Weltweite Temperaturmessungen beweisen: Kein anthropogen verursachter Klimawandel

Auf der ersten UN-Umweltkonferenz in Stockholm 1972 ging es um Maßnahmen zum Schutze un¬serer Umwelt. Zwanzig Jahre später, 1992 in Rio de Janeiro wurde der Grundstein für die UN- Klimaverhandlungen gelegt. Es war ein Beginn und man beschloss, solche Konferenzen fortzuset¬zen, um Maßnahmen zum Schutze des Klimas zu verabreden, denn inzwischen stand der Klima¬schutz im Vordergrund: Man glaubte eine globale Erwärmung diagnostiziert zu haben, die vor al¬lem durch das Treibhausgas CO2 verursacht würde, und dass es „…um den Planeten zu retten…“ vor allem darauf ankam, die CO2-Emissionen der Industrieländer zu senken. Auf der Konferenz in Ky¬oto 1997 verabschiedete die Staatengemeinschaft eine Klima-Rahmenkonvention, welche die völ¬kerrechtliche Grundlage für den internationalen Klimaschutz bilden sollte. Weitere 20 Jahre später wird von den offiziellen Klimainstituten die angeblich vom Menschen verursachte globale Erwär¬mung immer noch als die Hauptaufgabe der Menschheit angesehen, denn diese Erwärmung gefähr¬det angeblich ihre Existenz. Tatsächlich wurde bis heute nie bewiesen, dass das vom Menschen direkt oder indirekt produzierte CO2 die ihm zugedachte Wirkung hat. Diese Annahme beruht ledig¬lich auf Modellrechnungen für die künftige Entwicklung der Temperatur. Im Gegenteil: Nach den Grundgesetzen der Physik ist die vom Weltklimarat (IPCC) befürchtete Wirkung des CO2 gar nicht möglich.

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Der „Klimawandel“ ist dank massiver Unterstützung der Medien und der Politik zum Zeitgeist ge­worden. Dies wurde möglich, weil die aus den mittels Modellrechnungen generierten Szenarien in der öffentlichen Wahrnehmung zu Prognosen wurden, die für die Zukunft lebensfeindliche Zu­stände voraussagen und Angst erzeugen. Angst fördert bekanntlich die Regierbarkeit.

In vielen Regionen Deutschlands haben sich Initiativen gebildet, um Maßnahmen gegen den Klimawandel zu entwickeln, im Detail zu planen, ihre Ausführung zu überwachen und nach der Fertigstellung zu unterhalten. Oft ergreifen Kommunal- oder Kreisverwaltungen oder Bezirksregierungen  die Initiative und behalten dann die Federführung. Neben vielen anderen Aktivitäten werden Tagungen veranstaltet, um die aktuelle Situation des Klimawandels zu behandeln, um Projekte vorzustellen, und ihre Ausführungen und die Ergebnisse zu erörtern. Und wer als Außenstehender daran teilnimmt, um die Aktivitäten kennen zu lernen – beispielsweise an den 21. Arnsberger Umweltgesprächen – , der kann seine Eindrücke wie folgt zusammenfassen:

  • Der Klimawandel als solcher wird offiziell weder diskutiert noch gar in Frage gestellt. Er wird als Tatsache angesehen, und deshalb wird Klimaschutz für erforderlich gehalten. Klimaschutz hat in Deutschland mittlerweile des Rang eines Glaubensbekenntnisses.

·      Viele Maßnahmen sind praktischer Umweltschutz, beispielsweise bei der Stadt- und Landschaftsplanung; sie sind zweckmäßig und gerechtfertigt, haben aber sachlich mit Klimaschutz nichts zu tun.  Beispielsweise kann die Renaturierung unserer Flüsse vernünftig sein, sie beeinflussen jedoch bestenfalls das örtliche Mikroklima, das regionale aber schon nicht mehr.

  • Man spricht fast immer von Klimaschutz, obwohl es sich meistens um Maßnahmen des Umweltschutzes handelt. Der Unterschied zwischen beiden bleibt in der Regel unbekannt oder unbeachtet. Er  ist aber entscheidend, wenn es um die Auswahl konkreter Maßnahmen geht: Unsere Umwelt müssen – und können – wir schützen, unser Klima nicht, denn das bestimmen seit 4,5 Mrd. Jahren die Sonne und die von ihr gesteuerten Faktoren. Investitionen in Maßnahmen für den Umweltschutz sind notwendig, hilfreich und deshalb ihr Geld wert. Dagegen sind die vom IPCC und den nationalen Institutionen empfohlenen und von der Politik beschlossenen und in’s Werk gesetzten Investitionen in die Reduktion des Klimagases CO2 („2°C-Ziel“) sinn- und nutzlos. In den hier vorgestellten Berichten wird das bewiesen.

„Nur Geologen haben dazu noch eine andere Meinung“, wurde dem Verfasser mal in der Diskussion nach einem Vortrag vorgeworfen. Richtig! Und wenn die sie nicht hätten, wären sie keine Geologen, denn die haben verinnerlicht, dass das Klima nur vorübergehend  gleich bleibt., und dass ihr ständiger Wandel zu den Selbstverständlichkeiten gehört, mit denen wir auf der Erde zu leben haben. Und Geologen wissen üblicherweise nicht nur, dass sich das Klima ändert, sondern auch, warum dies geschieht. Manche Klimaforscher meinen, „auch die Sonne sei ein wirksamer Faktor“ – was ja wohl impliziert, dass andere Faktoren wirksamer und deshalb wichtiger sind. Das ist falsch, denn die Sonne ist der wirksame Faktor – und jedes anderes Modell ist obszön – was wäre unser Weltraum ohne Sonne? Wer sparsam bis unbekleidet am Strand liegt und zu frieren beginnt, wird sich freuen, wenn die vorüberziehende Wolke nicht mehr die Sonne verdeckt, und es wieder wärmer wird.

Auswertung von Temperaturmessungen

Die Basis für die Beurteilung der Tempe­raturentwicklung haben die Temperaturmessungen zu sein, die als Temperaturgangli­nien aufgetragen werden. Sie lassen erkennen, ob – und wie – sich über die Zeit die Temperatur verän­dert. Der Trend, den die Ganglinien anzeigen, ist für eine qualitative Beurteilung zuverlässig. Die Ganglinien können auch für die Ermittlung der quantitativen Änderungen geeignet sein, wenn richtig gemessen und ausgewertet wird. Der Verfasser hat bisher in drei Etappen Temperaturdaten und Temperaturganglinien ausgewertet und stellt die Ergebnisse hier vor.

Im Frühjahr 2009 wurden in der ersten Etappe die Daten von 46 Stationen aus Wetterzentrale.de qualitativ und quantitativ ausgewertet. Mit den Messungen und Aufzeichnungen wurde 1701 in Berlin begonnen, die weiteren Stationen nahmen nach und nach ihren Dienst auf. Sie liegen meistens in Eu­ropa, aber auch in Nordamerika, Austra­lien, Sibirien und Japan. Diese „WZ-Daten“ haben gezeigt, dass außer einer geringen Er­wär­mung nach der Kleinen Eiszeit kein Klimawandel stattgefunden hat, sondern lediglich geringe Temperaturschwankungen, und folglich kann auch keine anthro­pogen verursachte Erwärmung im 20. Jahrhundert festgestellt werden.

Im Frühjahr 2010 folgte dann die zweite Bearbeitungsetappe. Es wurden 1134 Temperaturganglinien der NASA von allen Kontinenten Ozeanen analysiert, und damit weltweit die Temperaturentwicklung zwischen 1880 und 2008 er­fasst. Dabei wurden die Trends der Ganglinien beurteilt, nämlich ob sie Erwärmung oder Abküh­lung oder Konstanz anzeigen, und außerdem wurde der Wärme-Insel-Effekt beurteilt. Bei dieser Auswertung wurde eine geographische Zuordnung vorgenommen, d.h. die Ganglinien wurden nach Kontinenten und Ozeanen und dann innerhalb dieser geographischen Einheiten nach ihren Koordinaten so geordnet, dass die jeweils benachbarten in Gruppen zu je acht zusammengestellt wurden. Diese qualitative Auswertung ergab, dass ca. 74% aller Stationen keine größeren Erwärmungen als zuvor anzeigen, sondern dass die Temperaturen zwischen 1880 und 2008 größtenteils nicht angestiegen sind. Sie sind trotz vorübergehender Schwankungen im Mittel gleich geblieben oder haben sich sogar erniedrigt – nämlich 62,1% bzw. 11.9%. Das Ergebnis ist für die Temperaturentwicklung der Welt des letzten Jahrhunderts repräsentativ.

Die dritte Etappe wurde durch den Zufall initiiert, dass weitere Langzeit-Temperaturreihen verfügbar wurden. Der Weltklimarat (IPCC) und andere offizielle Institute haben für ihre Zustandsbeschreibung des Klimas und die daraus abgeleiteten Folgerungen die Temperaturmessungen seit ca. 1880 zugrunde gelegt. Dieser sehr viel zu kurze Beobachtungszeitraum kann Langzeitentwicklungen des Klimas nicht erfassen, dafür sind möglichst lange Temperaturreihen erforderlich. Zusammen mit denen des ersten Berichtes sind in der dritten Etappe die Daten von insgesamt 82 Stationen ausgewertet worden, nämlich aus den Internet-Portalen Wetterzentrale, The Little Ice Age Thermosmeters und Rimfrost. Die Ergebnisse bilden den Gegenstand des dritten Berichts, der im Februar, März und April 2011 erarbeitet wurde. Die Temperaturreihen beginnen 1659 mit der Ganglinie für Mittelengland, zu den in der Folgezeit immer weitere hinzu gekommen sind – ab 1701 in Berlin (siehe oben). Sie reichen bis zur Gegenwart, schließen also den Zeitraum 1880-2009 mit ein. Die 82 Stationen liegen größtenteils in Europa, aber auch in allen anderen Kontinenten.

Das IPCC erkennt in dem globalen Temperaturanstieg des 20. Jahrhunderts eine klima­tologische Besonderheit. Diese Diagnose ist nur möglich, wenn man die Tempe­raturmessungen des 18. und 19. Jahrhunderts unberücksichtigt und die Wirkung des Wärme-Insel-Effekts außer acht lässt. Eine solche Nichtbeachtung von älteren Daten ist jedoch unzulässig, denn eine Beurteilung erfordert immer einen Ver­gleich, d.h. Temperaturänderungen dürfen immer nur im Zu­sam­menhang mit vorhergehenden beurteilt werden. In diesem Falle zeigt der Vergleich, dass im 18. und 19. Jahrhundert stärkere und schnellere Än­derungen erfolgt sind als im 20. Jahrhundert, die folglich  keine Besonderheit bil­den.

In den letzten 300 Jahren haben, wie auch schon vorher, Abkühlungs- und Erwärmungsphasen miteinander abgewechselt. Das IPCC und, beispielsweise, das PIK sehen unsere CO2-Produktion als Ursache für die Erwärmung im 20. Jahrhundert an. Um dies zu klären, ist zu prüfen, wann es wärmer geworden ist, denn die Ursache kommt vor der Wirkung. Diese Auswertung weist nach, dass die wesentliche Erwärmungsphase vor unserer CO2-Produktion statt gefunden hat. Ein kausaler Zusammenhang ist folglich auszuschließen.

Die drei erwähnten Berichte sind als PDF-Dateien beigefügt und abrufbar. Ihre Titel lauten:

  • Temperature readings beginning in early 18th century disprove global warming

·      Repräsentative Beispiele von NASA-Temperaturkurven

·      Langzeit-Temperaturreihen widerlegen menschen-gemachten Klimawandel

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