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Daily Sun: 03 Feb 12
All of the sunspots on the Earthside of the sun are quiet. Credit: SDO/HMI
http://www.spaceweather.com
Freitag, 18.12.2009 16:35

Englischer Wetterdienst hat Temperatur-Daten gefälscht, sagen russische Experten.

Klimawandel: Kann man den Zahlen trauen?

Von einer führenden russischen Denkfabrik, die von einem früheren Berater Wladimir Putins gegründet wurde, kam die explosive Behauptung, daß der englische Wetterdienst Zahlen zum Klimawandel gefälscht hätte.

Zeitgerecht zum Höhepunkt des Kopenhagen-Gipfels wurde verbreitet, daß sibirische Wetter-Statistiken herausgepickt worden wären, um Beweise zu verbergen, die keine globale Erwärmung zeigten.

Die Denkfabrik protestiert gegen die Behandlung von Daten durch das Hadley Centre für Klimawandel des englischen Wetterdienstes. Die Daten waren veröffentlicht worden, um vom Streit abzulenken, der wegen der gehackten Emails der Climate Research Unit in East Anglia entbrannt ist.

Begierig hatten Klimaskeptiker die Emails aufgegriffen zum Beweis, dass Forscher die Zahlen frisiert hätten.

Das in Moskau ansässige Institut für Wirtschaftsanalyse (IEA) behauptete, dass vom Hadley Centre nur diejenigen sibirischen und russischen Wetterstatistiken verwendet worden wären, die in die Theorie von der globalen Erwärmung passten. Was nicht passte, wäre ignoriert worden.

Auf die Meldung haben sich die dem Kreml eng verbundenen Medien gestürzt. Der Kreml hält nichts von strikten neuen Einschnitten in die CO2-Emissionen, wie sie viele westliche Länder auf dem Kopenhagen-Gipfel fordern. Die halboffizielle RIA Novosti Nachrichten-agentur meldete, dass russische Wetterstationsdaten die Klimaerwärmungstheorie nicht stützten. Die Agentur ging noch weiter und behauptete, dass das Hadley Centre wahrscheinlich russische Klimadaten gefälscht hätte, indem es nur die Statistiken von einem Viertel aller [russischen] Wetterstationen für seine Berichte genutzt hätte.

“Über 40 Prozent des russischen Staatsgebiets sind nicht in die globalen Temperatur-Berechungen einbezogen worden, obwohl Wetterstationen und Beobachtungen verfügbar waren”, behauptete der kreml-freundliche Oligarch Allisher Usmanov.

Die Beschuldigung lautete, daß die als HadCRUT bekannten Hadley-Daten weit häufiger unvollständige Ergebnisse von russischen Wetterstationen benutzt hätten als vollständige.
„Bei der Auswahl zwischen Stationen mit unterbrochenen Meßdaten und solchen mit fortlaufenden aus der gleichen Region pflegte HadCRUT die Stationen mit den unterbrochenen Reihen auszuwählen, die ein deutlicheres Bild der Erwärmung zeigten“, schrieb die Zeitung Kommersant. 

Daten wären verfälscht worden durch häufigeren Einbezug von Stationen aus stark bevölkerten Gegenden als von entfernten Stationen mit korrekten Daten, wurde behauptet.

An einer Stelle des 21seitigen Berichts steht: “Infolge der Temperaturverfälschungen für Russland wurde das Ausmaß der globalen Erwärmung übertrieben. Die russischen Daten stehen für einen Anteil von 12,5 Prozent der globalen Landmasse.“

Das Institut, das vom ehemals pro-westlichen Wirtschaftsberater Putins, Andrey Illarionov, gegründete wurde, der auch den Bericht herausgab, wirft dem Hadley-Bericht  gestützt auf vollständigere Statistiken vor, die Erwärmung in Russland um 0,64 Celsiusgrade zwischen 1870 und 1990 überzeichnet zu haben. Illarionov, der aus dem Regierungsdienst ausschied, weil er Putins autoritäre Politik kritisierte, ist auch Senior-Berater am Cato Institut in Washington. Er ist ein erklärter Gegner der Klimawandel-Lobby.

Die Sprache des Berichts ist weniger reißerisch als die Berichterstattung darüber. Aber es wird behauptet: “Es ist nicht leicht eine vernünftige Erklärung für einen derart selektiven Ansatz zu finden. Dennoch kann man sich einen Reim darauf machen.“

„Wenn man die Temperaturtrends von den Wetterstationen analysiert, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß sie überhaupt keinen wahrnehmbaren Erwärmung aufzeigen für die zweite Hälfte des 20. und den Anfang des 21. Jh."

Der Bericht betonte: “Man sieht leicht, daß die Wetterstationen nicht gleichverteilt sind, ihre Konzentration ist erwartungsgemäß beträchtlich in den westlichen und südlichen Gegenden des Landes, aber deutlich niedriger im Norden und Osten.” Und er äußert die Furcht, daß ähnliche Methoden auch für andere Länder angewandt worden sein könnten.

Bei der Veröffentlichung seines eigenen Berichts in der vergangenen Woche verlautbarte der [englische] Wetterdienst, es sei ein Netzwerk von Stationen benutzt worden, die von der Weltwetter-Organisation (WMO) bestimmt worden wären. “Die Stationsauswahl ist über den Globus gleichverteilt und sie repräsentiert die Veränderungen der Durchschnittstemperaturen über Land in globalem Maßstab.

Die gehackten Emails der Klimawissenschaftler von der East Anglia Universität waren über einen russischen Internet-Server verbreitet worden. Tausende von Emails und andere Dokumente waren von  einem Email-Server der Climatic Research Unit (CRU) der Univer­sity of East Anglia (UEA) in Norwich, East England, von Unbekannten gestohlen und veröffentlicht worden. Es ging dabei um Fragen der Klimaerwärmung, die im Laufe der letzten 13 Jahre behandelt worden waren.

 Von Will Stewart.

Die Übersetzung des Originalartikels besorgte dankenswerterweise Helmut Jäger für EIKE

 

 

 


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16 Kommentare:
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#1: NB sagt:

am Freitag, 18.12.2009, 20:21

Tja, das zeigt ein grosses Problem, nämlich die fehlende Transparenz der Daten und vor allem die Schwierigkeit, die mathematisch anspruchvolle Arbeit der Klimatologen zu erklären.

So kann man natürlich schnell behaupten, dass Daten zum Zwecke der Erwärmung manipuliert oder unterschlagen wurden. Die Erklärung, warum es klimatologisch sinnvoll ist aus Qualitäts-, Repräsentations-, oder Homogenitätsgründen Rohdaten zu bearbeiten, ist dann schon schwieriger, denn nun melden sich da Leute zu Wort, die auf eine solche Chance für Augenwischerei nur gewartet haben.
Da kann dann ein Ex-Politiker leicht die jahrzehnte lange Arbeit der klimatologischen Abteilungen viele Wetterdiente und der WMO in Frage stellen. Denn wer in der Öffentlichkeit interessiert sich schon wirklich, wie in diesen Abteilungen gearbeitet wird?

Hier mal ein link zu einem Klimadatendienst
http://eca.knmi.nl/
Da kann man sich informieren, wie Daten bearbeitet werden.

 

#2: NB sagt:

am Freitag, 18.12.2009, 20:43

Ergänzung zum KNMI. Auch interessant ist die Puplikationsliste über Homogenisierung, Standards, WMO-Regeln zur Statistik von Extremen oder eben die Trend-report, z.B. für Europa:

http://eca.knmi.nl/publications/index.php

z.B:
Journal paper on trends in ECA and other European stations
http://www.knmi.nl/publications/fulltexts/moberg_et_al_jgr_2006.pdf

Kommentar:

Tja, wenn sich nur alle an die WMO Regeln - so weich die auch sind- hielten!
mfG
M. L.

 

#3: NB sagt:

am Freitag, 18.12.2009, 20:52

Oder auch:
Journal paper on anthropogenic influence on European warming
http://www.knmi.nl/publications/fulltexts/kleintanketal_ijc2005.pdf

Na, spätestens diese Publikation ist für waschechte Skeptiker manipuliert...

Herr Limburg, wissen Sie es? Sie wollen mir doch nicht erzählen, dass Sie dies alles so weit verstehen, dass Sie sich eine fachlich korrekte Meinung dazu bilden könnten, oder?

Kommentar:

Lieber NB,
Sie sind großartig im Unterstellen, dass andere Ihnen nicht das Wasser reichen können. So schwierig sind die statistischen Zusammenhänge nun auch wieder nicht. Natürlich kann man alles zusammenrechnen. Es kommt auch immer was raus. Früher sagte man "Papier" ist geduldig. Heute rechnet ein Computer ohne jedes Problem jede Schnapsidee aus. Siehe Finanzmodelle und deren Prognosen. Und da ist nun wirklich alles menschgemacht.
Noch schlimmer ist es beim den Klimadaten und -prognosen. Es sollen ja keine Prognosen sein, sondern "Scenarien", also Theaterstücke. Sie sind jede Relevanz.
Zurück zu Ihrer Behauptung: Wenn die Datenbasis nicht stimmt, bzw. zu dünn ist, ist jede Berechnung fehlerhaft. Da können Sie noch so viel Statistik einsetzen. Diese Fehler können nur z.T. abgeschätzt werden, und werden als statistische Unsicherheit behandelt. Andere wirken als systematische, oft auch grobe Fehler, zum Teil sind sie auch noch schleichend. Diese können nur z.T. abgeschätzt werden, wenn man die Metadaten dazu hat. Die liegen aber nur selten vor. Und wenn sie vorliegen, dann sind sie veraltet oder nicht standardisiert handhabbar, oder beides. Also kennt man nicht ihre Größenordnung.
Nicht umsonst zitiert der tapfere Brohan (2006) auf dessen merkwürdige Kurve das ganze IPCC Gebäude beruht bei der Beschreibung der "Uncertainties" Donald Rumsfeld und macht sich dessen resignierend philosophische Definition zu eigen:
"A definitive assessment of uncertainties is impossible because it is always possible that some unknown error has contaminated the data, and no quantitative allowance can be made for such unknowns. There are, however, several known limitations in the data, and estimates of the likely effects of these limitations can be made (Defense secretary Rumsfeld, press conference June 6, 2002, London} . Diese definierte Rumsfeld so: "THE UNKNOWN As we know; There are known knowns; There are the things we know we know; We also know: There are known unknowns“.
In weniger schönen Worten beschreibt das Problem der Klimatologe und Programmierer der CRU Harry : "But what are all those monthly files? DON'T KNOW, UNDOCUMENTED. Wherever I look, there are data files, no info about what they are other than their names. And that's useless ..." (Page 17) - "It's botch after botch after botch." (18) - "The biggest immediate problem was the loss of an hour's edits to the program, when the network died ... no explanation from anyone, I hope it's not a return to last year's troubles ... This surely is the worst project I've ever attempted. Eeeek." (31) - "Oh, GOD, if I could start this project again and actually argue the case for junking the inherited program suite." (37) "As far as I can see, this renders the (weather) station counts totally meaningless." (57) - "COBAR AIRPORT AWS (data from an Australian weather station) cannot start in 1962, it didn't open until 1993!" (71) - "What the hell is supposed to happen here? Oh yeah -- there is no 'supposed,' I can make it up. So I have : - )" (98) "You can't imagine what this has cost me -- to actually allow the operator to assign false WMO (World Meteorological Organization) codes!! But what else is there in such situations? Especially when dealing with a 'Master' database of dubious provenance ..." (98) - "So with a somewhat cynical shrug, I added the nuclear option -- to match every WMO possible, and turn the rest into new stations ... In other words what CRU usually do. It will allow bad databases to pass unnoticed, and good databases to become bad ..." (98-9).
Und sie wollen uns glauben machen, die CRU Daten seien genau.
MfG
M.L.

 

#4: Hadug sagt:

am Freitag, 18.12.2009, 21:37

Liebes EIKE Team,
ich würde mich sehr freuen, wenn sie nicht einfach jede Medienente ungeprüft übernehmen würden. Aber scheinbar herrscht hier immer noch die Mentalität: Was skeptisch ist, muss wahr sein.

Zum Glück gibt es noch wirklich Leute, die skeptisch sind und die haben die Behauptung untersucht:
CRU verwendet für seine Berechung der Teperaturentwicklung in Russland 121 Stationen. Nimmt man dagegen die verfügbaren 476 Stationen, was passiert?
Tim Lambert hat den Graphen geplottet:
http://tinyurl.com/y8qa6jc

Der rote Graph ergibt sich aus den von CRU verwendeten Stationen und der blaue Graph, wenn man die 476 Stationen nimmt.
Wäre die These des Artikels richtig, dann müsste die blaue Kruve eine deutlich geringe Erwärmung zeigen, als die rote.

Stimmen Sie mir zu? Immerhin schreiben Sie "daß sibirische Wetter-Statistiken herausgepickt worden wären, um Beweise zu verbergen, die keine globale Erwärmung zeigten.".

Doch was sieht man tatsächlich: Seit 1950 ist praktisch kein Unterschied zu erkennen und das ist ja bekanntlich die Zeit, die für die globale Erwärmung besonders relevant ist (so schreibt der IPCC ja auch, dass ein Grossteil der Erwärmung der ZWEITEN Jahrhunderthälfte auf den Menschen zurückgeht).
Vor 1950 divergieren beide Graphen:
Würde die verbrecherische CRU den Anteil des Menschen möglichst gross erscheinen lassen, welche Kurve hätte sie publizieren sollen?
Die rote, die veröffentlichte Kurve, zeigt zwischen 1880 und 1940 (wo der menschliche Einfluss noch nicht allzu gross war) eine Erwärmung in der Grössenordnung der von 1960 bis heute. Die blaue Kruve dagegen zeigt eine deutlich schwächere Erwärmung in der ersten Phase. Wenn also CRU die These pushen wollte, der Mensch sei verantwotlich für die jüngste Erwärmung, wäre die blaue Kurve besser geeignet gewesen. Stimmen Sie mir zu?

Auf Ihre Antwort freue ich mich!

 

#5: Alois Egon sagt:

am Samstag, 19.12.2009, 00:17

Ja leiber NB,
sie haben Recht. Da kann natürlich jeder kommen und behaupten, die Daten seien manipuliet.

Genau an dieser Stelle erlangt die Glaubwürdigkeit eine herausragende Bedeutung.

Und wer wie ich auch schon jahrelang die Klimawissenschaft beobachtet, kommt unweigerlich zu dem Schluss, dass Wissenschaftlern, die Ihre Erkenntnisse als Dogma darstellen, keine offene Wissenschaft betreiben und politisch abhängig sind, keinerlei Vertrauen entgegengebracht werden kann.
Und wenn man dann die wissenschaftlichen Erkenntnisse von vertrauenswürdigen Wissenschaftlern hinterfragt, kommt man zu dem recht eindeutigen Ergebnis, dass wir Menschen wennn überhaupt nur marginal das Klima beeinflussen können.

Und auch an dieser Stelle wiederhole ich den Vorwurf an Sie, sich hier als allwissender Oberlehrer mit herablassenden Bemerkungen zu präsentieren.
Dieses Verhalten regt in besonderem Maße sachliche Vorbehalte gegen Ihre Beiträge.
Auch Sie, lieber NB können einen antropogenen Klimandel nicht nachweisen, denn sonst wären Sie auch schon sicherlich zum Nobelpreis nominiert worden.
Sie können nur an Glaubwürdigkeit gewinnen, wenn Sie trotz Ihrer sicher ausgezeichneten Kenntnisse in einzelnen Bereichen insgesamt Ihre Unfähigkeit zur Eklärung des Klimas nicht in Frage stellen und sich gleichzeitig einen polemikfreien Umgangston angewöhnen.

 

#6: NB sagt:

am Samstag, 19.12.2009, 11:52

Tja Herr Limburg,

Sie schreiben da ja schöne Sachen, nun müssen Sie nur nach beweisen, dass dies alles hier auch zutrifft und zu so großen Diskrepanzen führt, dass die daraus abgeleiteten Aussagen nicht valide sind. Dafür müssten Sie mal das interpretationsanfällige Zitieren gegen wissenschaftliches Arbeiten auswechseln (das können Sie ja anscheinend). Denn nur auf Basis nachvollziehbarer und quantitativen Analysen lassen sich objektive Schlussfolgerungen ziehen.

 

#7: NB sagt:

am Samstag, 19.12.2009, 11:56

Lieber Herr Alois Egon,

"Dieses Verhalten regt in besonderem Maße sachliche Vorbehalte gegen Ihre Beiträge."

auf Ihre sachlichen Vorbehalte bin ich gespannt.

 

#8: Michael W. Matthes sagt:

am Samstag, 19.12.2009, 12:33

Hadug trollt:

"... scheinbar herrscht hier immer noch die Mentalität: Was skeptisch ist, muss wahr sein."

Geprüft: Seit 1998 gibt's keine Erderwärmung (leider!), seit 2003 wird's zunehmend kälter.
Aktuell häufen sich Kälterekorde weltweit.
Die gute Nachricht: CO2 ist um 20ppm gestiegen.

Menschengemachte Erderhitzung durch CO2?? Grotesk.

Von 1998 bis 2008 ist die globale Temperatur um 0,2°C zurückgegangen.
Die Nordhalbkugel hat sich um 0,1°C, die Südhalbkugel sogar um 0,3°C abgekühlt.

 

#9: Alois Egon sagt:

am Samstag, 19.12.2009, 12:35

@NB
Das betrifft Ihre Glaubwürdigkeit insgesamt.
Da muss man nicht auf einzelne spezielle Punkte zurückgreifen. Da genügt einfach die Feststellung, dass gerade in der Wissenschaft jede Wissenschaftler, der seine eigenen Erkenntnisse als Dogma darstellt, sich in der Wissenschaft selbst disqualifiziet. Und was den Klimawandel angeht, trifft das auf Sie zu.
Sie sollten meine Kommentare vielleicht auch richtig lesen, deshalb wiederhole ich es hier gerne noch einmal, dass dies nichts mit Ihren guten Kenntnissen in Teilbereichen zu tun hat, sondern einfach Ihre Unfähigkeit, den Klimawandel zu erklären.

 

#10: T. sagt:

am Samstag, 19.12.2009, 12:39

@Hadug
Bisher war das IPPC immer bestrebt einen möglichst großen Temperatursprung seit 1860 abzubilden, da sich das wesentlich besser und leichter verkaufen lässt als Ihre Argumentation.

Insofern passt die rote Kurve durchaus wesentlich besser ins Bild der Alarmisten, auch wenn es wissenschaftlich gesehen nicht sinnvoll ist.

 

#11: Hadug sagt:

am Samstag, 19.12.2009, 13:49

@Matthes: Bitte posten Sie zum Thema! Was hat das mit der Temperaturentwicklung in Russland zu tun?

@T.: Warum? Jeder der den IPCC Bericht gelesen hat, weiss das hauptsächlich die Erwärmung der zweiten Jahrhunderthälfte dem Menschen zugerechnet wird. Diese ist in beiden Kurve gleich gross. Warum sollte das IPCC ein Interesse daran haben, die Erwärmung, die wohl nur in geringen Teilen vom Menschen verursacht ist, also die vor Mitte des Jahrhunderts - als möglichst gross darzustellen?

"auch wenn es wissenschaftlich gesehen nicht sinnvoll ist."
Können Sie das bitte genau begründen! Haben Sie die Staionen genau analysiert? Oder worauf begründen Sie Ihre Aussage?

PS: Ich freue mich immer noch auf eine Reaktion von EIKE, denn die haben ja die Medienente ungeprüft übernommen.

 

#12: Josef Kowatsch sagt:

am Samstag, 19.12.2009, 17:38

info@zdf.de
fernsehen@ndr.de
anfragen@tagesthemen.de

Nochmals mein Vorschlag. Haltet euch nicht an Eitelkeiten auf, die nur die Kräfte binden. Die Klimakonferenz ist vorbei. Die Leute haben das Katastrophengetrommle satt. Das Wetter ist gut für mails an die obigen Adressen. Deckt die beiden Redaktionen ein: "Hitzetod bringt Kälterekorde"

 

#13: Josef Kowatsch sagt:

am Samstag, 19.12.2009, 18:23

Die Regierungschefs wollen die Temperaturerhöhung auf 2 Grad begrenzen. Meine Frage an euch: Von welchem Ist-Zustand gehen die aus? Ich konnte bisher in keiner Pressemeldung die Ist-Temperatur finden, auf die man sich berufen will. Kann mir da einer weiterhelfen? Bisher hat auch noch kein einziger Medienvertreter danach gefragt. Sind das vielleicht Falschen.

Kommentar:

Diese Forderung bezieht sich auf die vorindustrielle Zeit und wird im SPM des AR 4 auf 1750 bezogen. Es ist, wie vieles im IPCC Report, eine Schnapszahl. Von diesen 2 ° sind bereits nach den fehlerhaften Kurven des IPCC 1 ° C verfrühstückt. Ob Schellnhuber, der sich rühmt Ideengeber der 2 ° C Schnapszahl zu sein, diese Zahl übernommen hat, weiß ich nicht.
Maxeiner bewertet die Märchen von H.C: Anderson von Kopenhagen auf ACHGUT so:
1. Die leere Bierdose am Boden wurde ein Stück weiter die Strasse heruntergekickt.
2. Erstmals in der Geschichte erklärt eine Versammlung von Politikern, die Welttemperatur um zwei Grad steuern zu wollen. Demnächst folgt ein Beschluss zur Beschleunigung der Erdumlaufgeschwindigkeit um 111 km/h.
3. Frau Merkel und Freunde sitzen in einer Falle , die sie selbst aufgestellt haben. Der Weg in die Mausefalle erfolgte in drei Schritten. Erster Schritt: Der Mensch löst angeblich eine Klimakatastrophe aus. Zweiter Schritt: Die Industrienationen sind Schuld daran. Dritter Schritt: Die Entwicklungs- und Schwellenländer müssen dafür Kompensation erhalten. Und die sind nicht blöd: Kein Politiker, der seinen Verstand beieinander hat, lässt sich eine offene Einladung zum Kasse machen entgehen.
4. Das Klimathema fällt denjenigen, die daraus eine politische Utopie basteln und moralischen Mehrwert generieren wollten, kräftig auf die Füße.
Letzteres ist zu hoffen aber nicht sicher. Man denke an den kometenhaften Aufstieg des Waldsterben-Ministers Töpfer.
mfG
M.L.

 

#14: NB sagt:

am Samstag, 19.12.2009, 22:14

Herr Matthes!

hat es Ihnen die Sprache verschlagen? Ich hatte Ihnen in:
http://tinyurl.com/y8azs5c

so umfangreich auf Ihr #45 in #53 geantwortet, warum Sie Ihre Abkühlung bestenfalls als astrologische Weissagung verkaufen können. Und Sie haben dem nichts zu entgegnen? Ich werte dies als Zustimmung ihrerseits zu meinem Artikel.

Kommentar:

Bitte tinyurl verwenden.
M.L.

 

#15: Josef Kowatsch sagt:

am Montag, 21.12.2009, 15:28

zu #13
Als Vergleichsjahr soll tatsächlich 1750 gelten. Das wundert mich, schließlich liegt das Jahr nicht nur mitten in der kleinen Eiszeit, sondern es gab damals doch auch keine normierten Temperaturaufzeichnungen. Will man als Vergleichsort Stockholm nehmen oder.... Nachdem ich nun heute morgen die Presse nachgelesen habe, frage ich mich weiter, ob die 2 Grad für die Maßeinheit Celsius gelten oder für Fahrenheit? Wissen die Staatsmänner überhaupt, dass es unterschiedliche Skalen gibt?

 

#16: MajorMax sagt:

am Dienstag, 22.12.2009, 09:08

@Hadug usw.

Ich habe lange Jahre Simulationen entwickelt, zwar auf einem anderne Gebiet aber die Probleme sind die gleichen.
Ich kann sagen das Klimaszenarien aufgrund von Simulationsmodellen keinerlei Aussagekraft besitzen. Wer behauptet das Klima "Simulieren" zu können ist entweder ein Scharlatan oder schlicht größenwahnsinnig.
Die IPCC Szenarien haben die Aussagekraft von dem Spruch:
"Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sichs Klima oder es bleibt wie es ist"


 
 
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