« Aberwitzige Sprünge »

Markus Schär (Red. WELTWOCHE)* : Vom Pionier zum Kritiker der Energiewende: Fritz Vahrenholt sieht Deutschland 
und damit auch die Schweiz auf dem Weg ins Desaster.


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Er war einer der ersten Grünen. Der linke Chemiker Fritz Vahrenholt warnte 1978 mit seinem Buch «Seveso ist überall» vor den «tödlichen Risiken der Chemie». Er drängte 1990 als Umweltsenator der SPD die Hamburger mit einem 24-Punkte-Programm «zur Verminderung der Klimagefahren». Er baute ab 2001 das Windkraftunternehmen Repower Systems auf. Und er führte von 2008 bis 2012 die Sparte für erneuerbare Energie des Konzerns RWE. Seit seiner Pensionierung kümmert sich der 67-jährige Manager um die Deutsche Wildtier Stiftung.

Und er kämpft als Grüner für ­einen vernünftigen, also zurückhaltenden Einsatz von erneuerbarer Energie.

Mit dem Buch «Die kalte Sonne», das er 2012 mit dem Geologen Sebastian Lüning herausgab, griff er die Uno-Klimapolitik an. Und mit ­einem ­Referat, das er vor einem Monat im ­britischen Unterhaus hielt, warnte er, die Energiewende sei «a disaster in the making».

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Herr Vahrenholt, Sie waren einer der wichtigsten Pioniere der erneuerbaren Energie und sind jetzt einer der grössten Kritiker der Energiewende. Wie kam es dazu?

Als ich ab 2001 ein Windkraftunternehmen aufbaute, hätte ich mir diese Energiewende nie träumen lassen. Wir dachten nie an eine Versorgung, die zu neunzig Prozent auf schwankende, also nicht zuver­lässige Energieträger setzt. Wir gingen ­immer davon aus, dass es sinnvoll ist, erneuerbare Energie zu nutzen, aber nicht, dass bei der Energieversorgung eines Industrie­landes allein darauf gebaut werden sollte.

Die Energiewende von 2011 brachte also nicht das, worauf Sie hingearbeitet hatten?

Nein, ich hielt die Energiewende von Anfang an für falsch. Bei Teil eins wollte die Regierung von Bundeskanzlerin Merkel die Kernenergie durch Erneuerbare er­setzen. Wer ein bisschen etwas von der Energieversorgung verstand, der wusste schon damals, dass das nicht funktionieren kann, weil es auch in der Nacht oder bei Windstille verlässlichen Strom braucht. Aber die Regierung bringt jetzt sogar noch Teil zwei: Sie will auch aus der Kohle aussteigen. Das ist gefährlich.

Warum?

Die Stromversorgung beruht darauf, dass ein Energieträger einspringt, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Und das kann gegenwärtig nur ein konventionelles Kraftwerk sein.

Die Leute stöhnen wegen der Strompreise, die Wirtschaft warnt vor dem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit. Trotzdem zieht Kanzlerin Merkel das durch. Ist alles gar nicht so schlimm?

Na ja, die Belastung der Bürger ist extrem hoch. Wir verteilen ja von unten nach oben, zu jenen, die sich ein Solardach oder eine Windkraftanlage mit gesicherter Rendite leisten können. Dafür bezahlen die Mieter, vor allem die sozial schwachen, mit ihrer Stromrechnung – das grösste Umverteilungsprogramm, das es in der Sozial­geschichte Deutschlands je gegeben hat.

Aber die Belastung schmerzt noch nicht so sehr. ­Eine Kilowattstunde kostet 29 Cent; da steckt so viel an Steuern und Abgaben drin, dass es auf die 6,88 Cent für die Erneuerbaren auch nicht mehr ankommt. Deutschland geht es gut, somit können das viele verschmerzen. Und die Regierung redet den Leuten ja ein, dass wir das machen müssen, um die Welt vor der Klimakatastrophe zu retten.

Muss die Kanzlerin die Warnungen der Wirtschaft nicht ernst nehmen?

Der Motor der deutschen Wirtschaft sind die mittelständischen Betriebe. Viele der Elek­trotechnik- und Maschinenbaufirmen, die wir noch haben, werden zur Kasse gebeten; die Ausgaben für Strom fallen bei ihren Kosten aber noch nicht ins Gewicht. Und jene Unternehmen, die sofort pleite wären, wenn sie für die Kilowattstunde 6,88 Cent mehr bezahlen müssten, sind von der Abgabe befreit. Weil der Strompreis wegen des Überangebots der Windkraftanlagen zusammengebrochen ist, zahlt die Grundstoffindustrie so wenig wie nie in den letzten zwanzig Jahren – das ist das Verrückte an diesem System. Darum kommt so wenig Widerstand aus der Wirtschaft.

Sie muss sich doch nicht nur wegen der ­Betriebskosten sorgen, sondern vor allem wegen der Versorgungssicherheit.

Ja, es geht noch gut, weil unser Netz – wie Ihres in der Schweiz – over-engineered ist: Wir haben Gürtel und Hosenträger. Und wir können bisher Blackouts vermeiden, indem wir den überschüssigen Strom aus den Windkraftanlagen den Nachbarn vor die ­Türe schütten.

Drohen uns tatsächlich Blackouts?

Das Risiko steigt, denn der dringend nötige Netzausbau findet nicht statt. Früher war ­jedes Kraftwerk mehrfach mit den Abnehmern verbunden. Jetzt erzeugen wir den Strom im Norden, verbrauchen ihn aber vorwiegend im Süden, und die Transportleitungen gibt es nicht. Wenn wir sie bauen wollen, dann wehren sich dieselben Bürger, die jetzt aus der Kohle aussteigen möchten, gegen die Verschandelung der Landschaft.

Was dann?

Wir müssen die Leitungen einbuddeln, aber das führt zu neuen Diskussionen. Man muss die Leitungen auf sechzehn Meter Breite von jedem Bewuchs freihalten; so wird sich eine Todeszone durch Deutschland, auch durch Biotope fressen. Und man hat so was noch nirgendwo auf der Welt gemacht. Das Netz wird achtmal so teuer und erst fünf Jahre nach dem Abstellen des letzten Kernkraftwerks fertig sein. Ab 2022 können wir also bei jedem Starkwind nur noch beten.

Wie kommt Kanzlerin Merkel da wieder raus?

Da kommt sie nicht mehr raus. Ich glaube aber auch nicht, dass sie dann noch Kanzlerin ist. Kein anderes Land dachte an eine ­solche Energiewende, wir machten sie an ­einem Wochenende.

Doch, die Schweiz zieht die Energiewende auch seit sechs Jahren durch.

Aber nicht so idiotisch wie wir – dass Sie jedes Jahr ein, zwei Kernkraftwerke abstellen.

Was würden denn Sie als Bundeskanzler machen?

Die Debatte über die Kernenergie ist durch, niemand in Deutschland will sie noch reanimieren. Aber wer sieht, dass das ein Fehler war, muss nicht den nächsten Fehler machen. Wir müssen nicht auch noch beim CO2-Ausstoss die Weltmeister sein, also auf die Kohle verzichten. Das Energiehaus der Zukunft sollte getragen sein von den ­Pfeilern Kernenergie, Kohle und Erneuer­bare, dazu vom vierten Pfeiler Effizienz. Den ersten Pfeiler hat man weggeschlagen, den zweiten schlägt man jetzt weg, und der dritte trägt nicht. Ich würde deshalb als Kanzler sagen: «Wir können uns den Ausstieg aus der Kohle nicht leisten» – egal, was wir in ­Paris unterschrieben haben. Die meisten Nationen kümmern sich ja auch nicht darum.

Immerhin haben alle Uno-Mitglieder das Klimaabkommen unterzeichnet.

Die Chinesen lachen sich doch einen ab. Sie haben das Abkommen unterschrieben, sich aber zu nichts verpflichtet. Im Gegenteil: Sie können bis 2035 ihre Emissionen noch dramatisch steigern. Was die Deutschen bis 2020 durch das Stilllegen von Kohlekraftwerken sparen, machen die ­Chinesen in drei Monaten wett.

Und was würden Sie als Chef eines Stromkonzerns machen?

Die Konzerne haben einerseits gesicherte Einkünfte dank den Investitionen in Erneuerbare. Da herrscht Planwirtschaft, man kann ohne Risiko Kasse machen. Und sie ­haben ­anderseits konventionelle Kraftwerke, die sie von Gesetzes wegen betreiben müssen. Das lohnt sich nicht mehr; die Kraftwerke bekommen deshalb die Betriebskosten ersetzt, aber sie können keinen Gewinn mehr machen. Das ist, wie wenn ich einem Taxifahrer sagen würde: «Ich zahle für das Benzin, das Auto kostet dich ja nichts mehr.» Das heisst: Die Energiewende lebt von der Ausbeutung und Entwertung der bestehenden Energieversorger. An ihrer Stelle würde ich also ebenfalls in Erneuerbare investieren, mich aber auch dafür engagieren, dass ihre Leistungen für die Versorgungssicherheit vergütet werden: Wenn sie ihre nach marktwirtschaftlicher Rechnung unrentablen Werke abschalten würden, bräche das System in dieser Sekunde zusammen.

Die Schweiz leidet auch unter der deutschen Energiewende.

Die Nachbarn leiden alle mit. Ihre Investi­tionen rentieren nicht mehr, weil wir sie mit unserem Strom überschwemmen. Das ist ja nicht das erste Mal, dass wir Europa vor ­einem Alleingang nicht fragten.

Was halten Sie von der Energiewende auf Schweizer Art?

Sie haben günstigere Bedingungen als wir, dank Ihren Speicherseen. Aber Sie dürfen sich nicht selbst betrügen: Das Speichern kostet auch etwas; jede Kilowattstunde ­Flatterstrom, die zur falschen Zeit entsteht, geht ins Geld. Die Kosten für die Erzeugung, fünf bis acht Cent, verdoppeln sich durch die Speicherung. Sie müssen sich in der Schweiz deshalb Zeit kaufen, um den Umbau vernünftig zu machen. Das geht, indem Sie sich über die Laufzeit der Kernkraftwerke verständigen, sich also fragen: «Wie viele Gaskraftwerke wollen wir uns leisten?»

Die Anhänger der Energiewende lehnen auch Gaskraftwerke ab.

Ich kann nicht die Arbeit Ihrer Umwelt­ministerin machen. Ich kann ihr nur sagen: So, wie sie die Energiewende plant, wird sie nicht funktionieren – oder nur mit sehr, sehr hohen Kosten und einem naturzerstörenden Landschaftsverbrauch. Vergessen Sie nicht: Wir wollen in Deutschland die Windkapazität verdreifachen. Wenn wir das tun, dann steht da im Durchschnitt alle 2,7 Kilometer eine Windturbine.

Christoph Blocher meint, die Schweiz müsste wegen der Verletzung von Völkerrecht der WTO und des Freihandelsabkommens mit der EU gegen Deutschland klagen.

Ich würde den einfacheren Weg gehen, wie es die Polen machen: Sie bauen an der Grenze Phasenschieber, die den Strom von der deutschen Seite zurückweisen können, übrigens mit Erlaubnis der EU. Das könnten Sie auch machen. Wenn es alle Nachbarn tun, muss Deutschland Farbe bekennen.

Wir exportieren 50 Terawattstunden, also 50 Millionen Megawattstunden, und zwar immer dann, wenn uns der Windstrom aus den Ohren kommt. Insgesamt produzieren wir 85 Terawattstunden mit Wind. Schon diese Zahlen zeigen, wie absurd diese Politik ist. Wir erzeugen Windstrom für den Export und verhökern ihn für einen Cent oder sogar zu Negativ­preisen, bezahlen aber neun Cent dafür.

Grüne Politiker aller Parteien in der Schweiz sagen, die Deutschen müssten einfach ihre Dreckschleudern abstellen, dann sei das Problem gelöst.

Quatsch.

Weshalb?

Herr Trittin von den deutschen Grünen sagt das auch; er behauptet, der Kohlestrom verstopfe das Netz. Das ist Blödsinn. Die Erneuerbaren haben jederzeit Vorrang, aber leider auch einen schweren strukturellen Nachteil: Sie können nicht innert Sekunden reagieren. Diese Leute haben den Bezug zur Lebenswirklichkeit verloren. In der realen Welt wird in jedem Moment etwas hoch- oder runtergefahren: Im Basler Fussballstadion gehen die Lichter an, im Zürcher Hauptbahnhof fährt ein ICE ab. Das braucht zig Megawatt; das Netz gibt deshalb über die Änderung der Frequenz einem Kraftwerk das Signal: «Hier wird jetzt Strom gebraucht, und zwar in einer Milli­sekunde.» Darum können wir nicht auf die konventionellen Kraftwerke verzichten. ­Eine Faustregel sagt: Zwanzig Prozent der Last müssen mit solcher sich selbst regelnder Generatorleistung vorgehalten werden. Diese sogenannte Sekundenreserve beträgt in Deutschland 20 000 Megawatt. Die Schweizer Versorger lassen also ihre Werke nicht laufen, weil sie die Kernenergie lieben, sondern weil sie wissen, dass sonst das Netz zusammenbricht.

Immerhin haben die Grünen doch recht, wenn sie sagen, der Kohlestrom sei zu ­billig, weil die externen Kosten nicht ­eingepreist sind.

Was meinen Sie mit den externen Kosten?

Dass wegen des CO2-Ausstosses die ­Klimakatastrophe droht.

Es gibt ja das System mit den Emis­sionszertifikaten; es löst dieses Problem bis 2020.

Aber die Zertifikate sind zu billig!

Was ist denn das für eine Politik, die findet, ein System müsse teuer sein, damit es erfolgreich ist ?

Wir erreichen alle Ziele, und zwar zu einem Preis von 5 Euro pro Tonne CO2. Und wenn wir mit 5 Euro zwanzig Prozent Reduktion erzielen, dann können wir mit 7 oder 10 Euro auch dreissig Prozent anstreben. Das ist für mich vernünftig, ein marktwirtschaftlicher Ansatz.

Heisst das, dass die Klimapolitik erfolgreich ist?

Die Emissionszertifikate sind es; so lässt sich das CO2 dort einsparen, wo es am meisten bringt. Das ist für mich vernünftiger als das, was das Pariser Abkommen festschreibt: Alle ­Industrieländer reduzieren den CO2-Ausstoss um zwanzig oder dreissig Prozent. Das führt zu einer Weltplanwirtschaft, dabei stossen China oder Indien immer noch mehr CO2 aus. Stattdessen sollten wir das euro­päische System auf alle Länder ausweiten, so dass eine Tonne CO2 überall einen durch den Markt bestimmten Preis hat.

Sie zweifeln ohnehin an der Klimapolitik der Uno.

Ja, dieses Abkommen wird seine Feuertaufe zu bestehen haben, wenn die Temperaturen nicht ansteigen wie prognostiziert. Dann fragen sich die Leute nicht nur in Deutschland und in der Schweiz, sondern überall: «Wofür machen wir das eigentlich?» Bisher verlässt sich die Politik auf Klimaforscher mit Modellen, die die Klimaentwicklung der Vergangenheit nicht nachbilden und ­jene der Zukunft nicht voraussagen können.

Sie sagten vor fünf Jahren in Ihrem Buch «Die kalte Sonne» wegen der schwachen Sonnenaktivität eine Abkühlung voraus. Wir erlebten aber seither einige der wärmsten Jahre.

Wir stützten uns in unserem Buch nicht nur auf die Sonnenaktivität, sondern auch auf die Ozeanströmungen. Und Sie dürfen nicht vergessen: Das System ist träge, wir müssen mit Verzögerungen um Jahrzehnte rechnen. Von 1950 bis 2000 gab es eine Phase der stärksten Sonnenaktivität seit über tausend Jahren; das wirkte sich mit einem Verzug von zehn bis zwanzig Jahren aus. Ich kann Ihnen nicht ­sagen, wie lange es dauert, um den Temperaturtrend bei schwacher Sonnenaktivität umzukehren. Ich weiss nur: Es ist sicherlich nicht korrekt, wenn die Forscher des Weltklima­rates und alle, die ihnen an den Lippen hängen, den Einfluss der Sonne mit null bewerten.

Was erwarten Sie denn?

Wir wissen nicht, was auf der Sonne geschieht; das konnte noch niemand berechnen. Aber wenn die Sonne weiter schwächelt, werden wir es bei den Temperaturen sehen.

Wir können nur feststellen:

In der Vergangenheit spielte das CO2 keine Rolle – die Konzentration erhöhte sich jeweils nach einem Temperaturanstieg, nicht vorher. Es gab schon immer erhebliche Schwankungen auch ohne den Einfluss des CO2, so etwa in der mittelalterlichen Warmzeit. Warum sollte das jetzt anders sein?

Sind Sie also ein Klimaleugner?

Nein, ich würde niemals behaupten, dass CO2 überhaupt keine Wirkung habe. Wissenschaftlich lässt sich nachweisen, dass es den Treibhauseffekt gibt. Aber gemäss neuen Studien erhöht sich die Temperatur bei einer Verdoppelung des CO2-Anteils um 1,3 Grad.

Wenn es dabei bleibt, dann können wir uns alle zurücklehnen und müssen nicht in Panik verfallen. Wir können die Energieversorgung in diesem Jahrhundert in aller Ruhe umbauen.

Glauben Sie wirklich, dass sich an der ­Klimapolitik etwas ändert?

Die Wissenschaftler sind ja keine ver­schworene Gemeinschaft, sondern einzelne beginnen zu zweifeln. Es gibt zwar Hardliner, auch einige bei Ihnen in der Schweiz. Aber andere wie Hans von Storch sagen: «Wenn bis 2020 die Temperaturen nicht deutlich steigen, liegen wir mit unseren Modellen falsch.»

Wie sieht die Energielandschaft in zwanzig Jahren aus?

Das hätte ich Ihnen vor zwanzig Jahren noch sagen können: ein Drittel Kernenergie, ein Drittel fossile, ein Drittel erneuerbare Energie. Jetzt kann ich es nicht mehr sagen;

wir ­haben ja gelernt, welch aberwitzige Sprünge die Politik machen kann. Ich weiss nur eines: Die Suppe, die wir uns eingebrockt haben, müssen wir jahrzehntelang auslöffeln.

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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Artikel ist zuerst erschienen in WELTWOCHE Zürich:

«Aberwitzige Sprünge» | Die Weltwoche, Ausgabe 7/2017 | Freitag, 17. Februar 2017

http://www.weltwoche.ch/

EIKE dankt der Redaktion der WELTWOCHE, dem Autor Markus Schär sowie Prof. Fritz Vahrenholt für die Gestattung des ungekürzten Nachdrucks.

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Klima – Menschengemacht (?)

Markus Schär* Ein Skandal in den USA zeigt, wie staatliche Forscher der Politik dienen.

Die Erde erwärme sich weiter, jubelten auch Schweizer Blätter im Juni 2015: «Eine ­Klimapause gab es nie.» Dass sich die Journalisten darüber freuten, obwohl wegen der wärmeren Temperaturen angeblich die Apokalypse droht, liess sich leicht begründen. Denn zuvor standen die Klimaforscher vor einem Rätsel:

Die Erdtemperatur hielt sich hartnäckig nicht an ihre Modelle – sie stieg von 1998 bis 2014 nicht.**

Die Wissenschaftler stritten diesen Befund erst ab und suchten dann Dutzende von Erklärungen; keine davon hielt aber der Überprüfung stand.

Dann kamen im Juni 2015 – ein halbes Jahr vor der entscheidenden Klimakonferenz von Paris, also gerade noch rechtzeitig – die Forscher der US-amerikanischen Nationalen ­Ozean- und Klimabehörde (NOAA). Sie stellten in einer sensationellen Studie im Journal Science fest, vor allem die Temperaturen auf den Weltmeeren seien falsch gemessen worden, nämlich mit Bojen statt auf den Schiffen.

Und wer richtig messe wie sie, der sehe, dass die Temperatur auch zwischen 1998 und 2014 weiter gestiegen sei. Eben:

Eine Klimapause gab es nie. Das galt dank weltweiter Propaganda fortan als Glaubenssatz, und das Klimaabkommen von Paris war gerettet.

Ein Jahr später ging aber für die amerikanischen Klimaforscher tatsächlich die Welt unter:

Donald Trump kam ins Weisse Haus und griff mit seinen Beratern die politisierte Wissenschaft von Behörden wie der NOAA an; die ­Republikaner, die an der Klimakatastrophe zweifeln, halten jetzt die Mehrheit im Kongress. In Panik sprachen die Forscher schon davon, sie müssten ihre – von den Steuerzahlern finanzierten – Daten vor den «Klimaleugnern» retten.

Was davon zu halten ist, sagte jetzt der ­Wissenschaftler John Bates, bei der NOAA für die Archivierung der Daten zuständig und als Vorbild ausgezeichnet, in der britischen Mail on Sunday und auf dem Blog von Judith Curry (Weltwoche vom 26. Januar 2017):

In ihrem ­Fieber, noch vor der Pariser Konferenz die unaufhaltsame Erwärmung vorzuführen, verletzten die Kollegen alle eigenen Richtlinien und verwendeten fragwürdige Daten.

«Sie nahmen die schlechten Daten der Schiffe und warfen die guten der Bojen raus», sagt John Bates. «Man passt nie gute Daten schlechten an – genau das machten sie aber.»

Das heisst: Mindestens die Erwärmung ­zwischen 1998 und 2014 ist „menschengemacht“.

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)**  Original-IPCC-Zitat:

IPCC 2013/14 [1] :

„… Fifteen-year-long hiatus periods are common

in both the observed and CMIP5 historical GMST time series“

[1] IPCC, AR5, Climate Change 2013: Technical Summary, p.61;   http://tinyurl.com/oxtcp4j

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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Artikel ist zuerst erschienen in WELTWOCHE Zürich:

Klima: Menschengemacht | Die Weltwoche, Ausgabe 6/2017 | Donnerstag, 9. Februar 2017

http://www.weltwoche.ch/

EIKE dankt der Redaktion der WELTWOCHE und dem Autor Markus Schär für die Gestattung des ungekürzten Nachdrucks.




Meinungslenkung in Deutschland: Offener Brief an den Tagesspiegel zum Thema Klimawandel und Islamischem Terror

Vorbemerkung EIKE-Redaktion: Immer neue Kampagnen werden gestartet, um von Deutschland aus "die Welt und das Weltklima zu retten". Jüngste Beispiele sind eine Besteuerung des Fleischverzehrs, die geforderte Abschaffung von Dieselfahrzeugen und als derzeitige Krönung der Beschluss des Bundesrates - auf Antrag der Grünen - ab 2030 alle Verbrennermotoren über die EU verbieten zu lassen. Dass damit das Rückgrat der deutschen Wirtschaft zerstört wird, ficht niemanden an. Doch es reiht sich nahtlos ein in die vielfältigen Aktivitäten dieser Ideologen, deutsche Firmen durch massive Auflagenverschärfung immer weiter ins Abseits der Unrentabilität zu bugsieren. Gentechnik, Kernkraft und Energie-Versorger - um nur die wichtigsten zu nennen - erlitten bereits dieses Schicksal. Und die - nur mit wenigen Ausnahmen - freiwillig grün-gleich-geschalteten Medien transportieren das alles nahezu propagandistisch in die Öffentlichkeit, kritische Stimmen sind rar. Ob "Blockparteien" oder ob "Gleichschaltmedien": Zweifel anmelden oder gar kritisches Hinterfragen der zugrunde liegenden Behauptungen - Fehlanzeige. Ein Berliner Arzt hat dazu einen bemerkenswerten offenen Brief an den Berliner TAGESSPIEGEL geschrieben, den wir hier in folgendem veröffentlichen. ==========================================================================

Dr. Michael Kanno, Berlin, d. 5. Januar 2017

Sehr geehrte Damen und Herren Redakteure vom Tagesspiegel,

nun werden die Geländewagen schuldig gesprochen, um das Märchen vom menschengemachten Klimawandel weiterhin zu unterfüttern. Waldbrände, Stürme, Trockenheit, aber auch Überschwemmungen, und: Orkane, ja selbst eisige Kälte(!) wurden schon als Ergebnis der anthropogenen Erderwärmung von den professionellen Angsttrompetern der Industrie und Medien herausgeblasen. Nun die Geländewagen. Spiegel-Online, ebenfalls ein hyperaktives Mitglied der links-grünen Mainstream-Medien, ist sich nicht zu schade zur stillen und besinnlichen Weihnachtszeit, Hamburg den Untergang in den Grönländischen Wassermassen vorherzusagen, wenn das Grönlandeis schmelzen sollte. Ich schrieb dem SPON-Redakteur Horand Knaup, dass es dann ja auch keinen Spiegel mehr gebe. Seine Einschätzung steht noch aus. „Ich könnte schreien“, sagt der „Klima-Papst“ vom Potsdam-Institute für Klimafolgenforschung Professor Schellnhuber, der mit dem Buch „Selbstverbrennung“ die Klimaapokalypse an Wand malt. Genau das ruft Kritik hervor. „Pro und Contra“ findet nicht statt und erinnert, jedenfalls bei diesem Thema, an das publizistische Niveau der DDR. Lt. einer Umfrage von Zeit-Online (2.5.2016) halten 70% der Deutschen die Nachrichtenmedien für gelenkt, der Verdacht der Nachrichtenunterdrückung läßt sich ebenfalls nicht von der Hand weisen. Das Vertrauen ist hin, Besserung nicht in Sicht.

Seltsam:

Mit dem Klimawandel wird den Deutschen seit Jahren Angst gemacht. Der lässt sich jedoch offensichtlich Zeit. Beim schon länger unter uns wütenden, jetzt noch zunehmenden islamischen Terror mit zahlreichen Toten und Schwerverletzten wird von Parteien, Kirchenfürsten aller Schattierungen und Ideologen aller Art zur Ruhe und Besonnenheit aufgerufen. Dieses Szenario erinnert mich an den berühmtem Befehl von König Friedrich Wilhelm IV. 1806 nach einer militärischen Niederlage: „Ruhe ist die erste Bürgerpflicht!“. –

Hier in Deutschland (im linken Jargon: „In dieser Republik“) läuft doch etwas gewaltig schief, oder mit Hamlet zu sprechen: „Es ist was faul im Staate…“. Ob der Klimawandel im vorausgesagten Sinne kommen wird, ist mehr als unklar, das haben Prognosen halt so an sich; jedoch: dass der nächste Terroranschlag schon in Vorbereitung ist, das ist eine unumstößliche Gewissheit. –

Wie wäre es denn, wenn „unser“ Staat plante, „uns“ effektiver zu schützen und die Medien sich wieder den Fakten annähern würden, statt Klimatragödien (der Eisbär auf der Scholle) nach dem System der ständigen Wiederholung flächendeckend in Umlauf zu bringen. Sollte das der Beginn der „Einübung des Gehorsams im Land der unbegrenzten Zumutbarkeiten“ sein, wie ein längst vergessener Buchtitel der 60er Jahre hieß?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Michael Kanno




Klaus-Eckart Puls EIKE: CO2 – Gift oder Lebenselixier?

Anlässlich des 1. Hamburger Klima- und Energie-Gespräches im Juni 2013 geht Dipl.-Meteorologe Klaus-Eckart Puls im einem Vortrag der Frage nach, ob das CO2 in der Luft ein Schadstoff, ein "Klima-Killer" oder gar ein Gift ist. Die Antwort ist klar und einfach: NEIN, denn ohne CO2 gäbe es auf der Erde keine Photosynthese, keine Pflanzen, keine Nahrung - kein Leben. Dem gegenüber: Der Einfluß von anthropogenem CO2 auf das Klima ist nur marginal.

Nur in  Klimamodellen wird ein dominanter Einfluß des anthropogenen CO2 angenommen und in Szenarien öffentlich zu "Vorhersagen" hoch stilisiert. Im Gegensatz dazu hat sich mittlerweile heraus gestellt: Die Natur macht ganz was anderes. Keines dieser Modelle hat den Stillstand der globalen Mitteltemperatur über die letzten 15 bis 17 Jahre vorhergesagt, obwohl die CO2 Konzentration in dieser Zeit stetig mit ca. 2 ppm/Jahr anstieg. Der Erde kam dieser Anstieg aber zugute, denn sie ist nach Satelliten-Auswertungen der NASA in den vergangenen 20 Jahren insgesamt deutlich grüner geworden. Auch ist CO2 ist ein ausgezeichneter "Pflanzen-Dünger", wie die im Vortrag zitierten Untersuchungen im Freiland und in Gewächs-Häusern beweisen.

Video des Vortrages von Klaus Puls anlässlich des 1. Hamburger Klima- und Energiegespräches am 14.6.13

Der Vortrag ist als pdf im Anhang herunterladbar

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Viel Wind um Nichts!

Die prognostizierte Zunahme von Stürmen bleibt aus! Ein wesentlicher Teil der Klimahypothese lautet: Durch eine Erwärmung der Erde werden die Zahl und die Stärke der Stürme zunehmen. Abgesehen von der Tatsache, dass Messungen aktuell einen globalen Temperaturrückgang seit 1998 signalisieren, zeigt ein Blick in die offiziellen Statistiken der Wetterdienste Irritierendes und Erfreuliches zugleich: Im Jahrhundert-Maßstab findet sich kein Trend zu einer Zunahme bei den nordatlantischen Stürmen und Sturmfluten, auch nicht bei Hurrikanen, Taifunen und Tornados. von Klaus-Eckart Puls –Diplom-Meteorologe

„Only bad news are good news“ (Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten) lautet das Credo vieler Medienschaffender. So verwundert es nicht, dass sich viele Artikel der letzten Jahre ungehemmt den Weltuntergangsfantasien hingeben: „Wenn die Flutwelle kommt“ (NZ, 12.06.07, S.12); „Vor uns die Sturmflut“ (FTD, 16.08.07, S.11); „Geht das Cuxland unter?“(NZ, 23.01.07, S.15); „Vor uns die Sintflut“
(FAZ 25.11.06.); „Mehr Umsatz durch mehr Stürme“ (FTD, 22.10.07, S.A2); „Die Klimaerwärmung hat Wind und Wellen stärker werden lassen, mit steigender Tendenz“(WamS, 26.03.06, S.73); „Mehr Sturm und sintflutartiger Regen“(NZ, 27.11.07); „Die Welt soll in Fluten versin- ken“(FAZ, 15.12.06, S.42). Diese Prophezeiungen sind bis heute nicht eingetreten. Im Gegenteil: Es wird z.B. an der Deutschen Nordsee-Küste vom Deutschen Wetterdienst ein Jahrhundert-Trend zu abnehmendem Wind festgestellt, was fu?r die boomende Windenergie-Industrie
zum Problem werden könnte, wie die Financial Times Deutschland fest stellte. Verkehrte Welt? Von wo weht hier der Wind?
Den ganzen Text finden Sie als pdf Datei in der Anlage

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Anthropogener Meeresspiegelanstieg – vom Konstrukt zur Panik ?

Zusammenfassung: Einen weltweit einheitlichen Meeresspiegel gibt es nicht. In der Erdgeschichte hat es durch vielerlei geophysikalische und meteorologische Prozesse stets Veränderungen des Meeresspiegels gegeben, die bis heute auftreten. Die globale Massenbilanz des Eises von Nordpol, Grönland und Antarktis ist derzeit und für eine überschaubare Zukunft positiv. Auch schmelzendes Nordpol-Eis leistet aus rein physikalischen Gründen, da es auf dem Wasser schwimmt, keinen Beitrag zu einem Meeresspiegelanstieg. Seit der letzten Eiszeit ist der Meeresspiegel stetig gestiegen, im Mittel um einen halben bis einen Meter pro Jahrhundert, z.B. an der deutschen Nordseeküste immer noch 35 cm/Jahrhundert innerhalb der letzten 400 Jahre. Dabei haben anthropogene Einflüsse keine Rolle gespielt. Die verfügbaren Pegel zeigen global im 20. Jahrhundert einen Anstieg von etwa 16 bis 18 cm, deutlich weniger als in den Jahrhunderten davor. Eine Beschleunigung des Anstieges ist nicht erkennbar, bei der überwiegenden Zahl der Auswertungen zeigt sich eher eine Abschwächung. Ein anthropogenes Signal des Meeresspiegel-Anstieges ist nicht zu finden! Der „Weltklimarat“ (IPCC) hat seine Prognosen von im Mittel 180 cm (1990) in mehreren zwischenzeitlichen Schritten auf im Mittel 38 cm (2007) zurückgenommen, und somit nach unten hin weitgehend an den noch geringeren Trend der letzten Jahrzehnte angepasst. Die in der Öffentlichkeit immer wieder angeheizte Krisenstimmung bis hin zur Panikmache bezüglich bevorstehender Küsten-Überflutungen hat keine naturwissenschaftliche Grundlage.

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Land unter im Nordwesten ?

Aus: LAUFPASS 19/2009, Bremerhaven ; Der Widerspruch ist unübersehbar: Einerseits wiederholen einige Klima-Institute mit ihren Modellen ständig die Prognosen, dass aufgrund der seit 150 Jahren (bis 1998) beobachteten Erderwärmung der Meeresspiegel-Anstieg sich beschleunigen müsse; Andererseits zeigen die weltweiten Pegelmessungen und neuerdings die Satelliten-Daten, dass der seit Ende der letzten Eiszeit (vor rund 10.000 Jahren) ohnehin steigende Meeresspiegel seinen Anstieg mehr und mehr verlangsamt. So ist an der Deutschen Nord ...

Aus: LAUFPASS 19/2009, Bremerhaven ; Der Widerspruch ist unübersehbar: Einerseits wiederholen einige Klima-Institute mit ihren Modellen ständig die Prognosen, dass aufgrund der seit 150 Jahren (bis 1998) beobachteten Erderwärmung der Meeresspiegel-Anstieg sich beschleunigen müsse; Andererseits zeigen die weltweiten Pegelmessungen und neuerdings die Satelliten-Daten, dass der seit Ende der letzten Eiszeit (vor rund 10.000 Jahren) ohnehin steigende Meeresspiegel seinen Anstieg mehr und mehr verlangsamt. So ist an der Deutschen Nordseeküste der Meeresspiegel seit 400 Jahren nicht mehr so langsam gestiegen wie im 20. Jahrhundert.

MSp.Layout.090203.pdfMSp.Layout.090203.pdf




Lohn der Angst – Klima-Hysterie schwemmt Geld in die Staatskassen

Wir erleben ein Zeitalter nie dagewesener Angst- und Panikmache: ‘Bis zum Jahre 2000 sind Öl und viele Rohstoffe alle‘, (“Club of Rome“, 1970); ‘Die ersten Wälder werden schon in den nächsten fünf Jahren sterben‘ (Forstwissenschaftler Prof. Ulrich, DER SPIEGEL 47/1981); “Wir stehen vor einem ökologischen Hiroshima…“ (DER SPIEGEL, 1983, zum“Waldsterben“); ‘Durch BSE-Rindfleisch verblödet die Menschheit‘ (Medien 2001 ff); ‘Das Ozonloch bringt Millionen Hautkrebs-Tote‘ (1970 ff); ‘SARS - weltweite Lungen-Epidemie steht bevor‘ (Gesundheitsbehörden und Medien 2002 ff); ‘Acrylamid führt zu Erbschäden – Vorsicht beim Backen, Braten, Rösten, Grillen und Frittieren‘ (Bundesamt für Verbraucherschutz und Medien, seit April 2002 ff); ‘Nitrosamine in Bier, Fischen, Käse, Baby-Schnullern… führen zu Krebs‘ (Medien 2004 ff); ‘Vogelgrippe – ein neuer Virus bedroht Tiere und Menschheit‘ (FAO, Gesundheitsämter und Medien 2006 ff); ‘Droht eine neue Eiszeit?‘ (Klimaforscher und Medien 1970-75).

Doch welch ein Glück: Nichts, aber auch gar nichts von all diesen Horror-Visionen ist auch nur im Ansatz eingetreten. Und es fällt nicht allzu schwer, dieses erfreuliche(!) Schicksal auch dem derzeitigen Hysterie-Renner zu prognostizieren: Die “menschgemachte (anthropogene) Klima-Katastrophe“ wird nicht stattfinden,  denn es gibt  –  entgegen allen anders lautenden  Behauptungen  –  bis heute weder physikalische Beweise noch Wetter-Signale dafür.

Den gesamten Artikel finden Sie im pdf Anhang

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Eisberg voraus – Weltuntergang auch ?

Ende März brach ein Eisberg in der West-Antarktis ab. Ein normaler Vorgang seit Jahrtausenden, aber in den Medien und bei einigen "Pseudowissenschaftlern" wurde sofort die "Klima-Katastrophe" bemüht. Was ist davon zu halten ?

Ende März brach ein Eisberg in der West-Antarktis ab. Ein normaler Vorgang seit Jahrtausenden, aber in den Medien und bei einigen „Pseudowissenschaftlern“ wurde sofort die „Klima-Katastrophe“ bemüht. Was ist davon zu halten ?
Puls.zu.AA-Eisberg.docPuls.zu.AA-Eisberg.doc




Die Klima-Katastrophe – Sturm im Wasserglas, nicht an den Küsten!

Z u s a m m e n f a s s u n g Untersucht und dargestellt werden die nordatlantischen Trends von Stürmen und Sturmfluten anhand von Publikationen des Seewetteramtes Hamburg (DWD/SWA) und des Bundesamtes für Seeschiffahrt und Hydrographie (BSH) seit 1950. Die Auswertung wird im Zusammenhang mit der Nordatlantischen Oszillation (NAO) durchgeführt. Diese ist ein Maß für die Schwankungen des Luftdruck-Gradienten. Schließlich wird auch der Zusammenhang mit der Windlast für Windkrafträder dargestellt. Seit 1990 zeigen alle Parameter einen abnehmenden Trend, wobei es seit 2005 Anhaltspunkte für eine Umkehr dieser natürlichen Schwankungen gibt. Untersuchungen aus den USA zeigen: Es gibt im 20. Jahrhundert und bis 2007 keinen Trend bei Hurrikanen, weder in der Zahl noch in der Intensität. Das Gleiche gilt für Tornados, wobei es bei den starken Tornados sogar einen abnehmenden Trend gibt. Die von einigen Instituten und vom IPCC seit etwa 20 Jahren prognostiziert ...

Z u s a m m e n f a s s u n g

Untersucht und dargestellt werden die nordatlantischen Trends von Stürmen und Sturmfluten anhand von Publikationen des Seewetteramtes Hamburg (DWD/SWA) und des Bundesamtes für Seeschiffahrt und Hydrographie (BSH) seit 1950. Die Auswertung wird im Zusammenhang mit der Nordatlantischen Oszillation (NAO) durchgeführt. Diese ist ein Maß für die Schwankungen des Luftdruck-Gradienten. Schließlich wird auch der Zusammenhang mit der Windlast für Windkrafträder dargestellt.
Seit 1990 zeigen alle Parameter einen abnehmenden Trend, wobei es seit 2005 Anhaltspunkte für eine Umkehr dieser natürlichen Schwankungen gibt.
Untersuchungen aus den USA zeigen: Es gibt im 20. Jahrhundert und bis 2007 keinen Trend bei Hurrikanen, weder in der Zahl noch in der Intensität. Das Gleiche gilt für Tornados, wobei es bei den starken Tornados sogar einen abnehmenden Trend gibt.
Die von einigen Instituten und vom IPCC seit etwa 20 Jahren prognostizierte dramatische Zunahme von Stürmen, Sturmfluten und anderen Extremwetter-Ereignissen ist nirgendwo zu erkennen.

Puls.Stürme+St`fluten.docPuls.Stürme+St`fluten.doc




Die unruhige Sonne – Klima-Macher Nummer Eins !

Der Einfluß der Sonne auf die heutige Klima-Erwärmung ist umstritten. Ein historischer Rückblick über die Forschung wird gegeben. Die unterschiedlichen Auffassungen über die Auswirkungen der variablen Sonnen-Aktivität in den letzten 100 Jahre werden diskutiert.

Der Einfluß der Sonne auf die heutige Klima-Erwärmung ist umstritten. Ein historischer Rückblick über die Forschung wird gegeben. Die unterschiedlichen Auffassungen über die Auswirkungen der variablen Sonnen-Aktivität in den letzten 100 Jahre werden diskutiert.P u l s.Sonne.docP u l s.Sonne.doc
Klima Sonne.docKlima Sonne.doc