Deutsche Klimafolgenforscher starten das letzte Gefecht: Ein neuer Rettungsversuch für ein globales Klimaabkommen – Die Klima-Kopfpauschale!

Die Klimakonferenz von Kopenhagen im letzten Dezember kann ohne Übertreibung als völliger Flop bezeichnet werden. Auf ein von vielen Klimawissenschaftlern und Umweltschutzverbänden gefordertes internationales Abkommen zur Reduktion sogenannter Treibhausgase, allen voran des CO2, konnten die Länder sich nicht einigen. Es blieb lediglich bei einer vagen Absichtserklärung, die Erde dürfe sich nicht um mehr als 2 Grad erwärmen (Kopenhagen-Accord). Und auch dieses, ehedem von deutschen Klimaforschern ersonnene, 2-Grad-Ziel scheint jetzt von den Politikern abgeschrieben zu werden.

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Wenn selbst die Kanzlerin der als Klimastreber bekannten Deutschen sich öffentlich davon verabschiedet (auch hier), dürfte das (stille) internationale Begraben dieser Zielsetzung wohl nur noch eine Formsache sein. Die nächste große Klimakonferenz Ende dieses Jahres wird daher wohl wieder einmal viel Tamtam bringen und ansonsten ohne konkretes Ergebnis zu Ende gehen. Man sieht sich im nächsten Jahr.

Paradigmenwechsel in der deutschen Klimapolitik
Der Wechsel der Marschrichtung in der deutschen Politik kommt einem Paradigmenwechsel gleich. Und man muss kein Prophet sein, um zu folgern, dass damit auch ein Verlust des Einflusses der Klimaforscher auf die Politik in unserem Land einhergehen wird. Am meisten dürfte davon das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) betroffen sein, welches bislang mit Stefan Rahmstorf und Institutsdirektor Hans Joachim Schellnhuber noch 2 der 8 Mitglieder des einflussreichenWissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) stellt und mit knapp 200 Beschäftigten ein hohes Interesse daran hat, dass die Klimafurcht und alles was dazu gehört weiter geschürt wird.

Ungeachtet dieser Entwicklung, oder vielleicht gerade deswegen, also um noch einmal eine entscheidende “Duftmarke” zu setzen, hat das PIK jetzt ein Grundsatzpapier herausgegeben, in dem ein völlig neuer Weg vorgestellt wird, der doch noch den erhofften Durchbruch in der Klimapolitik bringen soll. Unter dem Titel “Neue Strategie zur Realisierung des 2°max Klimaziels” präsentieren die Forscher einen Lösungsansatz, den sie “Peak and Trade” nennen und hinter dem sich eine Art Klima-Kopfpauschale verbirgt. Nach den Vorstellungen der Wissenschaftler soll jedem Erdenbürger zunächst ein Kontingent von rund 5 Tonnen CO2 zugesprochen werden. Wird dieses überschritten, muss in einen Topf (eine neu zu schaffende “Weltklimabank”) gezahlt werden, bei Unterschreitung gibt es Geld aus diesem Topf. Morgen, am 29.4.10 wird dieses Papier mit großem TamTam von PIK Chef-Schellnhuber und Bundesumweltumweltminister Röttgen in den Räumen der Bundespressekonferenz in Bonn der Öffentlickeit (s. u.) vorgestellt. Wir können sicher sein, dass es wieder große mediale Aufmerksamkeit erfährt.

 

Pro Kopf CO2-Ausstoß nach Ländern. Die Größe des Kreises spiegelt den CO2-Ausstoß wider. Quelle: Gapminder World

Die Amerikaner hätten demnach mit 16,9 Tonnen pro Jahr und Einwohner einen mehr als 3 mal zu hohen Ausstoß, wir Deutschen mit 9,8 Tonnen einen fast doppelt zu hohen. In Westeuropa stehen Schweden und die Schweiz (je 5,6 Tonnen pro Einwohner) und Frankreich (6,3 Tonnen) besonders gut da. Erstere, weil sie sehr viel Strom aus Wasserkraft erzeugen, und letztere wegen der Stromerzeugung aus Kernkraft.

Kopfpauschale als Lockangebot für Schwellen- und Entwicklungsländer
Woher kommt die magische Grenze von rund 5 Tonnen pro Einwohner? Die Autoren der Studie begründen diese mit einem vermutlich im Jahr 2015 erreichten globalen CO2-Ausstoß von 35 Milliarden Tonnen. Und diese Zahl, geteilt durch eine Weltbevölkerung im Jahr 2010 von geschätzten 6,9 Milliarden Menschen, ergibt 5,1 Tonnen pro Erdenbewohner. Vergleicht man die CO2-Emissionen pro Kopf der Länder der Welt (klick auf die Infografik), dann kann einem aber auch eine ganz andere Vermutung kommen.

Das Scheitern der letzten Weltklimakonferenz in Kopenhagen lag zu einem nicht unerheblichen Teil am Widerstand der aufstrebenden Entwicklungs- und Schwellenländer, allen voran Brasilien, China und Indien. Und diese Länder liegen (Brasilien und Indien deutlich) unterhalb der magischen 5,1 Tonnen-Grenze, würden also von der jetzt vorgeschlagenen Regelung profitieren.  Mit diesen Maßnahmen, so könnte man mutmaßen, sollen die abtrünnigen Schwellenländer finanziell für eine Zustimmung geködert werden. Politisch korrekt nennt man das heute wohl “ins Boot holen”.

Kopfpauschale schafft Anreiz zum Bevölkerungswachstum
Profitieren von einer solchen Regelung würden vor allem bevölkerungsreiche Schwellen- und Entwicklungsländer. Je mehr Einwohner und je geringer der Entwicklungsstand, umso mehr Geld ist zu holen. Für solche Länder würde diese Regelung vor allem den Anreiz erhöhen, einen möglichst großen Anteil ihrer Bevölkerung von der Entwicklung auszuschließen, denn dadurch würde deren pro Kopf CO2 Verbrauch nachhaltig auf niedrigem Niveau gehalten werden. Von den Einnahmen, die für diese Länder durch die CO2-Karenz ihrer Bevölkerung generiert würden, bekäme diese wohl eher nichts zu sehen. Wie die Erfahrungen aus den zahlreichen Entwicklungshilfe-Programmen gerade für die ärmsten Länder in Afrika zeigen, fließen solche Gelder entweder in den Militäretat oder landen direkt auf den Schweizer Nummernkonten der Regierungsmitglieder.

[Update]
Welt 27. 04. – Klimaforscher fordern CO2-Höchstmenge pro Kopf
FAZ 28. 04. – Asyl für Klimasünder

ÄHNLICHE BEITRÄGE (BETA):

Rudolf Kipp EIKE; zuerst erschienen in abgewandelter Form bei Science Sceptical

Update 1:

15:00 Uhr     – NEU –
BPK BONN Klimapolitik nach Kopenhagen: Auf drei Ebenen zum Erfolg Der WGBU übergibt im Vorfeld des Petersberger Klimadialogs ein Politikpapier an die Bundesregierung
– BONNER TERMIN! – Veranstaltungsort: BPA, Dienstsitz Bonn, Welckerstraße 11, 53113 Bonn

  • Dr. Norbert Röttgen, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
  • Prof. Dr. Hans-Joachim Schellnhuber, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Veränderungen (WBGU), Direktor des Postdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK)
  • Prof. Dr. Dirk Messner, Stellv. Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beitrats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Direktor des Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE)
  • Update 2: FDP Kauch solidarisiert sich sofort mit dieser neue Botschaft:
  • ++ KAUCH: FDP unterstützt globalen CO2-Markt (29.04.2010)

    BERLIN. Zu den Vorschlägen für eine neue Klimaschutzstrategie, die der Wissenschaftliche Beirat für Globale Umweltfragen (WBGU) der Bundesregierung vorgelegt hat, erklärt der umweltpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Michael KAUCH: 

    Die Experten des WBGU vertreten die Strategie eines globalen CO2-Marktes.
    Die FDP-Bundestagsfraktion unterstützt dieses Konzept seit vielen Jahren. Die Liberalen haben das Ziel eines globalen Kohlenstoffmarktes auch im Koalitionsvertrag verankert. Dennoch bleibt die Frage, ob China und die USA, die bisher ein Kyoto-Nachfolgeabkommen verweigern, sich durch diesen Vorschlag einbinden lassen.

    Begrüßenswert ist der Ansatz des WBGU, jedem Menschen gleiche Emissionsmengen zuzugestehen. Das würde die "basarähnlichen" Verhandlungen auf den Klimakonferenzen über Reduktionsverpflichtungen und Ausgleichszahlungen durch einen objektiven Maßstab ersetzen. 
    Vernünftig ist die Doppelstrategie der Bundesregierung, sowohl auf ein neues Klimaschutzabkommen als auch auf praktische Klimaschutz-Kooperation mit Partnerländern zu setzen.

Die Redaktion mein: Dem ist nichts hinzufügen!

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40 Kommentare

  1. Danke Herr Müller
    Lektüre ist gesichert.Ein erster Blick auf die
    IPCC-Grafik und die Berechnung aus #21 zeigen
    einen mächtigen Widerspruch: 119 GtC gegen 2.140
    GtC.Morgen geht es an die Ursachensuche.
    MfG
    Michael Weber

  2. Sehen Sie Herr Weber,

    Herr Müller hat sich um Sie bemüht. Die links in #36 sind schon mal ein Anfang, wie sich der C-Zyklus gegenwärtig darstellt.
    In der geologischen Vergangenheit sah das anders aus und daher sind dafür verständlicherweise die Zahlen sehr unsichererer und teilweise hypothetisch.

  3. Lieber Herr Weber,

    Ihre Fragen oben kann ich ohne Recherche ertstmal so beantworten:
    „Mich interessiert es nun welche Teile des Kohlenstoffkreislaufes den CO2-Gehalt der Luft regeln.“

    Alle, mit unterschiedlichen Raten und Reaktionszeiten.

    „Welche Maxima und welche Minima haben
    diese Einträge? “

    im globalen Mittel hatte ich dies schon x-mal genannt: +/- 3 ppm/Jahr

    „Wie verhalten sie sich größenmäßig zueinander?“

    Worin? Rate, Speichergröße,…?

  4. Lieber Herr Weber,

    nein, ich habe Ihre Zahlen nur nicht zu Hand, weil ich Ihre Zahlen und Raten nicht für so wichtig halte.

    Ich hatte mir mit Ihnen schon mal die Mühe mit dem Badewannenvergleich gemacht, für den Sie nur Spott übrig hatten.
    Daher werde ich mich für Sie erst dann bemühen, wenn Sie ich den Eindruck gewinne, Sie hätten wirkliches Interesse daran. Wenn Sie dies wirklich hätten, so sollte es Ihnen nicht schwerfallen, diese Zahlen zu besorgen oder zumindest versuchen.

    Ich würde Ihnen auch dabei helfen und diskutieren. Nur Sie müssen erstmal was liefern.

    Wenn Sie damit überfordert sind, können Sie das gerne zugeben, mir Ihr Problem konkret beschreiben, dann helfe ich gerne. Aber ich werde nicht für Sie recherchieren, um mir dann anhören zu müssen, dass Sie eigentlich was anderes erwartet hatten! Sie wissen selber am besten, was Sie wollen. Dann versuchen Sie auch erstmal, Ihre Fragen alleine zu beantworten. Ich helfe Ihnen, aber Sie haben mich mir als einmal enttäuscht.

    It’s your turn!

  5. #35: Michael Weber sagt am Dienstag, 04.05.2010, 14:45:

    „Herr Baecker
    Wieso haben Sie so Angst, selbst auch nur eine einzige Zahl anzugeben.Bricht Ihnen ein Zacken aus der Krone?“

    Vielleicht hält er Sie einfach für intelligent genug, z.B. das passende Kapitel im IPCC Bericht zu finden (google: ipcc carbon cycle). http://preview.tinyurl.com/2w4usfy oder http://preview.tinyurl.com/26h53rk hat dann die passenden Zahlen bzw. Verweise auf die Papiere, die das ganze detaillierter diskutieren.

    Ich habe vorbeugend mal gegengeprüft, was das NIPCC zu den Zahlen im IPCC-AR4 sagt: Da steht nichts gegenteiliges, die bemängeln lediglich, dass die positiven Seiten des CO2 zu kurz kommen, was sie dann auf 200 Seiten detailliert auswälzen (ich hatte moch schon imer gefragt, warum das ding so dick ist …).

    Ich warte übrigens immer noch auf Ihre Antwort auf meine Fragen … Ich halte mich mal mit dem Vorwurf einer Ablenkung Ihrerseits zurück und warte mal, ob Sie nur versehentlich nicht auf meine Fragen eingegangen sind …

  6. Herr Baecker
    Wieso haben Sie so Angst, selbst auch nur eine
    einzige Zahl anzugeben.Bricht Ihnen ein Zacken
    aus der Krone? Oder machen Sie gerne den Jones?
    Ihnen ist wirklich nichts zu billig um von einer
    einfachen Auskunft abzulenken.
    Wer Sie nach der Uhrzeit fragt kriegt
    a) einen Vortrag über die Physik der Zeitmessung.
    b) ein Verzeichnis sämtlicher Uhrenläden
    c) einen Tipp, auf Kirchturmuhren zu schauen
    bloss die erwünschte Auskunft nicht.
    Beschwerden werden abgelehnt, da ja die Auskünfte
    a-c wissenschaftlich vollkommen einwandfrei sind.
    Michael Weber

  7. Lieber Herr Baecker
    Wo bleiben denn die Zahlen??“Im Internet“ ist
    wohl die dürftigste Quellenangabe, die man sich
    vorstellen kann.Auch wieder ein Ablenkungsmanöver? Von einem der sich als Fachmann gibt,hätte ich mehr erwartet.
    MfG
    Michael Weber

  8. Lieber Herr Weber,

    Sie machen sich. Zum ersten Mal habe ich den Eindruck, das Thema würde Sie auch inhaltlich interessieren. Zu 1.- 5. kann ich zustimmen.

    „Mich interessiert es nun welche Teile des Kohlenstoffkreislaufes den CO2-Gehalt der Luft regeln.Welche Maxima und welche Minima haben
    diese Einträge? Wie verhalten sie sich größenmäßig zueinander? Erst wenn diese Gesamtgrösse bestimmt ist, kann der menschliche
    Anteil richtig eingeordnet werden.“

    Diese Fragen waren Gegenstand der Forschung der letzten Jahrzehnte und sind die letzten 3 Jahrzehnte soweit quantifiziert, dass man bzgl. des Einflüsses des anthropogenen Beitrags ausreichend gesicherte Aussagen machen kann.
    Dazu gibt es im Netz genügend Stoff.

  9. Lieber Herr Müller
    Einverstanden: Einigen wir uns erstmal über Fakten,die nicht strittig sind.
    1. CO2 ist in der Luft dieses Planeten zwischen
    280 und 8.000ppm vorgekommen.Derzeit beträgt der
    Wert 385ppm.
    2. Wir befinden uns zur Zeit in einer Warmphase
    nach einer Eiszeit, die ca 10.000 Jahre zurückliegt.
    3. CO2 ist Bestandteil des Kohlenstoffkreislaufs,
    der unser Leben erst ermöglicht. Wir sind Teil dieses Kreislaufs.
    4. Das Klima ist nicht stabil sondern ändert sich
    ständig.
    5.Die klimabeeinflussenden Faktoren sind noch
    nicht alle erforscht.Es fehlt vor allem an
    zuverlässigen Langzeitmessdaten.
    Sind Sie soweit einverstanden?
    Mich interessiert es nun welche Teile des Kohlenstoffkreislaufes den CO2-Gehalt der Luft regeln.Welche Maxima und welche Minima haben
    diese Einträge? Wie verhalten sie sich größenmäßig zueinander? Erst wenn diese Gesamtgrösse bestimmt ist, kann der menschliche
    Anteil richtig eingeordnet werden.Da die Insekten
    ihre 2.140 Milliarden CO2-Tonnen innerhalb von
    6 Monaten produzieren müsste zumindest eine
    Sommer-Winterveränderung messbar sein.Das anthropogene Signal von 30 Milliarden Tonnen wirkt dagegen doch relativ klein und dürfte
    einem Kreislauf, der auf über 2.ooo Milliarden
    eingeregelt ist, wenig ausmachen.
    MfG
    Michael Weber

  10. #27: NicoBaecker sagt:

    „Sie scheinen nicht zu wissen, was man in der Wissenschaft eigentlich tut!“

    Zurückrudern? :-))

    „Im Jahre 1977 hat Dr. Jonas Salk, der den ersten Polio-Impfstoff entwickelt hatte, zusammen mit anderen Wissenschaftlern bezeugt, dass die Massenimpfungen gegen Polio die Ursache der meisten Polio-Fälle in den USA seit 1961 waren.“
    (Science 4/4/77 „Abstracts“)
    ___

    #14: Jürgen Wanninger: Sehr gut.
    Wir Deutschen „Klimasünder“ wären froh über normale Gerechtigkeit, niemand braucht Spezialgerechtigkeiten wie „soziale Gerechtigkeit“. Was für ein blöd-sinniges Un-Wort. „Soziale Wahrheit“ …

  11. Lieber Herr Müller,

    „Auf Antworten bin ich gespannt – sie werden bestimmt jetzt haufenweise eintrudeln, da skeptiker solchen Fragen ja nicht ausweichen …“

    Ich denke, da kommt nichts mehr von der Skeptikerseite zur Sache. Zählen sie mal durch wieviele blogs damit enden, dass Sie nach dem üblichen Skeptiker-Wirrwarr-Rundumschlägen auf den sachlichen „track“ gekommen sind und damit enden.

    Der Herr Weber hat doch nur noch die Chance sachlich zu antworten (was er nicht tun wird, da er das noch nie tat) oder ein neues Fass aufzumachen.

    Ich wette, dass nicht auf #26 – #28 eingegangen wird und stattdessen in bekannter Manier Gegenargumente per links zu irgendwelchen Funden im Netz zitiert werden und so die Sache abgeschoben wird.

  12. Da startet einer mit der Insektenatmung ein Thema, das wahrhaft nichts mit dem Artikel zu tun hat. Man erklärt ihm seine fehlerhaften Vorstellungen, er kapiert nix und wirft einem dann noch Ablenkung vor.

    Verkehrte Welt…

    PS:
    Danke, Herr Müller, dass Sie es nochmals ganz kleinschrittig erklärt haben. Ob’s hilft?

  13. Lieber Herr Weber,

    die Insektenatmung ist bei mir in den natürlichen C-Emissionen in #5 inkludiert, und ich lenke nicht ab!

    „( und locker
    abgebaut wird, weil sie nicht anthropogen ist?)“

    Natürlich wird der wieder abgebaut. Aber nicht weil des CO2 aus einem Insekt stammt, sondern weil die Abbaurate sich der Produktionsrate angepasst hat. Die Natur hat sich nur noch nicht auf die gegenwärtig Extra-Emissionen angepasst, und daher bleiben 50% des zusätzlichen CO2 in der Atmosphäre.
    Haben Sie das nun endlich auch mal verstanden, ober überfordere ich Sie mit solchen Details?

    „Wenn die Klimamodelle einen solchen Erzeuger nicht berücksichtigen, sind ihre Ergebnisse falsch“

    Und dieser Anteil wird selbstverständlich bei der Simulation des C-Kreislaufs berücksichtigt! Sie scheinen nicht zu wissen, was man in der Wissenschaft eigentlich tut!

  14. #25: Michael Weber sagt am Montag, 03.05.2010, 02:39:

    „in #12 lenkt NB auf Pflanzenatmung ab. in #13 sekundiert NF mit der Behauptung einer immer gleichen CO2-Konzentration und der These Insektenatmung ändere nichts, weil das CO2 eh aus der Atmosphäre stamme. Oder aus der Photosynthese. Und natürlich Pflanzenatmung.Ablenkung ist wichtig!“

    Hmm, von welcher Seite kommt denn nun die wichtige Ablenkung …

    Vielleicht können wir uns ja erst mal darauf einigen, worum es eigentlich geht. Können wir uns darauf einigen, dass es darum geht, dass es seit Beginn des industriellen Zeitalters eine steigende Kohlenstoffkonzentration in der Luft gibt? (Ich weiss, Beck behauptete zwischenzeitlich mal was anderes, scheint aber nach meinem Eindruck langsam anzuerkennen, dass die Mount Lua Messungen doch korrekt sind und seine messungen eher die CO2 Gehalte des festlandes wiederspiegeln).
    Wenn die CO2 Konzentration in der Luft jetzt steigt, wie tragen dann Insekten zu diesem Anstieg bei? Erzeugen die jetzt plötzlich mehr CO2 als vorher? Wenn ja, woher stammt das C, dass sie dafür brauchen? NB/NF wiesen darauf hin, dass Pflanzen CO2 in organisches C verwandeln, dass dann von Insekten gefressen und wieder in CO2 verwandelt wird. Ist dieser Kreislauf aus den Fugen geraten und die Insekten fressen jetzt mehr organisches Material als vorher? Fressen die jetzt Kohle/Erdöl, dass das C enthält, das über Jahrmillionen der Atmosphäre entzogen wurde? Wie tragen also Insekten zum Anstieg des CO2 bei und warum erst jetzt und nicht bereits vor 18xx?

    Auf Antworten bin ich gespannt – sie werden bestimmt jetzt haufenweise eintrudeln, da skeptiker solchen Fragen ja nicht ausweichen …

  15. Meine Herren N.Baecker/Fischer
    Nur zur Erinnerung: In #9 habe ich Herrn Werner auf die gern übersehene INSEKTENATMUNG aufmerksam gemacht.Die Daten dazu hat dankenswerterweise Herr Huber in #21 eingestellt.
    Herr Müller hat in #10 nach Zahlen gefragt.
    in #12 lenkt NB auf Pflanzenatmung ab.
    in #13 sekundiert NF mit der Behauptung einer
    immer gleichen CO2-Konzentration und der These
    Insektenatmung ändere nichts, weil das CO2 eh aus
    der Atmosphäre stamme.Oder aus der Photosynthese.
    Und natürlich Pflanzenatmung.Ablenkung ist wichtig!
    Dennoch bleibt festzuhalten, daß die CO2 Produktion von Insekten ein Vielfaches der menschlichen Produktion beträgt ( und locker
    abgebaut wird, weil sie nicht anthropogen ist?)
    Wenn die Klimamodelle einen solchen Erzeuger nicht berücksichtigen, sind ihre Ergebnisse falsch.(Garbage in – garbage out)Ihre Reaktion
    in #22 und #23 zeigt, daß die Insektenatmung
    (absichtlich?) nicht in angemessener Form
    berücksichtigt wurde und hier ein weiterer
    Schwachpunkt des IPCC zu finden ist.Vielen
    Dank für die Mitarbeit.

    Michael Weber

  16. Um mal wieder zum Klimaabkommen zurück zu kommen 🙂

    Geheimer Mitschnitt enthüllt Eklat bei Klimagipfel
    http://tinyurl.com/3a3oos4

    Erst die Watsche in Hopenhagen, und nun der Versuch die zukünftigen führenden Weltnationen über einen „Trick“ (*grins*) mit Geldwerten Vorteil doch noch in einen Vertrag zu locken.
    So sieht der Ausverkauf der noch führenden Industrieländer durch größenwahnsinnige (Polit-)Wissenschaftler, die eine „Große Kulturrevolution“ und somit das Abschaffen der Demokratie fordern um ihre ehernen Ziele durchzusetzen, aus! Vielleicht soll Marx, Engels und Lenin auf dem Bild genau das symbolisieren. Die kampflose Auf- bzw. Übergabe an China & Co.
    Natürlich wird der Ökoindustrielle Komplex dabei nur gewinnen, auch sogenannte Wissenschaftler die am Subventions- u. Fördertropf hängen, abgesichert durch feine Staatsgehälter und Pensionen. Verlierer werden die Menschen in den Noch-Demokratien sein die das alles erwirtschaften müssen!

  17. Herr Weber,

    Sie schreiben „Das CO2 , das Insekten ausatmen stammt aus der Atmosphäre sagt der Experte Fischer. Ich hab mal gelernt, dass Atmung Entnahme von Sauerstoff aus der Luft und Abgabe von CO2 an die Luft bedeutet.“

    Sie haben ja trotz meines Hinweises es immer noch nicht verstanden.
    Was „verbrennen“ die Insekten bei ihrem Stoffwechsel? Richtig, organische Substanzen.
    Wo kommen diese her? Richtig, letzten Endes aus der Photosynthese.

    An dieser Stelle gebe ich jetzt auf, das Niveau ist mir zu niedrig.

  18. Wie ein Freund von mir schon einmal sagte (ich bin jetzt zu faul das alles zu übersetzen):

    „Humans:

    Number of humans 2003 globally: ~6.1 x 10^9 humans

    About 15 liters CO2/hour (physiology textbooks) with 6×10^9 humans

    = 1.54 x 10^9 tons CO2/year

    Cows:

    Number of cows globally = 1.3 x 10^9 (1999)

    600 liters breath/hour (grazing), 4% of that are CO2 = 24 liters/hour

    = 5.36 x 10^8 tons CO2/year

    Pigs:

    number of pigs = 904 x 10^6

    180 liter breath/hour, again are 4% CO2 = 7,1 liters/hour

    = 1.1 x 10^8 Tonnen CO2/year globally

    Sheep:

    number of sheep: 1.06 x 10^9 (2000)

    360 L/h breath, of which are 4% CO2 = 14.4 liters/hour

    = 2.62 x 10^8 tons of CO2/year

    All counted together = 2.45 x 10^9 tons CO2/year

    Which are 10% of the CO2 mankind produces.

    Oh and organisms in the ground in Germany produce:
    7.79 x 10^8 tons/year

    Traffic in Germany produces:
    1.7 x 10^8 tons/year

    Thus organisms in the ground in Germany (both farming and forest) produce 4.6 times more CO2 than human traffic.“

    Er hat dann auch mal geschrieben:

    „Fact is, if we assume that all insects are as small as a drosophila (since we know how much CO2 a drosophila produces) and that there are 10^20 insects on the planet (estimates range from 10^19 to 10^30), then we come to a CO2 production by insects of: 2.14 x 10^12 tons of CO2 per season (6 months.) This, however, ignores that not many insects are bigger than a drosophila and flying insects produce more CO2.“

  19. Lieber Herr Gogo
    Ich habe mich fahrlässig schlecht ausgedrückt.
    Flora und Fauna brauchen beide O2 für ihren Stoffwechsel. Im Zuge des Stoffwechsels entsteht bei der Fauna ein CO2-Überschuss, bei der Flora ein O2-Überschuss. Das war der Punkt, auf den es mir ankam. Die Formulierung war zugegebenermassen grenzwertig und nicht wissenschaftlich einwandfrei.
    MfG
    Michael Weber

  20. #9 Michael Weber sagt:
    „Allerdings vertritt er in #5 die wirre
    Meinung, daß die Vegetation durch „Atmung“ CO2
    erzeuge(Er setzt sie mit Mensch und Tieratmung
    gleich)Da dies dem Stand der Wissenschaft glatt
    widerspricht“

    #13 Norbert Fischer sagt:
    „Allerdings vertritt er [Bäcker] in #5 die wirre
    Meinung, daß die Vegetation durch „Atmung“ CO2
    erzeuge“

    Was atmen die Pflanzen sonst?
    Welchen Stand der Wissenschaft widerspricht das?
    Mensch und Tieratmung! Unterschied?
    Bitte um Quellenangaben.

    Danke
    Paul Gogo

  21. Liebe Herren Fischer und Baecker
    Wenn Sie Ihren Standpunkt verteidigen wollen
    einigen Sie sich doch bitte auf eine gemeinsame Argumentation. Fischer spricht von einer „immer
    gleichen“ CO2-Konzentration, Baecker gibt zu, daß
    diese schon zwanzigfach höher war.Nennt aber Riesenschwankungen Phantasievorstellung.Wo bleibt da die Logik? Da ich in Biologie aufgepasst habe ist mir bekannt, daß Insekten
    vorzugsweise in der warmen Jahreszeit auftreten.
    Also muss es massive Schwankungen geben,liebe
    Wissenschaftler.Wer Vegetation auf Laubbäume
    reduziert (auch noch entlaubte!)ist begrifflich
    arg auf der schiefen Ebene. Fordern Baecker / Fischer etwa die Abholzung des Amazonasgebietes
    zur möglichen CO2-Reduzierung? Ganz schon clever.
    Das CO2 , das Insekten ausatmen stammt aus der
    Atmosphäre sagt der Experte Fischer. Ich hab mal
    gelernt, dass Atmung Entnahme von Sauerstoff aus
    der Luft und Abgabe von CO2 an die Luft bedeutet.Sie wollen einfach von der Tatsache
    ablenken, dass das IPCC die Insektenatmung nicht
    berücksichtigt hat und damit eine weitere Fehlerquelle in das öffentliche Bewußtsein dringt.
    MfG
    Michael Weber

  22. Lieber Herr Müller
    Googeln ist doch so einfach:“Insektenatmung“ eingeben und den Eintrag Insektenatmung lesen
    Er steht unübersehbar an dritter Stelle. Viel
    Vergnügen beim Lesen und Rechnen.
    MfG
    Michael Weber

  23. Sehr geehrter Herr Reuter,

    „Aber was sollen Marx, Engels und Lenin da? Haben die irgend etwas mit der Klimahysterie zu tun? Was soll das?“

    Ja, das habe ich mich auch als erstes gefragt.
    Einige Beitragsschreiber und Kommentatoren sehen momentan eine wahlweise ökokommunistische oder ökofaschistische Weltverschwörung im Gange.

    Häufig wird auch von der „Klimareligion“ gesprochen, also religiöse Fanatiker.

    Woher kommt das? Keine Ahnung, bin kein Psychotherapeut.

  24. #11: Eckehardt Reuter sagt: „Ich bitte um Auskunft darüber, warum sie hier bildhaft in diesem Zusammenhang dargestellt werden.“
    Assoziation ist das Wort, es wird eine Verbindung hergestellt, um die sich ähnelnde Situation und das ähnliche Verhalten der oben genannten Forschergruppe mit dem letzten Beton-Kopf-Aufgebot der scheidenden SED-Nomenklatura zum Ende der DDR (anwendbar sicher auf den gesamten Ostblock) und deren Ohnmächtige Versuche zur Rettung ihrer „Ideale“, zu verdeutlichen.
    MfG
    Karl Rannseyer

  25. @ Eckehardt Reuter,

    nun, ich finde die drei da nicht so unpassend, steht hinter dem Gnazen doch ein Co2-sozialistischer Ansatz. Leider erkennen viele Mitmenschen in unserer sozialdemokratisierten Gesellschaft nicht, wo die Hemmnisse in der Gleichmacherei stecken. Vieles, was vordergründig sozial und ‚gerecht‘ (das bei uns am meisten mißbrauchte Wort) wirkt, ist faktisch für die Gemeinschaft destruktiv.

  26. Herr Weber,

    ich halte natürlich auch ihre Annahme von Herrn Weber („Allein die Insektenatmung produziert das hundertfache des technischen CO2-Ausstosses.“) für völlig übertrieben. Aber selbst, wenn es stimmte, was würde es ändern?

    Insekten gab es immer schon, die CO2-Konzentration blieb gleich. Warum? Ganz einfach, weil das CO2, das Insekten ausatmen, aus der Atmosphäre stammt (verfolgen Sie sämtliche Nahrungsketten zurück, Sie landen bei Photosynthese).

    Momentan steigt durch die Verbrennung fossiler Energieträger die CO2-Konzentration. Ihrem Ansatz folgend können Sie anstatt die anthropogen Emissionen zurückfahren auch Insekten vernichten (aber Vorsicht: Ökosysteme sind komplex!) und diese sicher vergraben.

    Damit ist die Idee des ICS („insectiziced carbon storage“) geboren. Ganz schön clever!

    PS:
    „Allerdings vertritt er [Bäcker] in #5 die wirre
    Meinung, daß die Vegetation durch „Atmung“ CO2
    erzeuge“

    Was stößt ein Laubbaum im Winter aus, wenn er zuvor sämtliche Blätter abgeworfen hat? Sie könnten sich peinliche Momente ersparen, wenn Sie vorm Posten einfach mal nachdenken oder nachschlagen (lernt man aber auch schon im Biounterricht, fragen Sie Herrn Beck).

  27. Lieber Herr Weber,

    Herr Werners Rechnung ist korrekt und Ihre Riesenschwankungen Ihre Phantasievorstellung.

    Wenn es nun für Sie neu ist, dass Pflanzen auch atmen, zeigt nur, wie weit Sie eigentlich vom Verständnis überhaupt irgendeines Naturvorgangs entfernt sind. Hatten Sie Biologie als Schulfach?

  28. Ein wenig beginne ich, mich unwohl und beunruhigt zu fühlen. Der Artikel selbst ist ja gut und ich stimme ihm in weiten Teilen zu.
    Aber was sollen Marx, Engels und Lenin da? Haben die irgend etwas mit der Klimahysterie zu tun? Was soll das? Mit diesen drei Personen als Feindbild ist schon ziemlich viel Unsinn gemacht worden, wissen das die Autoren nicht? Und gerade Marx und Engels waren begeistert vom wissenschaftlichen Fortschritt, von Wissenschaft und Forschung und von der Industriealisierung, also eher auf der Seite der Klimakritiker.
    Ich bitte um Auskunft darüber, warum sie hier bildhaft in diesem Zusammenhang dargestellt werden.

    Freundliche Grüße

    Eckehardt Reuter

  29. #9: Michael Weber sagt am Freitag, 30.04.2010, 15:17:

    „Allein die Insektenatmung produziert das hundertfache des technischen CO2-Ausstosses.“

    Ich habe das jetzt so oft gelesen, dass ich dochmal drauf anspringe: Können Sie diese Zahlen mal untermauern, z.B. mit Quellen? Wenn ich danach suche, stolpere ich über folgendes:

    „Humans produce, through respiration (breathing) about 2 billion metric tons of carbon dioxide per year. If you add the production of carbon dioxide from the burning of fossil fuels and other human industry (26 billiion metric tons) and the respiration of domesticated animals (6 billion metric tons), the total carbon dioxide production that can be blamed on humans, directly or indirectly, is 34 billion metric tons.

    Insects, through respiration, produce 48 billion metric tons. “

    Unter der Annahme, dass das falsch ist – können Sie mal die richtigen Zahlen liefern? Möglichst mit Quellen?

  30. Lieber Herr Werner
    Allein die Insektenatmung produziert das hundertfache des technischen CO2-Ausstosses.
    Mit Riesenschwankungen- und die Natur wird locker
    damit fertig.Sie ist schon mit dem zwanzigfachen des jetzigen CO2-Gehaltes schadlos zurechtgekommen. Ihre Rechnung ist also viel zu
    niedrig angesetzt,was von Herrn Baecker natürlich
    nicht hinterfragt, sondern freudig begrüsst wurde.Allerdings vertritt er in #5 die wirre
    Meinung, daß die Vegetation durch „Atmung“ CO2
    erzeuge(Er setzt sie mit Mensch und Tieratmung
    gleich)Da dies dem Stand der Wissenschaft glatt
    widerspricht, sollten Sie ihm einfach nicht alles
    glauben.
    MfG
    Michael Weber

  31. @ #6: Horst Trummler

    Sehr geehrter Herr Trummler,

    inzwischen glauben schon unsere Schulkinder, dass es gutes und böses CO2 gäbe. Gutes CO2 brauchen die Pflanzen, böses macht die Industrie – das stellt man sich dann so vor wie mit dem angeblich guten oder bösen Cholesterin.

    Zur Verblödung genügt eben nicht nur das PIK, sondern man braucht auch noch naturwissenschaftliches Halbwissen – und davon haben unsere Lehrer und Politiker jede Menge.

    Ich freue mich schon auf das CO2-freie Deutschland wie es Frau Künast sich wünscht.

    Mit freundlichen Grüßen
    M. Wehlan

  32. Die Herrschaften im PIK scheinen etwas ‚gestört‘ zu sein. Ich habe diesen Eindruck dort per Mail mitgeteilt. Wenn das genügend Leute tun, ist ihr Server vielleicht eine Weile überlastet. Da können Sie zumindest in dieser Zeit keinen anderweitigen Mist praktizieren.

  33. Ich hatte dies bereits in der FAZ wie folgt kommentiert:

    Offensichtlich ist man sich bewusst geworden, dass die Oekoreligion keine globale Religion ist, sondern diese nur in den mueden Altindustriestaaten eine bedeutende Rolle innehat. Kein Araber, Inder und kein Chinese kann mit dieser Religion etwas anfangen. Demzufolge mußte der Versuch diese Religion als Weltreligion zu etablieren scheitern.

    Aehnlich des Waldsterbens, dass seine Grenze am Rhein (Frankreich) fand, sucht man jetzt den Klimawandel zu regionalisieren und das profitable Geschäftsmodell des CDM (CO2 Ablasshandel)Handels zumindest in Europa zu sichern.

    Nachdem die natuerlichen CO2 Emissionen gem. des IPCC offenensichtlich keinen Einfluss auf das Klima haben, werden die IPCC Wissenschaftler idealerweise demnaechst herausfinden, dass die Deutschen CO2 Emissionen besonders klimaschaedlich sind, waehrend die Chinesen und Inder ihre Kohlefoerderkapazitaeten wie geplant erweitern koennen.
    Gem. dem Bericht eines Berliner Mathematik Professors arbeitet man im Potsdamer PIK mit unbestimmten Gleichungen. Diese ermöglichen beliebige Ergebnisse. Demzufolge spricht vieles dafür, daß man in Kürze wie oben erwähnt herausfindet das nur die CO2 Emissionen Deutschlands und ein paar anderer Länder „klimaschädlcih“ sind.

    Vandale

  34. Lieber Herr Werner,

    „Den Rest kann sich jeder selbst zusammenreimen.“

    Eigentlich nicht. Ihre (korrekte Rechnung) zeigt, dass in D die natürliche (Atmung Mensch&Tiere&Vegetation) gegenüber dem anthropogenen (durch technologische Tätigkeiten) CO2-Emissionen relativ klein ist. Weltweit werden 60 GtC pro Jahr natürlich emittiert und recycelt, der anthropogene Anteil ist nur 4% davon (davon verbleibt die Hälfte dauerhaft in der Luft).

    Was wollen Sie also mit Ihrem Beitrag sagen?

    PS: Sie scheinen ja auch die Beiträge zu den Temperaturmessungen geschrieben zu haben. Ich hatte Sie zweimal nach rechnerischen Details dazu gefragt. Wären Sie so nett und mir diese zu erklären? Danke!

  35. CO² war und ist kein Klimakiller.
    Es ist offensichtlich das es hier weider nur um Macht und Geld vieleicht aber auch um Angst geht.
    Nun Neid Gier und Angst macht aus Menschen Bestien.
    Ein weiterer Versuch bei dem die Menschenrechte mit Füßen getreten werden.
    Bin gespannt was daraus wird.
    Eins ist jedenfalls sicher, die Politiker die meine Stimme in Zukunft bekommen, machen keinen Klimaschutz oder CO² Handel mehr, die Schaffen das ab.
    Aber ich bleibe bei der nächsten Wahl nicht einfach zu Hause.
    Ich mache meinen Stimmzettel ungültig wenn nichts besseres kommt.

    mfG

  36. Soweit sind Sie also schon. Jetzt soll der Bürger auch noch eine CO2 Kopfsteuer berappen. Dieses Institut gehört gleich eingestampft. Wegen Schädigung des deutschen Volkes!!!

    Übrigends wird immer davon geredet wieviel C02 erzeugt wird. Aber C02 verbraucht sich auch mit der Zeit. Und diesen Verbrauch sollte mal dagegenstellen. Ich wette, dass die Rechnung dann schon wieder ganz anders ausschaut.
    Zum Schluss hält sich vielleicht der Ausstoss und der Verbrauch von C02 die Waage. C02 soll ja das Pflanzenwachstum anregen. Besonders dass von Laubgehölzen….mehr C02 mehr Pflanzen und mehr Pflanzen weniger C02. Und schon hat die Natur ihr Gleichgewicht wieder.

  37. Da werden sich die Amis freuen, wenn sie einen
    internationalen Regierungstopf mit Abgaben füllen müssen. Ebenso Engländer, Kanadier, Saudis,Australier, Venezolaner und natürlich auch die Bundesbürger werden sich vor Begeisterung überschlagen.Eine prima Schnapsidee!Nicht einmal zur Verminderung des CO2 geeignet,sondern nur zur Vermehrung der
    Weltbevölkerung.Da war wirklich die Creme de
    la creme der „Experten“ am Werk.

  38. Hallo,

    und wieder wird eine Sau durchs Dorf getrieben.

    Reiner Irrsinn!

    Zudem wäre das mit dem Grundgsetz und den Menschenrechten (Egalität) nicht vereinbar.

    —–

    Also 90% der CO2-Emissionen kommen von der Industrie, und dafür wird dem Bürger wieder
    in die Tasche geriffen.

    Politik – NEIN DANKE!

    Die eingeatmete Luft enthält:
    20.9 % Sauerstoff,
    78,1 % Stickstoff ,
    0,93 % Argon und
    0,035 % CO2.

    Nach Pschyrembel, Medizinisches Wörterbuch, 257. Auflage, 1994 S. 130 enthält
    die ausgeatmete Luft:
    16 % Sauerstoff,
    80 % Stickstoff + Argon und
    4 % CO2.

    Die Atemfrequenz beträgt beim Erwachsenen 16 – 20/min.

    Das Atemzugvolumen (Atemvolumen) beträgt beim Erwachsenen in Ruhe 400 – 600 ml.

    Das bedeutet rund 9 l Atemvolumen pro min und damit einen CO2-Ausstoß eines Menschen (in Ruhe) von rund 0,7 g/min oder 380 kg CO2 pro Jahr (also rund 0,5 t).

    Hochgerechnet auf 82 Mill. Bürger in Deutschland ergibt dies eine Emission durch die Menschen
    von rund 30 Mill. t CO2 pro Jahr.

    Hinzu kommt die CO2-Emission der Tiere, die etwa in der gleichen Größenordnung liegen dürfte.

    Zum Vergleich dazu: die energiebedingten CO2-Emission betragen in Deutschland rund
    870 Mill. t CO2.

    Den Rest kann sich jeder selbst zusammenreimen.

    Grüße, OW

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