Die Schweizer Bürger begehren nun gegen die Energie­strategie 2050 ihrer Regierung auf

Helmut Kuntz
Wenn man wissen will, wie der Bürger die Segnungen unserer Bonner Politik wirklich einordnet, muss man in die Schweiz sehen. Nur in diesem Land außerhalb der EU Unmündige-Bürger-Zone haben die Wähler die Möglichkeit, ihren Unwillen wirklich zu äußern und trotz Parteien-Einheitssoße mitzubestimmen.
Und während in Deutschland angeblich ein unverrückbarer Konsens zu allen von Frau Merkel und den GRÜNEN verordneten und weiter vorgesehenen Klimahysterie- und EEG-Energiemaßnahmen bestehen soll, zeigen die Schweizer immer neu, dass dies in Wirklichkeit überhaupt nicht der Fall ist.

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Nun ist die Schweizer Energiestrategie 2050 [2] im Focus des Bürgerzorns. Man erinnere sich, bei uns ist das der Klimaschutzplan 2050 von Umweltministerin, Frau Hendricks, beschrieben im Artikel: Der Klimaschutzplan 2050 für Marrakesch: Ich bitte dich, komm sei so gut, mach meine heile Welt kaputt, Teil 2
Die von den Schweizern vorgebrachte Argumentation kann man 1:1 auf die deutsche Planung anwenden, denn Klimahysterie führt überall zu den gleichen Auswüchsen an Gängelungs-Vorschriften und vom Bürger zu bezahlenden Kosten.

KaltDuschenMitDoris: [1] Es geht weiter
Die Ausstiegsinitiative ist vom Tisch. Aber es lauert ein weiteres Monster: Die „Energiestrategie 2050“. Während sich energiesuisse,net voll auf den Kampf gegen die Ausstiegsinitiative konzentrierte, haben die SVP und verschiedene Gruppen, darunter die Jungfreisinnigen mit dem Sammeln von Unterschriften für das Referendum gegen das Energiegesetz begonnen.
Das Energiegesetz (EnG) vom 30. September 2016, in welchem die Energiewende verpackt ist, darf niemals in Kraft treten, denn es wäre eine schwere Belastungsprobe für unser Land und unsere Wirtschaft. Es ist ein Subventions- und Bürokratiemonster, welches zu einem Staatsinterventionismus von bisher (ausser in Kriegszeiten ) ungekannten Ausmasses und horrenden Kosten führen würde.
•Das erste Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 kostet uns 200 Milliarden Franken in 30 Jahren. Das sind 600 Franken pro Jahr und Person.
•Die Quersubventionierung des teuren Stroms aus Wind und Sonne geht zu Lasten der Haushaltungen und Kleinunternehmer. Grossverbraucher sind ausgenommen.
•Von der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) profitieren dagegen Hausbesitzer, Landeigentümer und Elektrizitätswerke. Es erfolgt also eine Umverteilung von unten nach oben.
•Strom wird man brauchen dürfen, wenn es Strom gibt. Wann wir welche elektrischen Geräte benutzen dürfen, liegt nicht mehr in unserer Kompetenz, es wird vorgeschrieben …
Das Weitere im Original lesen.

Quellen

[1] KaltDuschenMitDoris.ch, 29 Nov 2016: Es geht weiter
http://kaltduschenmitdoris.ch/themen/energiestrategie-2050/item/173-es_geht_weiter

[2] Schweizerische Eidgenossenschaft, Bundesamt für Energie BFE: Energiestrategie 2050
http://www.bfe.admin.ch/energiestrategie2050/index.html?lang=de

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3 Kommentare

  1. Auch in der Schweiz wird inzwischen die Demokratie als Feind der Parlamentarier- und Partei-Interessen behandelt,

    <a href=“https://www.novo-argumente.com/artikel/die_schweizer_volksveraechter“>Die Schweizer Volksverächter</a> [23.12.2016]

  2. Es ist nur zu hoffen, daß diese Initiative angenommen wird. ich möchte aber daraufhinweisen, daß die sogenannte Einwanderungsinitiative auch angenommen wurde und damit unmittelbarer Bestandteil der Verfassung, aber dies wird in der Schweiz von den Parteien sowie deren Abgeordnete und Minister, die diese nicht wollten mißachtet.

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