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Horst-Joachim Lüdecke: Energie und Klima - Chancen, Risiken, Mythen
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Donnerstag, 31.05.2012 09:44

Kampagnenwissenschaft vom MPI aus Mainz: Alle zehn bis zwanzig Jahre ein Gau

Die Max-Planck-Gesellschaft gilt weltweit als exzellente Forschungseinrichtung. Veröffentlichungen aus den Instituten folgen in der Regel wissenschaftlichen Standards. Manchmal gibt es allerdings Ausrutscher –wie jüngst ein Papier aus dem Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie. Die Originalveröffentlichung trägt den unverfänglichen Titel “Global risk of radioactive fallout after major nuclear reactor accidents”, die dazu vom Institut herausgegebene Pressemitteilung ist medienwirksamer mit “Der nukleare GAU ist wahrscheinlicher als gedacht” betitelt.

Siehe auch Update vom 1.6.12 unten

Ein nuklearer GAU soll nach Studien der Mainzer Chemiker “im momentanen Kraftwerksbestand etwa einmal in 10 bis 20 Jahren auftreten können”. Er wäre damit 200mal wahrscheinlicher als Schätzungen der amerikanischen Zulassungskommission für Kernreaktoren (NRC) im Jahr 1990 ergeben haben. Die Einschätzung der NRC beruht auf recht komplexen Risikobetrachtungen; den Mainzern reicht eine einfache Rechnung, um die Wahrscheinlichkeit einer Kernschmelze zu ermitteln: Sie teilten laut Presseerklärung die Laufzeit aller Kernreaktoren weltweit von der Inbetriebnahme des ersten zivilen Reaktors bis heute durch die Zahl der bisherigen Kernschmelzen. Also Laufzeit bislang 14.500 Jahre, Zahl der Kernschmelzen vier – eine in Tschernobyl und drei in Fukushima. Ergebnis, konservativ aufgerundet: alle 5000 Reaktorjahre ein schwerer nuklearer Unfall mit erheblicher Freisetzung von Radioaktivität. Das ergibt einen GAU alle 10 bis 20 Jahre.

Auf dieser einfachen Rechnung, die man sich gut im gymnasialen Leistungskurs Mathematik vorstellen kann, beruht die zentrale Aussage der Mainzer Studie über die Wahrscheinlichkeit von schweren Reaktorunfällen. Damit haben sich die Chemiker allerdings auf sehr dünnes Eis begeben. Die Zahlen stimmen, wie häufig in der Statistik. Aber gibt das, was Autoren der Studie aus diesen Zahlen machen, auch die Wirklichkeit wieder?

Nein. Man kann zum Beispiel nicht einfach den Reaktorunfall von Tschernobyl mit dem der Fukushima-Reaktoren gleichsetzen. Im Tschernobyl-Reaktor ist der Reaktorkern praktisch explodiert, nicht geschmolzen. Eine Sicherheitshülle gab es nicht, so dass bei der Explosion große Mengen an radioaktivem Material freigesetzt wurden. Vor allem aber der Tschernobyl-Reaktor nicht repräsentativ für den vorhandenen Reaktorbestand. Um Aussagen über die Zukunft dieses Bestandes zu treffen, wie es die Mainzer tun, ist die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl damit ungeeignet.

Bleiben die drei Kernschmelzen im Kraftwerk Fukushima 1. Gleicher Reaktortyp, gleiche Unfallursache, ähnlicher Verlauf – es spricht vieles dafür, diese drei Ereignisse als ein Ereignis zu behandeln. Dann wird die Mainzer Rechnung absurd. Außerdem sind auch die Fukushima-Reaktoren nur bedingt repräsentativ für den weltweiten Reaktorbestand. Ausgelöst wurde das schwere Unglück im japanischen Kraftwerk durch ein extrem starkes Erdbeben, gefolgt von einem extrem starken Tsunami. Das Erdbeben haben die Reaktoren überstanden; die Flutwelle deshalb nicht, weil die Anlage eklatante Sicherheitsmängel aufwies. Inzwischen haben Stresstest belegt, dass andere Reaktoren diese Mängel nicht haben. Den deutschen Reaktoren zum Beispiel hätten Erdbeben und Tsunami wie im Norden Japans keinen nennenswerten Schaden zugefügt.

Solche und andere Unterschiede zwischen Reaktoren ignorieren die Mainzer Forscher. Sie begründen dieses Vorgehen damit, dass es “auch in einem vermeintlich sicheren Reaktor zu einer Kernschmelze kommen kann”, weil man nicht alle möglichen Ursachen eines solchen Unfalls vorhersehen könne. Das ist zweifellos richtig, aber die Annahme von Nichtwissen macht schlecht begründete Vorhersagen nicht verlässlicher. An einer detaillierten Risikoanalyse führt kein Weg vorbei.

Alles zusammengenommen, können seriöse Wissenschaftlicher die Aussage “Ein GAU all zehn bis zwanzig Jahre” guten Gewissens nicht treffen. Das sollte einer “Kampagnenwissenschaft” á la Greenpeace vorbehalten bleiben.

Die Sache mit der “radioaktiven Verseuchung”

Im Abstract zu ihrem Papier schreiben die Mainzer Chemiker zu Beginn: “Schwere Reaktorunfälle in Kernkraftwerken sind selten, aber ihre Folgen katastrophal. Aber was bedeutet ‘selten’”? Die Frage ist beantwortet, allerdings ungenügend. Viel interessanter ist die Frage: Was bedeutet ‘katastrophal’? Auch hier machen es sich die Mainzer Chemiker leicht. Sie sehen als katastrophale Folge einer Kernschmelze eine “weit über Staatsgrenzen hinweg [reichende] radioaktive Verseuchung”. In Westeuropa wären davon, so das Ergebnis ihrer Computersimulationen, durchschnittlich 28 Millionen Menschen betroffen.

Mit diesem Computermodell ermitteln die Forscher, wie sich die bei einer Kernschmelze freigesetzten radioaktiven Gase - in diesem Fall Cäsium-137 und Jod-131 – ausbreiten. Die Menge der freigesetzten Gase bestimmen die Mainzer Forscher anhand der Mengen, die beim Tschernobyl-Unglück freigesetzt wurden. Da radioaktives Jod aufgrund seiner geringen Halbwertszeit sehr schnell verschwindet, beschränkten sie sich auf die Verteilung von Cäsium-137. Ergebnis ihrer Simulation: nur acht Prozent der radioaktiven Gase würden sich im Umkreis von 50 km um die Unglückstelle verteilen; über die Hälfte ginge innerhalb von 1.000 Kilometern nieder, und etwa ein Viertel würde weiter als 2.000 Kilometer transportiert.

Mit diesen Angaben haben die Mainzer vom Computer eine Reihe schöner Karten herstellen lassen. Darauf lässt sich das Ausmaß der radioaktiven Verseuchung ablesen, wenn mal wieder eines der Kernkraftwerke in Europa oder anderswo havariert. “Im weltweiten Vergleich”, so fasste die Rheinzeitung am 23. Mai zusammen, “tragen die Einwohner im dicht besiedelten Südwestdeutschland das größte Risiko einer radioaktiven Verseuchung.” Und der Zeitungsautor bemerkt ganz richtig, dass dies Wasser auf die Mühlen der Atomkritiker sein dürfte, die im grenznahen französischen Atomkraftwerk Cattenom ein “gewaltiges Gefahrenpotential” sähen.

Doch die schönen Computerkarten können nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Mainzer Forscher, wie schon bei der Vorhersage künftiger GAUs, auch hier auf brüchigen Eis bewegen. Allererster Kritikpunkt: Es geht nicht an, die vom Tschernobyl-Reaktor freigesetzten Strahlungsmengen als Richtschnur zu nehmen, um mögliche Freisetzungen anderer Reaktortypen zu berechnen. Unfallursachen und –verläufe sind nicht vergleichbar. Das ist keine theoretische Frage, sondern praktisch nachweisbar.

Bislang gab es vier Kernschmelzen in Reaktoren, die nicht vom Tschernobyl-Typ sind: drei im Kraftwerk Fukushima und eine im amerikanischen Kraftwerk Three-Mile-Island (TMI). Letztere haben die Mainzer in ihrer Rechnung nicht berücksichtigt, da dort nur minimale Strahlung freigesetzt wurde. Kann man machen, wenn man ein wichtiges Argument ignorieren möchte: Im Gegensatz zum Tschernobyl-Reaktor sind Reaktoren wie man sie in den USA, Deutschland oder Frankreich findet, so ausgelegt, dass selbst im Fall einer Kernschmelze kein oder nur wenig radioaktives Material austreten kann. Keine Theorie, sondern belegt durch den havarierten TMI-Rektor.

Aber in Fukushima, war es da nicht viel schlimmer? Ein berechtigter Einwand. Dort wurde große Mengen an radioaktiven Jod- und Cäsiumgas freigesetzt. Die Ursachen sind bekannt; bei richtiger Auslegung wäre das nicht passiert. Aber was dort real passierte, nicht theoretisch, nicht im Computer, ist dennoch weit von dem entfernt, was die Mainzer Forscher ihren Simulationen zugrundelegen. Nach Angaben der japanischen Aufsichtsbehörde NISA lag der Gesamtbetrag der Freisetzungen von Jod-131 und Cäsium-137 in der Größenordnung von etwa 10% der in Tschernobyl freigesetzten Menge. Eine jüngere Schätzung von TEPCO beläuft sich auf etwa 15%.

Diese, verglichen mit Tschernobyl geringe Menge, stammt nicht von einem, sondern drei havarierten Reaktoren. Niemand ist daran gestorben. Nach jüngst veröffentlichten Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Wissenschaftlichen Ausschuss der UNO zur Untersuchung der Auswirkungen von atomarer Strahlung (UNSCEAR) haben die meisten Bewohner von Fukushima und benachbarter Bezirke Strahlendosen unterhalb von unbedenklichen 10 Millisievert (mSv) erhalten. An zwei Orten lag diese zwischen 20 und 50 mSv. Zum Vergleich: die natürliche Strahlenbelastung liegt meist um 2 bis 3 mSv, in etlichen Regionen von Brasilien, Südindien oder dem Iran liegt diese um das 10- bis 20fache höher, ohne gesundheitliche Beeinträchtigung der dort lebenden Bevölkerung. Fachleute gehen in inzwischen von so geringen möglichen Spätfolgen in Fukushima aus, dass diese nicht messbar sein werden.

Diese Werte gelten für die nähere Umgebung des Kraftwerks Fukushima. Von “radioaktiver Verseuchung” im Umkreis von 1000 bis 2000 km, wie sie die Mainzer berechnet haben, ist in diesen Untersuchungen nicht die Rede. Vielleicht ist aber auch die Bezeichnung “Verseuchung” fehl am Platz. Radioaktive Kontamination kann noch als wissenschaftliche Bezeichnung durchgehen, radioaktive Verseuchung nicht. Radioaktive Verseuchung ist negativ überladen, im Bewusstsein der Öffentlichkeit steht er für Krebs, Krankheit, Tod. Er macht Angst, treibt Menschen in die Apotheke, um Jodtabletten zu kaufen. Wer diese Bezeichnung benutzt, weiß um dessen Wirkung.

Das Perfide an der Mainzer Studie, vor allem daran, wie sie in der Presseerklärung der Öffentlichkeit präsentiert wird, ist, dass zwar ständig von “radioaktiver Verseuchung” die Rede, aber nie davon, ob und, wenn ja, welche Folgen diese Verseuchung für die menschliche Gesundheit hätte. Die Mainzer berufen sich auf die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA), die ab einer Aktivität von 40,000 Becquerel pro Quadratmeter (40 kBq/m2) von radioaktiver Kontamination sprechen.

Was bedeutet dieser Wert? Ein Bequerel bedeutet, dass ein Atomkern pro Sekunde zerfällt. Das wissen sicherlich nicht viele Zeitungsleser; noch weniger wissen, was es für Folgen hat, wenn pro Sekunde 40.000 radioaktive Kerne zerfallen. Vielleicht hilft das: Rund 10.000 Bq beträgt die Aktivität im Körper des Menschen; pro Sekunde zerfallen also irgendwo im menschlichen Zellgewebe zehntausend radioaktive Atomkerne – tagaus, tagein. Auf Stehplätzen in Fußballstadien drängen sich pro Quadratmeter oft vier, fünf Menschen. Noch dichter steht man in Tokios U-Bahn zu Stoßzeiten. Solche Zusammenballungen müssten also als “radioaktiv verseucht” gelten.

Oder auch das: eine Cäsiumaktivität von 40 kBq entspricht einer biologischen Strahlenbelastung von weniger als einem mSv. Dieser Wert liegt deutlich sowohl unter der natürlichen Strahlendosis wie auch der Strahlenbelastung durch medizinische Anwendungen, denen der Mensch ausgesetzt ist. Welchen Wert hat, daran gemessen, die Aussage, dass im Falle eines Reaktorunfalls 30 Millionen Menschen von “gefährlicher radioaktiver Belastung” bedroht seien? Der englische Physiker Wade Allison, der ein vielbeachtetes Buch mit dem Titel “Radiation and Reason” geschrieben hat, fand die Untersuchung der Mainzer Chemiker schlicht “seicht”. Einen wissenschaftlichen Nutzen hat die Studie nicht, wohl aber einen politisch-gesellschaftlichen: sie macht Menschen unnötig und unbegründet Angst. Diese Art von “Kampagnenwissenschaft” kennt man von Greenpeace und ähnlichen Organisationen.

Ähnliche Beweggründe mögen auch bei den Mainzer Chemikern eine Rolle gespielt haben. In der Presseerklärung wünscht sich Prof. Jos Lelieveld, der Leiter der Studie:

“Vor dem Hintergrund unserer Erkenntnisse sollte meiner Meinung nach auch ein international koordinierter Ausstieg aus der Kernenergie in Betracht gezogen werden.”
Das allerdings gibt die Studie nun wirklich nicht her.

J. Lelieveld, D. Kunkel, M. G. Lawrence. Global risk of radioactive fallout after major nuclear reactor accidents. Atmos. Chem. Phys., 12, 4245-4258, 2012. http://www.atmos-chem-phys.net/12/4245/2012/acp-12-4245-2012.html

United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation (UNSCEAR)

Und hier der Link zur Presseerklärung des MPI

Heinz Horeis, zuerst erschienen bei ACHGUT

 

Update vom 1.6.12:
Offener Brief an Herrn Prof. Lelieveld, Max Plank Institut, Mainz

 

Sehr geehrter Herr Prof. Lelieveld,

Ihre Veröffentlichung im Namen des Max Planck Instituts: „Global risk of radioactive fallout after major nuclear reactor accidents“ hat in der Presse unter dem Titel: „Atomarer Super-GAU droht alle zehn bis 20 Jahre“ Beachtung gefunden. Sie sehen hier ja wieder deutlich, wie aus Ihrer statistisch falschen Berechnung der Häufigkeit einer Cäsium 137 Freisetzung (die zu keinem realen Gesundheitsproblem führt) ein Bürgerschreck aufgebaut wird. Insoweit tragen Sie Mitverantwortung für die Pflege und den  Ausbau des Angstsyndroms vor Radioaktivität,  v.a. in der deutschen Bevölkerung.   

Das war Grund für mich, die Kommentare und die Kritik dazu Ihnen zu überbringen und in den öffentlichen Raum zu stellen.

Nach gängiger Praxis sollte Ihnen wegen diesem zitierten Papier nicht nur das Doktorat sondern auch die Professur aberkannt werden. Der Grund ist einfach. Sie kennen entweder nicht oder Sie ignorieren die strengen Regeln seriöser wissenschaftlicher Statistik.

Stichworte zu den strengen Regeln sind: Bildung einer homogenen Grundgesamtheit und Ziehung einer genügen großer Stichprobe. Ersparen Sie es mir, die Hintergründe dazu und die Wirkung bei Verletzung dieser Regeln Ihnen nahe zu bringen.

Beides haben Sie (und Ihre Mitautoren) sträflich ignoriert. Damit ist Ihre Veröffentlichung pseudo-wissenschaftlicher Müll, der im Nirwana des Internets hoffentlich baldmöglichst untergeht.

Für Ihren weiteren Berufsweg habe ich die Befürchtung, dass Sie es fertig bringen, z.B. die Wurm-Information aus weltweit angebauten Früchten „zusammen zu rühren“, um folgende Aussage zu treffen: „Wie ist die Häufigkeitsverteilung von Würmern in deutschen Äpfeln aus den verschiedenen Anbaugebieten in (D)?“.

Wenn Sie schon aus förderungspolitischen Überlegungen beim Max Planck Institut in Garching Ihr meteorologisches Ausbreitungsmodell bewegen wollen, liefern Sie doch dem Klima-Guru Prof. Schnellnhuber in Potsdam die Berechnung der CO2 Dosis-Verteilung auf Grund der zunehmenden CO2 Freisetzung aus deutschen Kraftwerken, angezettelt durch das planwirtschaftliche Geschäftsmodell der Energiewende der Bundesregierung.

Ich bin mir sicher, dass die kommende mittlere CO2 Dichte pro Flächeneinheit, in Deutschland Weltrekord wird. Sie müssen allerdings dazu Ihr Modell verfeinern, um alle Emittenten aus den vielen konventionellen Kraftwerken zu berücksichtigen. Die CO2 Freisetzung aus der großen Anzahl von Premium-Fahrzeugen können Sie als CO2 Grundlast führen. Die CO2 Zunahme auf Grund der von Frau Dr. Merkel verordneten 1 Mio. Elektrofahrzeugen müssen Sie aber berücksichtigen. Ebenso die Zunahme durch die propagierte Holzverbrennung und die Herstellung der Hausisolierungen. Wenn  Ihr Modell es hergibt, können Sie auch die Zunahme der Kaminfeuer bei den VIP’s berücksichtigen. Abziehen dürfen Sie die in Konkurs gegangenen Firmen der Solarbranche als CO2 Emittenten. Diese Firmen können keine Klimaschädlinge mehr sein.

Mit Ihrem Papier sind Sie Steigbügelhalter geworden für die östliche Prägung der neuen Planwirtschaft, vertreten durch Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, im Rahmen der zur Chefsache erklärten Energiewende.

Mit freundlichen Grüßen

Feffernitz, 24. Mai 2012

Dr. techn. Peter Kafka
Habeintenweg 129
A-9710 Feffernitz
Tel.: ++43 (0) 720 350 335
Fax: ++43 (0) 720 350 336
Mobile: ++43 (0) 660 655 2600
email: drpkafka(at)netcompany.at

Der Artikel von Prof. Lelieveld ist veröffentlicht bei:
http://www.mpic.de/Der-nukleare-GAU-ist-wahrscheinlicher-als-gedacht.34298.0.html

 


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7 Kommentare:
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#1: Kurt Laburda sagt:

am Donnerstag, 31.05.2012, 11:45

...ergibt sich also die Frage: Was bezwecken diese üblen Schleimer damit?
Neues Labor?
Neue Messplätze?
Gehalterhöhung?
Prestigewertsteigerung im GEZ- Reichsrundfunk?
Ekelerregende Zipfelmützen"wissen"schafler....

Dazu passend eine freudige Nachricht für alle unsere Atomkraft-Gegner und Grünpiss- Anbeter, die sich anscheinend auch hier breitzumachen versuchen:
http://www3.nhk.or.jp/daily/english/20120531_06.html
Die Reaktorblöcke in Ohi werden voraussichtlich Anfang nächster Woche wieder hochgefahren.
Man stelle sich das in Bananenrepublik Schland vor….
Gruss

 

#2: Horst Trummler sagt:

am Donnerstag, 31.05.2012, 13:51

Eine "Verseuchung" ist vermehrungsfähigen Mikroorganismen vorbehalten. Radioaktive Substanzen können sich nicht vermehren.

Deshalb sprechen Naturwissenschaftler im Gegensatz zu Postnormalen Wissenschaftlern (Begriff aus Focus Money Artikel zum Klimaschwindel), oder Oekoatomspezialisten (Vandale Wortschöpfung) von einer radioaktiven Kontamination.

Im Pressetext wird die Leistungsexkursion von Tschernobyl als Kernschmelze bezeichnet.

Im Ausgangsbericht werden diese Begriffe korrekt verwendet. Ich nehme an, dass man den Text Mediengerecht aufbereitet hat.

Grundsätzlich scheint man in Mainz, s. Kinderkrebsstudie auf Halbwissenschaftliche, ökoreligiös korrekte Studien spezialisiert zu sein.

Vandale

 

#3: Dietmar Burow sagt:

am Donnerstag, 31.05.2012, 14:54

Nachdem ich mir am 24.05. über den MPI-Artikel in der "Rhein-Zeitung" fast die Krätze geärgert habe, war es mir eine Genugtuung, heute in der Redaktion anzurufen und zu empfehlen, den Kommentar von Heinz Horeis als fundierte Gegendarstellung zu veröffentlichen. Nicht ohne darauf hinzuweisen, dass die tägliche Lektüre von EIKE für einen Fachjournalisten eine Pflichtaufgabe sein sollte.
Mir ist klar, dass sich diese journalistische Phalanx aus Ignoranz, gefährlichem Halbwissen und Lohnschreibermentalität schwer aufbrechen läßt - aber es tut so gut...

D. Burow

 

#4: Dr.Paul sagt:

am Donnerstag, 31.05.2012, 20:17

Angst hat Krankheitscharakter,
es gibt Berufsgruppen, Psychiater und Psychologen, zu einem nicht unwesentlichen Teil eigentlich alle Ärzte, die sich beruflich damit befassen, Angst zu beseitigen oder wenigsten so deutlich zu reduzieren, dass der Patient diesbezüglich wieder als gesund gelten kann.
Hierzu gibt es neben dem rein psychologisch, psychotherapeutischen Weg ein ganzes Arsenal an pharmakologischen Substanzen, dabei einige "blockbuster" also Medikamente mit Milliarden-Jahresumsatz, das bekannteste, schon etwas veraltete nicht nebenwirkungsfreie Valium.

Angst machen ohne Grund ist damit juristisch direkte "Körperverletzung"

mfG

 

#5: Horst Trummler sagt:

am Freitag, 01.06.2012, 10:28

Die Studie als solches kann man analog der Mainzer Kinderkrebsstudie und zahlreicher Studien zum "Klimawandel" als "Postnormale Wissenschaft" (Wortschöpfung Focus Money) einordnen.

Allerdings gehe ich auch davon aus, dass es in der Zukunft mehr Reaktorunfälle geben wird als man aufgrund von Berechnungen anhand Deutscher, oder Amerikanischer Kernkraftwerke annimmt.

Unter den Ländern die aktuell Kernkraftwerke bauen, stechen solche hervor, Indien, Nachfolgestaaten der UDSSR, die das Risikopotential von Kernkraftwerken analog der restlichen im Lande herrschenden Sicherheitsmassstäbe beurteilen und die technischen Regeln zum Bau und Betrieb solcher Anlagen entsprechend entspannt betrachten.

Das ist im Sinne der Logik korrekt, warum soll man hunderte von Millionen $ für Sicherheitsvorrichtungen für ein Kernkraftwerk ausgeben, dass im Extremfall zwar grosse materielle Schäden verursachen kann, jedoch kaum Personenschäden verursacht, während man auf der anderen Seite in anderen Branchen an Sicherheitsvorrichtungen für ein paar 1000$ spart die zahlreiche schwere Unfälle vermeiden würden. Man möge dabei auch so ehrlich sein, dass Gesundheit und Leben einen Preis haben der abhängig vom allgemeinen Lebensstandard unterschiedlich ist.

Problematisch ist, dass die öffentliche Wahrnehmung dies nicht einordnen kann. Hierbei spreche ich nicht einmal von den Deutschen Medien die Schlagzeilen generieren wenn ein Fass mit leichtradioaktiven Abfällen in einem Kernkraftwerk durchgerostet ist.

Vandale

 

#6: Lutz Niemann sagt:

am Freitag, 01.06.2012, 14:41

Man kann aus der Oberflächenkontamination die Strahlenexposition einer Person berechnen, dazu gibt es die Dosiskoeffizienten (www.bfs.de) oder man kann es auch „zu Fuß“ rechnen. Dazu ist es günstig, wenn man Physik studiert hat, das ist aber sicherlich nicht Voraussetzung. Auch Physiker-innen können das rechnen, so meine ich, insbesondere wenn sie promoviert sind – oder sie sollten es können. So ergibt sich bei der Kontamination von 1 Mill. Bq Cs-137 pro Quadratmeter eine Ortdosis-leistung (ODL) von rund 2 Mikro-Sievert pro Stunde. Die genannte Kontamination von 40kBq/m² ergibt dann rund 0,1 Mikro-Sievert pro Stunde. Beim Fliegen ist die ODL im Bereich von 1 bis 15 Mikro-Sievert pro Stunde, je nach Höhe, geogr. Breite, Sonnenaktivität. Man merke sich also,
1MBq/m² Cs ergibt 2µSv/h
das kann man auch in verschiedenen Vorträgen nachschlagen, die auf den Seiten vom Fachverband Strahlenschutz zu finden sind (z.B. Prof. Rolf Michel).
Wir sollten diskutieren, wer steht hinter dieser Angstmache, was soll damit bezweckt werden. Einen ersten Anhaltspunkt dazu geben die letzten ca. 20 Seiten in dem Buch „Klimahysterie…“ (http://tinyurl.com/84yjlj6) von Michael Limburg.

 

#7: A. Bauer sagt:

am Freitag, 01.06.2012, 16:45

Der Zweck dieser "Kampagne", wer auch immer die Drahtzieher sind, ist relativ klar, wenn man den Tenor der Presse verfolgt: Das Trio Deutschland - Japan - Frankreich soll komplett aus der Atomkraft aussteigen!

Die Hysterie nach Fukushima war auch in Japan sehr groß, und insbesondere der vorige japanische Premier, Herr Kan, hat die Weichen dafür gestellt: sein langfristiges Ziel ist völlige "Unabhängigkeit" von AKW und die Einführung der berühmten Einspeisevergütungen für Solar usw. Auch der jetzige Premier hat sich so geäußert, wenn er auch etwas pragmatischer ist.

In Frankreich wurde der sehr nuklear-freundliche Sarkozy abgewählt, und sein Nachfolger Hollande hat im Wahlkampf angekündigt, Frankreich auf 50% Kernenergie zu begrenzen und insbesondere das von den Grünen verhaßte Kraftwerk Fessenheim noch während seiner Amtszeit stillzulegen.

 
 
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