Klimaforscher Malberg: Folgt der globalen Erwärmung jetzt die globale Abkühlung?

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Über die kritische Grenze zwischen unruhiger und ruhiger Sonne und ihre Bedeutung für den Klimawandel . Wer in den vergangenen Monaten die täglichen Aufnahmen von der Sonne verfolgt hat (z. B. hier  oder hier, der konnte  feststellen, dass die Sonne an vielen Tagen völlig frei von Sonnenflecken war bzw. dass sich die wenigen neuen Sonnenflecken schon nach kurzer Zeit wieder aufgelöst hatten. ?The sun is blank ? no sunspots? war die Standardformulierung. Abb. 1 (siehe Sonnenbild rechts) zeigt eine Sonnenaufnahme vom 30. Januar 2009. Die Sonnenoberfläche ist fleckenfrei. Wegen der großen Bedeutung der Vorgänge auf und in der Sonne für den Klimawandel sollen einige Grundzüge der Sonnenphysik beschrieben werden. Auf die Sonne entfällt ein Massenanteil von über 99,8% unseres gesamten Sonnensystems. Ihre Materie besteht zu 70% aus Wasserstoff und zu 28% aus Helium.


Im Gegensatz zum starren Körper Erde weist der Gasball Sonne

unterschiedliche Umdrehungsgeschwindigkeiten in den heliographischen

Breiten auf. So dreht sich die Sonne an ihrem Äquator bei einer

Umlaufperiode von rund 24 Tagen schneller als in ihren polnahen

Breiten, wo die Periode rund 31 Tage beträgt. Dadurch kommt es zu einer

ständigen Verdrehung ihrer Massen, zur internen Verdrillung.     
Im

Sonneninneren steigt die Temperatur bis über 15 Mio. °C an, und zwar

infolge einer unter hohem Druck permanent ablaufenden Kernfusion. Dabei

werden Wasserstoffatome zu Heliumkernen verschmolzen. Nach dem Gesetz

von EINSTEIN: E = m x c²  (c= Lichtgeschwindigkeit) wird bei dem

Prozess Masse m in Energie E umgewandelt. Die Folge ist eine solare

Ausstrahlung von im Mittel F = 3,86?10²³ kW.  Bei einer mittleren

Entfernung von 150 Mio. km erhält die Erde am Oberrand der Atmosphäre

bei senkrechtem Sonnenstand, also in den Tropen, einen mittleren

Energiefluss von rund 1366 Watt/m². Dieses ist die sog.

?Solarkonstante?. Rechnet man diesen Wert auf die Kugelgestalt der Erde

um, ergibt sich im räumlich-zeitlichen Durchschnitt für die Erde eine

Solarkonstante von rund 340 W/m² am Oberrand der Atmosphäre.
Wie

aber die Strahlungsmessungen von Hochgebirgsobservatorien (oberhalb der

wasserdampf- und staubreichen Luftschichten) und die

Satellitenmessungen der letzten Jahrzehnte belegen, ist die

?Solarkonstante?, also der solare Energiefluss zur Erde, keineswegs

eine Konstante, sondern  kurz- und längerfristigen Schwankungen

unterworfen: Die Sonnenaktivität weist folglich eine zeitliche

Variabilität auf, d.h. es gibt Phasen mit
einer ruhigen und Zeiten mit einer aktiven, unruhigen Sonne. …………………..
……den vollständigen Text finden Sie im Anhang oder unter Publikationen.

……Fazit: Meine Zweifel an der behaupteten Klimadominanz des anthropogenen CO2-Effektes sind nach der Lektüre des IPCC?Berichts nicht geringer geworden. Ich vermag keinen Grund zu erkennen, mich dem Zeitgeist (neu-deutsch: main stream) anzuschließen und den Klimamodellen ein größeres ?Vertrauen? entgegen zu bringen als der empirischen Klimadiagnose. Meine Überzeugung über die Dominanz des solaren Klimaeinflusses seit 1670 ist unverändert. Wenn aber in den Klimamodellen die Grundannahmen bereits fraglich sind, so gilt das logischerweise erst recht für die Klimaprojektion in die Zukunft und die daran gekoppelten Klimafolgen. Solange der solare Antrieb in den Klimamodellen unterschätzt und der anthropogene Treibhauseffekt überschätzt wird, sollte das IPCC mit seiner Aussage ?Es besteht hohes Vertrauen? sehr vorsichtig sein, denn die Politik ist nur zu leicht geneigt, dieses zu ?glauben?.

Horst Malberg, Univ. Prof. a.D. für Meteorologie und Klimatologie
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