CO2-Kopfpauschale: Neue Schmierung für Merkels lahmenden Klimamotor! Der Westen bezahlt seine eigene Abschaffung

Ein Blick in die Spendenliste des Deutschen Bundestages lässt vermuten, dass nun auch die Automobilbranche dem Staat als Dealer auf den Leim gegangen ist. Aus stolzen Marktführern sind Bittsteller geworden, die bereit sind, für den „Stoff“ Subventionen einen hohen Preis zu zahlen. Fast eine halbe Million Euro spendete BMW im Februar dieses Jahres den Parteien im Deutschen Bundestag – mit Ausnahme der Grünen und der Linken – just als der „Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität“ vorgestellt wurde und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung den alten UBA-Wicke-Plan von einer Welt-„Demokratie“ aufwärmen und umarbeiten durfte, in dem „ein Mensch – ein CO2-Emissionsrecht“ an die Stelle des elementaren demokratischen Prinzips „one man – one vote“ treten soll.


So geschmiert, jagen nun wieder die üblichen "Volksvertreter" in den Parteien los, das gewohnte scheindemokratische Kasperle-Theater abzuspulen. Bei der SPD ist es Ulrich Kelber; bei der FDP – wie gewohnt – Michael Kauch.

Im Hintergrund steht der Versuch, China und Indien mit der Idee der Kopfpauschale nun doch ins Boot einer verbindlichen CO2-Vereinbarung zu locken. Man spekuliert darauf, dass sich die bevölkerungsreichen Länder mit ihrem derzeit geringen CO2-Ausstoß das kostbare Geschenk nicht entgehen lassen werden. 

Die Antreiber und Nutznießer des CO2-Regimes sehen in China mit seinen 1,3 Milliarden Menschen den Markt der Zukunft. Im Bereich Mobilität ist die Verlockung gerade für die Chinesen besonders groß. China und Japan sind führend in der Batterietechnik und China ist obendrein beim Rohstoff Lithium im Vorteil. Was China fehlt, sind die Mittel für Förderprogramme zum Kaufanreiz, denn die Elektro-Autos des chinesischen Hersteller BYD (Build Your Dreams) sind etwa 4 x teurer als die herkömmlichen BYD-Modelle.

Über die CO2-Abgabe sollen den Armen dieser Welt die Mittel in die Hand gegeben werden, die erschlaffenden Gewinnmöglichkeiten auf den gesättigten westlichen Märkten zu ersetzen. Im Klartext heißt das, weil wir Bürger-Schafe hier nicht genug konsumieren, müssen wir neue Fresser heranfüttern.

Mit dem "Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität" will Merkel der ihr willfährigen Wirtschaft neues Futter beschaffen. Deutschland soll zum Leithersteller für Elektromobilität werden. Die Automobilbauer freut es, dass der deutsche Michel ihnen die Chinageschäfte möglich machen soll. 

Dass die Automobilwirtschaft in Gestalt des staatsnahen Autohersteller VW von Anfang an eine Rolle spielte bei der Umsetzung der CO2-Idee in politisches Handeln, ist CDU und FDP zu verdanken. 

Eduard Pestel, CDU, war unter den Gründern des Club of Rome im Jahre 1968. Pestel war ebenso Kuratoriumsvorsitzender der VW-Stiftung. Er initiierte Meadows "Grenzen des Wachstums" und beeinflußte das Werk konzeptionell. Die VW-Stiftung übernahm die finanzielle Förderung. 1972 wurde Meadows Werk dann herausgegeben.

Pestel gründete 1975 das "Institut für angewandte Systemforschung und Prognose e.V." in Hannover, das nach seinem Tod 1988 zum "Pestel-Institut" umbenannt wurde. Er war Vorstand des Haus Rissen, Hamburg, in diese Zeit fiel die Gründung der Deutschen Gesellschaft Club of Rome (DGCoR) im Jahre 1978, deren ersten Vorsitz er bis zu seinem Tod ebenfalls innehatte.

Passend dazu schuf Hans-Dietrich Genscher, FDP, als frischgebackener Innenminister der Regierung Brandt/Scheel 1969 mit der Umweltverwaltung den Apparat, der alle Widerstände aus dem Weg zu räumen hatte und die legislative Basis legen sollte für die große Transformation zur Unterordnung aller politischen Ziele unter das Endziel "Umweltschutz".

Im Hintergrund stand der Gedanke, wie die Beherrschung der Schlüsselindustrien zu erlangen sei. Deutschland mit seiner Untertanen-Mentalität und seinem Kaiser-Wilhelm-Geist wurde gelockt mit der Aussicht, Öko-Weltmacht zu werden. Und nun marschiert Deutschland stramm diesen Weg weiter unter dem Diktat der DDR-geschulten Marschällin Merkel.

Ihr neuer Angriffsplan setzt auf "Elektromobilität", die Bastionen "Stromerzeugung" sind bereits gefallen. Die Stromversorger machen inzwischen jeden technisch und wirtschaftlichen Irrsinn von Offshore bis DESERTEC mit, Hauptsache die Kasse stimmt und man bleibt nicht an den selbst verursachten Folgekosten hängen. Das Volk hat man eingenebelt mit dem trügerischen Glauben Gutes zu tun und mit ein paar Solarmodulen auf dem Dach selber auf der Seite der Gewinner zu sein.

Die Universitäten mit ihren beamteten Professoren spielen mit bei der Volksverdummung und dem Ausverkauf des Landes. Schon im Jahre 2004 schickte der Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg seinen Ehemaligen mit der Einladung zum Alumni-Treffen ein Faltblatt mit dem Slogan "Lieber Zellen auf dem Dach, als Aktien im Keller" mit. Friedrich August von Hayek würde mächtig staunen über seine Universität.

Jürgen Trittin als ehemaliger Kommunist reibt sich die Hände vor Vergnügen, wie bürgerliche Parteien und Industrie sich gegenseitig schmieren, "Kapitalisten" und Politiker ihre verantwortungslose Fratze zeigen. Mehr und mehr wird das Volk diese korrupte Wirtschaft hassen, die käuflichen Parteien verachten – und grün und links wählen. Bei den Europawahlen und den Landtagswahlen in Niedersachsen zeigte sich schon das Zukunftsmodell an zwei Wahlkreisen in Hannover-Linden. Grüne und "Die Linke" zusammen erreichten mehr als 50 Prozent der Stimmen. 

Die Leute vom Club of Rome werden sich ebenfalls freuen, dass Kirchen und bürgerliche Parteien ihnen den Weg bereiten zu einer zentralen Weltensteuerung, in der es weder Nächstenliebe, weder rot noch schwarz noch gelb geben wird, weder rechts noch links, nur Befehl und Gehorsam – und Monopolwirtschaft mit Preisdiktaten.

Die Chinesen handeln längst nach dem Motto: "Egal welche Farbe die Katze hat, Hauptsache sie fängt Mäuse". IPCC-Gründer Maurice Strong, Freund der Rockefeller-Familie, "berät" schon jetzt die chinesische Regierung. Sie werden sich wohl eher gegenseitig beraten und lachen darüber, wie leicht sich der freie Westen auf die Matte legen läßt – und Merkel/Westerwelle Ihnen auch noch dabei helfen.

2 bis 5 Billionen US-Dollar jährlich wollen die neuen Weltenlenker in ihre eigene Tasche spülen. Griefahn-Ehemann Braungart ist dabei wie auch Gorbatschow – und natürlich der NASA-Klimaforscher James E. Hansen.

Von Hanna Thiele. Der Artikel erschien zuerst bei eigentümlich frei.

Internet:

Spendenliste des Deutschen Bundestages

PIK-Report Nr 116 Nach Kopenhagen – Neue Strategie zur Realisierung des 2 Max Klimazieles (PDF)

Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesregierung(PDF)

Gorbatschow: Deutschland wird Öko-Weltmacht

Concerted Strategies to meet the Environmental and Economic Challenges of the 21st Century, National Bank of Austria, Vienna,16th – 17th April 2009  (PDF)

Programm, Club of Rome Versammlung in Amsterdam, 2009

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20 Kommentare

  1. @ glatting

    „Auf einen wagen Verdacht hin fordern Sie Umverteilungen in astronomischen Höhen. Das ist so definitiv nicht zu rechtfertigen.“

    ??
    Lesen Sie bitte meine Beiträge in diesem Thread. Wie soll ich Ihnen ein Klimamodell erklären, wenn Sie noch nicht mal meine Beiträge verstehen zu diesem Thema hier verstehen??

  2. @ #14: Norbert Fischer

    Sie schreiben:
    @ glatting
    „in den anderen Threads dieses Blogs schaffen sie es nicht berechtigte Einwände von mir und Klimawissenschaftlern bezüglich der Klimamodelle darzulegen.“
    Sie geben mir auch keine Chance durch ihre Weigerung sich zu informieren, was heutige Klimamodelle leisten können und auf welcher Basis sie funktionieren

    Wenn etwas physikalisch und technisch einleuchtend ist, dann kann dies ein Experte auch einleuchtend einem Laien erklären. Sie Experte schaffen es gerade mal auf ein Machwerk zu verweisen, das Sie selber scheinbar nicht richtig verstehen und das von anderen Wissenschaftlern des Fachgebiets bezweifelt wird.

    Auf einen wagen Verdacht hin fordern Sie Umverteilungen in astronomischen Höhen. Das ist so definitiv nicht zu rechtfertigen.

    Kommen Sie wieder, wenn ihre Modelle Vorhersagen gemacht haben, die auch eingetreten sind. Geben Sie mal Prognosen, die überprüft werden.

  3. Herr Fischer
    Warum tun Sie nach Politikerart so als wäre in Kopenhagen irgendwas beschlossen worden. Das Abschlussdokument mit den 2° wurde lediglich zur
    Kenntnis genommen. Als Rechtsdukument soviel wert
    wie eine Rolle Hakle(dreilagig). Sie berufen sich
    auf Vereinbarungen, die rechtlich nicht bindend sind um Geld auszugeben, das nicht vorhanden ist.
    Sie wollen Geld ausgeben wie alle Politiker.Und
    Sie wollen es von den Bürgern holen. Ob das
    Kopfpauschale,Klima-Soli oder Luftreinhaltungsgebühr heisst ist völlig egal.
    Nicht vorhandene Vereinbarungen sollen mit nicht
    vorhandenem Geld erfüllt werden, weil ein
    schlechtes Simulationsprogramm das so vorsieht.
    Das ist reine Abzocke, die Sie begrifflich zu
    verschleiern suchen.
    Michael Weber

  4. Hallo Herr Wanninger (#15)

    Ob ich Experte fürs Gesundheitswesen bin?

    Nein, überhaupt nicht, aber lassen Sie mir doch dieses Vorurteil durchgehen. Immerhin erkenne ich es als solches an und bemühe mich, es weiter zu pflegen 😉

    Grüße

  5. @ Norbert Fischer, #14,

    sagt: ‚…die dieser zurecht mit Abkassieren verbindet…‘

    Sind Sie jetzt auch schon fachkompetent für VWL, speziell Krankenkassenmodelle?

  6. @ glatting
    „in den anderen Threads dieses Blogs schaffen sie es nicht berechtigte Einwände von mir und Klimawissenschaftlern bezüglich der Klimamodelle darzulegen.“
    Sie geben mir auch keine Chance durch ihre Weigerung sich zu informieren, was heutige Klimamodelle leisten können und auf welcher Basis sie funktionieren.

    @weber
    Im Abschlussdokument steht das 2°-Ziel.
    Den Mitgliedstaaten wurde Zeit gegeben, ihre Reduktionsziele nachzureichen. Dies wurde inzwischen getan, die freiwilligen Zusagen sind im Internet verfügbar.

    Und nochmals:
    Ich argumentiere nicht, ich habe nichts befürwortet oder abgelehnt, sondern lediglich erklärt, um was es geht.
    Mit der Überschrift „Kopfpauschale“ sollte (wohl absichtlich) eine Assoziation zur Gesundheitsreform beim Leser erzeugt werden, die dieser zurecht mit Abkassieren verbindet. Sie haben in ihrem ersten Beitrag diese Assoziation aufgenommen, die aber im Lichte meiner Erklärung mehr als unglücklich ist.
    Auch „Abschaffung des Westens“ ist eine Art von Übertreibung und Alarmismus, den EIKE sonst entschieden kritisiert, aber gleichwohl selbst auf unterstem BILD-Niveau praktiziert.

  7. @ hofmann

    Wollen oder können Sie nicht verstehen, was ich sage?
    Ich gebe an dieser Stelle auf und werde rechtzeitig darauf hinweisen, wenn das Thema in der „Sendung mit der Maus“ erklärt wird.

    Bis dahin

  8. Lieber Herr Fischer
    „Im Grunde trifft es den Bürger primär überhaupt nicht,…“
    „Herr Weber hat natürlich recht, dass die Belastungen an die Bürger weitergereicht werden.“
    Sie argumentieren auf billigste Politikerart und
    das ist unwissenschaftlich. In Kopenhagen wurde
    NICHTS vereinbart, d.h. verabschiedet, sondern
    nur ein Abschlusspapier zur Kenntnis genommen,was
    zu keinerlei Massnahmen verpflichtet! Das mit dem „vereinbarten CO2-Ziel“ stammt aus ihren Fingerspitzen.Und wie kommen Sie darauf, dass „die Staaten“ überhaupt Reduktionsziele
    haben wollen? Wollen sie doch garnicht! Sonst
    wären sie sicher offiziell vereinbart worden.
    Inzwischen ist klar, dass das CO2-Theater eine
    sinnfreie Veranstaltung ist, deren Begründung
    sich im Lichte seriöser Forschung immer mehr
    auflöst.Übrig bleibt nur die Forderung nach Geld.
    Aber das sollte man besser in die Ausbildung unserer Kinder stecken als in nutzlose Vermeidung
    eines Spurengases.Studiengebühren abschaffen, statt CO2 zu versenken! Das ist die richtige Alternative.
    MfG
    Michael Weber

  9. Hallo Herr Fischer,

    in den anderen Threads dieses Blogs schaffen sie es nicht berechtigte Einwände von mir und Klimawissenschaftlern bezüglich der Klimamodelle darzulegen. Diese mit offensichtlichen und gravierenden Mängeln behafteten Modelle können keine beweisfähigen Ergebnisse liefern. Da nie Hot Spots gefunden wurden und die Modelle als Beweis nicht taugen, gibt es keine Anhaltspunkte, dass CO2 klimarelevant ist. Und schon gar nicht, dass antropogenes CO2 überhaupt etwas damit zu tun hat. Trotzdem wird eine katastrophale Erwärmung gepredigt, für die dann eine Steuer erhoben werden soll, die insbesondere den Produktiven (uns in Deutschland) in die Taschen greift. Geht’s noch.

    Es gab Zeiten, da wäre man für solche Vorschläge des Hochverrats angeklagt worden.
    Aber derzeit erhalten die Wissenschaftler von den Politikern Geld um die AGW nachzuweisen und die Wissenschaftler prostituieren sich für diese Zuwendungen. Erneut die Frage Herr Fischer. Können Sie morgens mit gutem Gewissen in den Spiegel schauen?

    Grüße

  10. @Norbert Fischer #9

    Können Sie mir einen vernünftigen Grund sagen, warum der deutsche Bürger und damit Deutschland auch nur einen einzigen Cent für diesen Unsinn ausgeben soll?
    Wenn Sie der Meinung sind, dass wir uns soviel Geld an Verschwendung leisten könnten, dann verschwenden wir es lieber in Bildung, Infrastruktur und einen schlankeren Steuer- und Verwaltungsstaat.
    Mann oh Mann, jetzt sollen uns Zwangsabgaben auch noch schmackhaft gemacht werden.

  11. Liebe Mitposter,

    ich spreche weder für oder gegen 2°-Ziel, CO2-Steuer, Cap&Trade oder was auch immer.

    Ich habe nur freundlich auf eine Missinterpretation hingewiesen:

    „“Ein Mensch – ein CO2-Emissionsrecht“ bedeutet NICHT, dass jedem Bundesbürger eine bestimmte CO2-Menge zugestanden wird und falls er mehr produziert, muss er zahlen. Das ist Blödsinn. Im Grunde betrifft es den Bürger primär überhaupt nicht, es geht um zwischenstaatliche Vereinbarungen.“

    Weshalb also die Empörung? Ich finde einfach, wenn man das PIK kritisiert, dann sollte man sich aber schon die Mühe geben, das Konzept zu verstehen:

    Im verlinkten PIK-Bericht wird zunächst die Schwäche des Kyoto-Protokolls analysiert. Als größte Schwäche wird das Prinzip der Freiwilligkeit gesehen, dass die Staaten sich also selbst ihre Emissionreduktionen vorgeben. Im Hinblick auf das von der Politik in Kopenhagen vereinbarte 2°-Ziel sind diese Selbstvereinbarungen aber nicht ausreichend.

    Mit dem Prinzip „Ein Mensch – ein CO2-Emissionsrecht“ soll also zunächst einmal nach einem halbwegs transparenten Schlüssel eine Vereinbarung gefunden werden, wie die Reduktionsziele der Staaten festgelegt werden.

    Zur Umsetzung gäbe es verschiedene Möglichkeiten:
    1. Eine CO2-Steuer, die aber wenig Anhänger hat. Hier würden Unternehmen UND Bürger besteuert werden, der Staat erhält diese Einnahmen direkt.
    2. Das PIK (und auch Politik und IPCC) favorisieren dagegen eine Fortsetzung und Ausbau des Emissionshandels. Durch die Vereinbarung auf Reduktionsziele wäre also festgelegt, wie stark das CAP in Cap&Trade festgesetzt wird.
    Dem Emissionshandel unterliegen die Energiewirtschaft sowie energieintensive Energiezweige, z.B. Aluminiumerzeugung, Zementindustrie etc. Der Bürger bleibt wie bisher außen vor, aber Herr Weber hat natürlich recht, dass Belastungen an die Bürger weitergereicht werden. Dies wollte ich in meinem Zitat auch durch das Wort „primär“ ausdrücken.

  12. Herr Fischer, es ist alles völlig irrelevant was Sie sagen. Ich will damit verdienen. Also, raus mit. Wie kann ich das?

  13. Lieber Herr Fischer
    Wollen Sie uns tatsächlich weismachen,daß die zwischenstaatlichen Abkommen keine Kosten für den Steuerbürger verursachen? Und zwar zusätzliche, bei leeren Kassen! Egal ob über die MWSt,eine CO2-Steuer oder Cap&Trade, letztlich soll ein Betrag x/Kopf zum Fenster hinausgeworfen werden.
    Gegenleistung: null, nicht messbar, nicht einklagbar.Das Klima über CO2 zu steuern ist so sinnvoll wie ein KFZ über den Reifendruck zu lenken.Die CO2 Hypothese erledigt sich mit solchen Geldvernichtungsideen von selbst. -und das ist gut so.
    MfG
    Michael Weber

  14. Zitat: „Es geht darum, dass die Frage geklärt werden muss, wie die Menge an weltweit produziertem CO2 bis 2100, mit der das 2°-Ziel erreichbar ist, auf die Länder dieser Welt verteilt werden kann.“

    FALSCH! Es geht darum , einen Beweis zu erbringen, das anthropogenes CO2 „Schuld“ am Klimawandel dieser Erde ist!
    Bitte keine Phrasen wie „Experten sind sich einig“!
    Ein (1) Beweis reicht!
    Wie kommt man auf „2°Ziel“ ?! Gibts da auch einen wissenschaftlichen Hintergrund?! Kann man das „exakt“* „ungefähr“* „genau“* ausrechnen?
    (*Schellnhuber)
    Kann man die Formel mal hier genau darlegen?!
    Wie kommt man einmal auf 700 Mrd.,ein paar Tage später auf 750 Mrd.in den nächsten 40 Jahren,bzw. 800 Mrd. oder 770 Mrd. bis Jahrhundertende(!)ein Kohlenstoffbudget die die Menschheit hat?
    „Über hunderte, vielleicht 1000e von Jahren“ ein (1!) Grad 15-20m Meeresspiegelanstieg.
    Puh… starker Tobak! *zitterzitter*
    Ich denk mal in 1000 Jahren lachen die Menschen über Schellnhuber und seine speichelleckenden Studenten! Leider müssen bis dahin die meisten hart arbeitenden Menschen die Zeche zahlen!

  15. Sehr geehrter Herr Böttcher,

    wäre schön, wenn Sie ebenfalls beim gepflegten „Sie“ bleiben können. Dass es Sie nicht interessiert, dass im Artikel „Ein Mensch – ein CO2-Emissionsrecht“ missinterpretiert wird, ist schade. Diese Ignoranz ist aber hilfreich beim unsachlichen Polemisieren, das muss ich zugeben.

  16. @ Norbert Fischer

    Interessiert einem doch nicht die Bohne. Erzähl lieber wo man mit investieren kann, um sich saftig an den produktiven Ländern der Welt zu bereichern. Ich bin da wie ihr und kenn‘ keine Hemmungen. Komm raus mit und red‘ nicht viel drum herum. Prägnanz ist gefragt.

  17. Im Artikel werden einige Dinge vermischt, die nichts miteinander zu tun haben. Das Prinzip „Ein Mensch – ein CO2-Emissionsrecht“ hat überhaupt nichts zu tun mit einer „CO2-Steuer“ und überhaupt nichts zu tun mit Elektromobilität.

    Insofern kann ich verstehen, dass auch in den Beiträgen meiner Vorredner etwas Verwirrung entstanden ist.

    Zur Klärung:

    „Ein Mensch – ein CO2-Emissionsrecht“ bedeutet NICHT, dass jedem Bundesbürger eine bestimmte CO2-Menge zugestanden wird und falls er mehr produziert, muss er zahlen. Das ist Blödsinn. Im Grunde betrifft es den Bürger primär überhaupt nicht, es geht um zwischenstaatliche Vereinbarungen.

    Es geht darum, dass die Frage geklärt werden muss, wie die Menge an weltweit produziertem CO2 bis 2100, mit der das 2°-Ziel erreichbar ist, auf die Länder dieser Welt verteilt werden kann.

    „Ein Mensch – ein CO2-Emissionsrecht“ steht für den Ansatz, diese Menge durch die Weltbevölkerung zu teilen und jedem Land Emissionsrechte proportional zu seiner Bevölkerungszahl zuzugestehen.
    Also: Hat ein Land A doppelt so viele Einwohner wie Land B, so darf es auch doppelt so viel CO2 emittieren.

    Stärken und Schwächen dieses Ansatzes zu diskutieren, wäre ein eigener Artikel bei EIKE wert, mir geht es jetzt nur darum, diesen Ansatz zu erklären.

    Das nächste Problem nach der Verteilung der CO2-Menge ist naheliegend: Wie erreichen die Länder die in vielen Fällen notwendigen CO2-Reduktionen?
    Und nun ganz beruhigt zurücklehnen: Im PIK-Bericht steht nicht an einer einzigen Stelle CO2-Steuer. Als empfohlene Maßnahme wird Cap&Trade genannt, also eine Weiterentwicklung des derzeitigen, leider noch unvollkommenen Emissionshandels.

    Woher weiß ich das so genau?
    Ganz unten im Artikel gibt es Links, einer verlinkt den PIK-Report. Diesen habe ich dann gelesen (Frage an die Autorin Thiele: Sie auch??).

    Empfehlung an alle:
    Ausgesprochen lesenswert und informativ!

  18. Die Schweinerei an der Kopfpauschale ist, dass sie ungerecht ist. Länder in kälteren Regionen heizen schon immer mehr. Produktive Länder, die viel in die Länder der Welt exportieren, erzeugen immer mehr CO2. Was für ein Zufall? Da wo das meiste Geld durch hohe Produktion gibt ist auch das meiste abzugrasen. Bestimmt nur ein Zufall oder so.
    Eine Zu-Fleißig-Bestrafung-Steuer?

  19. Frau Thiele hat das wichtigste an der Kopfpauschale übersehen. Was in der Gesundheit
    national nicht durchsetzbar ist,ist international
    zwar vereinbar, aber in den betroffenen Nationen
    nicht durchsetzbar. Weder Amerikaner noch
    Europäer werden sich gefallen lassen für ihren
    Lebensstandard Strafabgaben ins Ausland zahlen zu
    müssen.Sie sehen nämlich überdeutlich, daß ihre
    eigenen Länder in finanziellen Schwierigkeiten
    stecken und auf Pump leben. Eine CO2-Abgabe für
    China und Indien ist politisch nicht durchsetzbar.Das ist die Realität, an der dieser
    Computerplan scheitern wird.In der gegenwärtigen Haushaltssituation werden selbst die Grünen
    sich nicht für die Idee begeistern, dazu sind sie
    zu realo geworden.

    Michael Weber

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