Solarstrom – das Milliardengrab!

Die Subventionen für Solarstrom (Fotovoltaik) in Deutschland sind ein Milliardengrab. Seit 2004 bescheren sie der Solarbranche eine Goldgräberstimmung. Damit muss endlich Schluss sein. Die Branche gilt längst als übersubventioniert. Dabei hätte diese Form der Stromerzeugung nie subventioniert werden dürfen. Nun soll sie wenigstens eingeschränkt und verringert werden. Aber das genügt bei weitem nicht. Die Subventionen für neue Anlagen müssen ganz weg. Die für die schon installierten bleiben uns aus vertraglichen Gründen leider noch erhalten.


Die Subvention besteht in der Preis- und Absatzgarantie

Gezahlt werden müssen diese Subventionen von den Bürgern über die durch den Solarstrom erhöhten Strompreise. Wer Solarstrom mittels Fotovoltaik erzeugt, darf ihn in das allgemeine Stromnetz einspeisen und erhält dafür einen vom Gesetzgeber festgelegten Garantiepreis. Dieser liegt weit über dem Preis für Strom aus Wasser, Kohle, Erdöl, Erdgas und Kernenergie – und das auch noch für zwanzig Jahre garantiert. Und die Netzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, den Strom zum festgesetzten Preis abzunehmen. Verankert ist das im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Ein Bombengeschäft –  nur nicht für die Bürger

Ein Bombengeschäft für die Anlagenbauer und die Anlagenbetreiber, aber eine Abzockerei  bei den Bürgern. (Siehe auch hier: über SPON Solarboom lässt Strompreise explodieren ) Die registrieren zwar, dass die Strompreise von Jahr zu Jahr steigen, wissen aber meist nicht, warum oder schieben das auf die „Marktmacht“ der vier großen deutschen Stromerzeuger RWE, E.On, EnBW und Vattenfall mit zusammen rund 80 Prozent der deutschen Stromerzeugung.  Auf die gleiche Weise wird auch der Strom aus Windkraftanlagen subventioniert. Jede weitere Fotovoltaik-Anlage auf einem Hausdach, jede weitere Windkraftanlage treibt den allgemeinen Strompreis wegen der Abnahmepflicht und des Garantiepreises weiter in die Höhe. Die Subvention wird im allgemeinen Strompreis versteckt, um den Bundeshaushalt von ihr freizuhalten.

Für derzeit nur 1 Prozent der Stromerzeugung

Weil immer mehr Fotovoltaik-Solaranlagen dazukommen und der Preis für diesen Strom zwanzig Jahre lang garantiert  ist, kam das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) 2007 auf bis zum Jahr 2035 kumulierte Subventionskosten von 120 Milliarden Euro allein für diesen Solarstrom. Das amerikanische Forschungs- und Beratungsunternehmens Photon Consulting errechnete  damals bis zu 100 Milliarden Euro, die sich kumuliert aus dem Garantiepreis und Abnahmezwang für den Fotovoltaik-Strom ergäben. Andere Berechnungen der Kosten für die Einspeisung von Solarenergie in das deutsche Stromnetz in den nächsten zwanzig Jahren kommen  auf 72 Milliarden Euro (Rheinischer Merkur 1/2010 vom 7. Januar 2010). Woanders las ich, in die Subventionierung der Solarenergie flössen bis 2013 rund 77 Milliarden Euro. Und das alles für derzeit nur  1 Prozent der deutschen  Stromerzeugung.

100 Milliarden Euro für die nächsten 20 Jahre

Gewaltig sind alle genannten Beträge. Bleiben wir bei den 72 Milliarden. Das sind aber noch nicht alle tatsächlichen Kosten. Hinzugezählt werden muss die Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Ferner gehören noch die Kosten für die Schattenkraftwerke dazu, die einspringen müssen, wenn keine Sonne scheint, aber auch dann mitlaufen, wenn die Sonne scheint, und weiterhin die Netzausbau-Kosten bis hin zu den sogenannten intelligenten Netzen. Dann liegen die wirklichen Kosten der Solarstrom-Einspeisung für die nächsten 20 Jahre bei etwa 100 Milliarden Euro. Darin noch nicht enthalten ist, was der Staat schon vorher an Zuschüssen in die Solarindustrie gesteckt hat.

Höher subventioniert als die deutsche Steinkohle

Zum Vergleich: Die deutsche Steinkohle wurde über 50 Jahre lang mit insgesamt 125 Milliarden Euro subventioniert. Mit diesem Betrag sind 5 bis 10 Prozent des Strombedarfs in Deutschland erzeugt worden – ohne zusätzlich notwendige Schattenkraftwerke. Jeder Arbeitsplatz in der Fotovoltaik-Industrie ist heute im Durchschnitt jährlich mit 177 000 Euro subventioniert. Das ist weit mehr als die Subventionen für den Arbeitsplatz im deutschen Kohlebergbau. (Wirtschaftswoche vom 21. September 2009)  Das EEG belastet die Stromkunden inzwischen mit mehr als 10 Milliarden Euro im Jahr (Wind- und Solarkraft zusammen). Die Summe muss, wie es das Gesetz garantiert, zwanzig Jahre lang gezahlt werden. Das sind mindestens 250 Milliarden Euro, etwa das Doppelte der gesamten Steinkohlensubventionen seit 1960.

Auch der subventionierte Windstrom ist zu teuer

Bei weitem zu teuer ist auch der Windstrom. Erzeugt von Wind-Generatoren auf dem Festland, kostet er (ohne Mehrwertsteuer) 10 bis 12 Cent je kWh, die Kosten für die notwendigen Schattenkraftwerke, die bei Flaute einspringen müssen, eingerechnet. Kommt der Strom aus Generatoren, die in der Nord- und Ostsee stehen, verdoppeln sich die Kosten, nämlich auf 15 Cent je kWh als Entgelt an die Erzeuger für die Einspeisung in das Stromnetz und weitere 5 Cent für den Transport des Stroms an Land. Dazu kommt noch die Mehrwertsteuer. Zum Vergleich: Der Garantiepreis für Solarstrom von Dachanlagen liegt im laufenden Jahr zwischen 29,37 und 39,14 Cent je kWh. Nochmals: Alle diese „Einspeisungsvergütungen“ sind den Erzeugern für die nächsten 20  Jahre gesetzlich garantiert.

Einst die Butterberge, heute die Windräder-Massen

Solche tollen Preis- und Absatzgarantien haben noch nicht  einmal die deutschen Landwirte in ihren besten Agrarsubventionszeiten gehabt. Damals waren unter anderem die berüchtigten Butterberge die Folge. Heute werden wegen der staatlichen Garantien unsere Landschaften mit immer mehr Windkraftanlagen vollgestellt und die Häuserdächer mit Voltaikanlagen zugedeckt. Was einst die Butterberge waren, sind heute die Massen an Windrädern und Solardächern mit ihrem überflüssigen Strom.

Jährlicher Kaufkraftausfall über 10 Milliarden Euro

Die Einspeisevergütungen für Windstrom an die Erzeuger addieren sich derzeit auf mehr als 10 Milliarden Euro im Jahr. Je Einwohner in Deutschland sind dies jährlich rund 120 Euro, bei einer vierköpfigen Familie also 480 Euro, bei kinderreichen Familien entsprechend mehr. Dieses Geld steht als Kaufkraft nicht mehr zur Verfügung. Die Kosten der Mehrwertsteuer und der Schattenkraftwerke sind darin noch nicht enthalten.

Betriebe wandern ab, Arbeitsplätze gehen verloren

Durch diese künstlich hohen Energiepreise werden immer mehr energieintensive Betriebe unwirtschaftlich. Sie müssen schließen oder abwandern in Länder mit günstigeren Energiepreisen. Die Aluminiumerzeugung ist inzwischen in Deutschland schon aufgegeben. Weil für die Herstellung sämtlicher Produkte Energie gebraucht wird, steigen für alle Produkte auch die Kosten, die sich ihrerseits in tendenziell höheren Preisen niederschlagen. Damit und mit dem Kaufkraftausfall gehen in Deutschland mehr Arbeitsplätze verloren als durch Produktion und Betreiben von Wind- und Solaranlagen entstanden sind.

Mit dem EEG eine Umverteilung von unten nach oben

Noch viel schlimmer sind die Auswirkungen des EEG auf das Sozialgefüge und auf die innere Sicherheit. Denn in seinen Auswirkungen ist dieses Gesetz eine staatlich verordnete und garantierte Umverteilung der Einkommen von unten nach oben. Immerhin werden mit Windstrom- und Solaranlagen heute dank des EEG überdurchschnittliche und auf 20 Jahre garantierte Renditen erzielt. Aber aufbringen muss sie die große Masse der ärmeren Bevölkerung, die sich weder neue stromsparende Geräte noch Investitionen in Solar- und Windanlagen leisten kann. So trägt das EEG dazu bei, dass die ärmeren Gruppen noch mehr verarmen, was auf Dauer zu größeren Unruhen führen wird. Das EEG ist ein schlimmes unsoziales Gesetz.

Wind- und Solarstrom aus dem EEG streichen

Die Stromverteuerung durch das EEG macht alle ärmer, vernichtet Arbeitsplätze, bedroht den Lebensstandard vieler Menschen, treibt die Verspargelung der Landschaft mit Wind-Generatoren immer weiter voran und trägt weder zum Umweltschutz noch zum vorgeblichen Klimaschutz bei. Daher muss die Subventionierung von Wind- und Voltaik-Solarstrom im EEG gestrichen werden. Sonst drohen Jahr für Jahr immer weitere kräftige Strompreiserhöhungen.

Dr. Klaus Peter Krause- Der Artikel erschien zuerst in Die Freie Welt Internetausgabe

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17 Kommentar(e)

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1
Hans Dieter Bellmann

"Die Deutschen können nicht "immer mehr verblöden". Ein sehr großer Teil ist lediglich an einer noch nie dagewesenen infamen Klimaverblödungspandemie leicht oder schwer erkrankt.Die Infamie und Perversion der mit unvorstellbarer Bosheit und Dummheit betriebenen Agitation und Propaganda zum Zweck der Schuldzuweisung an die Menschen eine Klimakatastrophe mit der Nutzung lebensnotwendiger Energieträger zu verursachen ist einmalig in der Geschichte wie auch die Größenordnung der Opferzahlen unter den Armen als Folge einer Neoökokolonialisierung über Exportverträge für "Biodiesel" und "Bioethanol" mit den armen Ländern der Erde. Die Grundlage für diese "Klimaverblödungspandemie"wurde mit der Umstellung der Lehrpläne und Schulbücher für Erstklässler bis in die Universitäten flächendeckend geschaffen verbunden mit einem ungeschriebenen Kritikermaulkorb wie in totalitären Regimen.Kein Ideologischer Verbrecher der Vergangenheit hätte das knappe und unverzichtbare Lebenselement Kohlenstoff-dioxid für sein Ziel mit der Angst riesige Gewinnmaximierung zu erreichen eingesetzt. Denn alles Leben auf der Erde hängt an diesem mit nur ca.0,035 Prozent Anteil an der atmosphä-rischen Luft.Jede zusätzliche Tonne CO2 ist bis zu enem Gehalt von ca.0,1 Prozent wertvoll für das Pflanzenwachstum und taugt niemals als Luftverschmutzer oder Schadgas für Klima. Das Klima kann man nur retten wenn man die Akten mit den jeweils 30-jährigen Wetteraufzeich-nungen in den einzelnen Klimazonen bei einem Feuer aus den Räumen der Meteorologischen Institute rettet.Nur bösartige Ideologen möchten dass die Menschen an ein "Erdklima" oder eine "Erdtemperatur" welche von Menschen beeinflusst werden kann glauben. Aber nur die für ein menschliches Gehirn unbegreifbar große Schöpfung kann und konnte das Wetter und die Klimaveränderungen seit 4 Milliarden Jahren verändern.Reduziert man gedanklich das Erdalter auf ein Jahr dann erschien der Mensch erst einige Sekunden vor Sylvester.Das sagte Professor Dr.Dr.hc Helmut Metzner,Präsident der Europäischen Akademie für Umweltfragen,Tübingen bei einem Vortrag in Kassel 1996.

2
Jürgen Wanninger

@Markus Hammer, #15

sagt: 'Das EEG wird sich als volkswirtschafltich größte Dummheit seit Jahrzehnten erweisen.'

Ob die Deutschen das erkennen, bezweifle ich stark. Dieses Land scheint in einer Art und Weise zu verblöden, dass einem Angst werden muss.

3
Markus Hammer

Der Artikel spricht mir aus der Seele. Sämtliche Argumente trage ich schon seit geraumer Zeit bei jeder sich bietenden Gelegenheit vor.
Ich bin mir sicher, in Kürze, nämlich dann, wenn die Strompreise drastisch anziehen werden, wird die Diskussion über die sog. alternativen Energien erneut aufkommen. Das EEG wird sich als volkswirtschafltich größte Dummheit seit Jahrzehnten erweisen.
Allerdings ist es schon zu spät.

4

@#3, #5, #6, #8, #10, #12, #13

Liebe Leute,

in Mickey Mouse, mit Gustav Gans, Daniel Düsentrieb und Dagobert Duck wurde das alles in den 50er und 60er Jahren bereits viel besser beschrieben.
Warum war es besser war? Die 3 Protagonisten haben Lösungen erarbeitet! Darunter auch Lösungen, die heute Realität sind.

Man kann natürlich auch versuchen der tragisch / komischen Rolle Donald Ducks gerecht zu werden........
MfG Gogo

5

Tolle Idee,

wie in der DDR, Obst hinten abliefern und vorne biller kaufen. Und dann wieder nach hinten, usw. Perfektioniert wurde das dann ohne Obst.

Bei Alternativstroim wäre das eigentlich sogar besser für die Regelung, da ja nicht wirklich in stand-by geschaltet werden muss.

- Was machbar ist , wird auch irgendwo gemacht

6
Horst Trummler

Der Gedanke eine Windmühle mit einem Gebläse (Strom aus einem umweltfreundlichen Kernkraftwerk) anublasen hat noch weitere Vorteile. Dieser Atomwindstrom kann bedarfsgerecht erzeugt werden.
Wenn ich einen Blick in das EEG werfe, kann ich keine Passage entdecken, die den Wind definiert, oder Gebläse ausschliesst. Insofern ist diese Praxis förderungswürdig.

Da man damit nutzbaren, einigermassen preiswerten und nicht ganz so umweltschädlichen Ökostrom produzieren würde als sonst, ist zu vermuten, dass die Regierung dies mit unfairen Praktiken bekämpfen würde, wie rückwirkende Gesetzesänderungen.

Vandale

7

Nachtrag:

Eine flächendeckende Einführung dieser Praktiken würde zudem die Ökostromerzeugung in ungeahnte Höhen treiben.
Die Grünen und die Massenmedien würden ohne Unterlass jubeln.
Die ehemaligen Ökominister würden sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und ihre früheren Taten laut preisen.
Die jetzige Regierung würde mitgerissen und in der allgemeinen Ökoaufbruchsstimmung herzhaft mit einstimmen und zusätzliche „nachhaltige“ Maßnahmen einfordern.
Alle physikalisch bewanderten Miesmacher und Ungläubige könnten im Schatten der allgemeinen Aufbruchstimmung kalt gestellt werden, und allen Entscheidungsträgern wäre politisch durch die flächendeckende Einführung des Ökostrom-„Perpetuum Mobiles“ geholfen.
Kurz, a “Brave New World” for Dummies.

8

…. zwei Pfeiler nebeneinander errichten, etwa 60 Meter hoch. An einem befindet sich ein Ventilator, an dem anderen Rotorblätter eines Windkraftwerkes………

Das kann man auch noch viel einfacher haben indem Elektronikbauteile für ein paar Euro incl. Fotozelle oder bei Windkraftanlagen Windmessgerät benutzt werden.

Die Elektronik zwischen Hauptstromnetz und Einspeisungsnetz platzieren, die Photozellen und Windkraftanlagen, so man möchte, abklemmen und voila hat man das Perpetuum Mobile des Gelddruckens installiert.

Die Stromkonzerne und der Staat haben überhaupt kein Interesse die Integrität der Anlage von Kleinsterzeugern über den Einspeisungszeitraum regelmäßig zu kontrollieren. Zu aufwendig und der dumme Stromabnehmer bezahlte es eh über den Preis. Da die Stromkonzern auf die Einspeisungsvergütung zusätzlich einen kalkulatorischen Gewinnprozentsatz draufpacken würden sie sogar vom wegsehen profitieren.

Photozelle und Windmessgerät sind daher eigentlich unnötig. Sie hätten die Aufgabe bei solch einer „Perpetuum Mobile“-Stromeinspeisung Sonneneinstrahlung und Windstärke zu simulieren. Glaube keiner, das gibt es noch nicht.

9

Beitrag #3 meine volle Zustimmung.

Leider sind wir schon viel zu sehr in die Planwirtschaft gedriftet.
Kapitalismus ist ja eigentlich die Wohlstandsmaschiene schlechthin echter Kapitalismus ist ja eigentlich ein non System.
Leider scheinen heutzutage die Wenigsten zu wissen was Geld eigentlich ist bzw was das Wesen des Geldes ist.
Und was Kapital ist.

Empfehle hierzu mal

Geld Gold und Gottspieler
von Roland Baader zu Lesen.
Untertitel: Am Vorabend der Nächsten Weltwirtschaftskrise.
2004 geschrieben.

Roland Baader ist Ökonom und Sozialwissenschaftler.
Und hat einige sehr interesante Bücher geschrieben.
Dürfte selbst für manch einen Ökonomen interesant sein.

Das ganze mit dieser unsagbaren Geldverschwendung ist leider für unsere Währung nicht ungefährlich.

Frage mich übrigens immer mehr was denn bei Wind und Sonnenenergie die Effizienz sein soll.
Die Neurosen besänftigung ?!
Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.

10

@ #6: Hans

Ja, habe ich auch bei V. Klaus gelesen. Ich glaube aber nicht, dass ein Windrad 11 Jahre durchhält. Es dürfte schon eher an Materialermüdung zugrunde gehen.

mfg
M. Wehlan

11
Zoltan Ivanfi

Beiträge #2 und #3: meine volle Zustimmung!

Nur mit treffenden Beispielen kann man die Hirnrissigkeit der ALTERNATIVEN GRÜNEN Politik (auf einem Protestplakat vor vielen Jahren gelesen: 7% Stimmen = 100% Macht) darstellen:

Je mehr und umfangreicher treffende Beispiele von einfallsreichen Klimaskeptikern gebracht werden, umso mehr lässt sich das bereits verführte Volk aufklären.

Jetz noch ist die poltische Irreführung: Mitgefangen – Mitgehangen - voll im Gange.

Wenn aber in einigen Jahren die EEG-Subventionspolitik der BRD über die Köpfe wächst und in sozialen Bereichen eingespart werden muss, hoffen GRÜNE (und deren Freie-Christlich-Sozialdemokratischen Mitläufer) darauf, das Volk nimmt dies mit Gehorsam und aufopferungsvollem, idealistischem Wohlwollen zur Kenntnis.

Daher bemüht man sich mit der EE-DEZENTRALISIERUNG zig-Millionen Bürger als subventionierte Produzenten einzubinden. Und viele machen mit. Das Hemd ist näher als die Hose! Mögliche Folgen: das böse Aufwachen - wird verdrängt.

MFG. Ivanfi
23.3.2010

12

Jo Herr Dr. Martin Wehlan, das mit den Solarzellen nachts funktioniert auch mit Windrädern. Im Buch "Blauer Planet in grünen Fesseln" beschrieben:
Versuchen Sie sich vorzustellen, dass Sie zwei Pfeiler nebeneinander errichten, etwa 60 Meter hoch. An einem befindet sich ein Ventilator, an dem anderen Rotorblätter eines Windkraftwerkes. Der Ventilator wird von elektrischer Energie angetrieben, die in einem Kohle- oder einem Atomkraftwerk hergestellt wird. Der Wind des Ventilators treibt das Windkraftwerk an. Aufgrund der Tatsache, dass der Einkaufspreis des Stromes aus dem Windkraftwerk dreimal höher ist als der, der den Ventilator antreibt, ist dieses Projekt ökonomisch sinnvoll. Es amortisiert sich innerhalb von 11 Jahren und wirft dann Profit ab.

13
Horst Trummler

Die Solarenergie hat ihren Ursprung in den Demonstranten die einst auf den Bauplätzen der umweltfreundlichen Kernkraftwerke sassen. Als wohlmeinende Journalisten diese fragten wie sie denn den Energiebedarf decken wollten, zeigten sie gen Himmel.
Die Energiedichte von Sonne und Wind ist auf unserem Planeten unzureichend um industriell genutzt zu werden. Das ist vergleichbar einer Goldförderung im Norddeutschen Tiefland. Es gibt auch dort viel Gold im Boden, nur ist die Konzentration unzureichend.
Die Konsequenz ist das es gewaltiger Anlagen bedarf um einen bescheidenen, unstetigen ertrag zu erzielen. Es bedarf wahrscheinlich mehr Energie derartige Anlagen zu errichten und zu betreiben, als diese je erzeugen.
Die Folgen sind absurde Kosten, eine miserable Umweltbilanz und unbrauchbarer Zufallsstrom der lediglich spirituellen Wert hat. Analysen zu Solarzellen und Windkraft findet man auf meiner Homepage http://www.oekoreligion.npage.de

Horst Trummler

14
Frank Grabitz

Die Milchbauern gehen doch auch auf die Strasse und zwar mit Nachdruck und möchten mehr Geld für ihre Produkte.
Ich bin Bauingenieur : ich bin dafür mehr Häusle und Brücken zu bauen- ob wir sie brauchen oder nicht.
Gleiches Recht für alle, oder ?

15

Schade, dass man die Photovoltaik-Anlagen eigentlich nur nutzen kann, wenn die Sonne scheint.

Aber bei den Subventionen müsste es doch möglich sein, die Solarzellen nachts mit Energiesparlampen aus billigem Netzstrom anzustrahlen und den so erzeugten Strom für viel Geld ins Netz einzuspeisen.

Die DDR lässt grüßen. Dort konnte man Äpfel in der Mosterei abgeben und bekam mehr Geld dafür als die Äpfel im Laden kosteten. Vielleicht gab es deshalb nicht genug Äpfel im Laden.

Das "beste" Argument der Solarindustrie ist aber, dass damit eine Menge Arbeitsplätze geschaffen werden. Genau so gut könnte man Panzer, Raketen oder Militärflugzeuge bauen - alles subventionierte Arbeitsplätze.

Während der Realwirtschaft Geld und Kredite ausgehen, kann man sein Geld prima dem Staat leihen, damit der neue Schulden machen kann, um Subventionsbranchen zu fördern. So entsteht risikoloses und leistungsloses Einkommen für die Geldsäcke, was die eigentliche spätrömische Dekadenz in unserem Land darstellt und dazu führt, dass die Schere zwischen arm und reich immer größer wird.

Gleichzeitig wird uns das Märchen erzählt, dass der Kapitalismus daran Schuld (an der Schere zwischen arm und reich) sein soll, weil die Banker so geizig sind.

Fazit:
Jede Subvention ist doppelt gestohlenes Geld. Zum einen Steuern und andererseits die Zinsen, die die Steuerzahler an die Geldsäcke zahlen müssen, weil diese dem Staat ihr Geld geben, anstatt es in die Wirtschaft zu stecken, wo es hingehört und wo man es verlieren kann.

Dr. Martin Wehlan

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Kann man nicht gegen dieses Gesetz (EEG) klagen?
Man stelle sich vor jemand käme auf die Idee ein BBG (Brötchen-Bäcker-Gesetz) zu fordern. Der Bäcker kann so viele Brötchen backen wie er will und wir alle müssen sie zu 50 Cent kaufen. Wegen dem Umweltschutz dürfen die Brötchen nur mit gen-freiem Dinkelmehl gebacken werden.
Erst an solch einem hirnrissigen Beispiel wird klar wie das EEG funktioniert.

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Ich habe über die unsozialen Auswirkungen des EEG bereits hier
http://tinyurl.com/yazdxt4 in Beitrag #4 berichtet, und bleibe dabei, es ist unsozial!