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am Dienstag, 31.01.2012, 11:48
Die beiden verlinkten Spiegel-Artikel müssten jede Woche auf´s neue veröffentlicht werden, dann wäre die (politisch motivierte) AGW-Hysterie nach einem halben Jahr mausetot!
Gruß aus Südhessen
am Dienstag, 31.01.2012, 14:32
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt sollte am 8.02.2012 an der Universität Osnabrück einen Vortrag zum Thema "Optionen für die zukünftige Energieversorgung Deutschlands" halten. er änderte dieses Thema jedoch ab. Jetzt hieß es "Die Klimakatastrophe findet nicht statt". Davon waren die Veranstalter nicht erbaut und sagten den Vortrag ab, weil ohne Gegenrede von kompetenter Seite dies der Zuhörerschaft nicht zuzumuten sei.
Wie oft werden wir jedoch täglich von Alarmisten mit Horrormeldungen überfallen, ohne dass ein Moderator der Gegenseite dies ins rechte Licht rücken darf.
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/freigegeben_nur_in_begleitung_eines_poli[..]
am Dienstag, 31.01.2012, 20:48
Sehr geehrter Herr Prof.Lüdecke,
ihm Rahmen dieses Threads würde ich gerne zwei Fragen aufwerfen. Zum einen wäre die Frage zu stellen, ob die oben genannten Artikel von 1974 und 1977 den "Mainstream" der damaligen Forschung wiedergegeben haben, oder ob es sich um eine These handelte, die eher von einer Gruppe von Forschern wiedergegeben wurde? Oder ging es gar in den Berichten viel mehr um die Ursachen von wiederkehrenden Eiszeiten in der Erdgeschichte? Letzteres würde man eher vermuten, wenn man die Artikel überfliegt (insbesondere den 77er). Aber die Frage können vermutlich Wissenschaftshistoriker am besten beantworten.
Die andere Frage betrifft die kausalen Zusammenhänge zwischen CO2-Gehalt der Atmosphäre und den Globaltemperaturen. Sie haben darauf hingewiesen, dass der CO2-Gehalt Jahrhunderte später nach der Erwärmung anstieg. An anderer Stelle weisen Sie auf die Aussagen Ihrer Erklärungen hin, nachdem rechnerisch ermittelt eine Verdoppelung des CO2-Gehalts ein Erwärmung von 1,1°C ergibt. Dann sagen Sie auch, es würde sich um verwickelte Rückkoppelungs-Klimmzüge handeln, wenn man den Einfluss in umgekehrter Richtung ebenfalls beachtet. Warum? Ist es nicht die logische Folge beider Aussagen? Einmal die vermehrte Ausgasung der Weltmeere durch dessen Temperaturerhöhung und zum anderen die CO2-Sensitivität auf die Temperaturen. Das beide Kausalitäten bestehen, wird ja von Ihnen nicht angezweifelt, Streitpunkt ist doch eher die Quantität dieses Effekts, oder?
MfG
S.Hader
P.S.: Wenn ich noch eine dritte Frage aufwerfen darf, die ich recht spannend finde, durch welche Vorgänge in der Erdgeschichte war es möglich, relativ kurzfristig den CO2-Gehalt in der Atmosphäre zu erhöhen? Nach dem bisherigen Ausführungen ist das Ausgasen der Weltmeere nach dessen Erwärmung zu nennen. Gab es noch weitere solcher Effekte?
am Dienstag, 31.01.2012, 22:50
Modell: Großes Becherglas mit Mineralwasser und Säure-Indikator. Gasbrenner drunter. Sobald das Wasser sich umwälzt, Brenner aus. Das CO2 verschwindet mit Verzögerung. Eisbohrkernanalyse: CO2 folgt der Temperaturerhöhung nach 1000 Jahren. Wissen: Im Mittelalter gab es ein Prima Klima und es braucht 1000 Jahre für eine „Rundfahrt“ der Meeresströmungen. Messung: Meernahe Messstationen zeigen einen steileren CO2-Anstieg, als inländige. (Bestimmt nicht, weil wir so viele Fabriken in denn Meeren haben!) Logik: Fällt aus, wegen antropogenen Klimawandels.
am Mittwoch, 01.02.2012, 01:37
zu#2
Es ist wirklich sagenhaft, wo sich heute überall Nannies herumtreiben. Das Buch von Vahrenholt hat es schon vor dem Erscheinen bei Hofmann und Campe auf den Index der Gutmenschen geschafft.
Damit haben sie auch Sarrazins Buch in die Bestsellerliste gebracht. Eigentlich ganz praktisch solche netten Helfer zu haben. Es sieht so aus als ob die CO-2-Fassade zusammenfällt.
Michael Weber
Kommentar:
am Mittwoch, 01.02.2012, 09:24
Weiteres Medien-Material zum Wechsel der Medienberichterstattung von "Kaltzeit" in den 1970ern zur "Warmzeit" in den 1980ern/1990ern hier:
http://solarresearch.org/sk2010/co2klima/klimavideos/763-011.html
am Mittwoch, 01.02.2012, 10:04
Interessant ist ein Artikel in der aktuellen Ausgabe von Focus: "Schwenk zur Sonne: Umweltschutz-Vordenker Fritz Vahrenholt glaubt nicht mehr an die Klimaprognosen". Lesenswert!
Bin auf die Reaktionen gespannt.
MfG
M.Craciun-Melder
am Mittwoch, 01.02.2012, 10:33
#6: Rainer Hoffmann sagt:am Mittwoch, 01.02.2012, 09:24
//////////////////////
Sehr geehrter Herr Hoffman,
Sie haben bestimmt recht, dass die Medien in den 70er Jahren auf den Einzeitzug aufsprangen.
Wie Sie hier aber bei der American Meteorological Society nachlesen können
http://tinyurl.com/mythofcooling
ist und bleibt es ein von Skeptikern gerne kolportierter Mythos, dass in den 70er Jahren eine Mehrheit der Weissenschaftler der Meinung waren, eine globale Abkühlungsphase stände unmittlebar bevor.
am Mittwoch, 01.02.2012, 11:02
@ # 8 (Ketterer)
... genau so ein Mythos wie der heute, dass eine Mehrheit der Wissenschaftler an den Klimakollaps durch menschliches CO2 glaubt?
am Mittwoch, 01.02.2012, 11:16
zu 3#
Herr Hader warum denken Sie eigentlich nicht selbst?
Sie suchen und suchen und suchen und finden doch nie Ihren heiligen Gral.
Vielleicht sollten Sie woanders suchen und fragen, wenn Ihnen die vielen Antworten aus Artikeln, Kommentaren und Buchempfehlungsliste auf Ihre Fragen hier nicht reichen?
Also, warum arbeiten sprich recherchieren Sie eigentlich nicht selbst auf Ihre Fragen?
am Mittwoch, 01.02.2012, 11:19
zu Ketterer 8#:
Und welchen Mythos kolportieren Sie?
am Mittwoch, 01.02.2012, 12:36
Hier auch der Rückblick von Welt-online
Als uns vor 30 Jahren eine neue Eiszeit drohte
#http://tinyurl.com/yanqtjm
am Mittwoch, 01.02.2012, 13:16
#11: Rainer Manz sagt:am Mittwoch, 01.02.2012, 11:19
zu Ketterer 8#:
Und welchen Mythos kolportieren Sie?
///////////
Nennen Sie mir einen Mythos, den ich kolportiert habe.
am Mittwoch, 01.02.2012, 13:22
Herr Bäcker,
wieder schlechte Nachrichten. Erinnern Sie sich an die BÄUME Schlüchters,die Verschwundene MWP durch Hockeystick?
Es gab die MWP doch und dazu noch weltweit ;-)
http://tinyurl.com/6r2kwvm
Im Übrigen sollte das IPPC verschrottet werden ;-)
am Mittwoch, 01.02.2012, 13:25
12: Andreas Demmig sagt:am Mittwoch, 01.02.2012, 12:36
Herr Demming,
Dieses Zitat aus dem Wlet-Artikel:
"Anzumerken ist: Es gab damals auch Gegenstimmen, und seit Ende der 70er Jahre mehrten sich dann die Warnungen vor der Erwärmung "
zeigt doch, dass der Autor an Mythen bastelt, da die sachliche Realität nicht so reizvoll wäre.
Im AMS Artikle steht klar, dass es mehr als Gegenstimme waren: Wie "Warmisten" waren nie in der Minderheit. auch nicht zu den Zeiten, als die Coolisten besser Chancen hatten an Fördermittel zu kommen.
am Mittwoch, 01.02.2012, 13:42
Lieber Herr Rassbach,
danke für den link. Haben sie auch schon mal den Titel oder sogar den Text gelesen? Worum geht es dann da, hmm...?
am Mittwoch, 01.02.2012, 14:37
#3 Hader
#8,15 Ketterer
Die Eiszeittheorie wurde damals nicht nur von einer kleinen Anzahl von Wissenschaftlern und von den Medien verbreitet, sondern es gab eine eigens dazu geschaffene Wissenschaftlergruppe des CIA. Weiterhin vertraten beispielsweise der amerikanische Chemiker und Nobelpreisträger Linus Pauling, Nigel Calder, der Klimatologe Prof. R. A. Bryson von der Wisconsin-Universität, der Klimatologe George J. Kukla von der Columbia University Abt. Satelliten-Wetterdaten, Murray Mitchell, Chefklimatologe der nordamerikanischen Environmental Sciences Services Administration und viele, viele andere die damalige Eiszeittheorie.
am Mittwoch, 01.02.2012, 15:56
Man weiß ja, dass "Mann beißt Hund" für die Medien interessanter ist als der umgekehrte Fall. Ich verhehle nicht eine gewisse Schadenfreude, dass der SPIEGEL damit aus heutiger Sicht kräftig auf die Nase gefallen ist.
Noch tollkühner ist es, mit den heutigen Erkenntnissen Abkühlungsprognosen zu wagen. Und da fällt mir Vahrenholt (siehe ZEIT), die Daily Mail vor wenigen Tagen oder z.B. Easterbrook, über den wir auch hier lesen durften. Wir werden in 10-20 Jahren ebenfalls darüber lachen, ich beginne schon jetzt damit.
Kommentar:
am Mittwoch, 01.02.2012, 16:18
Zu Ketterer 13' eine vom Artikelthema abschweifende etwas längere Antwort:
Ach, ich verfolge nicht jeden Ihrer Kommentare und
Dispute mit Forenkollegen, auch weil nicht jeder Artikel mein Interesse hervorruft. Das erschwert eindeutig eine Bewertung Ihrer Mythen.
Einen haben Sie in Ihrem Kommentar 8 übrigens selbst präsentiert.
Eine Frage kann Mann oder Frau beantworten oder es sein lassen. Aber eine Frage muss auch keine Frage sein sondern kann das bedeuten was Sie vielleicht mit Ihrer Gegenfrage bezwecken wollen.
Machen wir es schlichter - manchmal will eine gestellte Frage nur zum Nachdenken anregen ohne das darauf dem Fragestellenden geantwortet werden muss.
Die Art und Weise Ihrer Reaktion habe ich übrigens so ähnlich erwartet, bestätigt sich so das Bild das ich von Ihnen gewonnen habe. Vielen Dank.
Jeder hier Schreibende hinterlässt mit seinem Stil, seiner Art und Weise, seiner Reaktionsweise bei den anderen ein inneres Bild über den Schreiber. Das kann bei persönlichen und näheren Kennenlernen bestätigt oder erstaunt oder erschreckend verworfen werden. Das ist ein völlig normaler Vorgang menschlicher Kommunikation.
Beispiel zum Schluss - Ihr "Nennen Sie mir einen Mythos..." erinnert mich z.B. irgendwie an Lehrer und ein ständig im Abwehrkampf Befindlicher. Das kann muss aber nicht so sein. Ist einfach mein ganz persönlicher Eindruck.
P.S.
Mann oder Frau - da bitte ich um Nachsicht anhand Ihres Nachnamens erschließt sich mir das nicht und ich kann den Forenkollegen glauben wenn diese Frau Ketterer schreiben, ich kann es aber handhaben wie es für mich richtig ist. Und wenn Sie sich da nicht outen ist es für Sie richtig wie es ist.
Ende.
Widmen wir uns nun wieder den Themen die uns beschäftigen.
am Mittwoch, 01.02.2012, 16:50
Am 13.05.1980 (!) konnte man in der WAZ lesen:
"Die Experten vertreten dazu die Ansicht, dass die schädlichen Auswirkungen des Kohlendioxids auf das Klima keine Aufschiebung der Expansionspläne für die Kohleproduktion und den Gebrauch rechtfertigen."
Die "Experten" einer damals veröffentlichten Studie waren damals insgesamt "80 Experten" unter Leitung eines Professor Wilson vom Massachusetts Institute of Technology.
Mich interessiert nachwievor die Antwort auf die Frage, ob man damals (1980) mit "schädlichen Auswirkungen" eine "Abkühlung" oder "Erwärmung" durch CO2 meinte.
am Mittwoch, 01.02.2012, 19:16
#8: Verehrte(r) Ketterer,
Sie selbst haben den Begriff Mythos in die Debatte eingeführt,
ein sehr ungeschickter Schachzug für einen AGW-Vertreter :-)
mfG
am Mittwoch, 01.02.2012, 19:20
#18: Herr Norbert Fischer,
wir dürfen doch auch über Sie lachen, wenn Sie in einer kurzen Zwischeneiszeit eine Erwärmung fürchten.
Ist es Ihnen noch nicht kalt genug?
mfG
am Mittwoch, 01.02.2012, 19:27
#3: S.Hader, soviel kann man jedenfalls aus der "Erdgeschichte" ablesen, dass der Wieder-Absturz in die Eiszeit immer aus den höchsten CO2-Werten erfolgte.
Bitte ganz normal darüber nachdenken :-)
am Donnerstag, 02.02.2012, 09:53
Hallo Herr Olzem, wenn es dazu eine geschaffene Wissenschaftlergruppe beim CIA gab, entnehme ich dem mal, dass es keine Mainstream-Ansicht in der damaligen Forschergemeinde war.
@Rainer Manz, ich darf mal ein Kinderlied zitieren: "Wer wie was, der die das, wieso weshalb warum, wer nicht fragt bleibt dumm!" ;o)
In diesem Sinne
S.Hader
am Donnerstag, 02.02.2012, 11:08
Schön für Sie, S. Hader, dass Sie im Herzen ein Kind geblieben sind...
am Donnerstag, 02.02.2012, 18:59
#24 S.Hader
"Hallo Herr Olzem, wenn es dazu eine geschaffene Wissenschaftlergruppe beim CIA gab, entnehme ich dem mal, dass es keine Mainstream-Ansicht in der damaligen Forschergemeinde war."
Genau wie das eigens zum Nachweis des AGW geschaffene IPCC. Ist ja auch keine Mainstream-Ansicht in der heutigen Forschergemeinde.
am Donnerstag, 02.02.2012, 23:47
#25: Rainer Manz richtig
und Kinder hängen halt unheimlich am Mainstream,
wo immer der auch hinstreamt ...
mfG
am Freitag, 03.02.2012, 21:40
Sehr geehrter Herr Dr. Paul #23
"#3: S.Hader, soviel kann man jedenfalls aus der "Erdgeschichte" ablesen, dass der Wieder-Absturz in die Eiszeit immer aus den höchsten CO2-Werten erfolgte."
erfreulich, dass ich doch mal wieder mit Ihnen übereinstimme - und ich möchte noch ergänzen: Nach einer die Warmzeit abschließenden kurzen Temperaturspitze!
Bitte ganz normal darüber nachdenken :-)
Ja, und ich erinnere mich, das auch in einem der interessantesten Vorträge vom Münchner EIKE-Kongress hervorgehoben wurde.
Viele Grüße
Michael Klink
Mir ist es warm übrigens lieber warm als kalt - in dem Zusammenhang - noch steigt der Wärmeinhalt der Ozeane - und bemerkenswerter Weise in 0-2000m Tiefe stärker als in 0-700m(!)
am Mittwoch, 08.02.2012, 22:09
Dr.rer.nat.S.Hader
sagt:am Donnerstag, 02.02.2012, 09:53 zu Rainer Manz:ich darf mal ein Kinderlied zitieren: "Wer wie was, der die das, wieso weshalb warum, wer nicht fragt bleibt dumm!" ;o)
Was möchte uns Dr.rer.nat.S.Hader damit sagen?
Ich befürchte, wieder einmal nichts.
MfG
P.Große