EIKE Interview mit Professor Dr. S. Fred Singer

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Das Gespräch mit Herrn Singer fand am Sonntag, dem 8. Juni 2008, im Steigenberger Intercity Hotel in Frankfurt am Main statt. Die Fragen für EIKE stellte der Physikochemiker Dr. Gerhard Stehlik, Hanau. © 2008 by EIKE e.V., Jena

Interview mit dem Herausgeber des NIPCC Berichtes: "Die Natur nicht der Mensch steuern das Klima" sowie herausragendem Atmosphärenphysiker und Klimarealisten Prof. em. S. Fred. Singer 

Im ersten Teil des Interviews beantwortete Herr Singer vier wissenschaftliche Fragen über CO2, den Treibhauseffekt und über seine Hauptkritikpunkte am IPCC.

Im zweiten Teil werden allgemeine wissenschaftliche Fragen besprochen im Hinblick auf die persönliche Kritik an Herrn Singer in der FAZ durch Professor Rahmstoft, PIK, Potsdam.

Welches sind Ihre Hauptkritikpunkte an den Prognosen des

IPCC?

Es gibt so viele Punkte, dass man sie in einem Interview nicht

alle behandeln kann. Sie können das aber in meinem neusten Buch alles

nachlesen. Es ist auch in deutscher Sprache erschienen. (S. Fred Singer (Hg.),

Die Natur, nicht menschliche Aktivität, bestimmt das Klima, TvR Medienverlag

GbR, Jena. 2008, ISBN 978-3-940431-08-0)

Glauben Sie oder wissen Sie, dass CO2 einen Treibhauseffekt

verursacht?

Man weiß, das CO2 die infrarote Strahlung von der Erde

absorbiert. Das ist unbestritten. Gestern habe ich mit Ihrem Chemikerkollegen

Dr. Hug gesprochen. Herr Dr. Hug hat solche Messungen durchgeführt. Die ersten

Messungen wurden zwischen 1830 und 1840 in Frankreich von Jean Baptiste Fourier

durchgeführt.

Später war dann die Frage wichtig, ob CO2 neben dem

Wasserdampf überhaupt eine Rolle spielen kann. Mein Kollege Gilbert Plass an

der Johns Hopkins Universität hat das genau untersucht mit dem Ergebnis, dass

die Überlappung der CO2 Banden durch die Wasserbanden nicht ganz vollständig

ist, so dass es kleine Bereiche gibt, in denen die CO2 Banden tatsächlich eine

Rolle spielen.

Mein akademischer Lehrer 1964 an der TH Karlsruhe Professor

Ernst-Ullrich Frank begann seine Vorlesung über Thermodynamik mit dem Satz: Zu

verstehen, was Temperatur ist, ist wirklich extrem schwierig, weil jedermann

Temperaturen misst, über Temperaturen spricht und überzeugt ist, er wisse, was

Temperatur sei. Verstehen Sie als Physiker, was Temperatur ist und wenn ja, was

ist eigentlich die Temperatur freier Gasmoleküle?

Das ist eine interessante Frage. Man kann sie recht gut für

ideale Gase mit der kinetischen Theorie der Wärme beantworten und dem

kinetischen Term ½ m.v2. Bei Gasen mit Rotations-Schwingungstermen

muss die Forderung nach einem Gleichgewicht zwischen dem kinetischen und dem

Schwingungsterm erfüllt sein. Sonst hat es keinen Sinn von einer Temperatur zu

sprechen.

Für mich ist in diesem Zusammenhang besonders wichtig, dass man

die Rückstrahlung von der Atmosphäre auf die Erde zum Beispiel mit einem

FT-IR-Spektrometer messen kann. Dabei kann man die Banden von CO2 und

Wasserdampf, ja sogar auch von Ozon, unterscheiden.

Mich interessiert besonders die Rückstrahlung von Zirruswolken,

weil ich darüber immer noch wissenschaftlich arbeite. Dazu sind Messungen vom

Flugzeug aus erforderlich. ……..

Das ganze Interview als pdf Datei im neuen Fenster.

 

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