Großer Klimakongress in New York- deutsche Medien bisher völlig desinteressiert!

Monckton - Speech at Heartland Climate Conference.pdf

Während sich in Kopenhagen – fast zeitgleich zur großen Klimakonferenz in New York- die hauptsächlich staatlich finanzierten Klimaapokalyptiker trafen und aus ihren Modellen endlose aber planvoll ausgearbeitete Horrorscenarien vortrugen (die deutschen Medien berichteten ausführlich -siehe u.a. hier   und hier   oder noch wilder und düsterer bei ntv hier ) traf sich in New York die Elite unabhängiger Klimawissenschaftler, zusammen mit Ökonomen, Politikern und Journalisten, nicht am Tropf hängend von staatlichen oder Firmengeldern und nur Ihrer Wissenschaft und der Wahrheit verpflichtet. Hier zählten nur Beweise und Beobachtungen. Darüber wurde dort umfassend berichtet. Mehr als 800 Teilnehmer folgten dem Aufruf des privat finanzierten Heartland-Institutes zur freimütigen Diskussion über den aktuellen Stand der Wissenschaft zum Thema anthropogener Erwärmung.


Deutsche Medien berichteten – nichts!*
Finanziert wurde dieser weltgrößte Kongress nichtstaatlicher Klimaforschung von den Teilnehmern selber, sowie dem Heartland Institut mit mehr als 60 Cosponsoren wie ICECAP, Cfact; Competitive Enterprise Institut CEI, dem Friedrich August Hayek Institut in Wien und vielen, vielen anderen. Staatliche Mittel oder Spenden aus der Wirtschaft waren weder erbeten, noch wären sie akzeptiert worden. Die Teilnehmer kamen aus 24 Ländern, und arbeiteten mitten im Herzen New Yorks, im beeindruckenden Mariott Marquis Hotel am Times Square, ein gewaltiges Pensum ab.

80 Wissenschaftler erläuterten in 4 gleichzeitig verlaufenden Strängen in knapp 2 Tagen ihre Forschungsergebnisse, oder nahmen an den Panels teil. Die Vorträge der Hauptredner, darunter auch der Ökonom Dr. Vaclav Klaus, Präsident der Tschechischen Republik und der Europäischen Union, der MIT Harvard Professor Dr. Richard Lindzen , der Astronaut Dr. Harrison Schmidt, der frühere Boss von James Hansen Ex-NASA Meteorologiechef Dr. John Theon, der frühere Gouverneur und Stabschef von George Bush Sen. Dr. John Sununu, ferner Dr. Arthur Robinson, Prof. Bob Carter, Lord Monckton, and Harvard Solarforscher Dr. Willie Soon werden bald auf Video auf der Heartland ICCC 2009 Web Site verfügbar sein.
Zu den wichtigsten Themen gehörte natürlich der aktuelle Stand der Klimaforschung, darunter die als normal zu bezeichnende Meeresspiegelentwicklung (beständig ca. 2 mm/Jahr, wie seit vielen 100 Jahren auch), die kritische Betrachtung der oft unvollständigen und verfälschten Ergebnisse aus der Eisbohrkernforschung (Prof. Tom Segalstad, Norwegen), der seit 1998 zu beobachtende Stillstand der Erhöhung der Globalttemperatur, gefolgt von einer über 6 jährigen andauerndern Abkühlungsperiode, trotz gleichmäßigem CO2 Anstieges und von keinem Klimamodell vorausgesagt.
Lord Monckton legte in beeindruckender Weise dar, wie sehr die -oft nur mit kleinen Schätzfehlern behafteten Komponenten zur Ermittlung der Klimasensititivät des CO2, zu einer um eine Größenordnung zu hoch eingeschätzten Gesamt-Sensitivität des IPCC führt. Statt einer vom IPCC geschätzten Klimasensitivität CS bei CO2 Verdopplung von 3°C  kam Lord Monckton durch Eingrenzung der Schätzfehler auf nur 0,3! Ein Unterschied von 10:1, zugunsten der Erwärmungspropagandisten. Seine Ergebnisse werden charmanterweise gedeckt durch die beobachtete Temperaturentwicklung der letzten 100 Jahre. Eine Umstand, den die meisten IPCC Modelle bis heute nicht für sich in Anspruch nehmen können, und wenn doch, dann nur unter Zuhilfenahme von bis zu 100 fach überhöhter physikalischer Wirkparameter. Also bar jeglicher Realität.
Harvard-Astronom Dr. Willi Soon zeigt klar und deutlich die mangelnde Korrelation zwischen CO2 -Konzentration und Globaltemperaturentwicklung, dafür die umso engere Korrelation – um 0,9- zwischen Solarstrahlung und Temperaturentwicklung. Warum, so fragte er rhetorisch die anwesenden Politiker (Gouverneure, Kongressabgeordnete, Senatoren etc.) warum wollen Sie eigentlich unsere Energie so teuer machen? Es gibt keinen meßbaren Zusammenhang zwischen anthropogener CO2 Emission und Globaltemperatur! Was und vor allem wem nützt die massive CO2 Einsparung?
Einer der interessantesten Vorträge war der des Meteorologen Anthony Watts, der mit seinem Surface Station Projekt die -bisher als besonders genau eingeschätzten- ca. 1100 US amerikanischen Wetterstationen auf Einhaltung elementarer Standards –  herausgegeben von der amerikanischen Regerierung zur Sicherstellung präziser unverfälschter örtlicher Temperaturmessungen- untersucht hat. Bis heute haben Watts und seine Freiwilligen  75 % der ca. 1100 amerikanischen Wetterstationen untersucht und jede einzelne dokumentiert.
Erschütterndes Ergebnis:

Nur 11 % (in Worten "elf"!!) erfüllen die Regierungs-Standards und liefern uneingeschänkt brauchbare  Meßergebnisse ab.
89 % waren durch vielerlei – oft deutlich sichtbare Einflüsse – kontaminiert und liefern deshalb zum großen Teil grob fehlerhafte ins wärmere verschobene Ergebnisse.
Die Fehlergröße dieser mangelhaften Stationen lag bei ? 1°C (3%), oder ? 2°C (8%) bzw. ? 5°C (58 %).

Man darf daher wohl fragen, auf welcher Basis die in Kopenhagen versammelten, staatsfinanzierten Alarmisten ihre neuesten Horormeldungen berechnen ? Wer spielt hier "russisches Roulett" um ein düsteres Zitat des PIK Chefs Schellnhuber zu verwenden. Man muß auch fragen, wie genau die Temperaturmessungen in weniger entwickelten Teilen der Welt – wie Asien, Afrika und Südamerika- eigentlich sind. Immerhin geht es insgesamt nur um wenige Zehntel Grad C, um die die Welttemperatur die letzten 100 Jahr angestiegen sein soll ( 0,6 bis 0,7 °C)! Auch in Europa steht es damit – wie wir inzwischen wissen – nicht zum Besten.
Breiten Raum nahm auch die Beschreibung der immer intensiveren und leider erfolgreichen Einflußnahme des öko-industriellen  Komplexes auf die Politik ein. So wurde eindrucksvoll von Dr. Marlo Lewis vom CEI dargestellt, wie weit die Bemühungen bereits gediehen sind, CO2 als Schadstoff zu klassifizieren und damit in das Regime der EPA (Environmental Protection Agency) zu geben. Diese Behörde kann dann per Verwaltungsakt jedes CO2 emittierende Unternehmen ( schon ab einem geringen CO2 Ausstoß von > 250 t/Jahr) zwingen über einen endlosen Papier- und Genehmigungskrieg, die unsinnigsten und teuren Auflagen zu erfüllen.
Ferner wurde beleuchtet mit welch gerissenen Manövern vom Stab des Präsidenten bzw. der Kongresschefin versucht wird, die Kyotoverträge nicht als Verträge einzustufen – diese müßten vom Senat mit 2/3 Mehrheit angenommen werden, sondern zu Vereinbarungen umzuklassifizieren. Diese müssen nur von 50 % + 1 Stimme im Senat bestätigt werden.
Der Präsident von CORE (Congress of Racial Equality) Roy Innis nannte diese Aktionen schlicht den neu eröffneten Kampf (über unsinnige Energieverteuerung) gegen die Armen.

Auf den Punkt brachte es gleich zu Beginn, der Hauptredner der Eröffnungsveranstaltung, der Volkswirt und EU- sowie tschechische Staatspräsident- Dr. Vaclav Klaus. Die neue ökologische Klimareligion, basierend auf Fiktion und Glauben, nicht aber auf Beobachtungen, behauptet das Klima sei bedroht. In Wahrheit geht es keinem der Akteure um sog. "Klimaschutz", denn das Klima ist nicht bedroht, sondern einzig und allein unsere Freiheit. Es geht allein darum und seitens aller aus dem Öko-industriellem Komplex, ausschließlich um unser Geld. Umsatz per Gesetz wie es der Journalist Edgar Gärtner unlängst ausdrückte. Siehe auch die Abschlußrede von Christopher Monckton im Anhang

Michael Limburg EIKE

* Der Wissenschaftsjournalist der Süddeutschen Zeitung Christoph Schrader schrieb dazu einem Leser: "Sicherlich wusste ich von der Tagung in New York. Das war ein unbedeutendes Treffen, das auch durch die Rede des im EU-Kontext in dieser Frage völlig isolierten tschechischen Präsidenten nicht berichtenswert geworden ist. Er spricht in dieser Frage nicht für die EU und behauptet das auch nicht. Die New York Times hat es aufgegriffen und richtig eingeordnet, weil es vor ihrer Haustür passiert ist.
Eine Chronistenpflicht, getreulich aufzuschreiben, was dort geredet wurde, besteht für uns nicht. Sie haben ja offenbar auch ohne die Süddeutsche davon erfahren. mfg C. Schrader"

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