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Horst-Joachim Lüdecke: Energie und Klima - Chancen, Risiken, Mythen
Weitere Veröffentlichnunen von Horst Joachim Lüdecke hier
Samstag, 17.11.2012 17:30

Energiewende im November! Nur 7 % der installierten EEG Leistung wurde eingespeist.

Rolf Schuster hat sich wieder viel Mühe gemacht um etwas Transparenz in unsere Energiebereitstellung und -versorgung zu bringen. Wenn Deutschland einmal Energie nach Frankreich exportiert ist das gleich eine Meldung die in den Nachrichten am Abend verbreitet wird!

EEX_09-15-Nov_2012; zum vergrößern anklicken

Doch schauen Sie mal in den beigefügten Grafiken nach, wie oft das vor kommt und wie oft wir aus dem Ausland Energie (Strom) importieren (s. Export z.B. 5.10., 12.00 Uhr!  in Entsoe_EEX_Okt_2012)!

Genau so lächerlich ist die Einspeisung von Solar und Wind z.B. vom 09.11.bis 15.11.2012 (s. Grafik unten und oben rechts): Bei einer inst. Leistung von Wind + Solar von immerhin 64.000 MW wird lediglich in der genannten Zeit ca. < 5.000 MW eingespeist, das entspricht ca. 7% der installierten Leistung!

Diese Tatsachen sollte man mal unserem Herrn Umweltminister Altmaier zur Kenntnis bringen, falls er als Jurist damit was anfangen kann?

Aber Frau Merkel könnte es ihm ja vielleicht erklären!!

Viele Grüße und vielen Dank an Rolf Schuster für die wichtigen Informationen

Winfried Klein
Vors. IG-LAHN e.V.
August-Gerhardt-Str. 2
65594 Runkel
Tel.: 06482 4994


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50 Kommentare:
Anzeige: 1 - 50 von 50.
 

#1: Roland Mösl sagt:

am Samstag, 17.11.2012, 18:32

Da habe ich noch ein viel schrecklicheres Beispiel. Das Blitzlich von meiner Kamera. Im Schnitt ist die Leuchtdauer 1/2000 Sekunde. Also selbst bei 100 Photos mit Blitzlicht pro Tag ist dieses nur 0,2 Sekunden von 86400 Sekunden in Betrieb.

Tatsache ist, daß sogar im nicht sehr sonnigen Deutschland Photovoltaik viel billiger als Erdöl ist.

Kommentar:

Da kann man nur staunen, über die billige PV!
mfG
Admin

 

#2: R.Specht sagt:

am Samstag, 17.11.2012, 21:34

#1: Roland Mösl sagt:
am Samstag, 17.11.2012, 18:32

"Da habe ich noch ein viel schrecklicheres Beispiel. Das Blitzlich von meiner Kamera. Im Schnitt ist die Leuchtdauer 1/2000 Sekunde. Also selbst bei 100 Photos mit Blitzlicht pro Tag ist dieses nur 0,2 Sekunden von 86400 Sekunden in Betrieb.

Tatsache ist, daß sogar im nicht sehr sonnigen Deutschland Photovoltaik viel billiger als Erdöl ist."

Ist das Ihre Version der "Chewbacca-Verteidigung" ( http://tinyurl.com/2qua3w ) Herr Mösl?


 

#3: Burkard Reimer sagt:

am Samstag, 17.11.2012, 21:53

#1: Roland Mösl: Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen Ihrem Beitrag und der Darstellung der Stundengang-Kennlinien von Rolf Schuster und Winfried Klein. Was wollen Sie überhaupt sagen? Selten so einen sinnlosen Satz wie "Tatsache ist, daß sogar im nicht sehr sonnigen Deutschland Photovoltaik viel billiger als Erdöl ist" gelesen. Wenn Sie etwas behaupten, sollten Sie wenigstens den Versuch eines Beweises für diese Behauptung machen. Vergleichen Sie 1qm Fotovoltaik-Anlage mit 1l Erdöl oder Strom aus einer Fotovoltaik-Anlage mit Strom aus einem mit Erdöl betriebenen Kraftwerk?

 

#4: Michael Poost sagt:

am Samstag, 17.11.2012, 22:17

Ich kann in den Abbildungen weder den 05.12. noch den 9.11. erkennen.

Wurden die Grafiken verwechselt?

Kommentar:

Ja, da war leider ein Tippfehler drin. Es hätte 5.10. heißen müssen, zudem wurde Bild 1 (oben rechts) in der Eile und durch das notwendige Konvertieren verwechselt und Bild 4 (Einspeisung nur Wind + Solar) versehentlich nicht eingestellt. Ist korrigiert, und danke für den Hinweis.
mfG
Admin

 

#5: W. Klein sagt:

am Sonntag, 18.11.2012, 00:34

Lieber Herr Möse,

ein tolles Beispiel, das die Menschen sicher verstehen!

 

#6: U. Langer sagt:

am Sonntag, 18.11.2012, 01:46

Sehr geehrter Herr Mösel,

Sie belegen mit Ihren kurzen Zeilen eindrucksvoll, warum Sie den Artikel nicht verstehen können. Aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben. Natürliche Zahlen können Sie schon toll multiplizieren - vielleicht klappt es dann auch bald mit der Multiplikation von Brüchen und der Umwandlung von Gemeinen Brüchen in Dezimalbrüche! Das reicht dann zwar auch noch nicht, um solche Artikel zu verstehen - aber immer schön Stück für Stück.

Zum Glück haben Sie aber schon in Physik und Ökonomie den vollen Durchblick. Da bin ich Ihnen für den Preisvergleich sehr dankbar - ich wollte mir gerade 100 Liter Erdöl zur Stromerzeugung auf´s Dach kippen!

MfG

 

#7: Oliver Hartmann sagt:

am Sonntag, 18.11.2012, 03:02

@Roland Mösl
Offensichtlich war Ihr Geistesblitz ähnlich ineffektiv wie Ihr Fotoblitz.

Wenn Ihre Behauptung

"""Tatsache ist, daß sogar im nicht sehr sonnigen Deutschland Photovoltaik viel billiger als Erdöl ist."""

richtig wäre, warum wird die PV dann mit Milliarden-Aufwand von kleinen Stromkunden subventioniert?

Außerdem spielt Öl bei der Stromerzeugung in Deutschland keine Rolle.

Mit Ihrem kleinen Beitrag haben Sie sich als absoluter Laie entlarvt!

Somit sind Sie ausreichend gut qualifiziert, als ökobewegter Klima-to-Lüge Deutschland im islamistischen Katar würdig zu vertreten!
;-)

 

#8: Hans Meier sagt:

am Sonntag, 18.11.2012, 09:50

Die GRÜNEN haben gestern beschlossen, dass bis 2030 der Strom vollständig aus Erneuerbaren Energien kommen soll. In dem Kreis, in dem ich wohne, hat das die FWG (Freie Wähler Gemeinschaft) aber bereits schon im letzten Jahr als Ziel ausgegeben (für den Kreis). (!!!)

 

#9: Hans Meier sagt:

am Sonntag, 18.11.2012, 09:55

#1: Ist so wie der Werbespruch "Nass, aber schön trocken" oder die neueste Erfindung von Al Gore: Stürme werden unisono jetzt als "dreckige Stürme", alle von der Erderwärmung herrührend, betrachtet. Wer's glaubt.

 

#10: Hans Meier* sagt:

am Sonntag, 18.11.2012, 17:33

Ich versteh den Sinn nicht, den es haben soll, (m*)einen Namen hier zu kopieren, außer...

Zum Artikel:
In der ersten Grafik, „Einspeisungen vom 09. bis 15. November 2012“ erscheint in „grau“ die täglich abgesetzte Strommenge, erzeugt durch Großkraftwerke (über 100 MW), und die Einträge aus Sonnenstrom „gelb“ und Windstrom in „grün“.

Oberhalb von 60.000 MW verläuft eine hellgrüne Linie, die anzeigt wie viel die installierten Windkraft- plus Sonnenstrom-Anlagen laut Herstellerangaben unter optimalen Bedingungen leisten.
Oberhalb von 30.000 MW verlaufen in „hellbraun“ die potentiell mögliche Solarkapazität und darunter in „hellblau“ die potentielle Windkapazität an installierter Leistung. Addiert zeigt das die „hellgrüne“ Linie an.
Weiter zeigt der Zeitverlauf im Diagramm den Tages-Rythmus mit unterschiedlichem Stromverbrauch mit der grauen Kurve an, wie auch zur Mittagszeit schon mal die Sonne oder der Wind ein wenig zur Stromerzeugung beitragen.
Alle Stromerzeugungsarten haben ihre typischen Kosten oder erhalten „Einspeisevergütung“, sobald sich was tut bzw. müssen den teuren erneuerBaren Vorrang gewähren, die auch noch neue zusätzliche Netze brauchen.
Wenn also der Wind bläst und die Sonne scheint, wird’s richtig teuer für die Stromverbraucher.
Eine solche per Gesetz vorgeschriebene Sabotage-Konstruktion mit der man unweigerlich kentert, gehört schleunigst über Lee-Board entsorgt.

Für jeden Jahreszeitraum lassen sich solche Diagramme erstellen, die aufzeigen wie unerheblich es ist, wie hoch die installierte Leistung an Wind- oder Solar-Anlagen auch ist, wenn`s dunkel ist und der Wind schwach, müssen die normalen Kraftwerke ran und falls mal tüchtig Wind und Sonne hat, schmort das Netz weg, wenn man nicht aufpasst.
Welche neuen Gefahren durch die „erneuerBaren EEG-Projekte“ neben aller Preistreiberei real geschaffen werden, vermittelt ein Artikel in der PAZ.
http://url9.de/sCd


 

#11: katerhumpel sagt:

am Sonntag, 18.11.2012, 18:17

"Ökostrom"-Speicher - geht doch ...

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1074756

Kommentar:

Bitte unter Klarnamen posten, siehe Regeln! Sonst können wir sie nicht mehr freischalten.
Eine Frage: Wozu braucht irgendjemand "Biokohle" Wir haben doch reichlich Braunkohle? Die ist viel billiger, auch wenn im gesamten Artikel kein Wort über Preise und Kosten steht.
mfG
Admin

 

#12: Rudolf Kohler sagt:

am Sonntag, 18.11.2012, 19:07

Dazu passt vielleicht folgendes Gedankenexperiment, das ich immer wieder gerne erzähle, und das dann doch zum Nachdenken führt: Speicherung Windenergie in Baden-Württemberg

In grün-roten Baden-Württemberg wurde im Winter 2011/2012 massiv über Pumpspeicherkraftwerke zur Speicherung von Windstrom nachgedacht. Insbesondere die Bürgermeister im Raum Albstadt auf der Alb "können sich so etwas gut vorstellen", in dieser Region gibt es eines der ältesten Pumpspeicherkraftwerke Baden-Württembergs, den Speicher "Glems" bei Metzingen. Ziehen wir diesen Speicher mal als Beispiel heran: Das Speicherkraftwerk hat immerhin 90 MW Leistung. 90 MW, das sind immerhin 10% der Leistung des stillgelegten Kernkraftwerks Neckarwestheim 1.

Glems hat ein Speichervolumen von 900.000 m³ im Oberbecken und entsprechenden Freiraum im Unterbecken, bei einer Fallhöhe von 300 Metern. Also bauen wir 10 solcher Speicher, und schon ist Neckarwestheim 1 ersetzt.

Wirklich? Nach 6 Stunden ist der Speicher leider schon leer! Betrachten wir mal eine Woche Windarmut und kaum Sonne. Wie eben jetzt im November typisch.... Um diese Woche zu überbrücken, benötigen wir rund 300 Speicher der Größe des Speichers "Glems", also 300 Oberbecken mit rund 1 Mio m³ Wasser, 300 Unterbecken mit entsprechendem Freiraum und 300 Meter Fallhöhe dazwischen. Na viel Spaß, diese in Baden-Württemberg zu finden!

Wars das? Nein - am Ende der windarmen Woche sind die Speicher leer und wir brauchen knapp 10 Tage lang rund 800 MW überschüssigen Strom (über den aktuellen Bedarf hinaus), um die Speicher wieder aufzufüllen.

Wars das wirklich? Nein, immer noch nicht - wir haben in Baden-Württemberg ja auch das Kernkraftwerk Philippsburg 1 (1.000 MW sichere Dauerleistung) und Obrigheim (immerhin 300 MW) stillgelegt!

 

#13: Harry Hain sagt:

am Sonntag, 18.11.2012, 19:47

Kann der deutsche Staat uns noch schützen, wenn nach einem großflächigen Stromausfall Geschäfte, Häuser und Wohnungen im Dunkel sitzen? Kann er nicht und er weiß das, seit April 2011:

"Die Folgenanalysen haben gezeigt, dass bereits nach wenigen Tagen im betroffenen Gebiet die flächendeckende und bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit (lebens)notwendigen Gütern und Dienstleistungen nicht mehr sicherzustellen ist. Die öffentliche Sicherheit ist gefährdet, der grundgesetzlich verankerten Schutzpflicht für Leib und Leben seiner Bürger kann der Staat nicht mehr gerecht werden. “ Noch Fragen?

Bundestagsdrucksache 17/5672. Der so genannte Technikfolgen-Abschätzungsbericht am Beispiel eines „großräumigen und langanhaltenden Ausfalls der Stromversorgung“ erschien am 27.4. 2011.

Vollständiger Text hier:
http://tinyurl.com/bkbctk6

Hätten wir das Waffenrecht von Texas, dann würden nicht nur Stromaggregate wie warme Semmeln über den Tresen gehen.

Kommentar:

Lesen Sie mal das spannende Buch "Blackout" Der Kauf eines Notstromaggregates ist programmiert.
mfG
M.L.

 

#14: Chris Frey sagt:

am Sonntag, 18.11.2012, 20:12

Off topic, daher nur ganz kurz:

Hallo Herr Kohler #12,

Klasse Gedankenexperiment!! Frage: Darf ich Ihren Kommentar auf meiner Website posten? Die hat nichts mit Wetter, Klima oder Energie zu tun, aber - mit Kindern...
Ich schicke Ihnen dann gerne den Link!

Freundliche Grüße Chris Frey

 

#15: Harald Dankert sagt:

am Sonntag, 18.11.2012, 23:19

#11 katerhumpel
Wenn man solch einen Namen spazierenträgt, dann muß wohl auch auf so einen Schwachsinnsartikel verweisen.
zu 1, der Biokohle: die Jahresproduktion von sage und schreibe 8.000t reicht bei einem modernen 1200MW Kohlekraftwerk doch glatt für knapp 8 Std. (ca. 30.0000t Tagesverbrauch, d.h. man müßte, nur um ein Kohlekraftwerk mit "Biokohle" zu beschicken, "nur" 1.100 solcher Anlagen gebaut werden......wer soll das bezahlen???
zu 2, die Speicherbatterien: hier ist das ganze noch bescheuerter. Die größte Speicherbatterie hat eine Kapazität von gerade mal 1.000kWh = 1 MWh. D.h., wenn man, wie von den Grünen geplant, bis 2030/2050 die gesamte Stromerzeugung auf die NIEs umstellt, so eine Batterie bei einem mittleren Verbrauch von 60GW uns doch für immerhin 0,06s = 60 Millisekunden versorgen könnte. Das bedeutet, wenn wir für 15 Wind und Sonnenarme Tage Batterien haben wollten, müsstes wir uns "nur" 21,6 Mio Batterien aufstellen. Selbst bei einem kWh-Preis von nur 100,-€ (z.Zt. ca. 500,-€) würde uns die Batterien ca. 2.16 Billionen Euro kosten. Also genauso viel, wie unser gegenwärtiges Staatsdefizit beträgt.
Denken Sie darüber mal nach......

Gruß, H.D.

 

#16: Hofmann,M sagt:

am Montag, 19.11.2012, 08:48

Mal was zu den tollen Photovoiltaik Abzockerfirmen in Deuschland. SOLARWORLD ist seit letzter Wocher unter die wichtige 1 Euro Grenze gefallen. Eine Aktien von Asbeck SOLARWORLD notiert momentan bei 97 ct!
Die Insolvenz naht und das ist auch gut so!
Der Markt bewertet und bereinigt hart. Egal ob dies jetzt etwas schneller oder langsamer geht. Dem Wettbewerb muss sich früher oder später jedes Unternehmen und auch jedes Land stellen.
Wenn Deutschland so weiter macht, wird es das Schicksal von SOLARWORLD teilen. Die deutsche Regierung verschlechtert mit ihrer Energiewende zusehends und massiv die Wettbewerbsvorteile der deutschen Gesellschaft zu anderen Ländern. Oder anders gesagt, Deutschland steigt vom wirtschaftlichen und damit sozialen Wohlstandsgipfel ab.

 

#17: W. Millauer sagt:

am Montag, 19.11.2012, 09:45

Hallo Herr Frey #14
Da gibts noch eindrucksvollere Gedankenexperimente. Eines davon geht so:
Wenn viele davon schwärmen z. B. bis 2030 die Stromversorgung vollständig auf Erneuerbare umzustellen, so würde das bedeuten, dass bei einem Tagesbedarf (Wintertag) in D von ca 2 TWh zur Überbrückung von 5 Tagen Windflaute und Wolkendecke -- und solche können auch noch länger dauern-- etwa 10 TWh aus Stromspeicheranlagen kommen müssten. Zum speichern von 1 KWh muss man 5 m³ Wasser 100 m hochgepumpt haben, also für 10 TWh = 10 Milliarden KWh 50 Milliarden m³ Wasser, so man von 100 m Gefälle ausgeht. Das ist etwas mehr als der Inhalt des Bodensees!! Dazu dann auch noch die Anlagen, die das in 5 Tagen schaffen, auch das wiederfüllen.

 

#18: Mathias Scholz alias katerhumpel sagt:

am Montag, 19.11.2012, 10:03

#15 Harald Dankert
Hallo, hast Du auch mal meinen Kommentar unter dem - wie Du richtig bemerkt hast - "Schwachsinnsartikel" gelesen?

Wer es nicht verstanden hat, mein Satz "Ökostrom"-Speicher - geht doch ..." ist ein Konglomerat aus reiner Ironie und Sarkasmus...

Was ich von der "Energiewende" halte, kann man in mehreren Essays auf meinem "Naturwunder-Blog" lesen... (http://wincontact32naturwunder.blogspot.de/), eventuell linke Randleiste ;-)

Gruß Mathias


 

#19: Jürgen Wanninger sagt:

am Montag, 19.11.2012, 11:13

#15: Harald Dankert sagt:

'Denken Sie darüber mal nach......'

Das ist doch grauenhaft. Die Ökogläubigen sind selbst zu simpelsten Plausibilitätsüberlegungen unfähig. Es ist schlimmer als mit Schweinen, die freiwillig zum Schlachthof rennen.

 

#20: F. Strobel sagt:

am Montag, 19.11.2012, 13:42

Hallo,
vielleicht kennt sich einer hier ein wenig mit den technischen Interna einer WKA aus.
Eine Frage, die mich schon lange beschäftigt: Was passiert mit den WKA bei einem Blackout?
Hintergrund: Die WKA verbrauchen ständig selber Strom für die Selbstregelung (Flügelanstellung, Getriebesteuerung, evtl. Fremderregung, Bremse).
Was passiert, wenn im Normalbetrieb das Netz zusammenbricht und die WKA ungesteuert sich selber überlassen werden?
Fangen die WKA dann an, unkontrolliert hochzudrehen,, bis zum strukturellen Versagen.
Evtl. so wie hier:?
http://www.youtube.com/watch?v=T2Z_YwqTbHo
Normalerweise drehen sich WKA bei Abschaltung bzw. die Flügel aus dem Wind. Was machen sie aber, wenn das Netz wegbleibt und ein aus-dem-Wind-drehen nicht mehr möglich ist?
Hat da überhaupt schon jemand (mit entsprechendem technischen Sachverstand) darüber nachgedacht oder laufen wir hier in ein ähnliches Problem, wie bei der Nachzerfallswärme von Kernkraftwerken, wenn das Außennetz wegbleibt?
Evtl. wäre das ja auch eine kleine Anregung für einen neuen Artikel?

 

#21: Rudolf Kohler sagt:

am Montag, 19.11.2012, 14:00

#14, Chris Frey: Natürlich dürfen Sie! Danke dann auch für den Link!

 

#22: D. Rohrlack sagt:

am Montag, 19.11.2012, 17:26

Herr Kohler,

hatten sie bei ihren Berechnungen auch den Wirkungsgrad beim "Wieder-nach-oben-pumpen" mit eingerechnet? Und was ist mit Frage, wo da ganze Wasser für die "Erstbefüllung" herkommen soll?

Vielleicht ist Ihre Rechnung doch etwas zu optimistisch . . .

D. Rohrlack

 

#23: Warwick Hughes sagt:

am Montag, 19.11.2012, 21:28

Thanks for these graphs - any versions you wanted to make with a little more english on them would be appreciated downunder.

Kommentar:

Sorry Warwick, we would love to to so, but our resources to translate this stuff into english is really too limited. But look here occasionally http://notrickszone.com/ Our friend Pierre Gosselin who operates this blog is oing a great job by translating into english.
Best regards to downunder
Michael Limburg

 

#24: D. Glatting sagt:

am Montag, 19.11.2012, 23:05

@#20: F. Strobel,

um die Technik eines Vogelschredders zu verstehen muss man kein Druide sein. Aber der Vortrag über Schäden an diesen Dingern hat mich doch schon überrascht, was in dieser Goldgräberstimmung für ein Pfusch produziert wird. Zur Frage:
“Was passiert mit den WKA bei einem Blackout?“
Zuerst mal produziert es keinen Strom mehr und kann auch nicht beim Schwarzstart behilflich sein. Sämtliche Einstellungen bleiben eingefroren. Das Überschreiten der Höchstdrehzahl ist die eine Variante. Wahrscher jedoch die Folgende.
http://kuerzer.de/02GErZw0P
Das kam schon mehrfach als Schaden vor, wenn die Anlagen bei Sturm inklusive der In den Wind dreh Automatik abgeschaltet wurde. Und bei Stromausfall kann diese Automatik nicht mehr funktionieren.

Dieses Szenario wird mir erst jetzt bewusst.
Zur windreichen Zeit produzieren die WKAs was geht. Mit dem aufziehenden Sturm müssen etliche vom Netz, was zu einem Blackout führt.
Durch den Sturm und Blackout werden reihenweise Anlagen umgeworfen, womit jede Menge Investoren ihr Geld endgültig verlieren und noch was für die Beseitigung drauf legen müssen.
Das wäre dann auch ne Flasche Sekt wert.

Um die Nachzerfallswärme von Kernkraftwerken abführen zu können stehen in Deutschland umfangreiche Sicherheitssysteme zur Verfügung. Normalerweise vier betriebliche Nachkühlsysteme plus vier gesicherte Notkühlsysteme. Darüber hinaus, die mobilen Systeme der betrieblichen und der umliegenden Feuerwehren. Vier Stunden kann man auch mit den Batteriegetriebenen Systemen überbrücken.
In Fukushima hatte man ein ungesichertes Nachkühlsystem und die Batterien machten frühzeitig schlapp.

 

#25: Christian Wiesner sagt:

am Montag, 19.11.2012, 23:38

Hallo zusammen, mir ist natürlich sehr gut bewusst wo ich mich hier befinde, aber ich traue mich dennoch zu dem oben gesagten ein paar Bemerkungen zu posten :

1. Die 'Hexenjagd' die momentan gegen die vier großen Energierversorger betrieben wird, speziell von den Öko's, ist ohne Zweifel so nicht akzeptabel. Unsere Versorgungssicherheit ist ein sehr hohes Gut um das uns die ganze Welt beneidet, und mit ein Garant für die Produktivität unserer Wirtschaft.
Nichts desto trotz hätten die Konzerne sich in den letzten Jahren ohne Probleme bereits viele Gedanken machen können wie man unsere Energieversorgung etwas CO2 neutraler gestalten kann, leider ist das aber nicht geschehen. Der politische Kahlschlag war so unausweichlich, und ist dann unter rot-grün auch tatsächlich erfolgt.

2. Die Einspeisung von regenerativ erzeugter Energie ist im Prinzip gut, nur den teuren Unsinn mit PV auf Deutschen Dächern hätte man sich wirklich sparen können. PV ist nicht im Ansatz profitabel, und in Deutschland schon drei mal nicht. Die Subvention ging sämtlich in die Taschen von schnellen Geschäftemachern die sich die Taschen vollgestopft haben, und sich jetzt noch schneller in die Insolvenz flüchten und deren Mitarbeiter auf die Schultern der Allgemeinheit laden.
Dabei war von vorneherein klar dass PV keinerlei Entwicklungspotential hat, die Kosten für Solarzellen werden in der Hauptsache vom Markt für Silizium vorgegeben, und der richtet sich nach integrierten Schaltungen, und nicht nach Solarzellen. Die erzielten 'Einsparungen' sind im wesnetlichen auf dem Rücken der kleinen Handwerker erfolgt, die deren Leben auf Deutschen Dächern riskiert haben. Blanker Aktionismus, und als Nebeneffekt hat man durch die politisch subventionierte Preistreiberei auch noch fast CSP (Concentrated Solar Power) gekillt, die einzig sinnvolle Art Sonnenenergie in Strom zu verwandeln (neben den Solar-Updraft-Towern von Schlaich/Enviromission), auch wegen der relatv einfachen Realisierung von Energie-Speichern bei CSP.

3. Um die erneuerbaren Energien unkritisch einspeisen zu können, müssten zusätzliche Stromspeicher her. Batterien sind völliger Unsinn und scheiden komplett aus, bei spezifischen Strom-Speicherkosten von 60 - 100 € / MWh selbst für moderne Systeme liegen die reinen Speicherkosten höher als die bereinigten Produktionskosten für den Strom, nur leider kapieren das die meisten Öko's nicht.
Die einzigen Speicher die prinzipiell in der Lage wären einen solchen Ausgleich zu leisten sind unsere Pumpspeicherwerke, die sind nur leider mit gesamt 37 GWh nicht mal im Ansatz groß genug um das zu leisten, und sie werden zudem im Moment für die Last-Kompensation im Tagesverlauf eingesetzt, auch natürlich weil sie damit gutes Geld verdienen lässt, insbesondere wenn das Werk bereits abgeschrieben ist.
Der einzige Ausweg aus diesem Dilemma wäre, wenn man alle Pumpspeicherwerke verstaatlichen würde und den Lastausgleich über andere, dezentrale Stromspeicher direkt bei den Verbrauchern hinbekäme. Dafür bieten sich evtl. bald die Systeme von Gravity Power LLC (für Städte), sowie LightSail und evtl. bald auch unser Projekt ROTOKINETIK an (für Industriegebiete, Gemeinden, etc.). Das würde ganz nebenbei auch noch das Leitungsnetz entlasten, durch die zentrale Speicherung.
Die Pumpspeicherwerke könnten dann sämtlich für wichtigere Aufgaben vorgehalten werden, eben für die Überbrückung von Flauten wie wir sie gerade im Moment erleben, sie dürften nicht mehr am Markt für Regelleistung teilnehmen. Solange das nicht der Fall sit sind die anderen Systeme (auch unseres) sowieso chancenlos, mit denen kann man nicht konkurrieren, sie sind einfach zu gut.

Natürlich kostet das Geld, aber grundsätzlich ist der Großteil der Deutschen Bevölkerung heute schon bereit, gewisse Mehrkosten zu tragen. Jedoch stimme ich völlig mit Ihnen überein, wir können dafür nicht unsere Versorgungssicherheit in Frage stellen, das wäre selten dämlich, die Schäden sind gar nicht absehbar.

mfG

C. Wiesner
ROTOKINETIK UG
http://www.rotokinetik.de

Kommentar:

"Natürlich kostet das Geld, aber grundsätzlich ist der Großteil der Deutschen Bevölkerung heute schon bereit, gewisse Mehrkosten zu tragen."

Wie hoch sind die "gewissen" Mehrkosten? Ab welcher Höhe werden die Menschen sich verweigern, protestieren, revoltieren?
Ja, ja ich weiß, zuvor werden die Poltiker die große Umverteilungsmaschine anwerfen, aber wo schätze n Sie ist Schluss? Herr Heinzow beziffert die bisherige Kostenlast schon auf 500 Mrd €.
mfG
M.L.

 

#26: Jürgen Wanninger sagt:

am Dienstag, 20.11.2012, 12:20

#25: Christian Wiesner sagt:

' ... 2. Die Einspeisung von regenerativ erzeugter Energie ist im Prinzip gut, nur den teuren Unsinn mit PV auf Deutschen Dächern hätte man sich wirklich sparen können. PV ist nicht im Ansatz profitabel, und in Deutschland schon drei mal nicht...'

Da Sie nur Solarstrom negativ nennen, ist Windstrom aus Ihrer Sicht also sinnvoll? Können Sie das irgendwie SACHLICH begründen und belegen?

Auf Ihrer Webseite (ich denke der Admin kann künftig Werbung auf EIKE unterdrücken) steht: 'Unabhängige Experten haben in diesem Zusammenhang den zusätzlichen Bedarf an Energiespeichern auf 250 - 300 GWh berechnet'

Wer sind diese 'Experten'? Wofür sollen 300 GWh sein? Für Frankfurt? Für Köln? War das die Studienarbeit eines FH-Erstsemesters?

Vielleicht schauen Sie sich auf EEX.com mal den deutschen Windertrag (derzeitiger Anteil 6% - geplant wohl das Zehnfache) Anfang Februar 2012 an und dann würde mich interessieren, was Sie für ein Windstromdefizit schon bei diesem noch kleinen Windausbau in den 14 Tagen 2. bis 15 Februar 2012 ermitteln, das in Stromspeichern liegen müsste. Interessieren würde mich dabei aber nicht Köln alleine sondern wieviel Windstromdefizit in ganz Deutschland zwischen dem, 2. und 15. Februar 2012 zusammenkam.

 

#27: Christian Wiesner sagt:

am Dienstag, 20.11.2012, 12:24

[quote]Wie hoch sind die "gewissen" Mehrkosten? Ab welcher Höhe werden die Menschen sich verweigern, protestieren, revoltieren?
Ja, ja ich weiß, zuvor werden die Poltiker die große Umverteilungsmaschine anwerfen, aber wo schätze n Sie ist Schluss? Herr Heinzow beziffert die bisherige Kostenlast schon auf 500 Mrd €.
mfG
M.L.[/quote]

Hallo Herr M.L., das ist natürlich eine berechtigte Frage. Jedoch müssen wir dringend aufpassen dass diese Rechnung nicht einseitig gemacht wird, also nur die Kosten betrachtet werden. Zudem sind Kosten in einer Volkswirtschaft nur dann schlecht, wenn sie nach draussen gehen (z.B. Atomstrom in Frankreich laufen ;-) ).

Die Entwicklung der erneuerbaren Energien birgt ein großes Wirtschafts-Potential für Deutschland, auch das muss gesehen werden. Wir sind immer noch einer der größten Maschinenbauer weltweit, wenn nicht der größte überhaupt, und die Energiewende bringt uns uns unseren Maschinenbauern viel Publicity.

So hat z.B. die Firma NORDEX in Hamburg, um nur ein Beispiel von vielen zu nennen, letzte Woche mitgeteilt dass sie jetzt die erste Umsatz-Milliarde anpeilen. Gut nur die Hälfte der großen Propeller-Bauer kommt aus Deutschland und es wird dort schon bald wohl eine Marktbereinigung stattfinden, aber was glauben Sie wohl wieviele kleine Komponenten-Lieferanten heute schon in Deutschland exzellente Geschäfte in diesem Segment machen ? Denken Sie mal alleine an BHKWs, da kommen fast alle maßgeblichen Hersteller aus Europa.

Um es im Original-Ton meines Chinesischen Vertreters zu sagen : '.... Ihr Deutschen seid komplett verrückt Eure funktionierenden AKWs abzuschalten, die hätten wir hier in China gerne, aber wenn einer die Energiewende schaffen kann, dann ihr ! ...'

Auch die eingesparten Brennstoffe sind volkswirtschaftlich relevant, gerade beim Gas sind wir ja in der Hauptsache von Importen abhängig, auch Uran wird meines Wissens nach nicht mehr bei uns in der notwendigen Güte geschürft. Kohle haben wir noch selbst, aber die Gesamt-Effizienz der Kohle-Verfeuerung muss zumindest unter den ölologischen Aspekten als höchst fraglich angesehen werden. Nochmal, für uns als Volkswirtschaft sind Kosten nicht gleich Kosten. Geld, das der Staat bezahlt, das dann aber wieder in die Taschen von Deutschen Firmen fliesst, geht im wesentlichen nur im Kreis.

Das es eine volkswirtschaftliche Katastrophe ist, wenn wir Atomstrom in Frankreich kaufen, oder den Österreichern und Schweizern sogar noch Geld dafür bezahlen uns den überschüssigen Windstrom abzunehmen (die die in deren Pumpspeicherwerken speichern und uns später zurückverkaufen), wie am 22.1.2012 um 6 h morgens passiert (es gab 100,1 € / MWh fürs abnehmen !), darüber müssen wir nicht diskutieren.

Fazit : Die Energiewende ist kein totaler Flop, mal abgesehen von dem blödsinningen PV-Wahnsinn, aber wir müssen dringend zusätzlichen Speicher bauen, auch und speziell solchen für Langzeitspeicherung, sonst wird sie ein finanzielles Fiasko !

Kommentar:

Herr Wiesner,
leider habe ich nicht die Zeit Ihre - sicher gut gemeinten- Argumente zu widerlegen. Aber ich vertraue auf die Forumsteilnehmer das sie das machen können. Nur eines- fehlgeleitete Investitionen die letztendlich mehr kosten als sie bringen mögen betriebswirtschaftlich sehr attraktiv sein (Prokon "gararantiert" 8 %) sind aber volkswirtschaftlich schädlich bis verheerend. Schauen Sie mal hier rein: http://tinyurl.com/ct2orsj
mfG
M.L.

 

#28: Hofmann,M sagt:

am Dienstag, 20.11.2012, 12:31

@Christian Wiesner #25
Ich und ein Großteil der Bevölkerung ist nicht bereit mehr für ein Allgeimeingut Strom zu bezahlen. Dass das mal klar ist!
Auch wurde über den Kernkraftwerksausstieg und über die Einführung der Energiewende das Volk nicht befragt! Es fand keine Volksabstimmung statt. Dieses volkswirtschafltiche Thema Energie wurde ohne Wahl des Bürgers von der Politik einfach diktiert!
Das ist Kommunismus pur! Hier wurde Verrat an unseren Vorgängergenrationen begangen, die uns diesen industriebasierenden fossile Kraftwerks Wohlstand erst damit ermöglicht haben. Der ganze Sozialstaat basierd auf der sozialen Marktwirtschaft. Der Markt (Anbieter/Nachfrager) entscheiden über ein Produkt! Nicht die staatlichen Subventionen. Diese Subventionen sind als Dauersubventionen der Erneubaren Energien das Gift, das unseren sozialen Wohlstand zum Sterben bringt!
Die Industrie geht mit dieser asozialen Politik und den grünsozialistischen Medien Hand in Hand!
Zum Schaden des deutschen Volks!

 

#29: D. Glatting sagt:

am Dienstag, 20.11.2012, 13:35

@#25: Christian Wiesner,

“Nichts desto trotz hätten die Konzerne sich in den letzten Jahren ohne Probleme bereits viele Gedanken machen können wie man unsere Energieversorgung etwas CO2 neutraler gestalten kann,...“
Warum sollte man das tun? Solange diese Frage nicht beantwortet ist kann man das restliche Posting in die Tonne treten.
Vogelschredder,
Krähenspiegel und
das was Sie versuchen auch.

Weiß der Großteil der Deutschen Bevölkerung eigentlich grundsätzlich für was er heute schon bereit sein soll gewisse Mehrkosten zu tragen?
Ich denke nein.

 

#30: Jürgen Wanninger sagt:

am Dienstag, 20.11.2012, 16:27

@#27, Christian Wiesner,

also wenn man nicht gerade an Planwirtschaft glaubt, hat Ihr Posting #26 ja haufenweise volkswirtschaftliche Gegenargumente. Sie glauben wohl auch noch an die 'Dienstleistungsgesellschaft' wie seinerzeit die SPD: Alle hocken im Kreis und kratzen sich gegenseiig den Buckel und zahlen sich dabei hohe Gehälter. Preisfrage: Warum funktioniert das nicht?
Aber diese wirtschaftlichen Überlegungen sind müßig, denn ich warte einfach mal, was Sie mir auf meine technischen Fragen in #26 antworten. Denn anscheinend haben Sie größenordnungsmäßig überhaupt nicht begriffen, wovon Sie hier reden und künftig hoffen, viel Geld zu verdienen. Ist Wobben Ihr Vorbild? Die Politik, die ihn innerhalb kürzester zeit zum Milliardär machte, hat dafür gesorgt, dass heute mehrere Hundertausend deutsche Haushalte (Tendenz steigend) massive Probleme haben, das Grundgut Strom zu bezahlen.

 

#31: D. Glatting sagt:

am Dienstag, 20.11.2012, 17:21

@#27: Christian Wiesner,

“Zudem sind Kosten in einer Volkswirtschaft nur dann schlecht, wenn sie nach draussen gehen (z.B. Atomstrom in Frankreich laufen ;-) ).“
Und für ihre Produkte muss man nichts importieren?
Und wenn das ja nicht so schlimm ist wenn die Kosten im Land bleiben, dann frag ich mich doch, warum der Staat nicht jedem Bürger al ne Million in die Hand drückt.

Wettbewerbfähige Betriebe brauchen kein Subventionsgrab um um Hochtechnologie zu entwickeln und zu vertreiben.

“Um es im Original-Ton meines Chinesischen Vertreters zu sagen : '.... Ihr Deutschen seid komplett verrückt Eure funktionierenden AKWs abzuschalten, die hätten wir hier in China gerne, aber wenn einer die Energiewende schaffen kann, dann ihr ! ...'“
Das wir verrückt sind, sieht man eindeutig in Broder’s Film. Auf den Gedanken, das wir dabei pleite gehen könnten und der Chinese hier dann billig einkaufen könnte, sind Sie wohl noch nicht gekommen.

“Auch die eingesparten Brennstoffe sind volkswirtschaftlich relevant, ...“
Öl wird damit keins gespart, Kohle hat man in Deutschland zur genüde und bei der Kernkraft sind die Brennstoffkosten der kleinste Anteil.
Aber bei dem was Sie verteidigen fließt das Geld nicht im Kreis, sondern von den Bürgern und der Industrie zu den Subventionsabgreifern.

Die volkswirtschaftliche Katastrophe kommt, wenn wir keinen Atomstrom aus Frankreich kaufen können, weil Frankreich ihn selber braucht.

Fazit: Die Energiewende ist ein totaler Flop, und beim Weiterreiten auf einem toten Pferd wollen noch ein paar andere mit verdienen. Lassen Sie es bleiben Herr Wiesner, sonst sind Sie irgendwann mitten drin im finanziellen Fiasko.

 

#32: H. Urbahn sagt:

am Dienstag, 20.11.2012, 19:56

Sehr geehrter Herr Wiesner,
was soll das Gerede von Co2-neutraler machen. CO2 hat keinen Einfluß auf das Klima. Es gibt keine Messung, die dies zeigt. Der CO2-Unsinn existiert nur in den Computer der AGW-Wissenschaftler. Selbst, wenn man einmal diesen Effekt unterstellt, glauben sie tatsächlich, daß 12 ppm in den letzten 100 Jahren, die durch das Verbrennen von Kohlenwasserstoffen durch die Menschheit verursacht wurden, wirklich das Klima beeinflussen konnten?
MfG
H. Urbahn

 

#33: S.Hader sagt:

am Dienstag, 20.11.2012, 20:27

#28: "Ich und ein Großteil der Bevölkerung ist nicht bereit mehr für ein Allgeimeingut Strom zu bezahlen. Dass das mal klar ist!
Auch wurde über den Kernkraftwerksausstieg und über die Einführung der Energiewende das Volk nicht befragt! Es fand keine Volksabstimmung statt. Dieses volkswirtschafltiche Thema Energie wurde ohne Wahl des Bürgers von der Politik einfach diktiert!
Das ist Kommunismus pur!"

Herr Hofmann, bleiben Sie doch bitte mal auf dem Teppich. Bisher wurden so gut wie nie Bundesgesetze durch eine Volksabstimmung legitimiert. Leben wir deshalb in einem kommunistischen Land?

 

#34: T. Heinzow sagt:

am Dienstag, 20.11.2012, 20:47

@ Chr. Wiesner #27

Sehr geehrter Herr Wiesner,

wenn ich das meinen beiden prüfenden Professoren in der mündlichen Prüfung in Anwesenheit der studentischen Beobachter (kann man zulassen, damit die lernen, was und wie geprüft wird) erzählt hätte, hätte ich statt einer X,Y eine 5,0 im Einvernehmen auch der Studies bekommen. - Es war übrigens ein großer Tag für die Universität, denn es gab bei 5 mündlichen Prüfungen am Tag jeweils 4mal eine X,Y -, was es vorher in dem Studiengang noch nie gegeben hatte. Solchen Dummfug, wie Sie den hier gepostet haben, würde selbst der schlechteste Studie in einer mündlichen Prüfung im Fach Ökonomie zum Besten geben.

"Die Entwicklung der erneuerbaren Energien birgt ein großes Wirtschafts-Potential für Deutschland, auch das muss gesehen werden."

Die Tatsache, daß es sich bei den sog. "erneuerbaren Energien" - die gibt es physikalisch nicht!!! - im Prinzip um babylonische Uralttechnik handelt, die jedes Entwicklungsland nachbauen kann, hat Ihr Intellekt wohl noch nicht erreicht.

"Denken Sie mal alleine an BHKWs, da kommen fast alle maßgeblichen Hersteller aus Europa."

ROFL

Blockheizkraftwerke sind nichts weiter als LKW-Motoren mit anschließender Einspeisung der Abwärme in eine isolierte Wasserleitung. Im Sommer, der Übergangszeit und selbst im Winter (bei Nichterreichung der frostigen Auslegungstemperatur) brauchen die einen "Minikühlturm".

Den Gesamtwirkungsgrad eines konventionellen Kraftwerkes (48% elektrischer Wirkungsgrad versus bestenfalls 35%) ohne KWK verfehlt jedes BHKW.

usw.
...
usw.
...





 

#35: Peter Georgiev sagt:

am Dienstag, 20.11.2012, 21:15

#27

Tja Herr Wiesner, Sie sollten Ihren chinesischen Vertreter wörtlich glauben "...Ihr Deutschen seid komplett verrückt..." Der Nachsatz "...wenn einer die Energiewende schaffen kann..." ist asiatische Höflichkeit und nicht wörtlich gemeint.

Ich kenne auch Ausländer, die sich hämisch die Hände reiben, dass sie in absehbarer Zeit nicht mehr ehrfurchtig nach D. schauen müssen. Die Hochachtung über die deutschen technischen Fähigkeiten einer gewissen Verachtung über die deutsche Doofheit gewichen.

Danke dafür Grüne!

P.S. Ihre Drehscheibe können Sie nach China verkaufen, ich nehme das Notstromaggregat (billig, platzsparend, zuverlässig)

 

#36: Christian Wiesner sagt:

am Dienstag, 20.11.2012, 22:07

Wow, ich wurde ja vorher gewarnt hierherzukommen, aber das ist schon echt krass wie man hier abgewatscht wird :-). Gott sei Dank habe ich als Bayer (in Hamburg) ein breites Kreuz, das hält was aus.

Tatsächlich müssen Sie sich hier um meine 'Drehscheibe' keine Gedanken machen, die business cases die wir dafür errechnet haben, haben alle (bis auf einen) rein gar nichts mit dem EEG zu tun, die meisten Anwendungen sind industrieller Natur und rechnen sich über spezielle Vorteile.

In der Realität an den Energiemärkten ist das viel beschworene Chaos, verursacht durch die bösen regenerativen Energien die ja angeblich so unbeständig zur Verfügung stehen, bisher komplett ausgeblieben. Der Markt für Regelenergie ist so bescheiden dass man dort nur mit bereits abgeschriebenen Pumpspeicherwerken bestehen kann, sogar neue Speicherwerke haben Mühe sich zu amortisieren.

Da keine Speicher-Technologie, auch unsere geplante nicht, mit Pumpspeicherwerken ernsthaft auf Netzebene konkurrieren kann, wird sich daran wohl auch nichts ändern, es sei denn diese werden - wie oben beschrieben - in einen 'höheren Dienst' gestellt, quasi als Notfall-Reserve. Dass wir dann mit unseren gesamt 37 Gwh nicht weit kommen werden, das weiss ich selber.

Müssen wir auch nicht, denn wir haben ein Europäisches Verbundnetz. Unsere Versorgungssicherheit sehe ich im Moment daher noch gar nicht in Gefahr, davon sind wir mit dem momentanen Anteil an Windkraft/PV weit entfernt, sonst müssten die Regelenergie-Märkte bereits anders ticken.

Wie das in Zukunft aussehen wird, ob sich die Franzosen mit Ihrem Atomstrom dumm und dämlich an uns verdienen werden, das wird man dann sehen.

Over and out

C. Wiesner

P.S. Natürlich hätte ich bei einer Doktorarbeit eine 5,0 bekommen, daher bin ich ja auch nur ein einfacher Ingenieur ;-) ...

 

#37: T. Heinzow sagt:

am Dienstag, 20.11.2012, 22:57

@ Hofmann,M #28

"... das Volk nicht befragt!"

Damit das Volk auch in Form eines jeden Individuums abstimmen kann, benözigt das Individuum vollständige Informationen.

Gibt es die vor Wahlen oder Volksbefragungen etc.?

Warum gibt es in D diese lächerlichen Wahlplakate? Schon mal darüber nachgedacht?

 

#38: D. Glatting sagt:

am Mittwoch, 21.11.2012, 07:47

@#33: S.Hader,

Sie haben vollkommen recht. Wir leben nicht in einem kommunistischen Land. Im kommunistischen Ländern will man von Klimaschutz und Kernenergieausstieg nichts wissen.

In Schland wird ein medialer Rummel zelebriert, der das Abstimmungsverhalten in den Scheinparlamenten rechtfertigen soll.
Die Bezeichnung Ökodiktatur würde wesentlich besser passen.

 

#39: Hofmann,M sagt:

am Mittwoch, 21.11.2012, 09:16

"Green Economy" bedeutet den erlangten Fortschritt zurückzuführen.
Der Fortschritt zum Wohle eines Volkes basierd immer auf dem erlangten. Das Erlangte ist bei jedem Anpassungsschritt mit dem volkwirtschftlichen Kosten/Nutzen Effekt abzuwägen.
Eine Enrgiepolitik, die auf Windmühlen und Solarmodule als Energieseule setzt und mit voller Absicht den Fortschritt des Kraftwerksbau opfert, die bringt mehr Kosten und Leid über das Volk als Nutzen!
Der Wettbewerbsmarkt entscheidet über Flop oder Top eines Produkts. Und damit entscheiden immer wir als Endverbraucher darüber. Auf den Märkten dieser Welt wird der Takt für den Fortschritt vorgegeben. Echte Innovationen müssen sich auf im Markt im Wettbewerb bewähren.
Die deutsche Bundesregierung hat die Erneuerbaren Energien mit dem Erlass des EEG vom Wettbewerb des Makrtes ausgeschlossen. Und dies auf Kosten von Dauersubventionen (mind. 20 Jahre). Solange das EEG besteht, werden die Erneuerbaren Energien am Markt (und damit von uns Endverbrauchern) nie bewertet werden können. Top oder Flop. Zukunftsweisend oder Veraltet. Diese Marktwettbewerb hat sich jedes Kohle,Kern und Gaskraftwerk stellen müssen. Und dies Weltweit!
Und weltweit sind diese Kraftwerke erfolgreich im Wettbewerbsmarkt. Diese Kohle-Kern und Gaskraftwerke werden von den Endverbrauchern mit "Handkuss" genommen. Das wäre in Deutschland auch nicht anders, wenn wir als Endverbraucher die Wahl hätten. Diese Wahl haben wir aber nicht. Die Energiewende und damit das Erneuerbarer Energieluxusgut (Windmühlen,Sonnenmodule,Biogas) sind staatlich durch uns Stromendkunden Zwangssubventioniert über das EEG. Somit hat das EEG Diktat den Marktwettbewerb und damit die freie Entscheidung des Endverbrauchers ersetzt. Wie im Kommunismus! Der Staat diktiert und der Bürger hat sich diesem Diktat zu beugen. Und das mitten in Europa in einem angeblichen Demokratischen Deutschland!

 

#40: Jürgen Wanninger sagt:

am Mittwoch, 21.11.2012, 09:37

@#36, Christian Wiesner sagt:

'Wow, ich wurde ja vorher gewarnt hierherzukommen, aber das ist schon echt krass wie man hier abgewatscht wird :-). Gott sei Dank habe ich als Bayer (in Hamburg) ein breites Kreuz, das hält was aus.'

Also ich für meine Person hatte Sie glaube ich nicht abgewatscht, auch wenn Ihre Vorstellungen schon etwas krass sind. Eigentlich hatte ich in #26 wenige konkrete Fragen gestellt. Da die sich teilweise sogar auf Ihre eigene Webseite beziehen, sollte die Beantwortung eigentlich leicht möglich sein.
Ich möchte also nochmals um Beantwortung von #26 bitten. Dazu braucht's auch kein breites Kreuz - etwas Grundwissen reicht mir völlig, das sollte einem Inschenjör nicht zu schwör fallen.

 

#41: Hofmann,M sagt:

am Mittwoch, 21.11.2012, 09:40

@S.Hader #33
Zwischen Diktat und Kommunismus sehe keinen Unterschied! Beides ist dazu da das Volk zu knechten und sich selbst (einige Auserwählte Propagandaführer) zu mesten.
Ein Kanzler/-in und eine Bundesregierung, die nicht abwägen kann, welche Folgen eine "Energiewende" für das Volk hat, ist nicht mehr tragbar! Und eine Kanzlerin die sich auf einen Ethikrat berufen muss, damit Sie diese Entscheidung gegenüber dem Volk rechtfertigen kann...gelinde gesagt, ist so eine Kanzlerin nichts weiter als ein egoistischer Volksschädling!
Sei es jetzt bei der Energie- oder auch Euroschuldenpolitik. So kann ich als Deutsche Oberverantwortliche nicht mit dem errungen Wissen aus vielen Vorgängergenerationen und dem Finanz- und Wohlstandsaufbau der Menschen in diesem Land herum zocken. Diese Bundestagsparteien schiffen immer auf die Finanzzocker. Dabei sind diese Parteien die größten Zocker. Diese verzocken gerade mit der Energiewende, Green Economy, Euroschulden den hart erarbeitednen finanzellen Puffer. Jeder wird dies in den kommenden Jahren immer stärker und härter zu spüren bekommen!
Bei Stuttgart 21 kann man so einen Affentanz veranstalten aber wenn es um die Wohlstandszukunft Deutschland geht (Energiewende,Kernkraftwerkaausstieg,Euroschulden), dann wird einfach von oben diktiert. Mann/Frau macht es gerade so, wie es Ihr in den Kramm passt. Ganz so wie in einer Diktatur oder Kommunismus. Die Politik redet nur von mehr Freiheit und Offenheit und Mitbestimmung aber in Wahrheit handelt diese Politik nicht anders als ein gleichgeschaltetes Dikatat über alle Parteigrenzen hinweg. Grünsozialistischer Einheitsbrei.

 

#42: S.Hader sagt:

am Mittwoch, 21.11.2012, 10:15

Lieber Herr Glatting, möchten Sie mit "Sie haben vollkommen recht. Wir leben nicht in einem kommunistischen Land. Im kommunistischen Ländern will man von Klimaschutz und Kernenergieausstieg nichts wissen." indirekt zum Ausdruck bringen, wo sie lieber leben würden? Ein Schelm. wer dabei böses denkt.


"Die Bezeichnung Ökodiktatur würde wesentlich besser passen."

Nur mal so am Rande und weil es mich persönlich interessiert, was ist Ihre Definition von einer Ökodiktatur?

MfG
S.Hader

 

#43: Jürgen Wanninger sagt:

am Mittwoch, 21.11.2012, 16:07

#42: S.Hader sagt:

'Nur mal so am Rande und weil es mich persönlich interessiert, was ist Ihre Definition von einer Ökodiktatur?'

Wenn ich mich mal einmischen darf: Unter Diktatur versteht man eine Zwangsherrschaft. Meist wird diese mit Desinformation, Propaganda und dem Schüren existentieller Ängste vorbereitet.

 

#44: Christian Wiesner sagt:

am Mittwoch, 21.11.2012, 16:30

@ Jürgen Wanninger, aus Posts #26 und #40 :

Zu Wind vs. PV : Die LCOE für Windkraft liegen deutlich unter den von PV-Zelen, ich denke mal dass es daran keinen Zweifel gibt ? Auch das Einspeiseverhalten ist wohl deutlich besser, wobei ich das niemals exakt beleuchtet habe, auch weil es mich schlicht nicht interessiert. Ich verbringe meine Zeit nicht dmait nachzudenken was wohl wäre, wenn es das EEG nicht gäbe. Das EEG gibt es, und als kleiner Maschinenbauer machen wir das Beste daraus. Das ist unser Recht, und das lassen wir uns auch nicht nehmen. Genauso ist es aber natürlich Ihr Recht dafür zu kämpfen, dass es gekippt wird. Das nennt man dann Demokratie, und so muss es sein.

Zu Speicher-Kapazität auf unserer website : Wenn man im Internet recherchiert, finden sich verschiedenste Darstellungen zu den künftig benötigten Speicherkapazitäten, diese reichen von 100 GWh (ca. 2,5 mal heute) bis 10 TWh (ca. 250 mal heute). Ich habe mich über diese sehr großen Unterschiede stark gewundert und sehr viel Zeit damit verbracht diese zu studieren, habe dann aber gemerkt dass sie teilweise von gänzlich unterschiedlichen Voraussetzungen ausgehen. Die Unterschiede beziehen sich dabei auf

- Betrachtung von Deutschland als 'Insel', oder als Teil des Europäischen Verbundnetzes

- Künftiger Ausbau der erneuerbaren Energien bis 2030 / 2040 / 2050, auch im Europäischen Kontext

- Zusammensetzung der erneuerbaren Energien in Zukunft, auch Europaweit (Solar, Wind, Biogas, etc.)

- Künftiger Ausbau der Pumpspeicherwerke in Österreich und der Schweiz (die uns ja gerne mit Regelleistung aushelfen, ist ja gutes Geld)

Kurz gesagt, es gilt der alte Satz : "Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast !" Natürlich ist es wie immer im Leben, je nachdem welcher Auftraggeber hinter den Studien stand, so fiel auch das Ergebnis aus ;-) ....

Auch wenn es Ihnen jetzt sicher großen Spass machen wird auf mich draufzutreten, welches der oben genannten Szenarien wollen Sie denn ansetzen, wenn Sie auf einer website zum Thema 'innovativer Stromspeicher' den realistischen Bedarf an Speichern angeben wollen ? Ich habe mich dann entschieden mich in die Mitte zu legen - das macht der Ingenieur oft so, und liegt damit meistens goldrichtig - und mich dabei auf einen Faktor von 6- 8 gegenüber den heute vorhandenen Speicherkapazitäten entschieden. Anmerkung : Hätte ich mich dabei, so wie gewisse andere Parteien das tun, opportunistisch verhalten, hätte ich genausogut das 10fache angeben können, ein passendes 'Experten-Papier' hätte sich dafür sicher gefunden.

Tatsächlich ist die Realität am Deutschen 'Speichermarkt' aber eine ganz andere, wie oben bereits beschrieben. Die vorhandenen Speicher reichen derzeit locker aus, auch natürlich Dank der 'Unterstützung' der lieben Österreicher und Schweizer, und wie ebenfalls bereits weiter oben erwähnt, mit den möglichen Gewinnen die wir auf http://www.regelleistung.net beobachten konnten werden es die vielen jetzt geplanten neuen Pumpspeicherwerke ziemlich schwer haben, sich zu amortisieren.

Von Engpässen also keine Spur, im Gegenteil. Investieren Sie doch mal die Zeit und studieren die Daten dort ein wenig, idealerweise jetzt gerade (Flaute, siehe Thema oben), und berichten hier ob jetzt gerade Bewegung in den Regel-Leistungs-Markt kommt ?

Natürlich wissen wir noch nicht wie sich das verhalten wird, wenn der Anteil an erneuerbaren Energien in Zukunft steigen wird. Da ich wahrscheinlich damit rechnen muss jetzt endgültig gesteinigt zu werden, sage ich besser nicht dass ich natürlich hoffe dass das eines Tages passieren wird, und dass wir unser Produkt dann auch marktfertig haben werden.....

mfG

C. Wiesner

P.S. Fliege morgen beruflich nach China, werde jetzt wohl nicht mehr so schnell wieder hier sein können.

 

#45: D. Glatting sagt:

am Mittwoch, 21.11.2012, 20:13

@#42: S.Hader,

nein, möchte ich nicht.
Es stellt sich mir nur die Frage, wie Kommunisten wie Sie und Ebel sich so für diese Themen so stark machen. In der DDR wären Sie damit nicht weit gekommen. Warum hat es die SED jetzt so wichtig damit?

Ökodiktatur? Bei Broders Film kam das schon klar raus. Mit den indoktrinierten Kindern, die Eltern und Großeltern zwecks Energie sparen dumm anmachen. Blockwarte in den Schulen, die das richtige Lüften überwachen und Mitschüler die nicht mitziehen maßregeln. Vom kleinen bis in Große. Wenn schon die Bunzkanzlerin die Nachhaltigkeit (können Sie es erklären) vorgibt.

Wo Herr Hader hört Freiheit auf und fängt Diktatur an?

 

#46: T. Heinzow sagt:

am Mittwoch, 21.11.2012, 23:04

@ C. Wiesner #44

"Natürlich wissen wir noch nicht wie sich das verhalten wird, wenn der Anteil an erneuerbaren Energien in Zukunft steigen wird. Da ich wahrscheinlich damit rechnen muss jetzt endgültig gesteinigt zu werden, sage ich besser nicht dass ich natürlich hoffe dass das eines Tages passieren wird, und dass wir unser Produkt dann auch marktfertig haben werden....."

Steinigen ist nicht gesellschaftsfähig.

Allerdings sollten Sie weiter Maschinen bauen und die Finger von der Verbreitung der Ökoreligion lassen, denn das führt zum Schluß, daß Ihre Maschinen nicht richtig funktionieren werden, weil Sie fundamentale Kenntnisse der Physik nicht haben.

 

#47: S.Hader sagt:

am Donnerstag, 22.11.2012, 23:52

#43: "Wenn ich mich mal einmischen darf: Unter Diktatur versteht man eine Zwangsherrschaft. Meist wird diese mit Desinformation, Propaganda und dem Schüren existentieller Ängste vorbereitet."

Herr Wanninger, man muss nicht sonderlich spitzfindig sein, um die These aufzustellen, dass jede Herrschaftsform auf Zwang beruht. Gesetze beruhen auf Zwang, weil bei deren Nichteinhaltung Sanktionen drohen. Steuern sind Zwangsabgaben, die bei Nichtzahlung durch staatliche Gewalt eingetrieben werden. Die Frage ist nur, was unterscheidet alle bekannten Herrschaftsformen nun von der Diktatur?

Wenn man in Lexika nachschaut, was Zwangsherrschaft bedeutet, dann wird meist von der Herrschaft eines Einzelnen oder einer kleinen Gruppe gesprochen (Autarchie oder Oligarchie). Die Frage wäre nur, wer zumindest diese Gruppe bei der angeblichen Ökodiktatur ist und wie sie ihre Macht überhaupt ausübt.

 

#48: S.Hader sagt:

am Freitag, 23.11.2012, 09:39

@D.Glatting, #45: "Es stellt sich mir nur die Frage, wie Kommunisten wie Sie und Ebel sich so für diese Themen so stark machen."

Soso, Kommunisten.

"Wo Herr Hader hört Freiheit auf und fängt Diktatur an?"

Das ist eine wirklich gute Frage und eigentlich hoffte ich diesbezügliche Ihre Meinung dazu zu hören. Wenn Sie aber konkret mich fragen, dann fängt Diktatur da an, wo ein Machtwechsel von politischen Parteien beispielsweise durch Wahlen nicht mehr auf friedlichen Wege stattfinden kann, sondern man mit undemokratischen Mitteln an der Exekutive festhält.

Freiheit ist hingegen ein weites Feld. Einschränkungen der persönlichen Freiheit wird es in jeder Gesellschaft geben und finden schon statt, sobald mind. zwei Menschen zusammenleben wollen. Wo die Einschränkung der Freiheiten unerträglich wird, da sind die subjektiven Empfindungen sehr unterschiedlich ausgeprägt.

 

#49: D. Glatting sagt:

am Freitag, 23.11.2012, 13:05

@#48: S.Hader,

“Soso, Kommunisten.“

Bei Ebel nachweislich. Bei Ihnen grün angestrichen.

Dabei belasse ich es jetzt, da wir hier sonst ins “nur Politische“ abgleiten.

 

#50: C.Roth sagt:

am Freitag, 30.11.2012, 17:42

Wozu Biokohle?In Afrika wirft man den Teig auf Kameldung und hat sein frisches Fladenbrot!Wir müssen uns also nur genügend Kamele nach Europa holen.Damit kann man auch ohne Benzin zum Einkaufen reiten.

 
 
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