Die sechs wichtigsten Gründe, warum ich ein Klima­skeptiker bin – und warum auch Sie skeptisch sein sollten

Cartoon: Josh

Justin Haskins
Ein Klimaskeptiker zu sein bedeutet nicht, dass man wissenschaftliche Ergebnisse oder den Umstand leugnet, dass sich das Erdklima erwärmt hat. Es bedeutet einfach, dass man Fakten an Stelle von Spekulation und Angstmache bei der Debatte in den Vordergrund stellen sollte. Falls das für Sie vernünftig klingt, sind Sie vielleicht auch ein Klimawandel-Skeptiker.


Seit nunmehr 30 Jahren haben einige Wissenschaftler und viele linke Aktivisten unterstellt, dass die Welt am Rande des Zusammenbruches steht infolge der Verbrennung fossiler Treibstoffe seitens der Menschen. Diese soll globale Erwärmung verursacht haben.

Zum Beispiel hieß es in dem Presseorgan San Jose Mercury News (Kalifornien) am 30. Juni 1989: „Ein leitender Umweltbeamter bei den UN, Noel Brown, sagt, dass ganze Nationen vom Angesicht der Erde verschwinden könnten infolge steigenden Meeresspiegels, falls die globale Erwärmung nicht bis zum Jahr 2000 zum Halten gebracht wird. Überflutung küstennaher Gebiete und Ernteausfälle würden einen Exodus von ,Öko-Flüchtlingen‘ auslösen, was zu politischem Chaos zu führen droht“, sagte Brown, Direktor des Zweigbüros New York des UN-Umweltprogramms. Er sagte weiter, dass die Nationen ein Zeitfenster von zehn Jahren haben, das Problem Treibhauseffekt zu lösen, bevor es außer Kontrolle gerät.

Aber trotz dieses ewigen Geschreis seitens der Linken, die proklamieren, die „Wissenschaft sei settled“ und dass es einen „wissenschaftlichen Konsens“ gebe, gibt es viele Gründe, diese Hypothesen zurückzuweisen. Hier sind sechs der wichtigsten dieser Gründe:

1. Die Reihe der Temperatur-Prophezeiungen der Klima-Alarmisten ist katastrophal schlecht

Die meisten Menschen wissen nichts über Klimawissenschaft, und bei all dem Theater, das weltweit aufgeführt wird – wer kann ihnen das zum Vorwurf machen? Anstatt diese Dinge selbst unter die Lupe zu nehmen, verlassen sich die Menschen auf die Medien und diejenigen Wissenschaftler und ihre wissenschaftlichen Schlussfolgerungen, welche die Medien gefördert haben. Mit anderen Worten, das Ausmaß, mit dem die Öffentlichkeit die Theorie glaubt, dass die Menschen verantwortlich sind für globale Erwärmung, basiert auf dem Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaftler und die Medienportale, von denen sie das meiste zu diesem Thema hört – aber ist dieses Vertrauen gerechtfertigt? Angesichts der endlosen Historie katastrophaler Falsch-Prophezeiungen der Klima-Alarmisten lautet die Antwort eindeutig „nein!“.

Während der letzten drei Jahrzehnte haben viele Klimawissenschaftler eine ganze Reihe signifikanter und alarmierender Prophezeiungen bzgl. globale Erwärmung von sich gegeben, und fast immer lagen sie falsch – wirklich ganz und gar falsch. Roy Spencer schrieb im Jahre 2014, dass über 95% aller Klimamodelle „den Erwärmungstrend bis zum Jahr 2013 seit 1979 übertrieben haben“.

2. Prophezeiungen der Klima-Alarmisten bzgl. Extremwetter und andere Krisen waren ebenfalls falsch

Es ist üblich, dass die Klima-Alarmisten vorgeben, dass die globale Erwärmung eine Zunahme von Extremwetter-Ereignissen zur Folge hätte und dass diese noch weiter zunehmen werden, einschließlich von Hurrikanen, und dass der Meeresspiegel eventuell so stark steigt, dass Großstädte an Küsten irgendwann überflutet und unbewohnbar werden. Die verfügbaren Daten jedoch sagen etwas ganz anderes.

H. Sterling Burnett, Ph.D., ein Forscher, der sich auf Umwelt- und Klimathemen im Heartland Institute spezialisiert hat, an welchem ich als Herausgeber tätig bin, schrieb im Januar für Red State: „Zum Beispiel prophezeiten die Modelle intensivere Hurrikane, aber seit fast einem Jahrzehnt gab es in den USA deutlich weniger Hurrikane, die auf das Festland übergetreten waren, als im historischen Mittel, und diejenigen Hurrikane, die das doch geschafft haben, waren nicht stärker als zuvor.

Außerdem“, fuhr Burnett fort, „haben Wissenschaftler zwar behauptet, dass die anthropogene Erwärmung den Meeresspiegel mit zunehmenden Raten steigen lassen wird – wegen der schmelzenden Eiskappen in Grönland und der Antarktis sowie wegen der thermischen Ausdehnung von Wasser bei wärmeren Bedingungen – doch hat sich dieser Anstieg in Wirklichkeit verlangsamt. Tatsächlich ist der Meeresspiegel über 400 Fuß [ca. 120 m] seit dem Ende des letzten Interglazials gestiegen. Allerdings ist die Rate des Meeresspiegel-Anstiegs seit 1961 (etwa ein Achtel Inch [ca. 3 mm] pro Jahr) weitaus geringer als das historische Mittel (seit dem Ende der Eiszeit zuvor). Der Anstieg hat sich im vorigen Jahrhundert nicht merklich verstärkt im Vergleich mit früheren Jahrhunderten“.

3. Es gibt viele unerklärbare Probleme mit der Theorie, dass ein zunehmender CO2-Gehalt die globale Temperatur zum Steigen gebracht hat

Eine der gängigsten Falschbehauptungen in der Klimawandel-Debatte ist, dass Skeptiker der Behauptung widersprechen, dass die Temperatur während der letzten Jahrzehnte gestiegen ist. Nahezu jeder stimmt zu, dass es tatsächlich wärmer geworden ist, und Hauptgegenstand der Diskussion sind die Gründe für diese Erwärmung. Die Klima-Alarmisten machen die Menschen dafür verantwortlich, und die Skeptiker glauben, dass die Menschen dafür mehr oder weniger oder auch überhaupt nicht dafür verantwortlich sind. Einer der Gründe, aber nicht der einzige, warum viele Skeptiker die Hypothese eines Links zwischen Temperatur und CO2 ablehnen ist, dass es während der letzten zwei Jahrhunderte Perioden mit Abkühlung oder gar keiner Temperaturänderung gegeben hat.

Zum Beispiel war es von den vierziger bis zu den siebziger Jahren auf der Erde zu einer Periode globaler Abkühlung gekommen, während das CO2-Niveau sogar kontinuierlich gestiegen ist. Zu Beginn dieses Jahrhunderts gab es einen nunmehr 18 Jahre dauernden „Stillstand“, obwohl ebenfalls der CO2-Gehalt zunimmt.

4. Es bestehen Zweifel, dass die am meisten herangezogenen Klimadaten korrekt sind

Klimaskeptiker machen sich Gedanken, nachdem zahlreiche durchgesickerte Dokumente belegt haben, dass Klimadaten auf unwissenschaftliche Art und Weise verändert worden sind, damit sie die Erwärmung viel stärker zeigen als sie tatsächlich war, und sagen, dass viele, von prominenten Organisationen, darunter der NASA, herangezogenen Klimadatensätze ungenau sind. Eine neue begutachtete Studie der Forscher James P. Wallace III, Joseph S. D’Aleo und Craig Idso scheint dies zu stützen.

In der Studie mit dem Titel „On the Validity of NOAA, NASA and Hadley CRU Global Average Surface Temperature Data and the Validity of EPA’s CO2 Endangerment Finding” beabsichtigten die Forscher, „die gegenwärtigen Schätzungen der GAST (global average surface temperature) mittels der besten verfügbaren Daten zu validieren“, schrieben die Autoren. „Darunter sind die am besten dokumentierten und verständlichen Datensätze aus den USA und von anderswoher ebenso wie globale Daten von Satelliten, die eine weit größere globale Abdeckung ermöglichen und die nicht kontaminiert sind durch schlechte Standorte und Auswirkungen durch Urbanisierung“.

Sie verglichen vertrauenswürdige Roh-Klimadaten mit den weithin veränderten Datensätzen, welche adjustiert worden waren, um diversen Problemen Rechnung zu tragen wie etwa Abwärme in Städten. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass die von der NASA, der NOAA und dem UKMO genutzten Datensätze „keine gültige Repräsentation der Wirklichkeit sind“.

„Tatsächlich ist die Größenordnung ihrer Adjustierungen historischer Daten, mit denen die zyklischen Temperaturverläufe entfernt wurden, total inkonsistent mit veröffentlichten und glaubwürdigen Temperaturdaten aus den USA und aus der ganzen Welt. Folglich ist es unmöglich, aus den drei veröffentlichten GAST-Datensätzen abzuleiten, dass die letzten Jahre die wärmsten Jahre jemals waren – trotz wiederholter gegenteiliger Behauptungen“.

5. Selbst wenn die Menschen ursächlich für ein etwas wärmeres Klima wären, ist das nicht notwendigerweise etwas Schlechtes

Die zugrunde liegende Hypothese, welche fast alle Klima-Alarmisten lautstark vor sich her tragen ist, dass die Erwärmung schädlich, destruktiv und gefährlich ist. Dabei gibt es sehr viele Beweise, die zeigen, dass von einer moderaten Erwärmung fast alle Pflanzen, Tiere und auch die Menschen teils erheblich profitieren. Wir wissen beispielsweise, dass Pflanzen bei einem erhöhten CO2-Niveau deutlich besser gedeihen, weshalb man in Gärtnereien zusätzliches CO2 in die Gewächshäuser leitet.

Multiple Studien haben auch immer wieder bestätigt, dass unser Planet während der letzten Jahrzehnte grüner geworden ist [was in der Natur gut, in der Politik schlecht ist! Anm. d. Übers.] – höchstwahrscheinlich aufgrund höherer CO2-Konzentrationen. Einer im Journal Nature Ecology & Evolution im Mai veröffentlichten Studie von Martin Brandt et al. zufolge wurde der afrikanische Kontinent während des 20-jährigen Zeitraumes von 1992 bis 2011 grüner, während in nur 11% „weniger grün“ verzeichnet wurde. Interessanterweise ergab sich, dass die zunehmende Ergrünung durch höhere CO2-Konzentrationen und stärkeren Niederschlag „getrieben“ worden ist, während abnehmendes Grün zum größten Teil die Folge von Abholzen der Vegetation seitens der Menschen ist.

Ein grünerer Planet bedeutet, dass Menschen und Tieren mehr Nahrungsmittel zur Verfügung stehen, während ein kälteres Klima historisch assoziiert war mit erheblicher Nahrungsknappheit und in extremen Fällen mit Hungersnöten. Ein in dem einflussreichen Journal The Lancet im Jahre 2015 veröffentlichter Artikel untersuchte Gesundheitsdaten aus 13 Ländern, welche für insgesamt 74 Millionen Todesfälle verantwortlich waren. Die Studie ergab, dass bei kaltem Wetter direkt oder indirekt 1700 Prozent mehr Menschen zu Tode kommen als in warmem Wetter.

6. Es gibt keinen Grund zu glauben, dass die Menschen im Verlauf dieses Jahrhunderts keine billigen Energie-Alternativen entwickeln werden

Nehmen wir einmal an, dass sich das Klima infolge menschlicher Aktivitäten erwärmt, was möglicherweise problematisch wird. Die ernstesten Probleme wären demnach immer noch erst in einem Jahrhundert oder mehr zu erwarten, selbst nach den düstersten, wissenschaftlich völlig unhaltbaren Modellen. Das bedeutet, dass der Welt noch mindestens ein halbes Jahrhundert bleibt, um alternative Energiequellen zu entwickeln sowie ein für allemal zu klären, ob fossile Treibstoffe wirklich für das Problem ursächlich sind.

Vor einem Jahrhundert bekämpften sich zivilisierte Nationen noch auf dem Rücken von Pferden und reisten mittels Dampfmaschinen. Vor fünfzig Jahren waren Handys die Grundlage für Science Fiction. Vor dreißig Jahren besaß der normale amerikanische Haushalt keine Computer. Und heute fliegen die Menschen innerhalb weniger Stunden um die ganze Welt, in mit Wi-Fi ausgestatteten Flugzeugen, was es ihnen ermöglicht, nahezu endlos mit Nachrichten, Informationen und Unterhaltung versorgt zu werden mittels kleiner, in eine Hosentasche passender Geräte. Glaubt wirklich irgendjemand ernsthaft, dass sich die Energieversorgung nicht auch revolutionieren wird? [Ja, ich! Zumindest in Deutschland, wo jeder noch so kleine Fortschritt in dieser Hinsicht sofort von einer rotgrünschwarzgelben Mehrheit verboten wird! Anm. d. Übers.]

Full post, in dem aber nur noch ein letzter kleiner Absatz zu finden ist.

Link: https://www.thegwpf.com/the-six-most-important-reasons-im-a-climate-sceptic-and-why-you-should-be-sceptical-too/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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19 Kommentare

  1. Zu diesem Themenbereich gibt es einen aufschlussreichen Artikel.
    http://www.tichyseinblick.de/meinungen/trump-und-die-illusion-der-realitaet/
    Es geht sich zwar um Trump, aber der Mechanismus dahinter passt 1/1 auf die Klimadebatte:
    …..
    Die bereits erwähnte Analogie mit den zwei parallel ablaufenden Filmen führt direkt zu Scott Adams gewichtigster Vorhersage über die Trump-Präsidentschaft: Das Verhältnis der Menschen zu den Fakten und damit zur Realität wird sich in noch nicht gekannter Art und Weise ändern. Denn Fakten sind relativ ineffektive Werkzeuge der Überzeugung und spielen daher für jemanden wie Trump, der sich so gut wie ausschließlich auf seine Überzeugungskraft verlässt, nur eine untergeordnete Rolle. Fakten sind wichtig für das Ergebnis einer Handlung, aber Adams sieht nur schwache Evidenz dafür, dass Fakten bei der Entscheidungsfindung für oder gegen eine Handlung eine Rolle spielen. Trump fühle sich daher frei, die Fakten zu verkürzen, zu ignorieren, zu übertreiben, oder auch einfach vieles zu sagen, was bei einem Faktencheck durchfällt. Aber das sei ihm nicht wichtig, so lange es die Aufmerksamkeit der Menschen dorthin lenkt, wo er sie haben will – und das erreicht er.
    …..
    Genau so läuft es bei der Klimadebatte, Fakten zählen nicht, nur der Glaube leitet die Handlungen, und der Glaube heute heißt eben Klimakirche! Trotzdem darf man nicht aufhören den Irrsinn zu kritisieren, denn unsere Nachfahren sollen nicht denken alle seien der Klimakirche auf den Leim gegangen….

  2. Bliebe halt noch der 7. Punkt wonach die Theorie vom Treibhauseffekt völliger Mumpitz ist. Sie beruht schon mal auf falschen Annahmen. Demnach wäre der Emissionsgrad der Erde der eines perfekten Schwarzkörpers, was definitiv nicht stimmt. Schlimmer aber noch: Wolken werden zur „Oberfläche“ gezählt, bei der Absorption von Sonnenstrahlen, Wolken seien hingegen „Treibhausgase“, wenn es um den Emissionsgrad geht. Kindergarten!!
    Wolken hätten darüber hinaus nur einen minimalen „Treibhauseffekt“ (sic!) von 24-31W/m2. Um das mal in Perspektive zu setzen: nehmen wir an 30% der Erdoberfläche wären durchschnittlich mit Wolken bedeckt, dann lässt sich für eine durchgehende Bewölkung beispielweise 30/0,3 = 100Watt bestimmen. Da die Erde im Durchschnitt 236W/m2 (inklusive Wolken) emittiert, und Wolken den Wert um mindestens 24Watt reduzieren, kann man 260Watt als Basisszenario nehmen. Dann würde eine durchgehende Bewölkung die Emissionsrate um 100/260 = 38% reduzieren.
    Ist das der Unterschied zwischen klaren und bewölkten Nächten? Sinken die Temperaturen während der Nach um 38% langsamer, wenn es eine durchgehende Wolkendecke gibt, als wenn es völlig klar ist? Nein! Der Unterschied beträgt denn eher 85%!
    Ohne das jetzt herleiten zu wollen, aber das „cloud forcing“ beträgt denn eher 127W/m2, und ist damit für den Großteil des vermeintlichen „Treibhauseffekts“ verantwortlich. Der Rest lässt sich mit einem realistischen Emissionsgrad von ca. 0,93 erklären. Treibhausgase spielen hingegen keine, bzw. nur eine marginale Rolle.

    • Werter Herr Schaffer,
      Sie haben Recht. Der von Ihnen als 7. Punkt angeführte Grund ist aber eigentlich der einzige für einen Skeptiker, denn es gibt keinen THE. Der Rest ist dann eigentlich uninteressant.

  3. Wie ich zum Skeptiker wurde?
    In den 1980ern war ich ein Computerfreak, und bestand mein wissenschaftliches Abitur mit Sonderleistung in Informatik. Wissenschaften blieben immer mein Hobby, und so informierte man sich selber mit Büchern und populärwissenschaftlichen Magazinen im Vor-Internetären Zeitalter. Es gab eben nicht mehr. Aber es reichte aus.
    1. In heutigen Publikationen, natürlich alle politisch korrekt, wird in Sachen Klima betont, dass der menschliche Einfluss seit langem erwiesen und gesichert ist. Ach wirklich? Ich kann mich an KEINE EINZIGE Stellungnahme in Wissenmagazinen aus den 1980ern erinnern, wo der anthropogene Einfluss als „gesichert“ dargestellt wurde. Nur in POLITISCHEN Printmedien wurde darauf „hingewiesen“ (Propaganda). Bestes Beispiel ‚Der Spiegel‘ 33/1986.
    2. Da ich mich für Informatik interessiere, waren die Klimasimulationen stets im Blickfeld. Das Stichwort heißt Chaos-Forschung, das erst mit steigender Computer-Power errechnet werden konnte. Und das Wetter ist so ein Chaos. Und in langen Zeiträumen nennt sich das Ding eben Klima, welches zu berechnen gilt. Keine einzige Klima-Simulation ist bis heute eingetroffen. Wenn eine Simulation die Realität nicht nachstellen (berechnen) kann, dann sind die Algorithmen in so einem Programm eben nix wert, ab in die Programmiermülltonne damit, basta. Als ich mich von 2007 bis 2011 intensiv mit dieser Thematik beschäftigte, musste ich feststellen, dass die Hockeyschläger-Kurve des Michael Mann nur Simulationen existierte und nicht in der Realität. Trotzdem orakelten die CO2-Seher weiterhin eine Studie nach der anderen, wonach es nur Erwärmungen gibt, obwohl der statistische globale T°-Anstieg stagnierte. Solche „Studien“ werden in der Öko-Religion mittlerweile gehandelt wie einst Reliquien im Mittelalter.
    Wir bewegen uns wieder Richtung Mittelalter, aber nicht nur, dass es wieder so warm wird auf natürliche Weise wie damals, nein, die Menschen werden von oben her verblödet, und sollen sich dem Diktat der Klima-Dogmen unterordnen.
    P.S.: Einst soll ein deutscher Kaiser einen Brief an den Papst geschrieben haben, wo drin stand „halte du die Leute dumm, ich halte sie am arbeiten“

  4. Auch weil die Angst vor Hölle und Teufel seit 2.000 Jahren viele Gutmenschen bestens ernährt, halte ich mich zum Klima an einige Fakten:
    1. Vor etwa 3,5 Milliarden Jahren begann bei mehr als 25% CO2 in der Atmosphäre die Entwicklung von Flora und Fauna.
    2. Vor etwa 300 Millionen Jahren kam die erste Eiszeit – vom homo sapiens keine Spur.
    3. Vor 2 – 3 Millionen Jahren Jahres begann die gegenwärtige Eiszeit/Warmzeit Schaukel – die Dinosaurier waren weg, vom homo sapiens immer noch keine Spur.
    4. Vor etwa 120 000 Jahren war es bitter kalt, die Meeresspiegel waren 120 m tiefer – CO2 war fast weg, aber der homo sapiens war da!
    5. Vor 15.000 Jahren wurde es mal wieder warm, die Meeresspiegel stiegen um 120 m (heute immer noch ein wenig) und der homo sapiens vermehrte seine Population auf gegenwärtig 7,5 Milliarden mit steigender Tendenz.
    6. Unbekannt ist Allen, warum das so geschah, und niemand kann sagen, ob es in 8 Tagen regnet!
    Warum nennt man den Menschen eigentlich homo sapiens? –
    Weil Angst auf Objektsuche immer eine gute Basis ist für lukrativen Beschiss, oder?

  5. Bis 1999 hatte auch ich noch gedacht, dass es nicht so schlimm mit der grünen Ideologie kommen wird, da wir ja in den 70er Jahren noch von einer kleinen Eiszeit geredet hatten.
    Dann kam Michael Mann mit seinem Hockey stick und dann ging es quasi immer schneller und dümmer als die Polizei erlaubt.

    Vernunft sucht man vergeblich und das Lügengebäude ist sehr gross. Es ist fast egal wieviel Lügen man aufzeigt, da die anderen Lügen das Lügengebäude zusammenhalten. Jedes kleine Ereignis wird hergenommen um den Klimawandel aufrechtzuhalten.
    Die Grünen sind Meister darin. „Antarktis verliert riesen Eisberg“ wird gleich mit „Schmilzt das Eis hier weiter ab, würde das zu einem Meeresspiegelanstieg von 10 Zentimeter führen“ in Verbindung gebracht.
    https://tinyurl.com/ycjpcm9s
    Wenn die Autoindustrie eine falsche Angabe macht dann ist die Presse sofort da.

    Die grüne Ideologie kann sich nur selbst als ad absurdum führen. Aber wie?
    Blackout oder kleine Eiszeit? Beides nicht schön aber es wird wohl nicht anders gehen.

  6. Ich gehöre allerdings zu der hardcore-Fraktion, die nicht einmal die Aussage akzeptieren, dass diese ominöse „globale mittlere Temperatur“ seit 1870 (!) irgendwie angestiegen sei, aber sei’s drum.
    Ich wurde zum Skeptiker 1, als ich als um Logik bemühter Laiendenker sah, dass sämtliche Folgen des AGW katastrophal enden sollten. Sämtliche. Ausnahmslos. Es wurde nirgends auch nur ein Fitzelchen positiver oder zumindest nicht-katastrophaler Wirkungen in Erwägung gezogen. Daraus lernte ich den modernen Denkfehler kennen, dass die Meinungsmacher in ihrer armseligen Weltsicht die Natur als genau so dumm ansahen, wie sie selbst sie sich nur interpretieren konnten.
    Der Skeptiker 2 wurde ich als Geologe, als ich merkte, dass die Pläne zur CO2-Sequestrierung und CCS nicht etwa eine geniale Kabarettnummer, sondern wirklich ernst gemeint waren. Dieses Verfahren konnte ich nur als Satire sehen, denn es ist schon von den Grundlagen her so lachhaft blödsinnig, dass ich lange brauchte, um zu erkennen, dass es keine Satire ist, sondern ein Mittel, Forschungsgelder abzugreifen.
    Dann traf ich EIKE…
    PM, Geologe

    • Hallo Herr Merbitz,
      willkommen im Klubder hard-corer.
      1. Es gibt keine Globaltemperatur aus thermodynamischen Gründen.
      2. Einmal unterstellt es gäbe so etwas, dann müßte dieser Anstieg ja statistisch signifikant sein. Ist er aber nicht bzw. nur dann, weil ein völlig ungeeignetes Statisikmodell herangezogen wird wie der Statistiker des Met-Office D. McNeal gezeigt hat

    • Ich gehöre allerdings zu der hardcore-Fraktion, die nicht einmal die Aussage akzeptieren, dass diese ominöse „globale mittlere Temperatur“ seit 1870 (!) irgendwie angestiegen sei, aber sei’s drum.

      Die Sache mit der absoluten Angabe einer mittleren Temperatur halt ich auch für ein schwieriges Thema, insbesondere wenn man sieht wie manche Leute um die absolute Zahl lang und breit Quellen verschiedenster Qualität diskutieren.
      Ich finde es da wesentlich interessanter sich mit sicheren Indikatoren Zur relative Temperaturänderung zu befassen:
      In den Alpen (und anderen Hochgebirgen der Erde) ist die Temperatur seit 1920 sicherlich angestiegen, die Glaziologie und die Permafrostforschung legen dies nahe. Als Geologe wissen Sie das ja.

      Langfristtendenzen lassen sich auch aus geeigneten Bodentemperatur-Messstellen ableiten, da der Boden hier als Tiefpassfilter „Wetter-Schwankungen“ herausfiltert.

      Aber all dies kann doch die hard-core Fraktion nicht erschütter

  7. Auf Vernunft und Einsicht zu hoffen ist unrealistisch. Um die Mutter aller Verschwörungstheorien zu nennen: die NWO, manche nennen es auch „deep state“. Egal, was man sich im Detail darunter vorstellt. Es sind doch offensichtlich immer die gleichen paar Leute, natürlich mit einem bunten Tross von Mitläufern, die aus allem Gold machen. Wie der sagenhafte Midas. Nur dass die das nicht als Fluch ansehen. Aber selbst Krösus wäre ein armer Schlucker gegen Soros und Co. Man muss sich das einmal klar machen: Ein Herr Soros wettet auf den Untergang eines Staates, einer Währung, was auch immer, und sorgt dann dafür, dass genau das auch eintritt. Mit dem Handel von „CO2-Zertifikaten“ hat nicht nur Al Gore ein nettes Sümmchen gemacht. Solange die Angst vor dem bösen Klimawandel hoch gehalten wird, spuckt und kackt der Goldesel.
    Egal, ob es um Klimawandel, Bankenrettung, Euro-Krise, Migrationskrise, Farbrevolutionen, Gender Mainstream, „Social Justice“ u. a. geht, überall haben diese Leute die Finger am Ruder. Daher kann es nicht verwundern, dass letztlich alles nach dem gleichen Verfahren aufgezogen wird. Die zugehörige Ideologie trägt immer religionsähnliche Züge. Wissenschaftliche Erkenntnisse, die dem widersprechen, gibt es in allen vorgenannten Gebieten zuhauf, die liegen auf der Hand, werden aber verteufelt und die Kritiker mund- oder mausetot gemacht. Mit der Inquisition könnte man ja auch nicht wissenschaftlich argumentieren.
    Und die Blogger arbeiten sich an allen Themen ab, bringen aufopferungsvoll Argumente, Zahlen, Fakten. Nur — nichts davon führt in irgendeiner Weise zu einer Besserung der Zustände.
    Hat jemand einen Plan?

    • An Hans Mayer
      Ihre Frage zum Schluss hat mich zum Nachdenken gebracht, obwohl mir ein ähnlicher Gedanke schon oft gekommen ist:

      Alle die vielen Gegner der These vom bösen CO2 sollten einmal in Deutschland eine Großdemonstration veranstalten. Ich stelle mir vor, dass die wichtigste Forderung dieser Demo sein sollte, dass es endlich in den Medien eine Diskussion mit den Köpfen der Panikmacher namentlich Prof. Schellnhuber, Prof. Rahmstorf, Prof. Lucht, Dr. Mojib Lativ, Prof. Harald Lesch und andere geben soll. Diese haben sich nie einer Diskussion gestellt.

      Ich stelle mir vor, dass die Medien sich für eine solche Demo interessieren könnten. Zumindest erwarte ich das von den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten. Wenn das klappt und die eingeladenen Vertreter der CO2-Hypothese würden diese Einladung zu einer Diskussion mit Wissenschaftlern aus dem Kreis der bösen „Leugner“, wie bisher, nicht annehmen, dann würde ein Teil der Bevölkerung vielleicht spüren, was uns unter dem Begriff Klimaforschung verkauft wird.

  8. Dem ist nichts hinzuzufügen. Die Lesch/Rahmstorf-Fraktion würgt ja jede Diskussion ab. Erwärmungsskeptiker sollten sich eigentlich in Panikskeptiker umbenennen lassen. Denn genau darum geht es. Es sollte der Teufelskreis durchbrochen werden, in religiös-fanatische Hektik zu verfallen, wenn Ereignisse-natürliche oder anthropogene- einen Handlungsbedarf erfordern. Tschernobyl war schlimm, hätte aber zur Folge haben müssen, als Schuldigen die Russen zu benennen, die im Schott-KKW Sandkastenspiele veranstaltet haben und alles daranzusetzen, hier technische Verbesserungen durchzusetzten.Weltweit natürlich.
    Fukushima : auch hier stand ja wohl der Tsunami als Killer im Vordergrund. Der blödsinnige merkelsche Ausstieg war ein Politikum (den Grünen den Rang abzulaufen). Unsere CO2-Hektik bei Deutschlands lächerlichem Anteil am weltweiten Eintrag wird ebenso weltweit belächelt. Es ist die Stoßrichtung unserer technischen Innovationsfähigkeit, die hier fehlgeleitet wird in blödsinnige Windmühlen und Photovoltaik-Quatsch-mit lediglich Verteuerung der Energiepreise.(Spitzenzeiten dürfen dann von KKW`s aus dem Ausland aufgefangen werden) Ja, neue Energieumwandlungstechnik ist sehr wichtig. Aber bitte nicht vorab funktionierende Systeme zu verteufeln und über Bord zu werfen. Das ist jedoch die Folge der grün-PIK`schen Panikmache.
    Frank Jeschke

    • Etwas deutlicher formuliert: Deutschland bewegt sich rückwärts in Richtung Mittelalter – und (fast) alle klatschen laut Beifall.

  9. 6 Gründe???
    Ich habe nur einen Einzigen!
    Es war 1985, da habe ich das begonnen, mit Lasern zu arbeiten.
    Der Laser war ein CO2 Laser.
    Um eine Laserstrahl von 2.000 W Leistung zu erzeugen, benötigte man ca 135 KW Anschluss-Leistung! (ca 40 % für Kühlung).
    Als dann, Mitte der Neunziger, die Klimadebatte richtig losging, habe ich mich mit dem Thema etwas intensiver beschäftigt. Diverse Experimente, die die Strahlung des CO2`s aus der Atmosphäre beweisen sollten, auch durchgeführt!
    Das Resultat war eindeutig – CO2 kann nicht unter den genannten Bedingungen strahlen, der „natürliche Treibhauseffekt“ ist ein grandioser, wissenschaftlicher Irrtum!
    Mein Irrtum war, zu glauben, dass diese Blase bald platzen wird.

    Was mich heute besonders stark beunruhigt, sind die laufenden, wie noch kommenden „Klimaschutzprogramme.“
    (Gewaltige Rodungen von Wäldern, Holz verbrennen soll ja klimaneutral sein, riesige Flächen für Monokulturen, Bio Gas soll es ebenfalls sein, Geo-Engineering Programm, Sonne künstlich verdunkeln, Meere impfen – nicht zu vergessen, die Zerstörung unserer Energieversorgung und das sinnlose Verbrennen von Milliarden von Dollar,Euro, usw.)
    Der mühsam erworbene Wohlstand dieser Erde wird einfach vernichtet!

    • Als ich vor ca. 6 Jahren anfing, mich näher mit der CO2-Blödelei zu beschäftigen, dachte ich:

      1. Was für ein Unsinn.
      2. Jeder vernünftige Mensch müsste diesen Unsinn sofort beenden, und es könne nicht lange dauern, bis der Unsinn zu Ende ist.

      Aber, ich habe die Macht der (überwiegend links-grünen) Medien, deren Verachtung und Bekämpfung Andersdenkender, den religionsähnlichen Wahn und die menschliche Gier völlig unterschätzt. Als mir ein „lieber Kollege“ kürzlich noch vorwarf, ich solle endlich akzeptieren, dass ich mich irre, weil eben alle anderen Wissenschaftler eine andere Meinung haben, wurde mir klar, dass diese Blödelei mit Vernunft nicht mehr zu stoppen ist. Ich fürchte, jetzt mit der Vorbereitung des Verbots von Verbrenner-Motoren in Autos sind wir in diesem ehemals so fortschrittlichen Land über den Kipp-Punkt geraten. Ich wage noch nicht einmal mehr für ein Jahr eine Prognose für dieses Land.

      • Geben Sie Ihrem geschätzten Kollegen doch einfach mal diese Studie von F. K. Reinhart und bitten ihn um eine ordentlich begründete Widerlegung: https://goo.gl/PyuEU6

        Wohl unter dem Eindruck der letzten Unwetterschäden in Sachsen-Anhalt erklärte die hiesige Umweltministerin Claudia Dalbert, wie man heute hier auf der Titelseite der Volksstimme nachlesen kann: „Starkregen wird dramatisch zunehmen, vor allem in Gebirgslagen.“ Der Deutsche Wetterdienst stellte dagegen fest, dass seit 1881 die Sommerniederschläge geringfügig, aber nicht signifikant zurückgegangen seien und die Tage mit Starkregen pro Jahr seit 1951 geringfügig und nicht signifikant gestiegen seien.
        https://goo.gl/7Hsd7r
        Eine wissenschaftliche Grundlage hat die promovierte Psychologin für ihre kühne Prognose also vermutlich nicht. Aber vielleicht besitzt sie ja eine politisch korrekte Glaskugel. Aussagen pro Klimakatastrophe können natürlich niemals Fake News sein. Man muss sie auch nicht begründen. Eine feste Überzeugung reicht völlig aus.

    • Hallo Eugen, ich teile Ihre Ansicht.
      Aber leider ist das berühmte Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht.
      Jutta Blume hat auf TP diesen Artikel veröffentlicht.
      https://www.heise.de/tp/features/Im-Land-der-Dreckschleudern-3795670.html

      In dem Artikel ist Folgendes zu lesen.

      Große Kraftwerke sind für ein Drittel der Luftverschmutzung aus Industrieanlagen in Europa verantwortlich und haben damit Anteil an rund 400.000 vorzeitigen Todesfällen aufgrund der Schadstoffbelastung.

      Mein Kommentar zu diesem Unsinn wurde nach zwei Minuten gesperrt.

      Wir haben noch einen sehr langen Weg vor uns.

    • Das interessiert mich sehr. Haben Sie da einen Link zu den von Ihnen durchgeführten Experimenten?
      Herzlichst PM, Geologe

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