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Horst-Joachim Lüdecke: Energie und Klima - Chancen, Risiken, Mythen
Weitere Veröffentlichnunen von Horst Joachim Lüdecke hier
Sonntag, 09.10.2011 08:11

Die erstaunliche Abnahme von Todesfällen wegen Extremwetter in den Zeiten des Klimawandels 1900 – 2010

Die Verfechter drastischer Einschränkungen der Treibhausgasemissionen behaupten, dass diese Emissionen den Klimawandel verursachen und dass dadurch die Häufigkeit und die Intensität von Extremwetterlagen verstärkt würde. Extreme Hitze, Dürren, Überschwemmungen und Stürme wie Hurrikane und Zyklonen. Doch es kommt nicht auf das Auftreten von Extremwetterlagen an sich an, sondern auf die Auswirkungen derartiger Vorkommnisse – besonders auf die Auswirkungen für den Menschen. Zu diesem Zweck ist es lehrreich, die Trends der globalen Sterblichkeit zu untersuchen (die Anzahl der Toten) und die Sterblichkeitsraten (die jeweiligen Anteile) im Zusammenhang mit Extremwetterlagen im 111-jährigen Zeitraum von 1900 bis 2010.

 

Die den Extremwetterlagen zugeschriebene aggregierte Sterblichkeit ist seit den 1920ern um mehr als 90% zurückgegangen, trotz der Vervierfachung der Bevölkerung und einem viel besseren Berichtswesens über derartige Ereignisse. Die aggregierte Sterblichkeitsrate ist um 98% gesunken, hauptsächlich wegen verminderter Sterblichkeit in drei Hauptbereichen:

-          Die Todes- und Sterberaten aus Dürren, ursächlich für etwa 60% aller Toten wegen Extremwetterereignissen von 1900 – 2010, sind mehr als 99,9% niedriger als in den 1920ern.

-          Die Todes- und Sterberaten aus Überschwemmungen, ursächlich für etwa 30% aller Toten wegen Extremwetterereignissen, sind um mehr als 98% gegenüber den 1930ern zurückgegangen.

-          Die Todes- und Sterberaten aus Stürmen (z.B. Hurrikane, Zyklonen, Tornados, Taifune), ursächlich für etwa 7% aller Toten wegen Extremwetterereignissen von 1900 – 2008, sind seit den 1970ern um mehr als 55% zurückgegangen.

Man muss die Auswirkungen von Extremwetterereignissen im Zusammenhang mit der gesamten öffentlichen Gesundheit sehen. Sie tragen heute nur noch mit 0,07% zur globalen Sterblichkeit bei. Die Sterblichkeit wegen Extremwetterereignissen ist zurückgegangen, obwohl die Sterblichkeit insgesamt zugenommen hat. Das zeigt, dass die Menschen besser mit Extremwetterereignissen zurechtkommen als mit weit wichtigeren Gesundheits- und Sicherheitsproblemen.

 

Der Rückgang bei der Gesamtzahl von Toten und bei den Todesraten verweist auf einen bemerkenswerten Fortschritt der Anpassungsfähigkeit der Gesellschaft, wahrscheinlich infolge größeren Wohlstands und besserer Technik, die teilweise durch den Einsatz von fossilen Energieträgern zustande gekommen sind. Wenn der Einsatz von fossilen Energieträgern weiter behindert werden soll, kann das zur Verminderung weiterer Anpassungsfähigkeit führen und dadurch die negativen Auswirkungen des Klimawandels noch verschlimmern. Zumindest sollte die Möglichkeit derartiger negativer Resultate gegen den möglichen Nutzen von Verminderungen abgewogen werden.

Wer den gesamten Beitrag (in Englisch) mit allen Diagrammen lesen möchte, findet ihn hier, mit freundlicher Unterstützung der Reason Foundation. Die Pressemitteilung befindet sich hier: Extreme Weather Events Are Killing Fewer People Than Ever Before.

 

Übersetzung: Helmut Jäger, EIKE

 


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27 Kommentare:
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#1: Michael Weber sagt:

am Sonntag, 09.10.2011, 14:43

Sieht aus wie gutes Handwerk. Ein stabiler Sargnagel für den CO-2-Alarmismus. Ohne die anderen "Forcings" zu betrachten muss geschlossen werden, daß eine Zunahme von CO-2 zu einer Abnahme von Wetter/Klimatoten führt. ;) Diese These dürfte nur schwer zu widerlegen sein. Ein harter Brocken für die AGW-Gemeinde: CO-2 wirkt lebensrettend.Lol.

Michael Weber

 

#2: S.Hader sagt:

am Montag, 10.10.2011, 00:33

Man sollte jede Quelle kritisch hinterfragen. Das gilt nicht nur für Angaben von "offizieller Seite", sondern was auch hier veröffentlicht wird. Z.B. welche Fälle werden konkret zu den Todeszahlen hinzugerechnet? Da heisst es in der Überschrift: "Doch es kommt nicht auf das Auftreten von Extremwetterlagen an sich an, sondern auf die Auswirkungen derartiger Vorkommnisse – besonders auf die Auswirkungen für den Menschen." Zählen dann nicht auch unmittelbare Auswirkungen von Dürrephasen wie Missernten und Hungerkrisen genauso dazu? Da wäre die Hungersnot von Äthiopien 1984–1985 mit mindestens einer halben Million Todesfällen zu nennen. Das staatliche französische Forschungsinstitut zur menschlichen Gesundheit Inserm geht davon aus, dass durch die Hitzewelle 2003 in Europa 70.000 Menschen ums Leben kamen. Der Bangladesch-Zyklon 1991 kostete 138.000 Menschen das Leben.

Man kann jetzt nicht jede Überschwemmung und Dürreperiode auf die Klimaerwärmung zurückführen, aber das war ja nicht Inhalt der Studie, dort eine Differenzierung durchzuführen, sondern man wollte die Todesfälle aufgrund von Extremwetter statistisch erfassen. Und da ist es zumindest mal angebracht, aufgrund der oben genannten Beispiele das Ganze noch mal zu überarbeiten. Wenn man schon den Skeptizismus hier als Tugend ausgibt, sollte man ihn in alle Richtungen anwenden.

MfG
S.Hader

 

#3: Peter Heller sagt:

am Montag, 10.10.2011, 10:08

@ Hader, #2:

Beachten Sie bitte, daß die obige Graphik die Todesfälle kumuliert pro Jahrzehnt beinhaltet. Ich vermute, die Daten stammen von der "International Disaster Database" (emdat.be), jedenfalls stimmen sie mit dieser überein. Die von Ihnen genannten Ereignisse sind in dieser Quelle und auch im obigen Diagramm enthalten.

Beispielsweise 660.000 Tote für die Jahre 1980-1989, von denen tatsächlich 300.367 (offizielle Zahl) der genannten Dürre in Äthiopien zugeordnet werden.

Auch der Zyklon von 1991 und die Hitzewelle 2003 sind in Goklanys Zahlen enthalten. Es sieht vielleicht nicht so aus, in der Darstellung in diesem Artikel (jährlich und nicht kumuliert, auf das Diagramm zur Vergrößerung klicken) http://tinyurl.com/3ppey5e können Sie es aber eindeutig erkennen.

Indur Goklanys Analysen zeichnen sich ja genau dadurch aus, daß er exakt dieselbe Datengrundlage verwendet, wie bspw. das IPCC oder die diversen Umweltverbände. Er zeigt nur auf, daß man mit einer anderen Interpretation, die genauso berechtigt ist, zu vollkommen anderen Schlüssen kommen kann. Die Klimakatatstrophe ist also nichts als eine Frage der Interpretation, ihre Existenz ist von der Sichtweise des Betrachters abhängig.


 

#4: Frank Grabitz sagt:

am Montag, 10.10.2011, 13:33

tja, was nützt die Abnahme der Extremwettertoten,
die Europäer haben andere Sorgen, wie man lesen kann.

Ich möchte hier neueste, erstaunliche Nachrichten aus der europäischen Hauptstadt zum Thema Klima zitierend einflechten :

Die Europäer sind in Angst, nicht nur die Deutschen
man hält es nicht für möglich : Europäer, nicht nur Deutsche !!!

Artikel auf der ersten Seite der OTZ (Ostthüringer Zeitung) vom Samstag:

Zitat :

Europäer fürchten Klimawandel

Brüssel :
Die EU-Bürger sind nicht damit einverstanden, dass ihre Politiker über die Wirtschafts- und Schuldenkrise das Thema Klimaschutz aus den Augen verlieren.
Laut einer gestern veröffentlichten Umfrage des EU-Statistikamtes halten fast 90 Prozent der Europäer den Klimawandel für ein ernstes Problem. Mehr als die Hälfte glaubt, dass der Klimawandel – nach Hunger und Armut – das zweitgrößte Problem der Menschheit ist. Von der Wirtschaftslage meinen das dagegen nur 45 Prozent. Die EU-Kommissarin für Klimapolitik, Connie Hedegaard, nannte das Ergebnis gestern „einen lauten Weckruf der Bürger an die Politik“. Die Menschen erwarten, dass Politiker und Wirtschaftsführer handelten.
Zitat Ende.

Das sind die richtigen Artikel für Fischer, Bäcker, Müller + Co,

Tolle Umfragen, wo hat die die Connie nur her ?
(kommt mir ähnlich vor wie vor ein paar Tagen, da hatte Ramsauer behauptet, laut Umfrage seien die meisten Deutschen für eine Autobahngebühr.)

Klima ist also wichtiger wie Schulden-, Finanzkrise !!! wissen das auch die Europäer ?
Immerhin hungern sie nicht lieber, sondern stellen diesen lebensbedrohlichen Mangel noch an 1. Stelle. Aber ist die Frage nach Hunger und Armut in Europa so dringend aktuell ? Klopfen sie schon an die Tür, oder sind sie noch zwei schemenhafte, weit entfernte apokalyptische Reiter ?
Seltsame Ranglisten werden hier aufgestellt.

90 % ?
wenn das so ist kann EIKE und CO ja zu machen, oder ?

 

#5: Michael Weber sagt:

am Montag, 10.10.2011, 13:42

Lieber Herr Hader
"Man sollte jede Quelle hinterfragen." Eben das macht diese Studie. Sie zeigt mehr als eindeutig, daß die Scenarien und Behauptungen von IPCC und AGW-Kirche ohne Faktengrundlage sind. Auch von Ihnen leicht nachzuprüfen an Hand der 50 Mio "Klimaflüchtlinge bis 2010" die vom IPCC "prognoszitiert" wurden. Kein Einziger ist bis heute aufgetaucht. Und eben jenes IPCC behauptet steif und fest, eine Zunahme von CO-2 würde mehr Menschen zu Tode bringen als früher. Belege wurden nicht vorgelegt. Das sollte Sie doch ein bisschen misstrauisch machen. Stattdessen bemäkeln Sie die erste verfügbare Studie, die überhaupt Messkriterien aufstellt und die verfügbaren Daten auswertet. Nur weil die relative Abnahme der wetterbedingten Todesfälle nicht zu Ihrem politischen Konzept passt! Warum werfen Sie dem PIK nicht vor, daß es eine solche Studie über die erfassten Auswirkungen des Wetters auf Menschen nicht längst selbst erstellt hat? Das ist doch als Grundlage für Prognosen unerlässlich. Die wissen noch nicht mal wieviel Menschen in den letzten 100 Jahren vom Blitz getroffen wurden, behaupten aber fröhlich, mit mehr CO-2 "Könnten" es "mehr" werden. Hinterfragen Sie das mal.
MfG
Michael Weber

 

#6: A. Heinz sagt:

am Montag, 10.10.2011, 14:36

Kann man eigentlich abschätzen, wie sich die Anzahl der Toten durch Extremwetterereignisse im Verhältnis zur Weltbevölkerung verhält?

 

#7: S.Hader sagt:

am Montag, 10.10.2011, 19:45

@Peter Heller, #3:


"Beachten Sie bitte, daß die obige Graphik die Todesfälle kumuliert pro Jahrzehnt beinhaltet. Ich vermute, die Daten stammen von der “International Disaster Database” (emdat.be), jedenfalls stimmen sie mit dieser überein."

Die Tabelle enthält die Angabe "Deaths per year (in 1000s)", also den Durchschnittswert aus 10 Jahren.

Selbst wenn nur diese 300.000 angerechnet wurden, wären das fast 50% von den angegebenen 10*66 Tsd. Opfer in den 80er Jahren. Ein ähnlich singuläres Ereignis wäre der Zyklon von Bangladesh (1991) mit 138.000 Opfern gewesen (in den 90er Jahren insgesamt laut Studie: 330.000). Ich will der Studie keine unwahren Zahlen unterstellen, aber man sollte sich das schon genauer anschauen.

Was auch sehr auffällt, es gibt einen starken Sprung von den 10er in die 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Die Zahl stieg von 25.000 pro Jahr auf 485.000 pro Jahr. Welche Extremwetterereignisse kosteten in den 20er Jahren fast 5 Millionen Menschen das Leben? Ein derartiger Sprung ist schon sehr aussergewöhnlich, um es mal vorsichtig auszudrücken. Einen groben Überblick über Naturkatastrophen und Todesfälle kann man hier erhalten: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_natural_disasters_by_death_toll.

 

#8: Thomas Heinzow sagt:

am Montag, 10.10.2011, 21:19

Im Ergebnis zeigt die Studie, daß Anpassung aufgrund von Wissen und internationaler Vernetzung die Risiken vermindert.

Das Risiko durch einen Verkehrsunfall ums Leben zu kommen beträgt in D ca. 46 auf eine Million Einwohner. Was ist da schon das Risiko von 5 auf eine Million weltweit aufgrund von Wetterereignissen den Tod zu erleiden.

Das Risiko durch ärztliche Fehler zu sterben, ist ungleich höher. Es beträgt 475 pro 1 Million Einwohner.

Irgendetwas stimmt mit der Wahrnehmung der Lebensrisiken in D aufgrund der täglichen Desinformation durch die Medien nicht. Was die Ursache wohl sein könnte?

 

#9: Michael Weber sagt:

am Montag, 10.10.2011, 22:23

Lieber Herr Heinz
Bei einer Weltbevölkerung von 6,5 Mrd erwischt es jährlich jeden 180.500sten. Insgesamt 36.000 weltweit. Allein in der BRD versterben jährlich fast eine Million Menschen. Der Fortbestand der Art ist alsö durch das Wetter so wenig gefährdet wie vor 100 Jahren.
MfG
Michael Weber

 

#10: S.Hader sagt:

am Montag, 10.10.2011, 23:07

@Michael Weber, #5:

"Eben das macht diese Studie. Sie zeigt mehr als eindeutig, daß die Scenarien und Behauptungen von IPCC und AGW-Kirche ohne Faktengrundlage sind. Auch von Ihnen leicht nachzuprüfen an Hand der 50 Mio “Klimaflüchtlinge bis 2010” die vom IPCC “prognoszitiert” wurden."

Sind Sie da eigentlich ganz sicher, dass diese Aussage vom IPCC stammt? Weil wenn ich nach dieser Aussage googele, wird eher das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und die Universität der Vereinten Nationen (UNU) als Quelle genannt.


"Stattdessen bemäkeln Sie die erste verfügbare Studie, die überhaupt Messkriterien aufstellt und die verfügbaren Daten auswertet. Nur weil die relative Abnahme der wetterbedingten Todesfälle nicht zu Ihrem politischen Konzept passt! Warum werfen Sie dem PIK nicht vor, daß es eine solche Studie über die erfassten Auswirkungen des Wetters auf Menschen nicht längst selbst erstellt hat?"

Als quasi gelernter Statistiker habe ich wohl eine kritischere Wahrnehmung, was solche Datenzusammenfassungen angeht. Und wie ich schon schrieb, man sollte erstmal bei jeder Studie skeptisch sein und prüfen, ob die Ergebnisse auch plaussibel sind. Warum PIK keine solche Studie angefertigt hat, weiss ich nicht, ich kenne nicht deren Forschungsprogramme. Ist hier aber auch nicht Gegenstand der Diskussion, sondern der hier vorgestellte Artikel.


"Die wissen noch nicht mal wieviel Menschen in den letzten 100 Jahren vom Blitz getroffen wurden, behaupten aber fröhlich, mit mehr co-2 “Könnten” es “mehr” werden. Hinterfragen Sie das mal."

Okay, wenn Sie hier eine entsprechende Aussage vorlegen können, wo die PIK prognostiziert hat, dass es zu mehr Todesfällen durch Blitzschlag kommen würde, würde ich die PIK genauso kritisieren. :-)


@A.Heinz, #6:

"Kann man eigentlich abschätzen, wie sich die Anzahl der Toten durch Extremwetterereignisse im Verhältnis zur Weltbevölkerung verhält?"

Meinen Sie für die Zukunft oder die Vergangenheit?

 

#11: A. Heinz sagt:

am Dienstag, 11.10.2011, 09:59

@S.Hader

Ich meine damit die Vergangenheit (in die Zukunft können wir ja leider nicht schauen).

Ein Beispiel:
1.) 1980 lebten in Dorf XY 10'000 Menschen
2.) 1980 starben in Dorf XY 10 Menschen durch 1 Sturm
3.) 2010 lebten in Dorf XY 15'000 Menschen
4.) 2010 starben in Dorf XY 12 Menschen durch 2 Stürme

Ergebnis 1: 2010 starben in Dorf XY mehr Menschen an Extremwetterereignissen, als 1980.

Ergebnis 2: Die Anzahl Stürme hat sich 2010 gegenüber 1980 verdoppelt.

Ergebnis 3: Die Bevölkerung in Dorf XY nahm um 50% zu. Es starben 20% mehr Menschen durch Extremwetterereignisse.

So ein Szenario liese sich doch sicher auch auf die Weltbevölkerung anwenden, die sich bekanntlich auch (nach oben) verändert hat.

 

#12: Peter Heller sagt:

am Dienstag, 11.10.2011, 10:10

@ Hader, #7:

Ich habe ganz genau hingesehen. Die Daten stammen aus der International Disaster Database, und wie schon gesagt können Sie das alles unter emdat.be selbst überprüfen. Es gibt keine anderen Daten über Todesfälle aus Naturkatastrophen, zumindest keine besseren. Wenn Sie den von mir oben verlinkten Artikel bei Science Skeptical ansehen, finden Sie ein Diagramm, in dem die Werte nicht kumuliert, sondern Jahr für Jahr dargestellt und nach Typ (Dürre, Hochwasser usw.) unterschieden werden. Alle von Ihnen angesprochenen Ereignisse sind definitiv enthalten und in dem Diagramm erkennbar.

"Selbst wenn nur diese 300.000 angerechnet wurden, wären das fast 50% von den angegebenen 10*66 Tsd. Opfer in den 80er Jahren. Ein ähnlich singuläres Ereignis wäre der Zyklon von Bangladesh (1991) mit 138.000 Opfern gewesen (in den 90er Jahren insgesamt laut Studie: 330.000)."

Es mag Sie überraschen, aber ja, das ist so und das ist korrekt.

Ich zitiere mich mal selbst (aus:http://tinyurl.com/3ppey5e):

"Von den etwa 20 Millionen Todesopfern, die in der Datenbank für die genannten Ereignisse seit 1900 gezählt werden, entfallen etwa 55% auf Dürren und weitere etwa 35% auf Hochwasser, die restlichen Kategorien, insbesondere die Brände, spielen im Vergleich nur eine geringe Rolle. Die regionale Verteilung ist ähnlich: Mehr als 85% aller Todesopfer sind den drei Ländern China, Indien und Bangladesch zuzuordnen (Abbildung 3). Für Deutschland weisen die Daten 9.655 Opfer aus, die fast alle auf die Hitzewelle im Sommer des Jahres 2003 zurückgeführt werden."

Sie schreiben:

"Was auch sehr auffällt, es gibt einen starken Sprung von den 10er in die 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Die Zahl stieg von 25.000 pro Jahr auf 485.000 pro Jahr. Welche Extremwetterereignisse kosteten in den 20er Jahren fast 5 Millionen Menschen das Leben?"

Es handelt sich dabei um Dürren und Hochwasser in Asien, die insbesondere in China mächtig viele Opfer gefordert haben. Der Trend wird in der Tat durch diese Katastrophen (und durch vergleichbare Hochwasser in den 1940er Jahren) dominiert.

Wie gesagt, alle Zahlen stimmen. emdat.be ist eine öffentliche Quelle, an deren Verläßlichkeit ich nicht zweifle. Statt hier Zweifel zu säen, können Sie das alles selbst prüfen. Ich wiederhole mich, ich weiß.

Aber es ist eine Frage der Sichtweise. Noch mal ich selbst:

"Für Deutschland weisen die Daten 9.655 Opfer aus, die fast alle auf die Hitzewelle im Sommer des Jahres 2003 zurückgeführt werden."

Man kann daraus auch ableiten, daß Deutschland seit 1900 verletzlicher gegenüber Extremwetter geworden ist. Und genau so arbeiten die Alarmisten mit den Daten.

@ Heinz, #6:

Im obigen Diagramm finden Sie doch auch die Angabe der Todesrate (pro Million EW). Diese sichert die Vergleichbarkeit auch über Zeiträume, in denen die Wektbevölkerung stark angewachsen ist.

 

#13: GregorMendel sagt:

am Dienstag, 11.10.2011, 12:10

Herr Weber,
"Die wissen noch nicht mal wieviel Menschen in den letzten 100 Jahren vom Blitz getroffen wurden, behaupten aber fröhlich, mit mehr CO-2 "Könnten" es "mehr" werden"
Dazu muss man im Prinzip auch nur wissen wie sich die Blitzhäufigkeit (CG-Blitze) in Zukunft verändern wird (was tatsächlich noch nicht geklärt ist), absolute Opferzahlen sind dafür nicht nötig.

 

#14: Michael Weber sagt:

am Dienstag, 11.10.2011, 14:04

Lieber Her Hader
UNEP und IPCC haben nichts miteinander zu tun? Da sollten Sie Ihre kritischere Wahrnehmung noch mal dranlassen! Was gefällt Ihnen denn als quasi gelerntem Statistiker nicht an der Methodik der Studie? Ist es nur das unerwünschte Ergebnis oder gibt es sachliche Einwände?
Ihrer kritischeren Wahrnehmung müsste eigentlich auch auffallen, daß das PIK eine gar seltsame Forschung betreibt, die vorzugsweise im Konjunktiv (Möglichkeitsform) und in der Zukunft stattfindet. Wahr(!)sager auf dem Jahrmarkt arbeiten genau so ( sind aber nicht Prinz Charles befreundet) Aber beide liefern für gutes Geld nicht nachprüfbare "Ergebnisse", selbstverständlich mit Haftungsausschluß. Da kann man rühig drüber nachdenken.
MfG
Michael Weber

 

#15: M. Köcher sagt:

am Dienstag, 11.10.2011, 20:24

Biologische sowie soziale/ kulturelle Evolution sind bei stagnierenden äußeren Verhältnissen nicht recht denkbar.

Wenn man sich die Mühe macht, die Geschichte der Menschheit zu betrachten, waren es stets die Katastrophen/ katastrophalen Bedingungen, welche die Menschheit auf eine höhere kulturelle Stufe hoben. Der Kampf um das Überleben war nur mit Erfindungsreichtum zu gewinnen.


Als kleine Denksport-Aufgabe darf im Folgenden der Zusammenhang zu dem oben Stehenden aufgespürt werden:

Laut einer Meldung von heute leiden weder Somalia noch Äthiopien am stärksten unter Hunger - diese Länder tauchen unter den Top (Worst) Five gar nicht auf. Einsam an der Spitze steht: die DR Kongo.

Einfach mal DR Kongo googeln und staunen, wie denn die tatsächlich vom Menschen verursachten Katastrophen so aussehen. Und wie es den Menschen eigentlich geht, die wir durch "Klimaschutz"-Milliarden "retten" wollen/ sollen.

Ach ja, mittlerweile ist es anscheinend nicht mehr "politically incorrect", offen anzusprechen, dass selbst in den (für unsere Medien) ruhigen* afrikanischen Staaten die jeweilige Regierung das Land als Selbstbedienungsladen betrachtet. Was den Vorteil hätte, dass die Klimarettungsmilliarden wieder direkt in der "Alten Welt" investiert würden. Nein, nicht in Industrieanlagen und Infrastruktur. Man baut doch nichts auf, was die hübsche Klimabilanz zerstört. Lieber verdirbt man die Klimabilanz des Nordens noch ein wenig, indem man dort Luxusartikel und Waffen kauft. Oder Grundstücke an der Côte d'Azur - dort muss man nicht ständig diese ekelhafte Armut ertragen.


Herzliche Grüße

M. Köcher

 

#16: Norbert Fischer sagt:

am Dienstag, 11.10.2011, 22:02

Die ganze Diskussion hier lässt eine Sache meines Erachtens völlig außer acht:

Es gibt gute Gründe anzunehmen, dass eine zunehmende globale Erwärmung mit einer Zunahme extremer Wettereignisse (Ausnahme Tornados, da ist die Sache unklar) verbunden ist. Wärmere Luft kann mehr Wasser aufnehmen, und dieses kommt eben auch wieder vermehrt herunter, klingt logisch.

Die Welt steht allerdings erst am Anfang dieser globalen Erwärmung. Extremwetterereignisse sind selten und so überrascht es nicht, dass man noch keine eindeutigen, statistisch signifikanten Zunahmen der Extremwettereignisse nach meinen Kenntnissen nachgewiesen hat.

Wie kann man also nur auf die Idee kommen, man könne heute schon anhand der Daten der Todesfälle von Extremwetterereignissen eine belastbare Aussage treffen? Dazu kommt ja noch, dass im Unterschied zur Anzahl der Extremwetterereignissen die Todesopferzahlen noch von anderen Faktoren, wie dem genannten technischen Fortschritt - sprich: verbesserter Prophylaxe - beeinflusst werden?

Übertragen wir mal die Sache auf das Thema Straßenverkehrsopfer:
Nehmen wir an, das IPCC (International Panel for Car Crashs) behauptet, der Straßenverkehr würde in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten zunehmen, die Zahl der Unfälle würde daher steigen. Der Autoexperte Indoor Gokartly "widerlegt" diese Prognose und verweist darauf, dass die Todesopfer durch Autounfälle in den letzten Jahrzehnten rückläufig waren. Reden die beiden nicht ziemlich aneinander vorbei?


PS @Harder
Ich bin ebenfalls bei allen Statistiken zu diesem Thema eher skeptisch. Hier aber besonders: Den Namen Indur Goklany kannte ich bislang nur von zwei bis drei Beiträgen bei WUWT. Das Niveau dort ist sowieso eher gering, aber Goklany hat es geschafft, dieses noch so weit zu unterbieten, dass mir sein Name im Gedächtnis blieb.

Kommentar:

Sehr geehrter Herr NF,

Sie sagen: "Die Welt steht allerdings erst am Anfang dieser globalen Erwärmung. Extremwetterereignisse sind selten und so überrascht es nicht, dass man noch keine eindeutigen, statistisch signifikanten Zunahmen der Extremwettereignisse nach meinen Kenntnissen nachgewiesen hat."

Hoch interessant!

Zwei Fiktionen in einem Satz. Dazu möchten wir anmerken: Wir stehen auch erst am Anfang der Raumfahrt, und dass man bis dato noch keine "grünen Marsmännchen" festgestellt hat, ist durchaus erklärlich.

Was wollen Sie mit diesem Mega-Quatsch eigentlich sagen? Bekanntlich ist es schwer zu beweisen, dass es etwas nicht gibt, Sie nutzen dieses Faktum für sophistische Verdrehungen aus, die auf reinen Spekulationen basieren. Solange die weltweiten Wetterdienste, vom IPCC in 2001 bestätigt, keine Extremwetterzunahmen festgestellt haben, gilt dies nach allen wissenschaftlichen Maßstäben als gesichert - Punktum. Alles andere ist Kaffesatzleserei oder ideologische Propaganda. Ihre Vermutungen sind hübsch, haben aber mit irgendwelcher Relevanz nichts zu tun.

Admin

 

#17: S.Hader sagt:

am Dienstag, 11.10.2011, 23:00

Hallo Herr Heller,

danke für die diversen Hinweise und das Sie sich meiner Fragen und Zweifel angenommen haben. :-) Ich muss zugeben, dass ich zunächst recht skeptisch bezüglich den Zahlenwerten war. Wie es scheint, hat man sich aber der verfügbaren Datenbanken bedient. Wieder was dazugelernt. ;-)

Trotzdem wäre nach der Sinnhaftigkeit solcher Statistiken zu fragen. Wie Sie sagten, ist es eine Frage des Blickwinkels. Was auffällt ist die Dominanz von singulären Ereignissen, die zum großen Teil in China stattfanden. Das die große Dürre wie beispielsweise sie in den 20er Jahren in China stattfand, heute nicht mehr die gleiche Hungersnot auslösen würde, dürfte plausibel sein. Diesbezüglich profitieren wir von den Vorzügen des wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritts.

@Michael Weber

Ich habe hier darauf hingewiesen, dass UNEP != IPCC ist. Inwieweit beide Organisationen zusammenhängen, überlasse ich Ihnen. ;-)

 

#18: Michael Weber sagt:

am Mittwoch, 12.10.2011, 12:42

zu #13 und #17
In #13 demonstriert Herr Mendel AGW-Logik. Wenn man die Blitzhäufigkeit kennt, weiss man auch die fiktiven Opferzahlen. Und nur die zählen, denn, "absolute Opferzahlen sind dazu nicht nötig" Weiter kann man Realität nicht ausblenden.
Oder doch? Die Ergebnisse der Gewitterforschung scheinen nicht geeignet für Alarmismus und werden einfach ignoriert. Computerklima hat mit realem Wetter wenig zu tun. Quod erat demonstrandum.
In #17 verkündet Herr Fischer " Die Welt steht allerdings erst am Anfang dieser globalen Erwärmung" obwohl nach seiner maßgeblichen Kenntnis "man noch keine eindeutigen, statistisch signifikante Zunahmen der Extremwetterereignisse nachgewiesen hat" Klingt mehr nach Kinderglauben als nach Wissenschaft. Was nicht belegt werden kann muss halt geglaubt werden. Diesen wichtigen Punkt lässt die Diskussion hier zu seinem Leidwesen völlig außer acht. Joh.20,29 (immerhin fast 2.000 Jahre alt) scheint sein Wahlspruch zu sein. Einem Fürstbischof der AGW-Kirche steht das gut zu Gesicht, für einen Wissenschaftler ist es eher blamabel.
Beide Glaubensvertreter können an der Studie sachlich nichts aussetzen. also ist festzustellen, daß dem bisherigen CO-2-Anstieg keine negativen Folgen zuzurechnen sind,sondern
eher positive. (Zumindest ,wenn man die die BVK-1-Träger-Methode anwendet)

Michael Weber

 

#19: Peter Heller sagt:

am Mittwoch, 12.10.2011, 14:27

@ Hader, #17:

"Trotzdem wäre nach der Sinnhaftigkeit solcher Statistiken zu fragen. Wie Sie sagten, ist es eine Frage des Blickwinkels. Was auffällt ist die Dominanz von singulären Ereignissen, die zum großen Teil in China stattfanden."

Das ist genau der Punkt. Und dieses Faktum verschwindet natürlich in der kumulierten Darstellung völlig. Da hat man dann eine wunderschöne Stetigkeit, die Wirklichkeit aber ist Chaos (Rauschen), von einzelnen zufälligen Peaks überlagert.

Nur: In genau dieser Weise filtern die Alarmisten diese und diverse andere Daten auch, um ihren Standpunkt zu belegen. Man beachte, daß die Münchner Rück exakt dieselbe Datenbasis verwendet, um den beginnenden Klimawandel und das Erfordernis für höhere Prämien zu belegen. Eine Strategie, die am Ende auch zu Hurricangate geführt hat und die Roger Pielke jr. in seinem Buch "Climate Fix" in einem ganzen Kapitel verdeutlicht und auseinandernimmt.

@ all:

Das ist mal wieder ein typischer Fischer in #16. Keine Ahnung, aber erstmal rumbolzen.

Natürlich sagt die Todesfallstatistik erst einmal nichts über das Klima und seine Entwicklung aus. Und niemand behauptet das, auch Goklany nicht.

Tatsächlich ist diese Datenanalyse ein wichtiger Hinweis darauf, daß Klimapolitik multidimensional denken muß - was die Alarmisten negieren und bekämpfen. Die Auswirkungen eines mutmaßlichen Klimawandels sind ganz unabhängig von seinen Ursachen zu sehen und sie sind viel abhängiger von der Verletzlichkeit einer Gesellschaft, als vom Klimawandel selbst. Das ist der Punkt. Selbst wenn die Propheten des Untergangs recht behalten sollten, es kann sein, daß der Untergang kommt, und niemand ihn bemerkt. Das ist die Aussage von Goklany. In Wahrheit ist nicht "Klimaschutz" die conditio sine qua non für unsere Entwicklung, wie es Schellnhuber sagt, sondern der technische Fortschritt.

"Den Namen Indur Goklany kannte ich bislang nur von zwei bis drei Beiträgen bei WUWT."

Goklany ist nun alles andere als ein Klimaskeptiker. Tatsächlich hat er als Mitarbeiter der amerikanischen Regierung (ist er auch immer noch, Innenministerium, stellv. Abteilungsleiter) eine Rolle beim Aufbau des IPCC, bei der Definition seiner Strukturen und Prozesse gespielt. Er ist nur einer derjenigen "Klimawandel-Gläubigen", die eine Strategie der Vermeidung für völlig verfehlt, und eine Strategie der Anpassung für geboten halten. Wobei er auch sagt, daß eigentlich Anpassung automatisch geschieht und daß dazu keine wesentliche Änderung einer auf Wirtschaftswachstum durch technischen Fortschritt ausgerichteten Politik erforderlich ist. Er lehnt daher das Vorsorgeprinzip als Grundlage für Klima- und Umweltpolitik ab.

Interessant finde ich nun zwei Dinge: Ich (bspw.) gelange als Klimaskeptiker zu exakt denselben Schlußfolgerungen. Und zweitens ist es bemerkenswert, daß solchen Leuten bei skeptischen Blogs (und auf Skeptiker-Kongressen) wie bei Anthony Watts Raum gegeben wird, ihre Thesen zur Diskussion zu stellen, gleiches aber bei alarmistischen Blogs aber niemals möglich wäre (und auch nicht geschieht).

In der Person Goklany manifestiert sich also einmal mehr, was Fischer auf einer etwas tieferen intellektuellen Ebene ebenfalls verdeutlicht: Klima-Alarmismus ist eine von Dogmen bestimmte Glaubensfrage und kein Ausdruck rationalen Denkens.

 

#20: Norbert Fischer sagt:

am Mittwoch, 12.10.2011, 16:13

Sehr geehrter Admin (#16)

"Zwei Fiktionen in einem Satz. Dazu möchten wir anmerken: Wir stehen auch erst am Anfang der Raumfahrt, und dass man bis dato noch keine "grünen Marsmännchen" festgestellt hat, ist durchaus erklärlich."
Schlechtes Beispiel. Im Unterschied zu den "grünen Marsmännchen" kann man Extremwetterereignisse jedes Jahr feststellen und zählen. Ein weiterer Unterschied ist, dass man die Zunahme der Extremwetterereignisse nach den Gesetzen der Physik begründen kann (s. mein Beitrag #16), die Männchen dagegen nicht. Insofern ist mir nicht klar, wie ihr Beispiel den Sachverhalt zu erhellen helfen kann.

"Was wollen Sie mit diesem Mega-Quatsch eigentlich sagen? Bekanntlich ist es schwer zu beweisen, dass es etwas nicht gibt, Sie nutzen dieses Faktum für sophistische Verdrehungen aus, die auf reinen Spekulationen basieren."

?. Wie gesagt, es gibt Extremwetterereignisse, oder? Insofern sagte ich, dass es nur eine Frage der Statistik ist, die eine Hpyothese (Zunahme von Extremw.) gegen die andere (keine Zunahme) abzugrenzen. Im Prinzip muss man nur genügend lange warten, bis die Datenbasis für statistisch signifikante Aussagen groß genug ist, wer weiß, vielleicht ist das ja schon in 10 Jahren der Fall.

PS:
"Mega-Quatsch" finde ich jetzt nicht gerade eine respektvolle Art der Diskussion. Aber wenn's denn sein muss, würde ich gerne wissen, wer mich so angeht, d.h. wer sich hinter dem anonymen "Admin" verbirgt.


@ Weber
UNEP hat diesen Fehler längst korrigiert, insofern unterstützen weder UNEP noch IPCC diese seltsame Aussage.

 

#21: GregorMendel sagt:

am Mittwoch, 12.10.2011, 19:57

Herr Weber ich kann Ihrer Kritik nicht folgen. Wenn es mehr blitzt ist es doch logisch dass auch mehr Menschen getroffen werden, unabhängig davon ob wir uns vor Jahrtausenden mit 7 Mio Menschen auf der Erde befinden oder heute 7 Mrd?? Da wird nichts ignoriert und unterdrückt, Sie müssen nur entsprechende Arbeiten lesen.

 

#22: Norbert Fischer sagt:

am Mittwoch, 12.10.2011, 20:09

@ Heller

Ganz ruhig, Heller, Sie haben ja recht.
Da hier normalerweise alles gegen IPCC-Aussagen gerichtet ist, habe ich vorschnell auch Goklanys Text so interpretiert, mein Fehler.

Ok, es geht dann also um die These, dass Anpassungspolitik ("adaption") ein gangbarer Weg sei, dem Klimawandel zu begegnen. Nun gut, sehe ich anders, aber die Diskussion hatten wir schon einmal hier. Leider hat mir bislang noch kein Anpassungsbefürworter einen Plan schildern können, wie dieser Anpassungsprozess in den armen Entwicklungsländern (wo die Mehrheit der Menschen lebt) stattfinden soll, wo schlicht das Geld für Investitionen in Sicherheit fehlt.
Sagt Goklany dazu etwas?

PS:
Suchen Sie mal bei WUWT nach "Goklany" und beurteilen selbst das intellektuelle Niveau. Sollte er hier mal etwas Sinnvolles geäußert haben, ist das ja erfreulich. Ach ja, Goklany schreibt auch über Malaria und DDT, auch ganz lustig ;-)

 

#23: Norbert Fischer sagt:

am Mittwoch, 12.10.2011, 21:50

@ Heller

"Das ist mal wieder ein typischer Fischer in #16. Keine Ahnung, aber erstmal rumbolzen.
Natürlich sagt die Todesfallstatistik erst einmal nichts über das Klima und seine Entwicklung aus. Und niemand behauptet das, auch Goklany nicht."

Na ja, wer "rumbolzt", ist ja offensichtlich.
Sind Sie sich Ihrer Aussagen sicher? Zugegeben, aus dem hier vorliegenden Text geht das nicht hervor, was ich geschrieben hatte, ich hatte mich daher sogar schon für meinen Fehler entschuldigt in meinem letzten Beitrag.

Wie gesagt, ich erinnerte mich an den Namen Goklany von diversen WUWT-Beiträgen, deshalb habe ich dort mal kurz recherchiert um zu sehen, woher mein Eindruck herrührte. Und siehe da, Volltreffer:

Goklany schreibt eine Antwort als Replik auf einen Krugman-Artikel, in dem dieser in einem sehr schlichten Modell beschrieb, dass globale Erwärmung mit einer Zunahme von Extremwetterereignissen verbunden ist. Warum kritisiert Goklany dann diese Aussage so heftig? Warum führt er gegen diese Aussage dann genau das Diagramm an, das auch hier zu sehen ist?
Lesen Sie selbst ( http://tinyurl.com/5vbyxfo ), und auch den Link zum Krugman-Blog.


Ach ja, der Beitrag, mit dem Goklany dann den Rest von Ansehen bei mir verspielt hat, war dieser. Im Grunde nichts Falsches, im Grunde aber auch nichts neues, sagenhaft nichtssagend:
http://tinyurl.com/4ysppwx (wurde auch von EIKE hier übersetzt)


PS:
"...was Fischer auf einer etwas tieferen intellektuellen Ebene ebenfalls verdeutlicht:..."
Schrieben Sie zuletzt nicht noch, Skeptiker zeigten die besseren Umgangsformen? Wäre nun nicht eine Entschuldigung angebracht oder ist das tatsächlich ihr Niveau, Herr Heller?

PS2: Kleiner Scherz am Rande, Sie sind ja auch Physiker: Goklany ist Ingenieur ;-)

 

#24: Dr.Paul sagt:

am Mittwoch, 12.10.2011, 23:23

#20: Norbert Fischer,
Sie reden wirklich Quatsch,
von Zunahmen von Wetterextremen, obwohl diese eher abnehmen!!!

also was soll das???

Dann beleidigen Sie jemand (Goklany),
warum?
weil er anderer Meinung ist, als der Forentroll Fischer?
Was fällt Ihnen ein!

 

#25: Franz Zuber sagt:

am Mittwoch, 12.10.2011, 23:39

@20 Herr Fischer sagte: "UNEP hat diesen Fehler längst korrigiert, insofern unterstützen weder UNEP noch IPCC diese seltsame Aussage."

Ja und jetzt sagt UNEP, dass wahrscheinlich viele Millionen Menschen im 2020 vor den Meeresfluten gerettet werden müssen. Und Sie Herr Fischer werden auch 2020 sehen, dass kein einziger Mensch wegen gestiegenen Meeresspiegels übersiedeln wird müssen. UNEP wird sich dann genauso angewidert von sich wie jetzt von ihren dann gleich falschen Prognosen im 2020 distanzieren. Dann werden sie wahrscheinlich vom Jahr 2030 daherfaseln, aber eher ist das dann ohnehin kein Thema mehr, einfach auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet. Und diejenigen, die die ganze Zeit vom Alarmismus profitiert haben, werden eine neue Profitiernische gefunden haben (Schellnhuber's Erben zum Beispiel).

Übrigens, falls UNEP für das Jahr 2100 oder 2200 nennenswerte Evakuierungen von Überschwemmungs-gefährdeten Küstengebieten erwarten sollte, werden sie sich dann auch wieder vom eigenen Blödsinn distanzieren müssen.

 

#26: W.Rassbach sagt:

am Donnerstag, 13.10.2011, 00:04

Herr Hader,

"Diesbezüglich profitieren wir von den Vorzügen des wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritts."

Da gebe ich Ihnen recht;-) Das hat unsere gemeinsame ehemalige Partei und Staatsführung auch so ähnlich gesagt, die wollten aber den Kapitalismus damit überholen ohne einzuholen;-)

Da haben die meisten damals hingenommen, wie es gesagt wurde;-)

Was haben wir heute? Nachhaltigkeitskongreß?

"In Deutschland gibt es viel zu ändern, damit es bleibt, wie es ist"

Wollen die sich nun einholen lassen, ohne überholt zu werden? ;-)

Sind die nun durchgeknallt oder wollen die uns eine neue Partei und Staatsführung überstülpen?

Ökologismus ist nur ein Konzept , den Kapitalismus in einen beamtengesteuerten Sozialismus umzuwandeln, denn ein Beamter weiß, was uns allen gut tut;-)

Nein , der Beamte kann furchtbar gut wissenschaftlichen Fortschritt behindern, die Menschen dadurch vor Ressourcenverschwendung bewahren und unseren Enkeln die WELT VOLLSTÄNDIG übergeben.???

Oder, wie sehen Sie die Ökologisten?

 

#27: W.Rassbach sagt:

am Donnerstag, 13.10.2011, 10:54

Das Neueste aus unserem Umweltpropagandaministerium:
(Schon 6 Wochen alt)
http://tinyurl.com/6yoojcy
"Eine verantwortungs­volle Klimapolitik baut auf zwei Säulen: Vermeidung und Anpassung. Denn die sich abzeichnenden oder auch bereits eingetretenen Veränderungen des Klimasystems werden soziale, ökologische und ökonomische Folgen haben, auch in Deutschland. Neben unsere Anstrengungen zur Reduzierung der Treibhausgase muss daher die Anpassung an die Folgen des Klimawandels treten", sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen.

Er hat aber die Vermeidung des Anstiegs der Welttemperatur um 2 °C nicht aus den Augen verloren ;-)

"Die Bundesregierung hat den heute beschlossenen Aktionsplan zuvor in einer Vielzahl von Veranstaltungen in einem breit angelegten Dialog diskutiert, auch mit den Bundesländern und der Fachöffentlichkeit."

Breiter Dialog, halte ich für ein Gerücht, da muß der Georg Cloney der Umweltsszene was verwechseln ;-)

Lieber Admin, bitte erkläre mir die Welt.

Ist der Nachhaltigkeitsrat das Politbüro der Umweltszene?
http://tinyurl.com/3h29c2a

"Eine Welt im Gleichgewicht ist seit 1972 für den Club of Rome eine Notwendigkeit – für unsere Arbeit im Nachhaltigkeitsrat die Herausforderung."

Max Schön, Mitglied des Rates

"Nachhaltigkeit und Schöpfungsverantwortung sind für mich die tragfähigsten Säulen, auf denen sich eine zukunftsnahe Gesellschaft begründen ließe."

Hubert Weinzierl, Mitglied des Rates

"Nachhaltig denken heißt in Generationen denken, damit nicht nur zum eigenen Nutzen, sondern zum Nutzen des Fortbestandes unserer Erde, mit neuen Ideen und Zielen für die Zukunft."

Dr. Heinrich Graf von Bassewitz, Mitglied des Rates

"Die Diskussion um eine nachhaltige Entwicklung muss jetzt die soziale Dimension stärken - für die Menschen der nächsten Generationen."

Marlehn Thieme, stellvertretende Vorsitzende des Rates

"Nachhaltigkeit heißt vor allem, über die momentane Nützlichkeit hinaus langfristig zu denken und entsprechend Zukunftsverantwortung zu übernehmen."

Alois Glück, Mitglied des Rates

"Neue Technologien sind wichtig für eine nachhaltige Entwicklung. Andere Lebensstile auch."

Prof. Dr. Angelika Zahrnt, Mitglied des Rates

"Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist die einzige Option für verantwortliches globales Handeln, die unsere Ökosysteme schützt und damit das Überleben künftiger Generationen sichert."

Olaf Tschimpke, Mitglied des Rates

"Die Wirtschaft muss beim Thema Nachhaltigkeit vorangehen – technische Innovationen und gesellschaftliche Verantwortung sind gleichberechtigte Schlüssel für unternehmerischen Erfolg."

Dr. Eric Schweitzer, Mitglied des Rates

Ist das der deutsche Arm des Club of Rome?

 
 
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