Das Märchen vom Konsens

In zahlreichen Manifesten nehmen hunderte Wissenschaftler Stellung gegen die vom IPCC und verwandten Instituten vorgetragene alarmierende Temperaturerhöhung durch Erhöhung der CO2 Konzentration in der Atmosphäre. Sie wenden sich gegen die Verbände, politische Parteien, Politiker und Wissenschaftlerkollegen, die die Klimawissenschaft für ihre Ziele missbrauchen.
Auch die Umfragen unter Klimawissenschaftlern zeigen, dass von Konsens keine Rede sein kann.


Die Glaubensgemeinde der Apologeten – des durch Emission von CO2 hervorgerufenen Klimawandels mit katastrophalen Folgen für die Menschheit noch in diesem Jahrhundert – beruft sich für ihr Glaubenscredo auf zwei Säulen

1) 98% der Klimawissenschaftler sind der Meinung, dass der Klimawandel, d. h. der globale Temperaturanstieg von 0,8°C von Menschen verursacht ist! (Al Gore, 1992)

2) Am Bericht des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) waren Tausende von Wissenschaftlern beteiligt (IPCC; Claudia Kempfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, behauptete sogar allen Ernstes in der Talkrunde Dellings Woche des WDR 2008 es seien 8.000).

Dem wäre natürlich als erstes entgegenzuhalten:

 „Was von allen akzeptiert wird,

ist aller Wahrscheinlichkeit nach falsch!"

Paul Valerie, 1871-1945

Mit Sicherheit falsch sind die beiden Aussagen 1) + 2)

Fangen wir mit der Zahl der an den IPCC Berichten beteiligten Wissenschaftler an.

Den Bericht des wichtigsten Teils des letzten IPCC Berichtes (Fourth Assessment Report FAR) in der Arbeitsgruppe 1 (WG1),  Physical Basis haben insgesamt 720 Autoren erstellt. Diese wurden von 656 Gutachtern überprüft. Der Bericht der WG 1 umfasst 11 Kapitel. Im Schnitt waren somit an jedem der unabhängigen Kapitel 65 Autoren und 60 Gutachter beteiligt (John McLean 2007).

Tausende Wissenschaftler waren also bei der Erarbeitung der Physikalischen Grundlagen, dem essentiellen Teil des IPCC Berichtes, keineswegs beteiligt. Die meisten der Autoren hatten keinen Einfluss auf die Zusammenfassung für Politiker (Summary for Policy Makers) und somit auch keinen Einfluss auf die Formulierungen.

Damit kommen wir zur Aussage, es sei ein allgemeiner Konsens unter den Klimatologen und Wissenschaftlern, dass die beobachtete bzw. von den beiden Institutionen GISS (Goddard Institute for Space Studies, NASA, USA) und CRU (Climatic Research Unit, University of East Anglia, UK) angegebene gemittelte globale Temperaturzunahme von 0,8°C im vergangenen Jahrhundert zum größten Teil anthropogenen Ursprungs sei. Die letzten unter „Climategate“ bekannt gewordenen Manipulationen lassen allerdings Zweifel an der wissenschaftlichen Zuverlässigkeit dieser beiden Institutionen aufkommen.

Im Folgenden sollen einige der zahlreichen Manifeste genannt werden, die von vielen hunderten Klimawissenschaftlern unterschrieben wurden, die die vom IPCC und verwandten Instituten – in Deutschland vor allem auch das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung PIK – vorgetragene alarmierende Temperaturerhöhung durch Erhöhung der CO2 Konzentration in der Atmosphäre nicht mittragen. Wissenschaftler, die sich gegen die Verbände, politische Parteien, Politiker und Wissenschaftlerkollegen wenden, die die Klimawissenschaft für ihre Ziele missbrauchen.

Im zweiten Teil sind die uns bekannten Umfragen unter Klimawissenschaftlern aufgeführt. Alle führen das Märchen vom Konsens ad Absurdum.

Beginnen wir mit einem, der es leider und offensichtlich auch nicht besser weiß (oder dessen Berater es ihm verschweigen), dem US Präsidenten Barrack Obama, dessen Aussage zum anthropogen erzeugten Klimawandel:

„Wenige Herausforderungen denen sich Amerika und die Welt gegenübersieht sind wichtiger als den Klimawandel zu bekämpfen. Die Wissenschaft ist jenseits aller Diskussion und die Fakten sind klar.“

die folgende Reaktion hervorrief:

"With All Due Respect, Mr. President. But This Is Not True."

Mehr als 150 Wissenschaftler haben diesen Aufruf unterschrieben.

1992, in Rio de Janeiro auf der ersten großen UN-Umweltkonferenz, haben die Vertreter von 170 Regierungen und weiteren Nichtregierungsinstitutionen (Nongovernmental Organisations, NGO) vor einer gefährlichen globalen Erwärmung durch die steigende Emission von CO2 in der Atmosphäre durch Nutzung der fossilen Brennstoffe gewarnt.

Drastische Maßnahmen, Energiesteuern und Umweltabgaben wurden gefordert.

Heidelberg Appeal

Als erste Antwort auf diese irrationalen Forderungen haben 425 Wissenschaftler, darunter 62 Nobelpreisträger den „Heidelberg Appeal“ unterschrieben, in dem sie fordern die wissenschaftliche Ehrlichkeit nicht dem politischen Opportunismus und einer irrationalen Ideologie zu opfern.

Inzwischen sind diesem Appell mehr als 4000 Wissenschaftler, darunter 72 Nobelpreisträger aus 106 Ländern beigetreten.  

Das Leipziger Manifest

Das Leipziger Manifest ging aus einem internationalen Symposium über die Treibhauskontroverse in Leipzig im November 1995 und 1997 hervor. Es war eine Reaktion auf die Kyoto-Konferenz und des dort beschlossenen Klimavertrages. Es wurde 2005 überarbeitet.<//font>

Die Unterzeichner, 80 Wissenschaftler aus dem Bereich der Forschung zum Zustand der Atmosphäre und des Klimas sowie 25 TV Meteorologen, sind der Meinung, dass es keine wissenschaftliche Basis gibt, die die globale Erwärmung alleine als vom Menschen verursacht zuordnen kann:<//font>

„ Auf dieser Basis aller vorhandenen Messungen, können wir eine politisch inspirierte Weltsicht nicht akzeptieren, die Klimakatastrophen vorhersagt und überstürzte Aktionen verlangt…. In einer Welt in der die Armut die größte soziale Verschmutzung darstellt, sollte jegliche Einschränkung an Energie, die das ökonomische Wachstum verhindert (in diesen Ländern), mit äußerstem Bedacht vorgenommen werden.“

Die Oregon Petition (1998)

Im Jahre 1998 unternahm der anerkannte Festkörperphysiker Frederick Seitz (Wigner-Seitz-Zelle) eine weitere Initiative, der – so seine Meinung -wissenschaftlichen Wahrheit in Bezug auf den Klimawandel, zum Durchbruch zu verhelfen. Er war Mitbegründer des „Oregon  Global Warming Petition Project“, das bis heute 31.478 amerikanische Wissenschaftler, davon 9.029 Physiker unterschreiben haben. In dieser Petition an die amerikanische Regierung heißt es:

„Es gibt keinen überzeugenden wissenschaftlichen Nachweis, dass die menschliche Emission von CO2 und anderen Treibhausgasen jetzt oder in absehbarer Zukunft eine katastrophale Erwärmung der Erdatmosphäre und eine Zerstörung des Erdklimas bewirken wird. Im Gegenteil, es gibt substantielle wissenschaftliche Nachweise, dass das Ansteigen von CO2 in der Atmosphäre vorteilhafte Effekte auf die pflanzliche und tierische Umwelt erzeugt. „

Teil dieser Petition ist ein referierter Artikel von Arthur B. Robinson, Noah E. Robinson und Willie Soon vom Oregon Institute of Science and Medicine mit dem Titel „Environmental Effects of Increased Atmospheric Carbon Dioxide“ („Umwelteinfluss des steigenden atmosphärischen CO2“).

Der „Minority Report“ des US Senates

Im Dezember 2008 und ergänzt im März 2009 wanden sich über 700 Wissenschaftler mit dem so genannten „U.S. Senate Minority Report“ (auch als Inhofe Report bezeichnet) an den Senat der Vereinigten Staaten. Die Unterzeichner wehrten sich gegen den so genannten Konsens, dass der Mensch für die Erwärmung hauptsächlich verantwortlich gemacht werden kann. Im Report steht, dass die 700 Wissenschaftler die Zahl der an der Zusammenfassung für Politiker des IPCC beteiligten Wissenschaftler (52) um das mehr als 13 fache übersteigt. Sie führten insbesondere die Messungen an, die die alarmistischen von Modellen unterstützten Prophezeiungen widerlegen.

Offener Brief an den Kanadischen Ministerpräsidenten

In einem offenen Brief an den kanadischen Ministerpräsidenten, der am 11. April 2008 in der National Post veröffentlicht wurde, wanden sich 60 Klimawissenschaftler gegen die Unterzeichnung eines neuen Kyoto Vertrages. Sie heben hervor, dass „es keine beobachtbaren Nachweise gibt, die die Computermodelle verifizieren. Deshalb gibt es keinen Grund, den Vorhersagen der Computermodelle zu vertrauen…. Wir schlagen vor, eine ausbalancierte, umfassende, öffentliche Sitzung abzuhalten, um die wissenschaftliche Basis zu Plänen der Regierung in Bezug auf den Klimawandel zu schaffen.“<//font>

Offener Brief an Kanzlerin Merkel

In einem offenen Brief vom Juli 2009 an die Physikerin und Kanzlerin Frau Dr. Merkel fordern fast 320 Wissenschaftler und engagierte kompetente Bürger, „die Kanzlerin möge sich nicht länger den offensichtlichen Fakten gegenüber verschließen und von der Pseudoreligion der anthropogenen Erwärmung ablassen.“ Und weiter:

„Die Temperaturmessungen ab 1701 widerlegen anthropogen verursachte Temperaturschwankungen.“

Im Folgenden sind die Umfragen aufgeführt, die zum Thema Konsens in der Klimawissenschaft durchgeführt wurden.

Umfrage unter Experten der Staatlichen Wetterämter der USA (1997)

Im Jahre 1997 hat die Organisation „Citizen for a Sound Economy Foundation“ eine Umfrage unter den 48 Staatlichen Klimaexperten der USA zum Thema Klimawandel durchführen lassen. 36 von Ihnen haben an der Umfrage teilgenommen. 90% der Befragten waren der Meinung, dass die Veränderungen in der globalen Temperatur auf natürliche Zyklen zurückzuführen sind. 89% sagten, dass die Wissenschaft nicht in der Lage ist, die nur von Menschen verursachten Temperaturänderungen zu isolieren und zu messen.

Die Oreskes Studie im Auftrag des IPCC (2004)

Um diesem überzeugenden Beweis gegen den einhelligen Konsens aller Wissenschaftler zu begegnen ließ die UN (IPCC) Naomi Oreskes (Science, Bd. 306, 2004) eine Untersuchung der Zusammenfassung von 978 Artikeln in Fachzeitschriften zwischen 1993 und 2003 durchführen, die sie unter dem Stichwort „Global Climate Change“ im Information Science Institute der Universität Süd-Kalifornien gefunden hatte. Ihr Ergebnis war, dass 75% den behaupteten Konsens vertreten, dass die Menschen eine globale Naturkatastrophe durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe verursachen.

Die GKSS Umfrage (2007)

Im Jahre 2007 veröffentlichten die Klimawissenschaftler Hans von Storch und Dennis Bray (GKSS Forschungszentrum Geesthacht Bericht No 1, ISSN 0344-9629) eine anonyme Umfrage unter ca. 1250 Klimawissenschaftlern, von denen 40% antworteten. Dies ist für derartige Umfragen eine sehr hohe „Response-Rate“.

Die Frage „Der gegenwärtige Stand der Wissenschaft ist weit genug entwickelt, um eine vernünftige Einschätzung des Treibhausgaseffektes zu erlauben?“ beantworteten nur 69% mit Zustimmung.

Die Frage „Können Klimamodelle die Klimabedingungen der Zukunft voraussagen?“ beantworteten 64% ablehnend!

Da die Vorhersagen der Klimakatastrophe alleine auf den Klimamodellen beruhen und insofern auch ein theoretisches Konstrukt sind, ist diese Antwort der Schlag ins Gesicht der Vertreter des Klimakatastrophen-Konsenses. Oder anders ausgedrückt: es besteht ein Konsens immerhin von fast 65%, dass die Vorhersage eines die Menschheit gefährdenden Klimawandels durch eine von Menschen gemachte Temperaturerhöhung infolge der CO2 Emission nicht zulässig ist.

Bemerkung:

Das verwundert insofern nicht als auch im letzten Bericht des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change auf Seite 774 lesen kann:

In der Klimaforschung und Modellierung müssen wir erkennen, dass wir es mit einem gekoppelten nichtlinearen chaotischen System zu tun haben, und deshalb eine langfristige Vorhersage der zukünftigen Klimazustände nicht möglich ist.“

Dies steht im wissenschaftlichen Bericht des IPCC (Fourth Assessment Report, 2007), nicht aber in der Zusammenfassung für Politiker und die Medien.

Das wissen natürlich auch die führenden Klimatologen. Leider informieren sie darüber die Öffentlichkeit nicht.

Die Kepplinger/Post Umfrage (2008)

Im September 2008 veröffentlichten Hans M. Kepplinger und Senja Post von der Universität Mainz in deren Forschungsmagazin eine Online-Umfrage unter den 239 identifizierten deutschen Klimawissenschaftlern. 133 (44%) von ihnen nahmen an der Befragung teil.

Kepplinger: „Die Mehrheit der Wissenschaftler war der Ansicht, dass die Voraussetzungen für eine Berechenbarkeit des Klimas gegenwärtig noch nicht gegeben ist. Dies betrifft die Menge und Qualität der empirischen Daten, die Qualität der Modelle und Theorien sowie die Kapazität der verfügbaren Analysetechniken. Nur eine Minderheit von 20% glaubt, dass die empirischen und theoretischen Voraussetzungen für die Berechnung des Klimas heute schon gegeben seien.“

Von Konsens allenthalben keine Spur!!

Dr. Rainer Link

Physiker

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18 Kommentar(e)

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1
Werner Pachulski

Zu dem sogenannten Konsens der Wissenschaftler allgemein und der Klimaforscher im Besonderen kann ich nur mit einem Zitat des russischen Wissenschaftlers Mirsakarim Norbekov antworten:
Wenn einer lügt, nennt man das Lüge, wenn ein zweiter diese Lüge wiederholt, nennt man es Zitat. Wenn alle die Lüge
wiederholen, nennt man das "allgemein bekannte Tatsache".
Wenn die Lüge an der Universität unterrichtet wird, nennt man das "akademische Bildung". Wenn die Lüge Allgemeingut
wird, nennt man sie "Wissen".
Mit freundlichem Gruß
Werner Pachulski

2
Karl Rannseyer

#16: Dieter Enger sagt:
„ ...Das Ergebnis ist eindeutig: In dem Erlenmeyerkolben mit der Pflanze war kein Sauerstoff mehr im Wasser vorhanden.
Der Sauerstoffgehalt in dem Erlenmeyerkolben ohne Pflenze hatte dagegen nur geringfügig abgenommen. ...
... Alleine dieser Nachweis beweist das die Pflanze im freien keinen Sauerstoff abgibt sondern aufnimmt. Dafür braucht man kein Sauerstoffmessgerät. ...“

Zuerst dachte ich, „gar nicht ignorieren, den Knecht“ aber dann ...

„Das Wasser und vor allem die Wasserpestpflanze, roch stark nach Verfaulungsprozessen, da die Wasserpestpflanze den Sauerstoff bis auf 0,00mg/ l in der Sonne d.h. bei starker Sonneneinstrahlung verbraucht hatte.“

Ich bin Wahnsinnig, ääh beeindruckt, Herr Enger. Sie müssen medial begabt sein, der Durchbruch ist da, Sie sind der erste der neuen Rasse Mensch, der sich dazu öffentlich bekennt, gratuliere!
Seien Sie versichert, ich bin ob Ihres Scharfsinns deshalb nicht erstaunt.

Mit freundlichen Grüßen

Karl Rannseyer

3

Der Nachweis: Pflanzen nehmen Sauerstoff auf und kein CO2 !!

Der Versuch: 2 Erlenmeyerkolben werden mit frischem Leitungswasser befüllt. In den einen Kolben kommt zusätzlich
eine Wasserpestpflanze. Der Sauerstoffgehalt beider Kolben wird zu Versuchsbeginn gemessen und ist natürlich identisch.

Nun werden beide Kolben für einen Tag in die Sonne gestellt.
Ich habe diesen Versuch z.B. am 07.08.2010
um 10 Uhr begonnen und gegen 19 Uhr beendet. Es war ein sonnenreicher Tag.

Das Ergebnis ist eindeutig: In dem Erlenmeyerkolben mit der Pflanze war kein Sauerstoff mehr im Wasser vorhanden.
Der Sauerstoffgehalt in dem Erlenmeyerkolben ohne Pflenze hatte dagegen nur geringfügig abgenommen.
Dies beweist eindeutig: Pflanzen nehmen Sauerstoff auf. Wissenschaftlich wäre zu erwarten gewesen, dass der Sauerstoff, in dem Erlenmeyerkolben mit der Pflanze, zugenommen hätte.

Alleine dieser Nachweis beweist das die Pflanze im freien keinen Sauerstoff abgibt sondern aufnimmt. Dafür braucht man kein Sauerstoffmessgerät.

Das Wasser und vor allem die Wasserpestpflanze, roch stark nach Verfaulungsprozessen, da die Wasserpestpflanze den Sauerstoff bis auf 0,00mg/ l in der Sonne d.h. bei starker Sonneneinstrahlung verbraucht hatte.

Jeder Bundestagsabgeordnete kann auf diese Weise auch ohne Sauerstoffmessgerät sich von der Richtigkeit meiner Aussagen selbst überzeugen.

Im übrigen weiß fast jeder, der einen Blumenstrauss in eine Vase stellt. Wenn der Sauerstoff im Wasser verbraucht ist stinken die Stengel der Blumen und das Wasser nach Verfaulungsprozessen.

Jetzt noch zu sagen die Pflanzen geben Sauerstoff ab, ist wohl unmöglich, wenn man an der Wahrheit interessiert ist.
Damit ist das Der Gesetzentwurf zu Abscheidung, Transport und unterirdischer Speicherung von Kohlendioxid (CCS-Gesetz) überflüssig.
Außer Sie wollen die Steuern der Bürger verschwenden.

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Enger

Hauptstr. 41.

28857 Syke

Tel.: 04242 57767 88

Fax.: 04242 57767 90

eMail: d.enger@fehler-der-wissenschaft.de

http://www.fehler-der-wissenschaft.de

4

Liebe Frau Schwarz-Herion, #13

"Deshalb ist eine Kategorisierung von "bösen Klimawissenschaftlern" einerseits und "guten Solarforschern" andererseits im Sinne einer wissenschaftlichen Diskussion auch wenig zweckdienlich. "

Völlig richtig!
Genau dies habe ich ausdrücken wollen.

Somit ist die Zusammenfassung von Vincent Grey schon etwas verwunderlich, denn dort tauchen statt repräsentative wissenschaftliche paper vornehmlich Kommentare und Zeitungsartikel zu ausgewählten Themen auf. Statt dass man hier auf die Materie verwiesen wird, um die es eigentlich geht, wird man nur auf das aufgeführt, was darüber (i.d.R. einseitig, verfälscht oder missverständlich) in Sekundärliteratur geschrieben wird. Das ist in der Tat ziemlich unzweckdienlich!

Somit stimme ich Ihnen voll und ganz zu und unterstütze uneingeschränkt jede wissenschaftliche Auseinandersetzung über die Wirksamkeit der vielfältigen Klimafaktoren. Diese wissenschaftliche Diskussion ist seit Jahren am Laufen und macht stetige Fortschritte. Zunehmend setzt sich das Bild klarer zusammen. Dazu gehört eben auch, dass man über Relevanz oder Irrelevanz von Einflußfaktoren zunehmend sicherer entscheiden kann.

Ob dies aber nun auf der erstebenswerten wissenschaftlichen Basis geschieht oder nicht, kann eigentlich nur die Wissenschaft selbst beantworten. Dafür erscheinen mir die wissenschaftlichen Institutionen fern von Politik und "Fachidiotentum" (auch da liegt ein innerwissenschaftliches Risko) wichtig, die anhand von generellen wissenschaftlichen Standards Empfehlungen abgeben könnten. Ein Vorbild sind für mich die NSF in den USA und die Royal Society in UK. In Deutschland haben wir verschiedene dafür prinzipiell geeignete Gesellschaften (Helmholtz, Fraunhofer, DPG, DMG, die Akademien der Wissenschaften). Keine dieser Gesellschaften sollte dies alleine entscheiden. Bei den bisherigen "Alleingängen" von DPG und DMG fehlt mir das Engagement, den obigen Ansprüchen gerecht zu werden. Und den Akademien fehlt häufig die Fachkompetenz.

"Ich empfehle Ihnen zur Objektivierung Ihrer Sichtweise die dezidierte Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Publikationen sowohl von Vertretern der Hypothese des anthropogenen Klimawandels als auch von Wissenschaftlern, die dieser Hypothese skeptisch gegenüberstehen wie z.B. der von mir in Nr.11 angegebenen Artikel von Dr. Gray.
...
Ich fand es sehr mutig von der Tageszeitung BNN, auch einen Skeptiker der monokausal ausgerichteten Hypothese vom anthropogenen Klimawandel in einem Interview zu Wort kommen zu lassen. Wissenschaft bleibt nur lebendig, wenn es unterschiedliche Sichtweisen gibt und diese kontrovers diskutiert werden. Insoweit stimme ich mit Ihnen überein."

Danke für die Empfehlung, aber da rennen Sie bei mir offene Türen ein, denn ich beschäftige mich seit 2 Jahrzehnten damit wissenschaftlich mehr oder weniger intensiv (nur die physikalischen und meteorologischen Aspekte). Während dieser Beschäftigung wurde vor allem eines deutlich: Nämlich, dass die wenigsten Publikationen, die zu der Frage "anthropogener Klimawandel ja oder nein" mit wissenschaftlichen Ergebnissen de facto beitragen, die Beantwortung dieser Frage als Ziel haben!
Die Beantwortung dieser Frage ist in den wissenschaftlichen papern überhaupt nicht das Ziel der Untersuchung. Warum das? Ganz einfach, denn die Frage ist in dieser Form wissenschaftlich weder definierbar noch interessant.
Denn es ist fürs Klima unerheblich, ob z.B. der Anstieg von CO2 innerhalb von knapp 100 Jahren um 30% durch den Menschen verursacht wurde oder durch einen anderen Prozeß. Und wenn Sie bedenken, dass die Klimaauswirkungen anthropogen bedingter SO4 Aerosol-Emissionen den anthropogen CO2-Emissionen partiell entgegenwirken, so zerfällt die so einfach klingende Hypothese ("ist der Mensch Schuld am Klimawandel?") in viele u.U. gegenseitig abhängige Teilfragen, in denen die Rolle des Menschen ganz unterschiedlichen Stellenwert haben kann. Was soll also ein Experte ehrlich antworten, wenn ihm von einem Journalisten als Antwort auf die Frage "Ist der Mensch Schuld am Klimawandel?" nur ein Ja oder Nein zur Verfügung gestellt wird?

Ich stimme Ihnen zu, dass man die vereinfacht und moralisierend verzerrte Hypothese in der Öffentlichkeit in Form "Klimawandel sei Menschenwerk", dringend auch in der Öffentlichkeit diffenzierter betrachten muss. Allerdings ist das bloße Polarisieren durch Verbreiten von Minderheitenmeinungen und gleichzeitigem Unterdrücken nicht minder differenziert ausgeführter aber gegenteiliger Meinungen nicht sachdienlich.

"Wenn Sie die Artikel und das Interview von Herrn Professor Lüdecke aufmerksam gelesen haben"

Leider war ich mit Ihrem Hinweis nicht erfolgreich, dieses Zeitungsinterview zu finden. Andererseits kenne ich die Position von Lüdecke zur Treibhauswirkung. Diese basiert auf einer von Lindzen seit gut 20 Jahren vertreteten Meinung, die von anderen Wissenschaftler nicht in ihrer von Lindzen postulierten Tragweite geteilt wird.
Nun kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass man Lindzens Theorie überprüfen muss bis eindeutige Klarheit besteht. Aber es gibt Wissenschaftler, die diesen Prozeß bereits für erledigt sehen und zu dem Schluß kommen, dass seine Theorie für die Tropen eine gewisse Relevanz hat, aber insgesamt die positive Rückkopplung dominiert und Lindzens Prozeß insgesamt quantitativ vernachlässigt werden kann.

PS: sorry für den "Herrn", Ihr Hinweis durch den Geschlechterwechsel kam an.

5

@Dr. Odile Schwarz-Herion #13
Hr. Bäcker und Co. geht es hier nicht um die Wissenschaft sondern um Märchenverbreitungen. Das Internetvolk soll von solchen Schreibern bewusst das C02-Märchen aufgeschwatzt werden. Mit allen Rethorikenraffinezen.
Beim Thema Klimawandel in Vebindung mit dem menschengemachten C02 steht nicht die Wissenschaft im Vordergrund. Weil die Wissenschaft bis heute noch keinen Beweis dafür gefunden hat.
Es stehen bei diesem C02-Märchen alleine Macht- und Finanzinteressen im Vordergrund. Die Macht soll die Gesellschaft gefügig machen und die Bürger in die Steinzeit zurückführen. (siehe Solaranlagen,Windanlagen bzw. der größte Schwachsinn auf Strom wo immer es geht zu verzichten. Sowas nennen die dann Energieeinsparung!)
Die Finanzinteressen stehen bei den Spekulanten und der Politik im Vordergrund. (Zertifikatenhandel und andere C02 Abgaben).
Jetzt frage ich mich wenn C02 gefährlich sein sollte für das Klima, dann müsste doch auch das 02 für das Klima gefährlich sein. Es wird wohl daran liegen, dass man mit 02 keine Macht und Finanzinteressen durchdrücken kann bzw. kann mit C02 immer schön das schlechte Gewissen der Bürger angesprochen und ausgenutzt werden.
C02=böse. 02=gut. Übrigends wird das C02 zum größten Teil von der Pflanzenwelt in 02 umgewandelt. Wenn mich nicht alles täuscht, dann wandelt ein ausgewachsener Baum am Tag ca. 13.000 m3 C02 in Sauerstoff um. Bei Algen ist dieser Wert noch einiges höher.
Man müsste eigentlich sagen...ohne C02 würde es das Leben wie wir es kennen nicht geben. Wahrscheinlich nicht mal uns Menschen. Soviel zum Thema C02=böse!

6
Dr. Odile Schwarz-Herion

Liebe Frau Baecker, #12

Ihre Erkenntnis, dass Begriffe wie "gut" und "böse" unsachlich und in einer wissenschaftlichen Diskussion vollkommen irrelevant sind, ist richtig, aber natürlich eine Binsenweisheit. Deshalb ist eine Kategorisierung von "bösen Klimawissenschaftlern" einerseits und "guten Solarforschern" andererseits im Sinne einer wissenschaftlichen Diskussion auch wenig zweckdienlich. Wissenschaft sollte sachlich diskutieren, im Rahmen des derzeitigen Forschungsstandes informieren und politisch unabhängig sein. Der IPCC2007 Report ist mir selbstverständlich bekannt, aber Sie wissen ja sicherlich auch, dass der IPCC kein Wissenschaftsgremium ist, auch wenn er auf den ersten Blick diesen Eindruck erwecken mag.
Ich empfehle Ihnen zur Objektivierung Ihrer Sichtweise die dezidierte Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Publikationen sowohl von Vertretern der Hypothese des anthropogenen Klimawandels als auch von Wissenschaftlern, die dieser Hypothese skeptisch gegenüberstehen wie z.B. der von mir in Nr.11 angegebenen Artikel von Dr. Gray.
Das Problem der gegenwärtigen Klimadiskussion liegt darin, dass monokausal der anthropogene Faktor des Klimawandels in den Vordergrund gestellt wird und der Verdacht, dass diese einseitige Betrachtungsweise möglicherweise von politisch motivierten Personen, Personengruppen und Institutionen für eigene Zwecke missbraucht wird, daher nicht völlig fern liegend ist. Auch sind inzwischen genügend Fälle eines solchen Missbrauchs bekannt geworden und einige davon werden wegen eindeutiger Gesetzesverstöße bereits strafrechtlich verfolgt.
Ich selber bin politisch neutral und habe mich seit Jahren auf rein sachlicher Ebene durch ein Universitätsstudium mit Schwerpunkt Umweltwissenschaft, den Besuch internationaler Umweltkongresse, eigene wissenschaftliche Publikationen und öffentliche Vorträge eingehend mit verschiedenen Sichtweisen der Klima-Thematik befasst. Ich bin weder Anhängerin der einen noch der anderen Hypothese, bin aber der Auffassung, dass man eine Hypothese, die wissenschaftlich noch nicht eindeutig bewiesen ist, nicht als unbestrittene Tatsache darstellen sollte, da ein solches Vorgehen einen Verstoß gegen die wissenschaftliche Ehrlichkeit darstellt.
Ein seriöser Wissenschaftler sollte auch nicht aus politischen oder sonstigen Gründen „auf der Seite“ einer bestimmten Hypothese stehen, sondern allein seinem wissenschaftlichen Gewissen folgen. Wissenschaft befindet sich ständig im Fluss. Dort gibt es gibt keine Mehrheitsentscheidungen wie in der Politik und die herrschende Meinung kann zwar, muss aber nicht immer die richtige sein. Hierfür gibt es genügend Beispiele in der Wissenschaftsgeschichte.
Dass sich natürliche Einflüsse wie beispielsweise die Änderung der Sonneneinstrahlung und die theoretische Möglichkeit einer anthropogenen Verstärkung des Treibhauseffekts nicht gegenseitig ausschließen, ist längst bekannt und wurde schon vor vielen Jahren bereits in zahlreichen Publikationen, beispielsweise in „Science“ und „Nature“, ausführlich behandelt. Wenn Sie die Artikel und das Interview von Herrn Professor Lüdecke aufmerksam gelesen haben, ist Ihnen sicherlich aufgefallen, dass dieser die CO2-Hypothese nicht „per se“ als falsch bezeichnet, sondern lediglich eine gewisse Skepsis mit dem Argument äußert, dass derzeit noch nicht genügend Beweise für eine anthropogene Verstärkung des Klimawandels vorliegen.
Ich fand es sehr mutig von der Tageszeitung BNN, auch einen Skeptiker der monokausal ausgerichteten Hypothese vom anthropogenen Klimawandel in einem Interview zu Wort kommen zu lassen. Wissenschaft bleibt nur lebendig, wenn es unterschiedliche Sichtweisen gibt und diese kontrovers diskutiert werden. Insoweit stimme ich mit Ihnen überein.

7

Lieber Herr Schwarz-Herion, #11

ich würde es bevorzugen, dass die Zeitungen auch mal Wissenschaftler zu Wort läßt, die auf dem Gebiet etwas wissenschaftlich geleistet haben, aber bislang im Hintergrund blieben. Denn unter diesen vielen gibt es genug, die in allen Details und ohne Abschweife in die Politik rein wissenschaftliche Gründe nennen können, wieso man die Zunahme von CO2 & Co seit über 4 Jahrzehnten so intensiv untersucht. Dazu kommt, dass man populistischen Gerüchten genauer auf den Zahn fühlen kann.

Allerdings liegt es letztlich am Journalisten, die Aussagen der Wissenschaftler auch so zu Papier zu bringen, wie die das meinten. Nehmen wir mal ein Beispiel aus der Liste von Vincent Gray, wo dies nicht so ist:
http://fullcomment.nationalpost.com/2010/05/21/its-the-sun-stupid/
Lesen Sie sich das mal genau durch. Da bekommt man durch den Autoren Lawrence Solomon suggeriert, dass Solar scientists in Konkurrenz zu Klimawissenschaftlern stünden und sich von denen unterdrückt fühlten (die Klimawissenschaftler werden gleich mal mithilfe des Stichworts "climategate" und der These eines Reputationverlustes des IPCC stigmatisiert).
Diese "Leitthese" wird mit ein paar locker zusammengesuchten aber nicht konkret beschriebenen Forschungsprogrammen untermauert. So wird Mike Lockwood damit zitiert, dass ein Zusammenhang zwischen der Kleinen Eiszeit und der geringen Sonnenaktivität mit 1% nur als zufällig gesehen werden kann. Das ist doch mal was. So läuft Wissenschaft. Nicht erwähnt wird aber, dass dies selbstverständlich keinen Gegensatz zur gegenwärtigen Erwärmung durch CO2 bedeutet oder die "CO2-Hypothese" gar widerlegen würde.
Nun arbeitet Lockwood mit dem bekannten Claus Fröhlich zusammen, und beide haben ihre Erkenntnisse u.a. in diesem paper vom April 2007 publiziert: "Recent oppositely directed trends in solar climate forcings and the global mean surface air temperature". Im abstract steht: "There is considerable evidence for solar influence on the Earth’s pre-industrial climate and the Sun may well have been a factor in post-industrial climate change in the first half of the last century. Here we show that over the past 20 years, all the trends in the Sun that could have had an influence on the Earth’s climate have been in the opposite direction to that required to explain the observed rise in global mean temperatures.
Keywords: solar variability and climate; solar–terrestrial physics; anthropogenic climate change"...
Ja auf welcher Seite stehen Fröhlich und Lockwood nun, bei den bösen Klimawissenschaftlern oder den guten Solarfoschern? Ich würde sagen, die Einsortierung in "gut", "böse", "Solar- oder Klimawissenschaftler" ist völlig irrelevant und nur was für Liebhaber von Schnulzen-TV. Es kommt darauf an, was sie rausgefunden haben und, ob dies wissenschaftlich evident ist, ins bisherige Bild der Erkenntnisse passt oder revolutionär neu ist. Tatsächlich gab es ein reply von Svensmark/Friis-Christensen, darauf. Nun, die Wissenschaft lebt eben.

Also, wie ist es wirklich? Gucken Sie mal in den IPCC2007 report. Da werden die Ergebnisse von Solarwissenschafltern wie Solanki eifrig zitiert und dargestellt, wie dessen Rekonstruktionen der Sonneneinstrahlung in Klimamodelle eingebaut wurden. Ebenso wurde nicht verschwiegen, dass man die spektralen Schwankungen der Sonneneinstrahlung bislang noch unzureichend untersucht hat. Auf diesem Gebiet tut sich was. Denn man weiß seit Jahrzehnten auch, dass die Stratosphäre viel sensibler als die Troposphäre auf den Sonnenzyklus reagiert und dass dies mit den Schwankungen in der UV-Strahlung zusammenhängt. Somit wäre es verblüffend, wenn da nichts bis in der Troposphäre "durchwirken" würde.

Außerdem ist eh klar, dass selbst die detailliertesten Daten der Sonne alleine nicht ausreichen, das Klima der Erde zu erklären. Denn die Daten sind ja nur der Antrieb fürs Klimasystem. Welche Auswirkungen diese haben, kann man erst erfassen, wenn man die zusammen mit allen anderen (z.B. Treibhausgasen) erfasst. Und dies geht nur über Klimamodelle. Wer meint Klimamodelle mit Erkenntnissen über die Sonne ausspielen zu können, demonstriert lediglich, dass er grundlegend nicht verstanden hat, wie die Zusammenhänge sind.

8
Dr. Odile Schwarz-Herion

Im Interesse wissenschaftlicher Ehrlichkeit ist es an der Zeit, dass auch in Tageszeitungen Wissenschaftler zu Wort kommen, die (basierend auf Fakten und sachlichen Argumenten) Zweifel an der mittlerweile weit verbreiteten CO2-Hypothese des (angeblich) anthropogenen Klimawandels äußern.
Mit großem Interesse habe ich heute den Artikel „Kein Konsens zum Klima“ sowie das Interview mit Prof. Hans-Joachim Lüdecke gelesen (BNN, 10.08.2010), in dem u.a. auch die Politisierung der Wissenschaft durch den IPCC, Unstimmigkeiten in den Aussagen des für einen Wissenschaftler politisch allzu eng mit Angela Merkel verknüpften Hans-Joachim Schellnhuber vom PIK, die Abzocke mit Green Certificates durch „CO2-Apostel“ sowie das Ablenken von wirklichen Umweltproblemen durch die CO2-Hypothese angesprochen wird.
Bis ca. 2005 wurde die CO2-Hypothese von der breiten Öffentlichkeit abgelehnt, aber an Universitäten und Hochschulen verschiedener Fachrichtungen als „herrschende Meinung“ verbreitet und ab ca. 2006/2007 wurde die CO2-Hypothese zu einer Art weltweiten „Ideologie“, deren Wahrheitsgehalt angeblich wissenschaftlich längst belegt sei und deshalb keinen Raum mehr für wissenschaftliche Gegenargumente lasse.
Viele Gruppen witterten nun das große Geschäft mit den Green Certificates (CO2-Zertifikate) und verschiedene Lobby-Gruppen wie z.B. die Atomwirtschaft profitieren bis heute zweifellos von der CO2-Hypothese. Von teilweise fragwürdigen Institutionen und Persönlichkeiten wurden u.a. Expeditionen an Nord- und Südpol gesponsert, angeblich um den Klimawandel an den Polen zu beobachten, vermutlich aber, um dort Bohrungen nach Bodenschätzen im Auftrag dieser Institutionen und Personen durchzuführen.
Dennoch förderten seit ca. 2007 kritische Artikel von Experten wie beispielsweise von Dr. Vincent Gray, Zweifel an der Richtigkeit der Treibhausgas-Hypothese zutage.
Das ausführliche Diskussionspapier von Dr. Vincent Gray kann auf http://nzclimatescience.net nachgelesen werden (IPCC Reviewer Rebuts Human Causation – Dr.V.Gray/ link to download pdf NZ CLIMATE & ENVIROTRUTH No.153 – July 2007: New Zealand Association of Scientists discussion paper Climate Change Vincent Gray)
Vincent R. Gray, M.A., Ph.D., F.N.Z.I.C. 75 Silverstream Road, Crofton Downs Wellington 6035, Neuseeland Telefon (FAX) x64 (04) 973539 . E-Mail vinmary.gray@paradise.net.nz

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Hallo

Die Wissenschaft behauptet, Pflanzen geben Sauerstoff ab.
Frage: Wo steht in Lehrbüchern der Wissenschaft oder u.a. im Internet weltweit ein solcher Versuch und der Nachweis?
Wie aus den Lentizellen und Spaltöffnungen der

Wasserpestpflanzen das Gas Sauerstoff sichtbar als

Blasen aus tritt.

Bis heute ist die Wissenschaft den sichtbaren Beweis

schuldig geblieben
Wenn alle Pflanzen nur CO2 abgeben, dann kann CO2 kein Klimakiller sein.

Um das nachzuweisen, braucht es keine wissenschaftlich Vorbildung.

Wenn selbst der Kindergarten einen solchen Nachweis führen kann, sollte man das auch von butenunbinnen@radiobremen.de erwarten können.

In meinen Versuchen weise ich nach, wie aus allen Lentizellen und Spaltöffnungen der Wasserpestpflanzen das Gas CO2 sichtbar als Blasen aus tritt.

In 25 Minuten wurde ein CO2 Wert von 674ppm auf 2000ppm CO2 erreicht.

Wäre das Licht nicht ausreichend, würden genauso wie im Dunkeln keine Gasblasen entstehen.

Alle Wissenschaftler und Experten sollten wissen, das weder in Lehrbüchern der Wissenschaft noch im Internet weltweit ein solcher Versuch, wie von mir dargestellt und beschrieben durchgeführt wurde.

Damit sind die Aussagen der Wissenschaft widerlegt, das Pflanzen Sauerstoff abgeben.

Wenn alle Pflanzen statt Sauerstoff immer nur CO2 abgeben, kann CO2 kein Klimakiller sein.

Aussage der Wissenschaft
Das ist der sogenannte Nachweis der Wissenschaft, dass Pflanzen Sauerstoff abgeben, der an Schulen Universitäten und Hochschulen überall vorgeführt wird.
Dieser Versuch und Beweis der Wissenschaft ist falsch, weil die Pflanzen beschädigt wurden und aus den frischen Schnittstellen der Sauerstoff ausströmt, den die Pflanze vorher aus dem Wasser aufgenommen hat.

Durchführung
Mehrere Sprosse der Wasserpest, deren Enden frische Schnittstellen haben, werden als lockeres Knäuel frei in das Wasser gelegt. Ein möglichst großer Trichter wird so über das Pflanzenmaterial gesetzt, dass zumindest alle Schnittstellen der Sprosse sich in der Trichteröffnung befinden. Über das Trichterende wird ein mit Wasser gefülltes Reagenzglas gestülpt. Bei heller(!) Bestrahlung entstehen an den Bruchstellen der Sprosse feine Bläschen, die das Wasser aus dem Reagenzglas herausdrücken. Ist das Reagenzglas (nach einigen sonnenreichen Tagen) zu einem guten Teil mit Gas gefüllt, zeigt die Glimmspanprobe Sauerstoff an.

Weitere Aussagen und Beweise im Internet unter http://www.fehler-der-wissenschaft.de" rel="dofollow" target="_blank">http://http://www.fehler-der-wissenschaft.de

Dieter Enger

Hauptstr. 41.

28857 Syke

eMail: d.enger@fehler-der-wissenschaft.de

http://www.fehler-der-wissenschaft.de" rel="dofollow" target="_blank">http://http://www.fehler-der-wissenschaft.de

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Das ganze Gelaber über Konsens ist ein Versuch, Wissenschaft durch Autorität durchzusetzen. Wissenschaft stammt von Beweis, und nicht von Konsens.

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A big effort should be made to get another 26 German climate/weather scientists to sign the Opne Letter to Chancellor Merkel. "100 German Scientits" would make nice headlines.
Surely it must be possible to find another 26.

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"Einen kleinen haben wir noch": Vor ungefähr 2 Wochen war ich Zuhörer eines Vortrages in Halle (S.), der von der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt organisiert wurde. Ein Vertreter der Organisation German Watch referierte über politische und finanzielle Hintergründe im Vorfeld der Konferenz in Kopenhagen, schilderte Katastrophenszenarien, wenn Klimaziele nicht erreicht würden usw. Mit einigem Stolz ließ der Referent verlautbaren, dass er als Delegationsleiter von German Watch am Kopenhagener Klimagipfel teilnehmen werde. Nach Abschluss des Vortrages stellte ich als Versuchsballon die Frage nach Erkenntnissen über die Entwicklung der globalen Temperaturen und des Verhaltens des Meeresspiegels innerhalb der letzten 10 Jahre. Die Antwort: der Referent sei nur Sozialwissenschaftler und müsse deshalb erst einmal nachschauen und könne deshalb auch keine Antwort geben. In Ergänzung meiner Fragestellung meldete sich ein Student zu Wort und meinte, dass es so sei, dass einer Erhöhung des CO2-Gehaltes in der Erdatmosphäre eine Temperaturerhöhung der ozeanischen Wässer vorausgehen müsse, da sich dadurch das Lösungsvermögen der Wässer bedingt sei und es somit zu einer Ausgasung käme und nicht umgekehrt. Die Reaktion folgte wie aus der Pistole geschossen: Mit Klimaskeptikern unterhalte man sich überhaupt nicht, denn sie gehörten ja zu einer kleinen Gruppe von Verschwörungstheoretikern entgegen allen allgemein anerkannten Wissens. Einen Kommentar dazu erspare ich mir. So geht' s aber auf keinen Fall.
Bernd Hartmann

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Nein, Herr Ulrich, SIE haben nicht wirklich begriffen, was Sie da gelesen haben. Es geht doch darum, dass Herr Töpfer so nebenbei einräumt, dass es den Konsens der Klimaforscher nicht gibt! ABER: haben Sie schon bemerkt, dass dies eines der häufigst gebrauchten Totschlag-Argumente gegen Kritiker ist: "Es gibt doch einen überwältigenden Konsens der Mehrheit der Klimawissenschaftler, also muss jede die Kritik an der AGW-Theorie falsch sein!" Wir sollten Klaus Töpfer beim Wort nehmen! Hoffentlich hat er es morgen nicht schon wieder vergessen (die Halbwertzeit des Politikergedächtnisses...)

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@NB Sorry, couldn't resist:
" "Welch ein starkes Stück - den Konsens hat es früher nicht gegeben - und gibt es heute auch nicht."
Das ist doch immer so, wollen Sie etwa warten bis auch der Dümmste etwas begriffen hat? "
Na, da ist bei Ihnen Hopfen und Malz verloren.

Nee, im Ernst, was soll dieses Konsens-Gelabere ?
Konsens hat nicht das Geringste mit Wissenschaft zu tun, das ist ein politisches Thema.
Eine Stimme bringt einen Konsens von 10.000 zum Einsturz.
"Konsens" ist kein Argument, sondern dummes Geschwätz.

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Gespräch am Mittagstisch im Büro:
- "Mit Deiner Meinung stehst Du aber ziemlich alleine da"
"Weis' nicht, wie baust Du denn die steigenden Eisflächen der Arktis in Dein Weltbild ein?"
- "Kenn' ich nicht, weis ich nicht. Aber in der Antarktis ist so wenig Eis wie noch nie, und es bricht immer mehr ab!"
"Komisch, die Forschungsstationen melden aber schon seit Jahren sinkende Temperaturen und immer mehr Eisflächen. Ich gebe Dir mal den Link zum selberschauen."
- "Soviel Zeit habe ich heute nicht, muss arbeiten"
"Nun, erstens schaue ich lieber zu Hause ins Internet, nicht im Büro. Ausserdem ist das nur ein Klick - und schon siehst Du es"
- "Dräng' mich nicht so"
"Weist Du denn, wie groß der Anteil des sogenannten menschgemachten Anteils am Co2 ist, weltweit und davon in Deutschland?"
- "Viele Milliardentonnen, es wird Zeit das mal was dagegen getan wird. Es gibt immer solche wie Du, die man zu Ihrem Glück zwingen muss"
"Also, damit Du es auch weist: Anteil Welt, rund 3%, davon Deutschland auch ca. 3%, mehr nicht."
- "Du willst mit deinen Zahlen nur vom Problem ablenken. Es geht schließlich um die Zukunft unserer Kinder"
"Eben drum, Du raubst Ihnen mit Deiner Einstellung die Zukunft"
- "Lass mich zufrieden, ich will nicht mit Dir darüber reden!!"
"Okay, Entschuldige, ich wusste nicht das das Deine Religion ist"
-"Nein!!, So ein Quatsch, schließlich bin ich genau informiert und Du nicht!!"

+++ Kein weiterer Kommentar. Den Rest erfuhren wir heute in den Nachrichten aus Kopenhagen +++

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Lieber Herr Ulrich,

"Welch ein starkes Stück - den Konsens hat es früher nicht gegeben - und gibt es heute auch nicht."

Das ist doch immer so, wollen Sie etwa warten bis auch der Dümmste etwas begriffen hat?

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Leistenschneider/kowatsch

diese mail eines Bekannten möchte ich hier weitergeben: ......gestern Abend in der ARD-Sendung "Hart aber fair" war auch der ARD-Meteorologe Sven Plöger mit dabei und behauptete auf Nachfrage, dass es überall auf der Erde wärmer werden würde.
Er wurde im TV interviewt, er solle erklären, wie das mit den Treibhausgasen funktioniere. Dann erzählte er wieder den alten Zopf vom Gasgürtel und von der Wärme-Reflexion der Erde und der Wieder-Abstrahlung vom Gasgürtel. Solange solche Idioten weiterhin die Gehirne der Zuschauer wirr machen, werden wir es sehr schwer haben."
In der Tat ist dies das Problem. Wir können hier aufbegehren, aber damit erreichen wir nicht die Bevölkerung. Ins Fernsehen selbst kommen wir auch noch nicht. Doch steter Tropfen höhlt den Stein. Eigentlich nutzen momentan bloß ständige tägliche mails an die Redaktionen und das in großer Anzahl. Herr Limburg, könnten Sie nochmals alle Mailadressen über die sie verfügen, hier gebündelt wiedergeben.
Zum Vorgehen empfehle ich, dass sich jeder ein punktuelles Musterschreiben entwickelt, das er ständig sendet bis er einmal eine Antwort bekommt. Ich selbst habe mindestens 20x bereits so die Tagesschau attakiert, weil sie als Kennzeichen für C02 qualmende Schornsteine zeigt. Es sollte besser eine Sprudelflasche sein oder eine saubere blaue Gasflamme. Sogar ein Baum wäre möglich.

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Es ist gerade diese Woche passiert, Montag abend in Berlin in der Urania - ein Veranstaltungsort.
Diskussionsrunde mit Klaus Töpfer.
Nach drei klimaskeptischen Diskussionsbeiträgen (nicht nur von mir selbst - ohne das ich die anderen kannte) sagte Töpfer sinngemäß:
"Es gibt in der Klimawissenschaft immer unterschiedliche Meinungen. Die gab es auch schon in Bezug auf das Ozonloch und den sauren Regen - wir wären aber politisch nicht weitergekommen, wenn wir alles bedacht hätten."

Welch ein starkes Stück - den Konsens hat es früher nicht gegeben - und gibt es heute auch nicht.