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Sunspot AR2581 is growing, but it does not yet pose a threat for strong solar flares. Credit: SDO/HMI
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Donnerstag, 09.01.2014 07:30

Top-Ökonom Hans-Werner Sinn: „Energiewende (führt) ins Nichts“ Teil 2

Von Michael Limburg

In einem aufsehenerregenden Vortrag , gehalten am 16.12.13 an der ehrwürdigen Ludwigs-Maximilian-Universität in München (EIKE berichtete darüber hier ), führte der bekannte und renommierte Wirtschaftswissenschaftler Hans-Werner Sinn dem erstaunten Publikum die nackte Tatsache vor Augen, dass die von der Politik mit Nachdruck verfolgte und von vielen Menschen im Lande begeistert akzeptierte „Energiewende“ geradewegs ins Nichts führt. Er kommt zu diesem unabweisbaren Schluss, obwohl er die Notwendigkeit eines „Klimaschutzes“ zwar trivial anschaulich, aber sachlich völlig falsch einschätzt und auch die erforderliche Sicherheit einer funktionierenden Stromversorgung um gewaltige vier(!) Größenordnungen zu tief ansetzt.

Wegen seiner falschen  Einschätzung der Klimafrage, versteift er sich auf die Kernkraft, als einzige Energiequelle, welche die CO2-freie Elektroenergie bereitzustellen gestattet. „Um sich nicht am Klima zu versündigen“ wie er in seiner Zusammenfassung hervorhebt!  Dass Kernkraft "CO2-frei" produziert  ist richtig, doch stimmt es genauso, dass die mit CO2-Ausstoß verbundene Elektroenergie keinerlei Einfluss auf das Wettergeschehen und damit auf das Klima hat.

Sehen Sie hier den Vortrag von Prof.  Sinn und die fundierte Kritik an seinen Fehlbewertungen, die aber an der richtigen Schlußfolgerung, bezüglich der absurden EEG-Gesetzgebung nichts ändern.

Die Klimakatastrophe – oder können Korrelationen lügen?

Sinn behauptet am Beginn seines Vortrages dass es „zweifelsfrei“ bewiesen wäre, dass das anthropogene CO2 das Weltklima beeinflussen würde, in diesem Fall die globale Mitteltemperatur gefährlich nach oben verschöbe. Als Beweis für diesen „zweifelsfreie“ Feststellung, zeigt er den sehr synchronen Verlauf  über lange Zeiträume von Temperaturwerten und CO2 Konzentration, wie man sie  aus der Untersuchung von  Eisbohrkernen gewinnen kann. Für den einfachen Zuhörer, zumal, wenn von einem bekannten Professor – wenn auch aus dem  fachfremden Gebiet der Ökonomie- vorgetragen, erhalten diese Aussagen das Gewicht von Tatsachen. Allerdings kann man mit gleicher „Zweifelsfreiheit“ behaupten, dass „nachweislich“ die Störche die Babys brächten. Denn deren Populationskurven, sowohl die der Störche über der Zeit, wie auch der Geburten über derselben Zeit, zumindest in unserem Lande, zeigen einen ähnlich synchronen (eng korrelierten) Verlauf. Sie nehmen beide ab. Danach wäre in Anwendung der  H.W. Sinn´schen Beweisführung der zweifelsfreie Beweis erbracht dass die Störche die Babys bringen. Wir wissen alle, dass dem nicht so ist. Und Prof. Sinn weiß das sicher auch, ebenso wie er mit Sicherheit weiß, dass eine vorhandene Korrelation zwischen zwei Prozessgrößen im besten Fall ein Hinweis auf eine bestehende Ursache-Wirkungsbeziehung sein kann, aber den Nachweis dieser  in keinem Fall ersetzt. Warum er diese wichtige unumstrittene Tatsache nicht nur völlig ausgelassen hat, sondern durch das Adjektiv „zweifelsfrei“ sogar noch verstärkend ins Gegenteil verkehrt hat, bleibt unerklärlich. Einem Ökonomieprofessor der sich tagtäglich mit Ökometrie und deren mathematischen Methoden herumschlägt, hätte solch ein dicker Fehler einfach nicht passieren dürfen. Auch deswegen nicht, weil Prof. Sinn viele Male – auch von EIKE (siehe Anhang)- auf diese Situation hingewiesen wurde.

Abb. 1 Temperatur und CO2 Konzentrationsverlauf der letzten 450.000 Jahre im Bohrloch der Antarktis : Zunächst steigt die Temperatur, ca. 500 bis 800 Jahre später CO2 !

 

Aber es kommt noch schlimmer. Eben die von H.W. Sinn angeführten Eisbohrkern-Proxies zeigen bei höherer Auflösung immer wieder, dass die CO2-Konzentrationsänderung der Temperaturänderung nacheilt. Im Schnitt um ca. 800 Jahre. Und im Gegensatz zur nur postulierten Treibhauswirkung des CO2, gibt es dafür auch einen wohlbekannten physikalischen Prozess. Nämlich die altbekannte und völlig unbestrittene Tatsache, dass warmes Wasser weniger CO2 lösen kann, als kaltes Wasser. Dieser „Sprudeleffekt“ kann jeden Tag aufs Neue von jedem Interessierten ohne großen Aufwand überprüft werden, z.B. im Mineralwasser. Dass Sinn ihn nicht kennt, oder nicht für nötig erachtet ihn zu erwähnen, verwundert.

Wie lange bleibt CO2 in der Atmosphäre ?

Im letzten Teil seines Vortrages behauptet Sinn, dass sich das anthropogene CO2 in der Atmosphäre anreichere, und dort erst nach ca. 300 Jahren wieder in den Kreislauf zurückkehre. Nun, das sind die Behauptungen, die auch das IPCC verbreitet, um die Anreicherungstheorie und damit den Einfluss der Minimengen, die das fossil erzeugte CO2 ausmachen, in die richtige Größenordnung zu bringen. Doch auch diese Behauptung ist seit langem widerlegt. Andere Wissenschaftler, die sich ohne „der Mensch ist schuld am Klimawandel“-Brille mit der Frage nach der Verweilzeit des CO2 in der Atmosphäre beschäftigen, kommen zu ganz anderen, wesentlich kürzen Zeiten. Peter Dietze berechnete, gut begründet, nur knapp 40-50 Jahre. Fred Goldberg[1],[2] vom schwedischen Polarinstitut, Tom Segalstad[3] von der Uni-Oslo und auch Robert H. Essenhigh[4] von der Ohio State University, sowie der viel zu früh verstorbene Ernst Georg Beck, ermitteln nur rd. 5 bis 7 jedenfalls deutlich kleiner < 10 Jahre.

Bedeutung bekommt diese Aussage zur Dauer der Verweilzeit, weil sie das Argument von H-W. Sinn ad Absurdum führt, dass sich das anthropogen erzeugte CO2 in der Atmosphäre dauerhaft anreichere. Er benutzt es aber, um den Zuhörern klar zu machen, dass der Einsatz von fossilen Energieträgern zur "Versündigung am Klima" führe. Welch absurder aber trotzdem weithin akzeptierter Gedanke! 

Obwohl dies nur ein Nebenaspekt in der Klimadebatte ist, zeigt er doch deutlich, dass zumindest in der Klimafrage Prof. Sinn nicht auf der wissenschaftlichen Höhe der Zeit ist. Seine Aussagen sind in diesem Zusammenhang einfach falsch.

Ähnlich sieht es aus, wenn man seine Betrachtungen zur notwendigen Verfügbarkeit von elektrischer Energie anschaut. Prof. Sinn geht von mindestens 99 % aus, und unterstellt auch, dass Windenergie eine Grundlast von ca. 1/7 der im Jahre 2011 installierten effektiven Leistung von rund 7 GW zu liefern im Stande sei. Beides ist nicht haltbar, weil viel zu optimistisch, wie der Elektrotechnik Professor Helmut Alt ihm in seinem Brief, den Sie im Anhang finden, nachweist.

Trotzdem ist Prof. Sinn Dank zusagen für seinen mutigen Vortrag mit der, bezüglich der "Energiewende in Nichts", richtigen Konsequenz, die längst hätte Allgemeingut an deutschen Universitäten und Hochschulen hätte sein müssen.


[1] Goldberg: Studies of the temperature anomalies during the last 25 years show a close relationship with the varying increase rates of CO2 in the atmosphere. This close relationship strongly indicates that ocean temperatures and the solubility of CO2 in seawater controls the amount of CO2 being absorbed or released by the oceans. Engelbeen in einer mail an Goldberg: True, be it that the rate of increase/decrease is about 10 ppmv/°C for long-term trends and about 4 ppmv/°C for short term changes (like the Pinatubo or El Niño)

[2] Goldberg: During 1991-1992, a global cooling due to the volcanic eruption of Pinatubo was recorded. The same periodshowed the smallest increase of CO2 concentration in the atmosphere during the last 27 years. During 1991 and 1992 the total CO2 increase was 1,46 ppmv which corresponds to 3 Gton C. During the same period the human emission of CO2 was approx 12,5 Gton C. Where did the other 9,5 Gton C plus the emissions from Pinatubo go? They have gone into the oceans due to the cooling of the water surface corresponding to the natural forces securing an equilibrium between CO2 in the atmosphere and in the oceans. (Chapter 1.) dt, Bate, R. (Ed.): “Global Warming: The Continuing Debate", European Science and Environment Forum (ESEF), Cambridge, England (ISBN 0-9527734-2-2), pages 184-219, 1998.

[3] Segalstad, Tom: Carbon cycle modelling and the residence time of natural and anthropogenic atmospheric CO2: on the construction of the "Greenhouse Effect Global Warming" dogma. http://folk.uio.no/tomvs/esef/ESEF3VO2.htmund hier im Interview: www.financialpost.comstory.html?id=433b593b-6637-4a42-970b-bdef8947fa4e. "The IPCC needs a lesson in geology to avoid making fundamental mistakes," he says. "Most leading geologists, throughout the world, know that the IPCC's view of Earth processes are implausible if not impossible.und "Until recently, the world of science was near-unanimous that CO2 couldn't stay in the atmosphere for more than about five to 10 years because of the oceans' near-limitless ability to absorb CO2."

[4] Potential Dependence of Global Warming on the Residence Time (RT) in the Atmosphere of Anthropogenically Sourced Carbon Dioxide Robert H. Essenhigh*

 


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158 Kommentare:
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#1: Ulrich Walter sagt:

am Donnerstag, 09.01.2014, 11:57

Prof Sinn weiss es sicher besser, will es sich aber mit der "Dr. Füsikerin aka Sekretärin AgitProp" Klima-Kanzleuse nicht verscherzen und seinen Job aufs Spiel setzen, Stichwort AGW-LEUGNER...

 

#2: Christian Bartsch sagt:

am Donnerstag, 09.01.2014, 13:48

Auch ich war vom Bekenntnis Prof. Sinns zum Klimaschwindel tief betroffen. Kennt denn niemand mehr die Arbeiten des Biochemikers Ernst- Georg Beck? Er hat in zehn Jahren alle verfügbaren Meßwerte über den Gehalt der Atmosphäre an CO2 zusammengetragen mit dem Ergebnis, daß sich CO2 gerade mal 5 Jahre (fünf!) lang in der Atmosphäre halten kann.Mit 1,98 kg/m³ ist CO2 wesentlich schwerer als Luft mit 1,293 kg/m³ und kann sich von allein überhaupt nicht in die Luft erheben. Wie soll da ein "Treibhauseffekt" zustande kommen? Er ist ein absoluter Schwindel!

 

#3: H.Urbahn sagt:

am Donnerstag, 09.01.2014, 14:32

Ich möchte mich nicht über Herrn Sinn als Wirtschaftswissenschaftler auslassen. Aber sagt es nicht alles über die "Wirtschaftswissenschaften", wenn kürzlich zwei Wirtschaftswissenschaftler den Nobelpreis für ihre Thesen bekommen haben, die jeweils das genaue Gegenteil voneinander aussagten. Wenn ich mich richtig erinnere handelte es sich um sogenannte Blasenbildung in der Wirtschaft.
Die Aufenthaltsdauer des CO2 in der Atmosphäre läßt sich durch die Messung des C14O2-Gehalts durch die Atom- Wasserstoffbombenexplosion bestimmen und deren Ergebnis zeigt ganz eindeutig, daß das vom IPCC zugrundegelegte Bern-Modell falsch ist.
Aber natürlich wer einmal mit dem Lügen anfängt (Treibhauseffekt) ist gezwungen sich immer weitere Manipulationen auszudenken. Es gleicht dem verzweifelten Versuch das geozentrische Weltbild durch immer neue Epizyklen aufrechtzu erhalten.
MfG

 

#4: Dr.Paul sagt:

am Donnerstag, 09.01.2014, 14:47

Richtig EIKE, die Rehabilitation von CO2 ist auch für den Privatmenschen unverzichtbar.
(Duschen zu zweit, vegetarisch essen, Bezin- Strom- und Heizungskosten)

Dabei darf man auch mal daran erinnern, dass man Ursache nicht mit Wirkung verwechseln darf,
eine Wirkung kann einer Ursache in unserem real existierenden Universum NICHT vorauseilen,
dem stimmt auch Einstein zu mit seiner ART etc.
Zeit ist irreversibel.
Es ist allerdings in unserer Hollywood (Meteorologen)-Welt nicht mehr ganz sicher,
ob man noch voraussetzen darf was Ursache und Wirkung begrifflich bedeutet.

Bei der kurz vorher beschriebenen Korrelation von Sonnenwind und Wolken auf der Erde
http://tinyurl.com/qhdxavj
wird vermutlich ein AGW-Vertreter entsprechend dem CO2-Effekt behaupten,
dass die Sonnenwinde von den Wolken auf der kleinen Erde verusacht werden.

mfG

 

#5: Rainer Facius sagt:

am Donnerstag, 09.01.2014, 15:46

Können Sie die Originalquelle für den Auszug "Temperatur steigt vor CO2" rechts oben in Ihrer Abbildung 1 angeben?

In diesem Zusammenhang sollte man unbedingt auf die folgende Arbeit aus 2013 verweisen:

Ole Humlum, Kjell Stordahl, Jan-Erik Solheim.
The phase relation between atmospheric carbon dioxide and global temperature.
Global and Planetary Change 100 (2013) 51–69

Die Autoren zeigen - unter anderem - anhand der modernen Messungen der atmosphärischen CO2 Konzentration (’offizielle’ NOAA Daten) und der globalen Temperaturen (’offizielle’ GISS-, NCDC- und UAH- Daten), daß der CO2 Anstieg dem Temperaturanstieg FOLGT, womit CO2 als Ursache des Temperaturanstiegs ausgeschlossen ist.

Ob das Prof. Sinn überzeugen könnte, bleibt eine andere Frage.

Kommentar:

Quelle ist meines Wissens Monnin et al. Die Zeitabstände wurden von EIKE eingezeichnet. Titel muss ich erst noch nachschauen.
Humlum et al sind bekannt.
Sinn - so glaube ich - lässt sich nicht überzeugen.
mfG
Admin

 

#6: O. Müller sagt:

am Donnerstag, 09.01.2014, 16:09

Das eben ist der Fluch der bösen Tat, daß sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären.
Herr Prof. Sinn weiß um die Klimalüge. Nun, der schlaue Fuchs zeigt aber einen Weg auf, wie diese Verbrecher ohne Gesichtsverlust aus dieser Kiste herauskommen könnten.

 

#7: Günter Fuchs sagt:

am Donnerstag, 09.01.2014, 17:05

Ja ja, die Aussagen des H. W. Sinn sind manchmal von einer merkwürdigen Logik gekennzeichnet. So sind z. B. seine Analysen über die Nachteile und Schwächen der Schwachsinns-Währung €uro nahezu perfekt.
Trotzdem will er an Ihr festhalten. "Wir brauchen den €uro", dies hat er bei unterschiedlichen Anlässen (u. a. auch bei einem Vortrag) betont.

 

#8: Ulrich Walter sagt:

am Donnerstag, 09.01.2014, 18:36

#2
wenn man einem AGW-Fascho versucht zu erklären, das co2 ein bodennahes Spurengas ist, wird man erst ungläubig angeschaut, dann umso schlimmer verteufelt...es kann einfach nicht sein was nicht sein darf!
Diese Umweltzerstörer, meist indoktrinierte Laien, können sich ihre totale Inkometenz nicht eingestehen.

 

#9: Gerald Pesch sagt:

am Donnerstag, 09.01.2014, 19:12

Interessanter Artikel in diesem Zusammenhang aus der FAZ
http://goo.gl/uaL0pU
Politikberater Die Kompetenzillusion

07.01.2014 · Orakelgekrakel: Wenn Politiker sich auf wissenschaftliche Berater verlassen, kann das übel enden. Milliarden werden dabei in den Sand gesetzt. Rekapitulation eines falschen Vertrauensverhältnisses.

 

#10: Rainer Facius sagt:

am Donnerstag, 09.01.2014, 20:03

#5 Admin

Tatsächlich, Fig.1 , allerdings gespiegelt, aus:

Eric Monnin, Andreas Indermühle, André Dällenbach, Jacqueline Flückiger, Bernhard Stauffer, Thomas F. Stocker, Dominique Raynaud, Jean-Marc Barnola.
Atmospheric CO2 Concentrations over the Last Glacial Termination
Science 291 (2001) 112-114

Danke

 

#11: Lutz Niemann sagt:

am Donnerstag, 09.01.2014, 20:50

Herr Prof. Sinn hat bin seinem Buch „Das grüne Paradoxon“ die Sache mit CO2 und Klima beschrie-ben, so wie es überall zu lesen ist. Ich schätze, Prof. Sinn bringt es nicht fertig, vor der ganzen Öffentlichkeit einzugestehen, daß es da „Mist gebaut“ hat.

Nun war da im Januar 2012 in München eine zweitägige Tagung von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und dem ifo-Institut zum Energiethema (Leitung die Profs. Sinn und Mayinger). Es war der Saal voll, ca. 500 Personen, auch ich und etliche Mitstreiter waren dort. Am zweiten Tag hat Prof. Sinn die Leitung übernommen, und am Schluß der Veranstaltung gab es Gelegenheit zu Fragen. Da wurde Prof. Sinn gefragt, woher er denn die Sache mit der menschengemachten Klimakatastrophe wüste. Na ja, er kam arg in Verlegenheit, die Antwort war so etwa „liest man doch überall“. Der Fragesteller war Prof. Ameling (Stahl) !!!! Es ist sehr gut, wenn Prominente als Frager auftreten (danke an Herrn Prof. Ameling).

Ich hatte mir von dem Vortrag von Prof. Sinn im Dezember folgenden Satz notiert: „Der einzige Weg, um vom Klimaproblem weg zu kommen, ist Atomstrom, leider“. Dieser Satz ist schlimm, aber nicht wegen dem Wort Klima. Kernkraftstrom brauchen wir nicht wegen der CO2-Freiheit, sondern weil es bald keine andere Möglichkeit zur Stromerzeugung gibt, weil es die billigste Methode der Stromerzeugung ist, weil es die umweltfreundlichste Methode ist, weil fossile Brennstoffe zu kostbar sind. Die Fossilen sind unersetzlich für Flugverkehr, Auto, Schiffe, Kunststoffe, Herstellung von Stahl aus Erz. Wenn Deutschland alle seine Kernkraftwerke kaputt haut und ganz auf die Versorgung aus Rußland umsteigt, dann wird es bald sehr schnell bergab gehen. Ob das friedlich zugehen wird --- ich weiß es nicht, bin aber skeptisch.

 

#12: F.Ketterer sagt:

am Donnerstag, 09.01.2014, 21:46

#8: Ulrich Walter sagt:
am Donnerstag, 09.01.2014, 18:36
#2
wenn man einem AGW-Fascho versucht zu erklären, das co2 ein bodennahes Spurengas ist, wird man erst ungläubig angeschaut, dann umso schlimmer verteufelt...es kann einfach nicht sein was nicht sein darf!
##################################################
Sehr geehrter Herr Walter,
wenn Sie damit sagen wollen, dass es insbesondere in der oberen Bodenschicht gehäuft auftritt, ist das cum grano salis o.k.
In der Troposphäre ist es gut durchmischt; es gibt deutliche Unterschiede. Daraus aber ein „bodennahe Spurengas“ abzuleiten ist Ullrichsche Atmosphärenphysik – und hat keinen sachlichen Bestand.

 

#13: besso keks sagt:

am Donnerstag, 09.01.2014, 23:12

#4: Dr.Paul sagt:
"Bei der kurz vorher beschriebenen Korrelation von Sonnenwind und Wolken auf der Erde
http://tinyurl.com/qhdxavj
wird vermutlich ein AGW-Vertreter entsprechend dem CO2-Effekt behaupten,
dass die Sonnenwinde von den Wolken auf der kleinen Erde verusacht werden."

Lieber Herr Dr. Paul,

für den Fall, daß Sie diesen Sachverhalt dann in Frage stellen wird Ihnen unser Herr Ebel auf Basis seines physikalischen Grundlagenwissens genau erklären warum das so sein muß.
Das geht dann so wie seine Erklärungen zum 2ten Hauptsatz:
A. Es gibt einen Treibhauseffekt. Er macht die Oberfläche 33°C wärmer.
B. Ein kälterer Körper kann einen wärmeren Körper nicht weiter erwärmen

Wenn Sie diesen beiden Aussagen zustimmen können, erst dann und nur dann verstehen Sie auch, warum die Wolken den Sonnenwind beeinflussen.

Mit besten Grüßen

 

#14: Dr.Paul sagt:

am Donnerstag, 09.01.2014, 23:12

#6: O. Müller, Sie müssen schon etwas älter sein, weil Sie den noch kennen:

"Das eben ist der Fluch der bösen Tat, daß sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären."
Friedrich von Schiller (1759 -1805)

gleich noch einen Schiller:
"Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird,? dann verkommt alles Bestehende auf der Erde,? denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!"?

mfG

 

#15: S.Hader sagt:

am Freitag, 10.01.2014, 00:13

#2: "Mit 1,98 kg/m³ ist CO2 wesentlich schwerer als Luft mit 1,293 kg/m³ und kann sich von allein überhaupt nicht in die Luft erheben."

Lieber Christian Bartsch, vielleicht lassen Sie sich das von den hier anwesenden Physikern erklären, wie das mit der Verteilung der verschiedenen Gase in der Atmosphäre aussieht.

 

#16: Johannes Eggert sagt:

am Freitag, 10.01.2014, 08:43

'Wissenschaftlichkeit' besteht u.a. darin, dass andere Forscher an anderen Orten zum gleichen Ergebnis kommen. Wenn man die Schlußfolgrungen von Claudie Kemfert, Hans-Werner Sinn und Klaus Töpfer vergleicht, scheint diesss Kritrerium für die Wirtschaftswissenschaft nicht zu gelten.

 

#17: Andrea Andromidas sagt:

am Freitag, 10.01.2014, 09:45

Alles richtig, was hier zum Thema Klima gesagt wird. Auch könnte man seitenweise über den Unsinn reden, den der Professor zum Thema Wirtschaft schon gesagt hat. Nur dürfen Sie die politische Wirkung seines Vortrags nicht unterschätzen und am wenigsten dürfte sich die Kanzlerin darüber freuen, wie genüßlich er die Idiotie der von ihr propagierten Energiewende dokumentiert. Es ist eben ein Unterschied, ob EIKE Richtiges in einem Münchner Hotel sagt oder dieser Vortrag vor Vertretern der Wirtschaft gehalten wird. Damit muss man leben. Noch 10 solcher Vorträge und die Hammelherde würde nicht mehr nur in eine Richtung laufen.

 

#18: Oliver Hartmann sagt:

am Freitag, 10.01.2014, 10:43

Guter Vortrag bis auf die CO2-Lüge.

CO2 ist GUT!
CO2 ist ein NON-Problem, es ist Pflanzen-Wachstums-Elexier was in der Geschichte schon 20-mal höher war als heute, sonst nichts.

 

#19: NicoBaecker sagt:

am Freitag, 10.01.2014, 11:19

#8: Ulrich Walter sagt:

" ...wenn man einem AGW-Fascho ..."

Was ist denn ein AGW-Fascho? Haben Sie Probleme mit Toleranz gegenüber Andersdenkenden?

 

#20: Ernst Lerche sagt:

am Freitag, 10.01.2014, 11:42

Ich hatte erwartet,daß die Energiewendler und die gleichgeschalteten Medien über Herrn Prof. Sinn heulend herfallen um ihn medial fertigzumachen.Aber nein,es rührt sich nichts,er wird einfach totgeschwiegen.Nur im Handelsblatt online war ein kleiner Hinweis auf den Vortrag.Dieses Totschweigen hätte die Stasi auch nicht besser hingekriegt.Man möge Herrn Prof.Sinn das kleine Co2 Alibi verzeihen.EIKE gibt ihm doch gern etwas Nachhilfe,dafür sind wir doch da !Mal sehen,ob nun noch jemand den Mut hat,gegen den EEG-Wahnsinn vor so einem erlauchtem Gremium wie der LMU Stellung zu nehmen.Es bleibt spannend.Nun warten wir neugierig auf Herrn Gabriel.Schönes Wochenende
Ernst Lerche

 

#21: D. Glatting sagt:

am Freitag, 10.01.2014, 13:00

OT

Grüße an Herr Laburda.

http://tinyurl.com/od3p3mq

 

#22: Hofmann,M sagt:

am Freitag, 10.01.2014, 13:58

Ich gehe auch mal davon aus, das Hr. Sinn an das Märchen von der Menschengemachten CO2-Klimaerwärumg glaubt.
Ansonsten hätte er auch seine Einleitung mit den Worten wählen können....Wer an den menschengemachten Klimawandel durch das CO2 (Kohlekraftwerke) glaubt....
Oder...
Wer der Hypothese der menschengemachten CO2 Klimaerwärmung nachhängt...der sollte auch aus diesen Gesichtspunkt heraus mehr zu der Kernkraft als zu der Kohlekraft bzw. Gaskraft stehen usw.usw.

 

#23: A. Bauer sagt:

am Freitag, 10.01.2014, 14:12

Dass "Umwelt"-Gruppen die Kernkraft ablehnen ist deren Achillesverse. Es ist genau der Punkt, an dem man erkennt, dass es ihnen nicht wirklich um die Umwelt geht, sondern um andere, konspirative (weil geheime) Ziele, wie z.B. Deindustrialisierung des Westens, Energiearmut, Bevoelkerungsreduktion (via Energiesparen) u.v.m.
Umwelt-NGOs wie Greenpeace kaempfen "normalerweise" immer um Umwelt-Ziele, wobei ihnen die Sicherheit und das Wohlbefinden der Menschen total egal ist (z.B. wollen sie kleine, leichtere, unsichere Autos, oder gar keine Autos fuer die Bevoelkerung, die Verkehrstoten sind ihnen egal, und auch das Verkehrschaos durch Nummernschildlose Tretfahrzeuge). Wenn es aber um Kernkraft geht, ja dann wechseln sie "wie durch ein Wunder" auf einmal die Begruendung. Dann geht es nicht mehr um die Umwelt (die durch Kernenergie ja auch im Fall eines Super-GAU nicht beeintrachtigt wird, siehe das Naturparadies Tschernobyl), sondern um die Gesundheit der Menschen, und zwar so, dass sogar theoretische, unbewiesene Gefahren mit Milliardenkosten vorgebeugt werden muessen.
Insofern kann man nur hoffen, dass mehr Leute diesen Punkt in die Diskussion bringen, wie es Prof. Sinn getan hat. Die Umwelt-NGOs (und deren Ableger, die Merkel-Regierung) haben jahrelang dann geantwortet, dass man mit den Erneuerbaren eine "billigere" Variante der Stromerzeugung haette als die Kernkraft. Inzwischen wird es ihnen schwer fallen dies noch zu behaupten, allem statistischen Strom (Stichwort kWh-Addierer) zum trotz.

 

#24: Dr.Paul sagt:

am Freitag, 10.01.2014, 15:37

#19: NicoBaecker
Selbstverständlich 0-Toleranz gegenüber "Umwelt-Parasiten", die in meine Taschen greifen.

Es geht nicht einfach um (falsches) Denken,
sondern um falsches Handeln!

mfG

 

#25: Dirk Weißenborn sagt:

am Freitag, 10.01.2014, 17:18

#19 Nico Bäcker fragt:

"Was ist denn ein AGW-Fascho? Haben Sie Probleme mit Toleranz gegenüber Andersdenkenden?"

Oooch, Herr Bäcker, nun mal nicht so pingelig. Wenn Sie nicht wissen, dass in der politischen Auseinandersetzung schon mal plakative Begriffe fallen, tun Sie mir leid!

Beim Thema "Toleranz gegenüber Andersdenkenden" müssen Sie selbst noch viel lernen, wenn ich mir den arroganten Tenor Ihrer Kommentare so anschaue, gell!

 

#26: T. Heinzow sagt:

am Freitag, 10.01.2014, 22:51

"Sinn behauptet am Beginn seines Vortrages dass es „zweifelsfrei“ bewiesen wäre, dass das anthropogene CO2 das Weltklima beeinflussen würde, in diesem Fall die globale Mitteltemperatur gefährlich nach oben verschöbe."

Offenbar hält sich H.-W. Sinn nicht an die Mahnung von Raimar Lüst sich nicht außerhalb seines Fachgebietes zu betätigen. Ihm sei nachgelassen, daß er diese Mahnung nicht kennt. Aber eigentlich sollte er das von sich aus beherzigen.

Wenn er also in seinem Buch den Timelag von 800 jahren benennt, und dann ein paar Sätze weiter theoretische Modelle und verfeinerte statistische Verfahren als Beweis für eine These ansieht, handelt er so, wie er es als Ökonom gelernt hat. Die Vielzahl der Modelle, die verschiedene Strömungen der Ökonomie hervorgebracht haben, ein simples Beispiel findet sich auf S. 331 des Buches, taugen letztendlich nicht zum Beweis komplexer Vorgänge nach der Wissenschaftstheorie. Er selbst weiß ja, was seine Modelle tatsächlich an Prognosequalität haben.

Folgt man Raimar Lüst, so beschädigt Sinn mit seinem Ausflug ins Reich der Meteorologie die Wissenschaft.

Sein Ausflug in die Meteorologie ist nicht notwendig, denn er ist Ökonom und will aufzeigen, welcher Weg einzuschlagen ist - aus ökonomischen Gründen -, um das, was "prognostiziert" wird, in Grenzen zu halten. Es würde seine Glaubwürdigkeit erheblich verbessern, wenn er sich bei der Klimadebatte auf ökonomische Aussagen beschränken würde.

 

#27: Martin Landvoigt sagt:

am Freitag, 10.01.2014, 23:15

#23: A. Bauer sagt:

Dann geht es nicht mehr um die Umwelt (die durch Kernenergie ja auch im Fall eines Super-GAU nicht beeintrachtigt wird, siehe das Naturparadies Tschernobyl), sondern um die Gesundheit der Menschen, und zwar so, dass sogar theoretische, unbewiesene Gefahren mit Milliardenkosten vorgebeugt werden muessen.
---------

Tschernobyl war ja ein Schock. Die offizelle Zahl von 4000 Toten halten die meisten hier wohl für zu hoch gegriffen. Aber die Panikmenschen meinen, dass hier viele Tausende an Krebs gestorben sind, die sonst hätten weiterleben können. Das Problem der Nachweisbarkeit sehen sie nicht. Es ist halt so, auch wenn man nichts nachweisen kann.

In Fukushima war wohl die größte Katastrophe der GAU in den Reaktorblöcken, nicht die 17 000 Flutopfer. Denn die sind ja eines natürlichen Todes gestorben. Und wenn tatsächlich irgendwann irgend jemand an Krebs stirbt, der eine erhöhte Strahlenbelastung abbekommen hat, dann wäre der gewiss ohne Fukushima GAU noch putzmunter und krebsfrei, selbst wenn er geraucht hätte wie ein Schlot. Denn es war ja gerade jener Millisievert, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Andere Katastrophen, mit Tausenden von Opfern, die nicht natürlichen Ursprungs sind, wie Bhopal, Dammbrüche oder einstürzende Fabriken sind dagegen gar nicht so schlimm, denn es gab je auch kein Strahlenrisiko. Auch der Straßenverkehr kann da viel leichter als notwendiges Übel hingenommen werden, auch wenn dieser wesentlich mehr Opfer fordert.

Wirklich spaßig sind aber rauchende KKW-Gegner, die sich zum lustigen Schottern treffen und ernste Unfälle durch ihr Tun bedenkenlos in Kauf nehmen.

Kommentar:

Zustimmend zu Ihrem Kommentar ist die nature-Veröffentlichung http://tinyurl.com/7dywb2k erwähnenswert. Ferner berichtete am 12.7.2011 im Deutschlandfunk "Forschung aktuell" Prof. Wolfgang-Ullrich Müller vom Uni-Klinikum Essen, dass es für Tschernobyl einfach nicht genug handfeste Daten gibt, um über zusätzliche Krebsfälle sichere Aussagen zu erlauben. In beiden Fällen (Fukushima und Tschernobyl) war die Strahlenexponierung der Bevölkerung zu gering. Das einzige, was unter Beibehaltung der (vermutlich falschen) LNT-Hypothese möglich ist, ist eine Extrapolation der Hiroshima- und Nagasaki-Daten zurück auf sehr kleine Dosen. Vielleicht recherchiert hier ja mal ein Blogger die Details (UNSCEAR ist dafür vermutlich eine gute Anlaufstelle). Der Wortlaut der DF-Sendung wäre interessant, aber auch, ob und wo die genannten Extrapolationen durchgeführt und veröffentlicht wurden.

Horst-Joachim Lüdecke

 

#28: Gerald Pesch sagt:

am Samstag, 11.01.2014, 12:03

Prof. Sinn und Desertec. Hier liegt er auch neben der Spur. Er begrüßt das Konzept, hat es also nicht verstanden! Desertec ist ein Luftschloss genauso wie alle anderen Gebäude der „Energiewende“. Solar Millennium, die Erbauer des Luftschlosses sind längst pleite, das hätte dem Wirtschaftswissenschaftler aber bekannt sein müssen. Das Konzept, solarthermische Stromerzeugung, ist technisch genauso unzureichend wie WKA und PV. ANDASOL I und II waren die Prototypen für das Konzept, und sollten die Investoren überzeugen. Aus den Öko-Prospekten war seiner Zeit nur schwer an technisch relevante Informationen zu kommen, aber es ließen sich mit einigem technischen Grundlagenwissen die anvisierten Jahresvollaststunden berechnen: 4.500 Jahresvollaststunden! Also weit weg von der propagierten Grundlastfähigkeit!
Nach der Inbetriebnahme von ANDASOL I hatte ich versucht an die realen Einspeisedaten zu kommen. Ich wurde mit Öko-Müll zugeschüttet, die angefragten Daten habe ich nie bekommen! Die wussten schon warum ....
Zudem war der Wasserverbrauch gigantisch, nicht gerade vorteilhaft für einen Standort in der Wüste, und die Stromgestehungskosten lagen bei sagenhaften 25 €ct/kWh.
Also technisch wie ökonomisch ein Rohrkrepierer, so wie alle anderen von ihm zu Recht kritisierten EE-Anlagen; das hätte Prof. Sinn eigentlich erkennen müssen.

 

#29: S.Hader sagt:

am Samstag, 11.01.2014, 17:08

#25: "Oooch, Herr Bäcker, nun mal nicht so pingelig. Wenn Sie nicht wissen, dass in der politischen Auseinandersetzung schon mal plakative Begriffe fallen, tun Sie mir leid!"

Wissen schon, aber gutheißen sicherlich nicht. Weder konnten mir die Leute, die den Ausdruck Öko-Faschist verwendet haben, je erklären, was das genau bedeuten soll, noch inwieweit das gerechtfertigt ist.

 

#30: Lutz Niemann sagt:

am Samstag, 11.01.2014, 18:27

Herr Landvoigt,
es gibt keine „offizielle“ Zahl von 4000 Tschernobyl-Opfern. Dieses ist eine hypothetische Zahl, die nach der LNT-Annahme berechnet wurde, sie wurde 1996 veröffentlicht nach der Tagung der IAEA in Wien „10 Jahre nach Tschernobyl“. Und diese Zahl von 4000 Opfern wurde von den Leuten der IAEA NICHT unterstützt, denn in dieser Behörde sitzen doch noch gut ausgebildete Leute, die eine ganz andere Aufgabe haben als aus politischen und ideologischen Gründen Angst zu machen.

Eine gute Quelle ist immer Prof. Jaworowski einer der ganz großen Wissenschaftler im Gebiet „Strahlen und Gesundheit“. Jaworowski hat in den kontaminierten aber nicht evakuierten Gebieten um Tschernobyl eine geringere Erkrankungsrate festgestellt (siehe http://tinyurl.com/pq25xj3). Das steht im Einklang mit der Hormesis genannten Tatsache, daß durch Strahlung die Abwehrmechanismen des Körpers aktiviert werden, krebs wird seltener.

Eine weitere sehr gute Quelle zu diesem Thema sind Norweger (Thormod Henriksen et.al., Biophysiker), lesen Sie nach in http://tinyurl.com/nlsm4wm. Ein grandioses Buch, es steht alles drin, ca. von Seite 200 bis zum Schluß Seite 270 folgt alles das, was die Diskussion hier betrifft(siehe das Protein p53, meine Tochter als junge Ärztin kennt das, die älteren Ärzte kennen das kaum, denn die Forschung gewinnt immer neue Erkenntnisse).

Es gibt auch deutschsprachiges dazu, kommt demnächst hier in EIKE, gestern habe ich den Bericht von Prof. Klaus Becker aus der StrahlenschutzPRAXIS an Herrn Limburg geschickt.

Ich selber hatte neulich hier in EIKE zu dem Co-60-Ereignis in Taiwan geschrieben, das in ganz Deutschland verschwiegen wird. Auch die Diskutanten hier im Blog haben wohl schon wieder vergessen --- oder nicht gelesen???

Herr Prof. Lüdecke,
bitte, lesen Sie doch einmal dieses: James Muckerheide: “It’s Time to Tell the Truth About the Health Benefits of Low-Dose Radiation” zu finden unter http://tinyurl.com/olsa23s
Die LNT-Hypothese ist falsch, denn es ist unsinnig, aus einem Bereich hoher Dosis UND HOHER DOSISLEISTUNG über mindestens drei Größenordnungen nach unten zu extrapolieren, und dann darauf so weitreichende Beschlüsse wie in Deutschland den Ausstieg aus der Stromversorgung zu begründen. Im übrigen hat doch Herr Götz Ruprecht vor etwa einem halben Jahr eine sehr aufschlußreiche Analyse der Daten von Hiroshima und Nagasaki hier in EIKE veröffentlicht, besser geht es nicht.
Strahlung ist nützlich für Lebewesen, schädlich nur für so hohe Dosen und Dosisleistung, daß es kaum vorkommt.
Oder anders gesagt: Wenn man das Krebsrisiko durch Strahlung für richtig annimmt, dann sollte man doch logischerweise für alle anderen 380 in der gültigen MAK-Liste benannten Risikostoffe das ebenfalls tun, um glaubwürdig zu sein. Tut man aber nicht, man macht das gerade für Feinstaub (70 000 Tote pro Jahr in Deutschland, s. Wichmann, 2008), und man tut es für Nichtraucherschutz (3301 Tote pro Jahr in Deutschland, Frau Pötschke-Langer). Eine LNT-Hypothese wird immer im politischen Bereich gemacht, gut zur Angstmache, das gibt Drittmittel für die Forscher.

 

#31: Gerald Pesch sagt:

am Samstag, 11.01.2014, 23:24

Der nächste Domino-Stein fällt um :
Mögliche Insolvenz beim Ökokonzern: Was Anleger aus Prokons Pleite-Drohung lernen können....
http://x.co/3bkcF

Interessant auch, wie der Autor die religiöse Dimension hinter der „Energiewende“ entlarvt...

 

#32: Axel Schweiss sagt:

am Sonntag, 12.01.2014, 17:35

#29 S. Hader

Wissen Sie, manchmal könnte man annehmen S. Hader sei eine Erfindung der EIKE-Redaktion. Wenn es Sie nicht gäbe... egal!

Was halten Sie von folgender Definition?

Unter Faschisten versteht man eine Minderheit, die sich selbst elitär einschätzt und bereit ist, ihre Überzeugung einer Mehrheit der Bevölkerung zu oktroyieren (also, wenn nötig auch unter Gewaltanwendung).

In diesem Sinne sind ÖKO-FASCHISTEN eine Minderheit der Bevölkerung, die die Überzeugung vertritt, dass die gesamte Bevölkerung - nötigenfalls unter Gewaltanwendung - dazu gebracht werden sollte, deren Überzeugungen als allgemeingültig anzusehen, zu übernehmen und zu vertreten, wie etwa die folgenden:

- Der Mensch zerstört das Klima und damit die Welt.
- CO2 ist böse.
- Kernkraftwerke sind abzuschalten.
- Kohlekraftwerke auch.
- Auto fahren ist schlecht.
- Strom verbrauchen auch.
- Strom – wenn überhaupt nötig – soll durch Wind- oder Solarkraftanlagen hergestellt werden, evtl. auch durch Wasserkraft- oder Faulgasanlagen.
- Der Mensch soll sich vegetarisch ernähren.

... und dergleichen mehr - die ganze Litanei kann als bekannt vorausgesetzt werden. Andere geschichtliche Zusammenhänge, die zum Begriffsfindung des Faschismus führten sind ebenfalls bekannt

Dabei spielt es keine Rolle, ob der zur Anwendung kommende Wertekanon überprüfbar oder auch nur in sich konsistent ist.

Demzufolge kann ich Menschen, die mir vorschreiben wollen, wann ich wie viel Strom verbrauchen, oder dass ich etwa auf Autofahren verzichten soll, mit der Begründung, ich solle damit die Welt retten, als Öko-Faschisten bezeichnen.

Bitte behaupten Sie jetzt nicht, Menschen mit der oben beschriebenen Überzeugung seien die Bevölkerungsmehrheit. Ich möchte in diesem Zusammenhang noch anmerken, das die Familie meiner Mutter von 1933-45 sich im Widerstand gegen das damalige Regime befand, worauf ich stolz bin.

In der Tat sollte man jedoch versuchen, die Angelegenheit auch mal von der humoristischen Seite zu sehen. Dieter Nuhr gibt Anregungen:

http://www.youtube.com/watch?v=6fSS6j7MZr4
http://www.youtube.com/watch?v=paN1woVb2y[..] Grüße

 

#33: Martin Landvoigt sagt:

am Sonntag, 12.01.2014, 19:08

#30: Lutz Niemann sagt:

es gibt keine „offizielle“ Zahl von 4000 Tschernobyl-Opfern. Dieses ist eine hypothetische Zahl, die nach der LNT-Annahme berechnet wurde, sie wurde 1996 veröffentlicht nach der Tagung der IAEA in Wien „10 Jahre nach Tschernobyl“. ...
------
Danke für ihre Ergänzungen. Inhaltlich sehe ich es ähnlich wie Sie, habe nur versucht, vorsichtiger zu argumentieren.

Was mich immer wieder erschrecken lässt ist die unterschiedliche Einschätzung von Opferzahlen. Ganz gleich, ob man 'nur' von 50 Strahlentoten ausgeht, oder weitere Fälle von Krebs, die zu letalen Ausgang führten, so ist die ungleich höhere Zahl natürlicher Krebstoter, ggf. durch Mitwirkung von einem Mix von Umweltgiften oder Tabakkonsum, weit weniger erschreckend.

Dieser Mangel an Mitgefühl, der allen Toten gerecht wird, egal ob es ein Kind aus eine Grippe-Erkrankung, einem Verkehrsunfall, Gewaltverbrechen oder vermeintlichen Kontamination betrifft, zeigt die innere Schräglage der Gesellschaft. Es offenbart, dass es keineswegs um den anderen Menschen und sein Leid, noch nicht einmal um die Prävention, geht, sondern nur, um jene als Projektionsfläche der eigenen irrationalen Ängste zu missbrauchen.

 

#34: H.Urbahn sagt:

am Sonntag, 12.01.2014, 19:27

Herr Hader,
der Begriff Öko-Faschisten (besser wäre Nationalsozialisten) ist sehr wohl zutreffend. Schauen Sie sich doch einmal die ideologischen Verbindungen der Grünen mit den Nationalsozialisten an. Ich nenne nur als ein Stichwort vegetarische Ernährung. Es gibt noch viele andere Verbindungen, aber da suchen Sie mal selber.
MfG

 

#35: Martin Landvoigt sagt:

am Sonntag, 12.01.2014, 19:29

#32: Axel Schweiss sagt:

Demzufolge kann ich Menschen, die mir vorschreiben wollen, wann ich wie viel Strom verbrauchen, oder dass ich etwa auf Autofahren verzichten soll, mit der Begründung, ich solle damit die Welt retten, als Öko-Faschisten bezeichnen.
-------------

Ich halte ihre Wortwahl für überzogen, solange die Maßnahmen, die zur Durchsetzung der fragwürdigen Ziele noch so harmlos in den Kontext demokratischer Willensbildung eingebracht werden.

Schlimm ist, dass sich Mehrheiten, die zumeist völlig anders denken, sich von den Ökos ins Boxhorn jagen lässt, und ihre eigenen Ansichten und Überzeugungen nicht demokratisch zum Ausdruck bringt.

Man mag es kritisieren, aber es gehört zum Wesen der Demokratie, dass Interessengruppen sich äußern dürfen und auch die Politik in ihrem Sinn beeinflussen wollen. Ich halte nichts von einem Verteufeln von Lobby-Gruppen, weder von der einen, noch von der anderen Seite.

Den Feind der Demokratie sehe ich weniger in den Extremisten, sondern in der Passivität der 'Normalen'. Wenn man sich nur noch nach Minderheiten und lautstarken Pressure-Groups, nicht mehr nach eigenen Interessen und Überzeugungen richtet, kommt dann eine Schieflage heraus.

In diesem Sinn habe ich Verständnis für die Inhalte, für die sie werben, auch dass sie ihre krasse Wortwahl im Sinne der Meinungsfreiheit einsetzen, auch wenn ich diese für überzogen halte.

Ich bin jedoch der Meinung, dass eine vernünftige Interessenvertretung eher geeignet ist, einen demokratischen Konsens zu erreichen. Das schließt einen maßvollen Umgang mit dem politischen Gegner ein. Nicht nur, dass man mit Polemik ungewollte Solidarisierungseffekte mit den Angeschuldigten erwirkt, sondern man stärkt das generische Lager in einer Art Festungsdenken.

Tatsächlich sind die Einstellungen nicht so festgefahren, wie es gelegentlich den Anschein hat. Zumindest nicht bei allen. Manche ehemals grüne Sympathiesanten haben die Einstellungen gewechselt. Das geschieht m.E. weniger, wenn amn sich in einer Grabenkampf-Situation wähnt.

Ich würde dem Meinungsgegner, zumindest im Konkreten, eine ehrliche Sorge und grundsätzlich positive Moral (Gutmensch) unterstellen. Nur in der Analyse und Umsetzung führen die Irrtümer zum Gegenteil.

 

#36: Dirk Weißenborn sagt:

am Montag, 13.01.2014, 08:36

#29 S.Hader,

Herr Hader, schauen Sie in den Kommentar #32! Dort hat Herr Schweiss den - wie ich meine - gelungenen Versuch unternommen, den strittigen und umstrittenen Begriff zu präzisieren.

Somit füge ich nur noch hinzu:

Während vergangene faschistische Herrschaftsformen sich oft auf direkte Feindbilder in Form anderer Staaten, anderer politischer Auffassungen (Demokratie, Sozialismus), anderer (sogenannter) Rassen und sonstiger Minderheiten mit Hilfe von Angsterzeugung stützten, nehmen ihre heutigen Nachfolger zunächst den Umweg über Bedrohungen "nicht-menschlicher-Herkunft" (CO2, Peak Oil, etc.).

Da dies Erscheinungen aber ihrer Meinung nach menschgemacht sind, muss zur (angeblichen) Verbesserung der Lebensverhältnisse auch der Mensch geändert werden.

Es gibt Organisationen, in denen es zum guten Ton gehört, sich als "ökologischer Herrenmensch" zu präsentieren.

Dennoch verwende ich den strittigen Begriff selbst nicht, da viele mit ihm nichts anfangen können und mit seiner Verwendung außerdem die Opfer des damaligen Faschismus (und auch Stalinismus) relativiert werden.

Wie gesagt, ich verwende den Begriff (noch) nicht.

 

#37: Rainer Manz sagt:

am Montag, 13.01.2014, 11:40

@ 29#
Ich wünsche Allen ein gutes neues Jahr 2014, auch Ihnen Herr Hader.

„… Weder konnten mir die Leute, die den Ausdruck Öko-Faschist verwendet haben, je erklären, was das genau bedeuten soll, noch inwieweit das gerechtfertigt ist.“

Liegt es vielleicht daran, dass Sie die Zeichen der Zeit nicht hören und sehen wollen oder diese gar für gut heißen?

Nun das Artikelthema lautet Energiewende führt in Nichts und da geben Ihre Sätze eine prima Vorlage für folgende Aussage meinerseits:
Weder können mir die Leute, die den Satz“ Die Energiewende ist erforderlich“ verwenden, erklären, was das genau bedeuten wird noch inwieweit das gerechtfertigt ist.

 

#38: Bu. H. Adam sagt:

am Montag, 13.01.2014, 12:23

Immer wieder wird gebetsmühlenartig das CO2 verteufelt. Dabei wird schon in der Schule der Photosynthese-Prozess behandelt! Offensichtlich waren die Klimakatastrophen-Verkünder krank oder haben im Unterricht geschlafen.

Das CO2, das zum "Luftschadstoff" und "Klimakiller" erklärt wird. Dabei ist das "CO2" im Kohlenstoffkreislauf der Erde für die Biospähre das Lebensgas ohnehin!

Fakt: CO2 benötigen die Pflanzen als Grundstoff für die Photosynthese, um mit Sonnenlicht aus Wasser und Chlorophyll Fruchtzucker, Stärke und Zellulose zu bilden. Dabei setzen die Pflanzen Sauerstoff und Wasser frei! Ein höherer CO2-Gehalt in der Luft bedeutet besseres Wachstum und höhere Ernten:

Die Formel lautet: 6CO2 + 12H2O --> C6H12O6 + 6O2 + 6H2O

CO2 ist also das Lebensgas – denn ohne CO2 keine Pflanzen und Biomasse! Ohne Pflanzen und Biomasse keine Nahrung, ohne Nahrung keine Tiere und Menschen!

Und nicht vergessen: Ohne CO² KEIN Sauerstoff!

Fakten zu CO2


- CO2 ist für die Erderwärmung verantwortlich
Fakt: Die Temperatur wird primär durch die Sonnenenergie und das Wasser in der Troposphäre „gesteuert“! In der Troposphäre befinden sich ca. 13.500 … 14.000 Gt Wasser ( in allen drei Aggregatzuständen), aber NUR 2.300 Gt CO2. Wasser hat eine spezifische Wärmekapazität von 4,182 kJ/(kg K) und CO2 NUR von 0,841 kJ/(kg K). Um einen Kubikmeter Wasser zu verdunsten werden 700 kWh benötigt, jetzt kann man sich ausrechnen, welche latente Wärmeenergie durch das Wasser in der Troposphäre gespeichert ist!

- CO2 ist für die „Klimaerwärmung“ verantwortlich
Fakt: Das „Klima“, der statistische Mittelwert des Wetters, kann sich NICHT erwärmen. Nachweislich durch Eisbohrkerne und anders Proxydaten erfolgt zuerst die Erderwärmung und DANN erst nachfolgend der CO²-Ansstieg in der Atmosphäre. Durch die Umwelterwärmung läuft die Verrottung der Biomasse in der Pedospäre schneller ab und die tropischen Meere gasen mehr CO2 aus.

Zur thermischen Wirkung des CO2 in der Atmosphäre

- Atomspektren sind Linienspektren. Sie entstehen durch mögliche Energiezustände in den Elektronenhüllen isolierter Atome.
- Sie entstehen durch eine große Vielfalt von Energiezuständen, durch reine Elektronenzustände, durch zwischenatomare Bindungen, durch vielfältige Schwingungsmöglichkeiten und deren Zusammenwirken innerhalb der Moleküle.
- Festkörper und Flüssigkeiten besitzen praktisch kontinuierliche Spektren über große Wellenlängenbereiche.
Das Emissionsspektrum der Erde im ultraroten Bereich reicht etwa von 4 bis 100 µm [1µ = 1 mm-3]. In diesem Bereich liegt von CO2 nur eine absorptionsstarke Bande bei 14,9 Fakten zu CO2


- CO2 ist für die Erderwärmung verantwortlich
Fakt: Die Temperatur wird primär durch die Sonnenenergie und das Wasser in der Troposphäre „gesteuert“! In der Troposphäre befinden sich ca. 13.500 … 14.000 Gt Wasser ( in allen drei Aggregatzuständen), aber NUR 2.300 Gt CO2. Wasser hat eine spezifische Wärmekapazität von 4,182 kJ/(kg K) und CO2 NUR von 0,841 kJ/(kg K). Um einen Kubikmeter Wasser zu verdunsten werden 700 kWh benötigt, jetzt kann man sich ausrechnen, welche latente Wärmeenergie durch das Wasser in der Troposphäre gespeichert ist!

- CO2 ist für die „Klimaerwärmung“ verantwortlich
Fakt: Das „Klima“, der statistische Mittelwert des Wetters, kann sich NICHT erwärmen. Nachweislich durch Eisbohrkerne und anders Proxydaten erfolgt zuerst die Erderwärmung und DANN erst nachfolgend der CO²-Ansstieg in der Atmosphäre. Durch die Umwelterwärmung läuft die Verrottung der Biomasse in der Pedospäre schneller ab und die tropischen Meere gasen mehr CO2 aus.

Zur thermischen Wirkung des CO2 in der Atmosphäre

- Atomspektren sind Linienspektren. Sie entstehen durch mögliche Energiezustände in den Elektronenhüllen isolierter Atome.
- Sie entstehen durch eine große Vielfalt von Energiezuständen, durch reine Elektronenzustände, durch zwischenatomare Bindungen, durch vielfältige Schwingungsmöglichkeiten und deren Zusammenwirken innerhalb der Moleküle.
- Festkörper und Flüssigkeiten besitzen praktisch kontinuierliche Spektren über große Wellenlängenbereiche.
Das Emissionsspektrum der Erde im ultraroten Bereich reicht etwa von 4 bis 100 ?m [1? = 1 mm-3]. In diesem Bereich liegt von CO2 nur eine absorptionsstarke Bande bei 14,9 ? und eine schwache Bande bei 9,9 ?. Von H2O liegen in diesem Bereich aber Banden bei 5,6 - 6,3 - 7,1 - 8,3 - 10 - 12,5 und 16,7 ?. Die Breiten der Banden erreichen bis +/- 2 ? . Damit wird vom Emissionsspektrum der Erde kaum 3 % überdeckt, d. h. 97 % des gesamten ultraroten Spektrums der Erde gehen wirkungslos am CO2 vorbei! Es können also vom CO2 maximal nur 3 % der Strahlungsleistung der Erde absorbiert und davon die Hälfte wieder nach unten abgegeben werden, d. h. es kann nur ein verschwindend geringer Anteil der Erdemission thermisch wirksam werden.
Vom H2O als Gas in der Atmosphäre kann mit seinen Banden wesentlich mehr absorbiert werden. Dazu kommt, dass die molekularen Entfernungen noch für den Durchlass wesentlich sind. In der Atmosphäre ist CO2 mit 0,038 Vol.-% enthalten. H2O aber im Mittel einhundert Mal mehr, ferner mit dem Anteil im flüssigen und festen Zustand, d. h. von kondensiertem H2O in feinsten Tröpfchen und Eiskristallen in Wolken, Nebel und im Dunst. Daraus folgt, das die Temperaturbeeinflussung von CO2 verschwindend gering ist gegenüber der von H2O - CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen ist völliger Unsinn, man müsste vorher das H2O daraus entfernen.

Klima-Alarmisten und THE

Die Klima-Alarmisten berufen sich auf einen atmosphärischen CO2-Treibhauseffekt, der 1824 von Fourier erstmals erwähnt und 1894 von Arrhenius wieder ins Gespräch gebracht wurde. Der THE ist bis heute weder eindeutig definiert, noch experimentell dargestellt oder empirisch belegt worden. Er ist eine reine Berechungsangelegenheit an einer Modell-Erde einmal ohne und einmal mit Atmosphäre!und eine schwache Bande bei 9,9 Fakten zu CO2


- CO2 ist für die Erderwärmung verantwortlich
Fakt: Die Temperatur wird primär durch die Sonnenenergie und das Wasser in der Troposphäre „gesteuert“! In der Troposphäre befinden sich ca. 13.500 … 14.000 Gt Wasser ( in allen drei Aggregatzuständen), aber NUR 2.300 Gt CO2. Wasser hat eine spezifische Wärmekapazität von 4,182 kJ/(kg K) und CO2 NUR von 0,841 kJ/(kg K). Um einen Kubikmeter Wasser zu verdunsten werden 700 kWh benötigt, jetzt kann man sich ausrechnen, welche latente Wärmeenergie durch das Wasser in der Troposphäre gespeichert ist!

- CO2 ist für die „Klimaerwärmung“ verantwortlich
Fakt: Das „Klima“, der statistische Mittelwert des Wetters, kann sich NICHT erwärmen. Nachweislich durch Eisbohrkerne und anders Proxydaten erfolgt zuerst die Erderwärmung und DANN erst nachfolgend der CO²-Ansstieg in der Atmosphäre. Durch die Umwelterwärmung läuft die Verrottung der Biomasse in der Pedospäre schneller ab und die tropischen Meere gasen mehr CO2 aus.

Zur thermischen Wirkung des CO2 in der Atmosphäre

- Atomspektren sind Linienspektren. Sie entstehen durch mögliche Energiezustände in den Elektronenhüllen isolierter Atome.
- Sie entstehen durch eine große Vielfalt von Energiezuständen, durch reine Elektronenzustände, durch zwischenatomare Bindungen, durch vielfältige Schwingungsmöglichkeiten und deren Zusammenwirken innerhalb der Moleküle.
- Festkörper und Flüssigkeiten besitzen praktisch kontinuierliche Spektren über große Wellenlängenbereiche.
Das Emissionsspektrum der Erde im ultraroten Bereich reicht etwa von 4 bis 100 ?m [1? = 1 mm-3]. In diesem Bereich liegt von CO2 nur eine absorptionsstarke Bande bei 14,9 ? und eine schwache Bande bei 9,9 ?. Von H2O liegen in diesem Bereich aber Banden bei 5,6 - 6,3 - 7,1 - 8,3 - 10 - 12,5 und 16,7 ?. Die Breiten der Banden erreichen bis +/- 2 ? . Damit wird vom Emissionsspektrum der Erde kaum 3 % überdeckt, d. h. 97 % des gesamten ultraroten Spektrums der Erde gehen wirkungslos am CO2 vorbei! Es können also vom CO2 maximal nur 3 % der Strahlungsleistung der Erde absorbiert und davon die Hälfte wieder nach unten abgegeben werden, d. h. es kann nur ein verschwindend geringer Anteil der Erdemission thermisch wirksam werden.
Vom H2O als Gas in der Atmosphäre kann mit seinen Banden wesentlich mehr absorbiert werden. Dazu kommt, dass die molekularen Entfernungen noch für den Durchlass wesentlich sind. In der Atmosphäre ist CO2 mit 0,038 Vol.-% enthalten. H2O aber im Mittel einhundert Mal mehr, ferner mit dem Anteil im flüssigen und festen Zustand, d. h. von kondensiertem H2O in feinsten Tröpfchen und Eiskristallen in Wolken, Nebel und im Dunst. Daraus folgt, das die Temperaturbeeinflussung von CO2 verschwindend gering ist gegenüber der von H2O - CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen ist völliger Unsinn, man müsste vorher das H2O daraus entfernen.

Klima-Alarmisten und THE

Die Klima-Alarmisten berufen sich auf einen atmosphärischen CO2-Treibhauseffekt, der 1824 von Fourier erstmals erwähnt und 1894 von Arrhenius wieder ins Gespräch gebracht wurde. Der THE ist bis heute weder eindeutig definiert, noch experimentell dargestellt oder empirisch belegt worden. Er ist eine reine Berechungsangelegenheit an einer Modell-Erde einmal ohne und einmal mit Atmosphäre! Von H2O liegen in diesem Bereich aber Banden bei 5,6 - 6,3 - 7,1 - 8,3 - 10 - 12,5 und 16,7 Fakten zu CO2


- CO2 ist für die Erderwärmung verantwortlich
Fakt: Die Temperatur wird primär durch die Sonnenenergie und das Wasser in der Troposphäre „gesteuert“! In der Troposphäre befinden sich ca. 13.500 … 14.000 Gt Wasser ( in allen drei Aggregatzuständen), aber NUR 2.300 Gt CO2. Wasser hat eine spezifische Wärmekapazität von 4,182 kJ/(kg K) und CO2 NUR von 0,841 kJ/(kg K). Um einen Kubikmeter Wasser zu verdunsten werden 700 kWh benötigt, jetzt kann man sich ausrechnen, welche latente Wärmeenergie durch das Wasser in der Troposphäre gespeichert ist!

- CO2 ist für die „Klimaerwärmung“ verantwortlich
Fakt: Das „Klima“, der statistische Mittelwert des Wetters, kann sich NICHT erwärmen. Nachweislich durch Eisbohrkerne und anders Proxydaten erfolgt zuerst die Erderwärmung und DANN erst nachfolgend der CO²-Ansstieg in der Atmosphäre. Durch die Umwelterwärmung läuft die Verrottung der Biomasse in der Pedospäre schneller ab und die tropischen Meere gasen mehr CO2 aus.

Zur thermischen Wirkung des CO2 in der Atmosphäre

- Atomspektren sind Linienspektren. Sie entstehen durch mögliche Energiezustände in den Elektronenhüllen isolierter Atome.
- Sie entstehen durch eine große Vielfalt von Energiezuständen, durch reine Elektronenzustände, durch zwischenatomare Bindungen, durch vielfältige Schwingungsmöglichkeiten und deren Zusammenwirken innerhalb der Moleküle.
- Festkörper und Flüssigkeiten besitzen praktisch kontinuierliche Spektren über große Wellenlängenbereiche.
Das Emissionsspektrum der Erde im ultraroten Bereich reicht etwa von 4 bis 100 ?m [1? = 1 mm-3]. In diesem Bereich liegt von CO2 nur eine absorptionsstarke Bande bei 14,9 ? und eine schwache Bande bei 9,9 ?. Von H2O liegen in diesem Bereich aber Banden bei 5,6 - 6,3 - 7,1 - 8,3 - 10 - 12,5 und 16,7 ?. Die Breiten der Banden erreichen bis +/- 2 ? . Damit wird vom Emissionsspektrum der Erde kaum 3 % überdeckt, d. h. 97 % des gesamten ultraroten Spektrums der Erde gehen wirkungslos am CO2 vorbei! Es können also vom CO2 maximal nur 3 % der Strahlungsleistung der Erde absorbiert und davon die Hälfte wieder nach unten abgegeben werden, d. h. es kann nur ein verschwindend geringer Anteil der Erdemission thermisch wirksam werden.
Vom H2O als Gas in der Atmosphäre kann mit seinen Banden wesentlich mehr absorbiert werden. Dazu kommt, dass die molekularen Entfernungen noch für den Durchlass wesentlich sind. In der Atmosphäre ist CO2 mit 0,038 Vol.-% enthalten. H2O aber im Mittel einhundert Mal mehr, ferner mit dem Anteil im flüssigen und festen Zustand, d. h. von kondensiertem H2O in feinsten Tröpfchen und Eiskristallen in Wolken, Nebel und im Dunst. Daraus folgt, das die Temperaturbeeinflussung von CO2 verschwindend gering ist gegenüber der von H2O - CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen ist völliger Unsinn, man müsste vorher das H2O daraus entfernen.

Klima-Alarmisten und THE

Die Klima-Alarmisten berufen sich auf einen atmosphärischen CO2-Treibhauseffekt, der 1824 von Fourier erstmals erwähnt und 1894 von Arrhenius wieder ins Gespräch gebracht wurde. Der THE ist bis heute weder eindeutig definiert, noch experimentell dargestellt oder empirisch belegt worden. Er ist eine reine Berechungsangelegenheit an einer Modell-Erde einmal ohne und einmal mit Atmosphäre!. Die Breiten der Banden erreichen bis +/- 2 Fakten zu CO2


- CO2 ist für die Erderwärmung verantwortlich
Fakt: Die Temperatur wird primär durch die Sonnenenergie und das Wasser in der Troposphäre „gesteuert“! In der Troposphäre befinden sich ca. 13.500 … 14.000 Gt Wasser ( in allen drei Aggregatzuständen), aber NUR 2.300 Gt CO2. Wasser hat eine spezifische Wärmekapazität von 4,182 kJ/(kg K) und CO2 NUR von 0,841 kJ/(kg K). Um einen Kubikmeter Wasser zu verdunsten werden 700 kWh benötigt, jetzt kann man sich ausrechnen, welche latente Wärmeenergie durch das Wasser in der Troposphäre gespeichert ist!

- CO2 ist für die „Klimaerwärmung“ verantwortlich
Fakt: Das „Klima“, der statistische Mittelwert des Wetters, kann sich NICHT erwärmen. Nachweislich durch Eisbohrkerne und anders Proxydaten erfolgt zuerst die Erderwärmung und DANN erst nachfolgend der CO²-Ansstieg in der Atmosphäre. Durch die Umwelterwärmung läuft die Verrottung der Biomasse in der Pedospäre schneller ab und die tropischen Meere gasen mehr CO2 aus.

Zur thermischen Wirkung des CO2 in der Atmosphäre

- Atomspektren sind Linienspektren. Sie entstehen durch mögliche Energiezustände in den Elektronenhüllen isolierter Atome.
- Sie entstehen durch eine große Vielfalt von Energiezuständen, durch reine Elektronenzustände, durch zwischenatomare Bindungen, durch vielfältige Schwingungsmöglichkeiten und deren Zusammenwirken innerhalb der Moleküle.
- Festkörper und Flüssigkeiten besitzen praktisch kontinuierliche Spektren über große Wellenlängenbereiche.
Das Emissionsspektrum der Erde im ultraroten Bereich reicht etwa von 4 bis 100 µm [1 µ = 1 mm-3]. In diesem Bereich liegt von CO2 nur eine absorptionsstarke Bande bei 14,9 µm und eine schwache Bande bei 9,9 µm. Von H2O liegen in diesem Bereich aber Banden bei 5,6 - 6,3 - 7,1 - 8,3 - 10 - 12,5 und 16,7 µm. Die Breiten der Banden erreichen bis +/- 2 µm . Damit wird vom Emissionsspektrum der Erde kaum 3 % überdeckt, d. h. 97 % des gesamten ultraroten Spektrums der Erde gehen wirkungslos am CO2 vorbei! Es können also vom CO2 maximal nur 3 % der Strahlungsleistung der Erde absorbiert und davon die Hälfte wieder nach unten abgegeben werden, d. h. es kann nur ein verschwindend geringer Anteil der Erdemission thermisch wirksam werden.

Vom H2O als Gas in der Atmosphäre kann mit seinen Banden wesentlich mehr absorbiert werden. Dazu kommt, dass die molekularen Entfernungen noch für den Durchlass wesentlich sind. In der Atmosphäre ist CO2 mit 0,038 Vol.-% enthalten. H2O aber im Mittel einhundert Mal mehr, ferner mit dem Anteil im flüssigen und festen Zustand, d. h. von kondensiertem H2O in feinsten Tröpfchen und Eiskristallen in Wolken, Nebel und im Dunst. Daraus folgt, das die Temperaturbeeinflussung von CO2 verschwindend gering ist gegenüber der von H2O - CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen ist völliger Unsinn, man müsste vorher das H2O daraus entfernen.

Klima-Alarmisten und THE

Die Klima-Alarmisten berufen sich auf einen atmosphärischen CO2-Treibhauseffekt, der 1824 von Fourier erstmals erwähnt und 1894 von Arrhenius wieder ins Gespräch gebracht wurde. Der THE ist bis heute weder eindeutig definiert, noch experimentell dargestellt oder empirisch belegt worden. Er ist eine reine Berechungsangelegenheit an einer Modell-Erde einmal ohne und einmal mit Atmosphäre! Damit wird vom Emissionsspektrum der Erde kaum 3 % überdeckt, d. h. 97 % des gesamten ultraroten Spektrums der Erde gehen wirkungslos am CO2 vorbei! Es können also vom CO2 maximal nur 3 % der Strahlungsleistung der Erde absorbiert und davon die Hälfte wieder nach unten abgegeben werden, d. h. es kann nur ein verschwindend geringer Anteil der Erdemission thermisch wirksam werden.

Vom H2O als Gas in der Atmosphäre kann mit seinen Banden wesentlich mehr absorbiert werden. Dazu kommt, dass die molekularen Entfernungen noch für den Durchlass wesentlich sind. In der Atmosphäre ist CO2 mit 0,004 Vol.-% enthalten. H2O aber im Mittel einhundert Mal mehr, ferner mit dem Anteil im flüssigen und festen Zustand, d. h. von kondensiertem H2O in feinsten Tröpfchen und Eiskristallen in Wolken, Nebel und im Dunst. Daraus folgt, das die Temperaturbeeinflussung von CO2 verschwindend gering ist gegenüber der von H2O - CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen ist völliger Unsinn, man müsste vorher das H2O daraus entfernen. (nach Prof. H.Schröcke)

Klima-Alarmisten und THE

Die Klima-Alarmisten berufen sich auf einen atmosphärischen CO2-Treibhauseffekt, der 1824 von Fourier erstmals erwähnt und 1894 von Arrhenius wieder ins Gespräch gebracht wurde. Der THE ist bis heute weder eindeutig definiert, noch experimentell dargestellt oder empirisch belegt worden. Er ist eine reine Berechungsangelegenheit an einer Modell-Erde einmal ohne und einmal mit Atmosphäre!

So wie die meisten "Beweise" der Klimawandel-Apologeten errechnet wurden oder an Hand von Modellen und Projektionen vorgeführt werden.

Der ultimative Global-Warming-Song
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=olsEv6P5GRg

 

#39: Lutz Niemann sagt:

am Montag, 13.01.2014, 14:02

Hallo, Herr Landvoigt,
noch ein Wort zu den berechneten Toten. In der Realität ist es gerade umgekehrt, denn die kleinen Dosen, mit denen die hypothetischen Toten berechnet wurden, sind nicht schädlich für Lebewesen, sondern nützlich, sie können sogar Krebs verhindern.
Siehe: http://tinyurl.com/pjychll oder auch http://tinyurl.com/nlsm4wm
Es ist schwer, diese Tatsache unters Volk zu bringen, denn Strahlen von Radioaktivität sind seit gut einem halben Jahrhundert die Hexen/Hexenmeister der Neuzeit.

 

#40: Hofmann,M sagt:

am Montag, 13.01.2014, 14:19

@ Bu. H. Adam #38
CO2 ist nicht nur ein Pflanzendünger und so für unser Leben "indirekt" überlebenswichtig, sondern CO2 ist auch für unseren menschlichen Atmungsmechanismus von existentieller Bedeutung. Ohne das CO2 in der Atemluft würde unsere Atemmechanismus (Ein- und Ausatmung) nicht funktionieren....
Atemsteuerung der Säuger:
Gesteuert wird die Atmung durch das Gehirn beziehungsweise das Atemzentrum im verlängerten Rückenmark. Ausschlaggebend ist dabei die Reaktion von Chemorezeptoren auf den Kohlenstoffdioxid-Gehalt des Blutes. Übersteigt dieser einen gewissen Schwellenwert, setzt der Atemreiz ein. Rezeptoren, die auf den pH-Wert des arteriellen Blutes sowie einen Sauerstoffmangel reagieren, haben nur eine zweitrangige Bedeutung als Atemreiz.

Unter dem Stichwort "Atmung" unter Wikipedia nachzulesen.
CO2 ist ein sehr wichtiger Bestandteil unseres menschlichen Lebens! Ohne CO2 würde es die Menschheit, wie wir diese heute kennen, NICHT GEBEN!

 

#41: Martin Landvoigt sagt:

am Montag, 13.01.2014, 17:18

#39: Lutz Niemann sagt:

am Montag, 13.01.2014, 14:02

Es ist schwer, diese Tatsache unters Volk zu bringen, denn Strahlen von Radioaktivität sind seit gut einem halben Jahrhundert die Hexen/Hexenmeister der Neuzeit.
---------------

Sie haben recht. Nachdem ich nun ach den aktuellen Artikel von Prof. Dr. Klaus Becker gelesen habe bereue ich es, diese angebliche Zahl von 4000 überhaupt kolportiert zu haben. Denn wenn es keine Nachweise von mehr als 100 Toten gibt, kann man auch keine 3900 Toten erfinden.

Viellecht sind sogar wirklich weniger Leute an Krebs gestorben wegen Tschernobyl als ohne.

 

#42: T. Heinzow sagt:

am Montag, 13.01.2014, 17:21

@ #29
"Öko-Faschist"

Kennen Sie die Aussage von Kurt Schumacher bzgl. der rotlackierten Faschisten?

 

#43: Martin Landvoigt sagt:

am Montag, 13.01.2014, 19:10

#38: Bu. H. Adam sagt:

In diesem Bereich liegt von CO2 nur eine absorptionsstarke Bande bei 14,9 ? und eine schwache Bande bei 9,9 ?. Von H2O liegen in diesem Bereich aber Banden bei 5,6 - 6,3 - 7,1 - 8,3 - 10 - 12,5 und 16,7 ?. Die Breiten der Banden erreichen bis +/- 2 ? . Damit wird vom Emissionsspektrum der Erde kaum 3 % überdeckt, d. h. 97 % des gesamten ultraroten Spektrums der Erde gehen wirkungslos am CO2 vorbei! Es können also vom CO2 maximal nur 3 % der Strahlungsleistung der Erde absorbiert und davon die Hälfte wieder nach unten abgegeben werden, d. h. es kann nur ein verschwindend geringer Anteil der Erdemission thermisch wirksam werden.
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Das Argument passt im Groben, ist aber nicht ganz korrekt.

1. Absorption: Das Hauptband liegt tatsächlich um 15 µm und ein Nebenband bei 4,45 µm, aber es hat bereits bei üblichen Konzentrationen um 300 - 400 ppm Absorbtionslängen von 15 cm. Nach wenigen Metern ist der Strahlungsinput vollständig absorbiert. Es kann also nichts mehr absorbiert werden, wenn nichts mehr übrig ist. Ein Konzentrationszuwachs bringt also nur marginale Effekte.

2. Emission: Die Anregungszustände der Emission sind rein thermisch und haben mit der Absorbnbtion nicht viel zu tun. Denn auch CO2, dass seine thermische Energie durch Stoßerwärmung an der Oberfläche, oder durch andere Gasmoleküle erhält, hat dann die erforderliche Temperatur, um emitieren zu können. Es ist also nicht darauf andgewiesen irgend was zu emittieren ... auch nicht auf die 3 % der Erdabstrahlung.

Unklar bleibt, wie stark das CO2 in dieser geringen Konzentration überhaupt emitieren kann. Zuverlässige Angaben habe ich nicht gefunden. Weder das Planksche Strahlungsgesetz noch Stefan-Boltzman können hier hinreichend Auskunft geben, denn weder ist mir die Materialkonstante bekannt, noch ist klar, wie die Formel auf niedrige Gaskonzentration überhaupt anwendbar ist.
Zuverlässige Messwerte sucht man vergebens ... M.E. kann das Gas, wenn überhaupt, nur einen sehr geringen Wärmestom auf die Oberfläche senden. Richtig erähnen sie, dass diese ja beidseitig abgestrahlt werden müssten.

Zur Plausiblilisierung: Betrachten wir nur einen Kubikmeter Luft. Die darüber liegende Luftsäule spielt keine wesentliche Rolle, denn deren Hypothetische Abstrahlung durchdringt den betrachteten Kubikmeter nicht, und diese Kubikmeter hätten einen vergleichbaren Wärmehaushalt.
Das sind rund 1,2 kg Masse mit einer Wärmekapazität von rund 1300 Ws/K. Würde die enthaltene Wärmeenge bei 20 C könnte theoretisch abgestrahlt werden und sich um 10 K verringern. Dann würden rund 13000 Ws abgestrahlt. Wenn dies in einer Stunde (3600 s) geschehen würde, jeweils nach oben und unten dann hätten wir einen Wärmestrom < 2W/m².

Nun kühlt sich bekanntlich die Luft nicht so stark ab. Sie erhält ja auch Wärmezufluss aus anderen Quellen, dem Tempperaturspeicher der Luftsäule darüber und dem Boden darunter. Da die Abstrahlung und Wärmekapazität der Luftäule, die ja auch nach oben ihre Energie abgibt, ist ein starker Wärmestrom in der Atmosphäre nach unten nicht zu erwarten, denn wir haben bekanntlich einen Gradienten mit abnehmender Temperatur. Daraus folgt, dass eine Wärmestrom nach unten in der Regel gar nicht stattfindet. Dennoch wollen wir vereinfachen und nehmen an, dass der Wärmestrom nach unten und oben innerhalb der Luftsäule sich aufhebt. Wir hätten dann einen nach unten auf die Oberfläche gerichteten Effekt von angenommenen < 4 W/m².

Bleibt noch der Wärmestrom, der vom Boden her die Atmosphäre aufwärmt. dieser kann erheblich größer sein und ist je Materialbeschaffenheit unterschiedliche Werte, ggf. sogar über 400 W/m² annehmen. Allerdings würden einige Strahlungsbestandteile (Atmosphärisches Fenster) direkt das betrachte System verlassen und andere erheblich höher absorbiert werden. Nur die 3% der CO2 Absorption würden bodennah die Energiebilanz unseres Kubikmeter Luft auffüllen. Und: Die starke Wärmestrahlung tagsüber der Oberfäche müsste auch in der Atmosphäre bodennah gespeichert werden, damit sie diese später auch wieder über stunden abstrahlen kann. Wegen des geringen Speichervermögens geht das aber nicht, wenn eine hohe Abstrahlung vorliegt.

Allerdings überrascht nun die Beobachtung, dass der Boden in der Nacht in der Regel stärker auskühlt als die darüber liegenden Luftschichten. Das heißt, dass es praktisch keine Netto-Energieversorgung mehr vom Boden mehr gibt, die eine Abstrahlung ausgleicht. Aber selbst eine geringe Gegenstrahlung von nur 4 W/m² würde schon einen rapiden Temperaturabfall begründen. Die behauptete Abstrahlung ist aber rein durch die Temperatur ausgelöst. Wegen der geringen Wärmekapazität der Luft müsste die Strahlung diesen recht schnell aufgezehrt haben und eine höhere Temperatur als den Boden gar nicht zulassen.

Daraus folgt, dass eine Gegenstrahlung gar nicht die Dimensionen von über 300 W/m² annehmen kann, schon gar nicht im Durchschnitt. Wer hier irgend was anderes misst, der müsste erklären, wo die Energie der Abstrahlung denn her kommt. Das Abstrahlverhalten kann aufgrund der einfachen Beobachtungen nur gering sein.

Es ist völlig unplausibel, mit starker Gegenstrahlung zu argumentieren, die maßgblich vom CO2 beeinflusst ist. Selbst wenn eine Verdoppelung des CO2 die Gegenstrahlung deutlich erhöhen könnte, so fehlt schlicht die Energiespeichermöglichkeiten der Luft, dies auch zu tun. Dazu kommen weitere Effekte der Evapo-Transpiration, der Konvektion und des Windes, die bekanntlich die Wärme aus den bodennahen Schichten abführt.

Die Kritik richtet sich nun hauptsächlich nicht an Sie, Bu. H. Adam, denn ihre Argumentation geht in die gleiche Richtung. Ihr Argument ließ nur das Missverständnís zu, dass sich die Abstrahlung des CO2 aus den 3% des Strahlungsanteils speisen müsse, dass es auch absorbiert.

 

#44: NicoBaecker sagt:

am Montag, 13.01.2014, 20:01

Herr Weissenborn,

"Oooch, Herr Bäcker, nun mal nicht so pingelig."

In einer sachlichen Auseinandersetzung erwarte ich auch dazu eine sachliche Antwort.

"Wenn Sie nicht wissen, dass in der politischen Auseinandersetzung schon mal plakative Begriffe fallen, tun Sie mir leid!"

Sie meinen, Sie fuehren nur politische Auseinandersetzungen? Dann kann man Ihre Beitraege ja loeschen.

"Beim Thema "Toleranz gegenüber Andersdenkenden" müssen Sie selbst noch viel lernen, wenn ich mir den arroganten Tenor Ihrer Kommentare so anschaue, gell!"

Wenn ich auf Sie arrogant wirke, so zeigt mir das ja, dass Sie mir sachlich gesehen recht geben muessen, dies aber mit Ihrer politischen Meinung nicht vertretbar ist. Sie tun mir leid mit Ihrer Persoenlichkeitsspaltung. Wie gesagt, ich toleriere Dumme, aber keine Luegner. Und Sie sollten lernen, was der Unterschied zwischen Meinung und Luege ist. 

 

#45: S.Hader sagt:

am Dienstag, 14.01.2014, 00:23

#42: "Kennen Sie die Aussage von Kurt Schumacher bzgl. der rotlackierten Faschisten?"

Naja, Herr Heinzow, die haben Sie hier wohl so an die zwei Dutzend mal angebracht. Beantwortet aber leider nicht meine Frage. Trotzdem danke für Ihre Mühe.

 

#46: S.Hader sagt:

am Dienstag, 14.01.2014, 00:39

#32: "Was halten Sie von folgender Definition?

Unter Faschisten versteht man eine Minderheit, die sich selbst elitär einschätzt und bereit ist, ihre Überzeugung einer Mehrheit der Bevölkerung zu oktroyieren (also, wenn nötig auch unter Gewaltanwendung).

In diesem Sinne sind ÖKO-FASCHISTEN eine Minderheit der Bevölkerung, die die Überzeugung vertritt, dass die gesamte Bevölkerung - nötigenfalls unter Gewaltanwendung - dazu gebracht werden sollte, deren Überzeugungen als allgemeingültig anzusehen, zu übernehmen und zu vertreten, wie etwa die folgenden: [...]"

Okay, das kann man erst mal so definieren. Dann verstehe ich allerdings nicht, wer alles dieses Etikett draufgepappt bekommt. Wenn ich beispielsweise sage, dass man eine CO2-Steuer einführen sollte, bin ich dann schon ein Öko-Faschist? Oder wenn ich mich für Regelungen ausspreche, die bestimmte Technologien fördern? Oder es gut finden würde, wenn man Fleischproduktionen in der EU weniger subventioniert? Oder auch, wenn mal ein Verbot ausgesprochen wird?

Mein Eindruck ist, man benutzt gerne solche Schlagworte wie obiges und schaut gar nicht mehr darauf, ob es überhaupt zutreffend ist.

"Bitte behaupten Sie jetzt nicht, Menschen mit der oben beschriebenen Überzeugung seien die Bevölkerungsmehrheit."

Nein, überhaupt nicht. Bis auf ganz wenige Ausnahmen kenne ich wirklich keine Menschen, auf die das konkret zutrifft. Von daher wundert mich ja der inflationäre Gebrauch dieses Begriffs. :/

 

#47: S.Hader sagt:

am Dienstag, 14.01.2014, 00:47

@Urbahn, #34: "der Begriff Öko-Faschisten (besser wäre Nationalsozialisten) ist sehr wohl zutreffend."

Zutreffend für wen?


@Rainer Manz, #37: "Ich wünsche Allen ein gutes neues Jahr 2014, auch Ihnen Herr Hader."

Wow, ist das was total besonderes auch mir ein gutes neues Jahr zu wünschen? Oder gibt es sogar Gründe, die eher dafür sprechen würden, es mir nicht so wünschen? Ich bin erstaunt, dass Sie meinen Namen hier so hervorheben. Wie dem auch sei, im Geiste habe ich jeden Menschen ein gesundes, neues Jahr gewünscht. :)

 

#48: Lutz Niemann sagt:

am Dienstag, 14.01.2014, 09:03

Guten Morgen, Herr Landvoigt,

mit dem Satz „Vielleicht sind sogar wirklich weniger Leute an Krebs gestorben wegen Tschernobyl als ohne.“
haben Sie recht. Bitte, schauen Sie sich in
http://tinyurl.com/pq25xj3
die Bilder 3 und 4 an, dort ist es belegt. Prof. Jaworowski ist einer der ganz großen zu „Strahlen und Gesundheit“. Er ist eine respektvolle Persönlichkeit (vor 2 Jahren mit 84 verstorben), insbesondere weil er auch die menschliche Größe besessen hat, einen als falsch erkannten Zusammenhang zuzugeben und zu korrigieren (so etwas sollte eigentlich selbstverständlich sein, ist es aber nicht).

 

#49: Martin Landvoigt sagt:

am Dienstag, 14.01.2014, 11:30

#46: S.Hader sagt:

Okay, das kann man erst mal so definieren. Dann verstehe ich allerdings nicht, wer alles dieses Etikett draufgepappt bekommt.
---------------
Der Faschimusvorwurf dreht sich weniger um konkrete Inhalte, sondern die Einstellung, dass man die politische Willensbildung durch Gewalt oder Manipulation aushebelt und so eine Politik gegen das Volk betreibt, bzw. rechtsstaatliche Grundsätze unterminiert.

--------------- #46: S.Hader sagt:
Wenn ich beispielsweise sage, dass man eine CO2-Steuer einführen sollte, bin ich dann schon ein Öko-Faschist? Oder wenn ich mich für Regelungen ausspreche, die bestimmte Technologien fördern? Oder es gut finden würde, wenn man Fleischproduktionen in der EU weniger subventioniert? Oder auch, wenn mal ein Verbot ausgesprochen wird?
---------------

Das alles kann im Kontext eines politischen Diskurses auch ohne Faschismusvorwurf diskutiert werden ... solange die Regeln eingehalten werden. Eine schleichende Regelverletzung beginnt aber mit dem populistischen Manöver, dass eine CO2-Steuer ja nur die böse Industrie träfe, die letzlich den Reichen belaste, nicht aber den Dusrchsnittsverdiener oder Sozialschwachen. Wenn das mit geballter Medienmacht den Menschen eingetrichtert wird, ist es sicher wesentlich kultivierter, als Kritikern mit Schlägertrupps beizukommen. In der Wirkung aber gibt es erstaunliche Ähnlichkeiten.

 

#50: Dr.Paul sagt:

am Dienstag, 14.01.2014, 12:03

#43: Sehr geehrter Herr Martin Landvoigt,
zur Ergänzung:
thermisch wirksam ist eine Thermalisierung von absorbierter Strahlung und nichts anderes.
Die Frage, die Sie selbst gestellt haben, ist, ob das so viel ist, dass man das messen könnte.

Wenn Baecker oder Ebel was von Physik verständen,
hätten die das sicher schon beantworten können.
So schwer ist das nicht.

Was strahlt die Erde bei 300K ab?
Bei 15µm beträgt die spezifische spektrale Ausstrahlung ca.10 W/m2, nehmen wir großzügig noch rechts und links 1/2 µm dazu, also von 14,5 bis 15,5, sind wir bei 20 W/m2.
Prof. Schröcke rechnet mit 3% der Erdabstrahlung, das wäre für 300K ca.14W/m2, andere rechnen bis 40 W/m2, dann wohl mit breiterer Absorptionsbande,
also bleiben wir zunächst bei 20.
Die kurzwelligere Bande bei 4,2µm liegt bei 300K bei unter 1/100 W/m2 und kann vernachlässigt werden, zumal sie sich mit der Sonneneinstrahlung "kreuzt".

Ich sagte bereits, dass die Absorbtionslänge von 15 cm, die Ihnen Baecker genannt hat falsch ist,
soviel CO2-Moleküle gibt es in diesem Volumen nicht.
Nach Hug u.a. sind bei 100m Abstand ca. 80% absorbiert, nehmen wir also grob 200m für 100% Absorption (andere rechnen noch mehr).
Dann haben wir eine Energiemenge von 20Watt verteilt in 200m3 Luft, das wären ca. 0,08 W/kgLuft.
Die spezifische Wärmekapazität von Luft bei konstantem Druck ist ca. 1W/(kg K).
Das würde bedeuten, eine Erwärmung im Bereich der unteren 200m von 0,08°C,
exakt, wenn dabei der Druck konstant bleibt, wenn die Luft sich ausdehnt. (Bei größerer Erwärmung sinkt zusätzlich der Luftdruck)

Nun kommt noch die Gravitation dazu,
die alle AGW-Vertreter erkennbar hassen,
denn Ausdehnung bei konstantem Druck bedeutet Dichteverminderung und Auftrieb.
Im Grunde hat also selbst bei dem kaum messbaren minimalen Betrag der errechenbaren Temperaturerhöhung im Absorbtionsbereich die Luft durch den noch viel stärkeren Auftrieb des Wärmeflusses durch Kontakt/Konvektion,
"gar keine Zeit" sich überhaupt bodennah zu erwärmen und damit die Bodentemperatur zu beeinflussen.
Alles was wir errechnet haben, verschwindet mit der übrigen Luft und der latenten Wärme von Wasserdampf "nach oben".
Es ist damit unmessbar kleiner Anteil der massegebundenen Konvektion.
Es ist ja tatsächlich immerhin Konsens,
dass man den CO2-Treibhauseffekt nicht messen kann.
Man behilft sich mit kreativen (unphysikalischen) Gedankenmodellen.

"Thermische Emission" von CO2 gibt es erdnah schon gar nicht,
wie kommen Sie auf den Blödsinn.
"Ausdenken" reicht nicht.

Das fängt erst in der Stratosphäre an,
auch dem IPCC bekannt
und nun schon oft genug zitiert.
Was dann in den Weltraum abstrahlt ist selbstverständlich "thermische" Abstrahlung und die steigt im Gegensatz zu beschränkten Absorption mit der CO2-Konzentration.

Bedenken Sie bitte,
die AGW ist eine mächtige und überaus einflussreiche Maffia,
ohne Hemmungen,
aus schwarz weis zu machen.

mfG

 

#51: Dirk Weißenborn sagt:

am Dienstag, 14.01.2014, 12:24

#44 Nico Bäcker,

Sie verfügen über eine ausgeprägte Leseschwäche.

"Wenn ich auf Sie arrogant wirke, so zeigt mir das ja, dass Sie mir sachlich gesehen recht geben muessen, dies aber mit Ihrer politischen Meinung nicht vertretbar ist. Sie tun mir leid mit Ihrer Persoenlichkeitsspaltung. Wie gesagt, ich toleriere Dumme, aber keine Luegner. Und Sie sollten lernen, was der Unterschied zwischen Meinung und Luege ist."

Ich hatte den Tenor Ihrer Kommentare als arrogant bezeichnet. Wenn Sie das Adjektiv auf Ihre gesamte Persönlichkeit beziehen, ist das Ihre Meinung.

Offensichtlich sind Sie auch der Ansicht, Meinung sie grundsätzlich etwas Anderes als Lüge. Gibt also keine Meinungen, die gleichzeitig auch Lüge sind?

Im Übrigen haben Sie mit Ihrer Antwort alles bestätigt, was viele hier über Sie denken.

Über das Löschen von Kommentaren befinden hier andere als Sie, Herr Bäcker! Eine gewisse intolerante, innere Grundhaltung im Sinne des umstrittenen Begriffs ist bei Ihnen eventuell doch nicht ganz auszuschliessen.

 

#52: Gerald Pesch sagt:

am Dienstag, 14.01.2014, 13:07

#43: Martin Landvoigt sagt:
am Montag, 13.01.2014, 19:10

Allerdings überrascht nun die Beobachtung, dass der Boden in der Nacht in der Regel stärker auskühlt als die darüber liegenden Luftschichten. Das heißt, dass es praktisch keine Netto-Energieversorgung mehr vom Boden mehr gibt, die eine Abstrahlung ausgleicht. Aber selbst eine geringe Gegenstrahlung von nur 4 W/m² würde schon einen rapiden Temperaturabfall begründen. Die behauptete Abstrahlung ist aber rein durch die Temperatur ausgelöst. Wegen der geringen Wärmekapazität der Luft müsste die Strahlung diesen recht schnell aufgezehrt haben und eine höhere Temperatur als den Boden gar nicht zulassen.

Daraus folgt, dass eine Gegenstrahlung gar nicht die Dimensionen von über 300 W/m² annehmen kann, schon gar nicht im Durchschnitt. Wer hier irgend was anderes misst, der müsste erklären, wo die Energie der Abstrahlung denn her kommt. Das Abstrahlverhalten kann aufgrund der einfachen Beobachtungen nur gering sein.

Es ist völlig unplausibel, mit starker Gegenstrahlung zu argumentieren, die maßgblich vom CO2 beeinflusst ist. Selbst wenn eine Verdoppelung des CO2 die Gegenstrahlung deutlich erhöhen könnte, so fehlt schlicht die Energiespeichermöglichkeiten der Luft, dies auch zu tun. Dazu kommen weitere Effekte der Evapo-Transpiration, der Konvektion und des Windes, die bekanntlich die Wärme aus den bodennahen Schichten abführt.
Antwort:
Schon diese von Ihnen beschriebenen Beobachtungen falsifizieren die Theorie der Erderwärmung durch eine „Gegenstrahlung“ aus IR-aktivierten Spurengasen. Empirie schlägt jede Theorie, und wenn die Theorie nicht zur Empirie passt, so ist die Theorie zu verwerfen. Die Klimakirche schert das aber nicht, von daher kann man hier nicht mehr von einer wissenschaftlichen Theorie ausgehen, sondern von einem religiösen Dogma, welches besagt, CO2 heizt die Erde auf; das ist zwar nicht physikalisch plausibel begründbar, aber das ist die Jungfrauengeburt ja auch nicht. Ökologie ist Religionsersatz, nur so ist der aktuelle Klimahype überhaupt zu verstehen. Aber diese Erkenntnis ist nur einem kleinen Teil der Bevölkerung zugänglich, der große Rest verharrt im Aberglaube. Daran hat sich seit 2000 Jahren nichts geändert, nur die religiöse Ausdrucksform hat sich gewandelt bzw. der Wettergott ist wieder zurück….

 

#53: H.Urbahn sagt:

am Dienstag, 14.01.2014, 16:07

Herr hader, was soll Ihr Frage? Aus dem Zusammenhang geht eindeutig hervor, das die Umweltbewegung und die Grünen sowie auch andere tiefe geistige Wurzel hinsichtlich Natur, Ernäherung und anderem zum Nationalsozilismus haben.
mfG

 

#54: Martin Landvoigt sagt:

am Dienstag, 14.01.2014, 16:16

#52: Gerald Pesch

Danke für die anerknnenden Worte.

Eine kleine Anmerkung zu:
------------------
... einem religiösen Dogma, welches besagt, CO2 heizt die Erde auf; das ist zwar nicht physikalisch plausibel begründbar, aber das ist die Jungfrauengeburt ja auch nicht. Ökologie ist Religionsersatz, nur so ist der aktuelle Klimahype überhaupt zu verstehen.
--------
Sie treffen zwar den Wunden punkt, nur ist der Glaube an die Jungfrauengeburt weit Plausibler als die Klimareligion. Denn:

1. Bei der Jungfrauengeburt glaubt man an ein außergewöhnliches Ereignis, dass man nicht reproduzieren kann. Die Treibhaustheoretiker behaupten, es sei ein beobachtbares Gesetz.

2. Bei der Jungfrauengeburt ist bekannt, dass es sich um einen Glauben handelt, der eben unbewiesen bleiben muss. Die Treibhaustheoretiker behaupten, es der THE sei belegbare Wissenschaft.

3. Gläubige der Jungfrauengeburt akzeptieren in der Regel, dass andere eben was anderes glauben. Heute werden jene nicht mehr verketzert. ...

-----------
Daran hat sich seit 2000 Jahren nichts geändert, nur die religiöse Ausdrucksform hat sich gewandelt bzw. der Wettergott ist wieder zurück….
------------
War davor was anders? Selbst die griechische Antike war keineswegs aufgeklärt, selbst wenn wir hier Kenntnis herausragender Denker haben. Sie wissen doch, warum Sokrates den Schierlingsbecher trinken musste.

Aber auch das vergangene Zeitalter der Aufklärung hatte seine populären Irrtümer... Sicher blicken wir mit Wehmut zurück auf Zeiten, in der eine rationale Begründung mehr galt als das unzureichend begründete Expertenurteil.

Lassen sie uns die Fahne der Aufklärung eben so hoch halten, wie es nur geht.

 

#55: Rainer Manz sagt:

am Dienstag, 14.01.2014, 17:23

@47#
Herr Hader, nicht in jeder Hand muss man einen Dolch vermuten. Warum soll ich Ihnen kein gutes Jahr wünschen, nur weil Sie ein Ökofaschist sein könnten? Sie mögen sich ja an dem Begriff stören.Damit entgeht Ihnen jedoch die Erkenntnischance, die Ihnen andere hier geben, indem, von mir zusammenfassend und ergänzend, die damit zum Ausdruck gebrachten Wesensmerkmale wie unabdingbarer totalitärer Anspruch, angestrebte Machtausübung über alle mit dem Mittel Staat in Verknüpfung mit potenten Kapitalgebern, Industrien und gesellschaftlich relevanten Gruppen. Da Sie ja mit den bisherigen Antworten dennoch nur bedingt oder gar nicht zufrieden sind, empfehle ich, dass Sie sich damit selbst auseinandersetzen, was Faschismus oder besser Totalitarismus bedeutet und sich fragen, ob nicht manche gesellschaftliche Entwicklungen in unserer Republik in diese unheilvolle Richtung zeigen und zu schauen, ob es gerechtfertigt ist, das als Ökofaschismus zu bezeichnen. Und wenn Sie dabei sind, können Sie das Ganze noch vertiefen und sich fragen, ob die demokratischen Strukturen in der, in diesem Lande gepflegten Weise totalitäre Bestrebungen abwehren können oder erst recht anfällig dafür sind. Hüten Sie sich jedoch davor, dass nur mit einer ZDF-GEZ- und staatlicher Bildungshoheit geprägten Brille der faschistischen Bewegungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert zu sehen und zu bewerten.
Wenn Begriffe in dieser Republik inflationär benutzt werden, sind das z.B. nachhaltig, umstritten, Nazi, Rechtspopulist, Leugner, jetzt auch noch homophob und andere Totschlägerbegriffe. Es mögen heute die Wörter andere als damals in der für Nazis wirklich aktiven Ära gewesen sein. Der Geist ist der Gleiche geblieben. Darüber sollten Sie mal nachdenken. Auch darüber, dass eine, nicht ganz abwegige,vorerst geistige Radikalisierung ihre Ursachen in politischen Entscheidungen und der Ohnmacht der diese Entscheidungen Ausbadenden hat. Allerdings sind wohl (Volks-)Deutsche, was das angelangt Schnarchkappen und werden eher gegenüber vermeintlich Schuldigen zu Berserkern anstatt die wahren Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Ist ja in der Wahlmehrheitsdemokratie auch schwierig, die Brüder und Schwestern hat man ja gewählt, also ist man wohl mitverantwortlich.
Leider bestätigen Ihre Kommentare wieder, dass Sie ieber Ihre Scheuklappen weiterpflegen als die Realität erfassen zu wollen. Oder soll man vermuten, dass Ihr Nicht-Nachvollziehen-Können Absicht ist? Dann sollten Sie sich über eine entsprechende, plakative, auch überzogene Schublade nicht wundern. Bleiben wir plakativ – wie wäre es mit, aus meiner Sicht treffenderen Ökototalitären Staatsträumer, gerne auch mit IN am Ende? Was leider weniger griffig ist, dafür die tatsächliche Form gut beschreibt, nämlich neben dem unerschütterlichen Glauben an den Mutti-Nanny-Staat (wie Sie es ja wieder z.B. mit der absurden CO2-Steuer bestätigen) und einer romantisierenden = einseitigen Sicht auf unsere Welt (Glauben an eine wirtschaftliche Nutzbarkeit von EEs oder an den (unnatürlichen) Status Quo wie der 2 Grad Temperaturanstiegsgrenze), die den Weg zu einer totalitären Weltanschauungsgesellschaft ebnet!, Ob nun historisch vorbildlich als Jakobiner-, Nazi- Faschisten- oder Sozialistenschreckensstaat bereits schon mal "erfolgreich" realisiert, ist am Ende völlig zweitrangig.

MfG

 

#56: Martin Landvoigt sagt:

am Dienstag, 14.01.2014, 19:46

#50: Dr.Paul sagt:


#43: Sehr geehrter Herr Dr. Paul,
Vielen Dank für ihre Ergänzungen. Dazu einige Bemerkungen:

-------- #50: Dr.Paul sagt:
thermisch wirksam ist eine Thermalisierung von absorbierter Strahlung und nichts anderes.
--------
Sie wissen, dass auch Wärmeleitung, bzw. Oberflächenerwärmmung und dessen Vermischung, und evaporatorische Effekte (Kondensation Verdampfung) wärmewirksam sein können. Ebenso auch Absorption anderer IR-Gase, wie z.B. Wasserdampf. Denn das Gasvolumen ist nahezu homgen durchmischt und bringt annähernd alle Molekühle auf homogenes Temeraturniveau.

-------- #50: Dr.Paul sagt:
Was strahlt die Erde bei 300K ab?
Bei 15µm beträgt die spezifische spektrale Ausstrahlung ca.10 W/m2, nehmen wir großzügig noch rechts und links 1/2 µm dazu, also von 14,5 bis 15,5, sind wir bei 20 W/m2.
Prof. Schröcke rechnet mit 3% der Erdabstrahlung, das wäre für 300K ca.14W/m2, andere rechnen bis 40 W/m2, dann wohl mit breiterer Absorptionsbande,
also bleiben wir zunächst bei 20.
Die kurzwelligere Bande bei 4,2µm liegt bei 300K bei unter 1/100 W/m2 und kann vernachlässigt werden, zumal sie sich mit der Sonneneinstrahlung "kreuzt".
-----------
Das sind sehr interessante Angaben. Diese erlaeichten das verständnis enorm. Mich würde nun interessieren, ob es sich hier um einen Duchschnitt handelt, bei dem Felsen, Ackerflächen, Wälder, Wüstensand und Eisflächen gemittelt wurden - ggf. einschlißelich der Meeresoberflächen.

Ich vermute, dass die jeweiligen Bodenbedeckungen recht unterschiedlich abstrahlen. Falls sie dazu einen Quellenhinweis haben, wäre ich sehr dankbar.

-------- #50: Dr.Paul sagt:
Ich sagte bereits, dass die Absorbtionslänge von 15 cm, die Ihnen Baecker genannt hat falsch ist,
soviel CO2-Moleküle gibt es in diesem Volumen nicht.
Nach Hug u.a. sind bei 100m Abstand ca. 80% absorbiert, nehmen wir also grob 200m für 100% Absorption (andere rechnen noch mehr).
---------
Ich hatte bislang die Angabe von Herrn Baecker ungeprüft übernommen. Die Arbeit des von uns beiden hoch geschätzeten Dr. Heinz Hug bestätigen aber weder ihre Angabe, noch die von Herrn Baecker.

Wir sprechen von einer Absorbtionslänge, wenn die Transmission 1/e (? 0,37) beträgt. Die hat Hug nicht direkt ausgewiesen: http://tinyurl.com/oqz9zc9

----------
Setzt man den molaren Extinktionskoeffizient ? für die ?2-Bande sowie die Volumenkonzentration in mol/m^3 (357 ppm CO2) in das Lambert-Beer’sche-Gesetz ein und nimmt eine Schichtdicke von 10 m an, resultiert eine Extinktion von

A= 20,2 m^2 mol^-1 × 0,0159 mol/m^3 × 10 m = 3,21

Dies entspricht einer Transmission von T= 10^-3.21 = 0,6 Promille. Mit anderen Worten:
Bereits nach 10 m absorbiert die Q-Bande 1 - T= 99,94% der IR-Strahlung.
-----------

Ich habe den Formelansatz von Dr. Hug angewendet und komme auf folgende Absorptionslängen mit 37% Reststrahlung:

280ppm -> 1,7 m
357ppm -> 1,34 m
380ppm -> 1,26 m
400ppm -> 1,2 m
500ppm -> 0,96 m
600ppm -> 0,8 m

Wenn ich davon ausgehe, dass eine Extinktion von 99% einen vernachlässigbaren Rest (es werden die Absorptionen der Flanken nicht gerechnet) ergibt, komme ich auf folgende Längen

280 ppm -> 8 m
357 ppm -> 6,2 m
380 ppm -> 5,85 m
400 ppm -> 5,5 m
500 ppm -> 4,4 m
600 ppm -> 3,7 m

Vereinfacht gesprochen: Nach rund 5,50 Meter haben wir eine nahezu vollständige Absorption, wobei das meiste bereits im ersten Meter absorbiert wird.


-------- #50: Dr.Paul sagt:
Dann haben wir eine Energiemenge von 20Watt verteilt in 200m3 Luft, das wären ca. 0,08 W/kgLuft.
Die spezifische Wärmekapazität von Luft bei konstantem Druck ist ca. 1W/(kg K).
Das würde bedeuten, eine Erwärmung im Bereich der unteren 200m von 0,08°C,
---------
Sie setzen zu wenig an, denn die aufgenommene Wärme ist wegen der kürzeren Absorptionslänge zu fast 60 % im unteren Kubikmeter. Die Änderung bei steigenden Konzentrationen zeigen, dass hier nur marginale Klimaeffekte zu erwarten wären, die zudem noch negativ gekoppelt sind. s.u.

Für die Gesamterwärmung kommen die Absorptionsleistungen der anderen IR Gase hinzu ...

-------- #50: Dr.Paul sagt:
(Bei größerer Erwärmung sinkt zusätzlich der Luftdruck)
--------
Das kann ich so nicht nachvollziehen. Die dichte der Luft reduziert sich, aber das führt nicht automatisch zu einer sgnifikannten Druckveränderung.

-------- #50: Dr.Paul sagt:
Nun kommt noch die Gravitation dazu, die alle AGW-Vertreter erkennbar hassen, denn Ausdehnung bei konstantem Druck bedeutet Dichteverminderung und Auftrieb.
--------
Durch die steigende Konvektion haben wir, wie sie nachvollziehbar beschreiben, eine negative Rückkopplung bei steigender CO2 Konzentration.

-------- #50: Dr.Paul sagt:
"gar keine Zeit" sich überhaupt bodennah zu erwärmen und damit die Bodentemperatur zu beeinflussen.
Alles was wir errechnet haben, verschwindet mit der übrigen Luft und der latenten Wärme von Wasserdampf "nach oben".
--------
Ich füchte, sie schießen nun über das Ziel hinaus. Denn die Erfahrung zeigt die steigenden Lufttemperaturen in Bodennähe. Summarisch ist der Wärmefluss nach oben unbestritten signifikant, jedoch nicht so hoch, wie sie es hier andeuten.

-------- #50: Dr.Paul sagt:
Es ist ja tatsächlich immerhin Konsens, dass man den CO2-Treibhauseffekt nicht messen kann.
--------
Vorsicht! DEN Treibhauseffekt gibt es garnicht. Es gibt mehrere alternative und gegenseitig teilweise exklusive Erklärungsansätze. Die erhöhte Absorption ist ein Erklärungsansatz, den wir beide für hinreichend wiederlegt halten. Ebenso die Gegenstrahlungshypothese.

-------- #50: Dr.Paul sagt:
"Thermische Emission" von CO2 gibt es erdnah schon gar nicht, wie kommen Sie auf den Blödsinn.
"Ausdenken" reicht nicht.
--------
Wir haben ein messtechnisches Problem. Ihre Einwände gegen eine bodennahe IR-Strahlung kann ich teilweise nachvollziehen. Aber auch Dr. Hug (unverdächtig, dass er AGW vertritt) argumentiert, dass gemäß Kichhoff auch absorbiertes IR wieder emittiert wird.

Ich bin mir nur nicht sicher, wie das hinsichtlich des Zeitverhaltens zu beurteilen ist. Denn würden die Emissionen ebenso rasch erfolgen wie die Absorption, so wäre damit eine hohe Wärmeleitfähigkeit zu begründen und keine Lufterwärmung. Diese beobachten wir jedoch nicht.

Auch aus den anderen Beobachtungen (s.o.) müssen wir schließen, daas die Abstrahlleistungen wesentlich geeringer als gemeinhin publiziert sind. Vielleich nur 1 % oder geringer.

-------- #50: Dr.Paul sagt:
Das fängt erst in der Stratosphäre an, auch dem IPCC bekannt und nun schon oft genug zitiert.
--------
Sie verwiesen auf die Satellitenspektren, die in der Tat hoch interessant sind. Darin sehen sie aber nur die Abstrahlung abzüglich der Absorption. Das CO2 der Troposphäre kann aber durchaus strahlen, ohne dass sie das sehen könnnen, denn es wird je relativ schnell wieder absorbiert und bleibt den Satelliten damit unsichtbar.

-------- #50: Dr.Paul sagt:
Was dann in den Weltraum abstrahlt ist selbstverständlich "thermische" Abstrahlung und die steigt im Gegensatz zu beschränkten Absorption mit der CO2-Konzentration.
--------
Bedingte Zustimmung. Sie haben tatsächlich mit höherem CO2-Anteil eine verstärkte Abstrahlung.

Allerdings auch wieder eine verstärkte Absorbtion. Darum wird ja auch argumentiert - u.a. These von Peter Heller - dass sich der Abstrahlhorizont durch steigenden CO2-Anteil in die Höhe verlagert. Wegen der barometischen Höhenformel würde dies aber einen Temperaturzuwachs in der unteren Atmosphäre bewirken.

Ich bestreite, dass wir hier signifkante Wirkungen haben, denn es gibt ein ausgesprochenes Wechslspiel unterschiedlicher Abstrahlfraktionen. Da CO2 nur zum kleinen Teil den Energiehaushalt beeinflusst, würden sich eher Verschiebungen der Amplituden im Frequenzband zu erwarten sein, als dass dieser Effekt messbar unten ankommt. Auch würde sich keineswegs zwingend ein fester Temperatur-Wert für den Abstrahlhorizont, vergleichbar einem Thermostat, einstellen.

 

#57: NicoBaecker sagt:

am Dienstag, 14.01.2014, 21:12

#51: Dirk Weißenborn sagt:

„Gibt also keine Meinungen, die gleichzeitig auch Lüge sind?“

Selbstverständlich doch! Der Tatbestand der Verleumdung wäre m.E. so ein Beispiel. Die freie Meinungsäußerung wird ja auch gesetzlich beschnitten, wenn sie Lügen, Täuschung oder Ehrverletzung beinhaltet.

„ Im Übrigen haben Sie mit Ihrer Antwort alles bestätigt, was viele hier über Sie denken.“

Das ehrt mich, wenn’s so wäre.

„Über das Löschen von Kommentaren befinden hier andere als Sie, Herr Bäcker!“

Das ist ja auch gut so, die Praxis zeigt so, was der Verein wirklich will.

„ Eine gewisse intolerante, innere Grundhaltung im Sinne des umstrittenen Begriffs ist bei Ihnen eventuell doch nicht ganz auszuschliessen.“

Habe ich ja schon gesagt, ich bin intolerant gegenüber Lügnern, Scharlatanen und sonstigen unaufrichtigen Menschen, und ich verachte Menschen, sie aufgrund einer Ideologie so sind.
Wer auf einen Begriff wie "AGW-fascho" zurückgreifen muß, dem fehlt offenbar das gesellschaftliche "standing" für eine zivilisierte Diskussion.

 

#58: besso keks sagt:

am Dienstag, 14.01.2014, 22:42

#48: Lutz Niemann sagt:

Hallo Herr Niemann,

sehr interessanter Link, wirklich lesenswert.

Vielen Dank

 

#59: S.Hader sagt:

am Dienstag, 14.01.2014, 23:39

Wenn man die Kommentare zum Teil 1 und 2 vom Vortrag von Prof.Sinn nimmt, dann scheint die Mehrheit der User davon auszugehen, dass er im Bezug zur CO2-Wirkung nicht das sagt, was er wirklich denkt.

Das finde ich wirklich bemerkenswert. Die offensichtlichere Erklärung, dass Herr Sinn (wie auch im gesamten Vortrag) das sagt, was er tatsächlich denkt, wird da kategorisch ausgeschlossen. Warum denn eigentlich? Ist das so schwer vorstellbar? Ich teile beispielsweise (und bekanntermaßen ;)) die Meinung eines Großteils der Leser hier nicht. Trotzdem gehe ich schwer davon aus, dass jemand, der beispielsweise den Treibhauseffekt für nicht existent hält, das auch wirklich so denkt. Alles andere würde wenig Sinn machen.

 

#60: S.Hader sagt:

am Dienstag, 14.01.2014, 23:47

Hallo Herr Landvoigt, Sie schreiben in #49: "Das alles kann im Kontext eines politischen Diskurses auch ohne Faschismusvorwurf diskutiert werden ... solange die Regeln eingehalten werden."

Ich gehe noch einen Schritt weiter, das Ganze kann nicht nur ohne Faschismusvorwürfe diskutiert werden, es sollte sogar eine Selbstverständlichkeit sein, das man die unterlässt, wenn sie einfach nicht zutreffen.


"Eine schleichende Regelverletzung beginnt aber mit dem populistischen Manöver, dass eine CO2-Steuer ja nur die böse Industrie träfe, die letzlich den Reichen belaste, nicht aber den Dusrchsnittsverdiener oder Sozialschwachen."

Natürlich würde eine CO2-Steuer alle Verbraucher betreffen.

 

#61: T. Heinzow sagt:

am Mittwoch, 15.01.2014, 11:07

@ #59

Kandidat füt Nullsatz der Woche: "dass jemand, der beispielsweise den Treibhauseffekt für nicht existent hält, das auch wirklich so denkt."

 

#62: Horst Maler sagt:

am Mittwoch, 15.01.2014, 12:23

Dem Vortrag von Professor Hans_Werner Sinn vom 16.12.2013 , der ja hier bei Eike erschöpfend behandelt wurde, möchte ich einige Kleinigkeiten zufügen.

Der Professor kommt in seinen Berechnungen auf eine sehr grosse Anzahl Speicheranlagen, die nach heutigem Wissen nur als Pumpspeicherwerke ausgeführt werden können. Ich gehe mal von einer deutschen maximalen Netzlast von 80.000 MW aus die im Notfall aus Pumpspeicherwerken für eine Zeit von 3 Tagen bereitgestellt werden müsste. Als Beispiel für ein Pumpspeicherwerk nehme ich mal das Werk Goldisthal in Thüringen. Das hat ein Nutzwasservolumen von 12.000.000 m³ und kann damit für 8 Stunden eine Leistung von 1.000 MW bereitstellen. Dabei durchströmt die Turbinen ein Wasserstrom von 416 m³/sec. Wir brauchen aber 80 dieser Anlagen um Deutschland mit 80.000 MW zu versorgen. Dazu wird ein Wasserstrom von 416 m³/sec * 80 = 33.333 m³/sec gebraucht. Damit können wir dann 8 Stunden in Ruhe weitermachen. Wenn das Wasser der 80 Oberbecken dann abgearbeitet ist sind insgesamt 80 x 12.000.000 m³ = 960.000.000 m³ Wasser geflossen. Es sollen aber 3 Tage überstanden werden können, also 9 mal soviel. Das sind dann 960.000.000 m³ * 9 = 8.640.000.000 m³. Diese Wassermenge muss also dauerhaft in den Speichern zur Verfügung stehen, um im Notfall eingesetzt zu werden. Es handelt sich um 720 Pumpspeicherwerke die Geld kosten, aber kein Geld einbringen. Diese Werke stehen für die Vergleichmässigung der Erzeugung aus volatilen Quellen nicht zur Verfügung. Die müssen noch zusätzlich gebaut werden.
Wer kann sich jetzt vorstellen wieviel Wasser das ist. Ich habe mal die Wasserführung der grossen deutschen Ströme in Wikipedia nachgelesen :
Rhein 2900 m³/sec , Elbe 870 m³/sec, Weser 327 m³/sec Mittlere Wasserführung
Das sind dann zusammen 4097 m³/sec.Die Pumpspeicherwerke benötigen also ungefähr die achtfache Wasserströmung der Flüsse die Deutschland entwässern.
Wie bekommen wir das Wasser aber in die Oberbecken der Pumpspeicherwerke. Dazu müssen wir die gesamte Stromproduktion von 3 Tagen aufwenden. Also 3 Tage kein Strom in Deutschland. Die Sache muss ja fix gehen denn die nächste Flaute kann ja schon morgen sein. Hoffentlich spielt der Wind auch mit. Aber das wird ja gesetzlich von Frau Merkel geregelt ebenso wie die Abschaltung der Kernkraftwerke, was uns ja noch 15.000.000.000 Euro kosten kann.
Jetzt wo scheinbar alles klar ist kommt die entscheidende Frage. Wo kriegen wir das Wasser für die Erstfüllung der Unterbecken her? Wir brauchen für 720 Unterbecken mit je 12.000.000 m³ Nutzvolumen ja 8.640.000.000 m³ Wasser. Das ist die Wassermenge die die deutschen Flüsse Rhein , Elbe und Weser in 585 Stunden ins Meer führen. Überall da wo die Unterbecken sind ist die Wasserführung der Flüsse sehr gering und von dem Wasser kann man nur einen Teil abzweigen.
Ich überlasse es dem Leser dieser Arbeit sich vorzustellen wie das gehen soll ohne die Flüsse und Bäche im Gebirge zu zerstören. Mal abgesehen von der Zerstörung der Mittelgebirge durch 720 Pumpspeicherwerke. An die Kosten ist ja noch nicht gedacht worden.
Die einfachste Lösung findet sicherlich Frau Merkel : Eine Eimerkette gebildet aus den Mitgliedern des Kabinetts und des Bundestages. Das kostet ja nur eine Kugel Eis im Monat pro Kopf.
Ganz Schlaue werden jetzt auf die Weiterentwicklung von Batterien hinweisen. Dazu soll ja nur Forschung notwendig sein. Aber vielleicht müssen wir dann ganz Deutschland 10 Meter hoch mit Batterien vollstellen. Auch damit wäre Deutschland entdgültig weltweit Vorreiter in Sachen Dummheit.

Ich danke Herrn Professor Sinn für seinen mutigen Vortrag.

Kommentar:

Sehr anschaulich eine weitere nicht lösbare Schwierigkeitskette aufbereitet. Danke
mfG
Admin

 

#63: besso keks sagt:

am Mittwoch, 15.01.2014, 12:24

#60: S.Hader sagt:
"Ich gehe noch einen Schritt weiter, das Ganze kann nicht nur ohne Faschismusvorwürfe diskutiert werden, es sollte sogar eine Selbstverständlichkeit sein, das man die unterlässt, wenn sie einfach nicht zutreffen."

Richtig Herr Hader,

W E N N sie nicht zutreffen würden.
Sie treffen aber zu.
Die Ökobewegung ist zu einer zutiefst faschistoiden Ideologie verkommen.
Der "Wedschiday" ist das für alle sichtbare Signal.
Wer das bestreitet kann nur Mitglied dieser Bewegung sein.

 

#64: Rainer Manz sagt:

am Mittwoch, 15.01.2014, 12:32

@59 + 60#
Zu 59#
Ihre Gedanken zu zusammenfassend Integrität sind richtig. Vielleicht ist es so, dass Herr Sinn auch an den Klimahokuspokus glaubt. Da steht Herr Sinn nicht allein da. Viele von denen man es eigentlich angesichts des unterstellten Bildungsstandes erwarten könnte, glauben ja daran. Je besser staatlich verbildet, desto mehr scheint (mein Vorurteil?) zutreffend zu sein. Glücklicherweise gibt es Ausnahmen wie es hier die überwältigende Mehrheit repräsentiert…

Ja, es wäre wesentlich einfacher in der Bewertung von öffentlichen Aussagen, dass so auch anzunehmen, unabhängig einer eigenen Wunschvorstellung über eine Person. Persönlich tut man sich leichter. Ob der Umgang mit einer "lügenden" Person leichter wird, sei dahingestellt. Ich entscheide mich für Ihre Linie, Herr Hader. Wow, gell. Unsere Wertung unterscheidet sich dennoch…
Einwand:
Sie wissen selbst wohl auch, dass persönliche und offizielle Ansichten durchaus gegensätzlich sein können und in unserer Gesellschaft, die in der Öffentlichkeit mit Auswirkungen aufs Private größten Wert auf politisch-korrekte Wortwahl und –benutzung legt umso mehr. Oder warum verwenden Sie statt Volk Bevölkerung, oder warum steht in meinen über 40 Jahre alten Pippi-Langstrumpf-Büchern das heute unerwünschte Wort Neger? Pfui oder nicht? Warum heißen Negerküsse auch nicht mehr Mohrenköpfe… und warum nennt man Sonne Wind und Sterne nein Sch… erneuerbare Energien? Das ist doch Irreführung wie der Kollateralschaden oder Erderwärmung und das dazu noch im Amt!
Das mag alles eine banale Sprachanpassung im Laufe der Zeit sein, ist es das allerdings wirklich oder mehr den Machtverhältnissen entsprechenden, gerade in demokratischen Systemen bestimmter Ausprägung, gepflegten Interessengruppenspielen zu Lasten der Nichtspieler oder den mit den schlechteren Karten geschuldet?

Es könnte somit sein, dass Herr Sinn entweder integrativ verhält, also an den Klimazirkus glaubt oder für sich mehr die Nachteile bei Publizierung einer, spekulativ angenommen, abweichenden persönlichen Meinung gegenüber der offiziellen Einheitsparteimedienlinie wertet. Es gibt ja schließlich genügend Existenz vernichtende Beispiele der politisch und medial gewollten Sprachtyrannei in den letzten Jahren.
Und auch hier unterscheidet sich unsere Staatsform in den Folgen nur wenig von klassischen Diktaturen, gut, schlicht getötet wie dort wird nicht, von der öffentlichen Bildfläche bei not-amuseder Wortwahl verschwindet man dennoch schnell. Und der Druck sich immer mehr den erzieherischen Maßnahmen der staatlichen und sich selbst auserkorenen Moralapostel zu unterwerfen, wird immer größer. Auch private Firmen versuchen sich ja in Lei(t)dbildern in nachhaltiger Anständigkeit. Und vor lauter Gutseinwollen kommt das Schlechte umso mehr zum Vorschein. Und sei es nur, die gepflegte Differenzierung zwischen Privat und Öffentlicher Meinung...

@ 60#
„Natürlich würde eine CO2-Steuer alle Verbraucher betreffen.“
Und das ist gut so? Da meine Nachfrage wahrscheinlich zu überaus anstrengendem und daher gerne vermiedenen Nachdenken auffordert, also politisch nicht korrekt ist, ein schnelle Variante: Keine CO2-Steuer trifft auch keine Verbraucher! Das gilt übrigens für alle Steuern… und ist zu 100% wahr.

 

#65: Dirk Weißenborn sagt:

am Mittwoch, 15.01.2014, 13:59

#60 S. Hader,

"Natürlich würde eine CO2-Steuer alle Verbraucher betreffen."

Herr Hader, würden Sie auch folgende Behauptung unterschreiben:

"Natürlich würde eine Mehrwertsteuer alle Verbraucher betreffen."

mfG

 

#66: Martin Landvoigt sagt:

am Mittwoch, 15.01.2014, 14:36

#60: S.Hader

Hallo Herr Hader

---- #60: S.Hader sagt:
Sie schreiben in #49: "Das alles kann im Kontext eines politischen Diskurses auch ohne Faschismusvorwurf diskutiert werden ... solange die Regeln eingehalten werden."

Ich gehe noch einen Schritt weiter, das Ganze kann nicht nur ohne Faschismusvorwürfe diskutiert werden, es sollte sogar eine Selbstverständlichkeit sein, das man die unterlässt, wenn sie einfach nicht zutreffen.
------------------------
Ihre Ansicht ist akzeptabel, aber ich teile sie nicht, auch wenn die Vorwürfe unzutreffend sind. Denn der Vorwurf kann nicht per se unzutreffend sein, es wäre lediglich ein Zeichen guten Willens, dem Meinungsgegner einen Persilschein auszustellen. Wenn aber der Verdacht geprüft werden soll und sich dann als nicht zutreffend erweist, musste er ja vorher diskutiert werden.

Stellen Sie sich nur vor, nicht Sie, sondern ein extreme NPD-Anänger oder Stalinist würde sich an der Diskussion beteiligen. Müsste man diese dann nicht ebenso im vorhinein über jede faschistoide Gefahr erhaben betrachten? Sie kennen ihre Gesprächspartner nicht, und können nicht ein Urteil zur Person abgeben, sondern nur, was jene sagen. Und da ist der Verdacht, es führe in faschistoide Gefahren zwar nicht nett, aber auch nicht grundsätzlich zurück zu weisen.

Würde mich ein derartiger Vorwurf treffen, würde es mich nicht freuen, sondern ich würde mich argumentativ zur Sache wehren, nicht aber meinem Meinungsgegner das Recht absprechen, derartige Vorwürfe zu erheben. Wenn die Vorwürfe im Konkreten substanzlos sind, ist allerdings zu fragen, warum diese überhaupt erhoben wurden.

---------- #60: S.Hader sagt:
"Eine schleichende Regelverletzung beginnt aber mit dem populistischen Manöver, dass eine CO2-Steuer ja nur die böse Industrie träfe, die letzlich den Reichen belaste, nicht aber den Dusrchsnittsverdiener oder Sozialschwachen."

Natürlich würde eine CO2-Steuer alle Verbraucher betreffen.
----------
Uns ist das klar, aber ich bin sicher, dass sie auch mir zustimmen, wenn es um das Bewusstsein der Wähler-Masse geht:

In den Medien wird von vielen Seiten diese Forderung erhoben, zum Teil in den Nachrichten davon gesprochen. Nicht nur von Grünen, sondern auch Politiker aller Parteien, einschl. Prof. Sinn sprechen davon, dass es eine gute Sache sei und dem Klima nutze.

So weichgeklopft kann man vielleich politische Zustimmung für dieses Vorhaben bekommen. Und wenn sie die richtigen Fragen stellen, würden Umfragen dies ebenso bestätigen wie den sogenannten Konsens zum Atomausstieg.

Wenn sie aber die Frage stellten: 'Sind sie für eine Reduktion der CO2 Zertifikate um 10 %, wenn Sie das Netto im Jahr 200 € kosten würde? '

Ich erwarte dann, dass es keine Mehrheit für diese Maßnahme gäbe.

Viel mehr würde eine Diskussion losgetreten, wie viel denn diese Maßnahme denn wirklich kosten würde. Ist es eine Kugel Eis im Monat? Oder ein großer Eisbecher in der Diele? Im Monat? Dann wären wir langsam in den Größenordnungen.

Grüne würden notorisch behaupten, die Kosten würden durch andere Effekte kompensiert, und man würde so gut wie nichts netto drauf zahlen. Skeptiker würden vorrechnen, dass das ganze viel teurer sei.

Ich frage: Warum wird das nicht von Anfang an diskutiert und zusammen mit den Vorschlägen über die Medienkanäle gebracht? Wird hier nicht strukturell eine neue Mogelpackung unter das Volk gebracht? Sollen die Leute mit ihrer Zustimmung ein Paket kaufen, von dem gar nicht klar ist, was sie dafür bezahlen müssen?

Derartige zunächst scheinbar harmlosen - weil oft praktizierten - Manöver ähneln in der Wirkung dem klassischen Fasismus: Mit Schlägertrupps werden Kritiker nicht nur mundtot gemacht. Die Masse glaubt dann das selbe, was durch Medienmanipulation gewaltfrei erreicht wurde.

 

#67: Dirk Weißenborn sagt:

am Mittwoch, 15.01.2014, 19:17

#57 Nico Baecker,

Sie schreiben:

"...ich bin intolerant gegenüber Lügnern, Scharlatanen und sonstigen unaufrichtigen Menschen, und ich verachte Menschen, sie aufgrund einer Ideologie so sind."

Eine klare Ansage.

Jedoch manifestiert sich sowohl auf der Sach- als auch auf der Beziehungssebene Ihrer Aussage der Ansatz zur fanatischen Intoleranz.

Warum erinnern mich diese Worte an die Überlieferungen zu den Kreuzrittern des Mittelalters?

Die waren aber auch nicht alle nur zur Verteidigung der heiligen Stätten und des Glaubens gekommen. Es gab auch Pfründe zu verteilen.

Betrachten Sie Ihre Kommentare als Sprungbrett, um doch noch einen Job im PIK oder woanders zu erhalten?

Der umstrittenen Begriff - den ich nicht benutze - ist für mich auf eine Stufe mit dem Begriff "Klima(wandel)leugner" zu stellen.

Ihnen, Herr Baecker, empfehle ich mal eine Auszeit von diesem Blog. Sie versuchen hier einen Kreuzzug und verlieren dabei innerlich nur.

Fanatismus und ehrliche Wissenschaft passen nicht zusammen.

 

#68: S.Hader sagt:

am Mittwoch, 15.01.2014, 20:02

#65: "Herr Hader, würden Sie auch folgende Behauptung unterschreiben:

"Natürlich würde eine Mehrwertsteuer alle Verbraucher betreffen.""


Also wenn es Sie glücklich macht, Herr Weißenborn, gerne. Aber das ist auch eine ziemlich banale Aussage. Haben Sie noch etwas zum unterschreiben? Z.B. für mehr Freundlichkeit unter den Mitmenschen oder mehr süße Kätzchen. Bin ich immer zu haben. :)

 

#69: besso keks sagt:

am Mittwoch, 15.01.2014, 21:29

#62: Horst Maler sagt:

"Die einfachste Lösung findet sicherlich Frau Merkel : Eine Eimerkette gebildet aus den Mitgliedern des Kabinetts und des Bundestages. Das kostet ja nur eine Kugel Eis im Monat pro Kopf."

herr Maler,

die einfachste Lösung wäre eine Kugel Blei in den Kopf. Kostet auch nicht viel und wäre Einmalaufwand.
Das Land wäre von diesem Schmarotzergesindel befreit und man könnte wieder vernünftig arbeiten

MfG

 

#70: Dr.Paul sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 00:15

#56:Verehrter Herr Martin Landvoigt,
was die Diskussion mit Ihn etwas schwierig gestaltet,
ist Ihre Eigenschaft, Argumente, die (von mir) schon geradezu erschöpfen vorgetragen wurden, wieder auszublenden als ob sie nicht existent wären.
Das ist im Wesentlichen das Argument der "Thermalisierung" von CO2,
das nicht einfach mit "Kirchhoff" entkräftet werden kann.
Offensichtlich wissen Sie nicht was "Kirchhoff" sagt!!!
Natürlich ist "Kirchhoff" eine (falsche!) AGW-Position.
Das heist, Sie zwingen mich, immer wieder von vorne zu beginnen,
so ist Klärung eines Sachverhaltes kaum möglich!
Das Gegenargument zur Thermalisierung, das fälschlich dem armen "Kirchhoff" untergejubelt wird, würde heißen,
ein absorbiertes Photon MUSS wieder emittiert werden, was wirklich haarsträubender Blödsinn ist.
Natürlich ein Photon gleicher Energie wegen Kirchhoff.
Das würde bedeuten, die Erde müsste Sonnenstrahlen emittieren.
Offensichtlich missachtet die Erde "Kirchhoff" (Einstrahlung = Ausstrahlung), … besonders am Tag (siehe unseren Mond, der macht das schon etwas besser).
Ein Molekül richtet sich also NICHT nach Kirchhoff, was es nun mit der absorbierten Strahlung weiter anstellt, haben Sie die Photosynthese schon vergessen?
Rein technisch ist die Absorption immer leichter zu messen als die Emission. Auch Herr Hug hat NICHT die Emission gemessen.
Ich frage den Mitleser nach der Logik einer

"Absorptions-Sättigung", egal ob in 10m oder einem km Höhe,
wenn das CO2 selbst strahlen würde!!!

Logik!

Wie soll es bitte im 15µm-Kernbereich auf 0 kommen,
was jedermann auf der Welt messtechnisch immer wieder bestätigt???
Der gemessenen Strahlung kann man wirklich NICHT ansehen, aus welcher Quelle sie stammt!
15µm bleiben 15µm.
Es gäbe dann überhaupt keine Sättigung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Bedauerlicherweise ist hier Jack Barrett später aus berufliche Gründen etwas eingeknickt, aber Herr Hug, der da etwas herum eiert, z.B. mit dem dummen Satz:
"Dass eine atmosphärische Wärmestrahlung gemäß dem Planck-Gesetz gegeben ist, ist eine Selbstverständlichkeit. "
N2, O2, Argon ist diese warme Atmosphäre, selbstverständlich??????.
Selbstverständlich ist nur das, was selbstverständlich existiert und gemessen werden kann,
das ist die Abstrahlung in den Weltraum und das besagt NICHTS über die Gegenstrahlung in Richtung Erde,
schon gar nichts "Selbstverständliches".
Ich habe ja selbst geschrieben
"Das (CO2-Strahlung) fängt erst in der Stratosphäre an, auch dem IPCC bekannt und nun schon oft genug zitiert."


Immerhin kennt Hug in seiner wunderbaren von Ihnen zitierten Arbeit die "meist strahlungslose Relaxation" im IR-Bereich und das Jablonski-Diagramm des polnischen Physiker Alexander JABLONSKI, dem Begründer der modernen Fluoreszenz-Spektroskopie
und schreibt eigentlich für jeden Skeptiker, der lesen kann sehr deutlich:

"Während angeregte Atome nur unter Emission von Strahlung in den Grundzustand zurückkehren können, erfolgt die Relaxation bei Molekülen wegen der Rotations- und Schwingungsfreiheitsgrade meist strahlungslos gemäß den Prinzipien des Jablonski-Diagramms [28]. Deshalb reichte es eigentlich vollkommen aus, wenn man den „theoretischen“ Treibhauseffekt ohne jegliche Absorption nur mit der - temperaturabhängigen - Planck-Gleichung beschreibt, die man mit den jeweiligen Bandenstärken „klimawirksamer“ Spurengase und der „Anzahl IR-aktiver Moleküle in einem Luftvolumen“ multipliziert. Berücksichtigung man den Raumwinkel, erhält man die thermische Emission der Atmosphäre innerhalb eines Halbraums."

Nichts anderes habe ich in meinem Beitrag #50 speziell für Sie mit 0,08°C getan.
natürlich begrenzt auf den Lufbereich in dem "Sättigung" stattfindet, die Verteilung "in den Halbraum" besorgt dann die Konvektion,
womit die Messbarkeit dann endgültig vernichtet wäre. Auf die Absoptionslänge gehe ich heute nicht ein,
ich bleibe aber zunächst eher bei 200 m!

Sie vermuten richtig, dass der Emissionsgrad der Erdoberfläche unter 1 nicht berücksichtigt wurde, ein wichtiger Punkt, die Abstrahlung würde sich entsprechend vermindern.


und mit dem von Ihnen kritisierten Satz:
"thermisch wirksam ist eine Thermalisierung von absorbierter Strahlung und nichts anderes."
sollte selbstverständlich ausgedrückt sein, dass eine (nicht vorhandene) Reemission eine "Erwärmung" verhindern würde (1.HS).

was den Luftdruck betrifft,
empfehle ich ein Lexikon, in dem Hochdruck und Tiefdruck-Gebiet meteorologisch definiert ist.

Mit Ihrem Satz:
"sie schießen nun über das Ziel hinaus. Denn die Erfahrung zeigt die steigenden Lufttemperaturen in Bodennähe."
denken Sie sicher an die Erfahrung der wesentlich kälteren Mondoberfläche ohne Atmosphäre???
(Ironie)

Den Rest einschließlich Heller bzw. den von ihm zitierten Prof. Dr. Friedrich Herrmann, Abteilung für Didaktik der Physik, Universität, 76128 Karlsruhe, einer AGW-verteidigungs-Hochburg will ich lieber nicht kommentieren,
für mich ebenso eine Schande für Physik als Wissenschaft wie das verrückte Strahlungsbilanzmodell der IPCC bzw. K&T oder der NASA

mfG

 

#71: Rainer Manz sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 11:39

@6o# / auch zu Herr Landvoigt nebenbei

Schön geschrieben Herr Hader:
„Ich gehe noch einen Schritt weiter, das Ganze kann nicht nur ohne Faschismusvorwürfe diskutiert werden, es sollte sogar eine Selbstverständlichkeit sein, das man die unterlässt, wenn sie einfach nicht zutreffen.“
Verstehe ich Sie richtig, das bestimmen Sie für die anderen, dass deren Vorwürfe einfach nicht zutreffen?

Wenn dem so sein sollte, wäre genau das eines, wenn auch nebensächliches Faschismus-Bestätigungsmerkmal. Und kein unzutreffender Vorwurf. Dass Sie natürlich nun erbost sein könnten, sollte mich angesichts der herrschenden sprachlichen Begriffeverwirrung und eines öffentlich-rechtlichen Hitler-Dauerfeuers als permanente Ablenkungsstrategie hinsichtlich eines EU weiten, leider wieder vorbildhaften deutschen Vorreiters, aufkommenden anders daherkommenden Neofaschismus oder gleichwertig Neosozialismus nicht erstaunen. Wenn das allerdings Ausdruck demokratischer Systeme ist, dann ist entweder was mit der Demokratie faul oder die heutigen Systemakteure verschleiern ausgezeichnet mit Hilfe demokratischer erzielter Legimitation sprich Mehrheitserreichung auch in den Meinungen ihre wahren Absichten und Ziele. Was wiederum das System Demokratie fragwürdig macht, da es solche Machenschaften in diesem Ausmaß ermöglicht.
Wer die zum Himmel schreienden Zeichen der Zeit (nämlich Abdriften in eine totalitäre=faschistische=neosozialistische Gesellschaft) nicht erkennt, ist entweder ein Narr (ahnungslosbleibend Wollender), ein Duckmäuser (Mitläufer, Nutznießer) oder ein überzeugter Befürworter (Gewinner, Sympathisant oder Akteur) dessen. Viel Spielraum bleibt da nicht. Das liegt aber nicht an mir sondern an dem bereits erreichten Grad der Totalisierung und der bereits allgemeinen Gewöhnung daran! Die Akteure wollen eine neue Welt schaffen und stellen uns ständig die Frage Wollt Ihr die totale neue (Energie-)Welt. Die ist ähnlich einer perversen (Schein-)Legitimationsfrage eines deutschen Propagandaexperten von 1943 zu werten, auch wenn heute nicht mehr mit der damaligen Direktheit gefragt wird, sondern viel subtiler und hinterhältiger, also politisch korrekt in der Form: Ihr wollt doch auch eine sozialere gerechtere nachhaltigere zukunftfähigere Welt, dafür müssen wir jedoch…
Aber die Wortwahl unterscheidet ja Diktatur von Demokratie wenn auch nicht unbedingt die totalitären Ziele der Akteure in beiden Formen.

Dass die Freiheit kontinuierlich beschränkt wird, erträgt sich häppchenweise ja mit der richtigen Verpackung (sozial gerecht nachhaltig) und „frohen“ Botschaft (=Weltuntergangsszenarien) leichter, oder? Was ist schließlich Freiheit, wenn die Welt wegen uns (und der blöden Freiheit, gell) unterzugehen droht! Daher sprechen nicht nur die bereits sprachlich zum schlichten Klimawandel kollabierte Erderwärmungshysterie und das jedermann, Entschuldigung jedermannIn darauf aufgeladene kulthafte Zwangsenergiesparen und Zwangs- und unnötigeinsatz sogenannter Erneuerbaren Energien mit der moralisierenden Wucht der neuen Jakobiner eine deutliche Sprache: Faschismus. Da gibt es auch nicht einfach Unzutreffendes.

Wohin gehören Sie, Herr Hader? Ach, eine überflüssige Frage, Sie bestätigen ja stets auf´s neue mit Ihren Kommentaren, in welcher Liga Sie spielen. Sollte das ein unzutreffender Vorwurf und ein schlicht erbärmliches Vorurteil sein, so bitte ich schon jetzt um Ablass. Da Sie sind mit regulativen, STEUERnden Volks- pardon Bevölkerungserziehungswünschen Ablasshandelnd sicher kreativ und als überzeugter Demokrat (oder etwa nicht?) können Sie dennoch meine irre-und fehlgeleitete Meinung unter dem hohen Gut der Meinungsfreiheit tolerieren… so wie ich die Ihrige übrigens auch.

 

#72: Dr.Paul sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 11:44

Noch ein Kommentar zu Hug:
Ein häufiger physikalischer Fehler der AGW-Maffia ist die falsche Darstellung der Planck-Kurven für "Schwarzkörper, auch von Hug übernommen,
die suggestiver Weise ihr Strahlungsmaximum ausgerechnet bei 15µm bzw. WZ 667/cm, oder sogar niedriger haben, was schlicht dem "Satellitentrichter" für CO2 eine quantitative Bedeutung gibt, die ihm nicht zukommt.

Nach Planck und Wien ist das Strahlungsmaximum der Erdoberfläche jedoch im kurzwelligeren Bereich,
bei 300 K z.B. bei 9,7µm.
Ein "Schwarzkörper" mit einem Strahlungsmaximum bei 15µm hat dagegen nach Planck eine Temperatur von 193,2 K = -79,95°Celsius (minus!).
Da diese falschen Planckkurven so häufig zu finden sind, sogar von "Kritikern" wie Hug übernommen,
sehe ich darin keinen Zufall, sondern wie bei den "Messungen" der nicht vorhandenen Gegenstrahlung
ORGANISIERTEN WISSENSCHAFTLICHEN BETRUG.

mfG

 

#73: Dirk Weißenborn sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 12:15

#68 S.Hader,

Hallo Herr Hader,

danke für Ihre Antwort!

Nun ist meine Frage damit jedoch nicht vollständig beantwortet. Wir müssen bedenken, dass die TATSÄCHLICHEN Zahler der Mehrwertsteuer letztendlich nur die Endverbraucher sind - in aller Regel die Privathaushalte bzw. Privatpersonen.

Für Unternehmen ist die Mehrwertsteuer nur ein quasi durchlaufender Posten. Bei Einführung einer CO2-Steuer befürchte ich ein "Durchreichen" der resultierenden Abgabe an die Endverbraucher, die in ihrer überwiegenden Mehrheit durch steigende EEG-Umlagen und - demnächst - steigende Sozialversicherungsbeiträge ohnehin schon belastet sind.

Und für die Volkswirtschaft insgesamt bedeutet eine CO2-Steuer eine weitere Einschränkung der Kaufkraft, vor allem der breiten Masse der Bevölkerung.

Wenn Sie sich ohnehin darauf verlassen, Herr Hader, dass die Preise sämtlicher fossiler Brennstoffe in Zukunft weiter steigen werden, haben Sie den "bremsenden" Effekt einer CO2-Steuer doch gar nicht nötig.

Das erledigen Big Oil, Big Coal und andere doch dann sowieso für Sie!

mfG

Dirk Weißenborn

PS: Unterschreiben wir beide "Mehr Freundlichkeit"?

 

#74: Michael Krüger sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 12:49

Zur Information an die Redaktion.

besso keks ist shader, oder Sören Hader.

http://tinyurl.com/nc6cd28

Er will hier nur stören.

Kommentar:

Das stimmt wohl, aber warum der eine der andere ist, erschließt sich mir nicht.
mfG
Admin

 

#75: Marvin Müller sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 13:12

Kommentar:
"Das stimmt wohl, aber warum der eine der andere ist, erschließt sich mir nicht.
mfG
Admin"

Das wird wohl an Herrn Krügers Leseverständnis liegen. Herr Hader beschwert sich, dass sein Kommentare nicht duchgekommen sind, dafür aber der von Herrn Keks. Wie Herr Krüger daraus macht, dass beide ein und dieselbe Person sind, wird wohl sein Geheimnis bleiben.

 

#76: Michael Krüger sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 13:14

@Dr.Paul

Co2 bei 15µm ist kein schwarzes Loch. Selbst kleine schwarze Löcher senden Strahlung aus.

Das Strahlungsspektrum der Erde und Atmosphärengase kann von Flugzeugen und Satelliten aus bei unbedeckten Himmel mit Spektrometern gemessen werden. Das sieht so aus und zeigt auch eine Abstrahlung bei 15µm.

http://tinyurl.com/qccqf98

 

#77: Dirk Weißenborn sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 13:20

#74 Michael Krüger,

na, der Faden ist etwas dünn, Herr Krüger!

Aber etwas anderes fällt beim Lesen im anderen Blog auf:

Wie schafft es Herr Hader, bei seinen ganzen Postings auf allen möglichen Blogs noch nebenbei zu arbeiten? Oder ist "Posten" seine eigentliche berufliche Tätigkeit?

Auf den anderen Blogs zeigt er aber auf jeden Fall sein wahres Gesicht.


mfG

Dirk Weißenborn

 

#78: Michael Krüger sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 13:22

@Redaktion

"aber warum der eine der andere ist, erschließt sich mir nicht."

Stimmt, der Kommentar von shader bei primaklima ist zweideutig. Meint er sich jetzt selbst, oder einen anderen? Wie auch immer. shader legt seine Intention ja offen dar. Es geht darum EIKE zu diskreditieren.

Kommentar:

Das wissen wir von ihm und einigen anderen der anderen Blogger hier schon lange. Aber - unfreiwillig wohl- sorgen die für umso mehr Verbreitung.
mfG
Admin

 

#79: Dr.Paul sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 13:46

#74: Michael Krüger EIKE ist eine "Skeptiker-Seite".
Hier stört Hader
und besso keks stört NICHT

mfG

 

#80: P.Große sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 15:23

#78: Michael Krüger sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 13:22
Stimmt, der Kommentar von shader bei primaklima ist zweideutig. Meint er sich jetzt selbst, oder einen anderen? Wie auch immer. shader legt seine Intention ja offen dar. Es geht darum EIKE zu diskreditieren.

Richtig erkannt Herr Krüger. Nur ist diese Erkenntnis schon viele Jahre alt. Shader selbst ist in keinem Blog gern gesehen, ist aber fester Bestandteil der Debattenkultur.Viele irren mit den unterschiedlichsten Identitäten durch die Blogszene, vielleicht auch shader. Sollen wir froh sein auch Menschen darunter zu finden die sich so offensichtlich zum Narren machen.

 

#81: Michael Krüger sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 15:31

@Marvin Müller

"Das wird wohl an Herrn Krügers Leseverständnis liegen. Herr Hader beschwert sich, dass sein Kommentare nicht duchgekommen sind, dafür aber der von Herrn Keks."

Es liegt eher an der Ausdruchsweise von Herrn Hader. Er hat geschrieben:

"Zwei sachbezogene Beiträge zum Prof.Sinn-Vortrag gingen von mir nicht durch, dafür dieser:"

Zwei von ihm gingen nicht durch dafür dieser ...

Ist dieser nun auch einer vom ihm, nur unter einem anderen Pseudonym?

Hätte ja sein können, bei den diversen Pseudonymen welche Klimaschützer benutzen. Ist aber vermutlich doch nur ein Missverständnis von mir.

Sehr bedenklich finde ich jedenfalls, wie bei Primaklima unter dem Dies-und-Das-Treed gegen EIKE gehetzt wird. Dort finden sich übelste Beleidigungen und man spricht sich ab, um bei EIKE zu stören. Finden Sie das gut?


 

#82: Dr.Paul sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 16:01

#76: Aber Herr Michael Krüger, wer bestreitet das denn?
Und vergessen Sie nicht, Strahlung heist auch Kühlung der Quelle (Atmosphäre), 1.HS.

Die Diskussion ging nur darum WO CO2 strahlt.
Sowie wo diese Strahlung "landen" kann.
Ist das zu schwierig für Sie?

Übrigens findet sich z.B. in dieser Bildquelle aus Ihrer eigenen Quellenangabe
einer amerikanischen "Eliteuniversität"
eine FALSCHE Darstellung der eingezeichneten
"Planck-Kurven"

http://tinyurl.com/ovklcq6

Das Strahlungsmaximum einer 320 K (Schwarzkörper-) Strahlungsquelle liegt NICHT bei 15µm,
sondern bei 9,0 µm!
Entsprechend falsch sind die zugehörigen "radiance"-Angaben.

Achten Sie einfach mal drauf!

mfG

 

#83: Marvin Müller sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 16:51

#81: Michael Krüger sagte am Donnerstag, 16.01.2014, 15:31

"@Marvin Müller

Sehr bedenklich finde ich jedenfalls, wie bei Primaklima unter dem Dies-und-Das-Treed gegen EIKE gehetzt wird. Dort finden sich übelste Beleidigungen und man spricht sich ab, um bei EIKE zu stören. Finden Sie das gut?"

Das ist wohl eine Sache der Wahrnehmung. Wenn es dort Beleidigungen gibt, kommen die entweder von "Skeptikern" oder von Vennecke. Und das sie sich dort verabreden, um Eike zu stören, kann ich auch nicht erkennen. Die Diskussion flammt dort in der Regel nur auf, wenn Kommentare hier mal wieder nicht veröffentlicht werden und man sich daher woanders austauschen will oder weil man eh keinen Sinn darin sieht, hier zu kommentieren und sich daher über grobe Schnitzer woanders unterhält. Ist doch auf anderen Seiten nicht anders, dort werden doch auch regelmäßig Dinge von anderen Seiten aufgegriffen und lokal diskutiert...

 

#84: K. Allmendinger sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 17:18

@#71 Rainer Manz.

Zu Ihrem Beitrag kann ich nur das Wort von Benjamin Franklin zitieren:

"Those who surrender freedom for security will not have, nor do they deserve, either one."

Diejenigen, die ihre Freiheit fuer Sicherheit aufgeben, weder bekommen, noch verdienen sie, weder das eine noch das andere.

Zu dieser "Sicherheit" gehoert auch Versorgungssicherheit, sog. Nachhaltigkeit, und viele der gruenen Schlagwoerter.

 

#85: Michael Krüger sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 18:01

@Dr.Paul

"Übrigens findet sich z.B. in dieser Bildquelle aus Ihrer eigenen Quellenangabe
einer amerikanischen "Eliteuniversität"
eine FALSCHE Darstellung der eingezeichneten
"Planck-Kurven"

http://tinyurl.com/ovklcq6 "

Nö, dort ist alles korrekt selbige Abbildung verwendete auch ein Herr Beck.

http://tinyurl.com/ncb6lv4

Die Messungen stammen aus Nordafrika bzw. der Sahara. Dort ist die Wärmeabstrahlung besonders groß.

 

#86: Dr.Paul sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 20:46

#85: Michael Krüger, Ihr "nö" zeigt nur,
dass Sie die wirklich berühmte Plancksche Strahlungsformel NICHT kennen, aus der man auch das Stefan-Boltzmann-Gesetz und das recht einfache geniale Wien'sche Verschiebungsgesetz ableiten kann; Wien, auch ein Nobelpreisträger:

"Das Produkt aus Wellenlänge der maximalen Strahlung und Temperatur des Körpers ist konstant
2898 [µmK]"!

Für die Erdtemperatur 300 K
also 2898 µmK / 300 K = 9.7 µm

ist doch gar nicht so schwer.

Wie will man denn die AGW-Ideologen widerlegen können,
wenn man nicht mit der Strahlengesetzen rechnen kann,
Herr Krüger?

mfG

 

#87: besso keks sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 21:02

#74: Michael Krüger sagt:

"besso keks ist shader, oder Sören Hader."

und noch ne Perle:

"Das Strahlungsspektrum der Erde und Atmosphärengase kann von Flugzeugen und Satelliten aus bei unbedeckten Himmel mit Spektrometern gemessen werden. Das sieht so aus und zeigt auch eine Abstrahlung bei 15µm."


Lieber Herr Krüger,

ad 1 kann ich Sie beruhigen:
Ich poste seit 2 Jahren nur noch hier auf EIKE, nachdem mir bei SPON die Ehre einer lebenslangen Sperre zuteil wurde.
ad 2 würde ich Ihnen vorschlagen mindestens die Themen hier auf EIKE mit mehr als 300 Beiträgen durchzulesen.
Damit meine ich insbesondere die sich an die Artikel anschließende Diskussion.
Wenn Sie bei den letzten drei dieser Themen durch sind, lesen Sie nochmals Ihren obigen Satz und Sie werden verstehen wie überflüssig er ist.

Glückauf


 

#88: besso keks sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 21:36

#50 und 70: Dr.Paul sagt:

"Das würde bedeuten, eine Erwärmung im Bereich der unteren 200m von 0,08°C"

Sehr geehrter Herr Dr. Paul,

schönen Dank für Ihre Ausführungen, die an Klarheit nichts zu wünschen übrig lassen.
Außer einer kleinen Ergänzung vielleicht:
die von Ihnen beschriebenen Vorgänge können keine
Erwärmung der Erdoberfläche bewirken. Es wird lediglich die Atmosphäre rechnerisch um den genannten Wert wärmer.
Bei den Prozessen, in deren Verlauf die Erdoberfläche von der Atmosphärenseite her erwärmt wird, spielt CO2 so gut wie keine Rolle.
Was Herrn Landvoigt anbelangt habe ich den Eindruck er traut sich noch nicht zu glauben was er eh schon gerne glauben möchte und insgeheim schon begriffen hat. Aber viele Jahre AGW-Propaganda lassen sich halt nicht so schnell beiseite wischen.

Mit besten Grüßen

 

#89: NicoBaecker sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 21:42

#82

Tja Paul, schon blöd, wenn man nicht weiß, was auf der X- und Y-Achse steht. Aber trösten Sie sich,
dafür benötigt man Kenntnisse der Differentialrechung, über die Sie kaum verfügen.

 

#90: besso keks sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 21:58

#71: Rainer Manz sagt:

"Wenn das allerdings Ausdruck demokratischer Systeme ist, dann ist entweder was mit der Demokratie faul oder die heutigen Systemakteure verschleiern ausgezeichnet mit Hilfe demokratisch erzielter Legimitation sprich Mehrheitserreichung auch in den Meinungen ihre wahren Absichten und Ziele."

Sehr geehrter Herr Manz,

mit obiger Bemerkung sprechen Sie das Hauptübel an, unter dem alle sog. Demokratieen mehr oder weniger leiden:
Die Zusammenhänge sind in diesen Zeiten für die ganz überwiedende Mehrheit der Bevölkerung nicht durchschaubar. Sie ist damit in ihrer Meinungsbildung von anderen abhängig. Diese "anderen" sind die sog. Medien, insb. in D der Staatsfunk, die zwangsangepassten Privatsender und die von Linkssozialisten und Ökofaschisten ebenfalls unterwanderten Printmedien.
Eine veröffentlichte Meinungspluralität, wie eine Demokratie sie erfordert, gibt es nicht.
Richard Löwenthal wäre heute im ökofaschistenverseuchten ZDF undenkbar.
Dieser Zustand ist unerträglich und muß dringend geändert werden.

MfG

 

#91: F.Ketterer sagt:

am Donnerstag, 16.01.2014, 22:37

#85: Michael Krüger sagt:
am Donnerstag, 16.01.2014, 18:01
@Dr.Paul

"Übrigens findet sich z.B. in dieser Bildquelle aus Ihrer eigenen Quellenangabe
einer amerikanischen "Eliteuniversität"
eine FALSCHE Darstellung der eingezeichneten
"Planck-Kurven"

http://tinyurl.com/ovklcq6 "

Nö, dort ist alles korrekt selbige Abbildung verwendete auch ein Herr Beck.

http://tinyurl.com/ncb6lv4

Die Messungen stammen aus Nordafrika bzw. der Sahara. Dort ist die Wärmeabstrahlung besonders groß.
####################################
Dr. Paul hat Recht, auch bei „besonders großer Wäremabstrahlung“ ist die Abblidung falsch:
Bei 320 K liegt das Maximum der Planck-Kurve nicht bei 15µm. Da wurde schlicht geschlampt.
(Hatte ja Dr. Paul schon gesagt).

 

#92: Axel Schweiss sagt:

am Freitag, 17.01.2014, 02:18

#46

Es scheint ein in der Soziologie bekanntes Phänomen zu sein, dass einer dem Anderen was erzählt, z.B. Indianer bzgl. eines starken Winters der angeblich hereinbreche, weil der Weiße Mann viel Holz sammle. Auch in der Neuzeit ist dies in Internetforen zu beliebigen Themen denkbar. Auch Hans-Werner Sinn hat dieses Phänomen in der Diskussion zu seinem Vortrag erwähnt, sinngemäß: Da erzählt ein Politiker dem anderen was von – sagen wir mal – der Energiewende, dann erzählt der andere Politiker dem einen etwas davon, und am Ende halten dies alle für Wahrheit. Infolge erzählen sie's der Bevölkerung, die Medien übernehmen es dankbar, und irgendwann halten es viele für Wahrheit. Da muss es nicht verwundern, wenn dann ca. 85% der Bevölkerung die „Energiewende“ für „alternativlos“ halten. Allerdings wird sich das schlagartig ändern, wenn sie am eigenen Geldbeutel zu spüren bekommen, was dies genau bedeutet.

H.-W. Sinn legt in klaren Worten dar, wie seine Meinung zur Energiewende ist. Nun, wenn es stimmt, was H.-W. Sinn rechnete, ist die Theorie der „Energiewende“ widerlegt.

Ist es denkbar, das das oben beschriebene Phänomen (Indianer bzw. Politiker) selbst in Zirkeln, die durchaus der Aufklärung zugetan sind, vorkommt, z.B. in solchen, in denen sich S.Hader bewegt?;)

Mensch, jetzt ist das wieder so ein langer Text geworden! – Tja..., aber meistens lassen sich populäre Irrtümer nicht mit wenigen Worten aufweichen – außer durch andere populäre Irrtümer! Aber so bin ich nicht unterwegs.

Glück auf!

 

#93: Günter Heß sagt:

am Freitag, 17.01.2014, 06:01

@ Krüger #85 und @ Paul #82,

Herr Krüger schreibt:

„http://tinyurl.com/ovklcq6 Nö, dort ist alles korrekt selbige Abbildung verwendete auch ein Herr Beck.“

Herr Krüger hat Recht die Abbildung ist korrekt.

Wenn Herr Paul in #82 schreibt:
„Das Strahlungsmaximum einer 320 K (Schwarzkörper-) Strahlungsquelle liegt NICHT bei 15µm,?sondern bei 9,0 µm!?Entsprechend falsch sind die zugehörigen "radiance"-Angaben.“

Damit zeigt Herr Paul schlichtweg, dass er die Planck’sche Strahlungsfunktion nicht verstanden hat.

Das Bild zeigt eben die Planck’sche Strahlungsfunktion als Wellenzahlspektrum eingezeichnet. Für 320 K findet man das Maximum im Wellenzahlspektrum der Planckfunktion bei einer Wellenzahl von ca. 630 cm-1.
Diese Wellenzahl entspricht einer Wellenlänge von ca. 15.9 µm.
Trägt man die Planck’sche Strahlungsfunktion als Wellenlängenspektrum auf findet man allerdings das Maximum bei einer Wellenlänge von etwa 9 µm.

Wie man das ausrechnet kann jeder in einer sehr lehrreichen Arbeit von Prof. Kramm nachlesen: http://tinyurl.com/ke55l38.

Prof Kramm errechnet den Faktor 1.76 (ca. 15.9µm/9.0µm) zwischen der Wellenlänge im Maximum des Wellenzahlspektrums und der Wellenlänge im Maximum des Wellenlängenspektrums der Planck’schen Strahlungsfunktion.

Mit freundlichen Grüßen
Günter Heß

P.S. Man findet dort auch zwei schöne Messungen der Gegenstrahlung in Barrow und Nauru.

Und der Vortrag von Prof. Sinn ist sehr gut.

 

#94: Michael Krüger sagt:

am Freitag, 17.01.2014, 14:01

@Günter Heß #93

Danke.

@besso keks #87

ad 1: Das war ein Missverständnis.

ad 2: Muss ich glaube ich nicht weiter kommentieren.

Mein Fazit: Einige "Skeptiker" schaden mit ihren Aussagen sich selbst und anderen "Skeptikern".

 

#95: Michael Krüger sagt:

am Freitag, 17.01.2014, 14:31

@Günter Heß #93, Dr.Paul #86

Ergänzend dazu noch

http://tinyurl.com/nf428j5

 

#96: besso keks sagt:

am Freitag, 17.01.2014, 15:30

#94: Michael Krüger sagt:

"Mein Fazit: Einige "Skeptiker" schaden mit ihren Aussagen sich selbst und anderen "Skeptikern"."

Mein Fazit:
Sie haben meinen Rat nicht befolgt...
Suche Sie mal hier auf EIKE nach der Diskussion, in der die Fälle
-Erde ohne Atmosphäre/Wasser
-Erde mit Atmosphäre
-Erde mit Atmosphäre/Wasser
-Erde mit Atmosphäre/Wasser/Treibhausgase
besprochen werden.

 

#97: Dr.Paul sagt:

am Freitag, 17.01.2014, 18:24

#93: Günter Heß oder wissen Sie etwa nicht,

dass es sich bei "ca.15.9 µm" und "ca. 630 cm-1"
EXAKT um die gleiche Wellenlänge handelt???

Selbstverständlich gilt für beides das gleiche Strahlungsmaximum,
nämlich ca. 190 K oder -80°C.

Für 320 K liegt das Maximum dagegen bei 9,0 µm,
oder 1104 cm-1.

Das war also ein dickes Eigentor Herr Heß!

mfG

 

#98: Dr.Paul sagt:

am Freitag, 17.01.2014, 18:27

#91: F.Ketterer Kompliment,
hätte ich fast überlesen, man dankt!

mfG

 

#99: Michael Krüger sagt:

am Samstag, 18.01.2014, 13:02

@ #96: besso keks

Sie werden es nicht glauben, aber ich habe Physik der Atmosphäre studiert und am IUP in Bremen mein Diplom gemacht.

@ #97: Dr.Paul

"Das war also ein dickes Eigentor Herr Heß!"

Mann denkt es könne nicht schlimmer kommen, ...

Also noch ein Versuch:

http://tinyurl.com/nf428j5

 

#100: Michael Krüger sagt:

am Samstag, 18.01.2014, 13:35

@ #96: besso keks, Dr.Paul

Ich sagte:

"Das Strahlungsspektrum der Erde und Atmosphärengase kann von Flugzeugen und Satelliten aus bei unbedeckten Himmel mit Spektrometern gemessen werden. Das sieht so aus und zeigt auch eine Abstrahlung bei 15µm."

Ein solches Spektrum finden nicht nur hier bei EIKE

http://tinyurl.com/ov5bsct

sondern auch beim verstorbenen E. G. Beck, der war auch bei EIKE und sogar Mitbegründer von EIKE!

http://tinyurl.com/pp49mqt


 

#101: besso keks sagt:

am Samstag, 18.01.2014, 14:51

#99: Michael Krüger sagt:

"Sie werden es nicht glauben, aber ich habe Physik der Atmosphäre studiert und am IUP in Bremen mein Diplom gemacht."

Seit PISA wissen wir ja alle daß BREMEN die Bildungshochburg in Blödland ist.

Also HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!


...und schöne Grüße aus München ;-)

 

#102: Dr.Paul sagt:

am Samstag, 18.01.2014, 16:27

zu #99 und #100

Lieber Physiker mit Hilfe von #99 sollten Sie in der Lage sein auszurechnen,
dass in #100 zwei falsche Planck-Kurven zu sehen sind!
Siehe #97:
Für 320 K liegt das Maximum dagegen bei 9,0 µm,
oder 1104 cm-1.

mfG

 

#103: besso keks sagt:

am Samstag, 18.01.2014, 17:24

#99: (Nachtrag) Michael Krüger sagt:
"Sie werden es nicht glauben, aber ich habe Physik der Atmosphäre studiert und am IUP in Bremen mein Diplom gemacht.

Ich habs leider überlesen:

IUP: Institut für Umweltphysik (!!!)

Gibt es in Bremen auch ein Institut für "Unterwasserphysik"?
Oder "Ostfriesenphysik"?
Oder gar
"IchglaubeallesdennichhabinBremendiplomiert-Physik"?

Könnte man auf jeden Fall mit dem Institut für "Treibhausphysik" (ITP) zusammenlegen.
Oder hat man das schon?
(Februar 2014: IUP-AWI Blockseminar "Climate Change" am 03.02.2014)

Muß aber auf jeden Fall von stinknormaler, langweiliger und althergebrachter Physik getrennt bleiben.

Da bestehe ich darauf!

 

#104: Michael Krüger sagt:

am Samstag, 18.01.2014, 17:25

@ #101: besso keks
@ #102: Dr.Paul

Zwei hoffnungslose Fälle?

Was soll ich noch dazu sagen, wenn Sie beide meine Links völlig ignorieren?

Letzter Versuch: Wie ich schon mehrfach sagte:

"Das Strahlungsspektrum der Erde und Atmosphärengase kann von Flugzeugen und Satelliten aus bei unbedeckten Himmel mit Spektrometern gemessen werden. Das sieht so aus und zeigt auch eine Abstrahlung bei 15µm."

LINK1: Ein auf EIKE gezeigtes Spektrum vom Klimaskeptiker Dipl. Ing. Peter Dietze

http://tinyurl.com/ov5bsct

LINK2: Ein vom Klimaskeptiker Dipl. Biol. Ernst-Georg Beck gezeigtes Spektrum (in der Mitte der verlinkten Seite). Beck war Mitglied bei EIKE und Mitbegründer von EIKE!

http://tinyurl.com/pp49mqt

LINK3: Ein vom Klimaskeptiker Prof. Dr. Gerhard Kramm (er ist selbst Klimaforscher) gezeigtes Spektrum. (Seite 3, Fig. 1).

http://tinyurl.com/ke55l38

Im Artikel erklärt Prof. Kramm auch, wie es zu den unterschiedlichen Maximas der Schwarzkörperstrahlung kommt!

Und hier wird das nochmals auf Deutsch erklärt!

http://tinyurl.com/nf428j5

Tatsächlich be?ndet sich das Maximum der Planckkurve an einer anderen Stelle
wenn man das Plancksche Strahlungsgesetz einmal in Frequenzen und einmal
in Wellenlängen formuliert. !!!

Es sind also keine falschen Plack-Kurven in den von mir verlinkten Spektren zu sehen !!!

Indem Sie beide Herr Paul und Herr Keks das in Abrede stellen, tun Sie sich selbst und uns Klimaskeptikern keinen Gefallen. Ganz im Gegenteil, Sie diskreditieren die Arbeiten von den Klimaskeptikern Dietze, Beck und Kramm. Und damit disqualifizieren Sie sich selbst!

 

#105: Dr.Paul sagt:

am Samstag, 18.01.2014, 17:46

Verehrter Herr Krüger,
Kritiker sein erfordert schon, Fehler erkennen zu können,
zumindest die Bereitschaft dafür aufzubringen!
Das fehlt Ihnen offensichtlich.
Wenn Sie Ihre eigenen Formeln nicht anwenden können,
halten Sie sich an den Link von Heß

http://tinyurl.com/ke55l38

(Prof.Kramm)
da steht wörtlich:
"For an earth’s surface temperature of T = 300 K the maximum of the terrestrial radiation amounts to (Lamda max.) = 9.7 ?m in the wavelength domain "

Und die Wellenzahl ist schlicht der reziproke Wert von Wellenlänge (Lamda), also 1/Lamda.
Da die "Wellenzahl" üblicherweise pro cm angegeben wird,
müssen Sie also 10000 durch die Wellenlänge (µm) dividieren um zur Wellenzahl zu gelangen.
10000/15 = 667 (aufgerundet).

Übrigens hat sich selbst bei Kramm, der rechnen kann, s.o., in Fig.1 eine falsche Abbildung der Planck-Kurve eingeschlichen (Nauru,300K).

Die Kurve "von Beck" ist natürlich nicht von Beck selbst, sondern eine der häufigsten kopierte Darstellung von :
R. A. Hanel, et al., J. Geophys. Res., 1972, 77, 2829-2841

Und Herrn Dipl. Ing. Peter Dietze, den Sie auch angeboten haben, kenne ich recht gut aus sehr intensiven Diskussionen,
als sehr unhöflichen geradezu fanatischen "Treibhausvertreter", der physikalischen Gegenargumenten absolut unzugänglich ist.

Wer sich daher Skeptiker der CO2-Treinhaushypothese nennen möchte, muss mindestens wissen, wie eine korrekte Planckkurve (für den "Schwarzkörper") aussieht.

Er müsste rechnerisch auch in der Lage sein, mit einer anderen Albedo und einer vom Schwarzkörper abweichenden Emessivität der Erdrückstrahlung mit Hilfe von Stefan-Botzmann
eine ausgeglichene Strahlungsbilanz bei 15°Celsius für die Erdtemperatur darzustellen,
um mit diesen gebildeten Lügnern,
die sich Wissenschaftler nennen, mitdiskutieren zu können!



MfG


 

#106: Michael Krüger sagt:

am Samstag, 18.01.2014, 20:09

@ #105: Dr.Paul

Sie haben dort etwas überlesen. Herr Prof. Kramm schreibt auf Seite 4 dies:

LINK1: http://tinyurl.com/ke55l38

"It is shown that ?(?)max di?ers from ?(?)max of the frequency domain and ?(ns)max and ?(np)max of the two wave number domains used in spectroscopy (superscript ns) and
physics (superscript np) by a factor of 1.76."

D.h. ein Maximum bei 9.7 µm * 1.76 = 17 µm !!! für die Schwarzkörperstrahlung bei einer Temperatur von 300 K. Genau das Zeigt Fig. 1 in der Arbeit von Kram !!! Also alles korrekt.

Und hier wird das auf Seite 1 nochmals auf Deutsch erklärt!

LINK2: http://tinyurl.com/nf428j5

"Tatsächlich befindet sich das Maximum der Planckkurve an einer anderen Stelle
wenn man das Plancksche Strahlungsgesetz einmal in Frequenzen und einmal
in Wellenlängen formuliert."

Der Umrechnugsfaktor wird dort (auf Seite 3) mit 1 / 0.57 = 1.754 angegeben. Entspricht also dem in der Arbeit von Kramm.

Bzgl. der Albedo und Emissivität habe ich in der Tat auch schon meine Berechnungen angestellt! Da Sie auch in meinem Blog aktiv sind, hätten Sie die leicht finden können. Hier die Ergebnisse!

LINK3: http://tinyurl.com/prs363g

LINK4: http://tinyurl.com/o3wdgum

@ #103: besso keks

Damit diskreditieren Sie sich leider selbst.


 

#107: NicoBaecker sagt:

am Samstag, 18.01.2014, 21:20

# 105 Paul,

wie lange wollen Sie sich eigentlich noch fuer die Erkenntnis zeitnehmen, dass die die Planckkurven nicht nur verschiedene X Achsen habemn, sondern auch verschiedene Y Achsen? Wenn man auf der X Achse die Wellenzahl abtraegt, so traegt man auf der Y Achse die Radianz angegeben in Watt pro sr und m2 und pro Wellenzahlintervall ab, wenn man gegen die Wellenlaenge auftraegt, so hat die Radianz die Einheit Watt pro sr und m2 pro Wellenlaengenintervall. Ein bisschen tricky, denn an der Y Achse wird nicht die Radianz R, sondern die Radianz pro Intervall dR/dk bzw. dR/dl abgetragen. Warum sollten diese verschiedenen Funktionen bei der gleichen Wellenlaenge/Wellenzahl ein gemeinsames Maximum haben? Nun, sie sind ja per Differentialrechung leicht ineinander umrechnenbar. Sie werden das nicht koennen, es waere schon alleine vermessen, anzunehmen, Sie haetten meine Erklaerung ueberhaupt verstanden...;-)
Regen Sie sich ueber Ihre Unfaehigkeit nicht so auf, die Autoren haben alles richtig gemacht, Sie kapieren es nur nicht, aber als Arzt muessen Sie sich deswegen nicht schaemen.

 

#108: Dr.Paul sagt:

am Samstag, 18.01.2014, 21:24

#104: Michael Krüger, Ich sehe, Sie haben weder Ihren eigenen Link, noch Kramm verstanden,
den ich wörtlich zitiert habe.
Sie haben mit dem Rechnen überhaupt noch nicht BEGONNEN!!!
Noch einmal:
Wellenzahl ist nichts anderes als DIE ZAHL DER WELLEN pro Längeneinheit (cm).
Die Wellenlänge bezieht sich dagegen auf eine einzige Welle, also die Länge von einem Wellenberg zum nächsten!

Die Bezeichnung 15µm und 667/cm
bezeichnen also genau die gleiche elektromagnetische Welle.

hier sind einige korrekt gezeichnete Planck-Kurven:
http://tinyurl.com/os3dpqd

Sie sehen, dass man mit dem Strahlungsmaximum bei 0°C noch nicht bei 11µm angekommen ist,
und glauben Sie es mir, wenn Sie selbst nicht in der Lage sind zu rechnen.
Bei MINUS 80°C sind wir bei 15µm.
(Nicht bei 320 K = PLUS 46,85°Celsius)



mfG

 

#109: NicoBaecker sagt:

am Samstag, 18.01.2014, 21:27

"Mein Fazit: Einige "Skeptiker" schaden mit ihren Aussagen sich selbst und anderen "Skeptikern"."

Troesten Sie sich. Noch groesser waere ihr/Ihr Schaden, wenn sie/Sie mal ausnahmsweise die Wahrheit verbreiten wuerden.

 

#110: Dr.Paul sagt:

am Samstag, 18.01.2014, 21:58

#89: Student NicoBaecker,
auch Sie können nicht mit der Planckschen Strahlungsformel umgehen?

Was können Sie denn?

mfG

 

#111: Günter Heß sagt:

am Samstag, 18.01.2014, 22:46

Lieber Herr Paul #105,

sie schreiben:
"For an earth’s surface temperature of T = 300 K the maximum of the terrestrial radiation amounts to (Lamda max.) = 9.7 ?m in the wavelength domain "

zitieren sie doch einfach Prof. Kramm vollständig:

"For an earth’s surface temperature of T = 300 K the maximum of the terrestrial radia- tion amounts to ?(?) = 9.7 ?m in the wavelength domain (see Figure 1, upper part). Since
the atmospheric window is ranging from 8.3 ?m to 12.5 ?m (e.g., M ?oller [1973], Kidder &
Vonder Haar [1995], Liou [2002], Petty [2004]) that corresponds to ”spectroscopic” wave
numbers ranging from 1, 250 cm? 1 to 800 cm? 1, the value of ?(?) suggests that the atmo- max
spheric window envelops this maximum. However, Eq. (67) provides for the maximum of the terrestrial radiation in the other domains: ?(np) = ?(ns) = ?(?) = 17.0 ?m (see Figure
max
1, lower part). This means that the maximum of the terrestrial radiation at a temperature of T = 300 K is located beyond the atmospheric window."

Dann wird auch klar, dass Herr Krüger Recht hat.

Mit freundlichen Grüßen
Günter Heß

 

#112: Dr.Paul sagt:

am Sonntag, 19.01.2014, 11:44

#104:An Physiker Michael Krüger
der Vollständigkeit halber
abschließen noch die "Umrechnung" von Wellenlänge statt auf die Wellenzahl
auf die Frequenz (Einheit Herz, Hz)
dazu benötigen wir die Zeit,
bzw. die Lichtgeschwindigkeit c.

Also ganz einfach Wellenlänge/Lichtgeschwindigkeit.

Die resultierende Dimension ist eine Zahlenangabe pro Zeit (sec.),
auch geschrieben sec^-1.
Jetzt muss man nur die vielen Nullen korrekt berücksichtigen,
denn die Lichtgeschw. wird üblicherweise in Metern/sec. angegeben (299.800.000)
und die Wellenlänge (im IR-Bereich) in Mikrometern, 1/1000 mm.

Bei 15 micrometern (CO2)
müssten dann 20 Hz mit 12 Nullen herauskommen genannt THz. (19,986666666667)
Und wenn man nun schon die Frequenz kennt,
kann man auch noch mit Hilfe von h, dem Planckschen Wirkungsquant die Energie eines Photons einer solchen IR-Frequenz berechnen
und erkennen,
dass bei entsprechender Fokussierung,
ganz locker ein Hähnchen bis zur Verkohlung verbrannt werden kann.

mfG

 

#113: Michael Krüger sagt:

am Sonntag, 19.01.2014, 13:29

@ Dr.Paul

Zeit um das mal zusammenzufassen.

Sie haben behauptet:

"Ein häufiger physikalischer Fehler der AGW-Maffia ist die falsche Darstellung der Planck-Kurven für "Schwarzkörper ..."

Herr Heß, Herr Baecker und ich haben das nun mehrfach richtig gestellt. Hier liegt also kein groß angelegter Betrug der AGW-Mafia vor.

Weiter haben Sie in meinem Blog und auch hier behauptet:

""Thermische Emission" von CO2 gibt es erdnah schon gar nicht" und "In der Troposphäre wird also Strahlungsenergie komplett in kinetischen Energie (Enthalpie) = Wärme umgewandelt. Der Astronom sieht also auf der Erdoberfläche keine 15µm-IR-Strahlung".

Gegenteiliges hatten Ihnen Herr Heß und ich mehrfach gezeigt, mit diversen IR-Messspektren vom Satelliten und Boden aus. U.a. hier:

http://tinyurl.com/ouatbpb

Weiter meinen Sie:

"Bedenken Sie bitte, die AGW ist eine mächtige und überaus einflussreiche Maffia, ohne Hemmungen, aus schwarz weis zu machen."

Ja und dazu gehören dann natürlich auch die Klimaskeptiker Dipl. Ing. Peter Dietze, Dipl. Biol. Ernst-Georg Beck, Prof. Dr. Gerhard Kramm und natürlich ich, die solche - Ihrer Meinung nach gefälschten - Spektren zeigen.

Hier liegt offensichtlich eine große Verschwörung und ein groß angelegter Betrug der AGW-Mafia vor, dem auch schon diverse Klimaskeptiker aufgesessen sind.

Und Herr Besso Keks glaubt das offensichtlich auch.

Nun gut, da können wir "gemäßigten Skeptiker" auch nicht mehr helfen.

 

#114: besso keks sagt:

am Sonntag, 19.01.2014, 13:37

#106: Michael Krüger sagt:

"Damit diskreditieren Sie sich leider selbst."

Sehr geehrter Herr Krüger,

da Sie es anscheinend nicht verstehen, eine Erklärung für Sie:

1. Es gibt nur eine Physik.
Ganz egal ob Atmosphäre, Hochspannung oder sonst was betrachtet werden. Der von mir verwendete Begriff "Treibhausphysik" summiert nur eine Anzahl falscher Annahmen, falscher Anwendung von bekannten Formeln und eine endlose Liste von Lügen und Übertreibungen.
2. Die diversen Umweltleerstühle sind lediglich Marketinginstrumente für die Abzocker der Ökowelle
mit dem Ziel die Bürger für Produkte ohne Nutzen aber hohen Mehrkosten weichzuklopfen. Siehe dazu den Vermögensaufbau der Familie OTTO in Hamburg.
Bei 11 MRD € Zugewinn kann mal schon ein paar Millionen für Propaganda investieren...
3. Die Geschichte des "Treibhauseffektes" ist eine Geschichte von Lügen (z.B. "Hockeystick") und Verdrehungen (z.B. die Anwendung von Stefan/Boltzmann auf die Erdoberfläche). Jeder, der sich unvoreingenommen, ohne eigene Interessen und mit etwas naturwissenschaftlichem Hintergrund mit dem Thema beschäftigt, wird zu diesem Ergenis zwangsläufig kommen.
4. Sie zeigen in Ihrem Link #3 (http://tinyurl.com/prs363g)
sehr schön die Problematik:
Wie hoch ist nun die Emessivität von Wasser?
0,98 oder 0,67????
Wie will man überhaupt über das Treibhausthema sinnvoll diskutieren wenn man von 3/4 der Erdoberfläche nicht mal den Emissionsfaktor eindeutig bestimmen kann (will)?
Setzen Sie mal 0,67 in die entsprechenden Berechnungen ein und Sie erhalten einen Treibhauseffekt von 0°C.
Und fragen Sie mal, wer welche Werte postuliert.
(Die 0,67 komen aus Katalogen von Meßgeräteherstellern)
Und welche Konsequenzen ziehen Sie aus dieser Situation?
5. Beurteilen Sie die Berichterstattung in den Reichsgehirnwäschemedien:
Wird sachlich berichtet oder werden Emotionen geschürt? Warum wohl?
6. Suchen Sie eine durchgängig logische Erklärung für die physikalischen Abläufe des Treibhauseffektes, die nicht schon mit Vordiplomwisssen widerlegt werden kann.
Posten Sie diese bitte hier, ich habe gerne was zu lachen.
7. Beurteilen Sie das Verhalten der Onlinemedien, wo jahrelang kritische Beiträge nicht veröffentlicht/gelöscht, aber jede alarmistische Meldung, sei sie noch so blöde, veröffentlicht wurde
8. Beobachten Sie, wie Berufsposter mit 20.000 Posts versuchen die Meinungshochheit in den diversen Blogs zu bewahren
9. Usw.
10. Wer unter Beachtung des vorstehend Gesagten nicht kapiert was läuft oder ernsthaft über Treibhauseffekt und Rettung der Welt diskutieren will, dem ist m.E. nicht zu helfen

Schöne Grüße nach Norden

 

#115: NicoBaecker sagt:

am Sonntag, 19.01.2014, 14:20


Typischerweise loest man Pauls Dilaeema als Uebungsaufgabe im 3 Semester. Die spektrale Radianz gemessen pro Wellenlaengenintervall sei RL, die im Wellenzahlintervall sei Rk. Das Integral ueber das gesamte Spektrum ergibt unabhaengig, ob man ueber L oder k integriert, die Radianz R, dann muss also gelten: dk* Rk =  dL*RL. Da zudem gilt 1=k*L, ergibt sich Rk aus RL bzw. umgekehrt zu Rk = RL*L^2. Dass Rk und RL also nicht bei der gleichen Wellenlaenge L ihr Maximum zeigen,sieht man direkt am Zusammenhang.

 

#116: NicoBaecker sagt:

am Sonntag, 19.01.2014, 14:27

Herleitung auch unter
wiki/Wiensches_Verschiebungsgesetz, da fuer die Frequenz f statt Wellenzahl k, da aber f=k*c gilt, also da ein linearer Zusammenhang besteht, treffen dort die Maxima aufeinander. Uebrigens steht dort fett rot ein "falsch" zu Pauls Irrtum.

 

#117: Michael Krüger sagt:

am Sonntag, 19.01.2014, 17:31

@ NicoBaecker/ Dr.Paul

Für Herrn Paul noch der zugehörige LINK

Unterschiedliche Maxima in beiden Darstellungen

http://tinyurl.com/o7rgoll

Wird Herr Paul vermutlich weiterhin ignorieren, oder nicht kapieren? Ich lass mich mal überraschen.

 

#118: Gunnar Innerhofer sagt:

am Sonntag, 19.01.2014, 17:59

@nico 116

ja, steht in rot bei WIKI, aber mal ehrlich, verlagen sie da von Herrn Paul nicht ein zu viel?

Ok, man sollte es verlagen, weil er ja sie als "Stundent" und Ebel als was weiß der Teufel alles beleidigt und mich so wie so und er sich als der, wie sagt Ebel, GRÖPAZ sieht, aber wenn man nur ein wenig die Postings verfolgt wird schnell klar, dass es sich nur um einen Kurpfuscher handeln kann:-)

 

#119: besso keks sagt:

am Sonntag, 19.01.2014, 18:22

#112: Dr.Paul sagt:

"Bei 15 micrometern (CO2)
müssten dann 20 Hz mit 12 Nullen herauskommen genannt THz. (19,986666666667)
Und wenn man nun schon die Frequenz kennt,
kann man auch noch mit Hilfe von h, dem Planckschen Wirkungsquant die Energie eines Photons einer solchen IR-Frequenz berechnen
und erkennen,
dass bei entsprechender Fokussierung,
ganz locker ein Hähnchen bis zur Verkohlung verbrannt werden kann."

Hmm,

Verkohlen ist schlecht, da schmeckt die Maß nicht mehr.
Ich muß mir dringend Gedanken über eine Regelung machen(Ziel: Hähnchen zart gegart, Haut rundrum schön knusprig).
Vielleicht haben die Freunde der 330W-Gegenstrahlung ein paar Ideen.
Spontan fallen mir Dinge wie Entropiefalle/-anreicherer ein, mit der/dem man das Hähnchen umwickeln könnte.
Oder man schwenkt die Spiegel motorisch in Abhängigkeit der Temperatur. Dann könnte man die Beilagen daneben noch aufwärmen.
Na ja, mal sehen mit welchen Ideen Ebel & Co. rüberkommen...

MfG

 

#120: Martin Landvoigt sagt:

am Sonntag, 19.01.2014, 18:26

#70: Dr.Paul sagt:

ist Ihre Eigenschaft, Argumente, die (von mir) schon geradezu erschöpfen vorgetragen wurden, wieder auszublenden als ob sie nicht existent wären.
---------
Zuerst herlichen Dank für ihre umfassende Antwort.

Ich bitte zu entschuldigen, aber das ist keineswegs mein persönliches Problem. Denn in jeder offenen Sachdikussion, deren Umfang nicht mehr überschaubar ist muss sich notwendig ständig eine Situation ergeben, in denen einige Teilnehmer mehr wissen als andere - Wissenstransfer ist aber nicht einmalig zu machen. Meist ist das Wissen auch überlappend verteilt und nicht einfach zu skalieren. Darüber hinaus ergibt sich immer wieder ein Dissens, der sich nicht immer auflösen lässt. Natürlich könnten wir auch auf Klärung verzichten, aber dann bäuchten wir auch nicht mehr sachlich zu diskutieren.

Wir haben bei offenen Diskussionen also zwei Momente, die Ursache für wiederholtes Argumentieren sind:

1. Wissenstransfer zu einer wechselnden Gruppe von Teilnehmern
2. Dissens in Sachfragen

In den Meisten Punkten haben wir wohl vergleichbares Wissen, worin ich aber dennoch in eingien Punkten auch von Ihenen Profitiere. Einen Dissens gibt es nur in sehr wenigen Punkten.

---------- #70: Dr.Paul sagt:
Das ist im Wesentlichen das Argument der "Thermalisierung" von CO2,
das nicht einfach mit "Kirchhoff" entkräftet werden kann.
----------
Habe ich so ach nicht gemeint. Thermalisierung ist ein wichtiger Prozess, der allerdings im Flussgleichgewicht betrachtet werden muss. Eine Netto-Thermalisierung ist nur in dem Rahmen zu verstehen, wenn man die Wärmeabflüsse und die Temperaturänderungen des Systems betraachtet. Aber das wissen Sie wohl auch.

---------- #70: Dr.Paul sagt:
Das Gegenargument zur Thermalisierung, das fälschlich dem armen "Kirchhoff" untergejubelt wird, würde heißen,
ein absorbiertes Photon MUSS wieder emittiert werden, was wirklich haarsträubender Blödsinn ist.
Natürlich ein Photon gleicher Energie wegen Kirchhoff.
----------
Es gibt tasächlich Leute, die das Denken. Bei mir rennen sie eine offene Tür ein.

---------- #70: Dr.Paul sagt:
Rein technisch ist die Absorption immer leichter zu messen als die Emission. Auch Herr Hug hat NICHT die Emission gemessen.
----------
Indirekt schon ... aber er hat eben einen vernachlässigbaren Wert gemessen. Das würde ihrem Argument recht geben.

Da die Emission wesentlich geringer ist, hat er dies wohl als Netto-Absorption gerechnet. Die reine Absorption dürfte darum höher sein, als er meinte.

Leider ist die Absorption aber nicht von der Temperatur abhängig, dei Emission aber schon. Darum kann man nicht von einer temperaturunabhängigen Netto-Absorption rechnen.

Die Emission des CO2 ist in Bild 8-15 http://tinyurl.com/bke92f4 beschrieben.

---------- #70: Dr.Paul sagt:
Ich frage den Mitleser nach der Logik einer

"Absorptions-Sättigung", egal ob in 10m oder einem km Höhe,
wenn das CO2 selbst strahlen würde!!!

Logik!
----------
Eine summarische Absorptionssättigung einschließlich der Emission ist nicht zu erwarten. Das fehlte auch in der Darstellung von Heinz Hug. Natürlich sind die verbleibenden Reststrahlungsmengen in der Atmosphäre gering.

---------- #70: Dr.Paul sagt:
Wie soll es bitte im 15µm-Kernbereich auf 0 kommen,
was jedermann auf der Welt messtechnisch immer wieder bestätigt???
----------
Überprüfung: Wo wurde wirklich 0 gemessen? Oder handelt es sich lediglich um sehr kleine Beträge?

Falls sie Quellen haben ...

---------- #70: Dr.Paul sagt:
Es gäbe dann überhaupt keine Sättigung!
----------
Doch, aber nur theoretisch bezüglich der Eingansstrahlung.

---------- #70: Dr.Paul sagt:
Herr Hug, der da etwas herum eiert, z.B. mit dem dummen Satz:
"Dass eine atmosphärische Wärmestrahlung gemäß dem Planck-Gesetz gegeben ist, ist eine Selbstverständlichkeit. "
N2, O2, Argon ist diese warme Atmosphäre, selbstverständlich??????.
----------
Ich wäre vorsichtiger. Natürlich kann sich auch Hug irren, aber eine ideologische Voreingenommenheit kann man ihm hier sicher nicht unterstellen. Ich sehe aber nicht, worin er irren sollte.

---------- #70: Dr.Paul sagt:
Selbstverständlich ist nur das, was selbstverständlich existiert und gemessen werden kann,
das ist die Abstrahlung in den Weltraum und das besagt NICHTS über die Gegenstrahlung in Richtung Erde,
----------
Sie sind doch über die Messproblematik bestens informiert. Aus den Sattelitenmessungen lassen sich keine Rückschlüsse auf das Gasverhalten zeigen. Lesen Sie lieber http://tinyurl.com/bke92f4 - 8.2.6 Emission von Gasen - das ist im PDF ab Seite 14 / Seitenzählung 814.


---------- #70: Dr.Paul sagt:
"Während angeregte Atome nur unter Emission von Strahlung in den Grundzustand zurückkehren können, erfolgt die Relaxation bei Molekülen wegen der Rotations- und Schwingungsfreiheitsgrade meist strahlungslos gemäß den Prinzipien des Jablonski-Diagramms [28].
----------
Eben! Was aber heißt 'meist'? Das wäre auch schon bei < 50 %

Die ausgewiesenen Emmissiongraden quantifizieren das auch.

---------- #70: Dr.Paul sagt:
Nichts anderes habe ich in meinem Beitrag #50 speziell für Sie mit 0,08°C getan.
----------
Da sprachen Sie von Absorption, die sie noch als sehr gering einschätzten und zu einem großen Volumen in Beziehung setzten.

---------- #70: Dr.Paul sagt:
natürlich begrenzt auf den Lufbereich in dem "Sättigung" stattfindet, die Verteilung "in den Halbraum" besorgt dann die Konvektion,
womit die Messbarkeit dann endgültig vernichtet wäre. Auf die Absoptionslänge gehe ich heute nicht ein,
ich bleibe aber zunächst eher bei 200 m!
----------
Wer könnte Sie daran hindern? Wenn Sie aber mit der Konvektion arbeiten und eine Durchmischung der Luftsäule einbeziehen, werden die jeweiligen betroffenen Wirkungen nur schwerlich verstehen können.

Wenn sie sich auf den ersten Meter, oder schlimmstenfalls die 10 m, die auch Hug dikutierte, sind sie näher am Verständnis der realen Prozesse.

---------- #70: Dr.Paul sagt:
Sie vermuten richtig, dass der Emissionsgrad der Erdoberfläche unter 1 nicht berücksichtigt wurde, ein wichtiger Punkt, die Abstrahlung würde sich entsprechend vermindern.
----------
Zur Ergänzung http://tinyurl.com/oxd8tv3

Die Unterschiede scheinen gering, aber stellen sie sich einen Nadelwald neben trockenem Grasland vor: Der Unterschied beträgt etwa 10 %

 

#121: Dr.Paul sagt:

am Sonntag, 19.01.2014, 19:12

#109: NicoBaecker, #111: Günter Heß Sie habe hier eine tolle Gelegenheit sich bei den mitlesenden Physikern zu blamieren.

#107: NicoBaecker,fast hätte ich das überlesen

Sie meinen tatsächlich mit Ihren überragenden Physikkentnissen, dass hier in raffinierter Weise auf der Ordinate auch irgendwie unsichtbar noch einmal die Wellenlänge versteckt sei,
so raffiniert, dass die Planckformel beim Strahlungsmaximum weder weder mit der Wellenlänge auf der Abszisse (zu weit links!), noch mit der heimlich umgerechnete Frequenz als Wellenlänge (zu weit rechts!) hinhaut ????
Donnerwetter!!!!!!!!!!!
Dann zeigen Sie einfach mit Ihren Fähigkeiten,
wie man die Ordinate korrekt skaliert,
dass genau das dabei rauskommt, was hier zu sehen ist:
http://tinyurl.com/o3fbk2y

Das kann ich in der Tat nicht,
für mich ist diese Planckkurve schlicht falsch!

mfG

 

#122: Dr.Paul sagt:

am Sonntag, 19.01.2014, 20:06

#113: Michael Krüger entweder Sie sind ein verkappter AGW-Fanatiker,
oder wirklich zu dumm, einen gut gemeinten Rat,
das einmal nachzurechnen, einfach mal zu folgen.
Denn Sie haben bisher ÜBERHAUPT NICHT GERECHNET!

Sonst könnten Sie bitte endlich die Rechnung aufmachen,
mit der diese Plank-Kurve bei 320K:

http://tinyurl.com/o3fbk2y

herauskommen soll.

Das schaffen Sie weder mit Planck,
weder mit Wellenlänge oder Wellenzahl,
noch mit der Wellenfrequenz!!!
Im einen Fall zu weit links im
anderen Fall zu weis rechts.
Sie schaffen es auch nicht mit dem Wienschen Verschiebungsgesetz, oder mit dem allen zusammen,
was Einstein 1917 draus gemacht hat.

Ich hab Ihnen nun genug Hilfestellungen gegeben,
da mit Sie erkennen, warum das hier falsch ist:

http://tinyurl.com/o3fbk2y

Jetzt sind Sie an der Reihe, dem Forum hier bitte endlich mal vorzurechnen,
wie Sie auf diese Kurve kommen wollen.

Gerne können Sie sich dabei von Student Baecker, Herrn Heß und natürlich unserem "skeptischen" Meteorologen Innerhofer helfen lassen.

Der müsste allerdings wissen was ein Integral ist und warum man Wien (liegt in Österreich) nicht mit der Frequenz rechnen darf.
Und das kann er nicht,
obwohl die Donauwellen doch schon DER Wink mit dem Zaunpfahl sind, wie man es richtig machen muss.

Also wohlan,
Sie sagen die Kurve

http://tinyurl.com/o3fbk2y

wäre richtig,
rechnen Sie uns das nun vor!

mfG

 

#123: Dr.Paul sagt:

am Sonntag, 19.01.2014, 22:18

#116: NicoBaecker werden Sie gefälligst nicht frech und unterstellen Sie mir nicht Ihre eigenen Fehler!
Bei der Gesamtstrahlungsleistung nach S&B darf man ohne Fehler mit beidem rechnen,
aber nicht bei der maximalen Intensität,
die,
heute immer noch gültig,
im Gegegensatz zu S&B mit der 5.Potenz der Temperatur zunimmt (Wien).

Müssen Sie schon in Wiki Zuflucht suchen?
Strahlungsintensitäten kann man auch experimentell messen, nicht nur berechnen.
Es ist also falsch, wenn in Wiki steht:
es gibt keine Maximalintensität.
Sie wissen also nicht warum?

mfG

 

#124: Dr.Paul sagt:

am Sonntag, 19.01.2014, 22:32

Herr Baecker und Herr Innerhofer,
wenn Sie das Plancksche Strahlungsgesetz noch nicht kennen,
würde ich erst mal hier beginnen:

http://tinyurl.com/pb3ssfu

"... Rot hervorgehoben ist die Kurve für 300 K, was typischen Umgebungstemperaturen entspricht. Das Maximum dieser Kurve liegt bei 10 ?m; ... "

mfG

 

#125: Martin Landvoigt sagt:

am Montag, 20.01.2014, 10:18

#107: NicoBaecker, und auch Michael Krüger und Günter Heß.

Ich halte ihre Argumentation hier für schlüssig. Sie klären die Diskrepanzen, nebst der zitierten Diskussion auf.

Wie bereits eingeräumt ist der Zusammenhang der Achsen und Berechnungsmethoden 'tricky'. Die Schärfe der Diskussion ist dann nur noch Psychologie.

Was mich aber interessiert ist, wie dann die Ergebnisse zu intepretieren sind. Wenn die übliche Darstellung in der Wellenzahl ein anderes Maximum aufweist als in der Wellenlängen-Domain, die Achsbeschreibungen sich auch stark ähneln, aber nicht identisch sind, so ergibt es doch ein Problem mit der Interpretation der Werte.

Vielleicht können sie auch darstellen, was sie aus den unterschiedlichen Darstellungen, die mal den 15 µm, mal den 10 µm im Maximum sieht ... und alle Messwerte auch umskaliert denn für das Verständnis bedeutet? Wenn beide Darstellungen richtig sind, hinterlassen sie doch einen sehr unterschidlichen Eindruck.

 

#126: Gunnar Innerhofer sagt:

am Montag, 20.01.2014, 10:32

Herr Paul 123, 124,

die Grundlagen sind oft selbst in WIKI ausreichend beschrieben und gegenständlich auch korrekt. Nur weil sie wieder einmal einen eklatanten Denkfehler beganngen haben, müssen sie nicht in Wutausbrüchen alles verteufeln und beleidigen, sagen sie doch einfach mal, ok, danke, ich hatte mich geirrt. Aber darauf warten wir wohl noch länger als auf den CO2 Kühleffekt:-)

 

#127: NicoBaecker sagt:

am Montag, 20.01.2014, 10:50

Paul, #123

„#116: NicoBaecker werden Sie gefälligst nicht frech und unterstellen Sie mir nicht Ihre eigenen Fehler!“

Welche Fehler? Sind in den links, die hier kursieren, wirklich welche oder glauben Sie das nur?
Dass die Kurve der spektralen Radianz pro Wellenlängenintervall bei einer anderen Wellenlänge das Maximum zeigt wie die Kurve der spektralen Radianz pro Wellenzahlintervall, ist geklärt (siehe Erklärungen hier und mein wiki-link). Vielleicht messen Sie einfach mal mit einem Spektrometer (auf den Gittergeist achten) über das relevante Wellenlängenintervall und rechnen die Kurve dann flächentreu (also unter Erhaltung der Gesamtradianz – siehe SB) auf eine Wellenzahl-Skala um. Wenn Sie es korrekt machen würden, wäre das Maximum der neuen Kurve nicht an der entsprechenden Wellenzahl, die der Wellenlänge das Maximums der Messkurve entspricht. Das liegt – wie gesagt, mathematisch bewiesen und verlinkt – am reziproken Zusammenhang zwischen Wellenlänge und Wellenzahl. Also, kein Grund zur Panik.

 

#128: Dr.Paul sagt:

am Montag, 20.01.2014, 13:57

#127: NicoBaecker, wollen Sie jetzt abstreiten,
das geschrieben zu haben?

#116: Uebrigens steht dort fett rot ein "falsch" zu Pauls Irrtum.

Offensichtlich haben Sie diesen Link nicht verstanden,
denn auch Sie können die Frage an Sie #121: und Herrn Krüger#122
offensichtlich NICHT beantworten,

wie jeder hier im Forum sehen kann.

Natürlich kann das auch Herr Landvoigt NICHT,
der hier offenbar die unglückliche Rolle eines ahnungslosen Schiedsrichters zu spielen versucht.
Also bevor Sie weiter stänkern,
rechnen Sie hier vor,
wie man auf diese "Planckkurve"
kommen kann:

http://tinyurl.com/o3fbk2y



mfG

 

#129: Michael Krüger sagt:

am Montag, 20.01.2014, 14:03

@ Dr.Paul

Gerechnet hatte ich schon und Ihren auch mehrfach die Umrechnungsfaktoren zwischen Max. im Wellenlängendarstellung und Max. in Frequenzdarstellung genannt. Sie nehmen das nur nicht wahr und kapieren es auch nicht.

Das ist vergebliche Liebesmühe Ihnen das begreifbar zu machen. Dazu reicht selbst ein dicker Rotstift nicht, mit der Notiz "falsch".

http://tinyurl.com/o7rgoll

Schuster bleib bei deinen Leisten. Von einem Arzt kann man auch nicht erwarten, dass er "komplexere" physikalische Zusammenhänge begreift. Ein Physiker kann das leicht nachvollziehen, herleiten und leicht umrechnen.

@ Martin Landvoigt

Was das fürs Verständnis bedeutet wurde doch ausführlich in den von uns genannten LINKS erklärt. Z.B. Hier:

http://tinyurl.com/nf428j5

 

#130: Michael Krüger sagt:

am Montag, 20.01.2014, 14:36

@ Dr.Paul

Ich versuche es noch einmal zu erklären, so dass es auch für Laien verständlich ist.

Das Maximum der Planckkurve befindet sich an einer anderen Stelle wenn man das Plancksche Strahlungsgesetz einmal in Frequenzen und einmal in Wellenlängen formuliert.

Die Umrechnungsfaktoren zwischen Max. in der Wellenlängendarstellung und Max. in Frequenzdarstellung, bzw. umgekehrt lauten:

1.76 bzw. 1 / 1.76 = 0.568

D.h. ein Maximum bei 9.7 µm * 1.76 = 17 µm !!! für die Schwarzkörperstrahlung bei einer Temperatur von 300 K. Genau das Zeigt Fig. 1 in der Arbeit von Kram !!! Also alles korrekt.

Oder 9.06 µm * 1.76 = 15.95 µm !!! für die Schwarzkörperstrahlung bei einer Temperatur von 320 K. Also alles korrekt in den Abbildungen (IR-Spektren).

!!! P.S.: Ich habe extra langsam geschrieben, damit keine weiteren Missverständnisse auftreten !!! ;-)

Ist jetzt alles klar ???

 

#131: Dr.Paul sagt:

am Montag, 20.01.2014, 22:10

#126: Gunnar Innerhofer ad hominem, zu mehr reicht es nicht, immerhin findet sich in den links keine so falsche Kurve wie diese:
http://tinyurl.com/o3fbk2y

die ich als falsch bezeichnet habe.

Wer die jetzt wie Sie mit Gewalt als richtig erklären will,
widerspricht nicht nur mir,
sondern auch Wikipedia

und zwar genau in den Links die sie selbst gebracht haben!
Ich denke, Sie können hier nicht mitreden, da Ihnen die "basics" fehlen, wie Sie so gerne zu sagen pflegen.
Sonst hätten Sie schon längs eine Berechnung für
http://tinyurl.com/o3fbk2y
vorgelegt,
diese Gelegenheit kann man sich doch nicht entgehen lassen,
dem unangenehmen Dr.Paul mal einen Fehler nachzuweisen.

Nun,
da Sie das nicht tun
und auch keiner Ihrer "Freunde"
geben Sie zu Sie können nicht.

Sie haben damit Ihre üblichen falschen Unterstellungen indirekt bestätigt.
Schämen Sie sich einfach.

mfG

 

#132: Dr.Paul sagt:

am Montag, 20.01.2014, 22:35

#127: Student NicoBaecker, Sie waren also auch sehr vorlaut mit Ihren unaufgeforderten Kommentaren zu meinen korrekten Ausführungen zu Krüger, denn Sie schreiben jetzt:

"Das liegt – wie gesagt, mathematisch bewiesen und verlinkt – am reziproken Zusammenhang zwischen Wellenlänge und Wellenzahl. "

1) habe ich selbst den reziproken Zusammenhang erwähnt #112: Dr.Paul
2) ist "die Begründung" von Ihnen natürlich falsch.

Ich will es jetzt mal etwas spannend machen,
da ich es wirklich leid bin, für notwendigen Nachhilfeunterricht permanent beschimpft zu werden und Ihnen Gelegenheit geben, den korrekten Grund selbst zu finden,
ein par Winke mit dem Zaunpfahl hatte ich ja schon gegeben (Differential).

Zudem steht ja auch noch die von Ihnen behauptete korrekte Berechnung dieser
Kurve

http://tinyurl.com/o3fbk2y

aus,
weshalb sie ja alle kollektiv über mich hergefallen sind.

Für mich ist sie also nach wie vor FALSCH.

Und das wird wohl auch so bleiben,
da muss man kein Hellseher sein.

Ein weiter gravierender wissenschaftlicher Fehler wie die Strahlungsbilanz des Treibhauspapstes K&T (Energie aus dem NICHTS) und der Betrug mit der Pyrgeometer-Gegenstrahlungsmessung zur Rettung dieser Fiktion.

Da muss man sich halt ein par Beschimpfungen der AGW-Truppe anhören.

mfG

 

#133: Gunnar Innerhofer sagt:

am Dienstag, 21.01.2014, 10:47

Herr Paul,

was mich so nebenbei noch interessieren würde:

in obigen Postings fluchen und spucken sie wieder gewaltig, sind offensichtlich schrecklich aufgeregt und dann laufen sie daher und meinen, andere wären ihnen gegenüber "ad hominem". Lesen sie eigentlich ihre eigenen Postings auch mal durch?

Wie kommen sie eigentlich zu der erstaunlichen Ansicht, sie müssten Physiker od. Meteorologen in ihren Diszilinen belehren? Haben sie gelogen und sie sind gar kein Arzt sonder der größte Physiker aller Zeiten oder haben sie in der Zwischenzeit ein weiteres Studium abgeschlossen, welches sie nun als ernst zu nehmenden Diskussionspartner ausweisen könnte?

Ganz allgemein, wieso schaffen sie es eigentlich nie, Fehler einzugestehen? Oder bilden sie sich tatsächlich ein, dass ihre Postings nicht voll mit Fehlern und Unzugänglichkeiten sind?

 

#134: Ebel sagt:

am Dienstag, 21.01.2014, 12:05

@ #132: Dr.Paul sagt am Montag, 20.01.2014, 22:35
"http://tinyurl.com/o3fbk2y"

Paul sehen sich mal Ihren eigenen Link an. Unten ist die Wellenzahl linear angegeben - gleiche Wellenzahlunterschiede (z.B. 200 cm-1) habe gleiche geometrische Abstände. Oben sind Wellenlängen angegeben. Gleiche Wellenlängenunterschiede (z.B. 1 µm) haben unterschiedliche geometrische Längen.

Wird das Diagramm so verzerrt, das oben die Wellenlängenskala linear ist, dann haben diese Kurven ein anderes Maximum. Denn dann gehören zu gleichen Wellenlängenunterschieden unterschiedliche Wellenzahlunterschiede.

MfG

 

#135: Michael Krüger sagt:

am Dienstag, 21.01.2014, 13:28

@ Dr.Paul

Sie schreiben:

"Ein weiter gravierender wissenschaftlicher Fehler wie die Strahlungsbilanz des Treibhauspapstes K&T (Energie aus dem NICHTS) und der Betrug mit der Pyrgeometer-Gegenstrahlungsmessung zur Rettung dieser Fiktion."

Hier einmal beliebte Skeptiker-Irrtümer, die ich gerade zusammengefasst habe.

Zur Gegenstrahlung siehe Irrtum 2, zu den Planck-Kurven und deren Max. siehe Irrtum 3.

http://tinyurl.com/pvjcytn

 

#136: Horst Maler sagt:

am Dienstag, 21.01.2014, 16:00

Hallo liebe Mitstreiter,
wann endet denn euer Disput. Wird ja schon langweilig. Wisst Ihr den wie Max Planck auf sein
Wirkungsquantum h gekommen ist und wie Einstein diesen Quatsch weiterverquatscht hat. Wenn ja, dann würdet Ihr nicht so oft den Namen Planck erwähnen.

MfG
Horst Maler

 

#137: Ebel sagt:

am Dienstag, 21.01.2014, 16:31

@ #132: Dr.Paul sagt am Montag, 20.01.2014, 22:35
"http://tinyurl.com/o3fbk2y"
Noch eine Ergänzung:
Die Integrale über alle Frequenzen und alle Wellenlängen sind gleich und liefern das Stefan-Boltzmann-Gesetz sigma T^4. Integration bedeutet die Fläche unter einer Kurve, wobei die vertkalen Werte von den horizontalen Werten abhängen. Das bedeutet auch, daß Verzerrungen der horizontalen Achse flächentreu sein müssen. Das bedeutet auch, daß die Fläche zwischen zwei Wellenlängen auch im Wellenzahlbereich gleich sein muß. Wenn die horizontale Achse verzerrt wird, dann muß sich die Höhe ändern, wenn die jeweilige Fläche konstant bleiben soll.
Wenn in der Mitte des Diagramms die Höhe des Diagrammwertes gleich bleibt, dann muß links die Höhe zunehmen und rechts abnehmen, damit die Flächentreue erhalten bleibt. Durch diese Veränderung der Höhe, ändert sich auch die Lage des Maximums bei der verzerrten Kurve.

MfG

 

#138: Dr.Paul sagt:

am Dienstag, 21.01.2014, 16:36

#135: Michael Krüger,
bitte keinen Themenwechsel!!!

Es geht darum,
warum man zwar mit Stefan Bolzman für die Gesamtstrahlungsleistung Wellenlänge und Wellenfrequenz tauschen darf,
aber warum das bei der Lokalisation des temperaturabhängigen Strahlungsmaximums zu einem Fehler führt.

Oder will sich Herr Krüger jetzt hinstellen und sagen:
Eigentlich ist es am Tag fast dunkel,
denn die Sonne strahlt ja nicht maximal im sichtbaren Licht (0,5µm),
sondern im Infrarot-Bereich???

Können Sie oder wollen Sie keine Antwort geben???

Selbstverständlich gibt es dafür eine physikalische Antwort!!!

Sie blamierten sich hier wenn Sie OHNE Begründung
daran festhalten,
dass die Sonne nicht im sichtbaren Licht maximal strahlt,
denn das kann man sowohl messen wie mathematisch erklären,

nur Sie nicht!!!

mfG

p.s.
nicht nur 3) ist falsch, sondern auch 2)

1) ist etwa auf dem Niveau eines CO2-Treibhauseffektes.
Ich kenne keinen Skeptiker, auf so tiefem Niveau.

 

#139: Markus Estermeier sagt:

am Dienstag, 21.01.2014, 18:20

#130 Michael Krüger

Mit Änderung der Temperatur ändert sich auch das Maximum der Schwarzkörperstrahlung. Das dürfte wohl allgemein unumstritten sein.
Aber ich habe noch nirgends gelesen, dass sich mit der Temperatur auch die Absorbtionsfähigkeit von CO2 ändert. Ob kalt oder warm, es bleibt immer bei rund 15 µm.

mfg

 

#140: NicoBaecker sagt:

am Dienstag, 21.01.2014, 19:16

Paul, 128

also Sie haben nicht mal kapiert, dass der Text ums rote "falsch" genau Ihren Fehler betrifft? Die mathematische Symbolik verstehen Sie also auch nicht. Mich wundert an Ihnen sowieso nichts mehr. Fuer weitere Fragen richten Sie sich an meine Sekretaerin.

 

#141: Dr.Paul sagt:

am Dienstag, 21.01.2014, 21:10

#140: NicoBaecker nur noch Unterstellungen?

zur freundlichen Erinnerung,
die Leser warten, ob Sie diese
falsche Planckkurve für 320 K erklären können:

http://tinyurl.com/o3fbk2y

und da Sie das wie vorausgesagt, nicht "richtig rechnen" können,
Innerhofer schon gar nicht,

wird das auch falsch bleiben!

Ein weiter gravierender wissenschaftlicher Fehler wie die Strahlungsbilanz des Treibhauspapstes K&T (Energie aus dem NICHTS) und der Betrug mit der Pyrgeometer-Gegenstrahlungsmessung zur Rettung dieser Fiktion.

Schon erstaunlich für Euch AGW-Vertreter,
dass Ihr mich persönlich beschimpft,
weil Ihr keine korrekten Kurven präsentieren könnt.

Was könnt ihr eigentlich?
Märchen erzählen?

mfG

 

#142: Michael Krüger sagt:

am Dienstag, 21.01.2014, 21:29

@ #140: NicoBaecker

Ich schließe mich an. Paul und Estermeier reden völlig wirres Zeug. Alles wurde umfassend erklärt und dann solche Fragen.

 

#143: Dr.Paul sagt:

am Dienstag, 21.01.2014, 21:29

#134: Ebel, #137: Ebel Sie haben richtig erkannt,
dass die Darstellung unterschiedlich ist,
je nach dem ob man die Wellenlänge oder den reziproken Wert davon linear aufträgt.
Das kann rein mathematisch gar nicht anders sein,
ändert aber an der Position des Strahlungsmaximums nicht das geringste.
Ebenso sieht es anders aus, wenn Sie die Wellenlängen auf der x-Achse zunehmen lassen (üblich),
oder abnehmen lassen (unüblich),
was ebenso nichts an der Position des Strahlungsmaximum ändert.

Die gestellte Frage bleibt unbeantwortet!

mfG

 

#144: Ebel sagt:

am Dienstag, 21.01.2014, 21:30

@ #138: Dr.Paul sagt am Dienstag, 21.01.2014, 16:36
"... aber warum das bei der Lokalisation des temperaturabhängigen Strahlungsmaximums zu einem Fehler führt."

Das ist kein Fehler - aber da Ihnen die Basics fehlen, verstehen Sie nicht, das ein betrachteter Kurvenverlauf auch abhängig ist von den Zusammenhängen. Und der Kurvenverlauf der Leistungsdichte unterscheidet sich ob die Leistungsdichte als Funktion bei linearer Wellenzahlabhängigkeit oder als Funktion bei linearer Wellenlängenabhängigkeit dargestellt wird. Die Gesamtleistung zwischen zwei Frequenzen ändert sich natürlich nicht, wenn die Frequenzgrenzen in Wellenlängengrenzen umgerechnet werden.

MfG

 

#145: Dr.Paul sagt:

am Mittwoch, 22.01.2014, 00:26

#139: Hallo, Markus Estermeier:

da sich Herr Krüger und alle Treibhauskünstler natürlich weigern, eine sachliche Erklärung abzugeben,
das ist nun mal ihr Geschäft,
Herr Krüger gehört zu meine Überraschung auch dazu,
hier die Erklärung:

Bei der Integration über den gesamten Strahlungsbereich spielt es keine Rolle ob man mit Wellenlänge oder Frequenz rechnet.
Die Grundaussage von Stefan-Boltzmann ist eine überproportionale Strahlungszunahme , mit der 4. Potenz der Temperaturzunahme.
Die Besonderheit des Strahlungsmaximums, ist,
dass hier die Leistung noch stärker zunimmt,
nämlich in der 5.Potenz, von Wien entdeckt, von Planck bestätigt und auch später von Einstein.

Sieht man sich die Formel genauer an, ich kann Sie hier nicht editieren,
ist aber auch mit Worten einfach,
so hat gerade Planck mit seiner Zuhilfenahme der statistischen Mechanik die Differential-Formulierung verwenden müssen,
das bedeutet auf Deutsch:
Physikalisch ist ein Differential ein Intervall.
Die Planckfunktion beschreibt also nicht (nur) die Leistung einer bestimmten Wellenlänge, sondern gerade die Leistung durch die Dichte mit dem maximal kleinen Intervall.
Dieses Intervall ändert sich nicht, wenn man statt der Wellenlänge die Wellenzahl eingibt,

aber es ändert sich,

wenn man statt dessen Frequenzintervalle einsetzt, denn die sind NICHT äquidistant !!!
Deshalb ist es kein Wunder, dass bei der physikalisch nicht erlaubten Frequenzberechnung für die Maximalleistung die Sonne bei 882nm infrarot wird, da dieses Intervall 3 MAL BREITER als das Intervall bei 501nm (grün) ist!
(Damit kommt man rechnerisch natürlich auf die gleiche Leistung)
Am Maximum der Kurve über die Wellenlänge ist also nicht nur die Leistung der "Einzelwelle" besonders groß sondern auch die Intervallbreite im Vergleich zur Frequenzauftragung BESONDERS KLEIN. Deswegen ergibt sich nur dort die maximale spektrale Leistungsdichte und nirgendwo anders.
Es ist also auch mathematisch falsch, in einer Integralfunktion keine äquidistanten (Frequenz-)intervalle zu verwenden.

Im Gegensatz zur Gesamtleistung eines Schwarzkörpers führt also bei der Berechnung des Strahlungsmaximums (Wien) die Verwendung der Frequenz statt der Wellenlänge bzw. Wellenzahl zu einem systematischen Fehler.

Damit wäre das sichtbare Sonnenlicht gerettet,
der "Satelliten-CO2"-Trichter allerdings aus dem Strahlungsmaximum der Erde (hier 9,0) ganz massiv in den energieärmeren langwelligeren Bereich (15µm) verbannt,
wie z.B. ein gymnasialer Physikkurs korrekt dargestellt hat :-)

http://tinyurl.com/o87tstf

Auch von Herrn Hanel et.al. gibt es von 1971 in irgend einem französischen Forum (und bei Beck) eine entsprechend korrekte Kurvendarstellung von einem Nimbus-Satelliten.
Ich komme da jetzt nur nicht dran,
bin ja nur ein Laie, wie alle immer so merkwürdig betonen.

mfG





 

#146: Ebel sagt:

am Mittwoch, 22.01.2014, 06:18

@ #132: Dr.Paul sagt am Montag, 20.01.2014, 22:35
"http://tinyurl.com/o3fbk2y"
Eine weitere Ergänzung – aber die könnte für den größten Physiker aller Zeiten zu hoch sein:
In der Mathematik werden Funktionen oft mittels Variablensubstituion integriert. Dabei verändert sich die zu integrierende Funktion, während der Integralwert gleich bleibt.
Bei der Integration der abgestrahlten Leistung in einem bestimmten Frequenzbereich kann auch über den entsprechenden Wellenlängenbereich integriert werden. Hier ist die Variablensubstitution
v = c / lambda
Daraus folgt für das Differential :
dv = - c d lambda / lambda²

Wenn der Integrand in v mit - c / lambda² multipliziert wird, entsteht natürlich eine andere Funktion in lambda – auch mit einem Maximum an anderer Stelle. Bei der Inegration im Frequenzbereich nimmt man in der Regel die Grenzen so, daß die obere Grenze größer ist als die untere Grenze. Bei einer Variablensubstituion sind auch die Grenzen mit zu substituieren. Dann ist aber in lambda die obere Grenze kleiner als die untere Grenze. Damit die obere Grenze größer als die untere Grenze wird, sind die beiden Grenzen zu vertauschen. Die Vertauschung von Grenzen ergibt ein Minus, daß hier das Minus vom Differential kompensiert.

Eine Variablensubstituion ist Grundwissen (basics) der Mathematik – aber wie es scheint, fehlt Paul dieses Grundwissen.

MfG

 

#147: NicoBaecker sagt:

am Mittwoch, 22.01.2014, 11:03

#138: Dr.Paul sagt:

„Es geht darum, warum man zwar mit Stefan Bolzman für die Gesamtstrahlungsleistung Wellenlänge und Wellenfrequenz tauschen darf, aber warum das bei der Lokalisation des temperaturabhängigen Strahlungsmaximums zu einem Fehler führt.“

Das ist doch ganz klar, weil die Gesamtleistung das Integral über die spektrale Leistungsverteilung ist. Ob man das Spektrum nun nach Wellenlänge, Frequenz oder Wellenzahl aufzeichnet, ist völlig wurscht. Immer kommt natürlich für das Integral das gleich raus. Diese Bedingung habe ich oben schon genutzt zur Umrechnung der spektralen Leistung pro Wellenlängenintervall RL in spektrale Leistung in Wellenzahlintervall Rk. Wenn also Integral von Wellenlänge minus unendlich bis plus unendlich über RL = Integral von Wellenzahl minus unendlich bis plus unendlich über Rk gilt, so gilt also Rk dk = - RL*dL und damit mit k=1/L und damit dk/dL = -1/L^2 die obige Beziehung zwischen Rk und RL. Für schwarze Planckstrahler finden sich die beiden Planckfunktionen auch in Wiki Plancksches_Strahlungsgesetz (Kap.: Häufig gebrauchte Formeln) dort als spezifische spektrale Ausstrahlung M_nü (nach Frequenz) bzw. M_lambda (nach Wellenlänge) ausgedrückt. Man sieht, das die beiden eingekasteteten Funktionen aufgrund des reziproken Zusammenhangs zwischen Frequenz und Wellenlänge mathematisch anderes sind und daher natürlich auch das Maximum woanders zu erwarten ist. Jetzt wird mir die Diskussion aber zu elementar…das nimmt ja schon Heinzowsches Tiefenniveau an.

 

#148: NicoBaecker sagt:

am Mittwoch, 22.01.2014, 13:32

#128: Dr.Paul sagt:

„ rechnen Sie hier vor, wie man auf diese "Planckkurve" kommen kann:
http://tinyurl.com/o3fbk2y“

Nun, Sie nehmen die Formel im Wiki Plancksches_Strahlungsgesetz (Kap.: Häufig gebrauchte Formeln) für die spezifische spektrale Ausstrahlung M_nü (1. Kasten, Frequenzdarstellung), setzen eine Temperatur aus der Kurvenschar in Ihrem link ein, erstellen eine Wertetabelle für die Wellenzahlen am unteren Rand der Graphik (und damit die Kurve schön glatt wird auch noch Zwischenwerte). Dann rechnen Sie die Wellenzahlen in die Frequenz um und setzen diese Werte in M_nü ein. Und zeichnen ein Diagramm in gleichen Stil wie in damals der weißbärtige Rudolph Hanel in Ihrem Link. Dabei müssen Sie M_nü betragsmäßig noch von pro Hz auf pro cm-1 umrechnen, durch pi teilen und durch 1000, um auf die dargestellte Radianz in mW pro qm pro sr pro cm-1 zu kommen. Dann bekommen Sie den Graph aus Hanel et al. (Ihr link) deckungsgleich raus. Das Maximum für 320 K liegt bei einer Wellenlänge von 15,9 µm, bei anderen Temperaturen entsprechend.

 

#149: Michael Krüger sagt:

am Mittwoch, 22.01.2014, 13:42

@ Dr.Paul

Die Punkte 1-12 im folgenden Link dürften Sie jetzt abgearbeitet haben.

http://tinyurl.com/pbjc9ze

Geht es jetzt wieder bei 1. los? ;-)

 

#150: Dr.Paul sagt:

am Mittwoch, 22.01.2014, 14:19

#144: Ebel sagt:
"Die Gesamtleistung zwischen zwei Frequenzen ändert sich natürlich nicht, wenn die Frequenzgrenzen in Wellenlängengrenzen umgerechnet werden."

Das ist falsch, Sie haben wohl die ganze bisherige Diskussion verschlafen?

Richtig ist es hier:#145
Wellendistanz und Frequenzdistanz ist nicht identisch, eigentlich ganz einfach.

zu #146 und #147
Und im Nachhinein Klugscheißen,
nachdem ich es als einziger erklärt habe,
zeigt Ihren Diskussionsstiel und Ihr moralische Niveau.

Also beschließen wir den Disput mit der nun von allen bestätigten Erkenntnis
eines weiteren gravierenden wissenschaftlichen Fehlers in der erkennbaren Absicht, den CO2-Effekt größer erscheinen zu lassen als er real ist,
fast so schlimm wie die völlig unphysikalische Strahlungsbilanz des Treibhauspapstes K&T (Energie aus dem NICHTS) und der Betrug mit der Pyrgeometer-Gegenstrahlungsmessung zur Rettung dieser Fiktion.

Der "hokeystick" war da als Spitze des Eisbergs eigentlich eher harmlos, da zu offensichtlich falsch.

mfG


 

#151: Ebel sagt:

am Mittwoch, 22.01.2014, 16:21

@ #150: Dr.Paul sagt am Mittwoch, 22.01.2014, 14:19
"#144: Ebel sagt:
"Die Gesamtleistung zwischen zwei Frequenzen ändert sich natürlich nicht, wenn die Frequenzgrenzen in Wellenlängengrenzen umgerechnet werden.

Das ist falsch, Sie haben wohl die ganze bisherige Diskussion verschlafen?"

Na ich sage ja, Ihnen fehlen sogar die Grundlagen der Mathematik:

@ #146: Ebel sagt am Mittwoch, 22.01.2014, 06:18
"Eine weitere Ergänzung – aber die könnte für den größten Physiker aller Zeiten zu hoch sein:
In der Mathematik werden Funktionen oft mittels Variablensubstituion integriert. Dabei verändert sich die zu integrierende Funktion, während der Integralwert gleich bleibt..."

MfG

 

#152: Michael Krüger sagt:

am Mittwoch, 22.01.2014, 18:07

@ #145: Dr.Paul
@ ALL

Ich glaube das jetzt nicht, dass haben Sie sich aus meinen LINK (5. Die Farbe der Sonne) zusammengeklaubert den ich hier mehrfach angegeben habe?

http://tinyurl.com/nf428j5

 

#153: Otto Junkers sagt:

am Mittwoch, 22.01.2014, 21:57

#141: Dr.Paul sagt:

"zur freundlichen Erinnerung, die Leser warten, ob Sie diese falsche Planckkurve für 320 K erklären können:"
http://tinyurl.com/o3fbk2y

Hallo Herr Dr.Paul

Die gestrichelten Kurven mit der Temperatur-Angabe irritieren sie? Die gestrichelten Kurven sind ebenfalls auf die Wellenzahl bezogen und nicht auf die Wellenlänge. Schaut man sich mal die Peak-Wellenzahl und -Wellenlänge bei den Temperaturen an, die sich aus den funktionalen Abhängigkeiten ergibt, erhält man:

Peak-Wellenzahl (cm^-1): w(peak) = a3*k*T/(100*h*c) = 2,8214*1,38*10^-23*T/(100*6,626*10^-34*2,99792*10^8)

Peak-Wellenlänge (µm): l(peak) = 10^6*h*c/(a5*k*T) = 10^6*6,626*10^-34*2,99792*10^8/(4,9651*1,38*10^-23*T)

Bei einer Temperatur von T=320K ergibt sich eine Peak-Wellenzahl w(peak) = 627 cm^-1 und die Peak-Wellenlänge l(peak) = 9,06 µm. In diesem Bild (Link) müssen Sie also immer von der Wellenzahl ausgehen, nie von der Wellenlänge, diese wurde einfach nur umgerechnet. Die Peak-Wellenzahl w(peak) = 627 cm^-1 umgerechnet in eine Wellenlänge ergibt 15,9 µm. Die Umrechnung der Peak-Wellenlänge l(peak) = 9,06 µm ergibt eine Wellenzahl w = 1103 cm^-1. Es kommt also in der Graphik immer auf die funktionale Abhängigkeitsgröße an. In diesem Bild wurde die Wellenzahl verwendet, und man muss alle Betrachtungen auf die Wellenzahl adaptieren. Bei der Peak-Leistung sind die Abhängigkeiten zur Temperatur ebenfalls verschieden, bei der Wellenzahl L(l) ~ T^3 und bei der Wellenlänge L(w) ~ T^5.

Mit freundlichem Gruß
Otto Junkers

 

#154: Gunnar Innerhofer sagt:

am Mittwoch, 22.01.2014, 22:49

@ #150 bzw. EIKE Redaktion:

"Betrug mit der Pyrgeometer-Gegenstrahlungsmessung zur Rettung dieser Fiktion"


Wie lange wollt ihr noch diesen erbärmlichen Verschwörungstheoretiker Dreck im Forum tollerieren?


Oder glaubt wirklich irgendwer in der Fraktion, solche dummen Aussagen hätten irgendwo Berechtigung?

Kommentar:

Ihr Blogbeitrag wurde wg. grober Regelverletzung gekürzt. Wenn Sie weiter psoten wollen halten Sie sich an die Regeln.
mfG
Admin

 

#155: Dr.Paul sagt:

am Donnerstag, 23.01.2014, 10:14

#153: Otto Junkers, Danke, schön dass Sie mir Recht geben,
der peak müsste daher nach der Planckformel (Wien) für 320K exakt bei 9,05625µm bzw. WZ 1104 cm-1. (2898/320)

Herr Krüger, der keks mit Hader verwechselt hat und alle unseren AGW-Vertreter, bis auf Herrn Ketterer haben diese Planck-Rechnung von Ihnen und mir permanent als falsch erklärt!

Dagegen ist selbstverständlich diese Planckkurve für 320K ist also FALSCH.

http://tinyurl.com/o3fbk2y

warum, habe ich in #145 erklärt.

Da sie hier aber heftig und erfolglos von den AGW-Anhängern verteidigt wird,
kann man darin nur den Vorsatz vermuten,
den gewünschten CO2-Effekt unangemessen zu betonen.

Damit ist das nun wirklich fachlich AUSDISKUTIERT!

Dass die AGW-Vetreter einschließlich Krüger weiter unflätig polemisieren,
zeigt nur dass bei Ihnen ein Betrugsnerv getroffen ist,
auf den Sie nicht verzichten wollen,
ebensowenig wie auf die völlig unphysikalische Strahlungsbilanz des Treibhauspapstes K&T (Energie aus dem NICHTS) und der Betrug mit der Pyrgeometer-Gegenstrahlungsmessung zur Rettung dieser Fiktion.

mfG

 

#156: Michael Krüger sagt:

am Donnerstag, 23.01.2014, 13:35

@ Dr.Paul

Sie schreiben:

"Dagegen ist selbstverständlich diese Planckkurve für 320K ist also FALSCH.

http://tinyurl.com/o3fbk2y

warum, habe ich in #145 erklärt."

Nö, Sie haben aus meinen LINK http://tinyurl.com/nf428j5 abgeklaubert und sich wirr etwas zusammengereimt.

Machen wir es Ihnen mal ganz leicht Ihre These zu belegen.

Nehmen Sie einfach das Emisssionsspektrum/ Messspektrum der ausgehenden Strahlung, gegen die Wellenzahl aufgetragen, und zeichnen dort Ihre Plackkurven, die ein Maximum bei 9-10 µm aufweisen sollen, ein.

Kriegen Sie dabei die Messkurve mit Ihren Planckkurven unter einen Hut/ deckungsgleich? Die Plackkurven müssen die Messkurve einhüllen/ umschließen. Ansonsten ist die Art Ihrer Darstellung falsch.

Also lassen Sie Ihren großen Worten einfach Taten folgen und zeigen uns das in einer Abbildung. Das sollte für Sie als "Experten" doch ein Klacks sein.

 

#157: Dr.Paul sagt:

am Donnerstag, 23.01.2014, 17:17

#156: Michael Krüger,
nö,

das Thema ist beendet,
siehe #145, eine Antwort, für die Sie unfähig waren!
Sie kämpfen nicht gegen mich, sondern gegen Max Planck,
da Sie das
http://tinyurl.com/mdqnpc
oder das
http://tinyurl.com/6rbwody

nun alternativ hartnäckig als falsch bezeichnen,
unbegründet wie immer in diesem Disput.


Beide Kurven sind aus dem treibhausfreundlichen Wiki, wie sie sehen können,
das auch Innerhofer heftig verteidigt hat.

Also korrigieren Sie Wiki, die werden sicher begeistert sein
und erklären Sie, warum das maximale Sonnenlicht im unsichtbaren IR liegen muss.

Ihre unsachlichen Äußerungen werde ich nicht mehr beantworten.

mfG

 

#158: Michael Krüger sagt:

am Donnerstag, 23.01.2014, 19:23

@ Dr.Paul

Och nö, Herr Paul, hier fängt das Thema erst richtig an. ;-)

Machen wir es Ihnen mal ganz leicht Ihre These zu belegen.

Nehmen Sie einfach das Emissionsspektrum/ Messspektrum der ausgehenden Strahlung, gegen die Wellenzahl aufgetragen, und zeichnen dort Ihre Plackkurven, die ein Maximum bei 9-10 µm aufweisen sollen, ein.

Kriegen Sie dabei die Messkurve mit Ihren Planckkurven unter einen Hut/ deckungsgleich? Die Plackkurven müssen die Messkurve einhüllen/ umschließen. Ansonsten ist die Art Ihrer Darstellung falsch.

Also lassen Sie Ihren großen Worten einfach Taten folgen und zeigen uns das in einer Abbildung. Das sollte für Sie als "Experte" doch ein Klacks sein.

Und jetzt das, Sie wollen sich drücken? Verstehe, Sie wollen sich nicht weiter blamieren.

 
 
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