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The sun is blank--no sunspots. This means solar activity is very low. Credit: SDO/HMI
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Sonntag, 03.01.2016 10:54

Strom aus Sonne und Wind ist nicht nach Bedarf verfügbar. Niemals und nirgends!

Von Michael Limburg

Im Vergleich der heute schon installierten Wind – und Solarkapazität zur Stromerzeugung in Deutschland mit zukünftiger (postulierter) bis zu 10 facher Kapazität, auf dann 483 GW an installierter Gesamt-Leistung, zeigt sich, dass aufgrund naturgesetzlicher Beschränkungen weder eine bedarfsgerechte spontane Versorgung noch eine Produktion von „Speichermethan“ zur ausreichenden Rückgewinnung von Strom möglich ist. Dies gilt für Deutschland aber auch europaweit. Die astronomischen Kosten für diese Investitionen sind dabei nicht Gegenstand der Betrachtung .

Strom aus NIE Quellen? ein Wolkenkuckucksheim! Bild dagmar zechel / pixelio.de

Behauptung der EE Befürworter

Immer wieder liest und hört man  von Befürwortern der „EE“ besser NIE (Nachhaltig Instabilen Energien) –auch in diesem Blog- dass irgendwo immer genügend Wind wehe, oder die Sonne scheine, um deren Kraft zur Erzeugung von Strom nutzen zu können, damit Flauten oder Dunkelheit zu überbrücken, und Strom dahin zu liefern, wo er zwar benötigt, aber wegen Flauten oder Dunkelheit – trotz ausreichender Anlagenkapazität- gerade nicht produziert werden könne. Man müsse nur überall genügend Kapazität aufbauen und auch die entsprechenden Leitungen dazu legen, dann würde einer baldigen 100 prozentigen Bedarfsdeckung durch NIE (Nachhaltig Instabilen Energien) Strom nichts mehr im Wege stehen. Diese Behauptung wird immer wieder auf Neue aufgestellt und von allen Medien, Politikern und ihren zuarbeitenden und oft auch von ihnen finanzierten NGO´s ständig wiederholt.

So heißt es z.B in der  „Agora Kurzstudie zur Entwicklung der Windenergie in Deutschland:

„Eine großräumige Verteilung der Anlagen führt folglich zu einer Glättung der Einspeisung.“

Stellt sich dann heraus, dass sie z.B. für Deutschland praktisch nicht stimmt, wird als Begründung angegeben, dass Deutschland eben zu klein ist, aber für Europa als größerer Raum würde es dann stimmen. Man müsse nur durch erweiterte europäische Verbundnetze und die entsprechende Gesetzgebung dafür sorgen, dass ein Ausgleich möglich sei. So jedenfalls sieht es, stellvertretend für viele, der bisher eher nicht durch kluge Energiepolitik aufgefallene FDP Europaabgeordnete Graf Lambsdorff.

Realität

In der Realität ist dieses, für viele Umwelt- und Klimabewegte aber auch links-grüne Feinde (und ihre Unterstützer von anderen Parteien) von „Konzernen“, verlockende Gedankengebäude, jedoch nichts weiter als ein Luftschloss, besser gesagt ein Wolkenkuckucksheim. Im Folgenden wird dies hier aufgezeigt.

Die örtliche NIE Verteilung  und Stromernte.

Behauptet wird, dass durch eine entsprechende Vervielfachung der Anlagenkapazität an jedem Ort in Deutschland nicht nur die geerntete Energie-Menge proportional steige, sondern auch,  dass deren Einspeisung „verstetigt“ wird, dass also Mindermengen der einen Installation durch Mehrmengen  der anderen Installation kompensiert werden.  Doch diese häufig wiederholte Annahme z.B. von gut besoldeteten IWES Wissenschaftlern ist fundamental falsch, sowohl theoretisch als auch praktisch. Detlef Ahlborn von Vernunftkraft führte schon vor einiger Zeit den Nachweis[1], dass auch für Windkraftanlagen der fundamentale Satz der Wahrscheinlichkeitslehre gilt, dass sich die Varianzen (des Leistungsangebotes) bei höherer Zahl der Teilnehmer addieren und nicht subtrahieren. D.h. je mehr NIE (hier Wind-) Anlagen installiert werden, umso größer wird auch die Streuung.

Doch es kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu, der zusätzlich dafür sorgt, dass die obige Behauptung falsch ist.  Im Gegensatz zu rein zufälligen Zahlen, wie sie z.B beim Würfeln entstehen, ist die Einspeisung von Windkraftanlagen (wie auch Solaranlagen) bei der Bereitstellung ihrer Leistung (statistisch) nicht unabhängig sondern stark voneinander abhängig. Sie ist extrem eng korreliert, wie es im Fachjargon heißt. Bei unabhängigen Quellen würde die Varianz symmetrisch um einen Mittelwert herum verteilt liegen, doch bei den miteinander eng korrelierten Quellen ist das anders. Der Grund dafür ist, dass der Wind (wie auch die Sonne) häufig über ganz Europa stark oder auch schwach oder überhaupt nicht weht. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist, dass starker Wind wesentlich seltener ist, als schwächerer Wind, oder gar Flaute. Abb 1 zeigt den typischen Verlauf dieses Verhaltens

Abbildung 1: Verteilung der Summeneinspeisung in Deutschland Quelle: www.vernunftkraft.de/windkraft-versus-wuerfeln/

Damit sind höhere Leistungen wesentlich unwahrscheinlicher als geringere Leistung oder gar Null-Leistungen. Und das auch noch über der ganzen Fläche und gleichzeitig. Von symmetrischer Verteilung der Tage über der Windstärke (dargestellt als Energieernte in MW) um einen Mittelwert kann also wirklich keine Rede sein. Man sieht in Abb. 1 deutlich eine starke Verschiebung des zeitlichen Maximums nach links auf dem Diagramm. Es liegt bei knapp 10 % der Leistung für nur 27 Tage (dem Maximum an Zeit) jeden Jahres, an 17 Tagen d.J. wird sogar keine Leistung abgegeben, während die maximale Leistung nur an 1 bis 2 Tagen, oft auch nur für ein paar Stunden, eingespeist wird.

Dieses Ergebnis zeigt auch die praktische Einspeisung aller deutscher installierten NIE Anlagen die mit ¼ stündlicher Auflösung an der Entso-e abgerufen werden können. Abb 2 zeigt den Sachverhalt für den Oktober 2015.

Abbildung 2: Verteilung der Summeneinspeisung von Wind- und Sonnenleistung gegenüber dem Bedarf in Deutschland über den Oktober 2015 Quelle: Entso-e Grafik R. Schuster

Man sieht, dass in diesem Zeitraum die Spitzen zu keiner Zeit auch nur in die Nähe des Bedarfes kommen, von Spitzenabdeckung ganz zu schweigen, obwohl die installierte Leistung der beiden NIE Quellen Wind und Sonne den max. Verbrauch bereits heute schon um fast 20 % übertrifft. 

Damit dürfte auch der Wunschtraum vieler Aktivisten gestorben sein, genügend Strom nicht nur bei voller Wind- und Solarverfügbarkeit  zur Versorgung eines Industrielandes wie Deutschland sicher zur Verfügung stellen zu können, sondern zugleich den unweigerlich anfallenden Spitzenstrom für die Speicherung über den Umweg der Methanerzeugung und Wiederverstromung (Power to Gas to Power) zu verwenden. Das funktioniert auch dann nicht, wenn, wie es der Bedarfsplan vorsieht, die Installationen in Windkraftanlagen auf 170 GW [2]vervierfacht werden.

Die Gründe dafür wurden oben ausführlich dargestellt. Die folgende Simulation zeigt die Situation nochmals deutlich. 

Für die Simulation wurde die installierte Windkapazität in Inkrementen der bereits jetzt installierten Leistung um jeweils einen Schritt bis zum 10 fachen erhöht und die Daten vom Oktober entsprechend multipliziert. Die PVA Kapazität hingegen wurde – wie vom Gesetzgeber gewollt- bei 50 GW Nennleistung gedeckelt.

Abbildung 3: Verteilung der Summeneinspeisung von Wind- und Sonnenleistung gegenüber dem Bedarf in Deutschland bei Verdreifachung der Windkapazität gegenüber Oktober 2015 Quelle: Entso-e Grafik R. Schuster 

Man erkennt, das erst bei einer Verdreifachung der Windkapazität am 12. Oktober der Bedarf kurzzeitig übertroffen wurde. Für den Rest des Monats reichte das Angebot bei weitem nicht aus, diesen Bedarf auch nur annähernd zu decken.

Abbildung 4: Verteilung der Summeneinspeisung von Wind- und Sonnenleistung gegenüber dem Bedarf in Deutschland bei Vervierfachung der Windkapazität gegenüber Oktober 2015 Quelle: Entso-e Grafik R. Schuster 

Bei Vervierfachung der Windkapazität, wie vom Gesetzgeber gewünscht, erreichen die Spitzen nur an 4 Tagen den Bedarf, nämlich am 6. und 7. Oktober und am 11. und 12. Und auch das nur kurzzeitig. Für die Erzeugung von Methan  bliebe nichts übrig, und die restlichen 27 Tage müssten konventionelle Kraftwerke den Bedarf decken, wenn es nicht zu Stromabschaltungen in großem Stil kommen sollte.

Und so setzt sich das bis zum 10 fachen fort, mit dem Ergebnis, dass die Talwerte dann in ihren Minima nur leicht proportional ansteigen, (in der Realität wären sie tiefer, weil die windhöffigen Standorte alle längst besetzt sind), während die Erzeugungs-Spitzen die Bedarfsspitzen an nur 14 Tagen um bis zum  2,4 fachen überstiegen, obwohl die Nennleistung dann bereits um den Faktor 8 über dem mittleren Bedarf läge. Es drängen sich daher die Fragen auf:

Wohin dann mit diesem Strom? Und wer füllt die Lücken?

Abbildung 5; Video: Verteilung der Summeneinspeisung von Wind- und Sonnenleistung gegenüber dem Bedarf in Deutschland bis zur Verzehnfachung der Windkapazität gegenüber Oktober 2015 Quelle: Entso-e Grafik R. Schuster

Doch selbst unter diesen grotesk übersteigerten Installationswerten liefern die NIE Quellen in der Spitze nur max. 29 % ihrer installierten Nennleistung. 

Selbstverständlich ist die Situation zu anderen Jahreszeiten anders. Es wird Monate geben, bei denen das Stromangebot den Bedarf massiv übersteigt, und trotzdem wird diese Menge nicht ausreichen um z.B. genügend Methan zu erzeugen, das in Schwachmonaten zur Stromerzeugung verbrannt werden kann. Dafür sorgt schon der lausige Restwirkungsgrad von 20-30 % (eher 20 % aufGrund vielfältiger innerer Hemmnisse) der Power-to Gas to Power Speicherung. 

Und es wird auch Monate geben wird, in denen noch größerer Mangel herrscht und in denen nicht mal die Spitzen den Bedarf erreichen.

Die heutige schon sehr angespannte Netzstabilität würde deshalb weiter Schaden nehmen und flächendeckende Blackouts gehörten zur Tagesordnung. 

 

Abbildung 6 Zahl der dokumentierten Netzeingriffe pro Jahr in Deutschland incl. Fortschreibung der Kurve mittels eines Kurvenfits (Polynom 3 Ordnung) Quelle: ab 2012: http://www.netztransparenz.de/de/Redispatch.htm, zuvor Pressemeldungen und priv. Info) Grafik Michael Limburg

D. Ahlborn hat deshalb auch die Frage untersucht wie viele Windkraftanlagen in Deutschland errichtet sein müssten, um die vom Gesetzgeber vorgegebene Endzahl von rd. 170 GW zu erreichen und dann errechnet welcher Flächenbedarf dabei entstünde. In seiner sehr lesenswerten und lesbaren Analyse ermittelt er 55.240 Windräder der 3 MW Klasse, die man z.B. in Windparks zu je 10 Anlagen zusammenfassen könnte. Bei gleichmäßiger Verteilung über Deutschlands Fläche kommt er dann zu dem Schluss

Zitat:

..dass wir die gesamte Fläche Deutschlands von Flensburg bis nach Berchtesgaden, von Aachen bis nach Görlitz im Abstand von durchschnittlich 8 km mit Windparks zubauen müssen, um ein Viertel der Stromversorgung Deutschlands mit Windkraftanlagen sicherzustellen. Zitat Ende

Nicht viel besser sieht die Situation aus, wenn man sich die Einspeisung von Windstrom für einen großen Teil Europas ansieht. R. Schuster hat dies dankenswerter Weise getan und für das erste Quartal 2015 grafisch aufbereitet.  Abb. 7 zeigt die Einspeisung deutscher Windkraftanlagen für das erste Quartal 2015. Während Abb. 8 die summierte Einspeisung aus 12 europäischen Ländern  für denselben Zeitraum zeigt.

Abbildung 7: Verteilung der Summeneinspeisung von Windleistung in Deutschland im I. Quartal  Quelle: Entso-e Grafik R. Schuster 

Abbildung 8 und Video : Verteilung der Summeneinspeisung von Windleistung von 12 Ländern im I. Quartal  Quelle: Entso-e Grafik R. Schuster

In Abb. 7 und Video Abbildung 8 ist deutlich zu erkennen, dass sich manche Täler zwar an einigen Tagen auffüllen, aber in keinem Fall den  Ausgleich herbeiführen, also zu Verstetigung beitragen würden. 

Fazit

 Viel hilft eben auch in diesem Falle nicht viel, außer manchen Leuten zu nie gekanntem Vermögen zu verhelfen, und dabei dem Rest massiv zu schaden, auch als "politische" Auslegung des Amtseides bekannt.

 


[1] www.vernunftkraft.de/windkraft-versus-wuerfeln/

[2] Siehe auch: D. Ahlborn: WIEVIELE WINDRÄDER BRAUCHT DAS LAND? www.vernunftkraft.de/dreisatz/

 


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12 Kommentare:
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#1: Hans Meier sagt:

am Sonntag, 03.01.2016, 13:34

Aus technischer Perspektive macht jeder weitere Zu- und Ausbau der Windkraft und der Solaranlagen absolut keinen intelligenten Sinn.
Es bleiben also nur andere Motive übrig, wenn trotzdem die Windkraft und der Sonnenstrom gefördert werden und dafür unentwegt zusätzliche Netze verlegt werden.
Den Energie-Wende-Marketing-Strategen geht es offensichtlich darum, ein möglichst hohes Umsatzvolumen im Ausbau von Stromnetzen und Strom-Autobahnen, sowie im weiteren Zubau mit Windparks etc., zu erreichen.
Diese Strategie, „koste es was auch immer“ ist dadurch abgesichert, das die ganzen Zusatzkosten, als Umlage auf die Stromverbraucher überwälzt werden.
Für die Netzbetreiber, existiert kein Risiko, und kein Wettbewerb oder grenzüberschreitender europäischer Strommarkt kann die Kartell-Privilegien für deutschen Wind- und Sonnen-Strom unterbieten.
Sogar die Wettbewerbs-Kommission der EU schaut (grinsend) zu, wie die Deutsche Regierung ihre Bevölkerung, wie in einer Bananen- Republik medial desinformiert und dressiert, bzw. mit ständig steigenden „Strom-Kosten vergewaltigen“ lässt.
Wobei sogar die West-Deutschen Strom-Konzerne, die am „Bedarfs-Deckungs-Prinzip“ orientiert entstanden sind, zwar weitgehend im kommunalen Volksvermögen stehen, aber trotzdem, quasi vorsätzlich mit gezielter Energie-Wende-Politik, enteignet wurden.
Die ökonomisch-politische Perversion, in der mit einer „Privatisierungs-Strategie“ für die Nachhaltig Instabile Energie, mit Kartell-Privilegien wie 20 Jahre Einspeisevorrang und feste Vergütung etc. Investoren angelockt werden, deren Risiken minimiert wurden, ist eine dreiste und ganz üble politische Gaunerei, auf kosten der Strompreise und eines vernichteten Rechts-Staatlichkeits-Prinzips.
Da den Stromverbrauchern gar keine Alternative vor dieser „Vergewaltigung“ gelassen wird, um der mit politischen Verordnungen herbeigeführten Preisexplosion zu entkommen.
Es scheint sich quasi ein „Putsch“, wie in Zeitlupe in Deutschland abzuspielen, in dem Wettbewerb, Marktwirtschaft und Demokratie entsorgt wird.


 

#2: Gerald Pesch sagt:

am Sonntag, 03.01.2016, 17:45

Ein Blick auf die Wetterkarte genügt. Hoch- und Tiefdruckgebilde sind großflächige Drucksysteme und somit ist auch die Windverteilung über Europa in der Regel ausgeglichen; Folge: Entweder alle haben Wind, oder keiner. Aber der Irrsinn "Energiewende" wird noch lange weiter gehen, bis die Kosten auch für D erdrückend werden. Einsichtig werden die grünen Schlümpfe ja sowieso nie....

 

#3: H.Urbahn sagt:

am Sonntag, 03.01.2016, 19:31

Sehr geehrter Herr Limburg,
ein sehr guter Überblick über den Wahnsinn der NIE. Es läuft immer mehr darauf hinaus, daß der Strom dan Stundenweise zugeteilt und natürlich "vollautomatisch", wobei die Menschen dann ggf. auch geweckt werden, damit sie die Töpfe auf den Herd stellen können oder im Winter die Heizung anstellen können. Ich kann nur sagen :Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode.
MfG

Kommentar:

So ist es. Stromrationierung in Friedenszeiten. Mangelwirtschaft durch eigenes Verschulden. Vielleicht von den "Bekloppten (S. Gabriel)" nicht gewollt, aber die logische Konsequenz.
mfG
M.L.

 

#4: Konrad sagt:

am Sonntag, 03.01.2016, 20:15

Es ist alles ein Beschäftigungsprogramm wie einst der Autobahnbau, und das ausgegebene Geld bleibt in Deutschland.

 

#5: T.Heinzow sagt:

am Sonntag, 03.01.2016, 21:17

Nette Fleißarbeit von Herrn Limburg. Letztendlich ist die numerische Lösung recht einfach über den geostrophischen Wind zu lösen, denn der mittlere flächenproportionale Druckgradient bestimmt die mittler Windenergie in einer Region. Man braucht also nur an den Gitterpunkten eines geographischen Netzes die Gradienten bestimmen und schon hat man ein Proxy für die zeitliche Variabilität der überhaut nutzbaren kinetischen Energie. Dazu muß man sich noch nicht einmal der Bodenkrten bedienen. Die 850 hPa-Karten reichen völlig aus.

Aber das war schon lange klar, daß die Behauptungen des möglichen Ausgleichs der lokalen Schwankungen der Windgeschwindigkeiten innerhalb Europas Unfug ist.

 

#6: Dr. Peter Steinbock sagt:

am Sonntag, 03.01.2016, 21:59

Dieser Artikel hat es in sich! Man braucht nur Normalbürger sein, um zu verstehen. Das ist ein Riesenvorteil in dem furchtbar einseitigen, niveaulosen medialen Klamauk um die Energiewende. Ohne Einstieg in Spezialwissen nimmt Herr Limburg dem Leser die Illusion über Wind und Sonne für die deutsche Energiewende. Die Zahl der Menschen, die nach begreifbaren ehrlichen Antworten suchen ist nach meiner Erfahrung riesengroß, selbst unter Abgeordneten der Regierungsparteien. Noch sollen Milliarden und Abermillarden die Zukunft von Wind und Sonne retten. So klar wie Hitlers Endsieg im Elend endete, ist auch die deutsche Energiewende von sofort an für die Katz. Nur nervige Spinner und Gewinnler wollen noch durchhalten.

 

#7: Hofmann,M sagt:

am Montag, 04.01.2016, 09:09

Dieses Grün-Kommunistische Wertevernichtende Ausbeuteschema lässt sich ja nicht nur in der Energiepolitik nachweisen, sondern auch in der illigalen Einwanderungspolitik.
Hier wird Strom veteuert und gut bezahlte Arbeitsplätze vernichtet und dort wird unser Sozialsystem (Pool) mit illegaler Einwanderung geflutet.
Beide politischen Entscheidung sind von Marktfeindlichkeit und ingnoranz gegenüber den Bürger geschuldet zum Schaden der Gesellschaft und der Freiheit in unseren Land für eine neue staatlich diktierte Mangel und Armutsgesellschaft ala DDR System.

 

#8: Michael Leiser sagt:

am Montag, 04.01.2016, 12:03

Ein gesundes neues Jahr wünsche ich allen.
Vielen Dank für diesen Artikel. In der Tat sollte er jedem verständlich sein. Jedoch werden die EEG-Befürworter darin keine Argumente geschweige denn Wahrheiten entdecken. Das läuft wahrscheinlich nach dem Motto der drei Affen: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.

Meiner Erfahrung nach macht es auch kaum Sinn, in anderen Foren bzw. sozialen Netzwerken auf Artikel von Eike hinzuweisen. Das einzige, was man zu hören bekommt ist ein Hinweis auf Wikipedia (Zitat: Laut WDR spielen die Veröffentlichungen von EIKE im wissenschaftlichen Diskurs meist keine Rolle. Die Argumente des Vereins werden als Falschaussagen und "Bauernfängerargumente" gesehen; die verantwortlichen Personen des Vereins hätten "keinerlei eigenen Bezug zur Klimaforschung".) oder die Behauptung, Eike werde von der Ölindustrie finanziert. Auf Argumente wird dann gar nicht erst eingegangen.

Das finde ich schade. Zeigt es doch, wie sehr Leute durch den Mainstream indoktriniert sind. Vielleicht haben sie ja auch ähnliche Erfahrungen gemacht.

VG

Kommentar:

Jeder macht diese Erfahrungen, aber sie nützen nichts, weil sie durch die Realität widerlegt werden.

Und, wenn die 10 x trompeten sie würden bei EIKE nicht mitlesen, oder unsere Info´s würden nicht ernstgenommen, so stimmt das nicht, sonst würden wir nicht
1. sofort in der Öffentlichkeit erkannt werden
2. die Angriffe auf uns weniger werden.

Dem ist aber nicht so. Ebensowenig wie es richtig ist, dass wir keine eigenen Beiträge zur Klimaforschung leisten. Schauen Sie mal unter Publikationen nach.
Doch derartige Diffamierung erspart denen zum Teil wenigstens die Auseinandersetzung mit unsern Sachargumenten.
mfG
Admin

 

#9: Hofmann,M sagt:

am Montag, 04.01.2016, 12:20

@Michael Leiser #8
Ein Vernunft begabter und mit Verstand ausgestatteter Mensch lässt von solchen.. (Zitat: Laut WDR spielen die Veröffentlichungen von EIKE im wissenschaftlichen Diskurs meist keine Rolle. Die Argumente des Vereins werden als Falschaussagen und "Bauernfängerargumente" gesehen; die verantwortlichen Personen des Vereins hätten "keinerlei eigenen Bezug zur Klimaforschung".)
....nicht abhalten selbst nachzuforschen und zu hinterfragen. Im Gegenteil....das Stachelt einen Menschen nur noch weiter an, der auf der Suche nach Alternativen Erkenntnisgewinn ist.
Ging mir jedenfalls so.

 

#10: Werner Geiselhart sagt:

am Montag, 04.01.2016, 13:19

Um keine Angriffsflächen gegenüber den EEG-Aposteln zu bieten, sollte man die Leistung von Wasserkraft und Biomasse mit einbeziehen, die relativ konstant 8GW Leistung erbringen, allerdings gibts da seit Jahren keine Steigerung mehr und wird es auch kaum noch geben. Ja, ich weiss, mit Umweltschutz oder "Öko", wie es propagiert wird, haben die beiden Energieträger rein gar nichts zu tun, sie sind aber der einzige Strohhalm der Öko-Jüngerim Bezug auf eine "stabile" Stromversorgung.
Die Einbeziehung dieser beiden Energieträger ändert an der eigentlichen Aussage des Artikels nichts, die Argumente sind aber noch stichhaltiger. Umso mehr, als es in diesem Artikel nur um die Stromproduktion geht. Berücksichtigt man, dass es bei der "Decarbonisierung" um den gesamten Primärenergieverbrauch geht, müsste man obigen Ansatz mindestens verdreifachen, was ein noch viel größeres Desaster für die NIE ergeben würde, wenn man bedenkt, dass selbst eine Verzwölffachung der Windmühlenanzahl auf 400.000 Stück keinerlei Energiesicherheit bieten würde, von den Kosten der Begleitmaßnahmen wie Speicherbereitstellung und der vollständigen Landschaftszerstörung ganz zu schweigen.
Man kann nur hoffen, dass es 2022 nach dem Abschalten der letzten KKWs einen riesengroßen Schlag tun wird, der selbst die größten deutschen Ökodeppen wachrüttelt. Ich sage das nicht, wiel ich mir das wünsche, sondern weil es wahrscheinlich die letzte Chance sein wird, den Weg Deutschlands zum Entwicklungsland aufzuhalten.

 

#11: Martin Landvoigt sagt:

am Montag, 04.01.2016, 15:44

#8: Michael Leiser sagt:

Meiner Erfahrung nach macht es auch kaum Sinn, in anderen Foren bzw. sozialen Netzwerken auf Artikel von Eike hinzuweisen.
---------------
Sehr geehrter Herr Leiser

Auch wenn ich ihre Erfahrung der Anti-Polemik ebenso mache, stimme ich ihrem Schluss nicht zu.

Es scheint mir ein Phänomen der Zeit zu sein, dass man vor allem bei politisch aufgeheizten Themen einen dramatischen Verfall der Debattenkultur erleben kann. Nicht mehr Argumente und Sachlichkeit scheint gefragt zu sein, sondern Reputation, Autorität, (vermeintliche) Mehrheitsmeinungen und Beurteilungen von Autoren. Das mündet in Pauschalurteilen, Meinungsmache und Polemiken, die mit intellektueller Redlichkeit und Vernunft nichts mehr zu tun haben.

Dem sollten wir uns nicht beugen! Der Appell an solide Argumente und Verstand mag ungehört verhallen, aber es bleibt die Verpflichtung seinerseits der guten Praktik zu folgen.

Damit die Pauschlkritik nicht ihrerseits Futter erhält, würde ich mir für das neue Jahr wünschen, dass die Qualität der Artikel und Kommentare sich verbessern würde. Einzelne Ausreißer nach unten verderben das Bild ...

 

#12: Hans Meier sagt:

am Montag, 04.01.2016, 21:14

# 8 Lieber Herr Leiser,

ich finde wir sollten uns von denen die da so reagieren, wie Sie zitieren ( http://goo.gl/fLepYz ) nicht beeindrucken lassen.

Es sind eine ganze Reihe Hallodris in den Kommentar-Bereichen täglich unterwegs, die den Mainstream gegen Kritik und Aufklärung durch Ingenieure beschützen.
Ein Teil dieser „Sharks“ vielleicht auch, weil sie einen Drückerjob machen.
Ich schau mir z. B. auch immer wieder gerne an, was bei „wiwo green“ so bejubelt wird.
Da treten hippe junge Leute auf und berichten und kommentieren, in einer Art, wie es als Realsatire kaum zu toppen ist.
Es gibt also jede Menge Leute, die aufs Rechnen schon zu Schulzeiten völlig verzichtet haben, weil es sie geistig überfordert aber die wollen doch auch Anerkennung haben, und wenn es nur für ihre Betroffenheit ist, mit der sie es bis in Redaktionen geschafft haben.
Die Reaktionen solcher Leute auf coole Kommentare und treffende Links, sind viel öfter „Herzkasper“ und „spuckende Wut“ von Hirnzwergen als man meint und noch öfter Sprachlosigkeit, um bloß nicht mit noch mehr Argumenten und Links in die Enge und Emotionalität getrieben zu werden.
Also, man sollte nicht die Ruhe verlieren, wenn Andere über zuwenig Verstand verfügen und schnell ihre Fassung verlieren, weil sie nur so sind, wie sie sind.
Ich wünsche Ihnen ein fröhliches neues Jahr und Zuversicht, weil wir uns nicht für irgendetwas genieren brauchen, wenn wir dass kritisieren, was Verrückte veranlassen.
Wie gesagt ein fröhliches Jahr https://www.youtube.com/watch?v=lp0RkxEppWA


 
 
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