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#1: multiverus sagt:

am Montag, 18.05.2009, 00:50

Die hier formulierte Kritik wird durch den Trend der arktischen Eisentwicklung gestützt. Die arktische Eisbedeckung NIMMT z.Zt. ZU - nicht ab. Und das ungeachtet der Tatsache, das in 2007 und 2008 die sommerliche Eisbedeckung Negativ-Rekorde aufgestellt hat:
http://www.woodfortrees.org/plot/nsidc-seaice-n/from:2005/plot/nsidc-seaice-n/from:2005/trend
[..] Jahre - sicherlich weit davon entfernt, klimarelevant zu sein - aber wie war das doch gleich in 2007 und 2008, als es aus dem Lager der Klima-Alarmisten tönte: "Dramatische Abnahme der arktischen Eisbedeckung", "Forscher fürchten, dieses Jahr (2008) könnte der Nordpol schon eisfrei werden", etc. pp.

 

#2: olly kulbe sagt:

am Montag, 18.05.2009, 09:20

SEHR GUT!
WEITER SO!
WIDER DER KLIMARELIGION!
Grüße,

OK

 

#3: erich richter sagt:

am Montag, 18.05.2009, 11:55

Würde gerne bei Euch mitarbeiten.
Bin ("spasseshalber") der sog. 1. Klimalügenforscher und habe ein Buchskript über
diese "Zustände" und anderes in diesem Land von ca. 450 Seiten in Arbeit und möchte ggf. mein Wissen im Kampf gegen den Klimawahn einbinden, wobei mir vor allem auch der Wunsch naheliegt, auch meine Parteigenossen "Die Linke" von ihrer Ideologie wegzubringen.

Viele Grüße Erich Richter -Tel. 02224-961719-

 

#4: P Gosselin sagt:

am Montag, 18.05.2009, 12:31

Looks good!

 

#5: Jochen Trebmann sagt:

am Montag, 18.05.2009, 13:34

Leider lesen nur viel zu wenig Leute solche Fakten.

 

#6: ABer sagt:

am Montag, 18.05.2009, 17:33




„P.70 Gamma: Oh, ich finde, man sollte auch dann an der Unterscheidung von Wetter und Klima festhalten dürfen, ......Kürzere Zeiträume sind für statistisch gesicherte Trendprognosen irrelevant ....“
Schade, das GAMMA so unkritisch mit dem Wort „Klima“ umgeht. Dazu ein Auszug aus DIE WELT, 25 März 1994, http://www.ozeanklima.de ,

Seit 150 Jahren wird Klima von der Wissenschaft definiert als das durchschnittliche Wetter in einer Region über einen längeren Zeitraum von rund 30 Jahren. Dass durchschnittliches Wetter auch dann durchschnittliches Wetter bleibt, wenn dieser Beschreibung ein anderer Name gegeben wird, hat bis vor wenigen Jahren niemanden gestört. Klima war denn auch nur ein Begriff in der Umgangssprache und in der Fachwelt selten zu hören. Was der Laie hinreichend genau mit sonnigem, mildem, regnerischem, maritimem und kontinentalem Klima bezeichnen konnte, wurde anderweitig nur in Statistik umgesetzt. Das Addieren und Teilen von Zahlen war Buchhaltertätigkeit von gesammelten Wetterdaten für die "Krummen und Lahmen" in meteorologischen Diensten. Der Altmeister dieser Zunft, der studierte Biologe Wladimir Köppen (1846-1940), brachte dies auf den Nenner: Die Witterung ändert sich, das Klima bleibt.
Nun stehen doch Klimaänderungen zur Diskussion. Modellrechnungen belegen dies, sagen Köppens Erben und begründen dies damit, dass die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre wie auch die Lufttemperaturen steigen. Was Klima jedoch sein soll, darüber schweigt sich das neue Übereinkommen (Klimaübereinkommen von 1992) aus. Statt dessen werden nur Klimaänderungen und Klimasystem definiert. Über den Wert dieser Beschreibungen machten sich die Politiker keine Gedanken und akzeptierten sie als wissenschaftliche Definition (BT Drs. 12/4489 vom 5. März 1993). Dabei hätte jedoch auffallen müssen, dass es sich um nicht mehr als inhaltlose Formulierungen handelt. So soll "Klimasystem" bedeuten: die Gesamtheit der Atmosphäre, Hydrosphäre, Biosphäre und Geosphäre. Nachvollziehbar ist, dass sich jetzt jede klassische Naturwissenschaft für alle möglichen Vorhaben auf K1imasystemforschung berufen kann. Denn nach den jetzigen Vorgaben hätte man Klimasystem auch beschreiben können als das Zusammenwirken der Natur in ihrer Gesamtheit. Ein neues Etikett für den gebräuchlichen Begriff "Natursystem" ist überflüssig und keine Verständnishilfe für Politiker und Laien.
Zur Posse wird das Übereinkommen, wenn dort festgelegt wird: Klimaänderungen bedeutet Änderung des Klimas. Dieser Flop ist darauf zurückzuführen., dass die erste Weltklimakonferenz im Jahr 1979 den Versuch unternommen hat ,Klimaänderungen’ als statistische Abweichung von der Beobachtungsperiode gegenüber einer weiteren Beobachtungsperiode zu beschreiben.
Volle Text: http://www.ozeanklima.de/WELT_25031994/DIE_WELT_25031994.pdf,
Vgl. auch einen weiteren Beitrag zum Thema „Klima“ in DIE WELT, vom 26. April 1994: http://www.ozeanklima.de/#_ftnref4

 

#7: Erik M. sagt:

am Montag, 18.05.2009, 21:02

Super, Ihre Website nun ... die alte kam etwas bieder herrüber, wobei mir aber die Inhalte wichtiger waren. Aber jetzt passt das! Weiter so in Ihrem Engagement. Sie liefern mir sehr gute Argumente für meine Diskussionen in Webforen und auch im privaten sowie beruflichen Bereich.

 

#8: Wetterfrosch sagt:

am Montag, 18.05.2009, 21:30

@E.I.K.E.: Sehr gut! Weiter so!

@Erich: Politische Informationen zur CO2-Ideologie ("Church of Global Warming") findest Du hier:

http://klima-ueberraschung.de

"Man muss eine gewisse Panik schüren, und dann fliesst das Geld."

- Prof. John Christy
(Lead author for IPCC reports)

 

#9: d.appenzeller sagt:

am Dienstag, 19.05.2009, 09:32

Es ist ganz wichtig den Menschen die Scheuklappen abzunehmen und den ganzen Klimalobbyisten den Kampf anzusagen.
Bitte weiter so !!!!!
Viele Grüße aus den polnischen Sudeten

 

#10: M. Frey sagt:

am Dienstag, 19.05.2009, 11:16

Liebe EIKE-Leute, macht weiter so! Gerade heute ist Herr Rahmstorf wieder auf n-tv online und beschwert sich darüber, dass die "Skeptiker" so viel Raum in den Medien bekommen. (Der Mann hat wirklich ein Problem!)

Gerade wegen konkreten Repliken auf solche Ereignisse schätze ich EIKE sehr und bin ein regelmässiger Besucher.

Alles Gute
Mathias Frey
www.excess.ch

 

#11: M. Schneider sagt:

am Mittwoch, 20.05.2009, 08:14

Hallo Herr Limburg
Es treten noch unschöne Überlappungen in der rechten Spalte der Hauptseite auf.
Mit freundlichem Gruß
M.Schneider

Kommentar:

Wir arbeiten dran! Bitte um etwas Geduld

 

#12: Albert Krause sagt:

am Mittwoch, 20.05.2009, 23:23

Eine herrliche Arbeit! Für welchen Preis könnte man den Autor vorschlagen?
Kann EIKE nicht einen Weg finden, diese an Treffsicherheit kaum zu überbietende Arbeit (die kleinen Schwächen, die Lüdecke schon genannt hat und die wenigen Druckfehler wären leicht auszubessern) einem größeren Publikum nicht nur "näher zu bringen", sondern regelrecht "auf die Nase zu binden"? Zum Beispiel als Lektüre in deutschen Schulen, Lesen mit verteilten Rollen oder etwas anderes ähnliches, was die Pädagogen gerne und die Schüler mögen.
Mein Minimum einstweilen: Allerherzlichsten Glückwunsch Herrn Dr. Engel und falls ich mich nicht sehr irre: auch seinem Koautor, Professor Gerlich!

 

#13: Willy Schurach sagt:

am Donnerstag, 21.05.2009, 18:45

Leider enthält der obige Artikel mindestens einen eklatanten Rechenfehler, der die Aussagen insgesamt zweifelhaft erscheinen lässt.

Herr Appel behauptet, man könne den PEV eines Bundesbürgers mit 0,023 kg Uran decken.

Diese Angabe ist mindestens um den Faktor 20 zu niedrig. 1 AKW mit 1300 MW(e) erzeugt im Jahr rund 10 TWh Strom bzw. 40 TWh Wärme und verbraucht pro Jahr ca. 30 Tonnen angereichertes und damit ca. 300 Tonnen Natururan.

Rechne ich nur die Wärme, dann entsprechen 50.000 kWh schon ca. 0,375 kg Natururan. Das ist doch ein bisschen sehr weit von den behaupteten 0,023 kg entfernt.

Allein für die anteilige Stromerzeugung müssten pro Bundesbürger etwa 250 g Uran bereitgestellt werden, wenn der gesamte Strom aus Atomkraftwerken erzeugt werden sollte.

Ich fürchte, Herr Appel hat sich da ein wenig sehr verrechnet.

Des weiteren gibt Herr Appel völlig unrealistische Zahlen nicht nur für die Stromerzeugung aus Steinkohle an. Es würde jedoch zu weit führen, alle seine Zahlen ad absurdum zu führen.

Aus 1 Tonne Steinkohle lassen sich ca. 3200 kWh Strom gewinnen. Ausländische Steinkohle liegt bei etwa 100, deutsche bei ca. 170 €/t.

Mithin lassen sich bei den von Herrn Appel angegebenen Erzeugungskosten für den Strom nicht einmal die reinen Brennstoffkosten decken.

Dass bei Atomstrom realistischerweise überhaupt keine seriöse Kostenangabe möglich ist, weil unkalkulierbare Folgekosten noch in ferner Zukunft anfallen werden, weiß man auch nicht erst seit gestern.

Herr Appels ganzer Artikel ist damit für Informationszwecke völlig wertlos.

 

#14: Norman S. sagt:

am Freitag, 22.05.2009, 09:13

Das neue Layout ist klasse geworden! Es strahlt jetzt wesentlich mehr Seriösität aus. Ich wünsche mir das die Inhalte auch weiterhin auf diesem hohen Niveau bleiben.

Grüße,
Norman S.

 

#15: Klimalaie sagt:

am Samstag, 23.05.2009, 20:41

Hallo,
in diesem Artikel wird der NIPCC Bericht erwähnt. Ich bin auf verzweifelter Suche nach ihm. Hat vielleicht einer einen Link?

Gruß

 

#16: Erik M. sagt:

am Samstag, 23.05.2009, 21:46

... genau die passende Antwort! Mit Fakten und Quellen. Hoffentlich lesen das auch die Redakteure von n-TV und was noch wichtiger ist, viele, viele Menschen in unserem Land! Aber ich denke schon. Zumindest in meinem Bekannten- und Kollegenkreis kennt mittlerweile jeder die EIKE-Homepage.

 

#17: Albert Krause sagt:

am Samstag, 23.05.2009, 22:34

Herr Puls hat einen guten Artikel geschrieben. Jedoch kann man auch dem Metereologen folgende Aussage nicht durchgehen lassen, da sie der Chemiker nicht bestätigen kann:
"Vorweg die wichtigsten Fakten zu CO2: Es ist
ein chemisch neutrales, unreaktives Gas, ein
so genanntes Inertgas."
CO2 ist weder chemisch neutral, noch ist es ein unreaktves Gas und schon gar nicht ist es ein Inertgas!
Die weiteren Aussagen seiner Arbeit werden dadurch nicht wesentlich relativiert, diese falschen Auskünfte über CO2 hätten also ganz gut auch entfallen können. Aber schon durch eine einzige Falschaussage verliert eine mit dem Anspruch der Wissenschaftlichkeit verfaßte Arbeit deutlich an Wert, da zu dem Schluß verleitet wird, auch an anderer Stelle könnte der Autor gepatzt haben.
Im Interesse unanfechtbarer Argumentation bitte ich auch Sie um Exaktheit, sehr geehrter Herr Puls!
Herzlichst
A. K.

 

#18: Bartsch sagt:

am Samstag, 23.05.2009, 23:38

Der CO2- Anstieg ist nicht der Grund, sondern die Folge der Erderwärmung. Wenn es wieder kälter werden sollte, nehmen die Weltmeere verstärkt CO2 auf - und die gesamte Natur wird darauf mit sinkendem Wachstum antworten. Steigender CO2- Gehalt führt zu verbesserten Ernten. So gesehen haben wir nicht zu viel, sondern zu wenig CO2 in der Atmosphäre. Wer das CO2 bekämpft, versündigt sich an der Menschheit!

 

#19: limburg sagt:

am Sonntag, 24.05.2009, 10:44

# Willi Schurach:
Kommentar von Prof. Appel:
Ich habe berichtet, dass im Schnitt jeder Bundesbürger für seinen Wohlstand 50.000 kWh Primärenergie benötigt.

1 Gramm radioaktives Uran setzt eine Primärenergie von 2260 kWh frei. Für eine Primärenergie von 50.000 kWh benötigt man also etwas mehr als 22 Gramm. Danach braucht man zur Erzeugung dieser Primärenergie 1,1 kg Uran mit 2 % radioaktiven Isotopen.

Gleiches gilt für die Steinkohle: Mit 1 Tonne Steinkohle kann man 8000 kWh Primärenergie erzeugen. Zur Erzeugung von 50.000 kWh elektrische Energie braucht man bei einem Wirkungsgrad von 35 % die erwähnten 17 Tonnen.

Leider werden in vielen Fällen die verschiedenen Energiestufen verwechselt.

Ich empfehle unser Buch: "Die Energielügen - und was sie uns kosten". Dort sind auch diese Zahlen nachzulesen.
Beste Grüße

Hans-Günter Appel

Anmerkung: Können Sie Herr Schurach die Versicherungssummen von Staudammbetreibern benennen, deren Unfälle bis heute einige 10.000 Menschen das Leben gekostet haben? Und noch etwas: Gerade vor kurzem hat die Merkel-Regierung die Betreiber der politisch gewollten CCS Technik von der Haftung für austretendes CO2 freigestellt. Zweierlei Maß?


 

#20: Erik M. sagt:

am Sonntag, 24.05.2009, 11:43

@Klimalaie
den NIPCC-Bericht finden Sie im Link der Fussnote [6) am Ende des Beitrags unter "Quellen:" ;-)

 

#21: Alanka sagt:

am Sonntag, 24.05.2009, 12:51

Wer an den sogenannten Klimaschutz glaubt, muß für eine verläßliche Stromversorgung die Kernenergie nehmen, wer eine teure Stromversorgung will, muß erneuerbare Energien plus Gaskraftwerke nehmen. Erneuerbare Energien alleine reichen nicht aus. Dann ist er aber abhängig von Rußland mit einem 'umweltfreundlichen' Gasanschluß nach Sibirien und anderen Gaslieferanten der Zukunft.
Wer eine dauerhafte und verläßliche Stromversorgung ohne Klimaschutzwahn haben will, kann sich auf die heimische Kohle zurückbesinnen. Die haben wir noch für Jahrhunderte. Alanka

 

#22: user-realist sagt:

am Sonntag, 24.05.2009, 19:35

Die alte hp (1.Seite) war praktischer & übersichtlicher:
mehr relevante Info/cm^2 : was ist neu, was hat man schon gelesen, was findet man interessant.
Die neue ist halt modischer, dem Zeit(un)geist näher.
Die nächste Version wird wohl alles briefmarkengross in einem scroll-Fenster präsentieren... :(
Dann werde ich wohl den EIKE-bookmark löschen.

 

#23: Rumpel sagt:

am Sonntag, 24.05.2009, 21:42

Zwei Zahlen, aber kein auf den ersten Blick ersichtlicher Zusammenhang. Außerdem wird das €-Zeichen nicht dargestellt.

Ich nehme mal an, es geht um Strom aus erneuerbaren Energien, das unschlagbare Steuersparmodell, bringt bis zu 50ct/kWh, also 500€/MWh. An wen wird der Strom verschenkt? Ist der Skandal darin zu sehen, daß dieser ...teure Strom auch zu nachtschlafener Zeit, wo er nicht benötigt wird, produziert und bezahlt wird?

Das geht auch nicht zu Lasten aller Stromabnehmer, einige sind ja auch Produzenten, kassieren also üppig, wenn die Energiequelle üppig sprudelt, und beziehen Strom billig, wenn sie versiegt.

Ist die Grafik so zu interpretieren, daß ich zwischen drei und fünf Uhr morgens pro MWh die ich abnehme noch 100€ auf mein Konto überwiesen bekomme? Das ist ja noch besser als an der richtigen Börse...

Irgendwie habe ich auch Probleme den Text hier abzuschicken. In der Zwischenzeit habe ich noch einen lesenswerten beitrag von Prof. Alt gefunden:
http://en.scientificcommons.org/37931345

Natürlich ist er Partei, und meine Einführung in die Energietechnik bei Prof. Hosemann liegt 40 Jahre zurück, wie auch mein Semesterferienjob im AKW Brunsbüttel. Seitdem bin ich nicht begeistert von AKWs, vorher war ich es. Aber Energietechnik ist nicht meine Fachrichtung.

Es ist mein erster Besuch hier, ich werde mal versuchen meine Bildungslücken zu stopfen.

 

#24: Jens Christian Heuer sagt:

am Sonntag, 24.05.2009, 23:27

Vorab erst einmal Glückwunsch zum erneuerten Internetauftritt von EIKE. Besonders positiv finde ich die Einrichtung einer Kommentarfunktion, welche eine Diskussion der hier veröffentlichten Beiträge möglich macht, genauso wie es beispielsweise in der Klimalounge ja schon möglich ist.

Nun aber ein kritische Einwände gegen den "Freispruch für CO2":

Der Autor schreibt über die Wasserdampfverstärkung u.a."Jedem Laien stellt sich dann die Frage: Wenn das so funktioniert,
warum ist es in den vielen früheren noch wärmeren Warmzeiten der Erde dann nicht zum Hitze-Kollaps, zum Verkochen der ganzen Erde gekommen? Niemand kann das beantworten, es sei denn, man berücksichtigt auch Gegenkoppelungen, welche die Temperatur wieder absenken. Dann jedoch sind die Szenarien einer dramatischen Erwärmung wertlos. Das IPCC berücksichtigt in seinen Modellen keine Gegenkoppelungen."

Das die Wissenschaftler des IPCC keine Gegenkopplungen in ihre Modelle der Wasserdampfverstärkung einbauen stimmt so nicht.Das sog. "Lapse Rate Feedback" (Temperaturgefälle-Feedback" wird sehr wohl berücksichtigt.
Diese negative Rückkopplung beruht auf der Tatsache, dass sich ein aufsteigendes trockenes Luftpaket (trockenadiabatischer Aufstieg)schneller abkühlt als ein feuchtes Luftpaket (feuchadiabatischer Aufstieg).

Mit zunehmenden Feuchtigkeitsgehalt bei ansteigenden Lufttemperaturen erhöht sich zwar einerseits der Treibhauseffekt (positive Rückkopplung), andererseits wird das vertikale Temperaturgefälle der Atmosphäre aber immer mehr feuchtadiabatisch, d.h. das vertikale Temperaturgefälle nimmt ab.Das bedeutet eine stärkere Erwärmung der oberen als der unteren Troposhäre. Eine wärmere obere Troposphäre entwickelt aber auch eine erhöhte Infrarotabstrahlung in Richtung. Dieser Effekt des zusätzlichen Wasserdampfes wirkt aber der Wasserdampf-Verstärkung desselben, also dem erhöhten Treibhauseffekt direkt entgegen (negative Rückkopplung)!

Auch die Rolle der Wolken, über deren Auswirkungen auf das Klima allerdings noch grosse Unsicherheiten bestehen, versucht man in den neueren Klimamodellen soweit möglich zu berücksichtigen.

Neuere Forschungen zeigen übrigens das Lindzen mit seiner Iris-Hypothese wohl richtig liegt (http://www.uah.edu/News/newsread.php?newsID=875). Das der Iris-Effekt die Wasserdampfverstärkung jedoch vollkommen ausgleicht,wie Lindzen meint, erschein mir nicht plausibel, denn dann hätte jeden grösseren Klimawandel (Temperaturänderung > 1°C) verhindern müssen, übrigens auch wenn die Sonne die treibende Kraft dafür war. Grössere Klimaveränderungen hat es aber nachweislich gegeben. Einen "run-away-greenhouse-effect" bis heute verhindert zu habenm dürfte aber allemal mit das Verdienst von Lindzens Iris sein!

Weiterhin wirft der Autor (in ein Zitat gekleidet) dem IPCC vor, aus Untersuchungen von Eisbohrkernen aus der Antarktis herzuleiten, CO2 sei in der Vergangenheit die treibende Kraft der Klimaentwicklung gewesen. Das hat der IPCC nie behauptet. Einer der Leitautoren des letzten IPCC- Berichts (2007), Prof. Stefan Rahmstorf schreibt vielmehr ganz unmissverständlich dazu (nachzulesen auf seiner für die interessierte Öffentlichkeit bestimmte Homepage, http://www.pik-potsdam.de/~stefan/):
"Das CO2 funktioniert hier als Teil einer Rückkopplungsschleife: Fällt die Temperatur, so fällt der CO2-Gehalt der Luft. Dies verstärkt und globalisiert wiederum die Abkühlung. Im Gegensatz zum zweiten Teil dieser Rückkopplung – also der Wirkung des CO2 auf die Temperatur – ist
der erste Teil derzeit in der Forschung noch umstritten: Wieso sinkt der CO2-
Gehalt, wenn die Temperatur fällt?
Offenbar verschwindet das CO2 im Ozean, doch welche Mechanismen daran welchen Anteil haben, ist noch unklar. Klar ist aus den Eiskerndaten jedoch eines:
Diese Rückkopplung funktioniert. Dreht man an der Temperatur – etwa durch die Milankovich-Zyklen –, so folgt mit etwas Verzögerung das CO2. Dreht man dagegen am CO2 – wie derzeit der Mensch –, so folgt wenig später die Temperatur."

Eine Verwechslung von Ursache und Wirkung liegt hier nun wirklich nicht vor (im Gegensatz zu Al Gore in seinem Fim Eine unbequeme Wahrheit).

Viele Grüße
Jens Christian Heuer
http://wetterjournal.wordpress.com

 

#25: Norman S. sagt:

am Montag, 25.05.2009, 10:39

Hallo,

rechnet man das mal weiter würde die Gesamtanzahl benötigter "Energiediener" nur für Deutschland die Anzahl der Menschen auf diesem Globus um derzeit ungefähr das doppelte überschreiten...

 

#26: Fridolin sagt:

am Montag, 25.05.2009, 12:01

Schön, dass es noch Leute gibt, die sich mit guten Argumenten gegen den Einheitsbrei und gegen die Angstmacherei im Sinne von Al Gore zu wehren wissen. Ich nehme an, dass es keine Rolle spielt, wenn bewiesen wird, dass CO2 nicht der 'Sünder' für die vermeintliche Erwärmung ist. Man wird sicher ein anderes Element finden, das menschengemacht ist, damit sich wiederum viele Leute daran bereichern können. Die ganzen Veränderungen aber einfach als naturgegeben zu akzeptieren scheint für viele sehr schwer zu sein. Heute glaubt man für alles eine wissenschaftliche Erklärung haben zu müssen und dazu braucht es offenbar einen Schuldigen. Wenn dann durch diesen 'Schuldigen' auch noch viel Geld zu verdienen ist, dann wird alles daran gesetzt, diese Thesen so lange wie möglich, wenn auch mit zweifelhaften Mitteln, zu 'bestätigten'. Wir werden sicher wieder viele Schreckensszenarien von der kommenden IPCC-Tagung in Kopenhagen hören...
Weiterhin viel Erfolg mit EIKE
Fridolin

 

#27: Meister sagt:

am Montag, 25.05.2009, 15:37

In dem ersten Satz der Gegensdarstellung wird behauptet, dass die IPCC-Kritker eine zunehmende Erwärmung durch zusätzliches CO2 nicht abstreiten.

Das ist erstens falsch und zweitens, wo sind die Beweise für diese These. Sollte man bei EIKE etwa immer noch an den Treibhauseffekt glauben?

 

#28: P Gosselin sagt:

am Montag, 25.05.2009, 19:00

Gläubiger wird zu Skeptiker
http://www.nzcpr.com/guest147.htm

 

#29: Dr. Markus Vossebürger sagt:

am Dienstag, 26.05.2009, 00:46

Herr Puls, ich habe exemplarisch mal eines Ihrer Zitate (Nr. 3) überprüft. Hinzpeter schreibt im Promet Heft Nr 2/3
von 1985 (http://www.dmg-ev.de/gesellschaft/publikationen/pdf/promet/Promet_2_3_85.pdf, Ihr Zitatteil in >...Verdoppelung der Kohlendioxydkonzentration in der Atmosphäre allein nur eine geringfügige Erhöhung der mittleren bodennahen Temperatur um wenige Zehntelgrad< bewirken würde, da die Kohlendioxydbanden auch bei der gegenwärtigen Kohlendioxydkonzentration fast opaque sind und die Verdoppelung nur die von den Flanken der Kohlendioxydbanden herrührende Gegenstrahlung erhöhen würde, führt diese Temperaturerhöhung jedoch in der Folge zu einer Vermehrung der Wasserdampfkonzentration der Atmosphäre, die zu einer wesentlich größeren Zunahme der Gegenstrahlung und damit zu der bekannten, angenommenen Erhöhung der Mitteltemperatur um etwa 2-3 !C führen würde. Nimmt man an, daß auch die Konzentrationen anderer, vom Menschen freigesetzter Spurengase (NOx, CH4, O3 u. a.) stark zunähmen, würde die durch sie vermehrte Gegenstrahlung, nach Rückwirkung auf die Wasserdampfkonzentration, die Temperatur ähnlich erhöhen wie infolge einer Kohlendioxydverdoppelung.

Allerdings müssen solche Vorhersagen mit Vorsicht bewertet werden. Die Erhöhung der bodennahen Temperatur der Atmosphäre wird letztlich durch die Temperaturzunahme der Ozeanoberfläche bestimmt. Nimmt man an, daß nur die Deckschicht des Ozeans erwärmt werden muß, dann würde - bedingt durch deren große Wärmekapazität - die Temperatur etwa zehn bis zwanzig Jahre später als die Kohlendioxydkonzentration zunehmen. Berücksichtigt man, daß in den polaren Meeren das oberflächennahe Wasser des Ozeans in das Tiefenwasser überführt wird und die Größe dieses Transports noch unsicher ist, dann kann dieser Zeitraum - angesichts dieser Unsicherheit - auch um mehrere Dezennien größer werden.

Erst ein Ozean-Atmosphären-Modell, das diesen Austausch zuverlässig beschriebe, würde diese Unsicherheit mindern.

Ein weiterer Mangel aller Modelle liegt in der unzureichenden Simulation der Bewölkung. Wir wissen, daß eine Zunahme hoher Bewölkung die Fläche effektiver Abstrahlung des Planeten in größere Höhen mit tieferen Temperaturen verlegen würde. Die Erde strahlte dadurch weniger Energie ab, und da die Cirren die zugeführte kurzwellige Sonnenstrahlung nur wenig beeinflußten, müßte man bei zunehmender hoher Bewölkung mit einer Temperaturerhöhung rechnen. Umgekehrt haben tiefe Wolken etwa die Temperatur der Erdoberfläche.
Sie ändern daher die von der Erde abgestrahlte Energie nur wenig, setzen jedoch die Albedo der mit tiefen Wolken bedeckten Erdoberfläche von etwa 6% auf 30 bis 40% herauf.
Daher nimmt man an, daß eine Zunahme der Bedeckung mit tiefen Wolken um etwa 4% die durch eine Kohlendioxydverdoppelung bewirkte Temperaturzunahme kompensieren würde (SCHNEIDER 1972). Auch die anthropogene Vermehrung der Aerosolteilchenzahl in der Atmosphäre hat einen ähnlichen Einfluß. Durch diese nähme die Zahl der Kondensationskerne und damit die Zahl der Wolkentröpfchen zu. Bei den tiefen Wolken würde dann die Wolkenalbedo zunehmen, d. h. die der Erde zugestrahlte Energie abnehmen. Auch diese Reduktion kann von der Größe der durch eine Kohlendioxydverdoppelung bewirkten Zunahme der der Erde zugeführten langwelligen Strahlungsenergie sein (REHKOPF u. a. 1984, NEWIGER 1985).

Diese Beispiele kennzeichnen die Unsicherheit gegenwärtiger Klimaprognosen, sie kennzeichnen aber auch die Bedeutung der Strahlung in der Diskussion über mögliche Klimabeeinflussungen durch den Menschen. Die bestehenden Unsicherheiten sind dabei weniger auf die Methode der Strahlungstransportrechnungen als vielmehr auf die für diese notwendigen Annahmen über die Konzentrationen der absorbierenden und streuenden Stoffe zurückzuführen. "

Dieser Text spiegelt den Wissensstand von 1985 wieder. Es wird dort jedoch auch schon der Bereich von 2- 3 °C im Falle einer
CO2-Verdopplung (inkl. Wasserdampf feedbacks) genannt. Diese Wert der Klimasensitivität einer CO2-Verdopplung (inkl. Wasserdampf feedback)
wird heute vom IPCC 2007 zu 2°C bis 4.5 °C angegeben. D.h., seit > 20 Jahren geht man davon aus, daß eine CO2-Verdopplung (inkl. Wassdampf feedback)
eine Temperaturerhöhung von >2°C bewirkt. Das ist doch bemerkenswert konsistent. Mir scheint, Sie haben hier Zahlen missverständlich verglichen (reiner 2xCO2-Effekt) mit IPCC (2xCO2 + H2O-feedback).

Außerdem ist in Abb 1 keine logarithmische Funktion abgebildet. Die ersten 20 ppm machen nicht 1.5°C aus. Die 280 ppm vorindustrielle
CO2-Konzentration bewirken ca. 7°C natürlichen Treibhauseffekt, das ist in Ihnem Diagramm falsch. Haben Sie dafür irgendeine CO2-Absorptionslinie
genommen und nach dem Lambert-Beerschen-Absorptionsgestz gerechnet? Das wäre physikalisch nicht richtig.

Herr Heuer hat Sie ja schon auf Ihre Fehlinerpretation der CO2-Temperatur_Kurve hingewiesen, in langen Zeiten gast natürlich auch CO2 aus dem Ozean aus bei Temperaturrerhöhung.
Der gegenwärtige CO2-Anstieg stammt jedoch bekanntlich hauptsächlich aus der Verbrennung und der Ozean nimmt gegenwärtig trotz steigender Temperatur gemäß
dem chemischen Gleichgewicht CO2 auf.

Schade für die Leser von http://www.laufpass.com/wLaufpass/eBook0209/#16. Ihr fehlerbespickter Artikel stärken nicht gerade den Glauben in die Wissenschaft - oder war dies womöglich sogar Ihre Absicht?

 

#30: MrBond sagt:

am Dienstag, 26.05.2009, 11:04

@Fridolin
Es gibt immer eine wissenschaftliche Erklärung. Nur kann man auch mit denen auf dem Holzweg sein. Der Mensch hat eben immer das Bestreben, alles unter Kontrolle zu haben. Andererseits mag der Mensch nur einfache Lösungen. Wie sollte man auch die Aktivitäten der Sonne beeinflussen? Die richtige Mischung aus Handlungsforderung der Öffentlichkeit, Panikmache der Medien, politische Kurzschlusshandlungen und Geldgier der politischen Berater sorgt für den Rest. Die Vernunft bleibt dabei auf der Strecke. Dies beobachtet man immer wieder, siehe z.B. "Flicken des Ozonlochs", "Waldsterben beenden", aber auch aktuell "Amokläufe verhindern".

 

#31: Fridolin sagt:

am Dienstag, 26.05.2009, 11:23

Ja, das wird ein schwerer Gang für die offiziellen Stellen mit ihren vorgefassten Meinungen! Ob es je soweit kommen wird ist eher fraglich, denn was macht man dann mit all den gutbezahlten Forscherstellen und Wissenschaftern? Zudem müssten namhafte Stellen zugeben, dass sie Scharlatanen aufgesessen sind und einem ebensolchen sogar noch einen Nobelpreis verteilt haben - peinlicher geht es nicht mehr. So wird man mit aller Kraft versuchen, ein neues Spurengas zu finden, das auf irgend eine Art vom Menschen produziert wird, womit man dann den Schuldigen bereits wieder gefunden hat...! Ich glaube es spielt keine Rolle ob es nun wärmer oder kälter wird.

 

#32: FokkerPlanck sagt:

am Dienstag, 26.05.2009, 13:57

Sie sollten sich etwas mehr um Qualität bemühen. Die Schlußfolgerungen des von Ihnen übersetzten Artikels sind reichlich vage. Es ist richtig, daß der momentane Abkühlungstrend dem Erwärmungstrend durch CO2 widerspricht. Es ist auch richtig, daß natürliche Variabilität diesem erwarteten Erwärmungstrend überlagert ist. An der unteren Graphik über den längeren Zeitraum (1970 bis jetzt) sieht man dies deutlich: auch in der Vergangenheit gab es trotz aus Jahresskala monoton steigender CO2-Konzentration stets negative wie positive Trends in den globalen Monatsanomalien. Je kürzer der Zeitraum ist, über den der lineare Trend ermittelt wird, desto extremer werden die Ausschläge nach beiden Trendrichtungen. Leicht zu sehen ist an dieser Graphi auch, daß der momentane negative Trend ein "Auswahleffekt" durch die Wahl des Zeitraumes ist: verlängert man den Zeitraum bis 1999, so sieht der Abstieg wesentlich undramatischer aus, nimmt man das ElNino-Jahr 1998 dazu sieht es wieder dramatisch negativ aus - also: man hat da Spielraum!

Mit den Hadcrut-Daten habe ich die Trendhäufigkeiten für verschiedene Zeiträume ermittelt (Daten von 1/1850 bis 11/2008 = 1907 Monate). Ergebnis: Unter den (gleitenden) linearen Trends über die Monatsanomalien über 10 Jahre (120 Monaten) zeigen

9 kleiner als -0.4 °C/Jahrzehnt
156 zwischen -0.4 und -0.2 °C/Jahrzehnt
489 zwischen -0.2 und 0 °C/Jahrzehnt
708 zwischen 0 und 0.2 °C/Jahrzehnt
422 zwischen 0.2 und 0.4 °C/Jahrzehnt
4 größer als 0.4 °C/Jahrzehnt
0 sonst

Nimmt man dagegen 20 Jahre, so verteilen sich die Trends "enger" und asymmetrischer:

0 kleiner als -0.2 °C/Jahrzehnt
528 zwischen -0.2 und 0 °C/Jahrzehnt (Minimum -0.17 °C/Jahrzehnt um 1956/57)
1080 zwischen 0 und 0.2 °C/Jahrzehnt
60 zwischen 0.2 und 0.4 °C/Jahrzehnt (Maximum +0.24 °C/Jahrzehnt in 2004)
0 sonst

Man sieht also, daß auf längerfristiger Zeitskala die positiven Trends überwiegen und mit dem CO2-Effekt in der erwarteten Größenordnung übereinstimmen. Und da das CO2 stetig steigt, sollte man dies gerade auch auf dieser Zeitskala besser sehen. Auf kurzfristiger Zeitskala überlagert sich das Rauschen durch kurzfristige natürliche Klimaschwankungen. Der langfristige positive Trend kann auch durch andere langfristige Effekte bedingt sein, alleine dies ist also kein Beweis fürs CO2 (auch wenn viele Wissenschafter aus vielfältigen Gründen das CO2 als dominierenden Klimafaktor für die Temperaturzunahme über die letzten 100 Jahre ansehen). Falsch ist jedoch, einen momentanen negativen Trend als Gegenbeweis zum erwarteten CO2-Effekt zu sehen. Dies ist statistisch nicht ok und sollte durch meinen Vergleich deutlich gemacht worden sein.

 

#33: FokkerPlanck sagt:

am Dienstag, 26.05.2009, 14:31

Lieber Prof. Lüdecke,

"Sie können sich allerdings nicht darüber schlüssig werden, wie die infolge gefährlicher Erwärmung vorhergesagten Katastrophen zur Realität werden sollen, wenn gemäß der wissenschaftlichen Aussage Schellnhubers keine Erwärmung auffindbar ist."

Vielleicht manchen Sie sich mal Gedanken, wieso man das CO2-Signal prinzipiell besser im globalen Mittelwert der Temperatur zu sehen ist, als bei den temperaturauszeichnungen einzelner Stationen - Stichwort Statistik...

PS: auch das anthropogene CO2 ist ein natürlicher Klimafaktor, denn für die Wetterabläufe ist es irrelevant, woher das CO2 stammt. Somit indiziert die überzufällige Häufigkeit warmer Jahre nur diese natürliche Persistenz bedingt durch einen "wärmetreibenden" Klimafaktor.

 

#34: Jens Christian Heuer sagt:

am Dienstag, 26.05.2009, 14:56

Das Klimasystem der Erde (wie auch anderer Planeten mit Atmosphäre) wird durch das Zusammenspiel externer Einflüsse (Sonne, Milankovich)und interner Rückkopplungen (Wolken, Meeresströmungen (AMO,PDO,ENSO),Oszillationen innerhalb der globalen Luftzirkulation (NAO/AO, PDO, ENSO) usw.) bestimmt.

Trotz der Abkühlung, die wir derzeit erleben, liegen die globalen Durchschnittstemperaturen immer noch deutlich über dem langjährigem Mittel (1961-1990). Abkühlend wirken zurzeit wahrscheinlich folgende Faktoren: Die PDO ist im Minus und die AMO seit wenigen Monaten ebenfalls, so wie schon einmal in den fünfziger und sechziger Jahren des 20 Jahrhunderts, als es auch schon einmal vorübergehend (!) kälter wurde. Und dann ist da noch die Sonne mit ihrem bemerkenswerten Aktivitätsminimum.

Diese natürlichen Klimaschwankungen überlagern jedoch lediglich einen in der globalen Durchschnittstemperaturkurve deutlich erkennbaren stetigen Aufwärtstrend.Das Ende der globalen Erwärmung auszurufen, wie es viele Klimaskeptiker es derzeit tun, erscheint mir also reichlig voreilig!

Es verhält sich mit den globalen Durchschnittstemperaturen wohl so ähnlich wie bei einer Melodie, die mit ihren hohen und tiefen Tönen auf dem Klavier gespielt und dann in immer höheren Oktaven (Tonlagen) wiederholt wird.

Und vor allem:
Was passiert eigentlich, wenn die natürlichen Faktoren wieder nach oben weisen (zusammen mit dem CO2)?

CO2 (und andere Treibhausgase) ist ein entscheidender Mitspieler im globalen Klimasystem, denn es sicherte während der gesamten bisherigen Erdgeschichte relativ lebensfreundliche Bedingungen, obwohl die Strahlungsenergie der Sonne in diesem langen Zeitraum um 30% (!) zunahm.(http://www.pik-potsdam.de/PLACES/publications/datenfiles/SuW_2004_1.htm). Es "gelang" der Erde mit ihrem langfristigen(geologischen) Kohlenstoffkreislauf immer genau die richtige Menge an CO2 zu deponieren, um einer Überhitzung zu entgehen und wenn eine Vereisung drohte auch wieder freizusetzen.

Durch menschengemachte Freisetzung des CO2 aus seinen Depots innerhalb allerkürzester Zeiträume übersteuern wir womöglich zurzeit dieses überlebenswichtige selbstregulierende System!

Viele Grüße
Jens Christian Heuer
http://wetterjournal.wordpress.com

 

#35: iceager sagt:

am Dienstag, 26.05.2009, 15:43

Seit 1998 keine Erwärmung mehr, seit 2202 sogar ein Abwärtstrend. Eine Katastrophe für die Klimahysteriker. Doch die sehen darin keinen Beleg dafür, dass ihre Theorie falsch ist. Sie ignorieren, dass es keinerlei Hinweise oder gar Beweise für eine von ihnen beschworene Erderwärmung mit den immer wieder herbeigefaselten katastrophalen Folgen (abschmelzende Polkappen, steigende Meeresspiegel und untergehendes Bangaladesch, wahlweise auch Tuvalu und/oder Karibati, sterbende Eisbärens etc.) gibt. Stattdessen müssen nun sogar einzelne angeblich zu warme Monate (April 2009) als angeblicher Beweis für einen Erderwärungstrend herhalten. Verschanzen sich hinter Formulierungen wie "die Erwärmung versteckt sich hinter der Abkühlung" (Mojib Latif). Außerdem sollte es sich auch mal herumsprechen, dass CO2 weder quantitativ noch qualitativ in der Lage ist, derart teuflisch in der Atmosphäre zu wirken, denn seine Wärmeabsorptionfähigkeit liegt genau in dem Spektralbereich in dem auch das wirksamste Treibhausgas liegt, nämlich Wasserdampf. Alles das, was CO2 zuschrieben wird, hat Wasserdampf längst erledigt. Um im Bild des Treibhauses zu bleiben: CO2 hat trägt zur Erwärmung soviel bei als würde man das Schlüsselloch des Treibhauses auch noch abdichten. In beiden Fällen ist der Effekt nahezu Null. Außerdem wirkt CO2 nicht linear, sondern exponentiell. Um seine Wirksamkeit zu verdopelen muss man seinen Anteil vervierfachen u.s.w. Aber was stören die Hysteriker schon Fakten, wenn man mit Lügen, Halbwahrheiten und Manipulationen (unwissende) Menschen in (Klima-)Panik versetzt und damit viel Geld verdienen und Macht ausüben kann!

 

#36: Lüdecke sagt:

am Dienstag, 26.05.2009, 16:39

Lieber Herr Anonymus "FokkerPlanck",

natürliche Persistenz wurde auch in ungewöhnlichen Nilüberschwemmungen des Mittelalters gefunden - ohne CO2. Lesen Sie die einschlägige Fachliteratur, das wird Sie sicher weiterbilden! Da Sie in Ihrem Kommentar offensichtlich auf Veröffentlichungen anspielen, die nicht von mir, sondern von Kollegen Schellnhuber stammen, geht die Adresse Ihrer Ratschläge fehl. Belehren Sie ihn bzw. fragen Sie ihn nach dem Widerspruch von Globalkatastrophen und einer "nicht auffindbaren" Erwärmung! Ich bin dafür nicht verantwortlich, sondern gebe nur die Aussagen der Fachliteratur wieder.

beste Grüße

 

#37: Jünger, Wolfgang sagt:

am Dienstag, 26.05.2009, 18:02

Ich habe vor kurzer Zeit einmal eine ähnliche Rechnung gemacht.In der hier vorgelegten Rechnung wird folgender Fehler gemacht: Der Wirkungsgrad eines Menschen beträgt nur etwa 0,1 und dadurch vermindert sich die Zahl der Sklaven in dieser rechnung von 161 auf 16.Man kann nur die Inputs vergleichen. Der Energiebedarf eines primitiven Menschen ohne Maschinen muss 10 Mal so hoch angesetzt werden wie in dieser Rechnung, nämlich 1000 kWh/Jahr.Eine Energieaufnahme über Nahrung von 2354 kcal pro Tag ergibt 1000 kWh im Jahr input, entsprechend 100 kWh output an Arbeit. Das ist ein plausibler Mittelwert und jeder arbeitet so gut er kann.
Damit ergeben sich dann 51 "Sklaven", die im Hintergrung mit arbeiten. Denn 1000 kWh/Jahr = 3600 MJ/Jahr und pro Person. Der Primärenergieverbrauch ist aber 51 mal so größ wie die Summer der Energieinputs der 82,3 Mio Menschen.

 

#38: P Gosselin sagt:

am Dienstag, 26.05.2009, 19:10

Throughout the Holocene, the last 9000 years or so, atmospheric CO2 concentrations were stable at about 280 ppm. Yet, the temperature varied cyclically over a range of about 2-3°C. This itself shows that non-CO2 factors are at work. The extra 100 ppm supposively added by man has not disrupted these cyclic changes. The data does not show any disruption.

Concerning Prof Schellnhuber, one only needs to ask where he would be without the catastrophic AGW issue. Answer: He would be just an obscure professor counting his days to retirement.

 

#39: FokkerPlanck sagt:

am Dienstag, 26.05.2009, 20:45

Lieber Prof. Lüdecke,

ich kenne die von Ihnen zitierten paper seit Jahren. Mein Hinweis bezog sich auf den statistisch nicht nachweisbaren CO2-Effekt in Temperaturreihen einzelner Stationen (Eichner, Koscielny-Bunde, Bunde, Havlin und Schellnhuber: "Power-law persistence and trends in the atmosphere: A detailed study of long temperature records", erschienen in Physical Review E 68, 046133 (2003)). Das liegt daran, daß einzelne Stationen naturgemäß einer viel größeren Streuung aufgrund lokaler Wetterereignisse unterliegen als das globale Mittel (wie man leicht nachprüfen kann). Damit ist dieser Effekt jedoch nicht "eliminiert". Es ist ein Nachweisproblem in den zugrundegelegten Temperaturreihen. Erst wenn man die lokalen Variationen durch Mittelung glättet, wird das CO2-Signal sichtbar - statistisches Rauschen "Wegmitteln" ist ein übliches Verfahren in den Wissenschaften. Für die einzelne Station bedeutet der Nichtnachweis, daß der CO2-Effekt aufs lokale Wetter bislang nur marginale Auswirkungen hatte.

In Ihrem Artikel nach wundern Sie sich über Schellnhubers zweispältige Positionierung zum Nachweis des CO2-Effekts. Mein Einwand soll Ihnen nur eine Idee geben, wie sich "die Klimaexperten von EIKE" "schlüssig" über den von Ihnen thematisierten vermeintlichen Widerspruch werden können: Das Thema ist komplexer als die Klimaexperten von EIKE sich das vorstellen! Seinen Sie also vor allem kritisch mit sich selbst bevor Sie die Fehler bei anderen suchen.

 

#40: Lüdecke sagt:

am Mittwoch, 27.05.2009, 11:32

Lieber Anonymus FokkerPlanck,

nett von Ihnen, EIKE auf die Komplexität von Klimavorgängen aufmerksam zu machen. Ohne Ihren freundlichen Hinweis wäre uns das glatt entgangen!

herzliche Grüße
Lüdecke

 

#41: Lügendetektor sagt:

am Mittwoch, 27.05.2009, 15:25

@FokkerPlanck
"Es ist ein Nachweisproblem in den zugrundegelegten Temperaturreihen. Erst wenn man die lokalen Variationen durch Mittelung glättet, wird das CO2-Signal sichtbar - statistisches Rauschen "Wegmitteln" ist ein übliches Verfahren in den Wissenschaften."

Woher wissen Sie denn, dass das zurück bleibende Signal ein CO2-Signal ist und nicht das Signal einer veränderten Albedo (Thema Flächenversiegelung), eines geringer werdenden Erdmagnetfeldes, einer veränderten kosmischen Strahlung, eines stärker werdenden Sonnemagnetfeldes usw.?

 

#42: Peter Schmitt sagt:

am Mittwoch, 27.05.2009, 20:09

"Das Thema ist komplexer als die Klimaexperten von EIKE sich das vorstellen!"

Das ist in der Regel so, wenn man eine Nadel im Heuhaufen sucht. Aber nicht einen Elefanten. Da sieht es jeder.

Ich fand diesen Artikel erheiternd. Typisch Pik.

 

#43: Peter Schmitt sagt:

am Mittwoch, 27.05.2009, 21:14

Genau. Die Kälte versteckt sich hinter der Wärme und wenn sie raus kommt schlägt sie doppelt zu. Es wird den größten Artensterben seit dem letzten großen Massensterben geben(Latif) und das größte Vermögungsvernichtung durch Wetterextreme in der ganzen Geschichte der Menschheit(Diverse)! Merken die eigentlich nicht wie lächerlich die sich machen? Da stehen die Allwissenden vor einer Kamera und wissen über die Zukunft in vielen spezifischen Teilbereichen bescheid, wofür für aktuelle Erkenntnisse hoch ausgebildete Experten benötigt werden, die selbst dafür viel Zeit aufwenden um daraus schlau zu werden.

Ach, und wenn sich der Super-CO2-Erwärmungseffekt versteckt, dann wegen dem Only Feedback Water(auch Diverse) via AMO,PDO,ENSO und so.


Lächerlich, das Ganze.

 

#44: yogi.baer sagt:

am Mittwoch, 27.05.2009, 23:31

Hi,
das ist ja auch vom "Grünen" gewollt. Das Wirtschaftssystem ist zu zerstören und durch ein "ökologisches" zu ersetzen.
Grüne NRW- Info Wirtschaft, 1982.
Ich bin mal gespannt, was uns diese pervertierte, hochkriminelle Pädophilenblase noch beschert.
Siehe link, man kann ihn garnicht genug verbreiten, sagt er doch im Grunde genommen alles, auch wenn scheinbar OT:
http://demokratischrechts.wordpress.com/2008/06/23/kindersex-ist-menschenrecht-volker-beck-grun[..] Gute
Yogi

 

#45: Savoyen sagt:

am Donnerstag, 28.05.2009, 01:03

@C. Heuer

Werter Herr Heuer,

die Erde hat schon deutlich höhere Konzentrationen CO2 als die heutige erlebt, ohne das die 'selbstregulierenden' Systeme übersteuert worden wären. Sie können sich also wieder beruhigen.

Bezeichnend finde ich es allerdings, dass die Klimakatastrophiker inzwischen scheinbar akzeptiert haben, das die Sonne, Meeresströmungen und andere Faktoren auch das Klima beeinflussen. Das war bis vor wenigen Jahren noch den AGW-'Leugnern' vorbehalten, die sich dafür mit denunterschiedlichsten Vorwürfe beschimpfen lassen mussten.
Jetzt auf einmal, wenn man Erklärungen braucht, warum die Klimaentwicklung sich nicht modellkonform verhält, kommen genau diese Faktoren wieder ins Spiel. Upps...

Aber die überlagern nur, obwohl es kälter wird, wird es eigentlich wärmer - ihr merkt es nur nicht. Und wenn es noch 30 Jahre so weiter geht, wird es nur ein kurzfristiger Trend sein - und wehe dem Jahr, in dem es dann einmal wärmer wird.

Lieber Herr Heuer,
um es ganz deutlich zu sagen: Ihr habt überhaupt keine Ahnung davon, wie es funktioniert. Euch sind doch noch nicht einmal alle Faktoren bekannt, die einen Einfluss haben: nicht mal das habt Ihr bis jetzt auf die Reihe gebracht.
Und von den Faktoren, die Ihr kennt, habt Ihr überhaupt keine Vorstellung, wie und wie stark welcher mit welchen reagiert, was Rück- oder Gegenkopplungen auslöst, und welche Abhängigkeiten existieren.
Niemand hat eine 10-jährige Stagnation vorausgesagt. Oder zeigen Sie mir eine Stelle in den IPCC-Berichten, in denen das erwähnt wird. (Und ersparen Sie mir bitte irgendwelchen kunstvollen Kurvendiskussionen) - wenn irgendjemand einen solchen Trend auch nur geahnt hätte, hätte man das lautstark vorher verkündet, um die Diskussion, die jetzt zum Glück immer lauter wird, gar nicht erst entstehen zu lassen.
Aber Ihr wusstet es nicht - weil Ihr überhaupt nicht wisst, wie es funktioniert. Nach den Internetgurus, die Ende der 90 entzaubert wurden, den Börsengurus, die aktuell lernen, das die Gesetze des Marktes auch für sie gelten, seid Ihr die nächsten Blender, denen die triste Realität die Maske vom Gesicht reisst.
Und genauso wie bei den beiden anderen Spezies, wird es uns nicht schwerfallen, auf Euch zu verzichten...

 

#46: FokkerPlanck sagt:

am Freitag, 29.05.2009, 15:37

Was der DWD da aus den Klimadaten deutete, kann ich auch nicht nachvollziehen. Ich bin der Meinung, der DWD sollte sich lieber auf das konzentrieren, was er gut kann, nämlich Daten sammeln. Die Interpretation dieser Daten mit Hilfe der physikalischen Prozessen in der Atmosphäre sollte er lieber den Leuten überlassen, die sich damit besser auskennen.

Prof. Malberg gehört wohl eher nicht zu diesen Leute. Er hat sich auf die Seite der "Sternendeuter" geschlagen und versucht mit ein paar Balkendiagrammen, Schulmathematik und lockeren Korrelationen die Klimaforschung zu revolutionieren... - wir alle wünschen ihm viel Erfolg damit, es wäre zu schön, wenn das Klima so einfach funktionieren würde. Man fragt sich nur, warum seine Klima-Kollegen darauf noch nicht gekommen sind? Auch so, die sind ja alle geschmiert...

 

#47: Klimalaie sagt:

am Freitag, 29.05.2009, 21:34

@Erik M.:
danke für den Hinweis, aber ich suche den kompletten Report. Hast du da vielleicht einen Link?

 

#48: Thomas Unger sagt:

am Freitag, 29.05.2009, 22:32

Prof. Lüdecke kennt also die Meinung ALLER Klimaforscher und Naturwissenschaftler! Alle Achtung!

Kann er Gedanken lesen? Oder wie ist er vorgegangen, um die Meinung ALLER Klimaforscher und Naturwissenschaftler heraus zu finden, obwohl diese sich nicht öffentlich äußern wollen?

Ich finde diese Behauptung von Herrn Lüdecke äußerst befremdlich, um es milde auszudrücken.

 

#49: Otto Wildgruber sagt:

am Samstag, 30.05.2009, 13:20

@FokkerPlanck
Selten so einen uninformierten, polemischen Beitrag gelesen.

 

#50: Luc sagt:

am Sonntag, 31.05.2009, 10:21

Erstmal beglückwünsche ich euch mal nachträglich zum neuen Internet-Auftritt. Die Artikel sind nun viel besser les- und zitierfähig. Und ich finde einen wichtigen Punkt des Artikels kann man kaum genug hervorheben, den der Visualisierung. Mir fehlen noch ein paar: Z. B. eine gute Darstellung die die Erwärmung zeigt wie sie um 1750 anfängt und dann den Anstieg bis heute. Und da am besten auch gleich enthält, wie das CO2 nach Eisbohrkernanalyse auch zum gleichen Zeitpunkt anstieg. Die Mangini Kurve die ihr hier auch (Endlich mal einer) zitierfähig verlinkt habt, war da schon gut, ist aber wiederum sehr speziell und erfasst auch einen zu großen Zeitraum. Man bräuchte eine Kurve die Klar zeigt, das die Industrialisierung und der CO2-Austoss im 20- Ende 19tes Jahrhundert, nicht der treibende Faktor sein kann. Und das schön groß und klar in der Darstellung. Ausserdem suche ich auch immer noch nach einer Darstellung die zeigt wie die verschiedenen Computerprojektionen des IPCC voneinander abweichen, am besten auch noch im Vergleich mit der gemessenen Temperatur. Aber es ist ja noch nicht Weihnachten.

 

#51: Krishna Gans sagt:

am Sonntag, 31.05.2009, 12:19

Noch ein kleines Leckerli unseres "Schellis":
Since the models underestimate the long-range persistence of the atmosphere and overestimate the trends, our analysis suggests that the anticipated
global warming is also overestimated by the models.
Kann man insgesamt nachlesen hier:
Uni
Gießen

Der Bursche veräppelt uns und die Regierung nach Strich und Faden !

 

#52: Krishna Gans sagt:

am Sonntag, 31.05.2009, 12:21

Noch ein kleines Leckerli unseres "Schellis":
Since the models underestimate the long-range persistence of the atmosphere and overestimate the trends, our analysis suggests that the anticipated
global warming is also overestimated by the models.
Kann man insgesamt nachlesen hier:
Uni
Gießen

Der Bursche veräppelt uns und die Regierung nach Strich und Faden !

 

#53: Savoyen sagt:

am Sonntag, 31.05.2009, 13:16

@FokkerPlanck

Lieber Herr FokkerPlanck

unter Berücksichtigung des Umstandes, dass Sie sich offensichtlich als 'Klimaexperte' betrachten und selbst bei positivster Wertung der inhaltlich und fachlichen Dichte Ihrer Replik halte ich es für wünschenswert, das akademisch ausgebildete 'Sternendeuter' wie Prof. Malberg sich des Themas widmen. Damit wird gewährleistet, dass das gesamte Thema endlich auch einmal aus wissenschaftlich fundierter Warte analysiert wird und nicht weiterhin von ideologisch festgefahrenen Pseudo-'Fachleuten' dominiert wird.

Dass Ihnen das Ergebnis der Ausführungen nicht behagen, ist ebenso offensichtlich wie Ihre fehlenden Möglichkeiten, diese zu widerlegen.

Gruß

 

#54: Anti AGW sagt:

am Sonntag, 31.05.2009, 13:31

Die Kommentare zeigen, wer Wissenschaft nicht zu seiner persönlichen Ideologie macht.

 

#55: FokkerPlanck sagt:

am Montag, 01.06.2009, 17:08

@ Herrn Savoyen,

meine Kritik beruft sich darauf, daß ich bei Prof. Malbergs "Deutungen" den wissenschaftlichen Skeptizismus vermissen lassen.
Ich habe große Zweifel, daß andere Temperaturreihen ein ähnliches Muster zeigen. Schließlich basiert seine Theorie lediglich auf einem Minimum in der Hohenpeissenberg-Reihe um 1880. Dies ist statistisch alles andere als überzeugend. Wenn an seiner Theorie etwas dran wäre, so sollten sich ähnliche Muster überall auf der Welt zeigen, die Sonne "scheint" schließlich nicht nur über Bayern oder Berlin. Was Prof. Malberg da macht, ist keine ernsthafte Klimaforschung, sondern Computerspielerei.

 

#56: estermeier sagt:

am Montag, 01.06.2009, 23:26

Immerhin hat es sich nun auch bis zu den "Klimaexperten" rumgesprochen, daß die Besiedelungsdichte einen gewissen Einfluß auf die Temperaturen der näheren Umgebung hat. Fehlt nur noch, daß die Meßstationen aus diesen Wärmeinseln verbannt werden.

Herr Plank
Privat engagierte Wissenschaftler haben nun mal keine steuerfinanzierten Milliardenbeträge um weltweit eigene Vergleichsdaten zu sammeln und auszuwerten um eure Fehlmessungen (Korrekturen, Glättungen) gebührend zu würdigen. Sicherlich können die Meßwerte einer Station (z.B. Hohenpeissenberg) in Einzelbetrachtung kein globales Bild abgeben. Aber viele Einzelbetrachtungen rund um den Globus ergeben doch wieder ein brauchbares Gesamtbild.

 

#57: Peter Schmitt sagt:

am Dienstag, 02.06.2009, 11:52

Tjo, ist merkwürdig nicht? Meine Philosophie ist, dass ich bei Neuheiten immer erst einige Zeit abwarte. Vor allem, wenn ich keine Ahnung habe, daraus nicht schlau werde.
Das hat zum Vorteil, dass ich viele praktische Erfahrung erhalten kann. Dass ich – sofern die Neuheit auch wirklich eine Bereicherung ist – eine neuere, optimierte und gleichzeitig billigere Version erwerben kann. Wie wir es z.B. mit dem PC/Handy durchgemacht hatten. Aber anscheinend denkt man mit dem Geld von anderen Leuten weniger nach und geht damit sorgloser um.
Das interessanteste beim Thema EE ist ihr Marketing. Immerhin konnten die aus elementaren Gründen eine so schlechte Technik erfolgreich verkaufen und gelten praktisch bei vielen als heilig. Dazu habe ich schon ein wenig Respekt.

 

#58: Jens Christian Heuer sagt:

am Dienstag, 02.06.2009, 15:03

@FokkerPlanck

Die Hohenpeissenberg Temperaturen sind natürlich keine globalen Durchschnittstemperaturen. Allerdings weisen sie trotz alledem ein meines Erachtens teilweise vergleichbares Muster auf. Hohenpeissenberg zeigt z.B. die mehr als 20 Jahre währende vorübergehende Abkühlung, welche dann so etwa ab 1980 in eine beschleunigte Erwärmung übergeht.

Beim Vergleich der Sonnenfleckenzahlen (und damit der Sonnenaktivität)mit beiden Temperaturkuven gibt es zwar auch deutliche Abweichungen, aber wer weiss, wenn man neben der Sonne auch noch weitere natürliche Schwankungen (AMO, PDO, ENSO)miteinbezieht sieht das vielleicht ganz anders aus!? Übrigens hat Prof.Malberg einen interessanten Beitrag veröffentlicht, der sich mit einem möglichen Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und ENSO befasst.

Der Einfluss der Sonne ist womöglich vom IPCC tatsächlich unterschätzt worden, berücksichtigt man doch immer nur die in der Tat geringen Schwankungen bei der Gesamtstrahlung z.B. während des Schwabezyklus (max. 0,1%) und nicht bei der UV-Strahlung (bis zu 10%!).

Das könnte tiefgreifende Auswirkungen auf die globale Luftzirkulation haben und damit auch auf die Temperaturen.

Bei einer erhöhten Sonnenaktivität nimmt z.B. die UV-Strahlung im Gegensatz zur Gesamtstrahlung deutlich zu. Das bringt automatisch mehr Ozon in der Stratosphäre. Durch die bei höherer Sonnenaktivität gesteigerte Brewer-Dobson-Zirkulation gelangt zudem mehr Ozon von den Tropen in die mittleren Breiten. Beides zusammen führt zu einem erhöhten stratosphärischen Temperaturgradienten im Winter, so dass der stratosphärische Jet und damit auch der Polarwirbel stärker werden.

Dadurch wird der troposphärische Jetstream stabiler und mäandert weniger. Das ist gleichbedeutend mit einem Trend zu einem positiven Index der Arktischen Oszillation (AO) bzw. Nordatlantischen Oszillation (NAO). Durch die dann eher zonale Zirkulation gelangen milde und feuchte Luftmassen mit den Westwinden nach Europa. Die polare Kaltluft wird durch den stabilen Jetstream wie von einer Mauer eingeschlossen, so dass es nur selten zu Ausbrüchen von polarer Kaltluft kommt. Die dadurch milderen Winter schlagen in Richtung einer steigenden globalen Durchschnittstemperatur durch. Bei geringerer Sonnenaktivität läuft es genau umgekehrt. So könnte es doch sein, oder?

Viele Grüße

Jens Christian Heuer
http://wetterjournal.wordpress.com

 

#59: FokkerPlanck sagt:

am Dienstag, 02.06.2009, 16:35

@ Jens Christian Heuer

sicher ist über die quantitative Wirkung natürlicher Einflußfaktoren aufs Klima noch nicht alles bekannt. Dazu gehört auch der Einfluß der Sonne. Zu Recht kann man fragen, ob
neben den Intensitätsschwankungen noch weitere komplexere Faktoren eine signifikante Rolle spielen. Man muß sich dann allerdings auch fragen, ob diese beim rezenten Klima
eine wichtige Rolle spielen können, denn dieses wird ja physikalisch gut rekonstruiert (wenn man mal die Verschwörungstheorien und personenbezogenen Bewertungen beiseite schiebt
und sich auf die wissenschaftlichen Inhalte konzentriert).

Ich möchte nur festhalten, daß man zur Klärung dieser Zusammenhänge wesentlich weiter ist, als dies Prof. Malbergs regelmäßige Beiträge in der Berliner Wetterkarte erscheinen lassen mögen, und daß dies viel sorgfältigere Methoden
und Daten erfordern als Prof. Malbergs Excel-Spielereien. Was Prof. Malberg dort präsentiert, ist doch schon seit 50 Jahren bekannt und wurde damals gerne diskutiert. Den Fortschritt der letzten 50 Jahre einfach zu ignorieren und so zu tun, als ob ein paar lockere Kurvenmuster etwas Neues seinen, ist reichlich naiv.
Solche Muster geben bestenfalls eine vage Vermutung über tieferliegende Zusammenhänge. Die eigentliche Arbeit beginnt damit erst. Ja, und das macht Prof. Malberg?
Der produziert nur Mutmaßungen am laufenden Band nach Schema "F". Hier fehlt einfach die Substanz! Und ich denke, daß Prof. Malberg niemals etwas grundlegend Neues auf diesem Gebiet hervorbringt.

 

#60: Erik M. sagt:

am Dienstag, 02.06.2009, 19:50

Ich hoffe das klappt mit der Öffentlichmachung. Schwer genug bei den eingefahrenen Medien heutzutage.
Aber es gibt ja noch das Internet :-), obwohl das viele noch nicht erreicht.
Eine feine Seite lese ich, neben EIKE und ihren darauf befindlichen Links zur Zeit sehr interessiert. Falls noch nicht bekannt ...
http://www.readers-edition.de/category/klimawandel/

mit besten Grüssen und Wünschen für die 3. Internationale Klima(realisten)-Konferenz!

 

#61: Dr. Gerhard Stehlik sagt:

am Donnerstag, 04.06.2009, 07:31

Zum Kommentar #7 am Dienstag, 02.06.2009, 16:35
Sehr geehrter Herr Anonymus Fokker.Planck bei gmx.net,
Sie schreiben Ihren Beitrag im Schema der Dialektik. Sie beginnen sachlich nüchtern, ja, wissenschaftlich abgeklärt und enden mit der Herabwürdigung von Professor (Emeritus) Dr. Horst Malberg, des früheren Direktors des Meteorologischen Institutes der Freien Universität Berlin.
Ihre sachliche Einleitung lautet: “... sicher ist über die quantitative Wirkung natürlicher Einflußfaktoren aufs Klima noch nicht alles bekannt. Dazu gehört auch der Einfluß der Sonne. Zu Recht kann man fragen, ob neben den Intensitätsschwankungen noch weitere komplexere Faktoren eine signifikante Rolle spielen.“ Und das beleidigende Ende: “Der produziert nur Mutmaßungen am laufenden Band nach Schema "F".“
So gewinnen Sie erst einmal die volle Zustimmung ihrer Leser (dialektische Motivationsphase der Gehirnwäsche durch positive Gesprächsführung). Doch schon im Abschluss dieser Motivationsphase erscheint dann ganz unauffällig ihre ganz und gar unwissenschaftliche Botschaft: “Man muß sich dann allerdings auch fragen, ob diese (Anm. Einflussfaktoren) beim rezenten Klima eine wichtige Rolle spielen können, denn dieses wird ja physikalisch gut rekonstruiert."
Klimarekonstruktionen erfolgen niemals physikalisch, also wirklich, noch nicht einmal in einem physikalischen Modell der Wirklichkeit, sondern nur im Gehirn von Menschen und neuerdings auch in „Computergehirnen“, die als black box das Gehirn von Menschen unterstützen, ja, übertreffen können.
Wie sollen physikalische Faktoren entscheiden, wo sie eine Rolle spielen dürfen und wo nicht? Wie unterscheiden physikalische Faktoren zwischen vergangenem und rezentem Klima und aktuellem Wetter?
Nicht jeder Bildungsgang in unserer arbeitsteiligen Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, logisches Denken und moralische Größe gleichermaßen zur vollen Blüte zu entwickeln. Wenn jemand zwischen Klimarekonstruktion und Wetterrealität nicht differenzieren kann, sollte seine Moral wenigstens ausreichen, andere nicht herabzuwürdigen.
Leider gibt es Zeitgenossen, die wissen, dass es genügend intellektuell Schwache gibt, die sich verführen lassen. Oft kommen diese anonym daher, weil sie fürchten müssen, von ihren Nachbarn erkannt zu werden. So gehen sie lieber nur maskiert einher, wenn sie mit Zuckerbrot und Peitsche unterwegs sind. Schlimm, dass solches Verhalten aller Aufklärung zum trotz heute immer noch in Mode ist.
Aber, als überzeugter Demokrat bin ich mir gewiss, dass redliches Verhalten obsiegen wird über das dialektische Getue. Wenn Menschen Auge in Auge miteinander sprechen, nennen sie sich ihre Namen als Zeichen von Offenheit, Vertrauen und gegenseitigem Respekt. Bei Fokker.Planck bei gmx.net ist das nicht der Fall. Das „Sich Schmücken“ mit schönen, falschen fremden Federn ist offensichtlich: Adriaan Daniël Fokker (1887–1972) und Max Planck (1858–1947).

 

#62: Felix K. sagt:

am Donnerstag, 04.06.2009, 22:35

@FokkerPlanck

Ich bin gerade rein zufällig über diese Seite gestoßen und hab keine Ahnung von Klima, jedoch ist mir in den Kommentaren aufgefallen das sie nie ein konstruktives Kommentar abgeben oder es irgendwie mit brauchbarer oder inhaltlich wertvoller Information hinterlegen. Nach 20 Kommentaren von Ihnen bleibt nur der Eindruck des "leeren holen Geschwätz" wie man so schön sagt. Sie können nichts anderes als alle die versuchen konstruktiv zu sein schlecht zu reden. Wenn Sie sie so erhaben über alles sind und so klug tun dann beweisen Sie es doch bitte mal und sagen wie es ist! Der Grundsatz eines Argumentes ist der Beweis! Sie argumentieren ohne Beweise!

 

#63: FokkerPlanck sagt:

am Freitag, 05.06.2009, 09:34

@ Herr Stehlik,

ich bin mir nicht sicher, ob ich Ihren Kommentar richtig verstehe. Ich kann Ihnen aber zumindest in diesem Punkt zustimmen:

"Aber, als überzeugter Demokrat bin ich mir gewiss, dass redliches Verhalten obsiegen wird"

Ich unterstütze "redliches Verhalten" uneingeschränkt. Dies läßt meiner Meinung nach der Verein "EIKE" vermissen. Wenn Sie meinen, die IPCC-Berichte seien wissenschaftlich irreführend, warum lassen Sie dann nicht mal aufklären, sondern interpretieren diese nach ihrem Gutdünken? Was gibt Ihnen die Sicherheit, daß Prof. Malbergs Forschungsergebnisse "richtiger" seien als die in den IPCC-reports berücksichtigten?

Nun, Sie haben meiner email-Adresse, schreiben Sie mir, so erfahren Sie meinen Namen, wir kennen uns übrigens.

 

#64: FokkerPlanck sagt:

am Freitag, 05.06.2009, 09:43

#9: Felix K.

konstruktive Informationen zum Klimawandel gibt es in Hülle und Fülle. Zu Malbergs Forschungsergebnisse mag ich konstruktiv nur die leicht beweisbare Aussage (siehe Lehrbücher der Statistik) bemerken, daß eine Korrelation alleine keine Aussage über die Ursachen macht, die somit bislang immer noch ausstehende wissenschaftliche Arbeit möchte ich Prof. Malberg nicht abnehmen.

 

#65: Rainer Hoffmann sagt:

am Freitag, 05.06.2009, 11:48

Auch in diesem Video noch eine bemerkenswerte Aussage von Schellnhuber:
http://www.youtube.com/watch?v=JES5VwwwOQU

 

#66: erich richter sagt:

am Sonntag, 07.06.2009, 08:01

Ich möchte an dieser Stelle (auch) an die in Bonn
seit 1.6.2009 bereits begonnene Klimafonferenz erinnern. Hier nehmen über 3000 "Delegierte" aus 190 Staaten teil. Es empfiehlt sich ggf. bei Google unter dem Eingabewort "Klimafonferenz Bonn" zu suchen, aber bis dto. 6.6.2009 konnte ich noch keine aktuelle Meldung zu ergebnissen ermitteln.
Die Medien reagieren auch bislang recht spärlich... Was ist da los ? Vermutlich wartet man auch das Ergebnis der Europawahlen ab...?
Gruß Erich Richter - Klimalügenforscher-

 

#67: matthias schmitz sagt:

am Sonntag, 07.06.2009, 15:01

OK , schönes Handbuch oder auch nicht je nachdem welches Risiko man eher tragen will .
Aber eines ist sehr frech :
Zu suggerieren , dass eine Halbe Million Tote auf das Konto der (zugegeben sehr teuren) Klimaerforschung gehen zu lassen , verschweigt wissentlich , dass die Skeptikergemeinde" genauso davon profitiert hat , denn sonst würde sie es gar nicht geben . Ohne Klimaforschung hätten wir jetzt einen Unsicherheitsfaktor gehabt , der auf jeden Fall hätte geklärt werden müssen , oder hätte Sie , meine Damen und Herren , das Risiko blindlinks durchgestanden wie das denn mit dem CO2 wirklich ist ????
Haben Sie das nicht durchdacht ??? Ich nehme es mal besser an , ansonsten müssen Sie sich nicht wundern , dass hier auch nur Propaganda mit zweifelhafter moralischer Verstärkung betrieben wird .
Ich positioniere mich nicht zu den vorgebrachten Thesen , zu Hinterfragen und auf den Zahn fühlen ist immer wichtig und die angesprochenen Punkte sind fundamental worauf es aber auch Antworten gibt , aber die Eindeutigkeit der politischen Einseitigkeit hier angebotenen Bücher spricht eine eindeutige Sprache ...

 

#68: Mathias Frey sagt:

am Dienstag, 09.06.2009, 12:32

@ matthias schmitz

Zu Ihrem sprachlich und logisch herausfordendem Kommentar erlaube ich mir anzumerken, dass das Problem m.M.n. nicht in der Frage der Klimaforschung als solcher liegt, sondern in der Reduzierung der Klimaforschung auf die Annahme, Klimawandel in den letzten Jahrzehnten sei v.a. CO2-induziert und damit vom Mensch verursacht.

Ich denke ausserdem, dass die sog. "Skeptiker" heute aus verschiedenen politischen Lagern kommen, und nicht wie noch vor einigen Jahren nur aus den regulierungsfeindlichen neoliberalen Ecken der Gesellschaft. Schliesslich ist es der Realität egal, ob sie von einem Marktfetischisten oder von einem Etatisten beschrieben wird.

 

#69: Dr. Markus Vossebürger sagt:

am Dienstag, 09.06.2009, 17:13

Lieber Herr Dr. Koelle,

„ Seit 100 Jahren verkünden publicity-süchtige Wissenschaftler und Klima-Scharlatane beängstigende Klima-Vorhersagen,
die von Journalisten gierig verbreitet werden."

Ich denke, so einfach wie Sie die Situation beschreiben, ist sie nicht. Sie haben Recht: auch vor 100 Jahren hat die Presse zuweilen sogar hysterischer als heute auf wissenschaftliche Neuigkeiten reagiert. Man denke an die apocalyptischen Szenarien
zur erdnahen Passage des Halleyschen Kometen 1910. Bei den ersten Beschreibungen der physikalischen Vorgänge des atmosphärischen Treibhauseffekts durch Arrhenius - ich nehme an, Sie nehmen diese Arbeit von 1896 als Anfangspunkt der 100 Jahre -blieben meines Wissens unrealistisch überzogene Reaktionen von Presse und Öffentlichkeit jedoch aus, dazu waren die Daten zur Infrarotabsorption von CO2 und Wasserdampf noch zu ungenau, die physikalischen Theorie noch zu frisch und unvollkommen, und außerdem wußte man über den menschengemachte Anteil des CO2 quantitativ nichts (er war eh viel geringer als heute). Zudem wäre man damals noch eher bereit gewesen, solche marginalen und vagen negativen Effekte (der anthropogene Treibhauseffekt war damals ja im Vergleich zu heute minimal) für die vielen positiven Effekte der Industrialisierung hinzunehmen.

Meiner Meinung nach entzieht man sich dem attraktiven Sog allzu verflachter und irreführender Presseartikel zu wissenschaftlichen Erkenntnissen durch Weiterbildung und den Blick hinter die Kulissen der Pressebühne. Wer sich mit dem Thema Klimawandel und den Einfluß des Menschen darauf offen und rational auseinandersetzt und die Originalliteratur mit dem Presseerzeugnis vergleicht, sollte leicht die Spreu vom Weizen trennen und unter der Flut publizistischen Schwachsinns von Nichtexperten die wissenschaftlich manifesten Eckfakten herausfiltern können.

Nun also zu behaupten:
"Bis heute gibt es dafür keinen wissenschaftlichen Nachweis, nur einen „Beschluss“ des IPCC, der ausschließlich dafür gegründet wurde, eine „menschliche Schuld am Klimawandel“ zu finden. "
ist reichlich vorschnell. Denn schließlich liefert die Zusammenfassung der wissenschaftlichen Arbeiten in den IPCC-reports diesen wissenschaftlichen Nachweis mithilfe aufwändiger Methoden. Wer daran Interesse hat, er kann sich da einarbeiten. Diesen "Beschluß" hat man nicht "einfach so" getroffen, sondern er ergibt sich als Ergebnis eines mehrjährigen und komplexen wissenschaftlichen Prozesses.

 

#70: Wolfgang Graßmann sagt:

am Freitag, 12.06.2009, 20:01

Ich werds durchlesen, und schaun, obs was taugt.

 

#71: Leon sagt:

am Montag, 15.06.2009, 10:22

Der Kern der Klimadiskussion wurde selten so knapp und plausibel auf den Punkt gebracht:

"Man muss eine gewisse Panik schüren, und dann fliesst das Geld."

- Prof. John Christy
(Lead author for IPCC reports)

http://klima-ueberraschung.de

 

#72: Yogi.Baer sagt:

am Mittwoch, 17.06.2009, 22:21

Hi,
wer Kann mir Doofen mal einer den Begriff "Erneuerbare Energie" erklären- ich habe immer dem Energieehaltungssatz geglaubt.

Was Sigmar Gabriel angeht: Ich erinnere mich an seinen Spruch, dass uns unsere Enkel noch verfluchen werden, wenn wir unser Verhalten nicht entsprechend der CO2- Gefahr ändern . Kurze Zeit später flog er wegen einer Unterschrift fein solo mit einer Bundewehrmaschine von Mallorca
(Ballermann??) nach Berlin und zurück. Kosten:
55000 €, vom CO2 gar nicht zu reden...
Wasser predigen, Wein saufen- typisch ... (... Aus redaktionellen Gründen gestrichen / Dr. Gerhard Stehlik)
Gruss Yogi

 

#73: myzyny sagt:

am Donnerstag, 18.06.2009, 11:36

@savoyen: sie sprechen mir aus dem herzen!

was ich dabei nur so schlimm finde: BIS diese gurus enttarnt sind, verdienen sie soviel geld (unser geld!), dass sie ihr heutiges geschwätz selber nicht mehr interessiert!

 

#74: Leon sagt:

am Donnerstag, 18.06.2009, 11:49

@Dr. Markus Vossebürger,

wenn Sie die IPPC-reports ins Spiel bringen, darf dies erhellende Zitat nicht fehlen:

"Man muss eine gewisse Panik schüren, und dann fliesst das Geld."

- Prof. John Christy (Lead author for IPCC reports)

http://klima-ueberraschung.de/

Auch jedem Laien verständlich: Seit 10 Jahren gibt es KEINE Erderwärmung.

btw, beim Zustand der veröffentlichen Wissenschaft frage ich: Sind wir nicht alle Experten?

Renommierter Experte zum sog. Klimawandel:

"Nur der Wandel ist beständig." - Konfuzius

 

#75: Erik M. sagt:

am Donnerstag, 18.06.2009, 19:07

in dem Bericht, wenn es dieser hier sein soll ( http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,602320,00.html ) wird kein Schellnhuber erwähnt. Es werden nur James Hansen, Mian Chin und Werner Weber zitiert. Ich hoffe den richtigen Beitrag gelesen zu haben. Die URL versteckte sich zumindest im oberen Link und ist auch vom erwähnten 21.01.2009 .

 

#76: admin sagt:

am Freitag, 19.06.2009, 11:47

#Erik M.: Natürlich haben Sie recht. Der Artikel bezieht sich auf "Forscher fürchten Klima-Kollaps"(http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,631137,00.html) von Volker Mrasek. Habe mir erlaubt, das zu korrigieren.

 

#77: Helgo BRAN sagt:

am Samstag, 20.06.2009, 19:29

Wichtige Aufklärung betreibt das E.I.K.E. und Herr LIMBURG hiermit; herzlichen Dank!
Ob dadurch doch noch rechtzeitig vor "Kopenhagen" Vernunft und (intellektuelle) Redlichkeit in die Politik einziehen werden und die Milliarden-Abzocke verhindert wird?
Bitte bemühen wir uns überall darum! H. BRAN

 

#78: Hanna Thiele sagt:

am Samstag, 20.06.2009, 22:43

Macht sich EIKE nun zum Sprachrohr der Energiewirtschaft?
Hier aus der Nähe sieht die Asse-Wirklichkeit etwas anders aus.
Wenn EIKE ein wissenschaftliches Institut sein will und kein Kampforgan von irgendjemand, dann sollte es etwas tiefer schürfen.

 

#79: Klaus Öllerer sagt:

am Sonntag, 21.06.2009, 10:53

Die Emissionen in den westlichen Industrieländern wurden in der vergangenheit alle vermindert.
Wie sieht es mit den Emissionen in den asiatischen Ländern aus? Dort gibt es drastische Zuwächse, welches sich auch in riesigen Schmutzwolken bemerkbar gemacht hat.
Ist das global wirklich weniger als die bisherigen Senkungen bei den westlichen Industrieländern?
Weiß jemand wie das in den vorstehenden Betrachtungen eingeflossen ist?

 

#80: M. Limburg sagt:

am Sonntag, 21.06.2009, 16:36

EIKE steht für Klima und Energie: Auch wenn es Ihnen nicht gefällt, EIKE berichtet über Fakten, auch über ASSE. Wenn Sie besseres Wissen haben, nur zu! Teilen Sie uns die mit!

 

#81: Bibliothekar sagt:

am Sonntag, 21.06.2009, 17:58

Ein toller Service von EIKE. Großes Lob und Dank!

Auch an alle Organisatoren und Beteiligten dieser ausgezeichneten Konferenz geht mein Dank. Mir hat diese Veranstaltung sehr viel gebracht.

 

#82: Yogi. Baer sagt:

am Sonntag, 21.06.2009, 18:25

Hi,
anbei ein link zu PI,der sich allerdings hauptsächlich mit der Islamisierung Deutschlands beschäftigt.
http://www.pi-news.net/2009/06/schande-ueber-uns/#comments
Von mir, der ich ca. 20 Jahre Radios gesammelt habe, und alle "Gemeinschaftsempfänger" hatte
(=VE und co) stammt unter anderem der Beitrag #8.
Einen meiner Meinung nach sehr guten Beirag zum Charakter deutscher Journallie ist #8 auf der zweiten Seite, der gleiche Autor beschreibt in Beitrag #12 ziemlich drastisch den deutschen (Gutmenschen)- Charakter.
Dass PI kein Naziforum ist, zeigt alleine schon
der Zeichner des "Moishe" und die Tatsache, dass viele Beiträge von israelischen Mitbloggern kommen.
Ich glaube, dass die PI- blogger es gut fänden, auch von Euch (endlich wissenschaftlich fundierte und ideologiefreie) Zuschriften und Verweise zu bekommen.
Sie werden in diesem Forum mit Sicherheit keine Fans von Schellnhuber und co. finden.

Alles Gute wünscht
Yogi

PS: Ich bin von PI NICHT beauftragt worden!!
Sie brauchen meinen Beitrag auch nicht veröffentlichen! (können aber, wenn Sie mögen)

 

#83: Hanna Thiele sagt:

am Sonntag, 21.06.2009, 18:53


Gabriel würde die Stromwirtschaft nicht so zwiebeln mit Asse, wenn er nicht genau wüßte, daß sie einer der stärksten Motoren der CO2-Lüge ist, sich also erpreßbar gemacht hat.
Wenn Lügner sich gegenseitig erpressen, dann ist es schwer, die Wahrheit zu finden. Selbst wenn man sie hätte, sollte man sich hüten, zu Zeiten eines laufenden Untersuchungsausschusses Partei zu ergreifen.
Und wenn EIKE "Fakten" von Dr. Lindner bringt, dann erinnere ich an Lindners vielfältige Animationen für "Klimaschutz durch Kernkraft".
Und ich hatte geglaubt, EIKE wollte den Klimaschutz-Zirkus entblättern. Jetzt hat EIKE CO2-Zugpferde in den eigenen Stall gelassen.

 

#84: Hans-Martin Moll sagt:

am Sonntag, 21.06.2009, 19:34

Das hört sich ja gut an, vor allem, daß auch Medienvertreter dabei waren. Und warum liest man trotzdem nichts in den Zeitungen ? Auch in Rundfunk und Fernsehen habe ich bisher keinen Funken irgendeiner Reaktion vernommen. Oder hab ich irgendwas übersehen ? Warum können es die Medien sich leisten, diese Fachleute zu ignorieren ? Leben wir schon wieder in einem System, in dem irgendein Propaganda-Ministerium steuert, was man dem Volk vorsetzt ? Vor Monaten habe ich Herrn Markwort empfohlen, endlich diese Seite der Klimawissenschaft zur Kenntnis zu nehmen. Bis heute in Focus: Absolute Fehlanzeige. Auch eine Antwort habe ich nicht bekommen von diesem angeblich unabhängigen Journalismus-Lehrmeister mit dem Motto "Fakten, Fakten, Fakten". Er sollte es umbenennen. Gefühle, Klischees, Mainstream, wären geeignete Schlagworte.
Für Hinweise auf dennoch irgendwo erschienene Beiträge zu dieser Konferenz wäre ich sehr dankbar.

 

#85: matthias schmitz sagt:

am Montag, 22.06.2009, 17:06

Na , sie sind aber ein bisschen zu schnell davon überzeugt , jemandem den Boden entzogen zu haben .Tun Sie nicht so , als wenn keine anderen Parameter Relevanz hätten , Schellnhuber wird sicherlich nur einmal kurz den Kopf schütteln .

 

#86: Yogi.Baer sagt:

am Dienstag, 23.06.2009, 09:27

Hi,
habe einen ähnlichen Bericht zu WDR und co. schonmal in PI gepostet:

Wie kommt das zustande, und wem dient das??
Dem momentan Herrschenden.
= Das Grüne, weil
“Das Deutsche ist zu zerstören und durch eine multikulturelle Gesellschaft zu ersetzen.” (Das Grüne, NRW- Info Wirtschaft, 1982).
Oder auch “professor” Fischer mit seiner “Ausdünnung der Deutschen”.
Wer hat das befehlsgemäss zu schwatzen, sonst ist’s aus mit Pfründen (=GEZ)?
Die Reichsrundfunkanstalten, getreu der Lehre
ihrer Erfinder Dr. Josef Goebbels und Eugen Hadamovsky ("Der Rundfunk im Dienste der Volksführung")
Wer hat das als wahr und unkritisierbar hinzunehmen, unterwürfig am Boden kriechend zu glauben und sich danach zu richten, weil
von der unfehlbaren, gottgleichen Obrigkeit
über das ihr vorgeschriebene Medium zur Botschaft gebracht?
Die (BIO-deutsche) Zipfelmütze!!!

Yogi (geht jetzt kotzen…)

Das System des deutschen Reichsrundfunks lässt
eine freie, (durch “Rundfunkrat) unzensierte Journallie einfach nicht zu- also bringt es auch nichts, über einzelne Schreiberlinge dieser Anstalten herzuziehen. Wenn Schreiberling aus dem vorgeschriebenen Muster läuft, kann er sich was neues suchen, evtl sogar noch schlimmer- siehe Eva Hermann.
Da tut (und schmiert) man besser, was man gesagt bekommt. (Hemd- Hose- Effekt)….
Dazu gehört auch bewusstes Verschweigen und Verfälschen von Tatsachen, um das Ziel (in diesem Falle: Klimalüge) nicht zu gefährden. Ist ja schliesslich Befehl des Grünen (siehe Pfründeverlust)
Man konzentriere sich vielmehr auf die eigentlichen Verursacher und Nutzniesser eben dieser Lügen und gehe diese grüne Pest zum Beispiel mit ihrer Pädophilie gnadenlos an.
Gruss
Yogi
Noch mal Lieblingslink:
http://demokratischrechts.wordpress.com/2008/06/23/kindersex-ist-menschenrecht-volke[..]

 

#87: FokkerPlanck sagt:

am Dienstag, 23.06.2009, 18:07

Nichts Neues an der Skeptikerfront!

Den Vortragszusammenfassungen nach zu urteilen, ist diese Veranstaltung kein Versäumnis.

Der einzige wirkliche Fachmann scheint ja Prof. Veizer zu sein. Prof. Lüdecke dagegen bringt nur
den bekannten Kanon skeptischer Argumente, die größtenteils seit Jahren wissenschaftlich widerlegt sind.
Mich würde einmal interessieren, ob Prof. Mangini seine Kurve genauso interpretiert wie Prof. Lüdecke? Ich habe den Eindruck, Prof. Lüdecke möchte dieses zweifellos interessante wissenschaftliche Puzzlestück zu einem "missing link" hochstilisieren, das geradezu revolutionäre neue Erkenntnisse impliziere.
Eine simple Frage zu dieser "Comnispa-Kurve"dazu: Ist der Zeitnullpunkt eigentlich korrekt, wie lange dauert es denn, bis die aktuelle Temperatur durch ein Isotopenverhältnis im Stein konserviert wird? 2. Wie groß sind die Fehlerbalken? Und zum Schluß hätte ich gerne Lüdeckes Ausspruch "daher m.E. global repräsentativ" als wissenschaftliche Publikation statt Internet-link belegt, denn dieser Punkt ist so essentiell, daß er nicht drch Verweis auf irgendwelche Internetseiten belegt werden sollte, sondern durch einen ordentlichen Stapel wissenschaftlich veröffentlicher Publikationen.

Anonymus Fokker Planck

 

#88: Jens Christian Heuer sagt:

am Mittwoch, 24.06.2009, 15:10

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Lüdecke,

Eine neue Untersuchung scheint zumindest in den Tropen auf eine Zunahme der Stürme bei steigenden Wassertemperaturen hinzudeuten:

Danach nehmen mit den Wassertemperaturen auch die hohen Eiswolken in der Region zu. Diese Wolken werden als ein Indiz für stärkere Stürme angesehen, weil mehr latente Wärme infolge erhöhter Wasserverdunstung die Konvektion verstärkt und damit natürlich auch die Bildung hoher Wolken. Link: http://www.sciencedaily.com/releases/2008/12/081227214927.htm

Auch ein Zusammenhang zwischen Ozeantemperaturen und der Intensität (nicht der Anzahl!)von Hurrikanen wurde schon vor einiger Zeit nachgewiesen: http://www.sciencedaily.com/videos/2008/0204-global_warming_equals_stronger_hurricanes.htm

Das die Anzahl der Hurrikane nicht zunimmt, könnte vielleicht mit zunehmenden Scherkräften zusammenhängen, denn durch die vermehrte Zufuhr latenter Wärme nimmt der Temperaturgradient zwischen warmer tropischer und der kühleren, arktischen Luft in der Höhe deutlich zu, während in Bodennähe der Temperaturgradient durch die überproportionale Erwärmung der Arktis eher abnimmt.

Wie denken Sie darüber?

Viele Grüße

Jens Christian Heuer
http://wetterjournal.wordpress.com

 

#89: L'étranger sagt:

am Donnerstag, 25.06.2009, 16:58

Mit Verlaub, diese gesamte Website ist der beeindruckenste Hort an widersprüchlichem, unreflektiertem, einseitigem Lobby-Schwachsinn, der mir je begegnet ist!

 

#90: Prof. Dr. Lüdecke sagt:

am Freitag, 26.06.2009, 23:05

Wo wurden welche Skeptiker-Argumente "größtenteils und wissenschaftlich" widerlegt? Hat EIKE hier etwas versäumt? Zu den Temperaturkurven: Die Kurve von Mann et al., die sich ausschließlich auf die Analyse einer bestimmten Baumart beschränkte und später als falsch nachgewiesen wurde - hier handelte es sich um eine zutreffende Widerlegung - wurde von Zeitgenossen wie unseren Anonymus Fokker Planck selbstredend nicht kritisiert. Das Verfahren der Temperaturbestimmung aus Stalagmiten ist dagegen im Rahmen der heutigen Möglichkeiten das zuverlässigste Verfahren und Anonymus sollte zur Bestätigung vielleicht einmal seine Nase in die Fachliteratur stecken. Vielleicht kann er ja mit dem Physik-Journal beginnen, im Feb.-Heft 2009 findet sich ein schöner Übersichtsaufsatz zum Stalagmitenverfahren. Und natürlich sollte er uns bei seiner so sachkundigen Kritik an der Stalagmiten-Methode vielleicht eine Monographie oder zumindest einen Fachaufsatz über die Schwächen dieses Verfahrens aus seiner Feder und in einem Fachjournal veröffentlicht, zur Kenntnis bringen.

Natürlich stört unseren Anonymus keineswegs der nunmehr nicht mehr zu überbietende Unsinn der Medien über (bereits als stattgefunden gemeldete) zunehmende Extremwetterereignisse, Meeresspiegel, Wärmetod des Globus etc., Ereignisse deren Intensität sich proportional umgekehrt zum Zeitabstand bis zur nächsten Klimakonferenz verhält.

Bei allem Respekt und ohne Polemik: Sehr geehrter Herr Anonymus, wer soll Sie eigentlich noch ernst nehmen?

Herzliche Grüße an den Schlaumeier Anonymus

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke

 

#91: Peter Schmitt sagt:

am Montag, 29.06.2009, 00:34

Das predige ich schon verdammt lange und macht allzu deutlich, dass wenn es nicht anthropogen wäre, es auch gar nicht schlimm wäre. Die meisten Asse-Kritiker wissen in der Regel nicht einmal, dass 50-70% der Erdwärme aus Radioaktivität verursacht wird.

 

#92: Hans sagt:

am Montag, 29.06.2009, 09:35

Ist doch klar, warum der Herrn Markwort vom Focus nicht antwortet. Er müsste ja Stellung nehmen, entweder pro oder kontra. In jedem Fall würde er eine Gruppe seiner Leser vergraulen. Also schweigt er lieber.

 

#93: FokkerPlanck sagt:

am Montag, 29.06.2009, 13:24

Sehr geehrter Herr Prof. Lüdecke,

könnten Sie bitte meine Fragen unter #3 direkt und kurz beantworten und dies anhand der Fachliteratur belegen oder mir anderes weiterhelfen? Der Artikel im Physik-Journal beantwortet meine Fragen nicht hinreichend, dort geht es im Wesentlichen um die Dynamik des Wachstums, Ihr unspezifischer Hinweis auf die Fachliteratur ist leider wenig hilfreich.

 

#94: Prof. Dr. Lüdecke sagt:

am Dienstag, 30.06.2009, 17:15

Lieber Anonymus,

zu #6: kann ich gerne tun. Hierzu brauchen Sie mir nur eine E-Mail zu schreiben und gemäß mitteleuropäischen Höflichkeitsformen mit Ihrem vollen Namen zu unterschreiben, damit ich weiß, mit wem ich es persönlich zu tun habe. Unilaterale Anonymität ist mir zu einseitig.

Bei dieser Gelegenheit wäre ich natürlich auch auf die von Ihnen unter #3 genannten "wissenschaftlichen Widerlegungungen" des "Skeptikerkanons" sehr gespannt. Ich empfehle hierzu, die im NIPCC-Bericht aufgeführten Punkte zu kommentieren bzw. "wissenschaftlich" zu widerlegen. Hier werden alle Leser der EIKE-Seite mit Sicherheit meine hohen Erwartungen an Ihre Expertise teilen.

Beste Grüße an unseren Anonymus
Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke

 

#95: Prof. Dr. Lüdecke sagt:

am Dienstag, 30.06.2009, 17:44

Sehr geehrter Herr Heuer,

dass die Heftigkeit von Hurrikanen mit der Wassertemperatur zunimmt, scheint gesichertes meteorologisches Wissen zu sein. Und da sich bestimmte Zonen unseres Globus immer mal wieder erwärmen, andere umgekehrt abkühlen etc., wird man, wenn man nur intensiv genug sucht und die zumeist sehr unsicheren Daten lange genug durch die Mangel dreht, immer etwas in der von Ihnen angesprochenen Art finden. Die von Ihnen genannten Untersuchungen sind in diesem Sinne sicher völlig ok., wobei mir die genaue Messung von Hurrikan-Stärken sowie die entsprechende Statistik rein gefühlsmäßig etwas fragwürdig erscheint. Ich kann mich hier aber täuschen, bin schließlich kein Fachmann für diese Details. Bombensicher ist dagegen, dass im Nordatlantik und den deutschen Nordseeküsten in den letzten Jahrzehnten die Sturmstärken im Übrigen deutlich abgenommen haben - das wird in den Medien und bemerkenswerterweise auch von den offiziellen Wetterstellen nicht publik gemacht, man muss hier schon die Originalberichte lesen. Meldungen über zunehmende Hurrikane-Stärken irgendwo in der Karibik finden sich dagegen bereits in BILD. Eine recht einseitige Betrachtungsweise, finden Sie nicht auch?

Es geht in meinem EIKE-Beitrag tatsächlich nicht um "cherry-picking" und Mini-Effekte, sondern um die von den Medien gemeldeten und von den entsprechenden wissenschaftlichen Interessengruppen unkommentierten (weil gerne vernommenen) fiktiven Klimakatastrophen. Jedem Fachmann ist natürlich bestens bekannt, dass bis heute kein anthropogenes Signal in der Häufigkeit oder Stärke von Extremwetterereignissen auszumachen ist. Genau darum geht es, um nichts weiteres.

Beste Grüße
Ihr H.-J. Lüdecke

 

#96: Pierre Gosselin sagt:

am Dienstag, 30.06.2009, 17:47

http://www.youtube.com/watch?v=KLYTYnO9KZ4

 

#97: Benny sagt:

am Dienstag, 30.06.2009, 19:02

@Létranger
Bitte um Hilfe!
Wo sind die Widersprüche, wo der einseitige Lobbyschwachsinn?
Unreflektiert ist was?

 

#98: Erik M. sagt:

am Dienstag, 30.06.2009, 21:36

Um vorweg zu nehmen , ich bin kein Experte auf diesem Gebiet. Aber wie passen die Aussagen ("1000 Jahre oder noch viel mehr") im folgenden Artikel zu den eher gegensätzlichen Aussagen.
http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Wirtschaft/id/283546
Meiner Meinung nach wurde der Kohleindustrie von den Klimahysterikern das Messer auf die Brust gesetzt. Aber anstatt wie von denen gewollt bzw. gehofft auf die Kohle zu verzichten, sah man sich nach Alternativen um, auch um natürlich ein lukratives Geschäft weiter betreiben zu können. Wer mags verübeln. Ohne die CO2-Hysterie hätte wahrscheinlich niemand sich der CCS Technik angenommen, ausser die schon seit Jahren praktizierte Verpressung zur endgültigen Ausbeutung von Erdgaslagerstätten. In den USA sind ja bereits mehr als 500 Millionen Tonnen CO2 verpresst worden. Dort existieren bereits über 5000 km Pipelines für den Transport. Auch in Kanada, Venezuela, Brasilien, Polen, Türkei, Tunesien, China und Japan wird bereits CO2 verpresst. Auch woanders wird da geforscht. Noch hat Deutschland einen technologischen Vorsprung von ca. 2 Jahren. Da man meiner Meinung nach auf diese Technologie weltweit nicht verzichten wird und es andere weiter entwickeln werden, sollten "wir" daran weiter forschen, auch im Sinne der Sicherheit. Ich meine in Brandenburg oder Schleswig Holstein gibts keine Vulkane oder plötzliche tektonische Verwerfungen die, wie in Afrika, eine grosse eruptionale Gasblase erzeugen könnte und ohne Vorwarnungen Menschen zu schaden bringen könnte. Wie im obigen erwähnten Artikel ist auch eine der Hauptaufgaben der Forscher des Geoforschungszentrum die Überwachung. Ich sehe diese technologie auch nur als Brückentechnologie bis entweder die Einsicht einkehrt das CO2 nichts mit dem Klimawandel zu tun hat, was ich nicht glaube, oder bis andere Energieformen wirtschaftlich rentabel entwickelt sind das sich Kohle dann wirklich überflüssig macht.
Ich persönlich finde das sich in 5 Jahren nichts ändern wird in der Politik zu Gunsten der Einsicht auf den "normalen" Klimawandels. Bis dahin und auch schon heute, haben sich alle Firmen und Konzerne auf das lukrative Klimageschäft eingestellt. Selbst Regierungen können dann nicht mehr zurückrudern, wenn sie nicht unglaubwürdig werden wollen.

 

#99: AJH sagt:

am Mittwoch, 01.07.2009, 09:44

Ich weiss nicht in wiefern sich hier eine Parallele ziehen lässt, aber ich erinnere mich nur zu gut an das "Deep-Heat-Mining-Projekt" welches in Basel (CH) durchgeführt und vorerst gestoppt wurde. Hier sollte Wasser in den Boden gepumpt und mittles Erdwärme erhitzt werden.

Mit kleineren unmerklichen "Mini-Beben" war offenbar seitens der Behörden zu rechnen. Als es dann aber mit 3,4 auf der Richterskala mal ordentlich rummste (gut spürbar in Südbaden), wurde das Projekt erst einmal eingestellt für weitere Nachforschungen.

Es ist natürlich so, dass diese Zone durch den Rheingraben generell als Erdbebengefährdetes Gebiet gilt, aber es zeigt dennoch, wie sorglos erst einmal ausprobiert wird, ohne sich über die Folgen bewusst zu sein.

Im Volksmund nennt man das "Try and Error".
Ein Error, der sehr unangenehm und teuer werden kann:
http://www.geopower-basel.ch/de/pilotprojektbasel/projektstand/laufendearbeiten.php

 

#100: FokkerPlanck sagt:

am Mittwoch, 01.07.2009, 11:31

Sehr geehrter Herr Prof. Lüdecke,

ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir einfach ohne große Umstände ein paar Hinweise (Literaturangaben, Erläuterungen) zur "Comnispa-Kurve" geben würden:

1. Wie wird die Zeitnullpunkt und die Zeitskala bestimmt?
2. Wie groß sind die Fehlerbalken in der Temperatur?
3. Wie groß sind die Fehlerbalken, wenn man diese Kurve einer lokalen Höhlentemperatur als repräsentativ für die globale bodennahe Temperatur ansehen wollte?

 

#101: Charly W. sagt:

am Mittwoch, 01.07.2009, 12:46

Wenn die Sache etwas bringen würde, dann sollte man das diskutieren.
Aber so?
Es gibt keine menschengemachte globale Erwärmung, die Temperaturen sinken seit 1998.
CO2 ist nicht ursächlich für die Klimaentwicklung, die wilden Spekulationen sind längst widerlegt.
Wir können uns volkswirschaftlich nicht noch mehr Unsinn erlauben, wenn wir den Staatsbankrott nicht noch schneller haben wollen.
Oder kommt es jetzt schon nicht mehr darauf an?
Noch hoffe ich auf die Vernunft der Verantwortlichen.
Vergeblich?

 

#102: Prof. Dr. Lüdecke sagt:

am Mittwoch, 01.07.2009, 15:44

Zu #8:

Leider Nein! - kann meine dumme Gewohnheit, nur mit mir namentlich bekannten Leuten in nähere Diskussionen einzutreten, nun einmal nicht ablegen. Sie müssen sich also schon selber über die Details informieren. Da Sie vermutlich Akademiker sind, dürften Ihnen die Informations-Beschaffungswege gut bekannt sein. Hierzu brauchen Sie mich nicht. Bin dann auf Ihren Fachaufsatz über die Schwächen des Stalagmitenverfahrens gespannt.

Beste Grüße
Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke

 

#103: FokkerPlanck sagt:

am Donnerstag, 02.07.2009, 10:11

Sehr geehrter Herr Prof. Lüdecke,

ich hatte eigentlich nicht vor, mit Ihnen über wissenschaftliche Tatsachen zu diskutieren. Ich hatte lediglich - im Interesse der Allgemeinheit - nach detaillierteren wissenschaftlichen Belegen gefragt, die Ihre Aussagen unterstützen. Die Existenz einer wissenschaftlichen Untermauerung solcher populär vereinfacht formulierter Aussagen, ist schließlich vorauszusetzen.

Übrigens habe ich keine Zweifel an der prinzipiellen Relevanz der Stalagmitendaten. Die bislange Problematik dieses Verfahrens, als Proxy eingesetzt zu werden, wird in dem von Ihnen erwähnten Physik-Journal-Artikel jedoch auch beschrieben. Bei Temperaturrekonstruktionen ist natürlich jedes Proxy willkommen, daher ist es um so erfreulicher, wenn es mehr unabhängige Verfahren gibt.
Die Herausforderung ist dabei offensichtlich, die untereinander bestehenen Abweichungen verschiedener Proxys zu klassifizieren. So begrenzt die Güte der Korrelation der Proxys zur Temperatur, die Qualität der Proxys selbst und die Repräsentanz der lokalen Daten den Aussagewert einer einzelnen Datenreihe. Dies gilt für jedes proxy-Verfahren.
Meine Fragen zielen daher darauf ab: Stellt die "Comnispa-Kurve" die bisherigen Erkenntnisse grundlegend auf den Kopf oder ist dieser vermeintliche Widerspruch zu existierenden Rekonstruktionen nur das vorhersehbare Resultat eines "faulen" Vergleichs. Denn ich denke, es ist die Regel, daß einzelne Proxys in ähnlicher Größenordnungen wie die "Comnispa-Kurve" aufgrund der oben genannten Gründe vom rekonstruierten globalen Mittel abweichen (auch wenn sie selbst in die Rekonstruktion einfließen). Wenn hier die "Comnispa-Kurve" eine Ausnahme macht, so müßte diese Erkenntnis hinreichend herausgestellt werden und die Gründe naturwissenschaftlich hinterfragt werden. Die alleinige Abweichung vom anderweitig rekonstruierten globalen Mittel, ist aufgrund der oben genannten Gründe nicht überzeugend und so schon gar nicht als Beleg für bisherige Irrtümer anzusehen. So simpel funktioniert Wissenschaft nicht.

 

#104: Yogi.Baer sagt:

am Donnerstag, 02.07.2009, 10:40

Schaaadeee....
dass der v. Guttenberg genau so verlogen ist wie der Rest der Politikermeute.
Er kam mir eigentlich nicht so vor, aber man braucht wahrscheinlich einen entsprechenden Charakter, um Zipfelmützen zu "regieren".
Was solls, jeder bekommt das, was er verdient...

 

#105: Andreas K. sagt:

am Samstag, 04.07.2009, 08:29

Lassen wir mal kurz die ganzen technischen und finanziellen Probleme bei seite.

Wer garantiert mir, dass es aus Nordafrika nicht auch zu "Lieferschwierigkeiten" kommt? Wenn Russland uns schon mit dem Erdgas das Messer an die Kehle setzten kann, dann können das die nordafrikanischen Länder mit diesem Projekt genauso gut (sollte es überhaupt funktionieren.)

Damit machen wir uns nur abhängig. Abhängigkeit ist keine Lösung. Die Energieproduktion sollte so weit wie möglich in unseren eigenen Händen bleiben.

Die Politiker (nicht nur in Deutschland) haben alle vergessen, dass sie nur von einem einzigen Volk gewählt werden (für deutsche Politiker ist dies das deutsche Volk.) Wenn die SPD so groß von solchen Projekten spricht, betrügt sie doch ihre eigenen Gründungsprinzipien. SPD, das D steht für Deutschland. Die SPD ist dem deutschen Wähler verpflichtet. Man könnte nun gemein sein und sagen, dass die SPD mit diesem Projekt das Abwandern von Arbeitsplätzen aus Deutschland und somit eine steigende Arbeitslosenzahl in Deutschland unterstützt?

Wie auch immer, das Projekt KLINGT toll, aber eine nüchterne Betrachtung zeigt dass es ein klassischer "pipedream" ist, gemacht von Leuten die nichts wissen (a.k.a. Politiker.)

 

#106: Yogi.Baer sagt:

am Samstag, 04.07.2009, 16:13

Hi, Charly W.
Vernunft der Verantwortlichen wird es erst dann geben, wenn diese das "Grüne" nicht mehr als Pfründebeschaffer bzw. -erhalter benötigen, das heisst: Dass das Grüne satt unter 3% der Wählerstimmen kommt.
Dann würde dessen Einfluss (und Auswürfe) schlagartig enden und "unsere" charakterlosen "Politiker" das Grüne fallenlassen wie eine heisse Kartoffel.
Unsereiner, der die "Innovationen" wie Ökosteuer, Kraft-Wärmekopplungsabgabe, Zwangsalimentierung des "Ökostroms" durch EVU's bezahlen darf, sollte das nur Recht sein.
Und das Grüne könnte sich auf das konzentrieren
von dem es Ahnung hat:
http://www.weltnetz-verweise.de/informatives/16-09-05-gruene-paedo.html
oder:
http://demokratischrechts.wordpress.com/2008/06/23/kindersex-ist-menschenrecht-volker-beck-[..] Problem der Beeinflussung der Zipfelmütze durch zwangsfinanzierte Reichsrundfunkanstalten ergibt sich automatisch durch den Wegfall grünen Einflusses innerhalb des "Fernsehrates" der als Befehlsgeber und Zensor der Programmgestaltung
fungiert (= Freier Journalismus ala ARD + ZDF, es grüssen Dr. Josef
Goebbels und Eugen Hadamovsky als Gründer, und es ist ja aaallees so schlecht, was vom Führer kam...)
TIP: Je mehr wählen gehen, desto näher erreicht man das Ziel der Entfernung des Grünen und der von ihm verhätschelten NGO's (BUND, Grünstück, NABU
und wie der Müll noch heisst..)
man kann sich mit dem Rest an Demokratie, der der ZIpfelmütze verblieben ist, eventuell -noch- dagegen
wehren, wie gesagt: Noch!!
glaubt
Yogi

 

#107: PeterSchmitt sagt:

am Montag, 06.07.2009, 08:05

Wenn Sie die technischen und finanziellen Schwierigkeiten wieder hinzunehmen, erkennen Sie problemlos, dass ihre Befürchtungen unnötig sind. Soviel wird es nie sein, dass man den Solarstrom nicht mit Leichtigkeit ersetzen kann. Um beim Artikel zu bleiben, Schröder sorgt in diesem Falle für uns mit teuerer Gasverstromung. Juhuu. Die Wahrscheinlichkeit ist extrem hoch, dass es nur ein weiteres und für das Volk teures Spiel im virtuellen Zertifikatenhandel sein wird, wie wir es bei Ökostrom aus den fernen Wasserkraftwerken inzwischen zu Genüge kennen. Juhuu.

 

#108: Dieter Ber sagt:

am Montag, 06.07.2009, 15:35

Erneuerbare Energien!
Gibt es das?
Wenn PISA nicht schon vor Jahrzehnten zugeschlagen hat, dann müsste jedem aus den ersten Physikstunden noch der Energieerhaltungssatz in Erinnerung sein. Dieser da besagt, das die Energien im Rahmen von Energieverbräuchen bei Verbrennungsprozessen (exotherme Reaktionen) nicht verloren gehen, aber einen anderen Zustand erreichen. Dieser Zustand aber niemals mehr zur Energieerzeugung im Sinne exothermer Reaktionen nutzbar gemacht werden kann. Dies führte zu der Erkenntnis, dass wegen der Endlichkeit fossiler Rohstoffe man über erneuerbare Energien nachdenken wollte und wie man weiß, dabei ist, mit Vehemenz Energiegewinnungssysteme auf der Basis nachwachsender und wiederkehrender Ressourcen (physikalisch gesehen gibt es keine erneuerbaren Energien) zu installieren.
Bei der Verwendung dieser Ressourcen zur Energieerzeugung stellt sich die Frage nach einer ganzheitlichen energetischen Bilanzierung, d.h.: Wie viel Energieaufwand benötigt man für die Herstellung und den Betrieb von Energiegewinnungsanlagen in Relation zum Energieertrag während ihrer Nutzungsdauer? Diese Frage wird zwar unter wirtschaftlichen Aspekten, nicht aber im Rahmen einer notwendigen energetischen Bilanzierung gestellt; obwohl man eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung dafür zugrunde legen könnte. Warum rechnet sich angeblich eine Windenergieanlage oder auch die Photovoltaik? (Wenn sich selbige unter realistischer Betrachtung selbst bei diesen Subventionen und Einspeisevergütungen überhaupt rechnen). Weil die Subventionen und Einspeisevergütung nicht als Kosten, sondern als Einnahmen in diesen Systemen bilanziert werden. In einer ganzheitlichen und damit volkswirtschaftlichen Betrachtung müssen aber für diese Einnahmen andere Menschen, Unternehmen etc. Aktivitäten und Prozesse durchführen, bei denen Energieverbräuche entstehen und dabei das Ergebnis in Form von Geld diesen Unternehmen und Menschen über Steuern und Einspeisevergütungen (höhere Strompreise) entwendet wird um dann für die Installierung unsinniger Energiegewinnungssysteme verwendet zu werden, die mehr Energie verbrauchen als denn jemals an Energie gewonnen wird. (Deshalb ist sowohl die Windenergie als auch die Fotovoltaik etc. erheblich mit CO2, und natürlich mit hohen Energieverbräuchen belastet).
Da die CO2-Religionbekenner das aber wohl aus den bekannten Gründen (Dummheit und/oder Scharlatanerie) so nicht sehen möchten, wird der Energieverbrauch auf Grund solcher Dummheiten weltweit weiter exorbitant ansteigen. (Der von Menschen verursachte Anteil im gesamten CO2-Haushalt liegt in einer Größenordnung von 1,2% und ohne CO2 gäbe es auf dieser Erde kein Leben). Um endlich wieder eine energieeffiziente Verwendung der Ressourcen zu erreichen (in Deutschland), müssen solche Gesetze wie: EEG (Energieeinspeisegesetz), Verpackungsverordnung, Kreislaufwirtschaftgesetz, Wärmeschutzverordnung, Zertifikatehandel und jegliche Art von Subventionen und Zwangsabgaben über Einspeisevergütungen etc. abgeschafft werden. Diese Gesetze bewirken einen unsinnigen zusätzlichen Energieverbrauch der in einer Größenordnung von 15-20% des Primärenergieverbrauchs der Bundesrepublik liegt. Deshalb müssen wir noch mehr exportieren um noch
mehr Energie kaufen zu können und so ist dann die Kollabierung des Systems vorprogrammiert.
Im Ergebnis führt das dazu, dass heute schon ca. 75% der Primärenergie
der Bundesrepublik importiert werden muss. Wenn man dann noch in diesem Zusammenhang die Funktion des Geldes betrachtet, dann könnte man feststellen, dass Geld letztlich in erheblichem Maße zur Vernichtung
energiehaltiger Ressourcen beiträgt. Sie werden fragen wieso?
Die Frage stellt sich dann, wenn man nach einer Definition für Geld fragt. Was ist Geld? Vielleicht so:
Geld ist die Konservierung des Ergebnisses von Arbeit.
Durch Arbeit, damit durch Aktivitäten und Prozesse, aber entstehen in einer betriebswirtschaftlichen Rechnung Kosten und gleichfalls Energieverbräuche. Kann man dann nicht auch innerhalb dieser Analogie Kosten statt in Geldmenge nicht auch in Energiemengenäquvivalenten ausdrücken?
Nun ich denke schon. Konsequenterweise müsste damit Geld auch die Konservierung des Ergebnisses verbrauchter Energien sein. Diese Betrachtung zu Ende gedacht führt dazu, dass wir heute mit verbrauchten Energien
neue Aktivitäten und Prozesse initiieren die weitere Energien verbrauchen. Damit wird Geld, sprich verbrauchte Energien, zum Motor der Vernichtung energetischer Ressourcen. Man könnte auch sagen: Die Philosophie des quantitativen Wachstums führt sich ad absurdum. Es sei denn, wir nutzen endlich die Kernenergie, bei der der Energieertrag erheblich höher ist als der Energieaufwand.
Ich hoffe, ich habe Sie damit nicht zu sehr erschreckt.
Dieter Ber
www.der-teuflische-Staat.de

 

#109: Schnyder sagt:

am Montag, 06.07.2009, 17:40

Desertec soll (gemäss ABB) bis 2050 verwirklicht weren. Die Nuklear-Gasbranche muss keine Angst haben- sie kann die Reserven bis dahin locker verbraten. Desertec macht erst Sinn, wenn der Strompreis stark steigt und/oder Co2 eingespart werden muss, kommt aber zu spät um das Klima zu retten.

 

#110: AJH sagt:

am Dienstag, 07.07.2009, 12:59

@Schnyder:
"...kommt aber zu spät um das Klima zu rette". Ich nehme an, Sie spielen darauf an, dass sich das Klima bis 2050 wieder soweit abgekühlt hat, dass das Retten plötzlich irrelevant geworden ist.
Was den Strompreis angeht: Ich habe gestern (06.07.) wieder eine Preiserhöhung von Eprimo bekommen. Mit der erneuerbaren Energie und ihrem idiotisch hohen Verkaufspreis wundert mich das auch nicht.

 

#111: Joachim Wahl sagt:

am Dienstag, 07.07.2009, 14:30

Sehr geehrter Herr Prof. Alt,

vorab sollten Sie wissen, daß ich der "Klimakatastrophe" genauso gelangweilt gegenüberstehen, wie die "EIKE" auch.
Allerdings verstehe ich Ihre Beweggründe nicht, gerade als Wissenschaftler, neue Energieumwandlungsformen so negativ darzustellen.
Meines Wissens haben alle etablierten Technologien nie ohne eine Phase der Subvention ihren heutigen Stand erreicht.
Die von Ihnen technisch angeführten Argumente lassen auch keinen sonderlichen Wissensdrang zur Problemlösung erkennen.
Der "EIKE" rate ich zu bedenken, ob diese Art der Berichterstattung nicht kontraproduktiv wirkt.

Dipl.-Ing. (RWTH), Joachim Wahl, Belgien

 

#112: Heuschreckenjäger sagt:

am Mittwoch, 08.07.2009, 17:44

Die Zertifikatendealer stehen schon in den Startlöchern.
Die abwegigste CO2-"Treibhausgiftgas"-Propaganda, die mir in letzter Zeit untergekommen ist:

http://www.woz.ch/artikel/2009/nr27/international/18090.html

"Gegen den weltweiten CO2-Ausstoss ging bisher kaum jemand auf die Strasse. Doch dies könnte sich nun ändern. Der weltweit vernetzte Umweltaktivist Bill McKibben plant für diesen Herbst Grosses. ...

Internationale Kampagnen
Die Global Campaign for Climate Action (Mitglieder sind unter anderen Oxfam, WWF, Greenpeace, Equiterre) ..."

Seh' ich da PANIK bei den Priestern der Church of Global Warming? :-)

 

#113: M.Schmidt sagt:

am Mittwoch, 08.07.2009, 23:40

Schon Prof.Hans Georg Wunderlich,geb.1928,schreibt in seinem Buch,"Das neue Bild der Erde",von vielen Klimaveränderungen.Auch die Sonne,als Motor des Lebens,bezieht er in seinen Überlegungen mit ein.Überlegungen sind es meiner Meinung wert,über den Schiefenwinkel der Erde nachzudenken und über seine kreiseldynamisch bedingte Wiederaufstellung der Erdachse in die alleinige stabile Lotlage und seine Auswirkungen auf das Klima,nachzudenken.Es gibt also genügend echten wissenschaftlichen Stoff,Erklärungen der Klimaveränderungen aufzuzeigen,als eine,vom IPCC postulierten,menschenverursachende CO2 Erzeugung anzulasten.
Danke
Michael Schmidt

 

#114: erich richter sagt:

am Donnerstag, 09.07.2009, 07:06

Es geht munter weiter vor allem mit Kanzlerin Merkel, die jetzt auf dem sog. G8 Gipfel wieder die
Erderwärmung auf 2 Grad begrenzen will.
Hierbei sollen die Treibhausemissionen bis 2050 um 80% !! gesenkt werden...halt das schon bekannt Szenario - der "Zurückführung" ins Mittelalter !
Während 7 Regierungschefs "brav" mit dem Kopf nickten - bezeichnete es der Wirtschaftsberater des
russ. Präsidenten Medwedew - Arkadi Dworkowitsch,
als unakzeptabel und Russland sei nicht bereit, sein Wirtschaftwachstum dem einzigen Ziel zu opfern
Treibhausgase zu reduzieren.
In der mit Russland abgestimmten Abschlusserklärung
hieß es allerdings, dass die G8 mit allen Ländern
aneiner Halbierung der Treibhausgasemissionen bis
2050 arbeiten wollten und sich selbst zu einer Verringerung von 80% und mehr verpflichten wollen
um das 2 Gradziel zu erreichen.
"Der Wahnsinn" hat also weiter Hochkonjuktur hiermit wirklich das Klima gemeint ist. Da es sich
aber (versteckt) um eine politisch-wirtschaftliche
Konsulation handelt, welche auf ganz andere Absichten zielt, muss man bald wirklich alle Alarmglocken "läuten" lassen !

 

#115: Qualitätsjournalist sagt:

am Donnerstag, 09.07.2009, 10:35

Neuer Propaganda-Kampfbegriff: "Qualitätsjournalismus".
Rahnstorf in der F.A.Z. ist hier mutiger Vorreiter, nachdem ihn ein informierter Leserbriefschreiber peinlichst vorgeführt hatte. :-))) Was auch der WELT-Qualitätsjournalismus zu recherchieren vergaß: Um wieviel °C ist's denn in den letzten 10 Jahren wärmer / kälter geworden?

WELT-Leser schreibt Zitierfähiges:


"ANGELA MERKEL + KAISER WILHELM
2007 hat Angela Merkel ihre Klima-Ziele für 2050 verkündet und viel Lob dafür bekommen.

Jetzt stelle ich mir Angelas Vor-Vor-Vorgänger Kaiser Wilhelm II. vor. Ich stell mir vor, Wilhelm II. wäre 1907 vor sein Volk getreten und hätte einen großen Plan für das Jahr 1950 verkündet. Einen schönen Plan. Mit klaren Zielen und festen Vorgaben. Wunderschön und absolut überzeugend.

Wir würden uns heute täglich die Schenkel klopfen über diesen Polit-Deppen. Sind ihm halt ein paar Kleinigkeiten dazwischen gekommen: Zwei Weltkriege, Zig-Millionen Tote, Weltwirtschaftskrisen, Finanzstürze, allein in Deutschland wenigstens vier Verfassungen, Teilung des Landes und Europas, 12 Millionen Flüchtlinge - lauter Kleinigkeiten halt.

Was für eine idiotische Hybris, einen 50-Jahres-Plan zu machen. Der Mann war wirklich eine Niete. Würden wir heute sagen. Aber, das muß man Kaiser Wilhelm II. schon zugestehen, so ein überheblicher Trottel war er doch nicht.

Aber was macht heute Bundeskanzlerin Merkel, das Mädel aus dem Reich der grandiosen 5-Jahres-Pläne? Bundeskanzlerin Merkel macht einen Plan für das Jahr 2050, mit festen Vorgaben und klaren Zahlen ------- FÜR DAS WETTER!

Wißt Ihr, liebe WELT-Leser, was mich da am meisten beunruhigt? Kein Mensch kichert. Im ganzen Land kichert kein Mensch über solchen Irrsinn! Das sagt nix Gutes über die intellektuelle Verfassung unseres Landes und seiner Bewohner im Jahr 2009. Es ist wieder alles möglich in diesem Land."

http://www.welt.de/politik/ausland/article4085182/
G-8-erzielt-ersten-Durchbruch-beim-Kli[..]

 

#116: Andreas Demmig sagt:

am Donnerstag, 09.07.2009, 16:19

Kernkraftgegner wollen nicht mit Fakten belästigt werden, weil damit das Selbstverständnis Schaden nehmen könnte. Ausserdem ist schwarz-weiss Denken einfacher.
Das grüne Positionen auch ihre Kehrseite haben können, fällt unter Tabu - wie man überhaupt Argumente vernünftig austauschen könnte weiss ich nicht. Ich habe oft den Eindruck, weil's "grün" ist, wird zuviel nachgesehen.

 

#117: Angelika Steckhan sagt:

am Donnerstag, 09.07.2009, 22:01

Was ist das denn für ein Märchen? Radioaktive Stoffe sind ein Teil der Natur, richtig, aber nicht angereichertes Uran, Pflanzenschutzmittel, Kampfstoffe. Auch radioaktive Tierkadaver gehören nicht zur Natur.
Über 125 000 Fässer lgern drin, richtig, aber durchs reinkippen ist ein großer Teil kaputt, undicht.Einige Stollen sind eingestürzt, Asse läuft voll Lauge.
Es gibt Bereiche, die sind gesperrt wegen zu hoher Radioaktivität.
Jeden Tag laufen 12 000 Liter Lauge rein, keiner weiß woher, die abgepumpt weden muß.
Fässer liegen in de Lauge und rosten.Das Grundwasser droht, radioaktiv verseucht zu werden.
Sorry, aber ist Eike nur eine Propagandaseite?

 

#118: PeterSchmitt sagt:

am Freitag, 10.07.2009, 02:21

Die von Ihnen technisch angeführten Argumente lassen auch keinen sonderlichen Wissensdrang zur Problemlösung erkennen.

Sehr geehrter Herr Wahl, die Hauptproblemen sind von physikalischer Art. Wer die kennt, wundert sich auch nicht:

http://www.eike-klima-energie.eu/uploads/media/Calzada_EXECUTIVE_SUMMARY_deutsch.pdf

18. Diese Regime haben das Zeug schwerwiegende "Luftblasen" zu schaffen, wie Spanien jetzt erlebt.
Die extremste „Luftblase“ muss in der Photovoltaik-Industrie gesehen werden. Sogar mit
Subventionen, die mehr als das 7-fache des durchschnittlichen Strompreises erreichen, erreichte
Spanien 2008 nicht einmal den angestrebten Produktionsanteil von 1 %.

Um das Hauptproblem zu tilgen, muss man nur die Sonne mehr aufheizen. Jetzt, wo wir das Klima bestimmen, dürfte dies auch kein Problem mehr darstellen. Eventuell sollten wir auch eine Welt ohne Verluste virtuell kreieren. Ist ja gerade im Stromsektor sehr in.

Man kann auch Supraleiter nehmen, weil man so einige Ökoveranstaltungen bestimmt erklären kann, dass die dafür benötigten Abkühlungsprozesse als Verluste nicht gelten. Wie man beim DESERTEC-Projekt bezüglich Wasseraufbereitung von Meerwasser schon realisiert hat. Bzw. in der Wüste gibt es auch kein Wassermangel;-)


 

#119: PeterSchmitt sagt:

am Freitag, 10.07.2009, 02:48

So sollte es jedem Wind- und Gasverstromungsunternehmen ergehen. Wie man es so schön in der Gosse sagt: Sie sollten gefälligst ihre eigene Sch***e auch ausbaden.
Dürfte für Pickens doch kein Problem sein, diese [greenspeak]hochinnovative und hochmoderne[paradoxon off] Technik selbst zu nutzen.

 

#120: Rupert Bugl sagt:

am Freitag, 10.07.2009, 08:38

Ich bin wirklich froh, daß es EIKE gibt. Ich halte es für ein Institut, daß immer aktuelle und sehr fundierte Berichte zum Thema menschengemachtes CO2 und dessen Einfluß auf das Klima (und der damit betriebenen und noch zu erwartenden Manipulation) liefert.
Nicht nachvollziehen kann ich diese kritiklose Unterstützung der Kernenergie. Denn genauswenig wie man C02 sicher in der Erde einlagern kann, ist es nicht möglich die radiativen Abfälle, die zum Teil noch viele 100 000 Jahre strahlen, sicher zu lagern - um nur einen Punkt herauszugreifen.

 

#121: multiverus sagt:

am Freitag, 10.07.2009, 09:55

Vielen Dank für diesen aufklärenden Artikel. Nichtsdergleichen erfährt man aus den Tagesmedien, seien es Zeitungen oder die gleichgerichteten TV-Anbieter. Damit beweist EIKE eindeutig, wie wichtig es ist.

Ich erhoffe mir hier demnächst auch eine fachlich neutrale Betrachtung und Bewertung der Messungen der Eisdicke des Nasa-Satelliten Icesat, die derzeit durch die Medien geistern. Die begleitenden Äusserungen der beteiligten Forscher lassen unzweifelhaft den Glauben an AGW erkennen - was eine Voreingenommenheit bei der Auswertung und Interpretation der Daten vermuten lässt.

 

#122: Erik M. sagt:

am Freitag, 10.07.2009, 17:04

Ich Andreas Demmig, Rupert Bugl, multiverus und natürlich in erster Linie Dr.Ludwig Lindner nur zustimmen. Und zu EIKE sag ich : Nur nicht nachlassen!

 

#123: Pierre Gosselin sagt:

am Freitag, 10.07.2009, 21:34

Er heisst T. Boone Pickens.

 

#124: Antid Oto sagt:

am Freitag, 10.07.2009, 23:40

Amüsant zu lesen, aber: unterschätzen sie nicht die versammelte geballte politische Kompetenz in L´Aquila! Diese weiß genau, daß der LINEARE Temperaturtrend in 100 Jahren zu einem Anstieg der durchschnittlichen Temperataur von gerade mal 0,7 Grad führen würde. Die 2-Grad-Beschränkung ist eine Brücke für die beruflichen Nachfolger, damit diese, nachdem sie uns alle ordentlich ausgenommen haben sagen können: seht ihr, es hat doch etwas gebracht, es war alles zu eurem Besten (mit eurem Besten...). Peinlich würde die Angelegheit nur, falls die Prognosen von Prof. Abdusamedow und anderen von einer bevorstehenden "Kleinen Eiszeit" in Folge verringerter Sonnenaktivität mit einer Abnahme der durchschnittlichen Temperatur um ca. 1,2 Grad ab 2055 eintreffen würde. Zum Glück werden die versammelten Herrschaften zu diesem Zeitpunkt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit längst unter der Erde sein.

 

#125: Bibliothekar sagt:

am Samstag, 11.07.2009, 15:10

Danke für die sachkundige Aufklärung!

Doch dann liest man dieses und fühlt sich etwas verwundert. Man erwartet also allen Ernstes die Sicherheitsvorkehrungen, die sich erst in der Diskussion befinden sollen in den älteren Kraftwerken zur Anwendung kommen. Ist der Realitätsverlust schon so stark?

"Alte Meiler sind nicht sicher genug

Regierungsberater warnt vor Risiken in Krümmel und Biblis / Kein deutsches Atomkraftwerk erfüllt modernste Standards / Gabriel will Steuer auf Kernbrennstoffe

von Jörg Michel

Berlin...Ältere Meiler seien technisch anfälliger und schlechter gegen Terrorangriffe geschützt, sagte Michael Sailer, Mitglied der Reaktorsicherheitskommission (RSK) der Bundesregierung, der Berliner Zeitung.Mit Blick auf eine Laufzeitverkürzung für alte Anlagen fügte er hinzu: "Viele Fachkollegen, die der Kernenergie zugeneigt sind, vertreten diese Auffassung." Sailer gehört zu den atom-kritischen Mitgliedern des Gremiums, das die Regierung in Fragen der Sicherheit kerntechnischer Anlagen berät...Die Sicherheitssysteme älterer Meiler seinen weniger umfangreich, es werde eine ältere Technologie verwendet und der Verschleiß sei größer....Der Experte betonte:

"Kein deutsches Kraftwerk erfüllt die modernen Sicherheitsanforderungen, die heute für Neubauten in Europa diskutiert werden." [!?!]

Zu den Alt-Anlagen gehörten neben Krümmel unter anderem die hessischen Meiler Biblis A und B...."

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/132049/index.php

 

#126: CFR sagt:

am Sonntag, 12.07.2009, 20:56

Soso, man hat max. 2°C "Erderwärmung" beschlossen.

Was hat man denn hinsichtlich der Kontinentalplattenverschiebung und der Erdrotation beschlossen? Ich vermute: Höhere Abgaben.



 

#127: Hans sagt:

am Sonntag, 12.07.2009, 21:47

Werden wir nur noch von Idioten regiert ? Wie kann ein Mensch, der noch alle Sinne beieinander hat behaupten, er könne das Klima steuern.

 

#128: erich richter sagt:

am Montag, 13.07.2009, 06:37

Fazit des "Weltleserkommentars´s"- Was ist also unsere Kanzlerin ? Sollte man diese Person wirklich noch für "voll" nehmen ?
In etwa 70% der Bevölkerung finden sie gut !
Das macht doch "Mut" für die (ihre) Durchsetzung einer EU-Ökodiktatur ! Wann geht der Bevölkerung sozusagen ein Licht auf ? Die diktatorische Abschaffung der Glühbirne hat sozusagen für eine weitere "Verdunklung" gesorgt...und so gut wie keiner hat sich gewehrt ! Nur zur Info: Merkel ist Vorsitzende der CDU (climatic duselige Union)!
Erich Richter

 

#129: Charly W. sagt:

am Dienstag, 14.07.2009, 10:48

Es wird gekichert, Qualitätsjournalist, allerdings nur hinter vorgehaltener Hand.
Zurück ins Mittelalter! Mit Angst wird Politk gemacht und die Regierung legt das Klima fest.
Grotesk.
Ich hoffe das grosse Geschäft bricht zusammen noch bevor die Kaltzeit richtig anbricht.
Nicht nur die Demokratie ist in höchster Gefahr, sondern auch die Welternährung durch schlechte Ernten. Das scheint in Kauf genommen zu werden, vielleicht steckt sogar Absicht dahinter.

Meine Stimme bekommen die Regierung nicht mehr.

C.W.

 

#130: Andreas Commes sagt:

am Sonntag, 19.07.2009, 12:25

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Ing. Alt!

Sie behaupten in o. g. Artikel, der Transport von Strom aus Nordafrika verursache 50% Leitungsverluste und führen dazu Berechnungen aus einem Hilfsblatt für ihre Studenten an. Selbstverständlich sind diese Berechnung korrekt. Da verwundert es natürlich, dass das Konsortium Desertec die erwarteten max. Verluste nur mit 15% beziffert. Kann es sein, dass die Ingenieure von ABB und Siemens nicht rechnen können?

Nun, ich denke die wissen schon sehr genau, was sie da tun, allerdings habe ich von Ihnen den Eindruck, dass Sie hier mit wissenschaftlichen Berechnungen, die auf überzogenen und falschen Grundannahmen beruhen, Stimmung gegen ein ambitioniertes Projekt machen wollen.

1) Die Annahme eine HGÜ aus Nordafrika müsse 5000 km lang ist absolut überzogen! Das desertec Konsortium legt 3000 km zu Grunde: Da reduzieren sich die Verluste schon auf 30%!

2) Auch die notwendigen 3000 km würde ein guter Ingenieur bei den gegebenen Verhältnissen nicht am Stück bauen: Eine Kuppelleitung von Tanger nach Cadiz, eine von Tunis nach Sizilien und eine von Kairo in die Türkei optimieren die von Ihnen errechneten max. Verluste weiter.

3) Wie Sie sicherlich wissen, plant die Energiewirtschaft unabhängig von der Produktion solarthermischer Energie in Afrika, das europäische Verbundnetz (das im Übrigen bereits jetzt netzsynchron zu Nordafrika läuft!) mit HGÜ Backbones auszustatten. Wie kommen die bloss auf so eine Idee, wenn die Verluste so hoch sind?

4) Die Verbindungen mit Seekabeln durch das Mittelmeer liessen sich durchaus auch einadrig ausführen.

5) Im Gegensatz zu einer resourcen verbrauchenden Energiegewinnung (Kohle, Uran) lassen sich die Leitungsverluste bei solarthermischen Anlagen durch Aufstellung von entsprechend mehr Spiegeln leicht kompensieren.

"Man kann an deutschen Hochschulen u.a. auch Energietechnik studieren und in diesem Bereich Sachkunde erlangen, viele - insbesondere in der Politik - scheinen das noch nicht zu wissen."

Man kann diese Sachkunde auch dazu verwenden, die Zusammenhänge bewusst falsch darzustellen! Ein "Gschmäckle" hat das ja schon und vermutlich ist ein Schelm, wer sich Böses dabei denkt.

Dipl. Ing. (FH) Andreas Commes

 

#131: Krishna Gans sagt:

am Sonntag, 19.07.2009, 17:25

@ Qualitätsjournalist
Gibt es zu diesem Leserbrief einen Link oder ein Zitat ?
Das würde mich mal sehr interessieren
Danke
Gruß
Krishna Gans

 

#132: Krishna Gans sagt:

am Sonntag, 19.07.2009, 17:26

Sauber ausgearbeitete Analyse !

 

#133: Bibliothekar sagt:

am Montag, 20.07.2009, 19:53

Im Nachhinein fiel mir ein, daß sich Herr Michael Sailer, gemeinsam mit Herrn Gerhard Schmidt und Herrn Christian Küppers in Sachen Gutachten zur Kernenergie nicht nur Ruhm und Ehre eingehandelt hatte. Die bezüglichen Arbeiten aus dem Öko-Institut wiesen sich nicht als die Arbeiten von Experten aus.
Das diese alte Trittin-Truppe immer noch Berater-Funktion haben darf ist bedenklich.

Nachzulesen hier:

http://www.novo-magazin.de/69/novo6930.htm

 

#134: Bibliothekar sagt:

am Montag, 20.07.2009, 20:45

Vielen Dank, Herr Gärtner, für Ihre treffende Erwiderung.
Für mich erscheint auch folgender Denkansatz recht aufschlußreich.

"...Im Auftrag der Weltbank erforscht das Wolfgang Eichhammer vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI). Bei seinen Recherchen hat er festgestellt, dass manche nordafrikanische Länder, darunter Marokko, durchaus aus eigener Kraft die notwendigen Anreize setzen könnten. Bloß gäben viele Regierungen bei der Förderung regenerativen Stroms dem billigeren Windstrom den Vorzug, so Eichhammer. Das sei »ein Problem«.

Also müsste der Anschub zum Bau der Wüstenkraftwerke aus Europa kommen, beispielsweise indem existierende nationale Einspeisegesetze für nordafrikanischen Solarstrom geöffnet werden. Zusammen mit Gleichgesinnten aus anderen Fraktionen plant der grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell bereits eine entsprechende Initiative. Noch besser fände er es, wenn sich die gesamte Europäische Union auf ein Einspeisegesetz für Solarstrom einigte...."

leztendlich wird es wohl so kommen und über ein europäisches EEG, dem Bürger die Last solcher Vorhaben aufgebürdet werden.

 

#135: Bibliothekar sagt:

am Montag, 20.07.2009, 21:42

Sorry, Quelle vergessen.

http://www.zeit.de/2009/29/Strom-aus-der-Wueste?page=5

 

#136: Krishna Gans sagt:

am Mittwoch, 22.07.2009, 19:11

Schöner Artikel,
leider ist das PDF File nicht existent
Grruß
Krishna Gans

 

#137: B. Adam sagt:

am Mittwoch, 22.07.2009, 19:15

Das gehört doch m. E. zum Grundwissen eines Naturwissenschaftlers, insbesondere eines Klimatologen. Ich bin kein Chemiker, aber das ist mir seit 1990 bekannt:

Die Zusammensetzung des Meerwassers

Quelle:
Die Umwelt des Menschen – Wie funktioniert das? Meyers Lexikonverlag, 1989

In den kalten Bereichen der Meere löst sich das Kohlendioxid im Wasser. Die sich bildende Kohlensäure ist im Meerwasser nicht stabil, sondern wird z. B. durch die vorhandene Kalzium- und Hydrogenkarbonate (Bikarbonate) sofort in Kalziumhydrogenkarbonat umgewandelt.

Kalziumhydrogenkarbonat ist gut in Wasser löslich und bleibt im Wasser nur beständig, wenn das Gleichgewicht mit der Konzentration an Kohlendioxid ausgewogen ist. Verschiebt sich das Gleichgewicht, zerfällt z. B. ein Teil des Kalziumkarbonates zu kaum löslichen Karbonat. Außerdem werden ständig unvorstellbare Mengen CO² durch den Phytoplankton und Bikarbonat durch die Schalentiere und Korallen für die Bildung ihrer Kalkhüllen „herausgelöst“ und u. a. auch sedimentiert– siehe auch Kohlenstoffkreislauf. Der ständige Nachschub an Kohlendioxid ist also für diese Prozesse nötig!

Das Karbonatsystem bedingt mit ihren Salzen das Puffervermögen des Wassers für die sich bildenden schwachen Kohlensäure. Puffer haben die Eigenschaft bei Zugaben von Säuren (oder Basen) , je nach Puffervermögen, den pH-Wert zu stabilisieren, dass keine nennenswerte pH-Wertänderung des Meerwassers (7,5 – 8,4) bei Eintritt pH-verändernder Stoffe erfolgt. Diese Eigenschaft des Hydrogenkarbonates wird als Säure-Bindungsvermögen (SBV) bezeichnet.

Eine wesentliche Rolle spielt das Gas Kohlendioxid, das in beträchtlichen Mengen im Meerwasser gespeichert ist. Und zwar wegen der Alkalinität des Meerwassers (überwiegend Kationen gegenüber Anionen) in viel stärkerem Maße, als es der Löslichkeit von Wasser oder wässrigen Salzlösungen entspricht.

Während die ganze irdische Lufthülle etwa 2.300 Mrd.t Kohlendioxid enthält, findet sich in den Ozeanen etwa 50-mal so viel (1,3 10 hoch 14 t) teils gelöst, teils in Carbonaten (lösliche Hydrogenkarbonate). Die im Meer lebenden Pflanzen (vor allem das Plankton) können daher das zur Photosynthese benötigte CO² direkt aus dem sie umgebenden Wasser aufnehmen.

Da das CO² und seine Folgeprodukte (Hydrogenkarbonate) in einem chemischen Gleichgewicht stehen, bleibt der pH-Wert des Meerwassers sowohl bei Zugabe von Säuren, als auch bei Zugabe von Basen annähernd konstant. (S. 72/73)

Hier werden die chemischen Abläufe des Kohlenstoffkreislaufs im Meerwasser auch für den Nicht-Chemiker nachvollziehbar und logisch erklärt.
Die Klimakatastrophen-Verkünder hätten sich auch in diesem Fall voher gründlich informieren sollen - schon wieder eine Mähre zu Schanden geritten! ;-)


Mit klimafreundlichem Gruß

B. Adam, Berlin-Köpenick






 

#138: admin sagt:

am Donnerstag, 23.07.2009, 10:55

#1: Krishna Gans
Müsste jetzt klappen. Danke für den Hinweis!

 

#139: Bachmann sagt:

am Donnerstag, 23.07.2009, 20:00

Dass es so vielen Menschen so schwer fällt, exakt zu lesen, zu antworten etc.
Schellnhuber sagte:
"Bei den allermeisten Stationen stellten wir keine Anzeichen für eine globale Erwärmung der Atmosphäre fest. Ausnahmen sind Bergstationen in den Alpen..."
Dieses ist eine knallharte Konstatierung von Fakten (aus der Sicht und der Feder von Schellnhuber). Da ist keine Einschränkung, kein Konjunktiv.

Herr Fokker und alle anderen: Dieses Faktum der Aussage, noch dazu in einem wissenschaftlichen Bericht von Schellnhuber, kann niemand nachträglich klein, warm, kalt oder lau reden.

 

#140: Bachmann sagt:

am Donnerstag, 23.07.2009, 20:07

# 9 Krischna

Ich bin außerordentlich daran intressiert, beweisfähig zu erfahren, wo Dein hier fixierter Ausspruch von Schellnhuber steht.
Danke für e-mail

 

#141: Thomas Nippert sagt:

am Freitag, 24.07.2009, 09:39

1. Die Bezeichnung der Kernkraft als Pannentechnologie ist nicht auf mangelnde Sachkenntnis zurückzuführen sondern auf politische Boshaftigkeit ("Herrschaft über die Begriffe und ihre Deutung")
2. Verharmlosung und unzulässige Verallgemeinerung ("Abschaltung von Wasserkraftwerken") hilft in der öffentlichen Diskussion auch nicht wrklich weiter, oder?
3. Das Thema Meldekette und die Verantwortung für sachlich belastbare und trotzdem zügige Information ist auch noch nicht endgültig geklärt!
4. Die Problematik der Behandlung radioaktiver Abfälle bzw. ihre gefahrlose Lagerung ist nach meiner Kenntnis bis jetzt nicht wirklich gelöst! Der Betríeb der KKW ist für mich dagegen ungefährlich.

 

#142: Rudolf Kipp sagt:

am Freitag, 24.07.2009, 20:53

Dem Fall T. Boone Pickens hat sich auch Lawrence Solomon in der Financial Post angenommen:

 

#143: Rucki sagt:

am Samstag, 25.07.2009, 15:55

Liebes Eike-Team,

ihr macht euch eine sehr große Mühe, mit vielen Informationen, den sog. „Menschengemachten Klimawandel“ zu widerlegen.
Bei vernunftbegabten Menschen rennt ihr damit offene Türen ein, jedoch für die Klimajünger Rahmsdorf, Merkel, und der links-grünen Dressurelite ist das vergebene Liebesmühe.

Meines Erachtens hilft nur noch eins und dazu eignet sich dieser Sommer hervorragend.
Man muss den sog. Klimawissenschaftlern ihren Klima-Joy-Stick wegnehmen, und sie mit Badehose in den nächstbesten Badesee jagen.
Dort können sie dann bei 16-18° C Wassertemperatur, mitten im Hochsommer, darüber nachdenken
welchen Stuss sie den Menschen erzählen.

 

#144: Samson sagt:

am Sonntag, 26.07.2009, 13:57

Hahaha, EIKE, das super Klima-Institut fällt aber auch auf alles herein.

Mal der Reihe nach:

a) Dieses "Space and Science Research Center" hat mit der NASA so viel zu tun wie ihr mit Klimawissenschaft
b) John Casey ist sicherlich kein Klimaforscher (ich konnte keine einzige Studie von ihm in einem Fachmagazin finden). Aber da ist er hier ja in bester Geselschaft ;-)
c) Das Institut sein ein 1-Mann Institut zu sein (so wie das tolle Landscheidt Institut oder wie hieß das noch gleich?)
c) Ich vermute das Institut ist ein Fake und ihr seid (ja die skeptischen Skpetiker) drauf reingefallen

 

#145: Hausmann sagt:

am Sonntag, 26.07.2009, 21:35

Danke für die Untersuchungen!

Ich hatte gehofft, daß es wirklich wärmer würde; schade. ... Andererseits glaube ich kaum, daß die bevorstehende Kaltzeit die Politiker sehr beeindrucken wird. Man spricht ja bereits zutreffend vom "Klimawandel".

mfG

 

#146: Dipl.-Ing. Wolfgang Sande sagt:

am Montag, 27.07.2009, 14:28

Ich möchte den offenen Brief an Frau Dr. Merkel unterstützen

 

#147: webmax sagt:

am Montag, 27.07.2009, 16:51

Völlig zutreffend!

 

#148: uwe meinen sagt:

am Montag, 27.07.2009, 18:30

Stop den Gutmenschen

 

#149: Dipl.-Geologe Frank Möckel sagt:

am Montag, 27.07.2009, 19:32

Frau Dr. A. Merkel, bitte setzen Sie sich endlich mit aller Kraft gegen Klimahysterie und für Klimarealismus ein. Dazu gehört auch, dass Sie nicht jedes Jahr im Hochsommer medienwirksam an den Nordpol fahren und schmelzendes Eis oder kalbende Gletscher dort zeigen ! Was von IPCC und anderen sog. Klimaforschern (z.B. PIK) fast tagtäglich in den Medien zu lesen, zu hören und zu sehen ist, muss gelinde gesagt als unerträglich eingeschätzt werden. Hört bitte endlich auf den Menschen solchen Unsinn zu erzählen. Es gibt keine Klimakatastrophe ! Kohlendioxid ist nicht relevant bezüglich der Klimaentwicklung. Es gibt nur einen entscheidenden Motor für die festgestellten Klimavariationen: Die SONNE ! In die Klimaforschung muss der Geist der Wissenschaft einziehen. Verbannt aus den "heiligen Hallen" der Wissenschaft die politischen und ideologischen Teufel ! Laßt es nicht länger zu, dass in der politisch und ideologisch orientierten Klimaforschung des IPCC (und angehängter Institutionen) schamlos gelogen, gefälscht, manipuliert und betrogen wird !!!

 

#150: Kerstin Bakowski sagt:

am Montag, 27.07.2009, 20:34

Unterstütze ebenfalls den Brief

 

#151: Ehrenfried Loock sagt:

am Montag, 27.07.2009, 20:52

Bitte übernehmen mich als Unterzeichner des offenen Briefes an die Bundeskanzlerin!
Dipl.Chem Ehrenfried Loock

 

#152: Dr. med. Robin Schürmann sagt:

am Montag, 27.07.2009, 22:37

Wo kann ich unterschreiben?

 

#153: Opa Mart sagt:

am Montag, 27.07.2009, 22:46

Danke für den umfassenden und ausführlichen Bericht!
Allein das Wort "Klimaschutz" ist eine Ausgeburt des Schwachsinns. Wie kann man etwas wie das Wetter schützen? Was soll denn da geschützt werden?
Ich möchte lieber vor den Politikern geschützt werden, die mir Ihren Unsinn vom Klimawandel und den Maßnahmen dagegen verkaufen wollen...
Der größte Schwachsinn ist das Verbuddeln von CO2, wie kann man sich nur so etwas ausdenken?

 

#154: Rudi Ratlos sagt:

am Montag, 27.07.2009, 22:53

Sehr geehrte Damen und Herren von EIKE ,
fast volle Zustimmung zu Ihrem offenen Brief .
Befürchte allerdings das ohne " Massenmedien "
diese realistische Beurteilung des Klimageschehens
keinen Eingang in die öffentliche und damit wählerwirksame Meinung finden wird .

Bitte lassen Sie in Ihren Bemühungen nicht nach .

MfG

 

#155: Gabriele Rentrop sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 00:10

Meine volle Unterstützung für diesen Brief. Wir Bürger müssen endlich etwas gegen diese Klimahysterie unternehmen.

 

#156: Gabriele Rentrop sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 00:13

Sie haben meine ganze Unterstützung für diesen Brief an Frau Merkel. Es ist Zeit, sich gegen diesen Klimawahn mit sachlichen Argumenten zu wehren

 

#157: WolfgangG sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 08:29

Alles Strebens ist vergebens, der Klimawahn wird in die Geschichte eingehen wie der Hexenwahn, aber wie dieser erst danach!
Wer damals dagegen aufgetreten ist, durfte damit rechnen, selbst verbrannt zu werden.
Soweit wird es diesmal nicht kommen, sie werden lediglich mundtot gemacht und sozial geächtet!

 

#158: Enno Dittmar sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 09:29

Ich unterstütze diesen Aufruf uneingeschränkt.
Enno Dittmar
M.A., Dipl.-Ing.

 

#159: Dr. Martin Wehlan sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 11:10

Ich möchte diesen Brief auch gern unterzeichnen.
Es ist unerträglich, dass in unseren Schulen Kindern im Geografie-Unterricht der Treibhauseffekt als Erwärmungsmechanismus verkauft wird und den Kindern erzählt wird, dass CO2 Gift ist. Einige Kinder glauben inzwischen, dass die Welt wegen des CO2 untergeht. Deshalb lohne es sich auch nicht mehr, etwas zu lernen.

Dr. Martin Wehlan, Dipl-Chem., Patentanwalt

 

#160: Degen Hans-Werner sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 11:13

Passt. Bitte übernehmen in Unterschriftsliste

 

#161: FokkerPlanck sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 11:54

das ist ja ziemlich enttäuschend was dort an Frau Merkel geschickt wird: 63 "Wissenschaftler" und nichts Neues!

Wer von diesen "Experten" hat auf dem Gebiet der Erforschung des rezenten Klimas mal wissenschaftlich in "Science", "Nature", "Climate Change" oder "Tellus" o.ä. veröffentlicht, arbeitet beruflich darauf, stellt Forschungsanträge, ist in der "community" bekannt und setzt sich wirklich mit den aktuellen Fragen auseinander, nun?

Also nun wirklich: Wer von den Unterzeichnern kann von sich behaupten, die Inhalte von "Power-law persistence and trends in the atmosphere: A detailed study of long temperature records" wirklich komplett verstanden zu haben, um die im Brief genannte Vermutung behaupten zu können? Kann es sein, daß hier gerne lieber nach "gutdünken interpretiert" als "wirklich verstanden" wird?

 

#162: DI Jürgen Fuchsberger sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 12:12

Volle Unterstützung - die totalitäre Klimareligion und ihre verlogenen Vertreter machen mich krank!

 

#163: Friedhelm Rostan sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 13:43

Vielen Dank, EIKE, für den Offenen Brief, dem ich mich gerne anschließe.
Man muss alles tun, um den D-getriebenen EU-Klima-ICE auf seiner Wahnsinnsfahrt in den Abgrund aufzuhalten.

 

#164: Michael Limburg sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 14:42

An Fokker Planck, oder wie immer Sie heissen mögen:
Ihre Sorge dass div. Leute bei uns die Inhalte von "Power-law persistence and trends in the atmosphere: A detailed study of long temperature records" nicht verstehen ist reines Wunschdenken Ihrerseits. Wir verstehen das durchaus, nicht nur die darin enthaltenen ehrlicheren Zitate bekannter Klimalarmisten.

 

#165: Hakola sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 15:09

Ich unterstütze ebenfalls diesen offenen Brief.

Darf man versuchen, ihn in der lokalen Presse zu plazieren?

Hakola Dippel

 

#166: olive & orange sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 15:14

Ich erinnere mich an noch an Chemie inder Schule. CO2 ist schwerer als Luft - wie kommt es in die obersten schichten der atmosphäre? Sein Anteil beträgt 385 teilchen per 1 million - in den obersten schichten gar nur 10 pro 1 Mio (0,000001%) - wie kann diese geringe konzentration unser klima beeinflussen????
Diese Fragen sind unbedingt weiter zu diskutierren!!! LG

 

#167: Hakola Dippel sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 15:20

Ich unterstütze den Brief in vollem Umfang

 

#168: FokkerPlanck sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 16:35

@ #18: Michael Limburg und #21: olive & orange

Wenn Sie sich mit Ihren EIKE-Kollegen als Klimaexperten/"Klimaversteher" sehen, warum veröffentlichen Sie Ihre Thesen nicht in entsprechenden wissenschaftlichen Zeitschriften, in denen normalerweise Erkenntnisse zum Klima erscheinen ("Science", "Nature", "Climate Change", "Geophysical Research Letters", "Tellus", "Meteorologische Zeitschrift", "Climate Dynamics", "Journal of Climate", "Journal of the Atmospheric Sciences", ...)?

Nochmal meine Frage: Wie wollen Sie ausschließen, daß Ihre Meinung nur (und peinlicherweise) auf Ihrem Mangel an hinreichender Fachkenntnis beruht? Das Thema ist schließlich recht komplex, was Sie ja selber erahnen können, denn es fällt Ihnen ja nicht schwer, in der Fachliteratur (scheinbare?) Widersprüche zu finden. Kann es nicht sein, daß diese Widersprüche nur dadurch entstehen, daß Sie naiv, leichtfertig und wissenschaftlich unzulässig "Äpfel" mit "Birnen" vergleichen?

Als Beispiel sei die Frage von #21: olive & orange genommen:

A) "Ich erinnere mich an noch an Chemie inder Schule. CO2 ist schwerer als Luft - wie kommt es in die obersten schichten der atmosphäre? "

B) "Sein Anteil beträgt 385 teilchen per 1 million - in den obersten schichten gar nur 10 pro 1 Mio (0,000001%) - wie kann diese geringe konzentration unser klima beeinflussen?"

"Diese Fragen sind unbedingt weiter zu diskutieren!"

Die Aussagen in A) und B) stimmen. Nur kann offenbar o&o dies dadurch nicht mit den zugrundeliegenen Thesen zur CO2-bedingten Erwärmung widerspruchsfrei zusammenbringen.

Aber solche "gefühlsbedingten" Widersprüche zählen in der Wissenschaft nicht, hier ist zunächst die Frage nach dem physikalischen Mechanismus gefordert. Erst dann und mit abgeleiteten quantitativen Aussagen, läßt sich klären, ob ein Widerspruch vorliegt oder nicht.
Zu A): das CO2 wird (wie andere Gaskomponenten) durch turbulenten Transport in der Atmosphäre vermischt. Die Turbulenz ist so stark, daß das CO2 kaum "sedimentieren" kann.
Zu B): das liegt an den optischen Übergängen mehratomiger Moleküle im Infraroten, daher ist die daraus folgende Treibhauswirkung nicht alleine von der Konzentration abhängig, sondern auch noch von der Wechselwirkungsstärke des einzelnen Moleküls mit Wärmestahlung. Anhand der Konzentration alleine und ohne Kenntnissse der Wirksamkeit des einzelnen Moleküls kann man schließlich auch keine Aussagen zur Wirksamkeit eines Medikaments machen.

Diese Fragen sind eigentlich nebensächlich für die konkrete Frage der CO2-bedingten Erwärmung, denn es handelt sich um Grundlagenwissen, das man sich einfach angeeignet haben sollte, bevor man sich eine abschließende Meinung bildet.

 

#169: Silke Sponholz sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 17:12

wird zeit, dass diesen lügen ein ende bereitet wird....

 

#170: AJH sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 17:25

@Herr Limburg,
Lassen Sie sich doch nicht von Fokker aus der Reserve locken. Da ich mittlerweile der Überzeugeung bin, dass es hier eher um eine Art "Kreuzzug" gegen Sie und die Kollegen Lüdecke und Thüne geht (siehe auch die Rezensionen bei Amazon), würde ich dem polemischen Geschwätz nicht all zu viel Beachtung schenken (obwohl sich der verbale Tiefschlag ja sogar gegen alle Unterzeichner der Petition richtet).

Natürlich hat er Ahnung vom Thema, er ist schliesslich auch Doctor rerum naturalium. Leider gibt er es nicht zu erkennen - weder in seinen sinnfreien Beiträgen, noch mittels seines Pseudonyms.

Wie dem auch sei, die psychische Strukter Fokkers deutet auf eine Art des Aufmerksamkeitsdefizits hin, was auch der Grund für seine Namensänderung sein könnte (früher hier im Forum als Dr. Markus Vossebürger bekannt).

 

#171: Stormchaser sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 17:33

Ui, der Pensionärsverein alter erimitierter Wissenschaftler tagt wieder. leider wird die Weisheit des Alters durch fehlende Weiterbildung aufgrefressen, so kommt es in Folge des Wissensmangels zu verwunderlichen Ideen. Nun denn, erheiternd ist der brief allemal - wenn auch gewiss nicht erwünscht in diesem Effekt.

 

#172: Dr. Christian Thoma, Dipl sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 19:53

Ich unterrstütze das Schreiben in vollem Umfang.

 

#173: D. Atlan sagt:

am Dienstag, 28.07.2009, 21:29

Tolle Seite, als taeglicher WattsUpWithThat Leser, bin ich froj, dass auch diese Information auf Deutsch verfuegbar ist (im deutschsprachigen sind die Infos relativ selten).
Wie schon ein anderer Kommentator sagte, wie soll man das Wetter schuetzen? Oder noch besser, das Klima? Welches, als 30 Jaehriges Mittel definiert wird? Wie soll man einen Durchschnitt ueber 30 Jahre schuetzen? Ausser Vaklav Klaus in Tschechien, gibt es noch vernuenftige Politiker in Europa?????

 

#174: Ralph Bombosch sagt:

am Mittwoch, 29.07.2009, 02:49

Ich unterstütze Ihren offenen Brief ausdrücklich und uneingeschränkt!

P.S.: Hinter dem Schreiber namens "FokkerPlanck" versteckt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit - wie für Eingeweihte schon am tendenziösen Sprachduktus erkennbar - der bekannte AGW-Kleriker G.Hoffmann, der diese Website betreibt: http://www.scienceblogs.de/primaklima/. Man fragt sich, wieso sich der werte Herr sich hier nicht outet.

 

#175: Haase sagt:

am Mittwoch, 29.07.2009, 08:15

Ich unterstütze den Brief an unsere derzeitige Bundeskanzlerin ausdrücklich - ich befürchte, sie wird ihn nicht zur Kenntnis nehmen. Als "Hohe Priesterin" der CO2 - Religion verbietet es sich, mit Ketzern auf dem Boden der Realitäten zu diskutieren. Menschen wurden schon seit Urzeiten mit Mysterien bedroht, deren Existenz weder bewiesen noch 100 % tig bestritten werden konnte (gibt es das Fegefeuer oder nicht?). Gemeinsames Ziel solcher Drohszenarien war immer Machtausübung und Machterhalt. Meistens war es mit dem Verlust tausender Menschenleben verbunden. Hoffentlich bleibt es bei derzeitigen Glaubenkrieg nur beim Verlust von Milliarden an Steuergeldern.

 

#176: Selon sagt:

am Mittwoch, 29.07.2009, 11:17

Zum Glück ist unsere Kanzlerin Physikerin und dürfte das entsprechende Fachwissen besitzten um diesen Quatsch als eben das zu entlarven was es ist: Quatsch. Das Herunterbeten der immer gleichen falschen Scheinargumente wird glücklicherweise immer weniger beachtet und das ist auch gut so.

 

#177: Thorsten Hölter sagt:

am Mittwoch, 29.07.2009, 11:40

In searching for a common enemy against whom we can unite, we came up with the idea that pollution, the threat of global warming, water shortages, famine and the like, would fit the bill. In their totality and their interactions these phenomena do constitute a common threat which must be confronted by everyone together. But in designating these dangers as the enemy, we fall into the trap, which we have already warned readers about, namely mistaking symptoms for causes. All these dangers are caused by human intervention in natural processes, and it is only through changed attitudes and behaviour that they can be overcome. The real enemy then is humanity itself.

Club of Rome - The first Global Revolution, 1991

Lesen Sie sich bitte "The first Global Revolution" durch! Dannach besteht kein Zweifel mehr, dass der Klimawandel eine Lüge ist, die ABSICHTLICH erdacht wurde, um eine UNO-Weltregierung zu pushen!

 

#178: Clemens Andris sagt:

am Mittwoch, 29.07.2009, 13:19

"Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin, ...". Ein offener Brief an Kanzlerin Merkel mit der Aussage, dass die "Temperaturmessungen ab 1701 anthropogen verursachte Temperaturschwankungen widerlegen würden. Außerdem wird der Vorwurf der Täuschung erhoben. eike-klima-energie.eu.
Die Gegenseite reagiert: "Klimaforscher in offenem Brief attackiert". Das PIK weist die Anschuldigungen (u.a. Täuschung, s.o.) umfassend zurück. pnn.de.
Unsere Meinung:
Machen wir uns unser eigenes Bild. Dazu gehört auch sich zu engagieren (ohne mit Verweis auf Gegner und Zweifel das zu unterlassen) und dialogfähig zu sein.
Wie wäre es mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner: Wir Menschen leben über unsere Verhältnisse! - Es gibt genug zu tun.
(Tagesaktuell auf waswirtun.de)

 

#179: Dr. Martin Wehlan sagt:

am Mittwoch, 29.07.2009, 13:30

Hinter "FokkerPlanck" könnte auch Herr Dipl.-Phys. J. Ebel stecken, der uns seit Jahren erzählen will, dass Wärme auch von kalt nach warm fließen kann. Weil er den so genannten Treibhaus-Effekt nicht vernünftig erklären kann, versucht er seine Falsifizierbarkeit zu verhindern.
Jedenfalls hat ein "FokkerPlanck" bei Wikipedia eifrig mitdiskutiert und wahr wohl daran beteiligt, dass die Veröffentlichung von Gerlich & Tscheuchner nicht auf den Wikipedia-Seiten zum Treibhaus-Effekt erscheint.

Dr. Martin Wehlan, Dipl.-Chem., Patentanwalt

 

#180: Bernhard Lozancic sagt:

am Mittwoch, 29.07.2009, 13:42

Seit Jahren versuche ich, Typ einsamer Spinner, meine Mitmenschen von unserem hausgemachten Klimawahn abzubringen. Bestenfalls wird man belächelt. Auch von Physikern, die es eben nicht besser wissen, leider.
Ich begrüße diese längst überfällige Initiative uneingeschränkt und hoffe, dass dieser enorm teure Wahnsinn endlich in die richtigen Bahnen gelenkt wird.

 

#181: Horst Veit sagt:

am Mittwoch, 29.07.2009, 17:01

Ich bezweifle die Ergebnisse des PIK, welches sich durch seinen Alarmismus gegen alle nüchtern denkenden Wissenschaftler durchzusetzen vermochte. Darum unterstütze ich das Schreiben an die Kanzlerin Frau Angela Merkel.
Diplom-Meteorologe Horst Veit

 

#182: Dr. Martin Wehlan sagt:

am Mittwoch, 29.07.2009, 17:59

Sehr geehrter Herr Andris, wenn es nur darum ginge, Ressourcen zu sparen, hätte keiner etwas gegen solche Aufforderungen. Auch dass wir über unsere Verhältnisse leben, kann man glauben. Aber gleichzeitig wird mit dem Klimatismus der dritten Welt untersagt, sich zu entwickeln. Und wer für Nachhaltigkeit eintritt, sollte dafür sorgen, dass die ärmsten Länder Chancengleichheit haben, auch beim Thema Energie. Denken Sie doch nur einmal an den Unsinn mit dem Biotreibstoff. Da werden Nahrungsmittel zu Diesel verarbeitet und die Nahrungsmittelpreise sind explodiert. Es ist leider wenig nachhaltig, Probleme heute lösen zu wollen, die eventuell (großes Fragezeichen) in 50 oder 100 Jahren auftreten könnten und von den wirklichen Problemen durch Klimakampagnen abzulenken.

Mit freundlichen Grüßen
M. Wehlan

 

#183: Thomas sagt:

am Mittwoch, 29.07.2009, 19:35

Ich vermisse in dem Artikel grundlegende chemische Eigenschaften von CO2. Zum einen kann Wasser nur begrenzt CO2 aufnehmen, zum anderen hat CO2 einen sehr geringen Dissoziationsgrad wodurch nur 0,1 % als Kohlensäure wirkt und der Rest physikalisch gelöst im Wasser verbleibt. Schon durch solche simplen Zusammenhänge läßt sich die Versauerung durch CO2 entzaubern. Hinzu kommt außerdem der Umstand, dass das Meerwasser keine tote Masse ist, sondern ein lebendiger Organismus bestehend aus unzähligen anderen Organismen, die selbstverständlich auch CO2 aufnehmen und verarbeiten(z. Bsp. Algen).
Ein wirkliches Problem der Versauerung der Meere kann aber durch Stickoxide und Schwefeloxide entstehen, da diese im Gegensatz zu CO2 einen hohen Dissoziationsgrad haben und damit im hohen Maße sauer wirken. Das sind die wirklichen Übeltäter, wenn es um sauren Regen und Versauerung von Gewässern geht. CO2 ist anscheinend nur dazu da, diesen Umstand zu verschleiern und die Verschmutzung der Umwelt durch die Industrie kann fröhlich weitergehen, während alle Welt wie besessen auf CO2 glotzt.

 

#184: Pierre G sagt:

am Mittwoch, 29.07.2009, 21:47

Good report!

 

#185: Pierre G sagt:

am Mittwoch, 29.07.2009, 21:53

I could translate this in English if you wish.

 

#186: Aldo Stern sagt:

am Donnerstag, 30.07.2009, 01:20

Die ganze Klimadebatte hat mit Wissenschaft absolut nichts zu tun.
Es gibt weder Klima-Simulatoren noch Klima-Modelle.
Gültige Modelle in einer realistischen Simulations-Umgebung (z.b. in einer Schaltungs-Simulation) müssen verifiziert und validiert sein.
Eine unglaubliche Scharlatanerie! Das ist nicht Wissenschaft, sondern primitive Inquisition!

 

#187: Frage sagt:

am Donnerstag, 30.07.2009, 01:32

Ich habe auch Zweifel am menschengemachten Klimawandel.

Dennoch geht die "Klimalüge" letztendlich doch in die richtige Richtung: WEG VON DEN FOSSILEN BRENNSTOFFEN.

Oder sehe ich da etwas falsch?

 

#188: Aldo Stern sagt:

am Donnerstag, 30.07.2009, 02:23

KKW's könnten tatsächlich 100%-sicher betrieben werden. Ebenfalls Chemie-Anlagen...und die Transrapid-Versuchsstrecke...usw. Aber was ist denn das Problem?...der Mensch!
Der Trafo, der in Krümmel gebrannt hat, wurde ganz einfach nicht ordnungsgemäss gewartet. Nachdem in den 80-ern Substanzen, welche Kohlenstoffketten im Kühlöl verhinderten, verboten wurden, sind die Vorschriften bezüglich Wartungs-Intervalle für HS-Trafos vorallem im sicherheitsrelevanten Bereich massiv verschärft worden und wird auch durch TÜV/DE und SEV/CH überwacht...ausser in KKW's...die haben ihre eigenen Überwachungs- und Zertifizierungsorgane...etwa so, als würde ein KFZ-Besitzer seine Karre selbst prüfen.

 

#189: Evelin Maahs sagt:

am Donnerstag, 30.07.2009, 08:57

Ich unterstütze dieses Schreiben uneingeschränkt. Es wird Zeit für die Wahrheit.
E. Maahs

 

#190: PPollux sagt:

am Donnerstag, 30.07.2009, 09:51

Mit Verlaub - diese Aussage:

Bei den allermeisten Stationen stellten wir keine Anzeichen für eine globale Erwärmung der Atmosphäre fest. Ausnahmen sind Bergstationen in den Alpen.

ist im Kontext zu verstehen und falsch aus dem englischen Originaldokument übersetzt. Grundlage war die Untersuchung, ob man mit Stationen in der Nähe von urbanen Zentren Klimaveränderungen messen kann.

Die Autoren kamen zum Ergebnis, dass dies nicht möglich ist, da die Einflüsse der urbanenen Zentren die Messergebnisse verfälschen und daher lediglich die Stationen in den Bergen verläßliche Daten bieten.

Mit dieser Aussage zu suggerieren, dass auch Schellnhuber selbst nicht von einem meßbaren Klimawandel ausgeht (für diese Feststellung sind zudem Daten von Wetterstationen auch nur ein Beleg unter vielen anderen) ist unredlich.

Etwas mehr Sorgfalt sollte schon sein, auch bei Verschwörungstheoretikern.

 

#191: Raimund Leistenschneider sagt:

am Donnerstag, 30.07.2009, 11:44

Sehr geehrter Herr Adam,
"Der ständige Nachschub an Kohlendioxid ist also für diese Prozesse nötig!"
Sie haben vollkommen Recht, dass auch in der marinen Biosphäre CO2 kein Teufelszeug ist, sondern für die dortigen Lebensformen genauso essenziell, wie für die Vegetation und Tierwelt an Land ist.
"Die Klimakatastrophen-Verkünder hätten sich auch in diesem Fall voher gründlich informieren sollen - schon wieder eine Mähre zu Schanden geritten!"
Schellnhuber, und Co. sind in der Tat nur mit viel Humor zu ertragen und, da deren Äußerungen mit Wissenschaft und Wissenschaftler wenig gemein haben, ist die humoristische Betrachtung sicherlich angemessen. Viele Grüße R.L.

 

#192: Raimund Leistenschneider sagt:

am Donnerstag, 30.07.2009, 11:58

Sehr geehrter Herr Thomas,
vielen Dank für Ihre sehr guten Ergänzungen. Der Artikel sollte auch einem nicht wissenschaftlich ausgebildeten Publikum zeigen, dass die Horrormeldungen, wie sie noch jüngst von Prof. Schellnhuber in einem Zeit-Interview, einem breiten und staunenden Publikum präsentiert wurden, nichts anderes als Panikmache sind. Dass wissenschaftlich ausgebildete, bzw. wissenschaftlich versierte Personen Informationen vermissen, kann nie ganz ausgeschlossen werden.
"CO2 ist anscheinend nur dazu da, diesen Umstand zu verschleiern ..."
CO2 und der sog. anthropogene Klimaweandel sind generell nur dazu dar, die Interessen einiger, zu Lasten der Allgemeinheit zu befriedigen. Viele Grüße R.L.

 

#193: GHess sagt:

am Donnerstag, 30.07.2009, 12:28

Hier das Fazit des Originalpapers, damit sich jeder ein Bild machen kann.

When analyzing warming phenomena in the atmosphere,
it is essential to employ methods that can distinguish,
in a systematic way, between trends and long-term
correlations—in contradistinction to a number of conventional
schemes that have been applied in the past. These
schemes run the risk of mixing up the correlatedness of natural
climate system variability with entire regime shifts enforced
by anthropogenic interference through greenhouse gas
emissions. The fact that we found it difficult to discern
warming trends at many stations that are not located in rapidly
developing urban areas may indicate that the actual increase
in global temperature caused by anthropogenic perturbation
is less pronounced than estimated in the last IPCC
~Intergovernmental Panel for Climate Change! report @24#.

 

#194: torsten hoffmann sagt:

am Donnerstag, 30.07.2009, 14:44

In der Sache kann ich mich nicht äußern, dazu habe ich als Biologe zu wenig Fachkenntnis. Aber als ich auf diese Seite stieß und mit Interesse weitergelesen habe, sind mir doch einige Ähnlichkeiten mit einer ganz anderen Diskussion aufgefallen: die inzwischen abgehakte um die rote Gentechnik und die noch abstrusere, derzeit geführte um die grüne Gentechnik. Auch hier geht es um die Unterdrückung von Fakten und die bewusste Falschdarstellung, um beim wenig aufgeklärten mainstream zu punkten. Da wird unter Auswahl und Heranziehung zweifelhafter Studien schon mal ein Verbot ausgesprochen, auch wenn die gesamte wissenschaftliche Fachwelt protestiert. Wenn Politiker und bestimmte Interessengruppen ein Thema erkannt und auserkoren haben, das ihnen zu mehr Popularität verhilft, um Wahlen und Macht zu gewinnen, dann werden auch schon mal wissenschaftliche Fakten ignoriert, interessengebunden gewichtet oder schlimmstenfalls gar verfälscht. Die Wissenschaft als Feigenblatt oder wenn es ums Geld geht in Geiselhaft. Und so etwas entwickelt im Medienzeitalter und bei erwachtem ökonomischen Interesse seine eigene Dynamik, die beim Thema Klimaalarmismus wohl gerade zu beobachten ist. Da drängen sich auch Parallelen auf zu der derzeit laufenden größten Verarschung des wenig aufgeklärten Publikums: Die Darstellung von Transformatorenausfällen in KKW`s als Störfälle, um eigene politische Interessen durchzusetzen.

 

#195: Manfred Lubas sagt:

am Donnerstag, 30.07.2009, 15:47

Ich habe mich in den letzten Tagen intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt.
Auslöser war eine ausgezeichnete Arbeit von Gerhard Gerlich und Ralf D. Tscheuschner von der Technischen Unversität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig; Titel "Falsification of The Atmosheric CO2 Greenhouse Effects withhin the Frame of Physics".
Die zwar nicht ganz einfache Lektüre hat sich aber gelohnt. Ich bin sprachlos über die mediale Verdummung (auch durch angebliche "Klimaexperten")zum Thema Klimawandel durch CO2-Zuwachs.
Ich unterstütze diesen Aufruf an Kanzlerin Merkel hiermit ausdrücklich!

 

#196: A.L. sagt:

am Donnerstag, 30.07.2009, 15:57

Darüberhinaus lässt die Qualität zumindest der amerikanischen Messstationen sehr zu wünschen übrig. Das Projekt von Anthony Watts kommt zu vernichtenden Ergebnissen:
nur 10% der Stationen haben CRN1/2 (best, good), dafür haben fast 70% der Stationen die Klasse CRN 4/5 (poor/worst) mit Messfehlern >2°C bzw. >5°C erreicht.
Was man mit diesen Messreihen wohl machen kann?
Sicherlich einiges, nur keine genauen Messungen.
http://www.surfacestations.org/

"Best of" gibts im blog zu sehen:
http://wattsupwiththat.com/?s=%22how+not+to+measure+temperature%22

 

#197: Dipl.-Ing. Dr. Oswald Kre sagt:

am Donnerstag, 30.07.2009, 16:35

Ich unterschreibe den Brief vorbehaltlos.

Dipl.-Ing. Dr. Oswald Kreitschitz, Physiker und Unternehmen

 

#198: M.G.Bury sagt:

am Donnerstag, 30.07.2009, 17:28

Endlich wieder ein wichtiger Beitrag
zur Beseitigung des s.g. Klimaschutzes!
mfG
Dipl.Ing. M.G.Bury (Elektroingenieur)

 

#199: Rud Ratlos sagt:

am Donnerstag, 30.07.2009, 19:20

Sehr geehrte Damen und Herren ,
ohne einen "Medienprofi" wird es wohl nicht gelingen in der Öffentlichkeit so wahrgenommen zu werden wie es dem Stellenwert dieses Themas zukommt .
Kann man denn nicht einen Promi wie vielleicht G. Jauch oder auch einen Anderen dieses Kalibers in privaten Gesprächen als Unterstützer gewinnen ?
Dann wäre das Medienecho mit Sicherheit gegeben .

Ich weiß ,mein Vorschlag ist nur Ausdruck meiner
Ratlosigkeit , aber möglicherweise läßt sich über diese Schiene die Aufmerksamkeit der "Massen" doch
erregen .
Bitte setzen Sie Ihre Arbeit fort !

MfG

Kommentar:

Gute Idee, mal sehen wie wir an ihn rankommen könenn.

 

#200: FokkerPlanck sagt:

am Donnerstag, 30.07.2009, 20:02

Herr Limburg,

mal eine Frage: Was ist für Sie ein "aufmerksamer Leser"?
Also ich kann trotz höchster Aufmerksamkeit nicht entdecken, wie sich Ihre Punkte 1. bis 3. aus der PIK-Stellungnahme ableiten lassen. Mir erscheint Ihre Interpretation völlig an den Haaren herbeigezogen.

Ich verstehe PIKs Satz :"„Die Situation hat sich seitdem jedoch deutlich verändert" auch nicht, aber würde dies so interpretieren, daß damit die höhere Anzahl an Stationen gemeint ist, die den weltweiten Flächentrends des IPCCs reports zugrundeliegen im Vergleich zu den längerreichenden aber damit weniger vorhandenen Datensätze des Schellnhuber-Papers.

Wenn Sie dieser Passage so viel wichtigkeit zumessen, bitte ich Sie, beim PIK nach einer detaillierteren Klarstellung zu bitten. Tun Sie das?

Kommentar:

Lieber Herr FokkerPlanck,
was ist daran nicht zu verstehen? Die Situation hat sich verändert, na klar. Es wurde kühler! Die Anzahl der Stationen ist uns auch gut bekannt. Deshalb die Aufdröselung in GHCN und andere. PIK will mit den > 5000 Eindruck schinden. Geschenkt. Nur muss man dann damit rechnen, dass andere auch was wissen.
Zur Ehrenrettung der Presssestelle beim PIK sollte man sich vor Augen führen, wie so ein Telefoninterview abläuft. Da wird jemand angerufen und sein schnelles Statement wird gedruckt. Motto: Gesagt ist gesagt. Übrigens: Wir haben beim PIK angerufen, haben aber bisher keine Stellungnahme erhalten.

 

#201: Krishna Gans sagt:

am Donnerstag, 30.07.2009, 22:16

In Ergänzung zum Kommentar von A.L.:
Temperatur vs. Anzahl der Stationen, eine interessante Graphik:
http://www.uoguelph.ca/~rmckitri/research/nvst.html
ein ebenso interessanter Artikel dazu:
http://www.uoguelph.ca/~rmckitri/research/intellicast.essay.pdf

 

#202: Peter Schmitt sagt:

am Freitag, 31.07.2009, 09:54

@ Stormchaser
Weiterbildung? Bei meiner letzten Weiterbildung sah ich den Hockeystick. Und #13 Dr. Martin Wehlan hat mit seiner Aussage ebenso recht. Viele junge Leute überlegen sich inzwischen ernsthaft, wie sie dieses „Gift“ aus der Atmosphäre (fast)völlig weg reduzieren können. Der CO2-Hype ist realgelebter Dihydrogenmonoxid durch Ökochonder.

 

#203: Peter Schmitt sagt:

am Freitag, 31.07.2009, 11:01

Herr Commes

Punkt 1) Kein Mensch weiß wo der Standort sein wird. Daher ist Ihr Kilometerspielchen ein Spielchen

Punkt 2) Warum nicht gleich Sizilien oder Türkei als Standort? Und wieso verkauft man den Strom nicht gleich in Afrika wie z.B. an die Metropole Kairo? Immerhin, wenn die Solaranlagen die meisten Erträge hätten, ist dort zeitgleich der Strombedarf durch die örtlich vorhandenen Klimaanlagen am Höchsten. Harmonischer und näher geht es nicht.

Punkt 3) Darüber hat z.B. Desertec nie ein Hehl gemacht. Ei wegen der extrem hohen Vergütung, dass im Stromsektor seines Gleichens sucht. Denn dann geht es auch mit Solarstrom, wie ich in der Zeitung las.

Punkt 4) Btw. mein 230-Volt-Kabel im Haushalt ist irgendwie dünner als der 12-Volt-Kabel im Auto. Ressourcenschonend? Kupfer ist schon relativ selten auf diesem Planet!

Punkt 5) Was? Sie können mit Spiegeln Leitungsverluste leicht kompensieren? Der Satz an sich kann doch nicht wahr sein? Wissen sie eigentlich, dass, umso weiter ein Spiegel entfernt ist, seine eigene Verluste sich erhöhen? Können sie ja dann mit noch entfernteren Spiegeln auskompensieren. Das war doch ein Witz, oder? Sie können Spiegeln bauen wie sie wollen, die Leitungsverluste bleiben!
Zu: „Resourcen verbrauchenden Energiegewinnung Kohle, Uran.“
Die benötigen offensichtlich weniger Stahl, Kupfer(!), Beton, Fläche, geringeren Stromnetzausbau – und wenn ich nicht gestorben bin, dann zähle ich noch weiter auf - als Solarstrom. Kohlefrei ist die Herstellung auch nicht. Die CO2-Emission ist bei Kernkraft wesentlich geringer als bei Solar. Ebenso hat Uran einen geringeren Aufwand im Bergbau. Uran selbst ist sogar nicht selten ein Nebenprodukt von anderen Metallminen. Man gewinnt das eben auch so oder so und sollte man dann auch benutzen anstatt sinnlos wegzuschmeißen.

Paar Spiegeln mehr. Also wirklich.

 

#204: Dr. Enno Meyer sagt:

am Freitag, 31.07.2009, 11:03

Ich unterstütze den offenen Brief uneingeschränkt.

Dr. rer. nat. Enno Meyer, Physiker, Patentanwalt

 

#205: Peter Hoppe sagt:

am Freitag, 31.07.2009, 13:29

Ich unterstütze diesen offenen Brief ohne Einschränkung!

 

#206: FokkerPlanck sagt:

am Freitag, 31.07.2009, 13:41

Lieber Herr Limburg,

sind Sie sicher, daß das PIK mit "veränderte Situation" den globalen Temperaturtrend seit 2002 meint?

Das PIK wird im besagten PNN-Artikel so wiedergegeben: "Das PIK wies die Anschuldigungen zurück. Messungen an Wetterstationen weltweit würden einen eindeutigen Erwärmungstrend von knapp 0,8 Grad im letzten Jahrhundert zeigen, hieß es gegenüber den PNN. „Dieser ausgeprägte Erwärmungstrend kann nach wissenschaftlichem Erkenntnisstand nicht allein auf natürliche Einflussfaktoren wie die Sonnenaktivität oder Änderungen der Erdumlaufbahn um die Sonne zurückgeführt werden“, so eine Sprecherin.

Den Vorwurf der Täuschung weist das PIK entschieden zurück. Die erwähnte Studie von 2003 komme mitnichten zu dem Schluss, dass anthropogen verursachte Temperaturschwankungen durch Temperaturmessungen widerlegt sind. „Es gibt keinen Widerspruch in den Aussagen Prof. Schellnhubers zum globalen Klimawandel zwischen damals und heute“, so die PIK-Sprecherin. Hintergrund sei, dass die globale Erwärmung regional sehr unterschiedlich erfolge. „Das heißt, es gibt auch heute noch Regionen, wo der globale Temperaturtrend statistisch noch nicht sicherbar ist.“ Für einen Teil der in der Studie untersuchten Stationen sei dies der Fall gewesen. „Die Situation hat sich seitdem jedoch deutlich verändert. Denn der größte Teil der mehr als 5000 Messstationen weltweit weist einen klaren Erwärmungstrend auf.“

Dass es sich seit 1998 nicht weiter erwärmt habe, sei ebenso falsch. 1998 sei global – unter dem Einfluss eines ausgeprägten El-Nino-Phänomens – das wärmste Jahr seit Beginn der regelmäßigen Aufzeichnung der Temperaturen gewesen. „Und obwohl die Welt nach dem ,Rekord-Jahr’ zunächst einige kühlere Jahre erlebt hat, bedeutet das nicht, dass der langfristige Erwärmungstrend beendet ist“, so das PIK. Die beobachteten Temperaturen der letzten Jahre würden innerhalb der Erwärmungs-Bandbreite, die in IPCC Modellstudien simuliert wurde, liegen. „Zahlreiche wissenschaftlich publizierte Studien zeigen, dass die Verbrennung aller fossilen Energieträger zu einer Erwärmung von mehreren Grad Celsius über vorindustriellem Niveau führen würde – mit zum Teil gravierenden Folgen.“

Die PIK-Auskunft ist für mich nicht besonders aussagekräftig. Klar ist aber, daß das PIK nicht den Trend gemessen über die letzten 10 Jahre, sondern auf längerer Zeitskala meint. Damit fragt sich, was mit "veränderte Situation" in diesem Zusammenhang (bezüglich dem langfristigen Trend) gemeint ist: eine Steigerung der Datenqualität vorhandener Zeitreihen (durch Reanalyse, Korrelationen etc), die Einrechnung der letzten knapp 6 Jahre (2003 bis jetzt) in diese langfristige (mehr als 10 Jahre) Trendberechnung, Fortschritte in der Methodik zur Ermittlung globaler Trends oder einfach, daß im Schellnhuber-paper weniger Stationen als für die Ermittlung globaler Trends verwendet wurde, denn dieses paper untersucht ja nicht globale Trends, sondern die Persitenz innerhalb derselben Zeitreihe auf noch längerer Zeitskala (>150 Jahre) und dafür liegen einfach weniger Zeitreihen zur Verfügung, deren Trends alleine genommen eine geringere statistische Signifikanz für einen globalen Trend ergäben (dünnere Datenabdeckung der Erdoberfläche).

Kommentar:

Lieber F.P.
danke für die Aufklärung. Aber jetzt werden wieder kräftig Äpfel mit Birnen verglichen. Was das PIK meint, kann es ja letztendlich nur selber klarmachen. Die Arbeiten von Ewert und Co zeigen deutlich, dass es innerhalb der letzten 150 Jahre sowohl örtlich als auch zeitlich Erwärmungen wie Abkühlungen gab. Der Offene Brief an die Bundeskanzlerin diagnostiziert zusammenfassend „periodische Temperaturschwankungen normalen Ausmaßes“, für die unser CO2 „keinerlei erkennbare Rolle gespielt“ hat. Die PIK-Sprecherin kannte vermutlich die zum Brief gehörende Dokumentation und die darin aufgeführten Fakten noch nicht, und hat deshalb wohl nicht bemerkt, wie sehr sie mit ihren Einsprüchen die Aussagen von EIKE überzeugend bestätigt hat:
• Selbst wenn man einen „eindeutigen Erwärmungstrend von knapp 0,8° im letzten Jahrhundert“ annähme, bliebe er bedeutungslos, wie die folgenden Vergleiche zeigen:
* Die mittleren Jahrestemperaturen von Berlin-Dahlem (8,8°) und vom etwas wärmeren Frankfurt/Main (9,73°) unterscheiden sich um 0,93°, trotzdem gehören beide Orte zur gleichen Klimaregion, denn dieser Unterschied verändert die praktischen Lebensumstände an beiden Orten nur geringfügig, wenn überhaupt.
* Mit einer Durchschnittstemperatur von 12,77° gehört Mailand zu einer eindeutig wärmeren Klimaregion. Die Unterschiede zwischen beiden Regionen sind mit 3,97° bzw. 3,04° erheblich größer, und bedingen selbstverständlich andere Lebensumstände.
Während Änderungen von 0,93° also kaum auf die Lebensumstände beeinflussen und deshalb noch Temperaturschwankungen kennzeichnen, schaffen Änderungen von einigen Grad andere Lebensumstände, und sind damit als Klimawandel zu charakterisieren. Fazit: Selbst wenn der „Erwärmungstrend von 0,8°“ den Fakten entspräche, bedeutet er noch lange keinen wirklichen Klimawandel.
• Der Beweis für unsere Urheberschaft des Klimawandels infolge anthropogenem CO2 wird in der größeren Schnelligkeit gesehen, mit der er angeblich vor sich gegangen ist. Die Fakten beweisen das Gegenteil: in der vorindustriellen Zeit ohne unser CO2 erfolgten die Temperaturänderungen sehr oft noch schneller, das Abtauen der Gletscher in den Alpen und Rocky Mountains begann um 1840, Erdöl und Erdgas bekamen erst 100 Jahre später Konjunktur.
• Der schwerstwiegende Vorwurf von EIKE wurde erst gar nicht kommentiert – und damit auch nicht widerlegt: 160 Jahre Temperaturmessungen und 150 Jahre direkter CO2-Bestimmungen wurden nicht berücksichtigt, und erst dadurch ist das Phantom anthropogener Klimawandel entstanden.

 

#207: AJH sagt:

am Freitag, 31.07.2009, 14:58

Frage an die Herren Limburg und Vossebürger:
Wie schätzen Sie den Einfluss der Milankovic Zyklen auf unser Klima ein? Wie mir zu Ohren kam, wird momentan ein zunehmendes Taumeln der Erdachse registriert, was in den nächsten Jahren zu einem Wechsel der magnetischen Pole führen wird. Von einer (ich glaube spanischen) Forscherin hörte ich vor 2 Jahren, dass sich ihre Studien auf speziell diese Anomalie bezieht.
Denken Sie auch, dass dies Einfluss hat? Gibt es da schon genauere Forschungsergebnisse, oder tappen die Experten noch im Dunkeln?

Kommentar:

Tut mir Leid AJH. Damit haben wir uns noch nicht beschäftigt. Allerdings ist bekannt, dass die Milankovic Zyklen eng mit den Eiszeiten korrelieren.
mfG M. Limburg

 

#208: Badger sagt:

am Freitag, 31.07.2009, 15:50

ad a) Tja Samson. Das IPCC hat mit Klimawissenschaft und NASA sogar noch weniger zu tun.
ad b) ist Al Gore auch nicht, sind 80% der Mitglieder des IPCC auch nicht, trotzdem fällt jeder in Ohnmacht
ad c und d) Beweise bitte, danke

Und schließlich bleibt der Punkt dass sich der Sonnenzyklus ändert und das gute alte CO2 (ohne dass es kein Leben auf dem Planeten gäbe) sich nicht so verhält wie's die Alarmisten gerne hätten. Es bildet keine "hotspots" in den oberen Schichten der Atmosphere (weil's schwerer als Luft ist) und strahlt auch keine Wärme zurück zur Erde (was nach dem 2. thermodynamischen Gesetz ohnehin unmöglich ist.)

Der Mensch produziert etwa 1% des CO2, das durch Insektenatmung entsteht. Unser Beitrag ist dermaßen minimal, dass er einfach keinen Einfluss haben kann.

Man sehe und staune: die alarmierten Alarmisten fallen auf Scharlatanerie der lächerlichsten Sorte herein.

Wem soll man also glauben? Dem IPCC, dem es nicht nur an fachlicher Kompetenz sondern auch an wissenschaftlicher Neutralität hinten und vorne mangelt, und das auch die Fälschung Hockeyschlägerkurve mitverkauft hat, oder EIKE.

Tja, da bleib' ich doch bei EIKE.

 

#209: Dr.rer.nat.Detlef Symietz sagt:

am Freitag, 31.07.2009, 16:42

Ich begrüsse den offenen Brief vollinhaltlich. Würde gern auch unterschreiben, bitte um Info wie und wo.
D.Symietz

 

#210: penny sagt:

am Freitag, 31.07.2009, 17:07

na ist doch klar. in diesem interview (s.link) von 2007 nennt sie den grund: die forschungsgelder sprudeln noch nicht kräftig genug! da muss man halt noch ein wenig panik verbreiten.

http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~E0B7A6F7D2206492BAAFBF70[..]

 

#211: Hotspot sagt:

am Freitag, 31.07.2009, 17:58

Die Reduktion des Themas auf die Qualität der Temperaturreihen hilft aus meiner Sicht niemandem(außer den AGW-Anhängern vielleicht). Die Temperaturen können natürlich auch um einen Aufwärtstrend herum schwanken und diesen so maskieren.

Viel wichtiger ist es darauf hinzuweisen, dass es eigentlich gar keine schlagkräftigen Beweise oder zumindest Hinweise darauf gibt, dass Co2 bzgl. des Klimas eine bedeutende Rolle spielt. Im Gegenteil, die Modelle des AGW sagen für eine CO2-bedingte Erwärmung, einen sogenannten Hotspot in etwa 10km Höhe über den Tropen vorher. Diese heiße Schicht in der Atmosphäre konnte bisher, trotz höchstem Aufwand, nicht gemessen werden. Damit sind die Modelle falsch und das wars aus meiner Sicht.

Über die Qualität von Temperaturreihen kann man bis zum jüngsten Gericht streiten und sich endlos verzetteln, was dem Bestreben nach einer konstruktiven und öffentlichen Diskussion über das Thema meiner Ansicht nach nicht unbedingt zuträglich ist.

 

#212: Michael Weber sagt:

am Freitag, 31.07.2009, 18:48

Mit Sorge sehe ich die Unsitte, Diskussionen in Fachzeitungen aus ideologischen Gründen nicht mehr zuzulassen.Nach einiger Zeit kommt dann das Argument, da nichts veröffentlicht wird ist auch nichts vorhanden.Auf diese subtile Art wird die Diskussion erstickt,bzw vor den Geldgebern verheimlicht. Gegenwehr ist angesagt. Der offene
Brief hat meine Unterstützung.

 

#213: Krishna Gans sagt:

am Samstag, 01.08.2009, 01:53

@Fokker-Planck
Man kann natürlich erzählen, daß sich seit 2003 einiges geändert hat, insofern wäre Schellnhubers Aussage nicht zu bemängeln oder was auch immer. Fakt ist er schrieb, daß der GW Trend so wie er im IPCC Bericht stand in Natura nicht gefunden werden konnte. Da er zu dieser Zeit seine extremen Stellungnahmen schon verkündete und afaik auch schon "Klimaberater" der Regierung war, gibt es arge Diskrepanzen zwischen dem von ihm mitverfassten Paper und seinen Beratungsaussagen.
Die Situation hat sich seitdem jedoch deutlich verändert. Denn der größte Teil der mehr als 5000 Messstationen weltweit weist einen klaren Erwärmungstrend auf.
Diese 5000 Stationen stellen die maximale Obergrenze dar, daß ist also schon hart an der Grenze der Falschaussage, und was er damals nicht "gefunden" hat aber bereits "alarmistischst" vertreten hat, wird heute "herbeigemessen".
Sein Ziel ist eine Öko- Eineweltregierung ohne CO2. Nicht mehr, nicht weniger soll seine "Kulturrevolution", pardon, Neusprech "große Transformation" erreichen.
Daß da gedanklich auch schon mal Diktaturen ins Gespräch gebracht werden bzw. demokratische Regierungen in ihrer Effizienz hinterfragt werden gibt dem ganzen einen pikanten Beigeschmack, gern im Süden der Republik auch G'schmäckle genannt.

Kommentar:

Ergänzend ist dazu anzumerken, dass seit 1998 keine Erwärmung mehr berechnet wird. Dieser Peak -und da sind sich ausnahmsweise mal alle einig- ist auf den starken El Nino zurückzuführen. Somit also war die Erwärmung mindestens seit 1998 gestoppt. Das muss auch Schellnhuber wissen. Ende 2002 Anfang 2003 hat er den Artikel veröffentlicht. Passt also alles zusammen. Nur nicht die Aussage es sei wärmer geworden. M.L.

 

#214: Johannes Brender sagt:

am Samstag, 01.08.2009, 19:25

Im Namen aller Vorstandsmitglieder des BmB , Bund mündiger Bürger, unterstütze ich diesen offenen Brief.

Johannes Brender

www.my-bmb.de

Kommentar:

Danke,beim nächsten Lauf werden Sie mit aufgeführt. M.L.

 

#215: Zyniker sagt:

am Samstag, 01.08.2009, 21:43

@ Krishna Gans
Einmal ganz abgesehen welche Werte diese 5.000 Stationen produzieren, da muß hernach unter dem Stichwort "homogenisieren" rumgebastelt werden:

"(...) Leider war und ist es kaum möglich, Messungen während einer langen Zeit unter gleich bleibenden Bedingungen durchzuführen, obwohl dies für die Aussagekraft von langen Datenreihen sehr wichtig wäre. Verschiebungen von Stationen, der Einsatz technisch verbesserter Messinstrumente oder Veränderungen in der Stationsumgebung treten immer wieder auf. Sie können zu "künstlichen" Sprüngen und Trends in den Datenreihen führen, die Aussagen zur Klimaentwicklung verfälschen. Um die Messreihen trotzdem verwenden zu können, werden sie homogenisiert. (...)"

siehe = http://www.meteoschweiz.admin.ch/web/de/forschung/projekte/swissmetnet/sdm.html

Demnach kann mit Fug & Recht behauptet werden, diese Forschertruppe arbeitet nach dem Motto "Was nicht passt wird passend gemacht"; ja, man könnte auch sagen:

"Sind die Klimatologen mit ihrer Untergangshybris erst einmal in vollem Lauf, halten sie weder Ochs' noch Esel auf."

Aber was will man auch machen, wenn man eine "Welt-Durchschnittstemperatur" von 15°C ausgibt, und der DWD auf Anfrage folgende Informationen ausgibt:

"Die globale Mitteltemperatur von 1961-1990 ist 14.0°C. Die der vorherigen Perioden sind streng genommen nicht mit der der angegebenen Periode vergleichbar, da das Datenkollektiv deutlich kleiner und damit nicht zuverlässig ist. Im Zeitraum 1951-1990 standen der Climate Research Unit der Universität Norwich, UK, die einen globalen Land-See-Datensatz erhebt und auf den sich die Mitteltemperatur bezieht, 3.000 Stationen zur Verfügung. (...)"

Damit dieser Schwachsinn um's Klima in den Köpfen bleibt, billigt der hier vertretene FokkerPlanck nach eigenen Aussagen sogar "Internationale Rasenmähermethoden"!

Nachzulesen hier = "http://www.wzforum.de/forum2/read.php?6,1667288,1667910#msg-1667910"

À propos "Welt-Durchschnittstemperatur":

Höchster gemessener Temperaturwert weltweit = 57,8°C / 13.09.1922 / Al´Aziziyah, Libyen
Tiefster gemessener Temperaturwert weltweit = - 89,2°C / 21.07.1983 / Wostok (rus. Forschungsstation) Antarktis

daraus folgt = -15,7°C

Es gibt also noch viel zu heizen, packen wir's an!

mfg

 

#216: Kopfschüttler sagt:

am Sonntag, 02.08.2009, 09:50

Wem nützt die "Klimakatastrophe"? Dazu ein lesenswerter Aufsatz von Hartmut Bachmann:
http://209.85.135.132/search?q=cache:pwBBycZzwPIJ:www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Bachman[..] Glaubwürdigkeit der Politiker ist für mich am absoluten Nullpunkt (Minus 273,15 ° C) angelangt. Das ist der wahre Klimawandel!
Daher unterstütze ich den offenen Brief von Prof. Ewert mit bestem Gewissen und danke ihm dafür herzlich.

 

#217: H.Bachmann sagt:

am Sonntag, 02.08.2009, 17:04

# 15 FokkerPlanck
Herr FP hat oder will auf jeden Fall nicht kapieren, dass es bei der 25-Jahre alten CO2 Bewegung überhaupt nicht ums Klima geht, sondern explizit ums Geld. Herr FP könnte ja mal das kleinen Latinum nachholen; dann fiele ihm die Frage CUI BONO vielleicht mal ein. Er kann ja auch mal ´ne Rechnung aufmachen: Wieviel CO2 in Prozent am Anteil in der Atmosphäre ist das CO2 in der letzten 25 Jahren gesunken und um wieviel Prozent ist das BIP in gleicher Zeit in Deutschland mit Umwelt und Klima-abgaben belastet worden. Aber nicht schummeln, Herr FP !! Sonst werden Sie bei den Klima-Gewinnlern eingeordnet !!

 

#218: Krishna Gans sagt:

am Sonntag, 02.08.2009, 18:27

Um das klar zu stellen:
ich stimme dem offenen Brief vollumfänglich zu !

 

#219: Hermann Norff sagt:

am Sonntag, 02.08.2009, 19:02

Ich unterstütze den offenen Brief an Frau Merkel vollinhaltlich!

 

#220: Opa Mart sagt:

am Sonntag, 02.08.2009, 19:25

Volle Zustimmung und Unterstützung zum Brief an Frau Merkel!

Martin Steyer, Oberstudienrat (Biologie/Chemie)

 

#221: H.Bachmann sagt:

am Sonntag, 02.08.2009, 19:31

Eine Replik von Schellnhuber und/oder CO2-Genossen war zu erwarten. Trotzdem: Schellnhubers Aussage in„Physical Review E68, 046133 (2003)" ist ja nicht letzter Satz eines "Interviews", es ist ein "wissenschaftliches Statement" ohne irgendeinen Konjunktiv. Als solches ist es auch in die "Sammlung der sogenannten wissenschaftlichen Erkenntnisse" aufgenommen worden, oder ist irgend jemandem bekannt gewiorden, dass dieses abgelehnt worden wäre?

 

#222: Wolfgang Poppitz sagt:

am Sonntag, 02.08.2009, 21:02

Ich unterstütze den offenen Brief uneingeschränkt. Bitte übernehmen Sie mich deshalb in die Unterschriftenliste.

Dr. rer. nat. Wolfgang Poppitz, Chemiker

 

#223: erich richter sagt:

am Sonntag, 02.08.2009, 23:04

Offener Brief an Kanzlerin Merkel...
Vorweg ich bin Beführworter und Unterzeichner dieses Briefes. Meine Befürchtung ist allerdings,
dass sie sich wohl kaum gegen die Klimahysterie auflehnen wird, denn sie gilt weitgehend als mitentscheidende Wegbereiterin dieser Ersatzreligon. Sie hat sich im großen und ganzen nach der der 700seitigen Studie des ehemaligen Welbankökonom "Sir Nicklas Stern" gerichtet.
Dieser empfahl -wörtwörtlich- am besten die strategische Umsetzung seiner Studie, das Billionendollargeschäft mit der Angst, zu tragen und zu finanzieren am besten von den Bauern und Bäuerinnen weltweit !
Dies alles vermittelte Kanzlerin Merkel 2007 ihren EU-Regierungschefs der anderen Länder in Ihrer Eigenschaft als ehemalige Umweltministerin und somit Fachfrau, was sie alles schon Mitte der 90er Jahre als damalige Umweltministerin im Sinn hatte.
Die Klimahype gilt somit als der größte Wirtschaftsmotor seit dem 2. Weltkrieg ! Sie wurde von gewissen Kräften als fleißige Politikerin ausgesucht, ihr im Osten Erlerntes im wahrsten Sinne des Wortes, im Westen an den Mann zu bringen. Ganz im Sinne ihrer "versteckten" ideologischen Absichten und Hintergedanken !
Ihre Temperatureinnordung auf dem G8-Gipfel von höchstens 2 Grad Steigerung bis 2050 kommt im gewissen Sinne der Planwirtschaft aus DDR-Zeiten
nahe, in dem die westliche Welt in eine Art Klimahaftung genommen werden soll, um den C02-Ausstoß bis zu diesem Zeitpunkt um mindesten 80%
oder besser noch um bis zu 95% zurückzufahren ! Ein ähnliches Vorgehen signalisieren Die Grünen und "Die Linke"...wenn auch aus anderen (politischen) Beweggründen !
Dies ist sogesehen eine Zurückführung ins Mittelalter !

Björn Lomberg -in der Tat- einer der 100 renomiertesten Wissenschaftler der Erde sagt über Frau Merkel: "Sie glaubt es - sie will es"..basta. Es sei wirklich wie im Mittelalter -entweder glauben und Christ werden - oder Sterben ! Im Schatten dieser Klimapolitik drohen die anderen Probleme der Menschheit unterzugehen.
Alleine die Umsetzung des Kyotoprotokolls kostet jährlich über 180 Milliarden US$.
Mit schon der Hälfte hiervon können weltweit alle Notlagen gelöst werden !
...und noch vieles mehr (Googeln sie einfach)

Eine fein ausgedachte Mischung aus kommunistisch/ sozialistischem Grundwissen, gepaart mit demokratischer "Scheinheiligkeit". Sie spricht viel (zuviel) über die Demokratie in der sie bislang nicht angekommen ist. Sie fühlt sich berufen die
Welt zu verändern. Eine solche Person ist die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland und Vorsitzende der CDU ! Sie ist "so" beliebt, weil die vielfach gleichgeschaltete Mainstreampresse weiter gebetsmühlenartig das Klimamärchen verbreitet und andere Meinungen nicht zuläst!

Nicht vergessen sollte man in diesem Zusammenhang auch Ihre stetige Antriebskraft bezüglich der EU-verfassungsgebung, bekanntlich zunächst gescheitert, aber jetzt als Lissabonvertrag getarnt,mit Sonderregelungen für die Querköpfe aus Irland, evtl kurz vor der Verwirklichung... wenn sich da nicht schon wieder eine besondere Schwierigkeit auftut !

Zielsetzung ist schlicht und einfach, ein noch engeres transantlantisches Bündnis zu den USA mit Mitbeführworter der Klimahype Obama,und der Zielsetzung eine Art Weltregierung mit noch mehr Profitmaximierung für die transkontinentalen Konzerne zu installieren


Sie führt bis dto, keinerlei Wahlkampf. Mutmaßend bleibt festzustellen, dass es Anzeichen dafür gibt, dass über den Versuch Hamburg hinaus, ein Schwarz-Grünes Bündnis nicht auszuschließen ist.

 

#224: Christoph Horst sagt:

am Montag, 03.08.2009, 00:39

Ich habe mal einem mir bekannten Klimakatastrophen-Gläubigen folgende Frage gestellt:

"Angenommen, das IPCC trifft in seinem nächsten Bericht folgende Aussage: 'Wir haben den Einfluß des anthropogenen CO2 ebenso weit überschätzt wie die Erwärmung selbst. Der am Ende des 20. Jahrhunderts beobachtete Erwärmungstrend ist weder menschgemacht noch besorgniserregend.' Wäre das für dich eine gute oder eine schlechte Nachricht?"

Die Frage wurde nicht beantwortet. Ich unterstütze den offenen Brief ohne Einschränkungen.

Christoph Horst, Jurist

 

#225: sparkysparks sagt:

am Montag, 03.08.2009, 08:47

Hallo und guten Morgen,

vielleicht sollten Sie doch etwas gewissenhafter die Quellen studieren, auf die Sie sich beziehen.

Es ist mehr als ärgerlich, wenn sich nach einem Streigespräch, in welchem ich die hier propagierte These vertreten habe, herausstellt, das man mit dem SSRC offensichtlich einem Einmann-Institut aufgesessen ist. Egal wie man zu der Hypothese steht, das die Sonne Verursacher der globalen Erwärmung ist - das SSRC gehört ganz offensichtlich nicht zur NASA und ob Mr. Casey tatsächlich jemals als NASA - Berater tätig war, ist eher zweifelhaft.

So kann man sich leider nur blamieren, wenn man im Gespäch mit Kollegen, Freunden oder Ehepartnern behauptet, die NASA hätte Präsident Obama vor einer globalen Abkühlung gewarnt - wenn der Versuch diese Behauptung zu belegen, dann ins Leere läuft, bzw. man feststellen muss, das man einem Fake aufgesessen ist.

Bitte überprüfen Sie ihre Quellen gründlicher, bevor Sie sie hier zitieren.

Kommentar:

Hallo Sparky
Sie haben in einem Punkt Recht, das SSRC ist kein NASA Institut. Obwohl Dr. Casey sich seit Jahren in der Forschung betätigt, ist sein Institut eben nicht NASA. Da sind wir einem Irrtum aufgesessen, für den wir uns ausdrücklich entschuldigen. Deswegen haben wir den Artikel auch kurz darauf wieder herausgenommen und überarbeitet. Ungeachtet aber der Ente "NASA" ist das was Dr. Casey ermittelt hat, von vielen anderen Institutionen bestätigt worden. Der Sachverhalt, dass sehr wohl die Möglichkeit einer neuen Kaltzeit besteht, ist richtig dargestellt. Deswegen haben wir auch den Artikel in korrigierter und erweiterter Form wieder herein genommen. Bitte schauen Sie sich die Arbeit des Kollegen Puls noch einmal darauf hin an.
mfG M.L.

 

#226: Adolf Rasch sagt:

am Montag, 03.08.2009, 11:49

Vielen Dank für Ihre Initiative! Ich stimme Ihrem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel uneingeschränkt zu.

Dipl.-Kfm. Dr. Adolf Rasch
Webmaster von www.mehr-freiheit.de

 

#227: Heide-Marie Rasch sagt:

am Montag, 03.08.2009, 11:55

Ich unterstütze Ihren Offenen Brief an Frau Merkel ohne Einschränkungen.

Dipl.-Volkswirtin Heide-Marie Rasch
Abgeordnete des Kreistages von Nordfriesland

 

#228: Dr. Martin Wehlan sagt:

am Montag, 03.08.2009, 18:19

Wenn das Medieninteresse so gering ist, sollte auch ein offener Brief an alle Intendanten der deutschen Rundfunkanstalten gehen. Gerade im öffentlich-rechtlichen Fernsehen vergeht keine Woche ohne Klima-Alarmismus.

Dr. Martin Wehlan, Dipl.-Chem., Patentanwalt

 

#229: Raymond Walden sagt:

am Dienstag, 04.08.2009, 19:41

Es ist mir unerklärlich, wie eine Physikerin als Bundeskanzlerin dem Klima-Wahn verfallen kann, es sei denn, man setzt voraus, dass sich Politiker solchen Zuschnitts sowieso über jede Vernunft hinwegsetzen.
Ich unterstütze den offenen Brief uneingeschränkt, habe aber nicht die Hoffnung, dass er die Kanzlerin beeinflussen kann; sie dient anderen Herren und Interessen.

Raymond Walden, Autor

 

#230: Alanka sagt:

am Dienstag, 04.08.2009, 20:45

Parabolrinnenkraftwerke sind solar beheizte Dampfkraftwerke mit einem hohen Kühlwasserbedarf. Luftkühlung in der Sahara - ein Unding allein schon wegen den Sandstäuben. Hat der grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell auch schon ermittelt, woher auf friedlichem Weg die Wassermengen zum Betrieb dieser flächendeckenden Riesenkraftwerke kommen sollen? Der Wasserbedarf eines Andasol-Kraftwerks in Spanien für die Kühlung des Dampfes beträgt rund 870.000 m³ pro Jahr und wird aus Grundwasser gedeckt, welches aufgrund der Nachbarschaft der Sierra Nevada in für spanische Verhältnisse überdurchschnittlichem Maße verfügbar ist. Alanka

 

#231: Dr. Peter Heller sagt:

am Dienstag, 04.08.2009, 21:36

Ich unterstütze den offenen Brief an die Bundeskanzlerin und möchte als Unterzeichner (Kategorie "besorgter Bürger") genannt werden.

Dr. Peter Heller, Astrophysiker

P.S.: Ich schlage vor, ein bißchen mehr "Wind" im Web zu machen und den Brief auf klimaskeptischen Blogs und Portalen zu verbreiten. Es werden mehrere tausend Unterzeichner benötigt, um bspw. eine gewisse mediale Wirkung zu erzielen, ein paar hundert reichen nicht. Man sollte auch über das Instrument einer Online-Petition nachdenken.
P.P.S.: Vielleicht, Frau Rasch, gelingt es Ihnen in Ihrer Partei ein bißchen mehr Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen und andere Politiker auch zu ermutigen, entsprechend öffentlich Stellung zu beziehen.

Kommentar:

Lieber Dr. Heller, bisher ist der offene Brief auf folgenden Websites erschienen: Ganz frisch hier:bei ICECAP http://icecap.us/; ...
Leider noch nicht auf ACHGUT und anderen wichtigen Seiten. Bitte helfen Sie mit andere wichtige Seiten dafür zu interessieren. danke, Michael Limburg

 

#232: Gereon FRITZ sagt:

am Mittwoch, 05.08.2009, 10:45

Hysterie macht blind, Ideologie stiehlt Freiheit des Denkens.
Ich schließe mich vorbehaltlos den Argumenten im Brief an Frau Merkel an.
Gereon Fritz, Oberstudiendirektor i. R.

 

#233: Demmig sagt:

am Mittwoch, 05.08.2009, 13:37

Von den Investionskosten, Belastung für den Einzelnen finde ich das nicht unmöglich: Bei 400 MRD.Euro sind das rund 1.000 Euro je Kopf der EU, lass es 2.000 Euro werden. Und die auf 10 Jahre verteilt.
Dagegen sind die rd. 30Mrd. Euro aus der aktuellen EEG-Subventions-zwangsverteilung m.e. schlechter angelegt. Ich bin auch nicht ein Fan der Desertec Ideen, weiss aber, dass selbst zu Zeiten des Kuweit - und Irak-Krieges die Ölversorgung immer geklappt hat (des Geldes wegen). Daher denke ich, dass es auch mit den dortigen Regierungen eine Lösung möglich wäre. Ob die normalen Menschen in der Sonnengegend davon etwas haben ist noch nicht klar.

Ein anderer Aspekt: Damit wird deutlich, welche "Leistung" von der Sonnen geschickt wird, weniger als 400 x 400qkm soll für die ganze Welt (?) oder auch nur Europa reichen!?. Da sind 3% CO2 Eintrag (Latif) logischerweise viel zu viel (für die Leerdenker).

 

#234: Klimaskeptiker sagt:

am Mittwoch, 05.08.2009, 13:57

@Nils Simon
Diese pauschalen, durch nichts belegte Behauptungen sind so sinnlos wie ein Kropf, was allerdings, wie immer, nichts wirklich neues ist.

Kommentar:

Der Kommentar von Niels wurde von EIKE auf Grund persönlicher Beleidigungen sowie Fehlens von Sachinhalten gelöscht. Niels wurde von EIKE aufgefordert, einen neuen, sachlichen Kommentar ohne Polemik abzugeben.

 

#235: Niels sagt:

am Donnerstag, 06.08.2009, 11:26

Prof. Lüdecke demonstriert mit seinen Briefattacken inzwischen gut, wie sich EIKE nun endgültig ins absurde Theater einschießt.

Glauben Sie wirklich, daß sich eine demokratisch gewählte Ministerin auf Prof. Lüdeckes sehr persönlichen Sichtweise einläßt? Glauben Sie, daß man jemanden
zur Diskussion einlädt, der unseren Gesetzgebungsvorgang als undemokratisch (CCS-"Ermächtigungsgesetz") ansieht und offenbar gar nicht diskutieren will, sondern lediglich
seine persönliche Position präsentieren will, die sich lediglich durch einige tendenziös ausgewählte und dilettantisch interpretierte wissenschaftlicher Quellen und zufällige Beobachtungen begründet?

Wenn Sie schon gerne über die Verschwendung von Steuergelder aufregen. Eine solche Einladung wäre in meinen Augen das beste Beispiel für Verschwendung von Steuergeldern. Das Ministerium will das Thema offenbar in die Bevölkerung bringen. Daß das Ministerium seine Sicht dazu ausschließlich aus (Ihrer Meinung nach) "faulen" Quellen bezieht (PIK), ist eine Unterstellung, die Sie erstmal beweisen müssten.
Sie werden aber wohl einsehen, daß eine Aufklärung jedes Einzelnen persönlich, und dazu noch von Personen, die eh unbelehrbar sind und alles in Ihrem Gestus interpretieren (EIKE), zuviel des Guten wäre.

Kommentar:

Sehr geehrter Niels,
Haben Sie mein Schreiben an Frau Gönner überhaupt gelesen? Falls ja, bitte ich Sie, mir meine - so Ihr Kommentar - tendenziös-dilettatische Sichtweise zu belegen. In dem Schreiben an Frau Gönner habe ich die überall nachprüfbaren meteorologischen Langzeitwerte benannt und außerdem das betreffende Kapitel in dem sehr sorgfältigen wissenschaftlichen Bericht des IPCC von 2001, das sich mit der Suche nach einem anthropogenen Signal in Extremwetterereignissen befasst, zitiert. Was ist daran Ihrer Meinung nach dilettantisch? Können Sie mir es ein wenig genauer erklären?
Beste Grüße
Lüdecke

 

#236: multiverus sagt:

am Donnerstag, 06.08.2009, 12:04

Die Reaktion des UMBW laesst ziemlich deutlich erkennen, wie das Thema "Globale und regionale Klimaveränderungen - aktuelle Entwicklungen und Antworten auf Klimaskeptiker" gemeint ist. Es geht nicht darum MIT Klimaskeptiker zu diskutieren, sondern ÜBER sie zu reden. Wie man sie bekämpfen kann. Die Einstellung der Politik gegenüber "Klimaskeptikern" gleicht in schändlicher Art und Weise der gegenüber der NPD: mit denen redet man nicht.

 

#237: Dr. Martin Wehlan sagt:

am Donnerstag, 06.08.2009, 12:38

Hallo Niels,

woher wissen Sie eigentlich, dass Prof. Lüdecke nicht diskutieren, sondern nur seine persönliche Position präsentieren will ? Es ist wohl eher so, dass die Klima-Alarmisten nicht diskutieren wollen, denn diese ignorieren seit Jahren Fakten zum Thema Klima. Man muss davon ausgehen, dass die meinungsbeherrschenden Klimatologen in einer Diskussion keine Chance hätten und deshalb jegliche Diskussion vermeiden. Die Diskussion soll als beendet angesehen werden und keiner soll die reine Lehre über den menschengemachten Klimawandel beschmutzen. Sie erkennen offensichtlich nicht, dass so der Klimawandel zu einem Dogma wird. Es ist unerträglich wie unsere Kinder in der Schule einseitig mit dem Thema Klimawandel konfrontiert werden. So etwas führt aber nicht zu erhöhtem Klimabewusstsein, sondern dazu, dass einige Kinder glauben, dass die Welt bald am CO2 untergehen wird. Ansonsten nehme ich an, dass der ganze Klimawahn in der Schule bei Jugendlichen eher ins Gegenteil umschlägt und bin daher optimistisch, dass die ganze Klimadebatte in einigen Jahren vorüber ist, weil der Unsinn irgendwann erkannt wird. Die wissenschaftliche Basis des menschengemachten Klimawandels ist so schwach, dass deren Befürworter alles versuchen, andere Meinungen fernzuhalten. Denn wer sich auch nur für kurze Zeit mit dem Thema wissenschaftlich beschäftigt, merkt sehr schnell, dass das, was uns in den öffentlich-rechtlichen Medien darüber erzählt wird, nichts weiter ist als die Verbreitung von sinnlosen Ängsten.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Martin Wehlan, Dipl.-Chem., Patentanwalt

 

#238: Schweickhardt sagt:

am Donnerstag, 06.08.2009, 14:33

Die Erkärung ist doch einfach, die Politiker versuchen sich im Meinungszentrum aufzuhalten und wenn die Wählerschaft eben Angst hat oder sich schuldig fühlt, na dann werden die Politker halt zu Retter und Heilsbringer. Es hat sich ein Oligarchiat ausgebildet das diesen Hype "Klimaschutz" wegen seines Machterhaltes immer weiter kocht.
Die Meinung der Wählerschaft muß sich halt ändern, sonst gehts mit diesem Irrsinn weiter.
Mfg Gerhard Schweickhardt Ing.(grad.)

 

#239: Niels sagt:

am Donnerstag, 06.08.2009, 17:41

# Prof. Lüdeckes Kommentar,

Wenn Sie meinen, nicht dilettantisch und tendenziös zu sein, so zeigen Sie mir bitte, wie die Aussagen des Ministeriums EXAKT lauten (die sind hier nicht zitiert) und wie das IPCC EXAKT darauf eine abweichende Aussage macht.

Dazu bitte kontrollieren Sie noch, was das IPCC 2007 (im Zuge neue Erkenntnisse) dazu sagte.

Ich denke, Sie spielen einfach mit Worten, nutzen sprachliche Ungenauigkeiten aus und drehen sich die Dinge zu zurecht, wie Sie möchten.

Kommentar:

Lieber Herr Niels Simon,

Ihrem Wunsch nach "Exaktheit" kann ich gerne nachkommen. Das UMBW schreibt unter dem Titel "Zwischen Hochwasser, Stürmen und Waldbrand: Feuerwehren bekämpfen Folgen des Klimawandels", zu finden im Netz

http://www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/2082/

"Der Klimawandel beschäftigt immer mehr auch die Feuerwehren. Die Häufung von Extremwetter-Ereignissen mit Hochwasser, Stürmen und dürrebedingten Waldbränden führen zu einer verstärkten Alarmierung der Florians Jünger. Auf sie warten zukünftig vermehrt Einsätze zur Bewältigung der Folgen von klimabedingten Naturkatastrophen. Dies ist das Ergebnis einer landesweiten Einsatzschulung der Feuerwehrkommandanten, welche die Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg und die Umweltakademie im Zuge eines mehrjährigen Umwelt-Feuerwehr-Projekt gemeinsam tragen. Das Kooperations-Projekt zeigt, dass die zugenommene Häufung von extremen Wettersituationen eine Vorbereitung auf zusätzliche Aufgaben der Feuerwehren erfordert."

Das IPCC schreibt dagegen in seinem Bericht von 2001, TAR-02, Sect. 2.7 auf S. 163:
www.ipcc.ch (dann den enstprechend pdf-File herunterladen).

" There is little sign of long-term changes in tropical storm intensity and frequency, but inter-decadal variations are pronounced. Owing to incomplete data and relatively few analyses, we are uncertain as to whether there has been any large-scale, long-term increase in the Northern Hemisphere extra-tropical cyclone intensity and frequency though some, sometimes strong, multi-decadal variations and recent increases were identified in several regions. Limited evidence exists for a decrease in cyclone frequency in the Southern Hemisphere since the early 1970s, but there has been a paucity of analyses and data. Recent analyses of changes in severe local weather (tornadoes, thunder days, lightning and hail) in a few selected regions provide no compelling evidence for widespread systematic long-term changes."

Anmerkung1:
Glückwunsch, Herr Simons, immerhin gehören Sie jetzt schon einmal zu der Gruppe von Leuten, die anscheinend bereit sind, sich zu informieren - das ist nicht selbstverständlich.

Anmerkung2:
die Feuerwehren mögen ja in BW tatsächlich öfter ausrücken - die Leute rufen vermehrt an, die Feuerwehr will vermehrt ihre Wichtigkeit beweisen, was weiß ich..., nicht aber aus Gründen des Klimawandels. Das ist glatter Unfug und Volksverdummung. Im Übrigen muss man natürlich die Kirche im Dorf lassen: viele Aktionen des UMBW sind absolut vernünftig, etwa das Propagieren eines besseren Wärmeschutzes für Gebäude etc. Das ist aber Ressourceneinsparung, mit Klimaschutz hat es nichts zu tun.

Anmerkung 3:
Es gibt zum Thema "Zunahme von Extremwetterereignissen" nichts über den IPCC-Bericht von 2001 hinausgehendes Neues! Auch der neueste Bericht 2007 kennt nichts anderes, hier wurde aber das Thema "aktuelle Zunahme von Extremwetterereignissen" sorgsam ausgespart, denn es war doch ein wenig peinlich geworden, so absolut nichts vorweisen zu können. Die IPCC-Berichte sind sehr schwerfällig, und man muss Englisch beherrschen. Falls Sie sich weiter "exakt" informieren wollen, gehen Sie doch einfach einmal in die EIKE Suchfunktion rechts oben in den News, geben "Medien Enten" ein und laden sich den entsprechenden pdf-File herunter. Hierin finden Sie in den letzten Kapiteln fast alle gewünschten Nachweise - forschen Sie dann weiter selber in der Literatur nach! Ein guter Weg, das sich "selber informieren" und "selber nachdenken".

Beste Grüße
Lüdecke

 

#240: Klimaskeptiker sagt:

am Donnerstag, 06.08.2009, 21:33

Nils Simon muß niemand ernsthaft ernst nehmen, aber im Auge behalten.
Er gehört zu den PIK /IPCC Verblendeten:
"Ich bin Politikwissenschaftler aus Berlin und arbeite zu den Schwerpunkten globale Umweltpolitik, Internationale Beziehungen..."
Er "zeichnet" für viele Beiträge in Sachen Klima bei "wikipedia" verantwortlich und sorgt dort für mehr als einseitge Texte und diverse Löschungen verantwortlich.
Gooogle:
http://tinyurl.com/kkpgl7
Er und seine Spießgesellen werden ausführlich hier beschrieben:
http://tinyurl.com/nyaknw
und:
http://tinyurl.com/kqnhwn

Dann weiß man, mit wem man es zu tun hat.

 

#241: Thorsten2k3 sagt:

am Freitag, 07.08.2009, 03:22

Zu der verlinkten PDF hätte ich eine kleine Anmerkung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid
hat die Autorin einmal die Wikipedia bemüht? -.-

Es mag wohl sein das die Ursachen und Wirkungen der sogn. Treibhausgase nicht klar und eindeutig geklärt ist. Aber wer sich vor den wirken der Menschen in der Atmosphäre verschließt ist auch nichts weiter als Blind. Spätestens wenn es kein Sauerstoff mehr gibt wird man merken das man beim verbrennen von Kohle/Kohlenstoff, Kohlendioxid herstellt und dieses damit bindet und es somit nicht mehr atmen kann. Chemieunterricht 9/10. Klasse. Und ob man wartet bis das Atmen schwer fällt oder einem der Arsch weg brennt ist gelinde gesagt egal.

Skepsis ist gut, nachdenken ist besser

VG

Thorsten

 

#242: Demmig sagt:

am Freitag, 07.08.2009, 13:52

Die Inquisition und ihre willfährigen Gesellen lassen grüßen.
Ob Herr Prof. G. ein Jahr später eines besseren belehrt ist, kann ich kaum glauben, denn gegen willentliche Falschaussagen ist schlecht etwas zu machen. Prof. G. wird alles weitere behaupten um nicht aufzufliegen..

Vielleicht könnte man doch mal eine Fernsehsendung dafür gewinnen?
Wieso ist Herr Dr. Bublaht eigentlich von seiner Wissenschaftssendung (show) weg? Er hatte in einen Vortrag den Irrsinn mit Co2 im Gengensatz zum Wasserdampf genannt und auch die Energiebilanz erneuerbarer Energieerzeugung angeprangert.
Prof. Lech ist da sehr vorsichtig in seinen Äusserungen.

 

#243: Niels sagt:

am Freitag, 07.08.2009, 17:06

Klar ist hier nur dieses: Die Klimaskeptiker wissen auch nicht, was richtig ist!

CO2-bedingte Temperaturwirkung bei Verdopplung
Gerlich: 0 °C (Treibhauseffekt existiert nicht)
Hug/Lüdecke: zu vernachlässigen (Treibhauseffekt existiert, Verdopplung macht 0% wegen Sättigung)
Dietze: 0.7 °C (Treibhauseffekt existiert, Verdopplung macht 10%)
IPCC unterstellt von Dittrich: 4.5 °C
IPCC 2001: 1.2 °C

Rein statistisch also hat der IPCC zu 20% recht.
Dagegen irren 100%ig mindestens 4 (vier) der 5 (fünf) Herren (Gerlich, Hug, Lüdecke, Dittrich, Dietze)...

Spass beiseite: Dittrich übersieht (vorsätzlich oder weil er mit der Thematik überfordert ist), daß der IPCC bei den 4.5 °C das H2O-feedback schon eingerechnet hat, daher sind Dittrichs logarithmischen Kurven falsch. Dietze kommt mit seiner Untersuchung im Gegensatz zu den Totalversagern Gerlich, Hug & Dittrich der physikalischen Gesetzmäßigkeit am nächsten.
Tatsächlich bekommt man 0.7°C oder 0.9°C (mit diesem Programm - Vorsicht: ist von einem Wissenschaftler, der dem IPCC positiv gesinnt ist! - http://geosci.uchicago.edu/~archer/cgimodels/radiation.html) bei Verdopplung hin, WENN kein H20-feedback mitgenommen wird. Die Differenz zu 1.2 °C erklärt sich durch die unterschiedliche Komplexität: einfaches 1D-Strahlungsmodell ohne Adaption gegen kompliziertes 3D-Geosphärenmodell.

 

#244: Yogi.Baer sagt:

am Freitag, 07.08.2009, 17:45

Sehr geehrter Herr Lindner
mit Entsetzen stelle ich fest, dass Sie es wagen, in der Zipfelmützenrepublik Deutschland die weisen und unumstösslich wahren Worte (und Gesetze) eines Grünen- und noch dazu des Tritt-Ihn in Zweifel zu
stellen- und das sogar unverschämterweise mit sachlich fundierten Argumenten!!
Das Grüne beinhaltet für die Zipfelmütze die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, ähnlich einer päpstlichen Enzyklika füt den Katholiken!
Wenn das Grüne behauptet, dass Krümmel stillzulegen ist, weil das Ventil einer Klospülung im Umkleideraum hängt, dann ist das eben nicht zu kritisieren, sondern in hündischer Unterwerfung
hinzunehmen und unbedingt kritiklos zu befolgen!
......es sei denn, man versucht, das Grüne aus dem politischen Geschehen zu werfen. Und das geht nur per Wahl (noch!)
Bei grünen Ergebnissen

 

#245: Winfried Wagner sagt:

am Freitag, 07.08.2009, 19:20

Wie ist es möglich, daß weder der Offene Brief an die Bundeskanzlerin noch diese oder ähnliche Abhandlungen von den Medien aufgegriffen und diskutiert oder kommentiert werden, z.B. in einer der zahlreichen Talk-Sendungen unserer öffentlich-rechtlichen Fersehanstalten? Sie leben von unseren Gebühren und müßten eigentlich verpflichtet sein, nicht nur das aufzugreifen, was gerade als politisch korrekt gilt.
Kann EIKE in dieser Richtung nichts unternehmen?

Die Bublath-Sendung war übrigens sehr interessant, kam aber zu einer Sendezeit, zu der die wenigsten Zuschauer sich sowas ansehen wollen und führte m.W. zu keinerlei öffentlichen Diskussion des CO2-Themas.
Und noch etwas: Wer spricht eigentlich über die anderen Treibhausgase, und warum nicht?

 

#246: Winfried Wagner sagt:

am Freitag, 07.08.2009, 19:32

Wie wahr!

Kann man die FAZ (ich lese sie täglich) nicht dazu bringen, auch diese Gegendarstellung zu Trittins Gegendarstellung abzudrucken?

Kommentar:

Bitte versuchen Sie es, und schreiben eine Leserbrief. M.L

 

#247: Krishna Gans sagt:

am Freitag, 07.08.2009, 23:09

"Wir zeichnen in Potsdam seit 1893 lückenlos Wetterdaten auf, diese Klimareihe gibt uns eindeutigen Aufschluss über die Entwicklung. Die Jahresmittelwerte von Potsdam zeigen, was hier los ist: 1893 lagen wir bei rund acht Grad im Mittelwert, heute sind wir im Mittel bei fast zehn Grad, das sind anderthalb Grad mehr, und das finden wir bei fast allen meteorologischen Stationen weltweit, das ist Fakt"
Ich zitiere mich mals selber:
"Die selbe Aussage von einem AGW-Kritiker, und er wäre in der Luft zerissen worden, ein Herr Rahmstorf sollte den Herren des Instituts verweisen, mit Potsdam den globalen Klimawande begründen zu wollen."
http://www.readers-edition.de/2009/07/24/agw-wirklich/#comment-324579


@Demmig
Herr Bublath hat sich in Rente begeben, um deswegen nicht für Rahmstorf angreifbar zu werden, wird er sich leider zurückhalten müssen.
:-/

 

#248: d.appenzeller sagt:

am Freitag, 07.08.2009, 23:57

Von dem Bericht ist ein Drittel abgeschnitten bitte um Korrektur

 

#249: multiverus sagt:

am Samstag, 08.08.2009, 01:39

Letzendlich kann man das Thema des Stuttgarter Akademiegesprächs aus klimarealistischer Sicht (was heisst hier klimaskeptisch?) auch positiv sehen. Indem die Damen und Herren dort EXPLIZIT auf die "Klimaskeptiker" Bezug nehmen, zeigen sie, wie sehr ihnen offensichtlich deren Argumente zusetzen. Die Dialogverweigerung des UMBW deutet darauf hin, dass dort mittlerweile der Aufbau einer Bunkermentalität gegenüber "Klimaskeptiker" im Mittelpunkt stand. Man spürt wohl, dass man mit der AGW-bemäntelten klimapolitischen Agitation in eine Sackgasse geraten ist.

 

#250: Wolfgang Jünger sagt:

am Samstag, 08.08.2009, 11:07

Zu etwa den gleichen Ergebnis kommt man mit Berechnungen über das hervorragende Modtran Programm.Hier das Ergebnis (tropical Atmosphere):

CO2 ppmv OLR W/m² Differenz OLR W/m²
0 318,396 0
400 287,498 30,898
800 284,327 3,171

Der Wert der Differenz entspricht der in dem System Erde-Atmosphäre absorbierten Energie.

Diese Werte gelten bei gleichzeitiger Anwesenheit
von Wasserdampf,Ozon und den weteren üblichen Verdächtigen.OLR ist outgoing longwave radiation, also die langwellige Strahlung der Erde in den Weltraum. Wie man sieht,fangen die ersten 400 ppmv etwa 31 Watt/m² ab, währende die Verdoppelung auf 800 ppmv nur noch 3,17 W/m² absorbieren.Es gibt allerdings eindeutig einen Treibhauseffekt durch CO2, aber er ist eben in dem Bereich der heutigen Konzentrationen von etwa 350 - 400 ppmv in der Größenordnung selbst bei Anstieg auf 800 ppmv zu vernachlässigen. Aber : ohne CO2 wäre es ungemütlich kalt auf der Erde ( global mindestens 10 Grad C kälter als heute ). Von den Katastrophen-Gegnern wird leider oft der Fehler gemacht, den Treibhauseffekt zu leugnen ( leider auch Gerlich u.a.). Es gibt den Effekt aber tatsächlich in der Realität und er ist auch eindeutig mit physikalischen Gesetzen vereinbar.Seine Auswirkungen ( 3 W/m² bei Verdoppelung CO2)werden aber von den selbsternannten Weltbeschützern auf fast schon kriminelle Art übertrieben.

 

#251: sirius sagt:

am Samstag, 08.08.2009, 13:58

Verehrter Niels,
Sie sollten Lüdecke nicht "sprachliche Ungenauigkeiten" vorwerfen, wo doch gerade die ideologischen Verfechter der CO2-Hypothese, zu denen auch Sie gehören, den Begriff "Klima" als Sprachregelung ständig mißbrauchen, um den Menschen das Bild einer bevorstehenden Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes einzureden. Die CO2-Hypothese ist der größte "wissenschaftliche" Unsinn (pure Ideologie) seit dem Dogma von der Erde als Mittelpunkt der Welt.

 

#252: Peter Schmitt sagt:

am Samstag, 08.08.2009, 14:28

Weil Potsdam -offenbar anders als die Nachbarstadt Berlin- einen ungewöhnlich starken Anstieg seiner Temperatur verzeichnet, muss es wohl über einen eigenen Treibhauseffekt verfügen.

Solche Phänomene gab es inzwischen schon einige wie die Eisschmelze der antarktischen Halbinsel, während der größere Rest sich ausdehnte.

Kommentar:

Ist die auch nur 15 km enfernt, wie im brandenburgischen Flachland? Oder wurde schlicht nur falsch gemessen?
M.L.

 

#253: Niels sagt:

am Samstag, 08.08.2009, 15:45

@ Prof. Lüdecke,

danke für Ihren Ergänzungen. Ich stimme Ihnen hier im Speziellen zu. Zwischen Feuerwehreinsätzen in BW der letzten Jahren und dem Klimawandel kann man sicherlich keinen nachweisbaren Zusammenhang finden.

Trotzdem werden Ihre Argumente in Ihren Briefen ans Ministerium dadurch nicht richtig.

Kommentar:

Lieber Herr Niels Simon,

danke für Ihr Eingehen auf Sachargumente. Es freut mich, dass Sie die Diskrepanz zwischen medialer Extremwetterpanik und den Realitäten der meteorologischen Messungen inzwischen erkannt haben. Das ist ein guter Anfang!

Sie müssen mir aber jetzt schon noch "exakt" (so Ihre Formulierung, finde ich gut) erklären, welche meiner Argumente ans Ministerium nicht richtig sind. Ich bin für konträren Argumentaustausch immer zu haben, vorausgesetzt, die Formen der Fairness und Höflichkeit bleiben gewahrt. Außerdem nehme ich sofort jede Aussage zurück, die Sie mir als sachlich falsch oder unbegründet nachweisen.

Beste Grüße
Lüdecke

 

#254: samson sagt:

am Samstag, 08.08.2009, 16:22

Was ein geiler Artikel. Meine Liebelingsstellen sind " Peter Dietze hat in brillanter Weise..." und "die wegweisenden Arbeiten von Gerlich und Tscheuschner".

Herrlisch! Ist das nur maßlose Selbstüberschätzung oder pure Dummheit? Man hat ja das Gefühl, dass hier die Top-Klimawissenschaftler ganz exklusiv ihre neusten Forschungsergebnisse präsentieren. Schade nur, dass die führenden Fachzeitschriften eure wegweißende (!!!) Arbeit nicht zu schätzen wissen ud wir armen Bürger weiter abgezockt werden!!!!

 

#255: Samson sagt:

am Samstag, 08.08.2009, 16:26

@Michael Limburg:
"Obwohl Dr. Casey sich seit Jahren in der Forschung betätigt"
Na, dann zeig mir mal ein paar Ergebnisse seiner jahrelanger Forschung, bitte in Fachmagazinen. Und bitte enttäusch mich nicht. .

 

#256: Samons sagt:

am Samstag, 08.08.2009, 16:36

Lüdecke gibt mal wieder sein besten im Unsinn erzählen: "Es gibt zum Thema "Zunahme von Extremwetterereignissen" nichts über den IPCC-Bericht von 2001 hinausgehendes Neues! Auch der neueste Bericht 2007 kennt nichts anderes, hier wurde aber das Thema "aktuelle Zunahme von Extremwetterereignissen" sorgsam ausgespart, denn es war doch ein wenig peinlich geworden, so absolut nichts vorweisen zu können."

Mal in den aktuellen IPCC Bericht geschaut.

"Since the TAR, the situation with observational data sets has
improved, although efforts to update and exchange data must be
continued (e.g., GCOS, 2004)."

und
"New analyses since the TAR confirm the picture of a gradual
reduction of the number of frost days over most of the midlatitudes
in recent decades. In agreement with this warming
trend, the number of warm nights increased between 1951 and
2003, cold nights decreased, and trends in the number of cold
and warm days are also consistent with warming, but are less
marked than at night.
For precipitation, analysis of updated trends and results for
regions that were missing at the time of the TAR show increases
in heavy events for the majority of observation stations, with
some increase in flooding. This result applies both for areas
where total precipitation has increased and for areas where
total precipitation has even decreased."

Das muss reichen, sonst ist Lüdecke noch überfordeet mit den ganzen neuen Informationen. Eine Seitenzahl gebe ich bewusst nicht an, in der Hoffnung, dass Lüdecke zum ersten Mal in den Bericht schaut, er ist ja erst seit 2 Jahren draußen.

Kommentar:

Lieber Einsender,

Sie zitieren richtig, was haben aber etwas kühlere oder wärmere Tage oder etwas mehr oder weniger Niederschlag mit zunehmenden Extremwetterereignisse, wie Wirbelstürmen oder Überschwemmungen zu tun?

Im Übrigen würde ich Sie bitten, zukünftig einen Ton anzuschlagen, der höflichen mitteleuropäischen Umgangsformen entspricht. Ich gehe gerne auf jedes Sachargument ein, bei Ihrem Beitrag ist aber die Grenze der Beleidigung bereits überschritten, und EIKE wird sich überlegen, ob es Blogs dieser Art zukünftig noch veröffentlicht.

Beste Grüße
Lüdecke

 

#257: Yogi.Baer sagt:

am Samstag, 08.08.2009, 17:21

Hallo
sorry, dass ich mich wiederholte, und damit EIKE wertvollen Platz geklaut habe. Den Weg, das Grüne loszuwerden, habe ich bereits bei der "Verpressung" des CO2 beschrieben und hier dämlicherweise wiederholt (obwohl man das garnicht oft genug kann!!)
Alles Gute wünscht ein (wegen Platzklau)reumütiger
Yogi
PS: NOCH dürfen Zipfelmützen wählen, und damit zeigen, dass sie ebendiese nicht sind!!

 

#258: Günter Heß sagt:

am Samstag, 08.08.2009, 17:39

Man sollte vielleicht noch ergänzen, dass der Anstieg von 280 ppmv CO2 auf 400 ppmv CO2 gemäß ModTran eine OLR Differenz von etwa 1.6 W/m2 ergibt. Die Oberflächentemperatur und die üblichen Verdächtigen, wie Herr Jünger so schön gesagt hat, konstant gehalten.
Was passiert, wenn man im Vergleich dazu die Wolkenbedeckung ändert, kann jeder selbst ausprobieren auf:
http://geodoc.uchicago.edu/Projects/modtran.html
Das gibt einem ein gutes Gefühl, um die Größenordnung des CO2 Effektes einzuordnen.
Der Dank gilt an David und Jeremy Archer für ihre schöne Internetseite

 

#259: Raimund Leistenschneider sagt:

am Samstag, 08.08.2009, 20:38

Sehr geehrter Herr Niels,
Sie haben vollkommen Recht, dass die Klimathematik weniger spaßig ist, werden z.B. die horrenden Kosten betrachtet, die für (unnötige) CO2-Reduzierungsmaßnahmen angedacht, bzw. bereits vorgenommen wurden. Übersehen haben Sie, dass es sich bei der Beschreibung um die Annahme handelt, wenn denn die Postulate des IPCC zuträfen – es also eine hypothetische Betrachtung, in der Rolle des IPCC ist. Gerlich und Tscheuschner begeben sich nicht in diese hypothetische IPCC-Rolle, sondern belegen in ihrer über 100 seitigen Arbeit, dass sowohl der Ansatz, als auch die Ergebnisse des IPCC fehl gehen. Insofern geht Ihre Annahme, die „Klimaskeptiker wissen auch nicht, was richtig ist!“ fehl. Sie dürfen ganz beruhigt sein, die (immer größer werdende Gemeinde) der „Klimaskeptiker“ weiß was richtig und vor allem, was falsch ist!
Inwieweit es ein sog. Wasserdampf-Feedback gibt, ist höchst umstritten. Beweise für ein solches hielten einer Überprüfung bislang nicht stand. Insofern sind auch die Arbeiten von Dittrich nicht zu beanstanden. Es geht auch nicht darum, wer wem positiv gesinnt ist, sondern, welche Belege oder auch, welche Modelle mit der Realität übereinstimmen, oder dieser zumindest nahekommen. In der Naturwissenschaft ist dies das Kernelement zum „Für“ und „Wieder“ einer Hypothese. Hier weisen die Arbeiten von Gerlich und Tscheuschner mit den 0°C eine hohe Korrelation mit der Realität auf, die Ergebnisse des IPCC nun einmal nicht – es wird nicht wärmer, sondern kälter, warum, wie im Artikel beschrieben, durch die Sonne, die einzig für den Temperaturanstieg von ca. 0,6°C im 20. Jahrhundert verantwortlich ist.
Viele Grüße R.L.

 

#260: Bibliothekar sagt:

am Samstag, 08.08.2009, 23:39

Lieber Herr Lüdecke,

lassen Sie sich bitte nicht beirren in Ihrem Tun.
Diese Art der wissenschaftlichen Gleichschaltung kenne ich aus dem jüngsten Experiment deutscher Diktatur und kann mir sehr gut vorstellen, daß dies in der vorangegangenen Diktatur ähnlich lief.
Aber nicht die konsensuale Wahrheit, getragen von ehrlichen Wissenschaftlern, aufgewertet von gutgläubigen Nutznießern und zum Mainstream verkommen durch zahllose Mitläufer, wird sich letztendlich durchsetzen, sondern die Wahrheit, die auf einem anständigen kritischen Disput basiert und sollte sie auch nur bis zur nächsten kritischen Hinterfragung Bestand haben.
Ideologisch-politische Preferencen waren der Wissenschaft noch nie dienlich, sondern allenfalls nützlich für Eiferer.

 

#261: Bibliothekar sagt:

am Sonntag, 09.08.2009, 00:06

Toller Artikel Herr Dr.Lindner, Danke!

Zu Herrn Trittin kann ich gar nicht oft genung auf die unter anderem in diesem Artikel aus der Zeitschrift NOVO dokumentierte Einflußnahme hinweisen.

http://www.novo-magazin.de/40/novo4044.htm

 

#262: Krishna Gans sagt:

am Sonntag, 09.08.2009, 09:42

@Samsons
schön, daß Sie zitieren können, nur ist mir nicht klar, was Niederschlag und warme Nächte mit Extremwetter-Ereignissen zu tun haben.

 

#263: Niels sagt:

am Sonntag, 09.08.2009, 10:23

Sehr geehrter Herr Leistenschneider,

Sie werfen die Dinge leider durcheinander.

Sie vergleichen einen Erwärmungstrend über 100 Jahre mit einem Abkühlungstrend über 10 Jahre. Beides kann in einer schwankenden Zeitreihe zutreffen und muß daher kein logischer Widerspruch sein.

Sie schließen sich dem irrenden Dittrich an. Die 4.5°C sind die IPCC-Obergrenze, wenn H2O-feedback berücksichtigt wird, der IPCC gibt 2001 ohne dieses feedback 1.2°C an. Dies ist kein Widerspruch, denn die beiden Werte setzen unterschiedliches voraus, wobei es wenig Sinn macht, das H2o-feedback für eine realistische Abschätzung zu vernachlässigen und so ist der 1.2°C-Wert hypothetisch/realitätsfern.

Zum Schluß: Was ist denn nun EIKEs reiner CO2-Verdopplungseffekt? 0°C (gerlich), > 0°C aber klein (Hug), 0.7°C (Dietze) oder ???

Ich lese immer nur, daß es NICHT das IPCC-resultat ist, aber was denn dann?

 

#264: sirius sagt:

am Sonntag, 09.08.2009, 11:43

Hallo Niels und Samsons,
gehört zur Sachkompetenz, also zu qualifizierten Kenntnissen in der Disziplin, die man vertritt, nicht auch ein gewisses Maß an Sprachkompetenz?

 

#265: Wolfgang Graßmann sagt:

am Sonntag, 09.08.2009, 12:53

Es ist ein Skandal, daß die Klimaforscher so gepampert werden, das macht mich mehr als mißtrauisch.Hätte man das gleiche Geld nicht in die Verbesserung der KKW-Technologie oder die Kernfusion oder andere Technologien stecken müssen.
Diese Pamperung hat ein Vielfaches des Apollo-Programms gekostet und nützt niemandem was denn:
Die fossilen Brennstoffe werden sowieso knapp, man muß umsteuern, wie kann man da diese Bande so üppig ausstatten.

 

#266: Alanka sagt:

am Sonntag, 09.08.2009, 14:19

An Niels.
Ich habe mir den Synthesebericht zur Klimaänderung 2007, die "Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger" - vorgenommen. So wie unsere Politiker das tun. Ich bin Dipl. Ingenieurin für E-Technik und kein Klimawissenschaftler. Auch kein Klimaskeptiker, sondern glaube an das herrschende Klima. Ich habe daher keine wissenschaftliche Analyse anzubieten, sondern eine Textanalyse - schließlich kann ich lesen.

Man stelle sich vor, Politiker würden einen Bericht über einen Kernkraftwerksunfall erhalten, worin die folgenden Begriffe
Abschätzung: 30 mal, Annahme: 32 mal, bester Schätzwert: 11 mal, höchster Schätzwert: 2 mal, erwarten: 12 mal, hohes Vertrauen: 31 mal, Klimamodell: 20 mal, könnte(n): 66 mal, Kostenschätzung: 2 mal, Modell: 144 mal, Modellstudie: 7 mal, nachhaltig: 51 mal, schätzen: 9 mal, Schätzung: 58 mal, Schätzwert: 17 mal, sehr hohes Vertrauen: 10 mal, Unterschätzung: 2 mal, unwahrscheinlich: 15 mal, Vertrauen: 84 mal, wahrscheinlich: 178 mal - vorkommen.
Das anschließende politische Geschrei über die Untauglichkeit eines solchen Berichtes wäre unüberhörbar. Und der häufige Begriff 'nachhaltig' ist bekanntlich keine wissenschaftliche, sondern eine politisch definierte, bzw. politisch definierbare Kennung. Alanka

 

#267: Raimund Leistenschneider sagt:

am Sonntag, 09.08.2009, 21:43

Sehr geehrter Herr Niels,
es ist verständlich und auch ein bekanntes Schema, dass die Befürworter des sog. anthropogenen Klimawandels nicht gerne mit der Realität konfrontiert werden und versuchen, abzulenken, da die Realität doch so ganz anders als die Modellvorhersagen aussieht. Insofern werfe ich auch nichts durcheinander, sondern vergleiche Realität mit Modellvorhersagen. Die reale Temperaturentwicklung hat sich bereits aus dem Fenster von „Commitment“ und zwar nach unten heraus bewegt, was bedeutet, dass es kälter wird. Und „Comittment“ besagt, dass sich die Temperaturen nur dann vergleichsweise moderat erhöhen, wenn der CO2-Pegel auf dem Wert von des Jahres 2000 eingefroren würde. Anhand der Mauna Loa-CO2-Kurve wissen wir, dass der CO2-Pegel in der Atmosphäre weiter gestiegen ist, die Temperaturen also über dem „Commitment-Szenario“ liegen müssten. Wie erwähnt, ist das Gegenteil der Fall!
Da die IPCC-Resultate nachweislich falsch sind, braucht sich damit in der Wissenschaft auch nicht auseinandergesetzt zu werden. Insofern sollten Sie akzeptieren, was ich Ihnen gestern zu Gerlich und Tscheuschner, bzw. Dietze mitteilte und nicht vergeblich versuchen, Widersprüchlichkeiten zu aufzubauen, die es nicht gibt. Wobei ich verstehen kann, dass ein solcher Versuch gut geeignet ist, vom Versagen der Klimamodelle und deren Postulate abzulenken. Viele Grüße R.L.

 

#268: W.Friedhuber sagt:

am Montag, 10.08.2009, 08:37

Danke für diese schöne und leicht verständliche Darstellung der Faktenlage.
Ich glaube allerdings, dass es nicht viel zur Aufklärung beitragen wird, da den CO2 - Schmäh jeder mit Mittelschulwissen durchschauen müsste. Anscheinend brauchen die Menschen solche synthetischen, apokalyptischen Szenarien als Ablenkung von den wirklichen (und schwer lösbaren) Problemen (Abnahme der Sauerstoffkonzentration, Lebensraumzerstörung, Trinkwasser usw.)?

 

#269: Lisbeth sagt:

am Montag, 10.08.2009, 10:46

"Holger J. Thuss, "is a native of Jena, Germany. He studied modern history and law at the Jena University and finished his studies with a PhD in 2005. Between 1996 and 2004 he worked for various interest organizations in Bonn, Brussels and Berlin..."

source:
http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Holger_J._Thuss

Ya veo que el presidente es un experto en el campo de las ciencias climaticas

 

#270: Dr Bernard JUBY sagt:

am Montag, 10.08.2009, 12:11

Global "warmers" usually ignore the 14% of water vapour in the atmosphere which has a far greater greenhouse effect than CO2. They also ignore the cyclical effect of the huge atomic reactor in the sky called the sun, with or without spots!

 

#271: Schweickhardt sagt:

am Montag, 10.08.2009, 13:01

Sehr geehrter Herr Limburg,
vielen Dank für die mail mit dem Pinnokio.
Nun, nachdem man mehrere Beweise dafür hat, das der KW nicht vom CO2 und kaum messbar vom Menschen gemacht ist, muß man wohl einen Gegenhype und eine neue Semantik in die öffentliche Diskusion einführen.

Liebe Kulturschaffende, Helft uns mit
Spottlieder, je nach Takt oder Versmaß, wie

Herr Gabriel, Herr Gabriel, des ZEEHH - Ohh - Zwei macht nix, macht nix ... (refrain)
Des ZEHH Oh Oh macht nix macht nix ...
oder
Spurengas, Spurengas, Shakalaka, Spurengas wenns
verdoppelt bleibs a Spurengas.
oder
Mr Al Gore tell me not more
von der Mär mit dem Bär ...
oder
Klimaziel, Kilmaziel, Frau Merkel ist so, wenns die SONNE will.

Ich hoffe doch, dass die Klimagläubigen keine richtige Kirche ist, dann darf ich die doch verhonepipeln, och bitte, bitte...

Gruß Gerhard Schweickhardt

 

#272: Glatzle sagt:

am Montag, 10.08.2009, 14:18

Am 28.6.2009 habe ich dem Demagogen Dirk Messner folgenden Leserbrief geschickt:

Sehr geehrter Herr Messner,

mit Bezug auf das Interview mit Ihnen in Entwicklung und Zusammenarbeit, muss ich Ihnen leider vorwerfen, dass Sie entweder desinformiert sind oder absichtlich Desinformation betreiben. Beides ist im Hinblick auf Ihre Position als stellvertretender Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hochgradig bedenklich.

Sie behaupten in Ihrem Interview, dass der Treibhauseffekt noch schneller greife als bisher angenommen und begründen diese Behauptung unter anderem mit dem angeblichen Schmelzen der Eisschilde, was mit einem Vergleich von Satellitenaufnahmen der Eisausdehnung der Arktis vom September 2005 mit derjenigen vom September 2007 prominent illustriert wird. Hier betreiben Sie eindeutig "cherry picking", denn wenn Sie z.B. einen beliebigen Maitag des Jahres 2009 mit demselben Maitag des Jahres 2004 verglichen hätten, wären Sie genau zum ungekehrten Schluss gekommen, dass nämlich die arktische Eisausdehnung zunimmt. Hier finden Sie den Verlauf der arktischen Eisausdehnung in den letzten Jahren: http://www.ijis.iarc.uaf.edu/en/home/seaice_extent.htm. Im Anhang finden Sie darüber hinaus eine Graphik mit den Anomalien der arktischen und globalen Durchschnittstemperaturen der letzten 120 Jahre (Quelle: International Arctic Research Centre der University of Fairbanks, Alaska), sowie eine Graphik mit der Durchschnittstemperatur der letzten 9000 Jahre ermittelt aus Temperaturindikatoren in Stalagmiten aus Tropfsteinhöhlen rund um den Globus, die sich als hervorragendes Klimaarchiv erwiesen haben (Quelle, Prof. Mangini, Universität Heidelberg). Aus diesen Unterlagen ersehen Sie, dass der mäßige Temperaturanstieg im vergangenen Jahrhundert nach dem heuristischen Prinzip am besten und einfachsten als ganz gewöhnliches Naturereignis interpretiert werden darf.

Seit etwa der Jahrhundertwende nimmt die Globaltemperatur (300.000 tägliche Satellitenmessungen der unteren Troposphäre, gleichmäßig über den Globus verteilt. Quelle University of Alabama, Huntsville) sogar wieder ab, während sich der Verlauf der CO2-Konzentration in der Atmosphäre umgekehrt proportional zur Temperatur verhält (siehe Grafik im Anhang). Im Gegensatz zu den Behauptungen einiger IPCC-Funktionäre mit Rückendeckung einer Handvoll, zu Alarmismus neigender Wissenschaftler, die ich Ihnen bei Bedarf gerne namentlich nenne, gibt es (außer einiger theoretischer Überlegungen) keine belastbaren wissenschaftliche Fakten und keine Messungen, die belegen, dass CO2 in erheblichem Umfang zu den historischen und prähistorischen Temperaturschwankungen unserer Erde beigetragen hat. Diese forsche Behauptung tragen herausragende Klimawissenschaftler aus aller Welt mit. Als Beispiel will ich nur auf den NIPCC-Report verweisen ( http://www.sepp.org/publications/NIPCC_final.pdf ), der aufgrund der technischen Berichte des IPCC-Reports zu ganz anderen Ergebnissen kommt als die IPCC-Funktionäre in ihrem Synthesis Report "Summary for Policy Makers", der nachweisbar durch vielfältige Unterlassungen und selektive Informationsverwendung gekennzeichnet ist.

Darüber hinaus verschweigen Sie in Ihrem Interview die Tatsache, dass der Grad der Eisbedeckung der südlichen Hemisphäre im September 2007, als die arktischen Eisausdehnung gering war, ein Maximum erfuhr (seit Beginn der Satellitenbeobachtungen: Siehe Graphik im Anhang und http://www.ecoworld.com:80/blog/2009/04/30/antarctic-ice-increasing/). Der Südwinter 2007 war besonders kalt. In Buenos Aires gab es erstmalig seit 89 Jahren wieder Schneefall.

Nach mehrjähriger intensiver Beschäftigung mit dieser Materie könnte ich meine Argumentationsreihe fast beliebig lange fortsetzen.

Da Sie von falschen Voraussetzungen ausgehen, haben Ihre Behauptungen, Befürchtungen, Warnungen und Prognosen keine Substanz, auch wenn zur Zeit immer noch der überwiegende Teil der Medien und eine desinformierte Politik Ihre Einschätzungen teilen. Bitte unterdrücken Sie nicht die Entwicklung armer Länder durch Ihre ethisch unhaltbare Forderung, sie müssten CO2 einsparen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. Albrecht Glatzle

 

#273: Willberg sagt:

am Montag, 10.08.2009, 17:54

Bitte nehmen Sie mich in die Unterzeichnerliste auf und senden Sie den Brief an die Bundeskanzlerin mit allen zusätzlichen Unterschriften allen Medien zu! Bitte lassen Sie in Ihrem Engagement nicht nach1

Dipl.-Ing. Hans-Heinrich Willberg

 

#274: Gusti Brösmeli sagt:

am Dienstag, 11.08.2009, 08:49

"Der An­stieg der Kli­ma­ga­se­mis­si­on passt beim Durch­rech­nen der letz­ten 100 Jah­ren ge­nau zum Tem­pe­ra­tur­an­stieg, den wir ge­mes­sen ha­ben. Lässt man das CO2 in den Mo­dell­rech­nun­gen weg, hät­ten wir im Mo­ment kei­ner­lei Tem­pe­ra­tur­an­stieg."

Das ist definitiv die dümmste "wissenschaftliche" Begründung seit dem Beginn des Zeitalters der Aufklärung.
Wie kann jemand, der einen IQ von ca. 80 hat Professor werden?

Nur in der trüben Suppe einer komplett degenerierten Gesellschaft kann jemand wie Hr. Gerstengarbe es zu mehr als Kloputzer bringen

 

#275: Krishna Gans sagt:

am Dienstag, 11.08.2009, 23:02

@Gusti Brösmeli
Dieser Professor gehört aber der Glaubenskongregation "AGW" des PIK an. Dort ist CO2 das, was man in Afrika Voodoo nennt.

 

#276: Moosgeist sagt:

am Mittwoch, 12.08.2009, 00:32

Herzliche Glückwunsch zu Sollerfüllung, Jetzt bekommt Prof. Dr. G. bestimmt den Orden "Held des Klimas"

 

#277: Christian Blex sagt:

am Mittwoch, 12.08.2009, 01:30

Bitte nehmen Sie mich in die Unterzeichnerliste auf.

Dr. rer. nat. Christian Blex

Kommentar:

Machen wir gern: Wir hatten ihnen gerade eine email gesandt, die Annahme wurde verweigert. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf. M.L.

 

#278: Schweickhardt sagt:

am Mittwoch, 12.08.2009, 08:44

Der Beweis der thermischen Unwirksamkeit des CO2 ist schon 10 Jahre alt, das muß dem Gesetzgeber bekannt gewesen sein.

Wenn man technischen Gutachtern Manipulation und Fehlern nachweist, dann müssen die dafür haften.
Wow, da kommen doch schon einige Milliarden zusammen.
Liebe Verbraucher und Steuerzahler zerrt die Bande vor den Kadi!

Es entsteht auch der Eindruck, die Politikerkaste hat den Horrorquatsch bestellt, zum Zwecke der Gründung neuer Geldquellen.

Wir sollen ausgeplündert werden!
Die Demokratie soll demontiert werden!
Wehrt euch!
Gruß Gerhard Schweickhardt

 

#279: Demmig sagt:

am Mittwoch, 12.08.2009, 10:31

Die Grafik der Erde ist einfach toll, da kann ich auch sehen wie weit ich fahren musss, um im Winter dem Schnee zu entgehen.

Danke für den Link und den Hinweis. Da könnte man doch glatt argumentieren:

Rettet die Eisbären, produziert CO2! Denn die Eisbären verhungern, weil sie so lange laufen müssen, um die am Wasser lebenden Robben zu finden.

Vielleicht überzeugt das die Leerdenker.

 

#280: AJH sagt:

am Mittwoch, 12.08.2009, 11:12

In einem Fachmagazin lass ich im Herbst 2008 einen Artikel des Sonnenanbeters Prof. Dr. Egieghcsra - ich zitiere:

"Mit Entsetzen stellen wir fest, dass die Sonne jeden Abend etwas früher verschwindet. Dieser Zustand ist alarmierend. Die Regierung MUSS sich sofort darum kümmern".

Die Regierung nahm sich diesem überaus delikaten Problems natürlich sofort an. Das "Koksdamer Institut für Tagesfolgenforschung", kurz "KIT" beriet die Regierung bei der Lösungssuche. Schnell wurde klar, dass die Ursache dafür eindeutig und ohne Zweifel der "Farbe Schwarz" zuzuschreiben war. Mit einem Budget von mehreren Mrd. Euro wurde das gesamte Land dazu beauftragt, sämtliche schwarzen Stellen weiss zu streichen.

Kritiker gaben zwar zu bedenken, dass am nächsten Morgen, folgend eines natürlichen Tag-Nacht-Zyklus, die Sonne wieder auftauche und aufgrund der Stellung der Erdachse zur Sonne im Frühling an Scheindauer zunehme - dies wurde jedoch als reiner Zufall abgetan und die Kritiker als Hobby-Wissenschaftler, Laien u.s. Gesocks deklariert.

Beim folgenden G8-Gipfel soll eine 2h-Grenze festgesetzt werden. Bis 2050 darf der Tag nur noch maximal 2h kürzer dauern als heute.

Denn eins ist sicher: Wenn nicht ALLES auf der Erde weiss gestrichen wird, gibt es im Jahr 2050 keinen Tag mehr!

 

#281: Moosgeist sagt:

am Mittwoch, 12.08.2009, 11:30

@Gusti Brösmeli #6
Geh doch mit dem armen Prof. nicht so stark ins Gericht. Was kann der arme Kerl dafür, dass der für ihn passende Job schon vergeben war?

 

#282: multiverus sagt:

am Mittwoch, 12.08.2009, 11:35

Ziemlich im Kontrast zu der laut bundesdeutscher Presse "dramatischen" Juli-Eisschmelze entwickelt sich die arktische Tages-Durchschnittstemperatur für das Polargebiet nördlich des 80.Breitengrades. Was die weitere Eisschmelze wohl deutlich beeinflussen wird.

Dort ist die Durchschnittstemperatur jetzt schon - AUSSERGEWÖHNLCH FRÜH - unter Null Grad gefallen. Damit wird sich das polare Eis nördlich dieses Breitengrades mit dem weiteren "dramatischen Abtauen" schwer tun. (grins) - Was die Paniker in der Verbreitung von Hysterie natürlich nicht bremsen wird.

Für nähere Information diese Seite des dänischen DMI ansteuern: ocean.dmi.dk/arctic/meant80n.uk.php.

Auch beim norwegischen Arctic ROOS erfährt man Interessantes. Danach zeigt die Abtaukurve für den "Arctic Ice Area" im August sogar schon nach oben - dass heisst sie nimmt zu. Das ist merkwürdig. Beim "Arctic Ice Extent" sieht das nicht ganz so krass aus.

Für nähere Informationen diese Seite ansteuern: arctic-roos.org/observations/satellite-data/sea-ice/ice-area-and-extent-in-arctic

 

#283: multiverus sagt:

am Mittwoch, 12.08.2009, 11:42

Interessant ist auch die momentane Zunahme von mehrjährigem arktischen Eis in den ersten Augusttagen: http://saf.met.no/p/ice/nh/type/type.shtml

 

#284: Günther Vennecke sagt:

am Mittwoch, 12.08.2009, 13:48

Herr Lindner ist zwar ein geschickte formulierender Polemiker, mit der Wahrheit steht er aber anscheinend immer noch auf Kriegsfuß.

Aus der Vielzahl der dreisten Unrichtigkeiten, die Herr Lindner hier präsentiert, will ich nur eine herausgreifen, sonst müsste ich ein ganzes Buch schreiben, um alles richtig zu stellen, was er verzerrt oder wahrheitswirdrig behauptet. Und im Gegensatz zu Herr Lindner, der ein Auftragstäter der Atomlobby ist (http://www.zeit.de/2008/17/Atomlobby"), werde ich nicht dafür bezahlt:

"Behauptung 17: Die Atomkraft ist längst zur Bremse für den Klimaschutz geworden.

Falsch ! Die deutschen Kernkraftwerke vermeiden pro Jahr 150 Mill. t CO2, soviel wie der gesamte Kraftfahrzeugverkehr ausstößt. "

Diese Behauptung war noch nie richtig, heute ist sie falscher denn je. Hier wird stillschweigend unterstellt, dass bei einem Verzicht auf Kernkraft der gesamte Strom, der sonst in den AKWs erzeugt worden wäre, aus alten Kohlekraftwerken käme, die bekanntlich recht viel CO2 emittieren, wozu überhaupt keine Notwendigkeit bestünde und was technisch auch nicht möglich wäre, da man heute keine veralteten Kohlekraftwerke mehr bauen würde, sondern schlimmstenfalls moderne Kohlekraftwerke mit deutlich höherem Wirkungsgrad, vorzugsweise aber ganz andere Kraftwerke mit noch geringerem CO2-Ausstoß.

Herr Lindner benutzt außerdem bewusst die alten Zahlen, die noch von einer höheren Stromproduktion aus den AKWs ausgingen. Der Anteil des Atomstroms ist von ehemals fast 40% auf inzwischen unter 25% gefallen, auch die absolute Produktion ist zurückgegangen, weil mehrere AKWs inzwischen endgültig vom Netz sind und mehrere andere wegen diverser Pannen mal wieder still liegen.

Im Klartext kann man sagen: Wenn wir schon früher auf Kernenergie verzichtet hätten, läge vermutlich der CO2-Ausstoß heute schon niedriger als er mit AKWs ist.

Pikant ist allerdings Herrn Lindners Hinweis auf CO2 auf dieser Webseite, denn laut EIKE gibt es doch überhaupt kein COI2-Problem. Warum sollte es also von Bedeutung sein, ob man mit Atomkraft CO2 einspart oder nicht?












 

#285: Badger sagt:

am Mittwoch, 12.08.2009, 17:10

Ist doch ein interessantes Konzept. Das Eis schmilzt im Sommer, wenn's heiss ist, und das Wasser friert im Winter, wenn's kalt ist! Na sowas! Wer hätte sich das gedacht! Sowas hab' ich ja noch nie gehört!

Al Gore übernehmen Sie!

Na lieber nicht, wer weiß was dabei sonst wieder herauskommt.

 

#286: Alois Egon sagt:

am Donnerstag, 13.08.2009, 11:44

Sehr geehrter Herr Vennecke,
Sie haben es in Ihrem Kommentar auf den Punkt gebracht. Es gibt tatsächlich kein CO2 Problem.
Haben Sie aber auch mal darüber nachgedacht, dass es mitunter gelingt, den Gegner mit den eigenen Waffen zu schlagen?
Genau das passiert hier.
Wenn schon CO2 als Pseudo-Argument für macht- und geldpolitische Zwecke missbraucht wird, dann doch bittes von allen Seiten, oder?
In diesem Zusammenhang darf auch gefragt werden, wo denn die Verbote für z.B. sportliche Veranstaltungen oder Jogging bleiben, denn dort wird das vielfache CO2 eines normal atmenden Menschen ausgestoßen.
Wo bleiben die Verbote für sinnlose Transporte von Schweinen von Köln nach Berlin, nur um sie dort zu schlachten und dann zurückzutransportieren oder die Krabben, die 3000 km von der Nordsee zum entpoolen nach Marokko und zurück transportiert werden.
Also, wenn schon, dann auch gleiches Recht für alle ohne Rücksicht auf die Richtigkeit, die mittlerweile ja wohl mehr als deutlich in Frage gestellt werden darf.

 

#287: Schweickhardt sagt:

am Donnerstag, 13.08.2009, 15:00

Ausgehebelte Marktgesetze:
"Der Preis wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt."

Das weckt grosse Begehrlichkeiten.

Stellen Sie sich bitte folgende Szenarion vor:
Die Stromkonzerne bauen in der Sahara ein grosses Solarkraftwerk mit 5500MW und speisen ins deutsche Netz ein, egal ob der Strom gebraucht wird oder nicht. Dann muss der Stromkunde auch noch die Heizwiderstände bezahlen um den Überschuss zu vernichten.
oder
Die Stromkonzerne wären doch blöde sie würden weiterhin Strom mit 0,02€ - 0,1€ Herstellungs-kosten liefern, wenn die über EEG vielmehr bekommen. Na dann könnten alles abschalten.
Aber wer zahlt es?

 

#288: Dipl.- Ing. jan Chaloupka MIM sagt:

am Freitag, 14.08.2009, 08:39

Ich unterstütze den offenen Brief an Frau Merkel vollinhaltlich!

 

#289: Bernd Hüttner sagt:

am Freitag, 14.08.2009, 12:59

To Pierre G

you can, of course, translate it if you want it. Please send me the translation prior the publication.
Best wishes

 

#290: Niels sagt:

am Freitag, 14.08.2009, 15:06

Sehr geehrter Herr Leistenschneider,

leider geben Sie mir damit keine Antwort auf meine Frage was denn EIKE für das plausibelste Szenario hält? Oder machen Sie sich keine Gedanken um die Zukunft und beurteilen stets nur mit eingetroffenen Fakten?

PS: Wo habe ich Widersprüchlichkeiten aufgebaut? Ich habe Sie nur darauf hingewiesen, dass Ihre Ausführungen sich widersprechende Aussagen auflistet, Sie aber keine wissenschaftliche Lösung anbieten, die diese Widersprüche lösen.

 

#291: Alfred Brandenberger sagt:

am Freitag, 14.08.2009, 23:20

Nils Simon hat auch bei "Manipulation und Terror von Wikipedia" seine Spuren hinterlassen.
http://vademecum.brandenberger.eu/themen/klima/kritik.php#wikipedia
Bitte die "User contributions" anklicken und schauen, was er und seine Kollegen schon alles gelöscht haben.
Beste Grüsse
Alfred Brandenberger
http://vademecum.brandenberger.eu

 

#292: Andreas Kolb sagt:

am Samstag, 15.08.2009, 10:36

Zugegeben ich bin kein Physiker, kein Biologe, kein Klimatologe und auch kein Chemiker. Aber ich besitze Augen und Ohren und ein Gehirn. Wenn ich mir einfach nur die Zahlen ansehe, wer wieviel CO2 produziert, und ich dann sehe, dass der Mensch knapp 1% des CO2s das durch Insektenatmung entsteht produziert (und das ganze CO2 in der Atmosphere so etwa 0,035% der Atmosphere ist)... nun ja, da kann ich beim besten Willen nicht an den "menschgemachten Treibhauseffekt" glauben. Denn das ist eine sehr niedrige Konzentration. Und dann erinnere ich mich an das, was ich einst in Toxikologie vor vielen Jahren gelernt habe: es kommt immer auf die Dosis an.

Natürlich ist's auf der Venus heftiger. Die Venus ist näher an der Sonne und hat über 60% CO2. Aber hier auf der Erde? Wo der Mensch nicht einmal 0,4% des Gesamt-CO2 produziert? Wie soll das gehen?

Und was wird aus den Pflanzen, die ohne CO2 nicht leben können? Und was wird aus uns? Pflanzen erzeugen Sauerstoff. Ohne CO2 keine Pflanzen, ohne Pflanzen kein Leben. Man könnte sagen: Ohne CO2 ist Leben auf diesem Planeten nicht möglich.

Diesen Winter gab's Schnee in Tokyo. Wer die japanische Geographie kennt weiß, dass der meiste Schnee in the japanischen Alpen hängen bleibt. In diesem Winter nicht. Der Schnee kam bis nach Tokyo und blieb sogar einige Tage liegen. Was bei dem Kleinklima, das diese riesige Stadt hat, eher ungewöhnlich ist. Niigata, Aomori und Hokkaido haben trotz "globaler Erwärmung" Schneemassen. Wie ist das möglich?

Ja sicher, es blühen die Kirschblüten in Tokyo mittlerweile etwas früher (was gerne als Beweis für die globale Erwärmung angeführt wird) aber bei dem Kleinklima wundert mich das überhaupt nicht (zum Vergleich: kommen sie im Winter nach Wien, fahren sie in den 1. Bezirk, das Stadtzentrum, und dann in den 22., sie werden den Unterschied an den Schneemassen sehr schnell erkennen. 1. Bezirk: eng bebaut; 22. weite Flächen.) Die Blütezeit in anderen Präfekturen hat sich nicht verändert.

Die Argumentation der "global warmer" macht für mich als Nicht-Experten keinen Sinn. Sie ist voller Löcher. Der Glaube der Mensch könne das Klima kontrollieren ist, meiner Meinung nach, Größenwahn. Natürlich, in Sci-Fi TV Serien wie Stargate geht das, aber im wirklichen Leben? Wohl eher nicht. Oder hat der "pöhse" George W. Bush irgendwo eine Klimakontrollmaschine?

Nein, ganz ehrlich. Für mich als Nicht-Experten hört sich der ganze "global warming" Hype eher an wie eine neue Religion, mit Al Gore als Papst. Eigentlich traurig, dass intelligente Menschen auf so einen Schaumschläger hereinfallen. Aber das ist nicht wirklich neu, oder? Die Geschichte ist voll mit ähnliche Beispielen.

Nun denn.

Als besorgter Bürger unterstütze ich diesen Brief ohne Vorbehalte.


Andreas Kolb, Bürger, B.A. Japanese Studies


PS: Ich entschuldige mich für eventuelle Rechtschreibfehler, aber meine schriftliche Korrespondez auf Deutsch tendiert seit mehreren Jahren gegen Null, daher fehlt es an Übung.

 

#293: Erik Michaelis sagt:

am Samstag, 15.08.2009, 13:44

Bitte nehmen Sie mich in die Unterzeichnerliste auf.

 

#294: Josef Kowatsch sagt:

am Samstag, 15.08.2009, 16:26

Die warmen Temperaturen des Mittelalters sind der erstrebenswerte Normalzustand. Die Kleine Eiszeit danach war die eigentliche Klimakatastrophe. Nach 1850 wurde es wieder wärmer, Gott sei Dank. Mit C02 hat das nichts zu tun. Wird mehr C02 freigesetzt, dann laufen die Abbaureaktionen schneller ab, so dass der Anteil in der Luft gar nicht zunimmt.

 

#295: Krishna Gans sagt:

am Samstag, 15.08.2009, 20:38

Ich finde es interessant, daß hier die Lindsea Studie noch nicht aufgetaucht ist, deren letzter Absatz im Abstract lautet:
"While it is possible that the recorded increase in short duration TCs represents a real climate signal, we consider it is more plausible that the increase arises primarily from improvements in the quantity and quality of observations, along with enhanced interpretation techniques, which have allowed National Hurricane Center forecasters to better monitor and detect initial TC formation, and thus incorporate increasing numbers of very short-lived systems into the TC database."
Das heißt, es gibt nicht "mehr" Hurrikane, sondern es werden, insbesondere die kleinen, kurzlebigen dank besserer Technik mehr beobachtet.
Receive[..] May 16, 2009
DOI: 10.1175/2009JCLI3034.1


oder auch hier:
Study: Better Observations, Analyses Detecting Short-Lived Tropical Systems

 

#296: Jens Christian Heuer sagt:

am Sonntag, 16.08.2009, 00:14

Sehr geehrter Herr Prof. Lüdecke, sehr geehrter Herr Puls
Zu Recht weisen Sie, Herr Puls, in Ihrem Beitrag "Viel Wind um Nichts" auf die trotz globaler Erwärmung fehlende Zunahme außertropischer Sturmtiefs hin. Das widerspricht eindeutig den Voraussagen mancher Klimamodelle, die davon ausgehen, daß ansteigende Temperaturen eine höhere Wasserverdunstung bewirken, so daß die Sturmtiefs mit mehr latenter Wärme, also mehr Energie versorgt werden. Das es bisher nicht so gekommen ist hängt wohl, wie Sie anschaulich darstellen, mit der überproportionalen Erwärmung der Nordpolregion (Eis-Albedo-Rückkopplung)zusammen, die zu einem abnehmenden Temperaturgradienten zwischen der (sub)tropischen Warmluft und der polaren Kaltluft führt. Genau dieser Temperaturgradient ist aber ganz entscheidend für die Bildung von außertropischen Tiefdruckwirbeln verantwortlich. Soweit vollkommen einverstanden.
Allerdings führen ansteigende Temperaturen unter anderen Bedingungen eben doch (über eine vermehrte Zufuhr von latenter Wärme) zu mehr und stärkeren Stürmen. Eine in jüngster Zeit veröffentlichte Untersuchung deutet jedenfalls darauf hin: Stärke und Anzahl der Stürme in den Tropen nehmen bei steigenden Wassertemperaturen zu. Das lässt sich an der Zunahme hoher Eiswolken ablesen. Diese Wolken werden als ein Indiz für mehr und stärkere Stürme angesehen, weil mehr latente Wärme konvektive Vorgänge verstärkt und damit natürlich auch die Bildung hoher Wolken. Link: http://www.sciencedaily.com/releases/2008/12/081227214927.htm

Mittel bis langfristig könnten als Folge der globalen Erwärmung tropische Wirbelstürme auch in Regionen auftreten, wo bisher die Wassertemperaturen zu niedrig waren. Die in letzter Zeit immer häufiger zu beobachtenden wirbelsturmähnlichen Strukturen im Mittelmeer könnten die Vorboten einer solchen Entwicklung sein.

Wie von Ihnen beiden angesprochen, ist derzeit die globale Durchschnittstemperatur tatsächlich leicht rückläufig. Sie liegt allerdings immer noch weit über dem langjährigen Mittel. Dieser Temperaturrückgang trotz steigendem CO2 widerlegt aber nicht den Treibhauseffekt (vor allem durch CO2 und Methan)und den menschengemachten Klimawandel, da die globalen Durchschnittstemperaturen auch von natürlichen Schwankungen der Meeresströmungen (Pazifische Dekaden Oszillation aktuell im Minus, Atlantische Multidekaden Oszillation rückläufig) und/oder der Sonnenaktivität mitbestimmt werden Diese natürlichen Faktoren, welche heute der globale Erwärmung entgegenwirken, werden sie morgen wieder verstärken! Überschreiten dabei die Wassertemperaturen dann irgendwann eine kritische Grenze, stellt sich in den weiten Bereichen der Ozeane eine stabile Schichtung ein (Stratifikation), wodurch die Meeresalgen vorort von ihrer Nährstoffzufuhr abgeschnitten werden. Meeresalgen kühlen aber die Erde, denn sie pumpen das Treibhausgas CO2 aus der Atmosphäre ab und stellen in Form von Dimethylsulfid (DMS), das zu Sulfaten oxidiert wird, auch die meisten Kondensationskeime für die (abkühlende) Wolkenbildung über den Meeren zur Verfügung. Auch die tropischen Regenwälder, welche auf ähnliche Weise wie die Meeresalgen den Planeten kühlen, könnten durch die globale Erwärmung ab einem bestimmten Punkt überfordert sein. Die Selbststeuerung des Klimasystems durch die Erde, welche trotz der im Laufe der Zeit immer weiter zunehmenden Sonnenaktivität stets für lebensfreundliche Bedingungen auf unserem Planeten sorgte, könnte dann durch einen sich immer weiter verstärkenden Treibhauseffekt zusammenbrechen. Darin liegt die eigentliche Gefahr!

Beste Grüße
Jens Christian Heuer
http://wetterjournal.wordpress,com


Kommentar:

Lieber Herr Heuer,

Ihr Kommentar ist sehr interessant und aufschlussreich, er offenbart genau das, was Klimarealisten (von mir aus auch Klimaskeptiker) kritisieren. Nämlich Folgendes:
Es gibt in der Klimaphysik immer irgendwelche Mini-Effekte oder Mini-Mechanismen, denen man mit viel gutem Willen schlussendlich ein Gefahrenpotential zuordnen kann. Daher auch immer die vielen Konjunktive, "könnte", "wäre möglich" usw.

Entscheidend ist dagegen, dass es beim Einfluss des anthropogenen CO2 immer nur um solche Mini-Einflüsse geht, deren Manifestationen bis heute noch nicht einmal konkret nachweisbar sind. Extremwetter, Dürren, Meeresspiegel, Wirbelstürme usw., all diese Phänomene lassen bis heute kein anthropogenes Signal erkennen. Natürlich sind mit etwas wärmerem oder kälterem Klima auch geringfügige Veränderungen der Niederschläge usw. verbunden (s. IPCC-Bericht 2007), das rechtfertigt doch aber nicht, gleich katastrophale Entwicklungen zu vermuten.

Wie die Klimavergangenheit zeigt, hatten wir schon ganz andere Veränderungen zu bewältigen, ohne dass die Welt unterging. Vor 30.000 Jahren, am Tiefpunkt der letzten Kaltzeit, hätte ich persönlich jedenfalls nicht im fast vollständig vereisten Europa leben wollen.

Die Temperaturentwicklung der letzten 100 Jahre mit ihren Zehntelgrad-Veränderungen liegt dagegen absolut im natürlichen und ungewöhnlich moderaten Rahmen (verglichen mit der ferneren Vergangenheit, in der es ganz anders zur Sache ging - Temperaturstürze bis zu 10 Grad Celsius innerhalb eines Menschenlebens!).

Worüber beunruhigen wir uns heute eigentlich? Dass ein Spurengas, dessen spektraler Einfluss (TE-Effekt) längst gesättigt ist, von vielleicht 0,032% auf 0,038% angestiegen ist? Im Grunde sind alle hiermit verbundenen Befürchtungen an den Haaren herbeigezogen und höchst lächerlich.

Ernste Probleme gibt es in der Tat genug, die zu hohe Bevölkerungszahl der Erde und die zunehmende Knappheit an sauberem Trinkwasser, um zwei stellvertretende Beispiele zu nennen. Beunruhigend ist, dass beim Blick auf die Temperaturen der letzten 400.000 Jahre es absolut sicher erscheint, dass wieder sehr(!!) kalte Zeiten kommen werden (in vielleicht 10.000 oder 20.000 Jahren, niemand kann genau sagen, wann es passiert, es wird aber passieren). Das sind nach meiner Beurteilung echte langfristige Gefahren für die Menschheit.

Beste Grüße
Prof. Dr. H.-J. Lüdecke

 

#297: tonycat sagt:

am Sonntag, 16.08.2009, 00:34

Klar, total bescheuert: CO2 Abscheidung
auch total ungerecht: Atommüllentsorung google Asse Salzstock taugt nichts (auf Kosten der Allgemeinheit, AKWs abschalten, da nur wenige Konzerne profitieren und die man die Strahlung nicht gebrauchen kann
total super: lokale Stromproduktion (Energie in Bürgerhand www.ews-schoenau.de)
total erfolgreich: das erneuerbare Energien Gesetz, da es etliche (ehemals teure) Technologien jetzt ganz günstig gemacht hat
total super: Holzpelletsheizungen mit stirling Elektromotor: Nebenwirkungsfrei lebensnotwendiges CO2 Produzieren, Strom produzieren und natürlich Wärme (www.sunmachine.de)

 

#298: Günther Vennecke sagt:

am Sonntag, 16.08.2009, 00:59

Vielen Dank für die Verlinkung zum Schellnhuber-Interview.

So wird für jeden erkennbar, dass der Mann allein im kleinen Finger mehr Verstand hat als alle Verfasser und Unterzeichner des "offenen Briefes" zusammen besitzen.

 

#299: Krystyna Gre? sagt:

am Sonntag, 16.08.2009, 07:14

I totally agree with the Authors of this letter.
Please, join my name to the category of “upset citizens”.

Krystyna Gre?, Dipl. Geografer
(Graduate of Pozna? University UAM, Poland)

 

#300: Niels sagt:

am Montag, 17.08.2009, 10:43

Interessant, wie irritiert Sie über Manns Artikel reagieren. Ihre Spekulationen, warum Mann dies und jenes geschrieben oder nicht geschrieben hat, ist belustigend. Sie haben eine ausgeprägte Phantasie. Wann fangen Sie endlich an, wissenschaftlich zu denken und beachten die puren Fakten statt auf Basis unzureichenden Sachverstandes zum Thema über Personen zu spekulieren?

Jetzt mal ehrlich: Was spielt es eine Rolle, dass Mann CO2 nicht erwähnt hat? Liegt das nun daran, daß sich mit seiner statistischen Methode kein Nachweis erbringen läßt, dass dies nicht Gegenstand seiner Untersuchung war, dass es ihm egal ist, oder wirklich daran, dass die "CO2-Hypothese bröckelt"?

Kommentar:

Lieber Herr Niels Simon,

Ihre Frage, was für eine Rolle es spielt, dass M. Mann das anthropogene CO2 in seinem Aufsatz nicht erwähnt hat, besitzt im wissenschaftlichen Kontext tatsächlich keinen sehr hohen Stellenwert, hier stimme ich Ihnen zu. Dass die Nichterwähnung im Kontext der medialen Klima-Hype indes höchst bedeutsam ist, beantworten Sie sehr schön selber in einem Ihrer bemerkenswerten Sätze, in welchem nur das "Sie" gegen "Medien" und die "Personen" gegen "Klimawandel" auszutauschen sind. Der so veränderte Satz lautet:

Wann fangen "die Medien" endlich an, wissenschaftlich zu denken und beachten die puren Fakten statt auf Basis unzureichenden Sachverstandes zum Thema "Klimawandel" zu spekulieren?

Nun wissen Sie, was für eine Rolle es spielt. Noch eine bescheidende Frage, sehr geehrter Herr Simon: Erscheint Ihnen Ihr Sachverstand ausreichend, um einem Gegenüber "endlich" wissenschaftliches Denken anzuempfehlen und unzureichenden Sachverstand zu attestieren? Welche wissenschaftlichen Veröffentlichungen darf man von Ihrer Seite zur Kenntnis nehmen dürfen, auf denen Ihr Sachverstand basiert? Während meiner gesamten Hochschulzeit habe ich auch gegenüber den schwächsten Kandidaten (bei denen solch eine Bemerkung evtl. sogar angebracht gewesen wäre) niemals derartige Formulierungen gewählt, und ich kenne auch keine Kollegen, bei denen dies wesentlich anders war. Ist eben alles Frage von Stil und Kinderstube.

Beste Grüße
Ihr H.-J. Lüdecke

 

#301: Dr. Fischer sagt:

am Montag, 17.08.2009, 11:44

Sehr geehrter Herr Heuer,

Ihr Aufsatz ist interessant, aber ich bezweifle, dass biogenes Dimethylsulfid überhaupt aus der Troposphäre hinauskommt. Nach meinen bescheidenen Chemie-Kenntnissen oxidiert es bereits dort zu Dimethylsulfon und Methansulfonsäure. Letztere ist sehr gut wasserlöslich und wird wieder abgeregnet.

Mit freundlichem Gruß
Dr. Herbert Fischer

 

#302: Christof Janfeld sagt:

am Montag, 17.08.2009, 11:48

Die "Kernaussagen" sind ein wildes Sammelsurium von Argumentationsfragmenten, vorgetragen in mäßigen Deutsch. Da wäre es sinnvoller gewesen, die Aufsätze von Jaworowsky und Beck direkt zu verwenden. Auch ich halte die Auswertungen und Empfehlungen des IPCC für einen Skandal, aber mit einer derart holzschnittartigen Darstellung von wissenschaftlichen Fakten wird man Schellnhuber, Rahmstorf und Konsorten nicht beikommen.

 

#303: Josef Nottelmann sagt:

am Montag, 17.08.2009, 13:22

Vielen Dank den Klimarealisten für deren ehrenamtliches Engagement und den vielen Wissenschaftlern, die durch Unterzeichnung des offenen Briefes Zivilcourage bewiesen haben. Politisch motivierte Hetzparolen oder unsachliche Kommentare wie der unter Zf. 71 liefern keine Antworten. Jeder aufgeklärte Mensch des 21. Jahrhunderts sollte darauf bestehen, dass der Einfluss von anthropogenem CO2 auf das Klima von unabhängigen Wissenschaftlern ergebnisoffen untersucht wird. Nur so können wir ausschließen, dass sich die kreditfinanzierten Klimaschutz-Investitionen nicht zu einer gigantischen Fehlinvestition entwickeln, welche die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich in den Schatten stellt! Ein derart verantwortungsloser Umgang mit der Zukunft der kommenden Generationen wäre unverzeihlich! Darum unterstütze ich die Forderung nach einem ideologiefreien, unabhägigen Gremium, in welchem kontroverse Argumente offen ausgetragen werden, mit meiner Unterschrift.

 

#304: Jens Christian Heuer sagt:

am Montag, 17.08.2009, 14:20

Sehr geehrter Herr Dr. Fischer,

Sie schreiben vollkommen zu Recht, daß die Sulfataerosole (Methansulfonsäure, Schwefeldioxid) auch wieder abgeregnet werden. Auf diese Weise bekommen die Landpflanzen (und Bakterien) den überlebenswichtigen Schwefel wieder zurück. Aber vor dem Abregnen wirken die Sulfataerosole eben noch als Kondensationskeime und fördern so die Bildung niedriger Wolken. Diese wirken aber wiederum gerade im Gegensatz zu den hohen Eiswolken insgesamt gesehen abkühlend (höheres Reflektionsvermögen)! Und dann reflektieren die Sulfataerosole auch direkt das Sonnenlicht. Tatsächlich findet man in Eisbohrkernen während der Eiszeiten auch erhöhe Sulfatkonzentrationen. Die Meere waren damals kühler und seltener stratifiziert (stabile Wasserschichtung). Wegen der damit deutlich verbesserten Wasserdurchmischung (Nährstoffzufuhr!) gediehen die Meeresalgen prächtig und gaben dememtsprechend viel Dimethylsulfid (DMS) ab.

Beste Grüße

Jens Christian Heuer
http://wetterjournal.wordpress.com

 

#305: Bossert sagt:

am Montag, 17.08.2009, 15:24

Hallo Niels
Du hast nicht nur Widersprüchlichkeiten aufgebaut, Du versuchst auch einen gegen den andern auszuspielen, was ich gar nicht schätze.
Und, wenn Du so sicher bist, dass CO2 die Erde erwärmt bzw. erwärmt hat, kannst Du ja unschwer das Experiment beschreiben, welches Du gemacht hast, um den Treibhauseffekt nachzuweisen.
Oder hast Du das etwa auch nicht gemacht, wie die Rumpelstilze vom IPCC?

 

#306: Fragesteller sagt:

am Montag, 17.08.2009, 16:42

Sehr geehrter Herr Professor Lüdecke, Sie tun den Klimaskeptikern mit Ihren Mutmaßungen über Michael Mann keinen Gefallen. Man kann Michael Mann nicht einerseits massivst in seiner Reputation angreifen (meiner Aufassung nach übrigens durchaus zu Recht) und ihn andererseits als Kronzeuge nutzen, um zu beweisen, dass ernsthafte Klimawissenschaft inzwischen Zweifel am anthropogen ausgelösten Klimawandel hat. So geht das nach hinten los und erweckt nur den Eindruck unseriösen Eiferns.

Kommentar:

Sehr geehrter Herr "Fragesteller",

Ihren Einwand kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ich habe M. Mann nicht massiv in seiner Reputation angegriffen. Jeder Wissenschaftler kann sich irren (und tut es auch oft, meistens merkt das bloß niemand). Ferner war es sein gutes Recht, seine Kurve aus Baumringen zu verteidigen. M. Mann besitzt immer noch eine ausgezeichnete Reputation in der Klima-Wissenschaftsgemeinde, hier haben Sie vielleicht etwas falsch verstanden.

Wenn Sie die Ironie in meinem Beitrag als unseriöses Eifern missverstehen, so tut es mir leid. Als ein Eiferer fühle ich mich eigentlich nicht, mein Ziel ist lediglich korrekt zu informieren. Die entsprechende Meinung muss sich dann jeder selber bilden, hier will ich nicht eingreifen, schon gar nicht "unseriös eifernd".

Beste Grüße
Prof. Dr. H.-J. Lüdecke

 

#307: Luedecke sagt:

am Montag, 17.08.2009, 18:00

Der Kommentar von Niels Simon vom Mo., den 18.08.09 wurde von EIKE auf Grund unzumutbaren Stils (persönliche Beleidigungen) gelöscht. Da eine Rückantwort an die E-Mail von Niels nicht funktioniert, hier für alle Blogger zur Erläuterung die EIKE-Spielregeln:

Persönliche Angriffe oder Beleidigungen werden in Blogs grundsätzlich nicht geduldet und führen zum löschen.
Um das Diskussionsniveau zu heben wird ferner darum gebeten, Kritik strikt sachlich zu halten und die betreffenden kritisierten Stellen erst einmal genau zu lesen, bevor man "loslegt".

Speziell zu Niels Simon: Ich warte immer noch auf seine sachliche(!) Anwort zu meinem letzten Kommentar zu seinem Blog betr. mein Beitrag (Baden-Württembergisches Umweltministerium).

Beste Grüße
Prof. Dr. H.-J. Lüdecke

 

#308: Schweickhardt sagt:

am Dienstag, 18.08.2009, 09:29

Sehr geehrter Herr Limburg,

meiner Meinung nach müsste man Nachrichten-knaller platzieren, da kommt dann die Presse nicht drum rum zu berichten, wie:

„Wir beantragen die Aberkennung des Nobelpreises von Al Gore.“

Hierzu gab es in GB schon Gerichtsurteile über die Propaganda von Al Gore
http://www.welt.de/welt_print/article1257911/Britisches_Gericht_Al_Gores_Klima_Film_ist_alarmi[..] das das Publikum schon vergessen?

Zum Thema könnte man auch die Kultusministerien anfragen, was denn mit den 6000 DVDs passiert ist, die Herr Gabriel bestellt hat und wer die bezahlt hat.
Ist das Propaganda-Material wieder eingesammelt?

Lassen Sie sich bitte nicht und ich mich auch nicht von einem Politikwissenschaftler irritieren.

Gruß Gerhard Schweickhardt

Kommentar:

Lieber Herr Schweikhardt, danke für die Tipps. Ihre Empfehlung folgen wir ja schon, wenn Sie sich die Überschriften vieler News ansehen. Diese bekommen auch sehr viele Journalisten, in der Hoffnung deren Denkblockade irgendwann mal aufzubrechen. Die Urteile zu Gore kennen wir. Uns fehlt ein Rechtsanwalt, der sich dieser und anderer Fragen der Verdummungspolitik und Klimagesetzgebung von der rechtlichen Seite her annimmt. Vielleicht ist jemand unter den Lesern dabei?
Und, nein, vom Politologen Niels lassen wir uns weder beirren noch ärgern. Manchmal sind sie ja in ihrer unwissenden Frechheit ganz amüsant. Zeigen sie doch wie dieser Bursche und viele seiner Art ticken.
Beste Grüsse Ihr M.L.

 

#309: Klimaskeptiker sagt:

am Dienstag, 18.08.2009, 11:47

Eine Info zu Nils Simon:
Klima und so
"
Hi xxxx. Ich hab mal n bißchen hinter Dir her geschnüffelt. Auch nebenan, bei WIKIPEDIA. Und inzwischen den Eindruck gewonnen, daß es sich lohnen könnte, Gedanken mir Dir auszutauschen ... dummerweise haben gewisse Nasen bei WIKIPEDIA mich ausgerechnet ungefähr zu dem Zeitpunkt gesperrt, wo das da mit dem "Nawaro"-Projekt los ging. Wenn ich mich recht entsinne, hab ich kurz vor meiner Sperrung bei einem Kollegen da auf seiner Diskussionsseite nachgefragt, ob er sich vorstellen kann, daß ein Artikel über "Energieautonomie" in WIKIPEDIA rein paßt"

http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Nils_Simon

 

#310: H.Bachmann sagt:

am Dienstag, 18.08.2009, 16:47

Verplempern Sie doch nicht Ihre Zeit mit Nihilisten wie Niels Simon. Für die ist eben CO2 das größte Gift auf Erden und die erde ist ´ne Scheibe.

 

#311: Klimaskeptiker sagt:

am Dienstag, 18.08.2009, 23:03

@Josef Nettelmann #74
Was #71 anbelangt haben Sie vollkommen recht. Wer die diversen Schellnhuber Interviews liest, zweifelt daran, daß dieser Herr überhaupt einen Funken Verstand hat.
Was mich bei Schelnnhuber am meisten verblüfft, das er trotz seiner infamen Äußerungen über Politiker, die er ja, wie er in einem Intrerview bestätigt hat, verachtet.
Und unsere Politiker tun, als wären sie auf den Sachverstand eines Typen wie Schellnhuber angewiesen.
Es ist schauerlich, was bei uns abläuft !
Und dann kommen da so Kommentatoren wie der von #71.
Peinlich bis erbärmlich.

 

#312: Krishna Gans sagt:

am Dienstag, 18.08.2009, 23:26

@Bossert #9
Im Mittelalter wurde auch gegeneinander und unter Nachbarn gegeneinander aufgehetzt um "Hexen" zu produzieren, auch Stasi und ähnliche, ältere Organisationen hatten diesen Dreh ganz gut raus, meine ich.

Man schaue sich das an:
"Nils, einer unserer Autoren, hat jedoch einen eigenen, aktuellen Weblog zum Thema gestartet:
Globale Umweltpolitik [existiert nicht mehr unter wordpress (K. G.) http://nils-simon.de/
http://klimakrise.de/ sind die neuen Adressen]
Ein Besuch lohnt sich bestimmt!"
"Der Rote Faden":
"Wir möchten daher ein "Roter Faden" für nachhaltige, progressive und sozial-gerechte Politik sein. Wir versuchen Lösungen für globale sowie nationale Probleme zu suchen. Dazu gehören u.a. das weltweite, ungerechte Handelssystem, der Raubbau an unserer Umwelt und die sozialen Unterschiede in unserer Gesellschaft. Aber auch die Energiepolitik hat hier einen großen Schwerpunkt, insbesondere die Chancen der erneuerbaren Energien. Über Kommentare sowie Feedbacks per E-Mail oder im Gästebuch sind wie jederzeit sehr erfreut ;) ! "
http://derrotefaden.de.ohost.de/
Das sagt vieles, wenn auch sicher nicht alles.

Weiteres:
http://www.oekologismus.de/?p=807#comment-23701

 

#313: Klimaskeptiker sagt:

am Mittwoch, 19.08.2009, 00:01

@Alfred Brandenberger #18
Inzwischen haben "die Nasen von Wikipedia" ( O-Ton Nils Simon ) ihn dort gesperrt.
Ob das für "Hadern", dem 2-Namen auch gilt habe ich im Detail nicht geprüft.
Jedenfalls ist es bei Wikipedia dort in Sachen Klima noch nicht viel besser geworden, man "diskutiert" aber, ob ein Artikel "Klimaskeptiker" o. ä. sinnvoll sein könnte (!!)
Scheint, als wäre man dabei, das Meinungsmonopl der 2-3 Typen endlich aufzubrechen. Wäre echt mal interessant rauszubekommen, wer da dahinter steckt.
:-)

 

#314: CS sagt:

am Mittwoch, 19.08.2009, 11:33

Lieber Badger,
mockieren Sie sich lieber nicht über diese scheinbar banale Aussage - die ist höchst notwendig! Sehen Sie, wenn ein Fernsehteam im Hochsommer in Grönland die Eisschmelze filmt, dann hören wir im Kommentar nicht etwa,
daß das die ALLJÄHRLICHE SOMMERSCHMELZE ist, sondern Millionen Zuschauer erfahren von den dramatischen Auswirkungen der unaufhaltsam FORTSCHREITENDEN KLIMAERWÄRMUNG. Viele Zuschauer kennen den Unterschied einfach nicht.

Was sagen Sie eigentlich zu den dargestellten Trends - also zur Wiedervereisung?

 

#315: Niels sagt:

am Donnerstag, 20.08.2009, 14:04

Sehr geehrter Herr Prof Lüdecke,

mein letzter Kommentar ist veröffentlicht und stammt von Montag, 17.08.2009, 10:43. Außerdem beachte ich, persönliche Beleidigungen zu vermeinden.
Und bitte seien Sie nicht wegen zu überzeugender Gegenargumente beleidigt. Die Klärung des Vorfalls überlasse ich Ihnen. Ich habe damit jedenfalls nichts zu tun.

Nochwas: zur Exaktheit ein Beispiel: Sie schrieben der BW-Ministerin: "Im übrigen können Sie ... 1997 nachlesen, dass ein Einfluss des anthropogenen
CO2 auf Klimaparameter sehr schwer nachweisbar sei - Klartest: er ist gar nicht nachweisbar."

Diese Textstelle mag zwar "exakt" zitiert worden sei, aber Ihre eigenwillige Interpretation und die Ignoranz weiterer wissenschaftlicher Aussagen zur
Nachweisforschung bis heute, macht Sie in Ihrem Brief nicht besonders glaubwürdig. Für mich gehört zur "Exaktheit" auch die umfassende Auseinandersetzung
mit einer Thematik. Das scheint Ihnen jedoch fremd zu sein.
Sie sollten wissen, daß schon in den 90iger Jahren klar war, dass ein Nachweis nicht einfach ist aber prinzipiell machbar erscheint und von
der Theorie her erwartet wurde, dass sich ein anthropogener Einfluss
in den kommenden Jahrzehnten immer klarer abzeichnet. Auch war klar, dass dieser Nachweis erstmal nicht durch naive Korrelation der Kurve des globalen
Temperaturmittels mit der CO2-Konzentration stattfindet, sondern, dass hierfür nach komplexeren Mustern gesucht werden muß, denn das CO2 ist ja nur eine
"Stellschraube" beim Klima. Dieses Wechselspiel zwischen Theorie und Beobachtung ist in der Wissenschaft weit verbreitet. Inzwischen (2009) gilt
der nachweis als hinreichend gesichtert (auch wenn Sie nun wieder mit Ihren bekannten fadenscheinigen Gegenargumenten kommen...).

Ihre Folgerung: "schwer nachweisbar = gar nicht nachweisbar" kommt dagegen einer intellektuellen Kapitulation gegenüber wissenschaftlichen
Herausforderungen gleich. Sie werden verstehen, dass nicht jeder so leicht wie Sie aufgeben mag.

Kommentar:

Lieber Herr Niels Simon,

Wer sagt, der von Ihnen angesprochene Nachweis sei "hinreichend gesichert", und in welcher Fachveröffentlichung steht das? Und was heißt eigentlich hinreichend? Gibt es hierzu eine belastbare Wahrscheinlichkeitsberechnung, denn nur eine solche würde die Aussage seriös machen. Von den IPCC-Berichten wird eine solche Wahrscheinlichkeitsanalyse jedenfalls nicht gegeben.

Zu Ihrer "Stellschraube": hmmm, Klimastellschrauben gibt es beliebig viele. Warum ausgerechnet das anthropogene CO2 mit seiner Erhöhung von 30 auf nunmehr 38 Molekülen in 100000! Luftmolekülen über den Zeitraum eines Jahrhunderts eine katastrophenerzeugende Stellschraube sein soll, hat mir noch niemand schlüssig erklären können. Es ist Klima-Mückenjagd, mit der eine bestimmte Forscherklique Klima-Elefanten erzeugen möchte. Diese Elefanten lassen sich dummerweise nirgendwo blicken. Die Medien machen bei der fiktiven "Elefantenerkennung" zwar kräftig mit, nicht aber Leute, denen noch ein Rest von physikalischem Sachverstand verblieben ist. Lesen Sie als Bettlektüre einfach einmal die Protestdeklarationen, die von tausenden Fachleuten, auch ausgewiesenen Klimaspezialisten, unterschrieben wurden (finden Sie in EIKE). Meinen Sie tatsächlich, dass diese Leute Ignoranten sind, die ihren Blick vor einer schrecklichen, auf uns zukommenden Klimakatastrophe wider besseres Wissen verschließen oder gar von den finsteren Mächten der Erdölindustrie verführt wurden?

Beste Grüße
Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke

 

#316: Josef Kowatsch sagt:

am Donnerstag, 20.08.2009, 16:45

Wenn C02 so unwahrscheinlich klimawirksam sein soll, dass bereits eine Verdopplung des atmospärischen Anteils auf 0,07% die Erde im Jahre 2100 in den Hitzetod treiben soll, warum nimmt man dann dieses tolle Gas nicht als Füllgas zwischen den Fensterscheiben. 100%iges C02-Füllgas und nicht 0,07% müßte unsere Fenster doch zu einer Zusatzheizung machen. Doch leider: Gar kein Effekt. Es tut sich nichts. Warum: C02 wird in seiner Klimawirksamkeit total überschätzt. Die Überhitzung der Erde läuft nur im Computer ab.

 

#317: Krishna Gans sagt:

am Donnerstag, 20.08.2009, 18:44

Eine sehr schöne Zusammenfassung, basierend auf dem NIPCC Bericht, eine Ohrfeige für IPCC und PIK, sowie den üblichen Verdächtigen...

 

#318: Klimaskeptiker sagt:

am Donnerstag, 20.08.2009, 18:55

@Nils Simon
Hinreichend gesichert ist im Zusammenhang mit CO2 nichts, am wenigsten vom IPCC
Hinsichtlich des "_Fingeradrucks" und der CCSP Sudie hat sich wohl zwischenzeitlich nicht viel getan.
"Hinreichend gesichert" sollte mit Sicherheit nicht die Vokabel sein, die zu überstürzten Aktionismus in Sachen "CO2 Vermeidung" führen muß und irgend welchem Blödsinn Vorschub leisten sollte.
Das hat mit "Herausforderung" wenig, und mit "wissenschaftliche" schon mal überhaupt nichts zu tun.

 

#319: Krishna Gans sagt:

am Donnerstag, 20.08.2009, 23:09

@Thorsten2K3
Hättest Du im Chemiunterricht und zusätzlich noch im Biologieunterricht bereits in der 8/9 Klasse besser aufgepaßt würdest Du nicht so einen Quark geschrieben haben.
Nachdenken ist gut, Wissen ist besser, und wer liest und versteht ist immer im Vorteil...

 

#320: ludvik sagt:

am Freitag, 21.08.2009, 08:45

sehr gut

 

#321: AJH sagt:

am Freitag, 21.08.2009, 09:43

Hmm, es würde mich schon mal interessieren, wie das nun mit dem CO2 funktionieren soll. Als logisch denkender Mensch fällt mir das einfach schwer, nachzuvollziehen, wie Forscher (das sind die, die im Gegensatz zu mir häufig ein naturwissenschaftliches Fach studierten) den Treibhauseffekt erklären wollen (mal abgesehen davon, dass wir Menschlein den geringsten Anteil des CO2 produzieren - das habe ich schon vor 10 Jahren in einem Wissenschaftsmagazin gelesen. Aber das soll nicht zur Debatte stehen).

1. Wie der PIK-Prof (Wie-auch-immer-der-heisst) sagte, kommt die Sonnenenergie in Form kurzwelliger UV-Strahlung zur Erde. Dies erklärt, warum es da draussen im Weltraum nicht angenehm warm ist. Diese kurzwellig Strahlung dringt auch ungehindert durch die CO2-Schicht in der Atmosphäre auf dem Weg zur Erde.

2. Die kurzwellige Strahlung wird auf der Erde reflektiert und zu langwelliger Wärmestrahlung. Das ist also der Grund, warum es warm auf der Erde ist.

3. Die langwellige Wärmestrahlung wird Richtung Weltraum reflektiert, bleibt aber auf ihrem Weg dort hin an der CO2-Schicht hängen und wird wieder zurück reflektiert - weil das offenbar nur mit langwelliger Strahlung funktioniert.

So weit richtig?

Das kann ich soweit auch noch nachvollziehen. Nun hatte ich allerdings schon einige Male die Gelegenheit in einem Ferienflieger auf einer Höhe von ca. 11000 Metern unterwegs zu sein. Die Aussentemperatur, die dort angezeigt wird beträgt stets um die -50°C - saukalt.

Die Fragen:

1. Wird die langwellige, von der Erde reflektierte Strahlung auf ihrem Weg zur CO2-Schicht also auf -50°C abgekühlt?

2. Soll -50°C kalte Luft tatsächlich die Temperatur in Bodennähe weiter erhitzen?

3. Müsste die CO2-Schicht konsequenterweise nicht abkühlend wirken?

Mache ich hier einen Denkfehler? Wäre sicher mal interessant, vielleicht kann das auch Niels erklären, er scheint ja offenbar Ahnung zu haben.

 

#322: T. sagt:

am Freitag, 21.08.2009, 10:07

Sehr schöne Zusammenstellung! Hab ich mir gleich runtergeladen.

 

#323: Krishna Gans sagt:

am Freitag, 21.08.2009, 14:50

da sich die IPCC Schreiberlinge anmaßen objektiv das Klima zu untersuchen ( mal so ganz ohne Anthropozentrik) wundere ich mich schon, daß eine solche Analyse durch die teuersten Klimaforscher der Welt nicht erstellt wurde.
Kann es sein, daß das u.U. garnicht gewollt ist, und man das Klima eben nicht "objektiv" untersuchen wollte ??

 

#324: H.Bachmann sagt:

am Freitag, 21.08.2009, 17:49

Na klar kann das sein. Das kann nicht nur, das ist so. Seit endlosen Monaten warte ich auf irgendeinen Bericht, irgendwo, wo aus einer Graphik ersichtlich ist, wieviel Energie weltweit fürs Heizen gespart wird (in Barrel Heizöl), da es ja nun Jahr für Jahr wärmer wird und immense Mengen Primärenergie fürs Heizen gespart werden.
Die Klimakatastrophe ist vermutlich das erste Ereignis auf Erden, solange die Menschheit hier zu Gast ist, welches nur negative Folgen hat.
Bislang lehrte mich das Leben, dass "jedes Ding" seine 2 Seiten hat. Mit Sicherheit ist das PIK einseitig.

 

#325: Bernd Dorne sagt:

am Freitag, 21.08.2009, 19:17


Mein lieber CS, wie wahr, wie traurig, wie wahr. Das Kalben des Eises ist ja auch so ne Tragödie. Das Eis kalbte auch in der schlimmsten Phase der letzten Eiszeit. Bei niederen Breitengraden versteht sich. Ist aber egal, das arme Eis kalbt.

 

#326: Krishna Gans sagt:

am Samstag, 22.08.2009, 11:48

@H.Bachmann
Sie können sicher sein, daß ich das absolut ironisch gemeint habe, ich kenndie "Aufgabenstellung" des IPCC und was sie nicht untersuchen ( sollen / brauchen ).
Früher war das im "about" gestanden, seit neuestem haben sie es über einen kleinen unscheinbaren Link im Hintergrund versteckt, damit man es nicht gleich so offensichtlich lesen kann, daß es nur um "unsere Schuld" geht.
;.)

 

#327: H. Studt sagt:

am Samstag, 22.08.2009, 15:42

Wo ist die versprochene pdf-Datei des ausgezeichneten Artikels?

Kommentar:

Tut mir leid, dank eines verbotenenen Kommas im Titel hatte sie sich verdrückt. Jetzt ist sie da. mfG M.L.

 

#328: Lars T. sagt:

am Samstag, 22.08.2009, 16:09

Warum genau ist der Solarboom vorbei? Ich selbst bin Installateur von PV-Anlagen und ich kann mich dieses Jahr kaum vor Aufträgen retten. 2008 war schon ein sehr gutes Jahr und wir haben knapp 8 MW auf die Dächer gebracht. Dieses Jahr sind es bisher (Stand Ende Juli) aber schon 14 MW. Diese Steigerung konnten wir nur schaffen, weil wir uns auf große Dächer konzentrieren und so schon den einen oder anderen Häuslebesitzer mit schwerem Herzen abweisen mussten.
ich schätze mal, dass bundesweit dieses Jahr min. 2.500 MW installiert werden. Der Boom fängt also erst richtig an!

Kommentar:

Da können Sie sich sicher freuen. Der Boom dürfte auch erstmal weniger für Sie und ihre Kollegen vorüber sein, sondern für deutsche Hersteller. Die Chinesen machen´s halt deutlich billiger. Und seit die Spanier aus guten Gründen die Einspeisevergütung gedeckelt haben, lenken die ihre Produktion an die unbedarften Deutschen. Die lassen sich noch bestimmt eine ganze Weile das Geld aus der Tasche ziehen. Alle Parteien helfen dabei, da kann eine ganze weile lang nichts mehr schiefgehen. Ausser, das man auch als Deutscher das Geld nur einmal ausgeben kann. Was Sie bekommen, erhalten Ihre Kollegen vom Bau und andere eben weniger.
Der Verbraucherschützer Krawinkel schreibt dazu : "Also stellt die Solarbranche den Verbrauchern für die bis Ende 2009 gebauten Anlagen eine saftige Rechnung von über 40 Milliarden Euro zu, allerdings nicht selbst, sondern indirekt und diskret via Inkasso durch die ungeliebten Stromunternehmen."
Kassieren Sie solange Sie können, wir neiden es Ihnen nicht. mfG M.L.

 

#329: Lars T. sagt:

am Samstag, 22.08.2009, 18:47

@M.L.:
Dieser Einschätzung kann ich nur bedingt zustimmen, da bei mir ein Großteil der Kunden explizit deutsche Komponenten wünscht, auch nicht ganz grundlos wie ich finde, schließlich soll die Anlage mind. 20 Jahre zuverlässig Strom liefern und ich will nicht wissen, ob es noch alle chinesischen Anbieter auch in 15 Jahren nocht gibt.
Natürlich sind derzeit besonders chinesische Hersteller gefragt, allerdings ist der Preisvorteil nicht immens groß. Deutsche Systeme gibts ab etwa 2.900 €/kWp, chinesische für ca. 2.700 €/kWp. Mit Dünnschicht sind auch 2.500 €/kWp oder weniger möglich. Renditen von 8% p.a sind heute auch problemlos mit deutschen Analgen realisierbar.
Ich persönliche kann der aktuellen Lage eigentlich nur Positives abgewinnen: Denn die Preise sinken (ca. 30% seit Jahresbeginn) und Solarstrom wird billiger. Das ist doch das was wir alle wollen und jetzt erreichen wir es. Warum sollten wir jammern?

PS: In Spanien werden übrigens kaum Solarmodule hergestellt, folglich können die ihre Prodkution auch nur schwer umlenken. Der Solarmarkt der USA und anderer Länder explodiert momentan übrigens regelrecht.

Kommentar:

Das sich die Kunden deutsche Komponenten wünschen ist sicher schön, aber garantieren können und werden Sie auch dafür keine 20 Jahre. Und ob es die deutschen Hersteller in 25 oder 20 Jahren noch gibt, bezweifele ich auch stark.
zum Preis: warum sollen chinesische Hersteller noch billiger werden, wenn es auch so schon reicht?
zu Ihrem PS. Sie haben Recht, Spanien stellt kaum Solarmodule her, so war es auch nicht gemeint, sondern die Hersteller aus Asien (Marktanteil im vorigen Jahr bereits 50 %) lenken ihre Produktion um. Die haben noch viel Luft!

 

#330: Lars T. sagt:

am Samstag, 22.08.2009, 19:07

Ergänzung:
a) 8% Nutzungsgrad ist unrealisitisch wenig; das wären gerade mal 700 Volllaststunden. 900 - 1200 sind in Deutschland gut machbar (10 - 14 %). Auch schafft ein Kohlekraftwerk keine 90%, sondern eher 70-85%.
b) Ein neues Kohlekraftwerk spart kein CO2, nur wenn man es mit einem alten Kohlekraftwerk vergleicht; bis 2050 müssen aber 80% eingespart werden, was mit Kohle m.E. nicht möglich ist.
c) Solarworld etwa hat im 1. HJ 2009 239 MW abgesetzt, 2008 waren es in diesem Zeitrum noch 190 MW. Nur als Beispiel für das "Ende des Booms".

Kommentar:

a. 8 % Nutzungsgrad sind nicht von uns, sondern offizielle Ø Werte für 2007 oder 2006. 900-1200 Volllaststunden sollten Sie Ihren Kunden dann auch garantieren. Diese Zahlen sind auch nicht viel besser. Die meiste Zeit liefert diese Anlage eben nicht ihre Nennlast. Was soll man da machen?
b. Ein Kohlekraftwerk schafft sehr wohl 90 % dto alle KKW. Es hängt nur davon ab, wie es eingesetzt wird, (Grundlast oder Teillastbetrieb)
c. Gut für Solarworld, dann schauen Sie sich mal die offiziellen Geschäftszahlen der ganzen Branche an. Zum Teil Verluste fast in der Höhe des Umsatzes. Ein schöner Boom.volkswirtschaftlich ein Desaster. mfG M.L.

 

#331: Lars T. sagt:

am Samstag, 22.08.2009, 19:47

@M.L.:
Natürlich gibt es keine absolute Garantie, über 20 Jahre, allerdings sind die Sicherheiten ziemlich hoch:
a) Viele Hersteller haben Rücklagen für Garantiefälle oder Entsorgung (etwa First Solar) gebildet.
b) Viele Solarfirmen gehören schon zu großen Unternehmen, etwa ersol (Bosch), oder sind sowieso große Hersteller (etwa Sharp oder BP)
c) Schließlich gibt es auch noch Versicherungen. Besonders für große Projekte empfehlenswert, so macht auch ein regnerischer Sommer nichts.

Ganz einfach: Die chinesischen und auch deutschen Solarhersteller müssen immer billiger werden, weil das EEG degressiv ist. Heute kann man noch prima Renditen erzielen, nächsten Jahr werden die Vergütungen aber wieder um 10% gesenkt, im Jahr drauf sind es sogar - so weit ich mich erinnere - sogar 11%, müsste ich aber nochmal nachschauen. Da Deutschland derzeit der größte Markt ist, wird das auch die chinesischen Hersteller zwingen die Preise zu senken (natürlich unter dem Vorbehalt, dass nicht irgendwo wieder völlig überzogene Vergütungen, wie seinerzeits in Spanien, bezahlt werden und die Module dort hin gezogen werden, das wäre kontraproduktiv.)

Anonsten bin ich recht optimitisch, dass die Netzparität in Südeuropa in den nächsten Jahren erreicht wird und dann beginnt der Solar-Boom erst richtig.

Kommentar:

Ihr Optimismus ist sicher berechtigt. Schliesslich sorgt der allmächtige Staat dafür dass die Bürger gezwungen werden diese Geldvernichtungsmaschinen zu erwerben.
a) bis c) "Aus dem oben zitierten Artikel der Welt:
Vor allem erfolgsverwöhnte Unternehmen sind betroffen. Die zum Bosch-Konzern gehörende Ersol-Gruppe musste beispielsweise ihre Produktion um bis zu 50 Prozent drosseln und Verluste hinnehmen. Das Berliner Unternehmen Solon machte in den ersten sechs Monaten bei einem Umsatz von 119 Mio. Euro einen Verlust von 110 Mio. Euro. Und allen voran der ehemalige Börsenliebling Q-Cells bereitet Sorgen. Das Unternehmen musste seit Januar einen Verlust von 697 Mio. Euro hinnehmen, der nur zu einem Teil auf den Verkauf einer verlustbringenden Beteiligung zurückzuführen ist. Q-Cells will nun 500 seiner 2600 Mitarbeiter entlassen und Kapazitäten still legen."
Bis 2020 kostet uns Bürger dieser Zwang 77 Mrd €. Schön für Sie!

Und wie u.a. in einer spanischen Studie gezeigt: http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/die-wahren-kosten-der-erneuerbaren-energie-aufsehenerregende-spanische-studie-ueber-spaniens-fehlinvestitionen-in-erneuerbare/
vernichtet jeder Arbeitsplatz bei "Erneuerbaren" 2,2, Arbeitsplätze in den konventionellen Industrien. Wie gesagt: Das Geld kann man nur einmal ausgeben. Einmal mit garantierter Geldvernichtung wie bei den "Erneuerbaren", oder mit sicherer Wertschöpfung bei den anderen.
Weiter viel Spass beim Solarmodulaufstellen. Wir gönnen es Ihnen.

 

#332: Lars T. sagt:

am Samstag, 22.08.2009, 19:56

a)Kein Wunder, dass die Werte dann so nierig sind. Schließlich ist die Ausgangsbasis ziemlich gering und jedes Jahr wird viel neue PV-Leistung installiert, die aber nicht das ganze Jahr über zur Verfügung steht, folglich wird die Auslastung aller Anlagen im Durchschnitt runtergezogen; sagt aber nichts über die einzelnen Anlagen aus. Etwas realitätsnähere Zahlen sollte man schon verwenden.
Wer ganz sicher gehen will schließt eine Ertragsversicherung ab.
b) Theoretisch. Praktisch eher nicht. Noch schlechter siehts bei den Atomkraftwerken aus. Jedes Solaranlage hängt Krümmel 2008 und 2009 ab :-)
c) Ich kenne die Zahlen. Und ich wette auch, dass dieses Jahr min. 10 GW PV-Module vom Band kommen nach 8 GW letztes Jahr. Die gegenwärtige "Krise" (ich habe alle Hände voll zu tun) hilft der Branche lediglich erwachsen zu werden.

 

#333: Krishna Gans sagt:

am Samstag, 22.08.2009, 21:23

@Lars T.
Zitat aus Ihrem Posting:
"da bei mir ein Großteil der Kunden explizit deutsche Komponenten wünscht, auch nicht ganz grundlos wie ich finde, schließlich soll die Anlage mind. 20 Jahre zuverlässig Strom liefern und ich will nicht wissen, ob es noch alle chinesischen Anbieter auch in 15 Jahren nocht gibt."
Siehe Fehmarn:
Solar-Klärwerk auf Fehmarn – Zustand der Solarmodule nach 20 Jahren
Das sieht nicht so frisch aus....
Ok, sie haben 20 Jahre hinter sich, ich möchte aber nicht wissen, wie heute installierte nach der Zeit aussehen !

 

#334: Krishna Gans sagt:

am Sonntag, 23.08.2009, 13:51

Bei meinem Posting #6 ist der Link verschwunden:
http://klimakatastrophe.wordpress.com/2009/05/18/solar-klarwerk-auf-fehmarn-%E2%80%93[..]

Kommentar:

Die Kommentarfunktion hat Probleme mit Links. Wenn die Links zu lang sind, werden Sie leider abgeschnitten und damit verstümmelt.
Für längere Links schlage ich "tinyurl" vor: www.tinyurl.com
Kommentar #6 habe ich entsprechend nachbearbeitet.
Besten Dank an dieser Stelle für die vielen interessanten Kommentare!

admin

 

#335: Selberdenker sagt:

am Sonntag, 23.08.2009, 15:56

@Lars T.:
"b) Theoretisch. Praktisch eher nicht. Noch schlechter siehts bei den Atomkraftwerken aus. Jedes Solaranlage hängt Krümmel 2008 und 2009 ab :-)"

das Beispiel ist sehr anschaulich, aber Sie sollten es doch besser vorher selbst nachrechnen: Nehmen Sie einfach Ihre installierten 8 MW + 14 MW PV-Module aus 2008/9, seien Sie ruhig großzügig (Annahme: 50% Sonnenscheindauer, alle Module bereits am 1. Januar am Netz), und dann vergleichen Sie die eingespeiste Energiemenge mit den 7 Krümmel-Vollasttagen(1300MW) aus dem Juni 2009.

Das Ergebnis (den "Abhängefaktor") teilen Sie bitte hier anschließend mit:-)

 

#336: demokrat sagt:

am Sonntag, 23.08.2009, 18:05

Was Lars T verschweigt, ist die Tatsache, dass die technische Ausrüstung der PVV keine zwanzig Jahre halten, sondern nur sieben Jahren.
Und gerade diese technischen Ausrüstung ist dafür verantwortlich, dass der Strom überhaupt fließt. Sie auszuwechseln, kostet mehr als die Gesamtheit der Module.

 

#337: Alanka sagt:

am Sonntag, 23.08.2009, 19:07

An Lars T.
Netzparität mit Solarmodulen - daß ich nicht lache! Wie soll das gehen? Netzparität bedeutet, dass sich im Netz Kraftwerke mit gleicher Leistungsfähigkeit und Verläßlichkeit gegenüberstehen bzw. einspeisen. Sie meinen wohl Kostenparität! Die wird dann erreicht sein, wenn die Energieversorger so ganz allmählich ihre Preise auf jene der EEG-Einspeisegebühren anheben. Der Verlierer ist auf jeden Fall der Endverbraucher. Aber auch unsere Wirtschaft, insbesondere die industrielle Produktion. Deshalb geht auch die Solarzellenproduktion ins Ausland. Alanka

 

#338: Alanka sagt:

am Sonntag, 23.08.2009, 19:28

An Lars T.
Die Solarstromanlage besteht ja nicht nur aus Solarmodulen sondern auch aus dem elektronischen Wechselrichter für die Einspeisung. Woher stammen die meisten Teile dessen elektronischen Innenlebens? Aus Deutschland, aus China oder anderen fernöstlichen Ländern? Die Produktion von Solarmodulen hat diesen Weg nach Fernost bereits eingeschlagen. Auch wenn die Solarmodule 20 und mehr Jahre halten, was durchaus im Bereich des Möglichen liegt, deren Leistungsfähigkeit sinkt mit steigendem Alter. Und hält der elektronische Wechselrichter auch so lange? Haben Sie noch einen 'elektronischen' Fernseher mit 20 Jahren auf dem Buckel im Wohnzimmer stehen? Alanka

 

#339: CS sagt:

am Sonntag, 23.08.2009, 20:17

Die deutsche Solarbranche mickert nicht, weil sie etwa "Speck angesetzt" hätte, dies ist am Kern des Problems meilenweit vorbei. Sie mickert, weil Standort Deutschland für die Herstellung solcher Massenprodukte seit Jahrzehnten und mit wachsender Tendenz nicht ausgelegt ist - das haben wir alle doch längst mit dem Aussterben der deutschen Textilindustrie, der deutschen "braunen" und auch der "weißen" Ware und vieler anderer Branchen schmerzlich erlebt.

Ein schöner Wald auf den 162 Hektar angepflanzt wäre auch nicht schlecht und täte sicher einen besseren Dienst für Menschen, Natur und Umwelt. Und der neue Wald von mehreren Zehntausend Bäumen würde auch eine Menge CO2 schlucken.

Offenbar lernen Ideologen nicht aus der Vergangenheit und rechnen können sie schon gar nicht.

 

#340: Horst Clausen, sagt:

am Sonntag, 23.08.2009, 20:39

Auf dieser Webseite
http://wattsupwiththat.com/2009/08/21/borensteins-ap-sea-surface-temperature-article-is-mi[..] NEWS…
A recent scientific study into the serial and systemic breakdown of journalistic integrity suggests that global warming is to blame. Professor Ned Schlobotnic of The Oliver Stone School of Retconned US History states ” It would appear that increased global temperatures have caused the average journalist’s brain to swell to a degree that rational thought is often impeded. In a normal person’s brain, this has no real effect as a normal brain expands only a fraction of its original size…but a journalist’s brain, the size of a mere chick-pea, any degree of swelling practically doubles it’s size, so you can readily see where their cognitive ability would be impaired.”

Enjoy!

 

#341: Schweickhardt sagt:

am Montag, 24.08.2009, 09:29

Liebe Leser,
mit Erschrecken erkenne ich den tiefen Glauben an den Klimaschutz bei den Jungendlichen und Schülern. Wo sind denn die Phykiklehrer, die
die richtigen Propotionen darstellen?

Wenn der Gesetzgeber alle möglichen sinnvollen und sinnlosen Aufgabe auf die Grundkosten unsere Volkswirtschaft lädt, dann kann unsere Volkswirtschaft nicht prosperieren und im internationalen Wettbewerb verlieren.
Genau dann werden sehr viel mehr Arbeitsplätze verloren gehen, als die Ideologen neu schaffen wollen.
MFG Gerhard Schweickhardt

 

#342: Peter Schmitt sagt:

am Montag, 24.08.2009, 14:17

"Bislang lehrte mich das Leben, dass "jedes Ding" seine 2 Seiten hat. Mit Sicherheit ist das PIK einseitig."

Genau das ist doch auch der Knackpunkt. CO2-Emissionen hin, kosmische Strahlungen her - alles natürlich interessant - dass die die Physik nur für ihre Interessen nur vorschieben sieht man an ihrer prinzipiellen Argumentationsstruktur.

 

#343: Krishna Gans sagt:

am Montag, 24.08.2009, 15:16

@Alanka
Die Solarzellen aus China verdanken wir doch Rot/Grün, Fischer hat doch die auf DE Intitiative gebauten Werke selbst noch mit eingeweiht.....
Damit sollte China für Umweltschutz sensibilisiert werden.
Was dann ja wohl nach hinten losging....

 

#344: josef Kowatsch sagt:

am Montag, 24.08.2009, 21:35

Was sind Inversionswetterlagen und was haben sie mit C02 zu tun?
Im Winter bei geringer Luftumwälzung kann sich die Kaltluft in den Tälern sammeln, weil sie schwer ist. Sie wird zugedeckelt nach oben von wärmerer Luft. Doch nicht nur die kalte schwere Luft fließt nach unten. Auch C02, dies ist sowieso 1,5 mal schwerer als Luft. Dazu kommen die Heizungen und die Kraftfahrzeuge in den Tälern und so kann der C02-anteil sich n den Tälern beträchtlich erhöhen. Experten reden vom 10 bis 20-fachen des normalen Wertes von 350ppm.
Eigentlich müsste nun aufgrund des wahnsinnigen Treibhauseffektes von C02 in den Tälern in kurzer Zeit eine Affenhitze entstehen und die Inversion verschwinden. Tut es aber nicht. Also was hat eine Inversionswetterlage mit C02 zu tun? Antwort: Eine Inversionswetterlage dürfte es gar nicht geben, wenn C02 tatsächlich so ein klimawirksames Gas wäre.

 

#345: Krishna Gans sagt:

am Mittwoch, 26.08.2009, 14:15

Abgesehen von der leider fehlenden pdf wieder ein hervoragendes Ausräumen von Irrtümern und Richtigstellung des hysterischem Geplänkels des "Establishments"

Kommentar:

Leider wieder mal vergessen. Ist jetzt dabei.

 

#346: NB sagt:

am Mittwoch, 26.08.2009, 16:41

Sie schrieben:
"Es ist somit ersichtlich, dass die AMO von der Sonne moderiert wird und mit ihr die arktische Seeeisentwicklung."

eine Korrelation zwischen NAO bzw. AMO und Sonnenaktivität kann ich anhand Ihrer gezeigten Diagrammen in Abb. 4 & 5 bestenfalls nur erahnen!

Haben Sie da mal eine mehr quantitative Korrelations-Analyse, wie hoch ist denn R-Quadrat, und wieviel der Klimaindex-Zeitreihen-Varianzen AMO/NAO wird durch (welchen) Sonnenaktivitätsindex denn erklärt, 1% oder 100% - und wenn durch welche Physik? Über die Zusammenhänge Sonnenaktivität-Klima wird schon seit Jahrzehnten debattiert - ohne wesentliche Fortschritte. Nun scheinen sich die Hobbyklimatologen draufzustürzen und den ganzen Kram nochmal wegen der CO2-Hysterie aufzukochen während die Profis beim CO2 sind. Wie auch immer: So überzeugt mich Ihr Bericht überhaupt nicht - da fehlt einfach das Quenchen wissenschaftliche Arbeit!

Mit freundlichen Grüßen
NB

 

#347: HeinzHaber sagt:

am Donnerstag, 27.08.2009, 12:41

Frau Steckhan,
können Sie eigentlich nicht rechnen? Haben Sie keine Ahnung von Radioaktivität? Reden Sie hier doch nicht so einen Unsinn. Jeder weiss woher die Lauge kommt, von oben! Die Fässer sollen rosten, kein Mensch wollte das Zeug in den Fässern halten. Asse wird verfüllt und dann ist der Müll weg. Die Verhältnisse sind doch eindeutig: es liegt mehr Radioaktivität 'drüber und es war vorher mehr 'drin. Wo haben Sie Ihr Problem mit Asse?

 

#348: NB sagt:

am Donnerstag, 27.08.2009, 13:58

Lieber Herr Hüttner,

wie würden Sie Ihren Beitrag zur Gesamtdiskussion einschätzen: als eine alternative Idee, die die bestehenden Klimamechanismen relativiert/ erweitert oder als eine wissenschaftliche Revolution?

Nach Ihren Referenzen zu urteilen, folgen Sie in Ihrer Argumentation u.a. Landscheidt/Daly, die ihrerseits das paper von Egorova et al. (2000) über mögliche Zusammenhänge von Tropopausendruck bzw. Bodentemperatur (bei Ihren als Graphik 9 reproduziert) an der Station Vostok mit Forbush-Ereignissen zitieren und als wichtig einstufen. Nun, die russischen Autoren finden bis auf Daly/Landscheidt in der Wissenschaft kaum Beachtung (laut "Google")...

Zunächst mal die Frage, was vergleichen Landscheidt/Egorova et al. eigentlich da (Ihre Graphik 9)? Da sind Temperaturmessungen (kleine Punkte) (Tagesmittel??) zwischen 1981 und 1991 aufgetragen (das wären maximal 4015 Messwerte (11 Jahre)). Diese sind offenbar 150 Tagen zugeordnet (150 Südwinter-Kalendertage, oder was?) und ergeben so pro Tag eine vertikale Punktwolke. Aus den vertikalen Punkten wurde ein Mittelwert berechnet (als "10-Wintermittel" bezeichnet) und als "solid line" dargestellt.
Diesen Werten sind nun die Forbush-Events (dicke Punkte) zugeordnet!
Aber diese treten doch unabhängig von der Jahreszeit auf. Sind dies nun alle Forbush-Ergebnisse, die zwischen 1981 und 1991 auftraten und dann an dem entsprechenden Kalendartag aufgetragen? Wenn das so ist, dann frage ich mich ernsthaft, was die mittlere Temperatur am Kalendertag X zwischen 1981 bis 1991 mit einem Forbush-Ereignis am Tag X in einem konkreten Jahr z.B. 1984 zu tun haben soll, wenn an den anderen gleichen Kalendertagen X zwischen 1981 bis 1991 kein Forbush-Ereignis vorkam?
Welcher Effekt sollte eine Beziehung zwischen dem 10-Jahre-MITTEL für den Kalendertag X mit einem EINZIGEN Ergebnis am gleichen Kalendertag X irgendwann in 10 Jahren zu tun haben???

Darüberhinaus schreibt nun Landscheidt: "It would be a redundant exercise to assess the statistical significance of this distinct result." (http://www.john-daly.com/sun-enso/revisit.htm), in dt.: "Es wäre eine überflüssige Arbeit, die statistische Signifikanz dieses ausgeprägten Ergebnisses zu überprüfen". Das finde ich nun reichlich süffisant! Ich finde diese Untersuchung nämlich nicht "überflüssig", sondern bei so einem Datenrauschen zwingend notwendig!! Ich denke, da käme raus, daß KEINE Signifikanz besteht, und nach meinem obigen Rätselraten, würde mich alles andere auch nur wundern.

Herr Hüttner, wie steht's, können Sie dabei Aufklärung leisten?

 

#349: AJH sagt:

am Donnerstag, 27.08.2009, 14:05

NB schreibt:
"eine Korrelation zwischen NAO bzw. AMO und Sonnenaktivität kann ich anhand Ihrer gezeigten Diagrammen in Abb. 4 & 5 bestenfalls nur erahnen!"

Bei den CO2/Klimaerwärmung-Diagrammen ihrer sogenannten Profis benötigt man wesentlich mehr Fantasie, um eine Korrelation erkennen zu können.

Es ist erstaunlich, wie die offensichtlichsten Aktio/Reaktio Erscheinungen übersehen werden können. Ihre "Profis" sollten vielleicht mal die Al-Gore-Brillen abnehmen und forschen, wie es richtige Profis nun eben tun würden.

Ihr CO2-Jünger seid schon ein putziges Völkchen... Wenn ihr nicht so zur Geldvernichtung beitragen würdet, könnte man das CO2-Gehampel wenigstens als amüsante Belustigung ertragen.

Aber kümmern sie sich nicht um meine bescheidenen Hobbyklimatologen-Bemerkungen und gehen lieber zurück in Ihre Kirche. Ich möchte niemandem den Glauben streitig machen. Das macht nur die Kirche selbst.

Grüsse vom Atheist

 

#350: Krishna Gans sagt:

am Donnerstag, 27.08.2009, 16:25

Humorvoll auf den Punkt gebracht !

 

#351: NB sagt:

am Donnerstag, 27.08.2009, 17:22

Lieber Herr AJH,

"Bei den CO2/Klimaerwärmung-Diagrammen ihrer sogenannten Profis benötigt man wesentlich mehr Fantasie, um eine Korrelation erkennen zu können."

Das stimmt. Aber es wird ja auch nicht behauptet, dieser Zusammenhang würde über eine lineare und synchrone Korrelation erfolgen (was ja nach dem physikalischen Modell des Treibhauseffektes auch nicht zu erwarten wäre, wenn es richtig wäre).

Ich wäre ja froh, wenn Sie hier Ihre "offensichtlichsten Aktio/Reaktio Erscheinungen" zeigen könnten, aber das sehe ich momentan noch nicht überzeugend genug!

PS: ich favorisiere hier gar nichts, solange es keine quantitativen Resultate gibt!

 

#352: Erik sagt:

am Donnerstag, 27.08.2009, 22:17

Mit einfachen Worten alles gesagt! Danke!

 

#353: Hans sagt:

am Donnerstag, 27.08.2009, 23:04

Greenpeace ist auch lustig. Heute bei den RTL-Nachrichten hat eine Greenpeace-Tante erklärt, wie man sich sich das Steigen des Meeresspiegels vorzustellen hat. Wenn man Eiswürfel in ein Glas Whisky tut, dann steig auch der Spiegel im Glas. Nicht gesagt hat sie, wie viele Gläser Whisky sie schon getrunken hatte.

 

#354: Marcus Porschen sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 00:54

Hallo zusammen,

ich bin kein Fachmann in diesem Gebiet, vom Gefühl her unterstütze ich diesen Brief jedoch. Auch meine "Allgemeinbildung" lässt nicht zu, dass ich an die Klimaerwärmung im Zusammenhang mit CO2 glaube.

An sich habe ich auch nichts gegen die Technologien, mit denen man dem vom Menschen verursachten CO2 beikommen möchte. Da sind viele gute Sachen dabei, da möchte ich auch gerne hinter stehen.

Der Spass hört allerdings dann für mich auf, wenn die Entwicklung, Produktion und Betrieb dererlei Dinge über meine Geldbörse laufen. Freiwillig würde ich mich gerne beteiligen wollen, man wird jedoch nicht gefragt. Sei es im KFZ-Bereich, oder im Bereich alternative Energien.

Einige Fragen hätte ich allerdings doch an die Wissenden hier:

Verschiedende BLOGS gehen tatsächlich davon aus, dass eine moderate, zyklische Klimaerwärmung derzeit stattfindet. Eben diese schieben sie auf die ebenso zyklische Sonnenaktivitäten. Wenn dem gerade jetzt so wäre, dann müsste man doch auch eine Erwärmung einiger anderer Planeten in unserem Sonnensystem feststellen können, oder?

Dann:
Was wird geschehen, wenn es der Menschheit im Kampf gegen das CO2 in naher Zukunft tatsächlich gelingen würde, den CO2-Anteil um einige Promille zu senken? Müsste ich dann auch hier in Köln die Schneeketten aufziehen?

Weiter:
Der CO2-Gehalt ist wie oben beschrieben tatsächlich gesenkt, welches Gas nimmt dann dessen Stellung ein?

Zum Thema Klimaerwärmung habe ich stets die Auffassung vertreten, praktisch, im Winter ist es wärmer, ich muss weniger verheizen, da spare ich CO2... das war ja dann wohl wieder nichts ;-)

Viele Grüße aus Köln
Marcus Porschen



Kommentar:

Hallo Herr Porschen,
danke für Ihre Fragen. Sie haben Recht, mit etwas Zeit und gesundem Menschenverstand kommt man auch ohne Physiker zu sein, zu der Erkenntnis, dass vieles bei der These von AGW nicht stimmen kann. Schliesslich gab es schon häufiger warme Zeiten in der Vergangenheit -wärmer als heute - und das waren immer gute Zeiten für Mensch und Tier. Zu Ihren Fragen ein paar kurze Antworten.
Zyklische Erwärmung: Siehe oben. Es ist tatsächlich so, dass, wenn man den sog. städtischen Wärmeinseleffekt (UHI Urban Heat Island Effekt), also die Erhöhung der Umgebungstemperatur, durch Parkplätze, Bebauung, andere Landnutzung etc. von der gesamten Erwärmung des vorigen Jahrhunderts herausrechnet, vielleicht die Hälfte oder ein Drittel übrigbleibt. Jedenfalls zeigen das alle Beobachtungen. Die letzte Hälfte oder 1/3 lässt sich ohne die Erfindung eines imaginären Treibhauses zwanglos über die wechselnde Sonnenaktivität erklären. Unsere Forscher-Kollegen Borchert und Malberg haben darüber einiges zu berichten. Schauen Sie mal im Menue unter "Publikationen" unter deren Namen nach. Da bleibt für das CO2 nicht mehr viel übrig.

Kampf gegen CO2
Wenn der Kampf Erfolg hätte, - und danach sieht es nur bei uns verbohrten Deutschen aus, weitweit steigt und steigt das CO2 und lässt die Kassen der Emissionsverdiener klingeln- bräuchten Sie keine Schneeketten aufziehen, denn der Einfluss des CO2 auf die Temperatur ist nicht zu messen, wenn überhaupt vorhanden. Sie würden allerdings wahrscheinlich frieren, weil Sie dank Jobverlust und ohne Einkommen - Deutschland wird seine gesamte Grundstoffindustrie und viele ihrer Zulieferer verlieren (rd. 700.000 Arbeitsplätze)- es sich nicht mehr leisten könnten ihre Behausung zu beheizen. In den Armenküchen der Stadt wird das Licht stetig flackern, weil es ja aus Erneuerbarer Energie kommt, ob sie zur Heizung vergeudet werden darf, werden weise Stadtväter entscheiden.

Welches Gas statt CO2?
Keines. CO2 steigt und steigt und das ist auch gut so. CO2 ist neben Sauerstoff das Gas des Lebens schlechthin, biologisch und energetisch. Die gesamte Biomasse dieses Planeten besteht aus dem C des CO2, bei jedem Verbrennungsprozess entsteht CO2, Billlige Energie ist die Quelle des Wohlstands aller Menschen dieses Planeten. Wer dies verringern möchte, beraubt die Menschen ihrer wichtigsten Ernährungs- und Wohlstandsquelle und will sie ins Mittelalter zurückbringen.
mfG M.L.

 

#355: AJH sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 09:01

NB schreibt: "Das stimmt. Aber es wird ja auch nicht behauptet, dieser Zusammenhang würde über eine lineare und synchrone Korrelation erfolgen (was ja nach dem physikalischen Modell des Treibhauseffektes auch nicht zu erwarten wäre, wenn es richtig wäre)."

Wie kommen Sie dann auf das schmale Brett, die "CO2-Forscher" als Profis zu bezeichnen? Die Forscher, die offensichtlich ihr gesamtes physikalisches und chemisches Wissen über Bord geworfen haben (siehe auch für Laien: http://www.chemie-im-alltag.de/articles/0024/index.html). Wieso sind Forscher, die sämtliche anderen Ursachen untersuchen, welche - sei es offensichtlich, oder auch nur theoretisch - Veränderung unseres Klimas zur Folge haben können "Hobbyklimatologen"? Nur weil sie kein Geld vom Staat bekommen? Nur weil sie uns nicht den Weltuntergang prognostizieren?

Wenn Sonnenaktivität, Treibhauseffekt, Milankovi?-Zyklen (bitte selber googeln), Meeresströmungen u.v.m. unser Klima beeinflussen könn(t)en, wieso wird dann ausschliesslich auf dem CO2 (was nur 1 von vielen sog. Treibhausgase ist) herum geritten? Mal ganz davon abgesehen, dass (siehe Link oben) bei 100%iger Abschaffung der menschlichen Emissionen am Gesamthaushalt kaum etwas geändert wäre und sich das Weltklima nicht im Geringsten darum kümmern würde (aber das ist eine andere Baustelle).

NB schreibt: Ich wäre ja froh, wenn Sie hier Ihre "offensichtlichsten Aktio/Reaktio Erscheinungen" zeigen könnten, aber das sehe ich momentan noch nicht überzeugend genug!"

Naja, es gibt auch Leute, die die "Raucher/Lungenkrebs"-Kurve nicht überzeugend genug finden. Das kann ich Ihnen nicht verübeln, da es offenbar menschlich ist, Zusammenhänge nicht erkennen zu wollen. Was man nicht sehen will, sieht man auch nicht. Ich musste nicht mal die Augen zusammen kneifen um eine Korrelation zu sehen.

Wie gesagt: Ich bin weder Klimaskeptiker noch Klimaleugner (was für bescheuerte Wörter), sondern lediglich ein CO2-Atheist und offen für jede Erklärung die - nach den Regeln des "Logischdenkens" - Sinn ergibt. Diese "Offenheit" ist meines Erachtens, neben der "Lösungssuche", Maxime der Wissenschaft. Dies scheint bei Ihren "Profis" nicht der Fall zu sein, womit sie sich auf der "Qualitäts-Skala für Profis" gegen Null bewegen.

 

#356: AJH sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 09:13

Besonders gefällt mir der Vergleich Wissenschaft, Theologie, Esoterik. Nach diesem Schema bewgt sich das PIK irgendwo zwischen Theologie und Esoterik. Wenn ich mir deren Logo anschaue, stelle ich fest, dass Sie es nicht einmal verheimlichen wollen.
http://www.pik-potsdam.de/~kropp/accma/gif/pik-logo.gif

 

#357: AJH sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 09:17

"Wenn man Eiswürfel in ein Glas Whisky tut, dann steig auch der Spiegel im Glas."

Da hat die Dame aber recht. Daher empfehle ich Ihnen, das Glas nicht zu voll zu machen, wenn Sie danach noch Eiswürfel dazu packen wollen.

 

#358: Ralf Henning sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 09:50

Bitte nehmen Sie mich in die Unterzeichnerliste auf. Ich unterstütze Ihre Initiative in vollstem Umfang. Danke!

 

#359: michibck sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 10:55

Unterstütze ebenfalls den Brief

 

#360: Henrik Frenzel sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 11:17

Ich unterstütze den Brief vollumfänglich.
Das Schweigen der Medien ist erstaunlich laut.

 

#361: Lynn sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 11:56

Auch ich unterstütze diesen Brief! Mit der Verdummung und Ausbeutung der Bürger muss endlich Schluss gemacht werden!

 

#362: Demmig sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 12:53

Wieder ein weiteres Beispiel, wie leichtgläubig Zeitungen versuchen mit Sensationen auf Leserfang zu gehen, oder auch einfach nicht recherchiert, weil keine Zeit dafür da ist, die Seiten müssen schlieblich voll werden.
Ein gute Stellungnahme von Herrn Dr. Ufer - steter Tropfen usw.

Eins ist mir allerding nicht klar, wieso ist das mit dem Bild der Mao-Bibeln lesenden Soldaten verknüpft? Heisst, die Mao Bibel hat die gleiche Qualität wie die Aussagen unserer Klimapaniker?

Kommentar:

Es ging um die ungenierte Indoktrination. Leicht kämen da auch noch andere deutsche Beispiele aus jüngerer Vergangenheit in Frage.
M.L.

 

#363: Michael W. Matthes sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 13:04

@ Prof. Ewert & Kollegen

Gerne unterzeichne ich Ihren offenen Brief an A. Merkel,
und bedanke mich für Ihr Engagement.

Michael W. Matthes, Musiker


@#56: erich richter
" ... im Sinne ihrer "versteckten" ideologischen Absichten"

So versteckt sind die ideologischen Absichten nicht.
Wikipedia informiert:

“Es wäre unmöglich gewesen, dass wir unseren Plan für die Weltherrschaft hätten entwickeln können, wenn wir Gegenstand der öffentlichen Beobachtung gewesen wären.
Aber die Welt ist jetzt weiter entwickelt und darauf vorbereitet, in Richtung einer Weltregierung zu marschieren.
Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Weltbanker ist sicher der nationalen Souveränität, wie sie in der Vergangenheit praktiziert wurde, vorzuziehen”.
(David Rockefeller 1991 auf der Bilderberger-Konferenz)

"Dies ist ... eine Zurückführung ins Mittelalter!"

Exakt. Hierzu, sinistrer Klartext vom Hohepriester:

„Besteht nicht die einzige Hoffnung für diesen Planeten in dem Zusammenbruch der industriellen Zivilisation?
Liegt es nicht in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass dieser Zusammenbruch eintritt?“

- Maurice Strong, erster UNEP-Direktor, Wood,1990 und 1992 in Rio

Wie nennt man einen, der den Zusammenbruch der industriellen Zivilisation betreibt? Terrorist? Klimanazi? CO2-Bin-Laden?

Satanist??

 

#364: Dr. Gerhard Löbert sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 13:04

Eine ausgezeichnete Zusammenfassung der Fakten durch Herrn Dr. Hüttner.

Die extrem enge Korrelation zwischen den Änderungen der Erdtemperatur und den Fluktuationen der Erdrotationsgeschwindigkeit.

After three decades of continual increase, the mean Earth temperature has been decreasing steadily since 2002, as precise satellite measurements show. As a result, the steady rise in sea level has stopped since 2005.

World climate is a regular quasi-periodic phenomenon [driven by solar activity with a period of 70 - 80 years (Gleissberg cycle)] that lags the mean Earth rotational velocity by 6 years. Because of this regularity, it can be stated with absolute certainty that the mean Earth temperature will continue to decrease until 2040.


THE CENTRAL SUBJECT OF CLIMATOLOGY

Dr. Gerhard Löbert, Munich. April 24, 2008
Physicist. Recipient of The Needle of Honor of German Aeronautics.
Conveyor of a super-Einsteinian theory of gravitation that not only covers the well-known Einstein effects but also explains, among many other post-Einstein-effects, the Sun-Earth-Connection and the true cause of the global climate changes (see Ref. 3).


In my opinion the researchers in climatology should put aside their present work for a moment and focus their attention on the central and decisive subject of climatology. This is the extremely close correlation between the changes in the mean surface temperature and the small changes in the rotational velocity of the Earth in the past 150 years (see Fig. 2.2 of www.fao.org/DOCREP/005/Y2787E/y2787e03.htm or Ref.2), which has been ignored by the mainstream climatologists. Almost everything in climatology follows from this one central phenomenon.

Note that temperature lags rotation by about 6 years.

Since temperature is lagging rotation it cannot be influencing the latter. On the other hand, it cannot be envisaged how rotation should influence temperature. Hence, a third agent must be driving the two. The solution is given in www.icecap.us/images/uploads/Lobert_on_CO2.pdf . There it is shown that small-amplitude vacuum density waves generated by the motion of the supermassive objects located in the center of the Galaxy are constantly acting on the Sun and the Earth and are thereby producing a series of correlated physical reactions within these celestial bodies.

Remember: Almost everything in climatology follows from this one central phenomenon.


References

1. Löbert, G.: A new theory of gravitation and its impact on cosmology; stellar evolution; galaxy dynamics; the power source of stars, coronas and intergalactic gases; supermassive/superdense bodies; cosmic jets; and the generation of longitudinal gravitational (vacuum density) waves and their action on the Sun and the Earth (e.g. world climate). Munich 1993.
2. www.icecap.us/images/uploads/Lobert_on_CO2.pdf
3. The post of Sept. 19, 2008 in Google "Gerhard, pakteahouse"
4. The post of March 24, 2009 in Google "Gerhard, pakteahouse"

 

#365: Falk Heiden sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 13:13

Auch ich Unterstütze und stimme diesem Brief vollumfänglich zu.

 

#366: Michael W. Matthes sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 14:16

#23: FokkerPlanck

Einfache Frage vom Experten für kombinierte passive serielle, parallele und OOP-Schaltungen an SSS, SSH und HSH-konfigurierten Strats und Clones:

Um wieviel °C ist es in den letzten 10 Jahren global und in Deutschland wärmer / kälter geworden? Naaa? :-)))
Tabufrage, wa?

Ich halte IPPC- S. Schneider für eine SCHANDE FÜR DIE WISSENSCHAFT und für einen schamlosen, abstoßenden Betrüger.
Wie steht's mit Ihnen?
Eher ehrlich, oder eher "effektiv"? ;-)

Der IPCC-Betrüger spricht von URKUNDENFÄLSCHUNG, das ist wohl auch Ihnen als juristischem Volllaien klar:

„Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten.
Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wie weit er eher ehrlich oder eher effektiv sein will.“
- Prof. Dr. H. Stephen Schneider – Lead Author in Working Group II of the IPCC

btw, Semi-OT, schon gegen Schweinepanik geimpft?
TAMIFLU® hilft garantiert; meine Empfehlung.

Zu Ihrer Erbauung, interessantes Textstück, vom taz-Blogger als "Dokument des Wahnsinns" gepriesen:
___

Zum Artikel

“Klimahysterie” - das Versagen der Medien

Nimm dies, SPIEGEL! Erfreulich klare Worte vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
(gekürzt auch in der FAZ erschienen, nur Print, 31.8.2007)

http://taz.de/blogs/reptilienfonds/2007/09/02/klimahysterie-das-versagen-der-medien/

"Wir sind sehr dankbar für die klaren Worte, und betrauern ebenfalls das bedrückende Versagen der Qualitätskontrolle unserer Medien. Machen wir uns nichts vor: Die Pressefreiheit hat versagt.

Der Herr Bütikofer im SPIEGEL, ich zitiere ihn: ” Wir haben nur zehn bis 15 Jahre Zeit - und keine zweite Chance. Es ist zu verhindern, dass in 100 Jahren die Sahara bis Berlin reicht oder London, Hamburg und der Großteil von Holland vom Meer bedeckt werden. Wenn nicht ambitionierter Klimaschutz betrieben wird, dann kommt der Horror!!”

Angesichts der Katastrophen, die uns lt. Herrn Bütikofer in spätestens 15 Jahren drohen, ist der Ausdruck “Klimaskeptiker” noch viel zu milde. Vielleicht wäre “Klimahetzer” angemessener für diese sinistren Figuren, die uns mit ihren Zweifeln unweigerlich in den Klimahorror stürzen. Nochmals Herr Bütikofer:

“Die Deutschen sind die größten Klimaschweine!”

Wobei ich nicht verstehe: “Wir Deutschen” oder “die Deutschen”. Ist Herr Bütikofer kein Deutscher mehr, oder ist er kein Klimaschwein? Sein 5er BMW hat Diesel, vielleicht liegt’s daran, und Herr Gabriel wird schon seine Gründe haben, wenn er wegen des Klimahorrors alleine im Flieger sitzen muss. Was macht Knut eigentlich?

Nochmals zum Versagen der Presse-Qualitätskontrolle, und der garstigen Zweifel an der von uns Deutschen Klimaschweinen verursachten Weltkatastrophe.

Man sollte die ZweiflerInnen einfach “Klimanazis” nennen, das geschähe ihnen recht, und das Holocaustleugner-Gesetz ein wenig erweitern, so daß auch diese Klimanazis ihre gerechte Strafe bekommen.

Wenn jeder Hobbyjournalist und Blogger schreiben kann, was er will, muß es ja soweit kommen.

google: Klimalüge = 270.000 Hits, und es steigt täglich! So darf es nicht weitergehen!!!

Hier ist der Staat gefragt, oder vielleicht besser die EU. Ein Europaweites Klimaleugnungsgesetz muß her, und dem Herrn Rahnstorf sollte man die Kontrolle über die Veröffentlichungen überlassen, oder noch besser, es dürfen nur noch seine Ergebnisse gedruckt und gezeigt werden.

In befreundeten Ländern wie Iran oder Saudi-Arabien funktioniert die Sitten- bzw. Religionspolizei sehr gut, und die Menschen sind glücklich. Nehmen wir uns ein Vorbild, und schaffen wir eine Klimapolizei, selbstverständlich EU-Weit, vielleicht eine Behörde, die das Klimagesetz überwacht. Klimagesetzbehörde, KGB, das klingt vertraut und vertrauenerweckend.

Die Frau Benito Ferrero-Waldner hat auf der Eurabia-Konferenz im letzten Jahr eine sehr schöne Anregung formuliert, wie man die Medien im zukünftigen Eurabia / Euromed-Land harmonisieren könnte, damit sowas nie wieder passiert:

“Die Redefreiheit ist zentral für Europas Werte und Traditionen.
Jedoch, ihre Aufrechterhaltung hängt von dem verantwortlichen Benehmen von Einzelpersonen ab. Weiterhin glauben wir nicht, dass die Medien von außen gelenkt werden sollen sondern vielmehr, dass Sie selbst Wege finden, um sich selbst zu zensieren.
Was die Selbstzensur anbelangt, möchte ich Sie auch bitten das Bedürfnis der Überwachung innerhalb Ihrer eigenen professionellen Reihen zu bedenken.”

(Benita Ferrero Waldner, EU-Kommissarin für Außenrelationen und die Europäische Nachbarschaftspolitik an ausgewählte Medienvertreter aus allen euromediterranischen Staaten am 22.05.2006)
Benita Ferrero-Waldner - Intercultural dialogue: the media’s role Speech/06/321
http://balder.org/avisartikler/Barcelona-Deklaration-Euro-Mediterranien-Deutsch.php

 

#367: NB sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 14:54

Lieber Herr AHJ,

anders herum, ich habe geschrieben "Profis sind beim CO2" und nicht "CO2-Forscher" als Profis bezeichnet. Das käme mir überhaupt nicht in den Sinn, wenn ich lese, was "CO2-Forscher" über CO2 und seine Wirkung oder Nicht-Wirkung aufs Klima so von sich geben. Wer dagegen bei der Ursache-Forschung für Klimaänderungen mögliche Ursachen von vorherein ohne belastbare wissenschaftliche Gründe ausschließt oder favorisiert, kann kaum als Profi gelten.
Sie scheinen ja mit "CO2 Forscher", ausschließlich die Forscher zu meinen, "die offensichtlich ihr gesamtes physikalisches und chemisches Wissen über Bord geworfen haben."- nun, das sind selbstredend auch keine Profis.

"Wenn Sonnenaktivität, Treibhauseffekt, Milankovi?-Zyklen (bitte selber googeln), Meeresströmungen u.v.m. unser Klima beeinflussen könn(t)en, wieso wird dann ausschliesslich auf dem CO2 (was nur 1 von vielen sog. Treibhausgase ist) herum geritten? "

Alle von Ihnen genannten Ursachen wurden/werden seit Jahrzehnten auf ihre Klimawirksamkeit hin untersucht (eben nicht "nur" von Hobbyklimatologen). Man kann nicht a priori sagen, eine bestimmte Ursache (z.B. das gegenwärtig in der Öffentlichkeit ins Visier geratene anthropogene CO2) sei DER Klimatreiber schlechthin.

Denn die Frage der Relevanz ist selbstverständlich eine Frage der quantitativen Wirksamkeit (wie so oft)!

Die Fokussierung der Öffentlichkeit, Politik, Technik und Wissenschaft aufs CO2 liegt ja nicht daran, dass es der höchstwirksamste Einflußfaktor auf Klima schlechthin sei, sondern weil es Gründe gibt, anzunehmen (im quantitativen Vergleich!), dass dieses in der Atmosphäre verbleibende anthropogen erzeugte CO2 in den kommenden Jahrzehnten eine Klimaänderung auslöst (primäre Wirkung und über Sekundäreffekte), die die gegenwärtige Biosphäre belastet und nachhaltig zu Nachteilen führt.

Das bedeutet logischerweise nicht (und dies wird auch von ernsthaft argumentierenden Wissenschaftern nicht wirklich behauptet - außer, man wolle diese missverstehen, versteht sie wirklich nicht oder will ihnen etwas Abweichendes in den Mund legen), dass andere Ursachen - insbesondere natürliche - nicht mehr wirken würden!

Die Wissenschaft behauptet allerdings oft, dass diese natürlichen und nicht-beeinflußbaren Faktoren in den kommenden Jahrzehnten nicht zu so großen Änderungen führen können wie durch die Folgeerscheinungen der sich abzeichnenden Freisetzung von CO2 anderen Treibhausgasen. Somit ist auch ein Teilergebnis der Klimaforschung, nun quantitativ abschätzen zu können, wie sensitiv das Klimasystem in Vergangenheit und Zukunft auf die verschiedenen Klimatreiber reagiert(e). Und da kommt raus, daß man sich in den nächsten Jahrzehnten um natürlich getriebene Klimaänderungen, die zu Nachteilen (globalen Ausmaßes) führen, nicht zu fürchten braucht (es sei denn, es schlägt ein Meteorit u.a. ein...).

"Was man nicht sehen will, sieht man auch nicht. Ich musste nicht mal die Augen zusammen kneifen um eine Korrelation zu sehen."

Nun, das trifft für mich nicht zu. Ich persönlich orientiere mich an wissenschaftlicher Methodik statt wohlwollendes Augenzusammenkneifen. Denn mit letzterem kann sich alles Mögliche einbilden - probieren Sie es aus. Zumal hier klar ist, wie man die Güte von Korrelationen quantifiziert. Ich verlasse mich also lieber auf quantitative Aussagen. Und solange mir das niemand liefert, betrachte ich die Behauptung nur als vorläufige Idee.

"Wie gesagt: Ich bin weder Klimaskeptiker noch Klimaleugner" - bingo, ich auch nicht - "und offen für jede Erklärung die - nach den Regeln des "Logischdenkens" - Sinn ergibt."
Das ist eine notwendige aber eben leider nicht hinreichende Voraussetzung. Um sich hier eine wissenschaftsbasierte Meinung zu bilden, muß man eben auch eine Menge darüber wissen.

""Diese "Offenheit" ist meines Erachtens, neben der "Lösungssuche", Maxime der Wissenschaft. Dies scheint bei Ihren "Profis" nicht der Fall zu sein, womit sie sich auf der "Qualitäts-Skala für Profis" gegen Null bewegen."

Ist diese Aussage nun "logisch gedacht" oder Ihr "Bauchgefühl"?

 

#368: AJH sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 15:50

@Demmig: Ich denke, das Bild soll eher auf die Überschrift "Kinderindoktrination" anspielen.

 

#369: DI JHH sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 17:05

Hervorragend und zum Brüllen !

Nun scheint es an der Zeit zu sein, daß ein Ausweg aus dem Klimaschwindel gefunden wird, denn er ist für die weiteren Schritte hinderlich. Das glaube ich sofort. Also, entweder opfere ich den Klimaschwindel oder ich muß die alternativen Energiesysteme freigeben.

NEIN !!!!!!!!! Dann lieber den Klimaschwindel opfern.

Es ist nicht überzeugend.

IM Blume ! Klasse angefangen, aber im Zeichen den Pentagons und damit sofort entlarvt.

Es ist nicht überzeugend !

Es ist überhaupt alles nicht mehr überzeugend.

Trotzdem, mit den besten Wünschen an die Weltlenker, die vor lauter Freßgier und Größenwahn vergessen haben, den Menschen wenigstens noch den Glauben an ihre Auserwähltheit zu lassen.

Es ist nur noch das reinste Chaos und die reinste Hektik.

Gnade uns Gott, vor dem, was da wieder einmal angerichtet wurde.

Gott schütze uns Deutsche !

DI J.H. Heinicke

 

#370: Claas Jenderny sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 18:21

Auch ich möchte mich in die Reihe der Mitunterzeichner begeben:

Dipl.Ing. Claas Jenderny, Energietechniker

Kommentar:

Danke, Herr Jenderny wird erledigt. mfG M.L.

 

#371: xaxl sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 18:22

Meine volle Unterstützung für diesen Brief.

Kommentar:

Bitte mailen Sie dazu an EIKE Ihren vollen Namen und Beruf, sowie Wohnort.

 

#372: Johannes Knortz sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 19:05

unterschreib ich gerne, wenn auch wenig hoffnung besteht, eigentlich sinnlos an jemand zu apellieren der "eine bilderbergerin" ist und denen dient die an der klimalüge verdienen und nicht mehr dem deutschen Volk. Eidbruch nenn ich das.

Kommentar:

Danke, Herr Knorz, bitte nennen Sie noch evtl Titel, Beruf oder Tätigkeit und Wohnort. Am Besten an EIKE Kontakt

 

#373: kfsimon sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 20:06

#15: FokkerPlanck#
Zynischer kann man es wie im Beitrag #15 nicht mehr formulieren...Die Redakteure der angeführten Organe klopfen sich doch vor Lachen auf die Schenkel, falls Ihnen ein klimachange-skeptisches Paper in die Hände fällt. Na raten Sie mal wohin das "zufällig" zum Review versendet wird...Übrigens: Schon einmal in Potsdam gewesen? Soll sich ja für ein WE lohnen. Fazit ist, dass kaum ein Paper den Weg in diese Zeitschriften finden kann, weil es nicht gewollt ist, aber das wissen wir zu genüge. Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing... Im Mittelalter hielten sich die Regenten Hoffnarren und Astrologen. Heute sind diese durch halbstaatliche oder staatliche wissenschaftliche Kompetenzzentren, in denen sogenannte Experten zu mainstream-kongruenten Ergüssen genötigt werden, ersetzt. Ich bin deshalb froh, dass es NOCH ein unzensiertes Internet gibt.

 

#374: Michael W. Matthes sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 21:03

@#79: Marcus Porschen

"Ich bin kein Fachmann in diesem Gebiet"

Die hochgradige Kompetenz eines Herrn Gabriel, international anerkannter NRW-Popp-Experte, nunmehr oberster Klimaretter, werden wir wohl nie erreichen. ;-)

"Der Spass hört allerdings dann für mich auf, wenn ... dererlei Dinge über meine Geldbörse laufen."

Auch hier sind Fachleute gefragt.

"Nachdem Glogo 1999 wegen Korruptionsvorwürfen den Job verlor, rückte Sigmar Gabriel nach ...

„Focus Online“ berichtete, der Geschäftsführer der Berliner Firma fts media GmbH, Thomas Schröder, habe bestätigt, insgesamt 35.000 Euro vom Land Niedersachsen erhalten zu haben. Unter anderem habe er Gabriel in Talkshows wie „Berlin-Mitte“ (ZDF) und „Sabine Christiansen“ (ARD) vermittelt. ...

In der gleichen Woche der Vereidigung zum Bundesumweltminister wurde gegen ihn eine Strafanzeige wegen Meineids gestellt, worin ihm vorgeworfen wurde, im November 2003 einen dubiosen Auftrag über 100.000 Euro vom damaligen VW Personal-Chef Peter Hartz als Gefälligkeit für die Vertragsverlängerung von Peter Hartz als Personalvorstand von VW erhalten zu haben und darüber an Eides statt die Unwahrheit versichert zu haben."

Experten halt ...

http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Sigmar_Gabriel

 

#375: Krishna Gans sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 22:28

Man kann bei dem Artikel auch Kommentare abgeben, bisher ist da auf der Artikelseite aber leider sehr wenig Aktivität:
http://tinyurl.com/lw9dkc

 

#376: Krishna Gans sagt:

am Freitag, 28.08.2009, 22:32

Keine Ahnung warum, die alte tiny klappt nicht, die aber ja:
http://tinyurl.com/mxrxk6

 

#377: detlef sagt:

am Samstag, 29.08.2009, 02:14

warum wird bei der ganzen CO² geschichte eigentlich immer unterschlagen, dass eine geringere menge an verfuegbarem CO² als folge geringeres pflanzenwachstum hat?
wenn wir also wirklich in der lage waeren, den CO²-ausstoss nennenswert zu veringern, wuerden wir den hunger in der welt vergroessern.

 

#378: Helmut Erb sagt:

am Samstag, 29.08.2009, 08:24

In den Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages wird ein gefestigtes Weltbild verbreitet. Gerne auch auf der Seite für Kinder.

CO2 ist der Klimakiller. Der menschengemachte Klimawandel ist Realität. Der Meeresspiegel steigt immer schneller und noch höher als bisher erwartet. Es wird künftig noch heißer, noch nasser, noch stürmischer, noch trockener. Eisbären, Ringelrobben und Dorsche sind bedroht.

Der grönländische Eisschild schmilzt schneller als bisher berechnet. In Grafiken wird dazu dargestellt, daß große Teile des Landes überschwemmt sein werden.

Vorzugsweise bedient man sich der Aussagen von Prof. Latif (Kiel) und Prof. Hohmeyer (Flensburg), aber jede andere Quelle wird gerne genommen, wenn sie die düsteren Katastrophenvorhersagen bestätigt.


Die Redaktion wird auf den lästigen Leserbrief des Dr. Ufer wohl nicht reagieren.

 

#379: Cem Gürkan sagt:

am Samstag, 29.08.2009, 10:08

Der Zufall ist nur eine Illusion. Sie ist nicht existent und nur eine Beschreibung von Ereignissen, die man nicht erklären kann.
(C. G.)

 

#380: T. sagt:

am Samstag, 29.08.2009, 10:32

@HeinzHaber
ich bin auch gegen unnötigen Alarmismus. Trotzdem würde ich gern wissen, was Sie zu dem Argument bzgl. der Grundwasserkontaminierung sagen. Da habe ich noch keine Gegenargumente gehört.

 

#381: NB sagt:

am Samstag, 29.08.2009, 11:57

Lieber Herr Löbert,

eine tolle Theorie. Sicherlich kann mit "Super-Einstein" auch den Anstieg der CO2-Konzentration in der Luft erklärt werden, denn auch diese Kurve ist mit den Fluktuationen der Erdrotationsgeschwindigkeit auffällig korreliert, nicht?

 

#382: AJH sagt:

am Samstag, 29.08.2009, 13:41

Lieber NB,

Will nicht mehr viel Zeit verschwenden. Ich picke lediglich die Punkt aus Ihrem Beitrag heraus, die mir wichtig erscheinen (Im Grunde sind wir uns ja fast einig).

"Wer dagegen bei der Ursache-Forschung für Klimaänderungen mögliche Ursachen von vorherein ohne belastbare wissenschaftliche Gründe ausschließt oder favorisiert, kann kaum als Profi gelten."

-- Richtig.

"Denn die Frage der Relevanz ist selbstverständlich eine Frage der quantitativen Wirksamkeit (wie so oft)!"

-- Da gibt's nichts hinzu zu fügen.

"Und da kommt raus, daß man sich in den nächsten Jahrzehnten um natürlich getriebene Klimaänderungen, die zu Nachteilen (globalen Ausmaßes) führen, nicht zu fürchten braucht (es sei denn, es schlägt ein Meteorit u.a. ein...)."

-- Stichwort "Maunder Minimum".

"Ich persönlich orientiere mich an wissenschaftlicher Methodik statt wohlwollendes Augenzusammenkneifen."

-- Wie gesagt. Ich mußte die Augen auch nicht zusammen kneifen.

"Ich verlasse mich also lieber auf quantitative Aussagen. Und solange mir das niemand liefert, betrachte ich die Behauptung nur als vorläufige Idee."

-- Wie oft muß man Ihnen denn eine Lüge erzählen, bis sie es als quantitiv hochwertig bezeichnen?

"Um sich hier eine wissenschaftsbasierte Meinung zu bilden, muß man eben auch eine Menge darüber wissen."

-- Selbstverständlich.

"Ist diese Aussage nun "logisch gedacht" oder Ihr "Bauchgefühl"?"

-- Eine logische Schlußfolgerung. Aber wenn ich mein "Bauchgefühl" logisch interpretiere, komme ich auf das selbe Ergebnis.

 

#383: Michael W. Matthes sagt:

am Samstag, 29.08.2009, 16:07

@E.I.K.E., google-news, mal 'was Nettes:

Der georderte google-news email-alert "Klimalüge" lieferte mir heute korrekterweise

http://www.europnews.de/2009-08-29-klimaluege-offener-brief-an-kanzlerin-merkel.ht[..] mir der ent-täuschende (!) Merkel-Klimaschwindelbrief nicht von HIER bekannt gewesen, hätte ich somit heute davon erfahren.
Bin hier kein Sachverständiger, aber wenn sich
eike-klima-energie.eu
bei google als Premium-site bzw. Blog oder Nachrichtenquelle (oder so) registrieren läßt, sucht google bei NEWS nach Schlüsselworten wie Klimalüge, CO2-Schwindel, und z.B. "zunehmende Erdabkühlung" :-).
Das fände ich erstrebebswert, EIKE bei google-news-Suche finden zu können.

Nur mal so:

Web: "ungefähr 25.400 für Klimalüge."

News: "ungefähr 4 für "Klimalüge".

Übersichtlich. Ungefähr vier, ungekürzt:

“Kohle” gegen Kohle: 67 Milliarden Dollar pro Jahr
Radio Utopie - ?24.08.2009?
Egal, ob die afrikanischen Regierungen die Klimalüge glauben oder nicht, sie berufen sich darauf und fordern ihre Entschädigung für kommendes Ungemach ein, ...


Kein Kohlendioxidhandel in Down Under
Radio Utopie - ?16.08.2009?
Australiens Ablehnung beruht aber nicht auf diesen Erkenntnissen zur Klimalüge, sondern es werden hier wieder wirtschaftliche Interessen berücksichtigt ...


Die Piratenkogge unter Beschuss
F!XMBR - ?25.08.2009?
So wird zum Beispiel über die Klimalüge schwadroniert. Die Holocaustlüge und insbesondere die Reaktionen habe ich auch noch gut im Gedächtnis. ...


Messe-Neuheiten Kia zeigt die neuen Sorento und Ceed auf der IAA
WELT ONLINE - ?12.08.2009?
Code Bitte übertragen Sie den Code in das folgende Feld. viel zu wenig PS - glaubt nicht der Klimalüge - schon die Ozonlüge ging nicht auf ! ...

Wär das nix?

MfG
P.S.: google ist nicht das einzige Suchprogramm.
Wie war das noch? Zitat:

google: Klimalüge = 270.000 Hits, und es steigt täglich! So darf es nicht weitergehen!!!"

Wann war das noch? Vor knapp zwei Jahren.
Dann haben somit von Homepageadministratoren
~250.000 mal das Wort KLIMALÜGE gelöscht, oder wie oder wer?
___

@#93: Cem Gürkan: Guter Beitrag.

 

#384: Michael W. Matthes sagt:

am Samstag, 29.08.2009, 19:36

Qualitätsjournalismus ist zum Schimpfwort geworden. "QJ" bringt Gegendarstellungen, wenn überhaupt, kleinklein auf der vorletzten Seite, E.I.K.E. vorne.
Korrekt.

Heute meinte ich im Gespräch am Giftgrünen Wahlkampfstand

"CO2 ist die Wurzel alles Lebens",

was das Weltbild des jungen Gläubigen erschütterte, insb., als ein informierter älterer grüner Genosse (pens. Meßtechniker) mir offensichtlich gerne zustimmte.

Ich fragte den jungen Gläubigen:
"Um wieviel °C ist's denn seit 1998 wärmer / kälter geworden?"

Äh, äh, kann er "aus dem Stegreif" so nicht so direkt sagen, müssen irgendwelche "Experten" klären usw.

Ich: Das ist eine ganz einfache Frage.
Mußte er zugeben, und flüchtete dann irgendwann. Es geht nicht um Fakten, es ging um seinen Glauben. Klimadebatte ist keine wissenschaftliche, sondern zur theologischen Debatte VERKOMMEN!

P.S., @ Qualitätsjournalismus SZ BILD taz F.A.Z. Jungefreiheit Jungewelt WELT SPIEGELFOCUSSTERN:

"Um wieviel °C ist's denn seit 1998 wärmer / kälter geworden?"

 

#385: Tilman Kluge sagt:

am Samstag, 29.08.2009, 20:34

Was Sven Titz da produziert hat, ist doch noch harmlos gegen das, was das Gabriel-Ministerium Kindern zumutet. Näheres siehe unter http://www.nokids-bmu.de. Die Qualität der Replik des Ministeriums auf fundierte Kritik zeigt sich in einer Aussage von vielen "Eisbären haben in Wirklichkeit nicht die Größe von Grönland und China zusammen". Wie sollte Sven Titz derlei ministerialamtliche Analysen des Weltbildes und seiner Größenordnungen noch toppen können?

 

#386: Michael W. Matthes sagt:

am Samstag, 29.08.2009, 21:47

Korrektur:
CO2 ist die Wurzel ALLEN Lebens.
(Sorry)

 

#387: Krishna Gans sagt:

am Samstag, 29.08.2009, 21:51

Sicher, der Spiegel steigt nach Hinzufügen eines Eiswürfels, aber dann nicht mehr, fängt der Würfel an zu schmelzen, ändert sich nichts mehr.
Außer bei manchen "Klimaforschern".....

 

#388: Michael W. Matthes sagt:

am Samstag, 29.08.2009, 22:18

@#62: Dr. Peter Heller: Guter Vorschlag!

@#62 Michael Limburg

Sieht so besser aus.
M.E. auch guter Vorschlag:
Verlinken Sie die Quellen.
--
test

 

#389: Albrecht sagt:

am Samstag, 29.08.2009, 22:26

Swen Titz - Renommierter Wissenschaftsjournalist?

Statt sich bei EIKE (http://www.eike-klima-energie.eu/) zu beschweren, ihn mit dem Titel eines von ihm verfassten Artikels in Beziehung zu bringen, sollte er eine ganzseitige Richtigstellung in den Schleswig Holsteiner Nachrichten einfordern, wenn sie ihm, wie er behauptet, das Wort im Mund herumgedreht haben. Grund genug hätte er dazu: Den wichtigsten Grundstoff allen Lebens, das CO2, als Giftstoff zu bezeichnen, ist nicht nur einfach absurd, sondern höchst bedauerlicher Beweis einer schleichenden Paradigma - Änderung in der Wissenschaft, die nicht nachprüfbaren Modellen, die sich vor allem durch willkürlich konstruierbare Ergebnisse auszeichnen, mehr Glauben schenkt als empirischen Beobachtungen und reproduzierbaren Experimenten.

Wer ist eigentlich Herr Titz? Das erste und bisher einzige Mal, dass mir dieser Name (unangenehm) auffiel, war ein anmaßender Kommentar in Spektrum der Wissenschaft, in dem er überheblich über die so genannten Klimaskeptiker herzog, sie seien wissenschaftliche Dilettanten, ohne auch nur mit einem Wort die Duzende von Fehlleistungen zu anzudeuten, die sich z.B. ein, seinen persönlichen Interessen stets getreuer Al Gore in seinem berühmen Film leistet. Statt die seriöse Wissenschaft mit Zähnen und Klauen gegen den Missbrauch durch Scharlatane zu verteidigen, wie es einem kritischen Wissenschaftsjournalisten anstünde, zeigt sich Herr Titz völlig angepasst und gleichgeschaltet. Nun, das wäre ja seine eigene Angelegenheit, würde er nicht in der Kinderbeilage der SHZ unsere Kinder ohne ernst zu nehmenden Anlass mit einem Gedankengut indoktrinieren, das ihre Zukunftschancen und ihre Stellung im weltweiten Wettbewerb schwächt und sie darüber hinaus unnötig erheblichen physischen Gefahren aussetzt (hochkonzentriert, wie Herr Titz es im immer löchrigen Untergrund verstauen will, ist CO2 nämlich tatsächlich ein Giftstoff).

Dr. Albrecht Glatzle
Paraguay

 

#390: Ingo Meier-Böke sagt:

am Sonntag, 30.08.2009, 03:15

Ja das stimmt, sollte man auf jedenfall unterstützen, nur leider muss man auch im 2 Atemzug sagen, es intressiert diese Leute nicht, alleine die Energieversorger zahlen milliarden bestechungsgelder, das es so bleibt, die der kunde auf seinen strompreis berechnet bekommt.........

Deswegen wird da kaum was passieren, das problem ist die unersättlichkeit der menschen die dahinter stehen, die haben schon lange die schwelle überschritten, was noch vertretbar wäre, die müssen verstehen oder ......

einen anderen weg gibt es nicht, frau merkel wird nichts tun, was ihr nicht gesagt wird, die energieversorger sind zb an einer änderung überhaupt nicht intressiert, nur für ihre absichtlichen fehler , auch die masse zahlen zu lassen...................

LG IMB

 

#391: Krishna Gans sagt:

am Sonntag, 30.08.2009, 12:06

@Albrecht Glatzle
Sven Titz ist m.E. auch derjeneige, der einige Details aus dem "Potsdamer Manifest" im Novo zum Besten gab:
"Klimaschutz:
eine Frage der Motivation?


Der Eifer, mit dem einige Klimaforscher

die Vermeidung von CO,-Emissionen fordern,

erklärt sich auch aus ihrer Weltanschauung.

Spekulativ-biologische Vorstellungen
und esoterische

Denkmodelle dienen als Bezugspunkte für eine Vision weltweiter

soziopolitischer Organisation, die sich als neu und modern gebärdet.

Von Sven Titz

 

#392: Dr. Hüttner sagt:

am Sonntag, 30.08.2009, 14:41

Werte(r) NB,

eine Bemerkung vorab. Ich trete mit meinem vollen Namen auf, während Sie sich hinter einen Pseudonym verstecken. Dies betrachte ich als keinen guten Stil.
Nun zu Ihren Bemerkungen. Egorova et al. wollten zeigen, dass es nach Forbush Ereignissen eine deutliche Temperaturänderung gibt. Die Darstellung selber ist nicht sehr glücklich gewählt, da gebe ich Ihnen Recht. Wenn ich damals schon die Arbeit von Laken & Kniveton Atmos. Chem. Phys. Discuss., 9, 10575–10596, 2009 gekannt hätte, wäre diese zitiert worden. Die Autoren schreiben: "Furthermore, the identification of locally significant temperature increases over the Antarctic
plateau also compliment similar findings by Egorova et al. (2000), whose work similarly demonstrates anomalous air temperature increases of comparable magnitude occur
immediately following FD events."
Ansonsten soll die Graphik 9 nur dem mit der Materie weniger vertrauten Leser zeigen, dass die die Inhalte der Graphik 8 auch etwas mit der Temperatur zu tun haben.
Die dazu gehörende Statistik können Sie bei Svensmark nachlesen.
Auf Ihre Eingangsfrage kann ich Ihnen leider nicht antworten, da Sie nicht erläutert haben, was Sie unter den bestehenden Klimamechanismen verstehen. Die Sonne mit ihren vielfältigen Aktivitäten gehört auf jeden Fall dazu.

 

#393: Lukas Wheldon sagt:

am Sonntag, 30.08.2009, 15:35

Ich möchte auch unterzeichnen.
Wie so oft entsteht bei mir der Eindruck, dass Politik nicht in den dafür zuständigen Institutionen sondern zwischen den Bankkonten von Lobbyisten und Staat entsteht!

 

#394: Dr. Gerhard Löbert sagt:

am Sonntag, 30.08.2009, 16:40

Zu Nr. 9

Die CO2-Konzentration der Erdatmosphäre korreliert weder mit der gemittelten Erdtemperatur noch mit der gemittelten Erdrotationsgeschwindigkeit.

Dazu Auszug aus Ref. 2.

2. There is no direct connection between CO2 emission and climate warming. This is shown by the fact that these two physical quantities have displayed an entirely different temporal behaviour in the past 150 years. Whereas the mean global temperature varied in a quasi-periodic manner, with a mean period of 70 years, the CO2 concentration has been increasing exponentially since the 1950's.
The sea level has been rising and the glaciers have been shortening practically linearly from 1850 onwards. Neither time trace showed any reaction to the sudden increase of hydrocarbon burning from the 1950's onwards. In response to the mean Earth temperature that has been decreasing steadily since 2002, the mean sea level has stopped to rise since 2005.

 

#395: Günther Vennecke sagt:

am Sonntag, 30.08.2009, 19:20

CO2 muss in höherer Konzentration sehr wohl als giftig angegsehen werden, wenn auch die Giftigkeit sich "nur" durch die Verdränung von Sauerstoff auf den roten Blutkörperchen ergibt.

Luft, die über längere Zeit eingeatmet, mehr als 7 % CO2 enthält, führt zunächst zur Bewusstlosigkeit und später zum Tod.

Da bei der Sequestrierung CO2 in möglichst reiner Form in den Boden verpresst wird, darf man diesen Aspekt nicht aus den Augen lassen. Es könnte durchaus in höheren Konzentrationen bei undicht werden der Lagerstätte austreten.

Auch der Transport per Tankwagen oder Pipeline stellt durchaus eine Gefahrenquelle dar.

Inwieweit diese Zusammenhänge in einem kurzen Artikel, der für Kinder gedacht ist, ausgebreitet werden können, darüber kann man sich sicher lange streiten.

Mit einem polemischen Zwischenruf ("Kinderindoktrination") ist es bestimmt nicht getan.

Wie verträgt sich diese Polemik eigentlich mit folgender EIKE-Schlagzeile:

EIKE Wissenschaftler weisen nach: CO2 Verpressung ist hochgefährlich!
http://www.eike-klima-energie.eu/energie-anzeige/eike-wissenschaftler-weisen-nach-[..] ja, ich weiß: Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern.

Kommentar:

Sehr geehrter Herr Vennecke,
Ihr dialektischen Purzelbäume sind beeindruckend. Wer CO2 als giftiges Gas bezeichnet ist entweder dumm oder böswillig. Niemand wird Wasser als giftig bezeichnen obwohl man beim trinken von zu viel Wasser sterben kann.
Niemand wird Wasser als giftig bezeichnen, obwohl man leicht darin ertrinken kann.
Auch in einer Stickstoffatmosphäre können Sie ersticken. Nur vergiftet werden sie dadurch nicht.
mfG M.L.

 

#396: Rudolf Brandenstein sagt:

am Sonntag, 30.08.2009, 22:56

ich unterschreibe den Brief an Angela Merkel und bin gespannt auf ihre Reaktion.

Rudolf Brandenstein
Rentner

 

#397: AJH sagt:

am Montag, 31.08.2009, 10:06

Hallo Herr Limburg,

Ich vermute, Herr Vennecke bezieht sich auf das Zitat von Paracelsus: "Omnia sunt venena, nihil est sine veneno. Sola dosis facit venenum".

Ist dieser Satz korrekt, so muss man alles als "giftig" definieren, sofern es in der richtigen Dosis verabreicht wird.

Mir missfällt dieser Gedanke jedoch genauso wie Ihnen. :)

Kommentar:

Dieser Satz ist sicher richtig.
Herr Vennecke hat da auch etwas verwechselt, CO - also Kohlenmonoxid- lagert sich statt der Sauerstoffmoleküle an das Hämoglobin an, nicht das CO2. Das bleibt ungiftig, aber abhängig von der Konzentration eben nicht ohne Wirkung. Richtig ist deshalb auch, dass zu hohe Konzentrationen von CO2 im Bereich > 8% zu Erstickung führt. Nur, das hat mit Vergiftung nichts zu tun. Der Giftmechanismus ist ein Verstärker, der aus kleinster Ursache (z.B. Botulin) zu großen schlimmen Wirkungen führt. Deswegen hat jeder eine Urangst vor Gift, deswegen haben die Redakteure vom giftigen Gas CO2 geschrieben. Deswegen ist es so unmoralisch.
MfG M. Limburg

 

#398: Josef Kowatsch sagt:

am Montag, 31.08.2009, 11:32

Es gibt keinen einzigen wissenschaftlich durchgeführten Langzeitversuch der bewiesen hat, dass ein C02-Anstieg auf das Doppelte, also von 350ppm auf 700ppm zu einer Temperaturerhöhung führt. Es tut sich gar nichts im direkten Vergleich mit zu normaler Luft. Allerdings darf man keinen Heizstrahler verwenden, sondern den Erdboden und die Sonne als Strahlungsquelle. Verwendet man künstliche Heizstrahler, dann erhält man Chaoswerte, aus denen man lediglich ablesen kann, dass man verschiedene Heizstrahler verwendet hat.

 

#399: Michael W. Matthes sagt:

am Montag, 31.08.2009, 15:45

Jeder kann einen offenen Brief an Frau Merkel schreiben. Z.B.:

"Sehr geehrte Frau Merkel,

gute Nachricht: Erderwärmung war gestern, Klimaschutzplan übererfüllt,
Milliarden gespart!

31. August 2009, WELT informiert:

"Seit der Jahrtausendwende ist es sowieso nicht mehr wärmer geworden,
und auch der Schwund des Nordpoleises ist seit 2007 Schnee von gestern."

Erderwärmung: Keine da! Super!

Mit freundlichen Grüßen

Michael W. Matthes
__________________

Teures Spiel mit der Angst

angela.merkel(at)wk.bundestag.de

angela.merkel(at)bundestag.de

info(at)cdu.de[..] sind auch Freunde und Bekannte und ausgesuchte Medienvertreter an klimafreundlicher Korrespondenz interessiert.

Juergen.Trittin(at)wk.bundestag.de

 

#400: Michael W. Matthes sagt:

am Montag, 31.08.2009, 16:21

#99: Josef Kowatsch sagt:

"Verwendet man künstliche Heizstrahler, dann erhält man Chaoswerte, aus denen man lediglich ablesen kann, dass man verschiedene Heizstrahler verwendet hat."

:-) Sehr gut! Wenn ich hier erzähle, wie schädliche Handy-Strahlung "gemessen" wird, glaubt mir das keiner.

Was sich messen läßt: Eine (!) von Gabriels Quecksilberdampflampen strahlt wie 10 (zehn) Röhrenmonitore (SPIEGEL, Öko-Test).

 

#401: Dipl.-Ing. Gerd Gaudray, Werkstoff- und Kraftwerkt sagt:

am Montag, 31.08.2009, 19:28

Meine uneingeschränkte Unterstützung, gerne als Mitunterzeichner.

 

#402: CS sagt:

am Montag, 31.08.2009, 19:31

Richtig, lieber Bernd Dorne, und wir müssen erkennen, daß das Süßwasser, das ins Meer gekalbt oder geleitet, wird in höchstem Maße gefährlich ist, denn es bremst den Golfstrom! (Thermohalin). Süßwasser ist also Giftwasser, ein Klimakiller, ein Klimagift. Nun können wir uns ausrechnen, wann Süßwasser verboten oder zumindest mit einer Süßwassersteuer belegt wird. Und ein reichhaltiges Maßnahmenbündel fällt mir ein: Schiffe, die im Norden THP-Watching-Touren (Thermohaline Pump Watching) anbieten, müssen demnächst ihr Abwasser aus Dusche, Küche, Reinigung etc. salzen, bevor sie es in den Ozean leiten. Die Dosierung erfolgt nach einer genauen Vorschrift, die die Entfernung von der THP, die Golfstromstärke und die Windrichtung einbezieht. Und die Anrainer der amerikanischen und der kanadischen Ostküste, die ihr Abwasser ungesalzen in die Flüsse leiten, werden je nach ihrem Breitengrad mit einer proportional wachsenden Strafe belegt.

 

#403: NB sagt:

am Montag, 31.08.2009, 21:02

Lieber Herr Hüttner,

besteht Aussicht, daß Sie Ihren Beitrag nochmal im Hinblick auf die neuen Entwicklungen aktualisieren und statt suggestive Anschauungsbilder auch die "Materie für den Laien" verarbeiten?

Heute für relevant geltende Klimamechanismen sind z.B. hier quantifiziert:
http://2.bp.blogspot.com/_kfG8pUItVjU/RxbJfKV5_FI/AAAAAAAAAGs/3N1uwv9F9FM/s400/RF.jp[..] haben sich nun quantitativ und zeitlich die FD event gesteuerten Klimamechanismen da einzuordnen?

 

#404: US sagt:

am Montag, 31.08.2009, 21:53

Sehr geehrter Herr Limburg,

"Wer CO2 als giftiges Gas bezeichnet ist entweder dumm oder böswillig."
Mit diesem Satz begeben Sie sich leider auf sehr dünnes Eis.

In einer [70% N2, 20% O2, 10% He]-Atmosphäre werden Sie bei bester Gesundheit überleben; tödlich wird es, wenn Sie anschließend den Helium-Anteil durch CO2 ersetzen, obwohl der Sauerstoffanteil unverändert bleibt.

Der Begriff "CO2-Vergiftung" oder "CO2 POISONING" ist in diesem Zusammenhang jedenfalls allgemein üblich:

http://www.inspect-ny.com/hazmat/CO2gashaz.htm

Ein weiteres Zitat aus:

http://www.aerztlichepraxis.de/rw_4_Lexikon_HoleEintrag_29818_Eintrag.htm

Giftigkeit: In unnatürlicher Konzentration ist K. giftig; Vergiftungen treten akut, z.B. in Gärkellern, Silos, Schiffsräumen auf oder chronisch bei Bronchialasthma, Emphysem, pulmonaler Globalinsuffizienz. Sie äußern sich in Kopfschmerzen, Herzklopfen, Blutdruckanstieg, Erregung; ab 6 Vol.-% in Atemnot, Tachykardie, Taumeln, Krämpfen, Bewusstlosigkeit („Kohlensäurenarkose“), Atemstillstand (bei 12% sofortiger Tod).

Man sollte den SHN-Artikel jedenfalls im Kontext betrachten, und dafür ist wichtig:

die beschriebene Anlage in Brandenburg ist lediglich ein "kleines" Pilotprojekt, in S.-H. soll diese wirtschaftlich und ökologisch unsinnige Technik im Großmaßstab zum Einsatz kommen.
Dagegen regt sich im Land Widerstand, und dieser läuft auch an den Kindern nicht spurlos vorbei (TV-Nachrichten, etc.):

vgl. http://ssw-landtag.de/ltg/de/imlandtag/reden/show.php?ID=8873

Dr. Titz hat jetzt einen Beschwichtigungsartikel geschrieben, an dessen Anfang den Kindern versprochen wird, darüber aufzuklären, warum es darüber (gemeint ist CCS) Streit gibt; genau dieses Versprechen wird aber nicht eingelöst. Warum denn sollte es Streit darüber geben, wenn das, was dort in hoher Konzentration verpreßt wird, völlig harmlos ist?
Das Eingangsstatement der SHN-Redaktion hat hier (möglicherweise ungewollt, weil man tatsächlich das sog. "Klimagift" im Sinn hatte) das geleistet, was eigentlich Aufgabe des "renommierten Wissenschaftsautors" gewesen wäre: ohne die angepriesene Lösung (CO2-Verpressung in hoffentlich(!) dichte Erdschichten) würde auch gar kein Problem (CO2-Unfallrisiko) existieren, das CO2 bliebe tatsächlich ein harmloses (und lebenswichtiges) Atmosphären-Spurengas. Zur kindgerechten Aufbereitung des Lösung=Problem-Themas böte sich hier das Henne-Ei-Beispiel an..

Was der "renommierte Autor" darüber hinaus verschweigt: das böse Klimagift wird auf der Straße mit LKW(!)-Tankwagen zum Verpressungsort gebracht. Ich warte jetzt nur noch auf den Artikel: "Dr. Titz erklärt uns das Glühlampenverbot"..

Ich möchte im übrigen Tilman Kluge zustimmen und Ihre Aufwerksamkeit beispielsweise auf

http://www.bmu-kids.de/Tipps/Klima_Lexikon/kl.php#k4

lenken. Dort findet in der Tat Kinder-Desinformation und -Indoktrination auf Kosten der Steuerzahler statt.

MfG
US.

Kommentar:

Danke für die Aufklärung! Ich werde den Infos nachgehen und korrigiere mich entsprechend . Trotzdem ist die desinformatorische Absicht der Redaktion deutlich erkennbar, wie Sie ja auch sofort erkannt haben. CO2 ist in normalen Konzentrationen sogar bis zu mehreren Promille ungiftig. Der Wirkmechanismus bei mehreren Prozentpunkten CO2 war mir nicht im Detail bekannt, wohl aber dass bei > 8-10% Lebensgefahr besteht. Beispiele : Hundehöhle auf Capri , Kraterseeausbruch Lake Nyos http://www-personal.umich.edu/~gwk/research/nyos.html.
mfG M.L.

 

#405: Michael W. Matthes sagt:

am Montag, 31.08.2009, 22:21

Korrektur: Oben steht

" ... Gabriels Quecksilberdampflampe(n) strahlt wie 10 (zehn) Röhrenmonitore (SPIEGEL, Öko-Test)."

War aus dem Gedächtnis, und stimmt nicht ganz.
Zitat:

- "Öko-Test" untersuchte Gabriels Wunderlampe auch in punkto Elektrosmog. Die Leuchte strahlte nach Angaben der Tester achtmal mehr als es der TCO-Grenzwert für einen PC-Monitor vorsieht.
...
In 30 Zentimetern Abstand habe die Strahlung der 16 Modelle deutlich die Werte überschritten, die die TCO-Zertifizierung für strahlungsarme Bildschirme vorschreibt, berichteten die Tester. Erst in einem Abstand von einem bis eineinhalb Metern sinke die Elektrosmogbelastung auf ein tolerierbares Maß ... "

Foto: Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) zeigt den richtigen Umgang mit den strahlenden Quecksilberlampen:
Möglichst weit weg vom Körper halten, keinesfalls anschließen!
http://www.spiegel.de/images/image-8636-panoV9free-ibny.jpg
dpa

http://www.spiege[..] zum Thema. Kennt jemand die Impf-Dokumentation "HIV antwortet nicht"?
Variante: Siggi antwortet nicht.

"Sehr geehrter Herr Gabriel,

einfache Frage:

um wieviel °C ist es seit 1998 wärmer / kälter geworden?"

http://www.abgeordnetenwatch.de/sigmar_gabriel-180-24273.html

"Auf diese Antwort warten bisher 2 Interessierte."

 

#406: Michael W. Matthes sagt:

am Montag, 31.08.2009, 22:55

@Günther Vennecke

Hiermit ist die Debatte obsolet:

DIE WELT, 31. August 2009 -

"Seit der Jahrtausendwende ist es sowieso nicht mehr wärmer geworden, und auch der Schwund des Nordpoleises ist seit 2007 Schnee von gestern."

http://www.welt.de/die-welt/debatte/article4430627/

Zur gef. Kenntnisnahme: Klimalüge ist aufgeflogen, Fakt Erdabkühlung ist im Mainstream angekommen, CO2-Klimadebatten sind somit gegenstandslos und Zeitverschwendung.

 

#407: Stefan Klinkigt sagt:

am Dienstag, 01.09.2009, 22:44

Ich unterstütze diesen offenen Brief.

Dipl.-Ing. Stefan Klinkigt
Kommunikationsdesigner

 

#408: Michael W. Matthes sagt:

am Mittwoch, 02.09.2009, 14:21

Klimafreundlicher Wissenschaftsjournalismus aus der Schweiz: In Abu Dhabi hat man endlich das Klimagiftgas CO2 vollständig ausgerottet!
Weltoffenes Vorbild für deutsche Qualitätspolitik?
Unsere Entscheidungsträger lassen bekanntlich ja noch immer zu, daß hochtoxische CO2-Giftgasschwaden durch unsere Städte und Gemeinden wabern und die bevorstehende Erdschmelz-Apokalypse weiter anheizen.

- «Die erste CO2-freie Ökostadt Masdar in Abu Dhabi wird Geschichte schreiben und die Schweizer Wirtschaft ist mit dem Swiss Village vorne dabei.»
Doris Leuthard
in: Saubere Offensive aus der Schweiz"
(www) nachhaltigkeit.org

CO2-freie Ökostadt in Abu Dhabi: Satire lebt!

 

#409: josef Kowatsch sagt:

am Mittwoch, 02.09.2009, 22:39

Das anthropogene C02, das bei Verbrennungen frei wird soll die Erde erwärmen. Nur wird nie gesagt, dass bei jeder Verbrennung auch Wasser frei wird. Bei Benzin und Diesel entstehen genauso viel Wasser wie C02 und bei Erdgas sogar die doppelte Menge. Nun ist Wasser doch viel klimawirksamer als Kohlendioxid, sagen sie doch alle die Treibhäusler. Deshalb mein Frage: Warum verlangen sie dann nicht vereint eine Wassersteuer bei den Autos anstatt einer C02-Steuer. Antwort: Weil sie dann jeder für blöd halten würde und keiner das Märchen vom Treibhauseffekt glauben würde. Doch mit C02 kann mans machen.

 

#410: Michael Schmidt sagt:

am Mittwoch, 02.09.2009, 23:26

Damit Sie,Frau Bundeskanzlerin,Dr.Merkel endlich Ihren Verlust an sachlicher Bewertung wiedererlangen.Das wünsche ich mir auch für andere,dringende politische Entscheidungen in unserer Republik.
Danke
Michael Schmidt

 

#411: Michael W. Matthes sagt:

am Donnerstag, 03.09.2009, 19:12

30.08.2009
"um wieviel °C ist es seit 1998 wärmer / kälter geworden?"

03.09.2009
Antwort von Sigmar Gabriel:

"Sie fragen, um wie viele Grad Celsius es seit 1998 wärmer geworden ist. Dies kommt darauf an, ob Sie nur die atmosphärische Mitteltemperatur in Deutschland oder weltweit betrachten. Außerdem ist es schwierig, sich auf einzelne Jahre zu beziehen, da durch die natürlichen Schwankungen immer wieder eher wärmere und kältere Jahre auftreten.

In Deutschland, das hat der Deutsche Wetterdienst in seinen langjährigen Aufzeichnungen festgestellt, ist die mittlere Temperatur seit Beginn des 20. Jahrhunderts insgesamt um rund 0,9 Grad Celsius gestiegen, d.h. ca. 0,1 Grad pro Dekade. Das ist etwas mehr als der global beobachtete Anstieg: Der Weltklimarat IPCC hat in seinem jüngsten Sachstandsbericht einen Anstieg seit vorindustriellen Zeiten von knapp 0,8 Grad angegeben. 1998 war global bereits ein eher warmes Jahr: es lag um 0,1 bis 0,2 Grad über der langjährigen Mitteltemparatur und liegt damit auf Platz 18 der wärmsten Jahre aller Zeiten. Allerdings: Acht der zehn wärmsten Jahre, die jemals gemessen wurden, waren Jahre nach 2000. Der Temperaturanstieg der Erdatmosphäre ist damit statistisch signifikant."
http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-180-24273--f220305.html

Meine Frage @E.I.K.E.: Ist folgende Replik (soweit) fehlerfrei?

"[Anrede]

seit 1998 existiert keine globale Erwärmung mehr,
seit 2003 wird es ZUNEHMEND kälter.
Ihre Einlassungen widersprechen dem nicht, allerdings Ihr Schluß.
Meine Frage zielte auf Erwärmung ODER Abkühlung von 1998 bis jetzt.

Von 1998 bis 2008 ist die globale Temperatur um 0,2°C zurückgegangen.
Die Nordhalbkugel hat sich um 0,1°C, die Südhalbkugel sogar um 0,3°C abgekühlt. Der CO2-Gehalt der Luft ist seit 1998 um rund 20 ppm angestiegen.

Können Sie diese Daten verifizieren oder falsifizieren?

Signifikant:

"Diese 0,3 Grad sind ein dramatischer Wert, wenn man bedenkt, daß die tatsächliche Erderwärmung zwischen den Jahren 1850 und 2000 gerade bei 0,6 Grad gelegen hat" ergänzt dazu der Diplom-Meteorologe und EIKE-Pressesprecher Klaus Puls. (E.I.K.E.) http://eike-klima-energie.eu

[Sign.]

http://hadobs.metoffice.com/hadcrut3/diagnostics/global/nh+sh/
http://www.eike-klima[..]

 

#412: Raimund Leistenschneider sagt:

am Donnerstag, 03.09.2009, 19:22

Sehr geehrter Herr NB,

sorry, dass ich Ihnen erst heute antworte. Sie haben insofern recht, dass auf ein paar Seiten, die komplexen Wechselwirkungen zwischen wesentlichen Klimafaktoren in Europa und den USA, die AMO ist eine, ebenso, wie die mit ihr in Relation stehende NAO und die AMM (die hier nicht erwähnt wurde) auf der einen Seite und der Sonne, auf der anderen Seite, nicht in der Art und Weise abgehandelt werden können, wie dies z.B. eine Dissertation oder ein Forschungsbericht mit ihren mehreren hunderten Seiten vermag. Der Artikel soll einen Einblick für den Interessierten geben, was die Eisschmelze in der Arktis verursacht und maßgeblich beeinflusst. Dies sind natürliche Ursachen und kein anthropogenes THG.

Hier noch ein paar Links, welche ausführlich auf die Zusammenhänge zwischen den oben beschriebenen Jahres-, Dekaden- und Multidekadenschwingungen eingehen:
http://tinyurl.com/l2ay9g

http://tinyurl.com/lv6qdq

http://tinyurl.com/mu8gql und

http://tinyurl.com/n86jel

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen, so dass es wissenschaftlich als gesichert angesehen werden kann, dass nicht THG´s, sondern die Sonne die arktische Eisschmelze direkt oder indirekt, über die beschriebenen Schwingungen, moderiert.

PS.: Es ist an der Zeit, dass „Hobbyklimatologen“, wie Sie sich ausdrücken, sich, neben tausenden Wissenschaftlern (siehe „Global Warming Petition“), den Fakten annehmen und dem interessierten Leser aufzeigen, was unser Wetter/Klima beeinflusst, damit, neben dem staatlich bestimmten einseitigen Meinungsbild, wie in der Wissenschaft üblich, pluralistische Ansichten miteinander konkurrieren, unter denen sich, die der Realität am Nächsten kommende Beweiskette durchsetzen kann.

Viele Grüße R.L.

 

#413: AJH sagt:

am Freitag, 04.09.2009, 13:18

@Herr Matthes,
Interessant wären doch auch von Herrn Gabriel die Antworten zu folgenden Fragen:

1. Wie hat sich die globale Temperatur vor 1850 entwickelt?

2. Gehen wir ganz naiv davon aus, CO2 ist der alleinige Treiber für die Temperatur und die Menschheit trägt 4% (eher weniger) dazu bei. Wie gross kann bei einer CO2-Reduktion um 50% der zu erwartende Erfolg ausfallen?

3. Warum gab es früher (vor der Industrielisierung) noch andere klimawirksame Einflüsse auf die Erde und heute nicht mehr? Eine Erhöhung von 0,6° lässt schliesslich nicht wirklich viel Spielraum für andere Einflüsse!

 

#414: Michael Jaenisch sagt:

am Freitag, 04.09.2009, 20:56

Ich unterstütze den offenen Brief an Frau Bundeskanzlerin Merkel in vollem Umfang.

Selbst der Tschechische Präsident Vaclav Klaus warnt in seinem Buch "Blauer Planet in Grünen Fesseln" vor einer Bedrohung unserer Freiheit durch grün-sozialistische (kommunistische) Ideologien.

Klima ist eine statischtische Auswertung von Wetterdaten der Vergangenheit. Unsere besten Meteorologen können das Wetter nicht genau für mehrere Tage vorauszusagen. Wir Menschen können mit unseren Mitteln das Wetter nicht beeinflussen.

Wenn wir also das Wetter nicht beinflussen können, können wir auch die statistische Auswertung Klima nicht beeinflussen.

Allein die Sonne beeinflusst unser Wetter!

Grüne Ideologien gefährden die Menschheit weit mehr als alles ausgestoßene CO2!

 

#415: Michael W. Matthes sagt:

am Samstag, 05.09.2009, 10:43

@E.I.K.E.
Danke für die Hinweise und Ergänzungen.


3.9.'09, Frage an Uwe Fröhlich, Direktkandidat im WK 38 für Bündnis 90/ Die Grünen:

"[Anrede]

Sie schreiben am 25.7., das "Klimagas" CO2 würde die behauptete Erderwärmung beschleunigen. Stimmen Sie dieser Aussage zu?:

CO2 ist der wichtigste Grundstoff allen Lebens.

Zur Erdabkühlung: Seit 1998 gibt es keine Erderwärmung, seit 2003 wird es zunehmend (!) kälter. I.E: Von 1998 bis 2008 ist die globale Temperatur um 0,2°C zurückgegangen. Die Nordhalbkugel hat sich um 0,1°C, die Südhalbkugel sogar um 0,3°C abgekühlt.* Der CO2-Gehalt der Luft ist seit 1998 um rund 20 ppm angestiegen.**

"Diese 0,3 Grad sind ein dramatischer Wert, wenn man bedenkt, daß die tatsächliche Erderwärmung zwischen den Jahren 1850 und 2000 gerade bei 0,6 Grad gelegen hat" ergänzt dazu der Diplom-Meteorologe und EIKE-Pressesprecher Klaus Puls. (E.I.K.E.)

Welche Auswirkungen hat die Faktenlage (zunehmende Erdabkühlung, erfreulicher CO2-Anstieg (Pflanzenschutz!)) auf RICHTIGE grüne Menschen- und Naturschutzpolitik (Quecksilberdampflampen, Massenimpfungen mit hochumstrittenen Chemikalien, "Chemtrails"), und wie reagieren die Grünen auf volkswirtschaftlich hochtoxische Emissionszertifikate-Börsenspekulationen ("Klimalüge")?


Mit freundlichen Grüßen

[Sign.]
_______
*
http://hadobs.metoffice.com/hadcrut3/diagnostics/global/nh+sh/
**
[..]

 

#416: Eber sagt:

am Samstag, 05.09.2009, 12:23

Krishna Gans sagt: "... fängt der Würfel an zu schmelzen, ändert sich nichts mehr."

Doch!!! Wegen der Anomalien des Wassers sinkt (!) der Wasserspiegel - wenn auch wenig - bis das Wasser + 4 °C erreicht hat: dort hat Wasser bekanntlich seine größte Dichte.

 

#417: T. sagt:

am Sonntag, 06.09.2009, 12:30

Die Wut von Frau Kobusingye ist sehr nachvollziehbar.

Ideologien, die immer für sich in Anspruch nehmen dem Wohl des Menschen zu dienen, verkehren ihren eigenen Anspruch stets ins Gegenteil. Daran erkennt man sie.

Die Ideologie dient letztlich immer nur dem, der sie vertritt. Das tut sie, indem sie ein stark reduziertes Weltbild liefert, indem sich der ideologieverhaftete verankern und aufwerten kann.

Nach meiner Meinung haben wir es zur Zeit mit einer handfesten Klimaschutzideologie oder in Anlehnung an die Finanzwelt mit einer mächtig aufgeheizten Klima-Blase zu tun! Genau wie in der Finanzwelt, wird diese irgendwann in sich zusammfallen. Und genau wie in der Finzanzwelt, wird diese mit einem erheblichen und noch viel größeren Vertrauensverlust einhergehen. Viele Menschen werden bis dahin an Hunger, Aids und verunreinigtem Wasser sterben!

 

#418: Albrecht sagt:

am Sonntag, 06.09.2009, 13:31

Bleibt zu hoffen, dass die Afrikanischen Länder sich nicht mit den "Trinkgeldern" bestechen lassen, die ihnen (natürlich als Beitrag zu "good governance" verkleidet) von den Protagonisten des Klimaalarmismus angeboten werden, um einem Klimaabkommen in Kopenhagen zuzustimmen, dessen erstes Opfer eine funktioniernde Weltwirtschaft (inklusive Nahrungsmittelsicherheit) sein wird.
Dr. Albrecht Glatzle, Paraguay

 

#419: CS sagt:

am Montag, 07.09.2009, 10:49

@ Albrecht: Fiona Kobusingye benennt ganz ungeschminkt die Korruption als ein Mittel der Klima-Alarmisten. Da die Auswirkungen weltumspannend und von eminenter Bedeutung sind, verdienen diese unerhörten Vorgänge ihren eigenen Begriff: KLIMAKORRUPTION.
Frage an Radio Eriwan: Gibt es einen großen Unterschied zwischen der Klimakorruption in Afrika und bei uns?

 

#420: Michael Schmidt sagt:

am Montag, 07.09.2009, 12:49

Ich muß schon sagen,dieser Beitrag der Frau Fiona Kobusingye, hat mich nicht kalt gelassen.Schildert er doch drastisch die jetzigen Probleme Afrikas.Die Bewertung unserer Politiker, wie Frau Merkel, Herr Gabriel und der Grünen, gehen vollkommen an der Sache vorbei.Denn für sie gelten radikal-ökologische Philosophin der 80er und 90er Jahre. Es ist nur zu wünschen, dass das Ende einer allgemeinen Klimahysterie zu mehr Nüchternheit führt.Afrika muß seinen Weg finden, ohne Bevormundung und "Finanzhilfen", die irgendwo versickern. Aktionen,wie der offene Brief an die Bundeskanzlerin, sind echte Wege, das eine offene Klimadiskussion beginnt.

Danke

Michael Schmidt

 

#421: Hadug sagt:

am Montag, 07.09.2009, 15:27

Ziemlich schlechter Artikel:

Ein paar Beispiele:
a) "Al Gore verbraucht mehr Strom in einer Woche, als über 28 Millionen Ugander in einem Jahr. Und diese Anti-Strom-Politik hält uns arm."

Demnach würde Al Gore pro Jahr 40 Mrd. kWh verbrauchen...Rechnen scheint nicht so Kobusingyes Stärke zu sein.

b) "Mehr als 700 Klimaforscher und 31.000 andere Wissenschaftler sagen, Mensch und Kohlendioxid haben nur minimale Auswirkungen auf die Temperatur und Klima der Erde, und die Klimakatastrophe findet nicht statt."

Wenn das stimmen würde, würden sich diese 700 Klimaforscher ja sehr dumm anstellen, dass sie als Mehrheit eine Minderheit nicht überzeugen können. Und wo sind die ganzen Studien dieser Klimaforscher? Müssten ja jährlich >100 sein. Ah hab ganz vergessen, die werden ja alle unterdrückt.

 

#422: Wehlan sagt:

am Montag, 07.09.2009, 17:09

@Hadug

Es spielt überhaupt keine Rolle, wieviel Strom Al Gore oder die 18 Mill. Menschen in Uganda verbrauchen. Das Problem beim so genannten Klimaschutz ist, dass wir im reichen Westen ein Problem lösen wollen, das eventuell im Jahr 2100 auftreten könnte (wobei es für den Klima-Alarmismus keine naturwissenschaftlichen Beweise gibt) und Afrika ganz andere dringende Probleme hat, die jetzt gelöst werden müssen. Fiona Kobusingye hat vollkommen Recht.

Wenn Sie Studien der o.g. 700 Klimaforscher suchen, dann schauen Sie doch einmal bei Klimaskeptiker.info rein.

Dr. Martin Wehlan

 

#423: NB sagt:

am Montag, 07.09.2009, 17:20

Sehr geehrter Herr Leistenschneider,

"Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen, so dass es wissenschaftlich als gesichert angesehen werden kann, dass nicht THG´s, sondern die Sonne die arktische Eisschmelze direkt oder indirekt, über die beschriebenen Schwingungen, moderiert."

Sehe ich nicht so. Das Klima wird von vielen gleichzeitig wirkenden Ursachen bestimmt. Solange nicht gezeigt ist, daß die Sonnenaktivität 100% der Klimavariationen erklärt, kann man nichts ausschließen. Daher meine Frage nach Zahlen und Fakten.

"PS.: Es ist an der Zeit, dass „Hobbyklimatologen“, wie Sie sich ausdrücken, sich, neben tausenden Wissenschaftlern (siehe „Global Warming Petition“), den Fakten annehmen und dem interessierten Leser aufzeigen, was unser Wetter/Klima beeinflusst, damit, neben dem staatlich bestimmten einseitigen Meinungsbild, wie in der Wissenschaft üblich, pluralistische Ansichten miteinander konkurrieren, unter denen sich, die der Realität am Nächsten kommende Beweiskette durchsetzen kann."

Hierzu haben Sie meine volle Zustimmung. Ich denke aber, dies ist jedem Interesierten heute schon möglich. Das Problem ist vielmehr, dass sich Fakten zu komplizierten Sachverhalten nicht von selbst erklären und daher stets Erläuterungsbedarf von Insidern/Experten nötig ist.

 

#424: Hadug sagt:

am Montag, 07.09.2009, 18:09

@Wehlan:
Wenn Kobusingye mit Fantasiezahlen hantiert, um ihren Forderungen (über die ich nicht urteilen möchte) Nachdruck zu verleihen, dann stimmt mich das skeptisch. Dich nicht?

Ich habe eben etwas auf der o.g. Webseite herumgestöbert und leider keine einizge Studie gefunden, es müsste aber hunderte geben. Vielleicht kannst du mir konkrete Links geben?

 

#425: Hadug sagt:

am Montag, 07.09.2009, 18:37

Ich habe ein paar Fragen an Herrn Limburg:

a) Warum wird geschrieben, dass im zweiten IPCC Bericht (1995) ein Meeresspiegelanstieg von 3-124 cm im 21. Jahrhundert prognostiziert worden wäre? Tatsächlich sind es 15 - 95 cm Anstieg, wobei der "best estimate" 50 cm waren.

b) Im ersten Bericht (1990) waren es soweit ich mich noch richtig erinnere (habe ihn nicht vorliegend) 30 - 100 cm bis Jahrhundertende und nicht 10 - 367 cm.

c) Warum wird der 2007er Bericht mit 18 - 59 cm zitiert? Diese Werte kann man so NICHT mit den vorherigen Berichten vergleichen, weil die Eisschilde nicht inbegriffen sind. Deren Beitrag wird im 2007er bericht nochmal auf 10 - 20 cm geschätzt. Richtig wäre als: 28 - 79 cm.

d) Im TAR (2001) wird soweit ich mich erinneren kann, ein Anstieg von 9 - 88 cm prognostiziert. Wie kommt ihr auf 11 - 77 cm?

Also hier nochmal die korrekten Werte:
1990: 30 - 100 cm
1995: 15 - 95 cm
2001: 09 - 88 cm
2007: 28 - 79 cm

e) Über eine Studie von Hansen, die MINDESTENS 6 m Anstieg nennt, wäre ich sehr erfreut!

Kommentar:

Hallo Hadug,
bitte nennen Sie genaue Referenzen, z.B. wo (incl. Seite), was. Bitte schauen Sie auch in den SPM des NIPCC, das ist die von mir zitierte Quelle.
Zum Ihrem Wert 2007: auf Seite 13 des SPM des AR4 finden Sie unter Tabelle SPM 3. die Werte min 0,18 (B1 Scenario) bis max 0,59 (A1F1 Scenario).Exakt die Werte die im NIPCC SPM genannt werden.
Im übrigen ist ein Prognose von 9 bis 88 cm (TAR 2001) wenn sie denn dort steht (um nur eine zu nehmen) keine Prognose, sondern eine reine Wischi-Waschi Spekulation. Das ist und bleibt unseriös. mfG M.L.

 

#426: Hadug sagt:

am Montag, 07.09.2009, 19:28

@M.L.:
Ob die IPCC Werte unseriös sidn oder nicht, ist eine ganz andere Frage. Wenn man aber eine Grafik erstellt, dann sollte man schon die Werte korrekt zitieren! Das müssen wir wohl nicht diskutieren.

1990: Wie gesagt, ist ein Gedächtniswert. Müsste erst in die Bibliothek um nachzuschauen. Bin mir aber ziemlich sicher, dass der obere Wert NICHT bei 367 cm liegt, sondern, wie gesagt, bei etwa 100 cm.

1995: Auf S.5. Da ich mal davon ausgehe, dass du den Bericht nicht vorliegen hast, hier ein Zitat:
"Combining the lowest emission scenario (IS92c) with the “low” climate and ice melt sensitivities and including aerosol effects
gives a projected sea-level rise of about 15 cm from the present to 2100. The corresponding projection for the highest emission
scenario (IS92e) combined with “high” climate and ice-melt sensitivities gives a sea-level rise of about 95 cm from the present
to 2100."
Kleiner Hinweis noch: Das sind gerundete Werte und es hier ja wohl um jeden Zentimeter ankommt ist die ganz korrekte Spanne:
13 - 94 cm.

2001: siehe Zusammenfassung S. 16:
"Global mean sea level is projected to rise by 0.09 to 0.88 metres between 1990 and 2100, for the full range of SRES scenarios."

2007: Wie gesagt, es sind keine Eisschlde enthalten, in den vorherigen Berichten schon, daher ist es so nicht vergleichbar. Siehe SPM S.8 "The projections
do not include uncertainties in climate-carbon cycle feedbacks
nor the full effects of changes in ice sheet flow, therefore
the upper values of the ranges are not to be considered
upper bounds for sea level rise."

Irgendwo steht dann noch, dass geschätzt 10 - 20 cm noch obendrauf kommen, sodass es dann die bereits geannten 28 - 79 cm sind. Wenn man die Werte vergleichen möchte, sollte man sich schon deses Mindestmaß an Mühe geben.

Sorry, aber das ist wirklich ein Armutszeugnis: Kein einziger IPCC Bericht wurde korrekt wiedergegeben!

Nun noch zu Hansen. Ich habe im SPM des NIPCC nachgeschaut und als Quelle ist dort ein Zeitungsartikel von James Hansen angegeben...Den findet man auch recht leicht im Netz, und James Hansen schreibt darin: "the business-as-usual scenario, which could lead to an eventual sea level rise of eighty feet, with twenty feet or more per century, could produce global chaos, leaving fewer resources with which to mitigate the change in climate."

Die 6m in der Grafik kommen also aus folgendem Satz zustande: "with twenty feet or more per century".

Recht lustig, wenn man bedenkt, dass das nur für den Fall geschrieben wurde, dass die Temperaturen um 5° Fahrenheit in diesem Jahrhundert steigen!
Allerdings betrachtet Hansen zwei Szenarien: "the alternative scenario, with global warming under two degrees Fahrenheit, still produces a significant rise in the sea level, but its slower rate, probably less than a few feet per century"
Also < 30 cm pro Jahrhundert.
Hansen wurde also schlicht und einfach falsch zitiert! Zudem geht er von anderen Temperaturerhöhungen aus als das IPCC.

Es ist einfach nur unseriös mit solchen Fantasiezahlen zu hantieren, wo wir wieder beim Afrika-Artikel wären.

Kommentar:

Hallo Hadug,
die Komik in ihrer Entgegnung ist Ihnen vielleicht noch nicht aufgefallen. Beispiel: 2007
Sie schreiben, es seien keine Eisschilde enthalten. Und deswegen müssten 10-20 cm raufgerechnet werden. Wer hindert das IPCC Eisschilde daran rein, oder raus zu rechnen? Das IPCC jedoch, das wahrlich nicht kleinlich ist, beim Ankündigungen von Katastrophen, rechnet sie in der Tabelle nicht rauf. Es beschränkt sich auf offizielle 18 bis 59 cm. Und das ist deutlich weniger als vorher. Wie gezeigt.

Es versteckt die anderen große Unsicherheiten - wie so häufig- in Anmerkungen oder Fußnoten, wohl wissend, dass kein Journalist die liest. Das wollen Sie nicht sehen. Allgemein müsste über jedem SPM stehen: Waghalsige Spekulation auf unwissenschaftlicher Basis: Einziger Zweck Angst zu machen und Geld zu verdienen.

Nun zum merkwürdigen "Death-Train" Doktor James Hansen. Sie selbst zitieren den Artikel der im NIPCC genannt wird. Dort steht das beim "Business as usual Scenario" 80 Fuß erreicht werden können mit 20 Fuß in diesem Jahrhundert, das sind die zitierten 6 m . Natürlich könnten 6 m globales Chaos erzeugen, nur darin hat Hansen recht. Welche Temperatur der gute Hansen dabei zugrunde legt ist völlig uninteressant. Er verkündet 6 m! Das bringen die Medien, die Natur bringt es nicht.

Beispiel Grönland.
Zitat des Max Planck Institut für Metereologie
"Man kann das in Teilen Grönlands an den Rändern beobachtete Schmelzen aber noch nicht der beobachteten globalen Erwärmung zuschreiben, da es noch im Rahmen der natürlichen langzeitlichen Schwankungen der Eismasse liegt." (7)
Hier (http://www.klimanotizen.de/html/newsletter_11.html#Groenland) finden Sie eine recht faire Gegenüberstellung der Fakten und Meinungen zu Grönland. Fazit: Allein mit der Wahl des Bezugszeitraumes kann ich ein Abkühlen oder Erwärmen hinzaubern. Das tun die viele IPCC Experten.

Die Frage bleibt: Was wollen Sie eigentlich mit ihrem Zahlennebel beweisen? Ein white-wash unwissenschaftlicher Panikmeldungen?

mfG M-L.

 

#427: Badger sagt:

am Montag, 07.09.2009, 19:32

@Hadug
Und wenn Al Gore und das IPCC mit Fantasiezahlen und Lügen über CO2 herumwerfen um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, dann stimmt dich das nicht skeptisch?

Hmmm... double standards, eh?

Al Gore, und das IPCC, und die Politik, und die Medien, sagen, daß unsere 0,377% am Gesamt-CO2 der Atmosphere Schuld an einer "globalen Erwärmung" sind. Hmmmmmm... Das wird geglaubt?

Oder liegt's vielleicht daran, das Frau Kobusingye schwarz ist?

Warum ist der Westen so erpicht darauf, China und Indien in diesen "Klimaschutz" zu zwingen? Weil's ums Klima geht? Oder geht's nicht nur um eines: China und Indien unten zu halten? Denn wenn die beiden stehen, wirtschaftlich voll da sind, dann kann Europa zusperren.

 

#428: Ehrenfried Loock sagt:

am Montag, 07.09.2009, 20:11

Nachdem man die Erkundung des Salzstocks bei Gorleben gestoppt hatte, konnte man ja ruhig behaupten, er sei möglicherweise als Endlager ungeeignet. So sieht die Wahrheitssuche der Rot-Grün-Aktivisten aus. Seit mindestens zehn Jahren hätte das Problem gelöst sein können.
Zum Einstein Zitat: Er soll noch angefügt haben: "Beim Weltall bin ich mir nicht ganz sicher!"

 

#429: Niels sagt:

am Montag, 07.09.2009, 20:27

3 Zitronen für Herrn Limburg!

In diesem Bericht fehlt es so ziemlich an Allem, außer an Hohn.

Von Fakten keine Spur.

 

#430: Hadug sagt:

am Montag, 07.09.2009, 20:32

Mal abgesehen von der peinlichen Geschichte mit dem Meeresspiegel, ist mir noch folgender Satz aufgefallen:
"daß das Eis in Grönland an den Rändern taut, in der Mitte aber umso stärker wächst"

Der Satz impliziert, dass die Netto-Eis Bilanz Grönlands positiv ist: An den Rändern schmilzt zwar was ab, aber in der Mitte kommt mehr hinzu.

Das war mir bisher unbekannt! Ich würde daher liebend gerne die Studie sehen, auf die diese These aufbaut (und bitte einigermaßen aktuell).
Die mir bekannten Studien, zeigen eigentlich alle einen starken Nettoverlust (Unsicherheit lasse ich mal weg, kann in der Studie nachgelesen werden, in der Klammer ist der Beobachtungszeitraum):

Wouters et al. 2008: -179 Gt/yr (2003-2008)
Luthcke et al. 2006: -101 Gt&yr (2003-2005)

zuletzt sei noch auf Alley et al. 2007 ("Ice-sheet mass balance: assessment, attribution and prognosis") verwiesen, eine sehr gute Überischtsstudie!

 

#431: Alanka sagt:

am Montag, 07.09.2009, 21:23

In den "Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger" zur "Klimaänderung 2007" werden den Politikern
1.) die wissenschaftlichen Grundlagen,
2.) die Auswirkungen, Anpassung, Verwundbarkeiten und
3.) die Verminderung des Klimawandels vorgetragen.
Eine kleine Textanalyse möge einmal den Wert dieser Zusammenfassungen verdeutlichen. Die folgenden Begriffe kommen in ihrer unterschiedlichen Form und Anwendung jeweils so oft vor, wie in der Spalte 1 der folgenden Auflistung aufgezeigt. Was ist hier wissenschaftlich?

97 mal
eingeschätzt, Abschätzung, Schätzung, geschätzt, Schätzwert, Unsicherheitsabschätzung, Experteneinschätzung, abgeschätzt, unterschätzt, Kostenabschätzung, Folgenabschätzung, einzuschätzen, Einschätzung. Diverse Begriffe davon mehrfach.
23 mal Annahme
21 mal erwartet
40 mal könnte(n)
138 mal Modell, Modellrechnung, Modellexperiment, Modellvergleichsstudien, Modellprojektionen, modellieren, Klimamodell, Multimodell, modellbasiert, Modellversionen, Modellstudie, Modelldurchschnitt, Modellgeschichten, Modellstrukturen, modellierten, Modellierung, Gleichgewichstmodelle, Zirkulationsmodell, Modellspektrum, Klimamodellsimulation, Ozeanmodell, Modellhierarchie, Erdsystemmodell.
38 mal nachhaltig
86 mal eingeschätzt
33 mal Vertrauen
130 mal wahrscheinlich, unwahrscheinlich, Wahrscheinlichkeit
Man bedenke einmal den Begriff 'nachhaltig'. Was ist das? Wo ist dieser Begriff wissenschaftlich definiert? Ein bißchen Auskunft darüber gibt unser Allerweltslexikon Wikipedia. Schauen Sie mal rein. Da stellt sich doch schlicht die Frage, wer hier wen veräppelt. Die IPCC-Wissenschaftler die Politiker oder die Politiker, welche diese Erkenntnisse in der Allgemeinheit verbreiten, um ihren Willen und ihre Vorstellungen beim Volk durchzusetzen. Nachhaltig ist ein rein politisch - je nach Anschauung - definierbarer Begriff. Hat mit Wissenschaft nix zu tun.

Man stelle sich einmal vor, der Bericht über einen Unfall in einem Kernkraftwerk wäre ebenfalls mit derartigen Wörtern geschmückt. Es ist nicht auszudenken, wie endlos und laut das politische Geschrei über dessen Glaubwürdigkeit wäre. Über den größten anzunehmenden Unfall - die Klimakatastrophe - läßt sich mit diesen Begriffen aber trefflich berichten.
Fazit: IPCC-Berichte sind genau das, wie sie heißen: Summary for Policymakers - Zusammenfassung für Politiker. Ernstzunehmende Wissenschaftler wenden sich eher mißbilligend davon ab.

 

#432: Chr. W. Weritz sagt:

am Montag, 07.09.2009, 21:39

Das abgebildete Trio kann man nicht mehr ernst nehmen. Es wäre eine Lachnummer, wenn der angerichtete Schaden nicht so gross wäre.
Das Urteil eines ehemaligen Kollegen von einem der Herren ist zur Veröffentlichung leider nicht geeignet.
Ich kann nur hoffen, die Finanzkrise macht dem Spuk ein baldiges Ende. Schauen Sie sich auch die Parteien jetzt vor der Wahl genau an!

Christoph W. Weritz
Dipl.-Ing.

 

#433: Klimaskeptiker sagt:

am Montag, 07.09.2009, 23:01

Wenn ich mir da oben die 3 von der "Tankstelle" [Klimafront] so ansehe habe ich den Eindruck, die grinsen in dem Wissen, daß und wie sie uns verars**en.

 

#434: Michael W. Matthes sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 09:25

Die weltweit größte humanitäre Katastrophe ist der JETZT stattfindende VÖLKERMORD im Südsudan.
Scheint aber keinen von den selbsternannten WeltretterInnen zu interessieren.

- " ... Ein Rebellenführer wird mit den Worten zitiert: "Die Zahl der Todesopfer ist zurückgegangen, weil es in den Dörfern niemanden mehr zum Töten gibt." (fr-online.de)

 

#435: T. sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 09:42

@Hadug
Wo sind denn die Studien, die wissenschaftlich fundiert und nachvollziehbar einen eindeutigen Zusammenhang zwischen CO2-Anstieg und Temperaturentwicklung belegen???

 

#436: Hadug sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 10:22

@Badger:
Was ist das für eine Logik? Für mich ist JEDER der große Fehler macht unglaubwürdig und deshalb auch Kobusingye. Gores Film kann ich nicht beurteilen, da ich ihn nicht gesehen habe, im IPCC Bericht sind mir keine größeren Fehler bekannt. Doch selbst wenn die beiden letzten völlig fehlerhaft wäre, warum sollte das Kobusingye das Recht einräumen auch Fehler zu machen?

Deine Zahl zum CO2 Anteil ist zudem falsch. Tatsächlich sind rund 30% des CO2 in der Luft vom Menschen.

@Freischalter: Nicht wundern, hab ein anderes Postfach angegeben.

@ Alanka: FURCHTBAR! ENTSÄTZLICH! Was genau hätte das IPCC besser machen sollen?

 

#437: Hadug sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 10:31

@Weritz, Klimaskeptiker:
Funny, wo doch im Artikel kaum ein Wort der Wahrheit entspricht.

@Limburg:
Bisher waren falsch (wär übrigens schön das zu korrigieren):
- Behauptung zu Massenbilanz Grönlands
- Angaben zum prognos. Meeresspiegelanstieg (IPCC und Hansen)

Und was ist noch falsch?
"Da interessiert es keinen Menschen, dass der Meeresspiegel überhaupt nicht daran denkt anzusteigen"

Der Meeresspiegel steigt also nicht an. Worauf stützt sich diese Aussage?
Die Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation sieht das etwas anders:
http://www.cmar.csiro.au/sealevel/downloads/CSIRO_GMSL_figure.pdf

Kommentar:

Lieber Hadug,
Sie können wirklich viel zitieren. Dann lesen Sie bitte mal nach was alles so zum MSP geschrieben wird.
1. Frage. Bitte definieren Sie allgemeinverständlich für uns was das ist: Der globale MSP.
2. Dann zeigen Sie uns die Entwicklung desselben in der Vergangenheit. Bitte nennen Sie dabei alle Autoren, (die kommen nämlich fast alle zu unterschiedlichen Zahlen von zwischen 1 bis 2 mm/Jahr)
3. Dann nennen Sie uns bitte die Korrekturversuche der - vielfach gegenläufigen- aber mit allerlei Effekten kontaminierten lokalen Pegelmessungen weltweit.
4. Wenn Sie das geschafft haben, dann nennen Sie uns bitte den jüngsten "Anstieg" bisher.
Ich kann es Ihnen verraten. Die Satelliten zeigen in den Rohdaten incl. Driftkorrektur keinen Anstieg (Mörner), nur ein Zappeln um den El Nino. Nach "Korrektur" a la Rahmstof zeigen sie einen rasanten Anstieg, vielfach höher als vorher. Ich bin sicher Sie werden es mit Rahmstorf halten.

 

#438: Badger sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 10:51

Also eine australische Gruppe sagt der Meeresspiegel steigt. Hmmm, eine Gruppe die, höchstwahrscheinlich, Geld von der australischen Regierung (die extrem links und auch rassistisch ist) bekommt und somit eigentlich bestochen wird das zu sagen, was die Herren Politiker hören wollen. Denn nur mit Panik gewinnt man Wahlen. Genauso wie man nur mit Panik Zeitungen verkauft und hohe Einschaltquoten bekommt.

Was mir mittlerweile aufgefallen ist: es wird immer von so und so vielen Millionen od. Milliarden Tonnen CO2 gesprochen. Aber NIE von den prozentuellen Verhältnissen. Ja, 750 Milliarden Tonnen CO2 klingt ungeheuer viel ABER... wieviel ist das im Verhältnis zum Gesamt CO2 in der Atmosphäre? Wie hoch ist die menschliche CO2 Produktion im Verhältnis zur übrigen? Das wird von den "Klima-Alarmisten" nie erwähnt. Niemals.

Warum nicht?

Ganz einfach: weil ihnen, wenn sie's erwähnen würden, niemand mehr glauben würde.

Weil's einfach hirnrissing ist zu behaupten, daß unsere 0,377% am Gesamt-CO2 (das ja "starke" 0,038% der Atmosphäre ausmacht) eine "globale Erwärmung" auslösen kann.

Es kommt immer auf die Dosis an. Und diese Dosis ist ein Witz. Sie ist einfach zu klein. Sicher, auf der Venus würde das Szenario funktionieren. Die ist aber dummerweise näher an der Sonne und hat so an die 64% CO2 in der Atmosphäre.

Und warum ist immer sofort der Mensch schuld? Anstatt die Dinge richtig zu erforschen, läßt man die Faschisten von der UN ran, läßt einen ungebildeten Politikversager wie Al Gore ran, läßt panikmachende Narren wie Greenpeace ran.

Wo ist der Beweis, daß der Mensch schuld ist? Wo ist er? Es gibt keinen!

 

#439: Hadug sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 11:25

@Limburg
Freut mich, dass du wieder da bist :-)
Daher auch gleich schnell zu deinen Punkten:

Meeresspiegelrpognosen:

Gleich vorab die Frage, was ist mit dem IPCC 1990, 1995 und 2001? Wie sind die Fehler zustande gekommen? Leseschäche von Singer will ich mal nicht hoffen...

IPCC 2007: Warum liest du nicht einfach den Bericht, dann müsste ich dir die ganzen Fragen nicht beantworten?
- Was es hindert: Steht drin, noch zu unsicher für eine genaue Prognose
- Ich zitiere aber gerne nochmal: "therefore
the upper values of the ranges are not to be considered upper bounds for sea level rise"
Warum wird der Wert von 59 cm mit den vorherigen Berichten verglichen, wo es "upper bounds" waren?
Und ist es wirklich zu viel verlangt die Zusammenfassung zu lesen? Den gesamten Bericht kann ich ja noch verstwehen, aber NUR die Zusammenfassung? Wenn man schon Skeptiker sein will, sollte man doch immerhin das kennen, was man bezweifelt (demnach wäre eigentlich der GESAMTE Bericht Pflichtlektüre).

zu Hansen:
Hast du auch den Artikel nicht gelesen? Er gibt zwei Szeanrien an, Bei dem einen sind es < 30 cm/Jahrhundert, bei dem anderen < 6 m/Jahrhundert. Punkt. In der Grafik sind die "max." und "min." Werte aufgelistet. Warum steht bei Hansen bei "min" nicht 30 cm (die IPCC Werte von 9 cm (2001) kommen ja auch nciht bei 5°C Erwärmung zustande), sondern min. 6 m.? Um Aufkärung wird gebeten!

Gröndlanseis:
Dein Zitat macht keinerlei Aussage zur Massenbilanz Grönlands. Aktuell ist die Massenbilanz stark negativ! Deine Aussage ist also falsch und belegen kannst du sie auch nicht.

aktueller Meeresspiegelanstieg:
Was soll man da noch groß zu sagen :D Warum soll ich die Arbeit der IPCC Berichte und diverser Auotren wiederholen? Ich maße es mir nicht an, es besser als die jeweiligen Fachwissenschaftler machen zu können. Ich habe dich schlicht und einfach nach einer Quelle gefragt, dass der Meeresspiegel nicht steigt. Kommt da noch was?

Kommentar:

Lieber Hadug,
ich dachte mir schon, dass Sie vor dieser Aufgabe dem MSP zu definieren kneifen. Das ist auch richtig schwer. Schauen Sie mal hier rein: http://www.agu.org/revgeophys/dougla01/dougla01.html
dort finden Sie weiter hinten solch schöne Sätze wie: ``the determination of a single sea-level curve of global applicability is an illusory task.''
Der Aufsatz von Douglas ist zwar schon etwas älter aber vieles darin unverändert wahr.
Eine Quelle dafür, dass er nicht steigt ist hier: http://antigreen.blogspot.com/2009/03/accelerated-sea-level-rise-i-mentioned.html
Andere behaupten er steigt und zwar beschleunigt. Nur niemand sieht das. Nicht an den Malediven, nicht in Tuvalu, nicht in Australien, wohl aber in vielen anderen Teilen der Welt, wo der GIA Effekt und viele andere unverstandene Einflüsse wirken. Was eigen die Messungen? Wie vlele sind es? Wie genau sind sie? Wie lange wurde gemessen? Douglas und andre fordern > 50 Jahre. Und jevreva und andere sagen, abhängig wann ich anfange udn wann ich aufhöre kann ich eine positiven oder negativen Trend erhalten.

Zu Hansen: ich und jeder andere kann sich tausende von Scenarien ausdenken, wenn sie nur grauslich genug sind, dann wird sich schon jemand finden sie in die Öffentlichkeit zu bringen.
Was ist das für eine Wissenschaft?

Zu Grönland: Bezogen auf was ist die Massebilanz negativ? Auf gestern? Auf vorgestern? Auf 100 Jahre zurück, auf 500 Jahre, auf 1000 Jahre? Merken Sie nicht, wie sie verschaukelt werden? Offensichtlich nicht.

 

#440: Hadug sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 11:32

@Badger:
Du bringst die Diskussion auf einen interessanten Punkt: Was ist ein Klimaskeptiker überhaupt?

Ist ein Klimaskpetiker jemand, der aufgrund eines NAMENS einer Forschungsgruppe, die Ergebnisse als Unsinn abtun kann? Ich finde diese Frage höchst interessant. Wenn dem so sein sollte, dann erhebt ihr hoffentlich auch nicht den Anspruch ernst genommen zu werden, schließlich gefällt mir der Name EIKE auch nicht. Da steckt bestimmt die FDP dahinter, die mit ihrem neoliberalem Geld hier versucht Wählerstimmen zu kaufen.....

Ist das eure Diskussionsebene?

 

#441: meyer sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 11:50

leider wird in diesem Beitrag nur auf die Wirkung des CO² eingegangen. andere potenzielle Treibhausgase (z.B. Methan) werden jedoch mit keinem Wort erwähnt.

 

#442: Hadug sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 12:01

@Limburg:

Warum kneifst du? ALso ich fasse zusammen: Du hast keine Quwelle, dass der Meeresspiegel nicht steigt. Sondern lediglich Vermutugen, die du aus diveresen Studien zusammenkleisterst?

Das Comment zu Mörner sagt eigentlich alles:
"In
light of this, the statement by Mörner that “This means
that this data set does not record any general trend
(rising or falling) in sea level, just variability around
zero plus the temporary ENSO perturbations” is
completely false and is based on his erroneous data
processing. Mörner3s paper completely misrepresents
the results from the T/P mission, and does discredit to
the tremendous amount of work that has been expended
by the Science Working Team to create a precise,
validated, and calibrated sea level data set suitable for
studies of climate variations. Finally, Mörner ignores
substantial other oceanographic (e.g. Levitus et al.,
2001; Antonov et al., 2002; Munk, 2003; Willis et al.,
2004) and cryospheric (e.g. Dyurgerov and Meier, 2000;
Rignot et al., 2003; Krabill et al., 2004; Thomas et al.,
2004) evidence of sea level rise which corroborate the
altimeter observations."


Wie lange beschäftigt sich Mörner jetzt mit dem Meeresspiegel? wenn etwas an seinen Thesen dran wäre, hätte er sich längst in der Wissenschaft durchgesetzt. Und komm jetzt bitte nicht mit dummen Verschöwrungstheorien (er wird unterdrückt von der UN blabla).

zu Hansen: ? Es geht um die obige Grafik. Warum wurde Hansen in der Grafi,k wie auch ALLE IPCC berichte falsch wiedergegeben? Wie Oft frage ich das schon?
Meine Antwortmöglichekiten:
- Der Auotr kennt die IPCC Berichte nicht
- Der Autor hat eine Leseschwäche und hat die Werte nicht korrekt abgeschrieben
- Der Aturo hat die Werte mutwillig falsch wiedergegeben, um seine These zu untermauern
Was ist es, bitte hilf mir!

zu Grönland: Hast du Tomaten auf den Augen? Ich habe die Beobachtungszeiträume angegeben (2003-2005 u. 2003 - 2008). Und die stimmen mit deiner Aussage überein, da du im Präsens geschrieben hast.

Kommentar:

Lieber Hadug,
Sie sind ziemlich arrogant und dazu noch beleidigend. Trotzdem will ich nochmals kurz antworten.
1. Ich habe in meinem Text nie von einer Massebilanz von Grönland gesprochen. Das haben allein Sie gemacht. Was Sie da zusammen gefunden haben kann stimmen, (Sie werden mir sicher auch erklären, wie diese Kameraden die Eismasse eines nur sehr grob bekannten Volumens so genau berechnen können), kann nicht stimmen. Das weiß niemand.
Ferner habe ich auf Vergleichszeiträume hingewiesen. 2003 - 2008, oder 2003 - 2005 sind klimatisch nichts, gar nichts. Zumal niemand die Volumen früherer Zeiten kennt. Das sollten Sie auch wissen.
Mörner ist einer der renommiertesten MsP Experten weltweit und beschäftigt sich sein ganzes Berufsleben praktisch wie theoretisch mit dieser Frage. Dies kann man nur von wenigen der Jungs sagen, die mit viel Statistik vor ihren dicken Computern sitzen, aber ihren Hintern nicht ins Feld bekommen, dafür aber dort Trends errechnen, wo keine sind. Die sind alle als Leitautoren beim IPCC AR4 tätig. Von wenigen Ausnahmen mal abgesehen. Typischer Satz im Ch 5 AR4 der WG I Observations: Oceanic Climate Change and Sea Level auf S. 410 Chapter 5.5.2.) ..... there is an increasing opinion that the best estimate (for 20 th century) lies closer to 2 mm yr–1 than to 1 mm yr–1.)
Allein daran kann man leicht erkennen, dass dies alles "opinion" ist, wenn auch "increasing".
Mörner herabzusetzen ist die typische Methode von Leuten wie Ihnen, wenn man keine Argumente hat.

 

#443: Kosh sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 12:48

@Hadug
Du mißt wirklich mit zweierlei Maß. Das IPCC macht nur "kleine" Fehler, während Kobusingye in deinen Augen "große" Fehler macht. Bei genauerer Recherche stellt sich aber heraus, daß ihre angeblichen Fehler gar keine sind.
Ihre Aussage "Al Gore verbraucht mehr Strom in einer Woche, als über 28 Millionen Ugander in einem Jahr. Und diese Anti-Strom-Politik hält uns arm." kann durchaus stimmen, wenn man weiß, daß in Uganda 31 Millionen Menschen leben, davon nur ca 2 Millionen in den Städten, der Rest auf dem Land größtenteils ohne Stromanschluß. Da sind 28 Millionen doch eine realistische Schätzung.
Die zweite Aussage ziehst du einfach ins lächerliche, in dem du eine Vermutung anstellst und diese als Beweis anführst. Auf diese billige Art und Weise kann man fast alles widerlegen.
Völlig unglaubwürdig machst du dich nach deiner eigenen Logik mit dem Satz : "Tatsächlich sind rund 30% des CO2 in der Luft vom Menschen. " , denn selbst nach Schätzungen der Klimakatastrophen - Propheten ist der menschliche Anteil am CO2-Umsatz kleiner 5%. Ein ziemlich großer Fehler, oder?

 

#444: Hadug sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 13:31

Warum ist es so schwer für euch, euch mit derWissenschaft, die ihr ständig kritisiert nur minimalst auseinaderzusetzen?

Diese Rechnung ist nun wirklich eine ganz leichte: Vorindustriell lag die CO2-Konzentration bei ca. 280 ppm, aktuell sind es 385 ppm; der Anstieg ist komplett anthropogen. Nun muss man wahrlich kein Mathegenie sein, um zu errechen, dass knapp 30% des CO2 in der Luft vom Menschen ist.

Und nein ich rede nich vom CO2 Umsatz, sondern vom Anteil des anthropogenen CO2s in der Luft.

 

#445: T. sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 14:22

@Kosh
Hadug hat soweit schon Recht, dass 30% des zur Zeit in der Atmosphäre befindlichen CO2(0,04%) auf menschliches Konto gehen.

@Hadug
Ich warte immer noch auf die vielen Studien, welche wissenschaftlich fundiert und nachvollziehbar belegen, dass das vom Menschen in die Atmosphäre gebrachte CO2 einen starken Einfluss auf die Temperaturentwicklung der Erde hat.

Aber bitte keinen Hockey-Stick-Schwachsinn und keine Computer-Modell gestützten "Belege". Ein gewisses wissenschaftliches Niveau sollte schon eingehalten werden.

 

#446: dynamitrios sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 14:59

Naja, sobald ich ihr Argument für DDT und Genpflanzen gelesen hatte, wars vorbei mit der Credibility, diese Frau scheint denTeufel mit dem Beelzebub austreiben zu wollen

 

#447: Wehlan sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 15:14

@Hadug

Offensichtlich nimmst Du es nicht sehr genau mit der Wissenschaft. Die Behauptung, dass der vorindustrielle CO2-Gehalt bei 280ppm lag, kann man ins Reich der Märchen verbannen. Das hat z.B. Dipl-Biol. Beck nachgewiesen. Steht übrigens auch bei Klimaskeptiker.info. (Beck hat einfach einmal genauer hingesehen) Und dass man den CO2-Gehalt der Weltmeere berücksichtigen muss, bevor man Aussagen über den menschlichen Anteil macht, steht auch dort. Deine Milchmädchenrechnung mit dem CO2 kannst Du also vergessen. Aber anscheinend willst Du es nicht besser wissen und übernimmst die Phrasen der Klima-Alarmisten, ohne diese zu prüfen.

Das ganze Klimakartenhaus bricht in sich zusammen, wenn man einmal die Thermodynamik anwendet. Beim Treibhauseffekt fließt Wärme plötzlich von kalt nach warm (so genannte Gegenstrahlung). Das CO2 soll nun plötzlich über den Treibhauseffekt die Meere aufheizen. Die Folge wird als Grund betrachtet. Da macht die Logik wahre Purzelbäume. Dabei ist seit 150 Jahren bekannt, dass kaltes Wasser mehr CO2 aufnimmt als wärmeres (Henrysches Gesetz). Erst kommt die Erwärmung - dann steigt der CO2-Gehalt.

Regionale Anstiege des Meeres (Holland, Salomonen) werden uns als Folge des Klimawandels verkauft. Dabei weiß jeder, der etwas recherchiert, dass es tektonische Bewegungen sind, welche diese Anstiege verursachen. Diese tektonischen Bewegungen sind es übrigens auch, die Schweden und Finnland jährlich mehr Land geben (Meeresspiegel sinkt).

Wir "Klima-Ketzer" haben keine Angst vor der Wissenschaft.

Ich warte schon darauf, dass uns die "Treibhaus-Fanatiker" noch erklären wollen, dass die Sternen-Entstehung nur mit dem Treibhaus-Effekt zu erklären sei.

Zurück zu Frau Kobusingye :

Sie hat völlig Recht, wenn sie sagt:
"Kein Strom bedeutet auch Krankheit und Tod". Deshalb ist es geradezu verbrecherisch, wenn wir Afrika die Entwicklung mit dem Hinweis auf Klimaschutz verbieten wollen.

Martin Wehlan

 

#448: Hadug sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 15:26

@T:
Das ist nicht meine Aufgabe, dich von irgendetwas zu überzeugen. Ich bin ja schließlich nicht deiner Lehrer. Nein, da muss jeder selber durch.

Ich weiß nicht, wie dein Kentnissstand ist, daher nur ein unverbindlicher Vorschlag, wie man sich der Thematik als Laie nähern kann:
a) Zunächst beginnt man mit popülarwissenschaftlichen Büchern. John Houghton hat z.B. vor einigen Jahren mal ein gutes geschrieben. Hat man dieses verstanden kann man einen Schritt weiter und zwar zu:
b) einführenden Fachbüchern z.B. in die Klimatologie und Meteorologie. Hier lernt man viele Fachbegriffe und gesichertes Wissen kennen.
c) Erst jetzt sollte man sich an den IPCC Bericht wagen, der eine hervorragende Zusammenfassung des Wissenstands ist. Dies wird einige Zeit in Anspruch nehmen und viele Sachen wird man auf Anhieb nicht verstehen, dabei hilft d) weiter:
d) spezielle Fachbücher. Zu zig Unterthemen gibt es Fachbücher, die viel mehr ins Detail gehen. der IPCC bericht setzt halt einfach schon gewisse Grundkentnisse vorraus.

Wer es bis hier geschafft hat, der ist mit ziemlicher hoher Wahrscheinlichkeit kein Klimaskeptiker mehr oder wird über viele Beiträge hier nur noch schmunzeln können.

Hat man dann aber immer noch nicht genug und in speziellen Fachbereichen Zweifel, dann fängt man an Science, Nature, GRL etc zu lesen und so den aktuellen Stand der Forschung, die verschiedenen Thesen und Argumente zu begreifen. Dann sollte man auch in der Lage sein Studien schon selbst einordnen zu können.

Leider machen es die meisten Skeptiker genau andersrum: Sie lesen irgendwelche Studien (besser gesagt deren Abstracts), meinen dann etwas gefunden zu haben, was dem IPCC widerspricht (oder wohl ehrer ihrer Bild vom IPCC und hängen das dann die große Glocke. Sowas passiert ganz logischerweise, wenn man die ersten Schritte nicht gegangen ist. Denn dan könnte man solche Studien einordnen und bewerten. Natürlich nicht so gut wie ein Wissenschaftler, aber man würde erkennen, wenn etwas faul ist.

Also es ist ein steiniger Weg und langwieriger, aber leider auch ein notwenider um wirklich skeptisch sein zu können. Denn etwas anzuweifeln, was man übehaupt nicht richtig kennt (z.b nur aus Medienberichen oder Zusammenfassungen) ist absurd.

Kommentar:

@ Hadug
Ihre Arroganz ist ziemlich unerträglich, wenn auch nicht unerwartet.
mfG
M. Limburg

 

#449: Raimund Leistenschneider sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 15:28

Herr Hadug, 07.09., 15:27
"Rechnen scheint nicht so Kobusingyes Stärke zu sein."
Wenn Herr Hadug vorschnell anderen Personen Kompetenz abspricht, dann muss er sich vorhalten lassen, dass er wohl nicht denken kann und weiter neokoloniale Sichtweisen trägt. Uganda ist ein Land, welches im "Human Development Index" von 177 Ländern auf Platz 154 steht, also extrem unterentwickelt ist. Von seinen 26 Mio. Einwohnern leben nur 1,5 Mio in Städten mit über 100.000 Einwohnern, die als halbweg entwickelt gelten dürfen. Die übrigen Menschen verteilen sich auf die Landbevölkerung, wo es weder Zugang zu Frischwasser, geschweige denn zu Elektrizität gibt. Herr Hadug darf getrost davon ausgehen, dass eine engagierte Aktivistin vor Ort, die dazu noch das Land und seine Bewohner hervorragend kennt, besser den Stromverbrauch Ugandas angeben kann, als Herr Hadug, der tausende Meilen entfernt ist und vermutlich das Land noch nie gesehen hat. Viele Grüße R.L.

 

#450: Hadug sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 15:37

@Wehlan:
Danke, dass du meine These von den Klimaskeptikern, die hinten anfangen statt vorne, gleich bestätigst!
Wärst du all diese Schritte gegangen, könntest du Becks Studie nun selber bewerten und einordnen. Leider bist du sie nicht gegangen und sitzt jetzt einem Irtumm auf. Ein Irtumm, das nicht sein müsste.

Daher möchte ich auf deine Punkte auch gar nicht groß eingehen (den eigentlichen Weg musst du nämlich selbst gehen), nur kurz soviel.
Mach dir mal hierüber Gedanken:
- Kann man irgendwie messen, wie viel CO2 in den Ozeanen gelöst ist?
- Spielt nur die Temperatur eine Rolle bzgl. der Löslichkeit von CO2? Oder gibt es andere Faktoren?
- Beck sagt, dass in den 30ern 800 ppm CO2 in der Luft waren. Wo ist das so schnell hinverschwunden?
- Warum gibt es, seitdem genau gemessen wird, diese "Beckschen" Schwankungen nicht mehr?
- Wie beurteilen Wissenschaftler, die sich ihr Leben lang mit dem CO2-Kreislauf beschäftigen Becks Arbeit? Und warum bewerten sie seine Arbeit so?
- etc.



 

#451: Der heilige Hein sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 16:04

Interessante Diskussion. Ich verfolge die hitzigen Debatten hier und in den anderen Foren schon einige Zeit und bin vor allem über die amüsante Flegelhaftigkeit Hadugs begeistert. Nicht, dass diese verbale Inkompetenz seine Behauptungen richtiger machen, aber sie machen einfach Spass. Die 30%-Behauptung ist aber unschlagbar. Diese Genialität ist wirklich nicht zu toppen. Ich wage es nicht, Ihnen zu widersprechen und hoffe, man kann Sie mal irgendwo live erleben. Im Zirkus, oder so...

 

#452: Hadug sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 16:56

Meinst du nicht es wäre an der Zeit die Grafik zu entfernen? Dass sie "nicht ganz korrekt" ist, hast du doch mittlerweile hoffentlich auch eingesehen. Die Zitate aus den Berichten habe ich ja geliefert. Arrogant finde ich es, Wissenschaflter zu diskreditieren (Rahmstorf, Latif und Schellnhuber) mit erfunden Grafiken und glatten Lügen.

Zu Grönland: "daß das Eis in Grönland an den Rändern taut, in der Mitte aber umso stärker wächst" Nein das ist keine klare Aussage zur Massenbilanz...Vielleicht kannst du kurz erklären, wie man die Aussage stattdessen verstehen soll?
So wie wird gemessen (joa du gehörst scheinbar zu denen die auf meiner kleinen Liste ganz hinten anfangen...und so jegliche Basis fehlt):
Gemessen wird z.B. die Höhe (z.B. von Flugzeugen oder Satelliten mit Laser oder mit Radar), dann per Gravimetrie (mal nach GRACE googeln) um nur die wichtigsten zu nennen.
Umgehauen hat mich dann ber dein Satz, dass die Beobachtungszeitröume zu kurz sind. Öhm ich glaub das war diese Seite wo ich regelmäßig lese: Erwärmung seit 1998 gestoppt. Seit 2002 Abkühlung etc.

Zu Mörner: zu den selbsternannten führenden Experten gehört er ganz bestimmt (Hirsch Index von 9 - mehr muss ich wohl nicht sagen zu "führendem Wissenschaftler"). Ansonsten gibt es wohl zu fast jeder seiner paar Studien, ausführliches comments. Z.b. zu siner Behauptung der Meeresspiegel fiele in den Maledieven (siehe Woodworth 2005 "Have there been large recent sea level changes in the Maldive Islands?").
Wie gesagt, Studien selber einzuordnen und ihre bedeutung festzustellen ist für einen Laien kaum möglich. Daran liegt es wohl, dass Mörner zwar auf vielen Skeptikerseiten zitiert wird, aber kaum von Wissenschaftskollegen.

 

#453: Hadug sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 17:05

Ergänzung: Wenn einem der Beobachtungszeitrum zu kurz ist, kann man die Hände über dem Kopf zusammwenschlagen und laut schreien oder eine Studie suchen, die einen längeren Beobachtungszeitraum hat. Etwa Rignot et al. 2008 in dem es um die letzten 50 Jahre geht. Übrigens auch negative Massenbilanz mal stärker mal schwächer.

 

#454: Wehlan sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 18:53

@ Hadug

Du hast es immer noch immer noch nicht verstanden ! Es geht um die Frage, ob wir im Westen berechtigt sind, aufgrund einer angenommenen Klimakatastrophe den afrikanischen Ländern die Entwicklung zu verbieten. Und das alles mit dem Hintergrund, dass nichts, was die Klima-Alarmisten behaupten, wirklich stimmt.

Wieso stellst Du mir Fragen zu Beck. Frag ihn doch selbst. Ich selbst habe Veröffentlichungen gelesen, in denen Beck zitiert wurde.

Beck hat übrigens nie behauptet, dass in den 30ern 800 ppm CO2 in der Luft waren. Er hat lediglich alle Messwerte, die es übers CO2 gab, zusammengetragen.

Genau so wie Du versuchst, den Artikel von Frau Kobusingye herabzuwürdigen, versuchst Du es mit Beck.

Noch was zur Löslichkeit von CO2 in Wasser:

Es handelt sich dabei um Gleichgewichte. Diese sind abhängig von Temperatur, Druck und Konzentration. Dass der CO2-Gehalt der Meere jemals gemessen wurde, ist unwahrscheinlich - weil nicht praktikabel. Zumindest wurde der CO2-Gehalt an bestimmten Stellen gemessen. Der Rest muss berechnet werden, z.B. Henrys Gesetz hilft dabei.
Du kannst aber davon ausgehen, dass in den Meeren mindestens 60 mal so viel CO2 gelöst ist wie in der Atmosphäre vorhanden ist. Der CO2-Anteil, den der Mensch produziert ist im Vergleich dazu gerade zu lächerlich. Schon beim jährlichen Verrotten von Biomasse wird mehr CO2 erzeugt als durch Industrie und Autos.

 

#455: T. sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 19:55

@Hadug
meine Frage haben Sie trotz vieler Wörter nicht beantwortet. War auch ein bisschen gemein von mir - so eine Frage, wissenschaftlich fundierte Belege zu verlangen, na ja manchmal kann ich mich halt nicht zurückhalten und dann bin ich eben richtig fies. Sorry!

Zum skeptisch werden in dieser Frage ist übrigens gar nicht so viel nötig wie Sie glauben. Die aktuelle seit Jahren andauernde leichte Abkühlungsphase ist selbstverständlich kein Gegenbeweis zu AGW. Wenn jedoch gleichzeitig von "führenden" Klimaforschen in Deutschland zu hören ist, wir hätten es mit einem beschleunigten Klimawandel zu tun, dann stimmt mich das schon etwas nachdenklich.

Wenn ich Ihnen auch eine Lektüre empfehlen darf?:
Klimakatastrophe oder Katastrophenklima?
Die Berichterstattung über den Klimawandel aus Sicht der Klimaforscher von Senja Post.

Ein Studie zu der 133 deutsche Klimaforscher(aktiv forschende Professoren) anonym befragt wurden. Sehr aufschlussreich!

 

#456: Klimaskeptiker sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 21:01

@hadug
http://tinyurl.com/nhkwkn
das sagt z.B die Uni in Colorado zum Meeresspiegelanstieg.

Zu Mörner:
der hat von mindestens 1965 - 2008 über den Meeresspiegel veröffentlicht, das findet man recht locker, wenn man will :.]
http://tinyurl.com/nhznd9
Viel Spaß bei der massigen Lektüre der Arbeiten des Herrn Mörner, dem Sie wahrscheinlich nicht das Wasser reichen können, denn so tief bückt sich Mörner sicher nicht (mehr) ;.)

 

#457: Rucki sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 21:11

Die selben rot-grünen Deppen die aus Atomkraft und Kohlekraft aussteigen wollen, fordern jetzt Elektroautos.

Wird eigentlich auf Deutschland Schulen noch Physik und Chemie gelehrt oder sind die Fächer schon abgeschafft?

 

#458: Klimaskeptiker sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 21:21

@Hadug

Zitat Hadug:
"c) Erst jetzt sollte man sich an den IPCC Bericht wagen, der eine hervorragende Zusammenfassung des Wissenstands ist."

Selten so einen schon fast sträflichen Schwachsinn gelesen !!!
Zitat IPCC:
"ROLE

2. The role of the IPCC is to assess on a comprehensive, objective, open and transparent basis the
scientific, technical and socio-economic information relevant to understanding the scientific basis of [b]risk of human-induced climate change, its potential impacts and options for adaptation and mitigation[/b].
IPCC reports should be neutral with respect to policy, although they may need to deal objectively with
scientific, technical and socio-economic factors relevant to the application of particular policies. "

Das ist alles, was an Wissenstand gesammelt wird.
http://www.ipcc.ch/pdf/ipcc-principles/ipcc-principles.pdf

Wer polemisiert und dicke Lippen riskiert hat meist wenig auf der Pfanne, wie man sieht
:.)

 

#459: NB sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 21:57

@Hadug

Lieber Herr Hadug,

gratuliere. Sie bringen etwas Schwung in diesen ermüdenden Haufen Hobbyklimatologen. Wirkt zwar wie der Habicht im Hühnerstall, aber sehr erfrischend.

@ #17: Wehlan

Lieber Herr Wehlan,

Sie machen es sich reichlich einfach mit der Wissenschaft. All Ihre Beispiele (CO2-Anstieg, Gegenstrahlung, lokale Meeresspiegelanstiege)sind falsch oder zusammenhanglos und durch Studium der wissenschaftlichen Lehrmeinung leicht zu entlarven. Ihren Vorwurf, es nicht sehr genau mit der Wissenschaft zu nehmen, spiele ich gleich mal an Sie zurück.

Die Becksche CO2-Kurve steht im Widerspruch zum Lehrbuchwissen. Es wäre ein Wunder, wenn der Beck Wissenschaftsgeschichte geschrieben hätte. Aber dazu muß er erstmal die Hausaufgaben machen, nämlich erklären, warum die zusammengewürfelten lokalen Messungen mit dem globalen Mittelwert des CO2 übereinstimmen sollten.
So ist Becks Arbeit ein review bekannter Messdaten mit einer falschen Schlußfolgerung(Anfängerfehler oder Absicht?), denn historisch hat sich aus dem Durcheinander bekanntlich die Forderung nach repräsentativeren Messungen zur Abschätzung eines globalen Mittelwertes entwickelt.

Mit oder ohne Treibhaueffekt fließt Wärme immer noch vom Boden (warm) zur Atmosphäre (kalt). Dem widerspricht nicht, daß es Gegenstrahlung von der Atmosphäre zum Boden gibt (z.Zt. ca. 300 W/qm). Denn dieser Gewinn wird durch die Abstrahlung des wärmeren Bodens überkompensiert. In Summe kühlt nachts der Boden aus. Ein verstärkter Treibhauseffekt (z.B. bei feuchten Nächten) bewirkt nur eine langsamere nächtliche Abkühlung.

Die Kunst bei den Meerespiegelbetrachtungen ist es, den tektonischen Effekt rauszurechnen. Wer es genau genug nimmt mit der Wissenschaft nimmt, sollte sich vorstellen können, daß man dies macht, wenn man von klimabedingten Meerespiegeländerungen spricht. Halten Sie die betreffenden Wissenschaftler für so inkompetent?

"Wir "Klima-Ketzer" haben keine Angst vor der Wissenschaft."

Sie brauchen sich aber auch nicht gegen die Wissenschaft wehren...

 

#460: multiverus sagt:

am Dienstag, 08.09.2009, 23:13

Einfach irre .... da hab ich gedacht, die Klimahysterie sei nicht mehr zu toppen. Doch die Hysteriker schaffen es tatsächlich, da noch einen oben drauf zu setzen: Berichte von Forschergruppen, die nächste Woche im Rahmen einer Londoner Konferenz präsentiert werden sollen, wollen allen Ernstes aufzeigen, dass die Klimaerwärmung nicht nur die Atmosphäre "bedroht", sondern nun auch noch dramatische geologische Folgen hätte. Es würden dadurch Erdbeben, Tsunamis, Lawinen und sogar Vulkanausbrüche ausgelöst werden. Durch das Abtauen der Gletscher etwa, sinke der Druck der Erdkruste, was Vulkanausbrüche hervorrufen würde.
Damit erreichen diese Typen beinahe den unerreichten "Spitzenreiter" auf diesem Gebiet, Schellnhuber, der ja in 2030 die gesamte Erde explodieren lassen will. Einfach irre, dagegen wirkt jede Comedy armselig !!!

(siehe WUWT, 7.9.2009, man beachte auch die Kommentare)

 

#461: Savoyen sagt:

am Mittwoch, 09.09.2009, 01:36

@Hadug

Scheinbar ist der Satz, auf den Sie sich berufen, um den gesamten Artikel zu diskrititieren, der einzige, der sich Ihnen erschlossen hat. Denn auf die anderen Zahlen und Aussagen gehen Sie nicht ein, obwohl diese die eigentliche Dramatik des Artikels ausmachen - unabhängig davon, wieviel Strom Al Gore verbraucht.
Das an sich ist schon beschämend, denn hier wird das Schicksal von Millionen unschuldiger Menschen angeprangert, dass Sie und Ihrer Ökologisten-Mischpoke scheinbar skrupellos Ihrer dumpen Ideologie opfern würden.
Dass Sie aber, der mit seinem Ar... hier im Trockenen sitzt und großkotzig den Weltenretter spielen kann, weil er keine echten Probleme hat, mit keinem Wort auf die angesprochen Probleme eingehen sondern die ganzen Aussagen und Probleme einfach ignorieren, kotzt mich an. Sind ja nicht Ihre Freunde und Familienangehörigen, die da unter dem Irrsinn leiden, denn hier ein paar durchgeknallte Soziopathen produzieren...
Es ist erschreckend, dass sich in diesem Land scheinbar immer nur die Fanatiker durchsetzen können, während der Verstand auf der Strecke bleibt.

Und mal ganz nebenbei: Dass der CO2-Gehalt während der letzten 150 Jahre kontinuierlich und gleichmäßig gestiegen ist, lässt sich in keinster Weise mit der wirtschaftlichen und industriellen Entwicklung in diesem Zeitraum in Übereinstimmung bringen. Daher ist es völlig unwahrscheinlich, dass die 30% nur auf menschlichen Einfluß zurückzuführen sind. Und da Sie nicht nur nicht wissen, wieviel CO2 in den Meeren und sonstigen Co2-Senken gebunden ist, sondern auch nicht wissen, wie und warum sich diese gebundenen Mengen in den letzten 150 Jahren verändert haben, ist die Aussage, dass die gesamte Steigerung auf menschliche Einflüsse zurück zu führen ist, schlicht weg Klimawandelfanatiker-Bullshit. Können Sie in der Fachliteratur auch nachlesen, so Sie diese denn mal verstehen sollten; was ich bezweifele, wenn ich Ihre Interpretationsversuche des Artikels von Fiona Kobusingye so lese.

 

#462: Josef Kowatsch sagt:

am Mittwoch, 09.09.2009, 09:45

Warum gibt es Inversionswetterlagen?
Antwort: Weil C02 keine klimawirksames Treibhausgas ist. Bei Inversionswetter ist nicht nur kalte Luft in den Talkesseln, sondern auch jede Menge C02, C02 ist 1,5 mal schwerer als kalte Luft uns reichert sich an. Selbst eine 20fache Anreicherung kann die Inversion nicht aufheben. Wäre C02 treibhauswirksam, dann dürfte es gar keine Inversionswetterlagen geben.

 

#463: Josef Kowatsch sagt:

am Mittwoch, 09.09.2009, 09:48

Ich habe mich mit folgendem Schreiben an Greenpeace gewandt:


An meine Umweltorganisation Greenpeace. Thema: "Klimakatastrophe"
Mit der Haltung von Greenpeace und den anderen Umweltorganisationen zum Thema Erderwärmung bin ich nicht mehr einverstanden. Hauptverursacher des Klimas ist die Sonne und dann der Mensch durch Betonierung der Landschaft, C02 ist kaum klimawirksam.

Dass es seit dem Ende der kleinen Eiszeit (1500 bis 1850) wärmer wurde, bestreitet niemand. Die Frage ist, ist das positiv oder negativ und wer hat die Erwärmung verursacht. Mit der heutigen Lehrmeinung: 1) Das ist negativ, sogar eine Klimakatastrophe und 2) das anthropogene C02 (3 bis 4% des Gesamtausstoßes) seien schuld, bin ich keinesfalls mehr einverstanden, obwohl ich dafür früher ein glühender Verfechter war.Ich bin Greenpeacemitglied seit 30 Jahren und habe mit diversen Gruppen über 50 Umweltpreise für meine Aktivitäten gewonnen, deshalb erlaube ich mir, in dieser Sache aufgrund meines Fachwissens eine kritische Beurteilung zu haben. Ich habe noch nie einfach alles nachgeplappert, schon gar nicht was die Regierungen uns vorgesetzt haben.

Zunächst zur Klimaerwärmung seit 1850: Das ist ein Segen für uns Menschen in Mitteleuropa. Die Gletscher der Alpen entstanden in dieser kleinen Eiszeit zwischen 1500 und 1850, sie waren im Mittelalter noch gar nicht da. Die Erwärmung kam durch die Sonne wie Prof. Mahlberg dies in unzähligen seiner Veröffentlichungen aufgezeigt hat. Leider nimmt die Sonnenaktivität seit 2003 wieder ab, weshalb es nun seit 6 Jahren auch deutlich kälter wurde. Seit 2 Jahren nimmt die Eisbildung an den Polen wieder zu. Und das trotz weiterem C02-Ausstoß. Sollte dies so weitergehen, das Jahr 2008 war eines der kältesten in den letzten 50 Jahren, dann stehen wir in der Tat vor einer neuen Klimakatastrophe.

Zur C02-erhöhung: Warum sollte an der globalen Erwärmung seit 1850 C02 schuld sein. Wo sind die Beweise.? Genauso könnte man Wasserdampf die Schuld geben. Der Mensch emittiert weitaus mehr Wasserdampf als Co2 und Wasserdampf ist zudem 10 bis 20 mal treibhauswirksamer? Es gibt überhaupt keinen einzigen Versuchsbeweis für C02. Führen Sie doch selbst Versuchsreihen durch oder beauftragen Sie ein Institut. Seien sie als kritische Umweltschutzorganissation auch weiterhin kritisch und fragen sie:

1) Wo sind die Beweise, dass der C02-gehalt stark zugenommen hat seit 1850?

2) Und wo ist der Beweis, dass eine Verdopplung von C02 auf 0,07% im Jahre 2100 zum Hitzetod der Erde führen soll. (erst wurden 1,5 bis 4,5 Grad, jetzt schon 7 Grad Erwärmung vom Computer vorhergesagt)

Die Treibhauswirkung von C02 wurde bisher durch folgenden Versuch gezeigt: 100% C02 in einer Glasglocke und dann mit einem Heißstrahler bestrahlt. Das führte zu einer leichten Erwärmung gegenüber NOrmalluft. Doch dieser klassische Versuch entspricht nicht der Realtität: Man muß 0,07% C02 in die Glasglocke füllen und dann durch den Erdboden (keinen Heizstrahler) und die Sonne bescheinen lassen und warten und warten...Probieren Sie es doch, es führt zu keinerlei Mehrerwärmung im Vergleich zum Parallelversuch mit Normalluft. Von wegen Hitzetod. Die Erwärmung ist mit einem Schulthermometer nicht meßbar.

Warum gibt es keine Chemiker mehr, die sich mit Gleichgewichtsreaktionen beschäftigen. Die werden Ihnen sagen: Sie können noch soviel C02 in die Luft reinblasen, dann laufen die Abbaureaktionen einfach schneller ab und der C02-gehalt schwankt immer nur um einen ähnlichen Mittelwert. Genauso ist es, wenn Sie in den Bodensee mehr Wasser reinlaufen lassen. (gescheiht bereits über Kläranlagen). Es kommt nie zur Überschwemmung in Konstanz. Bei C02 kann es wegen der Abbaureaktionen nie eine Steigerung um das 10-fache gebeb, obwohl auch diese nur zu einer unbedeutenden Erwärmung führen würde, denn das sind gerade mal 0,35%-anteile an C02 in der Luft. DAs 10fache von nichts ist auch nicht viel mehr. In meinem Scriptum habe ich noch mehr realistische Beispiele.

Also: C02 hat nicht zur Erwärmung geführt, warum gibt man nicht dem Wasserdampf die Schuld. Sogar ein Kohlekraftwerk emittiert über den Kühlturm mehr Wasserdampf als C02. Ein AKW sowieso. Zudem ist Wasserdampf 20mal treibhauswirksamer. Also warum keine Wasserdampfsteuer als Klimaschutz? Antwort: Weils keiner glauben würde. Mit C02 kann man's machen, weil es ein unsichtbares Gas ist und für die Laien irgendwie nicht greifbar.

Merke: Eine weitere Erwärmung bis zu den angenehmenen Temperaturen des Mittelalters wäre sinnvoll, wegen der Heizenergieeinsparung. Etwas mehr C02 wäre auch sinnvoll, weil der Ertrag der Nahrungspflanzen und der nachwachsenden Rohstoffe zunehmnen würde. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Ein lebensichtiges Gas. Im Anhang noch mein Scriptum. Die eigentliche Klimakatastrophe war für die Menschen die kleine Eiszeit von 1500 bis 1850, genauso wie für den "Neandertaler" die große Eiszeit die Katastrophe war.

Bitte beschäftigen Sie sich mit meinem Scriptum und verweisen Sie nicht auf irgendwelche Links der sogenannen anerkannten Wissenschaft, die kenne ich meist alle. Dabei handelt es sich stets um Rechnungen mit Variablen und Abschätzungen, die der Computer dann auswertet. Ich möchte zu meinen Aussagen einfach Gegenbeweise, bzw. Versuchsbeweise der Treibhäusler und Katastrophentrommler. Nennen Sie mir einen Wissenschaftler, der in Versuchsreihen bewiesen hat, dass C02 ein wirksames Treibhausgas ist. Bei 50% C02-Zunahme soviel Erwärmung, bei Verdopplung von C02 soviel Temperturzunahme usw. Die Theorie interessiert mich nicht, weil auf der Erde viele Prozesse ineinander greifen, die mit einer Theorie allein nicht fassbar sind. Ich werde diese Versuche nachvollziehen und meine Meinung notfalls revidieren, falls der Beweis einer Erwärmung bei steigendem C02-gehalt gelingt. Andererseits erwarte ich auch von Greenpeace ein Umdenken, falls es keine Versuchsreihen dieser Art gibt, bzw. diese wie in meinen Versuchen, misslungen sind. Als Naturschützer bin ich grundsätzlich kritisch und plappere nicht alles hinterher, was staatliche Stellen verkünden. Die Diskussion um die Klimakatastrophe soll lediglich zu einer neuen Steuer führen, um die maroden Staatshaushalte zu retten.

Josef Kowatsch. Förder.Nr.5215367330



Liebr Herr Kowatsch,

danke für diese Info. Bin gespannt ob und wie Greenpeace reagiert.


Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen
Ihr
Michael Limburg
Vizepräsident EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie)
Tel: +49-(0)33201-31132
http://www.eike-klima-energie.eu/

 

#464: Hadug sagt:

am Mittwoch, 09.09.2009, 10:15

@Wehlan:
Und das war auch Becks Fehler. Es ist sinnlos irgendwelche Messdaten zusammentzutragen ohne sie zu bewerten. Auch hier mal wieder lustig, wie die Klimaskeptiker "arugmentieren": Ständig liest man, dass die Temperaturmessstationen vielleicht doch von Effekt x oder y beeinflusst sein könnten, bei Becks CO2 Messungen macht sich aber kein "Skeptiker" Gedanken über Fehlertoleranzen etc.

@Savoyen: Ich gebe dir mal einen ganz heißen Tipp. Zuerst sollte man sich ein paar Basics aneignen bevor man loslegt mit Sachen wie "Dass der CO2-Gehalt während der letzten 150 Jahre kontinuierlich und gleichmäßig gestiegen ist, lässt sich in keinster Weise mit der wirtschaftlichen und industriellen Entwicklung in diesem Zeitraum in Übereinstimmung bringen."). Wie arrogant und selbstherrlich muss man sein, um auf die Idee zu kommen man hätte als Laie etwas wichtiges entdeckt, worüber die Wissenschaft schon seit 50 Jahren nicht mehr spricht, weil es geklärt ist.

 

#465: Hadug sagt:

am Mittwoch, 09.09.2009, 10:22

@Klimaskeptiker
Danke, dass du mich bestätigst, der Meeresspiegel steigt.
Was mich dann aber doch noch interessiert, ist, warum du "inverse barometer not applied" ausgewählt hast! Ich möchtwe dir nichts unterstellen, daher bitte ich dich um eine kurze Antwort dazu.

@Limburg:
Wo wir bei Arrgoanz waren: "es kann man nur von wenigen der Jungs sagen, die mit viel Statistik vor ihren dicken Computern sitzen, aber ihren Hintern nicht ins Feld bekommen, dafür aber dort Trends errechnen, wo keine sind. Die sind alle als Leitautoren beim IPCC AR4 tätig."
Hey das zeigt nicht nur dein mangelndes Verständis des Wissenschaftsbetriebes (warum sollte jeder Messungen vornehmen, was bringt das?), der von Arbeitsteilung lebt, sondern auch deine überaus überhebliches Auftreten.

Kommentar:

Wie man hineinruft so schallt es eben heraus, lieber Hadug.
Noch ein Wort zu Mörner. Er hat sich mit der Kritik von Nerem auseinandergesetzt, eine Kritik, die ohne Information an den Verfasser nämlich Mörner, 3 Jahre später erschien.
Hier seine Gegenkritik: http://antigreen.blogspot.com/2009/03/accelerated-sea-level-rise-i-mentioned.html
Details daraus: "First let us clear up the origin of my Fig. 2 (in Moerner, 2004). It is a product of the CLS Company printed in MEDIAS (2000, Fig. 1.2; also available on the net at Aviso, 2000). My curve was a redrawing of this graph. This curve, spanning the time from October 1992 to April 2000, does not record any sea level rise; only a variability plus one (or more) ENSO signals.

That was the point of my picture. It should be noted that this graph includes the technical adjustments (including the drift factor of Mitchum, 2000, Fig. 10) illustrated by the lower arrow in Fig. 1. Later the same graph re-appears with a strong tilt (Aviso, 2003; cf. Leuliette et al., 2004; Moerner, 2005). Why is that?

It is because of the introduction of additional calibrations (Mitchum, 2000; Leuliette et al., 2004; Cazenave & Nerem, 2004) - and those "calibrations" are subjective interpretations (Fig. 1; upper arrow); not objective readings. Consequently, they are opinion-dependent. "We adopt the rate given by Douglas (1991,1995) of 1.8~0.1mm/yr", Mitchum (2000) states. This rate, however, is widely debated and far from generally accepted. Especially not in the geological sea level community (cf. Moerner, 2004, Fig. 4), where we realize that the tide gauges quite frequently are installed in unstable local position, and I quote (from Moerner et al., 2004): "Tide gauge records, however, do not provide simple and straight-forward measures of regional eustatic sea level. They are often (not to say usually) dominated by the effects of local compaction and local loading subsidence.

With this perspective, our multiple morphological and sedimentological records appear more reliable and conclusive" (cf. Moerner, 2007). This makes the requited "correction" for land motion at the tide gauge very delicate and subjective. The nice and interesting thing with the graph under discussion (Moerner, 2004, Fig. 2) is that it represents the readings before all these interpretational "corrections".

So und nun kann jeder glauben, wem und was er will.
Dies alles ist sicher normal in der Wissenschaft. Nur sollten sich die Herren erst mal anhand von Beobachtungen einigen was Sache ist und nicht mit unausgegorenen Computermodellen versuchen ihr Süppchen zu kochen. M.L.

 

#466: Wehlan sagt:

am Mittwoch, 09.09.2009, 12:02

@ NB

Lieber NB,

danke für Ihre Belehrungen. Aber sie greifen ins Leere. Publizierte CO2-Messungen der Vergangenheit sind einfach Fakten, unabhängig von einer Lehrmeinung. Es wurde auch schon von einigen Klimatologen versucht, die Beckschen Messdaten zu relativieren - nach dem Motto, es habe sich wohl um eine morgentliche Inversionwetterlage gehandelt und so sei das CO2 in Bodennähe angereichert. Und wahrscheinlich sind die Ausreißer (800 ppm) auch so zu interpretieren. Aber dass alle Messdaten, die Beck in der Literatur gefunden hat, falsch sein sollen, ist unwahrscheinlich. Also sollten die Klimatologen ihre Hausaufgaben machen. Und vorbeugend sei erwähnt, dass auch die CO2-Daten aus Eisbohrkernen mit Vorsicht zu betrachten sind. Darauf hat Jaworowski bereits hingewiesen. Ihr Hinweis über die Lehrmeinung ist also nicht überzeugend. Den angeblichen niedrigen vorindustriellen CO2-Gehalt hat es nicht gegeben. Keelings Behauptung, dass es vor ihm kaum richtige CO2-Messungen gab, ist unzutreffend. Es passt nur wunderbar in die Lüge, dass seit dem Industriezeitalter der CO2-Gehalt enorm zugenommen hat und wir daran schuld sein sollen.

Das mit der Gegenstrahlung können Sie Lieschen Müller erzählen. Die so genannte Gegenstrahlung wird bei bewölktem Himmel gemessen. Die 300 W/m2 entsprechen der Temperatur der Wolken. Und diese sind - im Gegensatz zu Gasen - kontinuierliche Strahler. Schon das Wort "Gegenstrahlung" ist reiner Unfug. Es ist einfach Strahlung. Aber es fließt dabei keine Wärme von den Wolken zur Erde, weil die Erde mit etwa 390 W/m2 strahlt. Mittels eines Eisblocks, der mit etwa 290 W/m2 stahlt, können Sie auch keinen Kaffe erwärmen.

Beim Meeresspiegel halte ich alle Panikmacher für inkompetent. Man kann nicht an einigen Stellen von einer Erhöhung des Meeresspiegels reden, sondern man muss auch einmal in den Hafen von New York schauen, der keine bedrohliche Erhöhung zeigt. Oder steht irgendwo, dass sich New York anhebt ?

 

#467: Hadug sagt:

am Mittwoch, 09.09.2009, 14:00

Wehlan:
"Beim Meeresspiegel halte ich alle Panikmacher für inkompetent"

Klarer Fall von Dunning-Kruger-Effekt, kurz zusammengefasst ist das:

"An der Cornell University erforschten die beiden Wissenschaftler diesen Effekt in weiteren Experimenten und kamen 1999 zum Resultat, dass weniger kompetente Personen

* dazu neigen, ihre eigenen Fähigkeiten zu überschätzen,
* überlegene Fähigkeiten bei anderen nicht erkennen,
* das Ausmaß ihrer Inkompetenz nicht zu erkennen vermögen,
* durch Bildung nicht nur ihre Kompetenz steigern, sondern auch lernen können, sich und andere besser einzuschätzen."

Du bist also noch nicht verloren Wehlan, etwas mehr Bildung und schon sieht die Welt ganz anders aus!

PS: "ber dass alle Messdaten, die Beck in der Literatur gefunden hat, falsch sein sollen, ist unwahrscheinlich."

Toll und was soll dann seine Rekonstruktion bringen, wenn man nicht weiß welche Werte korrekt sind?

 

#468: Klimaskeptiker sagt:

am Mittwoch, 09.09.2009, 15:04

@Hadug
@NB
Wenn Sie die Arbeit von Beck r i c h t i g gelesen hätten, wäre Ihnen nicht entgangen, daß nicht nur globale Meßwerte Eingang gefunden haben, sondern auch welche, die man mit den s.g. "globalen", Mauna Loa errechneten Werten vergleichen kann, 5 km Höhe, auf dem Atlantik....

Aber das ficht natürlich keinen AGWisten an.
Das unabhängig davon Spaltöffnungsuntersuchungen zu anderen Ergebnissen als zu den angeblichen 280 ppm vorindustriell ist natürlich den beiden Herren in ihrer Polemik ebenfalls entgangen, das stammt nicht von Beck, der übrigens, wenn sie die Arbeit r i c h t i g gelesen hättem, die Daten, Methoden und Orte natürlich einer Analyse unterzogen hat.
:.)
Sie dürfen gern weiter rabulieren, aber nicht annehmen, daß man Sie sehr ernst nímmt
;.)

 

#469: Krishna Gans sagt:

am Mittwoch, 09.09.2009, 15:14

@Haduk
Zitat Haduk
"Danke, dass du mich bestätigst, der Meeresspiegel steigt."
Richtig, insbesondere mit zunehmenden Tempo, ab 2002 extrem "rapide zunehmend"
Das ist alarmierend, man sieht es !!

Das Anwenden des IBE ergibt einen kalkulierten Meeresoberflächenlevel.
Für den interessiert sich aber eine Insel nicht, ob sie nicht unter geht oder doch ;.)
Das ist der Unterschuied zwischen Fakten (Messwerten) und Modell"rechnungen" - die Differenz ist riesig und würde den AGWusten und "Die Erde ersäuft"-Hysterikern in die Hände spielen ;.)

 

#470: Hans Carl Deilmann sagt:

am Mittwoch, 09.09.2009, 16:10

Einer der ersten Einsprüche gegen Gorleben, auf den sich Minister Gabriel jetzt bezieht, stammt von einem Geographie-Professor aus Kiel, den die Landwirte als Gutachter engagierten! (Name ist mir entfallen.)

 

#471: Wehlan sagt:

am Mittwoch, 09.09.2009, 17:22

@ Hadug

Danke für die Beschreibung des Dunning-Kruger-Effekts - man kann also tatsächlich von Dir etwas lernen.

Kannst Du dich eigentlich noch den Beginn der Diskussion erinnern ? Das hatte etwas mit Afrika zu tun.

Ich mache allen CO2-Alarmisten einen Vorschlag:

Eure Zeit kommt noch. Denn z.B. Thieme vertritt die Ansicht, dass Treibhausgase die Erde abkühlen. Wenn also die beginnende Abkühlungsphase sich fortsetzt, braucht Ihr nur eine Kehrtwendung um 180 Grad zu machen und behaupten, die Industrie sei Schuld an der Abkühlung. Und es kommt noch besser: Kein Thüne oder Gerlich würde Euch dann den 2. Hauptsatz der Thermodynamik um die Ohren hauen.

Die Zukunft kann Euch gehören.

 

#472: NB sagt:

am Mittwoch, 09.09.2009, 17:47

Lieber Herr Wehlan,

um Missverständnisse mit mir vorzubeugen: ich habe nicht behauptet, daß die Messdaten falsch seien. Also nicht die wahre CO2-Konzentration an dem Ort und zu der Zeit angeben würden. Ja, sie sind Fakt und geben sicher auch innerhalb gewissen Fehlergrenzen, die Herr Beck leider nicht angibt, die wahre Konzentration vor Ort und zu der Zeit an.

Der Punkt ist nur: Die Messungen beantworten nicht, wie hoch die global gemittelte CO2-Konzentration zu den Zeitpunkten war und wie sie dazwischen verlief!

Die global gemittelte CO2-Konzentration bekommt man nicht durch Messung alleine, und die Einwände der Klimatologen sind berechtigt und müssen überprüft werden. Es sollte logisch nochvollziehbar sein, daß die Extrapolation eines lokal gemessenen Wertes, der durch lokale Effekte beeinflusst ist, nicht einfach als globales Mittel gesehen werden kann.

Und um hier die Unlogik nicht weiter einreissen zu lassen: Becks Arbeit wird dadurch nicht besser, weil Jaworowski die entsprechende Aussagekraft von Eisbohrmessungen anzweifelt oder Spaltöffnungsuntersuchungen andere CO2 Werte liefern.

Ich glaube eher, daß die Becksche Arbeit wie alle anderen Publikationen aus der Skeptikerecke auch nur dem Zweck dienen sollen, Zweifel dort zu schüren, wo sich eigentlich nur Spezialisten richtig auskennen, und solche wissenschaftlich unbegründete Aussagen wie von Ihnen:
"Den angeblichen niedrigen vorindustriellen CO2-Gehalt hat es nicht gegeben. .... Es passt nur wunderbar in die Lüge, dass seit dem Industriezeitalter der CO2-Gehalt enorm zugenommen hat und wir daran schuld sein sollen." scheinbar unterstützen sollen!

Zur sog. "Gegenstrahlung"/"terrestrischen Strahlung":
"Die so genannte Gegenstrahlung wird bei bewölktem Himmel gemessen. Die 300 W/m2 entsprechen der Temperatur der Wolken." Nein, es war der Messwert bei klarem Himmel gestern Nacht. Wie gesagt, dies hängt via Treibhauseffekt von der Wasserdampfkonzentration ab (siehe Lehrbücher der Meteorologie).
"Und diese sind - im Gegensatz zu Gasen - kontinuierliche Strahler." Was täte das zur Sache? Es sind trotzdem ca. 300W/m2.
"Schon das Wort "Gegenstrahlung" ist reiner Unfug." Von mir als, das ändert nichts an der Physik.
"Es ist einfach Strahlung." Das wußten wir schon.
"Aber es fließt dabei keine Wärme von den Wolken zur Erde, weil die Erde mit etwa 390 W/m2 strahlt." Eben, das meinte ich oben: 300W/m2 vom Himmel zum Boden, 390 W/m2 vom Boden in den Himmel, macht Netto 90 W/m2 vom Boden in den Himmel. Die 90 W/m2 kühlen bei einer 12 stündigen Nacht die Bodenoberfläche und bodennahe Luft um gut 10°C ab. Zur Übung können Sie ja mal ausrechnen (exakt: partielle Differentialgleichung lösen, gut abgeschätzt: per Dreisatz) wie kalt es morgens ohne Treibhauseffekt wäre, wenn statt die 90 Ihre 390 W/m2 abgestrahlt würden...
Wie gesagt: Durch den Treibhauseffekt geringere nächtliche Abkühlung mit den entsprechenden klimatischen Konsequenzen. Stärkerer Treibhauseffekt noch weniger Abkühlung...

"Beim Meeresspiegel halte ich alle Panikmacher für inkompetent. Man kann nicht an einigen Stellen von einer Erhöhung des Meeresspiegels reden, sondern man muss auch einmal in den Hafen von New York schauen, der keine bedrohliche Erhöhung zeigt. Oder steht irgendwo, dass sich New York anhebt ?"

Was hat das nun mit dem Thema vorher (klimabedingter Anstieg des globalen Mittels) zu tun?

Noch was zur Löslichkeit von CO2 in Wasser. Sie schrieben:
"Es handelt sich dabei um Gleichgewichte. Diese sind abhängig von Temperatur, Druck und Konzentration. ...Der Rest muss berechnet werden, z.B. Henrys Gesetz hilft dabei."

Bitte rechnen Sie mir das unter Zuhilfenahme von "Henrys Gesetz" mal vor. Ich bekomme physikochemisch nämlich zu wenig raus, was nicht verwunderlich ist.

PS: Nennen Sie mir Gründe, warum Thüne, Gerlich oder Thieme vom physikalischen Standpunkt aus beachtet werden sollten?

 

#473: Hadug sagt:

am Mittwoch, 09.09.2009, 17:56

@Wehlan:
Du merkst nicht mehr viel, oder? Merkst du nicht, dass du dich da in etwas verrant hast? Wie naiv muss man sein zu denken, der Treibhauseffekt verstöße gegen den 2. Hauptsatz? Ja, natürlich kein Klimaforscher - viele sind übrigens Physiker - hat vor einem diese Gedanken gehabt. Alle Wissenschaftler sind bezahlt und verschweigen, dass der Treibauseffekt gegen elemenatre physikalische Gesetzmäßgikeiten verstößt. Ja ist klar.

Erinnert mich etwas an die Mondlandungs-Verschwörungtheoretiker, die meinen an irgendwelchen simplen Bildern (oh die Fahne weht im Wind, aber auf dem Mond gibt es keinen Wind --> ALLES ERLOGEN) einen Schnwindel aufzudecken. Wenn man mal eine Sekunde logisch nachdenken würde, würde man sich vielleicht fragen, warum die NASA oder in diesem Fall die Klimaforscher solche simplen Dinge übersehen.

Ich habe eben mal nach Thieme gegooglet, den kannte ich bisher nicht. Gleich im ersten Link ("Treibhauseffekt im Widerspruch zur Thermodynamik und zu Emissionseigenschaften von Gasen") war zum brüllen komisch. Thieme versucht doch tatsächlich die Temperatur der Erde mit der van-der-walls gleichung zu erklären....Ja,ja der Dunning-Krüger-Effekt lässt grüßen.
Gerlich ist auch eine Klasse für sich. Den Treibhauseffekt "widerlegt" er mit folgendem Beispiels:
"Ein Wassertopf auf der Herdplatte. Ohne Wasser wird der Topfboden rotglühend. Wasser absorbiert die Infrarotstrahlung hervorragend und läßt das sichtbare Licht weitgehendunbehindert durch. Mit Wasser wird aber der Boden nicht rotglühend, also ist mit Wasser bei gleicher Heizleistung der Boden wesentlich kälter."

Ein neuer Einstein ist geboren!

 

#474: Hadug sagt:

am Mittwoch, 09.09.2009, 18:30

@Limburg:
Wie lange willst du die falsche Grafik noch im Artikel lassen? Ist es dir nicht peinlich so einen Unsinn zu verzapfen?

Für den IPCC von 1990 habe ich mittlerweile auch eine Quelle gefunden:
Und zwar steht in Wikipedia: "under the the IPCC business as usual emissions scenario, an average rate of global mean sea level rise of about 6 cm per decade over the next century (with an uncertainty range of 3 - 10cm per decade)"
Es ergibt sich also ein Anstieg von ca. 30 bis 100 cm bis zum Jahrhundertende, wobei 65 als am wahrscheinlichsten gesehen werden.

Die Werte spiegeln nicht nur meine Erinneung wieder, sondern werden auch durch IPCC 1995 bestätigt: "For the IS92a scenario, assuming the “best estimate” values of climate
sensitivity and of ice melt sensitivity to warming, and including the effects of future changes in aerosol concentrations, models project an increase in sea level of about 50 cm from the present to 2100. This estimate is approximately 25% lower than the “best estimate” in 1990 due to the lower temperature projection,"



Kommentar:

Hallo Hadug, warum verraten Sie uns nicht endlich mal Ihren Klarnamen? Jedenfalls sind Sie - und das ist das einzige Erfreuliche an Ihren Beiträgen- ein sehr fleißiger Zeitgenosse. Hat Sie Ihr Institut - welches dürfen wir raten- zur Beobachtung unserer Website freigestellt. Soviel Zeit wie Sie hier verwenden, hat normalerweise kein Berufstätiger, der von seiner Hände -oder (Kopf-)Arbeit leben muß. Aber sei es drum.
Thema: Massebilanz der Eisschmelze. Mir fällt da ein Aufsatz von Munk (Science 2003) in die Hände, der dazu schreibt: ""surveys of glaciers, ice sheets, and other continental water storage can place only very broad limits of -1 to +1 mm/year on sea level rise from freshwater export,". Das heißt im Klartext: Wir haben keine Ahnung, ob diese Zufluß von Volumen irgendeine Auswirkung auf den Meeresspiegel hat. Aber sicher hätte der Autor vorher bei Ihnen nachfragen sollen, Sie hätten ihm vermutlich die einzig wahren Daten verklickert.
Munk schreibt dann weiter:"polar melting would result in movement of water mass toward the equator, causing a decrease in the rate of Earth's rotation," aber er berichtet dann "observations show a (nontidal) increase in Earth's rotation (attributed to a movement of mass toward the poles in response to the unloading of ice mass since the last glacial maximum)," d.h. daß er uns erneut damit allein läßt herauszuahnen, was eigentlich die geringe Erwärmung des 20. Jahhrhunderts bewirkt hat. Und endlich -bezogen auf Satellitendaten- meint er:"it will take several decades to obtain good estimates of the role of global warming in sea level rise." in der Zwischenzeit empfiehlt er, "20th-century sea level remains an enigma - we do not know whether warming or melting was dominant, and the budget is far from closed.". Schade daß Sie ihm nicht Ihre klaren beweise für irgendwas liefern können. Aber vielleicht kommt´s ja noch.

 

#475: AJH sagt:

am Donnerstag, 10.09.2009, 11:17

Hallo Hadug,
Ich habe eine Frage: Mir ist der 2. Hauptsatz der Thermodynamik bekannt, wie Ihnen offenbar auch. Wenn ich die Behauptung vernehme, dass der Treibhauseffekt auf globaler Ebene (zumindest bei CO2 in der Atmosphäre) gegen den 2. Hauptsatz verstösst, kann ich das tatsächlich nachvollziehen.
Können Sie bitte genauer erklären, warum das nicht so sein sollte? Ich lerne gerne dazu. Bitte auf sachlicher Ebene antworten - wir sind doch schliesslich beide erwachsen, richtig?

P.S.: Nur so als Tipp: Erwähnen Sie nicht zu häufig den Dunning-Krüger-Effekt. Sie wissen ja: Glashaus, Steine usw.

 

#476: Wehlan sagt:

am Donnerstag, 10.09.2009, 11:19

@ NB

Ich denke, dass Sie die Arbeit von Beck nicht genau genug kennen. Er hat - im Gegensatz zu Keeling - die Messwerte kritisch überprüft.

Den Unfug mit der Gegenstrahlung können Sie vergessen. Die Temperatur eines Körpers bestimmt dessen Abstrahlung - unabhängig davon, was er an Strahlung empfängt. Wärme wird aber nur von warm nach kalt übertragen. Wenn die Erde mit 390 W/m2 abstrahlt, kühlt sie sich dabei ab, wobei die Strahlungsleistung sich verringert. Das ist in Übereinstimmung mit der Physik. Strahlung wie vektorielle Größen zu behandeln und diese mit Wärme gleichzusetzen, ist kompletter Unfug. Gäbe es die wärmende Gegenstrahlung in der o.g. Größenordnung, gäbe es keinen Bodenfrost. Da aber das atmosphärische Fenster ständig offen ist und nicht durch Treibhausgase geschlossen wird, hindert kein Treibhausgas die Erde an der Abstrahlung. Nur Wolken können die Wärme in Erdnähe halten. Das sind aber keine Treibhausgase, sondern flüssiges Wasser. Und dass das Wasser eine gewaltige Rolle bei der Wärmeverteilung der Erde spielt, bezweifelt auch kein Skeptiker. Taugt aber nicht zum Beweis eines Treibhauseffekts. Sonst könnten wir auch den Wintermantel zum Treibhauseffekt zählen.

Der atmosphärische Treibhauseffekt steht in keinem Lehrbuch der Physik (zumindest bis 1995). Glaubt man den Klimatologen, soll dieser Effekt ja bereits seit 100 Jahren bekannt sein (Arrhenius). Aber Arrhenius These ist heute so falsch wie damals. Haben Sie sich noch nie gefragt, warum die besten Physiker vor 100 Jahren sich nicht mit dem Treibhaus-Effekt beschäftig haben. Diese kannten nämlich das Newtonsche Abkühlungsgesetz. Kurz gefasst: Der Treibhauseffekt (ich meine die Theorie mit der wärmenden Gegenstrahlung) ist nichts weiter als gut vermarkteter Blödsinn. Gerlich hat also völlig recht. J. Roesicke hat sich in einem Brief an Rahmsdorf zum Treibhauseffekt geäußert - hier nachzulesen: http://www.schmanck.de/roesickeanrahmstorf.htm

Die Klimatologen betrachten nur eine Form der Wärmeübertragung - nämlich die Wärmestrahlung. Die Thermodynamik wird komplett ausgeblendet. Der Unsinn gipfelt darin, dass behauptet wird, die Venus hätte ohne Treibhauseffekt eine Temperatur von 40 °C. Adiabatische Effekt sind anscheinend in der Klimatologie nicht bekannt. Auch die angeblichen -18°C für die Erde ohne Treibhausgase sind Unfug. Gut bei Thüne nachzulesen, aber auch im Internet: http://www.klimaschutzlüge.de/40599.html

Inzwischen sind 20 Jahre vergangen seit James Hansen seine Rede über die Erderwärmung gehalten hat. Der Treibhauseffekt (so wie ihn Rahmsdorf in seinen Buch beschreibt) ist immer noch nicht bewiesen worden. Daher gehe ich weiter davon aus, dass es diesen Effekt nicht gibt. Alle atmosphärischen Phänomene lassen sich auch bestens ohne den Treibhauseffekt erklären.

Zu Henrys Gesetz:
Auch das ist natürlich ein Modell und nicht isoliert von andern Dingen zu betrachten. Man kann es ganz gut anwenden für eine begrenzte Menge Wasser mit gelösten Gasen. In der Realität spielen natürlich auch andere Gleichgewichte eine Rolle, z.B., dass das CO2 teilweise in Hydrogencarbonat und etwas in Carbonat dissoziiert. Und das ist auch gut so. Denn so wurde der hohe CO2-Gehalt der Ur-Atmosphäre über die Jahrmillionen vom Wasser ausgewaschen und unsere Kalkgebirge sind entstanden. Da dieser Prozess nicht aufhört, wird ständig CO2 aus der Atmosphäre entfernt. Gut, dass es natürliche CO2-Ausgasungen gibt, die den Pflanzen Rohstoff liefern.

Noch etwas zum Schluss:

Ich habe nichts dagegen, dass jemand die Theorie des Treibhaus-Effekts vertritt. Aber es ist nicht gerechtfertigt, eine Theorie zu vertreten, daraus eine Katastrophe herzuleiten, Maßnahmen zu verlangen, die Milliarden kosten und die Entwicklung Afrikas zu verbieten und das Schlimmste - andere Theorien nicht zu dulden.

So landen wir bei Lyssenko.

 

#477: Wehlan sagt:

am Donnerstag, 10.09.2009, 11:34

@ Hadug

Thünes Verdienst ist es, gezeigt zu haben, dass der Kaiser überhaupt keine Kleider hat, sondern nackt ist. Seit Thüne gezeigt hat, dass der Treibhauseffekt gegen den 2. Hauptsatz verstößt, wird versucht, dies zu widerlegen. Die Widerlegungen werden dabei immer abenteuerlicher. Das liegt einfach daran, dass der Treibhauseffekt behauptet, Wärme fließe von kalt nach warm (wärmende Gegenstahlung). Es wurde schon die Plancksche Hohlraumstrahlung bemüht, um einem Konflikt mit dem 2. Hauptsatz aus dem Weg zu gehen oder eine Abkühlung der Stratosphäre zu postulieren - alles wenig überzeugend. Den Treibhauseffekt gibt es nur in den Hirnen und Computern einiger Klimatologen (nicht die Mehrheit). Er ist zu einem politischen Instrument für alles und nichts geworden. Eine dauerhafte Bedrohung durch das CO2 ersetzt nun die nicht mehr vorhandene Bedrohung durch die Sowjetunion. Damit lassen sich - wie im kalten Krieg - Milliarden in eine bestimmte Industrie lenken, Photovoltaik, Windräder, CO2-Speicherung im Boden und anderer Unsinn.

Den Thieme sollten Sie etwas genauer lesen. Er erklärt die Temperaturverteilung der Atmosphäre mit adiabatischen Gaseigenschaften. Ob dies letztlich voll zutrifft, mag ich nicht beurteilen. Aber es steht wenigstens nicht im Widerspruch zur Physik.

 

#478: Hadug sagt:

am Donnerstag, 10.09.2009, 12:00

@AJH, Wehlan:
Ihr seid echt zwei lustige Vögel.Scheinbar denkt ihr tatsächlich ein Meteorologe oder Pyhsiker kenne den 2. Hauptsatz oder adiabatische Vorgänge nicht (hier sind wir nun wirklich auch dem Level einer Verschwörungstheorie angekommen und dann ist meine Frage auch berechetigt, warum sich die Pyhsiker, die sich das alles "ausgedacht" haben, das nicht berücksichtigt haben?) Noch komischer finde ich aber Wehlans Bemerkung:
"Seit Thüne gezeigt hat, dass der Treibhauseffekt gegen den 2. Hauptsatz verstößt, wird versucht, dies zu widerlegen."
Komm es gibt zig gute Journale zum Klima, zeig mir einen EINZIGEN Artikel in dem jemand verzweifelt versucht Thünes so unglaublich kluge Widerlegung des Treibhauseffekts zu erwiedern. Wenn das so ein wichtiges Thema ist, wirds ja kein Problem sein für dich.

Aber auf meiner Wettliste zum nächsten Physik-Nobelpreis stehen Gerlich, Thüne und Thieme ganz oben, keine Bange!

Als Schlusssatz passt ein Satz aus Wikipedia sehr gut: "Noch heute finden „Antirelativisten“ von Zeit zu Zeit unter Schlagzeilen wie „Einstein widerlegt“ Resonanz in der Presse. Meist handelt es sich dabei um Experimentalaufbauten oder Gedankenexperimente, die sich keineswegs mit der Relativitätstheorie befassen, sondern nur Bestandteile ihrer bildhaft konkretisierenden populärwissenschaftlichen Auslegungen widerlegen"

Dem gleichen Schicksal unterliegt ihr und eure tollen Nobelpreis-Kollegen leider auch. Ein gutes Beispiels ist das Modell mit den -18°C. Auf das einfachste Modell, dass es zum Treibhauseffekt stürtzt ihr euch (kann man ja auch verstehen, wo ihr die komplizierten nicht verstehen könnt) widerlegt das EINFACHE MODELL und denkt ihr habt damit den Treibhauseffekt widerlegt. Peinlich.

 

#479: AJH sagt:

am Donnerstag, 10.09.2009, 12:29

@Hadug,
Donnerwetter, was genau an dem Satz "Bitte auf sachlicher Ebene antworten" war denn nun so missverständlich?
Nun, ich interpretiere Ihre Antwort wohl nicht falsch, wenn ich zusammenfasse: "Sie können es nicht erklären." Ich werte das mal als Zustimmung. Über Ihre verbalen Entgleisungen sehe ich grosszügig hinweg (kann nicht jeder eine gute Kinderstube genossen haben).

 

#480: Dr. Hüttner sagt:

am Donnerstag, 10.09.2009, 13:12

Werte(r) NB,

dies ist die 2. Antwort auf Ihre Frage. Die 1. ging wohl irgendwo verloren. Ihr Link verweist auf eine Graphik auf Seite 208 des 4. IPCC-Reports, die das radiative forcing zeigt, wie es mit einem IPCC-Modell berechnet wurde. Gegenüber Ihnen bin ich eben gerade nicht der Ansicht, dass die Modelle in der Lage sind 100 Jahre oder mehr das Klima im Voraus zu berechnen. Mehr dazu finden Sie bei EIKE in dem Artikel "Klimamodelle-wie verlässlich sind sie". Aus diesem Grund betrachte ich eben die Aussagen der Computermodelle nicht als relevant, sondern die gemessenen Fakten. Da Sie offensichtlich den IPCC-Report gelesen haben, dürfte Ihnen aufgefallen sein, dass solare Aktivitäten diskutiert werden, die der IPCC gänzlich negiert oder als unbedeutsam einstuft. Dass dieses Vorgehen nicht gerechtfertigt ist, zeigen die beiden Artikel.

 

#481: AJH sagt:

am Donnerstag, 10.09.2009, 13:25

Lesen Sie diesen Artikel:
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/milliarden-fuer-ein-besseres-klima
[..] wissen Sie, ob und wie Greenpeace reagieren wird.

 

#482: Wehlan sagt:

am Donnerstag, 10.09.2009, 13:37

@ Hadug

Da hat wirklich jemand versucht zu erklären, dass die Gegenstrahlung nicht im widerspruch zum 2. Hauptsatz stünde:

http://wetterjournal.wordpress.com/2009/05/21/die-argumente-der-klimaskeptiker-i-treibha[..] lesen etwas genauer:


"Nach und nach arbeitet sich die Gegenstrahlung nach unten durch, um dann aus maximal einigen hundert Metern Höhe direkt den Erdboden zu erreichen. In dieser Höhe ist der Temperaturunterschied zum Erdboden oft nicht mehr sehr gross."

So ein Unfug wird einem angeboten, um Thüne zu widerlegen.

 

#483: Hadug sagt:

am Donnerstag, 10.09.2009, 13:41

@AHJ:
Es ist nicht meine Aufgabe dir elemenatre physikalische Gesetzmäßgikeiten zu erklären. Vor ein paar Jahren haben mal einige Leute etwas erfunden, dass sich google nennt. Da könntest du mal suchen und vielleicht wirst du fündig, z.B. bei der DMG, die vor einigen Jahren mal eine Stellungsnahme herausgebracht habem. Aber die haben ja bestimmt alle keine Ahnung, sind alle gekauft. Daher vertrau lieber dem was Thüne und Co. von sich geben, ist bestimmt richtig.

 

#484: Kosh sagt:

am Donnerstag, 10.09.2009, 14:42

@Hadug:
Ich würde gerne einmal wissen, was du mit deiner provozierenden Meckerei bezwecken willst. Selbst wenn ich die von dir vorgelegten Zahlen als richtig annehme und in die Grafik eintrage, ergibt sich auch eine sinkende Kurve und die gewollte Aussage bleibt die selbe. Stellt sich also die Frage, warum du – übrigens wie beim Afrikabeitrag – nicht auf den gesamten Artikel eingehst, sondern einen „Nebenkriegsschauplatz „ eröffnest und versuchst die Aufmerksamkeit darauf zu lenken ? Wahrscheinlich um von der Hauptaussage des Beitrags abzulenken oder sie zu diskreditieren. Aber du scheinst zu vergessen, daß wenn man solch ein propagandistisches Stilmittel einsetzt, man selber seriös und glaubwürdig wirken muß. Das jedoch nimmt man dir bei deiner Art und Weise hier zu argumentieren nicht ab, eher zeichnest du ein Bild von dir selbst, welches einen arroganten , besserwisserischen und sachlichen Argumenten gegenüber unempfänglichen Menschen zeigt .

 

#485: Wehlan sagt:

am Donnerstag, 10.09.2009, 14:53

@ Hadug

Die Stellungnahme der DMG kenne ich schon lange. Da wird ebenfalls der Unsinn mit der Gegenstrahlung behauptet. Die DMG scheint den Unterschied zwischen Strahlung und Wärme nicht zu kennen. Ist es denn so schwer zu verstehen, dass kalte Treibhausgase niemals Wärme auf einen wärmeren Gegenstand (Erde) übertragen können. Da kann Strahlen was will.

Die DMG schreibt:

"Der anthropogene zusätzliche Treibhauseffekt steht aus folgendem Grund in Einklang mit dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik: Für die Erwärmung der Erdoberfläche müssen selbstverständlich alle Strahlungsflüsse, also auch die solaren Strahlungsflüsse der heißen Sonne, berücksichtigt werden."

Donnerwetter ! Die Sonne schafft aber nach dem Modell des natürlichen Treibhauseffekts nur -18°C. Diesen Taschenspielertrick durchschaue ich. Wo kommt den die Zusatzenergie her, um die Erde auf 15°C zu erwärmen ?

 

#486: Chris Frey sagt:

am Freitag, 11.09.2009, 06:56

Hallo zusammen,

ich bin neu in der Runde und von Hause aus Schriftsteller (wenn auch [noch] kein allzu bekannter). In punkto Klima würde ich mich als „interessierten Laien“ bezeichnen. Man werfe mir also nicht vor, fachlich nichts zu verstehen – dem ist wohl so! In meinen Romanen geht es jedenfalls ganz und gar nicht um Klima oder Wetter!

Mir geht es um etwas ganz anderes. Fakt ist, dass es in der Klimadebatte weder einen Konsens noch eine vernünftige Diskussion gibt. Von der grob einseitigen Berichterstattung in den Medien mal abgesehen. Wissenschaft lebt von Diskussion, aber hier wird nur aufeinander eingedroschen! Die Einladung zu sachlicher Diskussion lese ich beim EIKE immer wieder, während z. B. Schreiber wie der sog. Hadug nur zur (meist unsachlichen) Keule greifen. Das heißt ja nicht, dass er unrecht hat, aber warum stellt er sich nicht einer Diskussion, die sachlich und von der Achtung des Andersdenkenden geprägt ist?

Als Außenstehender habe ich eine ganz andere Befürchtung, die ich hier mal zur Diskussion stellen möchte. Meiner (unmaßgeblichen) Ansicht nach schielt nämlich bereits eine Krise über den Horizont, gegen die die gegenwärtige Wirtschaftskrise ein kalter Abklatsch ist. Nach Allem, was man so liest, wird ja die Wärmeblase demnächst irgendwann platzen. Aber was dann? Haben dann nicht sämtliche Autoritäten, Medien, Politiker, Wissenschaftler oder was weiß ich ihre Glaubwürdigkeit verspielt? Niemand wird irgendjemandem noch irgendetwas glauben! Umweltschutz? Nimmt niemand mehr ernst! Ressourcenschutz? Wozu? Ist ja doch alles Unsinn, was man uns da einredet!

Sieht denn niemand, was das bedeuten kann? Wie schnell wir Menschen uns den Ast absägen, auf dem wir sitzen? Warum redet niemand von Umwelt- und Ressourcenschutz, sondern immer nur von Klima? Bisher habe ich nur von den Klimarealisten gehört, wie wichtig der Umweltschutz ist! So wie es auf der Startseite des EIKE ja auch steht!

Daher meine Bitte an das EIKE: Weiter so! Gerade interessierte Laien sind auf diese Informationen sehr erpicht! Und solange niemand ernsthaft diskutieren will, sondern man nur polemisch abgewatscht wird, nehme ich jedes Wort vom EIKE und deren Autoren als bare Münze!

Kurz gefasst: Man komme mir bitte nicht damit, wer wann was oder wo gesagt oder geschrieben hat! Das kann ich sowieso nicht beurteilen. Aber Stil und Art der „Diskussion“ seitens Schreibern wie „Hadug“ machen mir Angst! Soviel zum Thema „Angstmache!“

Falls jemand hierzu Stellung nehmen will: Bitte OHNE Polemik! Und OHNE mich als das Dummchen vom Lande hinzustellen! Ein wenig denken kann ich nämlich schon auch!

MfG Chris Frey

 

#487: NB sagt:

am Freitag, 11.09.2009, 11:49

@ Kommentar von #18: Hadug sagt:

Lieber Herr Limburg (waren Sie das?),

wie kommen Sie eigentlich darauf, Herrn Hadug nun gleich wieder bei Ihren "Erzfeinden" (diverse Klimainstitute) zu vermuten? Ist für Sie so unvorstellbar, dass jemand mit gründlicher naturwissenschaftlicher Vorbildung Ihren zugegebenermaßen "sehr individuellen" Vorstellungen, "wie das mit dem Klima wirklich ist", widerspricht?

Für mich ist klar, dass EIKEs "Forschungsergebnisse" nicht erste Sahne sind und dass gründliche Nachhilfe und Mythenaufklärung für EIKE-Mitglieder angeraten ist. Also bitte, halten Sie Ihre Leser nicht für dumm, das nicht zu durchschauen!

Kommentar:

Lieber Herr NB,
solange jemand unter Pseudonym postet ist man wg. der Urheberschaft auf Vermutungen angewiesen. So wie z.B. auch bei Ihnen, oder eben Hadug. Seine Tonart - immer agressiv, belehrend und z.T. beleidigend- führen eben zu dieser Vermutung.
Wenn Sie meinen dass wir unsere Leser für dumm halten, dann irren Sie sich. Im Gegenteil, wir halten sie für sehr intelligent. Das trifft auch für unseren Freund "Hadug" zu.
Wenn Sie ferner meinen, dass unsere Forschungsergebnisse nicht erste Sahne sind, dann ist das ebenfalls ihre (zulässige) Meinung. Mehr nicht. Dies trifft allerdings für einen großen Teil der Forschungsergebnisse anderer Klimainstitute ebenfalls zu. Im Gegensatz zu diesen halten wir uns aber nicht für unfehlbar. Wenn etwas offensichtlich falsch ist oder falsch interpretiert wurde, dann korrigieren wir das auch. Nur in den von Hadug angegeben Punkten ist dies - bis auf evtl. einen - nicht der Fall. Und diesen prüfen wir z.Zt. nach.
mfG
Michael Limburg

 

#488: AJH sagt:

am Freitag, 11.09.2009, 13:58

Hallo NB,
Darf ich fragen, in welchem Beitrag Hadug seine "gründliche naturwissenschaftliche Vorbildung" zum Besten gibt? Bisher hat er keinen einzigen sinnvollen Beitrag zu irgendeiner Diskussion auf EIKE geleistet.

Statt Behauptungen zu untermauern rät er mir Google zu benutzen. Entschuldigung, aber wenn er seine tolle Vorbildung geheim hält, kann er sich seine Beiträge auch sparen. Das ist unnötiger Traffic und verschwendeter Speicherplatz.

Sprüche wie "Es ist nicht meine Aufgabe dir elemenatre physikalische Gesetzmäßgikeiten zu erklären" kann jeder von sich geben. Wenn ich schon so einen Schwachsinn vom Stapel lasse, dann wenigstens in einer einigermassen grammatikalischen und orthographischen Qualität, dass es nicht ZU unglaubwürdig aussieht!

 

#489: lepus sagt:

am Freitag, 11.09.2009, 14:19

@ Chris Frey
Ihre Befürchtung teile ich nicht, im Gegenteil - wenn die "Wärmeblase" endlich geplatzt ist, werden die Menschen merken, dass sie besser nicht blindlings auf alle Kassandrarufe hören sollten, die mit Fortschritt und Technik immer nur Gefahrenpotentiale statt Problemlösungen verbinden und aus jeder Stechmücke einen trampelnden Elefanten machen. (Schweinegrippe, BSE, Waldsterben, Klimawandel, Peak-oil, Wasserknappheit, Gentechnik, Kernenergie etc.)

 

#490: Josef Kowatsch sagt:

am Freitag, 11.09.2009, 15:05

Antwort von Greenpeace
Ich habe mich mit gezielten Fragen an Greenpeace gewandt (siehe #112)Ich wollte wissen, welche Versuche es gibt, die die behauptete Erwärmung durch C02 beweisen

Hier das Antwortschreiben Wir wissen, dass gerade in letzter Zeit zunehmend viele sogenannte 'Klimaskeptiker' in
den Medien und in der Öffentlichkeit zu Wort kommen. Unsere gegensätzliche Position
zu dem Thema ist Ihnen sicherlich bekannt (http://www.greenpeace.de/klima).

Zu den einzelnen Aussagen der 'Klimaskeptiker' nehmen Wissenschaftler sehr
ausführlich und fundiert auf den folgenden Internetseiten Stellung.
http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/klimaaenderungen/faq/skeptiker.htm
http://www.pik-potsd[..] und interessante Beiträge zu der laufenden Diskussion können Sie auch in den
folgenden Zeitungsartikeln nachlesen:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/281/118149/
http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/128/122958/

Auch bei Wikipedia gibt es einen langen Artikel zu dem Thema
http://de.wikipedia.org/wiki/Kontroverse_um_die_globale_Erw%C3%A4rmung

Wer wirklich davon profitiert, den Klimawandel anzuzweifeln:

http://www.fr-
online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1889471&em_loc=123[..] Grüße aus Hamburg


Angela Schadt
Information und Förderer-Service
Greenpeace e. V.
22745 Hamburg

Besonders habe ich mich gegen das Wort Klimaskeptiker verwahrt, wenn schon ein Kraftausdruck, dann wäre C02-Skeptiker für mich richtig und gegen den letzten Link: "Wer wirklich davon profitiert, den Klimawandel anzuzweifeln". Keiner von uns zweifelt den KLimawandel an, deswegen habe ich die Mitgliedschaft gekündigt und in einem Telefongespräch auch dieses Antwortschreiben als eine Frechheit bezeichnet. Mein scriptum kann man über meine e-mail anfordern.
Josef Kowatsch

 

#491: MajorMax sagt:

am Freitag, 11.09.2009, 16:27

@Hadug

...Modellrechnungen sind blanker Unsinn. Ich kann es nicht verstehen daß sogen. Wissenschafter allen Ernstes behaupten das Klima "abbilden" zu können und davon auch noch Prognosen ableiten.
Alleine dieser Fakt diskreditiert diese Klimahysteriker.

Es geht wie überall ums Geld. Aufgrund ihrer Panikmachen fliessen plötzlich Mittel in eine "Randwissenschaft" von denen man früher nur träumen konnte.
Kein Wunder das man hier nicht nachlässt und weiter die Apokalypse vorhersagt.

Das diesen Abzockern nichts zu peinlich ist zeigt auch daß inzwischen zurückgerudert und eine "Abkühlung" vorhersagt wird - frei nach dem Motto: "Kräht der Hahn auf dem Mist ändert sichs Klima oder es bleibt wie es ist".
Nur mit Wissenschaft hat das nichts zu tun.



 

#492: Prof. Dr. Michael Mann sagt:

am Samstag, 12.09.2009, 17:25

Offensichtlich, wie hier gelogen wird.

 

#493: NB sagt:

am Sonntag, 13.09.2009, 00:12

Lieber Herr Wehlan,

habe Sie eigentlich Interesse, bei dieser Thematik andere Standpunkte zu überdenken oder sind Meinungen a la Thüne & Co für Sie „unfehlbar“? Wenn ja, dann haben Sie sich persönlich ja schon freiwillig im Lyssenko’schen Sinne einer politisch-ideologisch kontrollierten Zensur, was als Wissenschaft zu gelten hat, unterworfen. Thüne demonstriert die absurden Ergebnisse einer solchen Zwangsverquickung von Ideologie mit Wissenschaft besonders gut. Da wird dann schnell mal ein Faktor 2 in der Energiebilanz mit einer offensichtlich falschen Begründung weggelassen….

Nun zu Ihnen:
„Noch etwas zum Schluss: Ich habe nichts dagegen, dass jemand die Theorie des Treibhaus-Effekts vertritt. Aber es ist nicht gerechtfertigt, eine Theorie zu vertreten, daraus eine Katastrophe herzuleiten, Maßnahmen zu verlangen, die Milliarden kosten und die Entwicklung Afrikas zu verbieten und das Schlimmste - andere Theorien nicht zu dulden.“

Ich bezweifle, dass es überhaupt rechtfertigbar ist, von einer „Theorie des Treibhauseffektes“ zu sprechen. Der Treibhauseffekt folgt deduktiv aus bekannten physikalischen Gesetzen, so wie sich vieles anderes in der Physik ableiten lässt. Dass Sie ihn nun nicht in Physiklehrbüchern bis 1995 finden, ist falsch, denn meines ist von 1986, und dort wird er lehrbuchmäßig auf Seite 555 erklärt.

Wenn Sie jedoch behaupten, es sei nicht gerechtfertigt, eine wissenschaftliche Theorie zu vertreten, die teure Konsequenzen impliziert, so demonstrieren Sie eindrücklich Ihren Lyssenko-Stil. Denn über die Relevanz oder Richtigkeit einer wissenschaftlichen Theorie entscheiden wissenschaftliche Kriterien und nicht das liebe Geld.

Zu Beck empfehle ich Ihnen mal einen Blick auf Abb. 11 in seiner Arbeit "180 YEARS OF ATMOSPHERIC CO2 GAS ANALYSIS BY CHEMICAL METHODS“: „Local CO2 concentration for the northern hemisphere". Diese lokalen Einzelmesswerte werden dann kühn mit einem Kurvenzug verbunden und dann dem Verlauf der globalen Mitteltemperatur gegenübergestellt. Was soll das? Das ist so sinnvoll wie die irgendwann und irgendwo auf dem Globus ermittelten lokalen Bevölkerungsdichten als kontinuierliche Kurve darzustellen. Dann haben Sie mal ein Maximum zur Zeit als einen Messwert in New York ermittelt haben und irgendwann ein Minimum als die dies in der Sahara durchführten. Ihre Behauptung, Beck hätte besser als Keeling gearbeitet, ist unbegründet. Noch wichtiger ist aber, es wäre so oder so völlig irrelevant. Oder glauben Sie, dass auf diesem Gebiet niemand mehr in den letzten 50 Jahren geforscht hätte und Becks Untersuchung etwas zu Tage gebracht hätte, was nicht längst schon bekannt war?

Für die Gegenstrahlung kann ich Sie wohl nicht begeistern, denn Sie wiederholen sich:
# 28 „Das mit der Gegenstrahlung können Sie Lieschen Müller erzählen.“
# 35 „Den Unfug mit der Gegenstrahlung können Sie vergessen.“

In Ihrem Text in #35 stehen physikalisch durchaus korrekte Dinge. Nur fehlt – wie auch beim Henryschen Gesetz – einfach die quantitative Behandlung. Die würde Ihnen nämlich zeigen, dass die Erde ohne Gegenstrahlung über Nacht unrealistisch stark abkühlen würde. Ich fordere Sie hiermit nochmals auf, Zahlen zu liefern. Ihre Behauptung, die Klimatologie würde die Thermodynamik vernachlässigen, werte ich jetzt mal als „blackout“. Irreführend und ermüdend ist es auch, wenn Sie „klimaskeptiker-linientreu“ behaupten, die Gegenstrahlung hätte in der „Treibhauseffekt-Theorie“ die Rolle, die Erdoberfläche zu erwärmen. Sie müssten nun inzwischen eigentlich selber alle Physik-Puzzlestücke geliefert haben, um sich selbst zu widerlegen oder mir Ihre kühne Behauptung in #35 zu beweisen: „Gäbe es die wärmende Gegenstrahlung in der o.g. Größenordnung, gäbe es keinen Bodenfrost.“

Dass durch die Gegenstrahlung Netto Wärme von der kalten Atmosphäre zum wärmeren Boden transportiert würde, ist dummes Geschwätz. Stellen Sie einfach mal alle Energieflüsse zwischen Boden und Atmosphäre zusammen. Dann werden Sie feststellen, dass der globale gemittelte Nettowärmefluß immer vom Boden zur Atmosphäre gerichtet ist. Wenn Sie die Treibausgaskonzentrationen steigern, so verschieben sich zwar die Energieanteile der einzelnen Flüsse, trotzdem ändert sich die Richtung des Nettowärmeflusses nicht!

 

#494: erich richter sagt:

am Sonntag, 13.09.2009, 07:01

Man kennt doch das "Kartenhausprinzip"...wenn auch nur eine Karte an der richtigen Stelle weggezogen wird, dann bricht das Selbige zusammen.
Wenn die Kanzlerin wirklich diesen offenen Brief
mit Anhang nicht nur lesen sondern auch ehrlich "aufnehmen" würde...ja dann hätten wir ein
riesiges Problem weniger !
So "einfach" ist das...aber sie wird dieses Kartenhaus eher in einen "Glasschrank" stellen !
Erich Richter

 

#495: Josef Kowatsch sagt:

am Sonntag, 13.09.2009, 08:35

Bei Angela Schadt handelt es sich um eine besondere Aktivistin von Greenpeace. Von Naturwissenschaft versteht sie gar gar nichts, die Sache mit dem Klimawandel sowieso nicht. Sie ist nicht in der lage auf einfachste gezielte Fragen eine Antwort zu geben oder den Fragenden an die nachgefragten Quellen zu verweisen. Gerne verweist sie aber an die Frankfurter Rundschau, denn dort sitzt Herr Ostermann, der ebensowenig von der Sache versteht, dafür aber eine Medienkampagne ohne Hintergrund lostreten kann. Die Gleichschaltung der Presse beim Thema Klimakatastrophe hat nun wenigstens einen Namen. Nämlich Angela Schadt von Greenpeace und Herr Ostermann von der Frankfurter Rundschau.

 

#496: Hans sagt:

am Sonntag, 13.09.2009, 08:55

Das ist die Arroganz der Macht. Oder bloß keine schlafende Hunde wecken.

 

#497: Zodiac sagt:

am Sonntag, 13.09.2009, 12:26

An die Diskutanten!
Wie auch im Thread zu den "Medienenten" muss ich Hadug hier mit seinen Kritikpunkten recht geben. In der Tat sind die Angaben zu den Anstiegsszenarien des Meeresspiegels nicht korrekt zitiert. Einzig den Wert vom 4. Sachstandsbericht könnte man durchgehen lassen, obwohl - Hadug weist darauf hin - er nur bedingt mit den vorherigen Szeanrien zu vergleichen ist.

Auch Hadugs Aussagen zum Anstieg des Meeresspiegels und zum Grönlandeis sind fachlich korrekt. Wie im Beitrag "Medienenten" von Herrn Lüdecke bestätigt, ist der Meeresspiegel im letzten Jahrhundert um grob 20 cm angestiegen. Dies bestätigt übirgens auch der von Herrn Limburg zitierte Science Artikel. Dieser nimmt auch Bezug zum Grönlandeis, allerdings nur mit einer sehr vagen und ungenauen Methode. Ich persönliche traue den Satelliten- und Lasermessungen genuere Ergebnisse zu. Zudem ist es unwissenschaftlich nur die Arbeiten herauszupicken, die die eigene Meinung bekräftigen, das gesamtbild ist das entscheidende. Dies wurde jeodch hier scheinbar gemacht, anders kann ich mir Ihre Aussage - Herr Limburg - zur Eisbilanz Grönlands nicht erklären.

Noch allgemeiner zur gesamten Diskussion möchte ich hier sagen, dass ich Hadugs Äusserungen so verstehe: Die Klimaskeptiker sollten nicht nur mit dem Finger auf andere zeigen, sondern selbst auch wissenschaftlich gründlich arbeiten. Machen sie das nicht, machen Sie sich unglaubwürdig, weil jeder "AGW Gläubige" ihnen dann ihre Fehler unter die Nase reiben kann "Du willst das IPCC kritisieren, hast aber nichtmal die Berichte gelesen, hahah".

Gruss
Zodiac

 

#498: NB sagt:

am Sonntag, 13.09.2009, 12:39

@ #41 Wehlan

Lieber Herr Wehlan,

"Die Sonne schafft aber nach dem Modell des natürlichen Treibhauseffekts nur -18°C. .... Wo kommt den die Zusatzenergie her, um die Erde auf 15°C zu erwärmen ?"

Ein weitverbreiteter Irrtum ist es, den Treibhauseffekt als eine zusätzliche Energiequelle zu sehen. Das stimmt natürlich nicht. In beiden Fällen - mit und ohne Treibhausgase - ist die Sonne (in dem hier diskutierten vereinfachten Modell) die einzige Energiequelle. Der Punkt ist einfach - das sollte nicht überraschen -, dass es keine eindeutige Beziehung zwischen Sonneneinstrahlung und Temperatur gibt.

Dazu ein analoges Beispiel: Ihre Zimmertemperatur ist auch nicht alleine davon abhängig, wieviel Heizleistung Sie spendieren, sondern natürlich auch, wie gut Ihr Haus isoliert ist.

 

#499: Zodiac sagt:

am Sonntag, 13.09.2009, 12:46

Hallo!

Soeben habe ich die Erläuterungen zu Brief überflogen. Auf S. 11 ist mir wieder die Tabelle zu den Meeresspiegelszenarien aufgefallen (siehe Diskussion zu "Klimakatastrophenangst") . Warum fällt keinem auf, dass das so nicht stimmen kann? Warum steckt in keinem von euch ein kritischer Geist, der sowohl das IPCC, aber auch die Ergebnisse der Skeptiker kritisch betrachtet.

Auch sonst sind mir beim Überfliegen einige Ungereimtheiten aufgefallen
S.6. "Dieser Befund stimmt mit allen anderen relevanten Fakten überein, und u.a. auch mit der Feststellung von FRANKE’s Lexikon der Physik: „CO2 ist als Klimagas bedeutungslos“, 1959 gab es die Klimahysterie noch nicht [6]"

Der Autor folgert aus einem Lexikoneintrag, dass es damals keine Klimadebate gab. Was ist aber, wenn der Lexikoneintrag eventuell einfach nicht den damaligen Stand der Wissenschaft wiedergibt?
ich verweise auf eine Studie von Gilbert Plass aus dem Jahre 1956. In dieser schreibt er, dass die Temperaturen auf der Erde um 3,6°C steigen, verdoppelt man die CO2-Konzentration (Plass (1956) Tellus VIII, The Carbon Dioxide Theory of Climate Change).

S.7 "Nach DITTRICH ist der vom CO2 absorbierbare Strahlungsanteil bereits durch die gegenwärtige Konzentration nahezu ausgeschöpft."

Hier wäre naütlrich gut zu wissen, wie Herr Diettrich darauf kommt. Einfach nur sein Ergebnis aufzuschreiben, das dekaden-langer Forschungsarbeit widerspricht, ist unglaubwürdig.

Gruss Zodiac

 

#500: Armin_Ulrich sagt:

am Sonntag, 13.09.2009, 15:23

"Scientists have to affer up scary scenarios and make little mention of the doubts we may have. Each scientist has to decide what the right balance is between being effective and being honest"
Wissenschaftler müssen angsterregende Szenarios anbieten und ihre Zweifel möglichst nicht erwähnen. Jeder Wissenschaftler muß sich entscheiden zwischen erfolgreich sein und ehrlich sein.
Dieses Zitat stammt von Stephen Schneider, ich habe es in der Zeitschrift Commentary vom Oktober 1992 auf Seite 56 gefunden.

 
 
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