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Horst-Joachim Lüdecke: Energie und Klima - Chancen, Risiken, Mythen
Weitere Veröffentlichnunen von Horst Joachim Lüdecke hier
Dienstag, 03.04.2012 10:03

Atommüll ein (ökologisches) Problem

In den 17 Deutschen Kernkraftwerken fallen jährlich jeweils etwa 15 – 25to abgebrannter Brennstoff als sog. hochradioaktiver Atommüll an. Vergleichsweise entspricht dies jeweils der Energiemenge von 2 - 4.4 Mio. t Kohle, bzw. 400.000 t giftiger Asche und Filterstäube als Rückstände der Verbrennung. Der hochradioaktive Atommüll lässt sich nach einer 3 jährigen Zwischenlagerung zum Abklingen der Strahlung, durch Recycling (Wiederaufbereitung) des noch im Abfall enthaltenen Brennstoffs auf 1/20 reduzieren. Die verbleibenden Reststoffe sind zu einem erheblichen Teil gleichfalls nutzbar. Die restlichen langlebigen, strahlenden Isotope ließen sich durch Mutation in nichtradioaktive Stoffe verwandeln, womit sich der sog. hochradioaktive Atommüll restlos beseitigen ließe...

Offener Brief eines Betroffenen (zum Vergrößern klicken)

..Letzteres ist allerdings teuer und würde den Preis des umweltfreundlichen Stroms signifikant erhöhen. Ein Verschwinden des Atommülls würde andererseits keinen Gegner der Atomenergie von seinem Glauben abbringen. Es gibt analog der chemotoxischen Abfälle zahlreiche  Wege den anfallenden Atommüll zu entsorgen. Der heutzutage am häufigsten  gegangene Weg ist es diese Abfälle in geologisch sicheren Formationen in Salz, Ton, oder Granit zu lagern. Der Artikel geht auch auf die Alternativen, wie das Lagern in der Wüste, im Meer, oder im ewigen Eis, ein. Verfahren die eleganter und günstiger sind.(sehen Sie hier die undefinedVollversion des nebenstehenden offenen Briefes)

 

Einleitung

Derzeit werden jährlich 200.000 to Arsen, Zyanid, Dioxin und Furanhaltiger Giftmüll im ehemaligen Kalisalzbergwerk Herfa-Neurode eingelagert(14). Große Mengen giftiger Filterstäube, z.B. aus Kohlekraftwerken, werden als Bergversatz in Kohlezechen endgelagert (13). Filterstäube und Kohleasche können neben diversen Giften auch bis zu 200ppm Uran enthalten. In China ist die Urangewinnung aus den Hinterlassenschaften mehrerer Kohlekraftwerke geplant. (4) Langfristig, d. h. in der Nachbetriebsphase  ist das Gefährdungs-Potenzial der radioaktiven Abfälle bzw. Endlager niedriger als das der chemotoxischen Abfälle bzw. einer UTD (Untertagedeponie)..... Es besteht eine Diskrepanz zwischen dem tatsächlichen Risiko und der Risikowahrnehmung in der Öffentlichkeit. Aus Strahlenschutzpraxis (15)

 Es ist nur ökologisch (irrational) zu erklären, warum der Atommüll ein derartiges mediales Aufsehen genießt. Ausgerechnet die geringen Mengen an Atommüll werden seitens der Ökologen als  unlösbares Problem (wobei Sie mögliche Lösungen blockieren),  dargestellt. Nüchtern betrachtet ist die Müllentsorgung ein Vorteil für die Kernenergie. Aufgrund der enormen Energiedichte des Brennstoffs ist das Müllproblem wesentlich geringer als bei Kohle, Wind und Sonne.

1. Anfall hochradioaktiver Abfälle in Kernkraftwerken

Ein typisches Leichtwasserkernkraftwerk, ein Druckwasserreaktor, ist mit etwa 100 to leicht angereicherten Uran (Oxid) beladen. Die Spaltung von 1g 235Uran erzeugt ca. 22000 KWh entsprechend der Verbrennung von 2700 kg Kohle(2). In einem Jahr erzeugt ein derartiges Kraftwerk bei 33% Wirkungsgrad 10.000 GWh Strom. Dabei wird 1100 kg Uran und im Reaktor erbrütetes Plutonium gespalten. Jeweils nach einem Jahr wird z.B. knapp 1/4 des Brennstoffs (Abbrand 50,55 MWd/kg) ausgetauscht. Die Zusammensetzung des ausgetauschten Brennstoffs* kann wie folgt aussehen:

 

Als Brennstoff nutzbar

 

20,9 to Uran, entsprechend 23,6 to Uranoxid, Isotopenzusammensetzung z.B.  0,68% U235, 0,58% U236, Spuren U234,  Rest 238U*

240 Kg Plutonium, entsprechend 272 Kg  Plutoniumoxid, Zusammensetzung: 3% Pu238, 50% Pu239, 26% Pu 240, 13% Pu241 u. 8% Pu242*

 

Atommuell teilweise nutzbar

 

1100 Kg Spaltprodukte incl. Sauerstoff (Oxide) davon

830 Kg Stabile Spaltprodukte, z.B. 24 Kg Molybdän 95 (Keine Radioaktivität)

39 Kg Caesium137, Halbwertszeit 30,2J, Strontium90 Halbwertszeit 28,1J,  Jod

24 Kg Technetium,

30 Kg langlebige Spaltprodukte

 

Als Brennstoff  in Brütern nutzbar

 

29 Kg Transurane (Minore Actinide), davon. 15,5 Kg Neptunium Np237, 7,4 Kg Americium Am 241,  5,6Kg Am 243, Curium *(Mit schnellen Neutronen spaltbar, bzw. in schnellen Brütern nutzbar)

*Gem. einer ICP-MS Analyse Mittelwert mehrerer Brennstäbe  aus einem Druckwasserreaktor, mit 4% Anfangsanreicherung und 50,55 MWd/Kg  mittlerer Abbrand

Zu dem oben genannten hochradioaktiven Abfall kommen 50 m3 (konditioniert) leicht u. mittel-radioaktive Abfälle, wie gebrauchte Kittel, Handschuhe, aber auch 9to (Erläuterung e) Strukturmaterial, in erster Linie Brennstabhüllen, hinzu.

2. Reduzierung des Atommülls durch weitere Nutzung als Kernbrennstoff

 

   

Eine sehr elegante Möglichkeit mehr Energie aus dem Kern-brennstoff, bzw. weniger Atommüll je erzeugter KWh (Ener-gieeinheit) zu gewinnen ist der  DUPIC (Direct Use of used PWR fuel in CANDU reactors) Prozess. CANDU (CANadian Deuterium Uranium) Reaktoren werden mit dem wesentlich effektiveren Schwerwasser moderiert. Dadurch kann dieser Reaktortyp mit für Leichtwasserreaktoren bereits abgebranntem Brennstoff betrieben werden. Candu Reaktoren sind in Kanada, Indien, Rumänien, Korea und China im Einsatz. Der Abbrand der Brennstäbe erhöht sich um etwa 20%, oder 10 – 12 MWd/Kg. Hierzu müssen die hochradioaktiven Brennelemente in einer geeigneten Anlage auf die Brennstoffkonfiguration des CANDU Reaktors konvertiert werden  (Erläuterung g). Umfangreiche Tests dieses Verfahrens werden derzeit in China und anderen Ländern durchgeführt (30).

3. Reduzierung des Atommülls durch Wiederaufarbeitung (Recycling)

Langlebige Radioaktive Stoffe wie Uran, Thorium kommen in der Natur häufig vor und strahlen nur geringfügig. Kurzlebige radioaktive Stoffe zerfallen größtenteils bereits im Reaktor. Problematisch sind, wie man auch aus der obigen Darstellung erkennen kann die radioaktiven Stoffe mit Halbwertszeiten von mehreren Jahren bis zu 1 Mio. Jahre. Plutonium ist sehr giftig, radioaktiv und hat (z.B.239Pu) eine Halbwertszeit von 24000 Jahren. Das bedeutet es ist als Abfall sehr schwierig zu entsorgen. Andererseits ist 239Pu ein wertvoller Brennstoff in Kernkraftwerken. Deshalb ist es geboten den genutzten Brennstoff wieder aufzuarbeiten. Die abgebrannten Brennstäbe enthalten etwa 96% Uran und Plutonium, die  als wertvolle Brennstoffe wiederverwertet werden können.

Das Bild zeigt die Radioaktivität abgebrannten Kernbrennstoffs. Es unterscheidet sich  von der obigen Analyse.

Es verbleibt 1100 Kg hochradioaktiver Müll der nach einigen Jahrhunderten (bei Abtrennung der Actinide) auf das Niveau von Natururan abgeklungen ist und etwa 10m3 Betriebsabfälle aus der Wiederaufbereitung. In Deutschland wurde die Wiederaufarbeitung von Minister Trittin aus ökologischen (=irrationalen) Gründen verboten. Ein erheblicher Teil der Atommüllproblematik beruht auf dieser ökologischen Entscheidung

 

Die Bilder Links zeigen die Abfüllung einer Mischung aus Borsilikatglas versetzt mit hochradioaktivem Müll in der Wiederaufbereitungsanlage in La Hague, sowie einen der verwendeten Edelstahlbehälter in denen diese Masse eingeschmolzen wird

 


Radioaktivität der Reststoffe aus der Wiederaufbereitung

 

 

 

Man beachte die Rolle der Transurane (Actinide). Bei einer vollständigen Abtrennung derselben ist die Radioaktivität des hochradioaktiven Abfalls nach ein paar Jahrhunderten auf das Niveau von Uranerz abgeklungen.

4. Mögliche Nutzung der verbleibenden Reststoffe aus der Wiederaufbereitung 

4a. Extrahieren und Nutzung der Reststoffe

Gem. einer ICP-MS Analyse von mehreren Brennstäben  aus einem Druckwasserreaktor, 4% Anfangsanreicherung und einem mittleren Abbrand von 50,55MWd/Kg Abbrand kann man auf 25 to Brennstoff bezogen, in dem nach der Abtrennung des Urans und Plutoniumoxids verbleibenden 1100 kg Restabfall folgende Spaltprodukte erwarten:

Rh 103 13,4 kg Rhodium ist eines der wertvollsten Elemente der Welt, Der Preis beträgt etwa 65.499€/kg (19). Neben dem 103Rh kommt auch ein radioaktives Rhodium Isotop in Spuren vor, das jedoch mit einer Halbwertszeit von 39 Tagen bereits vor einer möglichen Wiederaufarbeitung zerfallen ist und eine Nutzung nicht behindert.

Ru 101 25 kg. Ruthenium, Preis 4540 €/kg (29) ist gleichfalls ein sehr seltenes teures Metall. Durch Verunreinigung mit Spuren des radioaktiven 106Ru, mit einer Halbwertszeit von 373 Tagen, kann man dieses erst nach einigen Jahren nutzen.

Ag 109 1,4 kg, Preis 535 €/kg (27)  nicht radioaktives Silber.

Sm 149,150,151,152. Gilt als seltene Erde. 151Sm hat eine Halbwertszeit von 90 Jahren und verhindert durch radioaktive Verunreinigung eine Nutzung des Samariums.

Tc99 24 kg, Preis 83.000$/kg (20) Technetium wird dringend als Radiopharmaka benötigt. Als Tracer wird es in die Blutbahn gespritzt und lagert sich in schwerzugänglichen Organen an Krebszellen an. Derzeit wird überlegt aufgrund der Knappheit desselben neue spezielle Reaktoren zum erbrüten dieses Isotops zu errichten (16). In der Wiederaufbereitungsanlage Sellafield wird das anfallende 99Tc teils gewonnen. Eine Produktion im Bereich mehrerer to aus der Wiederaufbereitung abgebrannten Kernbrennstoffs würde einerseits den Preis für 99Tc massiv einbrechen lassen, andererseits eine Behandlung für viele Menschen erschwinglich machen und diesen  helfen.

Sr90 Radioaktiv, Strontium wird in Radionuklidbatterien als Stromquelle genutzt

Nd 143, 145, 148 Gesamtmenge der Isotope 54 Kg. Der Preis von 68 €/Kg (26) bietet begrenzten Anreiz für eine Nutzung. Die Isotope des Neodyms sind stabil, oder haben sehr lange Halbwertszeiten im Bereich 1015 Jahren. Neodym wird in Hochleistungsmagneten genutzt

Ein paar weitere Isotope können z.B. in der Messtechnik, zum Einsatz kommen. Aus den Stellitrollen der SWR lassen sich 60Co Strahlenquellen fertigen (1) mit denen Gewürze, Obst und Gemüse haltbarer gemacht werden.

Russland berechnet für die Wiederaufbereitung abgebrannten Kernbrennstoffs aus ausländischen Reaktoren, z.B. Bulgarien, 620$/Kg (18). In La Hague, Frankreich werden ausländischen Kunden, z.B. Italien, 1000 €/kg berechnet. (22). Gewonnen werden in der Wiederaufbereitung das Uran und das Plutonium. Bei einem Pu Gehalt des verbrauchten Brennstoffs von 1% ergibt sich bei einem Uranpreis von 66 €/Kg, (17) und einem Faktor von 200 für das Reaktorplutonium, 10g x 200 = 2 Kg Uran, einen Wert für den wieder gewonnenen Brennstoffs von etwa 198 €/Kg. Das bedeutet dass die Wirtschaftlichkeit der Wiederaufbereitung derzeit von den Kosten der vermiedenen Atommüllentsorgung abhängt. Die Extrahierung seltener Elemente aus Atommüll steckt in den Kinderschuhen. Die Weiterentwicklung hin zu einer besseren Wirtschaftlichkeit und der besseren Nutzung aller Reststoffe, ist unbedingt erforderlich um die Wiederaufbereitung von Kernbrennstoff wirtschaftlich attraktiver zu machen. 

4b. Nutzung hochradioaktiver Abfälle als Wärmequelle

Eine wesentliche Eigenschaft des hochradioaktiven Abfalls ist dessen starke Wärmeabgabe.

Ein Block hochradioaktiven Abfalls aus der Wiederaufarbeitung (4J nach der Entnahme aus dem Reaktor) in Frankreich hat einen Durchmesser von 430mm, einen Inhalt von 150L, wiegt 490 Kg und enthält ca. 23% hochradioaktive Abfälle (77% Glasanteil) die in Borsilikatglas eingeschmolzen und mit Edelstahl ummantelt sind. Ein derartiger Block gibt direkt nach der Wiederaufarbeitung bis zu 2 KW Wärme ab (21).  Blöcke hochradioaktiven Atommülls können für mehrere Jahre als Energiequelle in anderen nuklearen Einrichtungen,  beispielsweise in Anreicherungsanlagen zur Erhitzung des UF6, dienen, oder auch für Polarstationen, Militärstützpunkte und Inseln genutzt werden, bis die Radioaktive Wärme weitgehend abgeklungen ist.


Die größte Herausforderung ist es bei einer derartigen Nutzung sicherzustellen dass der Müll nicht durch Gotteskrieger gemopst und zur Herstellung schmutziger Bomben verwandt wird. Der Gedanke an eine derartige Nutzung wurde in den 70er Jahren im Kernforschungszentrum Karlsruhe erwogen. Er wurde jedoch aufgegeben, da eine derartige Energiequelle nicht wirtschaftlich (a) konkurrieren kann, wenn der Müll mit riesigem Aufwand, dem atomrechtlichen Verfahren ausgesetzt, mit staatlich geduldetem Ökologen-Polizisten Prügelspiel (b) zugestellt wird.

5. Deaktivierung des Atommülls durch Mutation der Actinide und Spaltstoffe in nichtradioaktive Elemente

 

Grundsätzlich kann man die radioaktiven Spaltprodukte und Actiniden in die einzelnen Elemente auftrennen und die kritischen Elemente durch Neutronenbeschuss in nichtradioaktive Stoffe verwandeln. Die Transurane (Minore Actinide), die aufgrund ihrer langen Halbwertszeiten die größte Herausforderung bei dem aus der Wiederaufbereitung verbleibenden atomaren Restmüll darstellen, lassen sich in der Wiederaufbereitung abtrennen.

Ein schneller Brüter mit seiner hohen Dichte schneller Neutronen ist ideal geeignet um die in Leichtwasserreaktoren gebildeten Actinide (Transurane), als Brennstoff zu nutzen. Es gibt Studien bei dem neuem Konzept des SCWFR Reaktors, der sich durch einen hohen Brutfaktor auszeichnet, Targets aus Minoren Actiniden einzubringen (8).

Eine anderer Weg die Minoren Aktinide zu deaktivieren und diese gleichzeitig als Brennstoff zu nutzen sind Beschleuniger, s. Abbildung.

Der Gedanke der Nutzung der Neutronen eines Kernreaktors zur Deaktivierung von Spaltprodukten, oder Neutronen aus einem Neutronenbeschleuniger, s.o. zur Deaktivierung radioaktiver Spaltprodukte ist machbar, ist jedoch sehr aufwendig und eine Verschwendung die der ökoreligiösen Diskussion geschuldet ist.

Es ist eine sehr teure Lösung eines fiktiven Problems. Ein Verschwinden des Atommülls würde keinen Jünger der Ökoreligion von seinem Glauben abbringen.   

6. Endlagerung des radioaktiven Mülls

a.Versenken des Atommülls im Meer:

Eine Möglichkeit leicht und mittelradioaktiven Atommüll preisgünstig zu deponieren ist diesen im Meer zu versenken. Die Weltmeere enthalten 66 Mrd. to radioaktives Kalium40 und 4 Mrd. to radioaktives Uran (Erläuterung h), Thorium, Tritium und viele andere radioaktive Stoffe. Man kann sich leicht ausrechnen das die Menschen die Weltmeere nicht mit den geringen Mengen Atommüll verseuchen können wie sie durch Kernkraftwerke  entstehen. Die Engländer hatten bis 1982 den anfallenden Atommüll im Meer versenkt. Auch die Russen haben z.B. ausgediente Atom U-Boote im Weißen Meer versenkt. Derzeit wird lediglich flüssiger Atommüll im Meer entsorgt. Die natürliche Radioaktivität des Meeres von 12 Bq/l (6) kann  sich jedoch örtlich erhöhen, wenn dieser unachtsam eingeleitet wird. So wurde einst in der Britischen Wiederaufbereitungsanlage Sellafield der flüssige radioaktive Müll über ein Rohr ins nahe Meer eingeleitet. Im Umfeld der Einleitung ist die Radioaktivität noch Heute höher.

b.Vergraben des Atommülls in der Wüste

 

Der Kernforscher und Physiknobelpreisträger Heisenberg schlug einst vor den Atommüll mit 3 m Erde zu bedecken. Wenn man dies in der Wüste ohne besondere Grundwasserströme vornimmt, z.B. in einer Senke, ist dies unproblematisch. Der Wüstensand bedeckt den Atommüll innerhalb weniger Jahre m-dick. Ein Vorteil liegt darin das der Atommüll in einigen 100 Jahren ohne großen Aufwand wieder ausgegraben werden kann und dann Rhodium, Ruthenium und andere Materialien kostengünstig gewonnen werden können. Schwierig ist jedoch die politische Situation in vielen Wüstenstaaten. Terroristen könnten diesen Müll zum Bau schmutziger Bomben nutzen. Verschwörungsgerüchte könnten die politischen Führungen der Länder destabilisieren. Die Nutzung der Wüsten in politisch stabilen, nichtökoreligiösen Ländern ist ein preisgünstiger, sinnvoller Weg. In diesem Sinne kam in den 80er Jahren eine chinesische Delegation nach Deutschland, die neben einigen Porzellanlöwen auch das Angebot hinterließ den Deutschen Atommüll gegen gutes Geld in der Wüste Gobi abzulagern.

c. Deponieren des Atommülls im ewigen Eis

Die radioaktive Zerfallswärme lässt die Atommüllkokillen  durch das Eis bis zum felsigen Untergrund des antarktischen Kontinents gleiten. 

Die Antarktis ist mit einem bis zu 4000m dicken Eispanzer versehen. Sofern man den stabil verglasten, mit Edelstahl ummantelten, hochradioaktiven Müll (der Eisdruck ist enorm) dort verbringt, wird dieser sich durch seine Wärme mit abnehmender Geschwindigkeit und Radioaktivität durch den Eispanzer schmelzen und irgendwann auf den Fels treffen. Diese Alternative ist elegant und preisgünstig.

 

Die inländische Durchschnittstemperatur der Antarktis beträgt -55C°. Das antarktische Inlandeis wird auch bei einer signifikanten Erwärmung der Erde durch eine eventuelle Klimaänderung nicht schmelzen. Möglicherweise wird der Kontinent durch die Kontinentaldrift im Laufe von Millionen Jahren an einen wärmeren Platz der Erde wandern. 

Die radioaktive Zerfallswärme des Atommülls ist viel zu gering und die Wärmeleit- fähigkeit des Eises zu gut um das Antarktische Inlandeis zu schmelzen (f).

Derzeit ist die Nutzung der Antarktis durch den Antarktisvertrag verboten. Eine Alternative zur Antarktis könnte der Inlandsgletscher Grönlands darstellen. 

d. Deponierung des Atommülls Untertage

 

Das Bild zeigt die Untertage Atommülldeponie WIPP (USA)

Die meisten Länder haben sich entschieden ihren Atommüll unter Tage in geologisch stabilen Gebieten in Granit, Ton oder Salz zu lagern. Derzeit sind 16 (7) atomare Endlager in Betrieb. Dem in Deutschland geplanten und seit Jahrzehnten blockierten Atommüllager in Gorleben ist die WIPP Anlage in New Mexico (23) (USA) am Ähnlichsten.

In einem Salzstock in New Mexiko wird seit 1999 der  hoch-radioaktive Abfall militärischer Einrich-tungen deponiert. Un-tertagedeponien sind Das Bild zeigt die Untertage Atommülldeponie WIPP (USA) teurer und weniger elegant als die oben genannten Verfahren. Stabile Salzstöcke ermöglichen allerdings einen idealen Abschluss der radioaktiven Abfälle von der Biosphäre über geologische Zeiträume hinweg.

 In Dukovany (Bild links) werden heutzutage die Leicht- und Mittelradioaktiven Abfälle Tschechischer KKW endgelagert. Verglichen mit Asse aus den 60er Jahren, wo der Atommüll tief unter den genutzten Grundwasserschichten liegt, ist dieses eher ungünstiger zu bewerten.

Das Versuchsatommüllendlager Asse setzte im Umfeld der 60er Jahre Maßstäbe (c). Im Vergleich zur vielfach üblichen Deponierung des Leicht- und Mittelradioaktiven Mülls in Betonwannen, z.B. Frankreich, CSR, ist Asse auch nach heutigen Maßstäben eher übertrieben. Allerdings ist auch Asse nicht perfekt. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde einst der Salzabbau bis an die Ränder des Vorkommens betrieben. Von außerhalb des Salzstocks drückt das Grundwasser mit ca. 50 bar. Die Hohlräume üben keinen Gegendruck aus. Dadurch sickert etwas Wasser in das ehemalige Salzbergwerk. Es wird von 12m³/Tag geschrieben.

   

  Dies ließe sich allerdings beheben indem man die Hohlräume mit weiteren Abfällen verfüllt, oder einfach flutet wie man dies mit vielen ehemaligen Salzbergwerken getan hat. Letztere Maßnahme hätte zur Folge, dass sich das Wasser im Salzstock mit Salz sättigt und dann als Salzlauge stabil bleibt. Durch ein Auffüllen, oder Fluten des Salzstocks entfällt die Druckdifferenz und der Salzstock kann dann die gebrauchten Kittel und Handschuhe für geologische Zeiträume einschließen. Die meisten Salzstöcke Deutschlands bergen Laugeneinschlüsse die beispielsweise in Gorleben seit 240Mio Jahren stabil sind. Entscheidend ist, dass keine nennenswerte Wasserbewegung stattfindet die Salz aus dem Salzstock spült und diesen im Negativfall auflöst. Der Salzstock in Gorleben wurde noch nicht genutzt. Insofern entfällt diese Thematik.

 

 

Horst Trummler (Vandale)

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www.oekoreligion.npage.de

Erläuterungen

Solarmüll

Auf dem Gelände der kürzlich verkauften Antec Solar Energy AG in Arnstadt lagern 600 Tonnen Sondermüll. Wie Holger Wiemers von der Landesentwicklungsgesellschaft auf Anfrage von MDR 1 RADIO THÜRINGEN sagte, handelt es sich um 35.000 defekte Solar-Module. Diese müssten in einer Sonderdeponie eingelagert werden, weil sie mit giftigem Kadmium beschichtet seien (10).  Die Produktion einer derartigen Solarzellenfabrik beträgt 1/100 eines KKWs ausgedrückt als Peakleistung. Da die Durchschnittserzeugung weniger als 10% der Peakleistung beträgt und eine Solarzelle wahrscheinlich etwas mehr als 20 Jahre betrieben werden,  kann man das Verhältnis des Problemmülls auf 1/5000 schätzen. (9).

Anbei Bilder der Giftmülluntertagedeponie Herfa-Neurode in der jährlich etwa 200.000 to Giftmüll (alle Kernkraftwerke zusammen 20 to/a nach einer Wiederaufbereitung) endgelagert werden. Darunter PCB-haltige Transformatoren (z.B. Windmühlen), Filterstäube aus Kraftwerken (11), oder arsenhaltige Abfälle (7)wie sie  z.B. bei der Herstellung von Solarzellen auftreten..

a. Die technisch notwendigen Einrichtungen wie ein im Vergleich zu Heizöl größerer Kessel und eine 50cm Betonabschirmung gegenüber der Gammastrahlung ließen sich leicht aus der Brennstoffeinsparung finanzieren.

b Sofern der Staat die Prügelspiele nicht gewollt hätte, hätte man ernsthaft gegen die Organisatoren wie Grüne, BUND usw. als kriminelle Vereinigungen ermitteln können. Regelmäßig wurden Polizeiführer abgesetzt die zu hart mit den Ökologen umgingen.

Es wird zur Zerstörung von Schienen und Straßen aufgerufen.

Das Plakat hing an einer von der Stadt Frankfurt finanzierten Einrichtung

Sofern es sich nicht um geduldete/geförderte linke Kräfte handeln würde, würde man derartige Organisationen analog Rocker, oder NP.. juristisch bekämpfen.

c Asse wurde als Atommüllversuchsendlager für Leicht- und Mittelradioaktiven Müll 1967 in Betrieb genommen, zu einem Zeitpunkt als man chemotoxische Abfälle schlicht vergraben hat, bzw. ganz andere Maßstäbe an die Entsorgung angelegt hat. Aufgrund dessen, daß man Salz bis nahe an den Rand des Salzstocks abgebaut hatte, mußte mit Laugeneinbrüchen gerechnet werden. Dies war bereits in den 60er Jahren bekannt (28). Durch geschickte Skandalisierung (Eine Ameise zum Elefanten aufblasen) ist Asse zum Spektakel geworden anhand dessen die Endlagerung zum Problem erklärt wird.

d Allein der Materialaufwand für die Stromerzeugung aus Windkraftanlagen vs. Kernenergie beträgt ein 37-faches, s. Artikel CO2 Bilanzen.

e. Ausgehend von einem Außendurchmesser v. 9,5mm und einer Brennstabwandstärke von 0,65mm (EPR) ergibt sich bei Dichten von Zirkaloy von 6,5g/cm3 und Uox von 10,4 ein Gewichtsverhältnis von mU/mZ = (8.22 x 10.4)/(6.5 x (9.52 – 8.22) = 4.67. Sofern man die Endstücke, Abstandhalter usw. Hinzufügt erhält man ein Verhältnis von 3:1

f. Wenn man die aus der Wiederaufbereitung stammenden Reststoffe von 400 Kernkraftwerken aus 50 Betriebsjahren in einem Gebiet von 500 x 500Km ablagert, entsprechend 1000 MW Wärmeabgabe (das Abklingen der Radioaktivität und der Wärme ist hierbei nicht berücksichtigt), so ist dies verglichen mit der Sonneneinstrahlung von 55W/m2 und dem natürlichen Erdwärmestrom (Hauptanteil ist der radioaktiver Zerfall im Erdinnern) von 63mW/m², entsprechend 13.750.000 MW vernachlässigbar. Die Eisoberfläche der Antarktis strahlt mehr Wärme in den Weltraum ab, als ihr zugeführt wird.

g. Für den DUPIC Prozess ergeben sich 3 Optionen:

·       Die genutzten hochradioaktiven Brennelemente werden zerlegt, die Brennstäbe in 50cm lange Stücke geschnitten und wiederum verschlossen. (25) Üblicherweise enthalten die Brennstäbe eine Feder um die Brennstofftabletten im Brennstab zu positionieren und ein Spaltgasplenum um einen Überdruck zu vermeiden. Somit erscheint mir fraglich ob dieser Prozess so funktioniert. Dieser Prozess, obwohl einfach , erfordert aber auch Investition in eine geeignete Anlage.  

·       Die genutzten Brennelemente werden zerlegt, der hochradioaktive Brennstoff von den Brennstabhüllen befreit, zu Pulver gemahlen, mit Sauerstoff erhitzt um einen Teil der Spaltprodukte zu entfernen und wiederum zu Tabletten gepresst, in Brennstäbe gefüllt und daraus Brennelemente gefertigt. Dieser Prozess wird in einer Zusammenarbeit von AECL Kanada und der Ukraine entwickelt. (12) Der Prozess erfordert Investitionen in eine geeignete Anlage.

·       Die genutzten Brennelemente werden in einer Wiederaufbereitungsanlage in kochender Salpetersäure zersägt, der Brennstoff löst sich in Salpetersäure auf. Uran und Plutonium werden in TBT gebunden und der von Spaltprodukten befreite Brennstoff zur Fertigung von neuen Brennelementen genutzt. Auf die Trennung von Pu und Uran, wie im Purex Verfahren üblich, kann verzichtet werden. Dieser Wiederaufbereitungsprozess ist erprobt, jedoch sehr teuer!  (s. Artikel Wiederaufbereitung!)

 

h. Radioaktive Substanzen im Meerwasser

 

Gem. Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Meer  ergibt sich das Volumen der Weltmeere zu  1338 Mrd. km³

Gem. Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Kalium die durchschnittliche Konzentration von Kaliumionen bei 399,1 mg K+/kg = 408,4 mg K+/l.  Der Anteil  des  40K beträgt 0,012 %. Daraus ergibt sich:

1,338 x 10exp12  Mrd to  x 408 x 10exp-6 Kg K x 0.12 x 10 exp-3 = 65,5 Mrd to 40k

Uran hat einen Anteil von 3mg/m3 im Meerwasser resultierend in = 4 Mrd. to Uran.

Der Anteil an Thorium, Radium, Rhadon, wurde nicht berücksichtigt.

 

Verwendete Quellen:

1.             Homepage Fa. Hoefer & Bechtel

2.             Kernenergie u. Kerntechnik Lothar Lüscher

3.  Abbildung aus "Will time heal every wound?" (Monitor 17), Swedish     Environmental Protection Agency. (Das Buch ist über Miljobokhandeln erhältlich)

4.         Referat Prof. Horst Michael Prasser ETH Zürich gehalten am 29.05.08 in Lausanne

5. Uran limitierender Faktor für die Kernenergie Ohnemus Gronau 2006

6. Umweltradioaktivitaet. und Strahlenbelastung BMU Jahresbericht 2001 * gem. Diesem Bericht liegt die Radioaktivität des Meerwassers bei 12 Bq/l.

7. Wikipedia

8. CORE DESIGN ANALYSIS OF THE SUPERCRITICAL WATER FAST REACTOR Dissertation von Dr. Ing. Magnus Mori

9. Gegenwärtig verfügt die Antec Solar Energy AG am Produktionsstandort Arnstadt über 10 Megawatt (MW) Produktionskapazitäten. Der thüringische Standort bietet

www.solarserver.de/solarmagazin/artikelmai2005.html - 36k - Im Cache - Ähnliche Seite

10. http://www.mdr.de/mdr1-radio-thueringen/nachrichten/5616073.html 26. Juni 2008, 18:44 Uhr

11. http://www.ks-entsorgung.com/standorte/neurode.cfm. Homepage Zugriff vom 23.11.08

12. www.world-nuclear-news.org/C-Canadian_technology_agreement_with_Ukraine-3005084.htmlCanadian technology agreement with Ukraine

xx

13. Köster, S.: Relevante Abfallströme für eine Immobilisierung, Tagungsband des 15. Aachener Kolloquiums Abfallwirtschaft im Dezember 2002

14. http://www.sueddeutsche.de/wissen/647/301644/text/ SZ Wissen 12/2006 (20.10.2006)

15. Strahlenschutzpraxis (Zeitschrift) Ehrlich, Dietrich/ Schulze, Hartmut/ Schlagwort(e)Endlagerung konventionelle Abfälle radioaktive Abfälle Heft/Jahr4/2003Seite/Seitenzahl61/5

16. Mangel an medizinisch verwendbaren Isotopen 

17. http://www.uxc.com/review/uxc_Prices.aspx UxC Nuclear Fuel Price Indicators (Delayed) Zugriff v.25.02.2010 , Preis U3O8 66,16 €/Kg

18. http://www.world-nuclear.org/info/inf87.html World Nuclear Organization Nov08

19. http://www.metal-pages.com/metalprices/

Zugriff 26.03.2010

1 tr Oz = 31,1g → 1 kG Rhodium 88424$ = 65499 €

 

20. http://en.wikipedia.org/wiki/Technetium 18.02.09

21. FZKA6651 Forschungszentrum Karlsruhe, Wissenschaftliche Berichte, Endlagerrelevante Eigenschaften von hochradioaktiven Abfallprodukten, Bernhard Kienzler, Andreas Loida, 2001 S64 des Dokuments

22. Areva Pressemitteilung  09.05.07 http://www.areva.com/servlet/news/pressroom/pressreleases/cp_07_05_2007-c-PressRelease-cid-1177488959131-p-1140584426338-en.html

23. Homepage von WIPP www.wipp.energy.gov U.S. Department of Energy
4021 National Parks Highway Carlsbad, New Mexico 1-800-336-WIPP Zugriff 16.08.09 Atommüllendlager der USA für den in militärischen Anlagen anfallenden hochradioaktiven Müll, als Pilot Plant deklariert.

24. http://www.lahague.areva-nc.com/areva-nc/liblocal/docs/download/Usine%20de%20la%20hague/LH-usine-la-hague-DT-6-en.pdf

25. Processing of Used Nuclear Fuel, WNA, oct 09, www.world-nuclear.org/info/inf69.html

26.   http://www.metal-pages.com/metalprices/neodymium/

Zugriff 22.10.2010

95$/Kg = 68 €/Kg

27.Silber .de http://www.silber.de/silberpreis.html

 

28. http://www.strom-magazin.de/strommarkt/endlager-papst-moegliches-absaufen-der-asse-schon-lange-bekannt_27208.html

06.11.2009, 14:21 Uhr

"Endlager-Papst": Mögliches Absaufen der Asse schon lange bekannt

29. www.ebullionguide.com/price-chart-ruthenium-last-6-months.aspx Zugriff 26.03.2010  190$/oz entspricht  4540 /Kg

30. WNN News 24.03.2010 http://www.world-nuclear-news.org/ENF-Chinese_reactor_trials_Candu_fuel_reuse-2403101.html

 


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#1: Hofmann,M sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 11:18

Nochmal für ALLE....Dieser Kernbrennwertstoffabfall ist nun mal da und entsprechend wird dieser heute schon eingelagert. Egal ob man das "Problem" jetzt Endlagerung oder Zwischenlagerung nennt. Man kann sich jetzt Jahre lange darüber streiten aber an dem Fakt der Lagerung wird man nicht vorbeikommen.
Wir sollten mehr Wissen in die Kernforschung stecken und versuchen aus dem Wertstoffabfall mehr Wertstoff als Abfall herauszuholen. Nur die Forschung wird aus dem "Problem" eine "Lösung" herausarbeiten können.
Die Unterdrückung des deutschen Kernphysikwissen ist in Deutschland leider sehr stark von der Politik und den Medien gesteuert und somit wird sich das Ausland mit diesem Thema beschäftigen und eine "Lösung" finden.
Diese "Kernbrennwertstoffabfall-Lösung" bringt mehr Geld für ein Land ein als jede sog. erneuerbare Energieformtechnik!

 

#2: Peter Zummach sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 12:15

Warum nicht so?
In geologisch stabiler Region ohne Bodenschätze 1000 Meter bis unter die letzte grundwasserführende Schicht in massives Gestein gebohrt, eine Kaverne ausgefräst, Müll rein, Bohrloch versiegelt und Schluss.

 

#3: E.Teufel sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 13:19

"Darunter PCB-haltige Transformatoren (z.B. Windmühlen), "

Was soll das? Einfach mal die WEAn schlecht machen? Dazu folgendes:
1. Lässt sich PCB aus Trafos entfernen, man muss sie nicht zusammen entsorgen/wegstellen. Bei Atommüll wird ja so schön gesagt: man könnte, wenn man wollte. Aber hier wird einfach mit einem Satz über die Windkraft drübergefegt ohne zu sagen, dass man hier auch könnte, wenn man wollte. Und dabei ist mein letzter Satz auch falsch, denn seit ...puh... mindestens 10 Jahren muss man egal, ob man will oder nicht. Also, wenn wir hier von PCB-belasteten Trafos sprechen, die irgendwo eingelagert sind, dann reden wir über Willy-Brandt-Zeiten! Für heute noch existierende PCB-Trafos gelten scharfe Entsorgungsrichtlinien. Die kann man nicht so einfach wegstellen, wie es der Auto suggerieren möchte.
2. Nicht nur die Entsorgung ist strikt geregelt, auch die Herstellung ist ..ähm.. geregelt. Man könnte auch sagen: VERBOTEN. (ich schreib selten in Großbuchstaben, aber bei dem Unsinn...). Und das auch schon ziemlich lange. Ich würde behaupten (ohn es überprüft zu haben), dass die letzte HErstellung eines PCB-Trafos vor der Zeit der ersten WEA lag (es ist durchaus möglich, dass es hier ein zwei Überschneidungen gab).

Also, zeigen Sie mir bitten einen Windpark, der mit einem PCB-isolierten Trafo angeschlossen ist!

 

#4: E.Teufel sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 13:46

Und noch ein Punkt (nicht ganz so schlimm, wie der Erste):

"arsenhaltige Abfälle (7)wie sie z.B. bei der Herstellung von Solarzellen auftreten.. "

Da wird genauso drüber gefahren, wie bei den Windenergieanlagen und den PCB-Trafos. Allerdings wird bei Solarmodulen tatsächlich - auch heute - Arsen verwendet. Was allerdings nicht überrascht, da es sich bei Solarzellen ja um Halbleitertechnologie handelt. Und jetzt darf der geneigte Leser, welcher mutmaßlich grad vor einem Computer sitzt - sich einmal überlegen, wo Halbleiter (also auch Arsen) noch überall zum Einsatz kommen (Ist Ihr USB-Stick Hausmüll oder Sondermüll?).
Also: Elektronikschrott ist tatsächlich ein Problem und Solarzellen verringern das Problem nicht gerade. Aber auch hier gibt es bereits Recyclingmethoden (die, die ich kenne muss man allerdings schon bei der Herstellung beachten, und ich vermute diesen Weg sind Solarhersteller bisher nicht gegangen). Und dann gibt es ja noch die organischen Solarmodule, und und und. Ich schreib jetzt keine Abhandlung darüber.
Aber im Tenor von: "Man kann den (Atom-)Abfall auch sinnvoll nutzen", wie er im obigen Beitrag steht, gilt dies genauso für andere Elektroenergieerzeugungsanlagen.

Ich will einfach nur sagen, dass mir die Art des Artikels nicht gefällt. Da wird lang und breit erklärt, was man mit Atommüll machen kann (das ist alles ok) um dann einmal kurz auf die EE zu zeigen, als wenn das bei denen nicht ginge/geht. (und dazu noch die Falschbehauptung der PCB-Trafos)

mfg
E.T.

 

#5: E.Teufel sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 13:53

@Herr Hofmann #1

"Dieser Kernbrennwertstoffabfall ist nun mal da und entsprechend wird dieser heute schon eingelagert. Egal ob man das "Problem" jetzt Endlagerung oder Zwischenlagerung nennt. Man kann sich jetzt Jahre lange darüber streiten aber an dem Fakt der Lagerung wird man nicht vorbeikommen. "
Das ist richtig, nur leider sieht es nicht überall so schön aufgeräumt aus, wie im Bild von der Atommülldeponie WIPP.


"Wir sollten mehr Wissen in die Kernforschung stecken und versuchen aus dem Wertstoffabfall mehr Wertstoff als Abfall herauszuholen. Nur die Forschung wird aus dem "Problem" eine "Lösung" herausarbeiten können."
Den gleichen Satz kann man aber auch für die EE sagen, oder? Man muss einfach nur mehr Forschung(= Geld) reinstecken. Das ist - so glaube ich - auch mit der aktuelle Ansatz bei der Energiewende.

 

#6: E.Teufel sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 13:57

Ach, jetzt hatte ich noch einen Achsatz vergessen:

Ich find das Projekt Desertec immer recht problematisch, da man dafür quasi die Fläche anderer Länder benutzt. Allerdings könnte man das recht einfach finanziell ausgleichen.
Aber Atommüll in der Wüste vergraben - also quasi unseren Müll bei anderen völkern verbuddeln, das ist ..naja.. dreist!
Selbiges gilt natürlich für andere Regionen (Eis!)

 

#7: Kurt Laburda sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 14:14

Hallo,
den offenen Brief an Piel und co. hätte Herr Bächtle sich sparen können, da auf Grund der Historie, siehe hier:
http://tinyurl.com/cmsgmtf
Bericht 5 (und 6, wenn man die Genossen ärgern will) und dank der finanziellen Versorgung der GEZ- Medien durch eine Zwangsabgabe, die die Zipfelmütze zu leisten hat (anderenfalls sie gepfändet wird), eine direkte Abhängigkeit von der "Politik" besteht. Die Herrschenden der "GEZ- Anstalten" werden sich hüten, gegen ihre Auftraggeber und damit (Schmier-)Geldgeber aufzumucken. Und das ist der Grund:
http://tinyurl.com/6wcyxfg
So etwas heisst in Schland: Freie, unabhängige Presse. Man könnte kotzen...

 

#8: Kurt Laburda sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 14:22

Hallo,
habe ich ganz vergessen: Danke an Vandale für den Super- Beitrag!

 

#9: Uwe Klasen sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 14:42

Zumindest hinsichtlich PCB i.V.m. WKA's muss ich Hr. E.Teufel durchaus zustimmen.

Siehe nachfolgende Links:

Textauszug:
"In der Bundesrepublik Deutschland erfolgte die endgültige Produktionseinstellung 1983. Die Produktion von PCT (polychlorierte Terphenyle) wurde hier bereits 1974, die der höchstchlorierten PCB im Jahr 1977, die der hoch- und mittelchlorierten PCB Ende 1980 eingestellt. Der daraufhin erforderliche Import von PCB für Hydraulik- Flüssigkeiten im Steinkohlenbergbau erreichte 1983 noch 1.000 Tonnen, wurde aber bis 1988 schrittweise durch Umstellung auf im wesentlichen wässrige Systeme eingestellt. Rechtlich wurde schon 1978 mit der Zehnten Durchführungsverordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz das Inverkehrbringen von PCB in offenen Systeme verboten.

Seit Anfang 1984 werden PCB in der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr im elektrotechnischen Bereich (Kondensatoren, Transformatoren) in Verkehr gebracht. Durch die EG-Richtlinie 85/467/EWG wurde das Inverkehr- bringen von PCB auch für geschlossene Systeme verboten und mit der deutschen PCB-Verbotsverordnung von 1989 in nationales Recht umgesetzt. Die Regelungen der PCB-Verbotsverordnung wurden 1993 durch eine Novelle in die Chemikalien-Verbotsverordnung übernommen. "

Quelle: http://tinyurl.com/csnwwqh

und

Quelle: http://tinyurl.com/c7ptjvf

 

#10: Hofmann,M sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 15:21

@E.Teufel #5
Haben Sie schon mal in ein Zwischenlager mit Castoren hineingeschaut. Da ist alles ordentlich in einer Reihe eingelagert!

Was wollen Sie denn da noch erforschen bei den sog. Erneuerbaren Energien?! Da ist schon vor über 100 Jahren die Entwicklung beendet worden und durch eine fortschrittlicher Technik (Dampfkraftwerk) ersetzt worden!
Oder meinen Sie die Erforschung bei der ordnungsgemäßen und ökobewussten Entsorgen von den sog. Erneuerbaren Energieformen...

 

#11: Thomas Heinzow sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 16:05

@ E. Teufel #3

"Einfach mal die WEAn schlecht machen?"

Kann man Schlechtes - Windmühlen - überhaupt noch schlecht machen?

Bisher ist es noch niemandem gelungen den Nachweis zu bringen, daß Windmühlen ökologische und ökonomische Vorteile bringen.

 

#12: Horst Trummler sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 16:23

#3 Teufel... Die Zusammenkunft von Toxikologen und Strahlenschützern fand vor ein paar Jahren statt. Die Transformatoren die seinerzeit eingelagert wurden, wurden sehr wahrscheinlich in den 80er Jahren gebaut. Ich werde den Artikel vor einer weiteren Veröffentlichung diesbezüglich korrigieren.

Grundsätzlich lässt sich der Oekoschrott aus Solarzellen und Windmühlen genauso recyclen wie abgebrannter Kernbrennstoff, oder Komponenten abgebrochener KErnkraftwerke. In beiden Fällen ist es abseits der Gesetzgebung eine Frage der Wirtschaftlichkeit.

Vandale

 

#13: E.Teufel sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 16:34

"Da ist schon vor über 100 Jahren die Entwicklung beendet worden und durch eine fortschrittlicher Technik (Dampfkraftwerk) ersetzt worden!"
Das ist Ihre und Herrn Heinzows ewige Propagandaleier. Da glauben Sie doch selbst nicht dran.

 

#14: Thomas Heinzow sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 17:02

@ E. Teufel #4

"Und dann gibt es ja noch die organischen Solarmodule, und und und."

Klar, aber alles unrentabel und das wird auch so bleiben. Ihr XXXXXX als Desinformant ändert an diesen Tatsachen nichts.

 

#15: W.Rassbach sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 17:36

Bekommen die rotgrünen Volksverdummer wenigsten hiermit ein Problem?

http://tinyurl.com/dy6newh

Sie müssten in Zukunft zu den KKW Standorten pilgern und die Castoren verabschieden lassen, statt 100tausende Jahre nur noch 100e Jahre Restmüll.

Der WAMSR .200MWe macht aus den herkömmlichen Brennstäben für 7,1 Mrd.$ Strom und keine Endlager.

Da Deutschland keinen WAMSR möchte , müssten wir den Müll verkaufen.

Es ist wohl so im historischen Vergleich, die Grünidioten haben die allerste Dampfmaschine bekämpft, weil sie mal explodierte , was sagen die Ökologisten zu den nächsten Generationen, die nichtmal Müll hinterlassen? Zu billig, zu sicher? ;-)

 

#16: Horst Trummler sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 17:57

#6 Herr Teufel

Ländergrenzen sind politische Grenzen, die sich im Laufe von Kriegen immer wieder ändern. Somit verstehe ich nicht, warum man beispielsweise nicht Gelegenheiten nutzen soll die Wüsten und Eisbedeckungen bergen.

Wüsten haben nunmal die Eigenschaft, dass es dort kaum regnet und damit auch kritische Abfälle nicht ausgewaschen werden.

Vandale

 

#17: Werner Moß sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 19:01

Wenn ich mir einen Hund anschaffe, mache ich mir vorher Gedanken über die Entsorgung oder die Nutzung (Dünger?) der Hinterlassenschaften. Bei den Atomkraftwerken hat man das Problem nach über 50 Jahren noch nicht gelöst. Es ist auch ein fragwürdiges Argument, den Atommüll mit anderem Müll zu vergleichen, nach dem Motto, wenn die ihren Müll vergraben, darf ich das auch. Ab ins Loch und dann fluten heißt, unsere Nachfahren haben vielleicht ein Problem, vielleicht aber auch nicht, genau einschätzen kann das keiner. Jedenfalls handelt man so über die Köpfe zukünftiger Generationen hinweg. Für die Bergung aus der Asse, die nicht nur ein paar Kleidungsstücke enthält, ist es meiner Einschätzung nach leider zu spät, weil zu gefährlich. Die kann man jetzt nur noch fluten. Natürlich ist mittlerweile sehr viel Müll angefallen und der muss weg. Die im Bericht vorgestellten Methoden zur Nutzung und das anschließende Ausklammern aus der Biosphäre (Antarktis) ist wohl die einzige sinnvolle Möglichkeit. Ins Meer kippen und auf Verdünnung hoffen, oder im Wüstensand verscharren halte ich für keine gute Idee. In meiner Fantasie sehe ich Hügelgräber als Zwischenlager, bei denen man keinen unterirdischen Wassereinbruch fürchten muss und als Endlager beheizte Särge, die unter in Tälern liegenden Antarktisgletschern verschwinden.

 

#18: Kurt Laburda sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 20:04

Hallo, grünes Teufelchen
.......
>"Da ist schon vor über 100 Jahren die Entwicklung beendet worden und durch eine fortschrittlicher Technik (Dampfkraftwerk) ersetzt worden!"
Das ist Ihre und Herrn Heinzows ewige Propagandaleier. Da glauben Sie doch selbst nicht dran.<
.....

Damit ein grünes Teufelchen mal dran glaubt:
Wikipedia (nicht gerade als kernenergiefreundlich bekannt) schreibt dazu:

Früheste Erwähnungen von Bockwindmühlen gibt es in Belgien und Nordfrankreich zu Beginn des 12. Jahrhunderts. Sie treten im deutschen Raum häufiger seit Beginn des 15. Jahrhunderts auf und wurden normalerweise zum Mahlen von Getreide verwendet. Bockwindmühlen wurden in Norddeutschland seit dem 16. Jahrhundert nach und nach von den Holländermühlen verdrängt.


http://de.wikipedia.org/wiki/Bockwindm%C3%BChle


Also High-Tech ala Grün. Zur Zeit der vorletzten Jahrhundertwende ersezten die Holländer ihre Wasserregulierungs- Windmühlen durch Dampfmaschinen. Man rate mal, weshalb!!
http://tinyurl.com/chuk7so
Gruss

 

#19: Thomas Heinzow sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 20:06

@ E.Teufel #13

Dann beweisen Sie mal, welche signifikanten Fortschritte es im Windmühlenbau seit der Betzschen Veröffentlichung gegeben hat, so daß mit Windmühlen erzeugte Energiebereitstellung kostengünstiger wurde als die aus Dampfkraftwerken.

Nur zu, alle hier warten auf Ihren Beweis.

 

#20: Kurt Laburda sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 21:48

#13: E.Teufel sagt:am Dienstag, 03.04.2012, 16:34

"Da ist schon vor über 100 Jahren die Entwicklung beendet worden und durch eine fortschrittlicher Technik (Dampfkraftwerk) ersetzt worden!"
Das ist Ihre und Herrn Heinzows ewige Propagandaleier. Da glauben Sie doch selbst nicht dran.<
............

Hallo, günes Zweifelteuffelchen:
wie fortschrittlich Ihre Windmühlentechnik ist, kann man am besten dem nicht gerade die Kernenergie (aus linksideologischen Gründen) befürwortende Wikipedia entnehmen:

Früheste Erwähnungen von Bockwindmühlen gibt es in Belgien und Nordfrankreich zu Beginn des 12. Jahrhunderts. Sie treten im deutschen Raum häufiger seit Beginn des 15. Jahrhunderts auf und wurden normalerweise zum Mahlen von Getreide verwendet. Bockwindmühlen wurden in Norddeutschland seit dem 16. Jahrhundert nach und nach von den Holländermühlen verdrängt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bockwindm%C3%BChle

Vor gut 100 Jahren wurden die Nachfolger der Bockwindmühlen (die Holländer Mühle) von stationären Dampfmaschinen verdrängt. Warum nur???
http://tinyurl.com/bvg7am9


 

#21: Kurt Laburda sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 21:55

Hallo, Admin
bitte einen der beiden Kommentare zum Teufelchen löschen. Doppler, weil ich doof oder Programm spinnt (Kommentar war weg und auf einmal wieder da).
Danke und alles Gute
K.L.

 

#22: Jan Krollmann sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 22:32

Netter Artikel. Es ist schön mal ganz genau zu wissen, was "hinten" rauskommt. Eine bitte hab ich noch: Tonnen wird mit t abgekürzt, bitte korigieren.

Kommentar:

Danke für den Hinweis. Wird korrigiert.
mfG
Admin

 

#23: Horst Trummler sagt:

am Dienstag, 03.04.2012, 23:53

Nr. 17 Werner Moss...

In Deutschland hat man sich bereits in den 50-60er Jahren Gedanken über die nuklearen Abfälle gemacht. Der Nobelpreisträger Heisenberg soll vorgeschlagen haben diese zu deponieren und mit 3m Erde zu bedecken (zur Abschirmung radioaktiver Strahlung).

In den 60er Jahren hat man das technisch vorbildliche Asse gekauft. Auf Asse kann man abseits religiöser Phantasien sicherlich stolz sein.

Vandale

 

#24: Hofmann,M sagt:

am Mittwoch, 04.04.2012, 08:51

@E-Teufel #13
Was hat das Feuer dem Wind und der Sonne voraus?!
Genau...Das Feuer hat der Mensch für seine Bedürfnisse unter Kontrolle gebracht. Das Feuer leistet somit "Dienst am sozialen Wohlstandsmenschen".
Bei den Naturkräften von Wind und Sonne sieht das ganz anders aus! Hier muss sich der Mensch den Launen (Bedürfnissen) der Natur unterwerfen und anpassen.
Windmühlen, Solarplatten sind Abhängige der Naturkräfte und das zu jeder Sekunde!
Wirtschaftlich,technisch und ökologisch ist das der Albtraum schlecht hin!
Und nur darum haben sich die Dampfkraftwerke vor über hundert Jahre durchgesetzt und die Windmühlen in das Museum gebracht.

 

#25: Rainer Manz sagt:

am Mittwoch, 04.04.2012, 09:03

Herr Moß 17#:

kaufen oder leihen Sie sich z.B. die zwei Bücher von Herrn Hinsch, einem Insider betreffend Asse und einem, mir zumindest erhellend erklärenden, Fachmann über und von Radioaktivität. Das hilft beim Durch- und Überblickbewahren und erweitert den Horizont ungemein.

D.h. nicht, dass ich Ihre damit zum Ausdruck gebrachten Ängste nicht nachvollziehen könnte.

Dass die Entsorgung oder auf Wiederaufbereitung bis heute nicht "funktioniert" ist unserer Parteienfilzenden Wahldemokratie und besorgter Bürger wie wohl Ihnen und auch mir vor Jahren zu verdanken, die durch Abgabe ihrer vermeintlichen Wichtigkeit beim Wahlzettel, die Parteien und Kandidaten ins über 5%-Spiel gebracht haben, die für das Nichtfunktionieren eben der Entsorgung und Wiederaufbereitung mitverantwortlich sind. Ganz zu Schweigen der apokalyptischen medialen Reiter sprich politisch keineswegs sich neutral verhaltenden Systempresse, die es bis heute geschickt versteht, auch Ihre Ängste mit ständiger Panikmache vervielfältigend zu verstärken und am Laufen zu halten.

Sie wären so nebenbei im Übrigen wohl der Erste der sich bereits beim Kauf Gedanken über die Entsorgung des erworbenen Haustieres machen würde - es sei denn Sie beabsichtigen die gängigen Methoden mancher Zeitgenossen anleinen an der Autobahn oder ab ins Tierheim.
Was ich Ihnen jedoch nicht unterstellen mag.

Und was das Gedankenmachen über Hinterlassenschaften anbelangt, sehe, rieche und habe ich diese ab und zu am Schuhwerk auf dem Fußweg zur Arbeit. Und denk dann erbost ernüchternd ob der Gedankenlosigkeit derjenigen - Na, Hauptsache Solarzellen auf´m Dach...

Wie werden die im Übrigen entsorgt, Herr Moß?
Herr Trummler weist auch darauf hin.

 

#26: E.Teufel sagt:

am Mittwoch, 04.04.2012, 09:15

@Herr Trummler
#12 ok
#16 auch ok. Ich habe ja auch nicht gesagt dass ich es für besonders schlimm halte (also nicht mehr, als das Thema Endlagerung sowieso) und Sie haben ja auch im Artikel schon Nachteile genannt. Ich wollte nur in Erinnerung rufen, dass diverse Leute hier (und auch ich) Desertec schon rein aus politischen Gründen für schlecht realisierbar halten. Und das würde sicher auch bei der Endlagerung so sein (ähnliches Argumente treten bei Wasserkraftwerke in Norwegen auf). Mehr habe ich nicht gesagt. Müll aus anderen Ländern deponieren kennt man ja auch in der DDR.

#Herr Laburda
Ist das Ironie? Übrigens haben schon die Wikinger den Wind genutzt. Nur ist mir bis heute nicht bekannt, dass Sie damit Wasser kochen konnten. Aber die haben ja quasi das E-Boot schon erfunden (die Zwischenstufe Strom haben sie allerdings weggelassen). Aber ich sehe schon, es ist ziemlich sinnlos gegen Windmühlen zu reden, man könnte auch sagen gegen Widerstandsläufer.
Ach und übrigens. Die ganze Welt nutzt seit Urzeiten schon die Kernenergie. Demzufolge eine uralte Technik.


#Herr Heinzow: Und was hat sich seit Carnot an der Dampfmaschine geändert? Ich finde diesen Disput ziemlich sinnlos. Aber sowas müssen Sie anscheinend machen um Ihre Propaganda aufrecht zu erhalten.

 

#27: Thomas Heinzow sagt:

am Mittwoch, 04.04.2012, 11:25

@ E.Teufel #26

"Müll aus anderen Ländern deponieren kennt man ja auch in der DDR."

Die war ja bekanntlich chronisch Pleite und brauchte Devisen, um den Betrieb des Kerkers aufrecht zu erhalten.

 

#28: Chris Frey sagt:

am Mittwoch, 04.04.2012, 19:58

Hallo Herr Rassbach #15,

vielen Dank für diesen hoch interessanten Link! Ich werde ihn umgehend übersetzen, und wenn Herr Limburg ihn hier veröffentlichen möchte, bin ich schon jetzt auf die Kommentare gespannt!

Chris Frey

 

#29: E.Teufel sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 09:26

"Die war ja bekanntlich chronisch Pleite und brauchte Devisen, um den Betrieb des Kerkers aufrecht zu erhalten."

Aber der Atommüll wurde m.W. nicht in den Osten geschafft.

 

#30: Thomas Heinzow sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 11:11

@ E. Teufel #29

"Aber der Atommüll wurde m.W. nicht in den Osten geschafft."

Bei den geringen Volumina für den Unrechtsstaat "DDR" nicht rentabel. Außerdem beabsichtigte man in D die Wiederaufarbeitung, also warum nutzbares Plutonium dem Feind zu negativen Preisen liefern?

 

#31: Uwe Klasen sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 11:19

#29: E.Teufel sagt:
am Donnerstag, 05.04.2012, 09:26

Zitatbeginn
„Aber der Atommüll wurde m.W. nicht in den Osten geschafft.“
Zitatende

Hmm, warum wohl? Vielleicht weil es (ideologisch) „Feindesland“ war? Schon mal was von „kaltem Krieg“ gelesen / gehört der damals „tobte“?
Wer gibt dem Gegner denn Freiwillig Rohstoffe die er benötigt?
Insofern ist ihr Einwand ziemlicher Unfug und spricht Bände für ihre Intention hier!

 

#32: W.Rassbach sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 11:22

Hallo Herr Frey,
diese 200MWe Einheit ist sogar mit der Bahn transportabel und dürfte preiswert werden.
Die würde durch "Müll" Verbrennung 1,7 Mrd.KWh pa erzeugen, mindestens 5 Mrd.€ pa.
Die Technologie ist nicht neu. Ohne grüne Idioten gäbe es das in Deutschland längst. Wäre aber zu billig für den grünverblödeten Michel.

Dieser Wertstoff-das ist kein "Atommüll", wie es Grünaktivisten ins Hirn gebrannt wurde und in der ASSE liegt- steht er auf der Platte und kühlt noch.

Die USA werden dieses Profekt aber noch nicht angehen, denke ich. Dort ist Gas so billig, dass sich Kernenergie schwer tut. KKW ca. 5000$ die KWh und GUD nur ca.900$ je KWh.

Dieser Artikel wäre interessanter für mich. Hier beschwert sich Rick Perry über die UK Wissenschaftler, die Texas mit viel Geld zum AGW überredeten- das FCO- scheint der PR Motor des AGW zu sein?
http://tinyurl.com/7uwvbo3

 

#33: E.Teufel sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 11:29

@Teufel,

natürlich nicht, dann hätte man Ihnen nämlich keine tiefgreifende Angst davor einreden können.
Die Castoren bleiben solange stehen, wie Ihre Angst benötigt wird ;-)

Dann, das sehen sie aus #15 wird dieser Brennstoff irgendwann in Salzlauge geworfen und in WAMSRn verbrannt. Diese Angstmacher würden dann für die gesamte Welt bis 2083 reichen ;-)
Wir reden hier über einen XXL Bill. Wert, nur dem gründeutschen Michel könnte eingeredet werden, sowas zu verbuddeln.

 

#34: Thomas Heinzow sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 11:29

@ E.Teufel #26

"Und was hat sich seit Carnot an der Dampfmaschine geändert?"

Was muß man einer Maschine noch verbessern, wenn man die Konkurrenz - hier Windmühle - ausgeschaltet hat?

Ihr Desinformationversuch - gemäß Handbuch eine unsinnige Frage stellen - funktioniert nicht. Windmühlen können nun einmal nicht und werden es auch nicht, konkurrenzfähig Strom produzieren. Der Trabbi war auf dem Weltmarkt auch nicht konkurrenzfähig, um eines der bekannten Schrottprodukte der "DDR" zu benennen. Jetzt probieren die es im Osten nochmal mit Schrottprodukten und merken nicht, wie sehr darunter die Kaufkraft und Konkurrenzfähigkeit der ohnehin verarmten Bevölkerung leidet.

 

#35: Marvin Müller sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 12:34

#32: W.Rassbach sagt am Donnerstag, 05.04.2012, 11:22:

"Dieser Artikel wäre interessanter für mich. Hier beschwert sich Rick Perry über die UK Wissenschaftler, die Texas mit viel Geld zum AGW überredeten- das FCO- scheint der PR Motor des AGW zu sein?
http://tinyurl.com/7uwvbo3"

13673 Pfund haben die gegeben - das ist wirklich viel Geld ...

 

#36: E.Teufel sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 13:00

@Herr Klasen
"Hmm, warum wohl? Vielleicht weil es (ideologisch) „Feindesland“ war? Schon mal was von „kaltem Krieg“ gelesen / gehört der damals „tobte“?
Wer gibt dem Gegner denn Freiwillig Rohstoffe die er benötigt?
Insofern ist ihr Einwand ziemlicher Unfug und spricht Bände für ihre Intention hier!"

Wenn Sie verstehendes Lesen beherschen würden, wäre Ihnen die Intention meines Beitrages aufgefallen. Aber anscheinend kann man hier nicht mal locker plaudern, ohne dass ein Atomfetischist dazwischen keifft.

Also: Ja, natürlich wusste ich das. Bin ja nicht so blöd, wie Sie mir unterstellen wollen. und damit geben wir zurück in die Wüsten dieser Welt, wo die sichersten politisch nur denkbaren Zustände her(r)schen.

 

#37: E.Teufel sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 13:05

@Herr Heinzow:
"Ihr Desinformationversuch - gemäß Handbuch eine unsinnige Frage stellen - funktioniert nicht"
Tut mir leid, diese Buch besitze ich nicht. Ich habe nur das Buch: "Wie reagiere ich auf unsinnige Fragen eines Desinformanten" Da steht dann: Sie können versuchen genauso eine sinnlose Frage zu stellen. Zumeinst wird Ihr 'Gesprächspartner' diesen Wink mit dem Zaunspfahl aber nicht verstehen. Dann müssen Sie ihn leider in seinem Glauben lassen.

In diesem Sinne: Ja, jede Windmühle - auch wenn sie heute Windenergieanlage heißt - sieht noch genauso aus, und hat noch die gleiche Technik wie vor hundert - ach was sag ich- wie sogar vor tausend Jahren.

 

#38: Uwe Klasen sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 13:28

#36: E.Teufel sagt:
am Donnerstag, 05.04.2012, 13:00

Zitatbeginn
„Wenn Sie verstehendes Lesen beherschen würden, wäre Ihnen die Intention meines Beitrages aufgefallen. Aber anscheinend kann man hier nicht mal locker plaudern, ohne dass ein Atomfetischist dazwischen keifft.“
Zitatende

Hr. Teufel,
1. ich bin kein „Atomfetischist“, bemühe mich lediglich die Dinge sachlich und objektiv zu betrachten,
2. wenn sie etwas schreiben und andere Menschen daraus deuten sollen was sie damit Aussagen möchten, dies aber unverstanden bleibt, so sollten sie einmal in sich gehen und überlegen was sie rhetorisch Falsch machen, damit sie zukünftig nicht mehr „angekeift“ werden


Zitabeginn
„Also: Ja, natürlich wusste ich das. Bin ja nicht so blöd, wie Sie mir unterstellen wollen. und damit geben wir zurück in die Wüsten dieser Welt, wo die sichersten politisch nur denkbaren Zustände her(r)schen.“
Zitatende

Zu „politischer Sicherheit in den Wüsten dieser Welt“ fallen mir nur Desertec und der sogenannte „arabische Frühling“ ein. Was hätte Europa da im Dunkeln gesessen!

 

#39: Thomas Heinzow sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 13:51

@ E.Teufel #37

"auch wenn sie heute Windenergieanlage heißt"

Das ist ein Marketingname, der dem unbedarften Bürger etwas einsuggerieren soll, was nicht existent ist. Fragen Sie doch mal das gemeine Volk nach dem Funktionsprinzip einer Windmühle. Sie werden nachweisen können, wie ungebildet der Bürger trotz einer neun- bis zehnjährigen Schulpflicht ist.

"sieht noch genauso aus, und hat noch die gleiche Technik wie vor hundert - ach was sag ich- wie sogar vor tausend Jahren."

Richtig, denn jede Windmühle hat Windmühlenflügel, eine horizontale Achse und ein daran angeflanschtes Getriebe zur Energieabführung. Ob die Ableitung der Kraft nun per Wellen, Transmissionsriemen oder per Dynamomaschine erfolgt, ist unerheblich.

Wie man den technischen Wirkungsgrad steigern kann und wie hoch der theoretische ist, hat Betz untersucht und in den 20er Jahren publiziert. Genutzt hat es nichts, denn die Konkurrenz war ökonomisch günstiger mit der Energiebereitstellung. Und so wird das auch bleiben bei einer Technik, die nicht mehr weiterentwickelt werden kann.

"Dann müssen Sie ihn leider in seinem Glauben lassen."
Im Gegensatz zu Ihnen und anderen Anbetern der Kathedralen des einzig wahren Ökoglaubens glaube ich nicht, sondern habe gesichertes Wissen. Interessant übrigens der Bericht über die Anne Will Sendung über die "Klosterbrüder" und "Klostereinkehrer". Glaube kann schon mal in religiösen Wahn kippen, wie wohl bei Will zu sehen war.

 

#40: W.Rassbach sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 13:53

Marvin,

meinen Sie das geht noch? 13000Pfund für eine Umerziehungsaktion in London?
Die FCO soll wohl eher die gesamte Welt umerziehen helfen, hier finden Sie Millionen . Vorsicht, passen Sie auf Ihre gefestigten Grundüberzeugungen auf ;-)
http://tinyurl.com/cas8z6o

Ich denke, das FCO unterstützt britische Interessen, jeder,der auf dem Irrweg in eine kohlenstoffarme Welt umherschwankt, ist ein wirtschaftlicher Gegner weniger, weil er sich dekarbonisiert und automatisch seine Bevölkerung ausnimmt wie ne Weihnachtsgans ;-)

Die FCO, der britische Steuerzahler, ist ein Finanzier der verrückten Klimalügen NGOs dieser Welt und Rick Perry hat sich Seriösität versprochen.
http://www.fco.gov.uk/

In Deutschland eine Wirtschaftsflucht organisieren und die Firmen nach UK locken.

Wetten, dass Cameron dieses Jahr dem Wind ein Ende macht?
Prinz Charles hat die Texaner mit gefügig gemacht und sagt selbst Wind ist nutzlos, weil sie immer back up brauchen, so nützen sie nur dem Betreiber ;-)

 

#41: W.Rassbach sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 14:04

#33 ist von mir für E.Teufel,

dem Dekarbonisierungsfetischisten ;-)

 

#42: E.Teufel sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 14:09

@Herr Klasen
"Zu „politischer Sicherheit in den Wüsten dieser Welt“ fallen mir nur Desertec und der sogenannte „arabische Frühling“ ein. Was hätte Europa da im Dunkeln gesessen!"
Ok, ich sehe, sie haben nur meinen Kommentar und nicht die darüberliegenden gesehen. Deswegen gebe ich Ihnen den Tipp - damit Sie nicht weiter "Deuten" müssen - lesen Sie die vorangegangenen Kommentare sorgfältig.
Ihnen wird ganz ohne Strom ein Licht aufgehen.

 

#43: E.Teufel sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 14:30

"Das ist ein Marketingname, der dem unbedarften Bürger etwas einsuggerieren soll, was nicht existent ist."
Ok, Namen sind Schall und Rauch. Aber ihm Gegensatz zu Ihnen finde ich es dennoch ein Unterschied zwischen einem Ding1 - ich nenne es Windmühle - welches ein Widerstandsläufer ist und ein Mühlrad hinten dran hat und einem Ding2 - ich nenne es Windenergieanlage / Windkraftanlage - welches ein Auftriebsläufer ist und einen Generator hinten dran hat.
Sie können mir meine Bezeichnung lassen, ich lasse Ihnen Ihre Bezeichnung.


"Richtig, denn jede Windmühle hat Windmühlenflügel, eine horizontale Achse und ein daran angeflanschtes Getriebe zur Energieabführung."
So eine lachse Aussage bei Ihrer Spitzfindigkeit? Sie würden mich in Grund und Boden reden wenn ich so etwas behaupten würde (erst recht bei KKWn).

"Ob die Ableitung der Kraft nun per Wellen, Transmissionsriemen oder per Dynamomaschine erfolgt, ist unerheblich."
Hmm, wie wäre wohl Sergio Leones "Spiel mir das Lied vom Tod" ohne diesen quietschenden Widerstandläufer am Anfang des Films gewesen. Und vor allem, alles hatte den Gleichen Wirkungsgrad wie heute.


Wie man den technischen Wirkungsgrad steigern kann und wie hoch der theoretische ist, hat Betz untersucht und in den 20er Jahren publiziert.
Und Carnot hat das für die Dampfmaschine gemacht - vor 200 Jahren - und nun?

 

#44: Uwe Klasen sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 14:37

#42: E.Teufel sagt:
am Donnerstag, 05.04.2012, 14:09

Zitatbeginn
„- lesen Sie die vorangegangenen Kommentare sorgfältig“
Zitatbeginn

Hr. Teufel,

genau das was sie mir wie o.a. vorschlagen haben sie offensichtlich mit #38 Nr. 2 nicht gemacht.
Also, bevor sie fordern, erst einmal vorlegen!

P.S. Egal was sie behaupten, Europa hätte im Dunkeln gesessen. Nachts sowieso da Desertec Sonnenlicht benötigt und Tagsüber weil die Machthaber / Despoten / Befreier / Revolutionäre vermutlich um die Anlage(n) gekämpft hätten.

 

#45: E.Teufel sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 14:56

@Uwe Klasen

Sie haben gewonnen, ich gebs auf. Wenn Sie nicht lesen wollen, ich werde nicht alle meine Beiträge noch einmal hierher kopieren (zumal sie ja auf derselben Seite stehen). Ich verstehe auch nicht, weshalb Sie mir über Desertec das sagen wollen was ich eh schon mehrere Beiträge vorher geschrieben habe.

 

#46: D. Glatting sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 15:05

@#43: E.Teufel,

Sie reden von AKW obwohl es KKW heißt und wir nennen die Windenergieanlagen halt Vogelschredder.

Sie haben aber immer noch keinen rentablen grundlastfähigen Vogelschredder, der Natur und Umwelt schont, vorgestellt.
Das wird wohl daran liegen, dass es so was nicht gibt. Sondern nur Subventionsgräber, die Menschen, Tieren und der Lanschaft schaden schaden und bei unberechenbarer Gelegenheit Zufallsstrom liefern.

 

#47: Horst Trummler sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 15:49

Kommentare 29 und 30

Bis zur Wiedervereinigung verfolgten die Deutschen Staaten ihre Entsorgungskonzepte unabhängig voneinander.

Im Westen hatte man mit Asse die Endlagerung erfolgreich erprobt. Der abgebrannte Kernbrennstoff sollte wiederaufbereitet werden und die Reste sollten in Gorleben deponiert werden. China und die UDSSR boten seinerzeit der BRD die Endlagerung radioaktiver Abfälle gegen gutes Geld an. Diese Angebote wies man mit Stolz zurück. Seinerzeit war nach Tschernobyl die Oeko GAU Phantasie massgeblich. Das die "ungelöste" Endlagerfrage zur erfolgreichsten Oekolegende würde, war seinerzeit noch nicht absehbar. Die "Ungelöste" Endlagerfrage wurde mit der Machtübernahme von Rot-Grün 1998 und der Besetzung wichtiger Positionen der Atomaufsicht mit berufsfremden Experten, zur populärsten Oekolegende.

Im Osten hatte man das Endlager Morsleben gebaut und in Betrieb genommen.

Natürlich wäre es bei Weiterbestehen der DDR wirtschaftlich und politisch sinnvoll gewesen eine gemeinsame Deponie zu nutzen als sich die Mengen addiert hätten und die Kosten entsprechend reduziert hätten.

Vandale

 

#48: Thomas Heinzow sagt:

am Donnerstag, 05.04.2012, 17:18

@ E.Teufel #43

Ihre Unterstellung, die Sie ja gemäß des Ihnen angeblich unbekannten Handbuchs formulierten, weise ich zurück:

"Sie würden mich in Grund und Boden reden wenn ich so etwas behaupten würde (erst recht bei KKWn)."
Ich bin kein Freund von Leichtwasserreaktoren.

So wie Kanzler Schmidt mit seinen "Lieber 5% Inflation ..." in D viel Schaden angerichtet hat, hat er ebenfalls mit der Bevorzugung "billiger" US-Technik gegenüber Eigenentwicklungen von sicheren Reaktoren immensen volkswirtschaftlichen Schaden angerichtet. Den Rest hat dann MP Rau erledigt, der sich beispielsweise von der WestLB seinen 65sten Geburtstag mit 150.000 DM finanzieren ließ. Lesen Sie mal nach, wer alles dabei war.

 

#49: Horst Trummler sagt:

am Freitag, 06.04.2012, 10:53

Kommenatar 48 Herr Heinzow...

So wie Kanzler Schmidt mit seinen "Lieber 5% Inflation ..." in D viel Schaden angerichtet hat, hat er ebenfalls mit der Bevorzugung "billiger" US-Technik gegenüber Eigenentwicklungen von sicheren Reaktoren immensen volkswirtschaftlichen Schaden angerichtet. Den Rest hat dann MP Rau erledigt, der sich beispielsweise von der WestLB seinen 65sten Geburtstag mit 150.000 DM finanzieren ließ. Lesen Sie mal nach, wer alles dabei war.

Leichtwasserreaktoren wurden in Deutschland durch AEG (SWR) und Siemens (DWR) aus US Vorbildern entwickelt. Leichtwasserreaktoren waren in den 70er und 80er Jahren und sind unter entsprechenden Vorraussetzungen auch heute eine rentable, sinnvolle Technik zur Stromerzeugung.

In Deutschland hat man Schwerwasserdruckkesselreaktoren, s. Atucha, HTR Reaktoren und den Schnellen Natrium gekühlten Brüter selbst entwickelt. Bis auf den SNR, der möglicherweise bei sehr grossen Blockgrössen rentabel ist, sind die anderen Entwicklungen hoffnungslos unrentabel und werden gewiss nicht mehr realisiert.

Vielleicht sollten Sie Ihre Position näher erläutern...Dann liesse sich das mit Taschenrechner und Bleistift vielleicht etwas mit der Realität abgleichen.

Gruss

Vandale

 

#50: Thomas Heinzow sagt:

am Freitag, 06.04.2012, 13:02

@ H. Trummler #49

Was da seitens der Firmen und auch der Regierungen (Aufsichtsbehörden etc.) bzgl. Rentabilität betrieben wurde, kann man am Fall Fukushima ablesen, wo die Notstromaggregate nebst Schaltanlagen nicht flutsicher untergebracht wurden.

Rentabilitätsüberlegungen haben Vattenfall auch dazu gebracht einen ausgebrannten Transformator durch einen baugleichen derselben Serie, der Jahre irgendwo eingemottet rumstand, zu ersetzen, ohne nach der Fehlerursache zu suchen. Promt brannte der auch durch. Und wenn dann nicht zugelassene Maueranker verbaut werden, stimmt etwas bei den Betreibern nicht.

Der HTR ist ein inhärent sicherer Reaktor. Wenn Sie die Rentabilität eines Leichtwasserreaktors damit vergleichen wollen, dann muß garantiert sein, wie beim EPR, daß beim GAU keine Radionuklide austreten können. Die Leichtwasserreaktoren auf der Westinghouseentwicklung sind nun einmal nicht inhärent und auch nicht gegen eine Kernschmelze abgesichert. Hätte man doch bereits damals einbauen können, aber das war ja zu teuer. Autoproduzenten boten Anfang der 70er Jahre auch keine Rückhaltesysteme an. Aus Rentabilitätsgründen.

 

#51: Horst Trummler sagt:

am Freitag, 06.04.2012, 15:19

Kommentar 50 Rentabilitätsüberlegungen haben Vattenfall auch dazu gebracht einen ausgebrannten Transformator durch einen baugleichen derselben Serie, der Jahre irgendwo eingemottet rumstand, zu ersetzen, ohne nach der Fehlerursache zu suchen. Promt brannte der auch durch. Und wenn dann nicht zugelassene Maueranker verbaut werden, stimmt etwas bei den Betreibern nicht.

Aus welcher Quelle haben Sie die obige Erkenntnis, ich nehme an Spiegel mit Michael S als Author...?

Der Versuchsreaktor AVR, der mit frischem Kern überragende Sicherheitseigenschaften aufwies, hatte lediglich eine Leistungsdichte von 2 kW/L. Als man diese Leistungsdichte auf 6 kW/L in Hamm Uentrop steigerte bedurfte dieser gleichfalls eine Nachkühlung.

Ein Leichtwasserreaktor (Leistungsdichte z.B. 100kW/L) liesse sich gleichfalls mit geringerer Leistungsdichte bauen. Man könnte den Abbrand auf 8 MWd/Kg HM begrenzen. Damit würde die Nachwärmeproblematik entfallen, bzw. er könnte sich über die Oberflächen abkühlen.

Keines dieser Reaktorkonzepte hätte wirtschaftlich eine Chance gegen ein modernes Kohlekraftwerk.

Bei dieser Uebung würde der Leichtwasserreaktor letztlich kostenmässig viel besser abschneiden als das Kühlmittel Wasser eine viel höhere Wärmekapazität (Volumen) cv aufweist denn Helium. Beim HTR bedurfte es mit 1000 Mt 8 grosse Helix Wärmetauscher, ein AP1000 mit 3400MWt hat 2 einfachere U Rohr Wärmetauscher. Bei den Wärmetauschern dürfte ein Kostenfaktor von 5 - 10 liegen.

Vandale








 

#52: Horst Trummler sagt:

am Freitag, 06.04.2012, 17:25

Nachtrag Kommentar 51

Insgesamt ist die Idee einen Kernreaktor mit sehr geringer Leistungsdichte zu bauen in etwa so intelligent wie Atominformationen aus dem Spiegel zu beziehen, oder die Geschwindigkeit eines Autos auf 6 Kmh zu begrenzen.

Ein Automobil mit einer max. Geschwindigkeit von 6 Kmh hat sicherlich überlegene Sicherheitseigenschaften, allerdings geht der praktische Nutzen verloren.

Vandale

 

#53: Thomas Heinzow sagt:

am Freitag, 06.04.2012, 18:05

@ H. Trummler #51

Der SPIEGL wird von mir grundsätzlich nicht als Quelle genutzt. Die Quelle ist der Vattenfall-Chef daselbst.

Was die Wirtschaftlichkeit des HTR300 betrifft, komme ich bei dem Versuchsreaktor auf Kapitalkosten von ca 10 Pfennig pro kWh. Was ein größerer HTR gekostet hätte, also die spezifischen Kosten niedriger wären, müssen schon die Ingenieure beantworten. Allerdings ermöglicht die hohe Temperatur die Kohlevergasung zur Treibstoffherstellung, so daß damit andere Rentabilitätsmöglichkeiten verbunden sind.

 

#54: D. Glatting sagt:

am Freitag, 06.04.2012, 19:12

@#50: Thomas Heinzow,

Sie scheinen wie der überwiegende Rest der Bevölkerung, das tatsächliche Sicherheitspotential Deutscher und Schweitzer Kernkraftwerke nicht zu kennen.

In Fukshima gab es zwei ungesicherte Notstromdiesel für zwei Blöcke. In Deutschland hat man üblicherweise 4 ungesicherte und 4 gesicherte Diesel (mit kompletten Pumpen- und Rohrleitungseinrichtungen) pro Block. Die gesicherten Anlagen sind gegen alles ausgelegt, was schon jemals jemand als mögliches Ereignis sich überlegt hat.
In Japan war somit innerhalb von 100 Jahren mit einem Kernschadensfall zu rechnen. In Deutschland geht man von einem Kernschadensereignis in 100.000 Jahren aus.

Bei einem Kernschadensereignis wie es in Japan passiert ist, könnten deutsche Kernkraftwerke in jedem Fall noch gefiltert entlasten. Das will heißen, dass bei einem Kernschadensereignis auch keine maßgebliche Aktivität austreten kann. Ihre Forderung ist also hierzulande schon lange erfüllt. Wenn auch auf anderer Basis.

Ob man wie beim EPR eingebaut auch noch zusätzlich einen Core Catcher braucht, bezweifle ich irgendwie. Wenn es aber ein gutes Gefühl vermittelt. Daran scheitert die Rentabilität nicht, sondern höchsten an den zwei Tonnen Papier für eine Tonne Rohrleitung.

Zu Krümmel: Da brannte nicht das Austauschaggregat sondern die andere Schiene beim zweiten Mal ab. Dass man da nicht alle Trafos ausgetauscht hat, kann man schon als Versäumnis sehen. Das es sich dabei um kein Sicherheitstechnisch wichtiges System gehandelt hat, ist der nichterfolgte Austausch eher den Kaufleuten als den Ingenieuren anzulasten.

Des Weiteren? Reden Sie von “Mauerankern“ oder von Dübeln? Beim Thema Dübel nimmt in der deutschen Kerntechnik mittlerweile skurrile Züge an. Dazu braucht man nichts mehr sagen.

Nachtrag:
“Der SPIEGL wird von mir grundsätzlich nicht als Quelle genutzt. Die Quelle ist der Vattenfall-Chef daselbst.“??
Entweder haben Sie da was falsch verstanden oder der Mann weiß nicht was in seinem Werk los war. Er hätte halt mal beachten sollen, dass Berger die ganze HEW zur Renditehülle verkommen ließ. Und den Blenderbetrieb haben die Schwedenmädels gekauft.
Zum HEW Genossenbetrieb und zum Nichtscheiderbetrieb von Vattenfall kann sich jeder sein eigenes Bild machen.

 

#55: Horst Trummler sagt:

am Freitag, 06.04.2012, 22:57

Kommentar 53 Herr Heinzow

Die Geschichte mit dem Dübel ohne Atomzulassung wurde auch innerhalb der Kernenergiegemeinde intensiv diskutiert. Allgemein sieht man darin eine ziemlich sinnlose Schikane der Niedersächsischen Aufsichtsbehörden veranlasst von Sigi ... und dessen persönlichen Streit mit Vattenfall.
Der Einsatz eines Trafos aus einer Serie aus der einer gebrannt hat, ist in erster Linie eine Frage der Verfügbarkeit. Würden Sie denn einen neuen Trafo mit entsprechender Lieferzeit bauen lassen.

Prozesswärme können Sie auch mit einem Schnellen Brüter, zumindest für die Amoniaksynthese, oder auch mit MSR Reaktoren erzeugen. Bislang ist die Erzeugung von Prozesswärme mit Kernkraftwerken eine Vision. Wenn man die Kosten eines HTR rechnet wird dies auch immer eine Vision bleiben.

In Kanada hat man den Einsatz eines Candu Reaktors/alternativ Leichtwasserreaktors zur Aufbereitung des Teersandöls erwogen und bis letztes Jahr ernsthaft geplant. Mit dem Zusammenbruch des Erdgaspreises in Nordamerika hat man die Planung aufgegeben.

Vandale



 

#56: Thomas Heinzow sagt:

am Samstag, 07.04.2012, 13:45

@ D.Glattig #54

Hast du keinen und brauchst du einen, brauchst du nie wieder einen:

"Die gesicherten Anlagen sind gegen alles ausgelegt, was schon jemals jemand als mögliches Ereignis sich überlegt hat."

"Ob man wie beim EPR eingebaut auch noch zusätzlich einen Core Catcher braucht, bezweifle ich irgendwie."
ABS, ESP, Airbag und den Gurt habe ich auch noch nie gebraucht.

In Krümmel wurde Rauch vom Transformatorbrand in die Leitwarte gesaugt. Hört sich alles sehr beruhigend an, was sich Ingenieure so alles ausgedacht haben. Und dann die "Unfälle" des A-320 in Mühlhausen, Warschau oder in Hamburg beim Orkan. Sehr überzeugend, was da die Ingenieure und Programmierer fabriziert haben.

"Zu Krümmel: Da brannte nicht das Austauschaggregat sondern die andere Schiene beim zweiten Mal ab. Dass man da nicht alle Trafos ausgetauscht hat, kann man schon als Versäumnis sehen."

Stimmt, da ist der Vattenfallchef nicht vollständig zitiert worden. Allerdings macht es keinen guten Eindruck, wenn eine Firma überhaupt irgendwo schlampt.

@ H.Trummler #55

"
Die Geschichte mit dem Dübel ohne Atomzulassung wurde auch innerhalb der Kernenergiegemeinde intensiv diskutiert. Allgemein sieht man darin eine ziemlich sinnlose Schikane der Niedersächsischen Aufsichtsbehörden veranlasst von Sigi ... und dessen persönlichen Streit mit Vattenfall."

Wenn Sie nichtzugelassene Teile in Ihrem Auto, Flugzeug verbauen, gibt es auch Ärger mit der Obrigkeit. Sowas macht man nun einmal nicht. Glauben Sie ja nicht, daß man baugleiche Ventile in Limbach-Flugmotoren einbauen darf.

"Wenn man die Kosten eines HTR rechnet wird dies auch immer eine Vision bleiben."

Kann ich so nicht nachvollziehen, vor allem nicht unter dem Gesichtspunkt der Unmöglichkeit waffenfähiges Plutonium zu gewinnen.

 

#57: H. Urbahn sagt:

am Samstag, 07.04.2012, 18:18

Sehr geehrter Herr Trummler,
leider konnte ich Ihren Artikel erst jetzt lesen. Er zeigt einmal sehr deutlich wie früh in Deutschland man sich schon mit dem Problem der Endlagerung auseinandergesetzt hat. Er zeigt auch wie sinnlos das ganze Transmutationsgerede ist. Abgesehen davon, daß ich kein chemisches Trennverfahren kenne, welches eine Abtrennung der Transurane in den ppm -Bereich für die endzulagernden Spaltprodukte erlaubt (und nur dannmacht dias überhaupt Sinn), handelt man sich langlebige Spaltprodukte in etwa der gleichen Menge ein wie man die Transurane beseitigt und für die Endlagerung sind diese die entscheidenden Nuklide.
Ich verstehe allerdings Ihre Aussage zur Leistung pro Liter hinsichtlich der Kosten für eine Anlage nicht. Als Beispiel möchte ich Biblis A mit 800 Millionen DM Herstellungskosten nennen und auf der anderen Seite Mülheim Kärlich mit 10 Milliarden DM (beide RWE) und beide mit etwa der gleichen Leistung pro l. Auch bei den Konvoi-Anlagen lag der große Vorteil darin, daß die Anlagen einigermaßen standardisiert waren.
Wenn ich Betreiber eines KKW bin interssieren mich folgende Größen:
1. Herstellungskosten bis zur Übergabe, wobei die Bauzeit eine wesentliche Rolle spielt;
2. die jährlichen Betriebskosten einschl. Brennstoffkosten und Kosten für Wiederaufarbeitung und Endlagerung;
3.die Rückbaukosten für die ich Rückstellungen machen muß.
Wenn ich diese Größen mir einen akzeptablen Preis für die Stromerzeugungskosten liefern und ich sicher sein kann, die Anlage über ihre vorgesehene Lebensdauer zu betreiben, dann werde ich solche Anlage bauen und betreiben.
Wie gesagt, ich kann nicht erkennen, welchen Einfluß hier die Leistung pro l haben soll. Für eine entsprechende Erklärung Ihrerseits wäre ich Ihnen dankbar.
MfG
H. Urbahn

 

#58: Horst Trummler sagt:

am Sonntag, 08.04.2012, 14:10

Kommentar 57 Herr Urbahn

Der Grund, dass Mühlheim Kärlich wesentlich teurer wurde als die gleichzeitig gebauten KWU Reaktoren, Biblis war früher, mag daran liegen, dass Mühlheim Kährlich das erste und einzige BBC Kraftwerk in Deutschland war und damit Lehrgeld bezahlt wurde.

Die Leistungsdichte ist ein Indikator für die Baukosten. Ein 1.6L 150PS Motor kostet zum Beispiel weniger Aufwand als ein 4L V8 Motor (GM Small Blue) gleicher Leistung.

Ein grösserer Reaktorkern erfordert an sich mehr Aufwand. Wenn man einen gasgekühlten Reaktor betrachtet, so baut dieser grundsätzlich grösser, bzw. erfordert einen hohen Druck um das Volumen in Grenzen zu halten. Die Wärmetauscher bauen extrem gross. Hinzu kommt bei Gasen die Kompressibilität die Verdichter mit Zwischenkühlern erfordern. Das umgebende Gebäude muss gleichfalls grösser gewählt werden.

Dies sind meines wesentliche Gründe warum gasgekühlte Reaktoren wie Magnox, AGR und HTR keine wirtschaftliche Perspektive hatten und haben.

Vandale

 

#59: Horst Trummler sagt:

am Sonntag, 08.04.2012, 14:25

Kommentar 56 Herr Heinzow

Ein Leichtwasserreaktor ist bei üblicher Betriebsweise ungeeignet um Bombenplutonium zu erbrüten. Das erhaltene Reaktorplutonium enthält ca. 26% Pu 240, 8% Pu 242 mit sehr hoher Spontanspaltwahrscheinlichkeit. Daneben enthält dieses Plutonium ca. 3% Pu 238. Dieses Isotop hat eine sehr hohe Wärmeentwicklung die für eine Bombenkonstruktion sehr problematisch ist. Deshalb steht der Leichtwasserreaktor im Iran auch nicht im Mittelpunkt der US Kritik. Deshalb hat auch noch niemand versucht (soweit bekannt) dieses für Bomben zu nutzen. Lediglich in der ökoreligiösen Szene meint man dieses.

Für einen HTR der mit Uran/Pu mit hohen Abbränden betrieben wird gilt Aehnliches.

Allerdings kann man beim HTR vermutlich während des Betriebs Kugeln einspeisen und mit geringem Abbrand wieder ausschleusen womit der HTR sehr geeignet sein könnte Waffenfähiges Pu zu erbrüten.

Eine Nutzung von Thorium/U233 macht den HTR zu einer hervorragenden Quelle für waffenfähiges Material. U233 ist ein sehr geeignetes Bombenmaterial, Kritische Masse, geringer Neutronenhintergrund, bessere Verarbeitbarkeit als Pu...

Vandale

 

#60: D. Glatting sagt:

am Sonntag, 08.04.2012, 19:22

@#56: Thomas Heinzow,

zum Thema Core Catcher:
In Harrisburg hat man trotz Kernschmelze keinen gebraucht. Ob es in Fukushima die RDBs durchgeschmolzen hat, wird man irgendwann erfahren. Wie gesagt, wenn’s denn glücklich macht, kann man sich das Gimmick auch noch leisten.

„In Krümmel wurde Rauch vom Transformatorbrand in die Leitwarte gesaugt.“
Na und? Wenn man halt nicht gleich auf Umluft schaltet, hat man halt ne verrauchte Bude.

„Hört sich alles sehr beruhigend an, was sich Ingenieure so alles ausgedacht haben. Und dann die "Unfälle" des A-320 in Mühlhausen, Warschau oder in Hamburg beim Orkan. Sehr überzeugend, was da die Ingenieure und Programmierer fabriziert haben.“
Sie und Gogo kapieren einfach nicht, dass ein KKW etwas robuster ausgelegt ist wie ein Flugzeug. Man fliegt nicht mit 800 km/h in 10.000 m Höhe damit und muss deshalb auch nicht so auf das Gewicht aufpassen. Mit so Muffegängern wie Ihnen und Gogo, wäre nie Amerika entdeckt worden und noch nicht einmal jemals ein Fluss überquert worden. Ach übrigens, bei jedem kleinen Flugzeugabsturz sterben mehr Menschen als durch Strahlung in Fukushima (0). Schon mal mitbekommen?
Setzen Sie sich noch in Flugzeuge?

„Stimmt, da ist der Vattenfallchef nicht vollständig zitiert worden. Allerdings macht es keinen guten Eindruck, wenn eine Firma überhaupt irgendwo schlampt.“

Stimmt, aber alle Sicherheitstechnisch relevanten Systeme unterliegen dem Betriebshandbuch, womit wiederum alles den behördlichen Vorschriften genügen muss und vom Gutachter überwacht wird. Alles was mit Sicherheit zu tun hatte und hat steht wie eine Eins, auch wenn es im konventionellen hier und da vielleicht geklemmt hatte.
Ich verweise erneut auf die HEW und die Unternehmensberatung Berger, die hier auf Kosten der Verfügbarkeit zu sparen. Das hat sich aber richtig rentiert. Die Trafos waren nicht Siwi! Es gibt aber auch Leute, die sich über eine defekte Klospülung im Werkstattbereich mokieren!

 

#61: Thomas Heinzow sagt:

am Montag, 09.04.2012, 09:41

@ D. Glatting #60

"Na und? Wenn man halt nicht gleich auf Umluft schaltet, hat man halt ne verrauchte Bude."

Da hat offensichtlich jemand an einer redundanten Automatik gespart. Und genau das ist das Problem. Wenn also ein Flugzeugkonstrukteur errechnet, daß ein Gewindbolzen M6 im Rudergestänge ausreichend ist, aber keinen mit M8 verwendet - zusätzliche Sicherheitsreserve von fast 80% - kann sowas tödlich enden, wenn der Pilot den notwendigen Check unterläßt. Falsche Sparsamkeit, die man auch beim A380 findet.

"dass ein KKW etwas robuster ausgelegt ist wie ein Flugzeug."

Die Sicherheitsreserven bei einem Flugzeug sind größer, als die bei einem KKW. Die meisten "Unfälle" sind auf menschliches Versagen zurückzuführen.

"Ach übrigens, bei jedem kleinen Flugzeugabsturz sterben mehr Menschen als durch Strahlung in Fukushima (0)."
Wenn z.B. eine Freisetzung wie in Fukushima in Brokdorf bei Westwind erfolgte, müßten mehrere Millionen Menschen evakuiert werden - mit entsprechender Zahl von Paniktoten - und die Gegend westlich und nördlich wäre auf Jahrzehnte nicht mehr bewohnbar.
Und deshalb hätte es besserer konstruktiver aktiver und passiver Sicherheitseinrichtungen bedurft, als sie tatsächlich realisiert wurden. Die erfolgten Nachrüstungen zeigen, daß diese bereits beim Bau machbar gewesen wären.

"Stimmt, aber alle Sicherheitstechnisch relevanten Systeme unterliegen dem Betriebshandbuch, womit wiederum alles den behördlichen Vorschriften genügen muss und vom Gutachter überwacht wird."

Im Betriebshandbuch des A32x stand auch nicht drin, daß die Schubumkehr erst dann eingeschaltet werden kann, wenn das Hauptfahrwerk komplett den Boden berührt oder bei Kontakt des Fahrwerks mit der Runway der Querruderausschlag automatisch auf 1/3 begrenzt wird. Da haben sehr viele "Gutachter" wohl irgendetwas übersehen.

"Setzen Sie sich noch in Flugzeuge?"

Klar, wenn ich nen Steuerknüppel zwischen meinen Beinen habe. :-))

 

#62: Thomas Heinzow sagt:

am Montag, 09.04.2012, 09:49

@ H. Trummler #59

"Allerdings kann man beim HTR vermutlich während des Betriebs Kugeln einspeisen und mit geringem Abbrand wieder ausschleusen womit der HTR sehr geeignet sein könnte Waffenfähiges Pu zu erbrüten. "

Beim LWR soll das etwa nicht funktionieren?

"U233 ist ein sehr geeignetes Bombenmaterial, Kritische Masse, geringer Neutronenhintergrund, bessere Verarbeitbarkeit als Pu..."
Bei richtger Auslegung des Reaktors würde das nicht funktionieren.

 

#63: H. Urbahn sagt:

am Montag, 09.04.2012, 10:34

zu 59
Sehr geehrter Herr Trummler,
als Ergänzung und kleine Korrektur. Während der Präsidentschaft von J. Carter haben die Amerikaner eine Bombe gebaut und unterirdisch getest, die aus Pu ausgebrannten Kernbrennstoff bestand, allerdings war der Abbrand bei weitem nicht so hoch wie bei heutigen LWRs. Die Daten zu der Explosion sind nie veröffentlicht worden. Prinzipiell ist es machbar. Man braucht aber eine höchstentwickelte konventionelle Sprengtechnik (Geschwindigkeiten des explodierenden konventionellen Sprenstoffs im Bereich von 8 km/s) um eine Zündung des spaltbaren Pu zu erreichen.

 

#64: Horst Trummler sagt:

am Montag, 09.04.2012, 12:04

Kommentar 63 Herr Urbahn, Kommentar 62 Herr Heinzow

gem. meiner Kenntnis fand der Test mit Pu aus einem Leichtwasserreaktor angeblich Anfang der 70er Jahre statt als Abbrände von 20 - 25 MWd/Kg bei Leichtwasserreaktoren üblich waren. Heute sind dies bei 50 - 60 MWd/Kg.

Die Problematik der Frühzündung lässt sich in der Tat durch eine kurze Verdichtungszeit und geringen Pu Einsatz minimieren. Idealerweise verwendet man dann dünne Hohlschalen mit leichtem Tamper.

Der Problematik der Wärmeentwicklung des Pu238 lässt sich durch stabilisieren des Pu in der Delta Phase mittels Gallium begegnen. Allerdings sinkt hierdurch die Dichte des Pu und die kritische Masse steigt an. Dünne Hohlschalen führen die Wärme auch besser ab.

Mein Vater hatte sich als junger Physiker ein wenig mit dem Vergiessen metallischem Pu s beschäftigt. Pu ist aufgrund seiner schlechten Wärmeleitung und der mehrfachen Phasenwandlung sehr schwer zu vergiessen. Seinerzeit hatte man den Schleuderguss verwandt. Die Herstellung dünner, gleichmässiger Hohlschalen ohne Lunker und Risse ist eine enorme Herausforderung.

Die Wirkung einer derartigen Bombe ist demzufolge nur schwer vorhersehbar. Gem. Prof. Seifritz ist die Wirkung in jedem Fall grösser als die einer vergleichbaren chemischen Bombe.....

Kommentar 62 Herr Heinzow

Zur Erbrütung bombenfähigen Plutoniums verwendet man Reaktoren bei denen man einen niedrigen Abbrand erreichen kann. Ideal sind Candu, Magnox, RBMK (Tschernobyl) Reaktoren bei denen man Brennelemente während des Btriebs gezielt auswechseln kann.

Beim HTR werden kontinuierlich Kugeln zu- und abgeführt. Wenn man einen Umlauf mit weniger als 6 Monaten Verweilzeit im Reaktor realisieren kann (ich kenne dieses Detail nicht) kann man, durch das Einschleusen von Kugeln mit abgereichertem Uran mit einem eigenem Gewicht, den HTR gut zum Erbrüten von Waffenplutonium nutzen.

Aufgrund des besseren Verhältnis zwischen Einfangquerschnitt und Spaltquerschnitt des U233 im Verhältnis zu U235 und Pu239 für thermische Neutronen, bildet dieses weniger Transurane und damit ist dieser Thorium/Uran Kreislauf besser geeignet waffenfähiges Material zu erzeugen als der U/Pu Kreislauf. Nachteil ist, dass die Wiederaufbereitung eines Thorium/Uran/Spaltprodukte Gemischs sehr schwierig zu sein scheint, bzw. noch nirgends realisiert wurde. Herr Urbahn, haben Sie Informationen zum Thorex Prozess?

Leichtwasserreaktoren werden bei üblicher Fahrweise alle 12, 18, oder 24 Monate zum Brennstoffwechsel geöffnet. Ein Zugriff während des Betriebs ist praktisch ausgeschlossen (158 bar Druck, 330°C). Nach dieser Zeit hat sich ein sehr ungeeignetes Plutonium gebildet. Wenn man einen Leichwasserreaktor nach 3, oder 6 Monaten für einige Wochen vom Netz nimmt, fällt dies ein wenig auf. Weiterhin ist die Brennelementtechnologie recht komplex. Ein Land wie der Iran müsste dann neue Brennelemente fertigen können um die entnommenen BE zu ersetzen.

Vandale

 

#65: D. Glatting sagt:

am Montag, 09.04.2012, 12:07

@Thomas Heinzow,

ihre Vergleiche werden immer abstruser.
Man hat ja mitbekommen, dass rauch eingedrungen ist und hat dann auf Umluft geschalten. Selbst bei einem Ausfall der Hauptwarte, wenn man also trotz ausgefallener Umluftanlage mit Filtersystem und Gasmasken nicht mehr hätte arbeiten können, wäre es noch möglich gewesen, von der gesicherten Notwarte aus das Kraftwerk runter zu fahren. Für was also eine redundante Automatik? Hat ein Flugzeug eine Notsteuerstelle im Heck mit dem man das Flugzeug landen kann, wenn das Cockpit desintegriert wurde? Wo sind die Reservepiloten untergebracht?

Und erklären Sie mal, wie der Pilot durch Sichtkontrolle von außen, das Risswachstum innen ausschließen will.

„Die Sicherheitsreserven bei einem Flugzeug sind größer, als die bei einem KKW.“
Die Behauptung ist genauso substanziell unterlegt wie 165 Milliarden an Subventionen. Eigentlich nur zum Schlapplachen.

“Wenn z.B. eine Freisetzung wie in Fukushima in Brokdorf bei Westwind erfolgte, müßten mehrere Millionen Menschen evakuiert werden - mit entsprechender Zahl von Paniktoten - und die Gegend westlich und nördlich wäre auf Jahrzehnte nicht mehr bewohnbar.“

Ihre Propaganda wird auch durch Wiederholung nicht besser. In Deutschland kann auf jeden Fall gefiltert entlüftet werden. Es kann damit zu überhaupt keiner Freisetzung wie in Fukushima kommen. Wann geht das mal in den Sieb rein, den Sie ihr Gehirn nennen. Und dann mal ne ganz blöde Rückfrage. Warum gab es in Japan keine Paniktoten? Gibt es die bei uns weil Propagandisten wie Sie die Bevölkerung vorher hinreichend verunsichert haben?
Warum werden in Fukushima bis April 2013 bis auf Hotspots alle Gebiete wieder zum Bewohnen freigegeben während es in Deutschland auf Jahrzehnte unbewohnbar bleiben soll? Weil dort in 4 KKWs eine ungefilterte Kernschmelze in die Umwelt entlassen wurde und in Brockdorf ein Kraftwerk gefiltert entlasten würde?

Das Betriebshandbuch habe ich erwähnt, weil damit die auch die Instandhaltung von Siwi Komponenten geregelt ist. Da hat man etwas mehr Zeit Eventualitäten zu checken, wie wenn man gerade mit 300 km/h auf einer gefluteten Rollbahn landet.
Ich redete von Wartung. Da wird bei KKW und in der Luftfahrt ähnlich gearbeitet.
Sie reden von Betrieb. Ich sage es mal so. Der Betrieb Flugzeuge ist ziemlich dynamisch. Und der Betrieb KKW quasistationär.

„Klar, wenn ich nen Steuerknüppel zwischen meinen Beinen habe. :-))“
Wenn Sie nicht mal vertrauen zu anderen Piloten haben, dann frage ich mich, wie Sie es schaffen vor die Tür zu gehen und die Straße zu überqueren. Da lauern so viele Gefahren.

Mit Ihnen sind derartige Diskussionen scheinbar genauso sinnlos wie mit Herr Gogo. Was nicht in das Angstschema rein passt wird einfach nicht beachtet.

 

#66: Thomas Heinzow sagt:

am Montag, 09.04.2012, 14:18

@ D. Glatting #65

Hast du keinen und brauchst du einen, brauchst du nie wieder einen. Was ist das?

"Selbst bei einem Ausfall der Hauptwarte, wenn man also trotz ausgefallener Umluftanlage mit Filtersystem und Gasmasken nicht mehr hätte arbeiten können, wäre es noch möglich gewesen, von der gesicherten Notwarte aus das Kraftwerk runter zu fahren."

Das, was da in Krümmel passiert ist, ist konstruktive Schlamperei. Darum geht es. Sie haben behauptet, daß man an Alles gedacht hätte. Hat man nicht!

"Und erklären Sie mal, wie der Pilot durch Sichtkontrolle von außen, das Risswachstum innen ausschließen will."

Das braucht er nicht, da Risse nur sehr langsam wachsen und konstruktive Hemmnisse eingebaut werden.

"Die Behauptung ist genauso substanziell unterlegt wie 165 Milliarden an Subventionen."

Dann hätte die Panne am Susquehanna River nicht passieren dürfen. Die in tschernobyl übrigens auch nicht, denn wenn die Sicherheitsautomatik ausgeschaltet wurde muß das das sofortige bschalten eines Reaktors zur Folge haben. Und Fukushima hätte auch nicht passieren dürfen, wenn man in Erwägung gezogen hätte, daß die Notstromaggregate nebst notwendiger Schalteinrichtungen bei der konstruktiven Auslegung überflutet werden können.
Erzählen Sie also nichts von dem Märchen der Ingenieure, die alles, was passieren kann, vorher einplanen und Gegenmaßnahmen ergreifen.

"In Deutschland kann auf jeden Fall gefiltert entlüftet werden." Der Einbau des sog. Wallmannventils war beispielsweise in Brokdorf nicht vorgesehen.

"Warum werden in Fukushima bis April 2013 bis auf Hotspots alle Gebiete wieder zum Bewohnen freigegeben während es in Deutschland auf Jahrzehnte unbewohnbar bleiben soll?"

Weil Sie schlichtweg übersehen, woher in Japan der Wind vor einem Jahr wehte und wo die meisten Radionuklide deswegen abgeblieben sind.

"Wenn Sie nicht mal vertrauen zu anderen Piloten haben,"

Was meinen Sie denn, wieviele meiner Kameraden Crashs gebaut haben und wieviele von denen vorzeitig die Radieschen von unten bestaunen dürfen?

"dann frage ich mich, wie Sie es schaffen vor die Tür zu gehen und die Straße zu überqueren. Da lauern so viele Gefahren. "

Bei mir um die Ecke hat sich wieder mal einer um einen Laternepfahl gewickelt. Deshalb steh ich an der Ampel auch immer hinter dem Ampelmast. Sowas erhöht die Überlebenschanchen.

 

#67: Thomas Heinzow sagt:

am Montag, 09.04.2012, 14:27

@ H. Trummler #64

"Zur Erbrütung bombenfähigen Plutoniums verwendet man Reaktoren bei denen man einen niedrigen Abbrand erreichen kann. Ideal sind Candu, Magnox, RBMK (Tschernobyl) Reaktoren bei denen man Brennelemente während des Btriebs gezielt auswechseln kann. "

Das ist mir alles bekannt.

"Leichtwasserreaktoren werden bei üblicher Fahrweise alle 12, 18, oder 24 Monate zum Brennstoffwechsel geöffnet"

Und wer will das bei souveränen Staaten überwachen?

"Ein Land wie der Iran müsste dann neue Brennelemente fertigen können um die entnommenen BE zu ersetzen."

Und weshalb sollten die das technisch nicht können?
Etwa so wie GRÜNEN behaupten, Deuschland sei Technologieführer beim Windmühlenbau?

 

#68: Horst Trummler sagt:

am Montag, 09.04.2012, 14:54

Dr. Urbahn, Herr Glatting,

hätten Sie vielleicht Interesse daran an einem Konzept eines MSR mit dem Ziel optimaler Wirtschaftlichkeit mitzukonzipieren?

Gruss

Vandale

 

#69: D. Glatting sagt:

am Montag, 09.04.2012, 21:15

@#66: Thomas Heinzow,

Sie machen aus der Mücke einer Qualmbelästigung einen Storfallelefant. Konstruktiv, organisatorisch und sonst bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für den Anlagenbetrieb. Und wenn ein Industriebetrieb nicht auf Verfügbarkeit wert legt, dann wird es sehen was es davon hat. Daran arbeiten zur Zeit recht viele Betriebe.

„Das braucht er nicht, da Risse nur sehr langsam wachsen und konstruktive Hemmnisse eingebaut werden.“
So, und bei Flugzeugen nimmt man M6, konventionell M8 und in der Kerntechnik M12.

Und jetzt fangen Sie schon wieder mit Tschernobylvergleichen an. Damit kommen Kernkraftgegner immer an wenn Ihnen die Argumente ausgehen.
Das war eine sowjetische Plutoniumfabrik mit Strom als Abfallprodukt! Jeder Vergleich mit kommerzieller Kerntechnik verbietet sich.
Und das die Japaner so doof sind hätte ich auch nicht für möglich gehalten. Lag wohl an der asiatischen Angst des Gesichtsverlustes.
http://ke-research.de/downloads/FukushimaDesaster.pdf
Das man in Deutschland da einfach besser ist, muss man den Menschen vermitteln. Aber anzunehmenderweise sind die Meisten genauso lernresistent wie Sie.

Wallmannventils war in vielen Kraftwerken nicht vorgesehen. Wurden aber nach Störfallerfahrungen nachgerüstet. So lernt man. Aber wie man merkt ist, Ihnen so was fremd.
Mit Wallmannventi ist es auch egal, wo der Wind her weht, wenn es in Deutschland zu einer Kernschmelze käme. Es würde ja doch nichts austreten.

„Was meinen Sie denn, wieviele meiner Kameraden Crashs gebaut haben und wie viele von denen vorzeitig die Radieschen von unten bestaunen dürfen?“
Aber Fliegen ist sicherer wie Kernkraft? Jetzt lach ich mich wirklich schlapp. Wie viele Tote gab es denn durch Strahlung in KKWs in Deutschland?

„Deshalb steh ich an der Ampel auch immer hinter dem Ampelmast. Sowas erhöht die Überlebenschanchen.“
War da ein Ironieschalter? Sollte das lustig sein? Nach ihren vorherigen Ausführungen hält man es nicht für möglich.

 

#70: E.Teufel sagt:

am Dienstag, 10.04.2012, 09:54

@Herr Glatting

"Sie reden von AKW obwohl es KKW heißt und wir nennen die Windenergieanlagen halt Vogelschredder. "

Wo, genau?
(Sicher bin ich nicht unfehlbar und AKW ist ein weit verbreiteter Begriff, und wird von Befürwortern wie von Gegnern benutzt)

 

#71: D. Glatting sagt:

am Dienstag, 10.04.2012, 10:42


@#70: E.Teufel,

Die Bezeichnung „Kernkraftwerk“ wird durch die Norm DIN ISO 921/834 geregelt.

Die Worte Atom, Nuklear, Meiler etc. dienen nur zur Verunglimpfung dieser Technologie und werden nur von deren Gegnern benutzt.

 

#72: H. Urbahn sagt:

am Dienstag, 10.04.2012, 11:40

zu 68
Sehr geehrter Her Trummler,
vielen Dank für Ihre Einladung. Leider ist es so, daß ich zwar jetzt im Ruhestand bin aber mich voll auf meine große Leidenschaft die Astronomie gestürzt habe, die die ganzen Jahre meiner Berufstätigkeit weit hintenan stehen mußte und der ich mich jetzt gerne widmen möchte. Zudem bin ich sehr viel verreist, so daß mir für Ihr Projekt leider keine Zeit bleibt.
MfG
H. Urbahn

 

#73: Thomas Heinzow sagt:

am Dienstag, 10.04.2012, 13:52

@ D. Glatting #65

"Was nicht in das Angstschema rein passt wird einfach nicht beachtet."

Angst ist ein sehr guter Berater. Es gibt viele mutige Piloten, aber nur ganz wenige alte mutige Piloten. Woran das wohl liegt?

"Und jetzt fangen Sie schon wieder mit Tschernobylvergleichen an. Damit kommen Kernkraftgegner immer an wenn Ihnen die Argumente ausgehen."

Tschernobyl ist deshalb geschehen, weil da jemand mit vorgehaltener Kalaschnikow die Durchführung eines Versuchs unter Abschaltung sämtlicher technischer Sicherheitseinrichtungen erzwungen hat. Tschernobyl war kein "Unfall" sondern bedingter Vorsatz. Sind deutsche Reaktoren gegen militärische Gewalt, in welcher Form auch immer, gesichert?

"Jeder Vergleich mit kommerzieller Kerntechnik verbietet sich."
Nö. Allerdings haben die USA in 50er Jahren die Sowjets auf die Gefährlichkeit dieses Reaktortyps hingewiesen und ihren eigenen abgeschaltet.

"Und das die Japaner so doof sind hätte ich auch nicht für möglich gehalten."

Sehen Sie, das ist Murphy's Law: Alles was passieren kann, wird auch (irgendwann) passieren.

"Wallmannventils war in vielen Kraftwerken nicht vorgesehen. Wurden aber nach Störfallerfahrungen nachgerüstet. So lernt man. Aber wie man merkt ist, Ihnen so was fremd."

Ah ja, Kernkraftwerke als Versuchseinrichtungen und die Bevölkerung als Versuchsobjekt.
Ein Kernkraftwerk ist so zu konstruieren, daß eben auch im Fall einer Kernschmelze (Ausfall der Kühleinrichtung) keinerlei langlebige Radionuklide austreten können. Wenn sich das dann nicht rechnet, muß man die Finger davon lassen.

"Wie viele Tote gab es denn durch Strahlung in KKWs in Deutschland?"
Sie versuchen den berühmten Äppel und Birnenvergleich. Entscheidend ist das volkswirtschaftliche Schadenspotential, welches eben bei KKW bei Null liegen muß. Technisch machbar ist das. Man hat es politisch nur nicht gewollt.

"Mit Wallmannventi ist es auch egal, wo der Wind her weht, wenn es in Deutschland zu einer Kernschmelze käme. Es würde ja doch nichts austreten."

Ein Versagen des Ventils ist also ausgeschlossen? Und der Reaktorboden kann auch nicht durchbrennen?

Träumen Sie weiter von der totalen Sicherheit bei einer politisch schnell übers Knie (Herbert Frahm alias Willy Brandt und H. Schmidt haben die KKW-Pläne forciert) gebrochenen Technologie.

 

#74: E.Teufel sagt:

am Dienstag, 10.04.2012, 17:28

Ist zwar Kindergarten, aber:
http://www.duden.de/suchen/dudenonline/Atomkraftwerk

Und Sie haben mir noch nicht gezeigt, wo ich dieses Wort benutzte.

 

#75: D. Glatting sagt:

am Dienstag, 10.04.2012, 22:46

@#74: E.Teufel,

schon kindisch was da so alles im Duden steht.

http://www.duden.de/suchen/dudenonline/vollpfosten

Wie man sieht, steht da jeder Umgangssprachliche Ausdruck drin, auch wenn er nicht der Normbezeichnung entspricht.
Gibt es für die Vogelschredder auch eine Normbezeichnung? Oder kann man die nennen wie man will? Wie wäre es mit
Windzufallsstrommaschinen?
Unnützen Lärmerzeugungswerken?
Landschaftsschädigende Subventionsgräber?
Hässliche Landschaftsverschandelungsanlagen?
Teurer Miefquierl?
Vollökologisches Schwachsinnskraftwerk?
Windgetriebene Volksvermögensvernichtungsapparatur?

Karl Karlauf übernehmen Sie...

 

#76: D. Glatting sagt:

am Dienstag, 10.04.2012, 23:26

@#73: Thomas Heinzow,

was wollen Sie eigentlich? Eine perfekte Maschine in der passieren kann was will und kein Mensch jemals zu schaden kommen kann?
Die gibt es nicht! Irgendwelche Realitäten mit realen Risikoabschätzungen bringt man nicht an Sie hin. Und deswegen fangen Sie an Quatsch zu reden.

“Es gibt viele mutige Piloten, aber nur ganz wenige alte mutige Piloten.“
Ich denke mal, dass die meisten Piloten in Verkehrsflugzeugen mutig sind. Und die allermeisten davon sterben im Bett oder beim Straßenverkehrsunfall.

„Tschernobyl ist deshalb geschehen, weil da jemand mit vorgehaltener Kalaschnikow die Durchführung eines Versuchs unter Abschaltung sämtlicher technischer Sicherheitseinrichtungen erzwungen hat.“
Der hatte keine Kalaschnikow in der Hand sondern jeder wusste, dass er im Gulag landet wenn er widerspricht.

„Sind deutsche Reaktoren gegen militärische Gewalt, in welcher Form auch immer, gesichert?“
Was gewinnt ein Angreifer wenn er Radioaktivität freisetzt. Das kommt einem Bombenangriff gleich. A-Bomben hat es genug. Da muss man kein Kraftwerk okkupieren.

„Nö. Allerdings haben die USA in 50er Jahren die Sowjets auf die Gefährlichkeit dieses Reaktortyps hingewiesen und ihren eigenen abgeschaltet.“
Na also. Wir haben hier keine RMBK1000 und brauchen daher auch keine Angst vor diesen zu haben. Das bestätigt doch meine Aussage. Was sollen die Klimmzüge?

„Sehen Sie, das ist Murphy's Law: Alles was passieren kann, wird auch (irgendwann) passieren.“
Das zeigt erneut, dass Sie weder die Störfallanalysen der GRS noch den von mir angegeben Link gelesen haben. Fukushima musste passieren. Und das mit einer 100% Chance innerhalb eines Jahrhunderts. In Deutschland ist man sogar auf Murphy vorbereitet.

„Ein Kernkraftwerk ist so zu konstruieren, daß eben auch im Fall einer Kernschmelze (Ausfall der Kühleinrichtung) keinerlei langlebige Radionuklide austreten können.“
Ist so konstruiert! Was wollen Sie noch? Sie wissen es halt nur nicht.

„Wenn sich das dann nicht rechnet, muß man die Finger davon lassen.“
Rechnen sich doch trotzdem. Deshalb hat man ja auch regulierend eingreifen müssen um sie platt zu machen.

„Entscheidend ist das volkswirtschaftliche Schadenspotential, welches eben bei KKW bei Null liegen muß.“
Und wie hoch ist das Schadenspotentiel von anderen Kraftwerken inklusive Vogelschreddern und Arsenverseuchter Krähenspiegel? Das Schadenspotential von KKW ist mit den Versicherungssummen abgedeckt. Ja! Kernkraftwerke sind bei deutschen Versiherungen versichert. Steht so im Atomgesetz.

„Technisch machbar ist das. Man hat es politisch nur nicht gewollt.“
Und jetzt wissen wir woher bei Ihnen der Wind weht. Sie müssen die schwachsinnige Entscheidung gegen jede Vernunft verteidigen, weil man mit Hilfe der Systemmedien diese Entscheidung politisch durchgesetzt hat. Mit Vernunft haben Sie es halt nicht.

„Ein Versagen des Ventils ist also ausgeschlossen?“
Ja.

„Und der Reaktorboden kann auch nicht durchbrennen?“
Warum sollte er? Und wenn. Der Core Catcher soll nur die möglichen Folgeschäden im Gebäude minimieren.

Wir werden eine Renaissance der Kernkraft weltweit sehen. Die Staaten mit entsprechender Technologie werden sich mit Wiederaufbereitungsanlagen und Brütertechnologie für die Zukunft wappnen und Deutschland wird im Dunkeln sitzen. Seien Sie und dann zusammen mit den anderen Maschinenstürmern stolz auf ihr Werk.

 

#77: Horst Trummler sagt:

am Mittwoch, 11.04.2012, 08:55

Kommentar 72 Dr. Urbahn

ich analysiere immer wieder hobbymässig Reaktorkonzepte mit Bleistift, Taschenrechner (mittlerweile Excel) und Lineal. Ich überlege wie man diese optimieren kann und dabei stosse ich dann regelmässig auf Restriktionen und merke warum die Konstrukteure nicht weiter gekommen sind.

Beim Schnellen MSR erlaubt die Konstruktion enorme Reserven hinsichtlich der Betriebstemperatur (nach oben), der Leistung... Es macht Spass. Sie würden den Glauben an den HTR verlieren.

Schade....

Viele Grüsse

Vandale

 

#78: E.Teufel sagt:

am Mittwoch, 11.04.2012, 10:18

@Herr Glatting

1. Mit Sicherheit ist "Windenergieanlage" in einer Norm definiert. Alles andere würde ja bedeuten, dass eine WEA in keiner Normung auftaucht. Schon allein diese Ihre Frage zeigt mir, dass Sie von Normung null Ahnung haben. Dies wiederum lässt mich zweifeln, ob die Diskussion mit Ihnen über 'Begrifflichkeiten in der Wissenschaft und anderswo' jemals das Kindergartenniveau verlassen wird.


2. Übrigens (zum dritten Mal; und das war eigentlich Ihr Ausgangspunkt): Wo habe ich nicht KKW gesagt? Sie weichen diesbezüglich immer wieder aus. Herr Heinzow würde sagen: Desinformant.

 

#79: D. Glatting sagt:

am Mittwoch, 11.04.2012, 11:22

@#78: E.Teufel,

das Spielchen begann damit, dass Sie sich darüber beschwert haben, dass ich Vogelschredder schreibe. Darauf haben Sie sich darüber beschwert, dass dies doch WEA oder WKA oder was weiß ich sein sollen.
Ob Sie irgendwo AKW geschrieben haben ist mir eigentlich gleich. Zumindest bei ihrem Dudenbeispiel haben Sie hervorgehoben, dass dies i.O. sei.

Und jetzt zum Thema: Ich habe heraus gestellt, dass der Begriff „Kernkraftwerk“ in einer Norm festgelegt ist. Das dient zur ordnungsgemäßen Übersetzung technischer Termini. Dass zur Verunglimpfung dieser Technik andere Ausdrücke verwendet werden, weiß man schon.

Ob der Begriff "Windenergieanlage" schon genauso genormt ist, kann ich nicht sagen und ist mir soweit Sie mir nicht das Gegenteil beweisen ausgesprochen egal. Zeigen Sie doch mal, dass Sie eine Norm finden. Ich gebe Ihnen einen Tipp:
Verlag Beuth!

Und einen Gegenbeweis, dass "Windenergieanlage" nur Nachteile haben, konnten Sie bisher auch nicht erbringen. Das bleibt bei jeder Begrifflichkeit bestehen.

 

#80: Thomas Heinzow sagt:

am Mittwoch, 11.04.2012, 11:54

@ D. Glatting #76

"Was gewinnt ein Angreifer wenn er Radioaktivität freisetzt."

Was hat der Angreifer gewonnen, der das WTC zerstört hat?

"Ist so konstruiert! Was wollen Sie noch? Sie wissen es halt nur nicht."

Das ist eben nicht der Fall. Die konstruktiven Mängel der KKW sind bekannt. Man hätte vieles besser machen können. Aber man wollte es nicht.

"Das Schadenspotential von KKW ist mit den Versicherungssummen abgedeckt."


Da rechnen Sie sich aber das Schadenspotential klein.

"„Ein Versagen des Ventils ist also ausgeschlossen?“
Ja."

Da ist wohl der Glaube bei Ihnen stärker als das Wissen.

"Wir werden eine Renaissance der Kernkraft weltweit sehen."

Ja, aber mit unsicheren Reaktoren japanischer Bauart der Firma Toshiba.

"Ich denke mal, dass die meisten Piloten in Verkehrsflugzeugen mutig sind."

Sie meinen die modernen Busfahrer, die nur noch die Automatik ein- und ausschalten und wenn sie ohne Automatik landen, ab und an mal durchstarten müssen, weil sie den Aufsetzpunkt verfehlt haben?

 

#81: Thomas Heinzow sagt:

am Mittwoch, 11.04.2012, 12:01

@ E. Teufel #78

Wer ein Schrottprodukt wider jegliche Vernunft "vermarkten" will um seine Klientel mit Subventionen zu versorgen, muß natürlich für die entsprechenden Normen sorgen, so wie das ein gewisser Austermann gemacht hat und wie es mit den Lärmvorschriften gemacht wird.

So wie Alkohol nach den EU-Vorschriften nicht zum Verzehr zugelassen werfden könnte, wären ohne entsprechende willkürliche Anpassung der Normen Windmühlen zur Stromproduktion nicht zulassungsfähig.

 

#82: D. Glatting sagt:

am Mittwoch, 11.04.2012, 15:53

@#78: E.Teufel,

zu 2.

#24: E.Teufel sagt:
am Dienstag, 24.01.2012, 20:58

@Herr Eng (und EIKE)
Aktuell steht in den Nachrichten, dass das AKW im niederländischen Borssele vorerst nicht gebaut wird, weil der Strom dann zu teuer wäre. Das würde ja all Ihre Theorien über billigen Atomstrom übern Haufen werfen. Wo liegt der journalistische Fehler?

Der Desinformant geht zurück an Sie.

 

#83: E.Teufel sagt:

am Mittwoch, 11.04.2012, 18:57

@Herr Glatting
0. Geht es Ihnen nicht gut, dass Sie etwas zum rummeckern brauchen?

1. Ich versuche zumindest immer die korrekten Wörter zu verwenden.

1a. "das Spielchen begann damit, dass Sie sich darüber beschwert haben, dass ich Vogelschredder schreibe"
Tja, es waren vor Ihrem Beitrag nur 78 andere Beiträge. Blättern Sie einfach mal zurück! Es war eigentlich nur ein kleines Scharmützel zwischen Herrn Heinzow und mir, bzw. Herr Heinzow ist darauf eingegangen, dass ich seinen BEgriff der Windmühle kruz um meinen Begriff - also den wissenschaftlichen - ergänzt habe. Das Thema war zwischen uns beiden dann schnell beendet - vielmerh war es gar kein Thema - da mir es völlig Wumpe ist, solange ich weiß, von was mein Gesprächspartner redet. Aber dann kamen Sie mit Beitrag 46: "Sie reden von AKW obwohl es KKW heißt..." Nur diesen Punkt habe ich in #70 richtig gestellt. Damit wäre die Sache eigentlich beendet gwesen, aber für Sie anscheinend nicht (siehe Punkt 0)!


2. Es gibt einen Unterschied zwischen wissenschaftlicher Sprache (die immer die korrekten Bezeichner verwenden sollten) und allgemeingültiger Sprache. Zu ersterer hilft in der Elektrotechnik meist die IEC 60050 Reihe oder andere Normen die entsprechende Sachen definieren. Zu letzterer kann man im Duden schauen. Und in letzterem stehen AKW und KKW sogar als Synonym (hätte ich jetzt nicht erwartet, ist aber so; Bei Windenergieanlage können Sie mal nach Synonymen suchen!)
Eigentlich ist mir das völlig egal, aber wenn sie wie in Beitrag #46 Krümel kacken müssen und mir dabei noch falsche Sachen unterstellen, muss ich das richtig stellen.

3. "Zumindest bei ihrem Dudenbeispiel haben Sie hervorgehoben, dass dies i.O. sei." Der Punkt ist genial. Was sind Sie für einer, der auf solche Gedankengänge kommt? Haben Sie irgendetwas mit Polizeiverhören zu tun (vielleicht auf Kuba?)?
Ansonsten siehe Punkt 2.


4. " Ich habe heraus gestellt, dass der Begriff „Kernkraftwerk“ in einer Norm festgelegt ist." Ja, sie haben mutmaßlich kurz gegoogled unter "Kernkraftwerk Norm" und tatsächlich diese Ihre Aussage gefunden. Anscheinend haben Sie weder in der 60050 nachgesehen, denn da hätte man einfach mal weiter blättern können. Sie hätten auch online bei Electropedia nachsehen können (es ist die IEC 415-01-02; Das KKW -also Ihre ISO steht da übrigens unter der 393-x-x; Sie werden es schon finden).

5. "Zeigen Sie doch mal, dass Sie eine Norm finden. Ich gebe Ihnen einen Tipp:
Verlag Beuth!"
Warum schauen Sie dann da nicht selber nach? Also Electropedia der IEC reicht auch. Die 60050 ist sogar im Netz verfügbar, wie ich grad festgestellt habe. Und zu alledem habe ich noch die 61400er Reihe vor mir liegen (die sollte nicht frei erhätlich sein) und wie man es bei Normen kennt (außer Sie) stehen am Anfang einer Norm Begrifflichkeiten. Ach, da Sie es wahrcheinlich nicht wissen: Die 61400er befasst sich mit Windenergieanlagen.

6. Bin ich Ihr Butler um irgendwelche Nachweise zu führen?

 

#84: E.Teufel sagt:

am Mittwoch, 11.04.2012, 19:00

@Herr Gattint #82
Jetzt haben Sie aber gesucht. Interessant, was manchen Leuten wichtig ist. Naja, wie ich in #70 schrieb: auch ich bin nicht unfehlbar. Vor allem wenn ich Nachrichten abschreibe, neige ich dazu keine Umformulierungen zu machen.

 

#85: E.Teufel sagt:

am Mittwoch, 11.04.2012, 19:03

@Herr Heinzow:

Bei der Normung geht es aber nicht um Marketingaspekte. Ich hoffe das ist Ihnen bewusst. Sie kennen sicher die 61400.

@Herr Glatting:
Noch zur Verteidigung: In der Mehrzahl verwende ich mit Sicherheit KKW.

 

#86: D. Glatting sagt:

am Mittwoch, 11.04.2012, 20:28

@#80: Thomas Heinzow,

„Was hat der Angreifer gewonnen, der das WTC zerstört hat?“
Wenn man der Propaganda folgt, war das WTC ein Symbol des amerikanischen Finanzimperialismus. Ansonsten http://911quiz.co.de/ machen.

Zuerst mal. Wir reden von Deutschland. Von mir aus auch von der Schweiz.
Welche konstruktiven Mängel der KKW sind Ihnen denn bekannt? Was hätte man hätte besser machen können? Was hätte man bisher verbessern können und nicht gemacht?
Meines Erachtens reißen nur mächtig das Maul auf und Wissen gar nichts.

„Da rechnen Sie sich aber das Schadenspotential klein.“
Welches Schadenspotential unter welchen Bedingungen haben Sie denn zu bieten. GaU wäre demnach der Kernschadensfall bei dem gefiltert entlastet wird.
Auch hier reißen Sie nur mächtig das Maul auf.

„Da ist wohl der Glaube bei Ihnen stärker als das Wissen.“
Ich weiß, weil ich die Konstruktionspläne kenne. Was wissen Sie, dass die nicht funktionieren könnten? Und die gibt es auch noch mehrfach redundant.
Siehe oben!

„Ja, aber mit unsicheren Reaktoren japanischer Bauart der Firma Toshiba.“
Und hier exibitionieren Sie ihr hervorragendes Nichtwissen par Exzellenz. Die Reaktoren in Fukushima waren US Konstruktionen der Firma GE Typ Mark I bzw Mark II.

Sie stellen einfach nur Behauptungen auf, die Sie nicht belegen können. Billige Propaganda auf dem Niveau von Grünpiss. Fachfremde Experten halt.

"Ich denke mal, dass die meisten Piloten in Verkehrsflugzeugen mutig sind."
Sie haben von den toten mutigen Piloten angefangen. Wenn man überhaupt Luftfahrt mit Kernkraft vergleichen will, muss man die kommerziellen Sparten vergleichen.
Und damit sind ihre Ausführungen eh nur noch als Geschwalle zu betrachten.

 

#87: A. Bauer sagt:

am Mittwoch, 11.04.2012, 21:12

@#80 Zu der Idee der "unsicheren Reaktoren" - das ist doch genau die Idee, die die Anti-Bewegung allen wie einen Floh ins Ohr gesetzt hat.

Die Darstellung der Antis geht so:
Man riskiert mit AKW praktisch das Leben und Hab und Gut der gesamten Nation, konkret, daß man z.B. eine Großstadt wie Frankfurt oder Berlin bei einem ungünstig verlaufenden GAU eines nahen AKW komplett "abschreiben" müsste. Man würde einen Schaden von Billionen Euros riskieren, den Bankrott der Nation, nur um ein bischen billigeren Strom zu haben, und nur um von fossilen Energien wie Kohle unabhängiger zu sein.

Die Realität ist so:
Die einzigen die die Gefahren hochspielen sind die Antis. Radioaktivität ist natürlich und die Gefahr ist nicht größer als durch Luftverschmutzung, Chemie, Schwermetalle etc. Es gibt absolut keinen rationalen Grund für weitreichige Evakuierungen wie sie Japan bei Fukushima wieder einmal durchgeführt hat. Die Angst, der Aberglaube und die Hysterie der Politiker sind die einzig große Gefahr durch AKW bei einem GAU.

Die falsche Angst vor Radioaktivität und die LNT-Theorie sind die Basis der gesamten Kritik. In Ländern wo diese nicht weit verbreitet ist, wie z.B. in Russland, sind AKW ein Werkzeug wie jedes andere. In Ländern wie Deutschland und Österreich sitzt der Abgerglaube so fest, daß nur erhebliche wirtschaftliche Krisen die Leute wachrütteln könnten. In der Regel gilt - je satter und wohlhabender und älter die Bevölkerung desto größer die Angst vor dem unbekannten neuen, desto weniger Mut. Der Wohlstand wurde von mutigen Leuten aufgebaut und verdient, nun wird er von ängstlichen Leuten verhunzt.

 

#88: D. Glatting sagt:

am Mittwoch, 11.04.2012, 21:46

@#80: Thomas Heinzow,

Nachtrag:
“Was hat der Angreifer gewonnen, der das WTC zerstört hat?“
Den Einzigen, denen einfallen würde ein KKW mit Absicht in die Luft zu jagen, wären grünindoktrinierte Spinner, die meinen beweisen zu müssen, dass Kernkraft nicht sicher sein kann. Und dann meinen, dass Sie dies auf diese Weise beweisen zu müssen.
Der Dank der Massen ist ihren Gesinnungsgenossen jetzt schon sicher.

Es ist ganz einfach. Deutsche und Schweitzer Kerntechnik ist sicher. Nur haben weder Politiker noch Journallie ein Interesse daran, dies den Menschen rüber zu bringen. Deshalb laufen auch jede Menge ahnungslose Honks durch die Gegend und verbreiten aus ihrer Ahnungslosigkeit heraus, solche unfundierten Panikpropaganda wie Sie.

Den Bürgern wird nicht erklärt wie das Geldsystem funktioniert.
Den Bürgern wird nicht erklärt was die EU macht.
Den Bürgern wird das Märchen vom Klimawandel erzählt.
Den Bürgern wird nicht erklärt, wie sichre hier die Kernkraft wirklich ist.

Entweder Sie sind Teil der Methode oder ein einfältiges Opfer. Egal, fundiert begründen können Sie so oder so nichts.

 

#89: S.Hader sagt:

am Mittwoch, 11.04.2012, 22:16

@Glatting, #86: "Meines Erachtens reißen nur mächtig das Maul auf und Wissen gar nichts."

Es ist schon erstaunlich, wie jemand mit ad hominem übergossen wird, sobald er sich in der Sache kritisch zur Atomenergie äußert. Und dann trifft es noch jemanden, der man nun mit allen Respekt als Nicht-AGWler und Anti-Ökodiktator bezeichnen kann. Und weshalb? Verstoß gegen die Grundregel, sage nie etwas kritisches über das Lieblingsspielzeug eines Stammgastes.

Auf die Art gewinnt das Forum an Unterhaltungswert, aber nicht an Anerkennung.

 

#90: Thomas Heinzow sagt:

am Mittwoch, 11.04.2012, 22:53

@ E.Teufel #85

"Bei der Normung geht es aber nicht um Marketingaspekte."
Bei den sog. "erneuerbaren Energien" geht es bei der Normung - ein Gesetz ist übrigens auch eine Norm - vorrangig um Marketing, denn nur so lassen sich die schlechten Produkte auch der dummen Bevölkerung politisch verkaufen.

 

#91: Thomas Heinzow sagt:

am Mittwoch, 11.04.2012, 23:39

@ D. Glatting #86

"Was hätte man hätte besser machen können?"

Die Liste der Nachrüstungen und Reparaturen ist lang.

"GaU wäre demnach der Kernschadensfall bei dem gefiltert entlastet wird." Und das Wallmannventil versagt.

"Was wissen Sie, dass die nicht funktionieren könnten?"
Alles kann versagen.

Was halten Sie denn hiervon?:
"Es gab in Esenshamm kein automatisches Sicherheitssystem, das bei verschlossenen Ventilen einfach ein Anfahren des Reaktors verhindert – wie etwa bei amerikanischen und französischen Atomkraftwerken."

"Und hier exibitionieren Sie ihr hervorragendes Nichtwissen par Exzellenz. Die Reaktoren in Fukushima waren US Konstruktionen der Firma GE Typ Mark I bzw Mark II."

Sie sollten weniger emotional lesen, denn es ging um das hier:
>>"Wir werden eine Renaissance der Kernkraft weltweit sehen."

Ja, aber mit unsicheren Reaktoren japanischer Bauart der Firma Toshiba.

 

#92: D. Glatting sagt:

am Donnerstag, 12.04.2012, 07:19

@#83: E.Teufel,

Vogelschredder bleiben lanndschaftsverschandelnde Subventionsgräber, in die mehr Energie rein gesteckt werden muss als hinterher raus kommt. Da können Sie an Begriffen diskutieren was Sie wollen.
Sie nützen weder einem Klima, dass nicht geschützt werden muss noch diesen sie zur Verringerung der Primärenergieproduktion.
Vogelschredder sind einfach schlecht in allen Belangen. Im Normalfall sagt man Sch....
Und an dem Punkt kann man weiter diskutieren

 

#93: D. Glatting sagt:

am Donnerstag, 12.04.2012, 08:12

@#89: S.Hader,

wollen Sie auch mal wieder was zum Thema Kerntechnik beisteuern? Haben Sie sich mittlerweile darüber informiert, was der Unterschied zwischen einer Turbine und einem Dampferzeuger ist?
Hat Ihnen auch schon jemand erklärt wieso sich Özdemir mit seiner Leistungsangabe in Gigabyte so blamiert hat?
Wenn ich der Unterhaltungsfaktor bin, dann sind Sie der der nutzlose Sauerstoffverbraucher, der nie Fakten zur Diskussion beiträgt.

 

#94: Thomas Heinzow sagt:

am Donnerstag, 12.04.2012, 08:42

@ S. Hader #89

"Nicht-AGWler"

Sie sollten Ihre unsubstantiierten Unterstellungen unterlassen. Zur Frage, ob die GCM korrekte Zukunftsprognosen abgeben, habe ich mich noch nie geäußert und werde es auch nicht tun.

 

#95: D. Glatting sagt:

am Donnerstag, 12.04.2012, 10:38

@#91: Thomas Heinzow,

die Fragen aus #86 waren:
„Welche konstruktiven Mängel der KKW sind Ihnen denn bekannt? Was hätte man hätte besser machen können? Was hätte man bisher verbessern können und nicht gemacht?“
und nicht nur:
"Was hätte man hätte besser machen können?"
Wenn Sie dann darauf auch noch schreiben:
„Die Liste der Nachrüstungen und Reparaturen ist lang.“
Dann muss ich fragen: Von welchen Reparaturen reden Sie?
Und benennen Sie auch nur eine Sache beim Namen. Ansonsten sind Sie wirklich nur der Laller der die Klappe aufreißt.

Und dann kommen Sie mit Sprüchen wie:
„Alles kann versagen.“
(2. Vermeiden Sie Allgemeinplätze)
Kamen Sie nicht mit dem inhärent sichern Reaktor? Kann der nicht auch versagen? Kann man dann noch Fahrrad fahren oder Auto, wo doch mehrfach gesicherte Bremssysteme versagen können. Es sieht doch wohl so aus:
Sie glauben, dass man das nicht sicher ausführen kann. Sie sind der Gläubige und ich bin der Wissende der die Technik kennt.

Ist Esenshamm noch am Netz oder vor kurzem abgeschaltet worden? Reden wir von aktuellen Reaktoren? Oder kommen Sie mir noch mit RBMK 1000 aus Tschernobyl und RBMK 440 aus Greifswald?
Das ist mal wieder das volle Gelalle.

OK. Den hatte ich falsch verstanden:
„Ja, aber mit unsicheren Reaktoren japanischer Bauart der Firma Toshiba.“
Wird dann aber wohl daran liegen, dass in Deutschland wegen einiger Bedenkenträger wie Ihnen die Kernkraft abgeschafft wurde.

Sehen Sie einfach ein, dass in Deutschland, der Schweiz und wahrscheinlich auch in Frankreich nur Reaktoren laufen, die keine Gefahr für die Bevölkerung darstellen. Diese Kraftwerke produzieren auf umweltverträgliche Weise günstigen Strom. Und alle Sicherheitsbedenken haben ihren Platz solange man sie rational analysiert. Dann kommt man nämlich zu dem Schluss, dass von dieser Technik zur Stromerzeugung weniger Gefahren ausgehen als von allen anderen.
Vielleicht verstehen Sie das ja auch irgendwann mal. Bei Ihnen sebe ich eine Chance. Bei Herrn Hader ist ebenso wie bei A. Marie nicht die intellektuelle Substanz vorhanden, dieses Thema auch nur annährend zu begreifen. Leider kann man der Mehrheit der Bürger jeden Quatsch erzählen. Man muss ihn nur oft genug wiederholen, bis er geglaubt wird.

 

#96: W.Rassbach sagt:

am Donnerstag, 12.04.2012, 15:06

Herr Heinzow,

"denn nur so lassen sich die schlechten Produkte auch der dummen Bevölkerung politisch verkaufen."

Korreliert dann auch der Ausbau der EE mit der selbigen?

Ist der Plan etwa, 2050 sind wir zu 80% dumm ?

Oder müssten wir jetzt schon weiter sein , ich habe den Eindruck, wir könnten der Welt zeigen, dass wir die 80% locker drauf haben. ;-)

 

#97: Thomas Heinzow sagt:

am Donnerstag, 12.04.2012, 17:01

@ D. Glatting #96

"Dann muss ich fragen: Von welchen Reparaturen reden Sie?"
Z.B. dem Umbau der Notkühlanlage beim KKW Stade wegen der Versprödung. Oder dem Rohrtausch in Grafenrheinfeld. Vorzeitige Ventiltausche im Primärkreislauf eines DWR ... .

"„Alles kann versagen.“
(2. Vermeiden Sie Allgemeinplätze)"

Das ist eine wichtige Feststellung gegenüber Ihren Behauptungen, die KKW seien prinzipiell sicher.

"Kamen Sie nicht mit dem inhärent sichern Reaktor? Kann der nicht auch versagen? Kann man dann noch Fahrrad fahren oder Auto, wo doch mehrfach gesicherte Bremssysteme versagen können."

Entscheidend ist die potentielle Schadenshöhe und die Zahl der potentiell Betroffenen.

"Sie glauben, dass man das nicht sicher ausführen kann."
Die Geschichte der Ingenieurwissenschaft ist gepflastert mit Leichen, weil man meinte etwas "sicher" ausführen zu können. Schauen Sie mal unter Knickei nach, was da so geleistet wurde. Oder den Untergang der Titanic oder der Costa Concordia oder die Maschinenraumbrände diverser Kreuzfahrtschiffe und Fähren. Ach ja, die Existenz von Monsterwellen wurde bestritten, bis dann ein deutscher Kreuzfahrer frontal getroffen wurde und die Menschen mit dem Schrecken davon kamen, weil der Maschinenausfall behoben werden konnte.

Können wir alles handeln, heißt es immer wieder.

"Ist Esenshamm noch am Netz oder vor kurzem abgeschaltet worden?"
Ist doch wurscht, ob das KKW noch am Netz ist. Es gab diese Automatik nicht und das KKW konnte trotz verschlossener Ventile hochgefahren werden.

"... die keine Gefahr für die Bevölkerung darstellen."

Gefahr ist relativ und das größte Schadenspotential hat menschliches Versagen, seien es nun die Konstrukteure oder die Bedienmannschaften.

"Dann kommt man nämlich zu dem Schluss, dass von dieser Technik zur Stromerzeugung weniger Gefahren ausgehen als von allen anderen."

Weniger ist relativ. Man muß schon das Risiko monetarisieren. Das ist aber damals, als die Blaupausen erstellt wurden, nicht gemacht worden. Da herrschten Schmidt und Matthöfer und wollten Deutschland sogar mit einem gigantischen Fernwärmenetz auf Basis sehr vieler KKW überziehen. Der Schaden, den diese überhastet ans Werk gegangenen Schreibtischtäter angerichtet haben, wird sich erst später genau spezifizieren lassen. Ebenso wie es schwierig ist, die tatsächliche Schadenssumme des EEG zu bestimmen. Derzeit beläuft sie sich auf ca. 400 Mrd. € bis zum Jahr 2031. Tendenz nichtlinear steigend, da volkswirtschaftliche Schäden zu verzinsen und zu thesaurieren sind.

BTW: Tolle Sache mit dem Kupferummantelten Schweißdraht zur Rostvermeidung und der Inkaufnahme einer schnelleren Versprödung bei Neutronenbeschuß. Als ob die Ingenieure noch nie etwas von Schutzgas gehört haben.

 

#98: A. Marie sagt:

am Donnerstag, 12.04.2012, 19:17

@#97: Thomas Heinzow

Nur eine kurze Bemerkung. Soweit ich mich erinnere, lagen wir uns bei der Kernenergie immer in den Haaren. Habe ich Sie früher mißverstanden oder sind Sie jetzt ein anderer Thomas Heinzow mit demselben Namen ?

Ich bin wegen Ihrer Argumentation (personell) völlig verwirrt.

 

#99: Thomas Heinzow sagt:

am Donnerstag, 12.04.2012, 19:39

@ D. Glatting #95

"Was hätte man bisher verbessern können und nicht gemacht?"

Habe ich Ihnen doch bereits gesagt: Automatisch verhindern, daß das KKW Esenshamm mit geschlossenen Ventilen im Primärkreislauf hochgefahren werden kann. Ist da m.W. nie eingebaut worden.

Ein Fall reicht übrigens, um Ihre Behauptungen zu widerlegen.

"Diese Kraftwerke produzieren auf umweltverträgliche Weise günstigen Strom."

Wann sehen Sie ein, daß die KKW bereits in den sechziger Jahren locker um 2 Zehnerpotenzen sicherer hätten konstruiert und betrieben werden können, wenn man es gewollt hätte? Ist es nicht erstaunlich, daß es bei den U-Boot- und Flugzeugträgerreaktoren der USA bisher keine gravierenden Störfälle mit Havarie (Totalausfall der Maschine) gegeben hat?

"Sie sind der Gläubige und ich bin der Wissende der die Technik kennt."

Was ist denn so besonders schwierig an der Technik eines KKW, was nicht ein Abiturient eines math.-nat. Gymnasiums nachvollziehen kann?

 

#100: Thomas Heinzow sagt:

am Donnerstag, 12.04.2012, 19:43

@ W. Rassbach

Die 80% schafft der zukünftige Bioagrarstaat Deutschland locker mit einer entsprechend reduzierten Bevölkerung.

 

#101: D. Glatting sagt:

am Donnerstag, 12.04.2012, 22:46

@#97: Thomas Heinzow,

„Z.B. dem Umbau der Notkühlanlage beim KKW Stade wegen der Versprödung.“
Stade ist nicht mehr am Netz und das schon länger. Und wenn man Bauteile wegen Versprödung tauscht, hat man die Alterung im Griff und macht entsprechend das Richtige.

„Oder dem Rohrtausch in Grafenrheinfeld.“
Die Kerbe in der Rundund der Wärmefalle war Fertigungsbedingt und ist im Laufe der Zeit nicht gewachsen. Die Stelle war nicht von Primärspannungen beansprucht und schon allein aus Bruchmechanischer Betrachtung heraus vollkommen harmlos. Nur durch die im Laufe der Zeit verbesserten Messtechnik wurde sie überhaupt entdeckt. Nach allen bisher vorliegenden Befunden des TÜV München und der MPA Stuttgart handelt es sich wohl um die sinnloseste Reparatur an einem Kernkraftwerk aller Zeiten. Aber da Söder und Röttgen das von ganz oben verordnet haben, darf offiziell davon nichts raus.
Das ist das gleiche Spiel wie mit dem nicht vorhandenen Endlager. Wir produzieren Scheinprobleme.

„Vorzeitige Ventiltausche im Primärkreislauf eines DWR ... .“
Auch hier hat man die Alterung im Griff und tauscht rechtzeitig.

Wo ist jetzt also das Problem? Wäre es Ihnen lieber, die Dinger würden vor sich hingammeln? Muss man an konventionellen Anlagen nicht auch mal was tauschen? Lassen Sie ihr Auto nie reparieren.

"„Alles kann versagen.“
ist ein dummer Spruch von Ihnen. Und keine Aussage von mir. Mir wird immer mehr bewusst, dass Sie jede Seite des Handbuchs für Forentrolle studiert haben. Herr Teufel ist einfach nur ein verblendeter Mitläufer. Der wirkliche Täter und Worte im Mundrumdreher sind Sie.

„Entscheidend ist die potentielle Schadenshöhe und die Zahl der potentiell Betroffenen.“
Und die Wahrscheinlichkeit lassen Sie einfach außen vor. Wohl bei der Ethikkommission abgeschaut. Damit machen Sie es sich aber zu leicht. Dann müsste man auch Laster verbieten. Da deren Schadenspotential höher ist als das von PKW. Daher müsste man alle Güter mit PKW transportieren. Dass dabei dann zum Schluss mehr Menschen ihr Leben lassen und allen an Wohlstand fehlt ist ja egal.

„Oder den Untergang der Titanic oder der Costa Concordia“
Dann komm ich jetzt mit Harrisburg. Kernschmelze mit Null (0) Toten und Null (0) Verletzten. Und aus Harrisburg wurden in Deutschland die entsprechenden Lehren gezogen. Was in Harrisburg passiert ist liegt über dem maximalen Ausmaß von dem was in Deutschland möglich ist. Einzige mögliche Schlussfolgerung ist:
Kernkraft in Deutschland ist sicher.

„"Ist Esenshamm noch am Netz oder vor kurzem abgeschaltet worden?"
Ist doch wurscht, ob das KKW noch am Netz ist. Es gab diese Automatik nicht und das KKW konnte trotz verschlossener Ventile hochgefahren werden.“
Haben Sie eigentlich einen Vollvogel. Wie wollen Sie ein demontiertes Kraftwerk hochfahren? Alle laufenden und auch die nach Fukushima abgeschalteten Kraftwerke konnten so nicht hochgefahren werden.
Demnächst fordern Sie auch noch das Verbot von automatischen Waffen, wegen der Unfälle mit Vorderladern. Überlegen Sie mal was Sie erzählen. Sie kann man ja nicht mehr ernst nehmen.

„Man muß schon das Risiko monetarisieren.“
Das ist genau dass, was sie weiter oben verweigern. Quasi 0 Risiko mit maximaler Schadenshöhe multipliziert ergibt das monetarisierte Risiko.
Nehmen wir die von der RSK für die deutschen KKW geforderte Kernschadenswahrscheinlichkeit von 10e-5 1/a. Gehen wir des Weiteren von einer Versagenswahrscheinlichkeit von 10e-4 aus, dass alle Wallmannventile gleichzeitig klemmen. Dann kommt man auf eine Wahrscheinlichkeit von 10e-9 für eine weitreichende Kontamination der Umgebung. Wenn man dann eine Schadensschätzung ala PIK Schellenhuber (nicht gerade ein Freund der Krernkraft) von 200e9 € zugrunde legt, kommt man auf weniger als einen €/Tag/KKW um mögliche Schäden zu versichern.

Das mit dem Fernwärmenetz ist mir neu. Wäre aber die Erweiterung meiner Idee der mit Abwärme aus Kernkraftwerken betriebenen Gewächshäuser, in denen in Deutschland Südfrüchte angebaut werden können. Frische Orangen und Bananen von Rheinschanzinsel wären es gewesen. Da hat man jetzt aber einen Polder hingebaut, wegen der Überschwemmungen, die und wegen der menschengemachten Klimakatastrophe drohen.
Wo Sie den Volkswirtschaftlichen Schaden der Kernkraft sehen ist mir schleierhaft. Schauen Sie mal auf den Strompreis in Frankreich und anderswo. Von Deutschland mag ich wie Sie richtig ausführen gar nicht sprechen.

Und was Sie mit:
„BTW: Tolle Sache mit dem Kupferummantelten Schweißdraht zur Rostvermeidung und der Inkaufnahme einer schnelleren Versprödung bei Neutronenbeschuß. Als ob die Ingenieure noch nie etwas von Schutzgas gehört haben.“
ausdrücken wollten, ist mir ehrlich gesagt unverständlich. Bitte erläutern Sie hier ihr Halbwissen genauer, auf dass ich Ihnen Vollumfänglich das Gegenteil beweisen kann.

 

#102: Paul Gogo sagt:

am Freitag, 13.04.2012, 12:34

#69: D. Glatting sagt:
„Und dass die Japaner so doof sind hätte ich auch nicht für möglich gehalten.“

Lieber Herr Glatting,
da haben Sie aber wieder laut gepoltert.
Ein wenig integrales Lesen hätte Ihnen viele Missverständnisse vermeiden können.
Ihre Gegner sind nicht die, gegen die Sie mit grosser Lautstärke poltern, sondern diejenigen, die nach nichtintegralem Lesen vordergründig mit Ihnen im Einklang sind.
Haben Sie das auch schon bemerkt?
Und nicht, Sie mit ihnen, sondern diese mit Ihnen.

Es ist trotzdem schön, dass Sie sich meinen Ausführungen anschliessen.
Wir beide wissen, dass es keine 100% Sicherheit gibt.
Und nun, zwar etwas spät, Ihre Aussage zu Fukushima: „Und dass die Japaner so doof sind hätte ich auch nicht für möglich gehalten. Lag wohl an der asiatischen Angst des Gesichtsverlustes.“
Dazu hatte ich vorweggenommen, dass das der triviale Stoff ist aus dem die Katastrophen gemacht sind. Das reale Leben ist immer etwas satirischer als in der Kunst dargestellt.
Dennoch, ich bin gegen Ihre rassistische Aussage, denn diese suggeriert, dass andere Nationen schlauer sind, als die Japaner. Das halte ich für unwahrscheinlich.

Die vielen KK-Fachleute hier erzählen, dass durch neue Formalismen, rund um die FMEA, die durch exotische Buchstabenkombinationen gekennzeichet wurden, alle vorkommenden Fehlerfälle bereits im Vorfeld berücksichtigt wurden. Ein System ist aber nicht schlauer als die, die es programmiert haben.
Fukushima ist der Beweis, dass KK sicher ist, nur die Notstromaggregate waren unterhalb des Wasserspiegels.
Vermutlich ist auch schon einmal ein Uboot gesunken, weil die Einstiegsluke beim Abtauchen nicht geschlossen war oder ein Flugzeug abgestürzt, weil die Türe nicht verriegelt war. Jeder hier hätte es besser gewusst.
Die Literatur ist voll von diesen Fällen, angefangen bei Theodor Fontane über die Titanic bis zu Geschichten von Crichton und Clancy. Natürlich auch vom Gegenteil, wo mangelhafte Systeme funktioniert hatten wie Wright und Lindbergh zeigten.
Ich behaupte übrigens nicht, dass die Fliegerei sicherer sei als der Betrieb eines KKWs. Und das, obwohl ein Flugzeug üblicherfweise 2 Tragflügel hat und wenn einer davon abbricht, dann kann es mit dem anderen weiterfliegen.

Die nette Geschichte mit dem Stux net Virus in einer PLC, der irgendwo angeblich Zentrifugen eine schädliche Drehzahl befahl kann auch auf die deutschen KKWs übertragen werden. Dort sind vermutlich die gleichen PLC Module im Einsatz. Wir hätten einen Feuerwall, der die Viren abtötet. Auch hier zeigt die Geschichte, dass sich Menschen absichtlich infizierten um die Viren weiterzugeben, mit prominenten und unprominenten Beispielen.

Herr Glatting, machen Sie doch ein eigenes Forum auf, das ohne den Balast der 0-Fehler KK Gemeinde läuft.

Gruss
Paul Gogo

 

#103: Thomas Heinzow sagt:

am Freitag, 13.04.2012, 12:41

@ D. Glatting #101

"Stade ist nicht mehr am Netz und das schon länger."

Ist doch uninteressant in Bezug auf die Frage, wie riskant die Betreiber das Kraftwerk betrieben haben oder wie schlecht das Kraftwerk konstruiert wurde.

"„Vorzeitige Ventiltausche im Primärkreislauf eines DWR ... .“
Auch hier hat man die Alterung im Griff und tauscht rechtzeitig."
Und anschließend hat es weiter geleckt. Sehr überzeugend Ihre Ausführungen hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Konstruktion.

"Haben Sie eigentlich einen Vollvogel. Wie wollen Sie ein demontiertes Kraftwerk hochfahren?"

Den Vollvogel haben Sie ganz offensichtlich, denn das Kraftwerk ist damals mit geschlossenen Ventilen in einem Kühlkreislauf hochgefahren worden. Geändert hat man das danach aber nicht.

Es ist der Umgang mit solchen Pannen, dem menschlichen Versagen und die Bagatellisierung durch Leute wie Sie, die zu Recht zum schlechten Image der KKW-Betreiber und Konstrukteure führen.

"kommt man auf weniger als einen €/Tag/KKW um mögliche Schäden zu versichern. "

Das Wesen der Versicherung haben Sie offensichtlich nicht kapiert. Es haftet immer bei solchen Dingen die gesamte Volkswirtschaft, weshalb man auf die "Gewinnprämien" der Versicherer verzichten kann.

Ihre Schdenswahrscheinlichkeit sagt nichts darüber aus, wann ein Schaden überhaupt entstehen wird.

"ist mir ehrlich gesagt unverständlich."

Sowas macht man nicht, wenn es Alternativen gibt. Oder haben die Ingenieure nicht gewußt, was Kupferatome im Gitter von Stahl bei Neutronenbeschuß bewirken?

 

#104: D. Glatting sagt:

am Freitag, 13.04.2012, 15:13

@#99: Thomas Heinzow,

jetzt habe ich mal nachgeschlagen, was Sie mit Essenhamm meinen. Wir reden also über KKU. Das ist erst nach Fukushima still gelegt worden. Das Kraftwerk fällt wohl unter die Pre-Konvoi Anlagen.
Wenn da jemals ein Sicherheitsproblem bestand, dann ist das seit 30 Jahren behoben. Was machen Sie an alten Kamellen rum? Sind Sie senil? Vor 30 Jahren war mal etwas unsicher; damit ist heute noch die ganze Technik schlecht? Vor 30 Jahren ist auch der R4 meiner Eltern zusammen gerostet. Produziert Mercedes deshalb bis heute Rostlauben?

„Wann sehen Sie ein, daß die KKW bereits in den sechziger Jahren locker um 2 Zehnerpotenzen sicherer hätten konstruiert und betrieben werden können, wenn man es gewollt hätte?“
Im englischen nennt man es alarp (as low as resonable possible). Damit beschreibt man das Konstruktionsprinzip mit dem man die Auslegung so handhabt, dass das Störfallrisiko so gering hält wie vernünftigerweise machbar ist. Fordern Sie 2 Zehnerpotenzen mehr, auf dass das alles unwirtschaftlich wird? Die explizite Rechnung, dass man es mit einem vernachlässigbaren Risiko zu tun hat wurde dabei schon dargelegt. Dabei wurde konservativ von einer Versagenswahrscheinlichkeit von 10e-4 der Wallmannventile ausgegangen. Das wären 10% Ausfallwahrscheinlichkeit des Einzelventils. In jeder realistischen probabilistischen Sicherheitsanalyse kann man davon ausgehen, dass die Ausfallwahrscheinlichkeit des Einzelventils < 0,1% ist. Damit wäre man mit 4 Ventilen bei einer realistischen Ausfallwahrscheinlichkeit 1e-12. Mit der Kernschadenswahrscheinlichkeit von 1e-5 1/a kommt man auf einen bedeutenden Schadensfall in 10e17 Betriebsjahren. Bei einer 1400 MW Anlage werden in dieser Zeit 1,11e27 kWh Strom für (4 Cent/kWh) 4,4e25 € erzeugt.
In Fukushima war innerhalb von 100 Jahren mit einem Tsunamie wie erlebt zu rechnen. Die Anlage war konstruktiv darauf nicht vorbereitet. Wir hatten also eine Kernschadenswahrscheinlichkeit von 10e-2 1/a. Da keine gefilterte Entlastung vorgesehen war, musste ein Kernschadensereignis auch gleichzeitig zu einer Kontamination der Umgebung führen.

„Ist es nicht erstaunlich, daß es bei den U-Boot- und Flugzeugträgerreaktoren der USA bisher keine gravierenden Störfälle mit Havarie (Totalausfall der Maschine) gegeben hat?“
Na dann denken Sie mal darüber nach. Vielleicht ist das alles gar nicht so unsicher wie Sie immer behaupten.

„Was ist denn so besonders schwierig an der Technik eines KKW, was nicht ein Abiturient eines math.-nat. Gymnasiums nachvollziehen kann?“
Sie scheinen halt echt Probleme damit zu haben. Wartung und Tausch von Komponenten sind für Sie Schäden. Sie machen an alten Kamellen rum. etc.
Können Sie wenigstens meinen Berechnungen folgen. Oder hat der Alzheimer auch schon den Matheprozessor angeknabbert?

Auf ihre #103 gehe ich später ein.
Vielleicht überlegen Sie sich mal wie man mitoffenen Ventilen in einem Kühlkreislauf einen Druck aufbauen will.
Geben Sie doch mal an welche Ventile denn in KKU so gefährlich sein sollen.

 

#105: Thomas Heinzow sagt:

am Freitag, 13.04.2012, 15:53

@ D. Glatting #101

Lernen Sie erst einmal Zusammenhänge richtig zu lesen und zu verstehen bevor Sie lospöbeln und die Reply-Taste drücken:

"Überlegen Sie mal was Sie erzählen. Sie kann man ja nicht mehr ernst nehmen. "
denn das hier:

>> Was halten Sie denn hiervon?:
"Es gab in Esenshamm kein automatisches Sicherheitssystem, das bei verschlossenen Ventilen einfach ein Anfahren des Reaktors verhindert – wie etwa bei amerikanischen und französischen Atomkraftwerken."

 

#106: H. Urbahn sagt:

am Freitag, 13.04.2012, 18:14

Herr Gogo,
die Japaner waren vielleicht nicht doof(obwohl ich Herr Glatting mit dieser Aussage sehr gut verstehen kann), aber Sie waren große um nicht zu sagen völlige Ignoranten. Nicht nur daß sie Ihre Tsunamierfahren in Ihrem Land bewußt unzureichend berücksichtigt haben auch bei der Erdbebenauslegung haben sie erst sehr spät nachgerüstet, sondern sie haben in den entsprechenden Gremien der IAEA, wenn es um Verbesserung von KKW ging immer dabei gesessen und genickt aber nichts oder nur unzureichend die dort diskutierten Maßnahmen umgesetzt. Dies ist mir über meine früheren beruflichen Verbindungen bekannt.
So etwas ist in meinen Augen verantwortunglose Schlamperei und es ist mir egal, ob Sie mich jetzt einen Rassisten nennen.
MfG
H. Urbahn

 

#107: D. Glatting sagt:

am Freitag, 13.04.2012, 19:47

@#103: Thomas Heinzow,

Materialermüdung und Leckagen sind grundsätzlich unterschiedliche Effekte. Sie können eine Armatur haben, die hinsichtlich des Erschöpfungsgrades am Ende ihres Lebens ist und trotzdem noch dicht ist. Diese müssen Sie tauschen, weil sonst die Materialkennwerte nicht garantiert werden können. Die neue Armatur kann dann eine Leckage haben weil der Sitz nicht optimal ausgeführt war. Das hat man dann wohl in den Griff bekommen, weil man sonst nicht hätte anfahren können.
160 bar ist halt ein bisschen mehr wie auf dem Wasserhahn zuhause.

Da nun klar ist, dass Sie von KKU reden. Welches geschlossene Ventil macht Ihnen da so Kopfzerbrechen? Könnten Sie das mal genauer spezifizieren? Im Schaltplan konnte ich bis jetzt keine grundlegenden Unterschiede zu den Konvoi Anlagen ausmachen. Was wissen Sie, was in meinen Plänen nicht zu finden ist?

Nennen wir ihre Argumentation als das was sie ist. Sinnfreie Panikmache. Keine Ahnung um was es geht aber erst mal behaupten, dass alles schlecht ist und nicht funktionieren kann. Ein Abi ersetzt noch kein Studium und ein Studium noch nicht das Faktenwissen.

Das mit den Kosten bei Schäden habe ich ja beim letzten Posting noch mal verdeutlicht. Aber noch mal. Bei einer Stromproduktion für 4,4e25 € käme man auf eine Kontamination der Umgebung für 2e11 €. Die Schäden würden also 5e-13 % der Wertschöpfung betragen.
Versuchen Sie das mal mit einer anderen Technik hinzubekommen.

„Sowas macht man nicht, wenn es Alternativen gibt. Oder haben die Ingenieure nicht gewußt, was Kupferatome im Gitter von Stahl bei Neutronenbeschuß bewirken?“
Bei allen Schweißgütern für den RDB war der Gehalt an Cu analog zum Grundwerkstoff beschränkt. Bei den RDBs wurden die Wurzellagen mit WIG geschweißt und alle anderen Lagen im UP Verfahren. Also nicht mit Elektroden. Der Cu Gehalt ist auf 0,12% begrenzt. Die wurde mit Schmelz und Stückanalysen der Schweißzusatzwerkstoffe und darüber hinaus mit Proben aus den Schweißtechnischen Verfahrens- und Arbeitsprüfungen nachgewiesen.
Zu jedem RDB gibt es ein Erprobungsprogramm, bei dem Proben des Grundwerkstoffes und der Schweißbereiche, aus den o.g. Verfahrens- und Arbeitsprüfungen, im Kernbereich unter hoher Neutronenflussdichte vorauslaufend gealtert werden. Diese Proben werden dann Versuchen unterzogen. Hieraus hat man ein umfassendes Bild über die Strahleversprödung der RDB.
Durch verbesserte Kernbeladungsstrategien kann man davon ausgehen, dass die meisten der derzeit im Betrieb befindlichen RDB weit über 100 Jahre genutzt werden können. Für die Konvoianlagen kann man von Jahrtausenden ausgehen.
Seien Sie froh, wenn Ihnen nicht die Literatur dazu auf den Fuß fällt. Der wäre ab.

 

#108: Thomas Heinzow sagt:

am Samstag, 14.04.2012, 00:06

@ D. Glatting #104

"Wenn da jemals ein Sicherheitsproblem bestand, dann ist das seit 30 Jahren behoben."

Wurde es nicht.

"Vor 30 Jahren war mal etwas unsicher; damit ist heute noch die ganze Technik schlecht?"

Vor 30 Jahren wurde versichert, daß die Technik absolut sicher sei, was nachweislich nicht der Fall war.

Und jetzt soll ich denselben Leuten glauben? Irgendwie sind Sie weltfremd gestrickt.

"Wartung und Tausch von Komponenten sind für Sie Schäden. Sie machen an alten Kamellen rum. etc. "

Ihre Bagatellisierung. Ersatz von Komponenten vor Ablauf der projektierten Lebensdauer oder aufgrund von Leckagen (siehe KKW Stade) ist Reparatur. Gefällt Ihnen natürlich nicht angesichts der von Ihnen angenommenen Unfehlbarkeit der Konstrukteure von KKW und anderen technischen Geräten.

Wenn nach 40000 km regelmäßig die Zündkabel beim Auto versagen und bei 100000 km ein bestimmtes Getriebelager, ist das nach Ihrer Lesart kein Konstruktionsmangel der Ingenieure.

"Können Sie wenigstens meinen Berechnungen folgen."

Welchen Berechnungen? Sie sind ja noch nicht einmal in der Lage zu kennzeichnen, ob es sich bei 'e' um die Eulersche Zahl oder die Basis 10 handelt, die üblicherweise mit 'E' geschrieben wird.

"In Fukushima war innerhalb von 100 Jahren mit einem Tsunamie wie erlebt zu rechnen."

Da wissen Sie mehr als die Geologen, Geophysiker und Ozeanographen. Oder: Hinterher sind alle schlauer.

"Ein Abi ersetzt noch kein Studium und ein Studium noch nicht das Faktenwissen."

Es geht um die Nachvollziehbarkeit bestimmter Behauptungen bzgl. technischer Vorgänge. Ihr Faktenwissen bzgl. des Eintretens bestimmter Ereignisse ist offensichtlich getrübt. Obwohl ich während der letzten 25 Jahre beim Windenstart selbst keinen Seilriss erlebte, bin ich bei jedem Start darauf vorbereitet, daß der oder was anderes passiert. Möchte nicht wissen, was passiert, wenn so ein großkotziger Technikgläubiger, wie Sie, den Steuerknüppel in der Hand hat und etwas Unvorhersehbares im Windenschlepp passiert.

"Vielleicht überlegen Sie sich mal wie man mitoffenen Ventilen in einem Kühlkreislauf einen Druck aufbauen will."

Ihren Ausführungen entsprechend sind die Ventile des Primärkreislaufs eines DWR geschlossen, um Druck aufzubauen. Erzählen Sie mir, wie dann im Dampferzeuger Dampf für die Turbine erzeugt werden kann, wenn die geschlossenen Ventile des "Kühlkreislaufs" den Wasserdurchfluß verhindern?

 

#109: D. Glatting sagt:

am Samstag, 14.04.2012, 00:24

@#105: Thomas Heinzow,

bitte lallen Sie in ganzen Sätzen. Was meinen Sie mit:

"Es gab in Esenshamm kein automatisches Sicherheitssystem, das bei verschlossenen Ventilen einfach ein Anfahren des Reaktors verhindert – wie etwa bei amerikanischen und französischen Atomkraftwerken."

Können Sie das Kraftwerk mit seinem aktuell gebräuchlichen Namen benennen?
Können Sie erklären, was da Problem ist?
Können Sie die möglichen Auswirkungen des Problems nennen?

Könnten Sie wenigstens auf die erste beiden Punkte eingehen auf dass ich eine qualifizierte Frage habe, auf die ich antworten kann?

Danke im voraus.

 

#110: Thomas Heinzow sagt:

am Samstag, 14.04.2012, 01:41

@ D. Glatting #104

"In jeder realistischen probabilistischen Sicherheitsanalyse kann man davon ausgehen, dass die Ausfallwahrscheinlichkeit des Einzelventils < 0,1% ist."

Was ist realistisch? Doch wohl nur die tatsächlich stattgefundenen Versagenstatbestände von Ventilen aller Art in den KKW.

"Damit wäre man mit 4 Ventilen bei einer realistischen Ausfallwahrscheinlichkeit 1e-12."

Nur dann, wenn die Ventile nicht gleicher Bauart sind und unabhängig voneinander und von einer Zentraleinheit funktionieren.

"Na dann denken Sie mal darüber nach. Vielleicht ist das alles gar nicht so unsicher wie Sie immer behaupten."

Schnellabschaltung eines Reaktors eines US-Flugzeugträgers? Gab es das schon mal?

Schon mal darüber nachgedacht, daß für das Militär Geld keine Rolle spielt, wenn es um die Zuverlässigkeit von Waffen geht? Wieviele B52 sind abgestürzt, im Vergleich zur B707 oder DC8, die zur gleichen Zeit entwickelt wurden? Wieviele B52 sollen noch bis 2044 im Einsatz sein?

Wieviele KC135 sind abgestürzt bzw. verunglückt? Ich sage Ihnen: 76 von 732 produzierten Maschinen.


Wieviele B707 werden als Totalverluste geführt? Ich sage Ihnen:

144 von 1010 produzierten Maschinen.

Erklären Sie mir doch mal den gravierenden Unterschied der Verlustrate trotz wesentlich längerer Nutzungsdauer der Maschinen durch das Militär. Haben Sie da irgendeine Idee weshalb das so ist?

Und dann werfen Sie mal einen Blick auf die Tatsache, daß die kommerziellen KKW auf der Entwicklung der U-Boot-Reaktoren basieren, aber ständig irgendwelche Störfälle zu verzeichnen haben, die U-Boot-Reaktoren offensichtlich nicht haben.

Und dann ermitteln Sie mal im Fall des "Knickeis". Sehr überzeugend hinsichtlich der Kunst der Ingenieure und Architekten dieses Konstruktes.

 

#111: D. Glatting sagt:

am Samstag, 14.04.2012, 11:43

@#110: Thomas Heinzow,

„Was ist realistisch? Doch wohl nur die tatsächlich stattgefundenen Versagenstatbestände von Ventilen aller Art in den KKW.“
Nein. Man nimmt die genannten Ventile und beurteilt die Versagenswahrscheinlichkeit bei den regelmäßig stattfindenden Funktionsprüfungen. Zur „realistischen“ bzw. zur konservativen Beurteilung schlägt man Faktor 10 auf die Ausfallrate drauf.

„ur dann, wenn die Ventile nicht gleicher Bauart sind und unabhängig voneinander und von einer Zentraleinheit funktionieren.“
Commen Mode Fehler müssen für Komponenten der Alterungsmanagementgruppe 2 zu der diese Ventile gehören ausgeschlossen werden.


„Schnellabschaltung eines Reaktors eines US-Flugzeugträgers? Gab es das schon mal?“
Mit Sicherheit gab es das schon mal. Schnellabschaltung gehört zu den Sicherheitsvorkehrungen bei Anlagenzuständen außerhalb normaler Parameter.

Der Rest ihres Kommentars fällt wohl unter Kategorie Vernebelungstaktik von Forentrollen.

Sie konnten keine ihrer Behauptungen belegen. Und nun flüchten Sie sich in Beispiele aus anderen Bereichen.

Und jetzt rücken Sie endlich man damit raus, was es mit den unsicheren Ventilen im KKU auf sich hat.

 

#112: D. Glatting sagt:

am Samstag, 14.04.2012, 12:10

@#108: Thomas Heinzow,

„Vor 30 Jahren wurde versichert, daß die Technik absolut sicher sei, was nachweislich nicht der Fall war.“
Ist in den 30 Jahren irgend etwas Besorgnis erregendes in Deutschland passiert. Außer den unnötigen Abschaltungen fällt mir nichts ein

Was haben Sie gegen Reparaturen? Woher wollen Sie wissen, was die projektierte Lebensdauer war. Meinen Sie, so ein Kraftwerk wird einmal gebaut und es wird nie was getauscht. Außer dem RDB kann man so ziemlich alles tauschen. Das ist keine Bagatellisierung sondern ganz normale Technik. Und keine postnormale Katastrophenkakophonie wie Sie sie produzieren.


„Welchen Berechnungen? Sie sind ja noch nicht einmal in der Lage zu kennzeichnen, ob es sich bei 'e' um die Eulersche Zahl oder die Basis 10 handelt, die üblicherweise mit 'E' geschrieben wird.“
OK. Ich bitte um Entschuldigung. Zuviel auf Excel gerechnet. Da gibt man e ein und E wird angezeigt. Es sollen alles E sein.

„Da wissen Sie mehr als die Geologen, Geophysiker und Ozeanographen. Oder: Hinterher sind alle schlauer.“
Lesen Sie endlich mal http://tinyurl.com/cujfsrn

Im Segelflieger haben Sie ein Schleppseil. In einem Kernkraftwerk (Deutschland und Japan wenn die Umrüstungen fertig sind) hätten Sie drei. Und dann noch zwei Ausweichmöglichkeiten. Und dass muss man halt wissen, wenn man über KKW urteilt.

„Ihren Ausführungen entsprechend sind die Ventile des Primärkreislaufs eines DWR geschlossen, um Druck aufzubauen. Erzählen Sie mir, wie dann im Dampferzeuger Dampf für die Turbine erzeugt werden kann, wenn die geschlossenen Ventile des "Kühlkreislaufs" den Wasserdurchfluß verhindern?“
Vielleicht sollte sich der Mann mit Abitur mal mit den grundlegenden Prinzipien eines DWR vertraut machen. Nachhilfe gefällig? Ein DWR hat zwei Kreisläufe.

Den Primärkreis:
RDB – Dampferzeuger – Hauptkühlmittelpumpe – RDB

Und den Wasser – Dampf – Kreislauf
Speisewasserpumpe – Dampferzeuger – Turbine – Speisewasserbehälter – Speisewasserpumpe

Mit welchem Ventil haben Sie jetzt Probleme?

 

#113: Thomas Heinzow sagt:

am Samstag, 14.04.2012, 15:44

@ D. Glatting #110

"Schnellabschaltung gehört zu den Sicherheitsvorkehrungen bei Anlagenzuständen außerhalb normaler Parameter."



Und dann ist der Flugzeugträger praktisch ohne Saft. Sowas kann sich das Militär gar nicht leisten.

"Der Rest ihres Kommentars fällt wohl unter Kategorie Vernebelungstaktik von Forentrollen."

Sie können nicht erklären, warum es beim gleichen Flugzeugtyp diese gravierenden Unterschiede hinsichtlich Sicherheit gibt. Deshalb sind Ihre Aussagen und die der Kernenergielobby hinsichtlich Sicherheit mit Vorsicht zu genießen. Es sind genügend Schweinereien passiert, eben das Hochfahren eines Reaktors mit geschlossenen Ventilen oder das hier:

"Fehlschließen eines Frischdampf-Rohrbruchventils. Aufgrund eines Defektes in der Elektronik schloß ein sogenanntes Rohrbruchventil. Jede der vier Frischdampfleitungen, die den Dampf vom Dampferzeuger zur Turbine leiten, ist mit einem solchen Ventil ausgestattet. Durch die Mitnahmeregelung schlossen auch die anderen drei Ventile. Wegen der Störung der Dampfzufuhr zur Turbine drohte eine Turbinen-Schnellabschaltung (TUSA). Durch eine waghalsige Bastelei versuchte die Betriebsmannschaft, die Ventile rasch wieder zu öffnen, um die Schnellabschaltung zu vermeiden und die Anlage am Netz zu halten. Dies mißlang, die TUSA fand statt, und durch das Eingreifen der Mannschaft kam es zu irregulären Druckverhältnissen in der Frischdampfleitung."

"Sie konnten keine ihrer Behauptungen belegen."
Die da oben reichen. Und dann gab es in Brunsbüttel noch eine Knallgasexplosion ... Ein Stutzen der Frischdampfleitung riss ab. Stundenlang strömten etwa 145 Tonnen radioaktiv verseuchter Dampf ins Freie. ...

Träumen Sie ruhig weiter von der angeblichen Sicherheit der mit heißer Nadel gestrickten Kraftwerke.

#112
"Und dann noch zwei Ausweichmöglichkeiten. Und dass muss man halt wissen, wenn man über KKW urteilt."

Gegen Bedienfehler des Personals oder Totalausfall der Elektrik nützt das alles nichts. Hat man ja bei Fukushima sehen können.

"Ein DWR hat zwei Kreisläufe."

Und Sie meinen ich wüßte das nicht?

"Mit welchem Ventil haben Sie jetzt Probleme?"

Ich hab da keine mit, nur die in Esenshamm hatten Probleme damit festzustellen, ob die Ventile auf oder zu waren. Und sowas ist eine absolut schlampige Konstruktion. Und wer da schlampig konstruiert, tut das auch anderswo.

 

#114: Thomas Heinzow sagt:

am Samstag, 14.04.2012, 17:28

@ D. Glatting #105

"Können Sie das Kraftwerk mit seinem aktuell gebräuchlichen Namen benennen?"

Ach so, jetzt soll ich auch noch Zitate ändern. So wie die Betreiber bestimmter Anlagen ihre Berichte frisiert haben. Macht keinen guten Eindruck bzgl. dessen, was Sie möglicherweise konstruiert haben und was Sie ideologisch verteidigen.

Die Kernkraftwerke sind nun einmal nicht optimal konstruiert worden. Überall da, wo bestimmte Konzernchefs den Rotstift ansetzen lassen, kommt es dann zu Konstruktionsmängeln. Der Lopez-Effekt ist vielleicht noch einer der bekanntesten, aber es gab auch den Phaeton-Piech-Effekt, den Reuter-Effekt, den Schrempp-Chrysler-Effekt ... mit den bekannten Folgen für die Qualität. Die KWU und Siemens sind da keine Ausnahme.

 

#115: E.Teufel sagt:

am Samstag, 14.04.2012, 18:21

"#92: D. Glatting"

Ach, auf einmal sind die Namen dann doch nicht mehr so wichtig? Sie kneifen also? Da muss ich wohl zusammenfassen (sonst wäre der ganze Disput ja noch völlig für die Katz): KKW und WEA sind die technisch richtigen Formulierungen. Laut Duden gibt es zu KKW noch das Synonym AKW. Zur WEA gibt es (noch) kein Synonym. Also wundern Sie sich nicht, falls ich demnächst Ihre Beiträge nicht mehr verstehe(n will).

Und jetzt habe ich extra für Sie zählen lassen.
"AKW" habe ich (inkl diesem Thread): 2
"KKW": 19
Sie haben
"KKW": 23
"AKW": 6
"Vogelschredder": 12
"Windenergieanlage" / "WEA": 2/1 (immerhin!)
"Windmühle": habe ich jetzt nicht gezählt, da müsste ich meinem Script noch das richtige Encoding beibringen.

Ach wie schön ist doch eine Statistik (alle Artikel im Bereich "Energie" die online verfügbar sind).

 

#116: E.Teufel sagt:

am Samstag, 14.04.2012, 18:31

@t.Heinzow:
"ein Gesetz ist eine Norm". Darüber muss der Ingenieur schmunzeln.
Handhaben Sie es, wie Sie wollen. Für mich ist ein Gesetz definitiv keine Norm. Es gibt Gesetze, die sich auf Normen beziehen. Z.B. bezieht sich die SDLWindV auf Normen zur Zertifizierung und auf Technische Richtlinien (TransmissionCode, TAB). Aber als Ökonom können Sie das handhaben wie Sie wollen. Vielleicht ist das bei Ihnen so Definition, wundern würde es mich nicht.

 

#117: Thomas Heinzow sagt:

am Sonntag, 15.04.2012, 11:18

@ E.Teufel #116

"Für mich ist ein Gesetz definitiv keine Norm."

Ich konstatiere bei Ihnen eine schwerwiegende Bildungslücke.

 

#118: D. Glatting sagt:

am Sonntag, 15.04.2012, 11:56

@#113: Thomas

„Und dann ist der Flugzeugträger praktisch ohne Saft. Sowas kann sich das Militär gar nicht leisten.“
Deshalb haben die Flugzeugträger auch zwei SWR Anlagen an Bord. Und dazu noch Notdiesel.

"Fehlschließen eines Frischdampf-Rohrbruchventils. Aufgrund eines Defektes in der Elektronik schloß ein sogenanntes Rohrbruchventil. Jede der vier Frischdampfleitungen, die den Dampf vom Dampferzeuger zur Turbine leiten, ist mit einem solchen Ventil ausgestattet. Durch die Mitnahmeregelung schlossen auch die anderen drei Ventile. Wegen der Störung der Dampfzufuhr zur Turbine drohte eine Turbinen-Schnellabschaltung (TUSA). Durch eine waghalsige Bastelei versuchte die Betriebsmannschaft, die Ventile rasch wieder zu öffnen, um die Schnellabschaltung zu vermeiden und die Anlage am Netz zu halten. Dies mißlang, die TUSA fand statt, und durch das Eingreifen der Mannschaft kam es zu irregulären Druckverhältnissen in der Frischdampfleitung."
Die wollten ihr Kraftwerk am laufen halten. RESA und TUSA sind spezifizierte Lastfälle. Die finden übrigens viel seltener statt als ursprünglich spezifiziert.

„Und dann gab es in Brunsbüttel noch eine Knallgasexplosion ... „
Das stimmt. Hat man dann Monate später nach dem Abfahren festgestellt, weil es überhaupt keine betrieblichen Auswirkungen hatte.

„Ein Stutzen der Frischdampfleitung riss ab. Stundenlang strömten etwa 145 Tonnen radioaktiv verseuchter Dampf ins Freie. ...“
Ich nenne Sie jetzt Lügner! Dies war in KKB nicht der Fall. Wo Sie diesen Mist abgeschrieben haben und wo man ihn zuordnen kann müssen Sie schon zeigen. Sie sind gegenüber der in Deutschland herrschenden Sicherheitskultur absolut Faktenresistent.

„Gegen Bedienfehler des Personals oder Totalausfall der Elektrik nützt das alles nichts. Hat man ja bei Fukushima sehen können.“
Wie es zum Stromausfall in Fukushima kam und warum das in Deutschland so nicht geschehen kann sollten Sie mittlerweile mitbekommen haben.
Bedienfehler des Personals werden in den allermeisten Fällen durch automatisches Abfahren bestraft (RESA).

Herr Heinzow: Mit Esenshamm können nur ganz wenige Menschen was anfangen. Könnte man sich auf die allgemeine Bezeichnung KKU oder Unterweser einigen. Wann hatte man dort jetzt Probleme festzustellen, ob die Ventile auf oder zu sind? Um welche Ventile hat es sich hierbei gehandelt? Muss man Ihnen denn die Würmer aus der Nase heraus ziehen? Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass man einen Druckverlust hat, wenn ein Ventil offen steht? Was Großes kann es deshalb wohl nicht gewesen sein. Warum dramatisieren Sie denn alles gleich so?


„Überall da, wo bestimmte Konzernchefs den Rotstift ansetzen lassen, kommt es dann zu Konstruktionsmängeln.“
Von den Genehmigungsverfahren in der Kerntechnik haben Sie scheinbar noch weniger Ahnung wie von der Technik. Alles was mit der Sicherheit zu tun hat unterliegt der Genehmigung der Behörde was dann wieder vom Gutacher (TÜV) überwacht wird. Hier kann man nicht sparen. Auch wenn man es wollte. An nicht Siwi Komponenten wird das dann versucht. Ich habe dies mit HEW, Unternehmensberatung Berger und Vattenfall schon angesprochen. Der Trafo in KKK war das Resultat. Aber wie gesagt, geht das bei den Siwi Komponenten nicht. Geht das irgendwann mal in ihr Gehirn?

Außerdem wollte ich Sie mal fragen: Sind Sie eigentlich schizophren?
Werden Aggregate wie die Trafos in KKK obwohl sicherheitstechnisch nicht relevant, nicht getauscht, zeigt das für Sie die schlechte Betriebsführung. Da kann ich ja noch mit.
Wenn dann aber sicherheitstechnisch wichtige Bauteile vorbeugend ausgetauscht werden, zeigt das für Sie die miese Konstruktion. Das hätte ihrer Meinung nach bis in alle Ewigkeiten halten müsse.
Öl, Zündkerzen, Bremsbeläge, Kupplungen, Reifen etc sind am Auto Verschleißteile. Und irgendwann sind die Lager dran oder ein Karoserieteil rostet. Was ansonsten noch alles kaputt gehen kann, will ich gar nicht erst aufzählen. Sind deswegen alle Autos bewegliche Mördergruben? Ähnliches gibt es bei konventionellen Kraftwerken und auch bei Kernkraftwerken auch.
Tauschen Sie bei Ihrem Flieger nie was aus? Gibt es da keine vorbeugende Instandhaltung?

Alle Reparaturen, die Sie angeführt haben fielen unter diese Kategorie.

 

#119: S.Hader sagt:

am Sonntag, 15.04.2012, 11:58

@Teufel und Heinzow,

kann diese Meinungsverschiedenheit nicht einfach auf eine unterschiedliche Begriffsdefinition von "Norm" herrühren? Herr Teufel scheint in erster Linie Standardisierungen und Normen aus der Technik zu verstehen. Das wäre aber keine allgemeingültige Darstellung von "Norm".

 

#120: Thomas Heinzow sagt:

am Sonntag, 15.04.2012, 13:51

@ D. Glatting #118

"Bedienfehler des Personals werden in den allermeisten Fällen"

Das bedeutet ein Restrisiko, was ja dann auch zu bestimmten Problemen geführt hat, die es nicht hätte geben dürfen, wie eben das Unterlassen der turbinenschnellabschaltung, dem Hochfahren des Reaktors mit geschlossenen Ventilen in einem der Sekundärkreisläufe eines DWR oder eben des Austritts von radioktivem Dampf aus dem Turbinenkreislauf eines SW. Und dann wird eine Knallgasexplosion nicht beachtet.

"Ich nenne Sie jetzt Lügner! Dies war in KKB nicht der Fall."

Wieso mich? Ich habe nur zitiert. Anderswo steht dann:
"Nach dem Abriss eines Stutzens treten zwei Tonnen radioaktiver Dampf aus, die über eine Dachklappe in die Umwelt entweichen. Trotzdem läuft der Reaktor nach dem Störfall zunächst noch zwei Stunden weiter, da die Betriebsmannschaft das Sicherheitssystem manipuliert hat."

"Von Peter KruseVm20.80 Uhr am vergangenes Sonntag schreckte ein kurzer Knall die Techniker im Kernkraftwerk Brunsbüttel auf. Ein Metallstutzen von acht Zentimeter Durchmesser hatte sich von einem der vier Dampfrohre wie ein Schrapnell gelöst. ..."

Meinen Sie daß es einen entscheidenden Unterschied macht, ob da 2 oder 145 t freigesetzt wurden und ob da tatsächlich eine Dachklappe existiert?

"Alles was mit der Sicherheit zu tun hat unterliegt der Genehmigung der Behörde was dann wieder vom Gutacher (TÜV) überwacht wird."

Bekanntlich sitzen bei den ehörden ja die Spitzenkräfte der Ingenieurswissenschaft, wenn Sie daran glauben.

"Was Großes kann es deshalb wohl nicht gewesen sein. Warum dramatisieren Sie denn alles gleich so?Was Großes kann es deshalb wohl nicht gewesen sein. Warum dramatisieren Sie denn alles gleich so?"

Ich dramatasiere gar nichts. Jede Abweichung von der Norm ist nun einmal zu beheben bzw. sollte eigentlich gar nicht auftreten, aber sehr wohl rechtzeitig bemerkt werden. Und wenn da die Bediener schlampig arbeiten bzw. der Reaktor nicht so konstruiert ist, daß sowas ausfällt, ist die Sicherheit beeinträchtigt. Das können Sie nicht wegdiskutieren.

 

#121: Thomas Heinzow sagt:

am Sonntag, 15.04.2012, 14:05

@ D. Glatting #118

"Aber wie gesagt, geht das bei den Siwi Komponenten nicht. Geht das irgendwann mal in ihr Gehirn?"

Sie übersehen, das ist in Esenshamm passiert, oder ist der vierte Primärkreislauf nicht Sicherheitsrelevant? In Stade gab es dann wohl auch ein paar lose Muttern im RDB.

Und da die Technik sich grundsätzlich nicht von der Luftfahrttechnik unterscheidet, da muß auch eine Behörde genehmigen und es gibt unabhängige Prüfer, gilt dasselbe: Behördliche Genehmigungen und sog. unabhängige Gutachter schließen Sparen bei der Sicherheit nirgendwo aus.

"Sind deswegen alle Autos bewegliche Mördergruben?"
Wieviele Autos werden von den Prüfstellen wegen schwerwiegender Mängel oder der Montage nicht zulässiger Teile aus dem Verkehr gezogen?

 

#122: S.Hader sagt:

am Sonntag, 15.04.2012, 17:14

#118:

"Ich nenne Sie jetzt Lügner!"

"Außerdem wollte ich Sie mal fragen: Sind Sie eigentlich schizophren?"

@Administratoren: Auch wenn die Zitate an jemanden gerichtet waren, für den ich verständlicherweise keine besondere Sympathie empfinde, aber halten Sie so eine Ausdrucksweise nach 2.) und 4.) der hiesigen Regeln für angemessen? Ich hoffe nicht.

 

#123: D. Glatting sagt:

am Sonntag, 15.04.2012, 17:29

@#120: Thomas Heinzow,

Sie lügen was das Zeug hält.
Wo haben Sie denn das Zitat her?

In KKB war 2001 der letzte Störfall in Deutschland. Dabei hat es wirklich ein Rohr im Betrieb zerlegt. Dies hatte keinerlei Auswirkungen auf den laufenden Betrieb. Daher wurde der Schaden erst rund drei Monate später in der Revision entdeckt.
Es ist keinerlei Dampf oder Aktivität, weder ins Reaktorgebäude und schon gar nicht in die Atmosphäre ausgetreten.

Ihr übriges Gellalle ist weder einer bestimmten Anlage, noch einem bestimmten Ereignis zuzuordnen. Es lohnt eigentlich nicht mehr auf ihr wirres Geschwurbel einzugehen. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Sie selbst nicht wissen, was Sie da schreiben.

Für Sie ist Kernkraft einfach pöhse. Dass Sie mit den “Erneuerbaren“ auch nichts anzufangen wissen. Macht Sie zwar im ersten Moment sympathisch. Ich komme allerdings zu dem Schluss, dass Sie gegen alles sind, was Sie nicht verstehen. Und das scheint ziemlich viel zu sein.

Sie scheinen dabei mittlerweile so beschränjt zu sein, dass Sie nicht mal artikulieren können was in KKU passiert sein soll. Ihre Aussage:
“oder ist der vierte Primärkreislauf nicht Sicherheitsrelevant?“
ist aber witzig. Es gibt einen Primärkreislauf. Der Kreislauf in KKU ist in vier Loops unterteilt. Keiner dieser Loops hat ein Ventil. Daher wird ihre Aussage immer dubioser.

Und wenn Sie meinen, dass die Jungs vom TÜV irgendwas an Siwi Teilen durchgehen lassen, was nicht den KTA Regeln entspricht, dann glauben Sie auch noch an den Weihnachtsmann. Den „Spitzenkräfte der Ingenieurswissenschaft“ ist die Technik dabei z.T. egal. Aber die notwendigen Nachweise bekommen Sie nicht bei, wenn die technischen Vorgaben nicht erfüllt sind.

Der ist auch ganz witzig:
„Ich dramatasiere gar nichts. Jede Abweichung von der Norm ist nun einmal zu beheben bzw. sollte eigentlich gar nicht auftreten, aber sehr wohl rechtzeitig bemerkt werden.“
Auch TUSA und RESA sind keine Abweichungen sondern spezifizierte Lastfälle. Aber da müssten Sie zuerst mal studiert und sich mit dem Fachgebiet vertraut gemacht haben. Aber das wollen Sie in ihrem Panikverbreitungsmodus ja gar nicht wissen.

Und das ist auch eine Nullnummer:
“In Stade gab es dann wohl auch ein paar lose Muttern im RDB.“
Das hatte man auch schon in anderen Kraftwerken. Um dies festzustellen gibt es ein spezielles Überwachungssystem. Die bisherigen Ereignissen resultierten aus gelösten Befestigungselementen der Kerneinbauten. Da nicht Siwi relevant führt dies nicht mal zu einem meldepflichtigen Ereignis.

Keine Ahnung von der Sache, aber das Maul aufreisen und mit unhaltbaren Unterstellungen versuchen die Technik als unzuverlässig darstellen. So geht halt die grüne Agenda.

 

#124: Thomas Heinzow sagt:

am Sonntag, 15.04.2012, 18:36

@ D. Glatting #118

"Werden Aggregate wie die Trafos in KKK obwohl sicherheitstechnisch nicht relevant, nicht getauscht, zeigt das für Sie die schlechte Betriebsführung."

Sie übersehen, daß da ein unbekannter und nicht mehr feststellbarer Fehler aufgetreten ist. Ökonomisch ist es Quatsch das Risiko des Versagens des zweiten Trafos gleicher Bauart und Bauzeit zu riskieren. Man stellt da zwei neue hin und hat dann einen in Reserve. Sowas verhindert dann monatelange Stillstandszeiten, die mehr Kosten verursachen als der Trafo. Schön, daß Sie dem noch folgen können.

"Wenn dann aber sicherheitstechnisch wichtige Bauteile vorbeugend ausgetauscht werden, zeigt das für Sie die miese Konstruktion. Das hätte ihrer Meinung nach bis in alle Ewigkeiten halten müsse"

Bei Rohren und Rohrverbindungen und dem RDB macht eine Haltbarkeit für die projektierte Betriebsdauer Sinn, denn dann stimmt der Sicherheitsabstand der Konstruktion zum Versagenszustand aufgrund des Betriebes. Wie man gesehen hat, war das in Brunsbüttel und Stade nicht der Fall.

"Tauschen Sie bei Ihrem Flieger nie was aus?"
Rumpf, Trag- und Ruderflächen nebst Gestänge nicht, was die sicherheitsrelevanten Teile sind. Allerdings kommt es mal vor, daß der Konstrukteur geschlampt hat und was passiert. Dann ist bei bestimmten Teilen eine LTA fällig. Bei der DG 100 mit Pendelruder waren die Gestängebolzen zu schwach und bei der ASW 19 konnte bei leicht ausgeschlagenen Höhenruderführungen und Höchstgeschwindigkeit Ruderflattern auftreten. Alles natürlich bei der Zulassung behördlich abgenommen und selbstverständlich nie von den Prüfern moniert worden.
"Lustig" wird es, wenn der Mitkonstrukteur eines solchen Fliegers wegen Ruderflatterns aussteigen muß und direkt auf dem Parkplatz eines Kreiskrankenhauses sich das Bein bricht. Erzählen Sie mir deshalb keine Märchen über Sicherheit bei komplexen technischen Produkten. Die gibt es nicht, wenn sich die Sicherheitsmargen an der Wirtschaftlichkeit orientieren, was ja bei Wirtschaftsgütern der Fall ist und bei den KKW der Fall war, die zudem politisch gewollt waren, also der Gesetzgeber die Margen vorgegeben hat.

Wie lange hat es gedauert, bis in Autos Rückhaltevorrichtungen und deren Benutzung vorgechrieben wurden? Ihre Blauäugigkeit hinsichtlich dessen, was Politiker und Behörden in Punkto Sicherheit und Ökonomie so treiben, kann ich nicht nachvollziehen.

 

#125: D. Glatting sagt:

am Sonntag, 15.04.2012, 19:22

@#124: Thomas Heinzow,

„Sie übersehen, daß da ein unbekannter und nicht mehr feststellbarer Fehler aufgetreten ist.“
Der Trafo hatte einen Kurzschluss wegen mit der Zeit vergammeltem Isolieröl. Was ist daran unbekannt? Schon wieder Gelalle. Über Verfügbarkeit brauchen Sie mir nichts erzählen. Das ist mein Job.

“Bei Rohren und Rohrverbindungen und dem RDB macht eine Haltbarkeit für die projektierte Betriebsdauer Sinn, denn dann stimmt der Sicherheitsabstand der Konstruktion zum Versagenszustand aufgrund des Betriebes. Wie man gesehen hat, war das in Brunsbüttel und Stade nicht der Fall.“
Wie schon erwähnt sind die tatsächlichen Ermüdungszyklen viel geringer als die Projektierten. (Viel weniger RESA und TUSA Ereignisse z.B.) muss man die Haltbarkeit anhand der tatsächlichen Betriebszyklen, die mit Ermüdungsmessungen überwacht werden, und an den neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen festmachen. Schon mal was zum Umgebungseinfluss gehört. Können Sie auf der neusten Version der KTA 3201.2 nachschlagen. Die KTA Regelwerke sollten Sie sich eh mal anschauen. kta-gs.de
Darunter leiden z.B. die Sprühleitungen ziemlich. Daher wurde solche auch schon ausgetauscht. Dampferzeuger hat man auch schon ausgetauscht. Dazu musste man die Hauptkühlmittelleitung schneiden. Außer RDB hat man somit schon alles getauscht. Und in Tschechien hat man schon mal einen RDB im Gebäude geglüht um seine Haltbarkeit zu verlängern.
Was für Probleme haben Sie nun mit Reparaturen in Stade und KKB?

Zu ihren Fliegern. Letzt kam in „“Der Maus“ wie man die Hülle einer 737 repariert hat. Auch die Fliegermaus, wo man den „Die Maus“ Flieger der Lufthansa renoviert hat blieb außer der Hülle kein Teil am Stück. Werden an so Fliegern nicht auch mal moderne Triebwerke nachgerüstet?
Ich sehe da keine Unterschiede zu KKWs.

„Wie lange hat es gedauert, bis in Autos Rückhaltevorrichtungen und deren Benutzung vorgechrieben wurden? Ihre Blauäugigkeit hinsichtlich dessen, was Politiker und Behörden in Punkto Sicherheit und Ökonomie so treiben, kann ich nicht nachvollziehen.“
Noch mal! Das KTA Regeln kann als .pdf runter geladen werden. Lesen und verstehen. Dann bekommen Sie mal eine Vorstellung davon, was alles vorgeschrieben ist. Vielleicht hören Sie dann so einen Schwachsinn wie “Blauäugigkeit“ zu verzapfen.

 

#126: Thomas Heinzow sagt:

am Sonntag, 15.04.2012, 20:38

@ D. Glatting #123

Toll, das jetzt Tatsachen zu Lügen umfunktioniert werden:

"Dabei hat es wirklich ein Rohr im Betrieb zerlegt. Dies hatte keinerlei Auswirkungen auf den laufenden Betrieb."

Wo ist da die Lüge?

Im Kraftwerk wird ein Rohr durch eine Knallgasexplosion zerlegt und keiner merkt was? Ist ja irrelevant.

Hat sich das jemand aus den Fingern gesogen?:
Nach dem Zwischenfall wurde die Aufsichtsbehörde von einer "spontanen Dichtungsleckage" informiert, der Reaktor lief ununterbrochen weiter. Erst nach langen Diskussionen zwischen Aufsichtsbehörden und der HEW als Betreiber erklärte man sich zwei Monate nach dem Zwischenfall bereit, den Reaktor herunterzufahren. Bei der Inspektion am 21. Februar entpuppte sich die "spontane Dichtungsleckage" dann als Explosion einer Rohrleitung im Sicherheitsbehälter."

Quelle: http://tinyurl.com/c8tjmze

"Ihr übriges Gellalle ist weder einer bestimmten Anlage, noch einem bestimmten Ereignis zuzuordnen."

Erst suchen und dann können Sie meckern. Nur Sie suchen nicht.

"Für Sie ist Kernkraft einfach pöhse."

Das ist eine unsubstantiierte Unterstellung. Nehmen Sie mal Ihre Ideologiebrille ab und denken rational. Fallschirme, Gurte, Airbag, ABS, ESP ... sind bestimmt sinnvolle Einrichtungen. Wer sie allerdings braucht, hat meistens was falsch gemacht.

"Sie scheinen dabei mittlerweile so beschränjt zu sein, dass Sie nicht mal artikulieren können was in KKU passiert sein soll."

Irgendwie haben Sie Lese- und Verständnisprobleme. Das Kraftwerk wurde trotz geschlossener Ventile, die offen zu sein hatten, hochgefahren. Ich such Ihnen doch nicht jeden Zeitungsartikel raus, verwandel den mit tinyurl, nur weil Sie begriffsstutzig sind.

Keine Ventile im Primärkreislauf? Wie kommt denn das Notkühlwasser in den Primärkreislauf?

"wenn die technischen Vorgaben nicht erfüllt sind."

Und wer setzt die fest, bzw. hat die festgesetzt?

"Auch TUSA und RESA sind keine Abweichungen sondern spezifizierte Lastfälle."

Aber die Ursachen dafür. Gäbe es die Ursachen nicht, müßte man nicht sofort abschalten.

"Aber das wollen Sie in ihrem Panikverbreitungsmodus ja gar nicht wissen."

Wieso Panik? Die KKW haben nun einmal ein sehr hohes Schadenspotential, was natürlich nichts gegen Kriegspolitik ist. Da dürfen nun einmal im Normalbetrieb die genannten Fehler, vorsätzliches Handeln inklusive Vertuschungen nicht passieren. Wer sein Kraftwerk vor Überflutung nur durch einen Deich schützt und nicht die gesamte Bude dicht machen kann, handelt ebenso grob fahrlässig wie die Hamburger Behörden, die in Wilhelmsburg anno 1962 die Menschen absaufen ließen.

"“In Stade gab es dann wohl auch ein paar lose Muttern im RDB.“
Das hatte man auch schon in anderen Kraftwerken."

Da hat wohl Sparhans den Splint oder die Fockernadel eingespart. Und wo haben die noch gespart? Nur wenn man die Muttern nicht braucht, wozu braucht man die?

 

#127: E.Teufel sagt:

am Sonntag, 15.04.2012, 21:41

@Herr Hader (#119),

ich habe mir auch schon ähnliches gedacht. Aber Herr Heinzow kann sich immer so ulkig artikulieren. Ich wollte mal gucken, was da noch kommt. Demnächst reden wir noch über kirchliche Normen oder was weiß ich. Also ursprünglich ging es um Deutsche Industrienormen und Normen des internationalen elektrotechnischen Komitees (IEC).
Aber ich gebe zu, es lagen viele Beiträge dazwischen und ich vergaß die Nummer des Postings anzugeben.

 

#128: Thomas Heinzow sagt:

am Montag, 16.04.2012, 10:56

@ D. Glatting #125

"Der Trafo hatte einen Kurzschluss wegen mit der Zeit vergammeltem Isolieröl. Was ist daran unbekannt?"
Die örtliche Presse hat aufgrund der Bekanntgaben der Firma Vattenfall was anderes berichtet, nämlich daß wegen der Brandschäden die Kurzschlußursache nicht festgestellt werden konnte. Beim zweiten Kurzschluß hat man dann wohl die Ursache finden können.

Aber das sind ja nur unbedeutende Kleinigkeiten, die dann zur Ablösung der Kraftwerksleitung geführt haben. Alles nur Lappalien.

"Dann bekommen Sie mal eine Vorstellung davon, was alles vorgeschrieben ist. Vielleicht hören Sie dann so einen Schwachsinn wie “Blauäugigkeit“ zu verzapfen."

Was war denn damals, als die Anlagen gebaut wurden, so alles nicht vorgeschrieben, was jetzt vorgeschrieben ist? Gegen das Lernprinzip durch Produktion ist ja nichts einzuwenden, aber sowas macht man nicht mit einer Technik, die das größte regionale Schadenspotential nach dem Krieg aufweist.

"Werden an so Fliegern nicht auch mal moderne Triebwerke nachgerüstet?"
Nö. Sowas ist unrentabel.

"Ich sehe da keine Unterschiede zu KKWs."

Der Unterschied ist, daß ein Flieger fliegen können muß, man aus Rentabilitätsgründen also schwächer oder anders bauen muß und deshalb eben wie beim A380 Rissbildungen in Kauf nimmt, die spätestens bei den üblichen Kontrollen auffallen. Diese Notwendigkeit bestand bei den KKW ja nicht, da die ja bereits damals per se wirtschaftlicher sein sollten, als konventionelle Kraftwerke. Also hätte man die Sicherheitsmargen erhöhen können und sich ein viel besseres Image verschaffen und erhalten können. Und wenn die Bedienmannschaft aus kommerziellen Gründen einen Reaktor am Netz halten will, der sich aufgrund einer Fehlfunktion abgeschaltet werden muß, ist das nicht akzeptabel. Das ist so, als wenn ein Flugzeugführer bei Ausfall eines der beiden Zündsysteme seinen Flug ohne sofortige Sicherheitslandung auf dem nächsten Flugplatz fortsetzt. Wer sowas macht, riskiert halt einen Crash. Und das haben Bedienmannschaften weltweit gemacht.

Und wer nicht durch eine Automatik verhindert, daß bei geschlossenen Ventilen des Kühlkreislaufs überhaupt ein Kraftwerk hochgefahren werden kann, riskiert die ernschmelze:

"Ohne Verzögerung springen die beiden Reservemaschinen an, die Operateure überzeugen sich durch einen Blick auf die Schalttafel. Was sie nicht sehen: Der Wasserzufluss für die beiden Notpumpen ist blockiert. Bei den letzten Wartungsarbeiten sind versehentlich zwei Ventile nicht wieder geöffnet worden."

...

"Weitere 13 Sekunden vergehen. Nach der Schnellabschaltung sinken Temperatur und Druck. Das Messgerät zeigt 155 bar, jetzt müsste sich das Überdruckventil wieder schließen. Ein Signal auf der Schalttafel bestätigt, dass der Schließbefehl angekommen ist, aber eben nur der Befehl. Aus unerklärlichen Gründen klemmt das PORV."

Und das fiel niemandem auf.


"Nur zwei Minuten sind seit Beginn des Störfalls vergangen, als die HPI anspringt und ihre Flut in den Primärkreis peitscht. Zweieinhalb Minuten lang. Dann drosseln die Operateure die Wasserzufuhr und schließen sie wenige Minuten später ganz – der alles entscheidende Bedienungsfehler."

Überforderte Leitwartenmannschaft und gravierende Konstruktionsfehler der Überwachungseinrichtung. Wohlgemerkt trat der Fehler im Sekundärkreislauf auf.

So schnell kann das gehen, aber es ist ja nicht nicht schlimm, wenn nicht bemerkt wird, daß ein Stutzen einer Dampfleitung aberissen ist und eine Knallgasexplosion einer unbedeutenden Rohrleitung unbeachtet bleibt, oder ein Kraftwerk mit teilweise versperrtem Kühlkreislauf (Esenshamm) hochgefahren werden kann. Auch gleiche Anschlüsse für Wasserleitungen und Druckluftleitungen sind nicht weiter schlimm. Wer kommt schon auf die Idee einen Wasserschlauch an eine Druckluftleitung anzuschließen.

Nachlesen können Sie das hier: http://www.zeit.de/2009/13/A-Harrisburg

 

#129: D. Glatting sagt:

am Montag, 16.04.2012, 19:02

@#126: Thomas Heinzow,

irgendwie hatte ich Sie bisher noch nicht als Forentroll auf dem Radar. Wahrscheinlich haben sich schon ein paar Leute herzlich über mich amüsiert, wie Sie mich, mit ihren sinnlosen Manövern auflaufen ließen. Ich habe Sie halt eine zeitlang einfach nur gnadenlos doof gehalten. Wenn man jedoch nur eine Prise Logik walten lässt wird ersichtlich, dass Sie schon am zweiten Teil des Handbuches für Forentrolle arbeiten. Dabei Lügen und Betrügen Sie was Sie was das Fach Agitation und Propaganda hergibt.

Sie fragen:
„Wo ist da die Lüge?“
Sie haben behauptet, dass dabei (aktiver) Dampf ausgetreten wäre, weil ein Stutzen an RDB oder ähnliches dabei abgerissen wäre. Dem war nicht so. Jedenfalls nicht in KKB. Das war die Lüge. Das bleibt die Lüge.

Und Sie mischen alle Vorkommnisse von denen Sie jemals gehört haben in einen Störfall zusammen. Hauptsache es bleibt was hängen bei den Leuten, dass es da nicht mit rechten Dingen zugeht.
Eine jämmerliche Vorgehensweise, die Sie an den Tag legen. Daher wollen Sie ja auch gar nicht, dass man aus ihren Geschwurbel schlau wird. Und das man die Vorfälle trennen kann.

Das ist die gleiche Vorgehensweise wie in den deutschen Medien. Von 19.000 Toten reden und dann das Kraftwerk zeigen in dem kein Mensch wegen Strahlung gestorben ist.

Buckelwale zeigen und danach ein abgeschlachteter Wal auf einem japanischen Boot. Und dann mit keiner Silbe erwähnen, dass dies auf dem Boot ein Zwergwal ist. Nein, schön die Leute im Glauben lassen, dass die gefährdeten Buckelwale abgeschlachtet werden.

Jedes Ereignis, das Sie für ihre Vermengung benutzen, für sich betrachtet ist nämlich bei genauerer Analyse weitgehend harmlos. Wenn man sich die Anzahl der Betriebsjahre aller KKW zugrunde legt, haben Sie eigentlich erfreulich wenig vorzubringen. Aber das passt ja nicht in ihre Propaganda.

Das Ereignis im KKB war der letzte Störfall in Deutschland. Es gab also seit 2001 keinen mehr.
Wie viele Flugzeuge mit wie vielen Menschen seit 2001 vom Himmel gefallen? Sagen wir mal alleine in Deutschland?
Bis zu diesem Zwischenfall hat man Knallgasansammlungen dieses Ausmaßes nicht für möglich gehalten. Zwischenzeitlich (noch 2001) wurden alle SWR Anlagen mit H2 Detektionssystemen nachgerüstet.

Man hat ja auch versucht die Concord mit Gummimatten in den Tanks nachzurüsten, nachdem ein Blechteil die Tanks durchschlagen hatte. Diesen Schaden hatte man bis dahin auch nicht auf der Rechnung. Sind da nicht mehr Menschen uns Leben gekommen wie durch Tschernobyl?
Und jetzt sehen Sie mal den Unterschied zwischen Luftfahrt bei dem ein Ausfall zwangsläufig zu einem Totalverlust führt und der kommerziellen Kernkraft, bei der noch Klappen und ein Sicherheitsbehälter weitere Schäden verhinderten.
Die Darstellung in tinyurl.com/c8tjmze bzw. des Speichels, dass man da in der Nähe eines GaU war ist schon ziemlicher Unfug.

Jetzt kommen wir mal zu einem echt perfiden Beispiel ihres Vorgehens.
„Erst suchen und dann können Sie meckern. Nur Sie suchen nicht.“
Eigentlich dachte ich, dass Sie einfach zu doof sind ein bestimmtes Ereignis in einer bestimmten Anlage so zu benennen. Doch mittlerweile ist das System hinter ihrem Vorgehen zu erkennen.

Das Gleiche in:

„Irgendwie haben Sie Lese- und Verständnisprobleme. Das Kraftwerk wurde trotz geschlossener Ventile, die offen zu sein hatten, hochgefahren. Ich such Ihnen doch nicht jeden Zeitungsartikel raus, verwandel den mit tinyurl, nur weil Sie begriffsstutzig sind.“

Um es mal klar zu sagen. Sie haben davon angefangen ein Geschwurbel zu verbreiten und ich soll suchen wo dazu was steht. Wobei mehr als Unklar ist was das Problem sein soll. Geht’s noch? Sie behaupten irgendein Schwachsinn und ich soll suchen wo es steht. Wenn Sie was behaupten, müssen Sie es auch belegen. Aber das passt hat wunderbar zu ihrer Absicht. Es bleibt alles unklar. Da eine Diskussion des einzelnen Vorfalls zeigen würde, über was für eine Lappalie man sich unterhält.

Wenn Sie sich schon jemals mit KKE auseinandergesetzt hätten, würden Sie einen Schwachsinn nicht fragen:
„Keine Ventile im Primärkreislauf? Wie kommt denn das Notkühlwasser in den Primärkreislauf?“
Sie tun es trotzdem. Damit steht man vor der Wahl: Blöd oder Propagandist? Im anbetracht, dass Sie sich recht gut artikulieren können und immer wieder die gleichen Tricks anwenden bleibt nur der Propagandist.

Die Frage hatte fast was.
„Und wer setzt die fest, bzw. hat die festgesetzt?“
Daher die Antwort, auch wenn ich Sie schon mal auf die Seite hingewiesen habe.
Die stehen in den KTA Regelwerken, siehe
www.kta-gs.de
Durch Spezifikationen, Anweisungen und Berichte werden die Regeln in Vergaben für die Hersteller umgesetzt. Diese Spezifikationen, Anweisungen und Berichte werden von den Gutachtern nach dem Atomgesetz daraufhin geprüft ob sie den KTA-Regeln entsprechen. Teilefertigung und Arbeitsdurchführungen müssen dann entsprechend diesen Vorgaben ausgeführt sein.

Der hier ist mal wieder die volle Unterstellung, mit der Absicht, dass was hängen bleibt.
„Aber die Ursachen dafür. Gäbe es die Ursachen nicht, müßte man nicht sofort abschalten.“
Sie bekommen trotzdem eine Antwort. Sonst sieht es ja noch aus als ob Sie recht hätten.
Zum einen macht man eine Schnellabschaltung, damit mögliche unsichere Anlagenzustände zu vermeiden. Die meisten Schnellabschaltungen kommen aktuell durch defekte Messungen zustande. Beim Flieger wären das zweiunterschiedliche Geschwindigkeitsangaben, die dann zur sofortigen Ladung zwingen würde. Das Kraftwerk hat den Vorteil, dass es keine Landebahn braucht und auch nicht mit mehreren hundert km/h unterwegs ist.

Ganz unschuldig fragen Sie:
„Wieso Panik?“
Ich sag es Ihnen:
Es gibt ein internationales System mit dem das Ausmaß von Störungen beurteilt wird. Da liegen deutsche KKW sehr gut. Und anhand dieser Bewertungen kann man ihre Beurteilungen nur als Panikmache beurteilen.

Und dann einfach wieder unqualifizierten Dreck rausschwallen.
„Wer sein Kraftwerk vor Überflutung nur durch einen Deich schützt und nicht die gesamte Bude dicht machen kann, handelt ebenso grob fahrlässig wie die Hamburger Behörden, die in Wilhelmsburg anno 1962 die Menschen absaufen ließen.“
Auf das man Ihnen erklären muss.
Sehen Sie, schon wieder falsch. Die Bude kann man dicht machen. Konnte man sogar in Fukushima. Nur deren Notstromdiesel waren nicht dicht. Hier hat man zu den normalen Notstromdieseln zusätzlich gesicherte Diesel und Notspeisestränge.

Den könnte man sogar als Einwand eines Laien oder Dilettanten durchgehen lassen.
„Da hat wohl Sparhans den Splint oder die Fockernadel eingespart. Und wo haben die noch gespart? Nur wenn man die Muttern nicht braucht, wozu braucht man die?“
Daher bekommen Sie auch eine Antwort.
Splinte und Fockernadeln sind in den Bereichen unzulässig, da diese Kleinteile in einem Schadensfall noch schlechter zu finden wären und durch Verkantung mit den Brennelementen noch größere Schäden anrichten könnten.
Muttern braucht man auch nicht, da die diese gleich angeschweißt wurden. Wenn sich eine Schraube, z.B. durch Vibrationen löst, fällt die auf den RDB Boden. Alle Schrauben sind doppelt vorhanden, wobei in jedem Fall eine ausreicht. Die Schraube ist so massiv, dass sie durch den Wasserstrom im RDB nicht mitgerissen wird. Sie wird nur ab und zu geringfügig angehoben und fällt dann wieder auf den Boden. Mit dem Körperschallüberwachungssystem kann man die ungefähre Position sowie das Gewicht der Schraube bestimmen. Dies führt dann zu einem zeitnahen Abschalten der Anlage.

in #128 wurde es dann noch offensichtlicher

„Wer sowas macht, riskiert halt einen Crash. Und das haben Bedienmannschaften weltweit gemacht.“
An dieser Stelle reißen Sie mal wieder das Maul auf, ohne irgendwas belegen zu können oder wollen. Hauptsache es bleibt ein Gschmäckle.

„Und wer nicht durch eine Automatik verhindert, daß bei geschlossenen Ventilen des Kühlkreislaufs überhaupt ein Kraftwerk hochgefahren werden kann, riskiert die ernschmelze:“
So und weil Sie zu Essenhamm sprich KKU hierfür nichts finden konnten, kommen Sie jetzt mit der Harrisburg Kamelle an.
Harrisburg hatten wir hier schon. Harrisburg ist der Beweis, dass Kernkraft sicher ist. Trotz einer Bedienmannschaft, nach deren Handlungsweise, man Dick und Doof für eine Dokumentation des US-amerikanischen Arbeitslebens halten muss. Kommt es bei einer Kernschmelze nach ihrer Logik nicht zu einer massiven Kontamination der Umgebung? Müssten da nicht große Landstriche unbewohnbar geworden sein? Ist nicht!

Und dann kommen Sie wieder mit dem Geschwurbel, in dem alles vermengt wird, nichts belegt wird und die Kernkraft als nicht Vertrauenswürdig hingestellt werden soll.

„wenn nicht bemerkt wird, daß ein Stutzen einer Dampfleitung aberissen ist“
Wo und wann bitte!

„und eine Knallgasexplosion einer unbedeutenden Rohrleitung unbeachtet bleibt,“
Hatten wir schon

„oder ein Kraftwerk mit teilweise versperrtem Kühlkreislauf (Esenshamm) hochgefahren werden kann.“
Dazu finden Sie wohl nichts. Wieso behaupten Sie es dann dauernd? Ist Ihnen die Bezeichnung KKU zuwider? Oder wissen Sie es nicht besser?

„Auch gleiche Anschlüsse für Wasserleitungen und Druckluftleitungen sind nicht weiter schlimm. Wer kommt schon auf die Idee einen Wasserschlauch an eine Druckluftleitung anzuschließen.“
Der ist neu. Was soll den das schon wieder sein. Nur keine Quellen anzugeben, stellt sich sonst als Lappalie raus.

Gut, jetzt weiß man, mit wem man es zu tun hat.

 

#130: Thomas Heinzow sagt:

am Dienstag, 17.04.2012, 13:04

@ D. Glatting #129

"Sie haben behauptet, dass dabei (aktiver) Dampf ausgetreten wäre, weil ein Stutzen an RDB oder ähnliches dabei abgerissen wäre. Dem war nicht so. Jedenfalls nicht in KKB. Das war die Lüge. Das bleibt die Lüge."

Dann lügen also die Pressefritzen?:
"Von Peter KruseVm 20.80 Uhr am vergangenes Sonntag schreckte ein kurzer Knall die Techniker im Kernkraftwerk Brunsbüttel auf. Ein Metallstutzen von acht Zentimeter Durchmesser hatte sich von einem der vier Dampfrohre wie ein Schrapnell gelöst. ..."

oder
"SPD: Störfall heruntergespielt

Die technische Panne im Kernkraftwerk Brunsbüttel, bei der am 18. Juni drei Stunden lang unbemerkt radioaktiver Dampf entwichen war, wird am kommenden Mittwoch ein Nachspiel in der Hamburger Bürgerschaft haben. Die SPD, die die schleppende ..."

http://tinyurl.com/c8zseuc

Bevor Sie also jemanden der Lüge bezichtigen, sollten Sie erst mal selbst recherchieren und schauen, mit wem Sie es zu tun haben.

Leute wie Sie, die nach dem Motto "alles was nicht sein darf, existiert auch nicht", stellen eben die wesentliche Gefahr bei der Nutzung der Kernenergie dar.

Da reißt irgendwo ein Stutzen ab und niemand merkt was, obwohl Radioaktivität austritt. Und dann bestreiten Sie den Vorfall auch noch, weil er nicht in Ihr Weltbild paßt oder Sie unfähig oder nicht Willens sind, selbst zu recherchieren.

Aber erst mal richtig schön rumpöbeln, was das Zeug hält. Sie Unterscheiden sich von den ideologischen Kernenergiegegnern oder Befürwortern der sog. "EE" soziologisch nicht im geringsten. Was "Gut" ist, bleibt immer gut, und was "schlecht" ist, bleibt immer schlecht. Tatsachen und Fakten werden ignoriert.

"Ist Ihnen die Bezeichnung KKU zuwider?"

Ich leide nicht wie Sie unter dem AbKüFi (Abkürzungsfimmel). Der Ort, wo das Kraftwerk steht, heißt Esenshamm.

"„Auch gleiche Anschlüsse für Wasserleitungen und Druckluftleitungen sind nicht weiter schlimm. Wer kommt schon auf die Idee einen Wasserschlauch an eine Druckluftleitung anzuschließen.“
Der ist neu. Was soll den das schon wieder sein. Nur keine Quellen anzugeben, stellt sich sonst als Lappalie raus."

Die Folge davon war die Kernschmelze am Susquahanna River in Pennsylvania, besser bekannt als Kraftwerk Three Mile Island. Vielleicht lesen Sie mal ein bißchen was darüber, was da in der Leitwarte so alles schief lief und was die verschlossenen Ventile des Notpumpensystems im Sekundärkreislauf bewirkten.

Aber in Three Mile Island ist bekanntlich ja kein Reaktor havariert. Und in Brunsbüttel ist auch nie ein Stutzen abgerissen und natürlich folglich keine Radioaktivität ausgetreten.

 

#131: Thomas Heinzow sagt:

am Dienstag, 17.04.2012, 14:27

@ D. Glatting #129

"An dieser Stelle reißen Sie mal wieder das Maul auf, ohne irgendwas belegen zu können oder wollen. Hauptsache es bleibt ein Gschmäckle. "

Die Leitwartenmannschaft hat also in Brunsbüttel nicht mit einer illegalen Maßnahme verhindert, daß der Reaktor sich abschaltete?

Irgendwie können Sie nicht richtig recherchieren oder nicht lesen.

 

#132: D. Glatting sagt:

am Dienstag, 17.04.2012, 19:01

@#130: Thomas Heinzow,

ihre penetrante Vermischung unterschiedlicher Vorfälle in unterschiedlichen Anlagen, disqualifiziert Sie jeder vernünftigen Diskussion. Deshalb nenne ich Sie auch Lügner, obwohl Agitator angebrachter wäre.

Ich werde trotzdem ihr Geschwurbel auseinander nehmen.

“Dann lügen also die Pressefritzen?“
Wäre nicht das Erste mal der Fall.

“Von Peter KruseVm 20.80 Uhr“
Ich geh dann um dreiviertel Zack vor Schmier.

Sie schaffen es einfach nicht die Vorkommnisse in KKB von 1978 und 2001 zu trennen.

Zu KKB 1978: Aus dem deutschem Wiki, was ja wirklich Anti-KKW ist.
“Bereits im Juni 1978 strömten bei einem Störfall, verursacht durch ein Leck im Leitungssystem, innerhalb von zwei Stunden zwei Tonnen radioaktiven Dampfes

ins Maschinenhaus

aus.“

Da das Maschinenhaus beim SWR zum Kontrollbereich gehört, womit der Dampf nur über die Filter ins Freie hätte kommen können, kann man die Berichterstattung als aufgeblasen bezeichnen.
Auf den entsprechenden Link http://tinyurl.com/c8zseuc kann ich nicht zugreifen.
Kurzer Nachsatz. Das Maschinenhaus von SWR gehört genau wegen solcher Vorfälle zum Kontrollbereich. Dort hat man zwar keine Siwi Komponenten aber aktives Medium und Dampf. Da die Komponenten nicht Siwi sind wurden sie auch konventionell ausgeführt. Bei einem konventionellen Kraftwerk hätte bei diesem Schaden kein Hahn danach gekräht. Im KKW ist ein derartiger Schaden ebenso unbedeutend weil auch bei einem Dampfaustritt keine Aktivität in die Umwelt kommt.
Man könnte es mit einem Schaden einer Waschmaschine in einer Waschküche vergleichen. Man wischt ein bisschen nach und baut einen neuen Schlauch ein. Vollkommen Aufgebauscht der Vorfall. Deshalb verlief auch der ganze Untersuchungsausschuss im Sand. Da ist nichts sicherheitsrelevant und ein Austritt von Aktivität auszuschließen.
Sie Lügner haben nämlich auch behauptet der Dampf wäre übers Dach ausgetreten. Ist schon allein eine Lüge weil unmöglich.

Und jetzt zu dem Vorfall KKB von 2001.
Störfall INES 1! Abweichung vom normalen Betrieb der Anlage (Nichtbehebung der Problemquelle könnte allenfalls zu einem höherstufigen Folgeereignis führen).
Das Gequatsche, dass dies zum GaU hätte führen können ist also absolut lächerlich.

Von der technischen Seite ist das alles sehr entspannt. Den Umgang der Kraftwerksleitung mit den Vorfällen sehe ich allerdings auch kritisch. Mangelnde Transparenz ist in diesem Bereich nicht angebracht. Das führt nur zu so phobischen Reaktionen wie bei Ihnen. Und bei ungeklärten Fragen erst mal stoppen und zu schauen, wäre das Mindeste gewesen.
Aber mit
“Die Leitwartenmannschaft hat also in Brunsbüttel nicht mit einer illegalen Maßnahme verhindert, daß der Reaktor sich abschaltete?“
lügen Sie schon wieder. Dieser Vorfall führte zu keinem RESA Signal. Der Betrieb lief innerhalb normaler Parameter weiter.
Die Behörde hat über das Fernüberwachungssystem mitbekommen, dass die Druckverhältnisse innerhalb des Sicherheitsbehälters sich nicht normal verhalten. Und dann nach zwei Monten zum Abfahren aufgefordert. Auch dort hat man also nicht gleich erkannt, um was für eine Störung es sich handelt. Wenn die Behörde sich sicher gewesen wäre hätte sie schon nach einem Tag die Anweisung zum Abfahren gegeben.

“Der Ort, wo das Kraftwerk steht, heißt Esenshamm.“
OK. Und was ist ihr Problem damit? Der INES 2 Vorfall von 1998? Eines von vier Ventilen war per Hand verriegelt. Da es sich dabei um einen begrenzten Ausfall der gestaffelten Sicherheitsvorkehrungen gehandelt hat, der auf menschliches Versagen zurückzuführen war, bekam es diese Einstufung. Formal ist dies absolut i.O., auch wenn zu keiner Zeit irgendeine Gefahr bestand. Auch solchen Vorfällen kann man lernen wie man das in Zukunft verhindert. Durch Ausschluss solcher Pannen kann man die Schadenswahrscheinlichkeit noch mal zwei Zehnerpotenzen senken. Den Schadenn, den man nicht hat braucht man auch nicht bezahlen.
Aber deshalb baut man ja in KKW alles mehrfach redundant. Da waren immer noch zwei Sicherheitssysteme zur Verfügung und selbst wenn die ausgefallen wären hätte man unter der Inkaufnahme von Schäden im konventionellen Bereich zwei andere Systeme aktivieren können.
Oder meinen Sie das falsch justierte Signal an einer Armatur im Nachkühlstrang? Der Vorfall bekam Ines 0. Keine Auswirkungen auf die Sicherheit. Vollkommenverzehrte Darstellung im Speichel.
Machen Sie sich doch deswegen ins Hemd. Wenn Sie diese Vorfälle als gefährlich ansehen, dann müssen Sie das Leichenhemd anziehen bevor Sie sich ins Auto oder ihren Flieger setzen.

“Vielleicht lesen Sie mal ein bißchen was darüber, was da in der Leitwarte so alles schief lief“
Dazu habe ich mich schon geäußert. Sie sollten meine Kommentare halt auch einmal lesen. Die Hauptaussage war, dass dies der Beweis für die Sicherheit von KKW ist. Ich habe das vor 30 Jahren auch nicht verstanden. Da muss man schon darüber nachdenken. Ich erkläre es Ihnen mal. Wenn nicht mal diese Vollpfosten, die mit ihrem Klamauk Dick und Doof vor Neid erblassen lassen, es schaffen, ein KKW so in Sack und Asche zu fahren, dass erhebliche Strahlung austritt, dann muss es sich schon um eine sichere Konstruktion halten.
Die Bedienmannschaft in Fukushima war sicher besser als diese Volltrottel. Aber deren Maschine war bescheiden.
Die deutschen KKWs sind seit Harrisburg noch mal deutlich besser geworden. Und die Bedienmannschaften und die Qualitätssicherung bei Wartungen und Reparaturen auch. Und ausgerechnet hier machen solche Ignoranten wie Sie so einen Terz.

Kommentar:

Ich bitte alle Beteiligten um Mäßigung!
mfG
Admin

 

#133: Thomas Heinzow sagt:

am Mittwoch, 18.04.2012, 10:30

@ D. Glatting #132

"Sie schaffen es einfach nicht die Vorkommnisse in KKB von 1978 und 2001 zu trennen."

Ach, inzwischen gibt es den Dampfaustritt 1978 doch?
Und die Knallgasexplosion 2001 existiert auch?

Aber trotzdem haben die Presseleute gelogen.

"Das führt nur zu so phobischen Reaktionen wie bei Ihnen."

Quatsch. Diese Leute sind genauso eine Gefahr wie die Raser und Betrunkenen auf unseren Straßen, nicht zu vergessen die LKW-Fahrer, die die enkzeiten überschreiten.

"Auch solchen Vorfällen kann man lernen wie man das in Zukunft verhindert"

Sowas darf erst gar nicht vorkommen können. Es liegt also ein gravierender Konstruktionsmangel vor.

"Durch Ausschluss solcher Pannen kann man die Schadenswahrscheinlichkeit noch mal zwei Zehnerpotenzen senken."

Dann lesen Sie noch mal nach, was ich Ihnen geschrieben habe.

Sie können die Fehler bei der Auslegung und der Konstruktion nicht wegdiskutieren. Wieviele unentdeckte Fehler lauern denn noch in den damals mit heißer Nadel konstruierten Kraftwerken? Auch wenn das Trefferrisiko durch nicht absichtlich herbeigeführte Flugzeugabstürze gering ist, wurden die ersten Anlagen auf den Starfighter hin ausgelegt und nicht auf die damals schon geplante B747. Da konnte man richtig Geld am Gebäude sparen.

Die Versäumnisse der damaligen Regierungen und Konstrukteure lassen sich nicht wegdiskutieren.

"dann muss es sich schon um eine sichere Konstruktion halten." Die Möglichkeit des Anfahrens des Reaktors bei geschlossenen Ventilen des Notkühlsystems hätte es nicht geben dürfen.

Das ist ein schwerwiegender Konstruktionsfehler.

"Die Bedienmannschaft in Fukushima war sicher besser als diese Volltrottel. Aber deren Maschine war bescheiden."

So werden also Fehlkonstruktionen bagatellisiert.

"Die deutschen KKWs sind seit Harrisburg noch mal deutlich besser geworden. Und die Bedienmannschaften und die Qualitätssicherung bei Wartungen und Reparaturen auch."

Genau, jede Menge Fremdfirmen stürmen gerade das Kraftwerk bei Brokdorf, um die vorgezogene Revision vorzunehmen und die Federn im Reaktorkern zu prüfen. Gebrochene Federn sind ein echter Qualitätsmangel. Nur wie vereinbaren sich die mit der von hnen behaupteten Qualitätssicherung?

 

#134: Thomas Heinzow sagt:

am Mittwoch, 18.04.2012, 20:08

@ D. Glatting #132

"Die Bedienmannschaft in Fukushima war sicher besser als diese Volltrottel."

Die "Volltrottel", wie Sie zutreffend sagen, waren die Konstrukteure, die es einerseits zuließen, daß der Reaktor trotz verschlossener Ventile hochgefahren werden konnte und andererseits die Leitwarte so konstruiert hatten, daß bei dem Ausfall der regulären Pumpen nicht angezeigt wurde, daß die Sekundärpumpen kein Kühlwasser förderten und die falsche Ventilstellung nicht in dem Zusammenhang als Ursache angezeigt wurde oder erkannt werden konnte.

Leitwarten oder der Uhrenladen in einem Flugzeug müssen dem Bediener schon nach Wichtigkeit gruppiert das anzeigen, was wichtig ist.

Nur was halten Sie von den "Volltrotteln" Saargemund mit 3 Toten? Kennen Sie das Segelfliegergebet vor dem Start?

Wie konnte es passieren, daß im Windenschlepp ein Segelflugzeug mit einem Ultraleichtflugzeug kollidieren konnte, dessen Pilot den Flugplatz kannte, der also an einem Ort war, wo er nicht hätte sein sollen (dürfen?)?

Es gibt auf einem normalen Segelfluggelände einen Flugleiter, Startleiter, Tragflächenhalter (klinkt das Seil ein, hält die Tragfläche bis zum Anrollen und gibt die Startkommandos per Handzeichen), Windenfahrer und Telefonierer. Insgesamt sind also sieben (davon 5 am Boden mit freier Sicht) verantwortliche Personen beteiligt gewesen, die jeweils die im Prinzip extrem unwahrscheinliche Kollision hätten locker verhindern können. Und trotzdem ist die passiert? Sämtliche Sicherungssysteme (Menschen) haben versagt. An einem Flugplatz mit Kontrollzone und Radar wäre das nicht passiert.

Die Annahme, daß bestimmte Fehler wegen des kompetenten Bedienpersonasls nicht auftreten können und deshalb automatische Fehlerunterdrückungssysteme überflüssig seien, ist die gefährlichste, die bei der Konstruktion der KKW getätigt wurde. Im Flugzeugbau übrigens auch, wie die Startmöglichkeit trotz nicht korrekt ausgefahrener Klappen und/bzw. Vorflügel in mindestens zwei Fällen zeigt.

Ist natürlich bzgl. der Millionen von Starts vernachlässigbar, hätte aber nicht passieren dürfen, wäre die Konstruktion besser gewesen, was sie hätte sein können.

Aber das werden Sie nie begreifen.

 

#135: D. Glatting sagt:

am Mittwoch, 18.04.2012, 21:13

@#133: Thomas Heinzow,

"Das führt nur zu so phobischen Reaktionen wie bei Ihnen."
Ich finde schon, dass man die bei Ihnen merkt. Aus Lappalien werden bei Ihnen schwerwiegende Versäumnisse.

Was hatten wir denn bisher?
KKB 1979
Abriss eines unbedeutenden nicht Siwi relevanten Kleinstutzens, der zu einer Pfütze und einer kleinen Reperatur geführt hat. Aufgebauscht von der Presse weil dieser pupstereignis nicht gleich an die Behörde gemeldet wurde.
Null die Bohne sicherheitstechnische Auswirkungen. Ines 0!

KKB 2001
Knallgasexplosion in einem Siwi total komplett bedeutungslosen Rohr. Krawallischer Schaden ohne Bedeutung. INES 1. Nur wegen des nicht sofortigen Abschaltens der Anlage aufgebauschten Vorfalls. Hätte es die Behörde besser gewusst, wäre gleich was geschehen.
Echte Nullnummer.

KKU
Stellungsanzeige zeigt falsch an. Meinen Sie der Fahrer macht sich bei Einschalten der Pumpe einen Kopf ob der Durchsatz mit 80, 100 oder130% angezeigt wird. Hauptsache das Ding pumpt.
Ines 0, komplette Nullnummer!

KKU
Abblaseregelventil ist blockiert und Sicherheitsventil öffnet. Ines 2! Keinerlei Gefahr für Mitarbeiter und Umwelt. Mehr Arbeit für meine Kollegen, weil seither die Abblase- und Siwiventile seither nach jeder Revision scharf geprüft werden. Kann damit nicht mehr vorkommen.
Wo ist jetzt das Problem?

Und dann kommen Sie mit Harrisburg. Dick und Doof am Werk, siehe unten.

Dass seit 11 Jahren kein Störfall also nicht mal ein Ines 1 Ereignis mehr in Deutschland aufgetreten ist, dass doch auf so einen versteckten Fehler hinweisen müsste, gibt Ihnen auch nicht zu denken? Ihre Plattitüden werden langsam langweilig.

Und jetzt kommen Sie auch noch mit der Flugzeugphobie. Ich wollte es ja nicht ansprechen aber wenn sie jetzt schon damit kommen.
Die gesamte Diskussion über die Gefährdung von KKW durch Flugzeuge ist mittlerweile absurd.

Das einzige Bauteil eines Flugzeuges, das an der Betondecke eines KKW mehr als einen Kratzer hinterlassen kann, ist das Triebwerk. Ob ich nun gegen Triebwerke eines Starfighter oder einer Phantom auslege bleibt sich gleich, da die zum Teil mit den gleichen Triebwerken ausgestattet waren. http://tinyurl.com/ccyk59v. Die Phantom hat halt gleich zwei davon.
Mit einer Phantom wurde auch der entsprechende Bauteilversuch durchgeführt. Dabei wurde eine Phantom mit 780 km/h auf eine Betonwand krachen lassen. Da Verkehrsflugzeuge, deren Turbinen ca. 4fach so schwer sind in dieser Höhe nur maximal mit der halben Geschwindigkeit fliegen können ist der Versuch konservativ abdeckend, hinsichtlich der Wanddurchdringung.

Es ergab sich Krater von maximal 18 cm Tiefe. Da selbst bei den älteren Kraftwerken die Wand mindestens 50 cm dick ist besteht alleine hier schon eine Sicherheit von Faktor 2,5. Die Turbine müsste des Weiteren den Sicherheitsbehälter mit seinen 5 cm starken Stahlplatten durchdringen um in den äußeren Bereich des Reaktorgebäudes durchzudringen. Die Schäden, die das Flugzeug hier anrichten könnte wären zwar schon sehr bedeutend aber nicht Katastrophal. Dazu müsste noch der mindestens 50 cm dicke Schutzzylinder durchschlagen werden. Keine Ahnung wie das gehen soll. Aber den Apokalyptikern wie Ihnen und Gogo fällte da sicher was ein.

Hinsichtlich der Auswirkungen des Impulsübertrages und der damit verbundenen Erschütterungen der Komponenten wurde abdeckend mit einer B747 gerechnet. Selbst die konservativen Annahmen in den Einzelschritten führen lediglich zu geringen Belastungen durch einen unterstellten Flugzeugabsturz bei allen Komponenten.

Ihre Behauptungen wie
“Die Versäumnisse der damaligen Regierungen und Konstrukteure lassen sich nicht wegdiskutieren.“
konnten Sie bisher mit nichts belegen.

“Die Möglichkeit des Anfahrens des Reaktors bei geschlossenen Ventilen des Notkühlsystems hätte es nicht geben dürfen.“
Wenn Sie sich mal die Zeit nehmen würden die Harrisburgstory mal richtig durchzulesen, dann würden Sie merken, dass es die Rohrleitungen des Speisewasser An- Und Abfahrsystems waren, die beim Störfall blockiert waren. Und das man wohl ohne die gar nicht hätte Anfahren können. Das man da im Betrieb was reparieren wollte, ist wohl nicht der Fehler der Konstruktion sonder der Fehler von Dick, weil er Doof zum Reparieren dorthin schickte. Alle Folgefehler sind auch auf das Personal und nicht die Konstruktion zurück zu führen.
Es war die Konstruktion, die schlimmeres verhinderte.
Und was ist passiert? Wurde die Umgebung kontaminiert?
Das ist der Beweis, dass die Konstruktion sicher ist.

Und Fukushima war der Beweis, dass man auf gesicherte Notstromaggregate und gefilterte Entlüftung auf keinen Fall verzichten kann. Damit hätte es nicht mal bei den Reaktoren einen Unfall gegeben.

“Genau, jede Menge Fremdfirmen stürmen gerade das Kraftwerk bei Brokdorf, um die vorgezogene Revision vorzunehmen und die Federn im Reaktorkern zu prüfen. Gebrochene Federn sind ein echter Qualitätsmangel. Nur wie vereinbaren sich die mit der von hnen behaupteten Qualitätssicherung?“
Sehr gut. Der Mangel wurde aufgedeckt und dem Problem wird nachgegangen. Das ist doch das was Sie wollen.
Außerdem geht von diesen gebrochenen Federn kein Sicherheitsproblem aus. Es bringt aber betrieblich Vorteile intakte Federn zu haben.

 

#136: D. Glatting sagt:

am Donnerstag, 19.04.2012, 11:38

@#134: Thomas Heinzow,

dass sich seit Harrisburg, was geändert hat haben Sie nicht mitbekommen. Da sind mache Mädels zwischenzeitlich Uroma geworden.

Da wurden Leitstände, Messungen und Sicherheitssysteme etc. nachgerüstet.

Sie haben halt von der Kernkrafttechnik keine Ahnung. Daher reiten Sie auch auf ihren Fliegergeschichten rum. Ein Kraftwerk fliegt nicht. Und wenn es ein Flugplatz wäre, dann hätte es mehr Radargeräte alle deutschen Airports zusammen. Da dürfte man nur Starten, wenn nicht mal ein Vogel zu orten wäre und man müsste eine halbe Stunde warten nach dem Start bis der nächste starten darf.

Aber das werden Sie nie begreifen!

 

#137: Thomas Heinzow sagt:

am Donnerstag, 19.04.2012, 12:45

@ 136

"dass sich seit Harrisburg, was geändert hat haben Sie nicht mitbekommen."

Was hat man denn noch viel an der Grundkonstruktion der damals bereits errichteten und im Bau befindlichen KKW ändern können? Nur für drei der deutschen KKW lag der Baubeginn nach der Havarie.

"Da wurden Leitstände, Messungen und Sicherheitssysteme etc. nachgerüstet."

Aber die Grundkonstruktion konnte eben nicht mehr geändert werden.

"Ein Kraftwerk fliegt nicht."
Deshalb bestand ja wohl auch kein Anlaß bestimmte Dinge zu tun, man kann ja jederzeit an die Teile ran.

Und deshalb sind die Ingenieure der Ansicht, man könne alles problemlos handeln und auf inhärente Sicherheit verzichten. Fly-by-wire ist ne feine Sache, solange die Hydraulik funktioniert. Steuerseile gibt es in den A320 ... nicht mehr.

Wann kapieren Sie, daß die KKW Konstrukteure es unterlassen haben, sich anderswo umzusehen, wie da mit Notfällen etc. umgegangen wird. Zur Ingenieursausbildung gehört m.W. jedenfalls kein Controlling. Schauen Sie sich mal ne Notaufnahme in einem Krankenhaus an, wie die organisiert ist, oder eben auch nicht.

Sie werden nie lernen, daß der Mensch das schwächste Glied bei der Sicherheit ist und daß man das bei der Konstruktion der KKW sträflich nicht berücksichtigt hat.

Jetzt macht man es vielleicht besser, nur verträgt sich das nicht mit der Bauzeitverlängerung und Kostensteigerung bei der Errichtung der beiden EPR.
Was Ingenieure so an Schrotttechnik konstruieren, wenn die Kosten niedrig sein müssen, kann man an den technisch primitiven Gigantwindmühlen in BHV und HH bewundern. Fast ständig steht da eine still. Gibt allerdings auch keine behördliche Prüfung und Zulassung für diese angebliche Zukunfttechnologie.

 

#138: Thomas Heinzow sagt:

am Donnerstag, 19.04.2012, 13:09

@ 135

"Abriss eines unbedeutenden nicht Siwi relevanten Kleinstutzens, der zu einer Pfütze und einer kleinen Reperatur geführt hat"

der Vorfall war 1978 und ein Kurzschluß aufgrund des Dampfaustritts führte zur Abschaltung denn die Bedienmannschaft hat die Schnellabschaltung entgegen den Vorschriften verhindert. Danach stand der Reaktor zwei Jahre still. Auch ne Lappalie. Klar doch.

Wenn das für Sie eine Lappalie ist, zeigt das Ihre lasche Einstellung zur zwingend notwendigen Sicherheitskultur.

 

#139: D. Glatting sagt:

am Donnerstag, 19.04.2012, 20:48

@#137: Thomas Heinzow,

„Was hat man denn noch viel an der Grundkonstruktion der damals bereits errichteten und im Bau befindlichen KKW ändern können? Nur für drei der deutschen KKW lag der Baubeginn nach der Havarie.“
Die Grundkonstruktion der KWU DWR bis zum EPR hat sich nie grundlegend geändert. Der Entwurf war von Anfang an eine Klasse für sich.

“kann ja jederzeit an die Teile ran.“
Wenn man Resistent gegen Hitze und Strahlung ist schon. Ansonsten kommt man im Betrieb genauso wenig ran wie im Flieger wenn er auf 10.000 m Höhe ist..

Sie haben keine Ahnung von den Sicherheitsmaßnahmen, weil Sie überhaupt nicht wissen über was Sie schreiben.

“Sie werden nie lernen, daß der Mensch das schwächste Glied bei der Sicherheit ist und daß man das bei der Konstruktion der KKW sträflich nicht berücksichtigt hat.“
OK. Dann machen wir jetzt einen auf Harrisburg. Wenn man sich diese gurkentruppe, die damals auf der Warte stand sich in einem Tower vorstellt, so kommt einem das Grausen. Da wären schon zwei Dutzend Flieger in der Luft und auf den Boden kollidiert bis, die Pfeiffen das überhaupt mitbekommen hätten. Zwischenzeitlich hätten sie noch die Sanitäter und Feuerwehr woanders hin geschickt. Tausende von Toten und und ein Milliardenschaden wären die Folge. In Harrisburg hat man auch einen Milliardenschaden gehabt. Aber keine Toten, keine Verletzten und kein verstrahltes Umland. Die Technik macht’s möglich.
Oder nehmen wir den alltäglichen Straßenverkehr. Meinen Sie die Leute sind vernünftiger geworden, nur weil sie mittlerweile doppelt und dreifach soviel Leistung in ihren Protzkisten haben? Sinkt die Zahl der Verkehrstoten, weil weniger riskant gefahren wird oder weil es mittlerweile besseres Licht, bessere Reifen, ABS, ARS, Airbags, sichere Fahrgastzellen etc gibt? Die Technik macht’s möglich.
Und was man bei der „“der KKW sträflich nicht berücksichtigt hat“ können Sie mir ja eh nicht sagen, da Sie vollkommen fachfremd sind und nur meinen Ahnung zu haben.

“Jetzt macht man es vielleicht besser, nur verträgt sich das nicht mit der Bauzeitverlängerung und Kostensteigerung bei der Errichtung der beiden EPR.“
Vier EPR Her Heinzow. Areva baut auch in China. Die Gründe für die Bauzeitverlängerung in Finnland kennt man. Es wurden schon eine Weile keine KKW mehr gebaut. Da hat man vieles zweimal machen machen müssen.
Und jetzt soll der französische zuerst fertig werden. Das hat wohl politische Gründe.

“Was Ingenieure so an Schrotttechnik konstruieren, wenn die Kosten niedrig sein müssen, kann man an den technisch primitiven Gigantwindmühlen in BHV und HH bewundern.“
Jop. Aber mit Kerntechnik wird Geld verdient. Viel Geld. Das wird ja immer von den grünen Neidern so beargwöhnt. Da mussten die Konstrukteure noch nie knausern.

 

#140: D. Glatting sagt:

am Donnerstag, 19.04.2012, 20:49

@ 135 Thomas Heinzow,

“der Vorfall war 1978 und ein Kurzschluß aufgrund des Dampfaustritts führte zur Abschaltung denn die Bedienmannschaft hat die Schnellabschaltung entgegen den Vorschriften verhindert.“
Das steht vielleicht auf ihrer Schwurbelwebseite. In Deutschland herrscht Redefreiheit. Da darf man auf Anti-KKW Webseiten jede Lüge verbreiten, die man will. Nicht mal das so Anti-KKW Wikiblödia lässt sich zu so einer Aussage hinreisen. Da muss man seine Texte nämlich zumindest etwas belegen. Dort steht geschrieben:

“Das KKB wurde für mehrere Wochen stillgelegt.“

Passt mit ihren zwei Jahren nicht zusammen. Auch ihre Lügen fallen halt unter Redefreiheit.

Weiterhin: Wenn das RESA Signal gekommen ist, kann man sowieso nichts mehr machen. Da fährt die Kiste ab. Da können Sie machen was sie wollen.
Dazu: Bei einem Verstoß gegen das Betriebshandbuch geht man in den Bau. Meinen Sie die Bedienmannschaft geht geschlossen dieses Risiko für die Firma ein? Denen konnte man nicht mit dem Gulag drohen. Nur mit der Konzernzentrale in Hamburg.

“Wenn das für Sie eine Lappalie ist, zeigt das Ihre lasche Einstellung zur zwingend notwendigen Sicherheitskultur.“
Sicherheitskultur ja; Phobie nein. Nach ihren Wahnvostellungen muss man das Auto stilllegen, wenn der Duftbaum vom Spiegel gefallen ist. Damit ist das Fahrzeug ja eine Fehlkonstruktion, die durch falsche Anwendung, die man einfach unterstellen muss, überhaupt nicht sicher betrieben werden kann.
Da draußen im Maschinenhaus ist nichts von Sicherheitsrelevanz für den Reaktor untergebracht. Das ist nur Kontrollbereich, weil dort aktive Medien sind.
Wenn man an der Stelle Schäden vermeiden kann, ist das gut, da man dann eine höhere Verfügbarkeit hat.
An dieser Stelle hat sich in den 34 Jahren auch einiges getan. Aber damals wurde in diesen Nicht Siwi Teilen noch nicht soviel Wert darauf gelegt.
Können Sie sich noch an die Anzahl von Unfalltoten/Jahr aus der Zeit erinnern? Und wie sich diese durch Technik verringert hat. Auch in Kraftwerken ist die technische Entwicklung nicht stehen geblieben.
Nur in ihrem Kopf.

 

#141: Ketterer sagt:

am Freitag, 20.04.2012, 10:43

#140: D. Glatting sagt:am Donnerstag, 19.04.2012, 20:49

...
Dazu: Bei einem Verstoß gegen das Betriebshandbuch geht man in den Bau. Meinen Sie die Bedienmannschaft geht geschlossen dieses Risiko für die Firma ein? Denen konnte man nicht mit dem Gulag drohen. Nur mit der Konzernzentrale in Hamburg.

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Sehr geehrter Herr Glatting,

einen ähnlichen Vorfall hat uns bei einer Besichtigung der technische Leiter eines Süddeutschen KKWs geschildert.
Die Mannschaft sieht, dass bei der laut Handbuch vorgegebene Betriebsführung ein kleinerer Störfall zu großem Störfall eskalieren würde.
Da die technischen Einrichtungen ein "normales Eingreifen" verhindern wird einfach mal ein Schütz überbrückt, da er sich nicht schlaten ließ.
Da ganze wurde uns dann als Beweis für die technische Kompetenz des Bedienpersonals dargestellt. Technische Verbesserungen wurden dann in der Folgezeit durchgeführt.

Glauben Sie ruhig weiter daran, dass Ihr Betriebshandbuch hinreichend sei.
Ich denke, dass Murphy's Law gültig ist.

 

#142: D. Glatting sagt:

am Freitag, 20.04.2012, 17:20

@#141: Ketterer,

Sehr geehrter Herr Ketterer,

dass Ihnen ein Leiter Süddeutschen KKWs etwas von einem Störfall schildert bei dem der geschildert Schütz überbrückt wird da er sich nicht schalten ließ, halte ich für ein Gerücht.

Wissen Sie überhaupt was ein Störfall ist? Kennen Sie die INES Skala? Wissen Sie, dass der letzte Störfall in deutschen KKW 11 Jahre zurück liegt und in Norddeutschland war?

Ein Störfall oder INES 1 Ereignis oder höher ist ein meldepflichtiges Ereignis. Das wird dann in der RSK mit den verantwortlichen Gutachtern diskutiert.

Von was Sie wahrscheinlich gehört haben war eine betriebliche Störung. Das ist z.B. wenn eine Messung, wie unbedeutend die auch immer sein mag ausfällt. Im konventionellen Bereich kann die Betriebsmannschaft dieses Signal in Eigenverantwortung überbrücken, auf das das Störungssignal nicht ständig ansteht. Auf den Rattenschwanz den das nach sich zieht geh ich nicht ein. Jedenfalls:

Störung und Störfall sind zweierlei Dinge!

Das Überbrücken von Messungen geht mit Zustimmung des Gutachters auch bei den Kerntechnischen Komponenten, wenn aufgrund anderer Messungen die Betriebsparameter noch hinreichend genau erfasst werden können.

“Ich denke, dass Murphy's Law gültig ist.“
Denk ich auch. Ich weiß aber, dass in Deutschland und der Schweiz die Chancen auf einen Kernschadensfall bei 1E-5 1/a stehen. Und dann müssten noch mal mit einer Wahrscheinlichkeit < 1E-12 die Wallmannventile ausfallen um zu einer Kontamination zu kommen. Und nach den vielen Toten in Fukushima (Da ist man immer noch bei 0) ist das auch nicht so gravierend, wie uns die Ökopropaganda einreden will.
Da hab ich mehr Angst davor, dass mir der Himmel auf den Kopf fällt oder das mich der Blitz auf der Toilette trifft.

Setzen Sie mal ne andere Brille auf, dann geht das vielleicht auch in ihren Kopf.

 

#143: Ketterer sagt:

am Sonntag, 22.04.2012, 22:54

#142: D. Glatting sagt:am Freitag, 20.04.2012, 17:20

@#141: Ketterer,

Sehr geehrter Herr Ketterer,

dass Ihnen ein Leiter Süddeutschen KKWs etwas von einem Störfall schildert bei dem der geschildert Schütz überbrückt wird da er sich nicht schalten ließ, halte ich für ein Gerücht.


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Sehr geehrter Herr Glatting,

es war nicht der Leiter, es war der technische Leiter. Der Leiter des KKW war ein Ökonom;

Halten Sie es ruhig für ein Gerücht. Ich habe Ohren und einen naturwisssenschaftlich geprägten Verstand.
Ich weiß was mir da erzählt wurde.

Es gin nicht um Kinklerlitzchen wie eine betribeliche Störung.
Falls es sie beruhigt: Ich würde es auch nicht glauben, wenn mir jemand erzählen würde, dass ihm ein tehcnischer Leiter eines KKWs so etwas schilderte.

Wir müssen das auch nicht weiter diskutieren. Nur so einfach wie sie alles hier schildern ist es nur wenn die Brille eine blässliche Rotfärbung hat (HEX FFB6C1)

 

#144: D. Glatting sagt:

am Montag, 23.04.2012, 21:25

@#143: Ketterer,

Sehr geehrter Herr Ketterer,

was wollen Sie damit suggerieren? Das man in KKW so einfach mal einen Störfall vertuschen kann? Das man in KKW ganz offen darüber redet, wie es schief läuft und man noch die Behörden foppen kann?

Und dass dann auch noch der technische Leiter einem Außenstehenden wie Ihnen so was im Vorbeigehen erzählt?
Wer “einen naturwisssenschaftlich geprägten Verstand“ hat erkennt, dass da ein naher Verwandter von Kapitän Blaubär und Baron von Münchhausen gerade Geschichten erzählt.

Solange Sie nicht genauere Angaben machen können, fällt ihre Geschichte unter grüne Verunsicherungspropaganda.

 
 
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