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Freitag, 15.03.2013 13:25

Die radioaktive Verstrahlung in Fukushima: Kerngedanken

von Paul Schoeps mit einem Vorwort von Horst-Joachim Lüdecke

Das Thema Kernenergie gehört in Deutschland schon seit langem zur wahrheitsbedrohten Spezies. Die Kernenergie ist daher dabei hierzulande auszusterben. Ohne in Polemik zu verfallen muss freilich betont werden, dass nirgendwo auf der Welt über den Nutzen, die Chancen und die Risiken der Kernenergie so verdreht, getäuscht und gelogen wird wie bei uns. Die jüngsten TV-Meldungen zum zweiten Jahrestag zeigen dies wieder einmal mustergültig (s. EIKE-News). Formulierungen wie.. "In der Folge kam es zu einem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima. Fast 16.000 Menschen starben. Tausende gelten noch als vermisst.” mögen sich vielleicht formal am Rande der Legalität befinden – vermutlich von TV-Juristen abgeklopft und dann von fast allen TV-Redaktionen in interner Absprache übernommen. Sie stellen indes nach Meinung besser informierter Zuschauer eine bewusste Täuschung dar, weil sie so formuliert sind, dass ein ursächlicher Zusammenhang zwischen dem Kernkraftwerksunglück und den Toten durch den Tsunami suggeriert wird.

Natürlich ist nicht entscheidend, was formal noch möglich ist, sondern was man zu verstehen geben will. Das Vorgehen der betreffenden TV-Redakteure ist menschenverachtend, weil unschuldige Opfer einer Naturkatastrophe für politische Agitation gegen die Kernkraft missbraucht werden. Bei einem solch sensiblen Thema wie der Kernkraftnutzung zeigt das unverkennbar vorsätzliche Vermeiden einer klaren, unmissverständlichen Formulierung, dass die o.g. Zuschauermeinung zutrifft. Die kurze Nennung des Unterschieds zwischen Tsunami (16.000 Tote) und der Kernkraftwerkshavarie (kein einziger Strahlentoter) hätte genügt.  Deutsche TV-Redakteure mögen vielleicht schlecht ausgebildet sein, dass sie aber die Fehlerhaftigkeit von Sätzen nach sprachlich-logischen Unsinnsmustern wie etwa „In 2011 hat der deutsche Straßenverkehr und die grünen Parteitage 4000 Tote gefordert“, nicht zu erkennen vermögen, nimmt ihnen niemand ab. Auch bei Vertragsabschlüssen ist die Willensbekundung entscheidend, nicht eine verdreht konstruierte formale Korrektheit. Vielleicht findet sich ja doch einmal ein kundiger Medienkonsument, der gegen solche Manipulationen des Zuschauers rechtliche Schritte versucht. Auf demokratisch politische Kontrolle und das konsequente Abstellen solcher redaktionellen Durchstechereien zu hoffen ist angesichts der politischen Aufsichtsräte in den öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten wohl sinnlos.

Ebenfalls ohne Polemik darf auch die Einschätzung vieler Zuschauer dieser öffentlich-rechtlichen Sendungen gegen die Kernenergie erwähnt werden, sie unterschiede sich in ihren Täuschungsmethoden kaum noch von denen in der Berichterstattung der ehemaligen DDR und einem noch früheren Zwangssystemen in Deutschland. Insbesondere ältere Zuschauer mit einschlägiger Erfahrung sehen hier Gemeinsamkeiten. In diesem Zusammenhang zur Erinnerung: die öffentlich rechtlichen TV-Sender haben einen Bildungsauftrag und sind zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung verpflichtet! Man mag dies kaum mehr glauben.

Aller Protest nützt freilich nichts, denn die grün dominierten deutschen Medienredaktionen richten sich zielgenau nach dem Faktum „nicht die Wahrheit sondern der Zähler zählt“, und sie haben damit Erfolg. Tatsächlich riskiert man heute in manchen deutschen Kneipen schon Schläge, wenn man lautstark die Wahrheit aussprechen würde, dass Tschernobyl 28 direkte Strahlenopfer (davon 19 enthalten, bei denen kein unmittelbarer Zusammenhang mit der Havarie nachweisbar war) und Fukushima kein einziges Strahlenopfer gekostet hat (hier und hier).

Vielleicht ist aber die Empörung der besser informierten Zuschauer und das Bestehen auf den Fakten nicht der richtige Weg. Vielleicht ist Satire, in der die Wahrheit verpackt ist, besser. So geschehen im Blog „kerngedanken.de“, auf den ich durch mehrere EIKE-Kommentare aufmerksam wurde (Dank an die betreffenden Kommentatoren). Der Beitrag „Die Welt nach Fukushima – Teil 1: gefährliche Orte“ ist sachlich völlig korrekt und zudem so hübsch geschrieben, dass ich umgehend den Autor kontaktierte und seine freundliche Genehmigung für das zitieren bzw. posten dieses Beitrags in EIKE erhielt. Er ist bis auf geringfügige Korrekturen im Text unverändert wiedergegeben. Genießen Sie den kleinen Aufsatz, er hat es in sich! In Kürze folgt der zweite Teil "Undemokratische Berufe".

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, EIKE Pressesprecher

 Artikel von "Kerngedanken"

Die Welt nach Fukushima – Teil 1: Gefährliche Orte

2013-03-11 22:03:39   Paul Schoeps

Letzten Dienstag zeigte Arte “Die Welt nach Fukushima” von Kenichi Watanabe. Darin geht es zwar nicht um die Welt, sondern nur um Japan, wir haben uns die Dokumentation trotzdem angesehen. Um es vorweg zu nehmen, die Doku hat es so sehr in sich, dass wir uns in mehreren Teilen mit der Auswertung befassen werden. Teil 1 befasst sich mit der Radioaktivität vor Ort.

Ich habe mir die Sendung angesehen und sie hat mir wahrlich die Augen geöffnet. Beängstigend und bedrückend sind die Bilder der Dosimeter, unter deren Joch die Bevölkerung nun lebe (Originalton).

Mehrmals werden verschiedene Dosimeter gezeigt, die in den Gebieten um Fukushima aufgestellt wurden. In der unbewohnbaren Todeszone, werden 0,852µSv/h (Mikrosievert pro Stunde) angezeigt. In einer evakuierten Geisterstadt gar 1,139 µSv/h.

 

Bild 1: Dosimeter in einer japanischen Geisterstadt die wegen der Reaktorkatastrophe von Fukushima aufgegeben werden musste (Ausschnitt aus“ Die Welt nach Fukushima”).

Schlimm ist das Schicksal derer, die am Rande der verseuchten Zone leben. In einem nicht genannten Dorf am Rand der Berge, liegt die Strahlung bei 0,338 µSv/h. Das Dorf wurde nicht evakuiert. Die besorgte Leiterin einer Kindestagesstätte berichtet, sie würden täglich diskutieren wie sie mit der Strahlung umgingen. Sie hätten sich geeinigt, die Kinder eine halbe Stunde am Tag nach draußen zu lassen. Besonders hilflos wirkt die Aufstellung wassergefüllter Flaschen als Strahlenschutz.

Diese Zahlen und diese Geschichten haben mich tief bewegt. 1,139 µSv/h in der Todeszone. Gut, dass diese Gebiete evakuiert wurden.

Würde man dasselbe Dosimeter in der Stadt Guarapari in Brasilien aufstellen, würde es etwa 20 µSv/h anzeigen, also etwa die 17 fach höhere Radioaktivität von Fukushima (hier und hier). Guarapari hat etwas über 100’000 Einwohner. Das sind etwa so viele wie sie aus der Region von Fukushima evakuiert wurden. Die Stadt erhielt diese hohe radioaktive Strahlung aber nicht durch einen katastrophalen Unfall, sondern durch natürliche Quellen.

Bild 2: Todeszone Guarapari. Die Strahlung in dieser Stadt ist 17 mal so hoch wie in den evakuierten Ortschaften der Präfektur Fukushima.

Jetzt, da die hohen Strahlenwerte bekannt sind, haben wir die brasilianische Regierung sofort informiert. Bestimmt ordnete die brasilianische Regierung so bald wie möglich die Evakuierung der Stadt an. Zwar hat die 1679 gegründete Stadt im Vergleich zum Rest Brasiliens keine erhöhten Raten von Krebs, Geburtsdefekten oder anderen Erkrankungen, aber das lässt sich nur mit der bisherigen Unwissenheit über die Höhe der Strahlung erklären.

Bild 3: Guarapari, bald eine Geisterstadt. Die brasilianische Regierung lässt die Stadt wahrscheinlich schleunigst räumen.

Ein Bewohner von Guarapari äußerte sich gegenüber Kerngedanken: „Ich habe gar nicht gewusst, in welcher Todesfalle ich lebe. Jetzt möchte ich nichts wie weg hier.“ Ein anderer: „Jetzt weiß ich endlich wieso mein 98-jähriger Großvater sterben musste.“

Um den zu erwartenden Strahlentoten Herr zu werden, errichtet die brasilianische Regierung jetzt Notlager auf den freien Flächen der Stadt, jedenfalls können wir die dramatischen Bilder nur so interpretieren.

Bild 4: Notkrankenhäuser unter freiem Himmel, in Guarapari errichtet, um der Menge verstrahlter Bewohner Herr zu werden. Hilflos wirken die Versuche sich mit Sonnenschirmen vor der Radioaktivität zu schützen.

Wem das Schicksal von Guarapari nah geht, sollte schnell eine Reise buchen und bei den Evakuierungsarbeiten helfen. Informationen über Flug und Unterkunft findet man hier:

www.booking.com/Guarapari-Hotels  und bei Trip Advisor (Der Name Trip Advisor spielt auf den Horrotrip an, den so eine humanitäre Aktion bedeutet).

Über die Notunterkunft „Hotel Atlantico Guarapari “ schreibt der schockierte JOFH_Review: „Durchschnittliches Hotel, ausgezeichnete Lage – Dieses Hotel befindet sich im Herzen der Stadt, zwischen Castanheiras Strand und Virtudes Strand gelegen.” Worte, die einen nachdenklich machen. Und er fügt niederschmetternd hinzu: “Seine Lage ist Supreme. Das Hotel selbst ist etwas veraltet. Die Zimmer könnten eine Renovierung vertragen.”

Und über das Hotur Hotel schreibt BIA S.: „Atendimento mt bom, hotel simples precisando de uma reforma, porem limpo, café da manhã bem farto e gostoso.” Und vergibt eine gnädige Gefahrenwertung von 3/5. Wer könnte es ihr verübeln?

Doch über all das Elend dieser Todesfallen dürfen wir nicht vergessen, dass es die Bewohner anderer Regionen ähnlich hart, wenn nicht noch härter trifft. In dem unbenannten japanischen Dorf aus dem Dokumentarfilm bedrohen 0,338 µSv/h das Leben der Bewohner (entspricht etwa 3 mSv/a). Eine halbe Stunde Aufenthalt im Freien für die Kinder des Dorfes, mehr darf es nicht sein. Das Schicksal dieses Dorfes teilen aber auch noch andere Regionen auf der Welt.

In den radioaktiv schwer belasteten Notstandsgebieten von Rom und London zeigen die Dosimeter mit jeweils etwa 0,25 µSv/h (2,2 mSv/a) nur wenig niedrigere Strahlungswerte.

Kerngedanken möchte daher nicht mehr tatenlos mit ansehen, wie Radioaktivität das Leben unserer Kinder zerstört.

Hier darum eine Karte mit unseren Evakuierungsempfehlungen für Europa, basierend auf den leidvollen Erfahrungen in Fukushima

Bild 5: Evakuierungsgebiete in Europa auf Grund zu hoher radioaktiver Strahlung (Kartenquelle hier).

Autor Paul Schoeps; zuerst erschienen bei Kerngedanken

http://www.world-nuclear.org/info/Safety-and-Security/Radiation-and-Health/Naturally-Occurring-Radioactive-Materials-NORM/#.UT2lAsjcO4R
     

 

 

 


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35 Kommentare:
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#1: Dirk Müller sagt:

am Samstag, 16.03.2013, 06:42

Schön. Einfach schön. So einfach genial schön.

Wäre das nicht was für Uli Kulke (donner und doria)?

 

#2: Hein Tiede sagt:

am Samstag, 16.03.2013, 08:50

"Tatsächlich riskiert man heute in manchen deutschen Kneipen schon Schläge..." Das gilt auch, wenn man Gorlebens Sicherheit herausstellt oder sich für die Atomkraft ausspricht. In meiner Nachbarschaft befindet sich seit Monaten ein großes Tuch mit der Aufschrift "Atomkraft - Nein danke" am Balkongitter. Autofahrer mit demselben Aufkleber in klein riskieren nichts. Ich vermute jedoch, dass mir meine Vollkaskoversicherung kündigen würde, wenn ich mich traute den gegenteiligen Aufkleber zu verwenden und damit eingeschlagene Scheiben "provozierte".

 

#3: Gerald Pesch sagt:

am Samstag, 16.03.2013, 09:34

Nach einem haarsträbenden Beitrag zu Fukushima in der WDR Lokalzeit Aachen (Reise einer Familie in das Gebiet um den Reaktor, habe ich dem Redakteur folgende Mail geschrieben:

Text: Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Befremden (und doch alt bekannt) habe ich Ihren Beitrag über Fukushima gesehen. Da werden Zahlen in den Raum geworfen, ohne diese irgendwie in die korrekten Relationen zu setzen.
Der Vater erzählt von einem „Hot Spot“ von 40 µSv, den sie „zum Glück“ ohne ihre Tochter passiert haben; dass seine Tochter beim Interkontinentalflug einer Strahlungsäquivalenzdosis von ~ 70 µSv ausgesetzt war, das weiß der Mann wahrscheinlich gar nicht; Und die verantwortlichen WDR Redakteure wohl auch nicht!
Also, wie gehabt, Panikmache statt Information. Die Deutschen Leitmedien haben sich von einer objektiven Arbeitsweise in Sachen Kernkraft schon lange verabschiedet.

Mit freundlichen Grüßen

Pesch Gerald

Antwort:


Sehr geehrter Herr Pesch,



vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir nehmen Kritik an unserer Sendung sehr ernst, da sie uns hilft, kontinuierlich an der Qualität unseres Programms zu arbeiten. Ihre Kritik an unserem Beitrag „Zwei Jahre nach Fukushima“ vom 9. März 2013 teile ich allerdings nicht.



Nach Recherchen unter anderem beim Bundesamtes für Strahlenschutz und des Helmholtz-Instituts ist es so, dass die effektive Strahlenexposition beim Fliegen abhängig von der Flughöhe und der Flugdauer ist. Die kosmische Strahlung ist je nach Wettereinflüssen und Sonnenaktivität extrem unterschiedlich. Laut Aussage des Bundesamtes für Strahlenschutz kann die Strahlenbelastung auf dem Flug Belgien – Japan im betreffenden Zeitraum auch nur 45 µSv betragen haben. Vielleicht aber auch deutlich mehr, eine exakte, verbindliche Aussage dazu gebe es nicht, weil die Schwankungsbreite je nach äußeren Einflüssen wie dem Sonnenzyklus zu groß sei.



Die am Bahnhof von Fukushima, dem sogenannten Hot-Spot, gemessenen 40 µSv sind als einmalige Strahlenbelastung sicherlich nicht schädlich. Auch für Kleinkinder nicht - als unbedenklich gilt laut BMU eine jährliche Strahlenbelastung von 2,4 mSV (1.000 µSv). Also umgerechnet ungefähr die Belastung, die auch knapp durch eine Computertomographie des Kopfes erreicht wird. Dennoch ist nach der Strahlenschutzverordnung der Bundesrepublik Deutschland „jede unnötige Strahlenexposition oder Kontamination von Mensch und Umwelt zu vermeiden“ und „jede Strahlenexposition oder Kontamination von Mensch und Umwelt unter Beachtung des Standes von Wissenschaft und Technik und unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles auch unterhalb der Grenzwerte so gering wie möglich zu halten“ (§ 6 Abs. 1 und 2 der StrlSchV).



Ich persönlich gehe davon aus, dass die Familie während ihres Aufenthaltes nahe Fukushima auch an den anderen Tagen bereits unterschiedlich intensiver Strahlung ausgesetzt gewesen war. Deshalb kann ich als verantwortlicher Senderedakteur der Lokalzeit aus Aachen vom 9. März 2013 die ganz persönliche Sorge und die Gedanken unseres Protagonisten um seine kleine Tochter absolut nachvollziehen.





Mit freundlichen Grüßen,



Kai Wimmer


Re-Antwort:

Sehr geehrter Herr Wimmer,



Ihre Antwort bestätigt nur meine Einschätzung eines völlig unprofessionellen und einseitigen Beitrags.

Im Detail:

Laut Aussage des Bundesamtes für Strahlenschutz kann die Strahlenbelastung auf dem Flug Belgien – Japan im betreffenden Zeitraum auch nur 45 µSv betragen haben. Vielleicht aber auch deutlich mehr, eine exakte, verbindliche Aussage dazu gebe es nicht, weil die Schwankungsbreite je nach äußeren Einflüssen wie dem Sonnenzyklus zu groß sei.

Die Reise besteht aus Hin- und Rückflug, so dass selbst nach Ihrer Zahl kumuliert 90 µSv an Strahlungsbelastung anfallen. Zudem liefern Sie ein klassisches Oxymoron ab! Eine „exakte, verbindliche Aussage dazu gebe es nicht“, wobei Sie im Satz davor genau die machen!!

...kann....auch nur 45 µSv betragen. Eine imperative Aussage, die Sie im nächsten Satz relativieren. Ich unterstelle Ihnen hier einmal nur Unvermögen statt Absicht.

Im weiteren:

Auch für Kleinkinder nicht - als unbedenklich gilt laut BMU eine jährliche Strahlenbelastung von 2,4 mSV (1.000 µSv).

2,4 mSv entsprechen 2.400 µSv. Auch hier unterstelle ich einmal nur Unvermögen.

Ich persönlich gehe davon aus, dass die Familie während ihres Aufenthaltes nahe Fukushima auch an den anderen Tagen bereits unterschiedlich intensiver Strahlung ausgesetzt gewesen war.

Das ist eine Binsenweisheit, und trifft auch auf einen Sonntagsspazierung durch die Eifel zu; je nach Geologie schwankt die Strahlungsbelastung überall auf der Welt. Je nach geologischer Beschaffenheit ist die Strahlung daher stärker oder schwächer. Im Schwarzwald macht sie lokal etwa 18 mSv (18.000 µSv!) im Jahr aus. Nach Ihrer Logik sollte also jede Familie mit Kleinkindern den Schwarzwald oder das Erzgebirge tunlichst meiden.

Deshalb kann ich als verantwortlicher Senderedakteur der Lokalzeit aus Aachen vom 9. März 2013 die ganz persönliche Sorge und die Gedanken unseres Protagonisten um seine kleine Tochter absolut nachvollziehen.

Die Sorge und Gedanken des Protagonisten kann ich auch nachvollziehen, der Mann ist eben Opfer der Angstdebatte der Leitmedien, welche die Diskussion um die Kernkraft und deren Risiken dominiert.

Was ich nicht nachvollziehen kann, ist der Kampagnenjournalismus gegen die Kernkraft, wie er auch aus Ihrem Beitrag deutlich wird.


MfG

Pesch Gerald


Danach habe ich von der "Fachredaktion" des WDR nichts mehr gehört. Ökopropaganda vom feinsten, was da geboten wird!

Kommentar:

Das ist die deutsche Medienqualität. Wie sie sich tagtäglich darbietet.
Schön ist auch dieses 11. Gebot:
"Dennoch ist nach der Strahlenschutzverordnung der Bundesrepublik Deutschland „jede unnötige Strahlenexposition oder Kontamination von Mensch und Umwelt zu vermeiden“ und „jede Strahlenexposition oder Kontamination von Mensch und Umwelt unter Beachtung des Standes von Wissenschaft und Technik und unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles auch unterhalb der Grenzwerte so gering wie möglich zu halten“ (§ 6 Abs. 1 und 2 der StrlSchV).
Das basiert auf der völlig irrsinnigen LNT These (Linear No Threshold), die lt Eingeständnis ihrer Macher nur aus Vereinfachungsgründen entwickelt wurde, weil zu wenig Praxisfälle (Die "Probanden" waren die Opfer der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki; von den damals zusammen 560.000 Einwohnern, starben an Hitze & Druck innerhalb der ersten 4 Minuten 190.000 Menschen. Strahlungsopfer gab (von 1950 bis 1990 beobachtet) es insgesamt 750 Todesfälle. Davon 90 Leukämiefälle, 340 solide Tumoren und 320 andere Erkrankungen, mehr oder weniger solide zuzuordnen.) Die ca. 750 Strahlenopfer bilden noch heute die Grundlage der statistischen Beziehung zwischen Strahlendosis und Krebsrisiko. Und weil die Ergebnisse so sehr streuten, wurde die LNT eingeführt. Doch die ist absurd, denn, wie sie richtig schreiben, senden und empfangen wir Menschen überall auf der Welt radioaktive Strahlen, die höher liegen, als was man in Fukushima zum Anlass zur Räumung nahm.
mfG
Admin

 

#4: Dr. Hubert Haar sagt:

am Samstag, 16.03.2013, 09:36

Man sollte auch vielleicht den Ort Ramsar im nördlichen Iran am südlichen Kaspischen Meer mit einer Hintergrundstrahlung von ca. 250 mSv/a = 28 uSv/h erwähnen.

Mfg

H. H.

 

#5: Greg House sagt:

am Samstag, 16.03.2013, 10:37

Horst-Joachim Lüdecke: "Tatsächlich riskiert man heute in manchen deutschen Kneipen schon Schläge, wenn man lautstark die Wahrheit aussprechen würde, dass Tschernobyl 28 direkte Strahlenopfer (davon 19 enthalten, bei denen kein unmittelbarer Zusammenhang mit der Havarie nachweisbar war) und Fukushima kein einziges Strahlenopfer gekostet hat"
===================================================

Lieber Herr Lüdecke, ein kleiner Tipp von mir. Wenn Sie sehen, dass der schwarzgelbrotrotgrüne Kneipenkollege zum Uppercut ausgeholt hat, dann hilft nur eines: schreien Sie sofort "CO2 ist Treibhausgas! CO2 ist Treibhausgas!". Das wird Ihnen bestimmt nicht so schwer fallen und kann auch die Lage sofort entspannen.

 

#6: Götz Ruprecht sagt:

am Samstag, 16.03.2013, 11:34

An #3, Gerald Pesch,

ich finde es gut, dass Sie reagieren. Die ökoreligiöse Propaganda hat längst ein unerträgliches Maß erreicht, und die Geschichte zeigt, dass es falsch ist, dies stillschweigend hinzunehmen. Ich selbst werde auch bei jeder dieser Falschmeldungen und Unsinnsverbreitungen empfindlicher, meinen Kollegen geht es genau so.

Die EIKE-Meldung von Montag bzgl. der Tagesschau-Agitation ist für uns auch noch nicht erledigt. Eine Beschwerde beim Rundfunkrat wird vorbereitet.

Götz Ruprecht
Institut für Festkörper-Kernphysik

 

#7: besso keks sagt:

am Samstag, 16.03.2013, 11:49

@#3: Gerald Pesch sagt:
"..."
Sehr geehrter Herr Pesch,
Vielen Dank für die Arbeit, die Sie sich gemacht haben.
Ich meine, wir alle könnten und müßten mehr tun
um diesen Wahn zu beenden.
Kontakte zu Journalisten sind da keine schlechte Sache.

MfG

 

#8: Lutz Wendorff sagt:

am Samstag, 16.03.2013, 13:58

Allerdings kann ich auch nicht verstehen, wie unfaehig man ist, Zusammenhaenge korrekt darzustellen: Da werden Dosimeter verteilt, alle Welt sieht diese Geraete, und jeder kann dazu sagen war er will, ob er Panik verbreitet, oder nicht.
Warum ist nicht direkt daneben, unuebersehbar, in Englisch und auf Japanisch, eine Tafel, etwa mit dem Text: "Wenn dieses Dosimeter an folgenden Orten aufgestellt waere, wuerde es typischer Weise folgende Werte anzeigen:" gefolgt von einer Tabelle mit Typischen Werten bekannter Orte.

 

#9: H. Urbahn sagt:

am Samstag, 16.03.2013, 15:18

Liebe admin,
die in dem Beitrag enthaltene Karte für Westeuropa ist super. Allerdings lassen sich auf meinem Bildschirm die Farben für die Dosisbereiche 2.0-3.o und 3.0-5.0 mSv kaum auseinanderhalten. Gibt es eine Möglichkeit diese beiden Bereiche so einzufärben, daß die Bereiche besser zu sehen sind?
MfG
H. Urbahn

Kommentar:

Tut mir leid, bitte gehen Sie auf die Originalwebsite "Kerngedanken" und fragen Sie dort bitte nach.
mfG
Admin

 

#10: W.Haxthausen sagt:

am Samstag, 16.03.2013, 16:02

#6 Sehr geehrter Herr Ruprecht,
bitte teilen Sie hier den Beschwerdetext mit,
andere möchten mitmachen.

 

#11: Franz Zuber sagt:

am Samstag, 16.03.2013, 16:52

Es ist zum Haare ausraufen, wie absurd dumm und grün-ideologisch die meisten deutschen Journalisten sind. Warum nur werden wir so bestraft?

 

#12: Dieter Staudt sagt:

am Samstag, 16.03.2013, 17:40

Entschuldigen Sie bitte wenn ich, mangels direkter schriftlicher Kommunikationsmöglichkeit zu Eike, dieses Podium für einen erneuten Hinweis auf die Partei "Alternative für Deutschland" nutze.
Es ist nicht in meiner Absicht Schleichwerbung zu machen, vielmehr möchte ich erneut bekräftigen, dass in der AfD sich eine Partei im Entstehen befindet, die sich neben dem Euro-Problem, auch in der Klima- und Energiedebatte, eindeutig gegen die bisherige Berliner Politik positionieren wird.
Die AfD wird u.a. durch verantwortlich Wissenschaftler und Ökonomen gestützt und muss sich, schon wenige Tage nach ihrem Auftreten, einer beispiellosen Schmutzkampagne ausgesetzt sehen.

http://tinyurl.com/d8e4s22

Dass sich öffentlich-rechtliche Medien hier missbrauchen lassen ist ungeheuerlich und darf so von verantwortlichen Bürgern nicht hingenommen werden.
Bedauerlicherweise blasen auch Regierung hörige Medien in das gleiche "Horn".
Jedoch gibt es zu unser aller Glück auch noch Medien die sich nicht den Berliner Vorgaben anpassen und objektiv ihre Berichte verfassen.

http://tinyurl.com/anu653q

Dazu wird in vielen Kommentaren zu den Zeitungsartikel zu einem außergewöhnlich hohen Anteil die Position der AfD vertreten und es gibt etliche Hinweise auch zu Eike.

Gleiches gilt auch für den Internetauftritt der Partei auf facebook.

http://tinyurl.com/ckofewz

Auch hier wird die informative Berichterstattung von Eike immer wieder heraus gehoben und Links zur Eikeseite gepostet.
In den wenigen Tagen des Bestehens dieser Seite sind über 5.400 "Gefällt mir" geklickt worden, was in der deutschen Historie von facebook einmalig ist.
Ich möchte sie als Klimarealisten ansprechen und dafür gewinnen an der Meinungsbildung, der politischen sowie auch der klimatologischen, mitzuwirken und sich in die Unterstützerlisten einzutragen.
Ich habe es bewusst vermieden Links zu Parteiseiten der AfD zu positionieren, die kann man ja in Eigeninitiative finden.

Zum Schluss möchte ich mit hohem Nachdruck darauf hinweisen, dass in der AfD eine Bewegung, nicht nur eine Partei, im entstehen ist die die Berliner Blockparteien aufbrechen kann und damit auch den Klimarealisten helfen kann, dass endlich die Lügen aufhören, deren Vertreter von der üppigen finanziellen Versorgung abgeschnitten werden und sich Regierung und Parlament den wirklich wichtigen Aufgeben zuwenden - endlich aufhören unser aller Geld zu vergeuden.

Ich danke für Ihr geschätztes Interesse.

Dieter Staudt

 

#13: Franz Zuber sagt:

am Samstag, 16.03.2013, 18:08

@8 Lutz Wendorff: "Warum ist nicht direkt daneben, unuebersehbar, in Englisch und auf Japanisch, eine Tafel, etwa mit dem Text: "Wenn dieses Dosimeter an folgenden Orten aufgestellt waere, wuerde es typischer Weise folgende Werte anzeigen:" gefolgt von einer Tabelle mit Typischen Werten bekannter Orte."

Weil der Durchschnittsmensch schon mit so einfachen Inhalten und pädagogischen Anforderungen schon oft überfordert ist, aber dafür umso "tiefere Überzeugungen" hat von der Gefahr des Klimawandels und des furchtbar bösen CO2, dessen Konzentration in der Luft er aber selbstredend natürlich auch praktisch nicht kennt.

 

#14: Dr. Kuhnle sagt:

am Samstag, 16.03.2013, 18:41

Atomkraft - Nein danke? Was soll das sein? Ich nehme es sind die Kernkräfte gemeint. Neben ein entsprechendes Plakat könnte man eines hängen mit "Gravitationskraft - Nein, danke".

 

#15: Dr.Paul sagt:

am Samstag, 16.03.2013, 19:41

#4: Dr. Hubert Haar,
richtig,
Ramsar hat noch eine deutlich höhere natürliche Strahlung bis ÜBER 600mSv/a (Talesh Mahelleh) als Guarapari und es gibt bekanntlich noch weiter Orte in der Welt, die wissenschaftlich vornehm abgekürzt werden als "HBRAs" (high background radiation areas).
Hier kann man ohne weiteres strahlenbiologische Forschung betreiben wie z.B. hier:
http://tinyurl.com/boobr5y

und sehen, dass hier biologische Anpassungsmechanismen stattgefunden haben,
die als positiv zu werten sind.
Das ist bei niedrigerer Dosierung schon lange bekannt, (Bad Gastein),
weshalb die LNT eine böse Fälschung darstellt.
Eine entsprechend positive Wirkung niedriger Bestrahlung ist auch für die Atombombenabwürfe bekannt und später tierexperimentel zweifelsfrei bewiesen worden, z.B. in der "Megamouse Study",
bis 35% WENIGER Krebs (Edward J. Calabrese and Linda A. Baldwin: Human and Ecological Risk Assessment: Vol. 8, No. 2, pp. 327-353 (2002)).

Hier ist also eine Diskrepanz zwischen Wissenschaft und von Politikern beeinflussten Behörden entstanden, die langsam zu Himmel stinkt.
Selbst Ärzte werden mit staatlich regulierten Strahlenschutzkursen auf diese gefälschte LNT getrimmt.
Und die "Grünen", egal in welcher Partei, lügen bei diesem Thema bereits, wenn sie nur den Mund aufmachen,
von den ngo´s ganz zu schweigen,
die so etwas wie Parasiten der Gesellschaft geworden sind.

mfG


 

#16: Dr.Paul sagt:

am Samstag, 16.03.2013, 20:48

#14: Dr. Kuhnle großartig !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

"Gravitationskraft - Nein, danke".

Denn die AGW-Vertreter glauben ja nicht an die Gravitationskraft!

mfG

 

#17: Dr. Hubert Haar sagt:

am Sonntag, 17.03.2013, 11:04

#15: Dr. Paul
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Die Aussage im letzten Absatz kann ich nur bestätigen. Nur wird es wohl 20 bis 30 Jahre dauern, bis diese Erkenntnise bei den Politikern Gehör gefunden haben. Trotzdem versuche ich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass diese vor allem in Deutschland grassierende Strahlenangst, die im Ausland zum Teil mitleidig als "German angst" bezeichnet wird, völlig unsinnig ist. Ich habe mich als Nuklearmediziner und Radiologe über 35 Jahre mit diesem Thema herumschlagen müssen. Erfreulicherweise hatte ich aber bei der Gewerbeaufsicht eine einsichtige Person, die mir einmal folgendes sinngemäß sagte: "Ich muß Sie auf die entsprechende Vorschriften hinweisen und Ihnen auch die entsprechenden Anordnungen geben. Ob Sie diese aber durchführen, werden ich nicht überprüfen." Er selbst war wohl nicht von der nicht bewiesenden und auch nicht nachweisbaren LNT-These überzeugt.
Dass man den NGO's auch noch ein Klagerecht eingeräumt hat, halte ich gelinde gesagt für einen Skandal, weil der Einzelne und kleinere Gruppen sich gegen die Erpressungsversuche, wie es z. B. vom Nabu durch Klagen beim Gericht und einer anschließenden Rücknahme der Klage gegen Zahlung hohen Summe vorexerziert wurde, nicht wehren kann, weil er unter Umständen seinen persönlichen Bankrott hervorrufen würde.


Mit freundlichem Gruß

H. H.

 

#18: Greg House sagt:

am Sonntag, 17.03.2013, 13:30

#12: Dieter Staudt sagt: "Zum Schluss möchte ich mit hohem Nachdruck darauf hinweisen, dass in der AfD eine Bewegung, nicht nur eine Partei, im entstehen ist die die Berliner Blockparteien aufbrechen kann und damit auch den Klimarealisten helfen kann,"
=======================================================

Im Parteiprogramm habe ich nichts Klimarealistisches gefunden. Zu Energiepolitik steht da nur das:

"Wir fordern ein nachhaltiges Energiekonzept für bezahlbare Energie. Es ist unzumutbar, dass die Bevölkerung mit drastisch steigenden Preisen für die kopf- und konzeptionslose Politik der Bundesregierung büßen muss.
Wir fordern eine Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG). Es ist unsozial, Subventionen für Sonnen- und Windenergie durch die Strompreise zu finanzieren.
Wir fordern, dass Subventionen für erneuerbare Energien statt dessen aus dem allgemeinen Steueraufkommen finanziert werden. Es muss offengelegt werden, welche Energieart wie stark subventioniert wird."

Alles klar, die "erneuerbare Energien" sollen aus dem allgemeinen Steueraufkommen subventioniert werden. Ganz toll, ein Riesenfortschritt. Zum Klima überhaupt kein Wort. Vielen Dank.


 

#19: H. Urbahn sagt:

am Sonntag, 17.03.2013, 15:25

#18 Herr House,
dies wäre, wenn es so käme, ein, wenn auch vielleicht unbeabsichtigt, riesiger Fortschritt, denn dies wäre nach dem Urteil des BVG zum Kohlepfennig eindeutig verfassungswidrig und der Klageweg stände offen. Unsere Kartellparteien haben nicht umsonst den Umweg der jetzigen Finanzierung gewählt, denn sie wollten gerade ein solches Urteil vermeiden.
MfG
H. Urbahn

 

#20: Rainer Dressler sagt:

am Sonntag, 17.03.2013, 19:39

Für alle Interessierten:

http://tinyurl.com/cg36xdl

Dies erzählt ein in Japan lebender und verheirateter Chemiker in einem Blog, der ursprünglich eigentlich nix mit Fukushima am Hut hatte.
Aber auch sehr lesenswert für Leute, welche nur das lokale Leben in Japan interessiert.

Haufenweise tolle Bilder, Videos und eine sehr angenehme Schreibweise!
Beinhaltet auch sehr die japanische Sicht der Dinge, sehr wohltuend zu unserem Alarmismus.

Captcha passt: unsumme

 

#21: Dieter Staudt sagt:

am Sonntag, 17.03.2013, 19:44

#Greg House - Wenn Sie richtig gelesen haben und damit wissen, dass der Gründungsparteitag erst am 14.04.2013 in Berlin statt findet, könnten Sie sich doch denken, dass hier nur vorläufige Themen angeschnitten sind und noch reichlich Platz für Ergänzungen, Veränderungen und Berichtigungen ist. Dies ist auch der Grund weshalb ich hier schreibe.

Wie gesagt, es sollte keine Parteiwerbung sein. Vielmehr verwende ich mich dafür, dass sich auch Klimarealisten in die ENTSTEHENDE Partei einbringen und helfen das Thema Klima auf die Tagesordnung zu setzen.
Sollte dies jedoch unterlassen werden, würde eine große Chance vertan. Wenn sich keine Leute mit dem richtigen Wissen und dem dazu gehörigen Mut auf Seiten der Spezialisten finden lassen, die in der AfD das Thema nachhaltig vertreten, wird es erst einmal nur unterschwellig behandelt werden.

Ich kann nur noch einmal wiederholen. Nur über eine starke Stimme in Berlin können falsche Weichenstellungen revidiert werden.
So aufregend es vielleicht ist, sich auf der Eikeseite auseinander zu setzen - politische Entscheidungen werden hier nicht getroffen.

Dieter Staudt

 

#22: Dr. Gerhard Stehlik sagt:

am Montag, 18.03.2013, 09:32

Immerhin hat Arte meinen Kommentar nach Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht, die Neue Züricher Zeitung aber nicht!

http://tinyurl.com/cddqqzr

 

#23: Greg House sagt:

am Montag, 18.03.2013, 10:06

#21: Dieter Staudt sagt: "#Greg House - Wenn Sie richtig gelesen haben und damit wissen, dass der Gründungsparteitag erst am 14.04.2013 in Berlin statt findet, könnten Sie sich doch denken, dass hier nur vorläufige Themen angeschnitten sind und noch reichlich Platz für Ergänzungen, Veränderungen und Berichtigungen ist. ... Vielmehr verwende ich mich dafür, dass sich auch Klimarealisten in die ENTSTEHENDE Partei einbringen und helfen das Thema Klima auf die Tagesordnung zu setzen... ...Wenn sich keine Leute mit dem richtigen Wissen und dem dazu gehörigen Mut auf Seiten der Spezialisten finden lassen, die in der AfD das Thema nachhaltig vertreten, wird es erst einmal nur unterschwellig behandelt werden."
=======================================================
Es liegt nicht an der fehlenden formellen Parteigründung. Der Vorstand ist schon da und das Parteiprogramm auch. Und diese Gruppe von Menschen hat sich in dem Programm zum Klima geäußert (gar nichts) und zu Energiewende auch (Subventionieren der "erneuerbaren Energien" ist OK, weiter machen). Für mich hat sich diese Partei bereits erledigt.

 

#24: Burkard Reimer sagt:

am Montag, 18.03.2013, 15:58

Zu #12: Dieter Staudt, #18: Greg House, #21: Dieter Staudt, #23: Greg House

Sie haben die vor der Gründung als Partei stehende "Alternative für Deutschland" AfD, die aus der "Wahlalternative 2013" hervorgegangen ist, ins Spiel gebracht, die auch in den Medien schon für einigen Wirbel gesorgt hat. Erinnert sei an den erfolgreichen Auftritt des Mitbegründers Prof. Bernd Lucke bei Maybrit Illner im ZDF (http://tinyurl.com/brk3n2h).

Prof. Lucke als angesehener Volkswirt und Hochschullehrer (http://tinyurl.com/bvs3hpk) hat das "Plenum der Ökonomen" ins Leben gerufen, das von 328 VWL-Professoren unterstützt wird. Im Juli 2012 hat er gemeinsam mit 172 Wirtschafts-Professoren den "Offenen Brief der Ökonomen zur Euro-Krise" unterzeichnet.

Im Parteirprogramm der AfD (http://tinyurl.com/cumvfxp) stehen vor allem die ökonomischen Fragen im Vordergrund mit der Hauptforderung "geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes".
Die Energiepolitik ist zwar erwähnt aber nur mit den völlig unzureichenden drei in #18 aufgeführten Sätzen.

Wenn man sich vergegenwärtigt, dass die tragenden Kräfte der AfD fast ausschließlich seriöse angesehene Ökonomen sind, kann man zu Energie und Klima kaum fundierte Aussagen erwarten. Wie die AfD aber auftritt und ihre Projekte angeht, unterscheidet sie deutlich von allen anderen Gruppierungen und Parteien. Sie orientiert ihr Handeln an den objektiv wirkenden ökonomischen Gesetzten, Realitäten und Fakten und nicht an subjektiven ideologisch begründeten Einschätzungen und Theorien und nicht an der Verschleierung der ökonomischen Realitäten in der Euro-Krise.

Elmar Oberdörffer, ein auch hier bei EIKE sehr aktiver Blogger, ist an die AfD mit dem Vorschlag herangetreten, dass die drei Forderung zur Energiepolitik wie folgt verändert werden sollten:

Wir fordern das Ende der Energiewende und die Rückkehr zu einer zuverlässigen, preiswerten und sicheren Stromversorgung durch thermische Kraftwerke, wie sie sich über Jahrzehnte hinweg bewährt hat.

Wir fordern die Streichung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes. Bestehende EE-Anlagen erhalten die zugesicherte Einspeisevergütung bis zum Ende ihrer Vertragslaufzeit, neue EE-Anlagen werden nicht mehr gefördert.

Wir fordern das Ende jeglicher Subventionen auf dem Energiesektor. Subventionen führen immer dazu, daß Kapital in unwirtschaftliche Vorhaben fehlgeleitet wird und damit wirtschaftlich bessere Vorhaben gehemmt werden.

Wenn die AfD bereit ist diese Forderungen zu übernehmen, wäre er bereit die AfD zu unterstützen oder Mitglied zu werden. Ich habe Herrn Oberdörffer voll und ganz zugestimmt und bin auch bereit für die AfD aktiv zu werden.

Herr Oberdörffer sieht natürlich auch, dass in der AfD unbedingt Klima- und Energierealisten aktiv werden müssen, damit sie auch auf diesem Gebiet schlagkräftig handeln kann.

 

#25: Lutz Niemann sagt:

am Montag, 18.03.2013, 16:02

1) In Deutschland gibt es Stellen mit 50 mSv/a in ein Meter Höhe, frei zugänglich in der Natur, natürlich im Schwarzwald. Mitstreiter aus Karlsruhe, die Fachkenntnis besitzen, haben sich auf die Suche gemacht und natürlich sind sie fündig geworden.
2) Zu Herrn Limburgs Bemerkung: es ist „jede unnötige Strahlenexposition oder Kontamination von Mensch und Umwelt zu vermeiden“. Diese Bestimmung gilt laut Gesetz nur für den Umgang mit Materialien z.B. aus der Kernkraft, nicht für K-40 und nicht für Höhenstrahlung. Da hat die ICRP vorgesorgt. Vermutlich sitzt dort schon seit langem ein „Sekretär“, der im Hintergrund die „richtigen“ Vorschläge macht.
3) Unser Bundesamt für Strahlenschutz wird seit Trittins Zeiten nicht mehr von Fachleuten geleitet. Die Fachkenntnis dort wird weniger, mein „Draht“ ins BfS ist inzwischen in Rente. Im deutschen BfS wird Politik gemacht!!!
mfg

 

#26: Greg House sagt:

am Montag, 18.03.2013, 18:04

#24: Burkard Reimer sagt: "Wenn man sich vergegenwärtigt, dass die tragenden Kräfte der AfD fast ausschließlich seriöse angesehene Ökonomen sind, kann man zu Energie und Klima kaum fundierte Aussagen erwarten."
===================================================

Auch seriöse angesehene Ökonomen müssen in der Lage sein, durch eigene Recherche im Internet zum Schluss zu kommen, dass das AGW-Konzept ein grober Unfug ist. Zeit hatten sie genug gehabt, der Umgang mit dem Internet stellt auch keine unüberwindbare Hürde dar. Politische Bedeutung des Klimaschwindels, Pardon, ich meine des "Klimaschutzes" musste seriösen angesehenen Ökonomen auch klar sein. Unter diesen Umständen ist das Fehlen einer Aussage schon selbst eine Aussage, deshalb kann ich nur sagen: nein, danke. Aber vielleicht werden Sie mit anderen mehr Glück haben.

 

#27: Dieter Staudt sagt:

am Montag, 18.03.2013, 21:34

#Burkard Reimer - Sie sprechen mir aus der Seele - ich bin erleichtert! Herr House konnte oder wollte mich nicht verstehen.
Ich setze mich auch innerhalb der AfD für unsere Variante zum Klima ein und poste dort, in Abständen, die Seite von Eike.

Die AfD ist in Sachen Klima verhalten, ja gar "jungfräulich" und jetzt am Anfang gilt es die richtigen Positionen zu besetzen, um mit gestalten zu können. Unsere Gegner schlafen nicht und werden schon aktiv. Gerade eben musst ich jemand angehen, der einen nicht vertretbaren Film gepostet hatte.

Danke für Ihre Erklärung, ich bin wirklich erleichtert endlich auf Eike eine positive Reaktion bekommen zu haben.

Ich werde mich auf jeden Fall dafür einsetzen, dass im entstehenden, endgültigen Parteiprogramm die Themen Klima u. Energie ausgiebig besprochen werden und ich werde entsprechend reagieren, wenn irgendwelche Klimaphantasten in der AfD Fuß fassen wollen, wie es schon geschieht.

Dieter Staudt

 

#28: A. Marie sagt:

am Dienstag, 19.03.2013, 01:30

@#25: Lutz Niemann

"1) In Deutschland gibt es Stellen mit 50 mSv/a in ein Meter Höhe, frei zugänglich in der Natur, natürlich im Schwarzwald. Mitstreiter aus Karlsruhe, die Fachkenntnis besitzen, haben sich auf die Suche gemacht und natürlich sind sie fündig geworden."

Interessant wäre diese Meldung nur dann, wenn sie einen gefunden haben, der sich an diesem Ort schon 100 Jahre aufgehalten hat und dies überlebt hat.


Wenn sie keinen gefunden haben kann nur geschlußfolgert werden, daß auch Niedrigstrahlung tödlich ist.

 

#29: A. Marie sagt:

am Dienstag, 19.03.2013, 02:30

Aus #3 von Admin

" (Die "Probanden" waren die Opfer der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki; von den damals zusammen 560.000 Einwohnern, starben an Hitze & Druck innerhalb der ersten 4 Minuten 190.000 Menschen. Strahlungsopfer gab (von 1950 bis 1990 beobachtet) es insgesamt 750 Todesfälle. Davon 90 Leukämiefälle, 340 solide Tumoren und 320 andere Erkrankungen, mehr oder weniger solide zuzuordnen.) Die ca. 750 Strahlenopfer bilden noch heute die Grundlage der statistischen Beziehung zwischen Strahlendosis und Krebsrisiko. Und weil die Ergebnisse so sehr streuten, wurde die LNT eingeführt. Doch die ist absurd..."
------------

750 Strahlenopfer ist in Anbetracht der Umstände viel. Die Stadt wurde durch die Atombombenexplosion kaum kontaminiert, da die Explosion in ungefähr 600 m Höhe statt fand.

Die gasförmig atomar vorliegenden Spaltprodukte in einer Menge von 2 Milligram je Quadratmeter Bodenfläche wurden durch die Luftmasse von 700 kg/m² selbst bei explosionsüblichen Geschwindigkeiten zunächst wirksam abgebremst (mittlere freie Weglänge ca. 100 nm) und erreichten überhaupt nicht den Boden und gleichzeitig setzte der Aufwind ein, der die Spaltprodukte hoch in die Atmosphäre trieb und über weite Gebiete verteilte.

Von den 900 Gramm Spaltprodukten erreichte vielleicht ein Milligramm den Boden der Stadt. Oder waren es 2 mg für das ganze Stadtgebiet?

In Anbetracht dieser Umstände zeigen die 750 Strahlenopfer, daß die LNT mehr als berechtigt ist und absurd sind nur die völlig falschen Schlußfolgerungen des Admin!

 

#30: RainerSteppan sagt:

am Dienstag, 19.03.2013, 15:03

Ich habe mal eine Frage:
erst wird von uS/h geredet und dann vom mS/y.
diese Größen sind ja wohl micht 1:1 sondern 1:8760, also grob 1:9 wenn man das dann in mili ausdrückt.
Oder was sehe ich da falsch....???

 

#31: klaus mager sagt:

am Dienstag, 19.03.2013, 22:40

#30 wollte ich auch grad posten, danke. schade dass nicht gleich alles umgerechnet wurde, verwirrt. mal pro stunde und oben per jahr und dann noch mü(u) vs. m . aber wenn angeblich einige Stellen das mehrfache von 87 mSv haben (9,9uSv, kommts wohl hin dann... gruss

 

#32: E. Mühsam sagt:

am Mittwoch, 20.03.2013, 01:53

@ #29
"In Anbetracht dieser Umstände zeigen die 750 Strahlenopfer, daß die LNT mehr als berechtigt ist und absurd sind nur die völlig falschen Schlußfolgerungen des Admin!"

Ähm... Sie spinnen eine Theorie und adeln durch Fingerzeig auf den dummen Admin Ihre wunderbare Genialität.
Echt schwach. Und mehr "Beweise" für Ihr Steckenpferd LNT haben Sie nicht?!
Na hoffentlich haben Sie ihr Dach mit Blei gedeckt... ;)

 

#33: Rainer Manz sagt:

am Donnerstag, 21.03.2013, 13:25

@ 28#
„Interessant wäre diese Meldung nur dann, wenn sie einen gefunden haben, der sich an diesem Ort schon 100 Jahre aufgehalten hat und dies überlebt hat. Wenn sie keinen gefunden haben kann nur geschlußfolgert werden, daß auch Niedrigstrahlung tödlich ist.“

Die Oma meiner Frau wird, so Gott will, in einigen Wochen ihren 102 Geburtstag in einer sich durch hohes erreichtes Alter vieler Mitglieder auszeichneten Familie feiern. Die Familie hat ihre Wurzeln im und die Frau lebt seit Anbeginn ihrer Tage am gleichen Ort im gleichen Haus in einer durch Urgestein und „gefährlicher“ Erzeinschlüsse, es wurde in der Nähe nach Uranerz gesucht, sowie durch erhöhte Radonbodenausgasung und erhöhter Strahlenbelastung durch Höhenlage knapp 1000 m geprägten Gegend. So kann ich schlussfolgern, dass auch Niedrigstrahlung lebensverlängernd ist. Und Sie wiederum nichts aber auch gar nichts Neues hier außer ihrer Atomangst beitragen können.

Doch eine beschämend verzerrte Sicht auf die grausame Realität (obwohl, eigentlich nichts Neues):
„750 Strahlenopfer ist in Anbetracht der Umstände viel. Die Stadt wurde durch die Atombombenexplosion kaum kontaminiert, da die Explosion in ungefähr 600 m Höhe statt fand“
750 Strahlenopfer im Zeitraum von 40 Jahren sind für Sie erwähnenswerter als 190.000 Verdampfte, Pulverisierte, Zerfetzte in 4 Minuten, von davon und der Spreng-, Druck- , Brand- und Splitterwirkung dennoch Überlebende und Gezeichnete mal ganz abgesehen.

Damit wir uns nicht falsch verstehen – jeder davon ist bereits einer zu viel und so was tun, ist ein Kriegsverbrechen. Überhaupt ist Krieg ein Verbrechen, wenn auch eine immerwährende Seite der Lebensform Mensch.

Was wäre denn passiert, wenn die „Bömbchen“ im Vergleich zu den Nachfolgemodellen in Bodenhöhe explodiert wären, durch die nichtradioaktiven Wirkungen der Explosion?

A. Marie, Sie passen gut in die Mannschaft der Grünrotverdummten beispielhaft der auch hier offenbarten Tageschau-machenden Lügner und deren bewusst manipulierenden Angabe der Opferzahl nach dem Wort Reaktorkatastrophe zu Fukushima. Auch wenn Sie an anderer Stelle eine andere politische Gesinnung offenbart haben. Gleicher Geist, andere Verpackung. Nur darauf kommt es an. Auf den Geist.

Wenn Sie es nicht kapieren, dass wir in einer radioaktiven Welt leben, bei dem alle vermeintlich stabilen Elemente des Periodensystems aus Zerfallsprodukten entstanden sind und es dazu ihre weiter zerfallenden – radioaktiven Isotope gibt wie z.B. beim Kalium, ist das Ihre und leider auch stets nervige Dummheit vieler Ihrer Zeitgenossen.

Dazu passt ein aktueller Spruch eines keineswegs von mir geschätzten Politikers:
Dummheit lässt sich nicht verbieten.

Nur leben mag ich ergänzen.

 

#34: Sven sagt:

am Sonntag, 19.05.2013, 14:05

Es ist nicht verbrieft, wie viele Menschenleben die Kollision der Titanic mit dem Eisberg kostete, pessimistisch geschätzt 2 Dutzend? Der Rest ist nur ertrunken oder erfroren. Ob die richtige Schlussfolgerung nun ist, rein statistisch betrachtet, lieber mehr Schwimmflügel und Wärmflaschen mit auf Schiffe zu nehmen oder Doppel- Dreifachwandige Schiffe zu bauen und am besten eisfreies Gebiet zu befahren ist dann natürlich eine sache über die sich, rein statistisch, vortrefflich streiten lässt.

 

#35: Jörg S. sagt:

am Freitag, 20.09.2013, 02:46

Ich glaube, die Autoren sowie Kommentaroren sind geistig nicht ganz auf der Höhe:

- wieviele Reaktoren sind in Tschernobyl in die Luft geflogen: einer

- war in Tschernobyl Plutonium zb durch mox Brennstäbe vorhanden: nein

- wurde Tschernobyl auf kosten von leben und Gesundheit vieler Hunderter Soldaten von unten abgedichtet, damit die Kernschmelze nicht das Grundwasser erreichen kann: Ja

Ist das in irgendeinerweise zutreffend auf fukushima ? Nein

in fukushima sind gleich drei Reaktoren explodiert, sowohl die aktiven Brennelemente als auch die zahlreichen in den abklingbecken enthielten hochgiftiges Plutonium .

All dieses Gift ist nun in der Umwelt. Vielleicht schlucken sie demnächst auch ein Partikel davon zb in einem Pazifik Seelachs. Dann bekommen sie schweren Krebs und werden sich hoffentlich fragen, wie sie unfassbar dumm sein konnten...

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