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Daily Sun: 29 Sep 16
Sunspot AR2597 has a stable magnetic field that poses little threat for strong solar flares. Credit: SDO/HMI
http://www.spaceweather.com
Mittwoch, 06.01.2016 09:57

Die Klimaente zum Jahreswechsel Der Nordpol taut mitten im Winter

Nichts gefällt den Medien besser als reale oder vermeintlich schlechte Nachrichten zum Thema Klimawandel. Kaum eine Belanglosigkeit, und sei sie unbedeutender als der berühmte Sack Reis, der in China umfällt, wird nicht aufs Dramatischste aufgebauscht, sobald sich das Thema menschgemachter Klimawandel damit verbinden läßt. So auch geschehen mit der "Hitzewelle"; mit vermeintlichen 50 ° wärmer am "North Pole". Kein Medium ließ sich diesen Leckerbissen entgehen, und weil der Wille über den Geist siegt, wurden dabei wieder mal sämtliche journalistischen Arbeitsregeln über Bord geworfen. EIKE berichtete hier über den diese Meldung auslösenden Sturm "Eckard" im Wasserglas. Unser Autor Helmut Kuntz hat außerdem herausgefunden, dass es sich nicht nur um 50 ° Fahrenheit gehandelt hatte, sondern auch noch um eine Namens-Verwechslung gehandelt haben könnte. Nämlich um die Wetterlage in der Stadt North Pole in Alaska. Und nicht um den North Pole -also unseren Nordpol. Denn der blieb offenkundig so kalt* wie eh und je.

Das neue Jahr hatte noch nicht einmal begonnen, da kam schon eine neue Klima-Hiobsbotschaft in allen gängigen Medien: Der Nordpol taut und das  mitten im Polarwinter.

Video: Ex-Moderator Uli Wickert zur Lügenpresse

 

Video: Entwicklung der Medienente von 50 ° am Nordpol in verschiedenen Fernsehsendern. Mit Dank an R. Hoffmann für den Zusammenschnitt

 

 

Bild 1[1] Screenshot der Artikel-Überschrift von „DIE WELT“

 

DIE WELT Textauszug

Es ist ein Sturmsystem von historischen Ausmaßen und Werten: Was sich derzeit östlich von Grönland zusammenbraut und weiter nördlich zieht, könnte dem Nordpol Temperaturen von bis zu 30 Grad über den normalen Werten bescheren. Am derzeit 24 Stunden lang dunklen Pol wäre es dann wärmer als in Südkalifornien.

Eigentlich herrscht derzeit am Nordpol Winter mit minus 30 bis minus 40 Grad Celsius. Tatsächlich ist es aber zwei bis vier Grad warm. Entwickelt sich der Sturm weiter wie berechnet, könnte in den nächsten Tagen die Abweichung von 50 Grad erreicht werden, schreiben die Forscher des amerikanischen Wetterdienstes NOAA.

dpa/ds

Und zum Schluss gleich eine Ergänzung „DER WELT“, um den Leser passend einzustimmen:

Hochwasser in England, Tornados in den USA, Schnee in Mexiko, der Nordpol 30 Grad wärmer als üblich. Weltweit spielt das Wetter verrückt. 2015 wird meteorologisch in die Geschichtsbücher eingehen. Quelle: Die Welt

Bild 2[2] Screenshot der Überschrift von „Bild“

Was ist da passiert? Hat das PIC recht und das Klima kippt direkt zum Jahreswechsel um – noch viel schneller, als es alle Simulationen vorhergesagt haben?

Zum Glück nicht, denn die dpa hat etwas ganz Wichtiges übersehen

Auf einen Bericht hin hat die dpa, das Deutsche Wahrheitsministerium für Klima und EEG wie üblich die offizielle, regierungsamtliche Meldung für Gesamtdeutschlands Bürger verfasst und durch unsere  Qualitätsmedien publizieren lassen.

Doch leider passierte der dpa ein schwerwiegender Fehler: Sie übersah, dass die Original-Meldung die Stadt NORTH POLE  in Alaska betraf und nicht den geografischen Nordpol. Dummer Weise steht das im Original auch nicht und die Schreibweisen sind leider gleich. Anbei dazu ein Kommentareintrag zur Meldung von FOX NEWS[4]: 

Leser-Kommentar unter der FOX NEWS_Meldung:

The temperature in the Fairbanks, Alaska suburb of North Pole earlier today was apparently in the low-40s Fahrenheit. It was then that Alexandra Sifferlin at Time.com reported the Alaska town's temperature as if it came from the North Pole. The only current evidence of Sifferlin's original grievous error at Time.com is a deliberately vague correction at the bottom of her post telling readers that "This article originally misidentified a temperature reading as belonging to the North Pole.

Bild 3 Screenshot: Homepage-Auszug der Stadt NORTH POLE in Alaska

 

Wo diese Stadt liegt, zeigt das folgende Bild

Bild 4 Geografische Lage der Stadt NORTH POLE in Alaska 

Und wenn man auf den typischen Temperaturverlauf für diese Stadt klickt (Bild 5) sieht man, dass dort +2 … 4 °C, also 35, 6 … 39,3 ° Fahrenheit selbst um diese Jahreszeit gar nicht ungewöhnlich sind. 

Noch etwas hat die dpa übersehen. Die Angaben sind in Grad Fahrenheit. Die bei der WELT gemeldeten 50 Grad sind deshalb umgerechnet nur ca. 27 °C Temperaturdifferenz. Und ca. 30 °C Temperaturdifferenz zwischen Min- und Max-Wert sind im klimagemäßigten Deutschland die normale Temperaturspanne für ein Datum, welche öfters von einem Jahr zum anderen erreicht wird.

Bild 5 (neu 10.1.16) Tagestemperaturverlauf  vom 26.12.15 der Temperatur Messboje NPEO 2015 Airborne eXpendable Ice Buoy (AXIB ) ID 132472, die dem Nordpol z.Zt. am nächsten ist (Original siehe hier  und hier  ). Mit Dank an Spürnase G. Kramm (Fairbanks Alaska)

Aber es wäre halt gar zu schön gewesen, wenn der Nordpol mitten im Polarwinter schmelzen würde. Dass das absolut unwahrscheinlich ist und man deshalb bei so einer Meldung hätte hellhörig sein sollen, kommt der dpa und auch unseren Qualitätsmedien nicht in den Sinn (man ist vom PIK ja viel Schauerlicheres gewohnt) – und dass man die Leser  danach vielleicht über den Fehler informieren könnte – schon gar nicht. 

Etwas fällt noch auf. Bei DER WELT werden in der Artikelüberschrift 50 °C gemeldet. In der Ergänzung nach dem Artikel stehen dann jedoch 30 Grad. Hat man dort zumindest den Fehler mit den Fahrenheit erkannt, in der Meldung „fürs Volk“ aber nicht korrigiert? 

 


Bild 6. Temperaturverlauf der Stadt North Pole in Alaska

Hinweis: Die Info zu dieser Meldung kam von „Der Klimarealist“ www.derklimarealist.de

* Anmerkung der Redaktion

Unter Earth Weather Extreme (hier) und Ocean DMI hier findet man die realen Temperaturen für die fragliche Zeit um den Nordpol herum

Ort: (80°N-90°N), Uhrzeit jeweils 19:00 Uhr UTC.

28.12.2015 244 K (-29 °C)

29.12.2015 246 K (-27 °C)

30.12.2015 257 K (-16 °C)

31.12.2015 253 K (-20 °C)

Mit Dank an Spürnase R. Berberich

Weitere Hinweise auf die Temperaturentwicklung der arktischen Region finden Sie hier, z.B. auch den dass heftige sehr kurzzeitige Temperatursprünge von 12 bis 14 K in manchen Teilen der Arktis völlig normal sind und in den letzten 58 Jahren über 70 mal vorkamen.

Disclaimer

 

Hinweis: Im oben stehende sehen Sie das Rechercheergebnis des Autors zu dieser Meldung welche erhärtet, dass es sich um beim North Pole um eine Namensverwechslung handelt. Leider hat der Autor keinen definitiven Quellenbeleg gefunden (z.B. nur einen wie diesen hier), womit ein geringes Restrisiko bleibt. Aber die These der Namensverwechslung ist so wahrscheinlich, dass sie hiermit veröffentlicht wird.

Quellen

[1]

DIE WELT 30.12.15:  Am Nordpol wird es bis zu 50 Grad wärmer als üblich

http://www.welt.de/vermischtes/article150454609/Am-Nordpol-wird-es-bis-zu-50-Grad-waermer-als-ueblich.html

[2]

Bild 30.12.2015: Nordpol bald wärmer als Kalifornien?

http://www.bild.de/news/ausland/globale-erwaermung/nordpol-bald-waermer-als-kalifornien-43964744.bild.html 

[3]

Deutschlandfunk 30.12.2015: Extreme Temperaturvorhersagen für den Nordpol

http://www.deutschlandfunk.de/wetter-extreme-temperaturvorhersagen-fuer-den-nordpol.1818.de.html?dram:article_id=341134 

[4]

FOX NEWS, January 01, 2016: Temperatures spike almost 50 degrees in North Pole

http://www.foxnews.com/science/2016/01/01/temperatures-spike-almost-50-degrees-in-north-pole.html

 

  


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36 Kommentare:
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#1: Frank Endres sagt:

am Mittwoch, 06.01.2016, 10:43

Wir sind am Ende folgender Entwicklung, oder ?

Deutschland - Grünland - Dummland

oder zuerst Dummland und dann Grünland? Ich bin mir nicht so ganz sicher.

 

#2: Horst Maler sagt:

am Mittwoch, 06.01.2016, 11:18

Zum Thema Nordpol Eisdicke am Nordpol ist folgender Link sehr aufschlussreich.

http://tinyurl.com/cxgxrk

MfG Horst Maler

 

#3: L. Stiller sagt:

am Mittwoch, 06.01.2016, 11:31

--------------
Hinweis: Im oben stehende sehen Sie das Rechercheergebnis des Autors zu dieser Meldung welche erhärtet, dass es sich um beim North Pole um eine Namensverwechslung handelt. Leider hat der Autor keinen definitiven Quellenbeleg gefunden
--------------

Das ist auch gar nicht nötig. Den dieses Zitat in der Welt belegt ja schon das alles in dem Welt Artikel falsch ist:

"Eigentlich herrscht derzeit am Nordpol Winter mit minus 30 bis minus 40 Grad Celsius. Tatsächlich ist es aber zwei bis vier Grad warm."

und genau das wurde ja auch gemessen:

28.12.2015 244 K (-29 °C)
29.12.2015 246 K (-27 °C)
30.12.2015 257 K (-16 °C)
31.12.2015 253 K (-20 °C)

und nicht 2-4 Grad wie in dem Zitat angegeben.

Offensichtlich war da einer so "schlau" sich die Durchschnittsdaten vom Nordpol zu holen und dann mit den Tatsächlichen von der Stadt "North Pole" in Zusammenhang zu bringen.

Und am 24 Stunden lang dunklen Nordpol soll es dann plötzlich so warm sein wie Tagsüber hier in Deutschland?


Gut, das die Medien Ihren Fehler nicht korrigieren ist ja typisch. Der glaube in die Medien darf ja nicht erschüttert werden.



 

#4: Gerald Pesch sagt:

am Mittwoch, 06.01.2016, 11:49

http://bit.ly/1JtzvwK

Das ZDF entschuldigt sich für seine manipulative Berichterstattung – nicht Berichten ist ja auch eine Form der Manipulation. Zum ersten mal haben sich die Speichellecker in den Rundfunkanstalten die Nase aufgelaufen! Es ist nur leider so, dass die Lügenpropaganda in Sachen „Klimawandel“ und „Energiewende“ von der Öffentlichkeit nicht so drastisch wahrgenommen wird wie die Vorfälle in Köln. Aber vielleicht hilft dieses Ereignis damit die Lügenpeter wie Klima-Kleber und Co von der Bevölkerung auch als solche wahrgenommen werden und deren Öko-Propaganda nicht mehr kritiklos gefressen wird. Klima und Energie ist natürlich ein viel komplizierteres Thema, und wenn „eine Armlänge Abstand halten“ und „den Zuwandern Karneval erklären“ als Rezepte genannt werden (OB*in von Köln), erntet man sofort (zurecht) Spott und Häme. Das „Smart grid“ hingegen wird als von der Bevölkerung nicht als Verarschung (was es ja ist) sondern als „Zukunftstechnologie“ wahrgenommen. Wenn es aber jetzt gelingt die zunehmenden Skepsis der Menschen ggüb. Politik und Medien auch auf die Botschaften den Klimakirche zu übertragen, besteht Hoffnung für die Zukunft…

 

#5: Katrin Meinhardt sagt:

am Mittwoch, 06.01.2016, 13:52

#4: Die Klimakirche von Galilei und Kant, Herr Gerald Pesch, also Ihre Kirche. Seien Sie hier präzise, bitte. Wenn Sie das nämlich nicht tun, beweisen Sie etwas für Sie sehr unangenehmes. [Kicher!!]

Kein Priester der Moderne (auch als Soziologe bezeichnet) kann verstehen, was in Köln wirklich geschehen ist. Psychologen ebenso wenig. Und praktisch alle Soziologen BELÜGEN den Nächsten. Jawohl.

Kirche = Gruppe von Menschen (Def.)

Nur Kantianer legen sich mit dem Wetter an. Nur die sind so [...]

MsfG

 

#6: Helmut Kuntz sagt:

am Mittwoch, 06.01.2016, 16:35

#3 L. Stiller
Sie haben schon Recht - es ist doch so einleuchtend, dass am Nordpol diese hohen Temperaturen derzeit nicht sein können.
Genau das habe ich mir auch gesagt. Wenn man aber auf eine so geballte Falschmeldung der dpa welche von allen deutschen Medien gebracht wird recherchiert und dann feststellt, dass die weder wissen, dass „drüben“ Temperaturen in Fahrenheit angegeben werden und dass die auch nicht nachsehen, dass es auch eine Stadt North Pole gibt (was man leicht googeln kann), fragt man sich eben doch: Ist man der einzige Dumme in Deutschland, oder kann man nur nicht ordentlich recherchieren.
Als ich das recherchierte (ist schon ein paar Tage her) waren fast keine (meine Recherche bestätigenden) Infos im Web. Und dann bekommt man eben „Bammel“, sein Rechercheergebnis „gegen“ die dpa-Info zu veröffentlichen. Es ist ein großer Unterschied etwas nur "zu wissen" oder es dann mit Namen in einen viel gelesenen Blog zu stellen.


 

#7: B. Müller sagt:

am Mittwoch, 06.01.2016, 16:50

dazu auch ein FB Beitrag eines Meteorologen in Innsbruck:

https://www.facebook.com/wettercafe.at

""A L A R M um N O R D P O L"

Heute mal ein Beispiel für die teils erschreckende Qualität von Medienberichten.

Zur Vorgeschichte:

...am 30.12 waren die Medien voll mit diesen „Wetterkapriolen am Nord Pol“
Die kommenden Tage soll ein „historisches“ Sturmtief über dem Atlantik mit einem nie davor gemessenen Kerndruck außergewöhnlich warme Luft bis zum Nordpol führen. Ein Zeichen für den Klimawandel und dem zurzeit kräftigen El Nino Zustand usw…
Zwei bis Vier Grad Plus sollen es am N Pol werden und normalerweise soll es hier 30 bis 40 Grad Minus haben (ORF ZIP 20, siehe unten). Dazu folgen Bilder, die nichts mit dem N Pol zu tun haben.

Und nun zur Realität:

1. Das Sturmtief hatte keinen „historisch“ tiefen Kerndruck, nicht mal knapp, mit rund 930 hPa lag dieser deutlich über den Wert vom 10. Jänner 1993 mit 916 hPa.
2. Am N Pol hatte es zu keiner Zeit positive Werte, die Lufttemperatur an der sehr nahe liegenden Drift Station (88,5°N) lag meist um -20°C, kurz bei rund -10°C. im Mittel nördlich von 80° vorübergehend bei milden 257K (-16°C).

usw...

siehe auch:

https://www.facebook.com/wettercafe.at

 

#8: S.Bernd sagt:

am Mittwoch, 06.01.2016, 17:34

@# 1
Fast Richtig, sehr geehrter Herr Endres!
Deutschland- Grünland- Kaputtland

Ich habe mich gefragt, wie das ganze CO2 da oben hingekommen ist?!

 

#9: F.Ketterer sagt:

am Mittwoch, 06.01.2016, 21:47

Ich teile die Einschätzung des Autoren und der Mitdiskutanten, dass es eine peinliche Fehlleistungwar, die Meldung über die 50 Grad Abweichung, die aus den USA zu uns kam nicht aus der Fahrenheit in die Celsius-Skala zu übertragen. Aber hier hat ja auch schon mancher die Milliarde (billion) zur Billion gemacht.
Leider ist der Artikel nicht mit Namen gekennzeichnet. Waren Sie es Herr Kuntz?
Der Autor hat den etwas länglichen Nachrichtenzusammnenschnitt von Herrn R. Hoffman (kürzer fände ich besser, aber Danke für die Arbeit) entweder nicht angeschaut oder nicht verstanden: Hören Sie doch einfach mal auf das was Katja Horneffer ab 12:15 zeigt und erzählt. 12:45 am Nordpol sind waren es um die 0°C.
Wenn Sie den T-Verlauf aus der Gegend des Nordpols (nein nicht North Pole, AK) dann schauen sie sich doch mal die Grafik mit den T-Daten einer Boje an:

http://tinyurl.com/AboveFreezing90N

Die DMI-Daten, die Herr Stiller hier berichtet sind der Mittelwert oberhalb 80°N also aus einem Gebiet mit einem Durchmesser von mehr als 2200km. Die Boje hingegen war nur ca 280km vom Nordpol weg.
Herr Kuntz Sie fragen sich : „Ist man der einzige Dumme in Deutschland, oder kann man nur nicht ordentlich recherchieren.“
Naja, neben den Journalisten, die über die Fahrenheit/Celsius Umrechnung gestolpert sind, haben Sie die Recherche aufgaben ja allem Anschein nach auch nicht bewältigt wenn Sie sagen „[. . . ] es ist doch so einleuchtend, dass am Nordpol diese hohen Temperaturen derzeit nicht sein können.“
Andererseits: es waren ja nur hohe Temperaturen beim Nordpol für wenige Stunden zum Jahresende.
Wenn man sich Herrn Hoffmanns Video ansieht Kein Grund zur Aufregung.

Kommentar:

1. Der Autor des Beitrages ist benannt, und er heißt Kuntz.
2, Sie schreiben "12:45 am Nordpol sind waren es um die 0°C. "

Seit wann gibt es am Nordpol eine Messstation?

mfG
Admin

 

#10: F.Ketterer sagt:

am Mittwoch, 06.01.2016, 22:20

Kommentar:
1. Der Autor des Beitrages ist benannt, und er heißt Kuntz.
2, Sie schreiben "12:45 am Nordpol sind waren es um die 0°C. "

Seit wann gibt es am Nordpol eine Messstation?

mfG
Admin
######################################

Zugegeben mein Tinyurl war etwas „frech“ richtig wäre
http://tinyurl.com/AbvoeFreezing87N

An den anonymen Admin: am Nordpol wird derzeit keine Temperatur gemessen.


An Kuntz, Stiller, B.Müller und Co:
Um den Nordpol herum schon.

http://tinyurl.com/TempNorthOf85N

Und dort war es kurzzeitig erstaunlich warm.
Aber alles in allem: kein Grund zur Panik. Ist halt Wetter.

 

#11: Rainer Hoffmann sagt:

am Mittwoch, 06.01.2016, 23:16

#9
Zitat: "...den etwas länglichen Nachrichtenzusammnenschnitt von Herrn R. Hoffman (kürzer fände ich besser, aber Danke für die Arbeit)...

Ich hatte mich bei dem Zusammenschnitt schon "zusammengerissen". Seien Sie froh, dass ich nicht noch ORF und SRF reingeschnitten habe, denn die dort waren auch "nicht schlecht daneben" auf dem "Tauwetter-Trip am Nordpol".

Aber die mögliche Verwechslung mit "North Pole" in Alaska ist ja noch zusätzlich krass. "Die Nummer" habe ich noch nicht gewusst...lustig, wenn es nicht so traurig wäre...

 

#12: Guido Scholzen sagt:

am Mittwoch, 06.01.2016, 23:26

Gerade lief über die Nordpol-Region im ZDF: "17.000 Kilometer KANADA (1) - kämpfen, jagen, überleben". sehr interessant. ein Inuit und auch der Bürgermeister der Siedlung "Iqaluit" erzählen erbost über Europäer und Greenpeace.
Vor allem der Bürgermeister über Greenpeace: "Zuerst wurde das Robbenjagen verboten, eine der wenigen Möglichkeiten Geld zu verdienen; und über das "Hungern und Aussterben des Eisbären" wird das Gegenteil gesagt. der Bürgermeister wörtlich: "manche Eisbären sind so fett, dass sie im Eis einbrechen. die von Greenpeace kommen mit dem Flugzeug, bleiben einen Monat, und glauben, sie wüssten Bescheid".
in einer Einstellung sieht man sogar, wie ein einsamer Eisbär aufs offene Meer hinaus schwimmt. Tolle Aufnahme. Es wird erwähnt, dass der Klimawandel kein Problem darstellt. eine Erzmine in der Gegend ist ein Arbeitgeber ,verändert aber auch das traditionelle leben (jede Münze hat 2 Seiten). Zum Schluss: man wolle sich gegen die Umweltorganisationen zur Wehr setzen. DAS IST DIE POLARREGION!

Es gibt sie also noch, die gute Berichterstattung, aber diese Rosinen muss man sich raus picken, sonst gibt es nix richtiges.

Ab Minute 21:30, sehenswert!
http://tinyurl.com/h48nhxx

 

#13: Rainer Hoffmann sagt:

am Mittwoch, 06.01.2016, 23:43

Auch schauen und lesen, welche Ausrede Stefan Rahmstorf vom PIK verwendet hat, nachdem er auch vorher auf Twitter beim "50degrees"-Hype am Nordpol mitgemacht hatte:

http://tinyurl.com/zd2godf

oder hier:
https://wp.me/a38PVd-yI

 

#14: Pater Rolf Hermann Lingen sagt:

am Donnerstag, 07.01.2016, 00:02

"Das Wetter spielt zur Zeit weltweit verrückt" ("Video: Entwicklung der Medienente von 50 ° am Nordpol in verschiedenen Fernsehsendern", 3:35).
Hmm... - "zur Zeit"? Das Schreckgespenst "verrücktes Wetter" geistert definitiv schon einige Jahrzehnte umher, jedenfalls wurde ich damit schon in der Schule (1973-1986) indoktriniert. Damals war Internet noch nicht ganz so gebräuchlich wie heute, aber immerhin liefert google jetzt ca. 1.000 Ergebnisse zu "Weltweit spielt das Wetter verrückt." Einige der ersten Treffer:
17.01.1998 - berliner-kurier.de
"El Nino stürzt die halbe Welt ins Chaos. Asien kämpft gegen Schneemassen, Südamerika versinkt im Regen. Weltweit spielt das Wetter verrückt. [...] In Ecuador richtete "El Nino" schon 360 Millionen Mark Schaden an."
26.08.2002 - handelsblatt.com
"Hungersnot in Vietnam - Flut in China. Weltweit spielt das Wetter verrückt"
27.07.2008 - welt.de
"Weltweit spielt das Wetter verrückt. Heftige Gewitter im Westen und Südwesten Deutschlands, Überschwemmungen in Osteuropa, Winterstürme in Neuseeland, Überflutungen in Südkorea, Brände auf der griechischen Insel Rhodos."
16.07.2009 - handelsblatt.com (nochmals)
"Deutschland vor drastischem Temperatursturz. Das Wetter spielt verrückt: Von deutlich über 30 Grad sacken die Temperaturen bis Samstag auf teilweise nur noch 14 Grad."
21.08.2015 - greenpeace.de
"Banges Warten auf Extremwetter [...] Weltweit spielt das Wetter verrückt. Tausende Menschen sind in diesem Jahr bereits in Folge von Extremwitterungen gestorben, mussten aufgrund von Dürren und Überschwemmungen fliehen oder verloren durch außergewöhnlich heftige Waldbrände ihr ganzes Hab und Gut. Doch es soll noch schlimmer kommen. Schuld daran ist die weltweite Klimaerwärmung."
Ist es jetzt allmählich Zeit, die Verrücktheit zum Normalzustand zu erklären?

 

#15: Gerhard Kramm sagt:

am Donnerstag, 07.01.2016, 00:46

Ein kleiner Hinweis. North Pole, was in der Naehe von Fairbanks liegt, hat keine eigene Wetterstation. Die offiziellen Wetterstationen in der Umgebung sind Fairbanks International Airport, Fort Wainwright und Eielson AFB. Die augenblicklichen Temperaturen in Oberflaechennaehe lauten: - 18 Grad C (0 Grad F), -17 Grad C (1 Grad F) und -15 Grad C (5 Grad F).

Man sollte sich die Temperaturzeitreihe von Fairbanks im Januar 2009 anschauen. Damals hatten wir einen Anstieg in der Tagesmitteltemperatur innerhalb von 5 Tagen von - 42 Grad C am 11. Januar auf 8 Grad C am 16. Januar. Danach ging es wieder rasch abwaerts. Am 28. Januar hatten wir wieder - 34 Grad C.

Solche Temperaturunterschiede treten immer wieder auf.

 

#16: georg mayr sagt:

am Donnerstag, 07.01.2016, 01:28

Admin, sie fragen, seit wann gibt es am N Pol eine Messstation?

Schon lange driften in Polnähe mehrere Stationen rum, freilich sind diese nur selten exakt am Pol, gegenständlich war die näheste bei ca. 88,6°N und weitere etwas weiter entfernt. Als admin eines Europäischen Klimainstitutes könnte man das schon wissen.

Kommentar:

Sie beantworten die Frage selber. Am Nordpol gibt es keine Messstation.
Trotzdem: Danke für den Hinweis auf die Messbojen. Man lernt immer wieder dazu.
mfG
Admin

 

#17: NicoBaecker sagt:

am Donnerstag, 07.01.2016, 11:08

Ich habe die Lufttemperaturmessungen der nordpolnächsten Bojen mal geplottet. Die rote Linie ist die aus der Washington Post aus Herrn Ketterers link.
http://tinyurl.com/BouyNrthPole

Kurzum, die Meldung stimmt grundsätzlich:
- in Nähe des Nordpols wurde es über 0°C
- es war nicht North Pole/Alaska gemeint
- um den Nordpol herum mißt man bekanntlich mit Bojen und nicht in Stationen
- die 50 Grad waren Fahrenheit, nicht Celsius. Das war der einzige Fehler, der Rest angedichtet.

Die Aufgeregtheit um eine vermeindliche Ente war mal wieder völlig übertrieben.

 

#18: E.Teufel sagt:

am Donnerstag, 07.01.2016, 12:19

Abgesehen von den bspw. bei BildBlog schon seit Jahren dokumentierten Unzulänglichkeiten bei den mehr auf Schnelligkeit als auf Qualität setzenden Medien, war es am Erdnordpol tatsächlich ungewöhnlich warm. Mehr aber auch nicht. Dazu aus dem Telegraph:
---
Update 31/12/15: After this story was published, James Morison, of the NPEO, responded to an enquiry from the Telegraph, to say the NPEO's own estimate puts peak temperatures in the North pole region at -8.5°C,

He said the buoy closest to the Pole, at 87.5°N, 12°W, shot up from -37°C on the 28th to a maximum of -8.52°C at 3am on the 30th.

He said: "In summary, the forecast warming was qualitatively pretty good even though temperatures at the Pole didn’t reach up to the freezing point. In fairness the forecast front was very sharp so if it didn’t get quite as far north, that would explain temperatures at the Pole being significantly cooler than forecast."
---

Und falls hier einige glauben, solche Fehler schaffen die Medien nur, wenn es gut für den linksgrünen Ökofaschisten ist. Hier mal eine Meldung von heute:
"Elektro-Sportwagen fackelt beim Aufladen ab"
http://bit.ly/1O6zPjU

 

#19: H.Urbahn sagt:

am Donnerstag, 07.01.2016, 14:04

Sehr geehrter Her Kuntz,
hinsichtlich Ihrer Vermutung, daß die Stadt North Pole in Alaska gemeint sein könnte bin ich anderer Meinung und zwar aus folgenden Gründen:
1. http://tinyurl.com/zd2godf
2. in den auf Bishop hill erschienen Artikel:
Holthaus thoroughly maued and knappenburgered
werden zwei Abb. gezeigt, die zeigen, kann daß Temperaturen bis an 0 °C garnicht so selten sind.
3. Auf der Sea uce Seite auf WUWT gibt es eine Abb. des DMI, das die mittlere temperatur nördlich des 80 Breitengrad zeigt. Diese zeigt zum Jahresende einen deutlichen Spike.
Dies veranlaßt mich, diese Erwärmung der Lufttemperatur als ein reales, in keiner Weise ungewöhnliches Ereignis anzusehen.
MfG

 

#20: Kurt Boem sagt:

am Donnerstag, 07.01.2016, 14:36

Herr Baecker # 17

sie irren sich. Die Meldungen waren klar, es hieß am Nordpol. Das ist ein Punkt. Gemeint war wohl die Arktis. 1. Blödsinn.
Der Fahrenheit / Celsius Fehler 2. Blödsinn.
Die N Pol nächst gelegene Bojenstation maß niemals über -9°C. 3. Blödsinn.
Im Mittel lag die höchste T nördlich von 80° bei rund -15°C (DMI) 4. Blödsinn.
Die Tm beträgt dort auch nicht -30 bis -40°C, sondern -27°C. 5. Blödsinn.

Wenn sie meinen, sie müssten Blödsinn auch noch verteidigen, dann ist das ihr Problem oder ihr Unwissen bzw. die Unfähigkeit, richtig zu recherchieren.

Dazu käme noch, dass das Tief bei Island bei weitem keinen nie gemessenen Kerndruck hatte und das Warmluftvorstösse bis in die Arktis (nicht am Boden, mehr ein paar 100 Hm über der Oberfläche) jeden Winter vorkommen und in dieser Stärke auch alle paar Jahre.

Übertreibungen sind für AGW Fanatiker so was wie Sauerstoff für gesunde Menschen. Hochgradig überlebensnotwendig!

 

#21: F.Ketterer sagt:

am Donnerstag, 07.01.2016, 15:44

#20: Kurt Boem sagt:
Herr Baecker # 17

sie irren sich. Die Meldungen waren klar, es hieß am Nordpol. Das ist ein Punkt. Gemeint war wohl die Arktis. 1. Blödsinn.

#### Anmerkung Ketterer #############

Im Video von Herr Hoffmann hört man bei 12:45 O-Ton K.Horneffer:
„Das wirkt sich tatsächlich bis zum Nordpol aus, denn [. . . ] dort sind so um die Null Grad[. . . ]“ (gemeint
ergo: Blödsinn geht zurück an Herrn Boem

#### Ende Anmerkung Ketterer #############

#20: Kurt Boem sagt:
Der Fahrenheit / Celsius Fehler 2. Blödsinn.

#### Anmerkung Ketterer #############

Ja sicher doch Um den Nordpol waren es 50 Grad mehr als Normal: nicht Celsius sondern Fahrenheit: ergo: Blödsinn geht zurück an Herrn Boem

#### Ende Anmerkung Ketterer #############

#20: Kurt Boem sagt:

Die N Pol nächst gelegene Bojenstation maß niemals über -9°C. 3. Blödsinn.

#### Anmerkung Ketterer #############

Schauen Sie hier:

http://tinyurl.com/TempNorthOf85N

Dec 30 12h : -2 °C ergo: Blödsinn geht zurück an Herrn Boem

#### Ende Anmerkung Ketterer #############

#20: Kurt Boem sagt:

Im Mittel lag die höchste T nördlich von 80° bei rund -15°C (DMI) 4. Blödsinn.

#### Anmerkung Ketterer #############
Was können Sie an der DMI Grafik nicht verstehen?

http://ocean.dmi.dk/arctic/meant80n.uk.php

ergo: Blödsinn geht zurück an Herrn Boem

Ihrem Satz Herr Boem „Wenn sie meinen, sie müssten Blödsinn auch noch verteidigen, dann ist das ihr Problem oder ihr Unwissen bzw. die Unfähigkeit, richtig zu recherchieren.“ kann ich in Ihrem Fall voll und ganz zustimmen.

 

#22: T.Heinzow sagt:

am Donnerstag, 07.01.2016, 15:59

@ #70 Pseudonym NicoBaecker

"Das war der einzige Fehler, ..."

Was ist schon eine Temperaturdifferenz von 50 °C gegenüber einer in °F. Ein Faktor von fast 2 (9/5) ist doch vernachlässigbar.

 

#23: B.Klesser sagt:

am Donnerstag, 07.01.2016, 16:15

Im Video über die Wetternachrichten von Nordpol erklärt die Dame von den DW-Nachrichten ( bei 3',40'') die Sache doch eigentlich ganz klar. “Ursache ist das Tief “Edgar“ das sich im Uhrzeigersinn dreht!“ Das macht hier den Unterschied, -ganz typische Folge des Klimawandels! Oder?

 

#24: Gerhard Kramm sagt:

am Donnerstag, 07.01.2016, 16:49

#16: georg mayr:

Dann wissen Sie wohl auch, dass Sensoren gewartet werden muessen. Es ist das bekannte Dilemma, dass die Sensoren von autmatischen Stationen schon nach kurzer Zeit alles mogeliche anzeigen, nur keine halbwegs exakten Lufttemperaturen und -feuchten.

 

#25: NicoBaecker sagt:

am Donnerstag, 07.01.2016, 17:43

Lieber Herr Boem,

wenn Sie meinen, daß die Meldung meteorologisch irrelevant ist, so stimme ich Ihnen zu. Ein paar Stunden über oder unter 0°C Lufttemperatur, sind wurscht. Aber deshalb die die Meldung - bis auf den Fehler in der Einheit °F vs. °C - keine Ente. Daß die Boje nun geographisch nicht genau den Nordpol getroffen hat, ist auch vertgäich. Meine Aussagen in #17 sind also soweit korrekt.
Ich würde solche Kuriositäten auch nicht als "AGW-Alarmismus" bezeichnen, denn solche "aufgeputschte" Meldungen gibt es in alle Tendenzen. Hier steht das vermeintlich "ungewöhnliche" im Vordergrund, Richtung und Deutungskontext sind dabei egal. Wenns in der Sahara scheien würde, würde es auch gemeldet.

Sie dürfen nicht den Fehler machen, und alles, was irgendwie dahingehend interpretierbar wäre - in diesem Fall ist dieser Versuch des Autoren in die Hose gegangen - als Klimaalarmismus-Misbrauch deuten. Diese Meldung würde ich als "Belustigungs-Grundrauschen" der Medien deuten.

 

#26: Katrin Meinhardt sagt:

am Donnerstag, 07.01.2016, 17:56

#24: Sehr geehrter Herr Prof. Gerhard Kramm, Ihr vorgetragenes Argument bezüglich der Schwächen dieser (abhängigen) Sensoren ist nicht trivial, sondern extrem relevant. Danke dafür. Sehr sogar.

Eine Stadt in Alaska mit dem Nordpol verwechseln, dass verstehen die noch halbwegs. Dieses K.O.-Kriterium der Sensoren dagegen wohl eher nicht. Gute Arbeiter auf jeden Fall.

Selbst Amateure müss(t)en sich dieser AGW-ler wegen schämen. Nicht einmal das packen die.

Mit sehr freundlichen Grüßen

 

#27: Katrin Meinhardt sagt:

am Donnerstag, 07.01.2016, 18:01

#1: Sehr geehrter Herr Prof. Frank Endres, Sie sind die Rettung dieses Landes. Ohne Menschen wie Sie wären wir verloren. Und wenn nur einer Ihrer Studenten Ihre Kritik klug aufnimmt, (es werden sehr viel mehr sein), dann hat sich Ihre Arbeit gelohnt.

Nur ein Teil dieses Land hat sich der Dummheit hingeben wollen. Nur ein Teil. ;)

Mit sehr freundlichen Grüßen

P.S.: In China stürzen gerade die (angeblich) "kapitalistisch"-(sicher )marxistichen Aktienkurse ab. :) Die müssen auch noch sehr viel lernen. Und den chinesischen Zahlen darf man niemals glauben. Skepsis ist dort ein Muß, obligatorisch.

 

#28: Gerhard Kramm sagt:

am Donnerstag, 07.01.2016, 18:18

Der FOX News-Artikel bezieht sich eindeutig auf North Pole, Alaska. Diese Kleinstadt, suedoestlich von Fairbanks gelegen, mit etwas mehr als 2000 Einwohner ist bekannt wegen des Santa Claus House, ein Geschenkartikel-Laden. Dort kann man Sommer wie Winter Weihnachtsdekorationen kaufen. Der FOX News-Artikel beginnt folgendermassen:

"There has been a heat wave of sorts in the North Pole this week that might even have Santa trading in his sleigh for swim trunks."

Der Grund fuer diese kurzfristige Erwaermung war das, was man als Chinook Wind bezeichnet, einem Foehn, der auf der Nordseite der Alaska Range adiabatisches Absinken von Luftmassen und der damit einhergehenden Erwaermung bewirkt (siehe auch http://goo.gl/7EIB27). Zu dem Zeitpunkt existierte ein Tiefdrucksystem ueber dem Golf von Alaksa.

 

#29: Gerhard Kramm sagt:

am Donnerstag, 07.01.2016, 18:22

#23: B.Klesser:

Klar doch. Demnaechst werden die Rossby-Wellen auch noch als Folge des Klimawandels verkauft.

 

#30: L.Stiller sagt:

am Donnerstag, 07.01.2016, 20:39

#21: F.Ketterer sagt:

--------------
Ja sicher doch Um den Nordpol waren es 50 Grad mehr als Normal: nicht Celsius sondern Fahrenheit: ergo: Blödsinn geht
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Seit wann werden in deutschen Nachrichten Temperaturwerte in Fahrenheit angegeben?

Und wenn Sie die Nachrichten ansehen sagen die dort auch "Normal -40 jetzt +4. Und Fahrenheit kanns ja wohl nicht gewesen sein, denn +4F sind immer noch -15C.


Danke für Ihren Link (http://tinyurl.com/TempNorthOf85N). Da sieht man wirklich auf den ersten Blick den Blödsinn der Medienmeldungen.

Man muss nur mal auf den 30.12. 1 Uhr gehen. Alle Bojen rund herum messen ca. -10C nur eine in der Mitte hat -2.3C. Vermutlich hat da gerade ein Eisbär versucht die Boje zu begatten ;)

Und wenn man in der Zeit vorwärts geht, sieht man sehr schön wie ein paar Bojen kurzeitig höhere Werte zeigen, als der überwiegende Rest der sich irgendwo zwischen -15C und -30C bewegt.
Das ist dann natürlich eine alarmistische Meldung wert. Das ist wirklich Blödsinn und Verarschung der Bevölkerung. Die Wahrheit zu sagen, das es sich nur um ein sehr beschränktes Gebiet handelt und für eine sehr kurze Zeit weil ein bisschen heiße Luft dorthin geblasen wurde während rings herum alles noch -16C bis -30C hat, ist wohl zu viel verlangt.



 

#31: Kurt Boem sagt:

am Donnerstag, 07.01.2016, 22:13

an Ketterer

sie sind ja nicht mal in der Lage, meine aussagen auch nur annähernd zu verifizieren, vom Verstehen mal ganz zu schweigen. Sie sind ein sg. laie, wie hier alle wissen und sie spielen sich als Oberlehrer auf. achten sie auf ihre Psyche, sie Anfänger.

 

#32: Rainer Hoffmann sagt:

am Freitag, 08.01.2016, 08:56

Sensationell: Inuit in Arktis lehnt @GREENPEACE ab !!

Das sensationelle Zitat hier:
https://youtu.be/wAEpmb4cR7I

Wie man sieht und hört: Manchmal kann die "Lügenpresse" beim ZDF auch anders, und schneidet solche Zitate nicht raus, wohl dann, wenn Claus Kleber im Hintergrund nicht die Fäden zieht.

Ergänzende Infos zum Zitat im Beschreibungstext zum Video.

 

#33: F.Ketterer sagt:

am Freitag, 08.01.2016, 12:48

Sehr geehrter Herr Stiller,

zu#30

Wie in in #9 schon sagte: „Andererseits: es waren ja nur hohe Temperaturen beim Nordpol für wenige Stunden zum Jahresende. Wenn man sich Herrn Hoffmanns Video ansieht Kein Grund zur Aufregung.“

Wenn sie hier

http://tinyurl.com/TempNorthOf85N

einmal von „ihren Startpunkt“ am 30.12 beginnen können Sie sehen wie auf der Ostseite die waren Luft hereinkommt. Da müssten sich einige Eisbären abgesprochen haben – dennoch fand ich Ihren Einwand witzig.

 

#34: L. Stiller sagt:

am Freitag, 08.01.2016, 15:53

#F.Ketterer sagt:

--------------
inmal von „ihren Startpunkt“ am 30.12 beginnen
--------------
Genau das habe ich ja wie geschrieben gemacht und das war ja so merkwürdig. Weil die eine Boje im 3. Quadranten inmitten der anderen schon -6.7 bzw. -2.3 um 1 Uhr zeigen, während die Restlichen ringsherum (auch die weiter östlich) noch deutlich kältere Werte anzeigen.
Und das die Westlichste im 3. Quadranten bei 10 Uhr von -28 auf -1.9 steigt ist auch nicht sehr vertrauenerweckend.

Wie heißt es so schön: Wer viel misst, misst Mist.

 

#35: Schweizer Felix sagt:

am Freitag, 08.01.2016, 17:21

@ #15
Im Landesinneren Alaskas war das wahrscheinlich einfach der dort vorkommende Fallwind Chinook (Williwaw), hier als Föhn bekannt. Der hat schon manchem Adhoc-Experten einen wetterkataströphlichen Schreck eingejagt.

 

#36: Gerhard Kramm sagt:

am Samstag, 09.01.2016, 20:47

#35: Schweizer Felix:

Richtig. Ich habe darauf in #28 hingewiesen. In dem Beitrag des Fairbanks Daily News-Miner, den ich zitiert habe, geht John Lingaas vom National Weather Service Office in Fairbanks direkt darauf ein.

 
 
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