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Horst-Joachim Lüdecke: Energie und Klima - Chancen, Risiken, Mythen
Weitere Veröffentlichnunen von Horst Joachim Lüdecke hier
Freitag, 04.05.2012 08:55

Wo bleibt die Arktis-Schmelze ?

Die Klima-Alarmisten sehen sich mit ihrer jahrelangen Weltuntergangs-Prophetie stetig wachsenden Glaubwürdigkeits-Problemen gegenüber, denn die Natur will den IPCC-Prognosen ganz und gar nicht folgen: Die Global-Temperatur stagniert seit 14 Jahren [1], der Meeresspiegel-Anstieg zeigt keinerlei Beschleunigung [2], der Weltklimarat findet keine signifikanten Extremwetter-Trends [3] [4] [5] und bei der Gletscher-Schmelze gibt es Entwarnung [6]. Als letztes Parade-Pferd verbleibt den Warmisten die Arktis-Schmelze, aber selbst dieser Gaul bekommt kalte Hufe.

Update 13.5.12: Vor fünf Jahren prophezeiten "Wissenschaftler" in National Geographics, dass die Arktis bis zum Ende des Sommers 2012 nahezu eisfrei sein würden. Davon ist weit und breit nichts zu sehen. Das Gegenteil ist der Fall. Mark Serreice, der spätere Leiter des ICE Center in Boulder Colorado machte sich darin unsterblich lächerlich mit dem Satz: "Die Arktis weint" Details dazu hier.

..Mit dem Spätsommer endet in der Arktis die saisonale Eisschmelze, so daß zumeist Mitte September das Minimum der arktischen Eisbedeckung erreicht ist.

Den Verlauf der Jahre 2002-2011 zeigt die Abbildung 1:

 

Abb. 1

Arktische Eisbedeckung 2002-2011 [7]

 

Der Abbildung 1 kann man entnehmen, daß das arktische herbstliche Eisminimum zwischen 2003 und 2007 einen mehr oder weniger abnehmenden Trend zeigte. Das bisherige Minimum seit Beginn der Satelliten-Beobachtungen war 2007 erreicht, was Klima-Institute und Medien im Dezember zu Katastrophen-Schlagzeilen dieser Art veranlaßte: "Nordpol bereits in fünf Jahren eisfrei" [8], oder "Arktisches Eis-Rekordschmelze alarmiert Forscher" [9]. Und dann wurde munter drauf los fabuliert [8]: "Ein Team internationaler Klimaforscher und Wissenschaftler der NASA behaupten, dass der arktische Sommer bereits 2013 eisfrei sein wird. Grund: Die bisherigen Berechnungen seien falsch ..." ; oder [9] : "Neueste Schätzungen eines NASA-Klimaforschers geben dem Eis des Arktischen Ozeans gerade noch eine Hand voll Jahre".

Nun sind diese "Hand voll Jahre" rum (2007-2012!), und es lohnt sich wieder einmal, derartige Vorhersagen anhand der Realitäten in der Natur zu überprüfen. Dazu mag zunächst die Abbildung 2 dienen:

 

Abb. 2

Arktische Eisbedeckung 2007-2011 [10] (Zahlen und Texte eingefügt)

 

ERGEBNIS : Nichts von alledem ist eingetreten, im Gegenteil:

In allen Folgejahren nach 2007 lag das spät-sommerliche Minimum der arktischen Eisbedeckung mehr oder weniger deutlich über dem Minimum von 2007. Schon bis hier her sind die Fakten ein Desaster für die IPCC-Auguren.

Nun zeichnet sich aber aktuell sogar ab, daß der "Fliegende Holländer der Weltklima-Propheten" in noch schwerere See – sprich: dickes Treib-Eis -  gerät, wie die Abbildung 3 veranschaulicht:

 

Abb. 3

Arktische Eisbedeckung Januar 2007- April 2012 [10]

 

Die rote Kurve stellt den Eisverlauf 2012 bis 25. April dar: Zum Ende des Monats April 2012 sehen wir uns einer Eisbedeckung gegenüber, wie es sie in diesem Umfang seit 10 Jahren nicht gegeben hat! Mehr noch: Wir haben eine Eisbedeckung, die knapp oberhalb des 25-jährigen Mittelwertes liegt.

 

Eine andere Darstellungsart zeigt die jährliche arktische Eis-Ausdehnung in den März-Monaten 1979-2012 in der Abbildung 4:

 

Abbildung 4

Arktische Eis-Ausdehnung März 1979-2012 [11];

(gestrichelte Linien eingefügt)

 

Man muß 10 Jahre zurück gehen, um eine größere Eis-Ausdehnung zu finden, als bis März 2003.

 

Zu alledem passt auch diese Meldung [12]:

"The amount of floating ice in the Arctic's Bering Sea - which had long been expected to retreat disastrously by climate-Cassandra organisations such as Greenpeace - reached all-time record high levels last month, according to US researchers monitoring the area using satellites. The US National Snow and Ice Data Center (NSIDC) announced last week that ice extent in the Bering for the month of March has now been collated and compared, and is the highest seen since records began."

 

Trotzalledem: Selbst angesichts dieser beachtlichen winterlichen Eis-Ausdehnung würden wir uns hier niemals anmaßen  -  im Gegensatz zu den IPCC-Forschern und deren Instituten  - nun daraus eine September-Prognose abzuleiten. Keineswegs kann man u.E. nun zum Beispiel auf ein "10-Jahres-Maximum an Eis" im September 2012 schließen. Allerdings  -  das ist auch gar nicht erforderlich, um die Dreistigkeit und Peinlichkeit der bisherigen Arktis-Prognosen von IPCC-nahen Instituten darzustellen  - schon bis heute war alles falsch!

 

PIK-Kunde der "Kipp-Punkte"

 

Der aktuelle Befund der letzten Jahre steht in krassem Gegensatz u.a. zu Verlautbarungen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), das auch in der Arktis immer wieder von irgendwelchen Klima-Kipp-Punkten fabuliert [13]: "Das arktische Meer-Eis und die Gebirgsgletscher der Alpen werden unter den in der Studie aufgelisteten Elementen als diejenigen eingeschätzt, die am empfindlichsten auf die Erderwärmung reagieren" ...u.w.a.a.O.: "Die Wahrscheinlichkeit des Kippens dieser Elemente steigt im Allgemeinen mit dem Anstieg der globalen Mitteltemperatur, als Folge des von Menschen verursachten Ausstoßes von Treibhausgasen."

Seltsam: Die Treibhausgase steigen, aber die Fläche des Arktik-Eises auch!

Nun gibt es Hoffnung, daß die Spekulationen über allerlei "mensch-gemachte Klima-Kipp-Punkte" dahin kommen, wo sie hingehören: In den Papierkorb der Wissenschaft. Denn -  das Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg hat eine Studie zur Arktis publiziert [14], wozu das MPI zugleich eine Presse-Mitteilung  [15] herausgegeben hat mit der Überschrift: "Hoffnung für das Arktische Meereis". Dort wird u.a. ausgeführt:

"Der starke Rückgang des Meereises in der Arktis ließ in den letzten Jahren die Sorge aufkommen, dass die Eisbedeckung sich einem sogenannten Kipp-Punkt nähern könnte. Bei Überschreiten des Kipp-Punktes wäre der Verlust des verbleibenden Meereises nicht mehr zu stoppen. Aktuelle Forschungsergebnisse des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie deuten jetzt jedoch darauf hin, dass es keinen solchen Kipp-Punkt für den Verlust des Sommereises in der Arktis gibt. Stattdessen reagiert die Eisbedeckung relativ direkt auf die jeweiligen klimatischen Bedingungen. Der fortschreitende Verlust des Arktischen Meereises könnte also verlangsamt oder sogar gestoppt werden, wenn die globale Erwärmung verlangsamt oder gestoppt würde."

Und genau das zeigt uns die Natur: Seit 14 Jahren gibt es keine Erderwärmung mehr, eher eine mäßige Temperatur-Abnahme [1], wozu die seit 2007 zu beobachtende Eiszunahme im Sinne der Verlautbarung des MPI HH [15] paßt!

 

Schon immer hat es - in angenehmen wissenschaftlichem Kontrast z.B. zum PIK-Alarmismus  -  auch besonnene Stimmen gegeben, z.B. vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven. So sagt AWI-Vizedirektor Prof. Dr. Heinrich Miller [16]: "Wann und ob die Arktis eisfrei sein wird, können wir nicht mit Sicherheit sagen".

 

Zum gleichen Thema die AWI-Direktorin Prof. Dr. Karin Lochte [17] auf die Frage, ob die Nordpol-Umrundung 2008 von FS POLARSTERN ein Hinweis auf den globalen Klimawandel sei: “Das ist noch nicht klar… Es gibt noch keine Antwort auf die Frage, ob der Rückgang des Meereises anhalten oder ob es wieder eine kältere Phase geben wird.“

 

Der Eisbär stirbt zuletzt

 

Im Zusammenhang  mit der "Anthropogen-Global-Warming-Hypothese" (AGW) wird ja gerne von "grünen" NGO's und selbst von Klima-Instituten immer wieder über das Aussterben von polaren Tier-Populationen spekuliert. Auch da ist es offensichtlich an der Zeit für Realismus [18]:

"Während die Klima-Panikmacher im Namen der Verhinderung der Erderwärmung ihre Forderungen nach der Einführung einer weltweiten Steuer auf Kohlenstoffdioxid-Emissionen bekräftigen, geht es den Pinguinen, Eisbären, Gletschern und dem Arktis-Eis blendend!

Während die düsteren Prophezeiungen eines eisfreien arktischen Sommers bereits umfassend widerlegt worden sind, zeigen auch die jüngsten Daten, dass die Tierwelt und die Umwelt der kältesten Regionen auf dem Planeten nicht jene katastrophalen Zerstörungen erfahren haben, die aufgrund des anthropogenen Klimawandels vorausgesagt wurden.

Die Prognosen, die kanadische Eisbärenpopulation würde aufgrund der Erderwärmung bedeutend zurückgehen, haben sich als völlig falsch herausgestellt. Die jüngste Untersuchung dazu zeigt, dass Eisbärenpopulation in der Region um Hudson Bay fortwährend bei 1.000 Tieren liegt – derselben Zahl, die auch während einer Studie des Jahres 2004 festgestellt wurde. Diese Zahlen zeigen, so Canadian Press, dass 'sich die ´schwarzmalerischen` Vorhersagen der Umweltschützer bezüglich des Untergangs des Eisbären nicht bewahrheitet haben.'

'Die Leute haben versucht, den Eisbären als eine Art von Aushängeschild zu nutzen - er ist ein schönes Tier und erregt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, um die Menschen auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen … Wir können diese Folgen zum jetzigen Zeitpunkt nicht beobachten. Es ist keine Krisensituation da, so wie es eine Menge Leute der Welt gerne glauben machen wollen', so Drikus Gissing, der Chef der Wildtierverwaltung von Nunavut.

Unterdessen berichtet Live Science, dass 'eine neue Studie unter Verwendung von Satelliten-Kartentechnologie enthüllte, dass es in der Antarktis doppelt so viele Kaiserpinguine gibt, wie ursprünglich angenommen'."

 

Wie sagte doch gleich die AWI-Chefin Karin Lochte [19] in einem FAZ-Interview auf die Frage, ob die starken Meereisverluste im Sommer 2007 ein Indiz für eine beschleunigte künstliche Klima-Erwärmung sei:

"Das müssen wir erst noch sehen. Wir wissen heute noch nicht, ob das Teil eines Zyklus ist. Wir wissen nicht, ob wir in vielleicht fünf Jahren wieder mehr Eis haben, oder ob das doch ein ungebrochener Trend in Richtung Eisschmelze ist."

 

Die 5 Jahre sind rum: TREFFER – Frau Lochte! Kompliment !

 

Klaus-Eckart Puls, EIKE

 

Q u e l l e n :

 

[1]  http://www.cru.uea.ac.uk/cru/info/warming/

[2] EIKE Falscher PIK Alarm beim Meeresspiegel


[3] Ist das noch normal? Die extrem schwierige Analyse von Extremwetter; 24. April 2012, http://www.kaltesonne.de/?p=2962

[4]  http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/presseschau-zum-ipcc-extremwetterbericht-mehr-extremwetter-fehlanzeige/

[5]  http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/aktuell-zur-durban-un-klimakonferenz-neuer-ipcc-bericht-zunahme-von-extremwetterlagen/

[6]  Himalaya-Schmelzkatastrophe abgeblasen: Das Neueste aus der Welt der Gletscher;

22. April 2012,  http://www.kaltesonne.de/?p=2939

[7]  http://www.ijis.iarc.uaf.edu/en/home/seaice_extent.htm

[8]  http://www.welt.de/wissenschaft/article1456952/Nordpol_bereits_in_fuenf_Jahren_eisfrei.html ; 13.12.2007

[9]  http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,522976,00.html; 12.12.2007

[10]  http://arctic-roos.org/observations/satellite-data/sea-ice/ice-area-and-extent-in-arctic

[11]  http://nsidc.org/arcticseaicenews/

[12] Amount of ice in Bering Sea reaches all-time record, Posted in Science11th April 2012;

http://www.theregister.co.uk/2012/04/11/bering_sea_ice_cover/

[13]  Presse-Mitt. PIK, 23.06.2011, Kipp-Elemente im Klimasystem

[14] Tietsche, S., D. Notz, J. H. Jungclaus, and J. Marotzke (2011), Recovery mechanisms of Arctic summer sea ice, Geophys. Res. Lett., 38, L02707, doi:10.1029/2010GL045698

[15] MPI HH, Presse-Mitteilung, 4. Februar 2011,

 http://www.mpimet.mpg.de/aktuelles/single-news/article/hoffnung-fuer-arktisches-meereis.html

[16] Interview mit Professor Dr. Heinz Miller, Stellvertretender Direktor des Alfred-Wegener-Instituts. Er beschäftigt sich als Geophysiker mit Klimarekonstruktion und Eisdynamik, 03.11.2007 ; http://www.awi.de/de/aktuelles_und_presse/bild_film_ton/tonbeitraege/miller_3112007_klimawandel/

[17] ElbeWeserAktuell, 29.10.2008, S.6BC

[18]  http://www.propagandafront.de/1108340/albtraum-der-oko-maoisten-pinguinen-eisbaren-gletschern-und-arktis-eis-gehts-blendend.html?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+Propagandafront+%28PROPAGANDAFRONT%29

[19] FAZ 15.11.2007; http://www.faz.net/aktuell/wissen/klima/karin-lochte-im-gespraech-natuerlich-kann-man-noch-viel-pessimistischer-sein-1488102.html


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38 Kommentare:
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#1: Uwe Klasen sagt:

am Freitag, 04.05.2012, 11:51

Jetzt ist es Amtlich!^^
Das Max-Planck-Institu für Meteorologie gibt bekannt: Das Eis in der Arktis schmilzt wegen den „pösen menschengemachten Treibhausgasen“, das Eis in der Antarktis verzeichnet einen Zuwachs, weil dort die Treibhausgase nicht so wirken.
Eigentlich ist das ganze doch Trivial …. Die Wissen selbst nicht mehr was sie von sich geben

Textauszug:
„Der physikalische Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Treibhausgaskonzentration und dem Rückgang von Meereis ist dabei recht einfach zu verstehen, fügt er hinzu: "Treibhausgase erhöhen die einfallende Wärmestrahlung. Diese Wärmestrahlung wiederum ist der wichtigste Faktor im Wärmehaushalt von Arktischem Meereis."
In der Antarktis ist die Lage hingegen völlig anders. Hier nimmt die Ausdehnung von Meereis sogar leicht zu, woraus sich schließen lässt, dass hier der Anstieg der Treibhausgase nicht der Antrieb für die beobachteten Veränderungen sein kann.“

Quelle: http://tinyurl.com/c6wyjs4

Kommentar:

Kopie von hier, damit die Nummerierung dort nicht durcheinanderkommt.
Ausnahmsweise.
mfG
admin

 

#2: Gunnar Innerhofer sagt:

am Freitag, 04.05.2012, 12:59

RICHTIG HERR PULS

wo bleibt die Schmelze?
Hier:

http://tinyurl.com/6ncshu
ganz klar zu erkennen, dass sich die arktische Meereisbedeckung einem lange nicht dagewesenem Rekordmaximum nähert, eindeutig!

Markant auch der steigende Trend über die letzten Dekaden:
http://tinyurl.com/2ebcwor
es geht weiter brutal in die nächste Eiszeit, die Zeichen sind äußerst signifikant.

Freilich alles nur dann, wenn man die Vorzeichen vertauscht.

Übrigens: nicht mal die IPCC Lobby noch das PIK oder sonst wer aus der AGW Fraktion hat jemals behauptet, die Meereisbedeckung der Arktis od. die globalen Mitteltemperaturen müssten jedes Jahr neue Rekorde aufstellen, mal negative und bei den T eben positive. Es ist dennoch schön festzustellen, wie man sich freuen kann, wenn die arktische Meereisbedeckung ganz kurz das Mittel erreicht hat, juhu, somit ist klar: der THE existiert ja gar nicht, wir werden alle von bösen Machenschaften belogen und die Physik ist so oder so zu nichts zu gebrauchen, alles falsch, weil Treibhausgase den Planeten zunehmend abkühlen, jawohl, jetzt hammas endlich, danke sehr für diesen Wissensvorsprung den man exklusive hier bei EIKE erfahren darf!

 

#3: Ketterer sagt:

am Freitag, 04.05.2012, 13:37

Sehr geehrter Herr Puls,

es sind 9, nicht 10 Jahre zurück als die Eisausdehung im Monat März höher war.
Aber diese Kleinigkeit macht IMHO kaum einen Unterschied.

auch wenn die Märzkurve abzuflachen scheint: die Septemberwerte bleiebn im Trend deutlich.

http://preview.tinyurl.com/ArcticIxeExtSep

Schau'mer mal.



 

#4: Emil Thomas sagt:

am Freitag, 04.05.2012, 13:56

@#2 Innerhofer

Abwarten! Nicht zurücklehnen!

 

#5: Don Andreas sagt:

am Freitag, 04.05.2012, 15:04

"...geht es den Pinguinen, Eisbären, Gletschern und dem Arktis-Eis blendend!"

Pinguine in der Arktis?
Wie kommen die da hin?
Mit der TUI?
;-)

Kommentar:

Warum nicht, wäre mal was Neues! Ich habe übrigens Pinguine auch schon in Teneriffa gesehen! Wie die dahin kamen, weiß ich nicht, aber sie waren im Loro Parque, also im Zoo. Gut ging es denen aber trotzdem.
mfG
M.L.

 

#6: R.Busse sagt:

am Freitag, 04.05.2012, 15:07

Liebe EIKE-Redaktion,
der Verweis 2 im Quellenanhang funktioniert nicht, und ich weiss auch warum! Ich vermute, dass auch andere Langzeitleser von EIKE bemerkt haben, dass Verweise auf alte EIKE-Artikel (älter als ca. 3-4 Monate) plötzlich nicht mehr funktionieren. Deshalb dieses öffentliche Posting. Es geht um Folgendes:

Die Verweise 2, 4 und 5 auf EIKE-Artikel verweisen unnötigerweise(!) auf den "News-Cache" und werden deshalb in 3-4 Monaten unbrauchbar, und das obwohl die jeweiligen Artikel weiter online stehen - im Archiv sind sie nämlich erreichbar! Es ist mir schon öfter passiert, dass ein Verweis auf einen "alten" EIKE-Artikel plötzlich nicht mehr funktionierte, wenn ich dort lesen wollte. Kennt man nicht zufällig(!) noch das Erscheinungsdatum des Artikels, dann muss man diesen durch mühseliges Blättern im Archiv aufspüren, oder Google bemühen.

Ich würde empfehlen und bitten, dass für Links auf andere Eike-Artikel, die in Eike-Artikeln verwendet werden, DIE DAUERHAFT GÜLTIGEN Verweise verwendet werden !!! Selbst der nagelneue vorliegende Artikel (www.eike-klima-energie.eu/news-cache/wo-bleibt-die-arktis-schmelze/) hat von Anfang an schon solch einen dauerhaften Verweis (ohne "news-cache"):
www.eike-klima-energie.eu/klima-anzeige/wo-bleibt-die-arktis-schmelze/

Auf die genannte mühselige Art und Weise konnte ich den unbrauchbaren Verweis 2
www.eike-klima-energie.eu/news-cache/falscher-pik-alarm-beim-meeres-spiegel-neue-satelliten-daten-[..]

Und zwar ist der Artikel "Falscher PIK-Alarm beim Meeres-Spiegel: Neue Satelliten-Daten zeigen keinen Grund für Alarmismus!" im Juli 2011 veröffentlich worden, also im Archiv unter "Juli - 2011" zu finden:
www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/falscher-pik-alarm-beim-meeres-spiegel-neue-s[..] Der Sache wegen konnte ich Kurz-URLs hier nicht anwenden! Habe zumindest das "http://" weggelassen.

Kommentar:

Danke für den Hinweis,
wir werden uns darum kümmern.
mfG
Admin

 

#7: R.Busse sagt:

am Freitag, 04.05.2012, 15:30

@Gunnar Innerhofer
Sie schreiben: "Markant auch der steigende Trend über die letzten Dekaden: http://tinyurl.com/2ebcwor"

Aber klar, Herr Innerhofer. Besonders der seit 2007 dramatisch sich beschleunigende Eisrückgang ist wirklich schwer beeeindruckend. Aber das wird Freunde der "brutal zunehmenden Erwärmung" wie Sie natürlich nicht irritieren.

Kleine Anmerkung noch. Laut Arctic ROOS befindet sich die arktische Eisbedeckung jetzt seit zwei Monaten im Bereich der durchschnittlichen monatlichen Eisbedeckung 1979-2006. Passt irgendwie nicht zu der sich angeblich beschleunigenden Eisabnahme, gell?

 

#8: W.Rassbach sagt:

am Freitag, 04.05.2012, 16:16

Dieses Jahr ist es soweit:

"Nordpol bereits in fünf Jahren eisfrei"

das war vor 5 Jahren ;-)

Die AGW Enthusiasten kämpfen doch schon immer um die größte Zuwendung, je größer der Alarm um so größer der Zuschuß ;-)

http://tinyurl.com/cvvp2cl

 

#9: R.Busse sagt:

am Freitag, 04.05.2012, 17:54

Noch 2009 behauptet eine Forschergruppe der Uni Hamburg, dass es "einen langfristigen Trend zu weniger Eis gibt, der sich aktuell beschleunigt", und AWI-Forscher Rüdiger Gerdes glaubt allen Ernstes sicher sein zu können(!), "dass eine Rückkehr zu einer Ausdehnung von über sieben Millionen Quadratkilometern, wie sie bis Ende der neunziger Jahre regelmäßig auftrat, nicht zu erwarten ist." Siehe http://tinyurl.com/kk43hf

Dabei ist doch (beinah) allgemein bekannt, das Zukunftsprognosen speziell von Experten sich regelmässig in grossem Mass als unzuverlässig bis absurd herausstellen. Eine sommerliche arktische Eisbedeckung von 7 Mio. qkm ist tatsächlich nur eine Frage der Zeit (da ich Nicht-Experte bin, ist - empirisch belegt - die Wahrscheinlichkeit, dass das richtig ist, grösser). Welchen himmelschreienden Mist Experten in der Vergangenheit glaubten vorhersagen zu könen, siehe http://tinyurl.com/6o8387e oder http://tinyurl.com/6tswvmz

Hier ist mit unzähligen Zitaten belegt, dass noch vor wenigen Jahrzehnten eine breite und überzeugte wissenschaftliche Front eine drohenden globale Abkühlung erwartete wurde: http://tinyurl.com/36cjk5w

Es ist daher vernünftig, Vorhersagen von Gewissheit heuchelnden "Experten" über ein angeblich zu erwartendes irreversibles Abtauen des sommerlichen arktischen Eisbedeckung als spekulative, glaubensgesteuerte Behauptungen einzuordnen.

 

#10: Jürgen Stueffer sagt:

am Freitag, 04.05.2012, 19:42

Abb. 4 oben zeigt die (von K.E.Puls?) eingefügte rote Linie, welche bei 2003 senkrecht nach oben geht und dann? Ja dann geht sie nicht horizontal, sondern leicht schräg nach unten zur Ordinate. Hohoho
Wäre sie wenigstens ordentlich wagrecht geführt, würde sie halt blöderweise genau den Wert bei 2008 schneiden.
Naja, wenn´s anders gar nicht mehr geht, dann eben so. Ich habe so etwas aber im Rahmen der gesamten Klimadebatte noch nie gesehen, ein wahres Highlight.

Darf ich dieses Bild als Kopie mit den Namen Puls und EIKE anderswo weiter verwenden? Ich bin mir sicher, viele Menschen hätten was zu lachen und das kann ja nur im Sinne aller sein.

 

#11: Chris Frey sagt:

am Freitag, 04.05.2012, 21:09

Ist das mit den Eisbären nicht ganz einfach? Zur Zeit des Mittelalterlichen Klimaoptimums war doch die Arktis sommers jahrhundertelang eisfrei, oder irre ich mich da? Warum ist eigentlich der Eisbär nicht schon damals ausgestorben?

fragt Chris Frey

 

#12: Dr.Paul sagt:

am Freitag, 04.05.2012, 21:20

zu #2 Gunnar Innerhofer,
richtig "Treibhauagase" kühlen, besonders das wichtigste von ihnen,
das Wasser.
Das kann man überall lesen, nicht nur bei EIKE!

Wer behauptet ernsthaft etwas anderes?

mfG

 

#13: Ketterer sagt:

am Freitag, 04.05.2012, 22:30

#10: Jürgen Stueffer sagt:am Freitag, 04.05.2012, 19:42

Abb. 4 oben zeigt die (von K.E.Puls?) eingefügte rote Linie, welche bei 2003 senkrecht nach oben geht und dann? Ja dann geht sie nicht horizontal, sondern leicht schräg nach unten zur Ordinate. Hohoho
Wäre sie wenigstens ordentlich wagrecht geführt, würde sie halt blöderweise genau den Wert bei 2008 schneiden.

#### ##### ####

Sehr geehrter herr Stuefer, darf ich Sie korrigieren?
03/2008 würde durch 03/2012 unterboten.
Alsoo stimmt auch meine Anmerkung zu den 9 Jahren nicht. Vor 4 Jahre war die Eisausdehnung im März höher als 2012.
Ja was für Meteorologen schreibben denn hier für EIKE? Herr Thüne weiß offensichtlich nicht, dass er mit dem Globalstrhalungsmesser keine langwellige (terrestische [> 4000nm], nach untengerichtete) Strahlung messen kann und Herr Puls scheitert schon am Standard X/Y-Diagramm.

Hier die NSIDC März Daten (ice ext / ice area):

2008 3 Goddard N 15.22 13.20
2009 3 Goddard N 15.14 13.08
2010 3 Goddard N 15.11 13.19
2011 3 NRTSI-G N 14.56 12.40
2012 3 NRTSI-G N 15.21 12.98


 

#14: Ketterer sagt:

am Freitag, 04.05.2012, 23:03

#9: R.Busse sagt:am Freitag, 04.05.2012, 17:54

Noch 2009 behauptet eine Forschergruppe der Uni Hamburg, dass es "einen langfristigen Trend zu weniger Eis gibt, der sich aktuell beschleunigt", und AWI-Forscher Rüdiger Gerdes glaubt allen Ernstes sicher sein zu können(!), "dass eine Rückkehr zu einer Ausdehnung von über sieben Millionen Quadratkilometern, wie sie bis Ende der neunziger Jahre regelmäßig auftrat, nicht zu erwarten ist." Siehe http://tinyurl.com/kk43hf

Dabei ist doch (beinah) allgemein bekannt, das Zukunftsprognosen speziell von Experten sich regelmässig in grossem Mass als unzuverlässig bis absurd herausstellen. Eine sommerliche arktische Eisbedeckung von 7 Mio. qkm ist tatsächlich nur eine Frage der Zeit (da ich Nicht-Experte bin, ist - empirisch belegt - die Wahrscheinlichkeit, dass das richtig ist, grösser).
#################################

Sehr geehrter Herr Busse,

Wenn Sie sich die Daten anschauen, dann spricht vieles für Herrn Gerdes und wenig für Ihre Annahme. Auch wenn Herr Puls einen anderen Eindruck vermitteln möchte.

Die September Daten des NSIDC:
year mo data_type region extent area
1979 9 Goddard N 7.20 4.53
1980 9 Goddard N 7.85 4.83
1981 9 Goddard N 7.25 4.38
1982 9 Goddard N 7.45 4.38
1983 9 Goddard N 7.52 4.63
1984 9 Goddard N 7.17 4.05
1985 9 Goddard N 6.93 4.17
1986 9 Goddard N 7.54 4.66
1987 9 Goddard N 7.48 5.60
1988 9 Goddard N 7.49 5.31
1989 9 Goddard N 7.04 4.81
1990 9 Goddard N 6.24 4.50
1991 9 Goddard N 6.55 4.46
1992 9 Goddard N 7.55 5.37
1993 9 Goddard N 6.50 4.52
1994 9 Goddard N 7.18 5.08
1995 9 Goddard N 6.13 4.38
1996 9 Goddard N 7.88 5.58
1997 9 Goddard N 6.74 4.84
1998 9 Goddard N 6.56 4.24
1999 9 Goddard N 6.24 4.22
2000 9 Goddard N 6.32 4.31
2001 9 Goddard N 6.75 4.55
2002 9 Goddard N 5.96 3.98
2003 9 Goddard N 6.15 4.01
2004 9 Goddard N 6.05 4.35
2005 9 Goddard N 5.57 4.03
2006 9 Goddard N 5.92 3.97
2007 9 Goddard N 4.30 2.78
2008 9 Goddard N 4.73 2.99
2009 9 Goddard N 5.39 3.47
2010 9 Goddard N 4.93 3.07
2011 9 NRTSI-G N 4.61 2.89

Mein Tipp 2012 unter 5.6 Mio km² (NSIDC-Methode).


 

#15: Norbert Fischer sagt:

am Samstag, 05.05.2012, 00:09

@ Chris Frey

Keine Ahnung, warum die Eisbären bislang alles überlebt haben. Ich kann Ihnen aber bei Pinguinen weiterhelfen, dieser kurze BBC-Film wird Ihnen alles erklären: http://tinyurl.com/2s6s5q

Viel Vergnügen

 

#16: Jochen Bäumer sagt:

am Samstag, 05.05.2012, 10:42

Wo bleibt die Arktisschmelze?

Na, ich schätze hier ist sie:

http://tinyurl.com/ydxc4xn

Ich fürchte, Herr Puls war ein wenig zu voreilig.

Falls in ein paar Tagen auch die 2007-Linie unterschritten wird, kann man obigen Artikel einstampfen.

 

#17: Sibille Schmitz sagt:

am Sonntag, 06.05.2012, 09:22

Liebe Klimasophen,

ein einzelner Monatswert bei der Eisbedeckung
wird stark von den aktuellen Großwetterlagen beeinflusst.
Im März 2012 war z.B. eine Kältewelle in der Beringsee
und zwischen Kanada und Grönland. Umgekehrt war es in den
USA, Europa und dem Nordatlantik ungewöhnlich warm. Siehe:

http://tinyurl.com/bmenp7x

Die Änderung der Eisbedeckung gegenüber
dem Median war dann analog:

http://tinyurl.com/cq5cqg5

Die Großwetterlagen ändern sich nun mal.
Deswegen sollte man nie einen einzelnen Monat
herausnehmen, sondern sich beim Thema Klima
auf große Zeitskalten beschränken.
Langfristig ist der Trend offensichtlich:

http://tinyurl.com/2ebcwor

mfg


 

#18: Peter Jensen sagt:

am Sonntag, 06.05.2012, 11:45

Jochen Bäumer und andere Kritiker des Artikels:

In dem Artikel geht es um die Überprüfung der "Katastrophen-Warnmeldungen" von vor 5 Jahren, dass in 5 Jahren, also heute, die Arktis eisfrei sein wird.
Da die Arktis heute nach 5 Jahren nicht eisfrei ist, zeigt der Artikel, wie ernst man solche Katastrophenmeldungen nehmen kann. In dem Artikel steht nicht ein einziges Mal, dass das Eis in der Arktis nicht weniger werden kann. So etwas behauptet niemand. Es wird im Zeitablauf mal mehr und mal weniger und zwar nicht gleichmäßig, sondern in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Zeiträumen (wie zum Beispiel auch Gletscher, von denen ja auch schon einige verschwunden sein müssten). Fakt ist jedoch, dass die Eismenge seit 2007 tendenziell gewachsen ist und weit davon entfernt ist, völlig zu verschwinden. Und auch ihre Grafik, Herr Bäumer zeigt, dass sich auch in 2012 die Eismenge innerhalb der statistischen Abweichung bewegt. Und nochmal: die Arktis ist nicht eisfrei! Und die Erde hat sich nicht auf ungemütliche und für uns Menschen katastrophale Temperaturen erhöht und der deutsche Wald ist auch nicht tot, so wie es uns vor 20 Jahren noch prophezeit wurde. Leider lernt der Mensch aus seiner Geschichte nicht. Es gab schon so viele Katastophenvorhersagen von Leuten, de sich damit wichtig nehmen wollten oder Geld verdient haben oder jedenfalls den Staat dazu gebracht haben, eine Menge Geld sinnlos zu verpulvern, die alle nicht eingetreten sind, geglaubt von Menschen, die zu faul sind, selber nachzudenken und auch mal einen Blick in die Geschichte zu werfen, weil sie sich und ihr Leben für den Maßstab der Welt halten.
Und darum geht es übrigens hier den Betreibern des Forums: die Katastrophenmeldungen anhand der Realität zu widerlegen und einen sachlichen Gegenpol zum überwiegenden Rest der Medien zu bieten.
Ist das so schwer zu verstehen?

 

#19: Peter Jensen sagt:

am Sonntag, 06.05.2012, 12:16

Frau Schmitz,

Ihre Grafik zeigt Folgendes:
Bis etwa zur Mitte der 90er Jahre lässt sich fast kein Abwärtstrend feststellen. Das ist weitgehend eine Seitwärtsbewegung.
Ab etwa 1995/96 setzt ein leichter Abwärtstrend bis etwa 2004/05 ein, der dann plötzlich extrem nach unten durchbrochen wird und seitdem mit hohen Amplituden in beide Richtungen pendelt, begleitet von einer leichten Aufwärtstendenz.
Woran liegt das nun?
Ich weiß es nicht. Wovon ich aber sicher überzeugt bin, ist, dass es mit einer menschengemachten Erderwärmung und erhöhten CO2-Emissionen durch den Menschen nichts zu tun haben kann. Jedenfalls besteht dort keine offensichtliche Kausalität. Die Temperaturen sind seit mehr als 10 Jahren global leicht gesunken, der CO2-Ausstoß hat sich jedoch im selben Zeitraum rapide und stetig erhöht. Und er schwankt auch nicht in so hohen Amplituden wie das Meereis. Und bisher konnte noch niemand nachweisen, dass es einen unproportionalen Zusammenhang zwischen diesen 3 Größen gibt, in der Form, dass CO2 ansteigt, die Temperatur leicht fällt und das Meereis ein wenig verrückt spielt. Wahrscheinlich kann das auch niemand nachweisen. Und deswegen macht es wenig Sinn, sich nur über die Ursachen Gedanken zu machen und wie man das Schmelzen vermeiden könnte, sondern vielmehr sollte man sich Gedanken machen, welche Auswirkungen das haben könnte und wie man darauf reagieren sollte. Und das bitte nicht mit Horrorbildern vom Kölner Dom, der in den Fluten des Atlantik versinkt.
Aber leider steht heutzutage das Ergebnis solcher Untersuchungen schon fest: Schuld ist der Mensch, und zwar der satte, egoistische Wohlstandsbürger der westlichen Welt und die Lösung des Problems ist, Hunderte von Millarden Dollar von "Reich" nach "Arm" zu überweisen und der Temperatur zu sagen, dass sie sich bitte nicht mehr als um 2 Grad zu erhöhen hat.
Ich glaube aber, dass das dem arktischen Meereis ziemlich schnuppe ist.

 

#20: S.Hader sagt:

am Sonntag, 06.05.2012, 14:03

#17: "Die Großwetterlagen ändern sich nun mal.
Deswegen sollte man nie einen einzelnen Monat
herausnehmen, sondern sich beim Thema Klima
auf große Zeitskalten beschränken.
Langfristig ist der Trend offensichtlich:"

Sehr geehrter Frau Sibille Schmitz, eigentlich eine absolute Selbstverständlichkeit, was Sie schreiben. Jedoch wehren sich viele dagegen, den langfristigen Trend als wichtiger anzusehen als den kurzfristigen. Das lässt sich von der Eisdicke auf die Temperatur 1:1 übertragen. Die Beiträge werden nicht ausgehen, wo es dann wieder heisst "Erwärmungstrend, Meeresspiegelanstieg, Eisschmelze gestoppt", weil ein 1-Monats- bis 15-Jahre-Trend nicht nach oben zeigt.

 

#21: Dr.Paul sagt:

am Sonntag, 06.05.2012, 15:06

#17: Sibille Schmitz, danke für den link,
der auch den Südpol mit seinem gegenläufigen "Trend" zeigt!
Man sollte aber bitte nur das zu widerlegen suchen, was auch behauptet wird,
wer sprach hier von einem Monat?

Es ging hier lediglich um die Feststellung, dass das Arktische Eis seit 2007 ZUGENOMMEN hat, nicht abgenommen.

Ihr "langfristger Trend" ist mir VIEL ZU KURZFRISTIG,
und weg ist Ihr "eindeutiger Trend".
Z.B. gabe es eine ähnliche noch stärkere Eisschmelze von 1921-1938, also nur für 17 Jahre! Der Nordpol war wahrscheinlich komplett eisfrei, worauf die Eisbedeckung dann wieder zunahm.

http://tinyurl.com/7nqav5x

Es kann sich also durchaus um eine Trendwende für exakt 2007 handeln! Nichts dramatisches wieder einmal :-)

Am Südpol ist eine solche allerdings noch nicht in Sicht

http://tinyurl.com/ylgz7ok

Gruß

 

#22: Norbert Fischer sagt:

am Sonntag, 06.05.2012, 22:31

@ Peter Jensen

Ja, richtig, es ging um die Widerlegung einer Behauptung, die Arktis könne in 5 Jahren eisfrei sein. Aber wer behauptet das denn?

Ich beschäftige mich nebenbei etwas mit Klimawissenschaft, für mich war diese Aussage neu, völlig lächerlich. 2040-2070 waren Aussagen, die man häufiger hört.

Ah, Herr Kipp gibt als Quelle einen WELT-Zeitungsartikel an. Ein mir unbekannter Prof. Maslowski aus Polen wird dort genannt. Typisch für die boulevardeske Berichterstattung der WELT, dass sensationell klingende Außenseitermeinungen Schlagzeilen bringen und vergessen wird zu erwähnen, was die Wissenschaft im Normalfalle sagt.

Ok, Prof. Maslowskis Außenseiterthese ist nun widerlegt, aber dass diese Unsinn ist, das hätte man schon 2007 erfahren können, einfach einen seriösen Klimaforscher fragen oder im IPCC-Bericht nachlesen.

Kommentar:

"einfach einen seriösen Klimaforscher fragen.."
Meinen Sie etwa die vom PIK?
mfG
M.L.

 

#23: MEstermeier sagt:

am Sonntag, 06.05.2012, 22:38

#16 Hallo Herr Bäumer

Woher stammt Ihre Graphik und wer hat dran rumgespielt?
Wenn Sie Ihr Bildchen mit NORSEX SSM vergleichen, sollte die Eisausdehnung im Februar 2012 eigentlich über 2007 liegen.

mfg
Markus Estermeier

 

#24: Peter Jensen sagt:

am Montag, 07.05.2012, 11:57

Herr Fischer, was soll denn diese Frage, wer das behauptet?

Googeln sie doch einfach mal den Begriff "Arktis eisfrei", dann werden Sie schon sehen.
Dass der Wissenschaftler Maslowski Ihnen nicht bekannt ist, muss ja erst mal gar nichts bedeuten und der etwas spöttisch klingende Hinweis, er sei aus Polen, auch nicht.
Wenn Sie weiter googlen, werden Sie finden, dass er damals der Leiter eines internationalen Teams von Hochschul- und NASA-Wissenschaftlern war.

Aber egal, wer auch immer Maslowski ist. Und wenn er wirklich eine unbekannte Nummer im "Klimazirkus" ist, so bleibt doch der Fakt, dass sich sämtliche "etablierten" Medien wie Spiegel, WELT und andere darauf gestürzt haben und die Katastrophenmeldungen unters Volk gebracht haben. Und damit wird so ein Katastrophenunsinn ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Und welche Auswirkungen das in Deutschland hat, sehen wir ja jetzt, wo Millionen von Bürgern der Meinung sind, man müsse Windmühlen und PV-Anlagen aufstellen, um das Klima und auch das Arktis-Eis zu schützen.

Und solcherlei Katastrophenmeldungen werden ja auch von den "Wissenschaftlern" des IPCC verbreitet. Der Meeresspiegel steigt und wir werden ersaufen, die Gletscher schmelzen und das Land wird überschwemmt, das CO2 hitzt unsere Athmospäre ungemütlich auf und bald stehen Millionen von Klimaflüchtlingen vor unserer Türe und fordern Gerechtigkeit, also unser Geld.

Und was die Aussagen zu 2040-2070 angeht: wir sind noch nicht in 2040 bis 2070, also kann man das noch nicht überprüfen (clever übrigens von den Wissenschaftlern, eine Prognose über mehr als 50 Jahre abzugeben, denn diese Prognose kann fast niemand der heute Handelnden überprüfen), aber wir sind in 2012 und können Aussagen überprüfen, die dieses Jahr betreffen. Nur das tut der Artikel.
Mal davon abgesehen, dass Prognosen über 50 Jahre und mehr aufgrund von Rechenmodellen wahrscheinlich wenig brauchbar sind.
Lesen Sie mal heute das Handelsblatt! Da gibt es eine Auswertung der Prognosen der Wirtschaftsweisen mit ernüchternden Ergebnissen. Selbst bei bester Datenlage sind solche Rechenmodelle nur in der Lage, halbwegs genaue Vorhersagen über ein paar Monate zu machen. Der Rest ist Kaffeesatzleserei. Und mit den Klimamodellen ist es genauso.
Das Problem dabei ist nur, dass die Politik auf Basis solcher Katastrophen-Vorhersagen Politik macht und wir das alle ausbaden müssen, was sich einige Wissenschaftler ausspinnen (JA! AUSSPINNEN! denn mehr ist das nicht bei solchen Vorhersagen), egal, ob es dabei um 5 oder 50 Jahre geht.

Wir haben heute so viele andere Probleme auf der Welt... aber wir kümmern uns um das Arktis-Eis in 50 Jahren! Absurd, lächerlich, peinlich, größenwahnsinnig und deswegen auch ein wenig traurig!

 

#25: Jochen Bäumer sagt:

am Montag, 07.05.2012, 12:12

@Mestermeier,

Die Quelle steht doch im Link:

National Snow and Ice Data Center

Wenn Sie selbst deren Daten anzweifeln wollen, entfällt die Diskussionsgrundlage, denn mit Verschwörungstheoretikern, die die gesamte Wissenschaft für eine betrügerische Bande halten, kann man sinnvoll keine Diskussion mehr führen.

 

#26: Ketterer sagt:

am Montag, 07.05.2012, 16:36

#21: Dr.Paul sagt:am Sonntag, 06.05.2012, 15:06

….
Z.B. gabe es eine ähnliche noch stärkere Eisschmelze von 1921-1938, also nur für 17 Jahre! Der Nordpol war wahrscheinlich komplett eisfrei, worauf die Eisbedeckung dann wieder zunahm.

http://tinyurl.com/7nqav5x
### #### #### ## ### ###
Sehr geehrter Herr Dr. Paul,
Was veranlasst Sie zur Annahme, dass der Nordpol in der zeit 1921-1938 einmal komplett eisfrei gewesen sein soll.
In Ihrem link http://tinyurl.com/7nqav5x
sind doch die August-Ausdehnungen und lassen sich dort leicht mit der August-Ausdehnung 2007 vergleichen. Keine der aufgeführten Meereisbedeckungen ist auch nur annähernd so klein wie die aus dem Jahr 2007.
Bitte begründen Sie doch Ihre Mutmaßung.
Gehören Sie auch zu der Fraktion, die glaubt, dass die Skate 1959 an einem eisfreien Nordpol aufgetaucht ist.
MfG

 

#27: Dr.Paul sagt:

am Montag, 07.05.2012, 19:13

#26: Ketterer, ich vermute um 1938,
versuchen Sies doch mal selbst rauszubekommen.
mfG

 

#28: Ketterer sagt:

am Montag, 07.05.2012, 23:13

#27: Dr.Paul sagt:am Montag, 07.05.2012, 19:13

#26: Ketterer, ich vermute um 1938, versuchen Sies doch mal selbst rauszubekommen.
mfG
#### #### ### ####

Schauen Sie Dr. Paul, für solche Spielchen fehlt mir die Zeit.

Butter bei die Fische oder einfach still sein.

Nur zur Einordnung dieser Diskussion und der Diskutanten: glauben Sie an den "urban myth" (auch von Anthony Watts kolportiert), dass die Skate 1959 an einem eisfreine Pol aufgetaucht ist?

Nur so eine Frage...

Kommentar:

Pressemeldung vom 1958 Newsreel: USS Skate, Nuclear Sub, Is First to Surface at North Pole
ED HERLIHY, reporting:
USS Skate heads north on another epic cruise into the strange underseas realm first opened up by our nuclear submarines. Last year, the Skate and her sister-sub Nautilus both cruised under the Arctic ice to the Pole. Then, conditions were most favorable. The Skate’s job is to see if it can be done when the Arctic winter is at its worst, with high winds pushing the floes into motion and the ice as thick as twenty-five feet.
Ten times she is able to surface. Once, at the North Pole, where crewmen performed a mission of sentiment, scattering the ashes of polar explorer Sir Hubert Wilkins. In 1931, he was the first to attempt a submarine cruise to the Pole. Now, the Skate’s twelve-day three thousand mile voyage under the ice, shown in Defense Department films, demonstrates that missile-carrying nuclear subs could lurk under the Polar Ice Cap, safe from attack, to emerge at will, and fire off H-bomb missiles to any target on Earth.
A powerful, retaliatory weapon for America’s defense.
For example, one crew member aboard the USS Skate which surfaced at the North Pole in 1959 and numerous other locations during Arctic cruises in 1958 and 1959 said:
“the Skate found open water both in the summer and following winter. We surfaced near the North Pole in the winter through thin ice less than 2 feet thick. The ice moves from Alaska to Iceland and the wind and tides causes open water as the ice breaks up. The Ice at the polar ice cap is an average of 6-8 feet thick, but with the wind and tides the ice will crack and open into large polynyas (areas of open water), these areas will refreeze over with thin ice. We had sonar equipment that would find these open or thin areas to come up through, thus limiting any damage to the submarine. The ice would also close in and cover these areas crushing together making large ice ridges both above and below the water. We came up through a very large opening in 1958 that was 1/2 mile long and 200 yards wide. The wind came up and closed the opening within 2 hours. On both trips we were able to find open water. We were not able to surface through ice thicker than 3 feet.”
mfG
Admin

 

#29: Ketterer sagt:

am Dienstag, 08.05.2012, 16:43

#28: Ketterer sagt:am Montag, 07.05.2012, 23:13
...
Nur zur Einordnung dieser Diskussion und der Diskutanten: glauben Sie an den "urban myth" (auch von Anthony Watts kolportiert), dass die Skate 1959 an einem eisfreine Pol aufgetaucht ist?

Nur so eine Frage...

Kommentar [des Admin]:
Pressemeldung vom 1958 Newsreel: USS Skate, Nuclear Sub, Is First to Surface at North Pole
ED HERLIHY, reporting:
USS Skate heads north on another epic cruise into the strange underseas realm first opened up by our nuclear submarines. Last year, the Skate and her sister-sub Nautilus both cruised under the Arctic ice to the Pole. Then, conditions were most favorable. The Skate’s job is to see if it can be done when the Arctic winter is at its worst, with high winds pushing the floes into motion and the ice as thick as twenty-five feet.
Ten times she is able to surface. Once, at the North Pole, where crewmen performed a mission of sentiment, scattering the ashes of polar explorer Sir Hubert Wilkins. In 1931, he was the first to attempt a submarine cruise to the Pole. Now, the Skate’s twelve-day three thousand mile voyage under the ice, shown in Defense Department films, demonstrates that missile-carrying nuclear subs could lurk under the Polar Ice Cap, safe from attack, to emerge at will, and fire off H-bomb missiles to any target on Earth.
A powerful, retaliatory weapon for America’s defense.
For example, one crew member aboard the USS Skate which surfaced at the North Pole in 1959 and numerous other locations during Arctic cruises in 1958 and 1959 said:
“the Skate found open water both in the summer and following winter. We surfaced near the North Pole in the winter through thin ice less than 2 feet thick. The ice moves from Alaska to Iceland and the wind and tides causes open water as the ice breaks up. The Ice at the polar ice cap is an average of 6-8 feet thick, but with the wind and tides the ice will crack and open into large polynyas (areas of open water), these areas will refreeze over with thin ice. We had sonar equipment that would find these open or thin areas to come up through, thus limiting any damage to the submarine. The ice would also close in and cover these areas crushing together making large ice ridges both above and below the water. We came up through a very large opening in 1958 that was 1/2 mile long and 200 yards wide. The wind came up and closed the opening within 2 hours. On both trips we were able to find open water. We were not able to surface through ice thicker than 3 feet.”
mfG
Admin

############

Sehr geehrter Admin.
Dieser kurze Satz aus Ihrem Kommentar hätte mir gereicht:

"We surfaced near the North Pole in the winter through thin ice less than 2 feet thick."

Also durch knapp 50-60 cm Eis.

Danke für die Bestätigung. Würden Sie diesem Kommentar bei Gelegenheit bei Anthony Watts posten. Der kommt sicher im Herbst mit dem Urban legend Bild: "Skate surfaced at the North pole" wo das U-Boot im offenen Wasser schwimmt.
Danke!

MfG

Kommentar:

Das steht auch noch drin:"“the Skate found open water both in the summer and following winter."
mfG
M.L.

 

#30: MEstermeier sagt:

am Freitag, 11.05.2012, 00:14

#25 Herr Bäumer

An diesen Beispielen sehen Sie wie schwierig es ist, überhaupt etwas zu glauben.
Ihr Diagramm vom National Snow and Ice Data Center stammt aus den Satelitendaten und Berechnungen des japanischen "IARC-JAXA Information System" a geoinformatics facility for satellite image analysis and computational modeling/visualization in support of international collaboration in Arctic and global change research at the International Arctic Research Center in corporation with the Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA)

Das NORSEX SSM/I -Diagramm wird in Norwegen vom "Nansen Environmental & Remote Sensing Center, N-5006 Bergen" ebenfalls mit Satelitendaten und Berechnungen erstellt. Daily Updated Time series of Arctic sea ice area and extent derived from SSMI data provided by NERSC

Es steht Ihnen frei, mich weiterhin als Verschwörungstheoretiker zu betrachten. Auch wenn ich nicht ALLE Wissenschaftler für eine betrügerische Bande halte.

mfg
Markus Estermeier

 

#31: Dr.Paul sagt:

am Montag, 14.05.2012, 23:49

ketterer und andere Eisschmelz-Betoner!
Sehen wir doch einfach mal nach, wie stark die heutige Eisausdehnung ist, oder fehlt Ihnen plötzlich wieder die Zeit?:

http://tinyurl.com/6ywaqk

Es geht um die rote Linie für 2012. Sehen Sie da was anderes als den
wörtlich: "monthly average (Monatsdurchschnitt) 1979-2006"

WIR BEFINDEN UNS ALSO AUGENBLICKLICH IM MONATSDURCHSCHNITT SEIT 1979

also seit Beginn dieser Satellitenaufzeichnung!

Wir sind also belogen worden, anders kann man das kaum formulieren,
genau so wie mit dem Hokeystick, oder diesem Kindergarten-Trendberth-Chema vom Treibhauseffekt mit der unheimlichen Energiequelle aus dem NICHTS.

Und noch etwas Ketterer, mich würde es NICHT stören, wenn das Eis etwas stärker schmelzen würde!

Ich hätte auch nicht das geringste dagegen, wenn es bei uns etwas wärmer würde!

DAS WÄRE BESSER FÜR DIE NATUR!

Von Menschen darf man bei Euch AGW-Fanatikern ja nicht reden.

mfG

 

#32: Ketterer sagt:

am Dienstag, 15.05.2012, 22:34

#31: Dr.Paul sagt:am Montag, 14.05.2012, 23:49
ketterer und andere Eisschmelz-Betoner!
Sehen wir doch einfach mal nach, wie stark die heutige Eisausdehnung ist, oder fehlt Ihnen plötzlich wieder die Zeit?:
http://tinyurl.com/6ywaqk
Es geht um die rote Linie für 2012. Sehen Sie da was anderes als den
wörtlich: "monthly average (Monatsdurchschnitt) 1979-2006"
WIR BEFINDEN UNS ALSO AUGENBLICKLICH IM MONATSDURCHSCHNITT SEIT 1979
also seit Beginn dieser Satellitenaufzeichnung!
#######
Und dennoch wird das Minimum 2012 sicherlich wesentlich unter dem durchschnittlichen Minimumextend der Messreihe bleiben.
Ich denke meine Schätzung in #14 liegt zu hoch:
Aber wie war es mit dem eisfreien Nordpol 1938. Mein Eindruck ist, Sie verbreiten Mythen ohne diese zu untermauern.
MfG

 

#33: Ketterer sagt:

am Freitag, 15.06.2012, 15:12

#31: Dr.Paul sagt:am Montag, 14.05.2012, 23:49

ketterer und andere Eisschmelz-Betoner!
Sehen wir doch einfach mal nach, wie stark die heutige Eisausdehnung ist, oder fehlt Ihnen plötzlich wieder die Zeit?:

http://tinyurl.com/6ywaqk

##### ##### #####

Danek Dr.Paul fü den Link,

Nein, ich schau da regelmäßig rein, Sie etwa nicht?
Guter Überblick (über verschiedene Auswertungen hier:
http://wp.me/P7y4l-5Kc
und daraus:
http://tinyurl.com/iijs-arct-sea-ice

Anscheined wird es dieses Jahr wieder spannend.
Mit meinem Tipp in #14 lag ich wohl zu hoch....

Herr Puls scheint die Kritik an seiner Auswertung nicht ernst zu nehmen. Wieso will er dann Feedback vom AWI ?!?!?

 

#34: Dr.Paul sagt:

am Freitag, 15.06.2012, 18:45

#33: Ketterer nur nicht undankbar werden, für Sie habe ich recht viel Zeit verschwendet zum Ärger meiner Frau, ich muss ganz normal arbeiten, vielleicht etwas mehr als normal.
Ich weis auch nicht so recht was Sie uns mitteilen wollen.
Ich habe es ganz gern, wenn das Eis etwas mehr schmilzt. Ich hoffe also mit Ihnen.

Der "Sommer", immerhin haben wir Mitte Juni,
ist mir ehrlich gesagt eher zu kalt.

Ich frage mich, wo die ganzen Insekten in meinem Garten herkommen.
Muss mal wieder die Giftspritze rausholen :-)

mfG

 

#35: Jochen Bäumer sagt:

am Sonntag, 19.08.2012, 10:57

Irgendwie passt die Gesamtaussage des Artikels nicht mehr zur Realität.

Die Eisausdehung der Arktis hat ein absolutes Minimum erreicht.

Wenn man der Logik des o. a. Artikels folgt, ist das doch jetzt der Beweis für die fortschreitende Erwärmung, oder?

 

#36: Karl Armknecht sagt:

am Sonntag, 19.08.2012, 12:22

Nein Herr Bäumer, das kann man nicht folgern. Ein neues Minimum bedeuted aber, dass es nun eine Trendumkehr gibt. Das arktische Meereis wird sich also alsbald erholen. Im übrigen hat das alles nchts mit der globalen Erwärmung zu tun, die es ja auch gar nicht gibt.

 

#37: T. Heinzow sagt:

am Sonntag, 19.08.2012, 22:18

@ J. Bäumer #35

Sehr geehrter Herr Bäumer,

"Die Eisausdehung der Arktis hat ein absolutes Minimum erreicht."

Dem mag so sein. Aber was beweist das oder wissenschaftlich gefragt: Was ist bzw. was sind die Ursachen für diesen Zustand am Tage X im September?

"Wenn man der Logik des o. a. Artikels folgt, ist das doch jetzt der Beweis für die fortschreitende Erwärmung, oder?"

Nein, denn Meereisschmelze des arktischen Eisschildes hat verschiedene Ursachen. Und so lange man nicht jede der ständig agierenden Ursachen quantifiziert hat, ist eine Aussage über die Gründe der beobachten Parameter (wobei die Zahl der Beobachtungen und Messungen in dem Gebiet extrem gering und meist nicht repräsentativ sind) derzeit letztendlich Spekulation.

SPON berichtet über ein abnormales Tiefdruckgebiet, welches durch Starkwinde das arktische Eis zerrissen und das darunterliegende Wasser so stark durchgequirlt hat, daß dadurch die Eisschmelze beschleunigt wurde. Ob es stimmt, kann dahingestellt bleiben. Mögen sich darüber die Ozeanographen streiten.

Eine Änderung der Zirkulation, die das Polareis zu stärkerer Drift über den Pol in Richtung Island und Spitzbergen treibt, als dies zur Zeit der Expedition von Nansen der Fall war, führt auch zu stärkerer Eisschmelze im Bereich Islands und da das Eis im Bereich nördlich der jeweiligen Kontinente im Winter nachwachsen können muß, kann also eine vertärkte Luftströmung, die das Eis gen Island treibt, sehr wohl die "Schmelze" erklären.

Auch ein wärmerer Nordatlantik aufgrund der AMO kann die Schmelze erklären.

Und nun: Welche der Ursachen können Sie wie quantifizieren?

 

#38: Gerold Kutzan sagt:

am Dienstag, 21.08.2012, 12:25

Ich habe mir gerade die aktuelle Grafik zur Eisbedeckung angesehen:

http://tinyurl.com/bnpworr

Lässt sich alles wirklich so erklären, wie es Herr Heinzow nahelegt?

Und falls ja, was ist dann von den Argumenten im Artikel zu halten, der ja ein Nicht-Unterschreiten des bisherigen Minimums von 2007 als Beleg gegen die Erwärmung sieht?

 
 
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