Climategate 2.0 – Die NASA-Daten: Ist die U.S.-Klimawissenschaft so korrupt wie die CRU? ( Teil drei) Wenn die Daten eine Abkühlung zeigen, blendet die NASA viel größere Temperatur-Anomalien aus, die sie sonst als verhängnisvoll ankündigt.

(Am 31. Dezember 2009 übersandte die NASA endlich an das Competitive Enterprise Institute die von mir im August 2007 als FOIA-Anfrage [FOIA = Freedom of Information Act] angeforderten Dokumente. Meine Anfrage erbat von der NASA die Herausgabe der internen Diskussionen betreffend eine Reihe von Irrtümern im Zusammenhang mit den Behauptungen über Erderwärmung, die von Steve McIntyre aufgedeckt worden waren. Die NASA hatte auf meine Anfrage mehr als zwei Jahre lang gemauert.)
Ein Hauptthema jener NASA-Emails – eines, welches zeigt, wie sich das NASA-Goddard Institute for Space Studies (GISS) in seiner Parteinahme und Heuchelei exponiert – ist das Insistieren auf der Bedeutungslosigkeit der sich als falsch herausgestellten Erwärmung von 0,15 Grad in den Aufzeichnungen der U.S.-Daten, obwohl diese nur sieben Jahre abdeckt (2000 – 2006, im Gegensatz zu einem dekadischen oder noch längeren Trend).

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In einer Email vom 7. August 2007 von Dr. Reto Ruedy vom GISS an den GISS-Direktor James Hansen sagt Ruedy, dass die Korrektur nur wenig Einfluß auf die U.S.-Daten hätte. In einer Email an den Umweltreporter Andrew Revkin [New York Times] vom 9. August 2007 beurteilt Hansen den Fehler für die USA als „innerhalb der Unsicherheitsbandbreite liegend, die wir nennen“, und im globalen Maßstab als „völlig vernachlässigbar“. In einer Email vom 14. August 2007 an Dr. Donald E. Anderson — Programmleiter des Earth Science Enterprise [Instituts] im NASA Hauptquartier — benutzte Hansen die Ausdrücke “geringfügig”, “vernachlässigbar,” und “geringer als die Unsicherheit”, um die vorher herbeigeredete Erwärmung zu erklären, die sich nun als Irrtum herausgestellt hatte.

Das war keine Erklärung, warum die Erwärmung in den vergangenen sieben Jahren so übertrieben wurde.

Und dann schrieb Hansen eine Woche später privat an Revkin, daß „wir eine Unsicherheit anfügen können”, um tatsächlich das zu machen, was man vorhatte, wie Hansen schon an Revkin hatte durchblicken lassen:

Wir fügen einen senkrechten Balken [Fehlerbandbreite] an verschiedenen Stellen auf unserer Temperaturkurve ein, aber wir merken an, dass er nur die größte Quelle der Unsicherheit bei der Temperaturänderungen umfasst (unvollständige Bereichsabdeckung).

Um ein weiteres seltsames Hansen’sches Formulierungsmuster seiner bemerkenswert flexiblen Meinung zu nennen, in welcher Größenordnung eine Erwärmung aussagekräftig ist, sei auf eine Email von Hansen vom 14. August 2007 an Makiko Sato und Ruedy vom GISS verwiesen, wo er eine vorgebliche viel geringere Erwärmung von 0,02 Grad Celsius von 1934 bis 1998 „etwas wärmer“ [slightly warmer] nennt — die sich in Hansens eigenem Papier von 2001 mit 0,5 Grad Celsius (ein voller halber Grad mehr) gezeigt hatte. Ausgehend von den Aufzeichnungen des NASA GISS kann man wohl unterstellen, dass der Unterschied heruntergespielt werden musste, weil 1934 ein früheres Jahr ist. Aber es ist sehr beunruhigend, dass Hansen von seiner eigenen Arbeit nichts mehr wissen wollte, als er wiederholt den Vorhalt zurückwies, dass er jemals 1934 für wärmer als 1998 erklärt hätte, und an seine jüngeren Behauptungen, dass der Unterschied tatsächlich nur 0,02 Grad Celsius betrüge und „weit unterhalb der Messgenauigkeit“ der Instrumente läge. Aus diesem Grunde sagt er: „Natürlich ist das alles wissenschaftlicher Unsinn.“

In der Tat ist das Unsinn mit den unterschiedlichen Standards, wie die Emails über das NASA-GISS enthüllen, nämlich, wie viele und welche Art von Anomalien (warm oder kalt) aussagekräftig sind. Doch nicht so, wie  e r  meint.
Hansen verwirft auch in einer Email an den Bloomberg-Journalisten Demian McLean vom 14. August 2007 das, was vorher in den Temperaturstatistiken die rangordnungsmäßig  beträchtliche relative Wärme von 1934 über der von 1998 war:

In unserem Papier von 2001 stellten wir 1934 nur minimal und unbedeutend wärmer als 1998 dar.

Doch tatsächlich erklärte jenes Papier das Jahr 1934 mit einem knalligen halben Grad für wärmer als 1998. Das konnte und sollte so nicht stehen bleiben.

In einer Email vom 9. August 2007 von Ruedy an Hansen schlug ersterer eine andere Methode vor, um ihre Daten in Ordnung zu bringen – dies wenigstens intern – welche die behauptete Erwärmung des 20. Jh. von weniger als einem Grad auf nahezu ein Drittel (0,3 Grad) dieses Wertes abkühlen würde. Ruedy wiederholte dies noch einmal am gleichen Tag in einer Email an Gavin Schmidt. Beide Episteln enthüllten die von der NASA gewählte Taktik, die Auswirkung der amerikanischen Temperaturen weniger zu betonen, stattdessen die globalen Temperaturen, um damit die Bedeutung ihres U.S.-Temperatur-Problems herunter zu spielen. Das offenbart die Voreingenommenheit für Parteigängerei und Aktivismus im Gegensatz zu objektiver Wissenschaftlichkeit, eine fragwürdige Praxis einer steuerfinanzierten und mit hauptamtlichen Angestellten besetzten Wissenschaftsbehörde. 

Hansen mailte an den Times Reporter Revkin am 9. August 2007:

Es ist [in der Tat] unklar, warum irgend jemand versuchen sollte, etwas daraus zu machen [aus den Differenzen], vielleicht (hat er) keine Erleuchtung im Oberstübchen? 
[perhaps not a light in upstairs.]

Diese Sichtweise ignoriert, dass Hansens Dienststelle jahrelang solche Differenzen groß herausgestellt hatte, die tatsächlich aber kleinere waren. Jetzt, als er beim Übertreiben der Erwärmung erwischt worden war, beim Ändern und sogar Verschlampen von historischen Daten, behauptete er, dass die Unterschiede unbedeutend wären. Niemand, der im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, pflegt Derartiges zu tun, was Hansens Dienststelle lange Zeit bei noch kleineren Anomalien tat. Weil nämlich jene früheren kleineren Anomalien die erwünschte Erwärmung belegten und die damit verbundene politische Zielsetzung unterstützten, die den [Klima-]Wandel braucht.

Also bog Ruedy für Revkin die Dinge zurecht, indem er das Ausmaß von Hansens Irrtum verkleinerte:

Um außergewöhnlich zu sein, muss eine beobachtete Änderung ein Mehrfaches der Standardabweichung betragen; und im Vergleich damit haben die von “schlechten” Stationen, Wärmeinsel-Effekten usw. herrührenden Fehler nur geringe Bedeutung.

Man erkennt daraus, wie lernfähig jemand sein kann und damit auch noch Karriere macht.

Christopher Horner ist Senior-Fellow [wissenschaftliches Mitglied]des  Competitive Enterprise Institute. Hier der Originalartikel 

Ende des 3. Teils, wird fortgesetzt.

Die Übersetzung besorgte dankenswerterweise Helmut Jäger für EIKE

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50 Kommentare

  1. Lieber Herr Brauns,

    „mich nicht so ausgedrückt zu haben, dass die IPCC-Forscher nicht die Arbeiten der anderen lesen, sondern für mich aus den Mails hervorgeht, dass diese die abweichenden Meinungen oder Ergebnisse der anderen ihrerseits leichtfertig (man könnte auch sagen ein bisschen überheblich) als „dummes Zeug“ abtun.“
    Was haben die emails mit dem IPCC zu tun? Welche Arbeiten wurden denn ignoriert und wurde dies beim IPCC report auch ignoriert, und wenn, aus den gleichen Gründen?

    „Aber eine schriftliche „Diskussion“ hat genau das Problem dieser semantischen Unschärfe.“

    Leider, ich möchte dies nun nicht ständig als Entschuldigung heranziehen, aber auch dieser Fall fällt wohl darunter:
    „So fühle mich als EIKE-Leser von Ihnen nämlich völlig falsch charakterisiert, wenn Sie schreiben „Der EIKE-Leser liest in EIKE nur, damit er sein Vorurteil bestätigt bekommt.““. Statt „der EIKE-Leser“ hätte ich vorsichtiger „“manche EIKE-Leser“ schreiben sollen, aber dass es welche hier gibt, ist für mich klar.

    „Deswegen hatte ich die Idee von der „Belegarbeit“ ins Spiel gebracht.
    Wenn Sie jedoch gerade das ablehnen und mich nach einer gelungenen Form von soetwas fragen, dann empfehle ich Ihnen die Antwort von Alvo von Alvensleben an Prof. Rahmstorf (hier schon mal verlinkt gewesen).“

    Dazu finde ich diese Links:
    http://www.pik-potsdam.de/~stefan/alvensleben_kommentar.html
    http://www.schulphysik.de/klima/alvens/antwort.html
    Ich kann aber nicht nachvollzeihen, was da gelungen sein soll, denn zwischen von Alvensleben und Rahmstorf wird der Ball in ähnlich unversöhnlichen Stil hin- und hergeworfen wie auch in EIKE-blogs. Ich kann zwischen Alvensleben und Rahmstorf keine besonders sachliche Auseinandersetzung feststellen. Ich sehe nur, dass von Alvensleben wie viele Klimskeptiker sich auf einige außerwissenschaftlichen Amateure bezieht und Rahmstorf sich auf wissenschaftliche Literatur bezieht. Damit möchte ich nicht sagen, dass Rahmstorf sich damit automatisch auf die „bessere Wahrheit“ bezieht, aber auch ich bevorzuge generell die peer-reviewte Literatur als private Veröffentlichungen, die im Internet herumvagabundieren oder dem US-Repräsententenhaus vorgetragen seien.

    „Das „brennendste“ für mich sind nicht so sehr die wissenschaftlichen Hypothesen und Fakten zum Thema Klima, sondern die gesellschaftspolitischen Ausrichtungen und die damit verbundenen ökonomischen Auswirkungen. Und da sind es nach meinem Erachten leider nur die sogenannten „Skeptiker“, die hier die realitätsnäheren Bedenken formulieren.“

    Die „realitätsnäheren Bedenken“ kann man m.E. auch als Angst vor Veränderungen oder Visionslosigkeit interpretieren. Wie auch immer, mich interessiert dies nicht, da mir das Thema, wie sich Klimapolitik gesellschaftlich/ökonomisch auswirkt, zu wenig „greifbar“ ist und zu viele andere Bereiche umfasst. Ich bezweifle allerdings, dass allleine „Skeptiker“ „realitätsnäheren Bedenken“ äußern, das übernimmt schon die Wirtschaft/Gesellschaft allgemein.

    „Deswegen mein Verweis auf die Leute mit jahrzehntelanger Berufs- und Lebenserfahrung.“

    Ich schätze Lebenserfahrung, ich bin ja auch nicht mehr der jüngste, auch wenn mich einige sogar zu einem Studenten zurückbeamen wollen, und verfüge ein bißchen davon. Aber Lebenserfahrung entwickelt seine Stärke m.E. nicht ohne Berücksichtigung der Fakten. Und wenn das Thema so komplex ist wie das Klima, wo reichen die „Fakten“ nicht, die man mal hier und dort findet, sondern man benötigt auch eine solide Basis.

  2. @NB
    Für Sie mal was zum Nachdenken:
    —–
    „And the divergence problem in tree rings is well known. Many tree rings showed a decline after 1960 that didn’t “concur” with the surface records. Perhaps these tree rings agree with the surface records as recorded at the time, rather than as adjusted post hoc? Perhaps the decline in the tree rings that Phil Jones worked to hide was not so much a divergence from reality, but instead was slightly more real than the surface-UHI-cherry-picked-and-poorly-sited records?“
    —–
    Viel Spaß…..
    http://tinyurl.com/yglocv2

  3. Kommentar: #46: Wolfgang Brauns sagt: ‚So fühle mich als EIKE-Leser von Ihnen nämlich völlig falsch charakterisiert, wenn Sie schreiben „Der EIKE-Leser liest in EIKE nur, damit er sein Vorurteil bestätigt bekommt.“‚

    Das wird einfach daran liegen, dass hier auch offensichtlich falsch dargestellte Dinge kritiklos hingenommen werden. Es stört auch kaum jemanden, dass Dinge, die sich als falsch herausgestellt haben, nicht korrigiert werden – siehe Hansen/CIA/Eiszeit oder Santer. Bei letzterem gab Herr Limburg sogar zu, dass die Aussage EIKEs da nicht stimmte – Konsequenzen hatte das allerdings nicht. Der CIA/Eiszeit-Artikel wird auch nicht korrigiert werden, obwohl nach einem Klick auf eines der Dokumente sehen kann, dass der Autor des Artikels da offensichtlich den Sachverhalt falsch darstellte. Die einzige Ausnahme, die mir einfällt, war der Artikel von Lüdecke/Link über den Treibhauseffekt. Da wurde mal nicht den Erwartungen entsprochen und der „Aufschrei“ war gross.
    Es gibt eine Handvoll Leser, die die Artikel nicht nur hinnehmen, der Rest … Solange das so ist und nicht auch vom „normalen EIKE-Leser“ da ein wenig kritischer herangegangen wird, muss ich NB beipflichten.

  4. zu #39 und #43
    Lieber Herr NB,
    danke für Ihre ausführlichen Antworten auf meinen Beitrag und den von Herrn Hartmann.
    In Ihrer #43 haben sie richtigerweise davon geschrieben, dass „die gegenseitigen unbeabsichtigten Missverständnisse beim Lesen noch erschwerend dazu kommen.“
    Das war bei der Replik auf meine #37 wohl auch der Fall. Ich glaube nämlich, mich nicht so ausgedrückt zu haben, dass die IPCC-Forscher nicht die Arbeiten der anderen lesen, sondern für mich aus den Mails hervorgeht, dass diese die abweichenden Meinungen oder Ergebnisse der anderen ihrerseits leichtfertig (man könnte auch sagen ein bisschen überheblich) als „dummes Zeug“ abtun.
    Aber eine schriftliche „Diskussion“ hat genau das Problem dieser semantischen Unschärfe.
    Deswegen hatte ich die Idee von der „Belegarbeit“ ins Spiel gebracht.
    Wenn Sie jedoch gerade das ablehnen und mich nach einer gelungenen Form von soetwas fragen, dann empfehle ich Ihnen die Antwort von Alvo von Alvensleben an Prof. Rahmstorf (hier schon mal verlinkt gewesen).
    Allerdings fürchte ich, dass es Ihnen (noch?) an der Abgeklärtheit meiner Generation (Jahrgang 47) fehlt, dabei nicht selbst in das „Freund-Feind-Denken“ zu verfallen, das Sie richtigerweise so gern kritisieren.
    So fühle mich als EIKE-Leser von Ihnen nämlich völlig falsch charakterisiert, wenn Sie schreiben „Der EIKE-Leser liest in EIKE nur, damit er sein Vorurteil bestätigt bekommt.“
    Das wars, was ich meinte, als ich Ihnen riet, von der Detailkritik und den eigenen Fehlschlüssen zur gesamthaften Positionsdarstellung zu finden.
    Abschließend noch die Bemerkung zu Ihrer Frage im letzten Satz von #39.
    Das „brennendste“ für mich sind nicht so sehr die wissenschaftlichen Hypothesen und Fakten zum Thema Klima, sondern die gesellschaftspolitischen Ausrichtungen und die damit verbundenen ökonomischen Auswirkungen. Und da sind es nach meinem Erachten leider nur die sogenannten „Skeptiker“, die hier die realitätsnäheren Bedenken formulieren. Deswegen mein Verweis auf die Leute mit jahrzehntelanger Berufs- und Lebenserfahrung.

    Gruß W. Brauns

  5. Lieber „NB“ um sachlich Ihnen gegenüber zu bleiben,
    Ihr letzter Satz in 43# ist bemerkenswert…Sie versuchen eigentlich nur Herrn Hartmann zu beeinflussen weil er sich positiv für die von mir vorgeschlagene Petition geäußert hat.
    Sie schlagen vor „cool“ zu bleiben und einen Fehler zu begehen, sich vor den „ein oder anderen“ Karren zu spannen oder spannen zu lassen…
    Sie sitzen ja bereits im „anderen“ Karren drin der recht gut bereits „gespannt“ ist. In dem Karren wo Sie laufend für „Unruhe“ sorgen, wollen Sie doch wohl kaum „mitfahren“ und sich selbst davor zu spannen schon mal gar nicht. Ihre Meinung steht doch grundlegend fest – so wie Sie es umgekehrt den EIKE-Leuten in Bezug auf Vorurteilen vorwerfen. Ich habe es ja schon mal gesagt und auch zugegeben. Sie mögen ja wissenschaftlich recht gut „bestückt“ sein aber Strategie ist nicht Ihre
    Stärke…Das Zünglein an der Waage ist die politische Strategie, welche noch in der Hand Ihrer Sympatisanten ist, weil man es über Jahre verstanden hat die Fehler der Wissenschaft zu verschleiern und keinerlei Widerspruch duldete und diese Klimageschichte mit den dazu passenden Katastrophenszenarien als die absolute Wahrheit verkaufte und auch verkaufen konnte, weil man eben am Schalthebel der Macht sitzt und vor allem auch die Presse für sich gewann, wobei „Bild“ für die
    Masse mit den Katastrophenszenarien genau das richtige Medium war. Vielleicht sagt Ihnen der Name Friede Springer als beste Freundin der Kanzlerin zumindest etwas ?
    Das sich Sensationen und eben Katatastrophen-Szenarien gleichermaßen in den Medien auch noch besser verkaufen lassen, als simple Meldungen, dies kommt noch hinzu !

    Nicht unerwähnt möchte ich lassen, daß die ganze Angelegenheit sich schon zu einem riesigen Geschäft ausgeweitet hat, welches kostenmässig ganz zu Lasten der „breiten Bürgerschaften“ geht und noch weiter gehen soll !

    So gesehen liegen Sie natürlich nicht falsch, wenn EIKE-Schreiber als wissenschaftliche Nobodies be-zeichnen…denn von wem hätten Sie auch lernen können.

    EIKE hat die diese Klimawissenschaft nun wirklich nicht selbstständig widerlegt, sondern nur die Fakten aufgenommen, die weltweit ganz starke Zweifel an der Glaubwürdigkeit dieser Klimapolitik hervorgebracht haben. Das ist die Wahrheit und wird in den USA bereits teilweise strafrechtlich
    sogar verfolgt.
    Ich frage Sie „lieber NB“ – hat der Bürger nicht das Recht diese Wahrheit zu erfahren ?
    In diesem Sinne ist wohl EIKE ein Bindeglied der Aufklärung und nicht zu einer weiteren Komplizierung dieses gewiss schwierigen Fachgebietes zu mißbrauchen. Sie haben z.B. das Privileg in diesem Blog ganz demokratisch Ihre Ihre Meinung sagen zu können, was sicherlich die Institute von der „anderen Seite“ einem Wissenschaftler von EIKE niemals gestatten würden, weil man sich immer noch im totalen Recht fühlt und teilweise auf einem sehr hohen Ross sitzt !

    Das Sie bei EIKE kein Heimspiel haben, dies wußten Sie doch von Anfang an !

    Erich Richter

  6. Lieber Herr Hartmann, (#40)

    ich kenne bei der populärwissenschaftlichen Literatur auch schlechte und geniale „Übersetzungen“ aus der Wissenschaft. Den Einstieg in die Wissenschaft bekommt man üblicherweise über diese Liteartur und es gibt auch populärwissenschaftliche Darstellungen, die mir erst grundlegende Dinge erklärt hat, die meinen Einstieg in die wissenschaftlichen Literatur erst möglich machten.

    Aber, so trivial das klingt und letztlich ist – aber dies ist der Grund für meine Kritik an G&T oder vertretenden Meinungen von EIKE-Mitgliedern – man darf populärwissenschaftliche Literatur nicht als den ultimativen Stand des Wissens und deren Verständnis darstellen und ignorieren, dass es eine zutreffendere aber kompliziertere Erklärung GIBT! Denn mit der damit suggerierten Schlußfolgerung, dass das Wissen bei der populären Darstellung endet, wird das Thema offenbar (bei G&T offensichtlich bewußt) verzerrt dargestellt.

    Ich kritisiere auch diejenigen, die in der wissenschaftlichen Diskussion Widersprüche (die ja zum wissenschaftlichen Fortschritt „dazugehören“) unmittelbar als Belege für Betrug und Manipulation der Masse interpretieren. Dies hat meiner Meinung überhaupt nichts mit freier Meinungsäußerung, sondern ist die wissentliche Ignoranz der Komplexität des Themas. Dass sich jemand auf die eine oder andere Seite positioniert, ist normal und menschlich. Sich aber seine Meinungen gezielt durch einseitige Selektion zu bilden, ist offensichtlich nicht die beste Methode, sich objektiv zu informieren und dadurch für andere Meinungen Verständnis aufzubringen. Die jüngste Diskussion um Hansen ist so ein Beispiel, da wird blind Horner gefolgt, aber die methodischen Hintergründe, die zu den ändernden Datenanalysen führten und beim GISS und in der Literatur zu finden sind, werden ignoriert. Und dies ist der Punkt, wo ich persönliche Meinungen nicht mehr a priori als gleichwertig betrachten kann und offensichtliche „Asymmetrien“ kritisiere.
    Wer Horners dilettantisches Herumgestochere als „Aufklärung“ interpretiert und meint, dass dadurch die GISS-Forschung (mitsamt ihrer Mitarbeiter) als Betrug aufgedeckt würde, mißt mit verschiedenen Masstäben und hat m.E. dadurch die Relevanz seiner darauf basierenden Meinung in der Diskussion verspielt.

    „Angesichts der Komplexität unseres großen Themas und der noch immer objektiv bestehenden inneren Kontroversität unseres Wissens darüber bleibt es natürlich nicht aus, dass unterschiedliche Meinungen aufeinander treffen und dabei mitunter die Emotionen mit uns durchgehen. Wichtig dabei ist, dass es uns gelingt, immer wieder „herunterzukommen“.“

    Und die gegenseitigen unbeabsichtigten Missverständnisse beim Lesen kommen erschwerend noch dazu. Bezüglich der unterschiedlichen Meinungen stimme ich Ihnen vollkommen zu. Ich vertrete jedoch den Standpunkt, dass gerade weil das Thema komplex ist, der Interessierte doch eigentlich eher den komplexen denn den einfachen Erklärungen aufgeschlossen sein müßte. Warum aber glauben die Leute dann lieber, dass Hansen, Jones etc. Betrüger sind als dass Sie mal überdenken, dass die Wahrheit vielleicht komplizierter sein könnte – diese Schlußfolgerung liegt doch viel näher als ein gravierender Betrugsverdacht?
    Warum wird ein EIKE-Artikel eines wissenschaftlichen „Nobodies“ als „wahrer“ betrachtet, als der darin „vernichtend“ kritisierte wissenschaftliche Artikel mit den gegenteiligen Schlußfolgerungen? Warum machen sich EIKE-Leser nicht die Mühe, den „vernichteten“ wissenschaftlichen Artikel überhaupt vergleichend zu lesen?
    Meine Meinung ist: weil dies überhaupt nicht interessiert, für den EIKE-Leser ist der Betrug schon Fakt, ohne dass er bewiesen ist. Der EIKE-Leser liest in EIKE nur, damit er sein Vorurteil bestätigt bekommt.

    „Ich weiß, Sie haben einen hohen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit in der Diskussionsführung. Das teile ich vollkommen. Aber unabhängig davon sollten wir uns doch vor Augen führen, dass das Thema des Klimawandels ein sehr hohes Potential an Möglichkeiten des politischen Missbrauchs, der Ideologisierung usw. inne hat, um wenigstens so den kleinsten gemeinsamen Nenner zu definieren. “

    Eben deshalb muß man die Wissenschaft um den Klimawandel verstehen lernen (oder zumindest „ein Gefühl“ dafür bekommen). Und das geht nicht, indem man die Welt schwarz-weiß betrachtet und Forscher mit bestimmten Meinungen stigmatiert oder sogar die Kausalität umdreht. Denn eines ist klar: Ohne den wissenschaftlichen Nachweis, dass der Mensch das Klima in einem gewissen Mass beeinflussen kann, gäbe es das politische Diskussionspotential nicht! Wer glaubt, es sei aber umgekehrt und die Politik hätte eine pseudowissenschaftliche Rechtfertigung für ihre Absichten erfunden und füttere deshalb willige, betrugsbereite Institutionen und Wissenschaftler, dem wäre mit Aufklärung zu helfen, aber offenbar ist diese Vorstellung der verdrehten Kausalität für manche zu schön um falsch zu sein…

    „Deshalb lassen Sie uns doch `mal alle „cool“ bleiben. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass wir alle einen großen Fehler begehen, wenn wir uns vor den einen oder anderen Karren spannen bzw. spannen ließen. “

    Das ist auch meine Meinung.

  7. Hallo Herr Richter,
    die Idee mit der Petition finde ich auch gut. Was Herr M. Müller dazu meinte, müsste meiner Meinung nach unbedingt berücksichtigt werden.
    Mit freundlichem Gruß
    B. Hartmann

  8. Hallo Herr Hartmann – nach dem schon „Gogo“- Martin
    Müller – Jürgen Wanninger sich schon positiv zu meiner Petionsidee geäußert haben, möchte ich Ihnen
    dies hiermit auch näherbringen.
    Schauen Sie bitte die Verabfolgung zum Thema:
    Kopenhagen-Nachlese: der Philosoph Dr. Gerhard Engel berichtet unter# 15,16,17,18,19,20 nach…

    Erich Richter

  9. Lieber Herr NB,
    mir fällt auf, dass Sie sich sehr oft kritisch über EIKE äußern, in dem Sie EIKE der Selbstgefälligkeit und Einseitigkeit beschuldigen. Letzteres ist ja auch irgendwie beabsichtigt. Ich habe natürlich keinen Werbevertrag mit EIKE, nebenbei bemerkt. Aber aus meiner Sicht versucht sich EIKE sehr wohl „warm anzuziehen“ (Beispiel – Beiträge von Prof. Lüdecke u. a.). Das mag nicht immer gelingen. Das kann und soll man auch kritisieren, wenn es einem nicht gelungen erscheint. Das Wetter und das Klima hier (um einmal beim Thema zu bleiben) bestimmen jedoch maßgeblich beispielsweise Sie und ich mit der persönlichen Art und Weise unseres Auftretens. Das Gute und Wichtige (des Auftretens) kann doch sein, dass sich hier jeder auf seine Weise, jeder entsprechend seiner Fähigkeiten, seines Horizontes einbringen kann und dabei bestenfalls Aspekte berührt, die der andere in seinen Gedankengängen noch nicht berücksichtigt hat. Angesichts der Komplexität unseres großen Themas und der noch immer objektiv bestehenden inneren Kontroversität unseres Wissens darüber bleibt es natürlich nicht aus, dass unterschiedliche Meinungen aufeinander treffen und dabei mitunter die Emotionen mit uns durchgehen. Wichtig dabei ist, dass es uns gelingt, immer wieder „herunterzukommen“.

    Ich weiß, Sie haben einen hohen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit in der Diskussionsführung. Das teile ich vollkommen. Aber unabhängig davon sollten wir uns doch vor Augen führen, dass das Thema des Klimawandels ein sehr hohes Potential an Möglichkeiten des politischen Missbrauchs, der Ideologisierung usw. inne hat, um wenigstens so den kleinsten gemeinsamen Nenner zu definieren. (ich könnte Ihnen wirklich ernsthaft beispielsweise an Hand der bundesdeutschen Förderpolitik für erneuerbare Energien exakt belegen, was da in Wahrheit abläuft) In diesem Sinne versperren Sie sich doch der Wirklichkeit, wenn Sie meinen, dass Ihnen „nur“ die Wissenschaft am Herzen läge, was einerseits äußerst edel wäre. Andererseits glaube ich das und wahrscheinlich Sie selbst, denke ich, auch nicht. Sie zeigen ja hier in Wahrheit oft etwas ganz anderes. Ein sehr gutes Beispiel, wie alle es hier praktizieren sollten, ist der Gedankenaustausch zwischen Herrn Heß und NF zum EIKE-Thema „Eiszeit voraus?…“ NF hat sich dabei ganz offensichtlich unheimlich zusammengerissen, besonders wenn man in Betracht zieht, dass er der Autor „Keinstein“ im besagten m. E. äußerst emotionsbetonten (um nicht zu sagen ideologielastigen) Zeit-online-Artikel ist. Es ging doch aber auch anders!

    Wir müssen uns nicht darüber streiten, dass das bisherige menschliche Wirtschaften besonders in der Energieproduktion einen erheblichen Eingriff in das natürliche Gleichgewicht darstellt und so auf Dauer nicht akzeptabel ist und man etwas dagegen tun muss, unabhängig davon, ob man nun selbst „AGW-ler“ oder „Skeptiker“ (das sind so wie so nur vereinfachende, primitive, öde Phrasen) ist. Deshalb lassen Sie uns doch `mal alle „cool“ bleiben. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass wir alle einen großen Fehler begehen, wenn wir uns vor den einen oder anderen Karren spannen bzw. spannen ließen. Es wird in dieser Hinsicht nämlich einen nicht immer so einfach identifizierbaren Dritten geben, der sich einerseits über unser Engagement sich die Hände reibend freut und andererseits bewusst uns dafür weder ideell noch materiell entlohnt („non serviam“). Freilich-unabhängig davon soll und kann man seine Meinung vertreten und sich engagieren.

    In diesem Sinne verbleibe ich mit freundlichen Grüßen.

    Bernd Hartmann

    P.S.: Habe gerade Ihr neues „statement“(#39) gelesen. Stimme insgesamt zu! Stimmt auch-Hochwissenschaftliche Sachverhalte allgemeinverständlich-gar populärwissenschaftlich darzulegen, ist wirklich äußerst schwer. Ein gutes positives Beispiel für das Gelingen fällt mir dazu aber ein: Kinderliteratur von Lev Landau zum Thema Quantenphysik (für mich die Höhe der Genialität)

  10. Lieber Herr Brauns,

    „Warum fällt es Ihnen denn so schwer, zu erkennen, dass es für Leute mit jahrzehntelanger Berufs- und Lebenserfahrung etwas Gravierendes ist, wenn gerade die „Amtlichen“ die Hauptforderung nach Nutzung aller Informationsquellen nicht beherzigen?“

    Wie kommen Sie darauf, dass die Forscher nicht die Forschungsarbeiten anderer lesen?

    „Sie verküpfen zu wenig eine punktuell richtige Feststellung mit einer anderen! Man könnte es auch „Erbsenzählerei“ nennen….Versuchen Sie doch einmal uns „normalen Menschen“ eine abgerundete Gesamtdarstellung Ihrer Betrachtung und Beurteilung der AGW-Theorie zu geben.“

    Eine solche Darstellung wäre ziemlich aufwändig. Ich habe mir dies auch schon überlegt, aber aus folgenden Gründen verworfen:
    a) es gibt zahlreiche Darstellungen, inzwischen auch für jeden Anspruch von populär bis wissenschaftlich, man muss nur suchen.
    b) meine Darstellung würde irgendwo zwischen den Extremen populär und hoch wissenschaftlich liegen. Damit das Thema auf diesem Niveau darstellt wird, wäre eine richtig große Arbeit mit mehreren hundert Seiten notwendig
    c) ich werde mir diesen Aufwand nicht antun, denn ich habe mittlerweile genug Erfahrung, dass letzten Endes alles zerrissen wird: Wenn es zu populär wird (z.B. Schellnhuber/Rahmstorfs Büchlein), so nörgelt man an der notwendigen Vereinfachung der Physik herum, exemplarisch ist die Kritik am Begriff Treibhauseffekt, sobald jemand den stark vereinfachten und im Detail falschen Vergleich zwischen dem atmosphärischen Treibhauseffekt und einem Treibhaus verwendet, so wird dies als Beleg für unwissenschaftliche Vorgehensweise gesehen (siehe G&Ts Argumentationstaktik). Wenn man aber auf solche Vereinfachungen verzichtet und die „volle wissenschaftliche Wahrheit“ darstellt, so kapiert es der Laie nicht mehr oder fragt sich, wozu diese Details. Ich habe ein paar mal versucht, wissenschaftlich hier ein bißchen (!) tiefer zu gehen (z.B. die statistische Untersuchung von Trends und deren Fehlerintervall oder die Darstellung des Strahlungstransportes durch die Atmosphäre). Ergebnis: Keine Reaktion, kein feedback darauf. Sie können sich damit vorstellen, was meine Schlussfolgerung war: die Leute sind überfordert, kapieren es nicht oder haben kein Interesse an tiefer gehende Darstellungen und damit letzlich kein Interesse an Aufklärung. Ich ich bin mir absolut sicher, dass sich dies bei einer umfassenden Darstellung so fortsetzten würde: Genörgel bei dem, was man meint zu verstehen, Ignoranz bei dem, was man nicht versteht. Aber sicher ist: keine konstruktive Diskussion!

    Ich würde mir wünschen, dass ich mich irre und zwischen den beiden Extremen ein gangbarer Zwischeraum wäre, der für alle etwas bringt und in der Sache zusammenführt. Bislang sehe ich dies nicht, ich sehe nur generelle Ablehnung jeder ratioalen Arguments mittels i.d.R. grotesk irrationalen Argumenten (Betrug!), wenn es Konsequenzen offenbart, die politisch nicht gewünscht sind oder Darstellungen von IPCC oder anderen unliebsamen Personen oder Einrichtungen ähnelt.

    Herr Brauns, vielleicht können wir es dennoch versuchen, und Sie schildern mir mal, wie Sie sich eine solche Darstellung wünschten. Haben Sie da vielleicht ein Themenbeispiel, durch das Sie so informiert wurden, dass es Ihnen weiterhalf und wo die Darstellung für Sie überzeugend und informativ war? Welche Klärungspunkte brennen Ihnen denn beim Thema Klimawandel auf den Nägeln?

  11. #33: Bernd Hartmann „…, in diesem Sinne erscheint Ihr Spruch „Non Serviam“ besonders gut angebracht.“

    Werter Herr. Hartmann,
    nun dies ist für mich kein „leeres Wort“, sondern Lebensauffassung geworden mit aller Konsequenz, ohne wenn und aber.
    Non Serviam

    Mit freundlichen Grüßen

    Karl Rannseyer

  12. zu #35
    Hallo Herr NB,
    schade, dass Sie Ihre eigenen Widersprüche so wenig sehen können, dafür aber die der anderen in oftmals penetranter Detailverliebtheit geradezu sezieren.
    Ihre Zuschrift #35 ist dazu das beste Beispiel. Sie fordern zunächst, „Aber ein komplexes Thema….erfordert, keine Informationsquellen zu ignorieren oder zu diffamieren.“ Und nur wenig später wundern Sie sich über den Ihrer Meinung nach ungerechtfertigten „Aufstand“, der wegen der GISS-Emails stattfindet.
    Bemerkenswert ist, dass Ihnen da nicht selbst ein Licht aufgeht?!
    Warum fällt es Ihnen denn so schwer, zu erkennen, dass es für Leute mit jahrzehntelanger Berufs- und Lebenserfahrung etwas Gravierendes ist, wenn gerade die „Amtlichen“ die Hauptforderung nach Nutzung aller Informationsquellen nicht beherzigen?
    Für mich und viele der anderen Blogschreiber hier und auf anderen Plattformen ist durch den offengelegten Mailverkehr klar geworden, dass es nicht um die Widerlegung der von Ihnen so eifrig als falsch deklarierten Ansichten, sondern um die Ausgrenzung derselben ging.
    Übrigens offenbaren auch viele Ihrer anderen Zuschriften den oben benannten Mangel. Sie verküpfen zu wenig eine punktuell richtige Feststellung mit einer anderen! Man könnte es auch „Erbsenzählerei“ nennen. Sie schreiben zwar mengenmäßig viel, (mehr, als die meisten hier zeitlich könnten), es sind aber keine stringenten Darstellungen von Gesamtzusammenhängen, sondern Ihre Beiträge ermüden durch das „Herauspicken“ vermeintlicher oder realer Fehler bei anderen.
    Versuchen Sie doch einmal uns „normalen Menschen“ eine abgerundete Gesamtdarstellung Ihrer Betrachtung und Beurteilung der AGW-Theorie zu geben. So, als würden Sie eine Seminar-Beleg-Arbeit zu diesem Thema zu schreiben haben. Vielleicht gelingt es Ihnen darin eher, von Detailkritik zu einer überzeugenden Zusammenhangsdarstellung zu finden.

    Gruß W. Brauns

  13. Liebe/r NB
    Sie sollten mal die Selbstgefälligkeit von IPCC und EIKE vergleichen, damit Sie einen Maßstab kriegen. Die Nummer mit den Papers zieht auch nicht mehr, Die Sache ist doch so gelaufen: Erst wurde 1998 weltweit in allen Medien als AGW-Beweis erster Güte verkauft (Das IPCC hat mit über 2500 Experten festgestellt….)Jetzt, wo 1934
    vorne liegt, ist die Frage völlig unwichtig und ausserdem nicht zu entscheiden (lt. Papers) Wer hat denn die Sau durchs Dorf gejagt? Der Wirbel wurde von denen gemacht, denen in den USA die Ermittler wegen Betrug im Nacken sitzen. Das ist eine strafrechtliche Kategorie.
    Die beurteilt Handlungen nach dem StGB, nicht nach Moral, auch wenn sich der Übeltäter Forscher nennt. In der Presse ist inzwischen durchgesetzt. daß Widerrufe in gleicher Form und Grösse zu gestalten sind,wie die ursprüngliche Behauptung. Da hat das IPCC noch einiges zu tun um diesen Standard zu erreichen.
    MfG
    Michael Weber

  14. Lieber Herr Hartmann,

    „Lieber NF und lieber NB,
    meinen Sie ernsthaft, zu den Wenigen zu gehören, die in der Lage sind, rationell zu denken?“

    Nein, natürlich nicht. Aber ein komplexes Thema wie das Klimasystem erfordert nunmal, von vorherein keine Informationsquellen zu ignorieren oder zu diffamieren. Aber gerade dies wird durch EIKE versucht.

    Ich halte es für ein starkes Stück, wie selbstgefällig hier manche EIKE-Artikel präsentiert werden. Jeder kann mit relativ wenig Aufwand und ohne ausgewiesener Experte zu sein (also „nur“ rational denkend) rausfinden, dass in den Artikeln der Wurm drin ist. Nehmen Sie als Beispiel die aktuelle Diskussion um die GISS emails. Rational ist nicht zu begründen, was dieser Aufstand soll, vergleicht man mal die wissenschaftlichen paper dazu (dutzende!), so sieht jeder, dass eine Diskussion um 1998 oder 1934 nach der Datenlage sowieso nicht endgültig entschieden werden kann. Abgesehen davon, hat die Antwort so oder so nur eine unbedeutende Auswirkung auf die letzlich dahinterstehende Frage des anthropogenen Klimawandels, denn wer den alleine an eine solche Rekordfrage knüpft, sitzt eh auf dünnem Eis. M.E. hat dieser Wirbel nur den Zweck, Forscher zu diffamieren, indem die inhaltlihce Diskussion zur moralischen Frage: „werden wir von den Klimaforschern betrogen?“ verschoben werden soll und dazu jeder leise Verdacht (gefördert durch die Ignoranz/Unkenntnis des Zusammenhangs) dazu völlig irrational überzogen wird.

  15. Lieber Herr NF,
    Sie haben „die ältere Generation“ über einen Kamm geschärt. Da haben Sie schon einmal garantiert etwas falsch gemacht!

    Sie bezeugen mit Ihrer Unabgeklärtheit, mit Ihrem Auf und Ab von Sachlichkeit, fachlicher Kompetenz gegenüber von purer Überheblichkeit, Geringschätzung Ihres Gegenübers, Überschätzung Ihrer eigenen Intuition, Respektlosigkeit usw. einfach nur Ihre Unreife bzw. Zugehörigkeit zur „jüngeren Generation“ (wahrscheinlich weit unter 30…!? / damit will ich die jüngere Generation nicht „über einen Kamm schären“! Ich kenne auch andere.).

    Sie machen auch etwas falsch, wenn Sie meinen, dass Sie „kämpfen“ müssen. Anstrengen reicht auch aus. Fanatismus hat schon jeder Bewegung geschadet…

    Übrigens, Herr Rannseyer, in diesem Sinne erscheint Ihr Spruch „Non Serviam“ besonders gut angebracht.

    Non Serviam

    Bernd Hartmann

  16. Hallo Herr NB,

    ich hatte Ihren Beitrag, den ich zitierte, so verstanden, dass Sie die Tätigkeit von Skeptiker-Blogs wie EIKE für wenig effizient gegen das ‚Meinungsmonopol‘ des IPCC und der Hysteriker-Blogs halten. Aber wie gesagt, ich denke beide Positionen sind der Mehrheit ‚wurscht‘. Das könnte sich erst (zu einem wesentlichen Zuwachs der Skeptiker) ändern, wenn die desinteressierte Mehrheit erkennt, welche wirtschaftlichen Folgen die Produktion von (aus Sicht der Skeptiker) sinnlosen Gütern wie der ‚CO2-Abscheidung‘ hat.

    Hallo Herr Richter,

    ja, eine schöne Märchenwelt, die sie da beschreiben. Zu schön, um gewählt worden zu sein.

  17. #29: NF sagt: „@ rannseyer

    Höflichkeit und Respekt ist nicht ihre Stärke…“

    Dies ist nicht Ihr Ernst, spielen Sie Komödie ? Sie sind noch nicht ´raus aus dem Glashaus, also Vorsicht mit den Steinen …

    Non Serviam

    Karl Rannseyer

  18. Hallo NF,

    eine Sache möchte ich dann doch noch betonen.

    Sie meinen, der „Kampf“ wäre nicht zu Ende, weil es auch weiter Detaildiskussionen INNERHALB der Wissenschaft gibt.

    Das ist richtig, aber das ist für mich kein „Kampf“ um Meinungen, sondern normale wissenschaftliche Diskussion. Auf diese Diskussionen freue ich mich sogar, ich finde sie lebensnotwendig, gerade solche Diskussionen machen doch Wissenschaft erst spannend und lebendig. Ich denke, da sind wir uns einig.

    An dieser Stelle nochmals herzliche Grüße an Herrn Heß!!

    Auf Wiedersehen

  19. #25: Karl Rannseyer sagt am Montag, 15.03.2010, 12:20:

    „#20: NF „jetzt enttäuschen Sie mich aber. Ich dachte, Herr Rannseyer wäre der einzige, der nicht verstanden hat, dass der Artikel von mir ist.“
    Der Marvin war`s der nicht verstand, …“

    Ja, da haben Sie recht, da habe ich mich geirrt. Für mich passte halt der „Wissende“ besser zum beschriebenen Kurzbesuch bei EIKE … Irren ist halt menschlich …

  20. Lieber Herr NF,

    in #20. Tut mir leid, dass ich nicht überrissen habe, dass Sie der Autor sind, aber ich habe Ihre Hinweise nicht weiterverfolgt. Ihr Artikel im Zeit-blog ist aber wirklich gut gelungen. Nur im letzten Abschnitt sehe ich wie gesagt die Sache etwas anders, was jedoch keine Rolle spielt.
    Ihre Einschätzung hier in #20 spiegelt meine Eindrücke wider, auch was die Motivation und die Haltung der Blog-Kollegen zur Wahrheit und Wissenschaft angeht. Allerdings habe ich die leise Hoffnung, dass etwas mehr gegenseitiger Respekt (da sehe ich mich vor allem auch selber in der Pflicht) das sture Festhalten an grotesken Argumenten aufgrund ständiger Überforderung oder Blossstellung von wissenschaftlich argumentierenden Leuten, durch etwas mehr rationales Denken abgelöst werden könnte. Es gibt ja tatsächlich hoffnungsvolle Beispiele.

    Lieber Herr Wanninger,

    in #23. Auch wenn ich nun nicht weiß, worin ich mich nach Ihnen irren sollte, ich stimme Ihnen generell zu Ihren Äußerungen in #23 zu. Insbesondere sehe ich es auch so, dass es so ist: „Für die Mehrzahl der Bürger (und Wähler) ist die Klimadebatte ein nachrangiges Thema.“.

  21. #20: NF „jetzt enttäuschen Sie mich aber. Ich dachte, Herr Rannseyer wäre der einzige, der nicht verstanden hat, dass der Artikel von mir ist.“
    Der Marvin war`s der nicht verstand, ich jedoch hab Sie erkannt, vom Schreibstil will ich gar nicht schreiben, weil nun ja Sie haben keinen – Stil- !
    Wieder einmal Opfer der selektiven Wahrnehmung geworden?
    @ NB/Nico B.
    Auf Grund Deiner „Jugend“ den Anspruch auf Wahrheit und des absoluten Wissens fest zu machen, spricht eigentlich nur für ein recht geringes Selbstbewusstsein, welches durch Überhebliches, Respektloses und unhöfliches (spät pubertäres) Verhalten, versucht wird zu überspielen.
    Wenn Du so Waaaahnsinnig Intelligent bist, warum bist Du dann immer noch Student? Nach 10 Jahren immer noch kein Master, tststs.
    Naja wird schon, wenn Du Dich wieder auf´s Studium konzentrierst, statt hier Deine Elegien nieder zuschreiben.

    Non Serviam
    Karl Rannseyer

  22. Kompromissangebot: Eine Minderheit von grün-sozialistischen Klimafanatikern diktiert die Geschehnisse in ganz Europa !
    Wie Herr Wanninger #23 richtig feststellte, sind dies maximal 15% der Bevölkerung von Hysterikern aber auch Skeptikern ! Der andere -wesentliche- größere Teil der Bevölkerung hat kein Interesse an diesem Thema oder verhält sich indifferent…
    Das hieran zum großen Teil TV und Presse schuld ist, sollte hier nur am Rande Erwähnung finden.

    Gestatten wir doch -demokratisch- wie wir als die wesentlich größere Menge sind, der Minderheit von grünen Ökos einschließlich der infizierten Politik
    das Leben zu führen, welches sie sich angesichts Ihrer Ideologie vorstellen ! Sollen sie ganze für sich vegetarisch leben – auch ohne Auto mobil sein – ihren Strom (wenn noch nötig)aus alternativen Quellen beziehen, das Haus alternativ heizen und nach den EGG doppel und dreifach isolieren..weil es ja wärmer im Land wird!
    den Müll noch akribischer Trennen – Feinstaub sieben – Klimasünden in extra konstruierten Beicht- stühlen beichten – und einfach auf alles verzichten, was mit C02 zusammenhängt – Zur besseren Kennzeichnung sollte sich diese Gruppe ganz nach ihrer sozialistischen Grundauffassung auch durch entsprechende Uniformen z.B. in grün mit Eisbärsymbol kennzeichnen.
    Sie bekommen dann Zug um Zug ihr eigenes Land mit globaler Aurichtung z.B. Grönland (Grünland) welches ja nach ihrer Vorstellung bald eisfrei sein wird.

    In einer demokratischen, freiheitlichen Gesellschaft gilt es (eigentlich) durch politische
    korrektes Handeln den Interessen ein großen Mehrheit des Volkes gerecht zu werden, ohne die Freiheiten der Minderheiten unnötig einzuschränken.
    Dies wird ja hiermit „pro Forma“ schon angedeutet..
    leider fehlen zur Zeit noch die politischen Wirkungskräfte !

    Die „neu zu wählenden“ wirklich demokratischen Politiker und eben auch die ehrlichen und gewissenhaften Wissenschaftler, werden dann den Interessen der Mehrheit aller deutschen Bürger und ggf. Eu-Bürger gerecht werden können.
    Die deutsche Presse wird wieder neutral und ehrlich berichten und alles ist (fast) wie früher !

    Die wirtschaftlahmen Institute, die großen Energielieferanten, Banken, Firmen und andere Trittbrettfahrer brauchen sich nicht mehr zu verbiegen um dem Umweltschutz zu fröhnen, obwohl sie Klimaschutz meinen. Das Wort Nachhaltigkeit wird in diesem Zusammenhang zu den Akten gelegt.

    Der Handel (Emissionshandel) mit giftiger Luft wird eingestellt und zig Börsenmakler und Anlageberater können wieder „frei“ durchatmen, den die nächste
    Anlageluftblase kommt nicht mehr zum platzen.

    PIK Potsdam und andere super halbstaatliche Klimainstitute werden aufgelöst.Die sog. Klimaanpassungsforschung zur Knebelung aller wird eingestampft. Die Subventionsmittel in Milliardenhöhe werden sozialen Zwecken und der Bildung zugeordnet und Deutschland erblüht nach und nach – wie zu früheren Zeiten.
    Die CDU beruht sich wieder auf christlichen Werte, im Sinne einer wirklichen freien und sozialen Markwirtschaft…und dem wirklich nötigen Umweltschutz !
    die SPD sorgt für die sozialen Aspekte um sich dann wieder zu stabilisieren… und der Rest ist „Schweigen“ und kann sich wie in den USA an die beiden großen übrig gebliebenen Parteien angruppieren.

    Ferner wird das förderalistische System mit 16 Bundesländer entkrampft und das ganze Land von wirklichen Fachleuten entbürokratisiert und das seit Jahrzehnten angekündigte vereinfachte Steuersystem durchgesetzt.
    Die geplanten EU-Interessen als Großmacht werden zu den Akten gelegt und die EU auf alte Wege schritt für Schritt zurückgefahren.

    Es lebe der gute Glaube und die Grimms-Märchenwelt !

    Erich Richter

  23. Hallo Herr NB,

    sagt: ‚Ich sehe nur, dass trotz der Öl- etc-Lobby der Erfolg der „Klimaskeptiker“ letztlich vernachlässigbar ist. Außerdem sehen Sie ja auch, wie wenig Experten mit zur Sache adäquater Ausbildung (Singer, Balling, …) sich dort ideologisch engagieren. Das sind die, die sich für die Ideologie und gegen die Wissenschaft entschieden haben. Der Rest sind Mitläufer, die den Skeptiker-Denklinien aus den USA im wesentlichen blind folgen.‘

    Ich denke, hier irren Sie. Die Meinungen, die sich in diesem Blog hier und anderen gleich welcher Coleur widerspiegeln, sind Minderheiten. Skeptiker und Hysteriker machen nach meiner Beobachtung vielleicht 15% der Bevölkerung aus. Dem überwiegenden Teil der Bürger ist das Thema Klima wurscht. Zwar mag die eine Hälfte davon an eine indifferente Klimabedrohung glauben, während die andere das Thema für völlig belanglos hält. Für die Mehrzahl der Bürger (und Wähler) ist die Klimadebatte ein nachrangiges Thema.

  24. NB – seit wann schreiben Sie sich selber ?
    Es ist wirklich zum heulen mit EIKE, Unwissenden und gar den Klimaskeptikern. So ein „krankes“ Gehirn kann doch wohl kaum ein Meteorologe an einer UNI sein…
    Lassen Sie sich mal gründlichst untersuchen !

  25. Lieber NB,

    jetzt enttäuschen Sie mich aber. Ich dachte, Herr Rannseyer wäre der einzige, der nicht verstanden hat, dass der Artikel von mir ist. Wir sollten uns in Zukunft besser „dort“ unterhalten, ich steige hier aus. Wenn Sachargumente unerwünscht sind, habe ich nichts mehr verloren.

    Ich beharre aber darauf, dass der Kampf um die wissenschaftliche Aspekte gewonnen ist, dieser wird ja nicht hier, sondern in papern geführt. Sicherlich gibt es Lindzen, Svensmark etc., diese Diskussion wird ja in der WISSENSCHAFT geführt, hier scheint man aber lieber über Messstationen diskutieren zu wollen.

    Außerdem sind die meisten Herren zu einer sachlichen Auseinandersetzung nicht fähig, wie schnell es ins persönliche abgleitet, ist momentan unschwer zu verfolgen. Wenn 2+2=4 ein Beweis für den Klimawandel wäre, dann wäre hier eben einfach 2+2 nicht 4. Und wenn 2+2=5 den anthropogenen Einfluss widerlegt, dann ist auch 2+2=5.
    Ich denke, wir haben es hier überwiegend mit Angehörigen der älteren Generation zu tun, die sich in ihren Parteien langsam fremd fühlen und hier die vermisste Selbstbestätigung finden.

    Viele Grüße
    Ihr NF

    (Überlegen Sie es sich. Es gibt viele Foren mit interessanteren Diskussionen!)

  26. Lieber NF,

    zum link http://tinyurl.com/ykxe8ea in #7

    Sehr interessante Analyse der Hintergründe des Autoren, der anscheinend bei EIKE auch schon geschrieben hat. Auch wenn die Verstrickungen ja nichts Neues sind und auch ohne diese Kenntnisse die einseitige und polemische Argumentationstechnik bei EIKE alleine schon jeden rational denkenden Interessierten stutzig macht. Dem letzten Abschnitt stimme ich jedoch nicht ganz zu:

    „Ich hoffe, mit diesem Beitrag klar gemacht zu haben, dass die gegenwärtige Diskussion nichts mit einem wissenschaftlichen Disput zu tun hat. Es ist ein ungleicher Kampf, auf der einen Seite Lobbyisten mit Hunderten von Millionen Dollar für PR-Kampagnen, auf der anderen Seite die Klimaforschung, vertreten z.B. durch das IPCC (ein Büro in Genf, etwa 15 Festangestellte, keine PR-Abteilung, schmales Budget).“

    Sicher, ein wissenschaftlicher Disput ist dies nicht, auch EIKE ist ja nicht in der Lage, wissenschaftlich fundierte Argumente zu liefern. Dennoch gibt es wissenschaftliche Dispute, allerdings geht es dabei um Details. Häufig wird aus den Meinungsverschiedenheiten dann ein Streit um Ganze gemacht. Auch EIKE übt sich darin, Detailfragen zu verfälschen, umzuetikettieren und als „fundamentalistischen Glaubenkrieg“ zu verzerren. Aber „der Kampf“ ist nicht ungleich. Die Wirkung der pseudowissenschaftlich-politischen „Klimaskeptiker“-Bewegung ist vernächlässigbar und bedient nur Menschen, die sich (subjektiv-egozentrisch) gesellschaftlich benachteiligt fühlen und sich ein Feld zum Aggressionsabbau suchen.
    Das IPCC ist sicherlich nicht „arm“ und politische Kampagnen zum Klimaschutz – ob rational auf wissenschaftlicher Basis oder ideologisch ins andere Extrem überdreht – gibt es auch massenweise. Ich sehe nur, dass trotz der Öl- etc-Lobby der Erfolg der „Klimaskeptiker“ letztlich vernachlässigbar ist. Außerdem sehen Sie ja auch, wie wenig Experten mit zur Sache adäquater Ausbildung (Singer, Balling, …) sich dort ideologisch engagieren. Das sind die, die sich für die Ideologie und gegen die Wissenschaft entschieden haben. Der Rest sind Mitläufer, die den Skeptiker-Denklinien aus den USA im wesentlichen blind folgen.

  27. Horners Unfähigkeit in Sachen Datenanalyse sind schon erstaunlich. Glaubt der Mann tatsächlich, dass es von klimatologischer Bedeutung ist, ob nun 1934 oder 1998 das wärmste US-Jahr war? Die interessantere Frage ist doch, ob die aus den mühsam erworbenen emails extrahierten Textbrocken zu Datenunstimmigkeiten zwischen zeitlich auseinanderliegenden Analysen auch hätten einfacher entdeckt werden können und was eigentlich klimatologisch bedeutsam ist. Natürlich, denn es findet sich ja alles unter http://data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs/. Dort sind die aktuellen Temperaturdaten der US (Stand 2010-02-16, Graphik und Daten) und wird vermerkt, dass dies ein update des Hansen 1999-papers ist, das ebenfalls dort verlinkt ist. Die entsprechende Graphik in dem paper von 1999 ist Figure 6. Wenn man nun die Daten von 2010 und 1999 übereinanderlegt, findet man die abgesenkte 1934 Temperatur. Man sieht aber auch, was die neuere Datenanalyse gegenüber 1999 für den Trendverlauf ausmacht: in den 40iger Jahren ist das 5-Jahresmittel um ca. 0,1 °C gegenüber dem 1999-paper abgesenkt, dananch wieder deckungsgleich und ab ca. 1985 liegen die aktuellen Daten ca. 0,1 °C höher als die Daten aus der 1999-Analyse. Dies hat zur Folge, dass der 100-Jahres Trend im 1999 paper noch mit vielleicht 0.3°C/100 Jahre, heute aber mit 0,4°C/100 Jahre angegeben wird. Eine Trendwende bekommt man nicht hin!

  28. Da ich es mit „angekurbelt“ habe..nun haben wir auch noch das „Prominentenraten“ -früher von Robert
    Lempke- im Rahmen des „heiteren Beruferatens“ in der ARD ein „Hit“ hier aber höchstens eine kleine Belustigung, die aber irgendwie viele interessiert.
    Wenn er wirklich der Nico Becker ist – hier seine
    Mailadresse: nico.becker@met.fu-berlin.de
    -nachfragen und mehr erfahren-
    Erich Richter

  29. Lieber NF/NB

    kann es sein, das Sie an der freien Universität Berlin / Institut für Meteologie tätig sind ?
    Dann sind Sie vieleicht:
    Nico Becker – past doch auf NB
    oder
    NF (N für Nico und F für Freie Universität)
    oder täusche ich mich da vieleicht ?

    Gruß Hans

  30. @NB/NF/M&M
    Für sowas haben Eure AGW-ler Freunde Geld und Muße: http://tinyurl.com/yamg4xu
    Ach ja NB ist ja total unpolitisch und so ganz der ruhige ausgeglichene so ist es denn auch nichts für ihn, diese Panikmache und Hysterie, ganz nach „ich schließe die Augen und sehe es nicht also existiert es auch nicht“.

    Non Serviam

    Karl Rannseyer

  31. Lieber Herr Richter
    „Getroffene Hunde bellen“ NF versucht schon gar
    nicht mehr abzustreiten, dass ein paar CO2-Ver-
    fechter es nicht so genau mit Vorschriften nehmen.Er hat sogar gemerkt, dass die Standard-
    Ausrede „nötig,um das Klima zu retten“ hier am
    falschen Platz wäre.Die Pointe ist,dass ein An-
    hänger des wissenschaftlich steuerbaren Klimas
    vom Klimawandel in der öffentlichen Meinung von
    Desinteresse zu Ablehnung so furchtbar überrascht
    wird. Das hat ihn so verwirrt, dass er sich ihnen
    „anschliesst“ was die Debatte über die Haarspaltereien angeht, die er so gerne betreibt.
    Die Arbeit geht weiter
    MfG
    Michael Weber

  32. Herr Weber #10 und „NF“ 12 – Herr Weber Entschuldigung aber ich glaube der „NF“ verwechselt da (bewußt) etwas…so sind sie halt unsere Klimafreunde und Weltverschlechterer !

  33. 10# Lieber Herr Weber, genau so ist es ! Und darum
    können wir eigentlich die Detaildebatte über die sog. wissenschaftlichen „Haarspaltereien“ beenden.
    NB und NF werden mit „Klatschmarsch“ verabschiedet,
    so wie man es mit „Büttenrednern“ im Rheinland macht.
    Aus meiner Sicht geht es jetzt primär darum, in der
    Öffentlichkeit entsprechend aus unserer Ansicht zu
    den Dingen mehr Gehör zu finden.
    Punkt-Schluss-Aus !
    Wie wir dies anstellen können, sollten wir nun auch
    wirklich erörtern und versuchen zu verwirklichen !
    Erich Richter

  34. Senator Imhoff will tatsächlich 17 Wissenschaftler vor Gericht sehen wegen Betrug.
    Der Krieg gegen die Betrüger und Panikmacher ist
    kein Krieg gegen die Wissenschaft.Sondern da
    werden Leute verfolgt, die öffentliche Gelder
    mit falschen Angaben erschlichen haben. Das ist
    völlig in Ordnung. So werden Leute aus dem
    Wissenschaftsbetrieb ausgeschlossen, die sich
    mit falschen Angaben bestens auskennen und
    dadurch Forscher blockieren, die ehrlich sind.
    Aber selbst kriminelles Verhalten wird von NF
    und Co ja toleriert,solange es der Rettung des
    Weltklimas dient.Die damit verbundene Botschaft
    kann nur für Halunken heissen „Duckt euch“,in
    Wirklichkeit heisst sie: „Bleibt ehrlich,sonst
    kriegen wir euch dran.“ Und diese Botschaft
    braucht kein ehrlicher Wissenschaftler fürchten.
    Die anderen schon,vollkommen zu Recht, auch
    hierzulande.

    Michael Weber

  35. #7

    Sehr geehrter Herr Fuchs,

    „@demming et al
    Tausende Klimaforscher,…, halten den anthropogenen Einfluss für sehr wahrscheinlich..“
    Demming et al. brüsten sich stolz mit anderen Ergebnissen als logische Konsequenz ihres „eigenen Denkens“, haben aber keine Expertise vorzuweisen, wie viele paper haben Sie überhaupt gelesen?
    Ist das überbordendes Selbstbewusstsein und oder einfach nur ignorante Selbstüberschätzung?“

    Ähhh???
    Wen und was meinen Sie damit eigentlich?
    Mein Eintrag in #3 kann wohl nicht gemeint sein, denn darauf gehen Sie ja nicht ein!?

    Es ist eine irrige Annahme, das irgend jemand Ihnen etwas mit Expertisen nachzuweisen hätte.

    Und wenn xxxxxxxxxxxxxxx demnächst wieder mal an eine PC-Tastatur lässt, so zählen Sie doch mal die Wissenschaftler mit einer von der Ihren abweichenden Meinung.

    Und wenn Sie nun wieder in Ihre Selbstfindungsgruppe zurückgehen, klären Sie doch mal warum das Eis der Antarktis einfach nicht so geschmolzen ist, wie die „tausend Wissenschaftler“ es uns weismachen wollen.
    (Uni Bremen) http://tinyurl.com/y9o8gzd

    „Hier schwappt momentan etwas herüber aus den USA, was langsam mehr als unappetitlich wird.“
    – stimmt: Al Gore und seine Avatare.

    Träumen Sie ruhig weiter von der Co2 freien Welt, selbst denken stört da nur.

  36. Sehr geehrter NF

    Sie schreiben in #7
    „Tausende Klimaforscher, die größten Experten weltweit auf diesem Gebiet, halten den anthropogenen Einfluss für sehr wahrscheinlich (d.h. mit 90 oder 95%, genaue Zahl im AR4).“

    Tausende Klimaforscher? Wieviele der rund 2500 „IPCC-Experten“ sind denn tatsächlich in wettersensitiver Forschung tätig? Wieviele der tatsächlichen Experten sind denn mittlerweile von diesem Politzirkus abgesprungen und wollen mit dem IPCC nichtsmehr zu tun haben?

    Wenn ich eure Klimabibel lese, kann ich eigentlich nur kurz zusammenfassen:
    Nach unserem derzeitigen Wissensstand (wir wissen noch lange nicht genug) und wenn keine neuen Parameter (deren gibt es noch mehr als genug) hinzukommen und unsere Modelle darüber hinaus mit den richtigen Formeln und Parametern arbeiten, können wir mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit von dieser oder jener Entwicklung ausgehen.

    Also wirklich! Noch schwammiger gehts wohl nimmer!

  37. Sehr geehrter Tobias,

    ich meine, Sie verkennen, was das EIGENTLICHE „Theaterstück“ ist, siehe http://tinyurl.com/ykxe8ea. Haben Sie meinen Link in #2 angeschaut? Die Methoden des Instituts, für welches Horner arbeitet, sind keine wissenschaftlichen… Mich ekelt dies nur noch an.

    @demming et al
    Tausende Klimaforscher, die größten Experten weltweit auf diesem Gebiet, halten den anthropogenen Einfluss für sehr wahrscheinlich (d.h. mit 90 oder 95%, genaue Zahl im AR4).

    Demming et al. brüsten sich stolz mit anderen Ergebnissen als logische Konsequenz ihres „eigenen Denkens“, haben aber keine Expertise vorzuweisen, wie viele paper haben Sie überhaupt gelesen?
    Ist das überbordendes Selbstbewusstsein und oder einfach nur ignorante Selbstüberschätzung?

    Hier schwappt momentan etwas herüber aus den USA, was langsam mehr als unappetitlich wird.
    Haben Sie von Senator Invhove gehört und seiner Liste mit 17 Klimaforschern, die er gerne unter Anklage gestellt sehen möchte? Sachlich hat eine Anklage natürlich überhaupt keine Grundlage, aber die eigentliche Botschaft ist:
    „Duck deinen Kopf und halte deine Klappe in der Öffentlichkeit, dann passiert dir nichts. Anders aber…“

    US-Forscher sprechen schon von einem „Krieg gegen die Wissenschaft“, geführt von Politik und Teilen der Wirtschaft.

  38. Qualitätsjournalismus – immer bestens informiert durch kundige Leserkommentare. F.A.Z.-Leser zum Voodopriester:

    „Weil Rajendra Rachauris Porträt so schön ist,
    sei darauf verwiesen, von welchem Kaliber die Protagonisten der Klimahysterie sind. Nicht nur daß sie lukrative, mit ihren fürstlich bezahlten Ämtern unvereinbare Nebengeschäfte betreiben — nein, das reicht nicht.
    „Return to Almora“ heißt eine weltweite Lachkrämpfe erzeugende Peinlichkeit von Roman, ein autobiographischer Softporno, den der IPCC-Chef sich nicht entblödete zu veröffentlichen, während das Lügengebäude des Klimaschwindels krachend einzustürzte:
    „On the way he encounters, among others, Shirley MacLaine, the actress. He enjoys sex — a lot of sex — with a lot of women.
    In breathless prose that risks making Dr Pachauri, who will be 70 this year, a laughing stock among the scientists and world leaders with whom he mixes, he details sexual encounter after sexual encounter. Passages in the novel involve group sex and more risqué sexual practices.“
    Man könne getrost sagen, der Roman sei schweinisch, urteilt der „Daily Telegraph“.
    Na, jedenfalls ist er wahrer als alle Weltklimaberichte und Prognosen des IPCC.
    Nun läßt die UNO ihre schamlosen Lügen durch „korrekte Zahlen“ gesundbeten. Doch woher sollen die kommen, wenn schon die Basisdaten frisiert sind?
    Einziger Ausweg: Al Gore ernennt nun auch Sauerstoff zum Giftgas.“

    Kommentar zu:

    „Ban will korrekte Zahlen für „reale Bedrohung“

    Nach der andauernden Kritik am Klimarat der Vereinten Nationen (IPCC) hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon dargelegt, wie dessen Arbeit überprüft werden soll. IPCC-Chef Pachauri gesteht derweil ein, manche Klimaforscher hätten kommunikativ einen „lausigen Job“ gemacht. …“
    http://tinyurl.com/yfmd3gd
    (FAZ)
    Klasse 🙂 immer für einen lockeren Voodoo-Spruch gut, der Subventionsbetrüger und Softpornoexperte.

  39. Sehr geehrter Herr NF,

    wolle Sie den ernstlich den „Kritiker“ kritisieren? Und vergessen dabei das „Theaterstück“ an sich?! WIE die Manipulation aufgedeckt wurde, muss doch neben der festgestellten Tatsache verblassen, oder nicht? Ähnlichkeiten bestreite ich, aber „ein blindes Huhn findet doch auch einmal ein Korn“. Im Übrigen ist die Behauptung der durchgeführten Manipulation „Beweisbar“ geworden. Damit zeigt sich zumindest in den USA, dass die („Klima“-)Wissenschaft nicht außerhalb von Recht und Gesetz steht.

    @Demming

    Klasse Spruch! Leicht abgewandelt für einen nicht mehr CO² freisetzenden Menschen, als Werbespruch für „holzbelassene und „klimaneutrale“ Holzsärge:
    „Lebst Du noch, oder wohnst Du schon??(Vorsicht: Schwarzer Humor!)

  40. #3: Demmig, wg. „Klimawandel“,

    Obama und Merkel haben sich festgelegt. Obama spricht wörtlich von der angeblich drohenden Erderwärmung durch „menschengemachtes“ CO2.
    Da hat sich wer verhoben – die CO2-Lüge war gar zu platt.

    Ich glaub‘, das wird nix:

    „Den Kostenfaktor Emissionsrechte haben die meisten Manager energieintensiver Unternehmen bislang vernachlässigt. Das wird sich ändern: Ab dem Jahr 2013 wird der CO2-Ausstoss richtig teuer. …“
    http://tinyurl.com/yk7dl7e
    (Financial Times)

    Bis 2013 werden die Temperaturen weiterhin gefallen, und die Heizkosten weiterhin explodiert sein. Umgangssprachlich formuliert: „Arsch abfrieren für’s Klima!“

  41. #1 NF
    Ja, Sie haben Recht, wann es wie wärmer war, ist wissenschaftlich gesehen sicherlich höchstens etwas für Kreuworträtsel.
    Für mich auch, ich hätte es jetzt gerne wärmer.

    Leider wird einem so etwas von den ach so kritischen Medien vorgehalten: „Siehst Du, Du bist Schuldig am Klimawandel – also zahl‘ mal.“
    In Anlehnung an den EIKE Beitrag zu Technik Visionen: Ausgaben für klimarelevante Massnahmen sind Typ3 Entwicklungen – kosten viel Geld, bringen nichts.

    PS. Haben Sie es schon gemerkt, meist wird in letzter Zeit vom -wandel gesprochen, nicht mehr von -erwärmung.

    PS.PS. Ein dazu passender Spruch:
    Glauben Sie noch an AGW oder denken sie schon selbst?

  42. So, das war dann der letzte Teil.

    Die Fragestellung Horners war ja, wie GISS mit dem von Horner entdeckten Fehler umging. Die Antwort wird leider nur indirekt gegeben, deshalb hier noch einmal ganz deutlich:

    Der Fehler wurde korrigiert, Horner hat an der Richtigkeit der jetzigen Werte nichts auszusetzen.

    Wenn ihm die Fragestellung, ob es in den USA 1934 wärmer war als heute, so wichtig ist, bitteschön. Für die Wissenschaft (Hansen eingeschlossen) ist dies eher fünftrangig.

    Uns interessieren globale Mittel:
    Eine Korrektur um 0,15°C in den USA führt zu einer Korrektur des globalen Mittels um 0,003°C.
    Horners Kritik, Hansen hätte bewusst Fehlerbalken in ein Diagramm eingefügt, ist wohl unfreiwillig komisch.

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