr Landfläche als damals. Sieben seiner neun Atolle wurden größer. Ähnlich gut sieht es für die Malediven im Indischen Ozean aus, deren Ministerpräsident vor dem Kopenhagener Klimagipfel medienwirksam unter Wasser posiert hatte. Und auch die Küstenlinie von Bangladesch weitet sich aus, statt zu schrumpfen.
    Die guten Nachrichten werden jedoch nicht überall freudig aufgenommen. Manche haben Angst um die Angst. Was wird nur aus den Klimazielen Europas, wenn immer mehr Fakten die Szenarien und Prognosen widerlegen? Im „über-grünen Deutschland“ („Newsweek“) sank die Zahl der Klimaängstlichen von 62 auf 42 Prozent der Bevölkerung. Die Erschütterung des Weltbildes haben sich die Untergangspropheten selbst zuzuschreiben. Hätten sie nicht jede unbewiesene Hiobsbotschaft sofort in die Welt hinausposaunt, stünden sie jetzt nicht vor den Trümmern der Drohkulissen.
    Die 5000 Delegierten, die in diesen Tagen auf der Bonner Vorkonferenz den nächsten großen Klimagipfel in Mexiko vorbereiten, sollten sich ein Beispiel an der ehrwürdigen britischen Royal Society nehmen, die ihre frühere Festlegung auf die Positionen des Weltklimarats zurückgenommen hat und nun neu und offen diskutieren will. …“

    welt.de/die-welt/debatte/article7924520/
    Inseln-wachsen-Aengste-schwinden.html

  89. An Hand der Aktion der Deutschen Welle, gesponsort von Regierungs/Staatsgeldern, sieht man das Dilemma der Verfechter der anthropogenen Klimaerwärmung : Der Wissenschaft die diese Lehre vertritt wird kein Glauben mehr geschenkt. Jetzt müssen die Medien ran, weltweit. Wenn sie bis jetzt nicht die öffentliche Meinung in die gewünschte Richtung lenken konnten und auf Grund von Climategate und den Irrungen des IPCC skeptischer geworden sind, muss mit den „richtigen“ Argumenten nachgeholfen werden.
    Ein Seminar für Medienvertreter für die korrekte Interpretation des Klimawandels, dem ersten seit bestehen der Erde der vom Menschen verursacht werden soll. Dies im Sinne der Zertifikatebörsen richtig darzustellen bedarf es einer Weiterbildung in Sachen Propaganda
    Die Seite der Deutschen Welle ihre Einladung und ihre Agenda ist ziemlich eindeutig. Herr Bettermann muss in seiner Stellungnahme eine andere Welle vertreten haben als er diese Worte zu Papier brachte.

    Sehen wird die magere Mediendiskussion, vor allem in den öffentlich-rechtlichen Sendern über Climategate, Erkenntnisse über die Temperaturgewinnung, sprich Ablesung, über Meeresspiegel, über überbevölkerte Eisbärpopulationen, über die wieder größer werdenden Eismassen der Arktis, usw. dann erkennt man genau, dass es den Initiatoren nicht um ehrliche Diskussion, nicht um Wissenschaft, sondern darum geht eine, kostenpflichtige Ökologiebewegung, man kann auch sagen Religion, dauerhaft unters Volk zu bringen. Um jeden der einen wissenschaftlichen, kritischen oder skeptischen Grund – wie in jeder Demokratie üblich – dagegen vorbringt sofort als Ketzer niederzuschreien.
    Fakten vorzubringen hat man schon lange aufgegeben. Emotionen wecken, Polemik, Propaganda, Panik verbreiten, Angst schüren. Vermischt gibt dies einen „schlagkräftigen Argumentationsbrei“ dem sich die uninteressierte Masse schwerlich entziehen kann.

  90. @Günther Hess
    Vielleicht sind es ja weniger die Journalisten, die solch eine Veranstaltung brauchen, sondern eher die Veranstalter?

    Und zwar, um auf die Journalisten in bestimmter Weise klima-ideologischen Druck auszuüben. Die Workshop-Beschreibung lässt ja keinen Zweifel an der ideologischen Stossrichtung aufkommen:

    „But with climate change, things are not so easy. Falling back on a “neutral” journalistic position can mean playing into the hands of the skeptics at the expense of the basis of life.
    This workshop aims to point out what journalists must know about climate change policy, whom to trust and when to question their own professional procedures.“

    Also: Kampf der Lager. Die Journaille soll im Lager der AGW-Doktrin herübergezogen werden, gegen die „bösen“ Skeptiker, die angeblich „gegen unsere Lebensgrundlagen“ handeln.

    Sehen Sie hier irgendeine wissenschaftlichen Werte?

  91. Die Sache ist meines Erachtens doch sonnenklar!
    Möglichkeit c) von Bachmann (in #2, „Befehlsnotstand: er ist weder bestochen noch blind, sondern handelt auf höhere Weisung.“) trifft leider zu: Wir sollten davon ausgehen, daß der Intendant von DW im Auftrag der Regierung handelt, wenigstens derjenigen ihrer Teile, die Erich Richter im Beitrag #3 sehr genau benannt hat.

  92. Herr Hess – was wollen Sie eigentlich damit sagen?
    Und geht es nicht in Deutsch – was Sie ggf. zu sagen haben .- aber nichts aussagt zum eigentlichen Thema ?
    Nehmen Sie doch Bezug zu den vorgegebenen Dingen
    und nicht schon wieder eine neue Baustelle aufmachen.

    Erich Richter

  93. Hans von Storchs Ansicht weist den Weg für Naturwissenschaftler http://tinyurl.com/39p8gk3:
    „We—society and climate researchers—need to discuss now what constitutes „good science.“ Some think good science is a societal institution that produces results that serve an ideology. Take, for instance, the counsel that then-Danish Prime Minister Anders Fogh Rasmussen gave to scientists at a climate change conference in March, as transcribed by Environmental Research Letters: „I would give you the piece of advice, not to provide us with too many moving targets, because it is already a very, very complicated process. And I need your assistance to push this process in the right direction, and in that respect, I need fixed targets and certain figures, and not too many considerations on uncertainty and risk and things like that.“
    I do not share that view. For me, good science means generating knowledge through a superior method, the scientific method. The merits of a scientifically constructed result do not depend on its utility for any politician’s agenda. Indeed, the utility of my results is not my business, and the contextualization of my results should not depend on my personal preferences. It is up to democratic societies to decide how to use or not use my insights and explanations.“
    Die Konferenz ist aber nicht für Naturwissenschaftler, sondern für Journalisten.
    Schon merkwürdig allerdings, dass Journalisten, die kritisch sein möchten, so eine Veranstaltung brauchen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  94. How to professionlly deal with climate scepticism
    Professioneller Umgang mit Skeptikern des Klima-
    wandels…hier der Wortlaut:
    Deutsche Workshobeschreibung -zum wiederholten Male: „Selbst für den informierten Journalisten,
    kann es schwierig sein, die Beweggründe hinter
    der Klimapolitik herauszuarbeiten. Klimapolitik
    betrifft wirtschaftliche Interessen, deshalb
    tauchen in den Medien viele Stimmen auf, die nahezu jede wissenschaftliche Erkenntnis anzweifeln, mit dem Ziel die Nachricht zu verbreiten es gäbe keinen Grund, den Kurs zu ändern. Es ist für Journalisten nahezu unmöglich
    jede Aussage auf faktische Richtigkeit zu über-
    prüfen, zudem scheint es , als sei die Reputation des Weltklimarats (IPCC) in den ver-
    gangenen Monaten erfolgreich in Zweifel gezogen
    worden. – Es scheint, als seien alte und neue Klimaskeptiker auf dem Vormarsch und in der ge-
    sellschftalichen und politischen Debatte wieder
    voll akzeptiert. Ihre Mantra kommt bei Journalisten gut an: Glaube nichts, was Du nicht
    beweisen kannst. Lass beide Seiten zu Wort kommen und gibt dem Publikum die Möglichkeit, sich eine Meinung zu bilden. Dabei darf man es
    sich beim Klimawandel nicht so einfach machen.
    Eine „neutrale“ Position einzunehmen, bedeutet,
    den Skeptikern in die Karten zu spielen und zwar
    auf Kosten der Basis allen Lebens.
    Ziel dieses Workshops ist es, herauszuarbeiten,
    was Journalisten über Klimapolitik wissen sollten, wem sie vertrauen können und wann sie ihre Vorgehensweise hinterfragen sollten.
    „Klarer“ kann man doch wohl die Einseitigkeit
    dieses Workshops kaum noch zum Ausdruck bringen.
    Das ist alles ein genau abgekartetes Spiel zwischen DW -unterstützt und gesponsert vom Bundesumweltamt, Umweltminister Roettgen und natürlich dieser unsäglichen Kanzlerin !
    Viel zu viel freundliche Worte gegenüber dieser
    Klimamafia und diesem Intendanten als Lügenüberträger für 1200 Journalisten aus aller
    Welt ! Ein Skandal der rechtliche Folgen haben
    müßte !

    Erich Richter

  95. Wie lässt sich das befremdliche Verhalten des Intendanten erklären? Ich sehe immerhin 3 Möglichkeiten:
    a) Vorteilnahme: Er weiß genau, was in seinem Verantwortungsbereich vorgeht, lügt aber ,weil er gekauft ist,
    b) Ignoranz: er ist vorbildlich integer, unbestechlich, überblickt aber nicht, was unter seiner Verantwortung so alles geschieht
    c) Befehlsnotstand: er ist weder bestochen noch blind, sondern handelt auf höhere Weisung.
    d) Ente: EIKE hat falschen Alarm ausgelöst aus Sensationstrieb, … und muss sich demnächst entschuldigen.

    Ohne Einblick in die Fakten ist es unmöglich, den 4 theoretisch denkbaren Fällen eine Wahrscheinlichkeit zuzuordnen. Wer kann das?

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