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Sunspot 1089 is decaying and poses a declining threat for C-class solar flares. Credit: SDO/HMI
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http://www.spaceweather.com
Donnerstag, 11.03.2010 07:28

Stadterwärmung durch zunehmende Bevölkerungsdichte

Wie die jüngste Diskussion über die Fragwürdigkeit von Global-Temperaturreihen zeigt, sind wichtige Pfeiler der menschgemachten Erwärmungshypothese brüchig geworden. Aber auch lokale Temperaturreihen enthalten nicht immer die gewünschte Wahrheit. Sie können insbesondere für Mess-Stationen in oder in der Nähe von Städten erhebliche Verfälschungen aufweisen. Höhere Siedelungsdichte führt zu erhöhten Temperaturwerten infolge von zunehmender Heizung, zunehmender Zahl von wärmeabführenden Kühlschränken, Klimaanlagen, Motoren usw..

Einige Links hierzu http://tinyurl.com/yhysb66 und http://tinyurl.com/yb6j4n3. In der englischsprachigen Literatur wird dieser Effekt als UHI (Urban Heat Effect) bezeichnet. Er wurde bislang in den Globalreihen von NOAA - National Oceanic and Atmospheric Administration, GISS -Goddard Institute for Space Studies und CRU - Climate Research Unit, East Anglia, GB, nur gar nicht, unzureichend oder erst in unzureichenden Ansätzen berücksichtigt (http://tinyurl.com/yz3xyxc, http://tinyurl.com/y9xgrjr). Da Globalreihen in vielen Fachveröffentlichungen als maßgebende Datenbasis Verwendung finden [Hasselmann [1993]; Hegerl et al. [1996]; Zwiers [1999]; Barnett et al. [2005]; Rybski et al. [2006]; Zorita et al. [2008]] und daraus politisch relevante Schlussfolgerungen gezogen werden, ist es aber von höchster Wichtigkeit, den UHI mit größter Sorgfalt und so realistisch wie möglich zu berücksichtigen.

In einer bemerkenswerten Arbeit hat E.R. Long (http://scienceandpublicpolicy.org/originals/temperature_trends.html) die Diskrepanz in der Erwärmung für jeweils 48 Messstationen in städtischen und ländlichen Gebieten über die USA verteilt untersucht. Dabei wurde auf die offiziellen unbearbeiteten Daten der NCDC, dem National Climate Data Center, USA zugegriffen. Der Vergleich der Messstationen in ländlicher Umgebung (rural) und städtischer Umgebung (urban) zwischen 1900 und 2009 zeigt, dass die unjustierten, rohen (raw) Daten ab 1970 bis 2009 bei den Temperaturanomalien um 0,6°C für den städtischen Bereich höher liegen als die in den ländlichen Bereichen. 

Erstaunlich ist, dass die von NCDC justierten Temperaturanomalien  von ländlichen und städtischen Messstationen dann aber wieder nahezu übereinander liegen wie in der folgenden Abbildung zu sehen ist. Hier bei den justierten Temperaturanomalien beträgt der Unterschied nur noch etwa 0,15°C zwischen ländlichen und städtischen Messstationen. Das weckt Zweifel an der korrekten Justierung des Urban Heat Island Effektes.

Dies wirft auch ein großes Fragezeichen auf die Relevanz des gemittelten globalen Temperaturanstiegs im vergangenen Jahrhundert und auf die Wirkung der anthropogenen CO2 Eintrages in die Atmosphäre.

In einer  jüngsten Veröffentlichung auf seiner Webseite http://www.drroyspencer.com/ vom 3.März 2010 hat der bekannte Physiker Roy Spencer (http://de.wikipedia.org/wiki/Roy_Spencer) über seine Forschung zum UHI berichtet. Spencer verband lokale Temperaturreihen mit statistischen Daten der Besiedelungsdichte in der Nähe der betreffenden Stationen. Sein Ergebnis ist in den hier gezeigten Abbildungen gut erkennbar. Es zeigt sich, dass der größte Erwärmungseffekt beim Anstieg sehr kleiner Bevölkerungsdichten überproportional erfolgt und erst ab etwa 2500 Einwohnern pro Quadratkilometer in einen proportionalen Zusammenhang übergeht. Der UHI-Effekt ist angesichts von teilweise recht schnell ablaufenden Bevölkerungszunahmen beachtlich. So ergibt eine Bevölkerungszunahme von  0 auf 20 Einw./km^2 eine zusätzliche Erwärmung von 0,22 Grad im betrachteten Zeitraum dieses Bevölkerungswachtums und die Zunahme von 1500 auf 2500 Einw./km^2 den gleichen Wert.

Bleibt jetzt nur noch die Aufgabe, die Spencer-Kurve in lokale Temperatur-Reihen einzuarbeiten. Mit den „Globaldaten“ wird es dagegen wohl noch Jahre dauern, denn hier sind zuvor die „politischen“ Korrekturen zu beseitigen.http://tinyurl.com/yb6j4n3

 

Dr. Rainer Link

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke

(EIKE-Pressesprecher)

 

Literaturangaben:

Barnett, T. et al. (2005), Detecting and attributing external in?uences on the climate system: A review of recent advances, J. Clim., 18(9), 1291-1314.

Hasselmann, K. (1993), Optimal ?ngerprints for the detection of time-dependent climate change, J. Clim., 6(10), 1957-1971.

Hegerl, G. C., H. von Storch, K. Hasselmann, B.D. Santer, U. Cubasch, and P.D. Jones (1996), Detecting greenhouse-gas-induced climate change with an optimal ?ngerprint method, J. Cim., 9(10), 2281-2306.

Rybski, D., A. Bunde, S. Havlin and H. von Storch (2006), Long-term persistence in climate and the de-tection problem, Geophys. Res. Lett., 33, L06718, doi:10.1029/2005GL025591.

E. Zorita, Stocker, T.F., von Storch, H., How unusual is the recent series of warm years? (2008), Geophys. Res. Lett., 35, L24706, doi: 10.1029/2008GL036228, 2008

F.W. Zwiers (1999), The detection of climate change, in Anthropogenic ClimateChange, pp. 163-209, Springer, New York.

 


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22 Kommentare:
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#1: NB sagt:

am Donnerstag, 11.03.2010, 15:18

Solche Darstellungen "UHI-Erwärmung gegen Bevölkerungsdichte" finden sich bereits in der Literatur (siehe z.B. Schönwiese-Klimatologie UlmerVerlag, dort ist die x-Achse logarithmisch, was auch der hier präsentierten Spencer-Auswertung guttäte, dann würde man sehen, dass der Zusammenhang in etwa UHI ~ a*log Bevölkerungsdichte ist, wobei a ein empirisch zu bestimmender Faktor ist, der regional unterschiedlich ist)

Lüdecke's Unterstellung, dass dies bei CRU & GISS in der Homogenisierung noch nicht berücksichtigt wird, ist natürlich wieder unbewiesen und damit spekulativ.

Im mind-set der Skeptiker wäre so eine Korrektur ja wieder Betrug.

Wie man's macht, sobald Erwärmung rauskommt, ist man ein Verbrecher...

 

#2: Krishna Gans sagt:

am Donnerstag, 11.03.2010, 23:09

Ganz Aktuell zum Thema:
Zitat:
-----
"Until the mid-1960s, NCDC temperatures in the two cities tracked each other quite closely, as you can see below. Again, Fort Collins in blue, and Boulder in red – with Fort Collins temperatures shifted upwards by two degrees to normalize the left side of the graph. Since 1965, temperatures in Fort Collins have risen much more quickly than Boulder, paralleling the relative increase in population."
-----
http://tinyurl.com/yd49n2v

 

#3: Krishna Gans sagt:

am Donnerstag, 11.03.2010, 23:11

@NB #1
Zitat
-----
"Wie man's macht, sobald Erwärmung rauskommt, ist man ein Verbrecher."
-----
Kommt immer darauf an, wie man es macht, nicht wahr ?

 

#4: Demmig sagt:

am Donnerstag, 11.03.2010, 23:12

#1
Lieber Herr Student Nico,

"Lüdecke's Unterstellung, dass dies bei CRU & GISS in der Homogenisierung noch nicht berücksichtigt wird, ist natürlich wieder unbewiesen und damit spekulativ."

Als erstes sollte das wohl "Herr Prof. Lüdecke" heissen, so viel Zeit muss sein.
Zweitens: Wie kommen Sie zu Ihrer unbewiesenen Behauptung?
Wenn Sie sich die Mühe gemacht haben, in Ihrer Arbeitgruppe das behandelt zu haben, so wäre es doch mal interessant, das genau bewiesen darzustellen.

"Wie man's macht, sobald Erwärmung rauskommt, ist man ein Verbrecher..."
Nein, aber die Leute, die Sie allen Anschein nacheifern, rauben unseren Kindern ihre Zukunft. Schuldvorwürfe und Panikmache wegen noch nicht mal bewiesenen Ursachen.

Was ist denn Ihre Motivation hier überhaupt mitzumachen?
Vernebeln Sie noch oder denken Sie schon selbst?

 

#5: NB sagt:

am Freitag, 12.03.2010, 10:43

Auch nach der Überarbeitung ist der Artikel nicht substanzreicher geworden. Spencers Untersuchung sieht ok aus, muss aber erstmal eingereicht werden.
Aber wie man sehen kann, ist die Korrektur am UHI Effekt nun nicht besonders groß. Für die globalen Temperaturreihe wird diese Korrektur - wenn Spencers Ergebnisse korrekt sind - den bestehenden Fehlerbalken unwesentlich vergrößern.

Gerne wird suggeriert, dass der UHI eine unerforschte Einflussgrösse sei, was Blödsinn ist. Hier eine Publikation von 1979, siehe insbesondere Seiten 7-11. http://tinyurl.com/ycbv63j

Kommentar:

Lieber NB,
niemand hat behauptet, dass der UHI unerforscht ist. Man misst ihn täglich. Das behaupten nur Sie um wieder vom eigentlichen Problem abzulenken.
mfG
M.L.

 

#6: NF sagt:

am Freitag, 12.03.2010, 10:52

Sehr geehrter Herr Laie Demming,

dass Sie keine Wissenschaft, aber jede Menge Verschwörung sehen, wundert mich überhaupt nicht, sehen Sie hier: http://tinyurl.com/yaj9pqo

Kopf hoch, Mund abwischen und weitermachen!

 

#7: iwg sagt:

am Freitag, 12.03.2010, 11:01

Hallo NB #1
nach dem sie Graphik 1 gesehen haben, was lässt diese eigentlich noch an Fragen offen. Sie zeigt ganz deutlich, daß es zumindest für die erfassten Messstationen keine wesentliche Klimaänderung zu erkennen ist. Die Erwärmung ist nur in urbanen Gebieten zu erkennen. Was ist daran unbewiesen oder Zweifelhaft?

 

#8: uk82 sagt:

am Freitag, 12.03.2010, 12:34

Das Niveau, welches NB und NF hier zum Besten geben, läßt letzthin stark zu wünschen übrig.
Da scheinbar die Argumente ausgehen, werden nun die anderen Diskussionsteilnehmer diffamiert. NB sitzt "buchstäblich" auf einem "hohen Roß" und schaut auf alle anderen "hernieder", während NF durch den Link in Beitrag #6 sich von jeglicher Sachlichkeit distanziert hat. Gut das NF sich eh von hier verabschieden möchte (wie von ihm angekündigt)!
Ebenso sollte NB die Fahnen streichen! Die hier gezeigten Ansichten zu Menschen die seine Einstellung nicht teilen ist mir schon in einigen Beiträgen Negativ aufgefallen bzw. wurde von mir schon Beanstandet.

Leider etwas Offtopic, ich bitte dies von den anderen Teilnehmern zu entschuldigen.

 

#9: NB sagt:

am Freitag, 12.03.2010, 13:18

Lieber Herr Limburg,

"Das behaupten nur Sie um wieder vom eigentlichen Problem abzulenken. "

und das wäre?

 

#10: erich Richter sagt:

am Freitag, 12.03.2010, 13:39

Hallo uK82 - Ich möchte auf die Anworten unter Climagate 2,0 vom 8.3.10, #Michael Weber ##11 meine Wenigkeit #12 und der entsprechenden Antwort von "NF" verweisen. Damit ist eigentlich alles gesagt !
uK82 -wie wäre es mit ihrem Namen - lohnt sich doch ! -Erich Richter-

 

#11: NB sagt:

am Freitag, 12.03.2010, 13:40

Lieber Herr iwg,

"zumindest für die erfassten Messstationen keine wesentliche Klimaänderung zu erkennen ist."

Eben! Aber was heißt das für das Flächenmittel der USA oder der Welt? A priori nichts, denn diese sind hier nicht explizit untersucht worden. Damit frage ich mich natürlich, was dieser Satz in dem Artikel zu suchen hat:

"Da Globalreihen in vielen Fachveröffentlichungen als maßgebende Datenbasis Verwendung finden [Hasselmann [1993]; Hegerl et al. [1996]; Zwiers [1999]; Barnett et al. [2005]; Rybski et al. [2006]; Zorita et al. [2008]] und daraus politisch relevante Schlussfolgerungen gezogen werden, ist es aber von höchster Wichtigkeit, den UHI mit größter Sorgfalt und so realistisch wie möglich zu berücksichtigen."

Denn dort wird auf globale Reihen verwiesen und nicht auf die untersuchten Stationen. Die Untersuchung, dass die globalen Reihen so falsch sind wegen falsche angebrachter Korrektur aufgrund des UHI-Effektes, dass ein globaler Erwärmungstrend in Wahrheit existiert, fehlt!!

Und wieso? Ganz einfach, weil der UHI-Effekt in den globalen Reihen einrechnet oder nicht keinen so großen Beitrag liefert, dass dadurch der Erwärmungstrend verschwinden würde.

M. a. W. hier wird mal wieder die entscheidende Untersuchung weggelassen und Äpfel mit Birnen verglichen.


PS
"Stadterwärmung durch zunehmende Bevölkerungsdichte"

Wie Herr Limburg selber zugibt, verkündet der Titel dieses Artikels auch keine Neuigkeiten.

 

#12: Karl Rannseyer sagt:

am Freitag, 12.03.2010, 14:49

@#8: uk82
Werte Damen und Herren, ich meinerseits hätte schon gern etwas mehr Meinungsvielfalt in diesem Forum.
Diese sollte sich aber nicht unbedingt durch die oft überhebliche, beleidigende und herab würdigende Art eines/einer NB auszeichnen (auch wenn jetzt NF gleich mit dem Finger auf mich zeigen sollte, ich habe lediglich reagiert).
Wie man auch anders miteinander Diskutieren kann hat sich hier - http://tinyurl.com/y9xqn8q - auf angenehme Weise gezeigt.
Leider hat sich NF dann an anderer Stelle – nach meinem dafürhalten – durch einen Link http://tinyurl.com/ykxe8ea - in´s aus geschossen und damit selbst diskreditiert.
Wer seine eigenen Standards nicht halten kann, sollte sich nicht an resultierenden Reaktionen
stören.
In einem Forum das „nicht unbedingt pro“ AGW ist, sich pro zu äußern, finde ich mutig, dann aber zu entgleisen wie NB, nenne ich einfach nur dümmlich.

Non Serviam

Mit freundlichen Grüßen

Karl Rannseyer

 

#13: Demmig sagt:

am Freitag, 12.03.2010, 16:55

#6 NF
Sehr geehrter Herr Fuchs,

Na toll, Ihr Link zeigt ja, wo Sie sich gerne mit beschäftigen. Ein Glück, dass Sie da Experte sind.

# Alle anderen:
Entschuldigung, passt eigentlich nicht zum Thema, kam aber gerade so schön vorbei.


 

#14: Josef Kowatsch sagt:

am Freitag, 12.03.2010, 18:21

In diesem Artikel geht es um den Wärmeinseleffekt der Städte, die Speicherung der Sonnenwärme im Sommer im Beton und Stein, was dafür sorgt, dass nachts weniger Abkühlung stattfindet. Im Winter ist wohl mehr die Heizung und der sonstige Energieverbrauch die Ursache, dass es in den Siedlungen wärmer ist. Diese urbane Erwärmung hat natürlich mit einem möglichen C02-TE nichts zu tun.
Ich ziehe zu folgender Überlegung nun die Daten des DWD aus Offenbach heran, die meines Erachtens keinen Mogeleien unterliegen. Nach diesen Daten sind ab 1976 bis zum Jahre 2000, also in 25 Jahren die Jahresmittelwerte um etwa 1,5 Grad gestiegen, ab 2000 hörte der Anstieg auf-trotz weiterer Anstiegsvorhersagen, z.B profezeite Dr. Latif 50 Grad in Konstanz und keine Winter mehr in D.- seit 9 Jahren erleben wir in deutschland eine Abkühlung, und zwar um 0,7 Grad. Das macht immer noch eine Erhöhung in den letzten 35 Jahren im 0,8 Grad. Von dieser rein rechnerischen Erwärmung muss man nun den geschätzten Wärmeinseleffekt abziehen. Nur eines ist sicher, dieser Effekt kann nur zu weniger führen, und nicht mehr Erhöhung. Was bleibt dann noch übrig an Erwärmung durch das angebliche C02 in den letzten 35 Jahren? Vielleicht 0,4 Grad für Deutschland. Und was wird nach diesem Winter sein, wo nach Aussagen des DWD die drei Wintermonate gleich um 1,5 Grad unter dem langjährigen Schnitt des letzten Jahrhunderts liegen. Das bißchen mehr C02 ist gut für die Pflanzen und macht die Wüsten grüner, an dem ewigen rauf und runter ist es unbeteiligt, dies besorgt die Sonne und die langjährigen Bewölkungsänderungen. Schön wäre es, wenn es weiter rauf ginge. Die angenehmen Temperaturen des Mittelalters sind wünschenswert, wo es kaum Alpengletscher gab und trotzdem lag Holland nicht unter Wasser.

 

#15: Demmig sagt:

am Freitag, 12.03.2010, 20:00

#12 Lieber Herr Rannseyer,
#8 lieber uk82

Im nachhinhein ist mir eingefallen, dass offenbar mindestens einer meinte, mit "Herr Student" wolle ich in #4 eine gewisse Klassifizierung ausdrücken.
Für den Beruf "Masterstudent Nico Fu-berlin" ist das jedoch völlig korrekt. Wer das googled weis, wo unser NB sein Fachwissen bezieht und welche Professoren ihn wie in seinen Ansichten beeinflussen.

Tja, ich unterrichte auch bestimmte Fächer an der Hochschule.
Meinen Studenten präge ich immer ein: erstens höflich bleiben und zweitens selber kritisch denken.
Dieses gilt insbesondere auch für die Aufnahme von Messdaten in der realen Welt.

 

#16: Demmig sagt:

am Freitag, 12.03.2010, 20:07

#8 uk
#12 Herr Rannseyer

mir ist später noch eingefallen, das offenbar einer der Meinung war, die gewählte Anrede in #4 sollte eine bestimmte Botschaft ausdrücken. Nein, dass ist die korrekte Berufsbezeichnung für einen "Masterstudent Nico Fu-berlin". Wer das googled, weis wo unser Nb seine Theorie studiert und welchen Professoren ihn mit welcher Reputation beeinflussen.

Schade, meinen Studenten schärfe ich immer ein: Möglichst höflich bleiben und unbedingt selbst denken.
Das gilt auch für die Unsicherheit bei der Erfassung von realen Messwerten.

 

#17: chlubny sagt:

am Freitag, 12.03.2010, 21:55

"die Daten des DWD aus Offenbach"
ich erinnere mich gelesen zu haben, dass die Messmethode und auch die Messgeräte in etwa diesem Zeitraum signifikant geändert wurden (z.B auf elektronische Temperaturmessung und stündliche Erfassung statt 3xtäglich).
Das hat die gemessenen Werte mit Sicherheit auch beeinflusst. Ob dies durch einen weiteren "fudge factor" korrigiert werden kann???

 

#18: Michael W. Matthes sagt:

am Samstag, 13.03.2010, 12:58

#9: NB sagt:

"... vom eigentlichen Problem abzulenken." -
und das wäre?"

CLIMATEGATE - Der größte Wissensachaftsskandal des Jahrhunderts. Seit 1995 gibt es LEIDER keine Erderwärmung. Der Führer der CRU-Fälscherwerkstatt wurde geschaßt und gibt bei der BBC vor Millionenpublikum zu:

"Seit 1995 keine Erderwärmung" (LEIDER!)

Die KÄLTEREKORDE häufen sich.
Die Klimalüge ist tot; nur Tiefsttemperaturen bewahren uns vor zunehmendem Verwesungsgestank.
btw, Schon gegen Pharmaschweinepanik geimpft? Dann aber hurtig - in Kürze läuft das Haltbarkeitsdatum ab, trotz Quecksilber-Thiomersal.

 

#19: Michael W. Matthes sagt:

am Samstag, 13.03.2010, 13:13

- Klimakatastrophen-Propaganda am Ende. -

Gute Nachrichten: Die Glaubwürdigkeit der CO2-Mafia nähert sich der der Pharmamafia. Berliner Lokalradio berichtete: Ein paar Junkies und Mekka-Pilger drücken sich in den Impfanstalten herum, die überwältigende Mehrheit mißtraut der offiziellen Propaganda. Was folgender Bericht unerwähnt läßt: Die Propaganda-Skepsis steigt mit dem Bildungsgrad. Das wurde in GB hinsichtlich der Klimalüge (CO2-Schwindel) klar nachgewiesen, und bestätigt eigene Beobachtungen. Klima- u.a. Katastrophenpropaganda ist für die Doofen. Die Leserkommentare ALLER Qualitätsmedien sprechen eine klare Sprache.

"Aktuelle Umfrage: Angst der Amerikaner vor globaler Erwärmung sinkt deutlich
...
Das Umfrageinstitut Gallup hat bei den amerikanischen Bürgern einen drastischen Vertrauensverlust gegenüber der Klimaschwindel-Industrie feststellen müssen.

Mittlerweile weiß bereits die Hälfte der Amerikaner, dass die Gefahren einer globalen Erwärmung absichtlich übertrieben werden. Letztes Jahr waren immerhin noch 60% der Amerikaner gegenteiliger Ansicht. Dies ist der größte Jahr-zu-Jahr-Vertrauensverlust seit der ersten statistischen Erfassung dieser Kennzahl im Jahr 1997.

Es zeigt sich, dass die Geschwindigkeit mit der das Klimaschwindel-Kartenhaus zusammenfällt, weltweit zu ähnlichen Vertrauensverlust-Effekten führt. Die BBC hatte beispielsweise bei einer ähnlich gelagerten Umfrage für Großbritannien ernüchternd den Kollaps der Klimaverarsche eingestehen müssen. Im Februar 2010 konnte sich nur noch ein Viertel der Briten für den Glauben an den menschengemachten Klimawandel hinreißen lassen. Der Anteil war innerhalb von 3 Monaten um ganze 15%-Punkte geschrumpft. ..."

http://tinyurl.com/ybzkz5a

 

#20: Gerhard Ehmig sagt:

am Samstag, 13.03.2010, 14:12

Heute kommen bei einer Google-Recherche nach skeptischen Beiträgen der letzten 24 Stunden, weniger als ein Zehntel der üblichen Suchergebnisse.

 

#21: 90kosy90 sagt:

am Sonntag, 14.03.2010, 11:57

- Klimakatastrophen-Propaganda am Ende. -

Leider nicht in Deutschland, man könnte denken über Deutschland wurde eine riesige Käseglocke der "Nichtinformation" installiert!

ps: bitte die Spam-Abwehr verbessern...man kann das Wort so gut wie nie erkennen...danke

 

#22: NB sagt:

am Sonntag, 14.03.2010, 21:45

Hier ein paar Literaturhinweise zur Berücksichtigung des UHI-Effekts in Temperaturreihen, zu finden z.B. über:

http://ams.allenpress.com/

Effects of Historical Urbanization in the Brussels Capital Region on Surface Air Temperature Time Series: A Model Study
R. Hamdi, A. Deckmyn, P. Termonia, G. R. Demarée, P. Baguis, S. Vanhuysse, and E. Wolff
Journal of Applied Meteorology and Climatology
Volume 48, Issue 10 (October 2009) pp. 2181–2196
DOI: 10.1175/2009JAMC2140.1

Trends in Extreme Temperatures in Relation to Urbanization in the Twin Cities Metropolitan Area, Minnesota
Shouraseni Sen Roy and Fei Yuan
Journal of Applied Meteorology and Climatology
Volume 48, Issue 3 (March 2009) pp. 669–679
DOI: 10.1175/2008JAMC1983.1

Effects of Regional Warming due to Urbanization on Daytime Local Circulations in a Complex Basin of the Daegu Metropolitan Area, Korea
Soon-Hwan Lee and Hae-Dong Kim
Journal of Applied Meteorology and Climatology
Volume 47, Issue 5 (May 2008) pp. 1427–1441
DOI: 10.1175/JAMC1504.1

Urbanization Impacts on the Climate in Europe: Numerical Experiments by the PSU–NCAR Mesoscale Model (MM5)
K. Trusilova, M. Jung, G. Churkina, U. Karstens, M. Heimann, and M. Claussen
Journal of Applied Meteorology and Climatology
Volume 47, Issue 5 (May 2008) pp. 1442–1455
DOI: 10.1175/2007JAMC1624.1

Urbanization Effects on Observed Surface Air Temperature Trends in North China
Guoyu Ren, Yaqing Zhou, Ziying Chu, Jiangxing Zhou, Aiying Zhang, Jun Guo, and Xuefeng Liu
Journal of Climate
Volume 21, Issue 6 (March 2008) pp. 1333–1348
DOI: 10.1175/2007JCLI1348.1

Effects of Topography and Urbanization on Local Winds and Thermal Environment in the Nohbi Plain, Coastal Region of Central Japan: A Numerical Analysis by Mesoscale Meteorological Model with a k? Turbulence Model
Toshihiro Kitada, Kiyoshi Okamura, and Setsu Tanaka
Journal of Applied Meteorology
Volume 37, Issue 10 (October 1998) pp. 1026–1046
DOI: 10.1175/1520-0450(1998)0372.0.CO;2

Urbanization: Its Detection and Effect in the United States Climate Record
Thomas R. Karl, Henry F. Diaz, and George Kukla
Journal of Climate
Volume 1, Issue 11 (November 1988) pp. 1099–1123
DOI: 10.1175/1520-0442(1988)0012.0.CO;2

A Demonstration That Large-Scale Warming Is Not Urban
David E. Parker
Journal of Climate
Volume 19, Issue 12 (June 2006) pp. 2882–2895
DOI: 10.1175/JCLI3730.1

The Effect of Urban Warming on the Northern Hemisphere Temperature Average
P.D. Jones, P.M. Kelly, C.M. Goodess, and T. Karl
Journal of Climate
Volume 2, Issue 3 (March 1989) pp. 285–290
DOI: 10.1175/1520-0442(1989)0022.0.CO;2

Urban Warming
G. Kukla, J. Gavin, and T.R. Karl
Journal of Applied Meteorology
Volume 25, Issue 9 (September 1986) pp. 1265–1270
DOI: 10.1175/1520-0450(1986)0252.0.CO;2

Urbanization and Pollutant Effects on the Thermal Structure in Four Climatic Regimes
Marshall A. Atwater
Journal of Applied Meteorology
Volume 16, Issue 9 (September 1977) pp. 888–895
DOI: 10.1175/1520-0450(1977)0162.0.CO;2

Thermal Changes Induced by Urbanization and Pollutants
Marshall A. Atwater
Journal of Applied Meteorology
Volume 14, Issue 6 (September 1975) pp. 1061–1071
DOI: 10.1175/1520-0450(1975)0142.0.CO;2

Warum 10-jährige Temperaturtrends keine eindeutigen Aussagen zum Trend durch den verstärkenden Treibhauseffekt erlauben:

Interpretation of Interdecadal Trends in Northern Hemisphere Surface Air Temperature
John M. Wallace, Yuan Zhang, and Louis Bajuk
Journal of Climate
Volume 9, Issue 2 (February 1996) pp. 249–259
DOI: 10.1175/1520-0442(1996)0092.0.CO;2

 
 
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