Inventur nach „Floppenhagen“!

„Weltweiter Kater nach dem Klimagipfel“ hat die Neue Westfälische am 21.12..2009 ihren Leitartikel überschrieben. Und passend zu diesem Ausgang ächzte der Nordosten der USA und Europa, sowie inzwischen auch China, unter Tiefsttemperaturen und Schnee, gerade so als wollten uns Sonne und Erde sagen: „Hey, wir sind Chef und bestimmen das Wetter!“ Vielleicht wurde ‚Kater’ unbewusst gewählt, aber die Zustandsbeschreibung trifft den Nagel auf den Kopf: Einen Kater bekommt man, weil man zu viel getrunken hat. Genau das trifft zu! Was hat den Kater verursacht? Was sind die Fakten? Was wäre zu folgern? Lesen Sie die nüchterne Bestandaufnahme von Prof. K. Ewert EIKE als Textausrisse weiter unten, oder den ganzen Text als pdf im Anhang.


AUSLÖSER DER TRUNKENHEIT

Die Faktoren, die in unseren Gesellschaften aus Angst vor einem Klimawandel das kritische Denken eingeschränkt haben, sind vielfältig. Es scheint, als waren zu Anfang – und sind es im­mer noch – Leute am Werk, die mit großem Engagement und Tatkraft  vielleicht Gutes im Sinn hatten, die aber von der Hauptsache keine Ahnung haben, nämlich von der Erde und ihrem Klima. 

Gründung des IPPC

Zwischen ca. 1947 und 1976 erfuhr die Erde eine sehr deutliche Abkühlung; Ende der 70er Jahre wurde schon eine Eiszeit befürchtet, was den amerikanischen Journalisten Lowell Ponte ein spektakuläres Buch schreiben ließ – The cooling: has the next ice age began? Can we survive it? Nach der Abkühlung folgte zwischen 1980 und 2000 eine überdurchschnittliche Erwärmung. Nur wer ausschließlich den Gegensatz zwischen diesen beiden Phasen bewertete, konnte auf den Gedanken einer globalen Erwärmung kommen – vorausgesetzt, er wusste nicht, dass Klimaent­wicklungen nicht für so kurze Zeitabschnitte beurteilt werden dürfen, oder es waren keine kli­matologischen sondern politische Beweggründe ausschlaggebend. Die folgenden Zitate aus dem Interview mit dem Zeitzeugen Hartmut Bachmann in der WELTWOCHE vom Juli 2009 beweisen, dass politische Motive bestimmend waren: 

Maurice Strong, erster UNEP-Direktor: „Besteht nicht die einzige Hoffnung für diesen Planeten in dem Zusammenbruch der industriellen Zivilisation? Liegt es nicht in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass dieser Zusammenbruch eintritt?“

Prof. Dr. Stephen Schneider, Lead Author in Working Group of the IPCC, sagten 1989:

„Deshalb müssen wir Schrecken einjagende Szenarien ankündigen, vereinfachende, dramatische Statements machen und wenig Erwähnung irgendwelcher Zweifel, die wir haben mögen, entlassen. Um Aufmerksamkeit zu erregen brauchen wir dramatische Sta­tements und keine Zweifel am Gesagten. Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wie weit er eher ehrlich oder eher effektiv sein will.“ 

„…eher effektiv…“ bedeutet ja, gegen die Wirklichkeit der Fakten zu handeln. Was waren das für Leute? Dass dieses Konzept grundsätzlich dumm ist, konnte man doch damals auch schon wis­sen, denn über kurz oder lang würde sich die Wirklichkeit nicht mehr verdrängen lassen und das Konzept als Betrug entlarvt werden. Das Schicksal des Kommunismus hätte ihnen ein Beispiel sein können: Das „morgen geht es uns besser“ ist verbraucht, wenn morgen erreicht ist. Inzwi­schen ist morgen erreicht, denn viele Prognosen erweisen sich als falsch, und deren Gegenteil ist eingetreten. ClimateGate zeigt, wie das verschleiert werden sollte. 

 

…..

In den Medien ist der Begriff Klimawandel allgegenwärtig, und obwohl die Physik bestrebt ist, Systeme zu definieren, wird in der öffentlichen Diskussion nirgendwo gesagt,  was einen Kli­mawandel ausmacht. Ist das Fehlen einer klaren Definition Absicht?

Wenn heute die Sonne scheint und es morgen regnet, oder wenn auf einen etwas zu kalten Som­mer ein etwas zu warmer Winter folgt, oder wenn sich die Mittelwerte zweier Perioden nur we­nig voneinander unterscheiden und folglich unsere Lebensumstände nicht beeinflussen,  ist das nur eine Temperaturschwankung. Solche Schwankungen gab es immer. Wie groß müssen die Veränderungen sein, damit eine Temperaturschwankung zum Klimawandel wird?

Wurde der Klimawandel bisher nicht definiert,  um einfache Temperaturschwankungen als Kli­mawandel behandeln zu können? Gegenwärtig wird etwas beurteilt, was nicht definiert ist. Dabei kann man nur etwas beurteilen, das man kennt. Alle reden vom Klimawandel, aber keiner weiß, wann er anfängt – anscheinend nicht in der Wissenschaft und schon gar nicht in den Medien.

Dabei ist die Unterscheidung zwischen Temperaturschwankung und Klimawandel schon lange möglich: Es wurden Klimaklassifikationen etabliert, beispielsweise von KÖPPEN + GEIGER, die die Klimate der Welt auf der Grundlage der Klimaelemente (Temperatur, Niederschlag …)  in Klimaregionen einteilen, wobei die Regionen jeweils mehrere Klimazonen umfassen, die durch spezifische Klimaformeln definiert sind. Für Berlin und weite Teile Deutschlands gilt die Klima­formel Cfb, für Mailand und Oberitalien Cfa, wobei Cf  ein warmgemäßigtes immerfeuchtes 

Klima beschreibt, und der dritte Buchstabe zwischen den Mitteltemperaturen der Sommermonate unterscheidet: Cfa > 22°C; Cfb < 22°C; Cfa kennzeichnet die Klimazone von Mailand und Oberitalien, Cfb von Berlin und weiter Teile Deutschlands.  

Die Orte einer Klimazone können unterschiedliche mittleren Jahrestemperaturen haben. Sie betragen für Berlin-Dahlem 8,8° und für das etwas wärmere Frankfurt/Main 9,73°, d.h. der Un­terschied innerhalb dieser Klimazone beträgt 0,93°. Das zur wärmeren Klimazone gehörende Mailand hat eine Durchschnittstemperatur von 12,77°. Die Unterschiede zwischen Ber­lin/Frankfurt und Mailand betragen 3,97° bzw. 3,04° . 

Diese Unterschiede rechtfertigen die Folgerung, dass kleine Temperaturänderungen als Schwan­kungen bzw. entsprechend große als Klimawandel zu klassifizieren sind. Eine absolute Grenze lässt sich nicht festlegen, näherungsweise  könnte sie zwischen 1,5 und 2° liegen. 

….

In einer Tageszeitung sieht man im Kreise von Kindern eine Lehrerin, die ihre Schützlinge über das gefährliche CO2 ‚aufklärt’, nicht selten wird es sogar schon als giftig hingestellt. CO2 ist le­bensnotwendig, denn die Pflanzen stellen aus CO2 und Wasser mittels Photosynthese Trauben­zucker her, und damit alle weiteren Nahrungsmittel. Außerdem ist CO2 Teil der Atemluft. Wie sollen Kinder ein gesundes Gefühl für die Natur entwickeln können, wenn man sie schon im Grundschulalter derart indoktriniert?

Das Publikum ist größtenteils nicht in der Lage, wissenschaftliche Erkenntnisse zu beurteilen und nimmt sie schnell für bare Münze. Wer von einem Forschungsgebiet die Grundlagen nicht versteht, kann verständlicherweise nicht erkennen, ob ein Ergebnis richtig ist. Es ist tägliche Pra­xis, dass in der Regel nicht hinterfragt wird, was wissenschaftlich ermittelt wurde. Das gilt umso mehr, je prominenter die Institutionen und die Persönlichkeiten sind. In unserer Leistungsgesell­schaft wird Prominenz auch in der Wissenschaft leider nicht selten vorrangig durch Vermark­tungskompetenz erworben. Statt Wissenschaftsgläubigkeit wäre – ausnahmsweise – Lenin ange­bracht, nämlich: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“  Auf gut demokratisch heißt das: angst­freie, transparente und unbehinderte Diskussion.  

Das umso mehr, als auch im Grenzgebiet des Wissens für die Forschung das Prinzip von Ver­such und Irrtum gilt. Ein junger Forscher antwortet auf die Frage nach seiner gegenwärtigen Ar­beit: „Ich bereite meinen nächsten Irrtum vor“. ….

…..Vor 300 Jahren ging die Kleine Eiszeit zu Ende und danach hat sich die Temperatur erholt. Sie ist seitdem weltweit im Mittel um 0,7° C angestiegen, aber auch nicht überall auf der Erde, denn in manchen Regionen hat sie sich um 0,5°C sogar verringert. In diesen 300 Jahren verlief  die Rückerwärmung nicht gleichmäßig, sondern wurde von Phasen der Abkühlung unterbrochen – beispielsweise zwischen 1947 und 1976, oder nach 2002, als eine neue Abkühlungsphase be­gann. Die Rückerwärmung erfolgte außerdem nicht überall auf der Erde, sondern es gab auch immer benachbarte Regionen, deren Temperaturen sanken. Solche Regionen gab es sogar in der überdurchschnittlichen Erwärmungsphase zwischen 1980 und 2000.  

Wie in den Jahrhunderten zuvor gab es auch in den letzten 300 Jahren lediglich Temperatur­schwankungen üblichen Ausmaßes, ein globaler Klimawandel lässt sich aus den realen Tempe­raturmessungen nicht erkennen; ein wirklicher Klimawandel erforderte auch sehr viel größere Änderungen. Der ‚Globale Klimawandel’ ergibt sich nur aus Modellrechnungen – ohne Compu­ter wäre dieses Phantom nie geboren worden. …

….

Der Nordseespiegel ist zwischen 1600 und 1800 mit ca.  4 mm/a und zwischen 1800 und 2000 mit ca. 2 mm/a angestiegen. Das wird sich noch einige Zeit fortsetzen, weil der Meeresboden und die umgebende Küstenregion isostatisch absinken. An den Küsten der Malediven, Tuvalu und Vanatu sowie den Inseln der Karibik variiert der Meeresspiegel periodisch aber erhöht hat er sich in den letzten Jahrzehnten nicht.

 

….

Die Diskussion um den Klimawandel ist seit einiger Zeit um die ‚Versauerung der Ozeane’ er­gänzt worden, weil der pH-Wert sich von 8,2 auf 8,1 erniedrigt hat. 

Der Begriff ‚Versauerung’ ist falsch, denn die Zahlen belegen lediglich eine Verringerung der Alkalität, denn mit pH = 8,1 befinden sich die Meere immer noch im alkalischen Bereich und eine mehr als zehnfache Veränderung wäre notwendig, um ab pH =7 das Wasser wirklich sauer werden zu lassen

Der Begriff ‚Versauerung’ – schlimmer noch: Übersäuerung – wurde vermutlich gewählt, um den Eindruck einer Verschlechterung des Zustandes der Meere zu erwecken. Wenn die Vermu­

tung stimmt, wussten die Urheber dieses Begriffes nichts von den Wachstumsbedingungen tropi­scher Korallenriffe: mehr CO2 befördert ihr Wachstum, das gleichzeitig  CO2 wieder verbraucht.

Grundsätzlich ist zu bezweifeln, dass dieser Komplex überhaupt beurteilt werden kann, denn repräsentative Langzeitmessungen über den pH-Wert der Meere liegen sehr wahrscheinlich nicht vor, und noch weniger sind deren regionale und tiefenabhängige Schwankungen bekannt. Auf welcher Basis wollte man beurteilen, ob und in welchem Maße und mit welcher Periodizität der pH-Wert sich überhaupt ändert?

 

Es ist eine Tatsache, dass sich im Laufe der Erdgeschichte das Klima ständig geändert hat und zwar ohne unseren Einfluss, denn es gab uns noch nicht. Auf die Frage des Autors an den Pres­sesprecher des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), warum man denn die geolo­gischen Fakten nicht bewerte, antwortete er, dass man die historischen Gegebenheiten vernach­lässigen könne, weil die Modellrechnungen die weitere Entwicklung genauer anzeigen. Hinweise von Geologen an modellrechnende Klimaforscher, man möge doch die aus der Erdgeschichte be­kannten Klimaentwicklungen berücksichtigen, blieben unbeachtet. Sachlich wäre die gegentei­lige Praxis richtig: Wenn Ergebnisse von Modellrechnungen den historischen Fakten widerspre­chen, sind die Berechnungen falsch.

Es ist erstaunlich, dass Klimaforscher, die ihrer Ausbildung und Tätigkeit nach nur wenig von der Erde wissen können, überzeugt sind, alle und die richtigen Parameter für ihre Modellrech­nungen zu kennen. Es muss daran erinnert werden, dass solche Modellrechnungen kaum das Grundprinzip von Wissenschaftlichkeit erfüllen: Die Nachprüfbarkeit des Modells oder der Ein­gaben durch andere ist nicht gegeben oder zumindest fraglich. Man kann an ein Symphoniekon­zert denken: Dirigenten verwandeln gleiche Noten in ungleiche Hörerlebnisse. ..

 

Auf der oben genannten Berliner Tagung wurde gefolgert, dass viele Klimafaktoren noch nicht ausreichend bekannt und verstanden sind. Dazu passt, dass sich inzwischen  Prognosen als falsch herausgestellt haben, die ursprünglich als Meilensteine verkündet wurden – weder der Meeres­spiegel noch die globalen Temperaturen steigen wie vorausberechnet. Der Meeresspiegel der Weltmeere ist über 18 Jahre konstant geblieben und die Temperaturen sinken sogar. Auch diese beiden Entwicklungen sind im voraus nicht erkannt worden. 

Jetzt wäre es zweckmäßig, erst mal eine Zeit lang zu messen und zu beobachten, um zu sehen, was vom prognostizierten Klimawandel bestätigt wird. Wahrscheinlich wird sich die um 2000 begonnene Abkühlung fortsetzen, und damit wird auch der Glaube an den Klimawandel ein­schlafen.

Wenn Politiker sagen, dass sie handeln müssen, um eine mögliche Gefahr abzuwenden, dann sollten sie auch die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens und die Kosten gegeneinander abwägen. Ab einem bestimmten Missverhältnis sind Investitionen zur Abwehr einer noch möglichen aber nicht mehr wahrscheinlichen Gefahr nicht mehr zu rechtfertigen. Außerdem ist die von uns Men­schen schon immer geübte Anpassung an neue Gegebenheiten die bessere und effizientere Me­thode mit Änderungen fertig zu werden, als der extrem teure aber ergebnislose Versuch, die na­turbedingte Gefahren zu vermeiden. …

..

Statt unsere Energien im Kampf für den Klimaschutz ergebnislos zu verbrauchen, sollten wir sie auf Umweltschutzmaßnahmen konzentrieren, und da bieten beispielsweise Erdbeben ein lohnen­des Investitions- und Betätigungsfeld: Selbstverständlich kann man Erdbeben nicht verhindern, aber man kann ihre Schäden und ihre Opferzahlen minimieren. In Japan und Kalifornien wird das seit langem erfolgreich praktiziert. So forderte das Gilan-Beben im Iran 1990 30.000 –

50.000 Tote, während ein gleich starkes Beben im gleichen Jahr in Kalifornien nur 84 Men­schenleben kostete. Die Schäden eines Erdbebens sind nicht nur seiner Stärke geschuldet, son­dern auch einer nicht angepassten Besiedlung und Bauweise. Die Schäden des Erdbeben auf Haiti zeigen dies überdeutlich. Es würde sich auszahlen, dort – und in anderen gefährdeten Ge­bieten – in angepasste Besiedlungen und eine stabilere Bauweise zu investieren.

Das Phantom ‚Klimawandel’ hat sich inzwischen zu einer Pseudoreligion entwickelt und da Menschen ein Glaubensbedürfnis haben, pilgern sie in Scharen zu den Klimakonzilien. Jedes kostet einen vielstelligen Millionenbetrag und endet zwangsläufig mit einer Enttäuschung. Das Geld wäre sinnvoller für direkte Maßnahmen des Umweltschutzes ausgegeben statt für den in­ternationalen Konferenztourismus.

 

Prof. Dr. F.K. Ewert EIKE

*Dieser Beitrag ist keine wissenschaftliche Publikation, weshalb keine Quellen zitiert werden, die jedoch im Bedarfsfalle für alle genannten Fakten zur Verfügung gestellt  werden können. 

Den ganzen Text finden Sie in der Anlage als pdf Datei

 

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27 Kommentare

  1. Lieber Herr Weber,

    „Sicher, die Laien von WWF,Greenpeace,etc können eine Menge Unsinn mit statistischen
    Formeln produzieren, den man im IPCC-Bericht nachlesen kann.“

    Nungut, aber wenn das meine „Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache“ sind, so ist es definitiv kein sprachliches, sondern ein kognitives. Sie haben Recht, es ist Fakt, dass im WG 2 Bericht ein Fehler war. Ich bezweifle aber, dass man den Fakt des einen Fehlers inkl. das evtl. Einräumen von einer unbekannte Menge weiterer Fehler sprachlich korrekt mit Ihrer Aussage: „Menge Unsinn mit statistischen Formeln“ ausdrückt.

    „Sie sind scheinbar zu dieser Unterscheidung nicht fähig,sonst könnten Sie einen Satz voller Fakten nicht als Meinung bezeichnen. “

    Ihre Evidenzkriterien sind etwas schwach; zwischen Meinung und Fakt differenziere ich normalerweise, aber ich bin wie jeder Mensch nicht 100% fehlerfrei, bemühe mich aber redlich, es zu sein.

    „Dann verraten Sie mal, welche der Aussagen darin grundlos=unbegründet ist?“

    Sehen Sie, auch Sie können sich mit Meinung und Fakt vertun, denn ich schrieb „die meiner Meinung nach unbegründet und irrelevant sind.“, daher hätten Sie Konjunktiv statt Indikativ benutzen müssen, statt „ist“ also „wäre“.
    Zum Inhaltlichen:
    Es bestehen keinerlei physikalische Zusammenhänge zwischen der Abschmelzrate im Himalaya und meinen bisherigen Aussagen hier bei EIKE. Darauf beruht meine Meinung „grundlos=unbegründet“. Ich kenne den WG2, in dem die falsche Abschmelzrate im Himalaya vom WWF auftaucht, und keine meiner Aussagen basiert darauf, ob im WG2 Fehler sind oder nicht.

    „Dennoch interessiert mich welche Rolle die logistischen Gleichungen bei den Klimamodellen haben. Sie wissen das sicher besser als ich.“
    Ich schrieb in #17:
    „Nehmen Sie als Beispiel die logistische Gleichung: die ist mathematisch exakt aber ihre Lösungen sind in Teilräumen deterministisch chaotisch verteilt.“

    Die logistische Gleichung spielt bei Klimamodellen keine Rolle, sie ist nur ein vergleichsweise einfaches Beispiel für eine Klasse von nichtlinearen Gleichungen, die deterministisch-chaotische Lösungen haben. Zu dieser Klasse gehören auch viele Gleichungen, die in Klimamodellen und anderen Strömungsmodellen verwendet werden (z.B. Navier-Stokes-Gleichungen der Hydrodynamik).

    Der Punkt ist, dass „Chaos“ nicht mit „Unberechenbarkeit“ gleichzusetzen ist.

    Denn die Gleichungen dieser Klasse sind ja berechenbar und haben exakt determinierte Lösungen. Die Schwierigkeit bei diesen Gleichungen ist nicht die „Unberechenbarkeit“, sondern dass die Lösungen von dicht beieinanderliegenden Anfangswerten („Nachbarn“, in der Mathematik kann man Metriken für Funktionen definieren, die topologisch äquivalent zum 3-dim. Raum sind) weit auseinander liegen können, also nicht mehr „benachbart“ sind. Das versteht man unter deterministischem Chaos.

    Dieses Chaos führt dazu, dass bei den Klimamodellen keine exakte Sequenz der Wetterabläufe herauskommt, sondern nur fürs Klima „typische Wetterzustände“. Aber fürs Klima benötigt man die exakte Wettersequnz nicht. Denn Klima ist „nur“ die Statistik der Wettersequenz. Da für die Statistik die zeitliche Anordnung in der Sequenz a priori irrelevant ist, beschreiben daher unterschiedliche Sequenzen dasselbe Klima.

    Die mathematisch-wissenschaftliche Herausforderung – und daran scheitert der Laie und dies ist der Grund für viele Missverständnisse in der öffentlichen Diskussionen – ist nun: was machen, wenn in der Sequenz ein Trend ist? Denn dies beißt sich dann mit der klimatischen Annahme, dass die zeitliche Reihenfolge in der Sequenz egal ist. Dieses Problem tritt sowohl bei realen Messdaten als auch bei Modelldaten auf. Die pragmatischste Lösung ist, dass man 30 Jahre als Statistikzeitraum definiert. Denn da liefern die Messwerte eine relativ „stabile“ Statistik und auch die Modelle liefern Sequenzen, die etwa die gleiche Statistik (sprich Klima) wie die Messwerte liefern. Im Detail ist das kompliziert und vielfältig, so dass ich über die Schlußfolgerungen mit dem Anspruch auf universeller Gültigkeit aus Laienkreisen über zu dieser Thematik immer nur staunen kann – für mich ein Zeichen, dass der Laie in die Komplexität des Themas überhaupt nicht eingetaucht ist.

  2. #19: NF sagt: „Aus dem Zusammenhang gerissen …“

    Diese Spezialargumentation kennen wir zur Genüge von „Islamvertretern“ zu verfassungsfeindlichen Koranversen. Erklär uns den theologischen Context.

    Wahr ist: Seit 1998 gibt es keine Erderwärmung. LEIDER.

    Der Gau für die WHO-WWF-Elite: Die Leserbriefspalten aller großen (und kleinen) Blätter belegen, daß wir Betrogenen ein identisches Muster hinter der Erdüberhitzungs- und Pharmaschweine-Grippekampagne erkennen.
    Is ja auch net so schwer.

    „Man muss eine gewisse Panik schüren, und dann fließt das Geld.“
    – Prof. John Christy, Lead author for IPCC reports

    „Im Jahre 1977 hat Dr. Jonas Salk, der den ersten Polio-Impfstoff entwickelt hatte, zusammen mit anderen Wissenschaftlern bezeugt, dass die Massenimpfungen gegen Polio die Ursache der meisten Polio-Fälle in den USA seit 1961 waren.“
    (Science 4/4/77 „Abstracts“)

  3. Liebe/r NB
    “ Das Nichterwähnen….sozusagen als Beweis der
    Nichtexistenz der Abhängigkeit heranzuziehen?“
    Da sind Sie logisch viel zu weit gesprungen.Mein
    Gedankengang war anders. Ich finde den Fakt neu
    und auffällig, dass das CO2 NICHT erwähnt wurde.
    Die letzten 10 Jahre war das anders. Deswegen
    ziehe ich den Schluss, dass in der Redaktion ein
    Umdenken stattfindet und sie sich von der platten CO2-Klimapanikmache abwendet und auch
    IPCC-Kritik veröffentlicht.Die Welle bricht,das
    wollte ich den Lesern hier zur Kenntnis geben.
    Ihr skizzierter Gedankengang fand nicht statt.
    MfG
    Michael Weber

  4. Liebe/r NB
    Ich gratuliere,Sie haben durch Logik den Satz
    richtig gefunden,auf den ich mich bezogen habe.
    Dann allerdings fangen Ihre Schwierigkeiten mit
    der deutschen Sprache an. Die Aussage des Satzes
    „Sicher,die Laien von WWF,…“ besteht nur aus
    Fakten,die Sie jederzeit nachprüfen können und
    die von den Verursachern selbst bestätigt werden.Die deutsche Sprache unterscheidet Tatsachen von Meinungen. Sie sind scheinbar zu
    dieser Unterscheidung nicht fähig,sonst könnten
    Sie einen Satz voller Fakten nicht als Meinung
    bezeichnen. Für den Vertreter einer exakten
    Wissenschaft ist das doch mehr als peinlich!
    Ihre Meinung zu meinem Satz ist:“unbegründet und
    irrelevant“ Dann verraten Sie mal, welche der
    Aussagen darin grundlos=unbegründet ist? Da
    müssen Sie passen,geben Sie es doch einfach zu.
    Gleichzeitig sagen Sie damit aus, dass Ihnen als
    Wissenschaftler Pfusch in der Wissenschaft egal=
    irrelevant ist.Das ist keine Unterstellung, sondern Sprachlogik! Es würde mich freuen,wenn
    Sie in Zukunft auf die Präzision Ihrer Sprache
    genauso achten wie auf die Präzision der Physik.
    Was ich hören will, sollte dabei keine Rolle
    spielen.Dennoch interessiert mich welche Rolle
    die logistischen Gleichungen bei den Klimamodellen haben. Sie wissen das sicher besser als ich.
    MfG
    Michael Weber

  5. Lieber Herr Weber,

    ehrlich gesagt, habe ich mit dem Verständnis Ihrer Texte Probleme. Wenn Sie von mir Infos haben wollen, müssen Sie sich klarer ausdrücken.
    Ich bringe mal ein paar Beispiele Ihrer Texte, bei denen ich nur Bahnhof verstehe:

    „Als guter Wissenschaftler haben Sie den Satz doch sicher gründlich untersucht und festgestellt, daß alles dokumentarisch sicher
    belegt ist.“

    Welcher Satz? Etwa diesen von Ihren:
    „Sicher, die Laien von WWF,Greenpeace,etc können eine Menge Unsinn mit statistischen
    Formeln produzieren, den man im IPCC-Bericht nachlesen kann.“
    oder diesen:
    „Nur deswegen habe ich ihn Ihnen
    empfohlen, um Ihre Aussagen über Laien zu
    bekräftigen.“

    Soll ich darauf etwas erwidern? Das sind keine Fragen, sondern Ihre Meinungen, die meiner Meinung nach unbegründet und irrelevant sind.

    Nochmal zu Ihrer Aussage
    „Auf Ihre Feinmessungen eines teilchaotischen Systems mit mathematisch exakten Methoden bin ich gespannt.“

    Was wollen Sie nun hören?

    „Die Zeitung bietet den Kindern die Eiszeit
    schon in 10.000 Jahren an ohne ein CO2-Modell
    zu bemühen. CO2 scheint doch nicht so wichtig zu sein.“

    Das Beispiel mit der Kinderzeitung demonstriert doch nun gut das Dilemma: Die Zeitung erwähnt die Abhängigkeit des Eiszeit-Beginns vom CO2-Eintrag der nächsten Jahrhunderte explizit nicht. Warum sie dies nicht erwähnt, wissen wir nicht (pädagogiscbe Vereinfachung, um die Kinder nicht zu verwirren? das nächstmögliche Datum zu nennen, reicht der Zeitung vielleicht? Die Autoren der Zeitung wissen um diese Abhängigkeit selber nicht?, …?)

    Finden Sie es nun logisch, aus dem expliziten Nichterfähnen dieser Abhängigkeit in der Kinderzeitung und meinem Hinweis, auf die Existenz dieser Abhängigkeit, einen Konflikt zu schmieden?

    Oder trotz oder sogar wegen (!) meines Hinweises erst recht die Schlußfolgerung „CO2 scheint doch nicht so wichtig zu sein.“ zu postulieren, mit der Begründung, weil die Kinderzeitung etwas weggelassen hat, was ich erwähnt habe?
    Das Nicht-Erwähnen in der Kinderzeitung sozusagen als Beweis der Nicht-Existenz der Abhängigkeit heranzuziehen? Habe ich Ihren Gedankengang da richtig wiedergegeben?

  6. Auf die Frage des Autors an den Pres­sesprecher des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), warum man denn die geolo­gischen Fakten nicht bewerte, antwortete er, dass man die historischen Gegebenheiten vernach­lässigen könne, weil die Modellrechnungen die weitere Entwicklung genauer anzeigen.

    Gibt es hierfür eine zitierbare unabhängige Quelle?

  7. Liebe/r NB
    Ich versteh nicht,warum Sie eingeschnappt sind.
    Als guter Wissenschaftler haben Sie den Satz doch sicher gründlich untersucht und festgestellt, daß alles dokumentarisch sicher
    belegt ist.Nur deswegen habe ich ihn Ihnen
    empfohlen, um Ihre Aussagen über Laien zu
    bekräftigen.Als Dank machen Sie einen auf
    Leberwurst?
    Mit der logistischen Gleichung zeigen Sie ein
    nettes Werkzeug vor.Nur wo und wie soll es
    angewendet werden? Der Besitz von ein paar
    Schraubenschlüsseln qualifiziert nicht zur
    Reparatur eines Motors, man sollte auch wissen
    wo und wie man sie verwendet.
    Die Zeitung bietet den Kindern die Eiszeit
    schon in 10.000 Jahren an ohne ein CO2-Modell
    zu bemühen. CO2 scheint doch nicht so wichtig
    zu sein.
    MfG
    Michael Weber

  8. # na?? raten Sie mal wen ich hier meine?

    Oh was für schöne Buchstaben, die zusammengesetzt Wörter ergeben, mathematisch grenzwertig, deren Sinn aber deterministisch chaotisch in den Teilräumen der Geburtsstätte verborgen bleibt.

    Um diesen isolierten Satz richtig interpretieren zu können, muss man am besten die Schneemänner in Berlin gesehn haben, die dort vor sich hinfrieren und gegen die Globale Gehirnerwärmung protestieren.
    Ich bin gespannt, ob das in den Anomalien für Januar mit aufgenommen wird.

  9. Herr Matthes,

    sie wiederholen mantrahaft „In the vast majority of stations we did not see indications for a global warming of the atmosphere.“
    H.J. Schellnhuber, Physical Review E68, 046133 (2003).

    Um diesen isoliert zitierten Satz richtig interpretieren zu können, wäre es nett, wenn Sie uns den Kontext schildern würden. Es wird Ihnen bestimmt aufgefallen sein, dass im zitierten Paper es überhaupt nicht um die Erwärmung der letzten Jahrzehnte ging.

  10. Troll, typisch:

    „Mit Ihnen ist keine Kommunikation möglich, Sie drehen sich die Dinge nach Belieben zurecht.“

    Kommunikation worüber? Zunehmende Erdabkühlung? Emissionshandel? Wissenschaftsbetrug? Korruptionsnetzwerke in den NGOs WWF, WHO, 1001-Club etc.? Das sind die brennenden Wissenschaftsthemen.

    Ab 2003 wurde es ZUNEHMEND kälter. Vor 2003:

    „In the vast majority of stations we did not see indications for a global warming of the atmosphere.“
    H.J. Schellnhuber, Physical Review E68, 046133 (2003)

    Und tschüß.

  11. Lieber Herr Demmig,

    „#6 Sehr geehrter Herr NB,
    in ihren vielen Worten sind auch Sie nicht auf „… was einen Klimawandel ausmacht“ eingegangen!“

    Tut mir leid für Sie, wenn Ihre mathematischen Fähigkeiten nicht ausreichen, damit Sie aus meiner Definition des „Klimawandels“ sich die Antwort auf Ihre Frage ableiten können.

    Soviel kann ich sagen: die Schneehöhenstatistik vor Ihrem Haus hat schlechte Chancen, signifikante Aussagen über globale Wirkungen zu liefern.

    Lieber Herr Weber,

    „Auf Ihre Feinmessungen eines teilchaotischen Systems mit mathematisch exakten Methoden bin ich gespannt.“

    Nehmen Sie als Beispiel die logistische Gleichung: die ist mathematisch exakt aber ihre Lösungen sind in Teilräumen deterministisch chaotisch verteilt.

  12. Troll versucht sich am Kampfbegriff:

    „Der MAngel einer „öffentlichen Definition“ des Klimawandels heißt nicht, dass es Sie nicht gibt.“

    Wohl war. +2°C: Der korrekte Terminus lautet KLIMAOPTIMUM.
    Letzten Sommer waren’s knapp +40°C in meiner bescheidenen Hütte, ein paar Monate später wären’s -20°C bei offenem Fenster. Das sind 60, mancherorts 70°C Temperaturgefälle. Das mag jedem klarmachen, wie „dramatisch“ eine von uns Deutschen angeblich verschuldete Erderwärmung um ungefähr 0,000013224°C wäre.

    Knapp, klar, wahr:
    „Nur der Wandel ist beständig.“ – Konfuzius

    Zurück zum Thema: Von „uns“ Menschen verursachte Erderhitzung durch’s apokalyptische Treibhauskillergiftgas CO2 – Der größte Wissenschaftsbetrug des Jahrhunderts.

    Sogenannte „Wissenschaftler“, die in die CLIMATEGATE-Betrugsaffaire verwickelt sind, spielen sich als Profeten und Weltretter auf, zufällig hochdotiert von den zu Rettenden.

    “ … Die Industrieländer sollen als Vorreiter zeigen, „dass Klimaschutz nicht zu sinkendem Wohlstand führen müsse“. Womit Rahmstorf auf sich bezogen damit sicher recht hat. Für ihn persönlich wird steigender Klimaschutz bestimmt sogar zu mehr Wohlstand führen. Für das gemeine Volk wird das mit großer Sicherheit anders aussehen. Die von Rahmstorf vorgeschlagenen Maßnahmen jedenfalls führen allesamt zur Verteuerung von Energie und Produktionskosten. Und die Zeche dafür haben die gemeinen Bürger im Land zu tragen. Aber auch da ist der Herr Professor ganz Politiker. Verzicht und sinkender Wohlstand lässt sich eben am besten von anderen einfordern. … “

    http://tinyurl.com/ybwnhm7

  13. Lieber Herr Weber,

    So was schräges erlebt man selten.

    Mit Ihnen ist keine Kommunikation möglich, Sie drehen sich die Dinge nach Belieben zurecht.

    PS: die nächste Eiszeit kommt bestimmt, nach Modellrechnung je nach CO2-Input früher oder später, aber frühestens in 11.000 Jahren.

    Mit dem Differenzierungsvermögen von Entitäten gesehen ist das natürlich schon morgen.

  14. Liebe/r NB
    den letzten Satz haben sie etwas falsch formuliert. Richtig müsste es heissen:
    Sicher, die Laien von WWF,Greenpeace,etc können eine Menge Unsinn mit statistischen
    Formeln produzieren, den man im IPCC-Bericht nachlesen kann.
    Gestern war in meiner Zeitung auf der Kinderseite ein Klimabericht über die nächste
    Eiszeit. Markiert die Trendwende überdeutlich. Die Zeitung will glaubhaft bleiben.
    Auf Ihre Feinmessungen eines teilchaotischen Systems mit mathematisch exakten Methoden bin ich gespannt. Vielleicht muss man die Entität Klima doch anders als nur statistisch erklären.
    MfG
    Michael Weber

  15. @Balthasar Schmidt

    Ulli Kulke ist einer der wenigen Journalisten bei der WELT. Die Leser wissen es zu würdigen (Top-Bewertungen). Leider wurde des Publikumslieblings informativem Text keine Kommentarfunktion gewährt. Schlüsselaussage, unkommentiert:

    „Einzelne Forscher stehen im Verdacht, bewusst übertrieben zu haben, um ihren Themen größere Aufmerksamkeit zu verschaffen. Besonders brisant ist das insofern, als mit der inzwischen offiziell zurückgezogenen Behauptung vom Verschwinden der Himalaja-Gletscher – sie bilden das Trinkwasserreservoir für Milliarden Menschen – bei der EU Millionenbeträge für eine wissenschaftliche Studie eingeworben wurden.
    Die landeten inzwischen zum großen Teil beim indischen Forschungsinstitut Teri.
    Dessen Chef Rajendra Pachauri ist Vorsitzender des IPCC.“ (welt.de)

    Da könnte Schäuble doch viiiele Milliönchen einstreichen und müßte nicht wieder dubiose Geschäfte mit Spezial-CD-Händlern wg. sog. „Peanuts“ machen.

  16. @NB #8
    Ihr Zitat:
    —–
    „Sicher, der Laie kann eine Menge Unsinn mit statistischen Formeln produzieren“
    —–
    wie man an Climategate, NASA GISS, CRU, MET Office, PIK sieht, können das Wissenschaftler noch viel besser, da sie gezielter und mit vorgegebenen Zielen an die Sachen rangehen.
    Dagegen sind Laien eben genau das.

  17. #10: Demmig sagt:
    „Zu Hause habe ich ca. 40cm Klimaerwärmung weggeschippt, mir wäre Kälte mit +15°C lieber. Da wäre ich dann auch gerne dran schuld.“

    In den nächsten tagen werden die Anomalien für Januar bekannt gegeben, unter anderem auch die hier immer als zuverlässig angesehenen Satellitenmessungen von UAH. Da können Sie dann prüfen, wieviel Ihre 40cm Schnee mit Klima zu tun haben. Sie können ja auch gern mal einen Tip abgeben, wo die liegen werden. Nach Ihren Aüßerungen hier müßten die im negativen liegen, also eine Abkühlung signalisieren …

  18. #1 Bin Laden
    -sitzt in einer Felshöhle mit seiner mobilen Dialysestation und hat sein TV-Aufnahmeteam dabei!?
    – Ich würde ihn eher in der Schweiz suchen.

    #5 Danke für die Adresse.
    Herrn Aufmuth habe ich höflich aber deutlich geschrieben , was ich von seiner „Aufklärung“ halte, – nicht falsch, sondern Betrug und menschenverachtend. Ich schreibe, wenn ich eine Reaktion erhalten sollte.

    Nebenbei bemerkt: Die SPD hat sich auch nicht gerührt.

    #6 Sehr geehrter Herr NB,
    in ihren vielen Worten sind auch Sie nicht auf „… was einen Klimawandel ausmacht“ eingegangen!

    Zu Hause habe ich ca. 40cm Klimaerwärmung weggeschippt, mir wäre Kälte mit +15°C lieber. Da wäre ich dann auch gerne dran schuld.

  19. Da Klimadaten nur selten vollständig sind…ergibt sich noch ein ganz anders Problem: es wird nie ein „Fehlerkorridor“ bei Klimawerten angegeben. Das führt dazu, das „Interpretationsspielräume“ bleiben. Die ja auch, wie wir wissen vom IPCC genutzt werden. Eine 100 Prozent Datensicherheit gibt es bei Klimastation nicht. Vielleicht ist dies ja auch mal einen Beitrag wert:-).

    Beste Grüße

    E. S.

  20. Lieber Herr Roppelt,

    „Wenn nur die Anzahl der Meßwerte groß genug ist, kann jeder Trend statistisch signifikant werden. Selbst wenn er nur 0,1 K pro Jahrhundert beträgt“

    Richtig!

    „und damit völlig irrelevant ist.“

    Die Frage nach der Relevanz wird damit natürlich nicht beantwortet.

    „Dies gilt besonders dann, wenn man Varianz („Rauschen“) durch vorangegangene Mittelungen (Tagesmittel, globales Mittel usw.) herausgefiltert hat.“

    Sicher, der Laie kann eine Menge Unsinn mit statistischen Formeln produzieren, wie manche EIKE-Beiträge immer wieder eindrücklich demonstrieren.

  21. Ein Klima wandelt sich, wenn sich die Verteilung mindestens eines Klimaparameters zeitlich signifikant ändert. Das ist prinzipiell mathematisch nachprüfbar und das halte ich für eine gute Definition.

    Wenn nur die Anzahl der Meßwerte groß genug ist, kann jeder Trend statistisch signifikant werden. Selbst wenn er nur 0,1 K pro Jahrhundert beträgt und damit völlig irrelevant ist. Dies gilt besonders dann, wenn man Varianz („Rauschen“) durch vorangegangene Mittelungen (Tagesmittel, globales Mittel usw.) herausgefiltert hat.

    Der Große Wissenschaftler NB erweist sich ein weiteres Mal als statistischer Vollhorst.

    And now for something completely different:
    Das Original des Jungforscherzitats „Ich bereite meinen nächsten Irrtum vor“ findet sich übrigens in Bert Brechts „Geschichten vom Herrn Keuner“. (Jeder nur 1 Kreuz, bitte:o)

  22. Der Herr Prof. ist schlecht informiert:

    „In den Medien ist der Begriff Klimawandel allgegenwärtig, und obwohl die Physik bestrebt ist, Systeme zu definieren, wird in der öffentlichen Diskussion nirgendwo gesagt, was einen Kli­mawandel ausmacht.“

    Der MAngel einer „öffentlichen Definition“ des Klimawandels heißt nicht, dass es Sie nicht gibt. Aber tatsächlich herrscht bisbezüglich auch wissenschaftlich keine einheitliche Definition vor, obwohl die Kategorie „climate change“ inzwischen als Forschungsfeld weit verbreitet ist.

    Andererseits ist ziemlich klar, wie man „Klimawandel“ sinnvollerweise definiert.
    Offensichtlich ist damit NICHT gemeint, dass sich das Klima an einem Ort dann gewandelt hat, wenn er nicht mehr ins klassische Klassifikationsschema passt! Mit dieser Definition wird Herr Ewert kaum Unterstützer gewinne, denn sie ist viel zu grob.

    Da Klima Statistik ist, muss man die
    Klimawandeldefinition an Statistik festmachen.

    Ein Klima wandelt sich, wenn sich die Verteilung mindestens eines Klimaparameters zeitlich signifikant ändert. Das ist prinzipiell mathematisch nachprüfbar und das halte ich für eine gute Definition.

    Auch wenn klar ist, dass manche Parameter so variabel oder selten sind (Häufigkeiten von Extremereignisssen), dass die Signifikanz anhand vorliegender Daten nicht festzustellen ist.

  23. Noch als Ergänzung zu der dümmlichen Initiative gegen C02 der beiden Kultusministerien in Bayern und BW. siehe: http://www.co2maus.de
    Die Kinder sollen C02 sparen, sonst machen sie sich schuldig. z.B am Sterben des Regenwaldes.
    Zitat: „..Die schönen Regenwälder verbrennen, weil es dort zu trocken ist…“
    Die ganze Rattenfängeraktion der beiden Kumis gegen C02 koordiniert ein Lehrer aus Erlangen mit Sponsoren der Industrie, er heißt Martin Aufmuth und ist direkt zu erreichen unter: kontakt@co2maus.de

  24. Eine besonders dümmliche Initiative haben gerade die Kultusministerien von Bayern und Baden-Württemberg vorbereitet, mit der sie die Schüler und Lehrer ihres Landes in das Klimaproblem einführen, bzw. vorbeiführen wollen. Es geht nicht etwa um Für und Wider über den Treibhauseffekt, nein, das C02 ist von vorneherein an einer ständigen Erwärmung schuld, und wir Menschen allein erzeugen dies.
    siehe http://www.co2maus.de .Den Kindern wird Schuldbewußtsein eingeimpft, denn sie sind an all den Katastrophen schuld, die wir zur Genüge als Falschmeldungen kennen. Der Eisbär muss sterben, Überschwemmungen und Dürre, alles wird über einen Kamm geschert. Für Kontakt ist auch eine mail-adresse angegeben.

  25. Insgesamt eine sehr gute Zusammenstellung. Vielleicht noch eine Anmerkung. Die kleine Eiszeit ging nicht vor 300 Jahren, sondern 1850 zu Ende. Von 1816 bis 1818 waren drei Jahre ohne Sommer und Ernteausfall. In meiner Kreishauptstadt wurden die Temperaturen etwa ab 1830 gemessen, ab 1842 regelmäßig, die Jahresmittelwerte betrugen dann 10 Jahre lang 7 Grad. Most wurde noch keiner gemacht, weil zu wenig Äpfel reif wurden.
    Nicht nur der ph-Wert der Meere liegt zwischen 8 und 8,5, also im alkalischen Bereich, auch unser Trinkwasser ist leicht alkalisch zwischen 7,5 und 8, jedenfalls das der Landeswasserversorgung Stuttgart. Von einer Versauerung kann überhaupt nicht geredet werden. Und es ist auch richtig, dass der C02 Eintrag in den Meeren zum Korallenwachstum führt und nicht zur Zerstörung der Korallen.
    Aber Märchen dieser Art kennen wir zur Genüge. Wahrscheinlich ist es deswegen so ruhig an der Klimafront, weil die Klimahysteriker zusammen mit den Umweltverbänden gerade ihren nächsten Irrtum vorbereiten. Dann werden wir wieder in der Presse plötzlich lesen können: Ergebnisse einer neuen Studie, -die niemand kennt-, sind noch besorgniserregender…. Wenn so was kommt, dann weiß jeder, es geht nun wieder um neue Forschungsgelder.

  26. Obama und Osama gemeinsam für’s Klima! Wie passend. :-))

    Neue angebliche Botschaft von Bin Laden aufgetaucht. Shortnews:

    „Bin Laden wird jetzt Klimaschützer

    In seiner neusten Nachricht macht der al-Quaida Führer die USA und andere Industriestaaten für die globale Erderwärmung verantwortlich. Der einzige Weg dies zu stoppen sei es, die amerikanische Wirtschaft zu Fall zu bringen. Er rief dazu auf, US-Waren und den Dollar zu boykottieren. …“

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