Trotz Rücknahme der apokalyptischen Klimaszenarien (RCP 8.5) verharrt Deutschland am CO2-Abbau bis 2045 von höchst vernachlässigbaren 0,48 Giga Tonnen CO2 oder 0,06ppm in der Atmosphäre

Hinzu kommt, dass die weltweiten CO2-Emissionen seit 6 Jahren ohne jede Wirkung auf den CO2-Gehalt der Atmosphäre stagnieren. Auch das hält Deutschland nicht davon ab, am CO2-Abbau von 0,06ppm oder 0,000 006% bis 2045 festzuhalten bei einem Gesamt-CO2-Gehalt der Atmosphäre von etwa 425ppm.

 

Dr.-Ing. Erhard Beppler

Fazit
Das für die apokalyptischen Klimaszenarien verantwortliche RCP8.5 (Nachfolger SSP8.5), das bis 2100 Temperaturerhöhungen von bis zu 5°C bei gleichzeitigem Meeresspiegelanstieg von 1,3 m führen sollte, wurde von den IPCC-Verantwortlichen für „unplausibel“ erklärt.
Von 2010 an stützten sich mindestens 16 800 wissenschaftliche Arbeiten auf RCP8.5, was den Medien vorgefertigte Katastrophenbeschreibungen über Dürren, Hitzewellen, Überschwemmungen, Hurrikane, Ernteausfälle, etc. lieferte.
Die Erklärung des IPCC zu RCP8.5 wird in Deutschland kaum wahrgenommen.
Umweltminister Schneider deutete die Entwicklung sogar als Erfolg für die bisherige Klimapolitik – eine Verklärung der Situation. Er verkündete sogar Ausgaben von 8 Mrd. Euro in 2030, um 25 Mio t CO2 weniger auszustoßen.
Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen weisen jedoch darauf hin, dass die Korrektur von RCP8.5 höchst überfällig ist.
Schließlich werden die Temperaturerhöhungen wie die CO2-Gehalte der Atmosphäre nicht durch den Ausstoß der anthropogenen CO2-Emissionen bestimmt, sondern im Wesentlichen durch die Aktivitäten der Sonne.
Hinzu kommt, dass die CO2-Messungen auf Moana Loa auf falschen Messungen basieren, da sie teilweise auf Eisbohrkernuntersuchungen beruhen, andererseits bereits im 19.Jahrhundert CO2-Gehalte auf der nördlichen Hemisphäre um 400 ppm gemessen wurden.
Die durch RCP8.5 ausgelösten Maßnahmen zum Abbau der weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen zeigen etwa ab 2011 deutliche Erfolge, eine Abnahme der CO2-Gehalte der Atmosphäre ist jedoch bis 2025 nicht zu erkennen.
Die weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen liegen in 2025 bei 38,1 Gt CO2, die im Sinne der Klimaneutralität auf null gesetzt werden sollen.
Der Anteil Deutschlands an diesen weltweiten CO2-Emissionen liegt bei 1,27%, der der EU bei 6%.
Das bedeutet für Deutschland einen CO2-Abbau von 38,1 Gt CO2 x 0,0127 = 0,48 Gt CO2.
Werden diese weltweiten 38,1 Gt CO2 und auf Deutschland bezogene 0,48 Gt CO2 nach den in der Klimaforschung etablierten Näherungswert von 1 ppm = 7,8 Gt CO2 auf die Gehalte in der Atmosphäre umgerechnet, so errechnet sich für den weltweiten anthropogenen CO2-Ausstoß von 38,1 Gt CO2 ein CO2-Gehalt in der Atmosphäre von 4,9 ppm CO2 oder 0,000 49%.
Für Deutschland ergeben sich Werte von 0,48 Gt CO2/7,8 = 0,06 ppm oder 0,000 006% CO2 bei einem Gesamt-CO2-Gehalt der Atmosphäre von etwa 425 ppm oder 0,0425%.
Diese in höchstem Maße vernachlässigbaren Zahlen beschreiben die Hoffnungslosigkeit des Beitrages Deutschlands am Vorhaben Klimaneutralität.
Das hindert Deutschland nicht daran, jährlich 16,5 Mrd. Euro an Betreiber von Wind- und Solaranlagen zu zahlen bei versteckten Kosten dieser Energiewende von 36 Mrd. Euro/a (Frau Reiche).
Die Folgen sind Strompreise (Industriestrompreise) in Deutschland von 40 (18) ct/KWh bei Strompreisen in Frankreich von 30 (11), in USA von 17 (8), in China von 7 (8) ct/KWh.
Diese Zahlen beziehen sich in Deutschland auf einen Anteil an erneuerbaren Energien von nur etwa 20% bezogen auf den Gesamtenergiebedarf (Primärenergie) von 335 GW.
Nun haben auch noch die Unterhändler vom Europaparlament und Ministerrat beschlossen, dass der Emissionshandel für Gebäude und Verkehr (ETS 2) in 2028 in Kraft treten zu lassen, was bei einem Preis von 60 Euro/ t CO2 die Benzinpreise um 17 ct/Liter erhöht, von Diesel um 19 ct/Liter.
Deutschland muss sich zwingend verabschieden vom Glauben an den ausschließlichen Einfluss der anthropogenen CO2-Emissionen auf das Klima (IPCC) – ansonsten ist der finanzielle Untergang Deutschlands nicht aufzuhalten.

1.Einleitung


Bedeutung der Rücknahme des Erwärmungsszenarios „RCP8.5“
Die globale Erwärmung sollte nach der ursprünglichen Aussage des „Klimarates der Vereinten Nationen“ (IPCC – Gründung Ende der 1980er Jahre) durch folgende Maßnahmen drastisch sinken: Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C (Pariser Abkommen) durch tiefgreifende Reduktion der CO2-Emissionen in den Sektoren Energie, Industrie, Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft und Forstwirtschaft durch vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien wie Solar- und Windkraft.
Diese Forderungen basieren auf den Ergebnissen von komplexen CO2-Vorstellungen zum Verhalten von CO2 zwischen Atmosphäre, Ozeanen und Biosphäre und Vorstellungen zum CO2- Verhalten zwischen natürlichen Senken (z.B. Ozeane, Wälder) und anthropogenen Quellen (z.B. fossile Quellen).
In den Kohlenstoffkreislaufmodellen des IPCC wird die CO2-Zirkulation zwischen den verschiedenen Reservoirs (Atmosphäre, Biosphäre, Ozeane, Sedimente) durch unterschiedliche Austauschprozesse und charakteristischen Zeitkonstanten modelliert auf der Basis der Ergebnisse aus Eisbohrkernuntersuchungen.
Die aus diesen Vorstellungen entwickelten Klimamodelle zur Berechnung der Temperaturentwicklung können weder die zukünftigen Temperaturen voraussagen, geschweige die vergangenen nachvollziehen, wie Vergleiche mit Messungen anhand von Wetterballons, Satellitendaten, etc. ergeben haben.
Nun haben am 07.04.2026 44-IPCC-Autoren, die für die apokalyptischen Klimaszenarien verantwortlich sind, die in den beiden letzten Klimaberichten von 2013/2014 (AR5) sowie von 2021/2023 (AR6) aufgeführten Szenarien, die zu Temperaturerhöhungen bis zu 5°C in 2100 führen sollten, für „unplausibel“ erklärt, das RCP8.5. (1,2)
RCP8.5 (Nachfolger SSP8.5) steht für „Representative Concentration Pathway 8.5“, ein Szenario, das durch einen Strahlungsantrieb von 8,5 Watt/m2 durch Steigerung des Energieflusses in der Troposphäre über erhöhte Treibhausgasemissionen (wie CO2, etc.) ausgelöst wird bei einem gleichzeitigen Anstieg des Meeresspiegels von 1,3 m. (Bild 1)
Nach dem Scenario SSP8.5 wird ausgehend von heute (CO2-Emissionen von knapp 40 Mrd. t/a) von einer Steigung auf etwa 130 Mrd.t CO2/a ausgegangen.
Zur Zeit liegt das weltweite ausgewiesene Kohlenstoffinventar über Kohle, Braunkohle, Öl, Erdgas bei etwa 1150 Mrd. t, entsprechend einer CO2-Menge von 4220 Mrd.t.(13) Ein jährlicher CO2-Anfall nach SSP8.5 von 130 Mrd. t/a würde das Kohlenstoffinventar schnell schrumpfen lassen.
Mit diesem Scenario wurden in Deutschland zahlreiche Gesetze zur Absenkung der CO2-Emissionen begründet. Selbst das Bundesverfassungsgericht nahm als Basis für seine Entscheidung diese Temperaturprognose, die mittlerweile als „unplausibel“ erklärt worden ist.
Im mittleren Scenario (SSP2-4,5) (Bild 1) stagnieren die CO2-Emissionen bis zur Mitte des Jahrhunderts auf heutigem Niveau. (vgl. später)

Bild 1: Scenarien möglicher globaler Veränderungen bei unterschiedlichen Treibhausgasemissionen

Von 2010 bis 2020 stützten sich mindestens 16 800 wissenschaftliche Arbeiten auf RCP8.5 („Google Scholar“ lieferte mehr als 100 000 Artikel).
Das gab den Medien vorgefertigte Katastrophenbeschreibungen über Dürren, Hitzewellen, Überschwemmungen, Hurrikane, Ernteausfälle und Massenintegrationen. (3)
Andere Verfasser kommen auf eine Gesamtzahl der Medienartikel weltweit mit Bezug auf RCP8.5 auf mehrere Hunderttausend über die zwanzigjährige Laufzeit des Scenarios.(4)
Nun hat das IPCC die prognostizierte Erwärmung nach PCR8.5 um etwa 3°C nach unten korrigiert. Das neue Scenario bei Beibehaltung der derzeitigen Politik liegt bei etwa 2,5°C bis zum Ende des Jahrhunderts und nicht mehr bei 5°C und ist immer noch mit unzähligen Unwägbarkeiten behaftet. (4)
Die Erklärung des IPCC zu RCP8.5 wird in Deutschland kaum wahrgenommen. Bundesminister Schneider deutet sogar die Entwicklung als Erfolg der bisherigen Klimapolitik – die bisherigen Maßnahmen hätten Wirkung entfaltet – eine Verklärung der Situation. Er will davon ablenken, dass das IPCC mit seinen Horrorszenarien versagt hat, die über Jahrzehnte die Welt in Angst und Schrecken versetzte, vor allem in Deutschland.

Zur Dringlichkeit der Rücknahme des Erwärmungsszenarios „RCP8.5“
Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Korrektur des RCP8.5 höchst überfällig ist.
Schließlich werden z.B. die Temperaturerhöhungen und auch die CO2-Gehalte der Atmosphäre im Wesentlichen durch die Aktivitäten der Sonne u.a. mit ihren unterschiedliche Zyklen, etc. bestimmt (5,6,7) und nicht nach der Aussage des IPCC ausschließlich über die anthropogenen CO2-Emissionen.
Hinzu kommt, dass der Anstieg der CO2-Gehalte der Atmosphäre nach den Messungen auf Moana Loa nach 1870 überhöht dargestellt wurde, da der CO2-Anstieg zunächst auf Messungen an Eisbohrkernuntersuchungen mit verlangsamtem CO2-Anstieg beruhte (bis 1950 – vergl. später Bild 4), erst nach 1950 erfolgen die Messungen der Atmosphäre auf Moana Loa. (8)
Hinzu kommt, dass aus CO2-Messungen der Atmosphäre im 19. Jahrhundert Werte auf der nördlichen Hemisphäre um 400 ppm bekannt sind, so dass letztlich der auf Moana Loa ausgewiesene CO2-Anstieg auch aus diesem Grunde nicht für Modellrechnungen jeglicher Art herangezogen werden kann. (9-11)
Die These eines „stabilen vorindustriellen CO2-Gleichgewichtes bei 280 ppm“ kann daher nicht für eine Erwärmung der Atmosphäre herangezogen werden.
In den letzten Jahren haben ähnlich wie in der mittelalterlichen und römischen Warmzeit Temperaturerhöhungen stattgefunden, verknüpft mit einer Erhöhung des CO2-Gehaltes wie der H2O-Gehalte der Atmosphäre.
Die H2O-Gehalte der Atmosphäre können je nach Temperatur und Randbedingungen Werte zwischen 0,1 und 4 % in der Atmosphäre annehmen, im Durchschnitt etwa 1,5%. (12)
Damit liegen die H2O-Werte gemessen an den 0,042% CO2 der Atmosphäre etwa 36x höher und bestimmen nicht nur durch ihre Infrarotstrahlungseigenschaften die Temperatur, sondern auch durch die Bildung von Wolken, Regen, Schnee, etc.(12)
Welche Wirkung erhöhte Wasserdampfmengen in der Atmosphäre auf die Temperatur haben können, zeigt der Ausbruch des Unterwasservulkans Hunga Tonga im Südpazifik am 15.01.2022 (Bild 2), wobei anzumerken ist, dass auch der gleichzeitige Anstieg des El Nino mitwirkte.

Bild 2: Einfluss des Ausbruches des Unterwasservulkans Hunga Tonga auf den Temperaturanstieg der Atmosphäre

Wenn nun der CO2-Anstieg der Atmosphäre (vgl. auch später Bild 4) nicht über anthropogene CO2-Emissionen erklärt werden kann, stellt sich die Frage nach seiner Herkunft.
In einer früheren Arbeit war nachgewiesen worden, dass der CO2-Anstieg der Atmosphäre der Ausgasung der Meere über den Temperaturanstieg folgt und nicht dem Ausstoß der anthropogenen CO2-Emissionen. (8)
Die Geschwindigkeit des CO2-Anstieges der Atmosphäre durch Ausgasung der Meere kann bei steigender Temperatur bei 3 ppm /a liegen, ebenso die Abnahme.
Das IPCC geht bei seinen Vorstellungen zur Geschwindigkeit des CO2-Austausches an der oberflächennahen Schicht von Jahren bis Jahrzehnten aus, weil die Modelle des IPCC weitgehend auf den Ergebnissen der Eisbohrkernuntersuchungen beruhen.

2. Stand der bisherigen Verminderung der anthropogenen CO2-Emissionen, weltweit und in Deutschland

Die durch die apokalyptischen Klimaszenarien ausgelösten Maßnahmen zum Abbau der anthropogenen CO2-Emissionen werden im Folgenden behandelt.
Bild 3 zeigt zunächst die Entwicklung der weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen von 1960 bis 2025.

Bild 3: Entwicklung der weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen 1960 bis 2025

Die Werte basieren bis 2022 auf Angaben von „Statista“, später von „International Energy Agency (IEA)“ und „wissenschaft.de“. Der Anstieg in 2025 lag bei 38,1 Gt CO2.
Die Entwicklung der Abflachung des Anstieges der CO2-Emissionen beginnt etwa 2011, um ab 2019 bis 2025 nur noch um 1,1 Gt CO2 (37,0 Gt in 2019, 38,1 in 2025) anzusteigen. Ein Einfluss auf die Abflachung der CO2-Gehalte der Atmosphäre ist jedoch nicht zu erkennen.
Zielsetzung war bisher die Absenkung der CO2-Emissionen im Sinne der Klimaneutralität von z.Z. weltweit 38,1 Gt CO2 auf null, EU in 2050, Deutschland in 2045.
Der Anteil Deutschlands liegt gemessen an den weltweiten CO2-Emissionen deutlich unter 2%, nach EU-Berechnungen bei 1,27%, der Europas bei 6%.
Ausgehend von den weltweiten 38,1 Gt CO2 in 2025 läge dann der Anteil der abzubauenden CO2-Emissionen Deutschlands bis 2045 insgesamt bei 38,1 Gt CO2 x 0,0127 = 0,48 Gt CO2.

3. Umrechnung der abzubauenden CO2-Emissionen Deutschlands in ppm der Atmosphäre


Bild 4 zeigt zunächst die gemessenen CO2-Gehalte der Atmosphäre auf Moana Loa von 1870 bis 2025.

Bild 4: Anstieg der gemessenen und über die anthropogenen CO2-Emissionen in die Atmosphäre eingebrachten CO2-Gehalte

Die CO2-Gehalte der Atmosphäre steigen nach diesen Messungen von 290 ppm in 1870 auf 428 ppm in 2025 an, wenn die wenig glaubwürdigen CO2-Gehalte der Atmosphäre auf Moana Loa (IPCC) zugrunde gelegt werden. (vgl. Einleitung)
Wenn nun die in 2025 eingebrachten anthropogenen CO2-Emissionen von 38,1 Gt CO2/a nach dem in der Klimaforschung etablierten und leicht nachvollziehbaren Näherungswert von 1 ppm = 7,8 Gt CO2 oder 2,1 Gt C (Gleichung 1) zugrunde gelegt werden, ergibt sich ein Wert in der Atmosphäre von nur 4,9 ppm oder 0,000 49% CO2. (8,13)
Damit wird deutlich, dass der Anstieg der CO2-Gehalte der Atmosphäre durch den Eintrag von anthropogenen CO2-Emissionen in dieser Größenordnung praktisch vernachlässigbar ist und alle Maßnahmen zu ihrer Absenkung absurd sind. (8)
Aus dem Anstieg der CO2-Gehalte der Atmosphäre wird auch deutlich, dass der Anstieg der CO2-Gehalte ohnehin andere Ursachen haben muss (vgl. Einleitung), zumal die weltweiten CO2-Emissionen seit 6 Jahren stagnieren ohne jeden Einfluss auf den CO2-Anstieg der Atmosphäre. (8)
Für das Jahr 2025 ergibt sich weiterhin, dass der CO2-Anteil aus natürlichen Quellen in 2025 bei 428 – 290 (1870) – 4,9 = 133 ppm liegt oder 4% bezogen auf den CO2-Anstieg nach 1870 oder bezogen auf Gesamt-CO2-Gehalt von 428 ppm 1,1 %. (8)
Wenn nun Deutschland CO2-Emissionen von 0,48 Gt CO2 bis 2045 abbauen will, dann errechnet sich daraus nach Gleichung 1 ein insgesamt abzubauender CO2-Gehalt der Atmosphäre von 0,48 Gt CO2/ 7,8 = 0,06 ppm oder 0,000 006%.

Diese Aussagen beschreiben die Hoffnungslosigkeit des Beitrages Deutschlands am Vorhaben Klimaneutralität – und das bei dem finanziellen Aufwand Deutschlands.
Damit nimmt auch der Anspruch Deutschlands, der Welt den Weg zum Abbau der CO2-Gehalte der Atmosphäre aufzuzeigen, ein hoffnungsloses Ende.
Wenn dann noch bedacht wird, dass der CO2-Anstieg der Atmosphäre auf Moana Loa (IPCC) auf falschen Werten beruht (Einleitung), dann sollte sich Deutschland dringend für die Konsequenzen aus der Rücknahme des für die apokalyptischen Klimaszenarien verantwortlichen RCP8,5 einsetzen.
Statt dessen verrennt sich Deutschland weiter im Glauben an den ausschließlichen Einfluss der anthropogenen CO2-Emissionen auf das Klima in einen bereits begonnen finanziellen Niedergang.

4. Schlussbetrachtung

Umweltminister Schneider bewertet den Ausstieg aus RCP8.5 als Erfolg der bisherigen Klimapolitik.
Er verkündet sogar, dass in 2030 8 Mrd. Euro ausgegeben werden, um 25 Mio.t CO2 weniger auszustoßen.
Das entspricht 312 Euro/t reduziertes CO2 bei einem CO2-Zertifikate-Preis von z.Z. etwa 70 Euro/t.
Dieses Missverhältnis verschlimmert sich noch, wenn die in 2030 abzubauenden 25 Mio. t nach Gleichung 1 (1 ppm = 7,8 Gt CO2) in ppm der Atmosphäre umgerechnet werden: 0,025 Gt CO2 = 1 ppm/7,8 Gt CO2 = 0,003 ppm oder 0,000 003% CO2 der Atmosphäre – ein teures nutzloses Vorhaben.
Weiterhin sollte auf folgende Fakten dieser Energiewende hingewiesen werden:

-2025 flossen 16,5 Mrd. Euro an Subventionen an Betreiber von Wind- und Solaranlagen
-die garantierte Einspeisevergütung liegt bei Windstrom bis 7 ct/KWh, bei Solarstrom bis 13 ct/KWh
– die versteckten Kosten dieser Energiewende liegen nach Aussage von Frau Reiche bei 36 Mrd. Euro jährlich, die auf fast 90 Mrd. Euro ansteigen werden
– die installierte Wind- und Solarkapazität liegt in 2026 bei 202 GW bei einer mittleren nutzbaren Leistung von etwa 20 GW. Stromspeicher sollen an 2030 zur Verfügung stehen, zu welchen Preisen auch immer

 


– bereits bei den z.Z. installierten Leistungen können die täglichen Strompreise an der Börse zwischen -41 ct/KWh und +44 ct/KWh schwanken – ein Hinweis auf die täglichen Schwankungen der Stromerzeugung über Wind- und Solaranlagen
-bis 2030 soll der Anteil der erneuerbaren Energien bei Strom auf 80% ansteigen bei z.Z. von 53%
– diese Aussagen müssen bei einem bisherigen Anteil der erneuerbaren Energien von nur etwa 20% am Gesamtenergiebedarf (Primärenergie) von etwa 335 GW betrachtet werden (8)
– diese Maßnahmen führten bisher in Deutschland bei einem Anteil am Gesamtenergieverbrauch von bisher nur 20% u.a. zu einem Strompreis (Industriestrompreis) von etwa 40(18) ct/KWh; Frankreich liegt bei etwa 30 (11), USA bei etwa 17 (8), China bei etwa 7 (8) ct/KWh (13) – mit allen Konsequenzen für den Standort Deutschland.

Nun haben auch noch die Unterhändler vom Europaparlament und Ministerrat beschlossen, dass der Emissionshandel für Gebäude und Verkehr (ETS 2) in 2028 in Kraft treten soll.
ETS 2 schreibt z.Z. einen Preis für CO2 um 60 Euro/t CO2 vor, entsprechend 17 ct je Liter Benzin, 19 ct je Liter Diesel. Man erwartet schnell einen Anstieg des ETS 2 auf 100 Euro/t CO2.
Thyssenkrupp Steel rechnet je Tonne erzeugten Stahles mit einem CO2-Ausstoß von 2 Tonnen. Bei einem CO2-Preis von 100 Euro/ t CO2 entsprechen das Mehrkosten von 200 Euro/t Stahl.

Deutschland sollte sich dringend für die Konsequenzen aus der Rücknahme des für die apokalyptischen Klimaszenarien verantwortlichen RCP8,5 einsetzen.
Der weitere Glaube an den ausschließlichen Einfluss der anthropogenen CO2-Emissionen auf das Klima (IPCC) führt zum finanziellen Niedergang Deutschlands.
In 2013 habe ich ein Buch geschrieben mit dem Titel: „Energiewende – zweite industrielle Revolution oder Fiasko“ – leider ist es bereits ein Fiasko.

5.Quellen

1. Morrison, Ch.: „IPCC räumt ein: Apokalyptischen Klimaszenarien sind „unplausibel“ – was bedeutet, dass die meisten Panikmache-Berichte der Medien der letzten 15 Jahre offiziell als Unsinn gelten“, EIKE, 10 05. 2026
2. Göring: „IPCC-Autoren verabschieden sich von den Katastrophenszenarien – von Fritz Vahrenholt“, EIKE 15.05. 2026
3. Allon, C.: „Das Weltuntergangs-Scenario, das ein Jahrzehnt lang Klima-Angst schürte“; EIKE15.05.2026
4. Watts, A.: „Eine Generation von Kindern, die glaubten, keine Zukunft zu haben. Die Wissenschaft hat gerade erklärt, warum.“; EIKE, 17.05 2026
5. Watts, A.: „Vulkane emittieren mehr als gedacht“; EIKE, 22.05.2025
6. Allon, C.: „Der Aufhellungseffekt“; EIKE, 18.11.2025
7. Kowatsch, J.: „Temperatureinordnung des Jahres 2025, Teil 1“; EIKE, 03.01.2026
8. Beppler, E.: „Die weltweiten CO2-Emissionen stagnieren seit 6 Jahren ohne jede Wirkung auf den CO2-Anstieg der Atmosphäre“; EIKE, 28.02.2026
9. Limburg, M.: „Der Kampf gegen das CO2 wie den Klimaterror in Berlin, nur langsamer – dafür aber viel schlimmer“; EIKE, 04.03.2026
10. Jaworowski, Z.: „Climate Change: Incorrect information on predustrial CO2; Science and Transportation; März 2004
11.Mayer,D.F.: „CO2-Messungen im 19.Jh.: was Chemiker fanden und warum es die Klimaforschung ignoriert“; EIKE, 27.04. 2026
12. Limburg, M.: „Wasserdampf, CO2 und Klima +RCP8.5 – 17. EIKE-Klima-Konferenz in Halle“; EIKE,22.05.2026
13. Chat GPD

 

 

 

 




Die Folgen der Falsifizierung der Treibhaus-These

von Dieter Glatting

Mit der „Falsifizierung der Treibhaus-These“ [1] wurde die Rückstrahlung aus der 15 μm Linie (ν2-Bande (Biegeschwingung) des CO2-Moleküls in der Troposphäre auf die Erdoberfläche ausgeschlossen. Dass CO2-Molekühle aus der 15 μm Linie (ν2-Bande (Biegeschwingung) in der Troposphäre strahlen, hätte von den Postulanten in Zeiten ideologiefreier Wissenschaft zunächst experimentell gezeigt werden müssen, bevor daraus Effekte auf das Klima abgeleitet worden wären. Wir leben jedoch in postfaktischen Zeiten, in denen mit Hilfe von Politik, ÖRR, Medien, NGOs, Staatskirchen, Gewerkschaften, gleichgeschalteten Verbänden sowie staatsfinanzierter und somit finanziell abhängigen Forschern, jeder unwissenschaftliche Unfug, der Mehrheit der Bevölkerung ins Bewusstsein gehämmert werden kann.

Meines Erachtens kann die Rückstrahlung auch für die übrigen Linien von CO2, H2O, Methan, Halogenwasserstoffe, Lachgas, Fluorkohlenwasserstoffe und Ozon anhand der Häufigkeit der Stöße in der Troposphäre und den üblichen Lebensdauern der angeregten Zustände weitgehend ausgeschlossen werden. Die Fleißarbeit übersteigt das von mir zur Verfügung stehende Zeitbudget. Wer Zeit und Interesse daran hat, ist gerne aufgefordert, sich des Themas anzunehmen.

Die Themen Klima und IPCC haben mich auch bis in den Umweltausschuss des deutschen Bundestages [2] verfolgt. Das Vorhaben, ausführlich von der Sitzung zu berichten, musste ich aufgrund von Verschwiegenheitsklauseln in meinem Arbeitsvertrag aufgeben. Darüber hinaus wäre weder die detaillierte Darstellung der Gefälligkeitsfragen der Altparteien noch die Nichtantworten des IPCC auf Fragen der Opposition kein substanzieller Gewinn für die Leserschaft gewesen. Der Fokus des Gesprächs lag auf den IPCC-Szenarien und warum das Szenario RCP8.5 entfallen ist. Im Folgenden werde ich ausführen, was unter diesen Szenarien zu verstehen ist, warum der RCP8.5 entfallen ist und was von den anderen Szenarien übrigbleibt, wenn man die Rückstrahlung des CO2 gleich Null setzt. Diese Vereinfachung ist angesichts der dominierenden Rolle der 15 μm Linie (ν2-Bande (Biegeschwingung) beim CO2-Molekühl, sowie die Überlappung der übrigen Linien, mit dem in wesentlich höherer Konzentration vorliegenden H2O gerechtfertigt.

Die Szenarien des IPCC

Wie in „Falsifizierung der Treibhaus-These“ [1] bereits dargelegt, errechnen die strahlungsbasierten Atmosphärenmodelle auf Basis ungestörter Spektren (isolierte Moleküle) eine Erhöhung der Rückstrahlung auf die Erdoberfläche, die zu einer zusätzlichen Leistung auf der Oberfläche führen soll. Diese zusätzliche Leistung pro Fläche [W/m2] wird auch Antrieb oder in der Fachliteratur Forcing genannt. Das IPCC fasst nun „Representative Concentration Pathways“, RCPs zusammen. Die Zahl nach RPC stellt die zusätzliche Leistung pro Fläche [W/m2] dar, die man für diesem Pfad errechnet hat. Die vier vom IPCC bis zum Jahr 2100 betrachteten Pfade sind auch in „ Die Szenarien des Weltklimarats“ [3] aufgezeigt.

Szenario CO2 in ppm Forcing [W/m2]
RCP2.6 421 2,6
RCP4.5 538 4,5
RCP6.0 670 6,0
RCP8.5 900 8,5

Tabelle 1: Übersicht über die Szenarien des IPCC

Faktisch ist eine CO2-Konzentration von 421 ppm bereits erreicht. Nach Angaben des IPCC würde die globale Temperatur auch bei gleichbleibender CO2-Konzentration zunehmen. Da die Weltmeere einen Teil der bisherigen Erwärmung aufgenommen hätten und die Erwärmung zukünftig durchschlagen würde.

🡺 Beachten Sie hierzu auch die demnächst kommende El Niño Panik [4]

Bereits beim Szenario RCP2.6 können die Ziele des Pariser Klimaabkommens „deutlich unter zwei Grad“ nicht eingehalten werden. Daher stellt der Entfall des RCP8.5 für den IPCC keine Entwarnung dar.

Im oben verlinkten Artikel kann man aus Abb. 3.2 Schätzungen für die zukünftigen Temperaturen und in Abb. 3.4 Prognosen zu zukünftigen Meeresspiegelanstieg gegeben.

Nach Ansicht des Verfassers wird sich der seit 1970 gleichbleibende Anstieg der CO2-Konzentration mit 1,8 ppm/Jahr fortsetzen. Man würde dann bis zum Ende des Jahrhunderts ca. 570 ppm erreichen.

Entfall des RCP 8.5

Der RCP 8.5 hat immer das obere Band der Vorhersagen dargestellt. Die zugrunde gelegten CO2-Emissionen waren rund zweieinhalbmal so groß, wie sie aktuell sind. Man ging damals von einer drastischen Ausweitung der Kohleförderung sowie von Kohleverflüssigung aus. Darüber hinaus wurde der Ausbau des Fracking-Angebotes nicht berücksichtigt. Daher ist der RCP 8.5 inzwischen nicht mehr plausibel.

Gegenüber den Abgeordneten vertrat der IPCC darüber hinaus die These, dass der Ausbau der „Erneuerbaren“ zu merklichen CO2-Einsparungen geführt hätte (LoL, RoFL). Von den Alt-Parteien wurde dies aber als Bestätigung ihrer tollen Arbeit aufgefasst.

Treibhauseffekt ohne CO2-Rücksthlung Rückstrahlung.

Da die Formel für das angebliche Forcing des CO2 bekannt ist, kann man diesen Beitrag, aus den Szenarien herausrechnen.

[Gleichung 1]

Daraus folgt:

Szenario CO2 [ppm] Forcing nach IPCC [W/m2] Forcing durch ange- nommene CO2-Konzentration [W/m2] Forcing ohne CO2-Anteil [W/m2]
RCP2.6 421 2,6 1,99 0,61
RCP4.5 538 4,5 3,31 1,19
RCP6.0 670 6,0 4,48 1,52
RCP8.5 900 8,5 6,06 2,44

Tabelle 2: Szenarien des IPCC ohne CO2-Forcing

Hieraus ergeben sich verschiedene Schlussfolgerungen.

Zunächst einmal ist die Erwärmung seit dem Jahr 1860 auf Basis der Treibhaus-These nicht mehr plausibel. Es müssen doch andere Gründe für die Erwärmung vorliegen.

Außer dem verworfenen Szenario RCP8.5 ergibt sich kein Forcing, dass zu relevanten Erwärmungen im Sinne des Pariser Vertrages führen könnte.

Wenn man sich die Quellen im dritten IPCC Assessment Report [5], wie z.B. die Arbeiten von G. Myhre u. a [6] anschaut, erkennt man, dass die Basis dieser Berechnungen auf der WMGG (Well Mixed Greenhouse Gases)-Annahme aufgebaut ist. Demnach verstärkt sich die „Rückstrahlung durch die verschiedenen „strahlenden Treibhaus-Gase“ gegenseitig. Durch den Wegfall von CO2 verringert sich auch die Intensität der Rückstrahlung durch H2O, Methan, Halogenwasserstoffe, Lachgas, Fluorkohlenwasserstoffe und Ozon. Damit ist jegliche Basis für die propagierte Weltuntergangsstimmung entfallen.

Politisch muss dementsprechend im ersten Schritt das Pariser Klimaabkommen und die Mitgliedschaft Deutschlands im IPCC gekündigt werden. In der Folge ist das Klimaschutzgesetz abzuschaffen. Daraus folgt, dass der Kohleausstieg und das Verbrennerverbot aufgehoben werden. Darüber hinaus ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die nationale CO₂-Steuer und das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und vieles mehr aufzuheben. Im europäischen Kontext müssen das „Fit for 55“-Paket, das EU-Emissionshandelssystems (EU-ETS), Das zweite Emissionshandelssystems (ETS2), der CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) sowie die Verschärfung der CO₂-Flottengrenzwerte und vieles mehr beendet werden.

Literaturverzeichnis

[1] D. Glatting, „Die Falsifizierung der Treibhaus-These,“ Europäisches Institut für Klima und Energie e.V., 8 Juni 2026.
[2] D. Glatting, „Im Deutschen Bundestag: IPCC und die Alt-Parteien fürchten die Öffentlichkeit wie der Teufel das Weihwasser,“ Europäisches Institut für Klima und Energie e.V., 17 Nai 2026.
[3] World Ocean Review, „Die Szenarien des Weltklimarats“.World Ocean Review.
[4] Europäisches Institut für Klima und Energie e.V., „Der Hyper-El-Niño, der keiner ist,“ Europäisches Institut für Klima und Energie e.V., 09 Juni 2026.
[5] W. G. I. IPCC Third Assessment Report, The Scientific Basis, Kapitel 6.3.1, Carbon Dioxide, Chapter 6: Radiative Forcing of Climate Change, S. 356–358.
[6] G. E. H. K. S. a. F. S. 1. Myhre, New estimates of radiative forcing due to well mixed greenhouse gases. Geophys. Res. Lett., 25, 2715-2718.

 




Die Falsifizierung der Treibhaus-These

von Dieter Glatting

Der Einfluss des CO2 auf das Klima, oder anders ausgedrückt, die Erhöhung der Globaltemperatur durch die Erhöhung der CO2 Konzentration in der Atmosphäre der Erde wird weitläufig als Fakt dargestellt. Vielfach wird dafür einfach der Treibhauseffekt (TE) [1] genannt. Gleichwohl in [1] aufgezeigt wird, dass der Begriff nicht definiert und dass er aus physikalischer Sicht Unsinn ist, wird er vom IPCC und den damit verbundenen Institutionen als Sammelbegriff für die Begründung eines strahlungsbasierten Atmosphärenmodell (Treibhaus-These) verwendet [2]. Es handelt sich um eine These, da diese Behauptung nie bewiesen wurde.

Ausgangspunkt ist hierbei, dass die Erdoberfläche Wärmestrahlung im Infrarotbereich abgibt. Diese Strahlung wird von infrarotaktiven Gasen, also Molekülen, mit Anregungszuständen in diesem Energiebereich, diese Strahlung absorbieren. Für CO2 spielt dabei die 15 μm Linie (ν2-Bande (Biegeschwingung) im CO2-Molekül) eine besondere Rolle, da diese Linie im Emissionsmaximum der Abstrahlung der Erdoberfläche liegt und diese Linie die einzige Linie ist die CO2 nicht mit H2O gemeinsam hat.

Abbildung 1: Die vom Weltall gemessenen Absorptionskurve der thermischen Strahlung der Erdoberfläche

Die strahlungsbasierten Atmosphärenmodelle errechnen auf Basis ungestörter Spektren (isolierte Moleküle) eine Erhöhung der Rückstrahlung auf die Erdoberfläche, die zu einer zusätzlichen Leistung auf der Oberfläche führen soll. Diese zusätzliche Leistung pro Fläche [W/m2] wird auch Antrieb oder in der Fachliteratur Forcing genannt. Dieses Forcing fließt in die Atmosphärenmodelle ein, die aufgrund der zusätzlichen Leistung pro Flächeneinheit natürlich zu dem Ergebnis kommen, dass es wärmer wird. Diese Aussagen sind damit in etwa so trivial, wie die Tatsache, dass die Herdplatte wärmer wird, wenn man den Strom anstellt.

Viele Diskussionen zum Thema Klima drehen sich um die Atmosphärenmodelle, die aufgrund des postulierten Antriebes nur eine Erhöhung der Temperatur ausweisen können. Da die Atmosphärenmodelle alle mit dem gleichen Forcing arbeiten, unterscheiden sie sich durch die unterschiedliche Modellierung nur im Temperaturzuwachs T. In diesem Artikel wird die Herkunft des Forcings genauer beleuchtet.

Das Forcing aufgrund der Erhöhung der CO2-Konzentration und somit durch die Erhöhung der Rückstrahlung, wird von Wikipedia [2] mit der Formel

Screenshot

angegeben. Dabei ist c0 die Anfangskonzentration an CO2 und c die aktuelle Konzentration. Nach der Treibhausthese leisten darüber hinaus Methan, Halogenwasserstoffe, Lachgas, Fluorkohlenwasserstoffe und Ozon positive Beiträge zum Forcing und Aerosole ein negatives (d. h. kühlendes) Forcing. In den folgenden Ausführungen wird sich auf CO2 beschränkt.

In [2] wird bezüglich der wissenschaftlichen Basis dieses zusätzlichen Antriebes auf den Dritten IPCC Assessment Report [3], bzw. auf ergänzende Arbeiten von G. Myhre u. a [4] verwiesen. In [4] wird vorausgesetzt, dass die Berechnung der Strahlungswirkung dem wichtigsten WMGG (Well Mixed Greenhouse Gases) unter Verwendung einer Reihe von Modellen und Annahmen entspricht. Es wurden drei Strahlentransferschemata verwendet; das Line-by-Line-Modell (LBL-Modell), das Schmalbandmodell (NBM-Modell) und das Breitbandmodell (BBM-Modell). Referenzen zu diesen Modellen werden in [4] ebenso angegeben, wie dass für die Spektralbanddaten überwiegend von HITRAN übernommen wurden.

HITRAN ist ein Akronym für „high-resolution transmission molecular absorption database“. Aus den dort verfügbaren Daten entnehmen die Treibhausmodelle wie [4] und die zugrundeliegende Arbeit [5] Transmission und Absorption. Auf die dazugehörigen Emissionsgrade wird in diesen Arbeiten überhaupt nicht eingegangen

Glücklicherweise gibt es im Netz verschiedene Beschreibungen, die die Modellierungen, die Annahmen und die Verwendung der Spektren beschreiben. Hier wird sich im Folgenden auf die sehr ausführlichen Beschreibungen in [6] verwiesen, die sich wiederum auf die Ausführungen in [4] und [5] beziehen.

Die vom CO2 absorbierte Strahlung wird von den Treibhaus-/Strahlungsmodellen wieder vollständig emittiert.

In [6] wird dazu geschrieben:

„So for each layer – and each wavenumber interval – the transmitted radiation (incident radiation x transmissivity) was calculated for each wavenumber. This was done separately for up and down radiation. The emitted radiation was calculated by the Planck formula and the emissivity (= absorptivity at that wavenumber). “

Damit wird ein

Emissionsgrad = 1

angegeben, wie er für einen perfekten schwarzen Köper gelten würde. Diese Angaben sind insofern gerechtfertigt, da die Emission von CO2 in weiten Teilen des Spektrums Null ist, aber in der ν2-Bande (15 μm Linie) sehr nahe bei 1. Diese Annahme würde man zumindest für ungestörte CO2-Moleküle annehmen. Diese Bedingung sollte daher für stark verdünntes Gas vorliegen, also die mittlere Abstrahlungszeit viel kleiner ist als die Zeit zwischen zwei Stößen ist.

An dieser Stelle wird von den Treibhausgasbefürwortern die reale Atmosphärenphysik ausgeblendet und nur mit einer ungestörten Strahlungsphysik zu arbeiten.

In den Treibhaus-Modellen sind die hohen Emissionsgrade notwendig um ein relevantes Forcing zu generieren. Um das Postulat des Treibhauseffektes aufrecht zu erhalten, werden diese Fakten ignoriert und mit der Reduktion auf die Strahlungsphysik aufgezeigt, dass eine höhere CO2-Konzentration in der Atmosphäre, zu zusätzlicher Rückstrahlung der ν2-Bande (15 μm Linie) des CO2 auf die Erdoberfläche führt. Dies wird folgendermaßen erklärt. Bei höheren CO2 Konzentrationen würde sich der Strahlungsfluss verschlechtern. Dadurch würde sich der Partialdruck des CO2 erhöhen, womit sich die Abstrahlhöhe um rund 100 m bei CO2-Verdopplung verschieben würde. Damit würde die Oberfläche mehr Rückstrahlung erhalten, was zu einem zusätzlichen Strahlungsantrieb von 3,7 W/m2 [5,35 W/m2*ln(2), siehe Gleichung 1] bei Verdoppelung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre führen würde.

Die alternative Argumentation der Treibhausbefürworter ist, dass der Transport der Wärmeenergie von den unteren in die oberen Schichten der Atmosphäre quasi nicht per Konvektion, sondern zu einem beträchtlichen Teil über Strahlungsflüsse stattfindet, Ab einer Höhe von ca. 5.000 m (und höher) würde dann die Abstrahlung ins Weltall erfolgen. Bildlich wird dies in den Schulbüchern so dargestellt, dass sich durch mehr CO2-Möleküle, mehr Streuungen der Infrarot-Quanten ergeben, womit mehr Strahlung auf die Oberfläche zurückgeworfen wird.

An dieser Stelle kann man unter Verwendung der Abbildung 1 ein Gedankenexperiment machen. Die Absorptionslinie bei 15 μm ist gut zu erkennen. Wenn die CO2-Moleküle die Strahlung aufnehmen und wieder abstrahlen würden und ein Teil zur Oberfläche zurückgestrahlt werden würde und dann die Abstrahlung des Restes ab einer Höhe von 5000 m ins Weltall erfolgen würde, bekäme man keine Absorptionslinie, sondern bestenfalls eine Mulde oder Delle, die durch die Rückstrahlung verursacht wurde.

Es heißt aber Absorptionslinie, weil die Strahlung absorbiert und in eine andere Energieform (Man könnte es warme Luft bzw. Konvektion nennen) umgewandelt wurde.

Der Ausgangspunkt der Argumentation der Treibhaus-These ist, wie bereits geschrieben, der zugrunde gelegte sehr hohe Emissionsgrad der CO2 Moleküle in der ν2-Bande (15 μm Linie). Daher wird hier auf den Emissionsgrad von CO2 eingegangen.

In der Gasphase ist eine stoßfreie Relaxationszeit für den ν2-Bande -Modus (Biegeschwingung des CO2-Moleküls) physikalisch nicht definiert, da Schwingungsenergie (V-T-Relaxation) zwingend intermolekulare Stöße benötigt. Ohne Stöße bestimmt die strahlungsbedingte Lebensdauer (spontane Emission) des angeregten Zustands die Abklingzeit, welche für die ν2-Bande (15 μm Linie) etwa 0,7 bis 0,8 Sekunden beträgt. In der Physik wird diese Zeitspanne bis zur spontanen Emission eines Quants, wie bei der hier betrachteten ν2-Bande (Biegeschwingung) im CO2-Molekül nicht direkt gemessen, sondern über die sogenannte Einstein-Wahrscheinlichkeit für spontane Emission (Akt) definiert. Die Strahlungslebensdauer (τ) ist der Kehrwert dieses Koeffizienten (τ = 1/A). Für die wichtigste Schwingungsbande von CO2. die Biegeschwingungbei einer Wellenlänge von 15 µm, welche die Erdausstrahlung blockiert) ist der Einstein-Koeffizient (A\) laut HITRAN-Datenbank ungefähr 1,3 bis 1,5. Bildet man den Kehrwert (1/1,33), ergibt sich mathematisch etwa eine Strahlungslebensdauer von ca. 0,75 Sekunden.

In den unteren Schichten der Atmosphäre (Troposphäre) ist die Luftdichte hoch. Ein angeregtes CO2-Molekül stößt dort milliardenfach pro Sekunde mit anderen Luftmolekülen (zusammen.

Unter normalen atmosphärischen Druckverhältnissen, also bis ca. einer Höhe von 5.000 m, stoßen Luftmoleküle hauptsächlich Stickstoff N2 und Sauerstoff O2 nach einer Zeit von 10-10 bis 10-8 Sekunden zusammen [7]. Die Chance für eine Relaxation durch Stöße ist somit um Größenordnungen höher als durch spontane Emission. Dementsprechend wird die Kollisionsdominierte Relaxationszeit mit ungefähr 6 Mikrosekunden angegeben.

Die absorbierte Strahlungsenergie wird fast immer (zu über 99,99 %) durch Kollisionen in kinetische Energie (Wärme) umgewandelt, bevor das Molekül die Zeit hat, spontan ein Photon auszusenden.

Daher ist der

Emissionsgrad = 0

Das Gas erwärmt die Umgebungsluft, womit die Konvektion zum dominierenden Effekt wird. Dementsprechend kann keine Rückstrahlung stattfinden. Damit kann die Absorptionslinie in Abbildung 1 zwanglos erklärt werden und macht verständlich, warum nie ein experimenteller Nachweis zur Treibhaus-These gefunden werden konnte, womit die Politik, nicht einmal auf Basis einer Theorie gehandelt hat. Die gesamte Herleitung des Forcings durch Erhöhung der CO2 in der Atmosphäre ist damit hinfällig.

Literaturverzeichnis

[1] G. G. u. R. D.Tscheuschner, Falsifizierung der atmosphärischen CO2-Treibhauseffekte im Rahmen der Physik,.
[2] Wikipediea, Strahlungsantrieb.
[3] W. G. I. IPCC Third Assessment Report, The Scientific Basis, Kapitel 6.3.1, Carbon Dioxide, Chapter 6: Radiative Forcing of Climate Change, S. 356–358.
[4] G. E. H. K. S. a. F. S. 1. Myhre, New estimates of radiative forcing due to well mixed greenhouse gases. Geophys. Res. Lett., 25, 2715-2718.
[5] .. C. S. Cusack and J.M. Edwards, „Investigating k distribution methods for parameterizinggaseous absorption in the Hadley Centre Climate Model,“ JOURNAL OF GEOPHYSICAL RESEARCH, VOL. 104,NO. D2, PAGES 2051-2057,JANUARY 27, JANUARY 27, 1999.
[6] -, Effect, Atmospheric Radiation and the “Greenhouse”.
[7] tec-science, „Mittlere freie Weglänge & Stoßzahl (Herleitung)“.hermodynamik-waermelehre/.

Anmerkung der Redaktion: Wer mehr zum Treibhaus Effekt insbesondere zur Gegenstrahlung sei auf diesen Aufsatz Der negative Treibhauseffekt Teil 2 verwiesen.




Die Windkraft wankt. Und mit ihr die Energiewende

Dipl. Physiker Dr. Werner Huber, wernerhuber.consult@t-online.de

 

Für den geplanten 300 Gigawatt-Mega-Windpark in der Nordsee schien den beteiligten Ländern kein Superlativ zu hoch: die Nordsee werde zum „Energie-Powerhouse“, zum „grünen Kraftwerk Europas“, zum „größten Energie-Hub der Welt“. So tönte es bombastisch zuletzt beim Nordsee-Gipfel Ende Januar dieses Jahres in Hamburg.

Dann aber, Ende Mai, fuhr die Realität dazwischen wie ein Sturm der Stärke 12: Die Energieriesen TotalEnergies und BP wollen aus dem Projekt aussteigen und sich wieder auf ihr fossiles Kerngeschäft konzentrieren. Die Konzerne nennen Gründe wie gestiegene Kosten, Exportbeschränkungen Chinas, verzögerten Netzausbau. Ein weiterer Grund dürfte eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts sein, laut der der Stromertrag bei der hohen Windparkdichte markant unter Plan ausfallen wird aufgrund von Abschattungseffekten.

Der Rückzug der beiden Energiemultis aus dem Prestigeprojekt schreckte die Berliner Politakteure auf. Denn ein gewaltiger Ausbau der Offshore-Windkraft ist für die deutsche Energiewende von zentraler Bedeutung: geplant ist eine Versiebenfachung von derzeit 10 GW-Nennleistung auf 70 GW mittels tausender Groß-Windtürme. Die Lage ist umso kritischer, als auch generell wichtige Player ihre Offshore-Windkraftprojekte zurückfahren, darunter der dänische Weltmarktführer Oersted oder der französische Energieriese EDF. Und auch die deutsche EnBW, die den Steuerzahlern dabei über eine Milliarde Verlust aufhalste.

Die Politik hätte schon längst aus den Öko-Träumen erwachen müssen, denn Warnzeichen gab es reichlich: Die internationalen Windkraft-Unternehmen kämpfen schon seit Jahren mit roten Zahlen, Offshore und Onshore. Verlust-Spitzenreiter Siemens Energy musste wegen 4,6 Milliarden Miesen in 2023 vom deutschen Steuerzahler mit einer 7,5 Milliarden Staatsbürgschaft gestützt werden. Und erste Hinweise auf die ertragsmindernden Abschattungseffekte liegen schon seit Jahren vor.

Laut dem EnBW-Vorstandschef sei in den letzten Jahren ein „perfekter Sturm“ aus verschlechterten Randbedingungen aufgezogen, der die extrem kapitalintensiven Offshore-Projekte „unrentabel“ mache. Die Ausbauziele und mit ihnen die weihevollen deutschen „Klimaziele“ entschwinden nun im ungewissen Grau der Zukunft. Und alles deutet darauf hin, dass Strom aus dem gelobten Nordsee-„Powerhouse“, wann je es in Betrieb gehen wird, teuer sein wird. Weit über Weltmarktniveau wie etwa in USA, China, Indien, teils auch Ostblockländern. Ein Klotz am Bein der deutschen Ökonomie, der sie noch weiter zurückfallen lassen wird. Und mir ihr das ganze Land.

Nicht zu reden von der Ökologie: Das großflächige Mammutprojekt verstößt kaltblütig gegen die Grundgesetzverpflichtung zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und der Tiere. Der Bau und Betrieb von Tausenden von Windgiganten belastet das Ökosystem der Nordsee schwer. Von Seevögeln bis zu Schweinswalen werden Lebewesen und Populationen nachweislich dezimiert. Dies auch durch tonnenweisen Schadstoffeintrag, von Schwermetallen über zahllose Chemiestoffe bis zu hochtoxischen Ewigkeitschemikalien. Nordsee-Fisch künftig Sondermüll?

Und die Windkraft an Land? Sie soll die Offshore-Windkraft noch weit übertreffen und zur Hauptsäule der Energiewende werden. Geradezu gigantomanisch sind die Ausbaupläne: In den nächsten 19 Jahren, bis 2045, soll die Kapazität von derzeit 70 GW auf 160 GW gesteigert werden. Durch Zubau Tausender neuer Groß-Windräder und Aufrüstung der dreißigtausend bestehenden. Und dies ohne Rücksicht auf die Wirtschaftlichkeit: pauschal vorgegeben sind 2,0 Prozent der Landesfläche für den Windradbau. Auch für die süddeutschen Schwachwindgebiete, wofür der Staat besonders stark subventionierte Abnahmepreise bis zu 11,2 cent/kWh garantiert. – Ebenfalls international nicht konkurrenzfähig und eine Last für Ökonomie und Land wie bei Offshore.

Eine Last sind die Windräder auch für die Ökologie: Schädigung von Wäldern und Erholungsgebieten, Bodenverseuchung mit toxischem Rotorenabrieb, Massentötung fliegenden Lebens. Weniger bekannt: Bodenaustrocknung mit resultierender Erwärmung – das Gegenteil des erstrebten Ziels!

Und erst recht nicht bekannt, weil medial unter der Decke gehalten, die eskalierten Gesundheitsgefahren der neuen leistungsmaximierten Anlagen für die Anwohner. Und das in viel weiterem Umkreis als bisher. Ursache: die besonders hohen Infraschallemissionen der modernen Groß-Windräder. Schon vor Jahren zeigten Studien der Universitäts-Medizin Mainz: Durch den tieffrequenten, unhörbaren aber physiologisch wirksamen Infraschall haben Windräder Auswirkungen nicht nur auf die Psyche, sondern schädigen auch das Herz und andere Organe. Von bundesweit 200 000 Erkrankten wurde berichtet, mit Symptomen wie Bluthochdruck und Herzinfarkt. Das Deutsche Ärzteblatt schrieb: „Infraschall erreicht das Innenohr, raubt kardialen Myozyten (Herzmuskelzellen) ihre Kraft und schlägt sich im Gehirnscan nieder.“

Die Verkünder dieser Nachrichten wurden vielfach angefeindet. Inzwischen aber hat die internationale Medizinforschung die Erkenntnisse zur Gewissheit verdichtet. Und die Infraschall-Belastung stellt sich bei den neuen Groß-Windrädern noch gefährlicher dar. All dies auf Basis einer bahnbrechenden Entdeckung, die 2021 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet wurde: hochsensible Mikro-Drucksensoren in der Zellmembran der Organe („Piezokanäle“), die über elektrische Nervenimpulse lebenswichtige Funktionen steuern wie Blutdruck, Stoffwechsel, Immunreaktionen, Heilungsprozesse, Stress-Regulierung, Embryonalentwicklung.

Die Piezokanäle registrieren auch die Infraschall-Druckimpulse der Windräder, was die Lebensfunktionen stört und ein breites Erkrankungsspektrum verursachen kann. Gerichte in Frankreich beurteilten Windräder bereits als Krankheitsverursacher. Das oft vorgebrachte Nocebo-Argument, die Beschwerden würden lediglich auf einer negativen Erwartung beruhen, wird widerlegt durch die Schädigung von Tieren durch Infraschall, wie die Verstörung von Rentieren in Skandinavien oder das Wal-Sterben nahe Offshore-Windparks an der US-Atlantikküste. Mainstream-Medien unterdrücken solche Meldungen, der grüne Windkraft-Glanz soll nicht getrübt werden. Mein Buch „Klima-Wahrheit“ aber schildert den aktuellen Wissensstand, beweiskräftige Abbildung eingeschlossen.

Die Gesundheitsbedrohung wird potenziert noch durch immer größere Infraschall-Reichweiten der neuen Groß-Windanlagen. Sie gehen über die jetzigen Mindestabstände weit hinaus: durch Messungen belegt sind Reichweiten von 10 und mehr Kilometern, bei großen Windparks sogar 90 Kilometer. Ursache ist die gegen Null gehende Dämpfung des äußerst langwelligen Infraschalls der neuen Windräder. Bei einem Groß-Windrad der 7 MW-Klasse beträgt die Wellenlänge bis zu 700 Meter! Wodurch im Bereich heutiger Siedlungsabstände die Dämpfung nahe Null ist.

Zudem führt bei Nacht eine abkühlungsbedingte atmosphärische Grenzschicht zur Wellenleitung und damit Bündelung des Infraschalls in Bodennähe. All das lässt die Zahl der gesundheitlich Betroffenen sprunghaft steigen. Und den Bürgerwiderstand eskalieren. Zu all dem kommt noch die Blackout-Gefahr bei Flauten, wogegen horrend teure Reserve-Gaskraftwerke geplant sind. Insgesamt dann ein doppeltes Energiesystem, wie es sich weltweit kein anderes Land leistet: „world`s dumbest energy policy“.

Der massenhafte Windkraftausbau wird zum Verhängnis, bis hin für die Gesundheit vieler Menschen. Und das alles wegen der von tausenden Wissenschaftlern weltweit bezweifelten CO2-Doktrin. Die kürzlich sogar vom Weltklimarat entscheidend abgeschwächt wurde: Die CO2-Katastrophe ist abgesagt. Politisch unabhängige Forscher wissen das schon lange, siehe etwa die internationalen Datenanalysen, teils KI-gestützt, laut derer die CO2-Doktrin den realen Klimadaten aus Vergangenheit und Gegenwart widerspricht.

Die Windkraft- und Energiewende-Illusionen verwehen. Höchste Zeit, bessere Optionen für die Energiesicherung anzugehen. Es gibt sie, wie mein Buch „Klima-Wahrheit“ ausführt. Dazu aber müssen Doktrinen und Dogmen fallen. Zugunsten des Landes und seiner Menschen.

 




Die Physiologie der Grundlagen des Lebens, Photosynthese und Atmungskette

von Dr. Holger Stienen

Vor ca. 20 Jahren versuchte der Weltklimarat (IPCC) die These durchzusetzen, dass Kohlendioxid ein Maßgebliches „Klimagas“ sei und zum „Treibhauseffekt“ entscheidend beitrage und somit das Leben auf der Erde bedrohe, weil es zur Erwärmung und folgenden Überhitzung unseres Planeten beitrüge. Dieser Narrativ hat besonders im EU- Europa und namentlich in Deutschland verfangen und zu grotesken Protestformen und politisch absurden Entscheidungen beigetragen, so etwa der Zerstörung von Natur und Landschaft durch Industriewindanlagen, Solargroßflächenkraftwerke, Flächen fressende Umspannwerke und Stromtrassen neuer Dimensionen in der deutschen Kulturlandschaft, nur um den CO²- Ausstoß zu verringern. Lag die Konzentration vor ca. 150 Jahren in der Atmosphäre bei knapp 300 ppm (Millionstel Teil der Gesamtgase in der Luft), so liegt er heut bei ca. 400 ppm. In der Erdgeschichte unterlag die Konzentration von CO² starken Schwankungen. Die höchste zum Ende der Kreidezeit mit ca. 8000 ppm. Zu dieser Zeit war die Erde in weiten Teilen klimatisch subtropisch, jedoch weder extrem überhitzt, noch in weiten Teilen Wüste.

Die Evolution hat zwei biochemische Mechanismen hervorgebracht, die als Grundlage allen Lebens auf der Erde gelten müssen: Die Photosynthese und die Physiologie der Atmung. Beide Prozesse spielen sich auf Zellebene und in entsprechenden Organellen ab, die durch Membranen vom Plasma und anderen Zellstrukturen abgegrenzt sind. Durch diese beiden Prozesse sind auch die wichtigen Atmosphärengase Sauerstoff und Kohlendioxid gebildet worden. Ohne Sauerstoff gäbe es kein Leben auf unserem Planeten, ohne Kohlendioxid kein Pflanzenwachstum, und je mehr Kohlendioxid, desto mehr Wachstum von einzelligen Algen, Gräsern, Blumen und Bäumen. Nur ganz wenige Organismen wie z.B. Schwefelbakterien gewinnen Energie aus anderen Quellen und nicht unmittelbar aus der Sonnenstrahlung. Oder es sind Symbionten bzw. parasitär und zapfen ihre Wirtspflanzen an. Übrigens sind CO2 – Quellen nicht nur die Atmung von Menschen und Tieren oder die Verbrennung fossiler Energieträger sondern auch die Brandkatastrophen in unterirdischen Kohlelagern in früheren Erdzeitaltern und besonders die Ausgasung durch Vulkanismus, womit bereits angedeutet ist, woher Kohlendioxid auf der Erde ursprünglich stammt.

Die Photosynthese

Die Photosynthese findet in allen grünen Pflanzen und Mikroorganismen statt. Bei diesem komplexen Vorgang handelt es sich um die Umwandlung on Lichtenergie (Photonen) in chemische Energie. Die grüne Farbe rührt vom Chlorophyll her, einem Makromolekül, das in verschiedenen Formen vorkommt und Licht im grünen Spektralbereich reflektiert. Innerhalb der Zellen ist Chlorophyll, ein symmetrisches Molekül mit vier Kohlenstoffringen und einem zentralen Magnesiumatom über vier Stickstoffbrücken an die Ringe gekoppelt, in die inneren Membranstapel (Thylakoid- Membransystem) der Chloroplasten eingebunden. Evolutiv waren Chloroplasten ursprünglich Einzeller, erste Lebensformen, die vor über 3 Milliarden Jahren auf der Erde entstanden. Diese vermehrten sich durch Zweiteilung, wie auch heute noch Chlorplasten in der Pflanzenzelle entstehen.

In den höheren Pflanzen finden sich zwei Chlorophylltypen, a und b. Form a absorbiert Sonnenlicht zwischen 430 und 662 Nanometern (nm), Form b zwischen 456 und 642 nm. Beide decken damit die Bereiche violett- blau und orange- rot des Spektralfarbenspektrums ab, welche die höchsten Energieraten aufweisen. Andere Pigmente wie etwa Carotine können nur engere Spektralbereiche erfassen, in diesem Fall nur den Blaubereich. Alle Pigmente sind in der Membran zu „Lichtfallen“ angeordnet. In diesen sind die Moleküle (Antennenpigmente) so angeordnet, dass sie ein Maximum an Licht (Photonen) einsammeln und per induktiver Resonanzübertragung einem zentralen Reaktionszentrum zuleiten, in dem die maximal absorbierte Energiedichte entsteht, die dort in Elektronen umgewandelt wird. Hiervon gibt es zwei Typen P 680 (PSII) und P 700 (PS I). Die Zahlen stehen für ihre Absorptionsmaxima. In den Reaktionszentren findet die Energieübertragung statt. Dort ist das elektronentransportierende Cytochrom (C bd-f- Komplex) ) eingelagert. Sein Eisen- Schwefel- Zentrum (2Fe-2S) bewirkt zusammen mit drei weiteren elektrosensiblen Proteinen die elektroenergetische Übertragung. Diese bewirkt die Spaltung von Wasser aus dem Zelllumen, indem aus zwei Wassermolekülen jeweils vier der eingefangenen Photonen des Sonnenlichts ein 02– Molekül freigesetzt werden und dabei vier positiv geladene Wasserstoffatome (Protonen) erzeugt sowie vier freie Elektronen, die jetzt dem energetische Folgeprozess zur Verfügung stehen (Abbildung 1). An dieser Ladungstrennung beteiligt ist ein Mangan- Calcium- Sauerstoff- Komplexmolekül, also eine weitere metallische Verbindung.

Der Sauerstoff als kleines Molekül entweicht durch die Membranen und schließlich durch die Spaltöffnungen in die Außenluft. Die Protonen aus der Wasserspaltung werden zur energetischen Reduktion von NADP+ (Nikotinsäureamid-adenin-dinukleotid- Phosphat) genutzt. Pro Einzelreaktion werden dabei jeweils auch zwei freie Elektronen verbraucht. NADPH spielt eine entscheidende Rolle beim Aufbau von hochenergetischen Zuckern und Stärke in den Pflanzen (Calvin—Zyklus, in dem C3- Moleküle zu C6- Zuckervorläufermolekülen aufgebaut werden, Abbildung 2) aus denen dann viele weitere organischen Moleküle im Organismus entstehen. Auf dieselbe Art entsteht das Energiespeichermolekül Adenosintriphosphat (ATP) aus Adenosindiphosphat (ADP), das auch bei der Zellatmung entsteht und in fast allen Organismen als Energiespeichermolekül fungiert. Dieses wird ebenfalls im Folgeprozess der Photosynthese als Energietreiber bei der sogenannten Carboxylierung genutzt. Dabei werden drei Moleküle CO2 durch Carboxylase- Enzyme (Rubisco) auf ein Molekül aus fünf Kohlenstoffatomen (Ribulose-1-5- bis- Phosphat) übertragen und in zwei weiteren Folgeschritten das Vorprodukt für C6- Zucker (im sogenannten Calvin- Zyklus – Abbildung 2) erzeugt. Dieser Prozess läuft umso schneller ab, je höher der Partialdruck von CO2 in der Atmosphäre ist, also je mehr Kohlendioxidmoleküle sich in der Außenluft befinden. Das rührt daher, dass Carboxylasen sogenannte induzierbare Enzyme sind, die vermehrt werden, sobald der CO2 -Anteil in der Luft steigt. Die Formel der sogenannten Lichtreaktion (gebunden an die Thylakoidmembranen im Chloroplasten und nur bei Tageslicht ablaufend)) lautet:

12 H2O + 12 NADP+ +18 ATP + 18 P > 6CO2 + 12 NADPH +12 H + + 18 ATP

Die nachgeschaltete sogenannte Dunkelreaktion erfolgt im Stroma (halbflüssige Grundsubstanz) der Mitochondrien:

6 CO2 + 12 NADPH + 12 H+ + 18 ATP > C6 H12O6 + 12 NADPH+ +18 ADP + 18 P + 6 H2O

Pflanzen, so auch Feldfrüchte, Wälder, Weiden usw. wachsen schneller bei steigendem CO2– Anteil in der Luft. Es gibt auch einige wenige Tiere, in denen Photosynthese auftritt, z.B. einige Schnecken, Seescheiden oder Korallen. In diese sind irgendwann Grün- oder Blaualgen eingedrungen und diese nutzen die Tiere symbiotisch als Wirtsorganismen.

Physiologie der Atmung

Eine Art Umkehrung der Photosynthese ist die Atmung, die Sauerstoff verbraucht und Kohlendioxid und chemische Energie erzeugt. Dieses geschieht in Tieren und Pflanzen. Dabei gewinnt der Körper Energie zum Verbrauch seiner Tätigkeiten aus der Zerlegung von Zuckermolekülen. Bei Tieren müssen energiereiche Bestandteile über die Nahrung aufgenommen werden um dann physiologisch- energetisch genutzt werden zu können. Sehen wir uns die dem zugrunde legende Biochemie in den wichtigsten Schritten an.

Die Zellatmung ist ein komplexer Prozess dem verschiedene Prozesse des Abbaus organischer Moleküle wie Fette, Eiweiße, komplexe Kohlehydrate usw. vorangehen. Entscheidend zur Energiegewinnung und der Dekarboxilierung (Freisetzung von CO2 ) ist jener finale der sogenannten Atmungskette in den Mitochondrien, einer zentralen Zellorganelle mit Außen- und Innenmembranen in denen die Energieüberträger wie die aus der Fotosynthese bekannten Moleküle NADH und FADH2 (Carrier) und Enzyme etwa zur Dekarboxilierung eingebunden sind. Über diese läuft ähnlich wie bei der Photosynthese die sogenannte Elektronentransportkette. Dort ist auch das Kanalprotein ATP- Synthetase eingebunden. Die gewonnenen Protonen werden in diesen Kanal getrieben. In einem Rotationsprozess wird die Energie genutzt, um beständig aus ADP (Adenosindiphosphat) ATP (Adenosintriphosphat) herzustellen, das eine höhere Energiemenge speichert. ATP ist das zentrale Energiemolekül, das allen Körperprozessen zugrunde liegt. Menschen synthetisieren ca. 10²5 ATP- Moleküle pro Tag. Auf diese Weise werden pro Tag ca. 40 kg (!) Phosphat pro Körper umgesetzt. Dabei wird der wenige Phosphor mittels der Kette AMP- ADP- ATP im Körper beständig mit ungeheurer Geschwindigkeit recycliert. Aus einem Glucosezuckermolekül entstehen 32 ATP- Moleküle. Die Gesamtbilanz der Atmungskette lautet:

10 NADH + 2FADH2 + 28 ADP + 28 P + 6 O2 = 12 H2O + 10 NAD+ + 2 FAD + 28 ATP

In der weiteren Folge der Atmungskette folgen weitere biochemisch- energetische Schritte ( vier Komplexe), in die besonders Enzyme wie Oxidasen und Reduktasen eingebunden sind. Letztlich ist es die Trennung von Sauerstoff vom Wasserstoff durch Kompartimentierung mittels der Mitochondrienmembranen, die eine Knallgasexplosion verhindert und diese Reaktion kontrolliert ablaufen lässt. Parallel zum chemischen Prozess verläuft die sogenannte Elektronentransportkette, indem die membrangebundenen Redoxsysteme Elektronen (e– )aufnehmen und wieder abgeben. Bei jedem dieser Schritte wird eine winzige Energiemenge frei, die Elektronen fließen von einem höheren auf das jeweils nächst niedrigere Energieniveau ab. Im letzten Schritt werden die Protonen (H-) auf Sauerstoffmoleküle übertragen und als Wasser freigesetzt.

Dieser in ca. drei Milliarden Jahren evolutiv entstandene Ablauf ist hocheffektiv und auch erst seit einigen Jahrzehnten erforscht und damit aufgedeckt worden. Er stellt ein Wunder an komplexen Vorgängen dar, die für uns unbewusst und vielen unbekannt, dennoch beständig ablaufen.

Die Photosynthese hat somit den Sauerstoff in die Atmosphäre gebracht, ohne den kein höheres Leben auf der Erde möglich wäre. Ausgangsprodukt ist dabei das Kohlendioxid.

Dass bedeutet schlussendlich: Jeder, der die Minderung von CO2 in der Atmosphäre fordert und durchsetzt, votiert gegen die Natur und das Leben auf diesem Planeten.