Abkühlung in den nächsten 30 Jahren ?

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Astronomische Einflüsse auf das Klima sind stärker als CO2. Die Klimaerwärmung dürfte für längere Zeit der Vergangenheit angehören. Eine leichte Abkühlung begann bereits 1998  und diese könnte sich über die nächsten 30 Jahre fortsetzen, sagt Don Easterbrook, ein Geologe von der Washington University in Bellingham, WA, USA.  Ein Phänomen bekannt als „Pacific Decadal Oscillation“, PDO ( = Pazifische Temperaturschwankung mit einer Periode von ca. 30 Jahren) ist ein sicheres Anzeichen dafür, auch wenn man darüber nichts in den Medien liest. Globale Erwärmung und Abkühlung sind weit mehr abhängig von astronomischen Einflüssen als von anthropogenen CO2-Emissionen, sagen jetzt verschiedene Wissenschaftler. Die Temperaturtrends der letzten 400 Jahre zeigen eine fast exakte Übereinstimmung zwischen Klimaänderungen und der Sonnenenergie, aber keine Korrelation mitCO2.

Die Isotopenanalyse der grönländischen Eisbohrkerne macht es möglich, die Klimaänderungen der Vergangenheit zu rekonstruieren. Dementsprechend gab es 30 Erwärmungs- und Abkühlungsphasen in den letzten 400 Jahren. Aber nur in einem Fall konnte eine Übereinstimmung mit der CO2-Veränderung festgestellt werden. Die Eiskerne zeigen auch, dass nach der letzten Eiszeit erst ein 800 Jahre dauernder Temperaturanstieg erfolgte, ehe die CO2-Menge in der Atmosphäre anstieg. Dies beweist, dass die Erwärmung CO2 produziert und nicht umgekehrt. Es gibt keinen physikalischen Beweis dafür, dass CO2 eine Klimaänderung verursacht. Wenn es so wäre, müsste  sich die Troposphäre (die untere Atmosphäre) durch den CO2-Anstieg erwärmen, das ist aber nicht der Fall.

Inzwischen identifizieren sich immer mehr Wissenschaftler mit der Idee, dass die Sonne und nicht CO2 hauptsächlich für Klimaänderungen verantwortlich ist.: Dr. Bruce West, Chefwissenschaftler der Abteilung für Mathematik und Informations-Wissenschaften des US Army Research Office, sieht eine starke Verbindung zwischen der solaren Dynamik und dem Ökosystem Erde. In der Zeitschrift „Physics Today“ schrieb er im März 2008 „Die Sonne könnte für bis zu 69 % des Temperatur-anstieges (im Zeitraum 1975 bis 1998) verantwortlich sein.

Der Astrophysiker Willie Soon erwähnt den Mathematiker Milankovic, der bereits 1920 seine Thesen zum Einfluss der Orbit-Änderungen auf das Klima veröffentlichte, die nach wie vor bis heute gültig sind. Dementsprechend geht es hier nicht um Änderungen der solaren Strahlungsenergie selbst, sondern um den Einfluss der großen Planeten auf die Umlaufbahn der Erde um die Sonne. Die Erde wird von den großen Planeten entsprechend ihrer sich ständig verändernden Positionen auf ihrem Bahnumlauf beeinflusst, was einen Einfluss auf die Jahreszeiten haben kann.

CNS News.com 17. Sept.2008 Übersetzung Dr. Koelle. Weiterer Infos zum Artikel auf CNS hier
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13 Kommentare

  1. Man muss ja nicht Deutschland alleine betrachten:

    https://www.drroyspencer.com/wp-content/uploads/UAH_LT_1979_thru_July_2020_v6.jpg

    Auch hier sieht man, dass die Abkühlung (noch) nicht eingesetzt hat.

    Aber das Narrativ von der direkt bevorstehenden Abkühlung wird ja schon lange verbreitet. Nur der Beginn der bevorstehenden Abkühlung wird regelmäßig immer wieder in die Zukunft verschoben.
    Irgendwie ist auch EIKEs Draht zu den Gletschern gestört, die laut Prof. Dr. Kirschstein wieder wachsen sollten.

    • >>Auch hier sieht man, dass die Abkühlung (noch) nicht eingesetzt hat.<<
      Dann blicke man auf die täglichen Messungen von TMAX und TMIN im Mittleren Westen der USA seit ca. 1880 bis jetzt.
      Wann war es denn da im Jahresmittel am Wärmsten?

      • Es geht hier nicht um die USA in der 30er Jahren, sondern um Don Eastbrooks Aussage, dass eine Abkühlung um 1998 eingesetzt habe, die 30 Jahre andauern kann.
        22 Jahre sind nun vorbei un das mit der Abkühlung wird von Roy Spencers Satelliten-Daten konterkariert.
        Dennoch wird bei EIKE immer wieder das Narrativ der Abkühlung propagiert. Sei es Mahlberg, sei es Kirsten, nur um zwei der akademischen Größen EIKEs zu nennen.

        MfG
        Ketterer

  2. „Abkühlung in den nächsten 30 Jahren ?“

    „Eine leichte Abkühlung begann bereits 1998 und diese könnte sich über die nächsten 30 Jahre fortsetzen, sagt Don Easterbrook, ein Geologe von der Washington University in Bellingham, WA, USA.“

    So muss man das bei EIKE am 28. September 2008 lesen und was haben die letzten 11 Jahre so gebracht ?
    Eine Abkühlung ?

    Das sind die wärmsten 10 Jahr die der DWD gemessen hat,
    so gut wie alle beginnen mit 2000 bei 138 ausgewerteten Jahren.
    2018 10,5 °C
    2014 10,3 °C
    2019 10,3 °C
    2000 9,9 °C
    2007 9,9 °C
    2015 9,9 °C
    1994 9,7 °C
    2002 9,6 °C
    2011 9,6 °C
    2017 9,6 °C

    Von einer Abkühlung ab 2008 in den nächsten 30 Jahren kann man nicht ausgehen
    im Gegenteil es wird wärmer.

      • Hallo Admin,
        ich dachte immer das Deutschland auch ein Teil der Erde ist!
        Ich bin zumindest der Meinung das die Zahlen vom DWD korrekt und auch sehr einfach nachprüfbar sind für den Einzelnen, deshalb die Zahlen vom DWD.

        Wenn es in Deutschland über Jahrzehnte wärmer wird so ist das sehr unwahrscheinlich das es im Rest der Welt kälter wird über Jahrzehnte betrachtet.

        Man kann natürlich auch die weltweite Temperaturänderung betrachten.
        https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f8/Global_Temperature_Anomaly.svg

        https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/upload/Temp_land_ocean1880-2019.png
        Veränderung der globalen Oberflächentemperatur über dem Land (rot) und der Meeresoberflächentemperatur (blau) 1880-2019 im Vergleich zur Basis 1951-1980

        • Wenn es in Deutschland über Jahrzehnte wärmer wird so ist das sehr unwahrscheinlich das es im Rest der Welt kälter wird über Jahrzehnte betrachtet.

          Wie kommen Sie darauf?
          Noch nie Mittelwerte gebildet?

        • Wo haben sie denn diesen Unsinn aufgegabelt, diese unseriöse Wikimedia-Grafik hat doch nichts mit der Realität zu tun, im folgenden Link wird genau beschrieben, warum ihre Grafik hinten und vorne nicht stimmt und dass die globale Erderwärmung in Wirklichkeit seit 1998 pausiert.

          https://galileoverschworung.wordpress.com/tag/keine-globale-erwaermung-seit-1998/

          Die NASA-Grafik und etliche andere Temperaturgrafiken werden mittels Thermometern ermittelt. Deren absolute Messwerte sind jedoch quasi nichtssagend, da sie den städtischen Wärmeinseleffekt beinhalten – eine Erwärmung in Innenstädten, die rein gar nichts mit dem Treibhauseffekt oder anderen globalen Klimafaktoren zu tun hat.

          Satellitendaten: Keine Erwärmung seit 1998

        • >>Wenn es in Deutschland über Jahrzehnte wärmer wird so ist das sehr unwahrscheinlich das es im Rest der Welt kälter wird über Jahrzehnte betrachtet.<<

          Besorgen Sie sich die täglichen Temperaturmessungen (TMIN – TMAX) vom Mittleren Westen der USA seit 1880. Und Sie können problemlos feststellen, daß es dort seit den zwei Jahrzehnten 1930 bis 1950 kälter geworden ist und davor wärmer.

          Und wie das mit Messungen der Temperaturen auf den Ozeanen ist, weiß ich wohl den Leuten hier bei EIKE wohl am Besten: Ich hab nämlich 1974 mehrere Wochen auf der Meteor im tropischen und subtropischen Atlantik die Temperaturen in stündlichen Abständen gemessen und auf dem Nordatlantik auch mehrere Wochen im Sommer 1976 von CUX bis über das Nordkap hinaus.
          Und deshalb weiß ich sehr genau, was die vergangenen Ozean- und Landmessungen zurück bis 1700 wert sind.

          • „…Und deshalb weiß ich sehr genau, was die vergangenen Ozean- und Landmessungen zurück bis 1700 wert sind.“

            Tsz, tzs, tzs…
            😉

          • „zurück bis 1700 wert sind.“

            Nur mal zur Information für Herr besso keks und T. Heinzow
            es geht um die die Behauptung:
            „Eine leichte Abkühlung begann bereits 1998 und diese könnte sich über die nächsten 30 Jahre fortsetzen, sagt Don Easterbrook“

            Nur gab es in den vergangen 20 Jahre keine Abkühlung sondern eine Erwärmung und das wird sich auch die nächsten 10 Jahre nicht Grundsätzlich ändern.

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