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None of the sunspots on the Earthside of the sun is actively flaring. Solar activity is low. Credit: SDO/HMI
http://www.spaceweather.com
Dienstag, 26.05.2009 11:12

Globale Erwärmung – erstaunliche Widersprüche des PIK-Experten Prof. Hans-Joachim Schellnhuber

Allen Fachleuten ist die Fragwürdigkeit des Begriffs "globale Erwärmung" bestens bekannt. Entscheidend ist nämlich, wie weit das betrachtete Zeitfenster zurück geöffnet wird. Wählt man 1870 als Bezugsjahr hat es sich, global gemittelt, erwärmt. Geht man dagegen weiter zurück, sieht man, dass es früher deutlich wärmer war als heute [1],

[Information dazu hier]. Entsprechendes gilt auch für die allerjüngste Zeit. Zwischen 1940 und 1975 dominierte Abkühlung, zwischen 1980 und 2000 fand dagegen eine deutliche Erwärmung statt. Danach darf man weiter beliebig wählen. Beginnt man mit dem Bezugsjahr 1998 ist der Trend abnehmend, beginnt man dagegen mit 1999, ist er insgesamt (noch) zunehmend. Geht man in der von den EIKE-News bereits besprochenen COMNISPA-Temperaturkurve gar 9000 Jahre vor unsere Zeit zurück , findet man bis heute insgesamt einen deutlich abnehmenden Trend. Wir scheinen also längerfristig wieder einer neuen Eiszeit entgegenzugehen!  

Um mehr Klarheit in die Erwärmungsproblematik zu bringen, analysiert die Klimawissenschaft langfristige Temperaturdaten mit modernsten statistischen Methoden – mit der "Fluctuation Analysis" (FA) und mit der "Detrended Fluctuation Analysis" (DFA) [2]. Dabei zeigt sich, dass Temperaturen ein Gedächtnis haben, man spricht von Persistenz. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem warmen Tag wieder einen warmen Tag zu erleben, ist geringfügig höher, als es gemäß reinem Zufall der Fall sein dürfte. Das Temperaturgedächtnis ist teilweise erklärbar. Für relativ kurzfristige Persistenz sind zum Beispiel Großwetterlagen verantwortlich. Ein Hoch hat sich festgesetzt, es ist trocken, sonnig und warm. Das Wetter und die zugehörigen warmen Temperaturen ändern sich solange nicht, wie dieses Hoch andauert. Weitere Effekte können für längerfristigere Persistenz sorgen, so etwa die nordatlantische Oszillation (NAO) und ähnliche, oft sogar unbekannte Phänomene. Man hat Persistenz bis über Jahrzehnte hinaus in Temperaturdaten aufgefunden.

Persistenz hat Konsequenzen. Sie relativiert nämlich oft gehörte, bedrohlich klingende Feststellungen, von der Art wie beispielsweise "die 8 wärmsten Jahre des Jahrhunderts lagen in den letzten 20 Jahren". Würde nur Zufall herrschen, wäre eine solche Häufungen bedenklich. Mit Persistenz zerfließt diese Bedenklichkeit aber ins Nichts. Häufungen treten infolge der natürlichen Persistenz ganz von selbst auf. Da sie, oberflächlich betrachtet, gefährlich aussehen, werden sie von Advokaten einer anthropogenen Erwärmungskatastrophe gerne zu unberechtigten Bedrohungsszenarien missbraucht.

Die Geschichte ist damit aber noch nicht zu Ende. Zur natürlichen Persistenz kann noch ein Trend hinzukommen, also beispielsweise in historischen Stadt-Temperaturen die langfristige Erwärmung infolge zunehmender Bebauung und Wohnungsheizung, aber natürlich auch eine mögliche Klimaerwärmung durch anthropogenes CO2. Ein Trend kann sogar sogar Persistenz vortäuschen, die in Wirklichkeit nicht vorliegt. Wie wird die heutige Klimastatistik mit diesem Problembündel fertig? Einfach ist es nicht! Aus den Messdaten kann die Information extrahiert werden, ob ein Trend vorliegt, und man kann die natürliche Persistenz separieren. Leider ist es aber bis heute nicht möglich, die Form und Stärke des Trends zu ermitteln - falls er denn vorhanden ist. Die ungelöste Trendproblematik ist noch aktueller Forschungsgegenstand.

Die spannende Frage lautet nun: "Was sagen die modernen Persistenz-Analysen aus"? Lassen wir dazu stellvertretend die Autoren Bunde, Eichner, Kantelhardt und Havlin zu Wort kommen, die unmissverständlich in ihrem Fachaufsatz "Long-Term Memory: A Natural Mechanism for the Clustering of Extreme Events and Anomalous Residual Times in Climate Records", erschienen in den Physical Review Letters, PRL 94, 048701 (2005) auf S. 4 konstatieren:

"In summary, we have shown that the long-term persistence inherent in hydroclimate records represents a natural mechanism for the clustering of the hazardous events seen in central Europe in the Middle Ages as well as in the past several decades".

Fast alle einschlägigen Veröffentlichungen sagen Ähnliches aus. Eine Ausnahme von diesen entwarnenden wissenschaftlichen Bezeugungen ist ein Aufsatz der Autoren Zorita, Stocker und vonStorch: "How unusual is the recent series of warm years?", erschienen in den Geophysical Research Lettres, Vol. 35, L24706 (2008), in denen auf Grund zweier "Nullhypothesen" für die Clusterung warmer Jahre in jüngster Zeit eine Wahrscheinlichkeit von p = 0,001 angegeben wird. Allerdings wird auf S. 1 einschränkend hierzu vermerkt

"The picture for the individual long stations records is not as clear, as the number of recent record years is not as large as for the spatially averaged temperatures".

Bei aller Vorsicht und allen Vorbehalten ist aus den Fachveröffentlichungen zu entnehmen, dass belastbar-beweiskräftige Hinweise auf einen gefährlichen Erwärmungstrend infolge anthropogenen CO2 nicht aufgefunden werden konnten.

Bemerkenswerterweise gibt es Veröffentlichungen zur Klimapersistenz, auf denen auch der medienbekannte PIK-Professor Hans-Joachim Schellnhuber als Mitautor firmiert. Schellnhuber vertritt bekanntlich die Auffassung des IPCC,

 

anthropogene CO2-Emissionen seien für einen unmittelbar bevorstehenden, höchst gefährlichen Wandel des Weltklimas verantwortlich. Obwohl die meteorologischen Messungen bis zum heutigen Tage weder eine Zunahme von Extremwetterereignissen, Überschwemmungen, Hurrikans, Dürren oder gar von Meeresspiegelhöhen anzeigen (es gibt einen natürlichen Meeresspiegelanstieg von grob 2 mm pro Jahr, der sich bis heute als unverändert erweist) [3], vertraut Schellnhuber den Verlautbarungen ideologisch gleichgesinnter Kollegen, die diese Ereignisse auf der Basis fiktiver Modelle vorhersagen. Seine Befürchtungen hat er erst jüngst in einem Aufsehen erregenden ZEIT-Interview der Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht. Der Bürger ist beim Lesen des Interviews zu recht verängstigt, denn nichts bleibt gemäß Schellnhuber mehr so, wie es einmal war. Die Ozeane werden zu Todeszonen, Unwetter, Dürren und Meeresspiegel werden zunehmen und  weite Teile der Welt unbewohnbar. EIKE hat ausführlich und kritisch zu diesem Unsinn des ZEIT-Interviews Stellung genommen. Insbesondere die gemäß Schellnhuber bedrückende Last, über diese Dinge bestens Bescheid zu wissen, erregen angesichts seiner vergeblichen Klage und der gleichlautenden Interview-Überschrift "manchmal könnte ich schreien" das Mitleid des Lesers. Seine Hoffnung, die Klimawissenschaft möge sich vielleicht doch geirrt haben, obwohl er mit einem solchen Irrtum seine wissenschaftliche Karriere als beendet ansieht, kann dann der Leser am besten selbst beurteilen.

Natürlich ergibt sich nunmehr die höchst spannende Frage, wie Schellnhuber seine Prognosen aus den Persistenzanalysen der Fachaufsätze herleitet, die er selber mitverfasst hat. Das Ergebnis ist entlarvend! In dem Aufsatz der Autoren Eichner, Koscielny-Bunde, Bunde, Havlin und Schellnhuber: "Power-law persistence and trends in the atmosphere: A detailed study of long temperature records", erschienen in Physical Review E 68, 046133 (2003) wird auf S. 5 unter Punkt (iii)  ausgeführt:

"In the vast majority of stations we did not see indications for a global warming of the atmosphere. Exceptions are mountain stations in the Alps [Zugspitze (D), Säntis (CH), and Sonnenblich (A)], where urban warming can be excluded."

Hier wurden die bis zum Jahre 1975 zurückliegenden Temperaturdaten von 95, über den gesamten Globus verteilten Messtationen der FA / DFA-Analyse unterzogen.

Ganz nebenbei kann man in einer anderen Veröffentlichung der Autoren Koscielny-Bunde, Bunde, Havlin, Roman, Goldreich und Schellnhuber: "Indication of a Universal Persistence Law Governing Atmospheric Variability", erschienen in Physical Review Letters, Vol. 81, no. 3 (20. July 1998) noch weiteres Interessantes auffinden. Hier heißt es nämlich auf S. 731:

"Moreover, our findings may be relevant to the current debate over global warming. While most climatologists hold that there is already empirical evidence for human interference with the climate, a few others strongly disagree ".

Ganz so weit her ist es mit dem so oft beschworenen "Konsens" der Klimaforscher also nicht. Schließlich bezieht sich die Aussage des Artikels sogar nur auf einen, wie auch immer gearteten menschlichen Einfluss auf Klimaparameter. Es ist nachvollziehbar, dass hier nur wenige Forscher widersprechen. Die Aussage dagegen, anthropogenes CO2 sei für eine gefährliche globale Erwärmung verantwortlich, ist ungleich unsicherer und unwahrscheinlicher. Hiermit ist tatsächlich die überwiegende Mehrzahl aller Klimaforscher und Naturwissenschaftler nicht einverstanden, ohne dies im Interesse der Wahrung ihrer Forschungsmittel und öffentlichen Stellung laut auszusprechen.

Die Klimaexperten von EIKE nehmen die in der ZEIT geäußerten Warnungen Schellnhubers äußerst ernst. Sie können sich allerdings nicht darüber schlüssig werden, wie die infolge gefährlicher Erwärmung vorhergesagten Katastrophen zur Realität werden sollen, wenn gemäß der wissenschaftlichen Aussage Schellnhubers keine Erwärmung auffindbar ist. EIKE weiß sich keine Antwort auf dieses, uns von Schellnhuber gestellte Rätsel, lässt aber Spekulationen in respektvoller Hochachtung vor dem verdienten PIK-Klimaforscher und Kanzlerinberater in anerkennender Unklarheit zurück.

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
(Dipl.-Physiker)
EIKE-Pressesprecher


Quellen

[1] www.klimanotizen.de/html/newsletter_13.html1
[2] Arnim Bunde, Jan W. Kantelhardt: Langzeitkorrelationen in der Natur: von Klima, Erbgut und Herzrythmus; Physikalische Blätter 57 (2001) Nr. 5
[3] www.ipcc.ch, report 2001, the scientific basis , "Has Climate Variability, or have Climate Extremes Changed?", Section 2.7 in TAR-02.pdf (the scientific basis)   


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15 Kommentare:
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#1: FokkerPlanck sagt:

am Dienstag, 26.05.2009, 14:31

Lieber Prof. Lüdecke,

"Sie können sich allerdings nicht darüber schlüssig werden, wie die infolge gefährlicher Erwärmung vorhergesagten Katastrophen zur Realität werden sollen, wenn gemäß der wissenschaftlichen Aussage Schellnhubers keine Erwärmung auffindbar ist."

Vielleicht manchen Sie sich mal Gedanken, wieso man das CO2-Signal prinzipiell besser im globalen Mittelwert der Temperatur zu sehen ist, als bei den temperaturauszeichnungen einzelner Stationen - Stichwort Statistik...

PS: auch das anthropogene CO2 ist ein natürlicher Klimafaktor, denn für die Wetterabläufe ist es irrelevant, woher das CO2 stammt. Somit indiziert die überzufällige Häufigkeit warmer Jahre nur diese natürliche Persistenz bedingt durch einen "wärmetreibenden" Klimafaktor.

 

#2: Lüdecke sagt:

am Dienstag, 26.05.2009, 16:39

Lieber Herr Anonymus "FokkerPlanck",

natürliche Persistenz wurde auch in ungewöhnlichen Nilüberschwemmungen des Mittelalters gefunden - ohne CO2. Lesen Sie die einschlägige Fachliteratur, das wird Sie sicher weiterbilden! Da Sie in Ihrem Kommentar offensichtlich auf Veröffentlichungen anspielen, die nicht von mir, sondern von Kollegen Schellnhuber stammen, geht die Adresse Ihrer Ratschläge fehl. Belehren Sie ihn bzw. fragen Sie ihn nach dem Widerspruch von Globalkatastrophen und einer "nicht auffindbaren" Erwärmung! Ich bin dafür nicht verantwortlich, sondern gebe nur die Aussagen der Fachliteratur wieder.

beste Grüße
Lü

 

#3: P Gosselin sagt:

am Dienstag, 26.05.2009, 19:10

Throughout the Holocene, the last 9000 years or so, atmospheric CO2 concentrations were stable at about 280 ppm. Yet, the temperature varied cyclically over a range of about 2-3°C. This itself shows that non-CO2 factors are at work. The extra 100 ppm supposively added by man has not disrupted these cyclic changes. The data does not show any disruption.

Concerning Prof Schellnhuber, one only needs to ask where he would be without the catastrophic AGW issue. Answer: He would be just an obscure professor counting his days to retirement.

 

#4: FokkerPlanck sagt:

am Dienstag, 26.05.2009, 20:45

Lieber Prof. Lüdecke,

ich kenne die von Ihnen zitierten paper seit Jahren. Mein Hinweis bezog sich auf den statistisch nicht nachweisbaren CO2-Effekt in Temperaturreihen einzelner Stationen (Eichner, Koscielny-Bunde, Bunde, Havlin und Schellnhuber: "Power-law persistence and trends in the atmosphere: A detailed study of long temperature records", erschienen in Physical Review E 68, 046133 (2003)). Das liegt daran, daß einzelne Stationen naturgemäß einer viel größeren Streuung aufgrund lokaler Wetterereignisse unterliegen als das globale Mittel (wie man leicht nachprüfen kann). Damit ist dieser Effekt jedoch nicht "eliminiert". Es ist ein Nachweisproblem in den zugrundegelegten Temperaturreihen. Erst wenn man die lokalen Variationen durch Mittelung glättet, wird das CO2-Signal sichtbar - statistisches Rauschen "Wegmitteln" ist ein übliches Verfahren in den Wissenschaften. Für die einzelne Station bedeutet der Nichtnachweis, daß der CO2-Effekt aufs lokale Wetter bislang nur marginale Auswirkungen hatte.

In Ihrem Artikel nach wundern Sie sich über Schellnhubers zweispältige Positionierung zum Nachweis des CO2-Effekts. Mein Einwand soll Ihnen nur eine Idee geben, wie sich "die Klimaexperten von EIKE" "schlüssig" über den von Ihnen thematisierten vermeintlichen Widerspruch werden können: Das Thema ist komplexer als die Klimaexperten von EIKE sich das vorstellen! Seinen Sie also vor allem kritisch mit sich selbst bevor Sie die Fehler bei anderen suchen.

 

#5: Lüdecke sagt:

am Mittwoch, 27.05.2009, 11:32

Lieber Anonymus FokkerPlanck,

nett von Ihnen, EIKE auf die Komplexität von Klimavorgängen aufmerksam zu machen. Ohne Ihren freundlichen Hinweis wäre uns das glatt entgangen!

herzliche Grüße
Lüdecke

 

#6: Lügendetektor sagt:

am Mittwoch, 27.05.2009, 15:25

@FokkerPlanck
"Es ist ein Nachweisproblem in den zugrundegelegten Temperaturreihen. Erst wenn man die lokalen Variationen durch Mittelung glättet, wird das CO2-Signal sichtbar - statistisches Rauschen "Wegmitteln" ist ein übliches Verfahren in den Wissenschaften."

Woher wissen Sie denn, dass das zurück bleibende Signal ein CO2-Signal ist und nicht das Signal einer veränderten Albedo (Thema Flächenversiegelung), eines geringer werdenden Erdmagnetfeldes, einer veränderten kosmischen Strahlung, eines stärker werdenden Sonnemagnetfeldes usw.?

 

#7: Peter Schmitt sagt:

am Mittwoch, 27.05.2009, 20:09

"Das Thema ist komplexer als die Klimaexperten von EIKE sich das vorstellen!"

Das ist in der Regel so, wenn man eine Nadel im Heuhaufen sucht. Aber nicht einen Elefanten. Da sieht es jeder.

Ich fand diesen Artikel erheiternd. Typisch Pik.

 

#8: Thomas Unger sagt:

am Freitag, 29.05.2009, 22:32

Prof. Lüdecke kennt also die Meinung ALLER Klimaforscher und Naturwissenschaftler! Alle Achtung!

Kann er Gedanken lesen? Oder wie ist er vorgegangen, um die Meinung ALLER Klimaforscher und Naturwissenschaftler heraus zu finden, obwohl diese sich nicht öffentlich äußern wollen?

Ich finde diese Behauptung von Herrn Lüdecke äußerst befremdlich, um es milde auszudrücken.

 

#9: Krishna Gans sagt:

am Sonntag, 31.05.2009, 12:19

Noch ein kleines Leckerli unseres "Schellis":
Since the models underestimate the long-range persistence of the atmosphere and overestimate the trends, our analysis suggests that the anticipated
global warming is also overestimated by the models.
Kann man insgesamt nachlesen hier:
Uni
Gießen

Der Bursche veräppelt uns und die Regierung nach Strich und Faden !

 

#10: Krishna Gans sagt:

am Sonntag, 31.05.2009, 12:21

Noch ein kleines Leckerli unseres "Schellis":
Since the models underestimate the long-range persistence of the atmosphere and overestimate the trends, our analysis suggests that the anticipated
global warming is also overestimated by the models.
Kann man insgesamt nachlesen hier:
Uni
Gießen

Der Bursche veräppelt uns und die Regierung nach Strich und Faden !

 

#11: Anti AGW sagt:

am Sonntag, 31.05.2009, 13:31

Die Kommentare zeigen, wer Wissenschaft nicht zu seiner persönlichen Ideologie macht.

 

#12: Rainer Hoffmann sagt:

am Freitag, 05.06.2009, 11:48

Auch in diesem Video noch eine bemerkenswerte Aussage von Schellnhuber:
http://www.youtube.com/watch?v=JES5VwwwOQU

 

#13: Bachmann sagt:

am Donnerstag, 23.07.2009, 20:00

Dass es so vielen Menschen so schwer fällt, exakt zu lesen, zu antworten etc.
Schellnhuber sagte:
"Bei den allermeisten Stationen stellten wir keine Anzeichen für eine globale Erwärmung der Atmosphäre fest. Ausnahmen sind Bergstationen in den Alpen..."
Dieses ist eine knallharte Konstatierung von Fakten (aus der Sicht und der Feder von Schellnhuber). Da ist keine Einschränkung, kein Konjunktiv.

Herr Fokker und alle anderen: Dieses Faktum der Aussage, noch dazu in einem wissenschaftlichen Bericht von Schellnhuber, kann niemand nachträglich klein, warm, kalt oder lau reden.

 

#14: Bachmann sagt:

am Donnerstag, 23.07.2009, 20:07

# 9 Krischna

Ich bin außerordentlich daran intressiert, beweisfähig zu erfahren, wo Dein hier fixierter Ausspruch von Schellnhuber steht.
Danke für e-mail

 

#15: Preiwuß sagt:

am Donnerstag, 01.12.2011, 22:23

Die Welt – ein „Narrenhaus ? “
Nachfolgende Fakten können in einem Rechenbeispiel Aufklärung über die viel bejammerte „Klimakatastrophe“ geben. Nicht die CO2 Problematik sondern das Abholzen der Wälder weltweit ist unser Problem.
These: Der mit Abstand größte Teil der abgelaufenen wie auch der erwarteten anthropogenen Erwärmung ist auf den bisherigen und bis heute zunehmenden Konzentrationsanstieg des Treibhausgases Kohlendioxid zurückzuführen !?
Multiplizieren Sie die nachfolgenden Fakten mit ca. 500 Mio. Bäume/ Jahr die weltweit vernichtet werden und bedenken Sie die Folgen auf das Weltklima.
? Eine 100jährige Eiche mit 130.000 Blättern, ihren biologischen Solarzellen, bindet jährlich rund 5.000 Kilogramm Kohlendioxid zu organischen Substanzen wie Holz, Blätter und Rinde (Ersparnis 25.000.000 to. CO2)
? und gibt dabei bis zu 4.500 Kilogramm Sauerstoff ab (entspricht 2.250.000.000 To. Sauerstoff)
? Gleichzeitig arbeitet der Baum wie eine Klimaanlage. Die Wurzeln der genannten Eiche saugen jährlich etwa 40.000 Liter Wasser aus dem Boden (entspricht 20.000.000 m³ Wasser zur Wolkenbildung)
? …das die Blätter wieder "ausschwitzen". Die dabei erzeugte Verdunstungskälte sorgt dafür, dass es im Wald selbst an heißen Sommertagen angenehm kühl bleibt. In der Welt würde die Durchschnittstemperatur ebenfalls sinken.
? Außerdem filtert sie im Jahr etwa eine Tonne Staub und Schadstoffe aus der Luft, (also ca 500.000.000 To. Schadstoffe) - wirkt also wie ein überdimensionaler Staubsauger.
Rund 80 Prozent der Urwälder, welche die Erde ursprünglich bedeckten, sind bereits zerstört.
Von den verbliebenen Restbeständen sind rund 40 Prozent akut bedroht, vor allem durch kommerziellen Holzeinschlag. Jedes Jahr gehen weltweit mindestens 13 Millionen Hektar Wald durch Brände, Umwandlung in Plantagen und Abholzung für die Holzindustrie verloren.

Auch unter dem derzeitigen Kyoto Protokoll wird die Vermeidung von Waldvernichtung, also der Schutz bestehender Wälder, bisher nicht finanziell honoriert.

 
 
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