Mexiko am Rand des Zerfalls; Hunger treibt Menschen zu den Dealern!

EIKE Mitgiied Hartmut Bachmann ist derzeit in Mexiko. Vor dort sendet er einen erschütternden Bericht über die dortigen Zustände. Zum Teil sind sie der Nahrungsverteuerung durch Biosprit geschuldet. Lesen Sie seinen Bericht.


Mexikos Entwicklung ist erschreckend. Cuba eine Katastrophe. Seit 4 Jahren wird der Mais, Lebensgrundlage in Mexiko, permanent teurer. Aufgesogen von den in den USA etablierten Raffinierien, die aus Mais Biosprit machen. Was machen Menschen, die hungern und deswegen sterben müssen?

Sie wandern mit Aktionen ab in die Illegalität. Einbruch, Mord und Totschlag sind so schlimm, wie nie. Da dies Tagesablauf ist, wird darüber kaum berichtet. Berichtet wird allerdings über "illegalen Drogenhandel". Dass in Mexico ein regelrechter Krieg um und mit Drogen tobt, wird nur en miniature verbreitet. Weit über 10.000 Tote sollen in 2009 allein in der Drogenszene umgekommen sein. Der Anstieg des Maispreises seit 4 Jahren zeigt eine sinifikante Korrelation mit der Zunahme von Drogenkampf-Toten.
Konträr zur realen Korrelation von CO2 mit zunehmender Erderwärmung.
Hartmut Bachmann EIKE

Die gezeigte Karrikatur zeichnete Roger Schmidt von ohmpage.de

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10 Kommentare

  1. Die Amis wollten schon vor 3 Jahrzehnten kleinere Mobile herstellen,die viel weniger Sprit verbrauchen.Nichts davon.Auch Germanien ist angesteckt und es laufen viele grosse Karossen,die auch viel Gift ausspucken.Wie immer in der Welt ,für das dumme Volk!H.B.

  2. In den USA ist alles, und das ist viel, was mit Mais zusammenhägt ebenfalls maßlos teurer geworden.
    Immer dran denken, wo bei uns Zucker verwendet wird, ist das in den USA was mit und / oder aus Mais.
    Was bei uns Weizen und auch Roggen im Anbau ist, da wird in den USA mit Mais gearbeitet, jetzt eben auch Biosprit, daß wirkt sich massiv auf die Lebensmittelpreise auch in den USA aus.

  3. Ja liebe Ansicht, sie haben vollkommen recht.
    Besser kann man nicht darstellten, dass wohl offensichtlich in unserer ach so freien Marktwirtschaft wohl irgendetwas falsch läuft.

  4. Das ist richtig, aber wieso ist der Verkauf von Mais in die USA die Schuld der USA? Globale Märkte kann man eh nicht verhindern. Da sollte man sich doch eher Gedanken machen, wieso die mexikanische Landwirtschaft u.a. auch durch Monopolismus kaputt gemacht wurde.
    Abgesehen davon gibt es aber übrigens Exportbeschränkungen und Preisobergrenzen auf Mais in Mexiko.
    Schönes Wochenende!

  5. #4 Ansicht
    Die Studie bezieht sich nur auf die Herstellung von Biosprit in den USA und auf die dadurch entstehende Verschmutzung des „Golf von Mexiko“. Daß die Mexikaner für ihren Mais vermutlich mehr Geld bekommen, wenn sie ihn zur Herstellung von Biosprit an die USA liefern, dürfte wohl auf der Hand liegen. Daß dadurch für das eigene Volk der Preis nicht mehr bezahlbar ist, das ist die Folge. Das eigentliche Problem ist jedoch die Tatsache, daß der reiche Westen dem mexikanischen Volk ein Grundnahrungsmittel entzieht. Mit dem Unsinn von subventioniertem Biosprit, einem Krebsgeschwür unseres Wohlstandes, exportieren wir in andere Länder dieser Welt Hunger, Not und Elend, genau so wie es beim CO2 Schwindel der Fall ist.

  6. Ist es nicht viel mehr so, dass in Mexiko immer weniger Mais angebaut wird, weil die USA ihre Landwirtschaft und somit den Maisanbau (wie auch Deutschland und Frankreich) extrem stark subventionieren? Damit wird der Maisanbau in Mexiko unrentabel, weil der Exportmais der USA wesentlich günstiger zu haben ist. Den mexikanischen Bauern wird damit die Existenzgrundlage genommen, dann haben sie kein Geld mehr und dann erst kommt der Hunger.
    Mit Biosprit hat das an dieser Stelle meines Wissens eher weniger zu tun.
    Beste Grüße!

  7. Schon vor 2 Jahren erschien darüber eine Studie in den USA:
    http://tinyurl.com/yd9cm5w
    Wenn die Vereinigten Staaten in Zukunft wie geplant mehr Biotreibstoffe herstellen als bisher, führt dies laut dieser Studie zu einer „Meereskatastrophe“ im Golf von Mexiko. Die angestrebte Produktionssteigerung bei Mais werde dazu führen, dass die „Todeszone“ im Golf südlich der USA noch größer wird und noch mehr Fische sterben, erläuterte Simon Donner von der Universität British Columbia in Kanada. Mit der „Todeszone“ ist eine Region im Golf von Mexiko gemeint, die unter extremem Sauerstoffmangel leidet und dadurch zu einem Massensterben von Meeresorganismen führt. Schon jetzt ist die „Todeszone“ an der Mündung des Mississippi 20.000 Quadratkilometer groß. Wenn die USA bis 2022 soviel Mais zur Herstellung von Biotreibstoff anbauen wie geplant, werden Donner zufolge der Mississippi und der Atchafalaya, der ebenfalls in den Golf mündet, um bis zu ein Drittel mehr mit Stickstoff und Phosphor verseucht als bisher. Die Nährstoffe gelangen durch Überdüngung landwirtschaftlicher Flächen in das Wasser und bringen Algen zum Wachsen; wenn die Algen absterben und sich zersetzen, brauchen sie dafür Sauerstoff, der dann wiederum den Fischen fehlt. Die von den USA geplanten Gegenmaßnahmen würden mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent scheitern, erklärte Donner, der die voraussichtliche Entwicklung anhand von Computermodellen berechnete.

  8. Biosprit ist das Perverseste, was dem Menschen bisher eingefallen ist.

    Von 150 Kilogramm Mais kann ein Mensch ein ganzes Jahr lang leben – oder man kann daraus 50 Liter „Biosprit“ gewinnen, gut für vielleicht 500 oder 600 Kilometer …

    Mit anderen Worten: Die Reichen tanken den Verhungernden ihr kärgliches Mahl aus ihrem Napf.

    Übrigens macht auch Deutschland dabei mit. Und an Weihnachten sammeln wir dann wieder für „Brot für die Welt“ …

    Ich wünsche „Allzeit Gute Fahrt“!

  9. Eine erschreckende Ansichtzeichnung von Helmut Bachmann, der mit Sicherheit weiss, von was er da spricht. Die Irrungen und Wirrungen um die Klimapolitik nehmen also solche erschreckenden Ausmaße an. Über diese Hintergründe schweigt die
    deutsche Mainstreamgemeinschaft ebenso, wie über die Skandale der sog. Klimawissenschaftler…

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